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Title:
FUNCTIONAL TEXTILE, METHOD FOR FORMING A FUNCTIONAL TEXTILE, AND USE OF A FUNCTIONAL TEXTILE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/101000
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a functional textile having: a base textile; a plurality of metal functional conductors (6) provided with insulation (5a); and at least one first metal connecting conductor (7) provided with insulation (5b), wherein the functional conductors (6) are connected to the first connecting conductor (7) at contact points (9) which are mutually spaced along the first connecting conductor (7). According to the invention, the insulation (5a) of the functional conductors (6) and the insulation (5b) of the first connecting conductor (7) are at least partially displaced and/or removed at the contact points (9), and the functional conductors (6) and the first connecting conductor (7) are connected via an integral metal-to-metal bond at the contact points (9). The invention also relates to a method for forming the functional textile and to a use of the functional textile.

Inventors:
MÜLLER STEFAN (DE)
WEIS JOACHIM (DE)
Application Number:
PCT/EP2021/079637
Publication Date:
May 19, 2022
Filing Date:
October 26, 2021
Export Citation:
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Assignee:
MUELLER TEXTIL GMBH (DE)
International Classes:
D03D15/25; D03D1/00; D03D15/533; D03D15/67; D04B1/12; D04B1/22; D04B21/08; D04B21/16; D04B21/20
Foreign References:
DE4239068C21996-03-14
DE19903070A12000-08-31
DE102019103935A12020-08-20
DE10161527A12003-07-03
DE102006038612A12008-02-28
DE102018111893A12019-11-21
DE102015114778A12017-03-09
DE102009013250B32010-07-15
DE102019103934B32020-05-20
DE102019103935A12020-08-20
EP1137322B12004-05-19
DE102009010415A12009-09-10
DE4239068C21996-03-14
Attorney, Agent or Firm:
ANDREJEWSKI • HONKE PATENT- UND RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Funktionstextil mit einem Grundtextil, mit mehreren metallischen, mit einer Isolierung (5a) versehenen Funktionsleitern (6) und mit zumindest einem metallischen, mit einer Isolierung (5b) versehenen ersten Anschlussleiter (7), wobei die Funktionsleiter (6) an entlang des ersten Anschlussleiters (7) voneinander beabstandeten Kontaktstellen (9) mit dem ersten Anschlussleiter (7) verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass an den Kontaktstellen (9) die Isolierung (5a) der Funktionsleiter (6) und die Isolierung (5b) des ersten Anschlussleiters (7) zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt sind und dass die Funktionsleiter (6) und der erste Anschlussleiter (7) an den Kontaktstellen (9) durch eine stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung verbunden sind.

2. Funktionstextil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an den Kontaktstellen (9) ein Isolationsmatenal (13) separat aufgebracht ist.

3. Funktionstextil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Isolationsmatenal (13) stofflich von der Isolierung (5a) der Funktionsleiter (6) sowie der Isolierung (5b) des ersten Anschlussleiters (7) unterscheidet.

4. Funktionstextil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsleiter (6) im Wesentlichen entlang einer ersten Richtung verlaufen, wobei der erste Anschlussleiter (7) in einem Winkel dazu entlang einer zweiten Richtung verläuft.

5. Funktionstextil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsleiter (6) zwischen dem ersten Anschlussleiter (7) und einem zweiten Anschlussleiter angeschlossen sind, wobei der zweite Anschlussleiter entlang der ersten Richtung in einen Abstand zu dem ersten Anschlussleiter (7) angeordnet ist.

6. Funktionstextil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundtextil ein Abstandsgewirke mit einer ersten flächigen Gewirkelage (2), einer zweiten flächigen Gewirkelage (3) und die Gewirkelagen verbindende Abstandsfäden (4) ist, wobei die Funktionsleiter (6) zumindest abschnittsweise in der ersten Gewirkelage (2) angeordnet sind.

7. Funktionstextil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsleiter (6) ohne Maschenbildung in das Grundtextil eingebunden sind.

8. Funktionstextil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierung (5a) der Funktionsleiter (6) von einem Isolationslack gebildet ist.

9. Funktionstextil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschlussleiter (7) von Metalllitze gebildet ist, welche eine Beschichtung aus thermoplastischen Kunststoff als Isolierung (5b) aufweist.

10. Funktionstextil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschlussleiter (7) auf dem Grundtextil angeordnet ist, wobei die Funktionsleiter (6) im Bereich des ersten Anschlussleiters (7) aus dem Grundtextil herausgeführt sind.

11. Funktionstextil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsleiter (6) und/oder der erste Anschlussleiter (7) im Wesentlichen aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, insbesondere verzinntem Kupferdraht gebildet sind/ist.

12. Verfahren zur Bildung eines Funktionstextils insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , a. wobei das Grundtextil mit mehreren darin eingebundenen metallischen, mit einer Isolierung (5a) versehenen Funktionsleitern (6) bereitgestellt wird b. wobei zumindest ein metallischer, mit einer Isolierung (5b) versehener Anschlussleiter (7) derart angeordnet wird, dass dieser an Kreuzungsstellen die Funktionsleiter (6) kreuzt c. wobei an den Kreuzungsstellen zur Bildung von Kontaktstellen (9) durch lediglich lokale Einwirkung von Druck und Temperatur die Isolierung (5a) des jeweiligen Funktionsleiters (6) und die Isolierung (5b) des Anschlussleiters (7) zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt werden sowie der jeweilige Funktionsleiter (6) und der Anschlussleiter (7) durch eine stoffschlüssige Metall- Metall-Verbindung verbunden werden und d. wobei an den gebildeten Kontaktstellen ein separates Isolationsmaterial (13) aufgebracht wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Kontaktstellen (9) nacheinander mit einem thermischen Schweißwerkzeug (11 ) gebildet werden.

14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Schweißwerkzeug (11 ) für die Bildung der Kontaktstellen (9) gepulst erwärmt wird, wobei jeweils mit einem ersten Wärmepuls die Isolierung (5a) des zugeordneten Funktionsleiters (6) sowie die Isolierung (5b) des Anschlussleiters (7) zumindest teilweise verdrängt

und/oder entfernt werden und wobei mit einem zweiten Wärmepuls der jeweilige Funktionsleiter (6) und der Anschlussleiter (7) stoffschlüssig verbunden werden.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei das Schweißwerkzeug (11 ) eine Spitze (12) mit einer Fläche zwischen 0,1 mm2 und 8 mm2, insbesondere zwischen 0,3 mm2 und 3 mm2 aufweist.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei an den gebildeten Kontaktstellen (9) das separate Isolationsmaterial (13) flüssig aufgebracht und durch eine Aktivierung abgebunden wird.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei die Funktionsleiter (6) an den Kontaktstellen (9) aus dem Grundtextil herausgeführt sind, wobei der erste Anschlussleiter (7) zwischen den Funktionsleitern (6) und dem Grundtextil angeordnet wird und wobei zwischen dem ersten Anschlussleiter (7) und dem Grundtextil für die Bildung der Kontaktstellen (9) temporär ein Schutzstreifen (10) zwischengelegt wird.

