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Patent Searching and Data


Title:
FOIL BALLOON ADAPTER PART, FOIL BALLOON AND AUTOMATED FOIL BALLOON DISPENSER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/110042
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an automated foil balloon dispenser which receives, in a guide rail, an adapter part that is connected to a foil balloon which can be inflated by a nozzle in said automated dispenser.

Inventors:
HEBE FRANK (DE)
Application Number:
DE2018/100940
Publication Date:
June 13, 2019
Filing Date:
November 19, 2018
Export Citation:
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Assignee:
HEBE FRANK (DE)
International Classes:
A63H27/00; A63H27/10
Foreign References:
US20070084878A12007-04-19
US4088161A1978-05-09
US5370161A1994-12-06
DE1903215A11970-06-04
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Gottfried (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Folienballon-Adapterteil, mit einem Befestigungsabschnitt (14a) zur Befestigung am Folienballon (9) und mit einem

Führungsabschnitt (14b) zur Führung in einer Führungsschiene (8) eines Folienballon-Ausgabeautomaten (1), wobei der

Befestigungsabschnitt (14a) und der Führungsabschnitt (14b) verbunden sind, wobei der Befestigungsabschnitt (14a) und der Führungsabschnitt (14b) jeweils als Hohlkörper mit einem innenliegenden Strömungsweg für den Folienballon (9)

aufblasendes Gas ausgebildet sind und der Befestigungsabschnitt (14a) eine Abströmöffnung (19) für das Gas aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt (14a) und der Führungsabschnitt (14b) lösbar und über einen Faden (15) verbunden sind.

2. Folienballon-Adapterteil nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Befestigungsabschnitt (14a) und der Führungsabschnitt (14b) über eine Sollbruchstelle (23) lösbar verbunden sind.

3. Folienballon-Adapterteil nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass am Befestigungsabschnitt (14a) und/oder am Führungs abschnitt (14b) eine ringförmige Wickelnut (20a, 20b) zur

Aufnahme des Fadens (15) ausgebildet ist.

4. Folienballon-Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,

dass der Befestigungsabschnitt (14a) ein konusförmiges

Strömungsteil aufweist.

5. Folienballon-Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,

dass der Führungsabschnitt (14b) eine ringförmige Führungsnut (22) zur Führung in der Führungsschiene (8) des Folienballon- Ausgabeautomaten (1) aufweist.

6. Folienballon-Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

dass am Adapterteil (14), insbesondere am Führungsabschnitt (14b) mindestens ein Haltearm (21) zur Halterung des

Folienballons (9) im gefalteten oder zusammengerollten Zustand angeordnet ist.

7. Folienballon mit einem Folienballon-Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Befestigungsabschnitt (14a) des Folienballon-Adapterteils (14) am Folienballon (9) befestigt ist und die Abströmöffnung (19) des

Befestigungsabschnitts (14a) in eine Strömungsverbindung mit dem Inneren des Folienballons (9) verbringbar ist.

8. Folienballon nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass am Folienballon (9) ein Ballonventil (12), insbesondere ein Schnabelventil angeordnet ist, in das der

Befestigungsabschnitt (14a) hineinragt.

9. Folienballon-Ausgabeautomat zur Aufnahme und Ausgabe eines oder mehrerer Folienballons (9) nach Anspruch 7 oder 8, mit einer Führungsschiene (8) zur Aufnahme und Führung des

Folienballon-Adapterteils (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einer an ein Gasreservoir anschließbaren Düse (13), die mittels eines Stellantriebs (16) zwischen einer

Funktionsposition mit einer Strömungsverbindung zum

Folienballon-Adapterteil (14) und einer zurückgezogenen

Außerfunktionsposition ohne Strömungsverbindung zum

Folienballon-Adapterteil (14) verstellbar ist.

10. Folienballon-Ausgabeautomat nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass an einem drehbaren Magazin (7) mehrere parallele

Führungsschienen (8) zur Aufnahme jeweils einer Mehrzahl von Folienballons (9) angeordnet sind.

11. Folienballon-Ausgabeautomat nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,

dass die Düse (13) horizontal und vertikal verfahrbar ist.

12. Folienballon-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 9 bis

11,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Stellantrieb (16) zum Verfahren der Düse (13) zwischen der Funktionsposition und der Außerfunktionsposition ein

Linearmotor ist.

13. Verfahren zum Betrieb eines Folienballon-Ausgabeautomaten (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei zum Aufblasen eines Folienballons (9) die Düse (13) von der

Außerfunktionsposition in die Funktionsposition mit der

Strömungsverbindung zum Folienballon-Adapterteil (14) verstellt wird und nach Abschluss des Aufblasvorgangs die Düse (13) zuerst weiter in das Folienballon-Adapterteil (14) hineingestoßen und danach vollständig aus dem Folienballon- Adapterteil (14) herausgezogen wird.

Description:
Folienballon-Adapterteil, Folienballon und Folienballon-

Ausgäbeautomat

Die Erfindung bezieht sich auf ein Folienballon-Adapterteil, einen Folienballon mit einem derartigen Adapterteil und auf einen Ausgabeautomaten für Folienballons.

Bekannt sind Verkaufs- und Ausgabeautomaten für Latexballons, die mit Helium gefüllt sind. Auf Anforderung, gegebenenfalls nach Auswahl eines gewünschten Latexballons, werden in dem Verkaufs- und Ausgabeautomaten die Latexballons mit Helium bis zum Erreichen eines definierten Innendrucks gefüllt und

ausgegeben. Die Latexballons können an einem Stab oder an einer Schnur befestigt werden.

Darüber hinaus sind Folienballons bekannt, die in einer

Vielzahl von Formen, Farben und Designs erhältlich sind und entweder vom Verkaufspersonal unmittelbar vor der Übergabe an den Kunden aus einer Gasflasche mit Helium oder mit einem sonstigen Gas befüllt werden oder bereits im mit Gas befüllten Zustand zum Verkauf angeboten werden.

