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Patent Searching and Data


Title:
ELECTRIC PLUG CONNECTION WITH DEWATERING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/220033
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a plug connection for an electric connection, preferably for use in a medical device, having a plug housing, a terminal housing and a two-component seal which together form a channel labyrinth that leads from a plug housing interior of the plug housing to a discharge opening.

Inventors:
BREDE THERESA (DE)
GERLACH HANS-JOSEF (DE)
STEGER JÜRGEN (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/064217
Publication Date:
December 06, 2018
Filing Date:
May 30, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BRAUN MELSUNGEN AG (DE)
International Classes:
H01R13/502; H01R13/512; H01R13/52; H01R13/74; H01R24/76
Foreign References:
EP2525443A12012-11-21
DE102013008823A12014-11-27
DE102006060989A12007-06-28
EP2573880A12013-03-27
DE102006060989A12007-06-28
EP2573880A12013-03-27
Attorney, Agent or Firm:
WINTER BRANDL FÜRNISS HÜBNER RÖSS KAISER POLTE - PARTNERSCHAFT MBB (DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Steckverbindung, bestehend aus einem Verbindungsstecker und einer

Verbindungsdose, für eine elektrische Verbindung, vorzugsweise zur

Anwendung in einem medizinischen elektrischen Gerät, aufweisend ein Verbindungsdosengehäuse (2), das einen Verbindungssteckeraufnahme- Hohlraum (14) oder Verbindungsstecker-Einschubschacht ausbildet, in den ein Ablaufkanal (12) oder eine Ablaufrinne führt, der/die durch das

Verbindungsdosengehäuse (2), einem Dichtungselement (6) und einem Endgerätegehäuse (4) definiert ist, und der/die eine zur Umgebung sich öffnenden Ablauföffnung (10) hat, um ein in dem

Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) sich sammelndes Fluid auch bei einem in den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) eingeschobenen Verbindungsstecker (8) zur Umgebung abzuleiten.

2. Steckverbindung nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch einen die

Einschubtiefe begrenzenden Anschlag oder Absatz (28), der zwischen sich und einer Rückwand (24) des Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraums (14) einen Freiraum definiert, der so bemessen ist, dass sich im

Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) angesammeltes Fluid, insbesondere Wasser oder Wassergemisch, nicht durch Kapillarwirkung im Freiraum ausbreiten kann.

3. Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

wenigstens eine Absatz (28) einen Kontaktstift (30) aufweist.

4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch das den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) im Bereich seiner

Einschuböffnung ringförmig umgebende Dichtungselement (6), das über eine den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) ausbildende Umfangswand (26) radial nach innen vorragt und eine dichtende Abgleitlippe (20) für den eingeschobenen Stecker ausbildet.

5. Steckverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jenes, den

Spalt zwischen Verbindungsstecker (8) und Umfangswand (26) abdichtende Dichtungselement (6) einen weiteren Umfangsabschnitt hat, der so

ausgebildet ist, dass er sich bei an eine Endgeräte-Gehäusewand montierter Verbindungsdose zwischen der Umfangswand (26) der Verbindungsdose und der Endgeräte-Gehäusewand anordnet, derart, dass der

Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) fluiddicht von einem Geräte- Innenraum separiert ist.

6. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (6) eine 2-Komponentendichtung (6) ist und aus einer ersten Komponente (16) besteht, in die eine erste Öffnung eingebracht ist, in der eine zweite Komponente (18), mit einer zweiten Öffnung eingebracht ist, die angepasst und geeignet ist einen Verbindungsstecker (8) dichtend aufzunehmen.

7. Steckverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste

Komponente (16) aus einem ersten Material, vorzugsweise aus Polyamid, ausgestaltet ist, das steifer als das zweite Material, vorzugsweise aus Gummi oder Silikon, der zweiten Komponente (18) ist.

8. Steckverbindung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (18) die Abgleitlippe (20) aufweist, die eine kleinere Dicke aufweist als der Rand der zweiten Komponente (18) der in Kontakt mit der ersten Komponente (16) steht.

9. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauföffnung (10) durch das Endgerätegehäuse (4) und der ersten Komponente (16) gebildet wird.

10.Steckverbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abiaufmündung (34) durch das Verbindungsdosengehäuse (2) und der zweiten Komponente (18) gebildet wird.

1 1 . Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdose ein Kaltgerätestecker ist, vorzugweise ein C18 oder ein C14 Stecker. 12. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufkanal (12) annähernd bogenförmig ist.

Description:
ELEKTRISCHE STECKVERBINDUNG MIT ENTWÄSSERUNGSVORRICHTUNG

Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung bestehend aus einer Stecker- Steckdosenkombination mit einer Entwässerungsvorrichtung, einem Spritzschutz und einem Kontaktierungsschutz der elektrischen Kontakte vor Wasser.

Hintergrund der Erfindung

Insbesondere in der Medizintechnik sind Kaltgeratesteckverbindungen allgemein üblich, die nicht oder nur bedingt für die Verwendung in feuchter Umgebung geeignet sind. Aufgrund des hohen Verbreitungsgrads werden sie dennoch regelmäßig auch in feuchter Umgebung verwendet, immer mit dem Risiko eines elektrischen Kurzschlusses infolge eingedrungenen Wassers oder Wasserdampfs. Es ist daher wünschenswert, derartige elektrische Steckverbindungen so zu isolieren, dass diese weniger

feuchtigkeitsempfindlich sind.