18. Verwendung eines Funktionstextils nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Heizung, insbesondere von Innenräumen eines Kraftfahrzeuges.

19. Verwendung nach Anspruch 18, mit der Maßgabe, dass auf dem Grundtextil eine Dekorschicht angeordnet ist, wobei die Funktionsleiter (6) an einer der Dekorschicht zugewandten Seite des Grundtextils angeordnet sind.

Description:
Funktionstextil, Verfahren zur Bildung eines Funktionstextils sowie Verwendung eines Funktionstextils

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft ein Funktionstextil mit einem Grundtextil, mit mehreren metallischen, mit einer Isolierung versehenen Funktionsleitern und mit zumindest einem metallischen, mit einer Isolierung versehenen ersten Anschlussleiter, wobei die Funktionsleiter an entlang des ersten Anschlussleiters voneinander beabstandeten Kontaktstellen mit dem Anschlussleiter verbunden sind.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Funktionstextil mit leitfähigen Eigenschaften, wobei ein solches Funktionstextil auf vorteilhafte Weise zu Heizzwecken eingesetzt werden kann. So ist es beispielsweise bekannt, in Kraftfahrzeugen Sitzflächen, Rückenlehnen oder auch Innenverkleidungsteile durch Funktionstextilien zu beheizen.

Im Rahmen der Erfindung umfasst das Funktionstextil ein Grundtextil, welches üblicherweise aus Fäden, insbesondere aus Kunststofffäden, gebildet ist, wobei auch die metallischen, mit einer Isolierung versehenen Funktionsleiter von dem Grundtextil gehalten sind.

Im Rahmen der Erfindung kommen grundsätzlich unterschiedliche Textilien mit einer gleichmäßigen Struktur in Betracht. Entsprechende Textilien mit einer gleichmäßigen oder im Wesentlichen gleichmäßigen Struktur können beispielsweise durch ein Wirken, Stricken oder Weben erzeugt werden. Grundsätzlich kann das Grundtextil aber auch von einem Vlies (Nonwoven) gebildet sein, wobei dann einzelne Fäden oder Fasern in einem gewissen Maße statistisch angeordnet, abgelegt und ausgerichtet sind. Bei dem Grundtextil kann es sich im Rahmen der Erfindung insbesondere auch um ein Abstandstextil handeln. Abstandstextilien umfassen gemäß ihrem allgemeinen Aufbau eine erste flächige Textillage, eine davon beabstandete, üblicherweise parallel angeordnete zweite flächige Textillage und die Textillagen miteinander verbindende Abstandsfäden.

Abstandsgewirke können zur Bildung von Heiztextilien eingesetzt werden. Abstandsgewirke zeichnen sich durch ein geringes Flächengewicht, eine vergleichsweise offene und luftdurchlässige Struktur sowie elastische Eigenschaften in Dickenrichtung aus. Bei Abstandsgewirken mit einer ersten flächigen Gewirkelage, einer zweiten flächigen Gewirkelage und die Gewirkelagen verbindenden Abstandsfäden sind dann die Heizleiter in die üblicherweise aus Kunststofffäden gebildete Struktur der entsprechenden Gewirkelage eingearbeitet.

Aus der DE 10 2006 038 612 A1 ist ein Funktionstextil in Form eines Abstandsgewirkeabschnittes bekannt, wobei nicht-isolierte Heizleiter in eine flächige Gewirkelage eingearbeitet sind und sich untereinander berühren. Durch eine solche Ausgestaltung wird eine flächige, leitende Struktur gebildet, die durch zwei seitliche, eingewirkte Anschlussleiter kontaktierbar ist. Da sämtliche Leiterfäden eine gemeinsame elektrisch leitende Struktur mit einer Vielzahl von Kontaktstellen bilden, ist grundsätzlich eine punktuelle Kontaktierung ausreichend. Allerdings kann es in der Praxis auch unter Umständen zu einer lokal ungleichmäßigen oder unzureichenden Erwärmung kommen.

Die DE 10 2018 111 893 A1 beschreibt ein Heiztextil zur Übertragung von Wärme, wobei elektrisch leitfähige Faserstränge vorhanden sind und wobei die Kontaktierung der Faserstränge auch durch einen berührenden Kontakt mittels maschenartiger Verbindungen vorgesehen ist. Hinsichtlich einer langfristigen Funktion sind jedoch viele bekannte Heiztextilien mit nicht-isolierten Heizleitern verbesserungsbedürftig. In diesem Zusammenhang ist es auch üblich, dass Funktionstextilien und insbesondere Heiztextilien für den Einsatz bei Kraftfahrzeugen vorab äußerst anspruchsvollen Tests unterzogen werden, wobei unter anderem mechanische Belastungen ausgeübt werden und die Funktionstextilien zusätzlich mit Fremdstoffen wie leitenden und/oder oder oxidierenden Flüssigkeiten in Kontakt gebracht werden. Bei nicht-isolierten Heizleitern kann dabei ein Versagen beispielsweise durch Korrosion und Oxidation resultieren.

Um bei einfach zu kontaktierenden, nicht-isolierten Systemen die beschriebenen Nachteile zu vermeiden, wurden unterschiedliche Ansätze verfolgt. Selbst bei dem Einsatz von korrosionsbeständigen Nickel-Kupfer-Legierungen für die Heizleiter resultiert weiterhin nur eine begrenzte Standfestigkeit.

Gemäß der DE 10 2015 114 778 A1 wird in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, Filamente mit einer leitfähigen Beschichtung insbesondere aus Silber zu versehen, wodurch die Korrosionsneigung zumindest reduziert ist. Die mit der Herstellung eines solchen Abstandsgewirkes verbundenen Kosten sind jedoch vergleichsweise hoch. Dies gilt insbesondere, wenn der zur Verfügung stehende leitende Querschnitt der vergleichsweise dünnen Beschichtung zugrunde gelegt wird. Auch die Beständigkeit ist verbesserungsbedürftig. Dabei ist zu beachten, dass eine dünne Beschichtung aus Metall und insbesondere Silber im Vergleich zu einem Filament aus Kunststoff als Kern wenig dehnbar ist, sodass bei einer Dehnung des gesamten Fadens bei der Herstellung oder der Benutzung Risse bzw. Mikrorisse in der metallischen Beschichtung entstehen können. Bei einem in Kombination mit Silber bevorzugten Polyamid als Material für die Filamente besteht dann auch das Problem eines Aufquellens bei der Einwirkung von Feuchtigkeit, wodurch eine weitergehende Schädigung resultiert.