Die DE 19 03 215 A offenbart einen Ausgabeautomaten für aus Gummi bestehende Luftballons, bei dem mithilfe eines

Ventileinsatzes und einer Düse unter Druck stehendes Gas in den Ballon eingeführt wird. Daraufhin hebt der Ballonhals von der Außenfläche des Ventilkörpers des Ventileinsatzes ab und gibt Öffnungen von Radialkanälen im Ventileinsatz frei. Sobald die Zufuhr der unter Druck stehenden Gase gestoppt wird, kehrt der Ballonhals in seine dicht an der Außenfläche des Ventilkörpers anliegende Lage zurück und dichtet dadurch die Öffnungen der Radialkanäle ab, um das Gas im Ballon zu halten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Folienballons über einen Ausgabeautomaten im gasgefüllten Zustand auszugeben. Es sollen insbesondere die Voraussetzungen geschaffen werden, damit eine derartige Ausgabe über einen Ausgabeautomaten möglich ist .

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.

Die Folienballons, die in dem erfindungsgemäßen

Ausgabeautomaten selbsttätig mit Gas gefüllt und ausgegeben werden können, weisen eine Folienhaut auf, die im Gegensatz zu Latexballons nicht oder nur geringfügig dehnbar ist. Die

Folienballons liegen in dem Ausgabeautomaten zusammengefaltet oder zusammengerollt vor und entfalten bzw. entrollen sich während des Befüllens mit Gas. Bei dem Material des

Folienballons handelt es sich beispielsweise um eine

Plastikfolie oder eine Aluminiumfolie.

Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Folienballon- Adapterteil, das an einem Folienballon befestigbar ist und über das die Gaszufuhr in das Innere des Folienballons erfolgt. Das Adapterteil weist einen Befestigungsabschnitt zur Befestigung am Folienballon und einen Führungsabschnitt auf, der die

Führung in einer Führungsschiene des Ausgabeautomaten

ermöglicht. Der Befestigungsabschnitt und der Führungsabschnitt sind miteinander verbunden. Sowohl der Befestigungsabschnitt als auch der Führungsabschnitt sind jeweils als Hohlkörper ausgebildet und weisen einen innenliegenden Strömungsweg für das Gas auf, mit dem der Folienballon befüllt wird. Am

Befestigungsabschnitt ist zudem eine Abströmöffnung für das Gas ausgebildet .

Das Adapterteil besteht vorzugsweise aus Kunststoff und kann gegebenenfalls im Kunststoff-Spritzgießverfahren hergestellt werden .

Die Ausführung des Adapterteils mit Befestigungsabschnitt und Führungsabschnitt erlaubt eine funktionsspezifische Anpassung jedes Abschnittes. Der Befestigungsabschnitt ist zur

Befestigung sowie zur Gaseinleitung am bzw. in den Folienballon ausgebildet. Der Führungsabschnitt dient zur Führung des

Folienballons innerhalb des Ausgabeautomaten, und zwar sowohl während der Lagerung als auch während des Befüllens mit Gas. Beide Abschnitte bilden einen durchgehenden Strömungsweg für das Gas, mit dem der Folienballon befüllt wird und das über die Abströmöffnung im Befestigungsabschnitt in das Innere des

Folienballons austritt.

Der Befestigungsabschnitt kann vor der Lagerung des

Folienballons im Ausgabeautomaten mit dem Folienballon

verbunden werden. Der Führungsabschnitt wird mit dem Einsetzen des Folienballons in den Ausgabeautomaten in die zugeordnete Führungsschiene eingefügt, in welcher insbesondere eine

Verschiebung des Adapterteils möglich ist. Vorteilhafterweise ist der Führungsabschnitt formschlüssig in der Führungsschiene im Ausgabeautomaten aufgenommen und kann entlang der

Längserstreckung der Führungsschiene verschoben werden. Das Adapterteil hat somit eine mehrfache Funktion: zum einen die Führung des Folienballons innerhalb des Ausgabeautomaten, zum anderen die Unterstützung bei der Befüllung des Folienballons mit Gas und schließlich die insbesondere dauerhafte Befestigung am Folienballon auch außerhalb des Ausgabeautomaten.

Der Befestigungsabschnitt und der Führungsabschnitt sind lösbar verbunden, was es ermöglicht, Führungsabschnitt und

Befestigungsabschnitt für die Zwecke der Lagerung innerhalb des Ausgabeautomaten sowie des Befüllens mit Gas aneinander zu halten, wohingegen Befestigungsabschnitt und Führungsabschnitt außerhalb des Ausgabeautomaten voneinander getrennt sind. Im getrennten Zustand sind Befestigungs- und Führungsabschnitt lose über einen Faden oder eine Schnur miteinander verbunden, wodurch es ermöglicht wird, den Führungsabschnitt in der Hand zu führen und den Folienballon über die Schnur bzw. den Faden und den Befestigungsabschnitt am Folienballon zu halten. Der Führungsabschnitt dient somit außerhalb des Ausgabeautomaten als Griffteil.

Der Führungsabschnitt kann ein höheres Gewicht als die

Tragfähigkeit des mit Helium gefüllten Folienballons

einschließlich des Gewichts des Befestigungsabschnittes

aufweisen. Dies stellt sicher, dass der mit Helium befüllte Folienballon nicht versehentlich fortfliegen kann.

Die lösbare Verbindung zwischen dem Befestigungsabschnitt und dem Führungsabschnitt wird, gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung, mithilfe einer Sollbruchstelle realisiert. Über die Sollbruchstelle sind Befestigungs- und Führungsabschnitt punkt- oder abschnittsweise miteinander einteilig verbunden, wobei die Sollbruchstelle mit dem Aufbringen einer definierten Trennkraft auseinanderbricht, so dass Befestigungs- und Führungsabschnitt voneinander getrennt werden, jedoch gegebenenfalls über den Faden bzw. die Schnur noch miteinander verbunden sind. Die Verbindung über die Sollbruchstelle hat außerdem den weiteren Vorteil, dass beide Abschnitte ein einteiliges, gemeinsames Bauteil bilden, insbesondere aus Kunststoff, und in einem gemeinsamen Herstellungsschritt erzeugt werden können,

vorzugsweise im Kunststoff-Spritzgießverfahren.

Im Falle einer Verbindung des Befestigungsabschnittes und des Führungsabschnittes über einen Faden oder eine Schnur weisen, gemäß weiterer vorteilhafter Ausführung, die beiden Abschnitte jeweils eine ringförmige Wickelnut zur Aufnahme des Fadens bzw. der Schnur auf. Bei Lagerung innerhalb des Ausgabeautomaten ist die Schnur bzw. der Faden in jeder Wickelnut aufgenommen. Mit dem Lösen von Befestigungs- und Führungsabschnitt wird der Faden bzw. die Schnur aus den Wickelnuten teilweise oder vollständig abgewickelt.

