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Title:
ELECTRICAL CONNECTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/110791
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrical connector, in particular for contacting flat cables and for insertion into plated-through bores of a printed circuit board, comprising a housing and at least one electrically conductive connecting element, wherein the connecting element has a central part and in each case one contact element at both ends, wherein the connecting element is designed as an integral sheet-metal strip and is inserted into a passage opening in the housing, wherein the central part of the connecting element is held in the passage opening, characterized in that the central part of the connecting element is held, at least in sections, in the passage opening such that it can move transversely in relation to the longitudinal direction of the passage opening within a predefined length region, so that at least one of the contact elements can move transversely in relation to the longitudinal direction.

Inventors:
KÜBLER DANIEL (DE)
BRODBECK MICHAEL (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/083953
Publication Date:
June 13, 2019
Filing Date:
December 07, 2018
Export Citation:
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Assignee:
WUERTH ELEKTRONIK EISOS GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
H01R12/70; H01R12/58; H01R12/79; H01R12/91; H01R13/432
Domestic Patent References:
WO1998013902A11998-04-02
Foreign References:
NL7414511A1976-05-11
US5076800A1991-12-31
DE4134321C11993-04-01
US4556272A1985-12-03
US5462451A1995-10-31
EP2430892B12016-04-20
DE69417865T21999-09-16
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE RUFF, WILHELM, BEIER, DAUSTER & PARTNER MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Elektrischer Verbinder (10), insbesondere zum Kontaktieren von Flachkabeln und zum Einstecken in durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte, mit einem Gehäuse (12) und wenigstens einem elektrisch leitfähigen Verbindungselement (14), wobei das Verbindungselement (14) ein Mittelteil (22) und an beiden Enden je ein Kontaktelement (24, 26) aufweist, wobei das Verbindungselement (14) als einstückiger Blechstreifen ausgebildet und in eine Durchgangsöffnung (42) des Gehäuses (12) eingesteckt ist, wobei der Mittelteil (22) des Verbindungselements (14) in der Durchgangsöffnung (42) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (22) des Verbindungselements (14) wenigstens abschnittsweise quer zur Längsrichtung der Durchgangsöffnung (42) innerhalb eines vordefinierten Längenbereichs beweglich in der Durchgangsöffnung (42) aufgenommen ist, so dass wenigstens eines der Kontaktelemente (24, 26) quer zu Längsrichtung beweglich ist.

2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) im Mittelteil (22) eine aus der Oberfläche des Blechstreifens herausstehende Lasche (36) aufweist.

3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (36) an einem Absatz (50, 52) in der Durchgangsöffnung (42) angreift.

4. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (36) mittels eines u-artigen Einschnitts im Mittelteil (22) gebildet und schräg zu der den Einschnitt umgebenden Oberfläche des Mittelteils (22) des Blechstreifens angeordnet ist.

5. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein freies Ende der Lasche (36) an einem Absatz (50, 52) in der Durchgangsöffnung (42) angreift.

6. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz (50, 52) breiter ist als die Lasche (36) an ihrem freien Ende.

7. Elektrischer Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) an den gegenüberliegenden Seitenkanten des Mittelteils (22) mit einander gegenüberliegenden Einbuchtungen (38, 40) versehen ist, wobei Vorsprünge (54, 56) an der Innenwand der Durchgangsöffnung (42) in die Einbuchtungen (38, 40) eingreifen.

8. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen (38, 40) abgerundet, insbesondere halbkreisförmig ausgebildet sind.

9. Elastischer Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement an den gegenüberliegenden Seitenkanten des Mittelteils mit einander gegenüberliegenden Vorsprüngen versehen ist, wobei die Vorsprünge in Einbuchtungen an der Innenwand der

Durchgangsöffnungen eingreifen.

10. Elektrischer Verbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktelemente (24) des

Verbindungselements (14) Schneidklemmkontakte aufweist.

1 1. Elektrischer Verbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktelemente (26) zwei Kontaktzungen (28, 30) aufweist, zwischen denen ein Längsschlitz (32) gebildet ist.

12. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Kontaktzunge (30) länger ist als die zweite Kontaktzunge (28) und die erste Kontaktzunge (30) eine abgerundete Spitze (34) an ihrem freien Ende aufweist.

13. Elektrischer Verbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) einen Grundkörper und wenigstens einen Steckstift (18, 20) aufweist, der einstückig mit dem Grundkörper ausgebildet ist und vom Grundkörper aus vorragt, wobei der Steckstift (18, 20) mittels zweier Federzungen (60, 62) gebildet ist, die zwischen sich einen Längsschlitz (64) definieren, und wobei der Längsschlitz (64) sich ausgehend von dem mit dem Grundkörper verbundenen Ende des Steckstifts (18, 20) in den Grundkörper hinein erstreckt.

14. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Längsschlitz (64) durch den Grundkörper hindurcherstreckt.

15. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel zueinander angeordnete Steckstifte (18, 20) vorgesehen sind, die einen unterschiedlichen Durchmesser aufweisen.

Description:
Elektrischer Verbinder

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder, insbesondere zum Kontaktieren von Flachkabeln und zum Einstecken in durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte, mit einem Gehäuse und wenigstens einem elektrisch leitfähigen Verbindungselement, wobei das Verbindungselement ein Mittelteil und an beiden Enden je ein Kontaktelement aufweist, wobei das Verbindungselement als einstückiger Blechstreifen ausgebildet und in eine Durchgangsöffnung des Gehäuses eingesteckt ist und wobei der Mittelteil des Verbindungselements in und entgegen der Längsrichtung der Durchgangsöffnung in der Durchgangsöffnung fixiert ist.

Aus der europäischen Patentschrift EP 2 430 892 B1 ist ein elektrischer Verbinder zur elektrischen und mechanischen Verbindung zweier Leiterplatten bekannt, der mehrere Verbindungselemente in Form von einstückigen Blechstreifen aufweist. Das Verbindungselement weist einen Mittelteil und an beiden Enden je ein Kontaktelement auf. Die Kontaktelemente sind als Kontaktzungen ausgebildet, zwischen denen ein Längsschlitz gebildet ist. Das Verbindungselement wird mittels passender Ausbuchtungen und Vorsprüngen in einer entsprechend ausgebildeten Kontur einer Durchgangsöffnung des Gehäuses verrastet. Das Verbindungselement ist dadurch in und entgegen der Längsrichtung der Durchgangsöffnung sowie auch quer hierzu fixiert.