Ein gattungsgemäßes Funktionstextil in Form eines Abstandsgewirkeabschnittes ist aus der DE 10 2009 013 250 B3 bekannt, wobei hinsichtlich der Heizleiter als Funktionsleiter und Anschlussleiter gattungsgemäße isolierte Systeme sowie alternativ unisolierte Systeme beschrieben sind. Bei blanken Funktionsleitern und einem blanken Anschlussleiter kann eine sichere Kontaktierung durch einen elektrisch leitfähigen Klebstoff erreicht werden. Des Weiteren kann ein Verschweißen auch dadurch erfolgen, dass durch einen entsprechend hohen Stromfluss und den Widerstand an den Kontaktstellen ein Aufschmelzen erfolgt, sodass eine stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung gebildet werden kann.

Aus der DE 102018 111 893 A1 ist ein textiles Trägermaterial zur Bildung eines Heizelementes bekannt, wobei die Kontaktierung auch mittels Klebstoff, nämlich Schmelzkleber erfolgt. Zur Fixierung von Heizleitern an Kontaktleiterlitzen sind zusätzlich Maschenfäden vorgesehen.

Wenn dagegen gemäß der gattungsgemäßen Ausgestaltung die Funktionsleiter und der zumindest erste Anschlussleiter mit einer Isolierung versehen sind, so kann die Isolierung so weit aufgeschmolzen werden, dass die Funktionsleiter und der erste Anschlussleiter in einem berührenden Kontakt elektrisch leitend verbunden werden. Gerade im Hinblick auf langfristige Belastungen oder die zuvor genannten Materialtests sind jedoch auch solche Ausgestaltungen des Funktionstextils verbesserungsbedürftig.

Gattungsgemäße Funktionstextilien in Form von Abstandsgewirken sind auch aus der DE 10 2019 103 934 B3 und DE 10 2019 103 935 A1 bekannt. Bei den beschriebenen Heizeinlagen in Form eines Abstandsgewirkeabschnittes sind mehrere im Wesentlichen entlang einer ersten Richtung verlaufende Heizleiter in etwa parallel zueinander angeordnet, wobei an den Enden eine Kontak- tierung erfolgen kann. Die konkrete Art der Kontaktierung ist dabei nicht angegeben.

Ein Gewebe mit leitfähigen Funktionsleitern ist aus EP 1 137 322 B1 bekannt. Die vorzugsweise aus Kohlefasern gebildeten Leiter sind mit einer isolierenden Mantelschicht versehen. Durch Aufschmelzen der Mantelschicht können die Funktionsleiter aus Kohlefaser in einen berührenden Kontakt gebracht werden.

Um das Problem einer aufwendigen Kontaktierung zu vermeiden, ist gemäß der DE 10 2009 010 415 A1 ein einziger elektrisch leitender Widerstandsdraht mäanderförmig in ein Grundtextil in Form eines Abstandsgewirkes eingelegt. Die Herstellung ist äußerst aufwendig. Durch die Anordnung zwischen den Gewirkelagen resultiert eine gewisse Isolierung in beide Richtungen.

Dagegen ist es bei der Integration der Funktionsfäden in eine der Gewirkeschichten besonders vorteilhaft, dass die Erwärmung hauptsächlich an der entsprechenden Gewirkelage erfolgt, während gegenüberliegend durch die Beabstandung mittels der Abstandsfäden und die dadurch zwischen den Gewirkelagen bereitgestellte Luftschicht bereits eine gewisse thermische Isolierung erreicht wird. Bei der Beheizung von Innenräumen beispielsweise in Kraftfahrzeugen wird dann die mit den Funktionsleitern versehene Gewirkelage zweckmäßigerweise in Richtung des Innenraums ausgerichtet, sodass auch gegenüberliegend die Wärmeverluste in Richtung der Karosserie bzw. der Außenhaut eines solchen Kraftfahrzeuges minimiert sind.

Die DE 4 239 068 C2 offenbart ein Abstandsgewirke mit mehreren Heizleitern und zwei voneinander beabstandeten Anschlussleitern. Die Heizleiter und die Anschlussleiter können eine Isolierung aufweisen, die an den gegenseitigen Verbindungsstellen unterbrochen ist. Die genaue Art der Verbindung ist nicht beschrieben.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Funktionstextil insbesondere für Heizzwecke anzugeben, welches gute Funktionseigenschaften aufweist und besonders robust und widerstandsfähig ist. Des Weiteren sollen auch ein Verfahren zur Bildung des Funktionstextils sowie eine bevorzugte Verwendung des Funktionstextils angegeben werden.

Gegenstand der Erfindung und Lösung der Aufgabe sind ein Funktionstextil gemäß Patentanspruch 1 , ein Verfahren zur Bildung eines Funktionstextils gemäß Patentanspruch 13 sowie die Verwendung eines Funktionstextils nach Patentanspruch 19.

Ausgehend von einem gattungsgemäßen Funktionstextil ist demnach erfindungsgemäß zunächst vorgesehen, dass an den Kontaktstellen die Isolierung der Funktionsleiter und die Isolierung des ersten Anschlussleiters zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt sind und dass die Funktionsleiter und der erste Anschlussleiter an den Kontaktstellen durch eine stoffschlüssige Metall- Metall-Verbindung verbunden sind.

Mit der stoffschlüssigen Metall-Metall-Verbindung geht an jeder Kontaktstelle anders als bei einem lediglich anliegenden Kontakt die metallische Struktur des jeweiligen Funktionsleiters in die metallische Struktur des ersten Anschlussleiters über. Die entsprechenden Funktionsleiter und der erste Anschlussleiter sind also zumindest partiell durch ein Verlöten oder Verschweißen unmittelbar miteinander verbunden, sodass bereits alleine die stoffschlüssige Metall-Metall- Verbindung eine gewisse Festigkeit aufweist.

Durch die stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung ist ein geringer elektrischer Widerstand der Kontaktstellen gewährleistet. Zumindest bis zu einer gewissen Belastungsgrenze bleibt die stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung bei mechanischen Einwirkungen unverändert und kann auch in einem gewissen Maße Zugkräfte aufnehmen. Relativbewegungen, die zu Kontaktwiderständen, einer elektrisch induzierten Korrosion oder sonstigen Beeinträchtigungen führen können, werden somit sicher vermieden. Die stoffschlüssige Metall-Metall- Verbindung ist auch weitgehend gegenüber Einflüssen von außen geschützt.

