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Patent Searching and Data


Title:
FRAME OF A LOAD-CARRYING CYCLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/005040
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a frame of a load-carrying cycle, which has a rear structure (26) and a fork element (40), between which a carrying element (28) is arranged. The carrying element (28) serves to receive a load-receiving container, wherein a handlebar tube (18) is arranged in the direction of travel (34) behind the load-receiving container. In order to be able to easier lift the frame of the load-carrying cycle, in particular in order to place it on a main stand (60), a handle element (46) is arranged on the handlebar tube (18).

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Inventors:
RASCHE JOHANNES (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/069087
Publication Date:
January 14, 2021
Filing Date:
July 07, 2020
Export Citation:
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Assignee:
RTI SPORTS GMBH (DE)
International Classes:
B62K7/02; B62K7/04
Foreign References:
DE202014105567U12016-02-22
US20180050755A12018-02-22
DE202017104098U12017-07-30
Attorney, Agent or Firm:
DOMPATENT VON KREISLER SELTING WERNER - PARTNERSCHAFT VON PATENTANWÄLTEN UND RECHTSANWÄLTEN MBB (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Lastenfahrradrahmen mit einem Hinterbau (26), einem Gabelelement (40), einem Tragelement (28) zur Aufnahme eines Lastenaufnahmebehälters und einen Lenkerrohr (18) des zwischen dem Hinterbau (26) und dem Tra gelement bzw. dem Lastenaufnahmebehälter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lenkerrohr (18) ein Griffelement (46) vorgesehen ist.

2. Lastenfahrradrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (46) in Richtung des Hinterbaus (26) weist.

3. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Griffelement (46) in einer Rahmenmittelebene angeordnet ist.

4. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hinterbau (26) über ein Unterrohr (16) mit dem Trä gerelement (28) und/oder dem Lenkerrohr (18) verbunden ist. 5. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hinterbau (26) und/oder das Unterrohr (16) mit ei nem Sattelrohr (14) verbunden ist.

6. Lastenfahrradrahmen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (46) und/oder das Lenkerrohr (18) und/oder das Unterrohr (16) und/oder das Sattelrohr (14) in einer Ebene angeordnet sind.

7. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Griffelement (46) und dem Lenkerrohr (18) eine Öffnung (58) ausgebildet ist, die vorzugsweise zumindest teilweise als Grifföffnung dient.

8. Lastenfahrradrahmen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Öffnung (58) ein Aufbewahrungselement vorgesehen ist.

9. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekenn zeichnet, dass ein oberes Teil (48) des Griffelements (46) in Richtung des Hinterbaus (26) fallend ausgebildet ist.

10. Lastenfahrradrahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Teil (48) des Griffelements (46) zumindest teilweise von ei nem Griff umschlossen ist.

11. Lastenfahrradrahmen nach einen der Ansprüche 1 - 10, dadurch ge kennzeichnet, dass vorzugsweise im Bereich des Griffelements (46) ein Lenkerschloss (56) vorgesehen ist.

12. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lenkerschloss (56) im Bereich (54) einer oberen Verbindung zwischen dem Griffelement (46), insbesondere dem oberen Teil (48) des Griffelements (46) und dem Lenkerrohr (18) vorgesehen ist.

13. Lastenfahrradrahmen nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkerschloss (56) durch Eindrücken und/ oder durch einen Hebelmechanismus verschließbar ist.

Description:
Lastenfahrradrahmen

Die Erfindung betrifft einen Lastenfahrradrahmen.

