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Patent Searching and Data


Title:
FURNITURE FOR A TELEVISION SET AND KIT FOR ASSEMBLING FURNITURE FOR A TELEVISION SET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/042317
Kind Code:
A1
Abstract:
Furniture for a television set for accommodating a flat screen television set (1) in a TV opening (3) surrounded by a support frame (2), - wherein the support frame (2) comprises a floor-mounted TV base (4) that has a TV surface (5), which faces upwards and in the direction of the TV opening (3), for holding a television set (1) and for supporting the mass forces of the television set (1), - wherein the support frame (2) comprises two side supports (6) which are arranged or can be arranged laterally of the TV opening (3) and which are connected or can be connected to the TV base (4) at their respective lower regions, - wherein the support frame (2) comprises a ledge carrier (7) which is situated above the TV opening (3) and is supported on the two side supports (6), - wherein a cover (9) is provided which masks or at least partially covers the TV opening (3) on the front side, and wherein the support frame (2) and the furniture for a television set are formed at least partially from flat, thin-walled panel parts (8) that are assembled to form hollow bodies and/or are bent.

Inventors:
PETRICEK WERNER (AT)
Application Number:
EP2016/071274
Publication Date:
March 16, 2017
Filing Date:
September 09, 2016
Export Citation:
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Assignee:
PETRICEK WERNER (AT)
International Classes:
A47B43/02; A47B55/06; A47B81/06
Foreign References:
US4124260A1978-11-07
US20140028167A12014-01-30
US20030201957A12003-10-30
DE102012005753A12012-10-04
DE29809240U11998-10-01
US20060117674A12006-06-08
Attorney, Agent or Firm:
Puchberger, Berger & Partner (AT)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Fernsehmöbel zur Aufnahme eines Flachbildfernsehers (1 ) in einer von einem Tragrahmen (2) umgebenen TV-Öffnung (3),

- wobei der Tragrahmen (2) einen bodenstehenden TV-Sockel (4) umfasst, der eine nach oben und Richtung TV-Öffnung (3) weisende TV-Fläche (5) zur Ablage eines Fernsehers (1 ) und zur Abstützung der Massen kräfte des Fernsehers (1 ) aufweist,

- wobei der Tragrahmen (2) zwei seitlich der TV-Öffnung (3) angeordnete oder anordenbare Seitenstützen (6) umfasst, die jeweils in ihrem unteren Bereich mit dem TV-Sockel (4) verbunden oder verbindbar sind,

- wobei der Tragrahmen (2) einen oberhalb der TV-Öffnung (3) angeordneten und auf den beiden Seitenstützen (6) abgestützten Simsträger (7) umfasst,

- und wobei eine die TV-Öffnung (3) an der Vorderseite maskierende oder zumindest teilweise abdeckende Blende (9) vorgesehen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (2) und das Fernsehmöbel zumindest teilweise aus zu Hohlkörpern zusammengesetzten und/oder gebogenen flächigen, dünnwandigen Plattenteilen (8) gebildet ist.

2. Fernsehmöbel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen, dünnwandigen Plattenteile (8) Kartonzuschnitte, Wellpappezuschnitte,

Sandwichkartonzuschnitte oder biegbare bzw. faltbare

Kunststoffplattenzuschnitte sind oder umfassen.

3. Fernsehmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine horizontal verlaufende Komponente des Tragrahmens (2), insbesondere der TV- Sockel (4) und/oder der Simsträger (7), einen hohlprofilförmigen Grundkörper (10) umfasst, dessen Profilwände (1 1 ) aus mindestens einem gebogenen, flächigen, dünnwandigen Plattenteil (8) gebildet ist.

4. Fernsehmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum des hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) ein oder mehrere als Kern wirkende Verstärkungselemente (12) vorgesehen sind.

5. Fernsehmöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Verstärkungselement(e) (12) als normal zur Längserstreckungsrichtung (13) des hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) und/oder entlang der

Krafteileitungsrichtung (14) verlaufende flächige, dünnwandige Plattenteile (8) ausgebildet sind, die zur Beabstandung des Oberteils (15) des Grundkörpers (10) von dem Unterteil (1 6) des Grundkörpers (10) von innen an dem Oberteil (15) und dem Unterteil (1 6) des Grundkörpers (10) anliegen.

6. Fernsehmöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Verstärkungselement(e) (12) über jeweils mindestens eine Steckverbindung (17) mit dem hohlprofilförmigen Grundkörper (10) verbunden sind.

7. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine vertikal verlaufende Komponente des Tragrahmens (2), insbesondere die Seitenstützen (6) des Tragrahmens (2), jeweils einen hohlprofilförmigen

Grundkörper (10) umfassen, dessen Profilwände (1 1 ) aus mindestens einem gebogenen, flächigen, dünnwandigen Plattenteil (8) gebildet ist.

8. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der hohlprofilförmige Grundkörper (10) mindestens ein entlang der

Längserstreckungsrichtung (13) des hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) verlaufendes Längsaussteifungselement (18) umfasst, das aus einem vom Verlauf einer Profilwand (1 1 ) des hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) abgewinkelten Abschnitt oder Endabschnitt (19) eines zur Bildung des

Grundkörpers (10) dienenden, flächigen, dünnwandigen Plattenteils (8) gebildet ist.

9. Fernsehmöbel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das

Längsaussteifungselement (18) ein entlang der Längserstreckungsrichtung (13) des hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) Steg- oder flanschförmig nach innen gebogener streifenförmiger Endabschnitt (19) eines zur Bildung des

Grundkörpers (10) dienenden, flächigen, dünnwandigen Plattenteils (8) ist.

10. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsaussteifungselement (18) mehrere entlang der

Längserstreckungsrichtung (13) des hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) nach innen gebogene Teile (20) eines streifenförmigen Endabschnitts (19) umfasst, und dass die gebogenen Teile (20) gegenüber einander abgewinkelt sind.

1 1 . Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verkleidungselement (21 ) vorgesehen ist, das den

Tragrahmen und/oder die TV-Öffnung zumindest teilweise abdeckt.