Um insbesondere durch Druck und Temperatur die beschriebene stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung zu erzeugen, sind an den Kontaktstellen die Isolierung der Funktionsleiter und die Isolierung des ersten Anschlussleiters zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt. Ein bevorzugtes Verfahren, mit dem ein solches Funktionstextil erst auf vorteilhafte Weise gebildet werden kann, wird nachfolgend beschrieben.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass an den Kontaktstellen ein Isolationsmaterial separat aufgebracht ist. Durch dieses separat aufgebrachte Isolationsmaterial kann ausgeglichen werden, dass die Isolierung der Funktionsleiter und die Isolierung des ersten Anschlussleiters an den Kontaktstellen zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt sind. Durch das separat aufgebrachte Isolationsmaterial wird auch die elektrische Isolierung an den Kontaktstellen sichergestellt, sodass insgesamt ein vollständig isoliertes System bereitgestellt werden kann. Auch unter Einfluss von Fremdstoffen ist somit eine elektrochemische Korrosion oder anderweitige Beeinträchtigung weitgehend ausgeschlossen. Dabei ergibt sich auch der Vorteil, dass mit den Isolierungen der Funktionsleiter sowie des ersten Anschlussleiters einerseits sowie das separat aufgebrachte Isolationsmaterial andererseits eine effektive Schutzschicht bereitgestellt wird.

Zusätzlich bewirkt das an den Kontaktstellen separat aufgebrachte Isolationsmaterial auch eine mechanische Verstärkung mit gewissen mechanisch ausgleichenden Eigenschaften. In den Kontaktstellen wird so durch die Kombi- nation der stoffschlüssigen Metall-Metall-Verbindung einerseits und das separat aufgebracht Isolationsmatenal andererseits in Summe eine besonders hohe Festigkeit und Widerstandsfähigkeit erreicht, welche die Festigkeit alleine der Metall-Metall-Verbindung bzw. alleine die Festigkeit eines separat aufgebrachten Isolationsmatenals wesentlich übersteigt.

Wie auch nachfolgend erläutert, sind die Isolierung der Funktionsleiter, die Isolierung des ersten Anschlussleiters sowie das separat aufgebrachte Isolationsmatenal üblicherweise von einem Kunststoff gebildet, wobei unterschiedliche Arten von Kunststoff in Betracht kommen. Üblicherweise unterscheidet sich das separat aufgebrachte Isolationsmaterial stofflich von der Isolierung der Funktionsleiter sowie der Isolierung des ersten Anschlussleiters. Entsprechend können die unterschiedlichen Materialien an dem Funktionstextil selbst leicht analysiert und gegebenenfalls unterschieden werden.

Die Funktionsleiter sind insbesondere zu Heizzwecken vorgesehen, wobei die vorliegende Erfindung darauf jedoch nicht beschränkt ist. Zusätzlich oder alternativ können Funktionsleiter beispielsweise auch im Zusammenhang mit Sensoren, einer Belegungserkennung oder dergleichen vorgesehen sein.

Bei den verschiedenen Anwendungen ist üblicherweise vorgesehen, dass die Funktionsleiter im Vergleich zu dem ersten Anschlussleiter einen deutlich geringeren Leitungsquerschnitt und entsprechend einen deutlich größeren Widerstand aufweisen. Entsprechend können die Funktionsleiter vorzugsweise von jeweils einem vergleichsweise dünnen Draht gebildet sein, wobei dann die Isolierung beispielsweise in Form einer Lackschicht vorgesehen sein kann. Entsprechende Lackdrähte sind mit unterschiedlichen metallischen Materialien, in unterschiedlichen Dicken und mit unterschiedlichen Lackierungen verfügbar. Wie nachfolgend auch weiter beschrieben wird, ergeben sich durch die Isolierung auf Polymerbasis und insbesondere in Form eines Isolationslacks auch Vorteile bei der Herstellung des Funktionstextils, wenn die Funktionsleiter in das Grundtextil eingebracht werden. Wenn die Funktionsleiter beispielsweise in einem Web-, Strick- oder Wirkprozess auf entsprechenden Textilmaschinen verarbeitet werden, ergibt sich dort durch den Isolationslack auf der Basis von Kunststoff eine geringere Reibung und ein geringerer Verschleiß im Vergleich zu einem blanken, unisolierten Metalldraht.

Der Isolationslack kann beispielsweise auf der Basis von Polyurethan gebildet sein, wobei entsprechende Lacke häufig duroplastisch aushärten.

Wie bereits zuvor beschrieben, weist der erste Anschlussleiter zweckmäßigerweise einen größeren Leitungsquerschnitt auf. In diesem Zusammenhang ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der erste Anschlussleiter von Metalllitze, insbesondere Kupferlitze gebildet ist. Die Kupferlitze ist in Wesentlichen aus Kupfer oder einer Kupferlegierung gebildet. Der erste Anschlussleiter kann insbesondere bei einer Ausgestaltung aus Metalllitze eine Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff als Isolierung aufweisen, welche auf die Metalllitze aufextrudiert ist. Bei einem Aufextrudieren von thermoplastischem Kunststoff ergibt sich der Vorteil, dass die Metalllitze ummantelt wird. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Drähten der Litze werden dabei jedoch nicht oder nur teilweise ausgefüllt. Grundsätzlich kann die Isolierung des ersten Anschlussleiters aber auch durch eine andersartige Beschichtung, beispielsweise durch Eintauchen in flüssigen thermoplastischen Kunststoff oder einen aushärtenden duroplastischen Kunststoff gebildet werden.

Hinsichtlich der Verarbeitung und Handhabung des ersten Anschlussleiters sowie der Widerstandsfähigkeit ist als thermoplastischer Kunststoff als Isolie- rung des ersten Anschlussleiters vorzugsweise ein thermoplastisches Elastomer (TPE) vorgesehen. Grundsätzlich kommen alle Arten von thermoplastischem Elastomer in Betracht, wobei thermoplastisches Elastomer auf der Basis von Polyester bzw. Copolyester (TPE-E) bevorzugt ist.

Wie auch nachfolgend im Zusammenhang mit dem Verfahren zur Bildung des Funktionstexti Is beschrieben, wird das Isolationsmaterial an den Kontaktstellen üblicherweise flüssig aufgebracht. Neben einem schmelzflüssigen Auftrag von thermoplastischem Kunststoff kann das separate Isolationsmaterial je nach Zusammensetzung auch bei Raumtemperatur aufgebracht werden und dann aushärten. Zweckmäßigerweise erfolgt das Aushärten bzw. Abbinden dann durch eine Aktivierung, insbesondere durch UV-Licht. In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, ein zunächst flüssig aufgebrachtes Isolationsmatenal innerhalb weniger Sekunden, beispielsweise in etwa vier Sekunden, durch eine Bestrahlung mit UV-Licht abzubinden. Auf besonders vorteilhafte Weise kann dann das Funktionstextil schnell entnommen und weiterverarbeitet bzw. gelagert werden. Dabei ergibt sich auch der Vorteil, dass an den Kontaktstellen bereits eine hohe Festigkeit durch die stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung einerseits und das aufgebrachte Isolationsmaterial andererseits bereitgestellt ist.

