Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
FRAMEWORK SUPPORT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/242964
Kind Code:
A1
Abstract:
A framework support (10), in particular for a framework, a shuttering structure or the like, comprises two U-shaped profile supports (14, 16) which are elongate in a longitudinal direction of the framework support and each have two profile branches (18, 20, 22, 24) and a profile web (26, 28) connecting the two profile branches (18, 20, 22, 24) to each other, wherein the two profile supports (14, 16), with at least one spacer element (50) disposed between them, and with their profile webs (26, 28) facing each other, are releasably connected to each other by a plurality of connecting members (54).

More Like This:
Inventors:
BEHRBOHM WOLF C (DE)
Application Number:
PCT/EP2022/059671
Publication Date:
November 24, 2022
Filing Date:
April 12, 2022
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
LAYHER VERWALTUNGS GMBH WILHELM (DE)
International Classes:
E04G11/50; E04C3/07; E04G11/12; E04G11/48; E04G11/54
Attorney, Agent or Firm:
RUTTENSPERGER LACHNIT TROSSIN GOMOLL PATENT- UND RECHTSANWÄLTE PARTG MBB (DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Gerüstträger, insbesondere für ein Gerüst, eine Schalungsstruktur oder dergleichen, umfassend zwei in einer Gerüstträger-Längsrichtung (LG) langgestreckte U-förmige Profilträger (14, 16) jeweils mit zwei Profilschenkeln (18, 20, 22, 24) und einem die beiden Profilschenkel (18, 20, 22, 24) miteinander verbindenden Profilsteg (26, 28) , wobei die beiden Profilträger (14, 16) unter Zwischenlagerung wenigstens eines Distanzelements (50) mit ihren Profilstegen (26, 28) einander zugewandt durch eine Mehrzahl von Verbindungsorganen (54) lösbar miteinander verbunden sind.

2. Gerüstträger nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in dem Profilsteg (26, 28) von jedem der Profilträger (14, 16) wenigstens eine Reihe (Ri) von in der Gerüstträger- Längsrichtung (LG) aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen (46) für den Durchgriff eines Verbindungsorgans (54) und wenigstens eine orthogonal zur Gerüstträger-Längsrichtung (LG) in Abstand zu der wenigstens einen Reihe (Ri) von ersten Profilträgeröffnungen (46) angeordnete Reihe (Ri) von in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) aufeinander folgenden zweiten Profilträgeröffnungen (48) für den Durchgriff eines Verbindungsorgans (54) ausgebildet ist, und dass:

- ein Abstand (Di) von in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen (46) im Wesentlichen dem Abstand (D2) von in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden zweiten Profilträgeröffnungen (48) entspricht, oder/und

- ein Abstand (D3) zwischen der wenigstens einen Reihe (Ri) von ersten Profilträgeröffnungen (46) und der wenigstens einen Reihe (R2) von zweiten Profilträgeröffnungen (48) orthogonal zur Gerüstträger- Längsrichtung (LG) im Wesentlichen dem Abstand (Di) von in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen (46) oder/und dem Abstand (D2) von in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden zweiten Profilträgeröffnungen (48) entspricht, oder/und - eine Mehrzahl von in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) aufeinanderfolgenden Paaren (P) jeweils mit einer ersten

Profilträgeröffnung (46) und einer zweiten Profilträgeröffnung (48) gebildet ist, wobei bei jedem Paar (P) aus einer ersten Profilträgeröffnung (46) und einer zweiten Profilträgeröffnung (48) die beiden Profilträgeröffnungen (46, 48) in der Gerüstträger-Längsrichtung im Wesentlichen nicht bezüglich einander versetzt sind.

3. Gerüstträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Zuordnung zu jeder ersten Profilträgeröffnung (46) eine mit dieser ein Paar (P) bildende zweite Profilträgeröffnung (48) vorgesehen ist.

4. Gerüstträger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem der Profilträger (14, 16) ein erster der Profilschenkel (18, 22) eine erste Profilträger-Seitenfläche (30, 32) bereitstellt und ein zweiter der Profilschenkel (20, 24) eine zweite Profilträger- Seitenfläche (34, 36) bereitstellt, wobei die ersten Profilträger-Seitenflächen (30, 32) der ersten Profilschenkel (18, 22) zusammen einen ersten Gerüstträger-Stützflächenbereich (38) bereitstellen und die zweiten Profilträger-Seitenflächen (34, 36) der zweiten Profilschenkel (20, 24) zusammen einen zweiten Gerüstträger-Stützflächenbereich (40) bereitstellen.

5. Gerüstträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem der Profilträger (14, 16) im Übergang von der ersten Profilträger-Seitenfläche (30, 32) zu einer an dem Profilsteg (26, 28) gebildeten, dem jeweils anderen Profilträger (14, 16) zugewandten Profilträger-Stirnfläche (42, 44) eine Anfasung (108) oder Abrundung gebildet ist, oder/und dass bei jedem Profilträger (14, 16) im Übergang von der zweiten Profilträger-Seitenfläche (34, 36) zu der Profilträger-Stirnfläche (42, 44) eine Anfasung (110) oder Abrundung gebildet ist.

6. Gerüstträger nach Anspruch 2 oder 3 und Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem der Profilträger (14, 16) ein Abstand (D4) zwischen den dem ersten Profilschenkel (18, 22) näher positionierten ersten Profilträgeröffnungen (46) und der ersten Profilträger- Seitenfläche (30, 32) größer ist als ein Abstand (Ds) zwischen den dem zweiten Profilschenkel (20, 24) näher positionierten zweiten Profilträgeröffnungen (48) und der zweiten Profilträger-Seitenfläche (34, 36).

7. Gerüstträger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement (50) in einer Distanzelement-Längsrichtung (LD) langgestreckt ist und wenigstens zwei in der Distanzelement-Längsrichtung (LD) aufeinander folgende Distanzelementöffnungen (52) für den Durchgriff eines Verbindungsorgans (54) aufweist.

8. Gerüstträger nach Anspruch 7 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (De) zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Distanzelement-Längsrichtung (LD) unmittelbar aufeinander folgenden, Distanzelementöffnungen (52) dem Abstand (Di) oder einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands (Di) zwischen zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden, ersten Profilträgeröffnungen (46) oder/und dem Abstand (D2) oder einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands (D2) zwischen zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden, zweiten Profilträgeröffnungen (48) entspricht.

9. Gerüstträger nach Anspruch 7 oder 8 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement (50) in der Distanzelement-Längsrichtung (LD) in Abstand zueinander liegende Distanzelement-Stirnflächen (74, 76) aufweist, und dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Distanzelement-Stirnfläche (74, 76) ein Abstand (D9) zwischen einer, vorzugsweise der Distanzelement-Stirnfläche (74, 76) unmittelbar benachbarten, Distanzelementöffnung (52) und der Distanzelement-Stirnfläche (74, 76) in Richtung der Distanzelement-

Längsrichtung (LD) kleiner oder gleich dem Abstand zwischen den zweiten Profilträgeröffnungen (48) und der zweiten Profilträger-Seitenfläche (34, 36) bei jedem der Profilträger (14, 16) ist, oder/und dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement (50) orthogonal zur Distanzelement- Längsrichtung (LD) in Abstand zueinander liegende Distanzelement- Seitenflächen (70, 72) aufweist, und dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Distanzelement-Seitenfläche (70, 72) ein Abstand (D7, De) zwischen den in der Distanzelement-Längsrichtung (LD) aufeinander folgenden Distanzelementöffnungen (52) und der Distanzelement-Seitenfläche (70, 72) im Wesentlichen dem Abstand (Ds) zwischen den zweiten Profilträgeröffnungen (48) und der zweiten Profilträger-Seitenfläche (34, 36) bei jedem der Profilträger (14, 16) entspricht.

10. Gerüstträger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise jeder Profilträger (14, 16) mit Aluminiummaterial, vorzugsweise durch Strangpressen, hergestellt ist, oder/und dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement (50) mit Aluminiummaterial, vorzugsweise durch Strangpressen, hergestellt ist.

11. Gerüstträgersystem , umfassend wenigstens einen Gerüstträger (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche und wenigstens ein in einer Einschiebeelement-Längsrichtung (LE) langgestrecktes Einschiebeelement (68) oder/und wenigstens ein Gerüstträger-Stützelement (112) oder/und wenigstens ein in einer Verbindungselement-Längsrichtung (Lv) langgestrecktes Gerüstträger-Verbindungselement (94).

12. Gerüstträgersystem nach Anspruch 11 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem wenigstens einen Einschiebeelement (68) wenigstens eine Reihe (R3, R4) von in der Einschiebeelement-

Längsrichtung (LE) aufeinander folgenden Einschiebeelementöffnungen (78) für den Durchgriff eines Verbindungsorgans (54) vorgesehen ist, wobei der Abstand (Di) zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger- Längsrichtung (L9) unmittelbar aufeinander folgenden, ersten

Profilträgeröffnungen (46) oder/und der Abstand (D9) zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden, zweiten Profilträgeröffnungen (48) im Wesentlichen dem Abstand (D10) oder einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands (D10) zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Einschiebeelement-

Längsrichtung (LE) unmittelbar aufeinander folgenden, Einschiebeelementöffnungen (78) entspricht.

13. Gerüstträgersystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem wenigstens einen Einschiebeelement (68) wenigstens zwei in der Einschiebeelement-Längsrichtung (LE) aufeinander folgende Reihen (R3, R4) von in der Einschiebeelement-

Längsrichtung (LE) aufeinander folgenden Einschiebeelementöffnungen (78) vorgesehen sind, wobei ein Abstand (D10) unmittelbar benachbarter Einschiebeelementöffnungen (78) in jeder Reihe (R3, R4) von Einschiebeelementöffnungen (78) kleiner ist, als ein Abstand (D11) unmittelbar benachbarter Einschiebeelementöffnungen (78) verschiedener Reihen (R3, R4) von Einschiebeelementöffnungen (78).

14. Gerüstträgersystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Einschiebeelement (68) orthogonal zur Einschiebeelement-Längsrichtung (LE) in Abstand zueinander liegende Einschiebeelement-Seitenflächen (80, 82) aufweist, und dass wenigstens eine, vorzugsweise jede Reihe (R3, R4) von in der Einschiebeelement-Längsrichtung (LE) aufeinander folgenden Einschiebeelementöffnungen (78) zu jeder Einschiebeelement-Seitenfläche (80, 82) im Wesentlichen den gleichen Abstand (D12, D13) aufweist. 15. Gerüstträgersystem nach einem der Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Einschiebeelement (68) ein im Wesentlichen rechteckiges Querschnittsprofil mit einander gegenüberliegenden Schmalseiten (84, 86) und einander gegenüberliegenden Breitseiten (88, 90) aufweist, und dass an wenigstens einer Schmalseite (84) ein nach außen offenes Hinterschneidungsprofil (92) vorgesehen ist, oder/und dass wenigstens ein Einschiebeelement (68) mit Aluminiummaterial, vorzugsweise durch Strangpressen, hergestellt ist.

