Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
FOLDING TOWEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/156774
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a towel (2), such as in particular a sport towel and/or sauna towel, comprising a towel material (4), a fastening belt (10) for fastening the towel (2) on the hips (H), which fastening belt comprises a first belt connection (6) and a second belt connection (8) to the towel material (4), and comprising a fold-securing means by means of which the towel material (4) can be fixed in a folded position. According to the invention, the folded position in which the towel material (4) can be fixed can be produced in a first fold direction (F1a, F1b) which is oriented in parallel with a straight connection line (28) defined by the two belt connections (6, 8).

Inventors:
RÜZGAR EMRULLAH (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/050440
Publication Date:
August 06, 2020
Filing Date:
January 09, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
RÜZGAR EMRULLAH (DE)
International Classes:
A47K10/02; A41D13/00; A41F9/00; A45F5/04; A63B57/60
Foreign References:
US4771478A1988-09-20
US4403366A1983-09-13
US4698854A1987-10-13
Attorney, Agent or Firm:
WACKER, Jost (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Handtuch (2), wie insbesondere Sport- und/oder Saunahandtuch, mit einem Tuchmaterial (4), einem Befestigungsgurt (10) für die Befestigung des Handtuchs (2) an einer Hüfte (H), der eine erste Gurtverbindung (6) und eine zweite Gurtverbindung (8) mit dem Tuchmaterial (4) aufweist und mit Faltsicherungsmitteln, mittels denen das Tuchmaterial (4) in einer Faltposition fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltposition, in der das Tuchmaterial (4) fixierbar ist, entlang einer Faltrichtung (Fla, Flb) herstellbar ist, die parallel zu einer durch die beiden

Gurtverbindungen (6, 8) definierten Verbindungsgeraden (28) gerichtet ist.

2. Handtuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltsicherungsmittel erste Verbindungsmittel (12) und erste Verbindungsgegenmittel (14) aufweisen, die an der Verbindungsgeraden (28) angeordnet und miteinander verbindbar sind. 3. Handtuch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Faltsicherungsmittel zusätzlich zu den ersten Verbindungsmitteln (12) und Verbindungsgegenmitteln (14) wenigstens zweite Verbindungsmittel (18) und Verbindungsgegenmittel (20) aufweisen, die parallel zur Verbindungsgeraden (28) angeordnet und miteinander verbindbar sind. 4. Handtuch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten

Verbindungsmittel und -gegenmittel (18, 20) an der Verbindungsgeraden (28) parallel versetzt zu den ersten Verbindungsmitteln -und gegenmitteln (12, 14) angeordnet sind.

5. Handtuch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dritte Verbindungsmittel (30) und Verbindungsgegenmittel (32) vorgesehen sind, die quer versetzt zur Verbindungsgeraden (28) parallel zu den ersten Verbindungsmitteln -und gegenmitteln

(12, 14) und/oder den zweiten Verbindungsmitteln -und gegenmitteln (18, 20) angeordnet sind. 6. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Verbindungsmittel (12) und dem ersten Verbindungsgegenmittel (14) in der Faltposition genau eine Faltlinie (16) ausgebildet ist.

7. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Tuchmaterial (4) mittels der Faltsicherungsmittel zusätzlich in einer weiteren Faltrichtung

(F2) festlegbar ist, die quer zur Verbindungsgeraden (28) gerichtet ist.

8 Handtuch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltsicherungsmittel zusätzlich zu den ersten Verbindungsmitteln und -gegenmitteln (12, 14) und/oder den zweiten Verbindungsmitteln und -gegenmitteln (18, 20) vierte Verbindungsmittel (34) und Verbindungsgegenmittel (36) aufweisen, die quer zur Verbindungsgeraden (28) angeordnet und miteinander verbindbar sind.

9. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (12, 18, 30, 34) und Verbindungsgegenmittel (14, 20, 32, 36) eine Verbindungsanordnung bilden, die aus der Gruppe bestehend aus Druckknopfverbindung, Klett/Flausch-Verbindung, Knopf/Knopfloch-Verbindung und/oder Haken/Öse- Verbindung ausgewählt ist.

10. Handtuch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung zusätzliche Magnetmittel aufweist, die mit Magnetgegenmitteln Zusammenwirken.

11. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gurtverbindung (6) und die zweite Gurtverbindung (8) jeweils durch eine Naht (N) hergestellt ist.

12. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gurtverbindung (6) und die zweite Gurtverbindung (8) jeweils durch lösbare Gurtverbindungsmittel hergestellt ist. 13. Handtuch nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste

Gurtverbindung (6) und die zweite Gurtverbindung (8) innerhalb eines gemeinsamen durchgehenden Gurtverbindungsabschnittes (40) ausgebildet sind. 14. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tuchmaterial (4) eine Tasche (42) vorgesehen ist.