Wenn gemäß der zuvor beschriebenen bevorzugten Variante das flüssig aufgebrachte Isolationsmatenal durch eine Aktivierung abbindet, können dazu auch zwei chemische Komponenten zusammengebracht werden (2-K- Isolationsmaterialien und -Klebstoffe), wobei ein entsprechend beschleunigtes Abbinden auch durch den erstmaligen Kontakt mit Luft und/oder Feuchtigkeit erzielt werden kann.

Die Funktionsleiter können gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung in einer Parallelschaltung an den ersten Anschlussleiter angeschlossen werden. Des Weiteren können beispielsweise zwei einander zugeordnete Funktionsleiter als Gruppe in Reihe geschaltet sein, wobei wiederum mehrere so gebildete Gruppen zueinander parallel geschaltet sein können. Grundsätzlich kommen auch andere elektrische Verschaltungen in Betracht.

Die Funktionsleiter können im Wesentlichen entlang einer ersten Richtung verlaufen, wobei der erste Anschlussleiter in einem Winkel dazu entlang einer zweiten Richtung verläuft. Die Funktionsleiter müssen für den Verlauf im Wesentlichen entlang der ersten Richtung jeweils nicht gerade und untereinander nicht parallel verlaufen. Die einzelnen Funktionsleiter können - wie grundsätzlich bekannt - auch in einer Wellenform oder einem Zick-Zack verlaufen. Zusätzlich können auch benachbarte Funktionsleiter zumindest bereichsweise bei einem nicht-parallelen Verlauf einen größeren oder geringeren Abstand zueinander aufweisen. Durch entsprechende Maßnahmen können für bestimmte Anwendungszwecke beispielsweise von einer Rechteckform abweichende Konturen des Funktionstextils erzeugt und/oder einzelne Bereiche mit Funktionsleitern ausgespart werden.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass sich die einzelnen Funktionsleiter nicht schneiden, selbst wenn dies aufgrund der Isolierung an sich unbedenklich ist.

Hinsichtlich einer möglichen Anordnung der Funktionsleiter wird auf die DE 10 2019 103 934 B3 verwiesen, welche einen Abstandsgewirkeabschnitt mit Funktionsleiter in Form von Heizleitern betrifft. Variationsmöglichkeiten hinsichtlich der Anordnung von Heizleitern sind beispielsweise in den Figuren 4A bis 4E und Fig. 5 dargestellt.

Um die Funktionsleiter üblicherweise benachbart zu einem Rand des Funktionstextils mit dem ersten Anschlussleiter zu kontaktieren, verläuft dieser in einem Winkel zu den einzelnen Funktionsleitern, sodass an den Kreuzungsstellen die Kontaktstellen gebildet sind. Dabei kann vorgesehen sein, dass die zweite Richtung in einem rechten Winkel oder in etwa rechten Winkel zu der ersten Richtung verläuft. Grundsätzlich kann es je nach Matenalzuschnitt bzw. Einsatzzweck auch zweckmäßig sein, wenn der erste Anschlussleiter abweichend von einem rechten Winkel schräg verläuft. Die erste Richtung und die zweite Richtung können dann beispielsweise einen Winkel zwischen 60° und 90° einschließen.

Grundsätzlich ist es auch möglich, dass der erste Anschlussleiter nicht gerade verläuft und beispielsweise entlang eines Bogens angeordnet ist. Durch einen entsprechenden Verlauf kann für bestimmte Anwendungszwecke eine erweiterte Formanpassung erfolgen, wobei dann jedoch ein erhöhter Herstellungsaufwand nicht ausgeschlossen werden kann.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Funktionsleiter zwischen dem ersten Anschlussleiter und einem zweiten Anschlussleiter angeschlossen sind, wobei der zweite Anschlussleiter entlang der ersten Richtung in einem Abstand zu dem ersten Anschlussleiter angeordnet ist. Im Rahmen einer solchen Ausgestaltung bilden dann die beiden Anschlussleiter eine Zu- und Ableitung für die Funktionsleiter. Bei dem Einsatz in einem Gleichstrom-System insbesondere eines Kraftfahrzeugs kann dann zweckmäßigerweise einer der beiden Anschlussleiter einer Masse der gesamten Elektrik zugeordnet sein.

Sofern gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ein zweiter Anschlussleiter vorgesehen ist, so gelten sämtliche im Zusammenhang mit dem ersten Anschlussleiter beschriebenen Merkmale und Variationsmöglichkeiten auch für den zweiten Anschlussleiter. Wie bereits eingangs erläutert, können im Rahmen der Erfindung unterschiedliche Arten des Grundtextils vorgesehen sein. Das Grundtextil kann beispielsweise in einem Web-, Strick- oder Wirkprozess gebildet sein, wobei alternativ aber auch Vliese mit einer gewissen statistischen Ablage von Fäden und Fasern in Betracht kommen. Gerade in einem Web-, Strick- oder Wirkprozess gebildete Grundtextilien können sowohl als einfache Textillage oder vorzugsweise als Abstandstextil mit einer ersten flächigen Textillage, einer zweiten flächigen Textillage und die beiden Textillagen verbindende Abstandsfäden gebildet sein.

Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung des Grundtextils ist es hinsichtlich der Bildung des Funktionstextils von Vorteil, wenn die einzelnen Funktionsleiter im Bereich der Kontaktstellen aus einer Oberfläche des Grundtextils herausgeführt sind bzw. auf dem Grundtextil aufliegen. Der erste Anschlussleiter kann dann dort zwischen dem Grundtextil und den Funktionsleitern eingeschoben werden, wobei dann an der entsprechenden Seite des Grundtextils die Kontaktstellen erzeugt werden. Alternativ ist es auch möglich, das Grundtextil vor dem Erzeugen der Kontaktstellen so zuzuschneiden, dass das Grundtextil im Bereich der zu bildenden Kontaktstellen entfernt ist. Auch dann ist es jedoch bevorzugt, wenn die Funktionsleiter aus der zugeordneten Oberfläche herausgeführt sind und so nach einem Zuschnitt frei liegen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Grundtextil von einem Abstandsgewirke mit einer ersten flächigen Gewirkelage, einer zweiten flächigen Gewirkelage und die Gewirkelagen verbindende Abstandsfäden gebildet, wobei die Funktionsleiter in der ersten Gewirkelage angeordnet sind. Wenn das Grundtextil von einem Vlies oder einem Gewebe gebildet ist, können die Funktionsleiter gerade oder gegebenenfalls auch in einem Zickzack in das Grundtextil eingebracht werden.