16. Gerüstträgersystem nach einem der Ansprüche 11-15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Gerüstträger-Stützelement (112) einen Stützkopf (114) mit einer Gerüstträgerauflagefläche (116) und einem von der Gerüstträgerauflagefläche (116) hervorstehenden, zwischen den beiden Profilträgern (14, 16) eines Gerüstträgers (10) zu positionierenden Verbindungssteg (118) mit wenigstens einer Verbindungsstegöffnung (120, 121) für den Durchgriff eines Verbindungsorgans (54) umfasst, oder/und dass wenigstens ein Gerüstträger-Stützelement (112) eine Spindelanordnung (122) umfasst.

17. Gerüstträgersystem nach Anspruch 16 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (Dis) der wenigstens einen Verbindungsstegöffnung (120, 121) zu der Gerüstträgerauflagefläche (116) im Wesentlichen dem Abstand (Di) der ersten Profilträgeröffnungen (46) zu der ersten Profilträger-Seitenfläche (30, 32) bei jedem der Profilträger (14, 16) oder dem Abstand (D2) der zweiten Profilträgeröffnungen (48) zu der zweiten Profilträger-Seitenfläche (34, 36) bei jedem Profilträger (14, 16) entspricht.

18. Gerüstträgersystem nach einem Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verbindungssteg (118) wenigstens eine erste Verbindungsstegöffnung (120) und wenigstens eine zweite Verbindungsstegöffnung (121) vorgesehen sind, wobei ein Abstand (D16) der wenigstens einen ersten Verbindungsstegöffnung (120) zu einer Gerüstträger- Stützelement-Längsachse (Ls) kleiner ist als ein Abstand (D17) der wenigstens einen zweiten Verbindungsstegöffnung (121) zu der Gerüstträger- Stützelement-Längsachse (Ls).

19. Gerüstträgersystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verbindungssteg (118) zwei erste Verbindungsstegöffnungen (120) einander bezüglich der Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse (Ls) gegenüberliegend vorgesehen sind, oder/und dass in dem Verbindungssteg (118) zwei zweite Verbindungsstegöffnungen (121) einander bezüglich der Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse (Ls) gegenüberliegend vorgesehen sind.

20. Gerüstträgersystem nach einem der Ansprüche 11-19 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Profilträger (14, 16) ein Abstand (Du) zwischen der ersten Profilträger-Seitenfläche (30, 32) und der zweiten Profilträger-Seitenfläche (34, 36) im Wesentlichen der Summe aus einer Breite (BD) wenigstens eines Distanzelements (50) zwischen zwei orthogonal zu einer Distanzelement-Längsrichtung (LD) in Abstand zueinander liegenden Distanzelemente-Seitenflächen (70, 72) und einer Breite (BE) wenigstens eines Einschiebeelements (68) zwischen zwei orthogonal zu einer Einschiebeelement-Längsrichtung (LE) in Abstand zueinander liegenden Einschiebeelement-Seitenflächen (80, 82) entspricht.

21. Tragestruktur, insbesondere Gerüst oder Verschalungsstruktur, umfassend wenigstens einen Gerüstträger (10) nach einem der Ansprüche 1-10 oder/und wenigstens ein Gerüstträgersystem (64) nach einem der Ansprüche 11 -20.

22. Tragestruktur nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Einschiebeelement (68) oder/und wenigstens ein Gerüstträger- Verbindungselement (94) in wenigstens einem seiner Längsendbereiche, vorzugsweise in seinen beiden Längsendbereichen, mit einem Gerüstträger (10) vermittels wenigstens zweier in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) in Abstand zueinander positionierter Verbindungsorgane (54) verbunden ist, oder/und dass wenigstens ein Einschiebeelement (68‘) in wenigstens einem seiner Längsendbereiche, vorzugsweise in seinen beiden Längsendbereichen, mit einem Gerüstträger (10) vermittels eines einzigen Verbindungsorgans (54) verbunden ist.

23. Tragestruktur nach Anspruch 21 oder 22 und Anspruch 2 und Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwei jeweils vermittels eines diesen zugeordneten Gerüstträger-Stützelements (112) mit einem Gerüstträger (10) oder verschiedenen Gerüstträgern (10) zu koppelnde T ragestrukturelemente (101 , 10T) einen T ragestrukturelementabstand (Du, DT2, DT3) aus einer Mehrzahl vorbestimmter T ragestrukturelementabstände (DTI) zueinander aufweisen, und dass T ragestrukturelementabstände (DTI , DT2, DT3) der Mehrzahl von T ragestrukturelementabständen (Du), der Abstand (Die) der wenigstens einen ersten Verbindungsstegöffnung (120) zur Gerüstträger- Abstützelement-Längsachse (Ls), der Abstand (D17) der wenigstens einen zweiten Verbindungsstegöffnung (121) zur Gerüstträger-Abstützelement- Längsachse (Ls) und der Abstand (D2) der zur Kopplung mit den den beiden T ragestrukturelementen (101 , 10T) zugeordneten Gerüstträger-

Stützelementen (112) vorgesehenen, in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden Profilträgeröffnungen von ersten Profilträgeröffnungen (46) und zweiten Profilträgeröffnungen (48) des Gerüstträgers (10) oder der verschiedenen Gerüstträger (10) folgende Bedingungen erfüllen:

A: Du = ni x D2 + 2 x D16

B: DT2 - P2 C D2 - 2 x D17

C: DT3 = P3C D2 + D16 + Di 7 wobei: DTI , DT2, DT3 T ragestrukturelementabstände aus der Mehrzahl von T ragegerüstabständen (Du) sind, m, P2, P3 ganze Zahlen sind,

D2 der Abstand der in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden Profilträgeröffnungen der zur Kopplung mit den den beiden T ragestrukturelementen (101 , 101‘) zugeordneten

Gerüstträger-Stützelementen (112) vorgesehenen Profilträgeröffnungen von ersten Profilträgeröffnungen (46) und zweiten Profilträgeröffnungen (48) des Gerüstträgers (10) oder der verschiedenen Gerüstträger (10) ist,

Di6 der Abstand der wenigstens einen ersten Verbindungsstegöffnung (120) zur Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse (Ls) ist,

D17 der Abstand der wenigstens einen zweiten Verbindungsstegöffnung (121) zur Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse (Ls) ist.

Description:
Gerüstträger

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gerüstträger, welcher zum Aufbau eines Gerüsts, insbesondere Baugerüst, einer Schalungsstruktur oder einer sonstigen Tragestruktur verwendet werden kann.

Aus der DE 197 05 805 A1 ist ein als Deckenschalungsträger einsetzbarer Gerüstträger bekannt, welcher mit zwei U-förmigen Profilträgern aufgebaut ist. Die beiden Profilträger sind mit ihren die jeweiligen Profilschenkel verbindenden Profilstegen einander zugewandt positioniert und durch zwischen den Profilträgern positionierte und mit diesen durch Verschweißung fest verbundene Distanzelemente sowie durch an im Bereich der Profilschenkel gebildete Profilträger-Seitenflächen angeschweißte Distanzelemente miteinander unlösbar verbunden.

Die DE 10 2016 205 605 A1 offenbart einen Gerüstträger mit zwei U-förmigen Profilträgern, die durch Biegen eines Metallblech in eine die beiden Profilträger bereitstellende Form miteinander integral ausgebildet sind und somit unlösbar miteinander verbunden sind.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gerüstträger bereitzustellen, welcher bei einfach zu realisierendem Aufbau und hoher Einsatzvariabilität leicht handzuhaben ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Gerüstträger, insbesondere für ein Gerüst, eine Schalungsstruktur oder dergleichen, umfassend zwei in einer Gerüstträger-Längsrichtung langgestreckte U-förmige Profilträger jeweils mit zwei Profilschenkeln und einem die beiden Profilschenkel miteinander verbindenden Profilsteg, wobei die beiden Profilträger unter Zwischenlagerung wenigstens eines Distanzelements mit ihren Profilstegen einander zugewandt durch eine Mehrzahl von Verbindungsorganen lösbar miteinander verbunden sind. Bei dem erfindungsgemäß aufgebauten Gerüstträger sind die einen wesentlichen Bestandteil desselben bereitstellenden Profilträger nicht unlösbar miteinander verbunden. Der Verbund der Profilträger wird vermittels der beispielsweise als Schraubbolzen ausgebildeten Verbindungsorgane unter Zwischenlagerung der Distanzelemente hergestellt. Dies ermöglicht es, die einzelnen Bestandteile eines derartigen Gerüstträgers an den für den Einbau vorgesehenen Ort zu verbringen und erst dort zu einem größeren und somit auch deutlich schwereren Gerüstträger zusammenzusetzen. Ferner ermöglicht der Aufbau eines derartigen Gerüstträgers mit voneinander lösbaren Bauteilen in einfacher Art und Weise die Verwendung von für einen jeweils vorgesehenen Einsatzzweck besonders geeigneten Teilen.

Zur Verbindung der Profilträger miteinander bzw. mit weiteren Komponenten wird vorgeschlagen, dass in dem Profilsteg von jedem der Profilträger wenigstens eine Reihe von in der Gerüstträger-Längsrichtung aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen für den Durchgriff eines Verbindungsorgans und wenigstens eine orthogonal zur Gerüstträger-Längsrichtung in Abstand zu der wenigstens einen Reihe von ersten Profilträgeröffnungen angeordnete Reihe von in der Gerüstträger- Längsrichtung aufeinander folgenden zweiten Profilträgeröffnungen für den Durchgriff eines Verbindungsorgans ausgebildet ist, und dass: ein Abstand von in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen im Wesentlichen einem Abstand von in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden zweiten Profilträgeröffnungen entspricht, oder/und ein Abstand zwischen der wenigstens einen Reihe von ersten Profilträgeröffnungen und der wenigstens einen Reihe von zweiten Profilträgeröffnungen orthogonal zur Gerüstträger-Längsrichtung im Wesentlichen dem Abstand von in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen oder/und dem Abstand von in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden zweiten Profilträgeröffnungen entspricht, oder/und eine Mehrzahl von in der Gerüstträger-Längsrichtung aufeinanderfolgenden Paaren jeweils mit einer ersten Profilträgeröffnung und einer zweiten Profilträgeröffnung gebildet ist, wobei bei jedem Paar aus einer ersten Profilträgeröffnung und einer zweiten Profilträgeröffnung die beiden Profilträgeröffnungen in der Gerüstträger-Längsrichtung im Wesentlichen nicht bezüglich einander versetzt sind.