Stand der Technik

Die DE 10 2006 060 989 A1 offenbart ein adaptives Aufsatzteil für eine elektrische Steckverbindung, bei dem ein Rahmenteil mit im Wesentlichen der Außenkontur eines elektrischen Verbindungselements/Steckers nachgebildete Innenflächen vorgesehen ist, und wobei das Rahmenteil an einem zweiten elektrischen

Verbindungselement/Steckdose festlegbar ist und mit seinen Innenflächen eine

Durchgangsöffnung in Verbindungsrichtung der elektrischen Verbindungselemente bildet, und wobei darin das erste elektrische Verbindungselement/Stecker frei verschiebbar geführt werden kann.

Die EP 2 573 880 A1 offenbart einen elektrischen Verbinder/Steckdose mit einer Entwässerungsvorrichtung zum Entwässern der Hohlräume des elektrischen

Verbinders, sowie ein Gehäuse für diesen elektrischen Verbinder. Als Gerätestecker werden Steckverbinder mit Kontaktstiften für Netzspannung im

Niederspannungsnetz bezeichnet, die direkt in die Endgeräte eingebaut werden und der Stromversorgung dieser elektrischen Verbraucher dienen. Allgemein werden

Steckverbinder mit Stiften als Stecker bezeichnet und Steckverbinder mit den korrespondierenden Aufnahmen als Steckdose/Buchse, wenn sie fest eingebaut sind, also stationär sind und als Kupplung, wenn sie mobil sind, also an einem Kabel angebracht sind. Im Fall von Kaltgerätesteckern kann diese Nomenklatur etwas irreführend erscheinen, da der Stecker hierbei meist fest an einem Gehäuse des Endgerätes angebracht ist und die Kupplung manuell in den Stecker gesteckt wird. Eine der meistgenutzten Kaltgerätestecker sind bezeichnet als C14 (Stecker/männlich) mit dem korrespondierenden Gegenstück C13 (Kupplung bzw. Buchse/weiblich) und C18 (Stecker/männlich) mit dem korrespondierenden Gegenstück C17 (Kupplung bzw. Buchse/weiblich). Prinzipiell ist die Erfindung allerdings auf alle Steckverbindungen nach IEC 60320-1 anwendbar.

Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für verschiedene Umgebungsbedingungen an. Die Schutzart wird z.B. mit einem IP-Code angegeben, deklariert mit den zwei Buchstaben„IP" worauf zwei Kennziffern folgen (z.B. IP21 ). Die erste Kennziffer der Schutzart gibt den Schutz gegen Fremdkörper an und die zweite Kennziffer den Schutz gegen Wasser. So bedeutet die Schutzart IPx4, dass mindestens ein Schutz gegen allseitiges Spritzwasser besteht.

In der Medizintechnik sind technische Geräte, die mit elektrischen Steckverbindungen oder ähnlichen Anschlüssen ausgestattet sind, oftmals mit der Verabreichung von Fluiden bzw. Flüssigkeiten (wie z.B. Wasser, Medikamente, Blut,...) betraut. Zwar ist ein direkter Kontakt zwischen den Fluiden und den stromführenden Elementen nicht beabsichtigt, dennoch kann es durch Unfälle oder Unachtsamkeiten dazu kommen, dass Fluide auf die stromführenden Elemente gelangen, z.B. durch spritzen, tropfen oder fließen, und zu Stromunfällen führen. Vor allem in der Infusionstechnik, bei der ständig mit Fluiden gearbeitet wird, zum Teil mit großen Mengen, ist die

Wahrscheinlichkeit höher, dass eine elektrische Steckverbindung mit Fluid in Kontakt kommt und es zu einem Stromunfall kommt. Wasser kann dabei auf viele Arten in den Steckverbindungsgehäuse-Innenraum gelangen, zum Beispiel kann sich an kalten Oberflächen Wasser durch Kondensation bilden oder zum Beispiel durch Spritz- oder Strahlwasser.

Kurzbeschreibung der Erfindung Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Benutzung eines elektrischen Geräts insbesondere eines medizinischen Geräts sicherer zu machen. Bevorzugt soll das Gerät sicherer gegenüber jeglicher Art von Fluiden (wie z.B. Wasser, Medikamente, Blut, usw....) gemacht werden, vor allem gegenüber allseitigem Spritzwasser.

Insbesondere soll eine elektrische Verbindung (elektrische Stecker-Steckdosen- Verbindung) bereitgestellt werden, die sicherstellt, dass auftretendes Wasser oder Wasserdampf in den Hohlräumen einer Verbindungsdose, nicht in Kontakt mit den elektrisch leitenden Elementen kommt. Vorzugsweise ist eine weitere Aufgabe der Erfindung eine IPX4-geschütze elektrische Gerätesteckverbindung, insbesondere Kaltgerätesteckverbindung, zu schaffen. Weiter bevorzugt soll eine

Gerätesteckverbindung realisiert werden, die eine IPX4-geschütze elektrische

Kaltgerätesteckverbindung schafft, die normkonform zu C13/C14 und C17/C18

Anschlüssen/Kupplungen/Kupplungssteckern/Gerätesteckern /Stecker/Buchse gemäß der vorstehenden Definition ist. Dabei soll der Schutz auch möglichst einfach und kostengünstig in der Konstruktion realisiert werden.

