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Title:
ELECTRICAL PLUG CONNECTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/058129
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrical plug connector, in particular a built-in plug connector, comprising: a housing (1) with a connecting flange (3) which has recesses (4) for feeding through fastening means (5); a flange plate (10) with mounting holes (12) for connection to a device wall (G), a switch panel or the like; and a seal (17) inserted therebetween. The outer edge (14) of the flange plate (10) is bent towards the housing (1) and covers the outer edge of the connecting flange (3). The seal (17) protrudes with a peripheral sealing lip (18) into the insertion opening (2) and has an edge (19) which is bent towards the housing (1), fits over the outer peripheral edge of the connecting flange (3) and is itself covered by the outer edge (14) of the flange plate (10). In the assembled state, the peripheral edge (14) of the flange plate (10) protrudes up to no more than the height of the rear side of the connecting flange (3), and the edge (19) of the seal (17) protrudes beyond the rear face of the connecting flange (3).

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Inventors:
DOBLER OLIVER (AT)
Application Number:
PCT/EP2020/025426
Publication Date:
April 01, 2021
Filing Date:
September 22, 2020
Export Citation:
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Assignee:
NEUTRIK AG (LI)
International Classes:
H01R13/74; H01R13/52; H01R13/633; H01R24/64
Domestic Patent References:
WO2018220033A12018-12-06
Foreign References:
US20070141886A12007-06-21
US9666975B12017-05-30
CN204516967U2015-07-29
US10348030B12019-07-09
CN204516967U2015-07-29
Attorney, Agent or Firm:
LAMINGER, Norbert (CH)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Elektrischer Steckverbinder, insbesondere Einbausteckverbinder, umfassend ein Gehäuse (1) mit einer Einstecköffnung (2) für einen komplementären Steckverbinder, wo bei am einsteckseitigem Ende des Gehäuses (1) ein auskragender Verbindungsflansch (3) ab steht, der Ausnehmungen (4) zur Durchführung von Befestigungsmitteln (5) aufweist, eine einsteckseitige Flanschplatte (10) mit einer Einstecköffnung (11) für den komplementä ren Steckverbinder und mit Montagebohrungen (12) zur Verbindung mit einer Gerätewand (G), einer Schalttafel od. dgl., und eine zwischen dem Verbindungsflansch (3) und der Flanschplatte (10) eingesetzte Dichtung (17) mit einem zentralen Ausschnitt (30) im Bereich der Einstecköffnung (2), und zumindest ein Befestigungsmittel (5) zur Fixierung von Gehäuse (1), Flanschplatte (10) und Dichtung (17) an der Gerätewand (G), Schalttafel od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenrand (14) der Flanschplatte (10) in Richtung des Ge häuses (1) aufgebogen ist und den Aussenrand des Verbindungsflansches (3) überdeckt, und die Dichtung (17) mit einer umlaufenden Dichtlippe (18) radial in die Einstecköffnung (2) ragt und einen in Richtung des Gehäuses (1) aufgebogenen Rand (19) aufweist, der den äusse ren Umfangsrand des Verbindungsflansches (3) übergreift und der selbst vom Aussenrand (14) der Flanschplatte (10) überdeckt ist, wobei im zusammengebauten Zustand der umlau fende Rand (14) der Flanschplatte (10) bis maximal in Höhe der Rückseite des Verbindungs flansches (3) des Gehäuses (1) ragt und der in Richtung des Gehäuses (1) ragende Rand (19) der Dichtung (17) über den gesamten Umfang des Verbindungsflansches (3) dessen hintere Fläche überragt.

2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des in Richtung des Gehäuses (1) aufgebogenen Aussenrandes (14) der Flanschplatte (10) nach aussen hin abgeschrägt ist, und dass die Aussenseite des umlaufenden Randes (19) der Dichtung (17) ebenfalls nach aussen hin, vorzugsweise komplementär dazu, abgeschrägt ist.

3. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammen gebauten Zustand der umlaufende Rand (14) der Flanschplatte (10) vor der Höhe der Rück seite des Verbindungsflansches (3) des Gehäuses (1) endet und ein umlaufender, nach aussen hin auskragender Dichtrand (31) zumindest einen Teil der Dicke des in Richtung des Gehäu ses (1) aufgebogenen Randes (14) der Flanschplatte (10) abdeckt.

4. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stellen der Montagebohrungen (12) an der Dichtung (17) Dichtung stüllen (21) angeformt sind, die in Richtung auf die Flanschplatte (10) hin hochragen, wobei im zusammengebauten Zustand die Dichtungstüllen (21) innerhalb der Montagebohrungen (12) der Flanschplatte (10) verlaufen, wobei deren Aussendurchmesser vorzugsweise dem Innendurchmesser der Montagebohrung (12) entspricht, und wobei die Dichtung stüllen (21) oberhalb der unteren Kante des Aufnah mebereiches für den Kopf des Befestigungsmittels (5) in der Montagebohrung (12) enden.

5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurch messer der Dichtung stüllen (21) minimal dem Aussendurchmesser der Befestigungsmittel (5) entspricht.

6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschplatte (10) in Richtung des Gehäuses (1) abstehende Haltezapfen (16) aufweist, dass der Verbindungsflansch (3) entsprechende Haltebohrungen (6) aufweist, in welche die Enden der Haltezapfen (16) eingesetzt werden können, wobei die Haltebohrungen (6) im Zentrum von sich über den Verbindungsflansch (3) erhebenden Ringen (7) verlaufen und die Dichtung (17) diese Ringe (7) mit daran anliegenden zentral offenen Domen (22) überdeckt.

7. Steckverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Öff nung (23) der Dome (22) einen geringfügig kleineren Durchmesser aufweist als die Halteboh rung (6) und/oder der Aussendurchmesser der Haltezapfen (16).

8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschplatte (10) eine die Einstecköffnung (11) umgebende, umlaufende Nut (25) auf weist, in welcher Nut (25) eine die Dichtlippe (18) für die Einstecköffnung (2) radial aussen umgebende, sich über die Oberfläche der Dichtung (17) erhebende Leiste (24) aufgenommen ist.

9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Flanschplatte (10) von der Einstecköffnung (11) eine Ausnehmung (13) radial nach aussen hin verläuft, durch welche im zusammengebauten Zustand ein Betätigungselement (8) für einen Verriegelungsmechanismus (8, 9) vom Gehäuse (1) nach aussen hin auf die Vorder- seite der Flanschplatte (3) hindurchragt, wobei ein sich radial anschliessend an die Ein stecköffnung (11) über die Oberfläche der Dichtung (17) erhebender Dom (26) durch die Aus nehmung (13) hin nach aussen auf die Vorderseite der Flanschplatte (10) erstreckt und dabei das Betätigungselement (8) durch den Dom (26) abgedeckt ist.

10. Dichtung (17) für einen elektrischen Steckverbinder, insbesondere einen Einbau steckverbinder, speziell einen Steckverbinder gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, zur Ab dichtung gegen eine Gerätewand (G), Schalttafel od. dgl., mit einem zentralen Ausschnitt (30) an der Stelle der Einstecköffnung (2) des Steckverbinders und Ausnehmungen (20) an den Stellen von Montagebohrungen (12) für den Steckverbinder, dadurch gekennzeichnet, dass eine den zentralen Ausschnitt (30) umlaufende Dichtlippe (18) den inneren Umfang des zent ralen Ausschnittes begrenzt, und an einer Hinterseite der Dichtung (17) ein zurückgebogener, sich über die hintere Fläche der Dichtung (17) erhebender Rand (19) vorliegt, an welchem eine umlaufende Dichtstruktur angeordnet ist oder der selbst die Dichtstruktur bildet.

11. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtstruktur eine umlaufende Dichtleiste umfasst, wobei vorzugsweise die Aussenseite des umlaufenden Randes (19) der Dichtung (17) nach aussen hin abgeschrägt ist.

12. Dichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtstruktur ein radial nach aussen auskragender, umlaufender Dichtrand ist.

13. Dichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an Positionen für die Durchführung von Befestigungsmitteln (5) sich über die vordere Oberflä che der Dichtung (17) erhebende Dichtung stüllen (21) mit zentralen Durchführungen (20) für die Befestigungsmittel (5) angeordnet sind.

14. Dichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an Positionen für die Durchführung von Abstandhalterstiften (16) sich über die vordere Oberflä che der Dichtung (17) erhebende Dome (22) mit zentralen Durchführungen (23) für die Ab standhalterstifte (16) angeordnet sind.

15. Dichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich radial anschliessend an den zentralen Ausschnitt (30) über die vordere Oberfläche der Dichtung (17) erhebender Dom (26) angeordnet und vorzugsweise einstückig mit der Dich tung (17) ausgeführt ist.

16. Dichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine den zentralen Ausschnitt (30) radial aussen umgebende, sich über die vordere Oberfläche der Dichtung (17) erhebende Leiste (24) vorgesehen ist.

17. Dichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein radial abstehender Verbindungsstreifen (27) an der Dichtung (17) angeformt ist, an dessen äusserem Ende ein vorzugsweise topfförmiger Dichtstopfen (28) befestigt ist, dessen Aussendurchmesser geringfügig grösser ist als der Innendurchmesser der Dichtlippe (18) des zentralen Ausschnitts (30).

18. Dichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Verbin dungsstreifen (27) gegenüberliegenden Seite des Dichtstopfens (28) eine vollflächige Griffla sche (29) absteht, die vorzugsweise topfförmig ausgeführt ist.

Description:
ELEKTRISCHER STECKVERBINDER

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder, insbesondere Einbausteckverbinder, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie eine Dichtung für einen derartigen Steckver binder, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 10.

Einbausteckverbinder oder auch Chassisbuchsen sind in den Gehäusen von elektrischen Gerä ten, in Schalttafeln oder ähnlichen Anordnungen eingebaut, um diese Geräte mit elektrischen Leitungen zu verbinden. Diese Leitungen tragen an zumindest einem Ende einen Kabelsteck verbinder in komplementärer Ausführung zum Einbausteckverbinder und können mit diesem elektrisch verbunden und auch mechanisch gegen ungewolltes Lösen der Verbindung verrie gelt werden.

Der Einbausteckverbinder umfasst typischerweise ein Gehäuse mit einer Einstecköffnung für den komplementären Steckverbinder, wobei am einsteckseitigen Ende des Gehäuses ein aus kragender Verbindungsflansch absteht, der Ausnehmungen zur Durchführung von Befesti gungsmitteln aufweist. Weiters ist eine einsteckseitige Flanschplatte mit einer Einstecköff nung für den komplementären Steckverbinder und mit Montagebohrungen zur Verbindung mit einer Gerätewand, einer Schalttafel od. dgl., vorgesehen.