15. Handtuch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche in einem Bereich des Tuchmaterials (4) vorgesehen ist, der in der Faltposition durch einen anderen Abschnitt des Tuchmaterials (4) abgedeckt ist.

16. Handtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tuchmaterial (4) wenigstens eine randseitige Lasche (46) ausgebildet ist, die für die Befestigung an einer Bank beziehungsweise einem Sitz dient.

Description:
Falthandtuch

Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Handtuch, wie insbesondere ein Sport- und/oder Saunahandtuch nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Das Handtuch weist ein übliches Tuchmaterial, wie beispielsweise ein saugfahiges Textilgewebe, wie beispielsweise Frottee, Microfaser oder einen Fleece-Stoff auf. Zudem ist ein Befestigungsgurt vorgesehen, der in erster Finie für die Befestigung des Handtuchs an einer Hüfte des Benutzers dient. Dabei ist der Befestigungsgurt über eine erste Gurtverbindung und eine zweite Gurtverbindung mit dem Tuchmaterial dauerhaft oder abnehmbar verbunden. Darüber hinaus weist das Handtuch Faltsicherungsmittel auf, mittels denen das Tuchmaterial in einer gefalteten Position festgelegt werden kann.

Aus US 4,698,854 ist ein Sporthandtuch bekannt, das in einer gefalteten Position des Tuchmaterials am Körper getragen werden kann. Neben einem Hüftgurt weist das Handtuch hierzu Faltsicherungsmittel auf, über die das Tuchmaterial in einer parallel zum Hüftgurt gefalteten Position gehalten werden kann. Ferner ist eine Ausführungsform vorgesehen, in der das Tuchmaterial in der gefalteten Position am Rand vernäht ist. Nachteilig an dem bekannten Handtuch ist dabei, dass das Tuchmaterial durch die Faltsicherungsmittel nur unzureichend in der Faltposition gehalten werden kann. Insbesondere während einer sportlichen Betätigung kann das Tuchmaterial dadurch leicht auseinanderklappen, was vom Benutzer als stören empfunden wird. Bei der fest vernähten Ausführungsform ist das Tuchmaterial für den Benutzer nur begrenzt zugänglich und kann im feuchten Zustand nur unzureichend trocknen.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem gattungsgemäßen Handtuch die genannten Nachteile zu vermeiden und einen guten Zugriff auf das Tuchmaterial sowie ein komfortables Tragen während einer sportlichen Betätigung oder Wellness-Anwendung zu gewährleisten.

Diese Aufgabe wird durch ein Handtuch mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist die Faltposition, in der das Tuchmaterial fixiert wird, entlang einer Faltrichtung herstellbar, die parallel zu einer durch die beiden Gurtverbindungen definierten Verbindungsgeraden gerichtet ist, so dass die wenigstens eine dabei hergestellte Faltlinie quer zur Verbindungsgeraden verläuft. Auf diese Weise steht die Faltrichtung des Tuchmaterials bei üblicher Verwendung des Handtuchs mit aufgerichtetem Körper des Benutzers im Wesentlichen quer zur Gravitationsrichtung. Hierdurch kann das Tuchmaterial vom Befestigungsgurt streifenförmig herunterhängen, um vom Benutzer bei Bedarf leicht ergriffen werden zu können und ohne, dass es sich dabei auffaltet. Zudem kann die Breite des streifenförmig zusammen gefalteten Tuchmaterials hierbei mittels der Faltsicherungsmittel derart bestimmt werden, dass es während der vorgesehenen Anwendung zu keinen wesentlichen Störungen kommt.

In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weisen die Faltsicherungsmittel erste Verbindungsmittel und erste Verbindungsgegenmittel auf, die an der Verbindungsgeraden, im Sinne von auf oder benachbart zu dieser, angeordnet sind und an dieser auch verbunden werden können. Hierdurch kann das gefaltete Tuchmaterial auch bei Zugkräften, die während einer Anwendung auf die Gurtverbindungen wirken, sicher in der vorgesehenen Faltposition gehalten werden.

Dabei ist es günstig, wenn die Faltsicherungsmittel zusätzlich zu den ersten Verbindungsmitteln und Verbindungsgegenmitteln wenigstens zweite Verbindungsmittel und Verbindungsgegenmittel aufweisen, die parallel zur Verbindunggeraden angeordnet und auch parallel zur Verbindungsgeraden miteinander verbindbar sind. Hierdurch ist ein zweifaches beziehungsweise mehrfaches Falten des Tuchmaterials in der zur Verbindungsgeraden parallelen Faltrichtung möglich. Auf diese Weise kann das Tuchmaterial besonders kompakt zusammengefaltet werden.