Zum Transport von Lasten wie Gütern oder auch Personen, und insbesondere Kindern ist eine Vielzahl unterschiedlich gestalteter Lastenfahrräder bekannt. Beispielsweise sind Lastenfahrräder bekannt, bei denen die Last bzw. ein die Last aufnehmender Lastenaufnahmebehälter zwischen einem Vorderrad und ei nem Hinterrad angeordnet ist. Hierbei kann es sich um ein einspuriges oder zweispuriges Lastenfahrrad handeln. Insbesondere sind hierbei Lastenfahrräder bekannt, bei denen ein Fahrradrahmen einen Hinterbau aufweist, der mit einem oder zwei Hinterräder verbunden ist. Ferner ist mit dem Fahrradrahmen ein Ga belelement verbunden, das üblicherweise ein Vorderrad trägt. Des Weiteren weist der Fahrradrahmen üblicherweise ein das Sattelstützrohr tragendes Sat telrohr, ein Oberrohr sowie ein Tretlagergehäuse bzw. Motorbracket bei mit ei nem Elektromotor ausgestatteten Fahrrädern auf. Ein mit dem Tretlagerhäuser verbundenes Unterrohr ist als Tragelement ausgebildet und mit dem Gabelele ment verbunden. Das Tragelement dient zum Tragen bzw. zur Aufnahme des Lastenaufnahmebehälters. Ferner ist mit dem Oberrohr üblicherweise ein Len kerrohr verbunden, in dem ein mit dem Lenker verbundenes Rohr schwenkbar angeordnet ist. Über einen Seilzug oder dergleichen ist dieses mit dem Gabelele ment zum Lenken des üblicherweise einen Vorderrads verbunden. Bei derarti gen Lastenrädern ist der Fahrradsattel, wie auch bei herkömmlichen Rädern, nahe des Hinterrades oder gegebenenfalls sogar oberhalb des Hinterrades an geordnet. Da Lastenräder, selbst wenn sie nicht beladen sind, ein hohes Gewicht aufwei sen, ist es schwierig, Lastenräder auf einen sicheren Fahrradständer zu heben. Zweckmäßigerweise weisen Lastenfahrräder, um einen sicheren Stand zu ge währleisten, keinen einseitigen Fahrradständer auf, sondern einen mittigen üb licherweise zweifüßigen Fahrradständer, auf den das Rad gehoben wird. Lasten räder weisen als Ständer somit keinen Seitenständer, sondern einen Hauptstän der auf.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Lastenfahrradrahmen zu schaffen, der derart ausgebildet ist, dass ein gutes Anheben des Lastenfahrrads möglich ist, um die ses beispielsweise auf einen Hauptständer zu heben.

Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des An spruchs 1.

Der erfindungsgemäße Lastenfahrradrahmen weist einen Hinterbau und ein Ga belelement auf. Der Hinterbau dient zur Verbindung mit üblicherweise einem oder zwei Hinterrädern. Das Gabelelement dient zur Verbindung mit einem oder zwei Vorderrädern. Besonders geeignet ist der erfindungsgemäße Lastenfahr radrahmen für die Ausgestaltung eines einspurigen Lastenfahrrads, das nur ein Hinterrad und ein Vorderrad aufweist. Der Lastenfahrradrahmen weist ferner ein Tragelement zur Aufnahme eines Lastenaufnahmebehälters auf. Das Tragele ment dient mittelbar oder unmittelbar zur Verbindung des Hinterbaus mit dem Gabelelement. Ferner weist der Lastenfahrradrahmen ein Lenkerrohr auf. Das Lenkerrohr ist zwischen dem Hinterbau und dem Tragelement angeordnet oder mit dem Tragelement verbunden. Mit dem Lenkerrohr ist der Fahrradlenker ver bunden.

Der Lastenaufnahmebehälter ist in bevorzugter Ausführungsform bei montier tem Fahrrad vor dem Lenkerrohr, das heißt insbesondere zwischen dem Len kerrohr und dem Gabelelement angeordnet. Gegebenenfalls ist das Tragelement unmittelbar mit dem Hinterbau verbunden oder es ist zwischen dem Tragele ment und dem Hinterbau zur Verbindung ein Unterrohr vorgesehen. Üblicher weise kann mit dem Unterrohr oder auch mit dem Tragelement oder mit dem Hinterbau ein Sattelrohr verbunden sein. Das Sattelrohr dient zur Aufnahme des den Sattel tragenden Sattelstützrohrs.