In der CN 204516967 U ist ein Einbausteckverbinder offenbart, bei welchem zwischen der Flanschplatte und dem Verbindungsflansch am Gehäuse eine im wesentlichen ebene Dicht platte eingesetzt ist und die Verbindung dieser beiden Bauteile abdichtet. Wird eine Abdich tung des gesamten Einbausteckverbinders gegenüber einer Gerätewandung, in welche er ein gesetzt ist, einer Schalttafel od. dgl. gewünscht, muss eine zusätzliche Dichtung zwischen Einbausteckverbinder und Gerätewandung vorgesehen sein. Das macht den Einbau aufwendi ger und langsamer und erfordert eben einen zusätzlichen Bauteil.

Eine Dichtung zur Abdichtung des zumindest der Flanschplatte eines Einbausteckverbinders ist bekannt, und findet beispielsweise im SE8FD-TOP Einbausatz Verwendung. Diese Dich tung ist als im Wesentlichen flache Dichtungsplatte ausgeführt und weist einen zentralen Aus schnitt an der Stelle der Einstecköffnung des Einbausteckverbinders auf. Durch die Positio nierung zwischen Gerätewandung, Schalttafel od. dgl. und Flanschplatte mit Einstecköffnung für den komplementären Steckverbinder wird ein Eindringen von Staub, Feuchtigkeit, etc. in das Innere des Gerätes oder der Schalttafel verhindert.

Schliesslich dient zumindest ein Befestigungsmittel, typischerweise eine Schraube, zur Fixie rung von Gehäuse, Flanschplatte und Dichtung an der Gerätewand, Schalttafel od. dgl.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu über winden und einen möglichst umfassend abgedichteten Einbausteckverbinder zu schaffen, der vom Endbenutzer ohne zusätzliche Bauteile, einfach und rasch mit üblichem Werkzeug zu montieren ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß den Ansprüchen gelöst.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dazu dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenrand der Flanschplatte in Richtung des Gehäuses aufgebogen ist und den Aussenrand des Verbin dungsflansches überdeckt, wobei die Dichtung eine umlaufenden Dichtlippe aufweist, die ra dial in die Einstecköffnung ragt und die Dichtung einen in Richtung des Gehäuses aufgeboge nen Rand aufweist, der den äusseren Umfangsrand des Verbindungsflansches übergreift und der selbst vom Aussenrand der Flanschplatte überdeckt ist, wobei im zusammengebauten Zu stand der umlaufende Rand der Flanschplatte bis maximal in Höhe der Rückseite der Flansch platte des Gehäuses ragt und der in Richtung des Gehäuses ragende Rand der Dichtung über den gesamten Umfang des Verbindungsflansches dessen hintere Fläche überragt. Durch das Anpressen des Einbausteckverbinders an die Gehäusewand, die Schalttafel od. dgl. bis zum Anliegen des Randes der Flanschplatte an dieser Wand wird der den Verbindungsflansch hin ten überragende Rand der Dichtung fest an die Wand angepresst und zwischen Verbindungs flansch und Rand der Flanschplatte dieses Volumen ausfüllend gequetscht. Die Dichtung liegt hier gegen Beschädigungen sowohl vor, während als auch nach dem Einbau geschützt zwi schen Verbindungsflansch und Flanschplatte. Die Einstecköffnung wird bei eingestecktem komplementärem Stecker durch die umlaufende Dichtlippe abgedichtet, während die Abdich tung gegenüber dem Gehäuse des Gerätes oder der Schalttafel durch den von der Flansch platte geschützten aufgebogenen Rand der Dichtung gewährleistet ist. Die Bauteile Flansch platte, Dichtung und Gehäuse mit Verbindungsflansch können fabrikseitig zusammengesteckt werden und können vom Endverbraucher als ein gemeinsam handhabbarer Bauteil genutzt werden.

Bevorzugt ist die Innenseite des in Richtung des Gehäuses aufgebogenen Aussenrandes der Flanschplatte nach aussen hin abgeschrägt, und ist die Aussenseite des umlaufenden Randes der Dichtung ebenfalls nach aussen hin, vorzugsweise komplementär dazu, abgeschrägt. Beim Zusammenstecken bzw. beim Befestigen an der Gerätewandung oder der Schalttafel mittels der vorgesehenen Befestigungsmittel wird dadurch der Rand der Dichtung etwas gequetscht und auf die Gerätewandung oder die Oberfläche der Schalttafel hin gepresst, was eine beson ders gute Dichtwirkung erzielen lässt.

Eine alternative Ausführungsform eine erfindungsgemässen Steckverbinders sieht vor, dass im zusammengebauten Zustand der umlaufende Rand der Flanschplatte vor der Höhe der Rückseite der Flanschplatte des Gehäuses endet und ein umlaufender, nach aussen hin auskra gender Dichtrand zumindest einen Teil der Dicke des in Richtung des Gehäuses aufgeboge nen Randes der Flanschplatte abdeckt. Damit wird die Scherwirkung einer abgeschrägten In nenseite der Flanschplatte vermieden und die Dichtwirkung durch eine senkrecht auf den Rand der Dichtung einwirkende Kraft bewirkt.

Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass an den Stellen der Montagebohrungen an der Dichtung Dichtungstüllen angeformt sind, die in Richtung auf die Flanschplatte hochragen. Im zusammengebauten Zustand verlaufen die Dichtungstüllen innerhalb der Montagebohrungen der Flanschplatte, die vorzugsweise buch senförmige Verlängerungen in Richtung auf den Verbindungsflansch des Gehäuses hin auf weisen. Dabei entspricht deren Aussendurchmesser vorzugsweise dem Innendurchmesser der Montagebohrungen bzw. der buchsenförmigen Verlängerungen, wobei die Dichtungstüllen oberhalb der unteren Kante des Aufnahmebereiches für den Kopf der Befestigungsmittel in der Montagebohrung enden. Damit kann einerseits eine weitere Verbesserung der Dichtwir kung erzielt werden, indem auch das Eindringen von Feuchtigkeit, Schmutz oder Staub über die Montagebohrungen verhindert wird, während dennoch die Befestigungsmittel, insbeson dere die Schraubenköpfe, einen gut fühlbaren, harten Anschlag an der Flanschplatte haben. Eine weitere Optimierung der Dichtwirkung ist dann gegeben, wenn der Innendurchmesser der Dichtungstüllen minimal dem Aussendurchmesser der Befestigungsmittel entspricht und damit alle Flächen dichtend aneinander liegen.

Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Steckverbinder zusätzlich dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschplatte in Richtung des Gehäuses abstehende Halte zapfen aufweist, und der Verbindungsflansch entsprechende Haltebohrungen aufweist, in wel che die Enden der Haltezapfen eingesetzt werden können. Vorzugsweise sind die Halteboh rungen von sich über den Verbindungsflansch erhebenden Ringen begrenzt und überdeckt die Dichtung diese Ringe mit daran anliegenden zentral offenen Domen. Damit sind die Flansch platte und das Gehäuse mit der dazwischen eingesetzten Dichtung ausreichend gut miteinan der verbunden, um ein Auseinanderfallen zu verhindern und den Steckverbinder als einen ge meinsamen Bauteil handhaben zu können. Überdies können die Haltezapfen im Fall von Hal tebohrungen, die den Verbindungsflansch komplett durchdringen, zum Anschlag an die Vor derseite des Gerätegehäuse, der Schalttafel od. dgl. vorgesehen sein und damit eine Abstand halterwirkung ausüben, um die Einwirkung auf die Dichtung zu begrenzen und damit deren Beschädigung zu verhindern.

Um auch für die Haltebohrungen die Dichtwirkung zu gewährleisten, weist vorzugsweise die zentrale Öffnung der Dome einen geringfügig kleineren Durchmesser auf als die Durchgangs öffnung und/oder der Aussendurchmesser der Haltezapfen. Damit ist eine dichte Durchfüh rung der Haltezapfen gewährleistet, ebenso wie ein guter Zusammenhalt aufgrund der Rei bung zwischen Dichtung und Haltezapfen.

Bevorzugt ist der Steckverbinder derart ausgeführt, dass die Flanschplatte eine die Ein stecköffnung umgebende, umlaufende Nut aufweist, in welcher Nut eine die Dichtlippe für die Einstecköffnung radial aussen umgebende, sich über die Oberfläche der Dichtung erhe bende Leiste aufgenommen ist. Neben der optimalen Zentrierung von Dichtung und Flansch platte zueinander wirkt diese Leiste auch als zusätzliche Dichtleiste und erhöht so die Dicht wirkung.

In vielen Fällen von Steckverbindungen ist es erwünscht, dass ein ungewolltes Lösen der Ver bindung unterbunden ist. Zu diesem Zweck sind Verriegelung sanordnungen zwischen den komplementären Steckverbindern vorhanden, die aber zur gewollten Lösung der Steckverbin dung durch Betätigung eines Betätigungselementes entriegelt werden müssen. Daher sieht eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Steckverbinders vor, dass in der Flanschplatte von der Einstecköffnung eine Ausnehmung radial nach aussen hin verläuft, durch welche im zusammengebauten Zustand ein Betätigungselement für einen Verriege lungsmechanismus vom Gehäuse nach aussen hin auf die Vorderseite der Flanschplatte hin durchragt. Um dabei auch diese Erweiterung der Einstecköffnung optimal abzudichten er streckt sich ein sich radial anschliessend an die Einstecköffnung über die Oberfläche der Dichtung erhebender Dom durch die Ausnehmung hin nach aussen auf die Vorderseite der Flanschplatte. Das Betätigungselement ist dabei durch den Dom abgedeckt.

Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe ist ganz besonders eine Dichtung für einen elektrischen Steckverbinder, insbesondere einen Einbausteckverbinder, speziell einen Steck verbinder gemäss einem der vorhergehenden Absätze konzipiert worden, um diesen optimal gegen eine Gerätewand, Schalttafel od. dgl., abzudichten. Diese Dichtung weist einen zentra len Ausschnitt an der Stelle der Einstecköffnung des Steckverbinders und Ausnehmungen an den Stellen von Montagebohrungen für den Steckverbinder auf.

Sie ist insbesondere erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass eine den zentralen Aus schnitt umlaufende Dichtlippe den inneren Umfang des zentralen Ausschnittes begrenzt, und an einer Hinterseite der Dichtung ein zurückgebogener, sich über die hintere Fläche der Dich tung erhebender Rand vorliegt, an welchem eine umlaufende Dichtstruktur angeordnet ist. Damit ist diese Dichtung geeignet, sowohl die Einstecköffnung bei eingestecktem komple mentärem Steckverbinder abzudichten, als auch den Einbausteckverbinder gleichzeitig gegen über dem Gerätegehäuse, der Wand der Schalttafel oder dgl. abzudichten.