Vorteilhafterweise sind zudem dritte Verbindungsmittel und -gegenmittel vorgesehen, die quer versetzt zur Verbindungsgeraden und parallel zu den ersten Verbindungsmitteln -und gegenmitte ln und/oder den zweiten Verbindungsmitteln -und gegenmitteln angeordnet sind. Auf diese Weise kann eine durch die ersten und/oder zweiten Verbindungsmittel -und gegenmittel hergestellte Faltlinie zusätzlich durch die dritten Verbindungsmittel und -gegenmittel gesichert werden, wodurch das Tuchmaterial besonders stabil in der Faltposition gehalten werden kann.

Zudem ist es günstig, wenn zwischen dem ersten Verbindungsmittel und dem zugehörigen ersten Verbindungsgegenmittel in der Faltposition genau eine Faltlinie ausgebildet ist, so dass die entlang dieser Faltlinie vorgenommene Faltposition stabil gesichert ist und ein ungewolltes bereichsweises Auffalten des Tuchmaterials vermieden werden kann.

Vorteilhafterweise ist das Tuchmaterial mittels der Faltsicherungsmittel zusätzlich in einer weiteren Faltrichtung festlegbar, die quer zur Verbindungsgeraden gerichtet ist. Auf diese Weise kann das Tuchmaterial in einer besonders kompakten Faltposition am Befestigungsgürtel gesichert werden. Hierbei ist es günstig, wenn die Faltsicherungsmittel zusätzlich zu den ersten Verbindungsmitteln und -gegenmitteln und/oder den zweiten Verbindungsmitteln und -gegenmitteln vierte Verbindungsmittel und Verbindungsgegenmittel aufweisen, die quer zur Verbindungsgeraden angeordnet und auch quer zur Verbindungsgeraden miteinander verbindbar sind, um auch in der zusätzlichen Faltrichtung quer zur Verbindungsgeraden eine stabile Festlegung des gefalteten Tuchmaterials gewährleisten zu können.

Vorteilhafterweise bilden die Verbindungsmittel und Verbindungsgegenmittel zudem eine Verbindungsanordnung beziehungsweise eine Verbindungsart, die aus der Gruppe bestehend aus Druckknopfverbindung, Klett/Flausch-Verbindung, Knopf/Knopfloch-Verbindung und/oder Haken/Öse -Verbindung ausgewählt ist. Hierdurch kann eine stabile und bei Bedarf leicht zu lösende Verbindung gewährleistet werden. Dabei ist es günstig, wenn die Verbindungsanordnung zusätzliche Magnetmittel aufweist, die mit Magnetgegenmitteln Zusammenwirken. Hierdurch kann insbesondere bei Druckknopf verbindungen oder Haken-Ösenverbindungen eine komfortablere Verbindung durch die sich selbsttätig anziehenden Verbindungsmittel und Verbindungsgegenmittel ermöglicht werden, wie beispielsweise mit nur einer Hand.

Ferner ist es günstig, wenn die erste Gurtverbindung und die zweite Gurtverbindung jeweils durch eine Naht hergestellt ist, um eine stabile und zugfeste Anbindung des Befestigungsgurtes am Tuchmaterial gewährleisten zu können. Die Naht kann dabei jeweils durch wenigstens eine quer zur Verbindungsgeraden verlaufende Quemaht gebildet sein, so dass beide Gurtverbindungen insbesondere die in Längsrichtung des Befestigungsgurtes auftretenden Zugkräfte aufnehmen können.

