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Patent Searching and Data


Title:
FORMWORK USABLE TO PRODUCE SURFACES OF DIFFERENT CURVATURE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1992/020887
Kind Code:
A1
Abstract:
Proposed is a formwork (1) which can be used to produce concrete surfaces of different curvature. The mould has a panelling (2) whose curvature can be adjusted, supports (3) which support the panelling, and a brace structure which is applied to the supports (3) a certain distance away from the panelling (2) and which is made up of individual brace elements (4, 5) spanning the gaps between the supports (3). The brace structure is conveniently attached to the sides of the supports (3) remote from the panelling (2). The curvature of the panelling (2) is varied by altering the effective length of the brace elements (4, 5) between the supports (3). The formwork elements facing each other on opposite sides of the mould are braced with respect to each other by means of tie rods (6). A cross-bar (4) is used as the brace element, engaging with a formwork element through at least two supports (3) and acting at the same time as a thrust block for a tie rod (6). Each tie rod is thus fitted between two supports, the forces in the tie rod being transmitted to the supports. The effective length of the cross-bar can also be varied by displacing its point of attachment along the longitudinal axis of the cross-bar and at right angles to the direction in which the supports run. Thus not only can the cross-bar be used as an adjustable brace element to change the curvature of the panelling (2), but it also takes up the tensile forces in the structure.

