Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
GENERATOR CONNECTION BOX FOR PHOTOVOLTAIC INSTALLATIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/076285
Kind Code:
A1
Abstract:
A generator connection box for a photovoltaic generator is presented, which comprises a connection box housing having a rear wall and a circumferential side wall and input modules each having an integrated quick connector for connecting a generator string line to the associated input module, wherein the input modules are arranged directly on the circumferential side wall of the connection box housing in such a way that the string lines can be connected to the quick connector of the associated input module directly from outside.

Inventors:
THOERNER CARSTEN (DE)
SENGER ANDREAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2012/073538
Publication Date:
May 30, 2013
Filing Date:
November 23, 2012
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO (DE)
International Classes:
H02G3/08; H01L31/048
Domestic Patent References:
WO2009101096A12009-08-20
Foreign References:
DE202008007846U12008-10-30
US20100039781A12010-02-18
EP2146383A22010-01-20
DE102008061268A12010-06-24
Other References:
MERSEN: "Combiner Boxes for Solar Arrays", 9 March 2011 (2011-03-09), XP055053328, Retrieved from the Internet [retrieved on 20130213]
Attorney, Agent or Firm:
BLUMBACH ZINNGREBE (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

Generatoranschlusskasten (2) für einen

Photovoltaikgenerator, umfassend

ein Anschlusskastengehäuse (4) mit einer Rückwand und einer umlaufenden Seitenwand (6) ,

Eingangsmodule (10) mit jeweils einem

integrierten Schnellverbinder (12) zum Anschließen einer Generatorstrangleitung (20) an das zugehörige Eingangsmodul (10) ,

wobei die Eingangsmodule (10) unmittelbar an der umlaufenden Seitenwand (6) des Anschlusskastengehäuses (4) angeordnet sind derart, dass die Strangleitungen (20) direkt von außen an den Schnellverbinder (12) des zugehörigen Eingangsmoduls anschließbar sind.

Generatoranschlusskasten nach vorstehendem Anspruch, wobei mehrere Eingangsmodule (10) mittels jeweils eines Brückenkontakts (19f) über eine Strombrücke (16) zu einem Stromsammeimodul Pluspol und/oder mehrere Eingangsmodule (10) zu einem Stromsammeimodul Minuspol zusammengeschlossen sind.

Generatoranschlusskasten nach einem der vorstehenden Ansprüche ,

mit einem in dem Anschlusskastengehäuse (4) angeordneten Haupttrennschalter (38) zum Trennen des Photovoltaikgenerators vom Stromnetz.

Generatoranschlusskasten nach einem der vorstehenden Ansprüche,

wobei in dem Anschlusskastengehäuse (4) eine Montageschiene (18) oder Montageplatte (18) zum

Befestigen der Eingangsmodule (10) umfasst ist,

wobei die Seitenwand (6) des

Anschlusskastengehäuses (4) Öffnungen (8) aufweist und beim Montieren der Eingangsmodule (10) auf die

Montagesch ene (18) oder Montageplatte (18) die in den Eingangsmodulen (10) integrierten Schnellverbinder (12) in oder unmittelbar an den Öffnungen (8) zu liegen kommen.

Generatoranschlusskasten nach vorstehendem Anspruch, wobei die Montageschiene (18) eine Hutschiene ist, auf der die Eingangsmodule (10) auf astbar sind und beim Aufrasten auf die Hutschiene die in den Eingangsmodulen (10) integrierten Schnellverbinder (12) in oder unmittelbar an den Öffnungen (8) des Generatoranschlusskastens (2) zu liegen kommen.

Generatoranschlusskasten nach Anspruch 4,

wobei die Montageschiene (18) Aufnahmen (15) zur Aufnahme von an den Eingangsmodulen (10)

rückwandseitig angeordneten Verbindungshaken (14) (10) aufweist, um die Eingangsmodule (10) mittels der Verbindungshaken (14) an der Montageschiene (18) auszurichten und/oder zu befestigen.