Dabei kann eine hohe Variabilität im Aufbau dadurch unterstützt werden, dass in Zuordnung zu jeder ersten Profilträgeröffnung eine mit dieser ein Paar bildende zweite Profilträgeröffnung vorgesehen ist.

Um für die Wechselwirkung eines erfindungsgemäßen Gerüstträgers mit anderen an diesen anzukoppeln bzw. auf diesem abzustützenden Komponenten eine große Oberfläche bereitzustellen, an welcher eine derartige Abstützung erfolgen kann, wird vorgeschlagen, dass bei jedem der Profilträger ein erster der Profilschenkel eine erste Profilträger-Seitenfläche bereitstellt und ein zweiter der Profilschenkel eine zweite Profilträger-Seitenfläche bereitstellt, wobei die ersten Profilträger- Seitenflächen der ersten Profilschenkel zusammen einen ersten Gerüstträger- Stützflächenbereich bereitstellen und die zweiten Profilträger-Seitenflächen der zweiten Profilschenkel zusammen einen zweiten Gerüstträger-Stützflächenbereich bereitstellen.

Um ein gegenseitiges Stören mit zwischen die beiden Profilträger eines erfindungsgemäßen Gerüstträgers eingreifenden Komponenten, wie zum Beispiel Lochscheiben tragende Vertikalstiele eines Gerüsts, zu vermeiden, kann bei jedem der Profilträger im Übergang von der ersten Profilträger-Seitenfläche zu einer an dem Profilsteg gebildeten, dem jeweils anderen Profilträger zugewandten Profilträger- Stirnfläche eine Anfasung oder Abrundung gebildet sein, oder/und kann bei jedem Profilträger im Übergang von der zweiten Profilträger-Seitenfläche zu der Profilträger- Stirnfläche eine Anfasung oder Abrundung gebildet sein.

Um die verschiedenen Profileträgeröffnungen für eine hohe Variabilität im Aufbau eines Gerüstträgers bzw. einer damit aufgebauten Tragestruktur effizient nutzen zu können, kann bei jedem der Profilträger ein Abstand zwischen den dem ersten Profilschenkel näher positionierten ersten Profilträgeröffnungen und der ersten Profilträger-Seitenfläche größer sein als ein Abstand zwischen den dem zweiten Profilschenkel näher positionierten zweiten Profilträgeröffnungen und der zweiten Profilträger-Seitenfläche.

Wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement kann in einer Distanzelement- Längsrichtung langgestreckt sein und wenigstens zwei in der Distanzelement- Längsrichtung aufeinander folgende Distanzelementöffnungen für den Durchgriff eines Verbindungsorgans aufweisen.

In Anpassung an das Öffnungsmuster der verschiedenen in den Profilträgern vorgesehenen Profilträgeröffnungen kann ein Abstand zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Distanzelement-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden, Distanzelementöffnungen dem Abstand oder einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands zwischen zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger- Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden, ersten Profilträgeröffnungen oder/und dem Abstand oder einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands zwischen zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden, zweiten Profilträgeröffnungen entsprechen.

Um unabhängig davon, mit welcher Orientierung ein Distanzelement zwischen zwei Profilträger integriert wird, zu vermeiden, dass das Distanzelement über die Profilträger hervorsteht, wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement in der Distanzelement-Längsrichtung in Abstand zueinander liegende Distanzelement-Stirnflächen aufweist, und dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Distanzelement-Stirnfläche ein Abstand zwischen einer, vorzugsweise der Distanzelement-Stirnfläche unmittelbar benachbarten, Distanzelementöffnung und der Distanzelement-Stirnfläche in Richtung der Distanzelement-Längsrichtung kleiner oder gleich dem Abstand zwischen den zweiten Profilträgeröffnungen und der zweiten Profilträger-Seitenfläche bei jedem der Profilträger ist, oder/und dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement orthogonal zur Distanzelement-Längsrichtung in Abstand zueinander liegende, beispielsweise zueinander im Wesentlichen parallele Distanzelement-Seitenflächen aufweist, und dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Distanzelement- Seitenfläche ein Abstand zwischen den in der Distanzelement-Längsrichtung aufeinander folgenden Distanzelementöffnungen und der Distanzelement- Seitenfläche im Wesentlichen dem Abstand zwischen den zweiten Profilträgeröffnungen und der zweiten Profilträger-Seitenfläche bei jedem der Profilträger entspricht.

Ein leicht handzuhabender Aufbau eines Gerüstträgers kann auch dadurch begünstigt werden, dass wenigstens ein, vorzugsweise jeder Profilträger mit Aluminiummaterial, vorzugsweise durch Strangpressen, hergestellt ist, oder/und dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Distanzelement mit Aluminiummaterial, vorzugsweise durch Strangpressen, hergestellt ist.

Die Erfindung betrifft ferner ein Gerüstträgersystem , umfassend wenigstens einen erfindungsgemäß aufgebauten Gerüstträger und wenigstens ein in einer Einschiebeelement-Längsrichtung langgestrecktes Einschiebeelement oder/und wenigstens ein Gerüstträger-Stützelement oder/und wenigstens ein in einer Verbindungselement-Längsrichtung langgestrecktes Gerüstträger-

Verbindungselement.

Um unter Verwendung der in den Profilträgern eines Gerüstträgers ausgebildeten Profilträgeröffnungen ein Einschiebeelement an die Profilträger ankoppeln zu können, wird vorgeschlagen, dass in dem wenigstens einen Einschiebeelement wenigstens eine Reihe von in der Einschiebeelement-Längsrichtung aufeinander folgenden Einschiebeelementöffnungen für den Durchgriff eines Verbindungsorgans vorgesehen ist, wobei der Abstand zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden, ersten Profilträgeröffnungen oder/und der Abstand zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden, zweiten Profilträgeröffnungen im Wesentlichen dem Abstand oder einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands zwischen wenigstens zwei, vorzugsweise in der Einschiebeelement-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden, Einschiebeelementöffnungen entspricht. Eine weiter erhöhte Variabilität im Aufbau kann dadurch erreicht werden, dass in dem wenigstens einen Einschiebeelement wenigstens zwei in der Einschiebeelement-Längsrichtung aufeinander folgende Reihen von in der Einschiebeelement-Längsrichtung aufeinander folgenden

Einschiebeelementöffnungen vorgesehen sind, wobei ein Abstand unmittelbar benachbarter Einschiebeelementöffnungen in jeder Reihe von Einschiebeelementöffnungen kleiner ist, als ein Abstand unmittelbar benachbarter Einschiebeelementöffnungen verschiedener Reihen von

Einschiebeelementöffnungen.

Ein Einschiebeelement kann in einfacher Weise in verschiedenen Einbaulagen in einen Gerüstträger integriert werden, wenn das wenigstens eine Einschiebeelement orthogonal zur Einschiebeelement-Längsrichtung in Abstand zueinander liegende, beispielsweise zueinander im Wesentlichen parallele Einschiebeelement- Seitenflächen aufweist, und wenn wenigstens eine, vorzugsweise jede Reihe von in der Einschiebeelement-Längsrichtung aufeinander folgenden

Einschiebeelementöffnungen zu jeder Einschiebeelement-Seitenfläche im Wesentlichen den gleichen Abstand aufweist.

Um in einer Tragestruktur weitere Komponenten an ein derartiges Einschiebeelement ankoppeln zu können, kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein Einschiebeelement ein im Wesentlichen rechteckiges Querschnittsprofil mit einander gegenüberliegenden, beispielsweise zueinander im Wesentlichen parallelen Schmalseiten und einander gegenüberliegenden, beispielsweise zueinander im Wesentlichen parallelen Breitseiten aufweist, und dass an wenigstens einer Schmalseite ein nach außen offenes Hinterschneidungsprofil vorgesehen ist. Ferner kann ein leicht handzuhabender Aufbau dadurch unterstützt werden, dass wenigstens ein Einschiebeelement mit Aluminiummaterial, vorzugsweise durch Strangpressen, hergestellt ist.

Zum Bereitstellen einer Abstützwechselwirkung zwischen einem Gerüstträger und einem Gerüstträger-Stützelement kann wenigstens ein Gerüstträger-Stützelement einen Stützkopf mit einer Gerüstträgerauflagefläche und einem von der Gerüstträgerauflagefläche hervorstehenden, zwischen den beiden Profilträgern eines Gerüstträgers zu positionierenden Verbindungssteg mit wenigstens einer Verbindungsstegöffnung für den Durchgriff eines Verbindungsorgans umfassen. Weiter kann zur Anpassung der Positionierung eines Gerüstträgers wenigstens ein Gerüstträger-Stützelement eine Spindelanordnung umfassen.

Um unter Verwendung der in den Profilträgern eines Gerüstträgers ausgebildeten Profilträgeröffnungen ein Gerüstträger-Stützelement stabil an den Gerüstträger ankoppeln zu können, kann ein Abstand der wenigstens einen Verbindungsstegöffnung zu der Gerüstträgerauflagefläche im Wesentlichen dem Abstand der ersten Profilträgeröffnungen zu der ersten Profilträger-Seitenfläche bei jedem der Profilträger oder dem Abstand der zweiten Profilträgeröffnungen zu der zweiten Profilträger-Seitenfläche bei jedem Profilträger entsprechen.

Um in einfacher Art und Weise einen bzw. verschiedene Gerüstträger mit in verschiedenen Abständen zueinander angeordneten T ragestrukturelementen koppeln zu können, wird vorgeschlagen, dass in dem Verbindungssteg wenigstens eine erste Verbindungsstegöffnung und wenigstens eine zweite Verbindungsstegöffnung vorgesehen sind, wobei ein Abstand der wenigstens einen ersten Verbindungsstegöffnung zu einer Gerüstträger-Stützelement-Längsachse kleiner ist als ein Abstand der wenigstens einen zweiten Verbindungsstegöffnung zu der Gerüstträger-Stützelement-Längsachse.