Inventors:
JARUZEL KURT (DE)
Application Number:
PCT/DE1992/000389
Publication Date:
November 26, 1992
Filing Date:
May 14, 1992
Export Citation:
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Assignee:
MAIER G PASCHAL WERK (DE)
International Classes:
E04G11/04; E04G11/06; (IPC1-7): E04G11/06
Foreign References:
FR2613747A11988-10-14
DE8908345U11989-10-05
FR1212314A1960-03-23
EP0484080A11992-05-06
GB2133826A1984-08-01
Attorney, Agent or Firm:
Schmitt, Hans (Freiburg, DE)
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Claims:
1. A n s p r ü c h e Schalung (1) für verschieden gekrümmte Flächen mit einer bezüglich ihrer Krümmung einst llbaren Schalhaut (2) , mit diese abstützenden Trägern (3) und mit einer an den Trä¬ 0 gern (3) mit Abstand zur Schalhaut (2) angre fenden, aus einzelnen Gurtstücken (4,5) gebi ldeten Gurtung, wobei die wi rksame Länge des Gurtstückes (4,5) zwischen den Trä¬ gern (3) und ihren Ang r i ff s ste l l en zur Veränderung d Krümmung der Schalhaut (2) an den Trägern (3) verstell¬ 5 bar ist und wobei einander gegenüb rst hende Schalungs elemente mittels S c ha l ungs ∑uga nk n (6) verspannbar sine, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß an ei¬ nem Schalungselement an wenigstens zwei Trägern (3) aus Gurtstück (4) eine Traverse angreift, die gleichzeitig C als Widerlager für den Schalungszuganker (6) vorgesehen ist und die an wenigstens einem der von ihr beaufschlag¬ ten Träger (3) in ihrer LängserstrecKungsrichtung unc quer zur Orientierung des Trägers (3) verstel l und fest¬ legbar i s' 5 Schalung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Wi d r l ag rst e l l e für den Schalungszugank (6) an der Traverse (4) zwischen deren Befestigungsstel len an zwe~ benachbarten Trägern (3) insbesondere etwa in der Mitte dazwischen angeordnet und vorzugsweise als Langschlitz (4a ) ausgebi Idet ist .
2. 1 3.
3. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Traverse (4) eine Verstellspindel (7) vorgese hen ist, mit der eine Relativbewegung zwischen der Tra¬ verse (4) und dem von ihr beaufschlagten Träger (3) mit 5 tels einer an dem Träger (3> insbesondere lösbar befestig ten, mit der Spindel (7) zusammenwi rkenαen Mutter (8) durchführbar ist.
4. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, äaαurc ge C kennzeichnet, daß eine an der Traverse (4) vorgesehene Führung ein Langloch (9) ist, welches in Längserstreckung richtung der Traverse (4) zumindest im Angriffsbereic der Spindel (7) etwa parallel zu dieser angeorα t ist.
5. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß an dem Träger (3) ein aas Langioch (9) urchsetzenαer Führungsbolzen (10) oder dergl ichen ange¬ ordnet ist, der einerseits insbesondere über eine Lasche (11), einen Flansch oder dergleichen m t d m Träger (3) verbindbar ist und andererseits die Mutter (8) für die an der Traverse (4) veranKerte Verstellsoinαel (7) trägt.
6. Schalung nach einem a r Ansorücne 1 b"s 5, αaα rc . ge¬ kennzeichnet, daß aas Schalungselement n ger3oz3 ;.ige Anzahl von mehr ais zwei insbesondere parallelen Trägern (3) aufweist und jeweils ein dem Rand des Schalungsele¬ mentes unmittelbar benachbarter Träger (3) mit αe dieser wiederum benachbarten zweiten Träger üb r αje Traverse verbunden ist und die so gebildeten Trägerpaare unterein ander über ein in seiner Länge verstellbares Soannschloß als weiteres Gurtstück (5) verbunden sind.
7. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, daαurcn ge¬ kennzeichnet, daß an einem Scha lungselement vier etwa pa rallele Träger vorgesehen sind und die oeiαen jeweils dem 1 Rand nahen Träger durch Traversen überbrückt und ver¬ bunden sind und daß die i ittelbereich des Schalungs¬ elementes einander benachbarten Träger durch ein die Gurtung fortsetzendes Spannschloß verbunden sind.
8. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge¬ kennz ichnet, daß die Traversen (4) über Gelenke an Wi¬ derlagerstücken (14) angreifen, die mit den Trägern (3) insbesondere lösbar verbindbar sind. 0.
9. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die jewei ls zwischen zwei zu einer Gur tung gehörenden Traversen (4) angeordneten Spannschlös¬ ser (5) an den einander zugewandten Enαen ά e r Traversen 5 (4) gelenkig befestigt sind. 1o.
10. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bi s 9, αaαurch gekenn zei chnet, αaß αer Führungsbo Lzen (1o) beiαseitig mit eine an den Ränαern des Langloches (9) anliegenαen Fläche oαer C Abflachung (1oa) versehen ist.
11. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 C , dadurch ge¬ kennz ichne , daß die Verst e l l spi nde l (7) an der Traver 5 se (4) parallel zu dem Langloch (9) angeordnet uno mit einem Ende an einem Haltesteg (15) der Traverse (4) dreh' bar gelagert ist und in den von dem Fun rungsoo l zen (10) getragenen, die Spindelmutter (8) bi ldenden Klotz ein¬ greift .
12. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch ge¬ kennz ichnet, daß die Verstellspindel (7) eine insbeson¬ dere gegenüber der Verstellmutter (8) ver konte rba re Gegen.
13. Schalung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, daß bei einer Traverse (4) zur Anordnung an der Innenseite einer Krümmung der Scha¬ lung die Verstellspindel (7) mit ihrem freien Ende ge gen das zum Rand des Schalungselementes weisende Ende der Traverse (4) gerichtet ist und daß bei einer Tra¬ verse (4) für die Außenseite einer Krümmung αer Scha¬ lung die Spindel (7) an dem Ende der Traverse (4) ge¬ lagert ist und mit ihrem freien Ende zur Mitte der Traverse (4) hin weist.
14. Schalung nach einem der vorstehenden Ansprüche, αaαur:: gekennzeic net, daß die Traversen (4) Anhänge oαer La¬ gerstelle für Laufkonsolen und/oαer Bodenacstützu g r aufweisen.
15. Schalung nach einem der Ansbrüche 1 b s 14, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß jeweils im Randbereicn eines Scha¬ lungselementes on der der Schalhaut (2) abgewandten Außenseite des Trägers (3) und/oαer cer Hal evorric ¬ tung für die Traverse (4) ein zu αem benachbarten Scna lungsrand (19) hin gerichtetes und αert gelenκig an¬ greifendes Spannschloß (20) oder d rgle ch n Eler:er: zum Einstellen der Rundung des Randcer?'i:ne3 αer S ha. haut (2) n ben einem Träger (3) vorgesehen ist.
16. Schalung nach einem der Ansprüche 1 eis 15, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die zur Einstellung d Rundung des Randes der Schalhaut (2) dienenden Scannschlösser (2C in Längsrichtung der Träger (3) gegenüber den Traver¬ sen versetzt sind.
Description:
Schalung für verschieden gekrümmte Flächen