Es kann gegebenenfalls zweckmäßig sein, nur eine Wickelnut vorzusehen, die sich entweder am Befestigungsabschnitt oder am Führungsabschnitt befindet und auf die der Faden bzw. die

Schnur insbesondere während der Lagerung im Ausgabeautomaten aufgewickelt ist.

Die Sollbruchstelle befindet sich beispielsweise entlang eines Kreises an einer Wand, die eine Wickelnut begrenzt. Mit dem Auftrennen der Sollbruchstelle bleiben die Wickelnuten

bestehen .

Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung weist der Befestigungsabschnitt ein konusförmiges Strömungsteil auf.

Innerhalb des konusförmigen Strömungsteils verläuft der

innenliegende Strömungsweg für das Gas, mit dem der

Folienballon befüllt wird. Die Konusform des Strömungsteils erleichtert das Einführen der Spitze des Strömungsteils in den Folienballon oder ein Ventil am Folienballon. Anstelle eines konusförmigen Strömungsteils kommen auch andere Geometrieformen des Strömungsteils mit innenliegendem

Strömungsweg in Betracht, beispielsweise eine Zylinderform.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführung befindet sich an der Spitze des Strömungsteils ein axial überragender Vorsprung, der als Einführhilfe zum Einführen in eine Einströmöffnung am

Folienballon oder in das Ventil am Folienballon dient.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung weist der

Führungsabschnitt eine ringförmige Führungsnut auf, mit der der Führungsabschnitt in der Führungsschiene des Ausgabeautomaten geführt ist. Vorteilhafterweise besitzt die Führungsschiene zwei Einzelschienen, die an gegenüberliegenden Seiten der ringförmigen Führungsnut im Führungsabschnitt anliegen und die Führungsnut formschlüssig zwischen sich aufnehmen.

Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung sind am Adapterteil, insbesondere am Führungsabschnitt, ein oder mehrere Haltearme zur Halterung des Folienballons im gefalteten oder zusammengerollten Zustand angeordnet. Die Haltearme klemmen den nicht-befüllten Folienballon ein und sichern diesen am Adapterteil während der Lagerung im Ausgabeautomaten. Es genügt grundsätzlich, nur einen Haltearm vorzusehen, der gegebenenfalls verbreitert ausgebildet sein kann, um ein gefaltetes Paket des nicht-befüllten Folienballons mit einer Haltekraft zu beaufschlagen, die sich auf eine größere Fläche verteilt .

Es können zwei Haltearme angeordnet sein, um eine verbesserte und sichere Halterung des Folienballons zu gewährleisten. Der Haltearm bzw. die Haltearme können einstückig mit dem

Adapterteil ausgebildet sein. Zusätzlich oder alternativ zu den Haltearmen kommt auch eine Befestigung des Adapterteils am Folienballon durch Verklebung in Betracht.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf einen

Folienballon, der mit einem vorbeschriebenen Adapterteil versehen ist, wobei der Befestigungsabschnitt des Adapterteils am Folienballon befestigt ist und die Abströmöffnung des

Befestigungsabschnittes in eine Strömungsverbindung mit dem Inneren des Folienballons verbringbar ist. Am Folienballon kann beispielsweise ein Ballonventil angeordnet sein, in das der Befestigungsabschnitt mit der Abströmöffnung hineinragt. Das Ballonventil ist zum Beispiel als ein Schnabelventil

ausgebildet, das ohne äußere Kraftanregung in Schließposition steht und das Gasvolumen im Inneren des Folienballons

einschließt. Durch den Druck des über den Befestigungsabschnitt herangeführten Gases gelangt das Ballonventil von der

Schließposition in eine Öffnungsposition, in der das

herangeführte Gas in das Innere des Folienballons einströmt. Sobald der Druck herangeführten Gases einen Grenzwert

unterschreitet, schließt das Ballonventil wieder selbstständig.

Die Verbindung zwischen dem Befestigungsabschnitt des

Adapterteils und dem Folienballon kann durch Verkleben, durch mechanische Befestigung, beispielsweise mithilfe eines

Klemmrings, oder durch Verschweißung zwischen dem

Befestigungsabschnitt und dem insbesondere aus Kunststoff bestehenden Folienballon erfolgen.

In einer vorteilhaften Ausführung ist am Folienballon eine überstehende Ballonlasche ausgebildet, über die eine

Befestigung mit dem Befestigungsabschnitt des Adapterteils möglich ist. Beispielsweise kann die Ballonlasche mittels der Schnur bzw. des Fadens befestigt werden. In der Ballonlasche kann sich gegebenenfalls eine Einströmöffnung für das

einzuleitende Gas befinden.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Folienballon- Ausgabeautomaten zur Aufnahme und Ausgabe eines oder mehrerer vorbeschriebener Folienballons, die mit vorbeschriebenen

Adapterteilen versehen sind. Der Ausgabeautomat kann als ein Verkaufsautomat ausgeführt sein, der nach Geldeinwurf oder sonstiger Zahlweise einen Folienballon im mit Gas gefüllten Zustand ausgibt. Im Ausgabeautomat kann der Folienballon, vorzugsweise eine Vielzahl von Folienballons im nicht mit Gas befüllten Zustand gelagert werden, wobei auf Anforderung ein Folienballon mit Gas befüllt und ausgegeben wird. Im nicht mit Gas befüllten Zustand sind die Folienballons im Ausgabeautomat bevorzugt in platzsparender Weise zusammengerollt oder

zusammengefaltet abgelegt.

In dem Ausgabeautomaten befindet sich mindestens eine

Führungsschiene zur Aufnahme und Führung des Adapterteils am Folienballon. In vorteilhafter Ausführung können in der

Führungsschiene eine Mehrzahl derartiger Adapterteile

einschließlich Folienballons geführt sein. Des Weiteren ist es möglich, im Ausgabeautomat ein drehbares Magazin mit mehreren, parallel verlaufenden Führungsschienen anzuordnen, wobei jede Führungsschiene zur Aufnahme jeweils einer Mehrzahl von

Adapterteilen einschließlich Folienballons dient. Die

verschiedenen Führungsschienen befinden sich über den Umfang verteilt an dem Magazin und können durch Drehen des Magazins um dessen Längsachse in eine Ausgabeposition gebracht werden, um einen gewünschten Folienballon aufzublasen und auszugeben.