12. Fernsehmöbel nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein den

unteren Bereich der TV-Öffnung (3) teilweise abdeckendes Verkleidungselement (21 ) vorgesehen ist, oder eine den unteren Bereich der TV-Öffnung (3) teilweise abdeckende Blende (9) vorgesehen ist, und dass das Verkleidungselement (21 ) oder die Blende (9), zur Ermöglichung des Durchtritts der Strahlung einer Fernsehfernbedienung, mehrere Öffnungen (22) aufweist und/oder gitterförmig ausgebildet ist.

13. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass

- zur Verbindung der Komponenten zur Bildung des Tragrahmens (2),

- und/oder zur Verbindung der Profilwände (1 1 ) zur Bildung eines

hohlprofilförmigen Grundkörpers (10) aus mindestens einem gebogenen, flächigen, dünnwandigen Plattenteil (8),

- und/oder zur Verbindung der Verstärkungselemente (12) mit dem

hohlprofilförmigen Grundkörper (10),

- und/oder zur Verbindung der Blende (9) mit dem Tragrahmen (2),

- und/oder zur Verbindung der des Verkleidungselements (21 ) mit dem

Tragrahmen (2),

Steckverbindungen (17) vorgesehen sind.

14. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindungen (17) jeweils

- eine Lasche (23), die aus einem flächigen, dünnwandigen Plattenteil (8) der einen Komponente gebildet ist,

- und eine Öffnung (24), die in einem flächigen, dünnwandigen Plattenteil (8) der anderen Komponente vorgesehen ist, umfassen.

15. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Fernsehmöbel aus werkzeuglos gebogenen und zusammengesetzten, flächigen Plattenteilen (8) gebildet ist.

1 6. Fernsehmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Komponente des Tragrahmens (2), insbesondere der Fernsehsockel (4), eine Seitenstütze (6) und/oder ein Simsträger (7), zwei Plattenteile umfasst,

wobei die parallel zur Längserstreckungsrichtung (13) der Komponente verlaufenden seitlichen Endabschnitte (19) eines ersten Plattenteils nach innen abgewinkelt sind, wodurch zwei Längsaussteifungselemente (1 8) gebildet sind, und wobei die parallel zur Längserstreckungsrichtung (13) der Komponente verlaufenden seitlichen Endabschnitte (19) eines zweiten Plattenteils nach innen abgewinkelt sind, und die Seitenkanten des ersten Plattenteils umgreifen.

17. Bausatz zur Bildung eines Fernsehmöbels nach einem der Ansprüche 1 bis 1 6, umfassend:

- mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil (8) zur Bildung des TV-Sockels (3),

- mindestens zwei flache, faltbare oder biegbare flächige Plattenteile (8) zur Bildung der beiden Seitenstützen (6),

- mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil (8) zur Bildung des Simsträgers (7),

- mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil (8) zur Bildung der Blende (9),

- und gegebenenfalls mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil (8) zur Bildung eines Verkleidungselements (21 ).

18. Bausatz nach Anspruch 17 umfassend mehrere flächige Plattenteile (8) zur Bildung der Verstärkungselemente (12).

19. Bausatz nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein

Verpackungskörper (25) vorgesehen ist, in dem die flächigen Plattenteile (8) parallel zueinander gestapelt sind.

Description:
Fernsehmöbel und Bausatz zur Bildung eines Fernsehmöbels

Die Erfindung betrifft ein Fernsehmöbel und einen Bausatz zur Bildung eines Fernsehmöbels gemäß Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.

Herkömmliche Fernsehmöbel bestehen beispielsweise aus Holz und sind als stabile Möbelstücke zum dauerhaften Einsatz eingerichtet. Nachteilig an derartigen Möbeln ist, dass durch den robusten Aufbau und der damit verbundenen hohen Masse des Möbels der Versand und der Transport erschwert sind. Darüber hinaus müssen zum Aufbau des Möbels zumindest rudimentäre handwerkliche Fähigkeiten und geeignetes Werkzeug vorhanden sein.

Am Markt besteht eine Nachfrage nach unkonventionellen TV-Möbeln, die beispielsweise Attrappen von Gegenständen sind und deren Erscheinungsbild durch das TV-Bild vervollständigt wird. Beispielsweise gibt es eine Nachfrage an Kaminattrappen, bei denen das Feuer durch ein am TV abgespieltes Video eines Feuers ersetzt wird. Darüber besteht auch eine Nachfrage nach unkonventionellen TV- Möbeln, bei denen beispielsweise das TV-Bild die Erscheinungsform eines Puppenspieltheaters, eines Aquariums oder anderer Gegenstände vervollständigt. Da diese Formen oft nur temporär als Einrichtungsgegenstände gewünscht werden, besteht eine Nachfrage nach einem TV-Möbel, das einerseits einfach aufzubauen und einfach zu transportieren ist, das günstig in der Anschaffung ist, das aber dennoch einen hochwertig verarbeiteten Eindruck vermittelt.

Aufgabe der Erfindung ist es nun ein Produkt zu schaffen, das einfach handhabbar und insbesondere einfach transportierbar ist, das gleichzeitig ausreichend stabil ist, um einen Fernseher zu tragen, das gleichzeitig günstig in der Herstellung und günstig in der Anschaffung ist und dessen dennoch hochwertiges Erscheinungsbild durch das Fernsehbild vervollständigt wird.

Die erfindungsgemäßen Aufgaben werden insbesondere durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.