Erfindungsgemäß ist an dem Lenkerrohr ein Griffelement vorgesehen. Durch das Vorsehen eines Griffelements, insbesondere in diesem Bereich, ist es auf einfa che Weise möglich, ein Lastenfahrrad mit dem erfindungsgemäßen Lastenfahr radrahmen leichter anzuheben, um das Lastenfahrrad beispielsweise auf einen Ständer wie einen Hauptständer zu stellen, das Lastenfahrrad beispielsweise an einer Bordsteinkante anzuheben oder dergleichen. In dem Bereich des Lenker rohrs ist das Griffelement gut zugänglich.

Das Griffelement kann beispielsweise derart mit dem Lenkerrohr verbunden sein, dass es seitlich herausragt. Da dies gegebenenfalls störend ist, ist es be sonders bevorzugt, dass das Griffelement in Richtung des Hinterbaus weist. Be sonders bevorzugt ist es insbesondere, dass das Griffelement in einer Rahmen mittelebene angeordnet ist. Die Rahmenmittelebene ist bei einem einspurigen Fahrrad die Ebene, in der die beiden Räder angeordnet sind. Bei dem mehrspu rigen Fahrrad ist die Rahmenmittelebene die Symmetrieebene des Fahrrads.

Bevorzugt ist es, dass der Hinterbau über ein Unterrohr mit dem Tragelement und/oder mit dem Lenkrohr verbunden ist. Ferner ist es bevorzugt, dass der Hinterbau und/oder das Unterrohr mit einem Sattelrohr verbunden sind. In be sonders bevorzugter Ausführungsform ist das Griffelement derart angeordnet, dass es mit dem Lenkerrohr und/oder dem Unterrohr und/oder dem Sattelrohr in einer Ebene angeordnet ist.

Vorzugsweise ist das Griffelement derart ausgebildet, dass zwischen dem Grif felement und dem Lenkerrohr eine Öffnung ausgebildet ist. Das Griffelement ist insbesondere sowohl an einer Oberseite als auch an einer Unterseite des Grif felements mit dem Lenkerrohr verbunden, um eine stabile Verbindung zu ge währleisten. Das Rückelement ist in Seitenansicht beispielsweise C-förmig oder dreieckig ausgebildet, wobei die beiden Enden mit dem Lenkerrohr verbunden oder beispielsweise verschweißt sind. In der durch das Griffelement ausgebilde ten Öffnung kann ein Aufbewahrungselement wie ein Flaschenhalter, ein Fach und dergleichen und beispielsweise auch ein Befestigungselement für eine Ta sche vorgesehen sein. Des Weiteren ist die Öffnung gut geeignet, um beispiels weise ein Fahrradschloss hindurchzuführen und ggf. auch ein Fahrradschloss aufzunehmen.

Ein oberer Teil des Griffelements ist vorzugsweise derart angeordnet, dass es in Richtung des Hinterbaus fallend ausgebildet ist. Zur einer horizontalen ist das obere Griffteil vorzugsweise in einem Winkel von 30° bis 60° nach unten fallend angeordnet. Hierdurch ist ein gutes Greifen des Griffelements möglich. Dies hat auch den Vorteil, dass ein gutes Greifen durch Personen unterschiedlicher Kör pergröße möglich ist. Der Griff kann ggf. unterstützend mit einer elastischen Schicht wie einem elastischen Überzug versehen sein.

Der obere Teil des Griffelements kann ferner zumindest teilweise von einem Griff umschlossen sein, um ein sicheres Greifen zu gewährleisten.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ferner insbesondere im Bereich des Griffelements ein Lenkerschloss vorgesehen. Durch ein derartiges Lenkerschloss ist es möglich, bei einem abgestellten Lastenrad ein Drehen des Lenkers zu blockieren. Insbesondere erfolgt dies, indem ein Zylinder in das Lenkrohr eingedrückt wird und somit ein Drehen einer mit dem Lenker verbun denen, nach unten führenden Lenkstange in dem Lenkerrohr verhindert. Hierbei ist es besonders bevorzugt, dass ein insbesondere durch ein Drücken verriegel bares Lenkerschloss derart angeordnet ist, dass dieses beim Greifen des Grif felements beispielsweise durch den Daumen eingedrückt werden kann. Hierdurch ist die Handhabung stark vereinfacht. Ggf. kann das Lenkerschloss auch durch eine Hebelbewegung betätigt werden.