Aus der Druckschrift DE 694 17 865 T2 ist ein elektrischer Verbinder mit einem Gehäuse und mehreren elektrisch leitfähigen Verbindungselementen bekannt. Die Verbindungselemente sind jeweils als einstückige Blechstreifen ausgebildet und in eine Durchgangsöffnung des Gehäuses eingesteckt. Die Verbindungselemente weisen jeweils ein Mittelteil und an beiden Enden je ein Kontaktelement auf. Die Kontaktelemente sind als Schneidklemmkontakte ausgebildet. Der Mittelteil des Verbindungselements ist mit einer aus der Ebene des Blechstreifens schräg ausgestellten Lasche sowie an seinen beiden Seitenkanten mit jeweils einer Einbuchtung versehen. Das Verbindungselement wird dadurch in und entgegen der Längsrichtung sowie quer dazu in einer Durchgangsöffnung des Gehäuses fixiert, indem ein Abschnitt der Wand der Durchgangsöffnung verformt und in eine Öffnung im Mittelteil des Blechstreifens eingedrückt wird, die durch das Ausstellen der Lasche entstanden ist. Darüber hinaus liegt die ausgestellte Lasche auf einem Absatz in der Wand der Durchgangsöffnung auf. Das Verbindungselement ist dadurch sowohl in und entgegen der Längsrichtung als auch quer hierzu in der Durchgangsöffnung fixiert. Mit der Erfindung soll ein elektrischer Verbinder dahingehend verbessert werden, dass seine Unempfindlichkeit gegenüber Toleranzen anzuschließender elektrischer Komponenten, beispielsweise Flachkabel oder durchkontaktierte Bohrungen in Leiterplatten, verbessert wird.

Erfindungsgemäß ist hierzu ein elektrischer Verbinder, insbesondere zum Kontaktieren von Flachkabeln und zum Einstecken in durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte mit einem Gehäuse und wenigstens einem elektrisch leitfähigen Verbindungselement vorgesehen, wobei das Verbindungselement ein Mittelteil und an beiden Enden je ein Kontaktelement aufweist, wobei das Verbindungselement als einstückiger Blechstreifen ausgebildet und in eine Durchgangsöffnung des Gehäuses eingesteckt ist und wobei der Mittelteil des

Verbindungselements in der Durchgangsöffnung gehalten ist, bei dem der Mittelteil des Verbindungselements wenigstens abschnittsweise quer zur Längsrichtung der

Durchgangsöffnung innerhalb eines vordefinierten Längenbereichs beweglich in der Durchgangsöffnung aufgenommen ist, so dass wenigstens eines der Kontaktelemente quer zur Längsrichtung beweglich ist.

Indem also der Mittelteil des Verbindungselements in der Durchgangsöffnung gehalten aber wenigstens abschnittsweise quer zur Längsrichtung beweglich in der Durchgangsöffnung aufgenommen ist, kann erreicht werden, dass wenigstens eines der beiden Kontaktelemente quer zur Längsrichtung beweglich ist. Dadurch können die Kontaktelemente, insbesondere Schneidklemmkontakte, sich in seitlicher Richtung ein Stück weit bewegen und dadurch wird das Auflegen von Kabeladern, insbesondere von Kabeladern eines Flachkabels, deutlich erleichtert. Denn beim Auflegen eines Flachkabels wird das Flachkabel auf die

Schneidklemmkontakte aufgesetzt und die zugeordneten Schneidklemmkontakte können sich dann ein Stück weit seitlich bewegen, so dass sie optimal zu den Kabeladern des Flachkabels angeordnet sind. Das Eindrücken des Flachkabels in die Schneidklemmkontakte kann dann in der optimalen Relativposition zwischen den einzelnen Kabeladern und den einzelnen Schneidklemmkontakten erfolgen. Auch beim Auflegen von mehreren Einzeladern werden diese zum Teil in einer Vorrichtung angeordnet und dann zusammen mit der Vorrichtung auf die Schneidklemmkontakte aufgedrückt. Auch hier erleichtert die seitliche Beweglichkeit der als Schneidklemmkontakte ausgebildeten Kontaktelemente das Auflegen der Kabeladern erheblich. Wenn die Kontaktelemente beispielsweise zum Einstecken in passende weitere Kontaktelemente, beispielsweise Kontaktbuchsen, vorgesehen sind, insbesondere dann, wenn die Kontaktelemente zum Einstecken in durchkontaktierte Bohrungen von Leiterplatten vorgesehen sind, kann eine gewisse Beweglichkeit der Kontaktelemente das Einstecken erleichtern, da sich die Kontaktelemente dann entsprechend den passenden Kontaktelementen, in die sie eingesteckt werden sollen, ausrichten können. Am Beispiel vom Einstecken von Kontaktelementen in durchkontaktierte Bohrungen von Leiterplatten kann hier eine Beweglichkeit der Kontaktelemente um nur Bruchteile von Millimetern bereits die erforderliche Einsteckkraft erheblich verringern. Beispielsweise sind die Kontaktelemente an ihrem freien Ende schmaler ausgebildet als in ihrem weiteren Verlauf. Das schmale vordere Ende der Kontaktelemente kann sich dann seitlich bewegen, so dass das Kontaktelement dann seinen Weg in die durchkontaktierte Bohrung einer Leiterplatte finden kann. Durch den erfindungsgemäßen elektrischen Verbinder wird es möglich, auch eine große Anzahl von Kontaktelementen sicher, schnell und mit geringem Kraftaufwand zu verbinden. Beispielsweise können in dem Gehäuse des elektrischen Verbinders zehn Verbindungselemente vorgesehen sein, auf die dann einerseits zehn Kabeladern eines Flachkabels aufgelegt werden und die andererseits dann in zehn durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte eingesteckt werden. Bei einer so großen Anzahl von aufzulegenden Kabeladern und Bohrungen, in die die Kontaktelemente eingesteckt werden müssen, sind Toleranzen unvermeidlich und der erfindungsgemäße elektrische Verbinder kann das Anschließen anderer elektrischer Komponenten erheblich erleichtern. Beispielsweise ist der Mittelteil des Verbindungselements in Querrichtung verschiebbar, wobei die Querrichtung dann parallel zur Ebene des Blechstreifens liegt. Zusätzlich oder alternativ kann das Verbindungselement um eine senkrecht auf dem Blechstreifen stehende Achse verschwenkbar sein. Dies kann beispielsweise erreicht werden durch eine spielbehaftete Aufnahme des Mittelteils in der Durchgangsöffnung, so dass also beide Längskanten des Verbindungselements nicht unmittelbar flächig an der Wand der Durchgangsöffnung anliegen, sondern zumindest abschnittsweise hier ein Zwischenraum vorhanden ist. Alternativ oder zusätzlich kann die Berandung der Durchgangsöffnung wenigstens abschnittsweise federnd elastisch ausgebildet sein, so dass sich das Mittelteil um einen kleinen Weg bewegen kann. Die Bewegung des Mittelteils lediglich um einen sehr kleinen Weg kann dabei genügen, um eine Bewegung der Kontaktelemente in Querrichtung um einen ausreichenden Betrag zu ermöglichen, da ja die Kontaktelemente von dem Mittelteil beabstandet sind. Üblicherweise sind die Verbindungselemente etwa 1 bis 2 cm lang, so dass auch bei einer nur sehr geringen Beweglichkeit des Mittelteils eine Beweglichkeit der freien Enden der Kontaktelemente um 0,5 mm bis 1 mm erzielt wird. Eine solche Beweglichkeit ist ausreichend, um das Auflegen von Kabeladern und/oder das Einstecken in passende Gegenkontaktelemente erheblich zu erleichtern. In jedem Fall sind die Verbindungselemente in und entgegen der Längsrichtung der Durchgangsöffnung sicher in der Durchgangsöffnung gegen Herausrutschen gehalten. Eine gewisse Beweglichkeit der Verbindungselemente in und entgegen der Längsrichtung ist dabei möglich.