Vorteilhaft wird diese Aufgabe gelöst durch eine Steckverbindung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 . Weitere bevorzugte Merkmale und Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beansprucht.

Da der Erfindungsgedanke sowohl bei stationären Steckern (männlich) oder

Steckdosen/Buchsen (weiblich) als auch bei mobilen Steckern (männlich) oder

Kupplungen (weiblich) mit einem Gehäuse an Kabeln anwendbar ist, wird im

Folgenden, um eine Beschränkung des Offenbarungsgehaltes zu vermeiden und um eine Verwechslung auszuschließen, nur noch von Verbindungsdosen und

Verbindungssteckern gesprochen. Verbindungsdosen (Steckdose, Kupplung, Buchse aber auch Stecker, Gerätestecker) sind dabei im Folgenden definiert als der Teil einer elektrischen Steckverbindung, der einen Hohlraum bzw. Innenraum aufweist, zur Aufnahme eines korrespondierenden Verbindungssteckers und Verbindungsstecker (Stecker, Kupplung aber auch Steckdose, Kupplung, Buchse) als der Teil einer elektrischen Steckverbindung, die in eine Verbindungsdose gesteckt werden kann. In anderen Worten nimmt eine physische Verbindungsdose einen physischen

Verbindungsstecker in seinem Gehäuse auf. Unter einer Verbindungsdose kann somit in einigen Fällen eine Steckdose oder Buchse verstanden werden, die fest bzw.

stationär angebracht ist und einen korrespondierenden Stecker (Verbindungsstecker) aufnimmt. Es kann im Fall von Kaltgerätesteckern aber auch ein Gerätestecker unter einer Verbindungsdose verstanden werden, der eine Kupplung (Verbindungsstecker) aufnimmt. Auch eine Kupplung an einem Kabel, in die ein Stecker an einem Kabel (Verbindungsstecker) gesteckt wird, fällt in einigen Fällen somit unter den Begriff einer Verbindungsdose. Sogar eine fest montierte Buchse, die einen fest montierten Stecker (Verbindungsstecker) aufnimmt (z.B. Dockingstation) ist nach dieser Definition in manchen Fällen als Verbindungsdose zu verstehen.

Der Kern der vorliegenden Erfindung besteht demzufolge darin, einen

Flüssigkeitsaustrittskanal/Flüssigkeitsablaufkanal/Kana llabyrinth/Ablaufrinne in einer Verbindungsdose einer elektrischen Steckverbindung anzuordnen, der/die einen Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum bzw. Verbindungsdoseninnenraum der Verbindungsdose (Einsteckschacht) mit der Umgebung verbindet, auch dann, wenn der Verbindungsstecker in den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum eingeschoben ist. Vorzugsweise weist der Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum der Verbindungsdose eine Hohlraumtiefe in Einschubrichtung auf, die über die zu erwartende Einschubtiefe des zugehörigen Verbindungssteckers hinausgeht. Insbesondere kann hierfür an der Rückwand des Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraums der Verbindungsdose oder an dessen Umfangswand bzw. Verbindungsdosengehäusewand wenigstens ein Absatz, Abstandshalter oder Anschlag angeordnet/ausgebildet sein, der die maximale

Einschubtiefe des Verbindungssteckers festlegt/begrenzt, derart, dass die vordere Stirnkante des Verbindungssteckers und die hintere Rückwand des

Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraums bei vollständig eingestecktem

Verbindungsstecker einen Freiraum/Spalt bilden, dessen Abmessungen/Spaltbreite ein Hochziehen von sich ansammelndem Wasser zu den elektrischen Kontakten (durch die Kapillarwirkung) verhindert. Weiter vorzugsweise ist ein Dichtungselement in Form eines Dichtrings, einer 2-Komponentendichtung oder einer Dichtmanschette

vorgesehen, der/die den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum in dessen

Eintrittsbereich rahmenartig umgibt und dabei soweit radial nach innen über die Umfangswandung des Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraums vorsteht, dass es mit dem eingeschobenen Verbindungsstecker dichtend in Anlage kommt. Dadurch kann ein Eindringen von Wasser in den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum zumindest bei eingestecktem Verbindungsstecker verhindert werden. Darüber hinaus kann es vorgesehen sein, dass das Dichtungselement einen Umfangsabschnitt hat, der sich zwischen der den Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum definierenden

Verbindungsdosenvorderwand und einem Endgerätegehäuse/Gerätegehäusewand anordnet, wenn das Verbindungsdosengehäuse an der Gerätegehäusewand montiert wird/ist und so den Innenraum des Gerätegehäuses vom Verbindungsteckeraufnahme- Hohlraum fluiddicht trennt. Auf diese Weise kann auf einfache Weise verhindert werden, dass Fluid aus dem Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum in den Geräteinnenraum eindringt.