Generatoranschlusskasten nach einem der vorstehenden Ansprüche,

wobei der Schnellverbinder (12) am Eingangsmodul (10) als Steckverbinder ausgebildet ist und mit einem komplementären Steckverbinder (22) der jeweiligen Generatorstrangleitung (20) steckbar verbindbar ist und

wobei sich der Steckverbinder (12) des

Eingangsmoduls (10) durch die Öffnung (8) in der umlaufenden Seitenwand (6) des Anschlusskastengehäuses (4) hindurch erstreckt oder

wobei sich in dem zusammengesteckten Zustand der Steckverbinder (12) der GeneratorStrangleitung (20) durch die Öffnung (8) in der umlaufenden Seitenwand (6) des Anschlusskastengehäuses (4) hindurch

erstreckt .

Generatoranschlusskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

wobei der Schnellverbinder (12) am Eingangsmodul (10) eine Gewindehülse aufweist und

wobei mittels einer Überwurfmutter (28) an der

Strangleitung (24) die Strangleitung an dem

Eingangsmodul (10) des Generatoranschlusskastens (2) befestigbar ist, wenn ein abisoliertes Kabelende an dem Eingangsmodul (10) angeschlossen ist.

Generatoranschlusskasten nach vorstehendem Anspruch, wobei die Eingangsmodule Dichtungen (23) zum wassergeschützten Verschließen der Öffnungen (8) umfassen.

Eingangsmodul zur Schnellmontage in einem

Generatoranschlusskasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend:

einen integrierten Schnellverbinder (12) zum direkten Verbinden mit einer elektrischen Strangleitung (20, 24) einer Photovoltaikanlage mit dem Eingangsmodul (10) ,

v/obei der Schnellverbinder (12) beim Montieren des Eingangsmoduls (10) in den

Generatoranschlusskasten (2) in oder unmittelbar an einer Öffnung (8) in der umlaufenden Seitenwand (6) des Anschlusskastengehäuses (4) zu liegen kommt.

11. Eingangsmodul nach vorstehendem Anspruch, ferner

umfassend:

zumindest eine Funktionselementaufnahme (11) zur Aufnahme eines Funktionselements (19) in das

Eingangsmodul (10) ,

wobei das Funktionselement (19) austauschbar an dem Eingangsmodul (10) ausgeführt ist.

Eingangsmodul nach vorstehendem Anspruch,

wobei das Funktionselernent (19) eine Sicherung (19c) , ein Strommessbauteil (19a) , ein Mikrokontroll (19b) und/oder ein Spannungsdetektor (19g) ist.

13. Eingangsmodul nach Anspruch 12 ,

wobei mehrere Funktionselementaufnahmen (11) in einem Eingangsmodul (10) integriert sind.

Eingangsmodul nach einem der Ansprüche 10 bis 13, ferner umfassend:

paarbare Befestigungsmittel zur gegenseitigen Befestigung von zwei oder mehr Eingangsmodulen (10) , um mehrere Eingangsmodule (10) als Einheit auf eine Hutschiene (18) aufzurasten, wobei die integrierten SchneiIverbxnder (12) der Eingangsmodule (10) automatisch jeweils an oder in der zugehörigen Öffnung (8) des Anschlusskastengehäuses (4) zu liegen kommen.

Description:
Generatoranschlusskasten für Photovoltaikanlagen

Beschreibung

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen Generatoranschlusskasten für einen Photovoltaikgenerator sowie Eingangsmodule zum Einbau in einen Generatoranschlusskasten.

Hintergrund der Erfindung Bei einem Photovoltaikgenerator zur Erzeugung elektrischer Leistung aus Sonnenlicht wird der Gesamtgenerator

typischerweise in einzelne Stränge bestehend aus mehreren seriell geschalteten photovoltaischen Solarmodulen

unterteilt. Die einzelnen Stränge des

Photovoltaikgenerators wiederum sind zueinander parallel geschaltet .

Von jedem der zueinander parallel geschalteten Stränge wird typischerweise eine elektrische Verbindungsleitung zu einem Generatoranschlusskasten gelegt. Demgemäß werden die

Leitungen aller Stränge in diesem Generatoranschlusskasten gebündelt .