In Weiterbildung der Erfindung weist das Verbindungselement im Mittelteil eine aus der Oberfläche des Blechstreifens herausstehende Lasche auf. Mittels einer solchen herausstehenden Lasche kann eine Sicherung in und entgegen der Längsrichtung erzielt werden, vor allem eine Aufnahme der Kräfte beim Eindrücken von Kabelladern in Schneidklemmkontakte der Verbindungselemente. Im Rahmen der Erfindung wird dabei darauf geachtet, dass sich die Lasche relativ zur Durchgangsöffnung zumindest in Querrichtung in geringem Maß bewegen kann.

In Weiterbildung der Erfindung greift die Lasche an einem Absatz in der Durchgangsöffnung an.

Auf diese Weise ist eine sichere Fixierung in und entgegen der Längsrichtung möglich. Der Absatz ist beispielsweise breiter als die Lasche ausgebildet, so dass sich die Lasche und damit der Mittelteil des Verbindungselements quer zur Längsrichtung der Durchgangsöffnung und speziell parallel zur Mittelebene des Blechstreifens bewegen kann.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Lasche mittels eines U-artigen Einschnitts im Mittelteil gebildet und schräg zu der, den Einschnitt umgebenden Oberfläche des Mittelteils des Blechstreifens angeordnet.

In Weiterbildung der Erfindung greift ein freies Ende der Lasche an einem Absatz in der Durchgangsöffnung an.

In Weiterbildung der Erfindung ist der Absatz breiter als die Lasche an ihrem freien Ende.

In Weiterbildung der Erfindung ist das Verbindungselement an den gegenüberliegenden Seitenkanten des Mittelteils mit einander gegenüberliegenden Einbuchtungen versehen, die in Vorsprünge an der Innenwand der Durchgangsöffnung eingreifen. Alternativ sind an dem Mittelteil Vorsprünge und an der Innenwand Einbuchtungen vorgesehen.

Durch solche Vorsprünge und Einbuchtungen ist eine sichere Halterung des

Verbindungselements in und entgegen der Längsrichtung möglich. Um eine Beweglichkeit des Verbindungelements in der Durchgangsöffnung in Querrichtung zu ermöglichen, greifen die Vorsprünge nicht exakt in die Einbuchtungen ein, sondern wenigstens abschnittsweise liegt ein Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen und den Einbuchtungen, so dass das Verbindungselement spielbehaftet zwischen den Vorsprüngen aufgenommen ist und sich um einen geringen Weg relativ zur Durchgangsöffnung bewegen kann. Alternativ sind die Vorsprünge federelastisch ausgebildet, so dass auch dadurch eine Bewegung des Mittelteils des Verbindungselements in Querrichtung möglich ist. In der Regel ergibt sich dadurch eine geringe Beweglichkeit des Verbindungselements sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung der Durchgangsöffnung.

In Weiterbildung der Erfindung sind die Einbuchtungen abgerundet, insbesondere halbkreisförmig ausgebildet. Die Einbuchtungen und die in die Einbuchtungen eingreifenden Vorsprünge an der Innenwand der Durchgangsöffnung des Verbindungselements sichern somit das Verbindungselement in Längsrichtung der Durchgangsöffnung, ermöglichen aber eine Bewegung des Verbindungselements quer zur Längsrichtung der Durchgangsöffnung innerhalb eines vordefinierten Längenbereichs.

In Weiterbildung der Erfindung weist wenigstens eines der Kontaktelemente des Verbindungselements Schneidklemmkontakte auf.

In Weiterbildung der Erfindung weist wenigstens eines der Kontaktelemente zwei

Kontaktzungen auf, zwischen denen ein Längsschlitz gebildet ist.

In Weiterbildung der Erfindung weist das Gehäuse einen Grundkörper und wenigstens einen Steckstift auf, der einstückig mit dem Grundkörper ausgebildet ist und vom Grundkörper aus vorragt, wobei der Steckstift mittels zweier Federzungen gebildet ist, die zwischen sich einen Längsschlitz definieren, und wobei der Längsschlitz sich ausgehend von dem mit dem Grundkörper verbundenen Ende des Steckstifts in den Grundkörper hinein erstreckt.

Indem sich der Längsschlitz zwischen den Federzungen in den Grundkörper hinein erstreckt, wird die Beweglichkeit der Federzungen erhöht. Das Einstecken des Steckstifts in eine passende Gegenbohrung wird dadurch erleichtert.

In Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich der Längsschlitz durch den Grundkörper hindurch.

Dadurch wird zum einen eine höhere Elastizität der Federzungen des Steckstifts erreicht und zum anderen wird die Herstellung des Steckstifts erleichtert. Beispielsweise kann dann, wenn das Gehäuse mittels Spritzguss ausgeführt wird, ein Stift in der Spritzgussform an der Stelle angeordnet sein, an der im fertiggestellten Gehäuse dann der Längsschlitz angeordnet ist.