Bei einem Gestricke oder Gewirke können die Funktionsleiter grundsätzlich auch wie die üblicherweise aus Kunststoff bestehenden Fäden des Grundtextils Maschen bilden. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass die Funktionsleiter ohne Maschenbildung in das Grundtextil eingebunden sind. Zweckmäßig ist in diesem Zusammenhang beispielsweise eine Zick-Zack-Konfiguration, wie sie grundsätzlich aus den Druckschriften DE 10 2009 013 250 B3, DE 4 239 068 C2, DE 10 2019 103 934 B3 und DE 102019 103 935 A1 bekannt ist.

Die Funktionsleiter können beispielsweise einen Durchmesser zwischen 25 pm und 200 pm, besonders bevorzugt zwischen 40 pm und 100 pm aufweisen. Insbesondere für einen Einsatz zu Heizzwecken kann der elektrische Widerstand der Funktionsleiter zwischen 1 O (Ohm)/m und 280 O /m (Ohm pro Meter), bevorzugt zwischen 5 O/m und 70 O/m liegen.

Der zuvor angegebene Durchmesser bezieht sich dabei auf die übliche kreisrunde Form des Drahtes. Grundsätzlich können auch Metalldrähte eingesetzt werden, deren Querschnitt nicht kreisrund ist. Die Querschnittsfläche entspricht dann zweckmäßigerweise der Fläche eines kreisrunden Drahtes mit dem zuvor angegebenen Durchmesser.

Der erste Anschlussleiter und soweit vorgesehen der zweite Anschlussleiter weisen einen größeren Leitungsquerschnitt auf und können besonders bevorzugt aus Metalllitze, insbesondere Kupferlitze gebildet sein. Die Kupferlitze ist in Wesentlichen aus Kupfer oder einer Kupferlegierung gebildet. Hinsichtlich einer guten Leitfähigkeit und einer guten Verarbeitbarkeit können die Funktionsleiter und/oder der erste Anschlussleiter bzw. der optional vorgesehene zweite Anschlussleiter aus Kupferdraht bzw. Kupferlitze gebildet sein, wobei die Kupferlitze ihrerseits aus mehreren Kupferdrähten besteht. Bei Kupfer bzw. einer Kupferlegierung als Material für die Funktionsleiter und/oder die Anschlussleiter kann auch eine zusätzliche metallische Beschichtung zweckmäßig sein. Beispielsweise kann Kupferdraht verzinnt, insbesondere feuerverzinnt sein. Es ergibt sich dann der Vorteil, dass durch die Beschichtung aus Zinn mit einer typischen Dicke von etwa 1 pm bis 2 pm das darunterliegende Kupfer bzw. die darunterliegende Kupferlegierung besser geschützt ist und auch der erfindungsgemäß vorgesehene stoffschlüssige Metall-Metall-Kontakt leichter gebildet werden kann. Unabhängig von einer Bildung aus im Wesentlichen reinem Kupfer oder einer Kupferlegierung werden die entsprechenden Drähte bzw. Litzen im Rahmen der Erfindung als Kupferdrähte bzw. Kupferlitze bezeichnet.

Um den stoffschlüssigen Metall-Metall-Kontakt zu erzeugen, sind auch die üblicherweise deutlich unterschiedlichen Leitungsquerschnitte der Funktionsleiter einerseits und des ersten Anschlussleiters bzw. des optional vorgesehenen zweiten Anschlussleiters sowie die daraus resultierende unterschiedliche Wärmeleitung zu beachten. So ist es zunächst sinnvoll, wenn der erste Anschlussleiter und gegebenenfalls der zweite Anschlussleiter zwischen den aus dem Grundtextil herausgeführten Funktionsleitern sowie dem Grundtextil angeordnet werden. Von außen gesehen liegen dann die Funktionsleiter über dem ersten Anschlussleiter bzw. dem zweiten Anschlussleiter, sodass dort leichter eine geeignete Verbindung gebildet werden kann.

Gerade aufgrund der unterschiedlichen Größe und Wärmeleitung kann die Erzeugung der Kontaktstellen schwierig sein. Orientierende Versuche haben gezeigt, dass die Erzeugung einer zuverlässigen Verbindung mittels Ultra- schallschweißen oder Laserschweißen zumindest nicht ohne weiteres möglich ist.

Vor diesem Hintergrund betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Bildung eines Funktionstextils, welches insbesondere die zuvor beschriebenen Merkmale aufweist. Selbstverständlich kann durch die zuvor beschriebenen Merkmale auch das nachfolgend beschriebene Verfahren weiter spezifiziert werden.

Gemäß dem Verfahren zur Bildung des Funktionstextils wird ein Grundtextil mit mehreren darin eingebunden metallischen, mit einer Isolierung versehenen Funktionsleitern bereitgestellt, wobei zumindest ein metallischer, mit einer Isolierung versehener Anschlussleiter derart angeordnet wird, dass dieser an Kreuzungsstellen die Funktionsleiter kreuzt, wobei an den Kreuzungsstellen zur Bildung von Kontaktstellen durch lediglich lokale Einwirkung von Druck und Temperatur die Isolierung des jeweiligen Funktionsleiters und die Isolierung des Anschlussleiters zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt werden sowie der jeweilige Funktionsleiter und der Anschlussleiter durch eine stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung verbunden werden und wobei an den gebildeten Kontaktstellen ein separates Isolationsmaterial aufgebracht wird.

Die Kontaktstellen werden vorzugsweise nacheinander mit einem thermischen Schweißwerkzeug gebildet, welches auch als Thermode bezeichnet werden kann. Entsprechende Schweißwerkzeuge sind aus dem Bereich der Elektronik bekannt.

Die Ansteuerung der einzelnen Kreuzungsstellen zur Bildung der Kontaktstellen kann dabei manuell, computergestützt oder vollautomatisch erfolgen. Bei einer manuellen Verfahrensführung können optische Hilfsmittel wie Mikroskope, Vergrößerungsgläser oder Kameras eingesetzt werden. Kameras können auch für eine computergestützte oder vollautomatische Verfahrensführung mit einer entsprechenden elektronischen Steuerung eingesetzt werden.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist bei dem Einsatz des thermischen Schweißwerkzeuges vorgesehen, dass das Schweißwerkzeug für die Bildung der Kontaktstellen gepulst erwärmt wird, wobei jeweils mit einem ersten Wärmepuls die Isolierung des zugeordneten Funktionsleiters sowie des Anschlussleiters zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt werden und wobei danach mit einem zweiten Wärmepuls der jeweilige Funktionsleiter und der Anschlussleiter stoffschlüssig verbunden, insbesondere verlötet oder verschweißt werden. Durch eine solche zweigeteilte Verfahrensführung können die an sich hinsichtlich ihrer Anforderungen unterschiedlichen Schritte separat optimiert werden.