Die Erfindung betrifft eine Schalung für verschieden gekrümr- te Flächen mit einer bezüglich i rer Krümmung einstellbare^ Schalhaut, mit diese abstützenden Trägern und mit einer an den Trägern mit Abstand zur Scnalhaut angreifenden, aus ein¬ zelnen Gurtstücken gebi ldeten Gurtung, wobei αie wi rksame Länge der Gurtstücke zwischen den Trägern unα ihren Angriffs- stellen zur Veränderung der Krümmung der Schalhaut an den Trägern verstel lbar ist und wooei einander gegenüberstellen Schalungselemente mittels Schaiungszuganke r n versoannba sin

Eine derartige Scnatung ist aus de r DE-PS 2^ 26 708 bekann . Die Gurtstücke sind da be -> durch beiαse^tig -in ne Gewinαe- SDannhülse eingreifende Soannstäbe mit gegensinnigen Gewi n - den, sogenannte Spannschlösser, gebi ldet, wobei eine Verdre¬ hung der Spannhülse die gewünschte Längenänd rung bewi rkt . Durch eine solche Längenänderung läßt sich aufgrund des Ab- standes der Gurtstücke von der Schalhaut die Krümmung der Schalhaut verändern. Dabei greift jewei ls ein Stabende an einem Träger an und es ist erforderlic , die einander gegen¬ überstehenden Träger der Schalungen mittels Schalungszugan¬ kern gegeneinander zu verspannen, damit die Abstänαe der ein¬ ander gegenüb rstehenden S c ha l e l ement e insbesondere beim Ein- füllen des Betons erhalten bleibt . Diese Schalung hat sicr,

bewährt, verlangt jedoch eine relativ große Zahl von Scha¬ lungszugankern, da diese an jedem Träger vorhanden sind.

Zwar ist aus der EP-PS 0 139 820 schon eine Schalung mit bezüglich ihrer Krümmung v ränderbarer Schalhaut bekannt, b i der keinerlei Schalungszuganker für die einander gegen¬ überstehenden Scha lungse lemente vorgesenen sind. Dies be¬ deutet jedoch, daß die Schalungen der sich gegenübe lieg n¬ den Flächen vollständig voneinander getrennt s ne, SD αa " geringste Ungenauigke ten bei der Montage zu Abwe cnunge- be∑üglich der Dicke der zu betonie nden Wand führe 1 ".. Darü¬ ber hinaus besteht beim Vorgang des Betonierens d Gefar.r, daß αurch den häufig sehr plötzlich und schnell " nge~ .. - ten Beton die - möglicherweise zunächst nec ge au cesitie- nierten - Schalungswände gegeneinander versetzt ooe r be gt we r den. Daraus resultieren dann ebenfalls Ungena igKe t r. an de fertigen Betonwand.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, e^n Scha- lung der eingangs erwähnten Art zu s haffen, die mit wen i ¬ g r Schalungszugankern auskommt, oe - der ace r öennce e^ ' ne gegenseitige Versoannung üe r sich gegenübe r steneιoe Scra- lungsel mente orges en ist.

Die Lösung dieser Aufgabe besteht αar-π, daß an e-'πeπ Scna- lungselement an wenigstens zwei Trägern als GurtstücK eine Traverse angreift, die gleichzeitig als iderlage r ür a e ~~ Schalungszuganke vorgesehen ist und d-> e an wenigstens ei¬ nem der von ihr beaufschlagten Träge r itt ls ei e r in ihre Längserstrec ungsri chtung und quer zur Orientierung des Trä¬ gers verlaufenden Richtung verstell- und festlegbar ist.

Auf diese Weise können Traversen zur Verstellung des Abstan- des der. Träger unα damit zur Veränderung der Krümmung und außerdem gleichzeitig als Widerlager für einen Scna.ungszug-

anker zwischen zwei Trägern dienen, so daß die Zahl der Scha lung∑uganker gegenüber einer Lösung mit Spannstellen an jedem Träger halbiert wi rd. Dennoch können die Reaktions¬ kräfte des S cha lungs zuganke rs in die beiden ihm benachbar¬ ten Träger über die Traverse eingeleitet werden. In vortei l hafter Weise kann also die Gestaltung eines Gu rt abs c hn i ttes oder Gurtstückes als Traverse, die in der Lage ist, quer zu ihrem Verlauf auftretende Kräfte zu übertragen, dem Gurt¬ stück eine Doppe l fun kt i on verleihen.