Die einzelnen Photovoltaikgeneratorstranganschluss- leitungen, kurz Strangleitungen, v/erden für gewöhnlich einzeln durch die Gehäusewand in den

Generatoranschlusskasten geführt, und innerhalb des

Generatoranschlusskastens an dort befindliche Bauteile angeschlossen. Die elektrische Verbindung an den Bauteilen wird dabei typischerweise durch eine Klemm- oder

Schraubverbindung realisiert. Bei einer Vielzahl an

Strangleitungen ist dies umständlich und erfordert bei deren Anschluss an die Bauteile des

Generatoranschlusskastens einen erheblichen

Installationsaufwand. Darüber hinaus ist auch eine

Zugentlastung der Strangleitung ggf. schwierig umzusetzen. Nach dem mit der Strangleitung verbundenen Bauteil sind in dem Generatoranschlusskasten ggf. weitere Bauteile zu installieren, beispielsweise Messbauteile für eine dort stattfindende Strangstrommessung, Verbindungsbauteile für eine Brückenverbindung von mehreren Strangleitungen oder auch ein Trennschalter zur Trennung des Gesamtgenerators von nachgeschalteten Komponenten, wie den Wechselrichtern zur Netzeinspeisung. Auch diese Bauteile sind aufwändig einzeln vom Installateur zu verkabeln. Figur 1 zeigt den Innenaufbau eines bekannten

Generatoranschlusskastens . Die Strangleitungen 24 des Photovoltaikgenerators werden an Terminals von

Eingangsmodulen 10a angeschlossen. Hierfür werden die Strangleitungen durch Öffnungen 8 in der umlaufenden

Seitenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 hindurchgeführt und im Inneren des Anschlusskastengehäuses 4 an die

Terminals der Eingangsmodule 10a angeschlossen. Für jede Strangleitung wird also bereits ein eigenes Eingangsmodul 10a nur zum Zweck des Anschließens der Strangleitung benötigt. Von den Eingangsmodulen 10a, an welche die Strangleitungen 24 jeweils desselben Poles des Photovoltaikgenerators angeschlossen sind, wird je eine elektrische

Messmodulleitung 31 zu einem Messmodul 32 gelegt, mit welchem typischerweise eine Einzelstrangstrommessung durchgeführt wird. Vom Messmodul 32 aus wird wiederum für jeden anzuschließenden Strang des PV-Generators eine elektrische Brückungsmodulleitung 33 zu je einem

Brückungsmodul 34 gelegt . Ein Brückungsmodul 34 wird zur Brückung der einzelnen PV-Stränge und somit zum Sammeln der erzeugten Strangströme eingesetzt.

Gegebenenfalls sind noch weitere elektrische

Verbindungsleitungen im Generatoranschlusskasten

angeordnet, beispielsweise für den Anschluss eines

Haupttrennschalters 38 mittels einer Trennschalterleitung 37 oder zum Anschließen weiterer Module 36.

Durch die aufwändige Verbindung der Strangleitungen mit den Eingangsmodulen sowie Montage und elektrische Verbindung der Vielzahl an benötigten unterschiedlichen Modulen 10a, 32, 34, 36 im Generatoranschlusskasten entstehen insgesamt unnötige Zeit- und Kostenfaktoren, die der bisherige Stand der Technik nicht zufriedenstellend zu verringern vermag.

Allgemeine Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, die genannten Probleme zu lösen oder zu mindern.

Es ist insbesondere eine Aufgabe der Erfindung, einen Generatoranschlusskasten bereitzustellen, der eine schnelle und sichere Verbindung der Strangleitungen an die in dem Generatoranschlusskasten befindlichen Module ermöglicht und den Installationsauf and für den Monteur minimiert. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen

Generatoranschlusskasten bereitzustellen, bei welchem der Verkabelungsaufv/and innerhalb des Generatoranschlusskastens reduziert wird. Noch eine Aufgabe der Erfindung ist es, Eingangsmodule berei zustellen, welche einfach innerhalb des

Generatoranschlusskastens zusammengeschaltet werden können, an die schnell und sicher Strangleitungen angeschlossen werden können und durch deren Verwendung der

Installationsaufwand reduziert wird.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.