Das Schweißwerkzeug weist zweckmäßigerweise eine Spitze auf, welche hinsichtlich ihrer Größe auf die Bildung der Kontaktstellen optimiert ist. Die wirksame Fläche der Spitze ist dabei zweckmäßigerweise so groß, dass das Schweißwerkzeug ohne übermäßigen Aufwand an den Kreuzungsstellen positioniert werden kann und dort den jeweiligen Funktionsleiter und den üblicherweise darunterliegenden Anschlussleiter im ausreichenden Maße erwärmen kann. Andererseits soll hinsichtlich der Verfahrensgeschwindigkeit, der Energieeffizienz und der Materialschonung die wirksame Fläche nicht zu groß gewählt werden. Die wirksame Fläche an der Spitze des Schweißwerkzeugs kann beispielsweise zwischen 0,1 mm 2 und 8 mm 2 , insbesondere zwischen 0,3 mm 2 und 3 mm 2 betragen.

Wie bereits zuvor erläutert, wird an den gebildeten Kontaktstellen das separat vorgesehene Isolationsmatenal bevorzugt flüssig aufgebracht und durch eine Aktivierung abgebunden. Hinsichtlich der Bildung der Kontaktstellen durch lokale Einwirkung von Druck und Temperatur muss gerade bei Abstandstextilien eine geeignete Unterlage bzw. Gegenfläche bereitgestellt werden, insbesondere wenn die Einwirkung von Druck und Temperatur mittels des zuvor beschriebenen thermischen Schweißwerkzeugs erfolgt. Zusätzlich soll auch das Grundtextil vor übermäßiger Wärmeeinwirkung geschützt werden.

Vor diesem Hintergrund ist gemäß einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens vorgesehen, dass die Funktionsleiter an den Kontaktstellen aus dem Grundtextil, insbesondere in Form eines Abstandsgewirkes, herausgeführt sind, wobei der erste Anschlussleiter zwischen den Funktionsleitern und dem Grundtextil angeordnet wird und wobei dann zwischen dem Anschlussleiter und dem Grundtextil für die Bildung der Kontaktstellen temporär ein Schutzstreifen zwischengelegt wird. Der Schutzstreifen kann beispielsweise aus einem temperaturbeständigen Kunststoff gebildet sein, welcher nach der Erzeugung der Kontaktstellen wieder entfernt wird.

Alternativ ist es aber auch möglich, dass das Grundtextil vor der Erzeugung der Kontaktstellen so beschnitten wird, dass die Funktionsleiter in dem entsprechenden Bereich frei liegen.

Schließlich betrifft die Erfindung auch die Verwendung des zuvor beschriebenen Funktionstextils zur Heizung, insbesondere von Innenräumen eines Kraftfahrzeuges. Die Verwendung erfolgt vorzugsweise mit der Maßgabe, dass das Funktionstextil zwischen 8 und 40, insbesondere zwischen 12 und 26 Funktionsleiter als Heizleiter aufweist, welche beispielsweise - wie zuvor erläutert - einzeln oder paarweise in Gruppen in einer elektrischen Parallelschaltung angeschlossen sein können. Die Anzahl von 8 bis 40 Heizleitern ist für viele Anwendungszwecke wie beispielsweise zur Bildung von Türverkleidungen, Sitzflächen oder Armaturentafeln zweckmäßig, wobei die Erfindung jedoch nicht auf die angegebene Anzahl beschränkt ist. Für bestimmte Anwendungen wie beispielsweise beheizte Lenkräder oder großflächige Dachhimmel können auch weniger bzw. mehr Heizleiter vorgesehen sein.

Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass auf dem Grundtextil eine Dekorschicht angeordnet ist, wobei die Funktionsleiter an einer der Dekorschicht zugewandten Seite des Grundtextils angeordnet sind. Bei der Dekorschicht kann es sich beispielsweise um Leder, Kunstleder, eine Folie oder einen Bezugsstoff handeln.

Wenn das Grundtextil gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung von einem Abstandsgewirke mit einer ersten flächigen Gewirkelage, einer zweiten flächigen Gewirkelage und Abstandsfäden dazwischen gebildet ist, können die Funktionsleiter dann beispielsweise in der ersten Gewirkelage angeordnet sein, wobei dann die Dekorschicht auch an die erste Gewirkelage anschließt. Die dem Innenraum beispielsweise eines Kraftfahrzeuges zugewandte Dekorschicht kann dann durch die unmittelbar darunterliegenden Funktionsleiter bei einem entsprechenden Stromfluss sehr schnell erwärmt werden, wobei in der entgegengesetzten Richtung durch die Beabstandung mittels der Abstandsfäden und die dadurch zwischen den Gewirkelagen bereitgestellte Luftschicht eine gute thermische isolierende Wirkung erreicht wird.

Wenn beispielsweise eine Türinnenverkleidung mit dem Funktionstextil zu Heizzwecken ausgerüstet wird, so erfolgt zu dem Innenraum des Kraftfahrzeuges eine sehr schnelle Wärmeabgabe, während die Wärmeverluste nach außen, beispielsweise durch eine Fahrzeugtür hindurch, begrenzt werden können. Das Funktionstextil kann alternativ auch in anderen Bereichen eines Kraftfahrzeuges, beispielsweise in Sitzflächen, Armlehnen, Armaturentafeln, Lenkrädern oder dergleichen eingesetzt werden.

Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass mit zunehmender Elektromobilität bei entsprechenden Fahrzeugen nicht die Abwärme eines Verbrennungsmotors genutzt werden kann. Vor diesem Hintergrund ist es auch von Vorteil, wenn Insassen eines Kraftfahrzeuges durch Kontaktwärme oder Strahlungswärme ein angenehmes Wärmeempfinden ermöglicht wird, ohne dass der gesamte Innenraum übermäßig aufgeheizt werden muss.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren exemplarisch erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Abstandsgewirke für die Bildung eines erfindungsgemäßen Funktionstexti Is in einer Perspektive,

Fig. 2 das Abstandsgewirke gemäß der Fig. 1 in einer Draufsicht,

Fig. 3 das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Abstandsgewirke mit einem zusätzlichen Anschlussleiter,

Fig. 4 eine Anordnung zur Bildung des Funktionstextils,

Fig. 5a bis Fig. 5d Verfahrensschritte zur Bildung des Funktionstextils.