Die beanspruchte Erfindung löst die Aufgabe demzufolge insbesondere dadurch, dass eine Verbindungsdose, vorzugsweise zur Anwendung im medizinischen Bereich ein Verbindungsdosengehäuse ggf. im Zusammenwirken mit einem Endgerätegehäuse und weiter ggf. im Zusammenwirken mit einem Dichtungselement, vorzugsweise einer 2- Komponentendichtung, ein Kanallabyrinth bzw. Ablaufkanal ausbildet, das/der von dem Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum des Verbindungsdosengehäuses zu einer Ablauföffnung führt, die zur Umgebung außerhalb des Gerätegehäuses mündet. Durch die Ablauföffnung/Drainageöffnung kann Wasser aus dem

Verbindungsdoseninnenraum/Verbindungssteckeraufnahme-Hohlrau m nach außen gelangen. Das Wasser in dem Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum bzw.

Verbindungsdosengehäuseinnenraum fließt durch die im montierten Zustand

vorzugsweise unten liegende Ablauföffnung nach außen, wobei nach unten als die Richtung zur Unterseite des Endgerätes bzw. in Gravitationsrichtung für die Erfindung festlegt ist. Vorzugsweise ist die Verbindungsdose bei eingestecktem

Verbindungsstecker spritzwassergeschützt, insbesondere mit der Schutzart IPx4. Die elektrische Verbindung wird durch eine Steckverbindung realisiert, bei der die Verbindungsteile durch Formschluss der Steckteile passend ausgerichtet und

kraftschlüssig lösbar fixiert werden. Die Verbindungsdose weist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach außen weisende Kontaktstifte aus. Unter Kontaktstifte sind in der weiteren Beschreibung Steckstifte, Stifte aus Metall oder ähnliches zu verstehen.

Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist zwar konzipiert für einen männlichen Gerätestecker, der fest in ein Endgerätegehäuse eingebaut ist, kann aber auch flexibel auf Steckdosen/weibliche Steckverbindungsteile angewendet werden, auch für weibliche Steckverbindungsteile die nicht fest eingebaut sondern nach Art eines Verlängerungskabels an einem (Zwischen-)Kabel angebracht sind. Das Verbindungsdosengehäuse ist aus elektrisch isolierendem Material, vorzugsweise Kunststoff und hat eine umlaufende, seitliche

Verbindungsdosengehäusewand/Umfangswand, die sich in einer axialen Richtung von einer Verbindungsdosengehäuse-Rückwand zu einer Verbindungsdosen- Vorderwand/Verbindungsdosenschild mit einer darin ausgebildeten Öffnung

(stoffeinstückig) erstreckt. Die Verbindungsdosen-Vorderwand bildet dabei die Öffnung bzw. Verbindungsstecker-Einschuböffnung so aus, dass diese vorgesehen und angepasst ist zur formschlüssigen Aufnahme des Verbindungssteckers. Der

Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum des Verbindungsdosengehäuses ist der Raum, in dem der zu der Verbindungsdose korrespondierende Verbindungsstecker aufgenommen werden kann, nachdem er durch die Öffnung eingeschoben wird. In der bevorzugten Ausführungsform ist der Innenraum des Verbindungsdosengehäuses der Raum, in den die Kontaktstifte der Verbindungsdose ragen und der neben der wenigstens einen Verbindungsdosenöffnung (Einschuböffnung für den

Verbindungsstecker) noch wenigstens eine weitere Öffnung für den Ablaufkanal aufweist.

Die Ablauföffnung ist dabei die Öffnung, die an der Endgeräteaußenwand durch das Gehäuse des Endgerätes und einem Dichtelement bzw. einer 2-Komponentendichtung gebildet wird. Das bedeutet, das Endgerätegehäuse weist eine Aussparung auf, die zusammen mit einem Randbereich einer 2-Komponentendichtung eine Öffnung bildet, aus der Wasser fließen kann. Die Aussparung in dem Gehäuse ist dabei schräg, also in einem Winkel zwischen 0 und 90 Grad relativ zu einer Senkrechten des

Endgerätegehäuses an der Stelle an der die Aussparung eingebracht ist, um die Fließeigenschaften zu verbessern. Die Ablauföffnung befindet sich dabei in Schwerkraftrichtung unterhalb der Öffnung zum Einführen des Verbindungssteckers.

Ein Kanallabyrinth bzw. Ablaufkanal ist vorzugsweise so ausgebildet, dass eine imaginäre gerade Linie nicht direkt von der Ablauföffnung in den Innenraum gelangen kann. Anders ausgedrückt, ist das Kanallabyrinth gewunden, vorzugsweise in

Bogenform. Dabei wird das Kanallabyrinth durch das Verbindungsdosengehäuse, dem Endgerätegehäuse und der 2-Komponentendichtung gebildet, wodurch eine

konstruktive Ausbildung des Kanallabyrinths erleichtert wird . In anderen Worten ist die Ausbildung des Kanallabyrinths durch eine Mehrzahl von Bauteilen, gegenüber einer einstückigen Ausbildung in dem Gehäuse, bevorzugt. Das Kanallabyrinth führt also von dem Verbindungsdosengehäueseinnenraum durch eine Abiaufmündung zu der

Ablauföffnung aus dem Endgerät. Die Abiaufmündung wird im Inneren des

Verbindungsdosengehäuses, also im Verbindungsdosengehäuseinnenraum, durch das Verbindungsdosengehäuse selbst und der 2-Komponentendichtung, vorzugsweise durch eine zweiten Komponente der 2-Komponentendichtung, gebildet. Das

Kanallabyrinth, das an die Abiaufmündung anschließt, wird durch das

Verbindungsdosengehäuse, das Endgerätegehäuse und der 2-Komponentendichtung, vorzugsweise durch beide Komponenten der 2-Komponentendichtung, gebildet und schließt am anderen Ende an die Ablauföffnung an . Die Ablauföffnung wird durch die 2- Komponentendichtung, vorzugsweise durch die erste Komponente der 2- Komponentendichtung, und durch das Endgerätegehäuse gebildet.