In Weiterbildung der Erfindung sind zwei parallel zueinander angeordnete Steckstifte vorgesehen, die einen unterschiedlichen Durchmesser aufweisen. Auf diese Weise kann ein codierter Stecker geschaffen werden, der lediglich in einer einzigen, korrekten Position eingesteckt werden kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen dargestellte und der Beschreibung beschriebene Einzelmerkmale können dabei in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. Dies gilt auch für die Kombination von Einzelmerkmalen mit anderen Merkmalen ohne weitere Einzelmerkmale, mit denen sie im Zusammenhang beschrieben sind. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen elektrischen Verbinders von schräg oben, Fig. 2 eine Schnittansicht des Verbinders der Fig. 1 , Fig. 3 eine der Fig. 2 vergleichbare Schnittansicht, wobei eines der

Verbindungselemente ausgeblendet wurde,

Fig. 4 eine vergrößerte Einzelheit der Ansicht der Fig. 3, Fig. 5 eine Ansicht eines Verbindungselements des Verbinders der Fig. 1 von schräg oben,

Fig. 6 das Verbindungselement der Fig. 5 in einer Seitenansicht, Fig. 7 das Verbindungselement der Fig. 5 in einer Vorderansicht, Fig. 8 eine weitere Ansicht des elektrischen Verbinders der Fig. 1 von schräg oben, Fig. 9 eine erste Schnittansicht des Verbinders der Fig. 8, Fig. 10 eine zweite Schnittansicht des Verbinders der Fig. 8, wobei gegenüber der

Schnittansicht der Fig. 9 die Schnittebene geringfügig versetzt wurde,

Fig. 1 1 eine vergrößerte Einzelheit der Schnittansicht der Fig. 9, Fig. 12 eine der Fig. 1 1 vergleichbare Ansicht, wobei eines der Verbindungselemente ausgeblendet wurde,

Fig. 13 eine der Ansicht der Fig. 1 1 vergleichbare Ansicht aus einem anderen

Blickwinkel, Fig. 14 eine der Fig. 13 vergleichbare Ansicht, wobei eines der Verbindungselemente ausgeblendet wurde,

Fig. 15 eine weitere Schnittansicht des Verbinders der Fig. 1 ,

Fig. 16 eine weitere Schnittansicht des Verbinders der Fig. 1 , wobei gegenüber der

Schnittansicht der Fig. 15 die Schnittebene versetzt wurde, und Fig. 17, 18 und 19 abschnittsweise Schnittansichten des Verbinders der Fig. 1 mit verschiedenen Kippstellungen des Verbindungselements.

Fig. 1 zeigt in einer Ansicht von schräg oben einen erfindungsgemäßen elektrischen Verbinder 10. Der Verbinder 10 weist ein Gehäuse 12 und insgesamt zehn in Durchgangsöffnungen des Gehäuses eingesteckte Verbindungselemente 14a, 14b, 14c, 14d, 14f auf, wobei lediglich ein Teil der Verbindungselemente in der Darstellung der Fig. 1 erkennbar ist. Die Verbindungselemente 14a bis 14f sind in zwei parallel zueinander angeordneten Reihen angeordnet. Auf das Gehäuse 12 ist ein Bügel 16 aufgesetzt, der elastisch federnd ausgebildet ist und der dazu vorgesehen ist, ein Flachkabel an dem Gehäuse 12 zu halten.

Das Gehäuse 12 ist an seiner, dem Bügel 16 gegenüberliegenden Seite mit zwei Steckstiften 18, 20 versehen. Die Steckstifte 18, 20 und die in Fig. 1 unten liegenden Kontaktelemente der

Verbindungselemente 14a bis 14f sind dazu vorgesehen, in passende Bohrungen einer Leiterplatte eingesteckt zu werden. Die Verbindungselemente 14a bis 14f sind dabei elektrisch leitfähig und verbinden jeweils einzelne Adern eines nicht dargestellten Flachkabels mit einzelnen durchkontaktierten Bohrungen einer Leiterplatte, die ebenfalls nicht dargestellt sind. Die Steckstifte 18, 20 sind einstückig mit dem Gehäuse 12 beispielsweise aus nicht leitfähigem Kunststoff ausgebildet und werden in passende Bohrungen in der Leiterplatte eingesteckt. Die Steckstifte 18, 20 weisen einen unterschiedlichen Durchmesser auf, so dass der elektrische Verbinder 10 lediglich in einer bestimmten Position in die passenden Bohrungen einer Leiterplatte eingesteckt werden kann. Die über die Oberseite des Gehäuses 12 hinausragenden Abschnitte der Verbindungselemente 14a bis 14e sind jeweils als Schneidklemmkontakte ausgebildet. Beim Eindrücken jeweils einer Kabelader in einen der Schneidklemmkontakte wird die Kunststoffisolierung der Kabelader durchtrennt und ein elektrischer Kontakt mit der Drahtseele der Kabelader hergestellt.

Die Verbindungselemente 14a bis 14e, wobei, wie erwähnt, insgesamt zehn Verbindungselemente 14a bis 14e in das Gehäuse 12 eingesteckt sind, sind jeweils als einstückiger Blechstreifen ausgebildet und eines der Verbindungselemente 14a ist in den Fig. 5 bis 7 aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt. Wie anhand der Fig. 5 zu erkennen ist, weist das Verbindungselement 14a einen Mittelteil 22 sowie ein erstes Kontaktelement 24 und ein zweites Kontaktelement 26 auf. Das erste Kontaktelement 24 ist in Fig. 5 oberhalb des Mittelteils 22 dargestellt und als Schneidklemmkontakt ausgebildet. Das erste Kontaktelement 24 weist einen V-artigen Einschnitt auf, in den dann eine Kabelader eingedrückt und dadurch gleichzeitig fixiert und elektrisch kontaktiert wird.

Das zweite Kontaktelement 26 ist in Fig. 5 unterhalb des Mittelteils 22 dargestellt und weist zwei Kontaktzungen 28, 30 auf, die zwischen sich einen Längsschlitz 32 definieren. Das zweite Kontaktelement 26 ist zum Einstecken in durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte vorgesehen. Die beiden Kontaktzungen können sich dabei federnd aufeinander zubewegen, um dadurch unter leichter Vorspannung in eine durchkontaktierte Bohrung einer Leiterplatte eingedrückt zu werden. Dadurch kann ein zuverlässiger elektrischer Kontakt sichergestellt werden.