Bevorzugt umfasst dabei die Dichtstruktur eine umlaufende Dichtleiste, was eine sichere li nienförmige Abdichtung ermöglicht. Vorzugsweise ist dabei die Aussenseite des umlaufenden Randes der Dichtung nach aussen hin abgeschrägt, um nur einen Teil der senkrecht auf die Dichtung wirkenden Befestigungskraft in Anpressdruck umzuwandeln und diesen damit zu begrenzen. Als alternative Ausführungsform ist eine Dichtung vorgesehen, bei welcher die Dichtstruktur ein radial nach aussen auskragender, umlaufender Dichtrand ist. Damit kann eine nicht er wünschte Scherwirkung auf den äusseren Rand der Dichtung vermieden und der Dichtrand senkrecht an die Gerätewandung, Schalttafel od. dgl. gepresst werden.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform für eine Dichtung für insbesondere Einbausteck verbinder ist dadurch gekennzeichnet, dass an Positionen für die Durchführung von Befesti gungsmitteln sich über die vordere Oberfläche der Dichtung erhebende Dichtung stüllen mit zentralen Durchführungen für die Befestigungsmittel angeordnet sind. Damit kann der Ein bausteckverbinder auch an den Stellen der Befestigungsmittel optimal abgedichtet montiert werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Dichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass an Positionen für die Durchführung von Haltestiften sich über die vor dere Oberfläche der Dichtung erhebende Dome mit zentralen Durchführungen für die Ab standhalterstifte angeordnet sind. Eine derartige Dichtung ist optimal für den Einsatz bei Ein- bausteckverbindem geeignet, deren Flanschplatte und Gehäuse mittels zusammenwirkenden Haltestiften und Haltebohrungen an diesen Bauteilen zumindest provisorisch miteinander ver bunden werden können.

Für Einbausteckverbinder mit Verriegelungsanordnungen und Betätigungselementen zu deren Entriegelung ist eine Dichtung optimal geeignet, welcher gemäss der Erfindung einen sich ra dial anschliessend an die Einstecköffnung über die vordere Oberfläche der Dichtung erheben den Dom aufweist. Unter diesem Dom kann das Betätigungselement der Verriegelung sanord- nung aufgenommen werden. Vorzugsweise ist dabei dieser Dom einstückig mit der Dichtung ausgeführt.

Die gute Zentrierung der Dichtung gegenüber vorzugsweise der Flanschplatte wird durch eine die Dichtlippe für die Einstecköffnung radial aussen umgebende, sich über die vordere Ober fläche der Dichtung erhebende Leiste gewährleistet. Diese Leiste stellt auch eine zusätzliche Dichtkante dar und verbessert zusätzlich die Dichtwirkung. Um den Einbausteckverbinder auch bei nicht gestecktem komplementären Steckverbinder ab gedichtet zu erhalten, ist bevorzugt zumindest ein radial abstehender Verbindungsstreifen an der Dichtung angeformt, an dessen äusserem Ende ein Dichtstopfen befestigt ist, dessen Aus- sendurchmesser geringfügig grösser ist als der Innendurchmesser der Dichtlippe der Ein stecköffnung. Im Sinn der Materialersparnis ist dieser Dichtstopfen bevorzugt topfförmig aus genommen ausgeführt.

Bevorzugt steht auf der dem Verbindungsstreifen gegenüberliegenden Seite des Dichtstopfens eine vollflächige Grifflasche ab, was die Handhabung wesentlich vereinfacht. Vorzugsweise ist auch diese Grifflasche topfförmig ausgeführt und überdeckt und schützt in eingestecktem Zustand des Dichtstopfens den Dom, der das Betätigungselement der Verriegelungsanord nung abdeckt und abdichtet.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:

Fig. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Einbau steckverbinders von schräg vome oben;

Fig. 2 eine Ansicht um 180 Grad gedreht;

Fig. 3 eine Explosionsdarstellung von schräg vome oben;

Fig. 4 einen Querschnitt genau in der Mittelebene des Einbausteckverbinders der Fig. 1 bis 3;

Fig. 5 einen Querschnitt in einer parallelen Ebene, welche die Mittelachsen der Befesti- gungsbohrungen und der Haltezapfen beinhaltet;

Fig. 6 einen Detail-Querschnitt im Bereich der Befestigungsbohrungen mit eingesetzter Befestigungsschraube;

Fig. 7 einen Detail-Querschnitt im Bereich der Befestigungsbohrungen mit eingesetzter und festgezogener Befestigungsschraube;

Fig. 8 eine vorteilhafte Ausführungsform einer Dichtung für einen Einbausteckverbinder in grösserem Massstab; Fig. 9 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemässen Einbau steckverbinders von schräg vorne oben;

Fig. 10 einen Querschnitt genau in der Mittelebene des Einbausteckverbinders der Fig. 7; und

Fig. 11 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Einbausteckverbin ders, mit stufenförmig abgekantetem Dichtungsrand.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

In der Fig. 1 ist beispielhaft eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Einbau steckverbinders in Form einer Chassisbuchse für einen Datenstecker, insbesondere eines RJ45-Datensteckers, in perspektivischer Ansicht dargestellt. Selbstverständlich ist der erfin- dungsgemässe Aufbau auch auf andere Arten von Einbausteckverbindem übertragbar, was am weiteren Ausführungsbeispiel der Fig. 9 und 10 beispielhaft erläutert ist, die eine XLR-Chas- sisbuchse zeigen.