Dabei kann das Aufbauen einer Tragestruktur erleichtert werden, wenn in dem Verbindungssteg zwei erste Verbindungsstegöffnungen einander bezüglich der Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse gegenüberliegend vorgesehen sind, oder/und wenn in dem Verbindungssteg zwei zweite Verbindungsstegöffnungen einander bezüglich der Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse gegenüberliegend vorgesehen sind. Der Stützkopf eines so aufgebauten Gerüstträger-Stützelements kann somit in zwei zueinander um 180° verdrehten Positionen jeweils unter Verwendung der gleichen Art der Verbindungsstegöffnungen eingesetzt werden. Bei jedem Profilträger kann ein Abstand zwischen der ersten Profilträger- Seitenfläche und der zweiten Profilträger-Seitenfläche im Wesentlichen der Summe aus einer Breite wenigstens eines Distanzelements zwischen zwei orthogonal zu einer Distanzelement-Längsrichtung in Abstand zueinander liegenden, beispielsweise zueinander im Wesentlichen parallelen Distanzelemente- Seitenflächen und einer Breite wenigstens eines Einschiebeelements zwischen zwei orthogonal zu einer Einschiebeelement-Längsrichtung in Abstand zueinander liegenden, beispielsweise im Wesentlichen zueinander parallelen Einschiebeelement-Seitenflächen entsprechen. Auf diese Art und Weise kann vermieden werden, dass im Zusammenbau über die Profilträger-Seitenflächen hervorstehende Bereiche beispielsweise eines Distanzelements und eines Einschiebeelements nicht vorhanden sind.

Die Erfindung betrifft ferner eine Tragestruktur, wie zum Beispiel ein Gerüst oder eine Verschalungsstruktur, umfassend wenigstens einen erfindungsgemäß aufgebauten Gerüstträger oder/und wenigstens ein erfindungsgemäßes Gerüstträgersystem .

Zum Vermeiden einer auch unter höherer Last sich stark durchbiegenden Struktur wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Einschiebeelement oder/und wenigstens ein Gerüstträger-Verbindungselement in wenigstens einem seiner Längsendbereiche, vorzugsweise in seinen beiden Längsendbereichen, mit einem Gerüstträger vermittels wenigstens zweier in der Gerüstträger-Längsrichtung in Abstand zueinander positionierter Verbindungsorgane verbunden ist. Soll die Möglichkeit geschaffen sein, ein Einschiebeelement in verschiedenen Winkelpositionen bezüglich eines Gerüstträgers anordnen zu können, ist es vorteilhaft, wenn wenigstens ein Einschiebeelement in wenigstens einem seiner Längsendbereiche, vorzugsweise in seinen beiden Längsendbereichen, mit einem Gerüstträger vermittels eines einzigen Verbindungsorgans verbunden ist, so dass dieses Einschiebeelement bezüglich des Gerüstträgers um das Verbindungsorgan verschwenkbar ist.

Eine einfach zu realisierende hohe Variabilität im Aufbau kann dadurch erreicht werden, dass zwei jeweils vermittels eines diesen zugeordneten Gerüstträger- Stützelements mit einem Gerüstträger oder verschiedenen Gerüstträgern zu koppelnde T ragestrukturelemente einen T ragestrukturelementabstand aus einer Mehrzahl vorbestimmter T ragestrukturelementabstände zueinander aufweisen, und dass T ragestrukturelementabstände der Mehrzahl von

T ragestrukturelementabständen, der Abstand der wenigstens einen ersten Verbindungsstegöffnung zur Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse, der Abstand der wenigstens einen zweiten Verbindungsstegöffnung zur Gerüstträger- Abstützelement-Längsachse und der Abstand der zur Kopplung mit den den beiden T ragestrukturelementen zugeordneten Gerüstträger-Stützelementen vorgesehenen, in der Gerüstträger-Längsrichtung unmittelbar aufeinander folgenden Profilträgeröffnungen von ersten Profilträgeröffnungen und zweiten Profilträgeröffnungen des Gerüstträgers oder der verschiedenen Gerüstträger folgende Bedingungen erfüllen:

A: DTI = ni x D2 + 2 x Die

B: DT2 = P2C D2 - 2 x Di7

Ci DT3 = P3 C Ü2 + Dl6 + Dl 7 wobei:

DTI , DT2, DT3 T ragestrukturelementabstände aus der Mehrzahl von

T ragegerüstabständen (DTI) sind, m , P2, P3 ganze Zahlen sind,

D2 der Abstand der in der Gerüstträger-Längsrichtung (LG) unmittelbar aufeinander folgenden Profilträgeröffnungen der zur Kopplung mit den den beiden T ragestrukturelementen zugeordneten Gerüstträger-Stützelementen (112) vorgesehenen Profilträgeröffnungen von ersten Profilträgeröffnungen (46) und zweiten Profilträgeröffnungen (48) des Gerüstträgers (10) oder der verschiedenen Gerüstträger (10) ist, Di6 der Abstand der wenigstens einen ersten Verbindungsstegöffnung (120) zur Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse (Ls) ist,

Di 7 der Abstand der wenigstens einen zweiten Verbindungsstegöffnung (121) zur Gerüstträger-Abstützelement-Längsachse (Ls) ist.

Sind die Bedingungen A, B, C erfüllt, ist es möglich, mit nur zwei verschiedenen Arten von Verbindungsstegöffnungen, welche sich in ihrem jeweiligen Abstand zur Gerüstträger-Stützelement-Längsachse unterscheiden, mehr als zwei verschiedene Tagesstrukturelementabstände an einer bzw. verschiedenen Tragestrukturen zu realisieren.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren detailliert beschrieben. Es zeigt:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Gerüstträgers;

Fig. 2 eine Stirnansicht des Gerüstträgers der Fig. 1 in Blickrichtung II in Fig. 1 ;

Fig. 3 eine Seitenansicht eines Profilträgers des Gerüstträgers der Fig. 1 ;

Fig. 4 eine Stirnansicht der beiden mit jeweiligen Profilestegen einander zugewandt positionierten Profilträger des Gerüstträgers der Fig. 1;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Distanzelements des Gerüstträgers der Fig. 1;

Fig. 6 perspektivische Ansicht eines mit dem Gerüstträger der Fig. 1 koppelbaren Einschiebeelements;

Fig. 7 eine Stirnansicht des Einschiebeelements der Fig. 6; Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Gerüstträger-Verbindungselements;

Fig. 9 eine Stirnansicht des Gerüstträger Verbindungselements der Fig. 8;

Fig. 10 ein zwei durch ein Einschiebeelement miteinander verbundene Gerüstträger umfassendes Gerüstträgersystem in einer nach Art eines Gerüsts aufgebauten Tragestruktur;

Fig. 11 eine Detailansicht des in Fig. 10 dargestellten Gerüstträgersystems;

Fig. 12 eine perspektivische Ansicht eines Gerüstträger-Stützelements;

Fig. 13 eine Stirnansicht zweier Profilträger eines Gerüstträgers mit einem dazwischen angeordneten Vertikalstiel eines Gerüsts;

Fig. 14 eine vergrößerte Detailansicht des auf einem Profilträger aufliegenden Vertikalstiels;

Fig. 15 eine nach Art einer für Schalungsstruktur auf einem Gerüst aufgebaute Tragestruktur mit einer Mehrzahl von Gerüstträgern;

Fig. 16 eine Seitenansicht des Gerüstträger-Stützelements der Fig. 12;

Fig. 17 ein Gerüstträgersystem mit zwei mit einem Gerüstträger gekoppelten und mit einem vorbestimmten Abstand zueinander angeordneten Tragestrukturelementen;

Fig. 18 eine der Fig. 17 entsprechende Darstellung eines Gerüstträgersystems mit zwei mit einem anderen vorbestimmten Abstand zueinander angeordneten T ragestrukturelementen; Fig. 19 eine weitere der Fig. 17 entsprechende Darstellung eines

Gerüstträgersystems mit zwei mit einem anderen vorbestimmten Abstand zueinander angeordneten Tragestrukturelementen;

Fig. 20 eine weitere der Fig. 17 entsprechende Darstellung eines

Gerüstträgersystems mit zwei mit einem anderen vorbestimmten Abstand zueinander angeordneten Tragestrukturelementen.

Bevor nachfolgend mit Bezug auf die Fig. 1-15 der Aufbau eines Gerüstträgers, eines Gerüstträgersystems bzw. einer mit einem oder mehreren derartigen Gerüstträgern bzw. Gerüstträgersystemen aufgebauten Tragestruktur detailliert beschrieben wird, wird darauf hingewiesen, dass im Sinne der vorliegenden Erfindung und insbesondere zum Beschreiben der Erfindung mit Bezug auf die Fig. 1-15 die Angabe, dass eine Öffnung einen Abstand zu einem Bezugselement, beispielsweise einer Seitenfläche oder einer anderen Öffnung, aufweist, so zu verstehen ist, dass damit der Abstand einer Öffnungsmitte einer betrachten Öffnung, also beispielsweise des Mittelpunkts einer kreisförmigen Öffnung, zu dem Bezugselement, also beispielsweise einer Seitenfläche oder der Öffnungsmitte einer weiteren Öffnung, angesprochen ist. Bei einer langlochartigen Öffnung kann eine derartige Öffnungsmitte durch den Schnittpunkt einer Längs-Mittenachse und einer Quer- Mittenachse definiert sein. Gleichermaßen ist im Sinne der vorliegenden Erfindung die Angabe, dass ein T ragestrukturelement, welches im Allgemeinen ein in Richtung T ragestrukturelement-Längsachse langgestrecktes Bauteil, wie zum Beispiel ein Vertikalstiel, ist, einen Abstand zu einem Bezugselement, beispielsweise einem anderen Tragestrukturelement, aufweist, so zu verstehen, dass damit der Abstand einer jeweiligen Längsachse eines T ragestrukturelements zu dem Bezugselement, also beispielsweise der Längsachse eines anderen T ragestrukturelements, angesprochen ist. Ferner ist mit dem Abstand zu einem mit einer Achse bzw. einer Richtung definierten Bezugselement jeweils der orthogonale, also der kürzeste Abstand zu dem Bezugselement also der Achse bzw. der Richtung, angesprochen.