Die Kontaktzunge 28 ist kürzer ausgebildet als die Kontaktzunge 30. Die Kontaktzunge 30 bildet das in Fig. 5 untere Ende des Verbindungselements 14a in Form einer abgerundeten Spitze 34 aus. Der Längsschlitz 32 läuft dadurch nicht geradlinig zur Mittellängsachse des Verbindungselements 14a, sondern knickt in seinem unteren Bereich seitlich ab. Eine solche Ausbildung der Kontaktzungen 28, 30 hat den Vorteil, dass sich die Spitze 34 der Kontaktzunge 30 ihren Weg in eine Bohrung einer Leiterplatte sucht und dadurch das zweite Kontaktelement 26 sicher und auch bei leichtem seitlichen Versatz in die zugeordnete Bohrung einführt.

Der Mittelteil 22 des Verbindungselements 14a weist eine aus der Mittelebene des Blechstreifens, der das Verbindungselement 14a bildet, schräg ausgestellte Lasche 36 auf. Die Lasche 36 ist durch einen U-förmigen Einschnitt in dem Blechstreifen gebildet. In der Darstellung der Fig. 5 ist die Lasche 36 nach schräg hinten, in die Zeichenebene hinein, ausgestellt. Darüber hinaus ist im Mittelteil 22 an den beiden gegenüberliegenden Seitenkanten des Blechstreifens, der das Verbindungselement 14a bildet, jeweils eine Einbuchtung 38, 40 vorgesehen. Die Einbuchtungen 38, 40 liegen einander gegenüber und sind jeweils etwa halbkreisförmig ausgebildet. Die Einbuchtungen 38, 40 sind so angeordnet, dass sie auf Höhe der Unterkante der Lasche 36 beginnen und sich von dort aus nach unten, in Richtung auf die Spitze 34 der Kontaktzunge 30 erstrecken.

Die Lasche 36 und die beiden Einbuchtungen 38, 40 greifen an der Innenwand der jeweiligen Durchgangsöffnung des Gehäuses 12 an, siehe auch Fig. 1 , und sichern das Verbindungselement 14a in der Längsrichtung der Durchgangsöffnung, in der Fig. 1 und der Fig. 2 nach unten. Vor allem leitet die Lasche 36 die beim Eindrücken von Kabelladern in die Schneidklemmkontakte des Verbindungselements auftretenden Kräfte in das Gehäuse 12 ein. Gleichzeitig, wie noch erläutert werden wird, ermöglichen die Lasche 36, die Einbuchtungen 38, 40 sowie die entsprechend ausgebildete Wand der Durchgangsöffnung eine Beweglichkeit des Mittelteils 22 quer zur Längsrichtung des Verbindungselements 14a, speziell senkrecht zur Mittellängsachse und in der Mittelebene des Blechstreifens, der das Verbindungselement 14a bildet.

Fig. 6 zeigt das Verbindungselement 14a in einer Seitenansicht. Zu erkennen ist, dass das Verbindungselement 14 aus einem ebenen Blechstreifen gebildet ist, beispielsweise ausgestanzt ist, und dass lediglich die schräg ausgestellte Lasche 36 aus der Mittelebene des Blechstreifens herausgebogen ist.

In der Ansicht der Fig. 6 ist auch gut zu erkennen, dass die Einbuchtung 40 auf Höhe des unteren freien Endes der Lasche 36 beginnt und sich von dort aus nach unten, in Richtung auf die Spitze 34 der Kontaktzunge 30 erstreckt.

Fig. 7 zeigt das Verbindungselement 14a in einer Vorderansicht.

Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht des elektrischen Verbinders 10 der Fig. 1 , wobei die Schnittebene durch das Verbindungselement 14a gelegt wurde. Es ist Fig. 2 zu entnehmen, dass das Verbindungselement 14a in eine Durchgangsöffnung 42 des Gehäuses 12 eingesteckt ist. Das erste Kontaktelement 24 ragt über eine Oberseite des Gehäuses 12 hinaus und das zweite Kontaktelement 26 ragt abschnittsweise über die Unterseite des Gehäuses 12 hinaus. Der Mittelteil 22 des Kontaktelements ist innerhalb der Durchgangsöffnung aufgenommen. Speziell ist zu erkennen, dass die ausgebogene Lasche 36 des Verbindungselements 14a auf einem Absatz der Durchgangsöffnung 42 aufliegt. Das Verbindungselement 14a wird durch die Lasche 36 und den Absatz der Durchgangsöffnung 42, auf dem sie aufliegt, gegen ein Herausrutschen aus der Durchgangsöffnung 42 in Fig. 2 nach unten gesichert. In dieser Richtung, in Fig. 2 also nach unten, treten beim Auflegen von Kabeladern vergleichsweise große Kräfte auf, durch die das Verbindungselement 14a nach unten gedrückt wird. Diese Kräfte werden durch die Lasche 36, die auf dem Absatz der Durchgangsöffnung 42 aufliegt, aufgenommen und in das Gehäuse 12 eingeleitet.

Durch die seitlichen Einbuchtungen 38, 40, siehe Fig. 5, wird das Verbindungselement 14a in der Gegenrichtung, in Fig. 2 also nach oben, gegen ein Herausrutschen gesichert. Diese Sicherung gegen ein Herausrutschen nach oben muss aber lediglich eine Transportsicherung bilden. Denn wenn die ersten Kontaktelemente 24 mit Kabeladern kontaktiert sind, werden die Kabeladern mittels des Bügels 16 am Gehäuse gehalten und der Bügel 16 verhindert dadurch gleichzeitig, dass beim Einstecken der zweiten Kontaktelemente 26 in Durchgangsbohrungen einer Leiterplatte die Verbindungselemente 14a bis 14f nach oben aus dem Gehäuse 12 herausrutschen.