Zweckmäßig ist es- dabei , wenn die Wid rlager-St lle für den S c ha l ungs zugank r an der Traverse zwischen deren Befesti- gungsstellen an zwei benachbarten Trägern angeordnet ist und die Traverse insbesondere an den der Schalung abgewand- ten Seiten der Träger an diesen anli gt und sie vorzugswei¬ se übergr ft. Die Traverse überbrückt somit zwei Träger und kann die von dem Schalungszuganker ausgehende Spannkraft etwa gleichmäßig auf die Rückseite der beiden Träger über¬ tragen.

An der Traverse kann eine Verstel lspind L vo r gesenen sein, mit der eine Relativbewegung zwischen de r Tra e r se und dem von ihr beaufschlagten Träger mittels ein r an de^ Träger insbesondere lösoar befestigten, mit de r Scinαe rusammen- wi rkenden Mutter durchführbar ist . Dies stel lt eine beson¬ ders einfache Möglichkeit der relativen Längenve st llung zwischen zwei Trägern an der Traverse dar, ohne daß die Tra¬ verse selbst teleskopartig gestaltet sein muß. Es wi rd le¬ diglich mit Hi lfe der Ve rst e l l spi nde l die jewei ls wi rksame Länge der Traverse verändert bezi hungssweise hr überstand gegenüber dem Träger verändert .

Für eine wirkungs olle Übertragung der Q uerkräfte von der Traverse auf den Träger im Bereich der Verstellsoindel ist es zweckmäßig, wenn eine an der Traverse vorgesehene Füh-

rung ein Langloch ist, elches in Längserstreckungsrichtuπg der Traverse zumindest im Angriffsbereic der Spindel pa¬ rallel zu dieser angeordnet ist.

An dem Träger kann ein das Langloch durc setzende Führungs- bolzen oder dergleichen angeordnet sein, der einerseits ins¬ besondere über eine Lasche, eine Flansch oαer derglei hen mit dem Träger - vorzugsweise lösbar - rbindbar ist und andererseits die Mutter für die an der Tra erse veran erte'" Verstells indel trägt. Die parallel zur Traverse angeαrαPe¬ te Verstellspindel kann also durch ihr Verorenen glei hze i ¬ tig selbst zusammen mit der Traverse relati zu der flutte- in Längserstreckungsrichtung ve stell werσ r. , woαurςh oe r die Mutter tragende Bolzen innerhalb des Laπg.ocnes ve r - sc oben wird, so daß dadurch die jeweils wirksame Länge de " Traverse an dem Träger verändert wird. D nnoch ergabt dies -iπ sehr infacπe Bedienung, die außerce" die a ftretenαe 1 " Krä f te gut übertragen kann.

" Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Scπaiungseie ert e- ne geradzahlige Anzaπ, von mer - a ι s zwe~ "rsbescnce r e c3 "3 leien Trägern aufweist und jew i ls i r~ a ~~ - Rand des S na- lungselerentes unmittelbar benac barter Trag?" ~ * - z d 2- e s rr. iederum benachbarten ∑weύe^ Träge r ^ . r 0" e Tra/fs? verbunden ist und wenn die so gebildeten Träg rcaa 1- ? unte r ■ einander über ein in seiner Länge verste l .ca res Scannsc lo: als weiteres Gurtstück verbunden sine. Sorit wec seln an einem Schalungselement Traversen mit ine" Spaπnscnicß ab, an welchem kein Schalungszuganker erforde ~ ~ 1 i c r. ist, da die jeweils an ihm angesc lossenen Traversen Scha 1ungszuganke r abstützen können.