Erfindungsgemäß weist ein Generatoranschlusskasten für einen Photovoltaikgenerator ein Anschlusskastengehäuse auf mit einer Rückwand, einer umlaufenden Seitenwand und einer Frontabdeckung. Die Rückwand v/eist ggf. Befestigungslöcher zum Befestigen des Generatoranschlusskastens am Montageort, beispielsweise an einer Hauswand oder an einem Traggestell, auf. Die umlaufende Seitenwand v/eist Öffnungen auf, um die in dem von dem Anschlusskastengehäuse umschlossenen

Innenraum des Generatoranschlusskastens beherbergten Module mit Strangleitungen und anderen elektrischen

Außenverbindungen zu verbinden. Unmittelbar an der Innenseite der umlaufenden Seitenwand des Anschlusskastengehäuses sind Eingangsmodule angeordnet, derart, dass die Strangleitungen direkt von außen an einen Schnellverbinder des zugehörigen Eingangsmoduls

anschließbar sind, ohne die Frontabdeckung öffnen zu müssen. Hiermit lassen sich innerhalb des

Generatoranschlusskastens verlaufende Kabelstrecken der Strangleitungen vermeiden. Die Strangleitungen werden dabei direkt von außerhalb des Anschlusskastengehäuses an den Schnellverbinder des Eingangsmoduls angeschlossen.

Bevorzugt erstreckt sich der SchneiIverbinder des

Eingangsmoduls aus dem Innenbereich des

Anschlusskastengehäuses durch die Öffnung in der

umlaufenden Seitenwand hindurch in den Außenbereich. In dieser Ausführungsform wird die jeweilige Strangleitung außerhalb des Generatoranschlusskastens unmittelbar im Bereich der umlaufenden Seitenwand an den Schnellverbinder angeschlossen .

Mit anderen Worten kommt ein Eingangsmodul entweder an der Seitenwand zur Anlage oder es greift in die Öffnung der Seitenwand ein. Das heißt, dass das Eingangsmodul von innen an der oder in die Öffnung eingreifend angeordnet ist, so dass der Schnellverbinder des Eingangsmodul bereits beim Montieren des Eingangsmoduls in den

Generatoranschlusskasten an der Öffnung anliegt oder in die Öffnung eingreift. Der SchneiIverbinder, der Teil des Eingangsmoduls ist, ist somit von außerhalb des Generatoranschlusskastens für einen direkten Anschluss der Strangleitung erreichbar, indem entweder der Schnellverbinder aus dem

Generatoranschlusskasten herausragt oder dieser in der Öffnung zu liegen kommt, so dass die Stranglei ung

unmittelbar an das Eingangsmodul angeschlossen wird.

Zur leichten Erreichbarkeit des Innenbereichs des

Generatoranschlusskastens kann die Vorderseite mit einer Frontseite in Form einer Tür versehen sein, die leicht geöffnet werden kann und damit einen Zugang zum

Innenbereich darstellt. Auf eine Tür kann ggf. aber sogar verzichtet v/erden, da der Monteur nicht zwingend Zugang zum Innenbereich des Generatoranschlusskastens besitzen muss. Optional ist eine Tür vorgesehen, die nur von speziell autorisiertem Personal geöffnet werden kann.

Das unmittelbare Anschließen der Strangleitungen von außen an den Sehne11verbinder minimiert die Montagezeiten und damit Kosten. Beispielsweise kann mittels einer einfachen Identifizierung der jeweiligen Anschlüsse, insbesondere durch eine Farbkodierung, das Anschließen der

Strangleitungen an die Eingangsmodule des

Generatoranschlusskastens ohne Zugang zum Innenbereich erfolgen. Das Risiko einer fehlerhaften Verdrahtung innerhalb des Generatoranschlusskastengehäuses kann hierdurch verringert v/erden. Ein Zugriff auf den inneren Bereich des Generatoranschlusskastens wird für diese

Au führungsform der Erfindung daher nicht benötigt.