Vorteilhafterweise sind pro Führungsschiene gleichartige

Folienballons abgelegt, wobei sich die Folienballons von

Führungsschiene zu Führungsschiene in einem Merkmal wie Größe, Farbe, Form oder Designaufdruck unterscheiden können. Dies erlaubt es dem Käufer, eine Auswahl unter verschiedenen

Folienballons zu treffen.

Der Ausgabeautomat weist außerdem eine Düse auf, die an ein Gasreservoir anschließbar ist, insbesondere an eine Gasflasche, wobei das Gasreservoir bevorzugt innerhalb des Ausgabeautomaten gelagert ist, gegebenenfalls aber auch außerhalb des

Ausgabeautomaten angeordnet sein kann. Es ist beispielsweise möglich, mehrere Gasflaschen im Ausgabeautomaten anzuordnen, beispielsweise zwei Gasflaschen, und nach der Entleerung einer Gasflasche auf die verbleibende Gasflasche zu wechseln.

Als Gas wird beispielsweise Helium verwendet. Es ist auch möglich, ein anderes Gas einzusetzen, beispielsweise Luft.

Über die Düse erfolgt das Einleiten des Gases vom Gasreservoir über das Adapterteil und gegebenenfalls das Ballonventil in das Innere des Folienballons. Die Düse ist mithilfe eines

Stellantriebs zwischen einer Funktionsposition, in der eine Strömungsverbindung zum Adapterteil besteht, und einer

zurückgezogenen Außerfunktionsposition verstellbar, in der die Strömungsverbindung zum Adapterteil unterbrochen ist. Die Düse ist vorzugsweise über einen Schlauch mit dem Gasreservoir verbunden, wobei im Schlauch oder am Gasreservoir ein Ventil zur Regulierung des Gasströmungsflusses angeordnet sein kann. Die Gaszufuhr in das Innere des Folienballons erfolgt nur in der vorgerückten Funktionsposition der Düse, die durch

Betätigung des Stellantriebs erreicht wird. In der

zurückgezogenen Außerfunktionsposition ist dagegen kein

Befüllen des Folienballons mit Gas möglich.

Es kann zweckmäßig sein, dass die Düse in zwei verschiedene Richtungen verfahrbar ist, beispielsweise horizontal und vertikal, wobei die Verfahrbarkeit vorzugsweise über jeweils einen Stellantrieb durchgeführt wird. Die horizontale und vertikale Verfahrbarkeit der Düse ermöglicht es, beispielsweise horizontal in das Adapterteil der Düse hinein zu verfahren und vertikal mit dem Adapterteil und dem Folienballon in eine

Position zu verfahren, die sich zum Befüllen des Folienballons mit Gas eignet.

Als Stellantrieb zum Verfahren der Düse zwischen Funktions- und Außerfunktionsposition kommt beispielsweise ein Linearmotor in Betracht .

Benachbart zur Führungsschiene in dem Ausgabeautomaten kann mindestens eine Auswerferrampe angeordnet sein, die die

Funktion hat, bei einem Verfahren entlang der Führungsschiene den noch zusammengefalteten Folienballon aus der Klammerung des Haltearms am Adapterteil zu befreien, so dass sich mit dem Einleiten des Gases der Folienballon frei entfalten kann. Die mindestens eine Auswerferrampe, beispielsweise zwei parallel angeordnete Auswerferrampen, erstrecken sich parallel zur

Führungsschiene und weisen einen rampenförmigen Abschnitt auf, der winklig zur Führungsschiene gerichtet ist.

Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist auf den Folienballon ein Barcode mit Informationen zu technischen

Parametern aufgedruckt, die für den verwendeten Folienballon spezifisch sind, beispielsweise Informationen zu Druck und Befüllmenge. Der Barcode kann von einem Barcodescanner gelesen werden, woraufhin die im Barcode enthaltenen Informationen in einem Steuergerät verarbeitet und zur Ansteuerung des Gasstroms verwendet werden können.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein

Verfahren zum Betrieb des vorbeschriebenen Ausgabeautomaten. Hierbei wird zunächst in einem ersten Schritt die Düse von der Außerfunktionsposition in die Funktionsposition verfahren, in der eine Strömungsverbindung zwischen der Düse und dem

Adapterteil besteht und der Folienballon mit Gas befüllt werden kann. Anschließend wird in einem zweiten Schritt, nach

Abschluss des Aufblasvorgangs, die Düse zunächst noch weiter in das Adapterteil hineingestoßen und erst danach vollständig aus dem Adapterteil herausgezogen. Das Hineinstoßen der Düse in das Adapterteil bewirkt ein Lösen des Befestigungsabschnittes, der unmittelbar am Folienballon angeordnet ist, vom

Führungsabschnitt, der in der Führungsschiene des

Ausgabeautomaten geführt ist.

Der mit Gas befüllte Folienballon kann beispielsweise aus einem Auffangkorb an der Außenseite des Ausgabeautomaten entnommen werden. Der Führungsabschnitt des Adapterteils ist vorzugsweise über einen Faden oder eine Schnur mit dem Befestigungsabschnitt gekoppelt, wobei der Führungsabschnitt nach dem vollständigen Zurückziehen der Düse aus der Führungsschiene herausrutscht, so dass der Führungsabschnitt manuell ergriffen und über die

Verbindung mit der Schnur bzw. dem Faden der Folienballon geführt und gehalten werden kann.

Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Folienballon- Ausgäbeautomaten,

Fig. 2 einen Schnitt längs durch den Ausgabeautomaten,

Fig. 3 einen Querschnitt durch den Ausgabeautomaten, Fig. 4 eine Ausschnittvergrößerung im Längsschnitt durch den Ausgabeautomaten im Bereich einer Düse zum Befüllen eines Folienballons mit Gas,

Fig. 5 bis 10

Ausschnittvergrößerungen des Ausgabeautomaten während des Gasbefüllungsvorgangs des Folienballons,

Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines Adapterteils mit

einem Befestigungsabschnitt zur Befestigung am Folienballon und einem Führungsabschnitt zur Führung in der Führungsschiene im Ausgabeautomaten,

Fig. 12 einen Schnitt längs durch das Adapterteil gemäß Fig.