Gegebenenfalls betrifft die Erfindung ein Fernsehmöbel zur Aufnahme eines Flachbildfernsehers in einer von einem Tragrahmen umgebenen TV-Öffnung, wobei der Tragrahmen einen bodenstehenden TV-Sockel umfasst, der eine nach oben und Richtung TV-Öffnung weisende TV-Fläche zur Ablage eines Fernsehers und zur Abstützung der Massenkräfte des Fernsehers aufweist, wobei der Tragrahmen zwei seitlich der TV-Öffnung angeordnete oder anordenbare Seitenstützen umfasst, die jeweils in ihrem unteren Bereich mit dem TV-Sockel verbunden oder verbindbar sind, wobei der Tragrahmen einen oberhalb der TV-Öffnung angeordneten und auf den beiden Seitenstützen abgestützten Simsträger umfasst, und wobei eine die TV-Öffnung an der Vorderseite maskierende oder zumindest teilweise abdeckende Blende vorgesehen ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Tragrahmen und/oder das Fernsehmöbel zumindest teilweise aus zu Hohlkörpern zusammengesetzten und/oder gebogenen flächigen, dünnwandigen Plattenteilen gebildet sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die flächigen, dünnwandigen Plattenteile

Kartonzuschnitte, Wellpappezuschnitte, Sandwichkartonzuschnitte oder biegbare bzw. faltbare Kunststoffplattenzuschnitte sind oder umfassen. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass eine horizontal verlaufende Komponente des Tragrahmens, insbesondere der TV-Sockel und/oder der Simsträger, einen

hohlprofilförmigen Grundkörper umfasst, dessen Profilwände aus mindestens einem gebogenen, flächigen, dünnwandigen Plattenteil gebildet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass im Innenraum des hohlprofilförmigen

Grundkörpers ein oder mehrere als Kern wirkende Verstärkungselemente vorgesehen sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das oder die Verstärkungselement(e) als normal zur Längserstreckungsrichtung des hohlprofilförmigen Grundkörpers und/oder entlang der Krafteileitungsrichtung verlaufende flächige, dünnwandige Plattenteile ausgebildet sind, die zur Beabstandung des Oberteils des Grundkörpers von dem Unterteil des Grundkörpers von innen an dem Oberteil und dem Unterteil des Grundkörpers anliegen.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das oder die Verstärkungselement(e) über jeweils mindestens eine Steckverbindung mit dem hohlprofilförmigen Grundkörper verbunden sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass eine vertikal verlaufende Komponente des Tragrahmens, insbesondere die Seitenstützen des Tragrahmens, jeweils einen hohlprofilförmigen Grundkörper umfassen, dessen Profilwände aus mindestens einem gebogenen, flächigen, dünnwandigen Plattenteil gebildet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der hohlprofilförmige Grundkörper mindestens ein entlang der Längserstreckungsrichtung des hohlprofilförmigen Grundkörpers

verlaufendes Längsaussteifungselement umfasst, das aus einem vom Verlauf einer Profilwand des hohlprofilförmigen Grundkörpers abgewinkelten Abschnitt oder

Endabschnitt eines zur Bildung des Grundkörpers dienenden, flächigen, dünnwandigen Plattenteils gebildet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Längsaussteifungselement ein entlang der Längserstreckungsrichtung des hohlprofilförmigen Grundkörpers Steg- oder flanschförmig nach innen gebogener streifenförmiger Endabschnitt eines zur Bildung des Grundkörpers dienenden, flächigen, dünnwandigen Plattenteils ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Längsaussteifungselement mehrere entlang der Längserstreckungsrichtung des hohlprofilförmigen Grundkörpers nach innen gebogene Teile eines streifenförmigen Endabschnitts umfasst, und dass die gebogenen Teile gegenüber einander abgewinkelt sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens ein Verkleidungselement vorgesehen ist, das den Tragrahmen und/oder die TV-Öffnung zumindest teilweise abdeckt.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass ein den unteren Bereich der TV-Öffnung teilweise abdeckendes Verkleidungselement vorgesehen ist, oder eine den unteren Bereich der TV-Öffnung teilweise abdeckende Blende vorgesehen ist, und dass das

Verkleidungselement oder die Blende, zur Ermöglichung des Durchtritts der Strahlung einer Fernsehfernbedienung, mehrere Öffnungen aufweist und/oder gitterförmig ausgebildet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass zur Verbindung der Komponenten zur Bildung des Tragrahmens, und/oder zur Verbindung der Profilwände zur Bildung eines

hohlprofilförmigen Grundkörpers aus mindestens einem gebogenen, flächigen, dünnwandigen Plattenteil, und/oder zur Verbindung der Verstärkungselemente mit dem hohlprofilförmigen Grundkörper, und/oder zur Verbindung der Blende mit dem

Tragrahmen, und/oder zur Verbindung der des Verkleidungselements mit dem

Tragrahmen, Steckverbindungen vorgesehen sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Steckverbindungen jeweils eine Lasche, die aus einem flächigen, dünnwandigen Plattenteil der einen Komponente gebildet ist, und eine Öffnung, die in einem flächigen, dünnwandigen Plattenteil der anderen

Komponente vorgesehen ist, umfassen.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Fernsehmöbel aus werkzeuglos gebogenen und zusammengesetzten, flächigen Plattenteilen gebildet ist. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens eine Komponente des Tragrahmens, insbesondere der Fernsehsockel, eine Seitenstütze und/oder ein Simsträger, zwei Plattenteile umfasst, wobei die parallel zur Längserstreckungsrichtung der Komponente verlaufenden seitlichen Endabschnitte eines ersten Plattenteils nach innen abgewinkelt sind, wodurch zwei Längsaussteifungselemente gebildet sind,

und wobei die parallel zur Längserstreckungsrichtung der Komponente verlaufenden seitlichen Endabschnitte eines zweiten Plattenteils nach innen abgewinkelt sind, und die Seitenkanten des ersten Plattenteils umgreifen.

Gegebenenfalls betrifft die Erfindung einen Bausatz zur Bildung eines Fernsehmöbels umfassend:

- mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil zur Bildung des TV-Sockels,

- mindestens zwei flache, faltbare oder biegbare flächige Plattenteile zur Bildung der beiden Seitenstützen,

- mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil zur Bildung des Simsträgers,

- mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil zur Bildung der Blende,

- und gegebenenfalls mindestens einen flachen, faltbaren oder biegbaren flächigen Plattenteil zur Bildung eines Verkleidungselements.