Der Anschluss der Strangleitungen an die Eingangsmodule kann mittels der Schnellverbinder sogar ohne Werkzeug erledigt werden. Die Schnellverbinder weisen insbesondere eine elektrische Isolierung und/oder kontakt- und berührungsgeschützte Anschlüsse auf. Im getrennten Zustand ausreichend kontakt - und berührungsgeschü zte Anschlüsse können auch für den Fall, dass bereits eine elektrische Spannung an den

Strangleitungen anliegt, was in der Regel der Fall ist, da die Solarmodule unmittelbar unter Aussetzung von

Sonnenlicht mit der Stromproduktion beginnen, angeschlossen oder abgeklemmt werden. Das bedeutet, dass auch im

laufenden Betrieb und/oder bereits mit angeschlossenen photovoltaxsehen Solarmodulen die Wartung eines oder mehrerer Photovoltaikstränge ermöglicht sein kann, ohne die übrige Anlage abzuschalten. Im Besonderen bedeutet es, dass die Gefahr eines Stromschlags, die von den elektrischen Anschlüssen für den Monteur ausgeht, verringert ist.

Das Anschlusskastengehäuse ist insbesondere nach

Schutzklasse IP54 wassergeschützt und bevorzugt aus dielektrischem Material gefertigt .

Die jeweilige mit dem Anschlusskasten zu verbindende

Strangleitung ist mit einem zu dem Schnellverbinder des Eingangsmoduls komplementären Schnellverbinder ausgerüstet. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und einfache

Verbindung von Strangleitung und Eingangsmodul im

Generatoranschlusskasten, insbesondere wenn der

Schnellverbinder der Strangleitung und der Schnellverbinder des Eingangsmoduls beiderseits vormontiert sind. Zur Verbindung eines abisolierten Leiterendes einer

Strangleitung mit dem Eingangsmodul ist der

Sehne11verbinder des Eingangsmoduls insbesondere mit einer von der Außenseite der Seitenwand des

Anschlusskastengehäuses im Bereich der Öffnungen

bedienbaren Anschlusseinrichtung, beispielsweise einer Federkraftklemme, einer Zugfeder oder einer Schraubklemme, ausgerüstet, um das abisolierte Leiterende der

Strangleitung zu kontaktieren, ohne die Frontabdeckung des Anschlusskastengehäuses öffnen zu müssen.

Beispielsweise kann eine Zugentlastung der Strangleitung in dem Schnellverbinder integriert sein, so dass beim

Verbinden automatisch eine Zugentlastung geschaffen wird, insbesondere mittels einer Rastverbindung. Alternativ kann eine Befestigung der Strangleitung an der Außenseite der umlaufenden Seitenwand des Generatoranschlusskastens die Funktion der Zugentlastung übernehmen, beispielsweise mit

Hilfe einer Überwurfmutter, die auf einem an der Öffnung in der umlaufenden Seitenwand angebrachten Außengewinde befestigt wird. Die Eingangsmodule für den Pluspol und den Minuspol sind insbesondere identisch ausgebildet. Ein im

Generatoranschlusskasten angeordnetes Kingangsmodul ist entweder an eine Leitung des Pluspols des

Photovoltaikgenerators oder an eine Leitung des Minuspols des Photovoltaikgenerators angeschlossen, je nachdem, zu welchem Pol das Eingangsmodul zugeordnet ist. Dadurch können Produktions- und Logistikkosten verringert werden.