Alternativ hierzu ist die erste Gurtverbindung und die zweite Gurtverbindung jeweils vorteilhafterweise durch lösbare Gurtverbindungsmittel hergestellt, um den Befestigungsgurt bedarfsweise entfernen zu können, wie beispielsweise vor dem Waschen des Tuchmaterials. Zudem kann der Befestigungsgurt auf diese Weise beliebig ausgetauscht werden, um beispielsweise eine andere Farbe zu verwenden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die erste Gurtverbindung und die zweite Gurtverbindung innerhalb eines gemeinsamen durchgehenden Gurtverbindungsabschnittes ausgebildet. Dieser kann über seine gesamte Länge mit dem Tuchmaterial vernäht beziehungsweise über lösbare Gurtverbindungsmittel verbunden sein. Hierdurch kann der Befestigungsgurt einteilig ausgeführt und besonders stabil mit dem Tuchmaterial verbunden werden. Zudem ist es günstig, wenn an dem Tuchmaterial eine Tasche eingelassen ist. Hierdurch kann das Handtuch auch zur Aufbewahrung und zum Mitführen von Gegenständen während einer Trainingseinheit oder einer Wellnessanwendung dienen, wie beispielsweise von Schlüsseln, Geld, ID- beziehungsweise Checkkarten oder einem Telefon. Vorteilhafterweise ist die Tasche dabei in einem vorzugsweise mittleren Bereich des Tuchmaterials vorgesehen, der in der Faltposition durch einen anderen Abschnitt des Tuchmaterials abgedeckt ist, so dass die Tasche beim Tragen oder Ablegen des Handtuchs in der Faltposition zum besseren Diebstahlschutz nicht sichtbar ist. Ferner ist es besonders günstig, wenn an dem Tuchmaterial wenigstens eine randseitige Fasche ausgebildet ist, die für die Befestigung an einer Bank beziehungsweise einem Sitz dient. Hierdurch kann das Handtuch während einer Trainingseinheit derart an der betreffenden Bank oder dem betreffenden Sitz befestigt werden, dass es gegen ein versehentliches Verrutschen gesichert ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Merkmale des erfmdungsgemäßen Gegenstandes untereinander austauschbar beziehungsweise kombinierbar sind, sofern ein Austausch oder eine Kombination derselben aus technischen Gründen nicht ausgeschlossen ist.

In den Figuren ist eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Figur 1 eine Ansicht eines erfmdungsgemäßen Handtuchs mit Befestigungsgurt in einem ausgebreiteten Zustand,

Figur 2 eine Seitenansicht des Handtuches in einer Faltposition, Figur 3 eine Draufsicht auf das Handtuch in Richtung III aus Figur 2, Figur 4 eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform des Handtuches mit vierten

Verbindungsmitteln und Verbindungsgegenmitteln, Figur 5 eine Draufsicht auf das Handtuch in Richtung V aus Figur 4 in einer hergestellten weitergehenden Faltposition, Figur 6 eine Ansicht einer alternativen Ausführungsform des erfmdungsgemäßen

Handtuchs mit einem durchgehenden Gurtverbindungsabschnitt und

Figur 7 eine Draufsicht auf das Handtuch in Richtung VII aus Figur 6 bei hergestellter

Faltposition.

Fig. 1 zeigt ein Handtuch 2, wie insbesondere ein Sport- und/oder Saunahandtuch, mit einem im Wesentlichen viereckig geschnittenen Tuchmaterial 4, wie beispielsweise aus einem Frottee-, Microfaser- oder Fleece-Stoff

Das Tuchmaterial 4 ist dabei über eine erste Gurtverbindung 6 und eine zweite Gurtverbindung 8 mit einem Befestigungsgurt 10 verbunden, wobei beide Gurtverbindungen 6, 8 durch eine feste Naht N benachbart zu einem oberen Rand R des Tuchmaterials 4 ausgebildet sind. Alternativ hierzu können die Gurtverbindungen 6, 8 auch durch lösbare Gurtverbindungsmittel gebildet sein (nicht dargestellt), so dass der Befestigungsgurt 10 bedarfsweise vom Tuchmaterial 4 entfernt werden kann, wie beispielsweise vor einem Waschen des Tuchmaterials 4. Hierfür können alle bekannten und geeigneten lösbaren Gurtverbindungsmittel verwendet werden, wie beispielsweise Klett/Flausch-Verbindungen, Rastschnallenverbindungen oder Knopf/Knopfloch-Verbindungen. Wie aus Figur 1 ferner zu entnehmen ist, sind mehrere Faltsicherungsmittel vorgesehen, die am oberen Rand R erste Verbindungsmittel 12 und erste Verbindungsgegenmittel 14 umfassen, die durch Falten des Tuchmaterials 4 entlang einer Faltrichtung Fla um eine einzelne erste Faltlinie 16 hemm miteinander verbunden werden können. Darüber hinaus sind zweite Verbindungsmittel 18 und zweite Verbindungsgegenmittel 20 vorgesehen, die durch Falten des Tuchmaterials entlang einer Faltrichtung Flb um eine zweite Faltlinie 22 sowie eine dritte Faltlinie 24 hemm miteinander verbunden werden können, um das Tuchmaterial 4 in eine kompakte Faltposition gemäß den Figuren 2 und 3 zu verbringen.

Wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt, kann das Handtuch 2 in dieser Faltposition mittels des Befestigungsgurtes 10 an der Hüfte H eines Benutzers B angelegt werden, um beispielsweise während einer Sport- oder Wellnessanwendung in komfortabler Weise mitgeführt werden zu können. Zum Verbinden der Enden E des Befestigungsgurtes 10 können hierbei Verschlussmittel 26 in jeder bekannten und geeigneten Ausführungsform verwendet werden, wie beispielsweise in Form eines Schnapp-, Klett/Flausch- oder Knopf/Knopfloch-Verschlusses.

Wie insbesondere aus Figur 1 zu entnehmen ist, sind sowohl die ersten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14 als auch die zweiten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 18, 20 an einer durch die beiden Gurtverbindungen 6, 8 definierten Verbindungsgeraden 28 angeordnet. Die zweiten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 18, 20 sind dabei entlang der Verbindungsgeraden 28 versetzt zu den ersten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14 positioniert. Auf diese Weise liegen die ersten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14 und zweiten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 18, 20 am oberen Rand R auf Höhe der beiden Gurtverbindungen 6, 8 und können dadurch die am Befestigungsgurt 10 während des Tragens auftretenden Zugkräfte aufhehmen, ohne dass die Faltposition gemäß Figur 2 und 3 gestört wird.

Wie aus Figur 1 ferner zu entnehmen ist, können an einem unteren Rand Ru des Tuchmaterials 4 parallel zu den ersten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14 und/oder den zweiten Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 18, 20 ferner dritte Verbindungs- und

Verbindungsgegenmittel 30, 32 vorgesehen sein, über die das Tuchmaterial 4 zusätzlich am unteren Rand Ru in der Faltposition gesichert werden kann.

Gemäß der in Figur 4 dargestellten weiteren Ausführungsform des Handtuches 2 ist das Tuchmaterial 4 zusätzlich in einer zweiten Faltrichtung F2 faltbar, die quer zur Verbindungsgeraden 28 gerichtet ist. Auch in dieser weitergehenden Faltposition gemäß Figur 5 ist das Tuchmaterial 4 zusätzlich fixierbar, um eine besonders kompakte Faltposition zur Verfügung zu stellen. Hierzu weisen die Faltsicherungsmittel zusätzliche vierte Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 34, 36 auf.

Alle miteinander verbindbaren Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14; 18, 20; 30, 32; 34, 36 können dabei durch eine DruckknopfVerbindung, Klett/Flausch-Verbindung,

Knopf/Knopflochverbindung und/oder Haken/Öse-Verbindung gebildet sein. Unabhängig von der jeweils gewählten Verbindungsanordnung können dabei an diesen zusätzliche Magnetmittel vorgesehen sein, die mit Magnetgegenmitteln Zusammenwirken (nicht dargestellt), um durch die gegenseitigen Anziehungskräfte eine leichtere Handhabung der Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14; 18, 20; 30, 32; 34, 36 beim Verbinden zu ermöglichen. Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Handtuchs (2), bei dem die erste Gurtverbindung (6) und die zweite Gurtverbindung (8) innerhalb eines gemeinsamen durchgehenden Gurtverbindungsabschnittes (40) ausgebildet sind. Zudem ist in einem mittleren Bereich des Tuchmaterials (4) eine Tasche (42) vorgesehen, die beispielsweise zur Aufnahme einer Checkkarte, eines Autoschlüssels, eines Telefons oder von Bargeld dimensioniert ist, und einen vorzugsweise verschließbaren Öffnungsschlitz (44) aufweist.

Durch Falten des Tuchmaterials 4 entlang der ersten Faltrichtungen Fla und Flb um die erste Faltlinie 16 und die zweite Faltlinie 22 herum sowie anschließende Verbindung der Verbindungs- und Verbindungsgegenmittel 12, 14; 18, 20 wird diese Tasche (42) in der hergestellten Faltposition durch die beiden gefalteten Abschnitte des Tuchmaterials (4) abgedeckt und ist dadurch zu Zwecken des besseren Diebstahlschutzes nicht direkt einsehbar, wie aus Figur 7 zu entnehmen ist. Ferner kann das Handtuch (2), wie beispielhaft an der Ausführungsform gemäß Figur 6 dargestellt, vorteilhafterweise eine randseitig ausgebildete Fasche 46 aufweisen, die zur leichteren Befestigung des Handtuchs (2) an einer Bank oder einem Sitz, wie beispielsweise an einem Trainingsgerät dienen kann. Zur zusätzlichen Befestigung kann dabei zudem auch der Befestigungsgurt 10 herangezogen werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Elemente und Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gegenstandes untereinander austauschbar beziehungsweise kombinierbar sind, sofern ein Austausch oder eine Kombination derselben aus technischen Gründen nicht ausgeschlossen ist.