Die Fig. 1 bis 5 zeigen einen Gerüstträger 10 bzw. einzelne Teile eines derartigen Gerüstträgers 10 bzw. einzelne Teile eines derartigen Gerüstträgers 10, der beispielsweise zum Aufbau eines Gerüsts, einer Schalungsstruktur oder einer anderen Tragestruktur eingesetzt werden kann. Der Gerüstträger 10 umfasst zwei zueinander im Wesentlichen identisch aufgebaute, U-förmige Profilträger 14, 16 jeweils mit zwei Profilschenkeln 18, 20 bzw. 22, 24 und einem die beiden Profilschenkel miteinander verbindenden Profilsteg 26, 28. Die beiden Profilschenkel 18, 20 bzw. 22, 24 sind bezüglich des jeweils zugeordneten Profilstegs 26, 28 im Wesentlichen rechtwinklig angeordnet. Ein jeweiliger erster Profilschenkel 18, 22 der Profilträger 14, 16 stellt an seiner vom jeweiligen zweiten Profilschenkel 20, 24 abgewandten Seite eine erste Profilträger-Seitenfläche 30, 32 bereit. Gleichermaßen stellt jeder zweite Profilschenkel 20, 24 an seiner vom jeweiligen ersten Profilschenkel 18, 22 abgewandten Seite eine zu der jeweils zugeordneten ersten Profilträger-Seitenfläche 30, 32 parallele zweite Profilträger-Seitenfläche 34, 36 bereit. Die beiden nebeneinander bzw. auf gleichem Niveau liegenden und einander im Wesentlichen ohne Winkel fortsetzenden ersten Profilträger-Seitenflächen 30, 32 stellen einen zu einer Mittenebene bzw. Symmetrieebene E im Wesentlichen orthogonalen ersten Gerüstträger-Stützflächenbereich 38 bereit. Gleichermaßen stellen die beiden nebeneinander bzw. auf gleichem Niveau liegenden und einander im Wesentlichen ohne Winkel fortsetzenden zweiten Profilträger-Seitenflächen 34, 36 einen zur Symmetrieebene E im Wesentlichen orthogonalen zweiten Gerüstträger- Seitenflächenbereich 40 bereit. Mit diesen Gerüstträger-Seitenflächenbereichen 38, 40 kann der Gerüstträger 10 in einer Tragestruktur auf anderen System bereichen bzw. Komponenten einer Tragestruktur aufliegen bzw. diese stützen.

Im Bereich jedes Profilstegs 26, 28 weist jeder Profilträger 14, 16 eine Profilträger- Stirnfläche 42, 44 auf. Im Zusammenbauzustand eines Gerüstträgers 10 sind die beiden Profilträger 14, 16 so positioniert, dass sie mit ihren Profilträger-Stirnflächen 42, 44 einander zugewandt liegen und eine bezüglich der Symmetrieebene E im Wesentlichen spiegelsymmetrische Gesamtstruktur bilden.

In jedem der beiden Profilträger 14, 16 ist, wie in Fig. 3 anhand des Profilträgers 14 veranschaulicht, eine Reihe Ri von ersten Profilträgeröffnungen 46 vorgesehen. Die ersten Profilträgeröffnungen 46 der Reihe Ri sind in einer Gerüstträger- Längsrichtung LG aufeinanderfolgend angeordnet. In der Gerüstträger-Längsrichtung LG unmittelbar aufeinander folgende erste Profilträgeröffnungen 46 weisen zueinander einen Abstand Di auf, wobei vorzugsweise über die gesamte Reihe Ri von ersten Profilträgeröffnungen 46 dieser Abstand Di zwischen einander unmittelbar benachbarten erste Profilträgeröffnungen 46 konstant ist.

Gleichermaßen weist jeder Profilträger 14, 16 eine Reihe R2 von zweiten Profilträgeröffnungen 48 auf. Auch die zweiten Profilträgeröffnungen 48 der Reihe R2 sind in der Profilträger-Längsrichtung LG aufeinander folgend angeordnet und weisen einen gegenseitigen Abstand D2 auf, welcher im Wesentlichen dem Abstand Di der ersten Profilträgeröffnungen 46 zueinander in der Profilträger-Längsrichtung LG entspricht. Ferner sind die beiden Reihen Ri, R2 in jedem der Profilträger 14, 16 so angeordnet, dass sie zueinander orthogonal zur Profilträger-Längsrichtung LG einen Abstand D3 aufweisen, welcher im Wesentlichen dem Abstand Di bzw. D2 entspricht. Die beiden Reihen Ri, R2 sind in jedem der Profilträger 14, 16 ferner derart angeordnet, dass orthogonal zur Profilträger-Längsrichtung LG neben jeder ersten Profilträgeröffnung 46 eine zweite Profilträgeröffnung 48 liegt, so dass jeweilige Paare P aus nebeneinander liegenden ersten und zweiten Profilträgeröffnungen 46, 48 der beiden Reihen Ri, R2 gebildet sind.

Die Reihe Ri von ersten Profilträgeröffnungen 46 ist in dem jeweiligen Profilsteg 26, 28 so angeordnet, dass sie im Wesentlichen orthogonal zur Profilträger- Längsrichtung LG ZU der ersten Profilträger-Seitenfläche 30, 32 des dieser Reihe Ri näher positionierten ersten Profilschenkels 18, 22 einen Abstand D4 aufweist, der größer ist, als ein im Wesentlichen orthogonaler Abstand Ds der Reihe R2 von zweiten Profilträgeröffnungen 48 zu der zweiten Profilträger-Seitenfläche 34, 36 des der jeweiligen Reihe R2 näher liegenden zweiten Profilschenkels 20, 24.

Die Fig. 5 zeigt ein Distanzelement 50, welches im Zusammenbauzustand eines Gerüstträgers 10 zwischen den beiden Profilträgern 14, 16 positioniert ist. Für einen stabilen Aufbau sind vorzugsweise mehrere derartige Distanzelemente 50 an verschiedenen Positionen in der Profilträger-Längsrichtung L G zwischen den beiden Profilträgern 14, 16 angeordnet. Das Distanzelement 50 ist in einer Distanzelement-Längsrichtung LD langgestreckt und weist zwei in der Distanzelement-Längsrichtung LD aufeinander folgende Distanzelementöffnungen 52 auf. Ein Abstand Ü6 der beiden Distanzelementöffnungen 52 in der Distanzelement-Längsrichtung LD zueinander entspricht dem Abstand Di der ersten Profilträgeröffnungen 46 zueinander, dem Abstand D2 der zweiten Profilträgeröffnungen 48 zueinander und dem Abstand D3 zwischen einer jeweiligen ersten Profilträgeröffnung 46 und einer jeweiligen zweiten Profilträgeröffnung 48 eines jeweiligen Paares P. Dies ermöglicht es, ein derartiges Distanzelement 50 entweder so zwischen die beiden Profilträger 14, 16 einzusetzen, dass jede der beiden Distanzelementöffnungen 52 jeweils zu einer von zwei unmittelbar benachbarten ersten Profilträgeröffnungen 46 ausgerichtet ist, oder dass jede der beiden Distanzelementöffnungen 52 jeweils zu einer von zwei einander unmittelbar benachbarten zweiten Profilträgeröffnungen 48 ausgerichtet ist, oder dass eine der Distanzelementöffnungen 52 zu einer der beiden Profilträgeröffnungen 46, 48 eines Paares P ausgerichtet ist und die andere Distanzelementöffnung 52 zu der anderen der Profilträgeröffnungen 46, 48 dieses Paares P ausgerichtet ist. Diese Ausrichtung ist dann selbstverständlich jeweils bei jedem der beiden Profilträger 16, 18 gegeben.

Zum Herstellen eines festen Verbundes können Verbindungsorgane 54 durch die mit den beiden Distanzelementöffnungen 52 eines jeweiligen Distanzelements 50 ausgerichteten ersten Profilträgeröffnungen 46 bzw. zweiten Profilträgeröffnungen 48 der beiden Profilträger 14, 16 hindurchgeführt werden. Diese Verbindungsorgane 54 können beispielsweise als Schraubbolzen mit einem Kopf 56 und einem Gewindeschaft 58 ausgebildet sein, auf welchen eine Mutter 60 aufgeschraubt werden kann.

Zum Erhalt eines leicht handzuhabenden Aufbaus sind vorzugsweise die beiden Profilträger 14, 16 mit Aluminiummaterial aufgebaut und beispielsweise durch Strangpressen hergestellt. Gleichermaßen kann auch jedes Distanzelement 50 mit Aluminiummaterial aufgebaut sein und durch Abtrennen von einem Strangpressprofil mit einer zum Einstellen des für die beiden Profilträger 14, 16 vorzugebenden gegenseitigen Abstands A erforderlichen Dicke hergestellt werden. Dabei kann ein derartiges Strangpressprofil im Wesentlichen als Hohlprofil ausgebildet sein, so dass in jedem Distanzelement 50 zur Gewichtsminimierung eine durch diese im Wesentlichen vollständig hindurchlaufende Innenöffnung 62 gebildet ist.

Die beiden Profilträger 14, 16 können beispielsweise losgelöst voneinander zum für diese vorgesehenen Einbauort verbracht werden und können dort mit der erforderlichen Anzahl an Distanzelementen 50 und Verbindungsorganen 54 zu einem Gerüstträger 10 zusammengesetzt werden.

Beim Zusammensetzen der Profilträger 14, 16 mit den zwischen diesen anzuordnenden Distanzelementen 50 können, wie vorangehend angesprochen und in Fig. 11 veranschaulicht, verschiedene Positionierungen der Distanzelemente 50 vorgesehen werden. Das in Fig. 11 detaillierter dargestellte Gerüstträgersystem 64, welches in Fig. 10 in eine in Form eines Gerüsts aufgebaute Tragestruktur 66 integriert dargestellt ist, zeigt zwei Gerüstträger 10 mit dem vorangehend beschriebenen Aufbau, welche mit einem nachfolgend noch detaillierter beschriebenen Einschiebeelement 68 gekoppelt sind. Die Fig. 11 veranschaulicht verschiedene Einbaupositionen von Distanzelementen 50. So ist zu erkennen, dass in den dargestellten Endbereichen der Gerüstträger 10 jeweils ein Distanzelement 50 so eingebaut ist, dass dessen Distanzelement-Längsrichtung LD der jeweiligen Gerüstträger-Längsrichtung LG entspricht, so dass ein derart positioniertes Distanzelement 50 durch dessen Distanzelementöffnungen 52 und jeweilige zweite Profilträgeröffnungen 48 durchsetzende Verbindungsorgane 54 mit den beiden Profilträgern 14, 16 der Gerüstträger 10 fest verbunden ist. Da in einem jeweiligen Distanzelement 50 die beiden Distanzelementöffnungen 52 quer zur Distanzelement- Längsrichtung LD in einem zentralen Bereich angeordnet sind und zu jeder von zwei zueinander vorzugsweise im Wesentlichen parallelen Distanzelement-Seitenflächen 70, 72 den gleichen Abstand D7 bzw. De aufweisen, welcher auch dem Abstand Ds der zweiten Profilträgeröffnungen 48 zur jeweiligen zweiten Profilträger-Seitenfläche 34, 36 entspricht, liegt bei derartiger Positionierung eines Distanzelements 50 eine der beiden Distanzelement-Seitenflächen 70, 72 im Wesentlichen bündig mit den beiden zweiten Profilträger-Seitenflächen 34, 36 und trägt somit auch zum zweiten Gerüstträger-Stützflächenbereich 40 bei. Ein Abstand Dg einer jeweiligen Distanzelementöffnung 52 in der Distanzelement- Längsrichtung LD ZU einer jeweils unmittelbar benachbarten Distanzelement- Stirnfläche 74, 76 ist kleiner als der jeweilige Abstand D7 bzw. De. Dies führt dazu, dass bei einem derartigen Einbau, dass ein Distanzelement 50 mit den beiden Profilträgeröffnungen 46, 48 eines jeweiligen Paares P in jedem der Profi Iträger 14, 16 zusammenwirkt, dazu, dass das Distanzelement 50 mit seiner im dargestellten Beispiel krümmungsartig ausgebildeten Distanzelement-Stirnfläche 74 bzw. 76, welche dem zweiten Gerüstträger-Stützflächenbereich 40 näher positioniert ist, bezüglich diesem nach Innen zurückversetzt liegt.

Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Einschiebeelement 68, welches mit einem oder zwei Gerüstträgern 10 zum Aufbau eines jeweiligen Gerüstträgersystems 66 eingesetzt werden kann. Auch das Einschiebeelement 68 ist vorzugsweise mit Aluminiummaterial und beispielsweise durch Strangpressen als im Wesentlichen kastenartiges Hohlprofil aufgebaut. Im Einschiebeelement 68 sind in einer Einschiebeelement-Längsrichtung LE aufeinander folgend zwei Reihen R3, R4 von Einschiebeelementöffnungen 78 ausgebildet. In jeder der beiden Reihen R3, R4 weisen einander unmittelbar benachbarte bzw. in der Einschiebeelement- Längsrichtung LE aufeinander folgende Einschiebeelementöffnungen einen Abstand D10 auf, welcher kleiner ist, als ein Abstand Du, den die beiden Reihen R3, R4 bzw. die einander unmittelbar benachbarten Einschiebeelementöffnungen 78 unterschiedlicher Reihen R3, R4 aufweisen. Es ist darauf hinzuweisen, dass auch in dem Einschiebeelement 68 eine einzige, in der Einschiebeelement-Längsrichtung LE durchlaufende Reihe von Einschiebeelementöffnungen ausgebildet sein könnte. Gleichermaßen könnten in den Profilträgern 14, 16 mehrere mit Abstand in der Profilträger-Längsrichtung LG zueinander angeordnete Reihen von ersten Profilträgeröffnungen 46 oder/und Reihen von zweiten Profilträgeröffnungen 48 vorgesehen sein.

Die Einschiebeelementöffnungen 78 weisen zu jeweiligen orthogonal zur Einschiebeelement-Längsrichtung LE in Abstand zueinander angeordneten und zueinander im Wesentlichen parallel orientierten Einschiebeelement-Seitenflächen 80, 82 den gleichen Abstand D12 bzw. D13 auf, so dass die

Einschiebeelementöffnungen 78 orthogonal zur Einschiebeelement-Längsrichtung LE mittig im Einschiebeelement 68 positioniert sind. Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass jede Einschiebeelementöffnung 78 in dem als Hohlprofilteil ausgebildeten Einschiebeelement 68 in jedem der beiden einander gegenüberliegenden Wandungsbereiche einen Öffnungsabschnitt umfasst, so dass ein jeweiliges Verbindungsorgan 54 durch das Einschiebeelement 68 vollständig hindurchgeführt werden kann.

Der Abstand D12 bzw. D13 der Einschiebeelementöffnungen 78 zu den beiden Einschiebeelement-Seitenflächen 80, 82 entspricht dem Abstand D4 der ersten Profilträgeröffnungen 46 zu der jeweiligen ersten Profilträger-Seitenfläche 30, 32. Bei dem in Fig. 11 veranschaulichten Gerüstträgersystem 64, bei welchem das Einschiebeelement 68 in jedem seiner Längsendbereiche durch zwei in Richtung der Einschiebeelement-Längsrichtung LE bzw. auch der Gerüstträger-Längsrichtung LG in Abstand zueinander angeordnete Verbindungsorgane 54 mit jedem der beiden Gerüstträger 10 im Bereich der ersten Profilträgeröffnungen 46 gekoppelt ist, liegt somit eine der beiden Einschiebeelement-Seitenflächen 80, 82 bündig mit den ersten Profilträger-Seitenflächen 30, 32 der beiden Profilträger 14, 16 der beiden Gerüstträger 10 und trägt somit zum jeweiligen ersten Gerüstträger- Stützflächenbereich 38 bei.

In einem derart aufgebauten Gerüstträgersystem 64 liegt das Einschiebeelement 68 mit jedem seiner beiden Längsendbereiche unmittelbar benachbart zu bzw. über einem Distanzelement 50. Um dies zu ermöglichen, sind das Distanzelement 50 bzw. das Einschiebeelement 68 derart dimensioniert, dass ein Abstand D14 zwischen einer jeweiligen ersten Profilträger-Seitenfläche 30, 32 und zweiten Profilträger- Seitenfläche 34, 36 in jedem der Profilträger 14, 16 im Wesentlichen der Summe aus einer Breite BD des Distanzelements 50 gemessen zwischen den beiden Distanzelement-Seitenflächen 70, 72 und einer Breite BE des Einschiebeelements 68 gemessen zwischen den Einschiebeelement-Seitenflächen 80, 82 entspricht. Dies führt gleichzeitig auch zu einem Aufbau, bei welchem das Einschiebeelement 68 in seinen Längsendbereichen auf den Distanzelementen 50 der beiden Gerüstträger 10 aufliegen kann bzw. durch diese zusätzlich auch gestützt werden kann und insbesondere auch gegen eine Schwenk- bzw. Gehbewegung blockiert werden kann.

In dem Einschiebeelement 68 sind die Einschiebeelementöffnungen 78 derart angeordnet, dass deren Abstand D10 in der Einschiebeelement-Längsrichtung LE kleiner ist, als der Abstand von in der Gerüstträger-Längsrichtung LG unmittelbar aufeinander folgenden ersten Profilträgeröffnungen 46. Insbesondere kann der Abstand D10 zwischen unmittelbar benachbarten Einschiebeelementöffnungen 78 die Hälfte des Abstandes Di unmittelbar benachbarter erster Profilträgeröffnungen 46 sein. Dies ermöglicht eine vergleichsweise feine Justierung der Einbaulage des Einschiebeelements 68 in einem jeweiligen Gerüstträger 10 in der Gerüstträger- Längsrichtung LG. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass der Abstand Di einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands D10 entspricht, also beispielsweise auch dem Drei- oder Vierfachen, um eine noch feinere Rasterung erreichen zu können.

Die Fig. 6 und 7 zeigen weiter, dass das Einschiebeelement 68, das mit einem im Wesentlichen rechteckigen Querschnittsprofil aufgebaut ist und die jeweiligen Einschiebeelement-Seitenflächen 80, 82 bereitstellende Schmalseiten 84, 86 bzw. zwischen diesen verlaufende Breitseiten 88, 90 aufweist, in einer der Schmalseiten 84, 86 ein nach außen, also im Bereich der Einschiebeelement-Seitenfläche 80 offenes Hinterschneidungsprofil 92 aufweist, welches die Einschiebeelement- Seitenfläche 80 in zwei nebeneinander verlaufende Abschnitte teilt. In das Hinterschneidungsprofil 92 können eine oder mehrere insbesondere nach Art von Hammerkopfschrauben ausgebildete Befestigungsorgane eingesetzt werden, durch welche T ragestrukturelemente einer Tragestruktur an die Schmalseite 84 des Einschiebeelements 68 angekoppelt werden können, wobei die Position einer derartigen Ankopplung in der Einschiebeelement-Längsrichtung LE durch entsprechendes Verschieben der dazu eingesetzten Befestigungsorgane frei wählbar ist.

Die Fig. 8 und 9 zeigen ein weiteres T ragestrukturelement, welches zum Aufbauen einer Gerüstträgerstruktur 64 genutzt werden kann, beispielsweise um zwei Gerüstträger 10 unmittelbar aneinander anschließend miteinander zu koppeln. Dies ist in dem in Fig. 15 veranschaulichten Beispiel einer Tragestruktur 66 erkennbar. Dort sind auf einer Gerüststruktur 95 drei Gruppen von jeweils drei in der jeweiligen Gerüstträger-Längsrichtung LG aufeinander folgenden Gerüstträgern 10 unmittelbar aneinander anschließend vorgesehen. Hierzu kann jeweils ein in den Fig. 8 und 9 dargestelltes Gerüstträger-Verbindungselement 94 eingesetzt werden. Auch das Gerüstträger-Verbindungselement 94 ist vorzugsweise mit Aluminiummaterial und beispielsweise durch Strangpressen hergestellt und ist in einer Verbindungselement- Längsrichtung Lv langgestreckt. Die Breite Bv des Gerüstträger- Verbindungselements 94 orthogonal zur Verbindungselement-Längsrichtung Lv kann im Wesentlichen dem Abstand Du zwischen den jeweiligen ersten und zweiten Profilträger-Seitenflächen 30, 32 bzw. 34, 36 in jedem der Profilträger 14, 16 entsprechen.