Gegebenenfalls umfasst der Bausatz mehrere flächige Plattenteile zur Bildung der Verstärkungselemente.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass ein Verpackungskörper vorgesehen ist, in dem die flächigen Plattenteile parallel zueinander gestapelt sind.

Gegebenenfalls betrifft die Erfindung eine Anordnung eines erfindungsgemäßen Fernsehmöbels mit einem auf der TV-Fläche abgestellten und teilweise von einer Blende abgedeckten oder kaschierten Fernseher.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Fernsehmöbel eine Attrappe, deren optischer Eindruck einer Feuerstelle, wie beispielsweise einem offenen Kamin, einem offenen Holzofen, etc. entspricht. Gegebenenfalls kann jedoch das Möbel auch eine Attrappe sein, die dem optischen Erscheinungsbild eines Aquariums, eines Puppenspieltheaters oder eines anderen Gegenstands entspricht.

Bevorzugt weist das Fernsehmöbel einen Tragrahmen auf. Dieser Tragrahmen umfasst tragende Elemente, durch die eine robuste, stabile Form des Fernsehmöbels geschaffen wird.

Der Tragrahmen umfasst insbesondere einen TV-Sockel, der bevorzugt bodenstehend ausgebildet ist. Der TV-Sockel umfasst eine TV-Fläche, auf der der Fernseher abgestellt werden kann. Der TV-Sockel ist somit dazu geeignet und/oder eingerichtet, die Massen kräfte eines Fernsehers zu tragen. Handelsübliche Fernseher, beispielsweise Flachbildfernseher, haben ein Gewicht von etwa 10 kg bis 20 kg. Jedoch gibt es auch Fernseher, die ein erheblich höheres Gewicht aufweisen. Der TV-Sockel ist somit eine tragende Konstruktion, die zumindest mit den Massenkräften eines Fernsehers belastet werden kann. Ferner weist der TV-Sockel eine gewisse Höhe auf, sodass der Fernseher beabstandet vom Boden aufgestellt werden kann. Beispielsweise beträgt die Hohe des TV-Sockels, also insbesondere der Abstand zwischen TV-Fläche und Boden, etwa 20cm bis 100cm, bevorzugt etwa 30cm bis 50cm. Zur Aufnahme des Fernsehers ist eine TV-Öffnung vorgesehen. Diese TV-Öffnung ist von dem Tragrahmen umgeben, und insbesondere teilweise oder vollständig umgeben. Die TV- Öffnung ist beispielsweise seitlich durch je eine Seitenstütze begrenzt. Die Seitenstützen sind bevorzugt im unteren Bereich mit dem TV-Sockel verbunden und verlaufen im Wesentlichen vertikal vom TV-Sockel oder vom Boden nach oben. Im oberen Bereich der Seitenstützen kann ein Simsträger vorgesehen sein. Dieser Simsträger ist insbesondere ebenfalls tragend ausgeführt und an den oberen Enden der beiden Seitenstützen abgestützt. Der Simsträger verbindet bevorzugt die beiden Seitenstützen oberhalb der TV-Öffnung. Durch diese Anordnung ist bevorzugt ein geschlossener Tragrahmen gegeben, der die TV-Öffnung umgibt. Der Simsträger ist bevorzugt ebenfalls tragend ausgebildet, sodass Gegenstände wie eine Lampe oder andere Dekorationsgegenstände darauf abgestellt werden können.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Fernsehmöbel eine Blende. Diese Blende ist derart ausgebildet, dass sie die TV-Öffnung an der Vorderseite zumindest teilweise maskiert oder abdeckt. Dies hat insbesondere den Effekt, dass der Rand eines Fernsehers und beispielsweise auch der Fuß des Fernsehers durch die Blende abgedeckt sein kann. Zusätzlich können gegebenenfalls auch ein Verkleidungselement oder mehrere Verkleidungselemente vorgesehen sein. Die Verkleidungselemente können insbesondere Teile oder den gesamten Tragrahmen abdecken. Gegebenenfalls ist im unteren Bereich der TV-Öffnung eine Blende oder ein Verkleidungselement vorgesehen, das mehrere Öffnungen aufweist oder gitterförmig ausgebildet ist. Durch diese Ausgestaltung kann die Strahlung einer Fernsehfernbedienung durch das Verkleidungselement oder die Blende hindurchtreten, sodass der Fernseher, trotz abgedecktem Rand bedient werden kann.

Gegebenenfalls ist der Tragrahmen selbst mit einer Oberfläche versehen, die dem optischen Erscheinungsbild des nachzubildenden Geräts oder Möbels entspricht. Gegebenenfalls sind jedoch Verkleidungselemente mit einer entsprechenden Oberfläche versehen, die auf dem Tragrahmen aufgebracht sind und/oder diesen zumindest teilweise abdecken.

Beispielsweise kann die Oberfläche die Abbildung einer Steinoberfläche, einer Holzoberfläche, einer Ziegeloberfläche oder eines ähnlichen Materials sein. Beispielsweise kann es sich bei der Darstellung der Oberfläche um eine auf einen Karton aufgeklebte Folie oder um einen Druck handeln.

Die Erfindung betrifft auch insbesondere einen Bausatz zur Bildung des Fernsehmöbels. Dieser umfasst bevorzugt mehrere und insbesondere ausschließlich flächige Plattenteile, die zur Bildung der einzelnen Komponenten des Fernsehmöbels eingerichtet sind. So können diese flächigen Plattenteile platzsparend aufeinander gestapelt werden, um beispielsweise in einem Verpackungskörper wie in einer Schachtel transportiert zu werden. In einem weiteren Schritt können dann die einzelnen Teile aus dem Verpackungskörper entnommen und gemäß einer Baueinleitung gefaltet und miteinander verbunden werden, um das Fernsehmöbel zu bilden.