Ein bezüglich seiner Größe gut zu handhabendes Schalungs- element- ergibt sich, wenn an ihm vier etwa parallele Träger vorgesehen sind und die beiden jeweils dem Rand nahen Tra-

ger durch Traversen überbrückt und verbunden sind und wenn die im Mi 11e Ibe rei c h des S cha l ungse l ement es einander benach¬ barten Träger durch ein die Gurtung fortsetzendes Spann¬ schloß verbunden sind. Ein solches Schalungselement mit vier Trägern hat also eine Gurtung mit zwei Traversen und einer diese fortsetzenden Spannschloß und benötigt lediglich zwei S cha lungs zugan ke r , statt daß an allen vier Trägern doppelt so viele Schalungszuganker angreifen.

Für die Verbindung der Traversen mit den Trägern ist es vor¬ tei lhaft, wenn die Traversen über Gelenke an W derlagerstü - ken angreifen, die mit den Trägern insbesondere lösbar ver¬ bindbar sind, so daß die Gurtung auch wieder entfernt wer¬ den kann.

Die jewei ls zwischen zwei zu einer Gurtung gehörenden Tra¬ versen angeordneten Spannschlösser sind zweckmäßigerwei se an den einander zugewandten Enden der Traversen gelenkig befestigt, so daß die Spannschlösser und die Traversen eine praktisch durchgehende Gurtungskette bi lden, die außerdem aufgrund der gelenkigen Befestigungen d Anpassung an un¬ t rschiedliche Krümmunαen der Schalhaut ermöglicht .

Wenn die Traversen gegenüber den von ihnen verbundenen Trä- gern einen überstand haben, kann das Spannschloß an den ein¬ ander zugewandten überständen zweier Traversen gelenkig be¬ festigt sein. Es ergibt sich so genügend Platz für diese gelenkige Verbindung und gleichzeitig eine feste Auflagerung einer Traverse an zwei Trägern.

Ausg staltungen der Erfindung und insbesondere der Anordnung der Ve r st e l l spi nd l an der Traverse sowie auch der Traverse selbst sind Gegenstand weiterer Ansprüche.

Insbesondere Anspruch 13 gibt dabei eine Maßnahme an, mit möglichst kleinen Spindeln auskommen zu können, da diese bei der Anordnung nach Anspruch 13 jeweils beim Verändern der Krümmung im Sinne eines kleineren Krümmungsradius einer Zugkraft unterworfen sind, also nur im wesentlichen auf di Aufnahme solcher Zugkräfte ausgelegt sein müssen.

Insbesondere bei Kombination inzelner oder mehrere^ de r vorbeschriebenen so ie in den Ansprüchen enthaltenen er - male und Maßnahmen ergibt sich eine Schalung für gekrümmte

Flächen, die eine präzise gegenseitige Verspannung /er Sc a lungsel menten erlaubt, ohne daß an jedem Schalungs-Träge 1 " ein Schalungszuganker angreifen muß und be-> ' αe- t ctzαeτ die Krümmung praktisch beliebig verstellt erσe p Kam, sc daß sich gebogene oder gekrümmte Wandungen sehr präzise betonieren lassen.

Nac h ste l lend ist ein Ausführungsbeispiel αer Erfindung annan de n Zeichnung nä er beschrieben. Es zeigt "in zu" Te-l s e- matisierter Darstellung:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine gekrümmte Scna.jng ~ ". ~ z z i einander gegenüberstehenden unα gege"?inanαf verspannten Schalungs lementen, αe r en Sc a i äu jeweils parallel zueinanαe r gekrümmt ve

Fig. 2 eine Draufsicht und

Fig. 3 einen Längsschnitt einer an der Außenkrümmung de r Schalung anzuordnenden Traverse mit den V rankerungs itteln zum Verbinden mit dem Scha lungse le ent und einer daran angreifenden, vom Ende her zur Mitte ge¬ richteten Verst llspind l,

Fig. 4 eine Draufsicht und

Fig. 5 einen Längsschnitt einer Traverse zum Anbringen an der Innenkrümmung der Schalung nach Fig.1, wobei die V rste l lspinde l mit ihrem freien Ende zum Ende der Traverse hin gerichtet ist und ihre Verankerung mit Abstand zu diesem Ende angeordnet ist .

Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Schalung erlaubt eine An ¬ passung an verschieden gekrümmte Flächen und hat demgemäß

IC eine bezüglich ihrer Krümmung einstellbare Schalhaut 2. Die Schalhaut 2 ist durch im Querschnitt trapezför ige Träger 3 abgestützt und ausgesteift und an den Trägern 3 greift we¬ nigstens eine, gegebenenfalls über die Höhe versetzt auch mehrere ; mit Abstand zur Schalhaut 2 aus einzelnen Gurt- 5 stücken 4 und 5 gebi ldete Gurtkette oder Gurtung an. Die wi rksame Länge der Gurtstücke 4 und 5 zwischen oen Trägern 3 ist verstellbar, so daß dadurch die Krümmung a e r Schal¬ haut 2 eingestellt werden kann. Dabei erkennt man in F i g .1 , daß die einander gegenüberst henden, aus Schalhaut 2 und 0 Trägern 3 bestehenden S c ha l ungs e l ement e mittels Schalungs¬ zugankern 6 gegeneinand r verspannbar sind.

Vor allem wi rd anhand der Fig. 1 deutlich, daß an inem S na lungs lement an zwei Trägern 3 als Gurtstüc 4 eine o Traverse, im folgenden demgemäß "Traverse 4" genannt, an¬ greift, die gleichzeitig als Widerlager für einen zwischen zwei Trägern 3 angeordneten Sc ha lungszuga nke r 6 dient. Da¬ bei ist die Traverse 4 an wenigstens einem der von ihr be¬ aufschlagten Träger 3 in einer in ihrer Längs e r st rec kungs - 0 richtung und quer zur Orientierung des Trägers 3 verstell- und festlegbar, so daß die Träger mit ihren der Schalhaut 2 abgewandten Außenseiten zue i nanderg zogen oder voneinander wegbewegt und dadurch die Krümmung der Schalhaut 2 verändert w rden kann . 5

Die Widerlagerst lle für den Schalungszuganker 6 ist an de r Traverse zwischen deren Befestigungsstellen an zwei benach¬ barten Trägern 3, insbesondere etwa in der Mitte daz ischen angeordnet und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 5 als Langsch litz4a ausgebildet, so daß die Veränderung der wirksamen Länge der Traverse beziehungsweise des Abstan des der Außenseiten der Träger 3 die Lage des Schalungszug¬ ankers 6 nicht beeinflußt beziehungsweise umgekehrt die Ve r stellung an der Traverse 4 nicht durch den Schalungszugaπ- ker 6 behindert wird. Es ergibt sich somit auch bei unte r ¬ sc iedlichen wirksamen Längen der Traverse 4 eine oraktisc gleichmäßige und etwa gleich große Einleitung de n Reaktions kräfte des Schalungszugankers 6 in die ihm benachbarten Trä- qe r - 3.

Gemäß den Figuren 2 bis 5 ist an der Traverse 4 e r~ e Ver¬ stellspindel 7 vorgesehen, mit der eine Relativbewegung zwi¬ schen der Traverse 4 und dem von ihr beaufschlagten Träger 3 mittels einer a dem Träge r 3 insbesondere lösbar be^estig- ten, mit der Spindel 7 zusammenwirkenden Mu ter 8 rchfüh r ¬ bar ist. Dabei ist an der Traverse 4 ine als Langloc 9 ausgebildete Fü rung vorgesehen, die in LängsersfecKungj- ric tung oer Traverse 4 zu indest im de n Scindel 7 parallel zu dieser erläuft. An dem Träge-" 3 ist ein das Langloch 9 durchsetzender Führungsoolzen 1 C ange¬ ordnet, der einerseits über eine Lasche 11 oder einen Flansc mit dem Träger 3 verbunden ist und andererseits die Mutter 8 für die an der Traverse 4 verankerte Verstellspindel 7 trägt. Wird nun die Verste 11spind l 7 über ihren Sechskant 12 verdreht, bewirkt dies auch eine axiale Verstellung der Verst llspindel 7 gegenüber ihrer Mutter 8, was den Abstand zwischen dem Führungsbolzen 10 und einem an dem parallelen Träger 3 befestigten Haltebolzen 13 und damit die wirksam Länge d.er Traverse 4 verändert. Somit werden die Außenseiten der Träger 3 aufeinander zu oder voneinander weg verstellt,

was eine Veränderung der Krümmung der Schalhaut 2 zur Folge hat .