In dem Gerüstträger-Verbindungselement 94 ist eine Reihe Rs von ersten Verbindungselementöffnungen 96 und orthogonal zur Verbindungselement- Längsrichtung Lv in Abstand dazu eine zweite Reihe Re von zweiten Verbindungselementöffnungen 98 vorgesehen. Diese ersten Verbindungselementöffnungen 96 und zweiten Verbindungselementöffnungen 98 sind im Gerüstträger-Verbindungselement 94 derart angeordnet, dass ein dem Öffnungsmuster der ersten und zweiten Profilträgeröffnungen 46, 48 entsprechendes Öffnungsmuster vorgesehen ist. Das Gerüstträger-Verbindungselement 94 kann somit im Angrenzungsbereich zweier Gerüstträger 10 aneinander derart positioniert werden, dass die darin vorgesehenen ersten und zweiten Verbindungselementöffnungen 96, 98 mit den jeweiligen ersten und zweiten Profilträgeröffnungen 46, 48 in den beiden Profilträgern 14, 16 der miteinander zu verbindenden Profilträger 10 ausgerichtet sind und das Gerüstträger- Verbindungselement 94 jeweils durch eine Mehrzahl von Verbindungsorganen 54 fest mit jedem Gerüstträger 10 verbunden werden kann. Die Dicke des Gerüstträger- Verbindungselements 94 entspricht dabei im Wesentlichen der Dicke der zwischen den Profilträgern 14, 16 der miteinander zu verbindenden Gerüstträger 10 angeordneten Distanzelemente 50 und somit dem zwischen den beiden Profilträger- Stirnflächen 42, 44 vorzusehenden Abstand A. Dieser Abstand A ist derart bemessen, dass beim Aufbau einer T ragestruktur die Möglichkeit besteht, T ragestrukturelemente derselben zwischen den beiden Profilträgern 14, 16 eines Gerüstträgers 10 hindurchzuführen. Dies ist in den Fig. 13 und 14 veranschaulicht. In diesem Beispiel ist ein derartiges zwischen den beiden Profilträgern 14, 16 des Gerüstträgers 10 hindurchgeführtes T ragestrukturelement 101 ein zum Aufbau einer Gerüststruktur eingesetzter Vertikalstiel 100. Ein derartiger rohrartig ausgebildeter Vertikalstiel 100 kann an mehreren Längenpositionen desselben Kopplungselemente, wie z. B. eine Lochscheibe 102, tragen, die durch vorzugsweise in Umfangsrichtung vollständig umlaufende Schweißnähte 104, 106 an den Rohrkörper des Vertikalstiels 110 angebunden ist. Um zu ermöglichen, dass ein derartiger Vertikalstiel 100 mit einer seiner Lochscheiben 102 beispielsweise auf den ersten Profilträger-Seitenfläche 30, 32 der beiden Profilträger 14, 16 aufliegen kann, ohne dass dies zu einem gegenseitigen Stören oder Kontakt mit einer der beiden Schweißnähte 104, 106 führen kann, sind die Profilträger 14, 16 derart ausgebildet, dass im Übergangsbereich von einer jeweiligen Profilträger-Stirnfläche 42, 44 zu einer jeweiligen ersten Profilträger-Seitenfläche 30, 32 eine Anfasung 108 gebildet ist. In den so bereitgestellten Raum kann im dargestellten Ausgestaltungsbeispiel die Schweißnaht 106 eintauchen, so dass eine flächige Auflage der Lochscheibe 102 auf dem durch die beiden Profilträger-Seitenflächen 30, 32 bereitgestellten ersten Gerüstträger-Stützflächenbereich 38 möglich ist. Um eine ähnliche Abstützwechselwirkung auch bezüglich des zweiten Gerüstträger- Stützflächenbereichs 40 zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, auch im Übergang zwischen den Profilträger-Stirnflächen 42 44 zu dem zweiten Profilträger- Seitenflächen 34, 36 jeweils eine derartige Anfasung 110 vorzusehen. Es ist darauf hinzuweisen, dass Anstelle der Anfasungen auch Abrundungen in den jeweiligen Übergangsbereichen gebildet sein können, durch welche der zur Aufnahme einer jeweiligen Schweißnaht 104 bzw. 106 erforderliche Raum bereitgestellt wird.

Zum Aufbau eines Gerüstträgersystems 64 bzw. einer Tragestruktur 66 bzw. 66 können ferner ein oder mehrere Gerüstträger-Stützelemente 112 eingesetzt werden. Ein derartiges Gerüstträger-Stützelement 112 ist in Fig. 12 veranschaulicht. Das Gerüstträger-Stützelement 112 weist einen Stützkopf 114 auf, welcher eine Gerüstträgerauflagefläche 116 bereitstellt. Etwa mittig in der Gerüstträgerauflagefläche 116 ist ein Verbindungssteg 118 vorgesehen, in welchem mehrere Verbindungsstegöffnungen 120 jeweils mit dem gleichen Abstand Dis zur Gerüstträgerauflagefläche 116 vorgesehen sind. Der Abstand Dis entspricht dem Abstand Ds der zweiten Profilträgeröffnungen 48 zur jeweiligen zweiten Profilträger- Seitenfläche 34, 36 bei jedem der Profilträger 14, 16.

Bei dem in Fig. 11 dargestellten Gerüstträgersystem 64 liegt jeder der beiden Gerüstträger 10 in einem seiner Längsendbereiche auf der Gerüstträgerauflagefläche 116 eines Gerüstträger-Stützelements 112 auf. Durch Verschieben des Gerüstträger-Stützelements 12 jeweils in Richtung der Gerüstträger-Längsrichtung LG kann eine der Verbindungsstegöffnungen 120 mit einer der jeweils in den Profilträgern 14, 16 ausgebildeten zweiten

Profilträgeröffnungen 48 ausgerichtet werden, so dass ein Verbindungsorgan 54 durch diese zueinander ausgerichteten Öffnungen hindurchgeführt werden kann und ein jeweiliger Gerüstträger 10 gegen Loslösen von dem zugeordneten Gerüstträger- Stützelement 112 gesichert werden kann.

Der gegenseitige Abstand der Verbindungsstegöffnungen 120 zueinander kann variieren bzw. derart gewählt werden, dass bei Einsatz eines derartigen Gerüstträger-Stützelements 112 mit verschiedenst dimensionierten T ragestrukturelementen eines Gerüsts, beispielsweise in rahmenartigen Strukturen zusammengefassten Vertikalstielen, die Möglichkeit besteht, eine Ausrichtung jeweils mehrerer auf diese Art und Weise in fest vorgegebenem Abstand zueinander positionierter Gerüstträger-Stützelemente 112 mit einem bzw. mehreren Gerüstträgern 10 bzw. den darin vorgesehenen zweiten Profilträgeröffnungen 48 zu erreichen.

Das in Fig. 12 dargestellte Gerüstträger-Stützelement 112 umfasst ferner eine allgemein mit 122 bezeichnete Spindelanordnung mit einem an den Stützkopf 114 angekoppelten Außengewindeschaft 124 und einer darauf drehbaren und somit in dessen Längsrichtung positionsveränderbaren Spindelmutter 126. Diese Spindelanordnung 122 bzw. der Außengewindeschaft 124 derselben kann beispielsweise in das obere Ende eines Vertikalstiels einer Gerüststruktur eingeführt werden, bis die Spindelmutter 126 daran anliegt. Durch Drehen der Spindelmutter 126 kann der Außengewindeschaft 124 und mit diesem der Stützkopf 114 dann in seiner Positionierung bezüglich eines derartigen Vertikalstiels, also beispielsweise im Wesentlichen in vertikaler Richtung bzw. in Höhenrichtung eingestellt werden, um somit auch die gewünschte Einbaulage für einen auf einem derartigen Gerüstträger- Stützelement abzustützenden Gerüstträger 10 erreichen zu können.

Mit einem derartigen Gerüstträger 10 bzw. Gerüstträgersystem 64 können, wie dies beispielsweise die Fig. 10 und 15 veranschaulichen, verschiedenst gestaltete Tragestrukturen 66 bzw. 66' aufgebaut werden. Derartige Tragestrukturen 66, 66' können, wie dies im Fall der in Fig. 10 dargestellten Tragestruktur 66 der Fall ist, nach Art eines Gerüsts aufgebaut sein, auf welchem, je nach Einsatzzwecke, Lasten abzustützen sind, oder können, wie dies im Falle der Tragestruktur 66' der Fall ist, zum Aufbau einer Schalungsstruktur beispielsweise im Brückenbau eingesetzt werden. Dabei bietet ein derartiges vorangehend beschriebenes Gerüstträgersystem 64 eine hohe Variabilität bei gleichwohl stabilem Aufbau. Werden beispielsweise zwei Gerüstträger 10, so wie dies in den Fig. 10 und 11 veranschaulicht ist, mit einem Einschiebeelement 68 derart gekoppelt, dass das Einschiebeelement 68 in jedem seiner Längsendbereiche durch wenigstens zwei in der Einschiebeelement- Längsrichtung LE in Abstand zueinander angeordnete Verbindungsorgane 54 mit den Gerüstträgern 10 gekoppelt, wird eine sehr biegesteife Gesamtstruktur erreicht, bei welcher ein Durchbiegen der in beiden Längsendbereichen stabil abgestützten Einschiebeelemente 68 stark beschränkt ist.

Wird ein Einschiebeelement 68 mit einem Gerüstträger 10 nur vermittels eines einzigen Verbindungsorgans 54 gekoppelt, so wie dies in Fig. 15 bei den Einschiebeelementen 68' veranschaulicht ist, ist das Einschiebeelement 68' bezüglich des auf diese Art und Weise mit diesem gekoppelten Gerüstträgers 10 um das Verbindungsorgan 54 beispielsweise dessen Längsachse LG verschwenkbar, so dass ein beliebiger Winkel zwischen dem Einschiebeelement 68' und dem mit nur einem einzigen Verbindungsorgan 54 mit diesem gekoppelten Gerüstträger 10 eingestellt werden kann. Dies führt zu einer hohen Variabilität im Aufbau einer Tragestruktur 66.

Ein weiterer besonders vorteilhafter Ausgestaltungsaspekt eines erfindungsgemäßen Gerüstträgersystems 64 bzw. einer damit aufgebauten Tragestruktur wird nachfolgend mit Bezug auf die Fig. 16 bis 20 erläutert.

Die Fig. 16 zeigt das vorangehend bereits mit Bezug auf die Fig. 12 beschriebene Gerüstträger-Stützelement 12 mit seinem Stützkopf 114 und der Spindelanordnung 122. Deutlich zu erkennen ist, dass in dem Verbindungssteg 118 mehrere

Verbindungsstegöffnungen 120, 121 vorgesehen sind. Zwei erste

Verbindungsstegöffnungen 120 weisen zu einer Gerüstträger-Stützelement- Längsachse Ls einen Abstand Di6 auf, der kleiner ist als ein Abstand D17, mit welchem zwei zweite Verbindungsstegöffnungen 121 zur Gerüstträger-Stützelement- Längsachse Ls angeordnet sind, welche im Wesentlichen auch der Längsachse des Außengewindeschafts 124 entspricht bzw. durch diesen definiert ist. Im

Verbindungssteg 118 sind somit ein Paar von bezüglich der Gerüstträger-

Stützelement-Längsachse Ls einander gegenüberliegenden ersten Verbindungsstegöffnungen 120 und ein Paar von bezüglich der Gerüstträger- Stützelement-Längsachse Ls einander gegenüberliegenden zweiten Verbindungsstegöffnungen 121 vorgesehen. Dies ermöglicht es, ein derartiges Gerüstträger-Stützelement 112 unabhängig davon, in welcher Richtung der Verbindungssteg 118 ausgerichtet ist, in gleicher Art und Weise mit einem

Gerüstträger 10 zu koppeln.

Die Fig. 17 bis 20 zeigen anhand von vier verschiedenen Varianten eines Gerüstträgersystems 64 die Variabilität im Einsatz der Gerüstträger-Stützelemente 112, welche im Allgemeinen derart verwendet werden, dass sie mit ihrem Außengewindeschaft 124 in ein nach oben offene Ende von beispielsweise rohrartig ausgebildeten T ragestrukturelementen 100, 10T eingesetzt werden, die beispielsweise als Vertikalstiele ausgebildet sein können und miteinander durch Horizontalriegel gekoppelt werden können oder in einem starren Rahmen zusammengefasst sein können. Bei in ein jeweiliges T ragestrukturelement 100, 10T eingesetztem Außengewindeschaft 124 liegt die Spindelmutter 126 am oberen Ende des jeweiligen T ragestrukturelements 100, 101' auf und definiert somit die Positionierung des zur Auflage eines jeweiligen Gerüstträgers 10 dienenden Stützkopfs 114.