Bevorzugt sind das Fernsehmöbel und der Bausatz in allen Ausführungsformen als werkzeuglos aufbaubares Möbel ausgebildet. In allen Ausführungsformen können die flächigen Plattenteile Kartonzuschnitte, Wellpappenzuschnitte, Sandwichkartonzuschnitte und/oder andere Kartonzuschnitte sein. Gegebenenfalls können die flächigen Plattenteile auch Kunststoffplatten sein oder umfassen. Bevorzugt sind die Plattenteile biegbar und insbesondere entlang vorgeprägter oder vorgestanzter Linien biegbar oder faltbar.

In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass der Bausatz zurechtgeschnittene Plattenteile umfasst, die durch Biegen, Falten und/oder Ineinanderstecken ein Fernsehmöbel bilden können. Bevorzugt sind alle Plattenteile aus einem Leichtbaumaterial, wie beispielsweise aus Karton, Wellpappe, Sandwichkarton oder ähnlichen Materialien gebildet. Die Materialien müssen insbesondere dazu geeignet sein, entlang vordefinierter Linien gefalten bzw. gebogen werden zu können. Ferner sollten die Materialien eine ausreichende Festigkeit aufweisen, sodass insbesondere die Steifigkeit des Fernsehmöbels gewährleistet ist. Gegebenenfalls ist die Festigkeit bzw. die Steifigkeit durch die spezielle Art der Faltung bzw. Biegung der flachen Plattenteile bewirkt. Insbesondere können gemäß Beschreibung hohlprofilförmige Körper gebildet werden, die gegebenenfalls Verstärkungselemente und/oder Längsaussteifungselemente umfassen. Die Verstärkungselemente können beispielsweise als entlang der Krafteinleitungsrichtung angeordnete Plattenteile ausgebildet sein, die in dem Hohlraum eines hohlprofilförmigen Grundkörpers einer Komponente angeordnet sind, bevorzugt sind entlang der Längserstreckungsrichtung des hohlprofilförmigen Grundkörpers mehrere Verstärkungselemente vorgesehen. Diese Verstärkungselemente sind bevorzugt beabstandet voneinander und gegebenenfalls parallel zueinander angeordnet. Gegebenenfalls sind alle Plattenteile aus demselben Material gebildet. Gegebenenfalls sind einige Plattenteile, insbesondere die Verkleidungselemente, aus einem anderen Material gebildet oder mit einer Dekorschicht versehen.

Die Längsaussteifungselemente können insbesondere derart ausgebildet sein, dass sie sich entlang der Krafteinleitungsrichtung von der Ober- oder der Unterseite eines hohlprofilförmigen Grundkörpers in dessen Innenraum erstrecken. Dadurch kann eine weitere Aussteifung des Trägers bewirkt werden. Gegebenenfalls wirken die Längsaussteifungselemente auch mit Verstärkungselementen zusammen. Auch die Verstärkungselemente verlaufen bevorzugt entlang der Krafteinleitungsrichtung. Gegebenenfalls weisen die Verstärkungselemente schlitzförmige Ausnehmungen auf, in die ein oder mehrere Längsaussteifungselemente einführbar sind. Dadurch kann eine weitere Verbesserung der Tragfähigkeit dieser Komponente bewirkt werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Bausatz ausschließlich Plattenteile bzw. Zuschnitte auf, die in flacher, ebenenförmiger Stellung vorliegen. Durch Falten, Biegen und Zusammenstecken können die tragenden Elemente und insbesondere das gesamte Fernsehmöbel gebildet werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform können jedoch einige Komponenten oder auch alle Komponenten bereits vorgefalten im Bausatz enthalten sein. Durch diese Vorbereitung einzelner Teile kann der Aufbauaufwand für den Endverbraucher verringert werden.

In weiterer Folge wird die Erfindung anhand der Figuren weiter beschrieben, wobei Figur 1 eine schematische Schrägansicht einer Ausführungsform eines Fernsehmöbels, Figur 2 eine Ausführungsform eines Fernsehmöbels mit teilweise entfernten Verkleidungselementen, Figur 3 eine Explosionsdarstellung von Teilen eines Fernsehmöbels, Figur 4 eine mögliche Ausgestaltung eines TV-Sockels, Figur 5 eine exemplarische Ausgestaltung der Seitenträger bzw. der Blenden, Figur 6 einen Teil einer möglichen Ausgestaltung eines Simsträgers, Figur 7 einen weiteren Teil einer möglichen Ausgestaltung eines Simsträgers, Figur 8 eine vereinfachte Darstellung des Aufbaus und Figur 9 unterschiedliche Blenden zur Anpassung an unterschiedliche Fernsehgrößen zeigen.

Wenn nicht anders angegebenen, so entsprechen die Bezugszeichen der Figuren folgenden Komponenten:

Flachbildfernseher 1 , Tragrahmen 2, TV-Öffnung 3, TV-Sockel 4, TV-Fläche 5, Seitenstütze 6, Simsträger 7, Plattenteil 8, Blende 9, hohlprofilförmiger Grundkörper 10, Profilwand (des Grundkörpers) 1 1 , Verstärkungselement 12, Längserstreckungsrichtung (des Grundkörpers) 13, Krafteinleitungsrichtung 14, Oberteil (des Grundkörpers) 15, Unterteil (des Grundkörpers) 1 6, Steckverbindung 17, Längsaussteifungselement 18, Endabschnitt 19, gebogener Teil 20 (eines Endabschnitts), Verkleidungselement 21 , Öffnung (zum Durchtritt der Strahlung der Fernbedienung) 22, Lasche (der Steckverbindung) 23, Öffnung (der Steckverbindung) 24, Verpackungskörper 25.

Figur 1 zeigt eine Schrägansicht einer möglichen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fernsehemöbels. In allen Ausführungsformen ist das Fernsehmöbel bevorzugt durch einen erfindungsgemäßen Bausatz gebildet, wobei der Bausatz bevorzugt flächige Plattenteile umfasst, die durch werkzeuglose Verformung und Verbindung zu einem erfindungsgemäßen Fernsehmöbel zusammengesetzt werden können.