Ein Lenkerschloss kann in unterschiedlichen Bereichen vorgesehen sein, wobei es besonders bevorzugt ist, dass dieses auf einfache Weise zugänglich ist. In sofern ist ein im Bereich des Griffelements angeordnetes Lenkerschloss insofern bevorzugt, da dieses unmittelbar nach dem Anheben des Lastenfahrrads zum Aufstellen auf den Hauptständer betätigt werden kann. Das Lenkerschloss kann insofern oberhalb des Griffelements angeordnet sein, so dass das Lenkerschloss einfach mit dem Daumen betätigbar ist. Hierbei kann das Lenkerschloss mittig oder auch leicht aus der Rahmenmittelebene versetzt nach links oder rechts angeordnet sein. Ferner ist es möglich, das Lenkerschloss am Lenkerrohr auch in einer anderen Höhe, insbesondere auch unterhalb des Griffelements anzu ordnen. Eine weitere mögliche Anordnung des Lenkerschlosses wäre an einer Oberseite des Lenkerrohrs bzw. auf einer Oberseite des Lenkervorbaus. Rele vant ist hierbei jeweils, dass bei einem verschlossenen, insbesondere einge drückten Lenkerschloss die Möglichkeit des Drehens des Lenkers vermieden wird, insbesondere dadurch, dass eine Verbindung zwischen dem Lenkerrohr des Fahrradrahmens und dem Lenker bzw. einem mit dem Lenker verbundenen Element wie dem Vorbau oder dem im Lenkerrohr angeordneten schwenkbaren Rohr erfolgt.

Alternativ ist es auch möglich, ein Lenkerschloss im Bereich des den Gabelschaft umgebenden Gabelelements anzuordnen. Hierbei kann das Lenkerschloss wie derum seitlich am Außenumfang des Gabelelements oder auch einer Oberseite des Gabelelements angeordnet sein.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform un ter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen : Figur 1 : eine perspektivische Seitenansicht einer bevorzugten Ausfüh rungsform eines Lastenfahrrads mit erfindungsgemäßem Las tenfahrradrahmen und

Figur 2: eine schematische Seitenansicht des Griffelements.

Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lastenfahrrads wie in Figur 1 dargestellt weist einen erfindungsgemäßen Lastenfahrradrahmen 10 auf. Der Lastenfahrradrahmen 10 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Sattelrohr 14, ein Unterrohr 16 sowie ein Lenkerrohr 18 auf. In dem Len kerrohr 18 ist ein schwenkbares Rohr 12 angeordnet, das mit einem Lenker 20 verbunden ist. Ferner ist zwischen dem Unterrohr 16 und dem Sattelrohr 14 im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Antriebseinrichtung 22 angeordnet. Diese weist ein herkömmliches Tretlager auf, das mit einem Elektromotor ver bunden ist, so dass das Treten von einem Elektromotor unterstützt werden kann. Der Antrieb eines Hinterrades 24 erfolgt über einen üblichen hier nicht dargestellten Antrieb mittels Kette, Zahnriemen oder dergleichen. Ferner weist der Lastenfahrradrahmen 10 einen Hinterbau 26 auf, der das Hinterrad 24 trägt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein einspuriges Lastenfahrrad dar gestellt.

Ferner weist der Fahrradrahmen 10 ein Tragelement 28 auf. Das Tragelement 28 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei horizontale Rahmen-ele- mente 30 auf, die mit dem Unterrohr 16 sowie dem Lenkerrohr 18 verbunden sind. Mit den beiden horizontal verlaufenden Rahmenelementen 30 sind zwei im dargestellten Ausführungsbeispiel in Fahrtrichtung 34 steigend verlaufende Ga belelemente 32 angeordnet. Diese sind im Bereich eines Gabelschafts 36 mitei nander und mit diesem verbunden. Der Gabelschaft 36 ist Teil eines ferner auch die Gabel 38 umfassenden Gabelelements 40, welches im dargestellten Ausfüh rungsbeispiel ein Vorderrad 42 trägt. Eine Batterie 44 kann mit dem Tragelement 28 verbunden sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Batterie 44 zwischen den beiden Rahmenelementen 32 des Tragelements angeordnet. Ferner kann die Batterie 44 oder eine weitere Batterie zwischen den beiden Rahmenelementen 30 angeordnet sein.