Alle in den Fig. 17 bis 20 dargestellten Ausgestaltungen von Gerüstsystemen 64 sind so gestaltet, dass die nachfolgend angeführten Bedingungen A bis C erfüllt sind:

A: DTI = ni x D2 + 2 x Die

B: DT2 = P2C D2 - 2 x Di7

C: DT3 = P3 C D2 + Dl6 + D17

Sind diese Bedingungen erfüllt, ist es möglich, mit einer Art von Gerüstträger- Stützelementen 112, wie sie beispielsweise in Figur 16 dargestellt ist, verschiedene Gerüstträgersysteme 64 aufzubauen, bei welchen die T ragestrukturelemente 101 , 101' in verschiedenen durch Maßvorgaben einer Tragestruktur, zum Beispiel eines Gerüsts, vorgegebenen Abständen zueinander positioniert sind. Derartige Maßvorgaben können sich beispielsweise aus standardisierten Maßen in derartigen Tragestrukturen bzw. Gerüsten ergeben.

Bei dem Gerüstträgersystem 64 der Fig. 17 sind die beiden T ragestrukturelemente 101 , 10T so angeordnet, dass deren Tragestrukturelement-Längsachsen LT einen gegenseitigen Abstand Du aufweisen, der beispielsweise bei 732 mm liegen kann. Dieser T ragestrukturelementabstand DTI entspricht nicht einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands D2 der zweiten Profilträgeröffnungen 48, mit welchen die beiden Gerüstträger-Stützelemente 112 zu koppeln sind. Dieser Abstand D2 kann beispielsweise 100 mm betragen, so dass der gegenseitige Abstand der zweiten Profilträgeröffnungen 48 ein ganzzahliges Vielfaches dieses Abstands D2, also ein ganzzahliges Vielfaches von 100 mm ist. Bei einem T ragestrukturelementabstand Du von 732 mm besteht somit bezüglich zweier zweiter Profilträgeröffnungen 48, welche mit einem Abstand von 700 mm zueinander angeordnet sind, deren gegenseitiger Abstand also dem Siebenfachen des Abstands Di entspricht, ein Übermaß von 32 mm.

Um dieses Übermaß zu kompensieren, ist der Abstand Die der ersten Verbindungsstegöffnungen 120 zur Gerüstträger-Stützelement-Längsachse Ls, welche in dem in Fig. 17 dargestellten Gerüstträgersystem 64 der jeweiligen T ragestrukturelement-Längsachse LT entspricht, so bemessen, dass dieser 16 mm beträgt. Dies führt dazu, dass die beiden einander näher positionierten ersten Verbindungsstegöffnungen 120 dann exakt einen Abstand von 700 mm zueinander aufweisen und somit zu zwei einen Abstand von 700 mm zueinander aufweisenden zweiten Profilträgeröffnungen 48 ausgerichtet positioniert werden können. Ein jeweiliges Verbindungsorgan 54 kann dann durch diese zueinander ausgerichteten zweiten Profilträgeröffnungen 48 und ersten Verbindungsstegöffnungen 120 hindurchgeführt werden, um den Gerüstträger 10 und die beiden Gerüstträger- Stützelemente 112 miteinander fest zu verbinden.

In dem in Fig. 17 dargestellten Beispiel entspricht also die in der Bedingung A verwendete Größe m der Zahl 7. Der T ragestrukturelementabstand Du beträgt 732 mm, der Abstand D2 zweier unmittelbar benachbarter zweiter Profilträgeröffnungen 48 beträgt 100 mm, und der Abstand Die der jeweiligen ersten Verbindungsstegöffnung 120 zur Gerüstträger-Stützelement-Längsachse Ls eines jeweiligen Gerüstträger-Stützelements 112 beträgt 16 mm.

Die Fig. 18 veranschaulicht ein Ausgestaltungsbeispiel, bei welchem die beiden T ragestrukturelemente 100, 101 einen gegenseitigen Abstand D2 von 1088 mm aufweisen. Die beiden zweiten Profilträgeröffnungen 48, über welche der Gerüstträger 10 mit den Gerüstträger-Stützelementen 112 gekoppelt werden soll, weisen einen Abstand in der Gerüstträger-Längsrichtung LG von 1200 mm auf. Es ergibt sich somit ein Untermaß des T ragestrukturelementabstands DT2 von 112 mm.

Der Abstand Diy der zweiten Verbindungsstegöffnungen 121 zur Gerüstträger- Stützelement-Längsachse Ls ist auf 56 mm festgelegt, so dass bei den beiden voneinander abgewandt liegenden zweiten Verbindungsstegöffnungen 121 der beiden Gerüstträger-Stützelemente 112 deren gegenseitiger Abstand 1200 mm beträgt und somit diese beiden zweiten Verbindungsstegöffnungen 121 mit den beiden im Abstand von 1200 mm zueinander angeordneten zweiten Gerüstträgeröffnungen 48 ausgerichtet und durch jeweilige Verbindungsorgane 54 gekoppelt werden können.

In diesem Falle ist bei der Bedingung B die Zahl P2 12, der T ragestrukturelementabstand DT2 beträgt 1088 mm, der Abstand D17 der zu verwendenden zweiten Verbindungsstegöffnungen 121 zur Gerüstträger- Stützelement-Längsachse Ls des jeweiligen Gerüstträger-Stützelements 112 beträgt 56 mm, und der Abstand zweier unmittelbar benachbarter zweiter Profilträgeröffnungen 48 beträgt wieder 100 mm.

Die Fig. 19 veranschaulicht ein Ausgestaltungsbeispiel, bei welchem der gegenseitige Abstand der Tragestrukturelement-Längsachsen LT der beiden T ragestrukturelemente 101, 10T 1572 mm beträgt. Durch Verwendung der dem anderen Gerüstträger-Stützelement 112 näher positionierten ersten Verbindungsstegöffnung 120 bei einem der Gerüstträger-Stützelemente 122, beispielsweise bei dem am T ragestrukturelement 101 vorgesehenen Gerüstträger- Stützelement 112, und durch Verwendung der diesem Gerüstträger-Stützelement 112 näher liegenden zweiten Verbindungsstegöffnung 121 des anderen, am T ragestrukturelement 10T vorgesehenen Gerüstträger-Stützelements 112 wird es möglich, die beiden Gerüstträger-Stützelemente 112 mit den zweiten Profilträgeröffnungen 48 zu koppeln, welche einen gegenseitigen Abstand in der Gerüstträger-Längsrichtung LG von 1500 mm aufweisen. Das Übermaß der bei diesem Gerüstträgersystem 64 mit dem T ragestrukturelementabstand DT3 angeordneten T ragestrukturelemente 100, 10T bezüglich der zu verwendenden zweiten Profilträgeröffnungen 48 beträgt 72 mm, was durch die Summe eines Abstands Di6 von 16 mm und eines Abstands Diy von 56 mm bei einer ersten Verbindungsstegöffnung 120 bzw. einer zweiten Verbindungsstegöffnung 121 der beiden Gerüstträger-Stützelemente 112 kompensiert werden kann. In dem in Fig. 19 dargestellten Ausgestaltungsbeispiel eines Gerüstträgersystems 64 ist also bei der Bedingung C die Zahl m 15, der T ragestrukturelementabstand DT3 ist 1572 mm, der Abstand D2 zweier unmittelbar benachbarter zweiter Profilträgeröffnungen 48 ist wieder 100 mm, der Abstand D16 der zu verwendenden ersten Verbindungsstegöffnung 120 zur Gerüstträger-Stützelement-Längsachse Ls von einem der Gerüstträger-Stützelemente 112 beträgt 16 mm, und der Abstand Diy der zu verwendenden zweiten Verbindungsstegöffnung 120 zur Gerüstträger- Stützelement-Längsachse Ls des anderen Gerüstträger-Stützelements 112 beträgt 56 mm.

Die vorangehende Erläuterung zeigt, dass durch die den Bedingungen A bis C genügende Auswahl der verschiedenen Größen die Möglichkeit besteht, mit nur zwei unterschiedlich positionierten Arten von Verbindungsstegöffnungen 120, 121 mehr als zwei verschiedene und nicht einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands D2 entsprechende T ragestrukturelementabstände zu realisieren.

Die Anzahl der realisierbaren T ragestrukturelementabstände erhöht sich selbstverständlich in jedem der in den Fig. 17 bis 19 dargestellten Ausgestaltungsbeispiele von Gerüstträgersystemen 64 dann, wenn der T ragestrukturelementabstand jeweils um einen Abstand D2 oder ein ganzzahliges Vielfaches des Abstands D2 zunimmt oder abnimmt, so dass sich in Anpassung daran lediglich die jeweilige Zahl m verändert. Dies ist in Fig. 20 anhand des Gerüstträgersystems der Fig. 64 dargestellt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Gerüstträgersystem 64 weisen die beiden T ragestrukturelemente 101 , 101‘ einen noch größeren T ragestrukturelementabstand DT4 von beispielsweise 2072 mm zueinander auf. Es hat sich also bezüglich des T ragestrukturelementabstands DT3 des Gerüstträgersystems der Fig. 19 lediglich die Zahl n um 5 erhöht. Die beiden Gerüstträger-Stützelemente 112 können daher mit ihren Verbindungsstegen 118 exakt so positioniert werden, wie dies auch bei dem Gerüstträgersystem der Fig. 64 der Fall ist, um ein Übermaß des T ragestrukturelementabstands DT4, welches auch in diesem Fall 72 mm beträgt, zu kompensieren. Entsprechendes gilt auch für die Gerüstträger Systeme der Figuren 17 und 18. Auch dort kann unter Verwendung der gleichen Gerüstträger-Stützelemente 112 die Bedingung A bzw. B jeweils durch Erhöhen bzw. Verändern der Zahl m bzw. m erfüllt werden, wenn der gegenseitige Abstand der mit einem bzw. zwei Gerüstträgern 10 zu koppelnden T ragestrukturelemente 101, 101' sich um ein ganzzahliges Vielfaches des Abstands D2 der zweiten Profilträgeröffnungen 48 bezüglich des jeweils in diesen Beispielen angegebenen Abstands verändert.

Weiter ist darauf hinzuweisen, dass die Bedingungen A bis C bei einer Vielzahl anderer T ragestrukturelementabstände Du jeweils unter Verwendung der gleichen Gerüstträger-Stützelemente 112 erfüllt werden können, beispielsweise wenn diese T ragestrukturelementabstände DTI durch Multiplizieren mit einer ganzen Zahl, beispielsweise 2, erhöht werden.