In der vorliegenden Ausführungsform ist das Fernsehmöbel als Kaminattrappe ausgebildet, die durch das Fernsehbild vervollständigt wird. Ein Flachbildfernseher 1 ist in einer TV-Öffnung 3 angeordnet oder anordenbar. Die TV-Öffnung 3 ist von einem Tragrahmen 2 umgeben. Der Tragrahmen 2 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform einen TV-Sockel 4. Der TV-Sockel 4 ist derart ausgebildet, dass er die Massenkräfte eines Fernsehers tragen kann. Mit dem TV-Sockel 4 sind bevorzugt zwei Seitenstützen 6 verbunden. Die Seitenstützen 6 sind bevorzugt im unteren Bereich mit dem TV-Sockel 4 verbunden. Im oberen Bereich sind die Seitenstützen 6 mit einem Simsträger 7 verbunden. Der Simsträger 7 verbindet in der vorliegenden Ausführung die beiden Seitenstützen 6 miteinander. Der Simsträger ist selbst derart ausgeführt, dass er Massenkräfte aufnehmen kann, wobei gegebenenfalls der Simsträger lediglich geringe Massenkräfte aufnehmen kann als der Fernsehsockel. Ferner sind zumindest eine, bevorzugt mehrere Blenden 9 vorgesehen, die wahlweise mit dem Tragrahmen 2 verbindbar sind, sodass die Größe der TV-Öffnung 3 bzw. die Größe der freien Öffnung der Blende 9 an die Größe des verwendeten Flachbildfernsehers 1 angepasst werden kann bzw. können. So kann der zur Bildung des Fernsehmöbels dienende Bausatz mehrere Blenden 9 umfassen, die jeweils an eine gängige Größe eines Flachbildfernsehers angepasst ist. Je nach Größe des verwendeten Fernsehers kann dann eine der Blenden verwendet werden.

In der vorliegenden Ausführungsform sind ein oder mehrere Verkleidungselemente 21 vorgesehen. In allen Ausführungsformen können jedoch die Verkleidungselemente 21 auch jeweils ein Teil der Komponenten des Tragrahmens 2 sein. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Verkleidungselemente 21 dazu eingerichtet, den Tragrahmen zumindest teilweise zu verkleiden um dem Fernsehmöbel eine ansprechende Optik zu verleihen. Gegebenenfalls ist ein Teil der Blende 9 bzw. ein Teil eines Verkleidungselements mit Öffnungen 22 versehen und/oder gitterförmig ausgebildet. Die Öffnungen 22 sind insbesondere dazu eingerichtet, die von einer Fernbedienung des Flachbildfernsehers 1 ausgehende Strahlung durchzulassen, sodass der Fernseher 1 trotz der teilweisen Kaschierung hinter einer Blende bedienbar ist.

Die Blende 9 ist insbesondere derart ausgebildet, dass die Ränder und der Sockel des Flachbildfernsehers 1 verdeckt sind. Die Blende und das Fernsehmöbel verdecken somit in einer bevorzugten Ausführungsform alle Teile des Fernsehers, die nicht zur Anzeigefläche gehören.

Figur 2 zeigt eine Stellung des Fernsehmöbels aus Figur 1 , bei der das Verkleidungselement 21 des TV-Sockels 4 abgenommen ist. Die Pfeile deuten an, wie das Verkleidungselement 21 mit seitlichen Teilen mit dem Tragrahmen 2 verbunden werden kann. Der TV-Sockel 4 weist eine nach oben weisende TV-Fläche 5 auf. Diese ist dazu geeignet und eingerichtet, die Massenkräfte des Flachbildfernsehers zu tragen. Diese Massen kräfte wirken insbesondere entlang der Krafteinleitungsrichtung 14. Das Verkleidungselement 21 des TV-Sockels 4 ist, wie in Figur 2 zu sehen ist, durch Falten bzw. Umbiegen eines flächigen, dünnwandigen Plattenteils 8 gebildet. Ferner ist in der vorliegenden Darstellung der Figur 2 auch ein Teil der Blende 9 bzw. ein Verkleidungselement 21 abgenommen, das gitterförmig ausgebildet ist. Diese Komponente ist insbesondere dazu eingerichtet, den unteren Bereich der TV-Öffnung 3 abzudecken, wobei die Strahlung einer Fernbedienung durch das Teil hindurchtreten kann. Gegebenenfalls können in allen Ausführungsformen auch andere Teile der Blende bzw. andere Verkleidungselemente 21 gitterförmig und/oder mit Öffnungen ausgebildet sein.

Zur Verbindung der einzelnen Komponenten miteinander sind bevorzugt Steckverbindungen 17 vorgesehen. Diese Steckverbindungen 17 sind beispielsweise jeweils durch eine Kombination einer Lasche 23 mit einer Öffnung 24 ausgebildet. Figur 3 zeigt eine Explosionsdarstellung einer exemplarischen Ausführungsform, insbesondere der Ausführungsform der Figuren 1 und 2, wobei die Verkleidungselemente entfernt sind. Das Fernsehmöbel umfasst einen TV-Sockel 4, der eine nach oben gerichtete TV-Fläche 5 aufweist. Auf der TV-Fläche 5 ist bevorzugt ein Flachbildfernseher 1 abstellbar oder abgestellt. Das heißt, die TV-Fläche 5 und der TV- Sockel 4 sind dazu eingerichtet, die Massenkräfte des Fernsehers 1 zu tragen. Ferner umfasst das Fernsehmöbel 2, Seitenstützen 6. Die zwei Seitenstützen 6 sind jeweils in ihrem unteren Bereich mit dem TV-Sockel 4 verbunden. Insbesondere sind die Seitenstützen 6 in der vorliegenden Ausführungsform seitlich an die Stirnseiten des TV- Sockels 4 angelegt und über Laschen 23 und Öffnungen 22 miteinander verbunden. In der vorliegenden Ausführungsform umgreifen die Laschen 23 die Seitenstützen 6 um von der Außenseite in Öffnungen 24 eingeführt zu werden. Durch diese Steckverbindung ist die Seitenstütze 6 von einem seitlichen Entfernen vom TV-Sockel 4 gesichert. In der vorliegenden Ausführungsform können die Seitenstützen 6, ebenso wie der TV-Sockel 4, bodenstehend ausgebildet sein. In allen Ausführungsformen kann jedoch alternativ die AbStützung der Seitenstützen 6 auch am TV-Sockel 4 erfolgen.