Im Ausführungsbeispiel haben die beiden in Fig. 1 erkennba¬ ren Schalungselemente jewei ls eine geradzahlige Anzahl von mehr als zwei , nämlich vier parallelen Trägern 3 und jewei ls zwei dem Rand eines S c h a lungs e l ementes unmittelbar benach¬ barte Träger 3 werden von Traversen 4 verbunden und über¬ brückt, während die so gebi ldeten Trägerpaare unt reinander

IC über ein in seiner Länge verstellbares Spannschloß als wei¬ teres Gurtstück 5 verbunden sind. Somit kann auch der Ab¬ stand der beiden an den einander zugewandten Enden der Tra¬ versen 4 befindlichen Träger 3 verändert werden, so daß die gesamte Krümmung der Schalhaut 2 weitgehend gleichmäßig 5 eingestellt werden kann.

Um diese K rümmungs nde rung ohne Widerstand an der Gurtung durchführen zu können, greifen die Traversen 4 über Gelenke an Wi d r l age r st üc ken an, zu denen die Laschen 11 gehören, C die von den Bolzen 10 und 13 durchsetzt sind. Diese Wider¬ lagerstücke 14 sind ihrerseits lösbar mit den Trägern 3 verbindbar, so daß die Gurtung auch entfernt werden kann.

Die jewei ls zwischen z ei zu e -j ne r Gurtung gehörenden Tra- 5 versen 4 angeordneten Spannschlösser 5 sind ihrerseits an den einander zugewandten Enden der Traversen 4 gelenkig be^ 13 befestigt, so daß die Gurtkette geschlossen und gut an die Krümmung anpaßbar ist . Dabei haben die Traversen 4, die ar den Außenseiten der Träger 3 angeordnet sind, gegenüber de 0 von ihnen verbundenen Trägern 3 einen überstand und das

Spannschloß 5 ist an den einander zugewandten überständen zweier Traversen 4 gelenkig befestigt .

Vor allem in den Figuren 2 und 3 sowie 4 uno 5 erkennt man, 5 daß die Verst e l l spi nde l 7 an der Traverse 4 paral lel zu dem

Langloch 9 angeordnet ist und mit einem Ende an einem Hal¬ t steg 15 der Traverse 4 drehbar aber in axialer Richtung fest gelagert ist und in den von dem Führungsbolzen 10 ge¬ tragenen, die Spindelmutter 8 bildenden Klotz eingreift, so daß dieser beim Verdrehen der Spindel 7 relativ zu dem Lang loch 9 und in dessen Richtung verschoben wird.

Die Verstellspindel 7 trägt dabei noch gegenüber der Verstellmutter 8 un oder dem Steg 15 verkonterbare Gegenmuttern 16, so daß die jeweils eingestellte Position so fixiert werden kann, daß auch ein Rütteln des Betons oder sonstige dynamische B la¬ stung n nicht zu einer ungewollten Verstellung der vorgese¬ henen Krümmung der Schalhaut 2 führe .

Anhand der Fig.1 sowie außerdem anhand der Figuren 2 u.3 einerseits und der Figuren 4 u.5 anoererse-ts rn nn: man, daß unterschiedliche Traversen 4 vorgesehen sine, nac der ob sie zur Anordnung an der Innenseite eine r Krümmung de r Schalung 1 oder aber an de Außenseite vorgesene^ sine. 6e- einer Traverse 4 zur Anordnung an der Innense i te ne Krüm¬ mung ist die Verstellsoindel 7 gemäß den F i guren ^.3 n- ihrem freien Ende gegen das zum Ra α des Scnaiu gse.em n es weisenden Ende de r Traverse 4 gerichtet. Be" ~ ~~ e " Tra ι .'? r Sf 4 für die Außenseite einer Krümmung der Scr.a.ung ist c~ e Spindel 7 gemäß den Figuren 2 u.3 an dem Enαe αe r Trave r se 4 gelagert und weist mit ihrem freien Ende zur itte der Traverse 4 hin. Dadurch wird erreicht, daß beim Einstellen der Krümmungen beziehungsweise die aus der Krümmung resul¬ tierenden Reaktionskräfte diese Spindeln 7 jewei ls nur auf Zug beanspruchen, so daß sie weniger stark dimensioniert werden müssen, als wenn sie auch Druckkräfte aufzunehmen hätten .