In dem Generatoranschlusskasten sind insbesondere mehrere identische Eingangsmodule angeordnet, v/obei eine Mehrzahl von Modulen dem Pluspol des Photovoltaikgenerators

zugehörig sind, sowie ein bis mehrere Module dem Minuspol des Photovoltaikgenerators zugeordnet sind. Gegebenenfalls können die zu einem Pol des Photovoltaikgenerators

zugeordneten Eingangsmodule mittels einer elektrisch leitenden und an Brückenkontakten der Eingangsmodule angebrachten Strombrücke direkt miteinander gebrückt sein, so dass die einzelnen Stränge elektrisch zu einer Einheit verbunden v/erden. Eine ggf. erforderliche Parallelschaltung der Strangleitungen kann demnach bereits in den

Eingangsmodulen stattfinden.

In dem Generatoranschlusskasten ist ggf. ein

Haupttrennschalter zum Trennen des Photovoltaikgenerators vom Stromnetz bzw. von weiteren Bauteilen, wie

Wechselrichtern, angeordnet. Weist das

Anschlusskastengehäuse keine Tür auf, so kann der

Haupttrennschalter auch im Außenbereich, beispielsweise an der umlaufenden Seitenwand, des Generatoranschlusskastens angeordnet sein. Somit ist in jedem Fall der einfache Zugriff auf den Haupttrennschalter gegeben.

Der Generatoranschlusskasten umfasst bevorzugt

Montagemittel, beispielsweise eine Montageplatte oder eine Montageschiene, im Anschlusskastengehäuse, an der die Eingangsmodule und ggf. weitere im Generatoranschlusskasten anzuordnende Module zu befestigen sind, z.B. aufgerastet werden. Beim Montieren der Eingangsmodule auf das

Montagemittel positionieren sich die in den Eingangsmodulen integrierten Schnellverbinder automatisch in oder

unmittelbar an den Öffnungen der umlaufenden Seitenwand.

Die Montageschiene ist insbesondere eine Hutschiene, auf der die Eingangsmodule aufrastbar sind und beim Aufrasten auf die Hutschiene die in den Eingangsmodulen integrierten Schnellverbinder automatisch in oder unmittelbar an den Öffnungen des Generatoranschlusskastens zu liegen kommen. Die Eingangsmodule und die Montageschiene weisen bevorzugt eine Linearführung auf, mittels v/elcher die Eingangsmodule von oben herab linear an die zugehörige Öffnung in der Seitenwand geführt v/erden. Ggf. greifen dabei

rückwandsei ig an den Eingangsmodulen befindliche

Verbindungshaken in Aufnahmen der Montageschiene ein.

Mittels der Verbindungshaken ist demnach eine lineare Führung der Eingangsmodule senkrecht zum unteren Teil der umlaufenden Seitenwand realisiert, so dass die

Schnellverbinder gerade in die Öffnungen der umlaufenden Seitenwand eingeführt werden. Die Verbindungshaken sowie die Aufnahmen der Montageschiene sind bevorzugt nach unten verjüngend ausgebildet, so dass eine genaue Positionierung bzw. Zentrierung der Eingangsmodule erreicht wird. In einer bevorzugten Ausführungsform greifen die

rückwandseitig an den Eingangsmodulen angeordneten

Verbindungshaken in oder unter die Aufnahmen der

Montageschiene, so dass zwischen den Verbindungshaken und den Aufnahmen eine Klemmwirkung zur Fixierung der

Eingangsmodule entsteht.

Bevorzugt greift daher beim Montieren des Eingangsmoduls in dem Generatoranschlusskasten der Schnellverbinder in die Öffnung in der umlaufenden Seitenwand ein oder kommt daran zur Anlage, so dass das Eingangsmodul mit dem Aufstecken oder Aufrasten auf die Montageschiene fertig in dem

Generatoranschlusskasten montiert ist. Die Stranglei ungen und die Sehne11Verbinde der

Eingangsmodule v/eisen vorzugsweise komplementäre

Verbindungsmittel auf, beispielsweise eine

Schraubver indung, so dass die Eingangsmodule beim

Befestigen der Strangleitung automatisch an der Seitenwand des Anschlusskastengehäuses befestigt v/erden. Dadurch kann ggf. auf eine Befestigung der Eingangsmodule an der

Generatoranschlusskastenrückwand verzichtet werden.