Im oberen Bereich ist, wie in dem vorangegangen Ausführungsformen, ein Simsträger 7 vorgesehen. Dieser Simsträger 7 ist in der vorliegenden Ausführungsform als zweiteiliger Simsträger ausgebildet. Ferner umfasst das TV-Möbel eine Blende 9. Die Blende 9 kann beispielsweise mehrteilig ausgebildet sein und teilweise oder zusätzlich Verkleidungselemente 21 umfassen. Ein Teil der Blende 9 kann beispielsweise austauschbar ausgebildet sein, sodass unterschiedliche Blendengrößen mit dem TV- Möbel verbunden werden können, um eine Anpassung an unterschiedlich große Fernseher 1 zu ermöglichen. Die Blende 9 ist ebenfalls über Steckverbindungen mit den Komponenten des Tragrahmens verbunden, wobei die Steckverbindungen bevorzugt Laschen 23 und Öffnungen 24 umfassen. Gegebenenfalls sind an den Komponenten des Tragrahmens Teile der Blende 9 bzw. Verkleidungselemente 21 vorgesehen. In der vorliegenden Ausführungsform verlaufen diese Verkleidungselemente 21 , die bevorzugt Teile der Blende 9 sind, keilförmig zusammenlaufend in die TV-Öffnung 3 hinein. An der vordersten Spitze kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform die an die Fernsehgröße anpassbare Blende 9 vorgesehen sein. Figur 4 zeigt eine mögliche Ausgestaltung einer Komponente des Tragrahmens, wobei die Komponente beispielsweise eine horizontal verlaufende Komponente, insbesondere der TV-Sockel 4 ist. Gegebenenfalls können jedoch der Simsträger 7 und gegebenenfalls eine oder mehrere Seitenstützen 6 gemäß Figur 4 ausgestaltet sein.

In Figur 4 wird exemplarisch die Ausgestaltung anhand der Ausführungsform eines TV- Sockels 4 beschrieben: Der TV-Sockel 4 ist insbesondere aus mehreren Plattenteilen 8 gebildet. Auf der linken Seite der Figur 4 ist eine Explosionszeichnung der einzelnen Plattenteile zu sehen. Auf der rechten Seite der zusammengesetzte TV-Sockel 4. Die einzelnen Plattenteile 8 liegen in bevorzugter Weise in einem Bausatz vor. Die einzelnen Plattenteile 8 sind bevorzugt flächige, dünnwandige Plattenteile, die insbesondere durch Falten oder Umbiegen zu einem kastenförmigen TV-Sockel 4 zusammengesetzt werden können. Beispielsweise können die Plattenteile aus Karton, Wellpappe, Sandwichkarton oder anderen faltbaren bzw. biegbaren Materialien bestehen. Der TV-Sockel 4 umfasst einen hohlprofilförmigen Grundkörper 10, der insbesondere ein rechteckiges Profil aufweist. Entlang der Längserstreckungsrichtung 13 des Grundkörpers 10 sind mehrere Verstärkungselemente 12 vorgesehen. Diese Verstärkungselemente sind insbesondere im Innenraum des hohlprofilförmigen Grundkörpers 10 angeordnet um eine Aussteifung bzw. eine Verstärkung des Grundkörpers 10 zu bewirken. Dazu liegen die Verstärkungselemente 12 in zusammengesetzter Stellung bevorzugt von innen am Oberteil 15 des Grundkörpers 10 und am Unterteil 1 6 des Grundkörpers 10 an. Die Verbindung der Verstärkungselemente 12 mit dem Grundkörper 10 erfolgt bevorzugt über Steckverbindungen 17. Die Verstärkungselemente 12 sind bevorzugt normal zur Längserstreckungsrichtung 13 des Grundkörpers 10 verlaufend angeordnet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform verlaufen die Verstärkungselemente 12 entlang der Krafteinleitungsrichtung 14, insbesondere vertikal. Die Verstärkungselemente 12 sind bevorzugt beabstandet voneinander entlang der Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers 10 und insbesondere parallel zueinander angeordnet. Ferner umfasst der TV-Sockel 4 bevorzugt Längsaussteifungselemente 18. Diese Längsaussteifungselemente 18 verlaufen im Wesentlichen entlang der Längserstreckungsrichtung 13 des Grundkörpers 10. Bevorzugt sind die Längstaussteifungselemente 18 aus einem abgewickelten Endabschnitt 19 eines Plattenteiles 8 gebildet. Der Endabschnitt 19 ist bevorzugt von dem Verlauf der Profilwand 1 1 des Grundkörpers 10 abgewickelt.

Zusätzlich ist in der vorliegenden Ausführungsform ein den TV-Sockel 4 von oben abdeckender Plattenteil 8 vorgesehen. Dieser Plattenteil 8 kann beispielsweise als Verkleidungselement 21 ausgebildet sein, und mit einer optisch ansprechenden Oberfläche versehen sein. Zusätzlich verdeckt dieses Verkleidungselement 21 auch Teile der tragenden Konstruktion des TV-Sockels 4 ab. Jedoch ist durch dieses Verkleidungselement 21 auch selbst eine Verstärkung des TV-Sockels 4 bewirkt. So umgreift dieses Verkleidungselement 21 den Grundkörper 10 bzw. ist das Verkleidungselement 21 ein Teil des Grundkörpers 10. Über Steckverbindungen, insbesondere über Laschen 23 und Öffnungen 24, kann das Verkleidungselement 21 mit weiteren Komponenten des TV-Sockels 4 verbunden werden. Dadurch wird, wie in der rechten Abbildung der Figur 4 ersichtlich, ein tragender, stabiler TV-Sockel 4 mit einer glatten Oberfläche gebildet.