11,

Fig. 13 das Adapterteil in einer weiteren perspektivischen

Ansicht ,

Fig. 14 das Adapterteil mit Befestigungsabschnitt und

Führungsabschnitt in einem voneinander gelösten, jedoch über einen Faden verbundenen Zustand,

Fig. 15 ein Folienballon mit Befestigungsabschnitt und hiervon gelöstem Führungsabschnitt des Adapterteils,

Fig. 16 einen Schnitt längs durch einen gefalteten und

zusammengelegten Folienballon an einem Adapterteil,

Fig. 17 eine perspektivische Ansicht des gefalteten und

zusammengelegten Folienballons mit Adapterteil,

Fig. 18 19 einen Schnitt bzw. eine perspektivische Ansicht eines gefalteten und zusammengelegten Folienballons

einschließlich Adapterteil mit einer Befestigung des Folienballons am Befestigungsabschnitt in einer anderen Ausführung,

Fig. 20 ein zusammengerollter Folienballon an einem

Adapterteil, dargestellt im Schnitt,

Fig. 21 eine perspektivische Ansicht des zusammengerollten

Folienballons einschließlich Adapterteil,

Fig. 22 eine Ansicht des Folienballons mit Ballonventil und einem innenliegenden Spiraldraht zur Fixierung im zusammengerollten Zustand,

Fig. 23, 24

ein zusammengerollter Folienballon mit Fixierung am Adapterteil über einen Klebepunkt,

Fig. 25 ein zusammengerollter Folienballon mit Fixierung am

Adapterteil über zwei Haltearme,

Fig. 26 ein Adapterteil mit einem aufsetzbaren Klemmring zur

Fixierung des Folienballons,

Fig. 27, 28

ein zusammengefalteter Folienballon, der über Haltearme und den Klemmring am Adapterteil fixiert ist,

dargestellt im Schnitt bzw. in perspektivischer Ansicht ,

Fig. 29 in perspektivischer Ansicht ein Adapterteil in einer weiteren Ausführung, Fig. 30 das Adapterteil aus Fig. 29 mit voneinander gelöstem Befestigungsabschnitt und Führungsabschnitt,

Fig. 31 ein zusammengefalteter Folienballon einschließlich

einer Ballonlasche zur Befestigung an einem Adapterteil gemäß Fig. 29 bzw. 30,

Fig. 32 eine Fig. 31 entsprechende Darstellung, jedoch aus

einer entgegengerichteten Perspektive,

Fig. 33 einen Schnitt längs durch einen gefalteten und

zusammengelegten Folienballon mit Ballonlasche und mit einem Adapterteil gemäß Fig. 29 bzw. 30,

Fig. 34 der Gegenstand aus Fig. 33 in perspektivischer Ansicht,

Fig. 35 eine perspektivische Teilansicht eines Folienballon- Ausgabeautomaten mit zwei parallel angeordneten Auswerferrampen,

Fig. 36 einen Schnitt durch den Ausgabeautomaten in Höhe der

Auswerferrampen, mit einem gefalteten Folienballon in einer Position oberhalb der Auswerferrampen,

Fig. 37 eine Fig. 36 entsprechende Darstellung, jedoch mit dem gefalteten Folienballon in einer nach unten versetzten Position in Höhe der Auswerferrampen,

Fig. 38 eine Draufsicht auf einen gefalteten Folienballon an einem Adapterteil, mit einem aufgedruckten Barcode auf dem Folienballon. In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen .

In Fig. 1 ist ein Folienballon-Ausgabeautomat 1 zur Aufnahme, Befüllung und Ausgabe von Folienballons dargestellt. Im

Ausgabeautomat 1 befinden sich eine Vielzahl von Folienballons, die unterschiedliche Farben, Formen, Größen oder

Designaufdrucke haben können und im nicht mit Gas befüllten Zustand im Ausgabeautomaten 1 abgelegt sind. Die Folienballons weisen eine äußere Membran auf, die beispielsweise als Plastik oder Aluminiumfolie ausgebildet ist. Als Gas zum Befüllen der Folienballons wird vorzugsweise Helium eingesetzt.

Der Ausgabeautomat 1 ist mit einem Motivvorschaufeld 2 und einem Auswahlfeld 3 sowie einer Geldeinwurfvorrichtung 4 versehen. Oberhalb der Geldeinwurfvorrichtung 4 befindet sich eine Vorrichtung zum bargeldlosen Bezahlen mit Kredit- oder EC- Karte. Über das Auswahlfeld 3 kann ein gewünschtes Motiv, welches im Motivvorschaufeld 2 dargestellt ist, ausgewählt werden. Optional kann am Ausgabeautomat 1 ein Monitor 5

angeordnet sein. An der Seite des Gehäuses des Ausgabeautomaten 1 befindet sich ein Auffangkorb 6, in den über eine

Ausgabeöffnung im Ausgabeautomaten 1 die befüllten

Folienballons ausgegeben werden. Dargestellt ist in den Fig. 2 bis 4 auch ein mit Gas befüllter Folienballon 9 im Auffangkorb 6.

Der Aufbau des Ausgabeautomaten 1 ist in den Fig. 2 bis 4 näher dargestellt. Im Ausgabeautomaten 1 befindet sich ein drehbares Magazin 7, das um eine vertikale Achse drehbar gelagert ist und über seinen Umfang verteilt eine Mehrzahl, beispielsweise acht einzelne Führungsschienen 8 aufnimmt, in denen jeweils eine Vielzahl von Folienballons 9 im zusammengefalteten Zustand aufgereiht sind. Die Folienballons 9 können sich von Führungsschiene 8 zu Führungsschiene 8 voneinander unterscheiden .

Im Ausgabeautomat 1 sind außerdem zwei Gasflaschen 10

aufgenommen, die mit Helium befüllt sind und jeweils ein

Gasreservoir für das Aufblasen der Folienballons 9 darstellen. Jeweils eine aktuelle Gasflasche 10 ist über einen Schlauch 11, in dem sich ein Ventil 12 befindet, mit einer Düse 13 verbunden (Fig. 4), über die die Folienballons 9 befüllt werden. Über das Ventil 12 kann nach dem Entleeren einer Gasflasche 10 auf die zweite, noch befüllte Gasflasche 10 gewechselt werden. Nach Abschluss der Befüllung eines Folienballons 9 mit dem Gas aus der Gasflasche 10 wird der fertig befüllte Folienballon 9 freigegeben und kann aus dem Auffangkorb 6 entnommen werden.