Die Darstellung der Fig. 3 zeigt eine der Fig. 2 vergleichbare Ansicht, wobei das Verbindungselement 14a ausgeblendet wurde. In dieser Ansicht ist zu erkennen, dass die Durchgangsöffnung 42 im Gehäuse 12 einen Mittelabschnitt 44 aufweist, dessen Breite etwa der Dicke des Blechstreifens des Verbindungselements 14a entspricht. Ein darunterliegender Abschnitt 46 ist dahingegen breiter ausgebildet. Ein über dem Mittelabschnitt 44 liegender oberer Abschnitt 48 ist ebenfalls breiter ausgebildet und am Übergang zwischen dem oberen Abschnitt 48 und dem Mittelabschnitt 44 ist der Absatz 50 angeordnet, auf dem, siehe Fig. 2, im eingesteckten Zustand des Verbindungselements 14a das freie Ende der Lasche 36 aufliegt. Gegenüber dem Absatz 50 ist ein gleich ausgebildeter Absatz 52 vorgesehen. Das Verbindungselement 14a kann somit auch um 180° um seine Mittellängsachse verdreht in die Durchgangsöffnung 42 eingesteckt werden.

In Fig. 3 ist zwischen den beiden Absätzen 50, 52 ein Vorsprung 54 in der Seitenwand der Durchgangsöffnung 42 zu erkennen. Dieser Vorsprung 54 greift im eingesteckten Zustand des Verbindungselements 14a in eine der Einbuchtungen 38, 40 des Verbindungselements 14a ein, vgl. die Fig. 5 bis 7.

Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Einzelheit aus Fig. 4. Gut zu erkennen ist in dieser Ansicht der Vorsprung 54 sowie die beiden Absätze 50, 52 im oberen Abschnitt 48 der Durchgangsöffnung 42. Alle zehn Verbindungselemente 14a bis 14j sowie alle zehn Durchgangsöffnungen 42 in dem Gehäuse 12 sind identisch ausgebildet.

Fig. 8 zeigt eine Ansicht des elektrischen Verbinders 10 der Fig. 1 von schräg oben, wobei ein anderer Blickwinkel als in Fig. 1 gewählt wurde. In dieser Ansicht ist zu erkennen, dass insgesamt zehn Verbindungselemente 14a bis 14j vorgesehen sind, die jeweils in eine der zehn Durchgangsöffnungen 42 des Gehäuses 12 eingesteckt sind. Ebenfalls zu erkennen ist der Bügel 16 sowie die beiden Steckstifte 18, 20.

Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht des Verbinders 10 der Fig. 8, wobei eine Schnittebene parallel zu den Mittelebenen der Verbindungselemente 14a bis 14j gelegt wurde und speziell durch die in Fig. 9 vorderen Verbindungselemente 14a bis 14e läuft.

In der Schnittansicht der Fig. 9 ist zu erkennen, dass jede der Durchgangsöffnungen 42 gegenüberliegende Vorsprünge 54, 56 aufweist, die dann in die Einbuchtungen 40 bzw. 38 in den Seitenkanten des Verbindungselements 14a eingreifen. Wie ausgeführt wurde, wird dadurch eine Sicherung des Verbindungselements 14a in der Durchgangsöffnung 42 in und entgegen der Mittellängsachse des Verbindungselements 14a erreicht. Dennoch kann das Verbindungselement 14a, in Fig. 9 von oben her, in die Durchgangsöffnung 42 eingesteckt werden. Die Einbuchtungen 38, 40 werden dabei mit leichtem Druck über die Vorsprünge 54, 56 gedrückt. Hierbei können die Kontaktzungen des Verbindungselements 14a leicht einfedern und/oder das Material der Vorsprünge 54, 56 kann leicht nachgeben und wieder ein Stück weit auffedern, wenn die Einbuchtungen 38, 40 dann auf Höhe der Ausbuchtungen 54, 56 angeordnet sind. Eine Einsteckbewegung des Verbindungselements 14a, in Fig. 9 nach unten, wird durch die Lasche 36 des Verbindungselements 14a begrenzt, die dann, vgl. Fig. 2, auf dem Absatz der Durchgangsöffnung 42 aufsitzt und dadurch die Einsteckbewegung nach unten begrenzt.

Fig. 10 zeigt eine der Fig. 9 vergleichbare Schnittansicht, wobei die Schnittebene gegenüber der Fig. 9 leicht versetzt wurde. Speziell verläuft die Schnittebene nun außerhalb des Verbindungselements 14a. In dieser Ansicht ist zu erkennen, dass das freie Ende der Lasche 36 des Verbindungselements 14a auf dem Absatz 52 der Durchgangsöffnung 42 aufliegt. Weiter ist zu erkennen, dass der Absatz 52 breiter ist als die Lasche 36. Das Verbindungselement 14a kann sich somit in Querrichtung, in Fig. 10 also nach links bzw. rechts, relativ zur Durchgangsöffnung 42 bewegen, da das freie Ende der Lasche 36 sich seitlich auf dem Absatz 52 bewegen kann. Fig. 11 zeigt eine vergrößerte Einzelheit der Ansicht der Fig. 9. In dieser Ansicht ist gut zu erkennen, dass die Vorsprünge 56, 54 nicht exakt zu den Einbuchtungen 40, 38 im Verbindungselement 14a passen, sondern dass zwischen dem Vorsprung 56 und der zugeordneten Einbuchtung 40 wenigstens abschnittsweise ein Zwischenraum liegt. Genauso liegt zwischen dem Vorsprung 54 und der Einbuchtung 38 abschnittsweise ein Zwischenraum. Die sich an die Einbuchtungen 38, 40 in Fig. 11 nach oben hin und nach unten hin anschließenden Seitenkanten 58, 60 des Verbindungselements 14a sind ebenfalls beabstandet von den jeweils benachbarten Wandabschnitten 62, 64 der Durchgangsöffnung 42. Da, wie bereits anhand von Fig. 10 erörtert wurde, auch die Lasche 36 schmäler ist als der zugeordnete Absatz 52 der Durchgangsöffnung 42, kann sich durch die beschriebene spielbehaftete Aufnahme des Verbindungselements 14a in der Durchgangsöffnung 42 das Verbindungselement 14a in Querrichtung innerhalb der Durchgangsöffnung 42 bewegen. Diese Querrichtung verläuft in der Mittelebene des Verbindungselements 14a und senkrecht zur Mittellängsachse des Verbindungselements 14a, in Fig. 11 also von links nach rechts oder umgekehrt. Durch diese spielbehaftete Aufnahme des Mittelteils des Verbindungselements 14a im Mittelabschnitt der Durchgangsöffnung 42 können sich auch die Kontaktelemente 24, 26 des Verbindungselements 14a, vgl. Fig. 5, in und entgegen dieser Querrichtung bewegen. Die Kontaktelemente können ihre Lage dadurch an die anzuschließenden Gegenkontakte anpassen, beispielsweise Kabeladern eines Flachkabels oder durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte.