In den Figuren 3 u.5 erkennt man, daß die Traversen 4 An- hänge- oder Lagerstellen 17 und 18 zum Beispiel für Lauf-

konsolen und Bodenabst üt zungen aufweisen können, wodurch sie noch eine zusätzliche Funktion erhalten können. Da die Tra¬ versen 4 einerseits selbst aufgrund ihrer doppel-T-förmigen Profi lierung mit einem inneren doppelten Steg sehr biege- steif sind und durch die Schalungszuganker einerseits sowie die Befestigung an den Trägern 3 andererseits sehr fest ver¬ ankert sind, können sie auch entsprechende zusätzliche Stütz- und Haltekräfte übertragen. Sie können also sowohl zur Veränderung der wi rksamen Länge eines Gu rt abs c hn i t t es 4 zwischen zwei Trägern 3 als auch zur Aufnahme der Spannkräf¬ te der Schalungszuganker als auch schließlic zum Halten von Laufkonsolen oder Bodenabst üt zungen dienen.

In F i g .1 erkennt man noch, daß jewei ls im Ranobereich eines S c ha lungs e l ement e s von der der Schalhaut 2 abgewandten Aus- senseite des Trägers 3 und/oder der Ha 11evor r i c htung für die Traverse 4 ein zu dem benachbarten Schalungsrand 19 hin gerichtetes und dort gelenkig angreifendes Spannschloß 20 oder dergleichen Element zum Einstel len der Rundung oder Krümmung des Randberei ches der Schalhaut 2 neoen einem Trä¬ ger 3 vorgesehen ist . Dabei können diese zur Einstellung der Rundung des Randes de r Scnalhaut 2 dienenden Spannschi cs ¬ ser 20 in Längsric tung der Träger 3 gegenüber αen Traver¬ sen 4 höhenverse z sein.

Die Schalung 1 für verschi den gekrümmte Flächen hat eine bezüglich ihrer Krümmung einstel lbare Schalhaut 2, diese ab¬ stützende Träger 3 und eine an den Trägern 3 mit Abstand zur Schalhaut 2 angreifende, aus einzelnen die Träger 3 über¬ brückenden Gurtstücken 4 und 5 gebi ldete Gurtung, die zweck¬ mäßigerweise an den der Schalhaut 2 abgewandten Außenseiten der Träger 3 befestigt ist. Die Verstellung der Krümmung der Schalhaut 2 wi rd durch eine Veränderung der wi rksamen Länge der Gurtstücke 4 und 5 zwischen den Trägern 3 durchgeführt. Die einander gegenüberstehenden Schalungselemente sind mit-

tels Schalungszugankern 6 gegeneinander verspannbar. Dabei greift an einem Scha lungse Lement an wenigstens zwei Trägern 3 als Gurtstück eine Traverse 4 an, di gleichzeitig als Wi derlager für den Schalungszuganker 6 vorgesehen ist, der sc mit zwischen zwei Trägern angeordnet ist und dessen Reak¬ tionskräfte auf die beiden Träger übertragen werden. Die Traverse ist dabei ebenfalls bezüglich ihrer wirksamen Läng dadurch veränderbar, daß ihre Befestigungsstelle in ihrer Längserstreckungsrichtung und quer zur Orientierung des Trägers verstellbar ist, so daß die Traverse 4 sowohl als verstellbares Gurtstück bei der Veränderung der Krümmung oe Schalhaut 2 zur Verfügung steht, als auch die Spannkräfte aufnimmt .

Anhand der Figuren 2 und 3 einerseits sowie der Figuren 4 un 5 andererseits erkennt man noch, αaß der Führungsbolzen 1e jeweils beiαseitig im Bereicn seines sonst runαen Teiles mit einer an αen Rändern des jeweiligen Langloches 9 anliegenαen Flache oαer Abflachung 1oa versehen ist. Dadurch e folgt αie Einleitung αer Kräfte von αen Gurtstücken 4 in αie Träger 3 über αie Flächen oαer Ränαer αes Langloches 9 auf αie erwähnte Fläche oαer Abflachung 1oa αes Fü rungsbolzens 1c unα αiese wiederum über αie Runαung αes Führungsbolzens 1o i αie Bohrung αer Lasche 11. Somit werαeπ Linien- oαe Punktbe rührungen unα entsprechenαe Überlastungen vermieden.




 
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