Figur 5 zeigt Details der Seitenstützen 6. Insbesondere sind die beiden Seitenstützen 6, sowie jeweils eine Explosionsdarstellung der Seitenteile 6 dargestellt. Die Seitenteile 6 sind durch einen Bausatz und insbesondere durch mehrere Plattenteile 8 gebildet. Die Plattenteile 8 sind bevorzugt dünnwandige, flächige Plattenteile 8, die durch Falten, Biegen und ineinander Stecken zu jeweils einer Seitenstütze 6 zusammensetzbar sind. Die Seitenstützen 6, bzw. zumindest ein Plattenteil 8, umfasst ein oder mehrere Längsaussteifungselemente 18. Diese sind bevorzugt aus Endabschnitten 19 der Plattenteile 8 gebildet, die vom Verlauf der Plattenteile abgewickelt werden, um eine Aussteifung oder Verstärkung der Seitenstütze 6 zu bewirken. Bevorzugt ist das Längsaussteifungselement 18 aus einem zusätzlich gebogenen Teil 20 des Endabschnitts 19 gebildet. Insbesondere ist der Endabschnitt 19 doppelt umgebogen sodass ein kastenförmiges Element gebildet ist, das eine verbesserte Aussteifung bewirkt. An den Enden der Endabschnitte 19 können wiederum Laschen 23 zur Bildung einer oder mehrerer Steckverbindung(en) 17 vorgesehen sein. Darüber hinaus ist an der Seitenstütze 6 ein Teil einer Blende 9 vorgesehen. Der Teil der Blende 9 verläuft in dieser Ausführungsform im Wesentlichen keilförmig Richtung TV-Öffnung. In der vorliegenden Ausführungsform ist ein zweiter Plattenteil 8 vorgesehen, der einen weiteren Plattenteil 8, insbesondere jenen Plattenteil 8, der das Längsaussteifungselement 18 oder die Längsaussteifungselemente 18 bildet, umgreift. Insbesondere umgreift dieser zweite Plattenteil 8 den ersten Plattenteil 8 entlang seiner Längserstreckungsrichtung, wodurch durch den übergreifenden Endabschnitt 18 ein weiteres Längsaussteifungselement 18 gebildet wird. Die Seitenstütze 6 ist dadurch als kastenförmiges Profil ausgebildet, das in seinem Innenraum weitere kastenförmige Aussteifungselemente, insbesondere die Längsaussteifungselemente 18 umfasst.

Figur 6 zeigt einen Teil eines Simsträgers 7 oder einen gesamten Simsträger 7 in einer Explosionsdarstellung (links) und in einer zusammengesetzten Stellung (rechts). Der Simsträger 7 ist erfindungsgemäß aus einem Bausatz umfassend mehrere Plattenteile 8 zusammengesetzt. Die Plattenteile 8 weisen Längsaussteifungselemente 18 auf, die insbesondere aus Endabschnitten 19 des Plattenteils 8, bzw. aus einem gebogenen Teil 20 des Endabschnittes 19 des Plattenteils 8 gebildet sind. Wiederum sind zwei Plattenteile 8 vorgesehen, die einander entlang ihrer Seitenkanten, insbesondere entlang der Längserstreckungsrichtung 13 umgreifen. Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines möglichen Trägers, insbesondere eines Simsträgers 7 bzw. des oberen Teil des Simsträgers 7, wie er in Figur 3 zu sehen ist. Dieser Simsträger 7 der Figur 7 kann insbesondere in Kombination mit dem Simsträger 7 aus Figur 6 zusammen einen Simsträger 7 bilden.

Der Simsträger 7 ist wiederum aus mehreren Plattenteilen 8 zusammengesetzt. Die Plattenteile 8 weisen Längsaussteifungselemente 18 auf, die insbesondere gemäß der vorangegangen Beschreibung ausgestaltet sein können. Zusätzlich umfasst der Simsträger 7 gemäß Figur 7 Verstärkungselemente 12. Diese Verstärkungselemente 12 können im Innenraum des hohlkörperförmigen Grundkörpers 10 vorgesehen sein, um eine Verstärkung zu bewirken. Insbesondere können die Verstärkungselemente 12 von innen an dem Oberteil 15 und/oder an dem Unterteil 1 6 des Grundkörpers 10 anliegen, um eine Kraftableitung zu bewirken. Auch in dieser Ausführungsform können die einzelnen Plattenteile 8 über Steckverbindungen miteinander verbunden werden, um eine Komponente des Fernsehmöbels zu bilden. Figur 8 zeigt eine schematische Ansicht der Schritte zur Bildung eines erfindungsgemäßen Fernsehmöbels aus einem erfindungsgemäßen Bausatz. Der Bausatz umfasst einen Verpackungskörper, der beispielsweise als Kartonverpackung ausgebildet ist. In diesem Verpackungskörper 25 sind - flach übereinander gestapelt - die einzelnen Plattenteile 8 vorgesehen, die durch Zusammensetzen, biegen und/oder Falten Komponenten des Tragrahmens 2, die Blenden 9, und/oder die Verkleidungselemente 21 bilden können. Durch die Plattenteile 8 des Bausatzes kann bevorzugt das gesamte TV-Möbel gebildet werden. Ist das Möbel fertiggestellt und insbesondere werkzeuglos durch Falten/Biegen und Stecken montiert, so kann der Fernseher 1 auf die TV-Fläche 5 des TV-Sockels 4 gestellt werden. Durch die Blende 9 kann der Fernseher 1 derart abgedeckt werden, sodass von vorne - also von der Seite des Betrachters - lediglich die Anzeigefläche des Fernsehers zu sehen ist. Dazu können, wie in Figur 9 schematisch dargestellt ist, mehrere unterschiedliche Blenden 9 im Bausatz enthalten sein. Gegebenenfalls kann in allen Ausführungsformen der Bausatz auf eine bestimmte Fernsehergröße abgestimmt sein, sodass lediglich eine Blende 9 im Bausatz enthalten ist. Die Figur 8 zeigt insbesondere eine Ausgestaltung des TV-Möbels als Kaminattrappe.