Die Fig. 1 und die Fig. 2 zeigen ein Abstandsgewirke, aus dem einzelnen Abstandsgewirkeabschnitte 1 heraustrennbar sind. Aus den einzelnen Abstands- gewirkeabschnitten 1 werden dann - wie nachfolgend im Detail beschrieben - erfindungsgemäße Funktionstextilien gebildet.

Die Abstandsgewirkeabschnitte 1 weisen wie üblich eine erste Gewirkelage 2 und eine zweite Gewirkelage 3 auf, welche entlang einer Produktionsrichtung P verlaufende Maschenstäbchen und entlang einer Querrichtung Q verlaufende Maschenreihen aufweisen. Die Gewirkelagen 2, 3 sind durch Abstandsfäden 4 verbunden. Die beschriebene Struktur entspricht der üblichen Ausgestaltung eines Abstandsgewirkes. Bis auf nachfolgend beschriebene mit einer Isolierung 5a versehene Funktionsleiter 6 sowie ebenfalls mit einer Isolierung 5b versehene Anschlussleiter 7 ist das Abstandsgewirke aus Kunststofffäden, insbesondere auf der Basis von Polyester, gebildet, wobei die Kunststofffäden im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Grundtextil bilden. Die mit der Isolierung 5a versehenen Funktionsleiter 6 sind in dem Ausführungsbeispiel insbesondere als Heizleiter vorgesehen und erstrecken sich im Wesentlichen entlang der Produktionsrichtung P. Die Funktionsleiter 6 verlaufen dabei in einem Zick-Zack in der ersten Gewirkelage 2, wobei die Funktionsleiter 6 selbst keine Maschen bilden und entsprechend lediglich in die erste Gewirkelage 2 eingelegt sind. Entsprechend können die Funktionsleiter 6 leicht und bei hohen Positionsgeschwindigkeiten verschleißarm angeordnet werden.

Hinsichtlich der Herstellung des dargestellten Abstandsgewirkeabschnittes ist die beispielsweise von einem Isolationslack auf der Basis von Polyurethan gebildete Isolierung 5a der Funktionsleiter 6 auch von Vorteil.

Die Anordnung der Funktionsleiter 6 in der ersten Gewirkelage 2 kann gemäß der DE 10 2019 103 934 B3 erfolgen, worauf hierzu auf die entsprechenden technischen Ausführungen verwiesen wird. Um eine möglichst einfache Kontaktierung der Funktionsleiter 6 zu ermöglichen, sind die Funktionsleiter 6 an Anschlussbereichen 8 aus der ersten Gewirkelage 2 herausgeführt und liegen dort zunächst auf der ersten Gewirkelage 2 auf.

Gemäß der Fig. 3 wird dann der mit der Isolierung 5b versehene Anschlussleiter 7 zwischen die Funktionsleiter 6 und die erste Gewirkelage 2 eingeschoben, wobei ein insbesondere für Heizzwecke vorgesehenes Funktionstextil üblicherweise zwei Anschlussleiter 7 aufweist. Zum Zwecke einer einfachen Darstellung sind die im Rahmen der Erfindung vorgesehenen Maßnahmen nachfolgend jedoch nur mit einem Anschlussleiter 7 beschrieben, wobei dann ein zweiter Anschlussleiter 7 des Funktionstextils in gleicher Weise kontaktiert wird.

Um für die Erzeugung von Kontaktstellen 9 durch Druck und Temperatur eine Unterlage zu bilden, wird ein Schutzstreifen 10 temporär zwischen den in Fig. 3 dargestellten Anschlussleiter 7 und die erste Gewirkelage 2 gelegt. Nach der Bildung der Kontaktstellen 9 wird der beispielsweise aus einem temperaturbeständigen Kunststoff gebildete Schutzstreifen 10 wieder entfernt.

Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung zur Bildung der Kontaktstellen 9, wobei mit einem thermischen Schweißwerkzeug 11 , welches auch als Thermode bezeichnet wird, an Kreuzungsstellen der Funktionleiter 6 mit dem Anschlussleiter 7 lokal die Einwirkung von Druck und Temperatur erfolgt, wodurch die Isolierung 5a des jeweiligen Funktionsleiters 6 und die Isolierung 5b des Anschlussleiters 7 zumindest teilweise verdrängt und/oder entfernt werden sowie der jeweilige Funktionsleiter 6 und der Anschlussleiter 7 durch eine stoffschlüssige Metall-Metall-Verbindung verbunden werden. Wie nachfolgend im Zusammenhang mit den Figuren 5a bis 5d dargestellt, erfolgt die Einwirkung von Druck und Temperatur mittels des Schweißwerkzeuges 11 vorzugsweise durch eine gepulste Erwärmung.

Gemäß der Fig. 4 weist das Schweißwerkzeug 11 eine Spitze 12 auf, wobei die wirksame Fläche der Spitze 12 zwischen 0,1 mm 2 und 8 mm 2 , insbesondere zwischen 0,3 mm 2 und 3 mm 2 betragen kann.

Die Fig. 5a zeigt entsprechend der Fig. 3 in einer Schnittdarstellung einen der Funktionsleiter 6 sowie den darunterliegenden Anschlussleiter 7, wobei unterhalb des Anschlussleiters 7 der Schutzstreifen 10 angeordnet ist. Unter dem Schutzstreifen 10 erstreckt sich die erste Gewirkelage 2.

Gemäß der Fig. 5b wird mit einem ersten Wärmepuls zunächst nur die Isolierung 5a des Funktionsleiters und die Isolierung 5b des Anschlussleiters 7 verdrängt und/oder entfernt, wobei dann der Funktionsleiter 6 und der Anschlussleiter 7 lediglich aneinander anliegen.

Gemäß der Fig. 5c werden mit einem zweiten Wärmepuls der jeweilige Funktionsleiter 6 und der Anschlussleiter 7 stoffschlüssig miteinander verbunden.

Gemäß der Fig. 5d wird an den so gebildeten Kontaktstellen 9 ein separates Isolationsmaterial 13 separat als Flüssigkeit aufgebracht und vorzugsweise durch eine Aktivierung, insbesondere durch UV-Licht, abgebunden. Es ergibt sich dann eine vollständige elektrische Isolierung, wobei durch das ausgehärtete Isolationsmatenal 13 einerseits und die stoffschlüssige Metall-Metall- Verbindung zwischen dem Anschlussleiter 7 und den Funktionsleitern 6 eine besonders gute Festigkeit und Belastbarkeit erreicht wird.

Wie in der Fig. 4 dargestellt, werden die entlang des Anschlussleiters 7 voneinander beabstandeten Kontaktstellen 9 in der beschriebenen Weise sukzessive gebildet, wobei die Kontaktstellen 9 sowohl manuell, computergestützt oder auch vollautomatisch erzeugt werden können.