In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an der

Verbindungsdosengehäuserückwand wenigstens ein vorstehender Absatz angeordnet. Vorzugsweise wenigstens ein Absatz mit wenigstens einem Kontaktstift und wenigstens ein Absatz ohne Kontaktstift. Die Absätze sind als Anlageflächen, vorzugsweise für einen Verbindungsstecker, vorgesehen und angepasst. Die Absätze dienen somit als Anlagefläche für den Verbindungsstecker und gleichzeitig verhindern sie eine direkte Anlage des Verbindungssteckers an der Verbindungsdosengehäuserückwand indem sie einen Zwischenraum bilden. Die Verbindungsdosengehäuserückwand, die bevorzugt eben ausgebildet ist, weist in anderen Worten wenigstens einen Vorsprung auf, der an seiner Stirnfläche, die der Öffnung der Verbindungsdosenvorderwand zugewandt ist, eben bzw. planar ist und mit einem Verbindungsstecker in Anlage kommt. Besonders bevorzugt gibt es eine Mehrzahl von solchen Absätzen mit jeweils einem Kontaktstift, die so angeordnet sind, dass die Stifte in korrespondierende

Stiftaufnahmeöffnungen aufgenommen werden können. Die Absätze sind dabei bevorzugt ohne Ecken an den Seitenflächen ausgebildet, also oval, elliptisch oder rund, damit ein Tropfen, z.B. aus Wasser, leicht daran abgleiten kann. Der Absatz verhindert, dass ein Tropfen, der sich zum Beispiel durch Kondensation an der Rückwand gebildet hat, eine direkte Verbindung zwischen den Kontakten herstellt. In anderen Worten ausgedrückt beabstanden die Absätze/Hervorhebungen/Vorsprünge den

Verbindungsstecker von der Verbindungsdosengehäuserückwand. Als

Verbindungsdosengehäuserückwand wird die Fläche bezeichnet, in der die

Verbindungsdosengehäusewand übergeht. Alternativ kann bei einer Verbindungsdose ohne Kontaktstifte (also, wenn die Dose nicht männlich ist) die korrespondierende Aufnahme (weibliche Gegenstück zu den Kontaktstiften) auf den vorstehenden

Absätze/Hervorhebungen/Vorsprünge angebracht sein.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Verbindungsdose eine 2- Komponentendichtung auf, die aus einer ersten Komponente, vorzugsweise aus Kunststoff (hart), besteht, in der eine Öffnung eingebracht ist, in der eine zweite

Komponente, vorzugsweise aus Gummi oder Silikon, auch mit einer Öffnung, eingebracht ist, die angepasst und geeignet ist einen Verbindungsstecker dichtend aufzunehmen. In anderen Worten besteht die 2-Komponentendichtung aus zwei Komponenten, der ersten Komponente und der zweiten Komponente. Die erste

Komponente weist eine Öffnung auf, in die die zweite Komponente eingebracht ist. Die zweite Komponente weist wiederum auch eine Öffnung auf, die im Wesentlichen der Außenkontur eines Verbindungssteckers entspricht. Der Innenrand der Öffnung der zweiten Komponente ist dabei schmaler bzw. dünner in seiner Breite und bildet dadurch eine Dichtlippe aus. Die Öffnung der zweiten Komponente ist dabei der Form eines korrespondierenden Verbindungssteckers so angepasst, dass dieser annährend dichtend aufgenommen werden kann. Annähernd dichtend bedeutet dabei

vorzugsweise Spritzwasser geschützt nach IPx4. Die 2-Komponentendichtung ist vorzugsweise Flach in der Form eines rechteckigen Plättchens ausgestaltet,

vorzugsweise mit abgerundeten Ecken. Die 2-Komponentendichtung kann aber auch andere flache Ausgestaltungsfornnen aufweisen wie zum Beispiel runde, elliptische oder quadratische Plättchen. Die Form der Plättchen ist dabei aber nicht auf die

vorgenannten Formen beschränkt. Weiter vorzugsweise ist in dem Endgerätegehäuse eine Aussparung eingebracht in der das flache Plättchen versenkt werden kann, so dass eine Fläche des Plättchen, die der Außenseite des Endgerätes zugewandt ist, planar bzw. eben mit dem Endgerätegehäuse abschließt. In anderen Worten

ausgedrückt, wird die flache 2-Komponentendichtung in dem Endgerätegehäuse aufgenommen, so dass an dem Endgerätegehäuse eine planare Oberfläche entsteht, mit Ausnahme der Dichtlippe und der Öffnung der 2-Komponentendichtung.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist die Verbindungsdose ein Kaltgerätestecker, vorzugweise ein C18 oder ein C14 Stecker. Kaltgerätestecker sind dabei genormt, dies garantiert, dass ein zusammengehöriges Stecker- Kupplungspaar reproduzierbar abgedichtet werden kann.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung, ist die erste Komponente aus einem Material ausgestaltet, das steifer als das Material der zweiten Komponente ist. Die 2-Komponentendichtung wird mittels Schrauben an der Verbindungsdose befestigt. An dieser Stelle sei nochmal klargestellt, dass die Verbindungsdose als die Kombination aus Verbindungsdosengehäuse, Endgerätegehäuse und 2-