Der Schnellverbinder am Eingangsmodul ist insbesondere ein Steckverbinder, welcher mit einem komplementären

Steckverbinder der jeweiligen Strangleitung steckbar verbindbar ist. Zum Anschließen der Strangleitung an das Eingangsmodul erstreckt sich der erfindungsgemäße

Steckverbinder des Eingangsmoduls oder der

Generatorstrangleitung durch die Öffnung in der umlaufenden Seitenwand des Anschlusskastengehäuses. In beiden Fällen kann die Verbindung, insbesondere die Steckverbindung, der Strangleitung mit dem Eingangsmodul ohne weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Öffnen der Anschlusskastentür oder Verlegen der Strangleitungen im Geräteanschlusskasten, realisiert werden. Dies stellt eine bedeutende Verkürzung der für den Aufbau der Verbindung benötigten Montagezeit dar .

Ein Steckverbinder zur Verwendung als Sehne11verbinder ist z.B. das Produkt SunClix ® der Anmelderin. Der

Steckverbinder SunClix ® weist einen mittels eines

dielektrischen Gehäuses wassergeschützten elektrischen Kontakt und eine in einem Haltegestell verrastbare

Klemmfeder auf. Weitere Details, insbesondere zur Steckgeometrie, ergeben sich aus der DE 10 2008 061 268 AI, welche hiermit durch Referenz inkorporiert wird.

In einer Ausführungsform der Erfindung sind die

Eingangsmodule unmittelbar an der umlaufenden Seitenwand befestigt, wodurch auf eine Befestigung an der Rückwand oder an einem Montagemittel verzichtet werden kann.

Beispielsweise v/eist die umlaufende Seitenwand für eine Befestigung der Eingangsmodule im Bereich der Öffnungen außenseitige Befestigungsmittel auf, mittels welchen die Schnellverbinder der Eingangsmodule in den Öffnungen in der umlaufenden Seitenwand befestigt werden. Solche

Befestigungsmittel sind beispielsweise Rast- oder

Klemmmittel, welche ggf. in entsprechende Gegenstücke am Schnellverbinder greifen, oder eine Gewindehülse. So kann das außenseitige Befestigungsmittel an der umlaufenden Seitenwand ein Außengewinde auf einer kragenartig die Öffnung umschließenden Ausstülpung sein, auf welches eine Überwurfmutter aufgeschraubt wird. Die außenseitig an den Öffnungen der umlaufenden Seitenwand angebrachten

Befestigungsmittel übernehmen in dieser Ausführungsform die Zugentlastung der Strangleitungen an den Eingangsmodulen. Ein solches Befestigungsmittel kann zudem einen

Dichtungsring zum wassergeschützten Abdichten der

Durchführung durch die umlaufende Seitenwand des

Generatoranschlusskastens aufweisen. Somit wird die Öffnung bereits bei der Verbindung mittels der Befestigungsmittel automatisch abgedichtet.

In einem weiteren Beispiel für eine Befestigung der

Eingangsmodule unmittelbar an der umlaufenden Seitenwand 2012/073538

13

weisen die Schnellverbinder der Eingangsmodule

Rastaufnahmen, Rasthaken oder eine Gewindehülse auf. Der Schnellverbinder des Eingangsmoduls wird dabei in die

Öffnung der umlaufenden Seitenwand geführt, so dass das Eingangsmodul an der Seitenwand zur Anlage kommt, und die Überwurfmutter von außen auf das nach außen ragende

Außengewinde des Schnellverbinders geschraubt, um damit das Eingangsmodul mit der Seitenwand zu verschrauben. Das Eingangsmodul zum Einbau in den

Generatoranschlusskasten für die Photovoltaikanlage umfasst demnach einen integrierten Schnellverbinder zum direkten Verbinden der elektrischen Strangleitung der