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf bereits erfolgte detaillierte Beschreibung hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle be merkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten dersel ben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausfüh- rungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Der elektrische Einbausteckverbinder der Fig. 1, in einer Explosionsdarstellung in Fig. 3 im Detail dargestellt, umfasst ein Gehäuse 1 mit einer Einstecköffnung 2 für einen komplementä ren Steckverbinder (nicht dargestellt). Am einsteckseitigen Ende, an der Vorderseite des Ge häuses 1, ist ein auskragender Verbindungsflansch 3 vorgesehen, der vorzugsweise rechtwin kelig vom Gehäuse 1 und vorzugsweise über dessen gesamten Umfang absteht. Der Verbin dungsflansch 3 weist auch Durchgangsöffnungen oder teilweise offene Ausnehmungen 4 auf, durch welche Befestigungsmittel 5, typischerweise Befestigungsschrauben, Niete od. dgl., für den Einbausteckverbinder hindurchgeführt werden können, um diesen in einer Gerätewan dung G, einer Schalttafel oder ähnlichen Elementen zu fixieren (siehe dazu Fig. 6). Die Aus nehmungen 4 sind bevorzugt in zwei einander bezüglich der Mittelachse der Einstecköffnung 2 gegenüberliegenden Ecken des hier rechteckigen Verbindungsflansches 3 positioniert. Selbstverständlich sind auch andere Umrissformen des Verbindungsflansche 3 möglich, bei spielsweise ein kreisrunder Umriss, ein Polygonzug, od. dgl. Auch können in allen Ecken des Verbindungsflansches 3 Durchgangsöffnungen 4 vorhanden sein.

An anderen Stellen des Verbindungsflansches 3 finden sich Haltebohrungen 6, die von sich über die Vorderseite des Verbindungsflansches 3 erhebende Ringen 7 begrenzt sind. Typi scherweise sind zwei Haltebohrungen 6 in zwei einander bezüglich der Mittelachse der Ein stecköffnung 2 gegenüberliegenden Ecken des Verbindungsflansches 3 positioniert. In diese Haltebohrungen 6 können komplementäre Halteelemente anderer Bauteile eingesetzt werden. Bevorzugt sind diese Haltebohrungen 6 im Zentrum von sich über den Verbindungsflansch 3 erhebenden Ringen 7 vorgesehen.

Schliesslich ist im oder am Gehäuse 1 noch eine Verriegelungsanordnung 8, 9 positioniert, deren zumindest eines Verriegelungselement 9 mittels eines Betätigungselementes 8 auch ent riegelt werden kann. Dieses Betätigungselement 8 ragt über das einsteckseitige Ende des Ge häuses 1 nach vorne hinaus, damit es vom Benutzer gut erreicht werden kann.

Der Vorderseite des Verbindungsflansches 3 des Gehäuses 1 liegt im zusammengebauten Zu stand des Einbausteckverbinders eine einsteckseitige Flanschplatte 10 gegenüber. Diese weist eine Einstecköffnung 11 für den komplementären Steckverbinder in koaxialer Anordnung zur Einstecköffnung 2 des Gehäuses 1 auf. Weiters sind in der Flanschplatte 10 Montagebohrun gen 12 ausgearbeitet, koaxial zu den Ausnehmungen 4 im Verbindungsflansch 3 positioniert und zur Durchführung der Befestigungsmittel 5 für den Einbausteckverbinder zur Verbindung mit einer Gerätewand, einer Schalttafel od. dgl. ausgelegt. An der Stelle, an welcher das Betä tigungselement 8 angeordnet ist, erstreckt sich von der Einstecköffnung 11 eine radial nach aussen hin weisende Ausnehmung 13, durch welche das Betätigungselement 8 auf die Vorder seite der Flanschplatte 10 hindurchragen kann.

Der Aussenrand 14 der Flanschplatte 10 ist in Richtung des Gehäuses 1 aufgebogen und über deckt - dies ist besser in der Hinteransicht des Einbausteckverbinders in Fig. 2 und im Quer schnitt der Fig. 4 erkennbar - den Aussenrand des Verbindungsflansches 3. Auf der Hinter seite der Flanschplatte 10 weisen die Montagebohrungen 12 vorzugsweise buchsenförmige Verlängerungen 15 in Richtung auf den Verbindungsflansch 3 hin auf und erstrecken sich vorzugsweise bis hin zum Kontakt mit diesem Verbindungsflansch 3.

An Positionen, welche den Haltebohrungen 6 des Verbindungsflansches 3 entsprechen, weist die Flanschplatte 10 in Richtung des Gehäuses 1 abstehende Haltezapfen 16 auf. Deren Enden sind zum Einsetzen und Fixieren in den Haltebohrungen 6 des Verbindungsflansches 3 ausge legt. Allenfalls können sie auch komplett und bis zur Kontaktierung der Gehäusewand, Schalttafel od. dgl. in die Haltebohrungen 6 eingeführt werden und als Abstandhalter wirken.

Unmittelbar zwischen der Flanschplatte 10 und dem Verbindungsflansch 3 des Gehäuses 1 eingesetzt und zwischen diesen Bauteilen geklemmt gehalten ist eine vorzugsweise plattenför mige Dichtung 17 zur Abdichtung gegenüber der Geräte-wand G, der Schalttafel od. dgl. Diese Dichtung 17 weist eine zentrale Ausnehmung 30 auf, welche in der Grösse zumindest der Einstecköffnung 2 entspricht und welche koaxial zu dieser angeordnet ist. Vorzugsweise ist der zentrale Ausschnitt 30 durch eine umlaufenden Dichtlippe 18 begrenzt, die radial in die Einstecköffnung 2 ragt und bei eingestecktem komplementären Steckverbinder den ringförmi gen Spalt der Einstecköffnung 2 abdichtet.