Fig. 12 zeigt eine der Fig. 11 vergleichbare Schnittansicht, wobei das Verbindungselement 14a ausgeblendet wurde. In dieser Ansicht ist die Gestaltung der Durchgangsöffnung 42 in ihrem Mittelabschnitt gut zu erkennen. Die Vorsprünge 56, 54 ragen in den freien Querschnitt der Durchgangsöffnung 42 hinein. Der Absatz 52 dient dazu, einen Anschlag für das freie Ende der Lasche 36 des Verbindungselements 14a zu bilden, vgl. Fig. 5.

Die Darstellung der Fig. 13 zeigt eine der Fig. 1 1 vergleichbare Ansicht aus einem anderen Blickwinkel. Auch in dieser Ansicht ist zu erkennen, dass zwischen dem Vorsprung 56 der Durchgangsöffnung 42 und der zugeordneten Einbuchtung 40 des Verbindungselements 14a abschnittsweise ein Zwischenraum liegt. Dies gilt im Übrigen auch für die Seitenkante des Verbindungselements 14a oberhalb und unterhalb der Einbuchtung 40 und der gegenüberliegenden Kante der Durchgangsöffnung 42. Genauso liegt zwischen dem Vorsprung 54 der Durchgangsöffnung 42 und der zugeordneten Einbuchtung 38 des Verbindungselements 14a abschnittsweise ein Zwischenraum und die Seitenkante oberhalb und unterhalb der Einbuchtung 38 des Verbindungselements 14a ist beabstandet von der gegenüberliegenden Seitenkante der Durchgangsöffnung 42. Das Verbindungselement 14a kann sich dadurch geringfügig seitlich, in Fig. 13 also von links nach rechts, innerhalb der Durchgangsöffnung 42 bewegen. Es ist Fig. 13 zu entnehmen, dass auch eine begrenzte Bewegung des Verbindungselements 14a entgegen der Einsteckrichtung, in Fig. 13 also nach oben, möglich ist. Eine solche Bewegung nach oben schafft unter anderem das erforderliche Spiel, um auch eine Bewegung der Kontaktelemente 24, 26 des Verbindungselements 14a in Querrichtung zu ermöglichen. Eine solche Bewegung der Kontaktelemente 24, 26 in Querrichtung wird durch eine Kippbewegung des Verbindungselements 14a in der Mittelebene des Blechstreifens, der das Verbindungselement 14a bildet, erzielt. Diese Kippbewegung wird noch anhand der Fig. 17, 18 und 19 erläutert.

Fig. 14 zeigt eine der Fig. 13 vergleichbare Schnittansicht, wobei das Verbindungselement 14a ausgeblendet wurde. Gut zu erkennen ist die Gestaltung der Durchgangsöffnung 42 in ihrem Mittelabschnitt.

Fig. 15 zeigt eine weitere Schnittansicht des elektrischen Verbinders 10 der Fig. 1 , wobei eine Schnittebene durch den Steckstift 18 gelegt wurde. Es ist gut zu erkennen, dass der Steckstift 18 durch zwei Federzungen 60, 62 gebildet ist, die an ihrem unteren, dem Gehäuse 12 abgewandten Endes miteinander verbunden sind und die durch einen Längsschlitz 64 voneinander getrennt sind. Die beiden Federzungen 60, 62 sind also lediglich im Bereich ihres, dem Gehäuse 12 abgewandten Endes miteinander verbunden. Der Steckstift 18 kann dadurch zusammengedrückt werden, indem die Federzungen 60, 62 ein Stück weit aufeinander zubewegt werden. Beide Federzungen 60, 62 sind auf ihrer Außenseite mit jeweils einem Rastvorsprung 66 versehen. Dieser Rastvorsprung 66 kann nach dem vollständigen Einschieben in eine Bohrung einer Leiterplatte nach außen auffedern und den Verbinder 10 dann sicher an der Leiterplatte halten.

Wie in Fig. 15 zu erkennen ist, erstreckt sich der Längsschlitz 64 zwischen den Federzungen 60, 62 durch das gesamte Gehäuse 12 hindurch bis zu dessen Oberseite. Dadurch wird eine erhöhte Elastizität der Federzungen 60, 62 des Steckstifts 18 erreicht. Darüber hinaus ist auch die Herstellbarkeit des Gehäuses 12 erleichtert. Der Steckstift 18 wird einstückig mit dem Gehäuse 12 ausgebildet, beispielsweise durch Kunststoffspritzguss. In einer Spritzgussform kann sich dann ein Stab in den Hohlraum der Form erstrecken und nach dem Herausziehen des Stabs ist dann der Längsschlitz 64 gebildet. Wie in Fig. 15 weiter zu erkennen ist, entsteht durch den durch das Gehäuse 12 durchgehenden Längsschlitz 64 auch kein Absatz zwischen den einander zugewandten Innenseiten der Federzungen 60, 62 und dem Grundkörper des Gehäuses 12. Ein solcher Absatz kann zu einer Kerbwirkung und dadurch zu einem vergleichsweise leichten Abbrechen des Steckstifts 18 bzw. des Steckstifts 20 führen. Die einander abgewandten Außenseiten der Federzungen 60, 62 sind an ihrem Übergang zum Grundkörper des Gehäuses 12 ausgerundet oder mit einer Fase versehen, um auch auf den Außenseiten das Entstehen einer Kerbwirkung zu vermeiden.

Die Darstellung der Fig. 16 zeigt eine Schnittansicht des Verbinders 10, wobei gegenüber der Schnittansicht der Fig. 15 die Schnittebene versetzt wurde. Die Schnittebene verläuft in Fig. 16 durch den in Fig. 15 hinteren Steckstift 20. Es ist zu erkennen, dass sich auch bei dem Steckstift 20 ein Längsschlitz 68 zwischen den beiden Federzungen des Steckstifts 20 durch das Gehäuse 12 hindurch erstreckt und erst an der Oberseite des Gehäuses 12 endet.