Unmittelbar am Folienballon 9 ist ein Befestigungsabschnitt 14a eines Adapterteils angeordnet, das über einen Faden und eine Schnur 15 mit einem Führungsabschnitt 14b des Adapterteils verbunden ist. Der Führungsabschnitt 14b kann manuell ergriffen werden, um den befüllten Folienballon 9 zu halten und zu führen .

In den Fig. 5 bis 10 ist der Befüllungsvorgang zum Aufblasen eines Folienballons 9 im Ausgabeautomat 1 in verschiedenen Stadien dargestellt. Die Düse 13 ist horizontal und vertikal verfahrbar und wird mithilfe eines symbolisch dargestellten Stellantriebs 16 (Fig. 7) horizontal und vertikal verfahren. In der zurückgezogenen Außerfunktionsposition liegt die Düse 13 mit Abstand zu den Folienballons 9, die in den Führungsschienen 8 aufgereiht sind. Nach getroffener Wahl wird das Magazin 7 um seine Längsachse verdreht und die Düse 13 über ihren

Stellantrieb 16 horizontal aus ihrer Außerfunktionsposition (Fig. 5) in die vorgerückte Funktionsposition (Fig. 6)

horizontal verfahren, bis die Spitze der Düse 13 in den Führungsabschnitt des Adapterteils 14 hineinragt. Am Außenumfang der Spitze der Düse 13 befindet sich ein Dichtring 17 (Fig. 5), der eine strömungsdichte Verbindung zwischen der Düse 13 und dem Adapterteil 14 der Funktionsposition der Düse 13 sicherstellt.

Nachdem die Düse 13 in das Adapterteil 14 hineingerückt ist, wird durch weitere Aktuierung des Stellantriebs 16 die Düse 13 einschließlich Adapterteil 14 und Folienballon 9 vertikal nach unten in eine weitere Schiene 18 verfahren (Fig. 7), wobei sich der Folienballon 9 in dieser Position in Höhe des Auffangkorbs 6 befindet. Daraufhin wird das Ventil zur Gasflasche geöffnet, so dass das Gas aus der Gasflasche über den Schlauch und die Düse 13 sowie das Adapterteil 14 in das Innere des

Folienballons 9 hineinströmt und diesen entfaltet und aufbläst (Fig. 8) .

In einem weiteren Schritt, der in Fig. 9 dargestellt ist, verfährt die Düse 13 ruckartig weiter nach vorne in das

Adapterteil hinein, wodurch sich der Befestigungsabschnitt 14a des Adapterteils vom Führungsabschnitt 14b löst.

Befestigungsabschnitt 14a und 14b sind vor dem Lösen über eine Sollbruchstelle miteinander verbunden. Durch das ruckartige Verfahren der Düse 13 in das Adapterteil 14 hinein wird der Befestigungsabschnitt 14a gelöst, wohingegen der

Führungsabschnitt 14b aufgrund der Führung in der

Führungsschiene noch auf der Düse 14 verbleibt. Die beiden Abschnitte 14a und 14b sind über den Faden 15 miteinander verbunden .

Im letzten Schritt gemäß Fig. 10 wird die Düse 13 vollständig zurückgezogen und nimmt wieder ihre Außerfunktionsposition ein. Hierdurch wird auch der Führungsabschnitt 14b von der Düse 13 abgestreift und kann nach unten aus der Führungsschiene herausrutschen, woraufhin der Folienballon 9 aus dem Auffangkorb 6 entnommen werden kann. Der ringförmige

Führungsabschnitt 14b kann zum Ergreifen und Führen des

Folienballons 9 genutzt werden.

In den Fig. 11 bis 13 ist ein Adapterteil 14 in

Einzeldarstellung mit zusammenhängendem Befestigungsabschnitt 14a und Führungsabschnitt 14b gezeigt, in Fig. 14 ist das

Adapterteil mit getrenntem Befestigungsabschnitt 14a und

Führungsabschnitt 14b dargestellt. Wie der Schnittdarstellung gemäß Fig. 12 zu entnehmen, sind beide Abschnitte 14a, 14b als

Hohlkörper ausgebildet und weisen einen innenliegenden, durchgehenden Strömungsweg für das Gas auf, das von dem

Gasreservoir kommend in den Führungsabschnitt 14b eingeleitet wird und über den Befestigungsabschnitt 14a austritt und in das Innere des Folienballons geleitet wird. Der

Befestigungsabschnitt 14a ist konusförmig ausgebildet und verjüngt sich zur Abströmseite hin, wobei benachbart zur Spitze des Befestigungsabschnittes 14a eine Abströmöffnung 19 für den Austritt des Gases gebildet ist.

An der Außenseite des konusförmigen Befestigungsabschnittes 14a befindet sich eine Wickelnut 20a zur Aufnahme des Fadens 15.

Die Wickelnut 20a ist benachbart zum Führungsabschnitt 14b angeordnet, der ebenfalls eine Wickelnut 20b aufweist, wobei die beiden Wickelnuten 20a und 20b benachbart zum jeweils anderen Abschnitt positioniert sind. Der Faden 15 ist in der Ablage der Folienballons im Ausgabeautomaten in beiden

Wickelnuten 20a und 20b aufgewickelt .

An dem Befestigungsabschnitt 14a sind außerdem zwei Haltearme 21 angeformt, die parallel zueinander liegen und jeweils von einer umlaufenden Wand ausgehen, welche die Wickelnut 20a begrenzt. Die beiden Haltearme 21 haben die Aufgabe, den Folienballon im gefalteten oder zusammengerollten Zustand an der Mantelfläche des konusförmigen Befestigungsabschnittes 14a zu halten. Die beiden Haltearme 21 sind gekrümmt bzw. gebogen ausgebildet. Mit dem Einleiten von Gas in den Folienballon löst sich dieser von der Umklammerung durch die Haltearme 21.