Komponentendichtung zu betrachten ist. Die 2-Komponentendichtung ist durch

Schrauben, die durch Bohrungen in dem Endgerätegehäuse und der 2- Komponentendichtung selbst führen an dem Verbindungsdosengehäuse befestigt. Genauer gesagt ist die erste Komponente mittels der Schrauben an dem

Verbindungsdosengehäuse befestigt, bevorzugt durch, an dem

Verbindungsdosengehäuse bzw. Verbindungsdosenvorderwand vorhandene,

Innengewinde. Da die erste Komponente somit mittels Schrauben befestigt wird, ist es notwendig, dass die erste Komponente aus einem Material besteht das steifer ist, also eine größere Steifigkeit aufweist, als das Material der zweiten Komponente aus dem die Dichtlippe besteht. Im Umkehrschluss ist die Dichtlippe elastischer, um sich der

Außenkontur des Verbindungssteckers anzupassen und diese im eingesteckten

Zustand spitzgeschützt zu umfassen. Die erste Komponente besteht vorzugsweise aus einem Material einer Liste aus Kunststoff oder Metall, vorzugsweise Polyamid, Stahl oder ähnlichem. Die zweite Komponente besteht vorzugsweise aus einem Material der Liste aus biegsamen Kunststoffen genauer gesagt Elastomeren, zum Beispiel aus Silikon, Gummi oder ähnlichem. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung bildet die zweite

Komponente an ihrer Öffnung eine Dichtlippe aus, die schmaler ist, also eine kleinere Dicke aufweist als an dem Rand der an der ersten Komponente befestigt ist. In anderen Worten ausgedrückt weist die zweite Komponente ein Profil an dem Rand aus, der der ersten Komponente zugewandt ist bzw. an dem Rand der in die Öffnung der ersten Komponente eingefasst ist, als auf der diesem Rand gegenüberliegenden Seite, an der die Dichtlippe ausgebildet ist. Das hat den Vorteil, dass die zweite Komponente stabil in die erste Komponente eingefasst ist und ein Verbindungsstecker, der in die Öffnung der zweiten Komponente eingebracht werden kann, dichtend oder annähernd dichtend umfasst werden kann. Die Dichtlippe der zweiten Oberfläche passt sich somit einer Form eines eingebrachten Verbindungssteckers an. Dies ist natürlich nur möglich, wenn die zweite Komponente aus einem Material ausgebildet ist, das elastisch ist,

vorzugsweise elastischer als Material der ersten Komponente, um dennoch über die erste Komponente einen stabilen Halt an dem Endgerätegehäuse und somit an dem Verbindungsdosengehäuse zu bekommen.

Die Erfindung wird unter Bezugnahme der Zeichnungen, in welcher eine

Ausführungsform beispielhaft dargestellt ist, näher beschrieben.

Fig. 1 zeigt die einzelnen Elemente eines Gerätesteckers nach einer bevorzugten Ausführungsform in der Explosionsansicht.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Gerätestecker in einem montierten Zustand.

Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht eines Gerätesteckers in einem montierten Zustand.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die folgende Ausführungsform

exemplarisch für das Erfindungsprinzip ist. So ist es möglich den Erfindungsgedanke bei stationären Steckern (männlich) oder Steckdosen (weiblich) oder bei mobilen Steckern (männlich) oder Kupplungen (weiblich) an Kabeln anzuwenden.

So ist im Folgenden eine Verbindungdose als Gerätestecker definiert und ein

Verbindungsstecker an einem Kabel als Kupplung. Das Verbindungsdosengehäuse ist im Folgenden dem Gerätesteckergehäuse (2) gleichgesetzt, der

Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum oder Verbindungsstecker-Einschubschacht dem Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum (14) oder Gerätestecker-Einschubschacht und der korrespondierende Verbindungsstecker der eingeschobenen Kupplung (8).

In Fig. 1 sind die einzelnen Elemente eines Gerätesteckers nach einer bevorzugten Ausführungsform in einer Explosionsansicht gezeigt. Ein Gerätestecker weist dabei die folgenden Elemente auf: ein Gerätesteckergehäuse 2, ein Endgerätegehäuse 4 und eine 2-Komponentendichtung 6, die in dieser Reihenfolge vom Innenraum eines

Endgeräts zum Äußeren des Endgerätes, entlang einer Mittelachse, angeordnet sind. Zusätzlich ist ergänzend zu der Reihenfolge noch eine Kupplung 8 dargestellt, die in den Gerätestecker eingebracht bzw. eingesteckt werden kann.