Der Rand 19 der Dichtung 17 ist im Bereich der Flanschplatte 10 und des Verbindungsflan sches 3 in Richtung auf das Gehäuse 1 hin aufgebogen und übergreift mit diesem aufgeboge nen Randstreifen 19 den äusseren Umfangsrand des Verbindungsflansches 3. Andererseits wird der aufgebogene Rand 19 der Dichtung 17 selbst wieder vom aufgebogenen Aussenrand 14 der Flanschplatte 10 überdeckt. Die relative Dicken von Dichtung 17 und Verbindungs flansch sowie die Höhe des Aussenrandes 14 sind derart gewählt, dass im zusammengebauten Zustand der umlaufende Rand 14 der Flanschplatte 10 bis maximal in Höhe der Rückseite des Verbindungsflansches 3 des Gehäuses 1 ragt und der in Richtung des Gehäuses 1 ragende Rand 19 der Dichtung 17 über den gesamten Umfang des Verbindungsflansches 3 dessen hin tere Fläche überragt und bei der Montage des Einbau Steckverbinders schliesslich gegen die Wand des Gerätegehäuses, der Schalttafel od. dgl. gepresst wird und die Dichtfunktion erfüllt. An der Stelle der Montagebohrungen 12 der Flanschplatte bzw. der Ausnehmungen 4 des Verbindungsflansches 3 sind auch in der Dichtung 17 Durchgangsöffnungen 20 ausgearbeitet.

Wie in den Fig. 6 und 7 gut zu erkennen ist, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Innenseite des aufgebogenen Randes 14 der Flanschplatte 10 nach aussen hin abgeschrägt ausgeführt. Auch die Dichtung 17, besser gesagt deren aufgebogener Rand 19, ist ebenfalls nach aussen hin abgeschrägt ausgeführt, vorzugsweise komplementär zur Abschrä gung der Flanschplatte 10. Wie in Fig. 7 gezeigt wird beim Anziehen der Befestigungs schraube 5 im Zuge der Montage des Einbausteckverbinders der Rand 19 der Dichtung 17 an die Gerätewand G, die Schalttafel od. dgl. gepresst, wobei die Dichtung aber vorzugsweise komplett durch die Flanschplatte 10 abgedeckt und geschützt ist. Alternativ dazu könnte auch eine Konstruktion entsprechend der Fig. 11 gewählt werden, bei welcher im zusammengebau ten Zustand der umlaufende Rand 14 der Flanschplatte 10 vor der Höhe der Rückseite des Verbindungsflansches 3 des Gehäuses 1 endet und ein umlaufender, nach aussen hin auskra gender Dichtrand 31 zumindest einen Teil der Dicke des in Richtung des Gehäuses 1 aufgebo genen Randes 14 der Flanschplatte 10 abdeckt.

Wie ebenfalls in den Fig. 6 bis 8 deutlich dargestellt ist, weist die Dichtung 17 gemäss einer bevorzugten Ausführungsform an den Stellen der Montagebohrungen 12 an der Dichtung 17 angeformte Dichtungstüllen 21 auf, die in Richtung auf die Rückseite der Flanschplatte 10 hin hochragen. Diese Dichtung stüllen 21 verlaufen im zusammengebauten Zustand innerhalb der Montagebohrungen 12 der Flanschplatte 10, insbesondere auch innerhalb von deren buchsen förmigen Verlängerung 15, wobei deren Aussendurchmesser vorzugsweise dem Innendurch messer der Montagebohrung 12 bzw. der Verlängerung 15 entspricht. Der Innendurchmesser wird hier in dem Abschnitt bestimmt, in welchem der Schaft des Befestigungsmittels, vor zugsweise also der Gewindeabschnitt einer Befestigungsschraube 5, in der Montagebohrung 12 aufgenommen ist.

In unbelastetem Zustand enden die Dichtungstüllen 21 - wie in Fig. 6 dargestellt - etwas oberhalb der unteren Kante des Aufnahmebereiches für den Kopf der Befestigungsschraube 5 in der Montagebohrung 12. Nach dem Festziehen der Befestigungsschraube 5 wird das Mate rial der Dichtungstüllen 21 zwischen der Befestigungsschraube 5, die bis zum Anschlag an der Innenseite der Montagebohrung 12 der Flanschplatte 10 angezogen wird, und der Flansch platte 10 gequetscht und dichtet dabei den Bereich des Schraubenkopfes ab.

Der Innendurchmesser der Dichtung stüllen 21 soll vorzugsweise grösser sein als der Aussen- durchmesser der Befestigungsmittel, insbesondere der Befestigungsschrauben 5, wobei dieser Aussendurchmesser der Nenndurchmesser des Gewindes ist. Minimal soll der Innendurch messer der Durchgangsöffnung 20 der Dichtung stüllen 21 wie in Fig 6 dargestellt im unbelas teten Zustand dem Aussendurchmesser der Befestigungsschrauben 5 entsprechen. Bei kom plett festgezogener Befestigungsschraube 5 hingegen wird die Dichtung stülle 5 gestaucht und das Material der Dichtung stülle 21 legt sich an die Innenwand der Montagebohrung 12 und dringt zwischen die Gewindegänge der Befestigungsschraube 5 ein, womit sich der in Fig. 7 gezeigte Zustand ergibt. Zusammen mit dem Formschluss im Bereich des Schraubenkopfes ergibt dies eine optimale Dichtwirkung über die gesamte Höhe der Dichtungstülle 21.