Der Führungsabschnitt 14b ist ringförmig ausgebildet. An der Umfangsseite des Führungsabschnittes 14b befindet sich eine ringförmige Führungsnut 22, die zur Führung des Adapterteils 14 in der Führungsschiene 8 im Ausgabeautomaten 1 dient. Die

Führungsnut 22 ermöglicht es, dass das Adapterteil 14

einschließlich dem zusammengefalteten und -gerollten

Folienballon 9 im Ausgabeautomaten in einer der

Führungsschienen entlang der Führungsschienenlängsachse

verschoben werden kann.

Der Befestigungsabschnitt 14a und der Führungsabschnitt 14b bilden ein einteiliges, in einem gemeinsamen

Herstellungsprozess herzustellendes Kunststoffbauteil und hängen über eine Sollbruchstelle 23 zusammen. Die

Sollbruchstelle 23 hält einerseits die Abschnitte 14a und 14b zusammen und ermöglicht andererseits ein Lösen der Abschnitte 14a und 14b, wenn eine hinreichend große Trennkraft auf die Abschnitte 14a und 14b wirkt, die auf ein Trennen der

Abschnitte gerichtet ist. Dies ist, wie vorbeschrieben, der Fall, wenn nach dem Befüllen des Folienballons die Düse 13 in den Führungsabschnitt 14b so weit hineinverfahren wird, dass die Stirnseite der Düse gegen den Befestigungsabschnitt 14a stößt. Da der Führungsabschnitt 14b in der Führungsschiene gehalten ist, führt der Stoß der Düse zum Lösen des

Befestigungsabschnittes 14a, indem die Sollbruchstelle 23 bricht . Die Fig. 13 und 14 zeigen eine Ausführungsvariante des

Adapterteils 14, bei der die Haltearme 21 Teil des

Führungsabschnittes 14b sind. Die beiden Haltearme 21 sind an der die Wickelnut 20b begrenzenden Außenwand angeformt.

Fig. 13 ist außerdem zu entnehmen, dass in die die Wickelnut 20b stirnseitig begrenzende Wand eine Verbindungsnut 24

eingebracht ist, durch die der Faden 15 gelegt ist. Der Faden 15 ist teilweise in der Wicklungsnut 20a am

Befestigungsabschnitt 14a und teilweise in der Wicklungsnut 20b am Führungsabschnitt 14b aufgenommen, wobei über die in

Achsrichtung sich erstreckende Verbindungsnut 24 eine

Verbindung zwischen beiden Wicklungsnuten 20a, 20b hergestellt wird .

In Fig. 15 ist das Adapterteil mit Befestigungsabschnitt 14a und Führungsabschnitt 14b im getrennten Zustand, jedoch

verbunden über den Faden 15 und mit dem Folienballon 9 am

Befestigungsabschnitt 14a dargestellt. Der

Befestigungsabschnitt 14a ragt in ein Ballonventil 25 hinein, das Teil des Folienballons 9 ist und über das das Gas in den Folienballon 9 hineinströmt. Ohne Druck des einströmenden Gases ist das Ballonventil 25 geschlossen, um einen Austritt von Gas aus dem Folienballon zu verhindern.

In den Fig. 16 und 17 ist die Verbindung zwischen dem

Folienballon 9 und dem Adapterteil 14 während der Ablage im Ausgabeautomaten mit dem zusammengefalteten Folienballon dargestellt. Der Folienballon 9 ist mehrfach gefaltet,

insbesondere in einer Kombination von Längs- und Querfaltung, und von den beiden Haltearmen 21, die am Befestigungsabschnitt 14a angeformt sind, in der Weise festgeklemmt, dass ein Teil des Folienballons 9 an der Mantelfläche des konusförmigen

Befestigungsabschnittes 14a anliegt. In der Ausführungsvariante gemäß den Fig. 18 und 19 wird der zusammengefaltete Folienballon 9 über ein Klebemittel an der Mantelfläche des konusförmigen Befestigungsabschnittes 14a gehalten. Auf Haltearme kann in diesem Fall verzichtet werden. Das Klebemittel kann als Klebepunkt oder Klebestreifen

ausgebildet sein. Die Klebekraft, welche von dem Klebemittel 26 erzeugt wird, weist eine Größenordnung auf, dass ein Ablösen des Folienballons 9 vom Befestigungsabschnitt 14a während des Aufblasens möglich ist.

Über ein zusätzliches Klebemittel 26, das insbesondere als ein Klebepunkt ausgebildet ist, kann der unmittelbar auf dem Konus des Befestigungsabschnitts 14a aufliegende und dort verklebte Abschnitt des Folienballons 9 mit den weiteren Lagen des

Folienballons verklebt werden, um den Folienballon im

zusammengefalteten Zustand zu sichern. Mit dem Aufblasen des Folienballons 9 reißt der Klebepunkt 26 und kann sich der

Folienballon 9 entfalten.

Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 20 bis 22 ist der

Folienballon 9 zusammengerollt und wird im zusammengerollten Zustand über einen innenliegend eingeklebten, dünnen

Spiraldraht 27 am Befestigungsabschnitt 14a gehalten. Mit dem Aufblasen des Folienballons 9 rollt der Spiraldraht 27 auf, so dass sich der Folienballon 9 entrollen kann.

Auch im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 23 und 24 ist der Folienballon 9 zusammengerollt. Der Folienballon 9 wird über Klebemittel 26 auf der Mantelfläche des konusförmigen

Befestigungsabschnittes 14a gehalten. Das Klebemittel 26 kann punkt- oder streifenförmig oder flächig aufgebracht sein. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 25 sind am Adapterteil 14 zwei gebogene, zueinander parallel verlaufende Haltearme 21 angeformt, die den zusammengerollten Folienballon 9 festklemmen und gegen die Mantelfläche des konusförmigen

Befestigungsabschnittes 14a drücken.

In den Fig. 26 bis 28 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ein Klemmring 28 zur Verbindung des

Folienballons 9 mit dem Adapterteil 14 genutzt wird. Der

Klemmring 28 wird über die Ballonöffnung des Folienballons 9 geführt, woraufhin das Adapterteil 14 in die Ballonöffnung geschoben und der Klemmring 28 mit dem Adapterteil 14 verklipst wird. Hierfür sind am Klemmring 28 über den Umfang verteilt, drei Klemmvorsprünge 29 angeformt, die sich axial über den Klemmring 28 hinaus erstrecken und im montierten Zustand die Ringwand übergreifen, die an der Außenseite des konusförmigen Befestigungsabschnittes 14a die Wickelnut 20a begrenzt.