In einem montierten bzw. befestigten Zustand bilden das Gerätesteckergehäuse 2, das Endgerätegehäuse 4 und die 2-Komponentendichtung 6 eine Ablauföffnung 10 aus. Die Ablauföffnung führt mittels eines Kanallabyrinths 12 in einen

Gerätesteckergehäueseinnenraum 14 des Gerätesteckergehäuses 2. Das

Gerätesteckergehäuse 2 wird mittels Schrauben bzw. Gehäuseschrauben an dem Endgerätegehäuse 4 befestig. Die Schrauben, mit denen das Gerätesteckergehäuse 2 mit dem Endgerätegehäuse 4 verbunden wird, führen durch Bohrungen in dem

Endgerätegehäuse 4, die die Schrauben gleichzeitig an deren Schraubenkopf zurückhalten, und greifen in ein Innengewinde, das sich in dem Gerätesteckergehäuse 2 ausbildet. Die Schrauben ziehen somit das Gerätesteckergehäuse 2 an das

Endgerätegehäuse 4 heran. Die 2-Komponentendichtung 6 greift mittels Schrauben, die durch Bohrungen in der 2- Komponentendichtung 6 und dem Endgerätegehäuse 4 geführt werden, in ein

Innengewinde in dem Gerätesteckergehäuse 2 ein. Dabei weist die erste Komponente 16 der 2-Komponentendichtung 6, die in Form eines rechteckigen Plättchens mit abgerundeten Ecken ausgebildet ist, die Löcher auf, die die Schrauben an deren Kopf halten. Die Schraubenköpfe, die an dem Plättchen, also der ersten Komponente 16 anliegen, ziehen das Plättchen zu dem Gerätesteckergehäuse 2 hin, in dem die

Innengewinde für die Schrauben der 2-Komponentendichtung 6 ausgebildet sind, und somit auch zum Endgerätegehäuse 4, das das Gerätesteckergehäuse 2 hält. Die erste Komponente 16, also das Plättchen, weist in seiner Mitte eine Öffnung auf, in der die zweite Komponente 18 eingebracht ist. Die zweite Komponente 18 bildet dabei so ein Profil an ihrem der ersten Komponente zugewandten Rand aus, dass sie von der Richtung die im eingebauten Zustand dem Endgerät zugewandt ist in die erste

Komponente 16 eingeschoben werden kann. Das Profil der zweiten Komponente 18, vorzugsweise L-förmig, greift in die ersten Komponente 16 ein, was verhindert, dass die zweite Komponente 18 in Richtung Außenseite des Endgerätes gleitet. Des Weiteren wird die zweite Komponente 18 im montierten Zustand von dem Gerätesteckergehäuse 2 in Position gehalten. Das bedeutet, dass das Gerätesteckergehäuse 2 verhindert, dass die zweite Komponente 18 aus der ersten Komponente 16 in Richtung Innenraum des Endgerätes gleiten kann, da die erste und zweite Komponente über einen

Spritzprozess fest miteinander verbunden sind.

Die 2-Komponentendichtung 6 weist an ihrer zweiten Komponente 18 eine Abgleitlippe bzw. Dichtlippe 20 auf. Die Dichtlippe 20 ist umlaufend an der Öffnung, die sie ausbildet, ausgeformt. Die Dichtlippe ist schmaler, in ihrer Breite, als der Rand der zweiten Komponente 18, der das Profil an und den Formschluss mit der ersten

Komponente bilden. Die Dichtlippe 20 ist passgenau bzw. formschlüssig mit einer Kupplung 8, bzw. dessen Außenkontur, der in den Gerätestecker gesteckt werden kann. Bevorzugt ist die Dichtlippe enger (im Öffnungsdurchmesser) als die Kupplung, sodass über die Spannung der Dichtlippe gegen die Kupplung eine Dichtwirkung erzielt wird. Besonders bevorzugt weist die Kupplung umlaufend keine

Erhebungen/Vertiefungen durch z.B. eine Beschriftung auf. Die umlaufende Fläche ist in einer bevorzugten Ausführungsform glatt.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Endgeräteaußenseite im Bereich des Gerätesteckers in einem montierten Zustand. Die 2-Komponentendichtung 6 ist in eine flache

Aussparung des Endgerätegehäuses 4 eingebracht, so dass sie bündig mit dem Endgerätegehäuse 4 abschließt. Die Ablauföffnung 10 ist dabei unterhalb, in Gravitationsrichtung unten, der 2-Komponentendichtung 6 mittig ausgeformt. Unten bezieht sich in der Beschreibung auf die Unterseite des Endgerätegehäuses 4 die zum Boden also in Gravitationsrichtung gerichtet ist. Die Ablauföffnung 10 wird durch die 2- Komponentendichtung 6 und einer abgeschrägten Aussparung 22 des

Endgerätegehäuses 4 ausgebildet. Die Schrauben zum Befestigen der 2- Komponentendichtung 6 sind nahe den Ecken der zweiten Komponente 18 ausgebildet. Das Gerätesteckergehäuse 2 ist als separates Bauteil einstückig ausgestaltet, das in dem Endgerät durch Schrauben an diesem befestigt wird. Das Gerätesteckergehäuse 2 bildet einen Gerätesteckergehäueseinnenraum 14 aus, der gebildet wird von der Gerätesteckergehäuserückwand 24, einer umlaufenden

Gerätesteckergehäueseseitenwand 26 und einer Gerätesteckergehäusevorderwand 32 mit einer Öffnung für die Kupplung. Die Gerätesteckergehäuserückwand 24 ist dabei annähernd planar bzw. eben und weist wenigstens einen Absatz 28 auf. Wenigstens ein Absatz weist dabei Kontaktstifte 30 auf, die in Richtung Öffnung ragen. Zusätzlich kann, wie in dieser Ausführungsform dargestellt, ein weiterer Absatz 28 an der Gerätesteckergehäuserückwand ausgebildet sein, der zusammen mit den Absätzen 28 die einen Kontaktstift 30 aufweisen, eine stabile Anlagefläche für eine Kupplung bildet. Mit den Absätzen 28 kann eine

eingesteckte Kupplung 8 stabil in Anlage gebracht werden. In anderen Worten liegt die Kupplung auf den Absätzen 28 stabil auf.