Erfindungsgemäß ist mit dem Lenkerrohr 18 ein Griffelement 46 verbunden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Griffelement an einer Rückseite des Lenkerrohrs 18 angeordnet und weist in Richtung des Hinterbaus 26 bzw. in Richtung des Sattelrohrs 14. Das Griffelement 46 ist somit in der Rahmenmit telebene angeordnet, in der beim dargestellten Lastenfahrrad auch die beiden Räder sowie das Sattelrohr 14, das Unterrohr 16 und das Lenkerrohr 18 ange ordnet sind.

Das Griffelement 46 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel einen oberen Teil 48 sowie einen mit diesem verbundenen unteren Teil 50 auf. Das obere Teil 48 ist in einem oberen Bereich unmittelbar mit dem Lenkrohr 18 verbunden, beispielsweise verschweißt. Das untere Ende des eckig ausgebildeten Griffele ments 46 ist mit einem Versteifungselement 52 verbunden, insbesondere ver schweißt, wobei das Versteifungselement 52 wiederum mit dem Lenkerrohr 18 verbunden ist, so dass auch das untere Teil 50 mittelbar mit dem Lenkrohr 18 verbunden ist.

Um das Lastenrad anzuheben oder beispielsweise auf einen Hauptständer 60 zu heben, kann der Nutzer insbesondere am oberen Teil 48 des Griffelements an greifen. Insbesondere ist es bevorzugt, dass in diesem Bereich ein das obere Teil 48 zumindest teilweise umgebender Griff angeordnet ist.

Oberhalb der Verbindungsstelle 54, an der das obere Teil 48 mit dem Lenkerrohr 18 verbunden ist, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Lenkerschloss 56 angeordnet. Dieses Lenkerschloss kann insbesondere beim Greifen des oberen Teils 48 des Griffelements 46 mit dem Daumen eingedrückt werden. Durch ein entsprechendes Verrasten des Lenkerschlosses 56 wird ein Drehen des Lenkers 20 blockiert. Anstelle der dargestellten Anordnung des Lenkerschlosses 56 in der Fahrradmittelebene, d.h. in Fahrtrichtung 34, kann das Lenkerschloss 56 auch in einem Winkel hierzu angeordnet, insbesondere auf der linken oder rech ten Seite des Lenkerrohrs 18 angeordnet sein.

Des Weiteren ist es möglich, das Lenkerschloss 56 in unterschiedlichen Höhen und Lagen am Lenkerrohr 18 anzuordnen. Auch im Bereich des den Lenker 20 tragenden Vorbaus ist die Anordnung eines Lenkerschlosses möglich. Ferner ist es möglich, ein dem Lenkerschloss 56 entsprechendes Lenkerschloss am Ga belelement 40 vorzusehen, so dass durch das Lenkerschloss ein Drehen der Vorderradgabel und somit des Vorderrads vermieden ist. Auch in diesem Bereich kann das Lenkerschloss an einer Oberseite angeordnet sein.

Das Griffelement 46 weist eine Grifföffnung 58 auf, in der beispielsweise ein Aufbewahrungsbehälter für Flüssigkeiten, ein Aufbewahrungsfach, eine Halte rung für Taschen oder dergleichen angeordnet sein kann. Ferner dient zumin dest der obere Teil der Öffnung 58 als Greiföffnung.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist um ein ergonomisches Greifen zu er möglichen, das obere Teil 48 des Griffelements 46 nach hinten, das heißt in Richtung des Hinterbaus 26 fallend ausgebildet.