Zusätzlich sind am Adapterteil 14 zwei Haltearme 21 angeformt, die den zusammengefalteten Folienballon 9 festklemmen.

In den Fig. 29 und 30 ist eine Ausführungsvariante eines

Adapterteils 14, bestehend aus einem Befestigungsabschnitt 14a und einem Führungsabschnitt 14b, dargestellt. Der

Befestigungsabschnitt 14a ist mit einem hohlzylindrischen

Strömungsteil versehen, an dessen Ende die Abströmöffnung 19 für das in den Folienballon einzuleitende Gas liegt. An der Stirnseite des hohlzylindrischen Strömungsteils befindet sich ein Vorsprung 30, der die Stirnseite axial überragt und in Form eines Zackens ausgebildet ist. Der Vorsprung 30, der einteilig mit dem Strömungsteil des Befestigungsabschnittes 14a

ausgebildet ist, hat die Funktion einer Einführhilfe, um das Einführen in eine Einströmöffnung am Folienballon zu

erleichtern . Dargestellt ist auch die Sollbruchstelle 23, die kreisförmig ausgebildet ist und sich an einer Seitenwand zwischen der

Wickelnut 20a, welche Bestandteil des Befestigungsabschnittes 14 ist, und der Wickelnut 20b befindet, welche Bestandteil des Führungsabschnittes 14b ist. Die Sollbruchstelle 23 erstreckt sich kreisförmig auf der Wand. Mit dem Auftrennen der

Sollbruchstelle und dem Entfernen des Befestigungsabschnittes 14a vom Führungsabschnitt 14b (Fig. 30) bleiben die axial begrenzenden Wände für die Wickelnuten 20a und 20b erhalten.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist nur ein einzelner Haltearm 21 an dem Adapterteil 14 angeordnet, wobei der Haltearm 21 am Führungsabschnitt 14b angeformt ist und sich zumindest

annähernd in Achsrichtung erstreckt. Der Haltearm 21 liegt parallel und auf Abstand zu dem Strömungsteil des

Befestigungsabschnittes 14a. Zwischen dem Strömungsteil des Befestigungsabschnittes 14a und dem Haltearm 21 kann der gefaltete und zusammengelegte Folienballon eingeklemmt werden.

An den beiden begrenzenden Wänden der Wickelnut 20b am

Führungsabschnitt 14b befinden sich jeweils Einkerbungen 31 und 32, die zum Aufnehmen des Fadens bzw. der Schnur dienen, mit dem bzw. der der Befestigungsabschnitt 14a und der

Führungsabschnitt 14b verbunden werden. Die Einkerbungen 31 und 32 sind winkelversetzt zueinander angeordnet. In eine weitere Wand des Führungsabschnittes 14b, welche die Führungsnut 22 begrenzt, sind Ausnehmungen 33 eingebracht, an denen der Faden bzw. die Schnur verknotet werden kann.

In den Fig. 31 und 32 ist jeweils ein gefalteter und

zusammengelegter Folienballon einschließlich eines Adapterteils 14 dargestellt, wobei an dem Folienballon 9 eine Ballonlasche 34 befestigt ist. Die Ballonlasche 34 ist insbesondere

einteilig mit dem Folienballon 9 ausgebildet. Die Ballonlasche 34 kann zur Befestigung des Folienballons 9 am Adapterteil 14 verwendet werden, insbesondere mithilfe des Fadens bzw. der Schnur, so wie dies in den Fig. 33 und 34 dargestellt ist.

In die Ballonlasche 34 ist eine Einströmöffnung 35 des

Folienballons 9 eingebracht, über die das Gas in den

Folienballon einströmt.

Die Darstellungen gemäß den Fig. 33 und 34 entsprechen

denjenigen der Fig. 16 und 17, allerdings wird bei Fig. 33 und 34 ein Adapterteil gemäß den Figuren 29 und 30 verwendet.

Außerdem besitzt der Folienballon 9 die vorbeschriebene

Ballonlasche 34, die am Befestigungsabschnitt 14a in der

Wickelnut 20a mithilfe des Fadens 15 festgebunden ist. Der Faden 15 ist durch die Einkerbungen 31 und 32 geführt und an einer Ausnehmung 33 festgebunden, die sich im Führungsabschnitt 14b befindet. Der einzelne Haltearm 21 liegt auf der Oberseite des gefalteten und zusammengelegten Folienballons auf und drückt den Folienballon 9 gegen das darunterliegende

Strömungsteil am Befestigungsabschnitt 14a.

In den Fig. 35 bis 37 ist der Ausgabeautomat 1 dargestellt, der im Bereich der Führungsschiene 8 mit zwei parallel verlaufenden Auswerferrampen 36 versehen ist. Die beiden Auswerferrampen 36 haben die Funktion, bei einem Verfahrvorgang des Adapterteils 14 einschließlich der Düse 13 von oben nach unten das gefaltete und zusammengelegte Paket des Folienballons 9 von dem

Befestigungsabschnitt 14a seitlich herauszuziehen, um ein anschließendes Entfalten des Folienballons bei Einführen des Gases zu erleichtern. Durch dieses seitliche Verschieben des Folienballons 9 gelangt dieser in Außereingriff mit dem

Haltearm 21 am Adapterteil 14, so dass der Folienballon durch den Haltearm 21 nicht länger am Adapterteil 14 gehalten wird und das freie Entfalten des Folienballons möglich ist. Wie der Draufsicht gemäß Fig. 38 zu entnehmen, ist auf die Außenseite des zusammengefalteten Pakets des Folienballons 9 ein Feld mit einem Barcode 37 aufgedruckt, der verschiedene technische Informationen enthält, beispielsweise den

einzufüllenden Gasdruck sowie die Gasmenge, die sich je nach Folienballontyp unterscheiden können. Der Barcode 37 kann von einem entsprechenden Lesegerät im Ausgabeautomaten gelesen werden, wobei die Informationen in einem Steuergerät

verarbeitet werden und der Gasstrom, mit welchem der

Folienballon 9 befüllt wird, entsprechend angesteuert wird.