Die Gerätesteckergehäuseseitenwand 26 ist umlaufend zwischen der

Gerätesteckergehäuserückwand 24 und der Gerätesteckergehäusevorderwand 32 ausgebildet. Die Gerätesteckergehäusevorderwand 32 bildet dabei die Öffnung aus. Die Gerätesteckergehäuseseitenwand 26 weist annähernd die Form einer

korrespondierenden Kupplung 8 auf, genauer gesagt dessen Außenkontur. Die Gerätesteckergehäusevorderwand 32 weist die Öffnung auf, in die eine Kupplung 8 eingeführt werden kann. Des Weiteren weist sie auf der Seite, die dem

Endgerätegehäuse 4 zugewandt ist, die Löcher mit Innengewinde auf, in die die

Schrauben zum Befestigen des Gerätesteckergehäuses 2 an dem Endgerätegehäuse 4 eingeschraubt werden können. Des Weiteren weist die

Gerätesteckergehäusevorderwand 32 die Löcher mit Innengewinde auf, in die die Schrauben eingedreht werden können, die die 2-Komponentendichtung 6 halten. Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht eines Gerätesteckers in einem montierten Zustand und mit eingesteckter Kupplung 8. Dabei ist gut zu erkennen, dass die Absätze 28 die Kupplung 8 von der Gerätesteckergehäuserückwand 24 beabstanden. Die Absätze 28 ragen aus der Gerätesteckergehäuserückwand 24 hervor. Die Absätze 28 sind dabei an ihrer Seitenwand abgerundet, damit sich dort keine Tropfen festsetzen, und die

Flächen, die der Öffnung des Gerätesteckergehäuses 2 zugewandt sind, sind planar bzw. eben, um eine stabile Anlagefläche für die Kupplung 8 zu bieten.

Eine Abiaufmündung 34 ist am unteren Ende durch das Gerätesteckergehäuse 2 und der zweiten Komponente 18 der 2-Komponentendichtung 6 ausgebildet. Die

Abiaufmündung 34 kann dabei insgesamt rund oder länglich ausgebildet sein.

Vorzugsweise ist die Umlaufwand bzw. Gerätesteckergehäusewand 26 unten etwas abgeschrägt, damit eine Flüssigkeit besser fließen kann.

Das Kanallabyrinth 12 erstreckt sich von dem Abiaufmündung 34 zu der Ablauföffnung 10. Das Kanallabyrinth 12 wird gebildet durch das Gerätesteckergehäuse 2, der zweiten Komponente 18 der 2-Komponentendichtung 6, der ersten Komponente 16 der 2- Komponentendichtung 6 und dem Endgerätegehäuse 4. Das Kanallabyrinth 1 2 ist dabei so ausgebildet, dass ein Wasserstrahl oder eine imaginäre gerade Linie nicht direkt in den Gerätesteckergehäuseinnenraum 14 gelangen kann. Vorzugsweise ist das

Kanallabyrinth 12 des Gerätesteckers in Form eines Bogens, also bogenförmig, ausgebildet.

Die Ablauföffnung 10 wird gebildet durch die erste Komponente 16 der 2- Komponentendichtung 6 und einer Aussparung 22 in dem Endgerätegehäuse 4. Die Aussparung 22 ist dabei abgeschrägt, bzw. das Ende das näher an der Öffnung liegt, ist weiter unten angeordnet als das Ende der Aussparung das in Richtung

Endgeräteinnenraum liegt. Dabei schließt die Ablauföffnung 10 direkt an den

Kanalbereich 36 des Kanallabyrinths 12 an, der durch die zweite Komponente 18 und dem Gerätesteckergehäuse 2 gebildet wird. Der Kanalbereich ist vorzugsweise in Form eines Bogens.

Bezugszeichenliste

2 Gerätesteckergehäuse (Verbindungsdosengehäuse)

4 Endgerätegehäuse

6 2-Komponentendichtung

8 kupplung (Verbindungsstecker)

10 Ablauföffnung

12 Kanallabyrinth bzw. Ablaufkanal

14 Gerätesteckergehäueseinnenraum (Verbindungssteckeraufnahme-Hohlraum)

16 Erste Komponente

18 Zweite Komponente

20 Dichtlippe

22 abgeschrägte Aussparung

24 Gerätesteckergehäuserückwand (Verbindungsdosengehäuserückwand)

26 Gerätesteckergehäuseseitenwand (Verbindungsdosenseitenwand)

28 Absatz

30 Kontaktstifte

32 Gerätesteckergehäusevorderwand (Verbindungsdosenvorderwand)

34 Abiaufmündung

36 Kanalbereich