Fig. 17 zeigt eine ausschnittsweise vergrößerte Darstellung des Verbinders der Fig. 9, vgl. auch Fig. 1 1. Dargestellt ist das in der Durchgangsöffnung 42 aufgenommene Verbindungselement 14a. Dargestellt ist das Verbindungselement 14a in einer Ausgangsstellung, in der eine Mittellängsachse 60 des Verbindungselements 14a mit einer Mittellängsachse der Durchgangsöffnung 42 im Gehäuse 12 zusammenfällt. Wie bereits beschrieben wurde, kann das Verbindungselement 14a ausgehend von der in Fig. 17 dargestellten Ausgangsposition nach links bzw. rechts verkippt werden. Die von der Ausgangsposition nach links verkippte Position ist in Fig. 18 dargestellt, die ausgehend von der Ausgangsposition nach rechts verkippte Position ist in Fig. 19 dargestellt. Das Verbindungselement 14a kann dabei in einer Ebene, die durch den Blechstreifen, der das Verbindungselement 14a bildet, aufgespannt wird, nach links bzw. rechts verkippt werden. Die Kippbewegung findet dabei um einen Drehpunkt statt, der in Fig. 17 nicht eingezeichnet ist, aber auf der Mittellängsachse 60 und etwas unterhalb der Einbuchtungen 40, 38 des Verbindungselements 14a liegt. Wie anhand der Fig. 13 erläutert wurde, liegt zwischen der in Fig. 13 und Fig. 17 linken Einbuchtung 40 und dem rechten Vorsprung 56 abschnittsweise ein Zwischenraum und auch zwischen der in Fig. 13 und Fig. 17 rechten Einbuchtung 38 und dem rechten Vorsprung 54 liegt abschnittsweise ein Zwischenraum. In gleicher Weise ist oberhalb der Einbuchtungen 38, 40 zwischen der jeweiligen Seitenkante des Verbindungselements 14a und der gegenüberliegenden Seitenwand der Durchgangsöffnung 42 ein Abstand vorhanden. In gleicher Weise ist auch unterhalb der beiden Einbuchtungen 38, 40 zwischen den jeweiligen Seitenkanten des Verbindungselements 14a und den Seitenwänden der Durchgangsöffnung 42 ein Abstand vorhanden, siehe auch Fig. 13. Das Verbindungselement 14a kann somit geringfügig nach links bzw. rechts verkippt werden, wie in Fig. 18 bzw. Fig. 19 dargestellt ist. Die Kippbewegung findet dabei in der Ebene statt, die durch das Verbindungselement 14a definiert ist, bzw. durch den Blechstreifen, der das Verbindungselement 14a bildet. Nach vorne bzw. hinten, in Fig. 17 also in die Zeichenebene hinein und aus dieser heraus, kann das Verbindungselement 14a hingegen nicht verkippt werden. Gegenüber einer Bewegung des Verbindungselements 14a relativ zum Gehäuse 12 nach unten ist das Verbindungselement 14a durch die Lasche 36 gesichert und gegenüber einer Bewegung relativ zum Gehäuse 12 nach oben wird das Verbindungselement 14a durch die beiden Vorsprünge 54, 56 gesichert.

Wie in Fig. 18 zu erkennen ist, bewegt sich durch die Kippbewegung nach links auch der am oberen Ende des Verbindungselements 14a angeordnete Schneidklemmkontakt nach links. Die Kippbewegung des Verbindungselements 14a relativ zum Gehäuse 12 kann dabei durch eine Kabelader verursacht werden, die in den Schneidklemmkontakt des Verbindungselements 14a eingedrückt wird. Der Schneidklemmkontakt des Verbindungselements 14a sucht sich durch das Eindrücken der Kabelader eine optimale Position, in der die Kabelader dann in den Schneidklemmkontakt eingedrückt werden kann.

In gleicher Weise können die in den Fig. 17 bis 19 nur abschnittsweise dargestellten Federzungen 28, 30 nach rechts, siehe Fig. 18, bzw. nach links, siehe Fig. 19, ausgehend von der Ausgangsposition in Fig. 17 verkippt werden. Auch dann, wenn in die Schneidklemmkontakte der Verbindungselemente 14a bereits Kabeladern eingelegt sind, kann noch eine geringfügige Kippbewegung des Verbindungselements 14a erfolgen, so dass die Federzungen 28, 30 dadurch leichter in zugeordnete Durchgangsbohrungen einer Leiterplatte eingesteckt werden können. Ein Betrag einer Kippbewegung der Schneidklemmkontakte am oberen Ende des Verbindungselements 14a bzw. der Federzungen am unteren Ende des Verbindungselements 14a beträgt dabei typischerweise nur Bruchteile eines Millimeters. Dies genügt aber, um eventuell auftretenden Toleranzen auszugleichen und ein sicheres Auflegen von Kabeladern als auch ein sicheres Einstecken in Durchgangsbohrungen oder sonstige geeignete Buchsen zu ermöglichen.

Während der in den Fig. 17 bis 19 dargestellten Kippbewegungen des Verbindungselements 14a treten bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung keine wesentlichen Deformationen der Vorsprünge 54, 56 an der Wand der Durchgangsöffnung 42 auf. Das Gehäuse 12 ist vorteilhafterweise aus einem faserverstärkten Kunststoff hergestellt und die Kippbewegung des Verbindungselements 14a wird lediglich durch Spiel zwischen dem Verbindungselement 14a und der Wand der Durchgangsöffnung 42 erreicht. Im Rahmen der Erfindung ist das Ermöglichen einer Kippbewegung des Verbindungselements 14a durch geringfügiges, elastisches Nachgeben der Vorsprünge 54, 56 aber durchaus möglich.

Die geringfügige Beweglichkeit der Verbindungselemente 14a relativ zum Gehäuse 12 dient neben einer einfachen Kontaktierung der Verbindungselemente 14a auch einem Ausgleich von Vibrationen im montierten Zustand. Wird beispielsweise eine Leiterplatte, in die das Kontaktelement 14a eingesteckt ist, Vibrationen unterworfen, beispielsweise bei Verwendung in einem Kraftfahrzeug, ermöglicht die geringfügige Beweglichkeit des Kontaktelements 14a relativ zum Gehäuse 12 solche Vibrationen auszugleichen, so dass diese nicht zu einer Zerstörung des erfindungsgemäßen Verbinders führen. Anstelle der Schneidklemmkontakte am oberen Ende der Verbindungselemente 14a können auch anders geartete Kontaktelemente eingesetzt werden, beispielsweise Crimpanschlüsse oder dergleichen.