An den Positionen der Haltebohrungen 6 am Verbindungsflansch 3 weist die Dichtung 17 vorzugsweise sich über deren Oberfläche erhebende Dome 22 auf, welche in zusammenge setztem Zustand des Einbausteckverbinders die Ringe 7 anliegend überdecken. Zur Hindurch- führung der Haltezapfen 16 der Flanschplatte 10 weisen diese Dome 22 zentrale Öffnungen 23 auf, deren Durchmesser vorteilhafterweise etwas kleiner ist als der Durchmesser der Halte- bohrung 6 und/oder des in die Haltebohrung 6 einzuführenden Abschnittes des Haltezapfens 16.

Als weitere sich über die Oberfläche der Dichtung 17 erhebende Struktur ist eine die Dicht lippe 18 für die Einstecköffnung 2 und die zentrale Ausnehmung 30 radial aussen umgebende Leiste 24 oder Ausstülpung vorhanden. Diese Leiste 24 ist in zusammengesetztem Zustand von Dichtung 17 und Flanschplatte 10 in einer korrespondierenden Nut 25 aufgenommen, welche die Einstecköffnung 11 koaxial umgibt.

Im Bereich, in welchem in zusammengesetztem Zustand das Betätigungselement 8 durch die Flanschplatte 10 hindurchragt, geht die Leiste 24 in einen sich ebenfalls über die Oberfläche der Dichtung 17 und in seiner Höhe noch weiter über die Höhe der Leiste 24 erhebenden Dom 26 über. Dieser vorteilhafterweise einstückig mit der Dichtung 17 ausgeführte Dom 26 ragt ebenfalls über die Vorderseite der Flanschplatte 10 hinaus und gestattet dem Benutzer die Be tätigung des Bedienungselementes 8 und damit das Lösen der Verriegelung des in den Ein bausteckverbinder eingesteckten komplementären Steckverbinders, der bis dahin vom Verrie gelungselement 9 in der Einstecköffnung 2 des Gehäuses 1 gehalten ist.

Neben der Abdichtung der Einstecköffnung 2 bei eingestecktem komplementären Steckver binder durch die Dichtlippe 18 der Dichtung 17 bestand der Wunsch auch nach der Möglich keit einer Abdichtung in ungestecktem Zustand. Zu diesem Zweck ist an der Dichtung 17, un ter dem auf das Gehäuse 1 hin umgebogenen Randbereich 14 der Flanschplatte 10 herausra gend, zumindest ein radial abstehender Verbindungs streifen angeformt. Vorzugsweise sind - wie in den Abbildungen dargestellt - zwei derartige Verbindungs streifen 27 in etwa paralleler oder leicht V-förmiger Anordnung an der Dichtung 17 angeformt. Am äusseren Ende dieser Verbindungsstreifen 27 ist ein Dichtstopfen 28 befestigt, dessen Aussendurchmesser maximal dem Innendurchmesser der Einstecköffnungen 2, 11 entspricht und der bevorzugt geringfügig grösser ist als der Innendurchmesser der die Einstecköffnung 2 abdichtende Dichtlippe 18 der Dichtung 17. Vorzugsweise ist der Dichtstopfen 28 offen topfförmig gestaltet.

Zur leichteren Handhabung des Dichtstopfens 28 steht auf der dem Verbindungsstreifen 27 gegenüberliegenden Seite des Dichtstopfens 28 eine vollflächige Grifflasche 29 ab. Bevorzugt ist diese Grifflasche 29 ebenfalls offen topfförmig ausgeführt, wobei deren Öffnung in die gleiche Richtung orientiert ist wie der das Betätigungselement 8 abdichtende Dom 26 und in einer Linie mit diesem Dom 26 und der Mittelachse der Einstecköffnung 2 liegt. Das bewirkt bei Umklappen der Verbindungsstreifen 27 zum Einsetzen des Dichtstopfens 28 in die Ein stecköffnung 2, dass gleichzeitig auch der Dom 26 durch die topfförmige Grifflasche 29 abge deckt und geschützt wird. Fig. 11 Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Einbausteckverbinders, mit stufenförmig abgekantetem Dichtungsrand.

Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmals kombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie len können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen wer den.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge stellt wurden.

Bezugszeichenaufstellung Gehäuse 36 Einstecköffnung 37 Verbindungsflansch 38 Ausnehmung 39 Befestigungsschraube 40 Haltebohrung Ring 41 Betätigungselement 42 Verriegelungselement 43 Flanschplatte 44

45 Einstecköffnung Montagebohrung 46 Ausnehmung 47 Aufgebogener Rand 48 Buchsenförmige Verlängerung 49

50 Haltezapfen Dichtung 51 Dichtlippe 52 Aufgebogener Rand 53 Durchgangsöffnung 54

55 Dichtungstülle Dom 56 Zentrale Öffnung 57 Leiste 58 Nut 59

60 Dom Verbindungsstreifen 61 Verschlussstopfen 62 Grifflasche 63 Zentraler Ausschnitt 64

65 Dichtrand

G Gerätewand