Photovol aikanlage mit dem Eingangsmodul, wobei der

Schnellverbinder beim Montieren des Eingangsmoduls in den Generatoranschlusskasten in oder unmittelbar an der

zugeordneten Öffnung in der umlaufenden Seitenwand des Anschlusskastengehäuses zu liegen kommt. Mit anderen Worten kommt das Eingangsmodul bei der Montage an der Seitenwand zur Anlage oder greift in die Öffnung der Seitenwand ein, derart dass der direkte Anschluss der Strangleitung von außerhalb an das im Innern des Anschlusskastengehäuses angeordnete Eingangsmodul ermöglicht ist. Vorteilhafterweise ist das Eingangsmodul ausgebildet, eine Mehrfachfunktion zu erfüllen, die zusätzlich zum

Anschließen der Strangleitung zumindest eine weitere

Funktion ausführt. Hierzu weist das Eingangsmodul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine Aufnahme für ein Funktionselement auf. Das Funktionselement ist z.B. eine

Sicherung, ein Strommessbauteil, ein Spannungsdetektor oder ein Mikrokontroller , welche in die Funktionselementaufnahme eingesetzt werden. Der Spannungsdetektor ist entweder ein Überspannungsdetektor, z.B. als Blitzschutz, oder ein Unterspannungsdetektor zur Vermeidung von Hot Spots, wobei außerhalb von Schv/ellwerten liegende Spannungsabweichungen erkannt werden und die elektrische Verbindung beim

Vorliegen von Spannungsabweichungen unterbrochen wird.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die

Funktionselementaufnahme derart ausgebildet, dass das Funktionselement an dem Eingangsmodul austauschbar ist. Die Funktionselementaufnahme für ein austauschbares

Funktionselement erhöht die Flexibilität der in den

Generatoranschlusskasten einzusetzenden Eingangsmodule, da jedes Eingangsmodul mit dem benötigten Funktionselement bestückt und in den Generatoranschlusskasten eingesetzt werden kann.

Die Funktionselementauf ahme kann sogar derart ausgestaltet sein, dass verschiedene Funktionselemente im Wechsel in dieselbe Funktionselementaufnahme einsetzbar sind. Dies vereinfacht Produktionsabläufe und erhöht die Stückzahlen von identisch herzustellenden Eingangsmodulen, was wiederum die Stückkosten senken kann. Das Eingangsmodul weist besonders bevorzugt mehrere

Funktionselementaufnahmen auf, um in ein und dasselbe Eingangsmodul mehrere, insbesondere unterschiedliche

Funktionselemente einzusetzen. Hierdurch kann vorteilhafter Weise die Anzahl der Module im Generatoranschlusskasten und die Anzahl elektrischer Verbindungsleitungen auf ein

Minimum reduziert werden. Überdies lässt sich die Baugröße des Generatoranschlusskastens weiter verkleinern. Das Eingangsmodul umfasst vorzugsweise eine seitlich angeordnete paarbare Verbindungseinrichtung zum

wechselseitigen Verbinden von zwei oder mehr

Eingangsmodulen, um mehrere Eingangsmodule als eine Einheit in den Generatoranschlusskasten einzusetzen und dort zu befestigen. Die verbundenen Eingangsmodule werden z.B. als Einheit auf die Hutschiene aufgerastet, wobei die

primärseitig integrierten Schnellverbinder der

Eingangsmodule automatisch jeweils an oder in der

zugehörigen Öffnung des Anschlusskastengehäuses zu liegen kommen. Darüber hinaus kann ein ggf. angebrachter Bus- Anschluss in der seitlich angeordneten paarbaren

Verbindungseinrichtung integriert sein.

Wenn die Eingangsmodule direkt an der umlaufenden

Seitenwand des Anschlusskastengehäuses befestigt sind, kann vorteilhaf er Weise auf eine Befestigung an der

Gehäuserückwand verzichtet werden.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von

Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert, wobei gleiche und ähnliche Elemente teilweise mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und die Merkmale der verschiedenen Ausführungsbeispiele miteinander kombiniert werden können. Kurzbeschreibung der Figuren

einen bekannten Generatoranschlusskasten mit herkömmlichen Modulen und einem

Haupttrennschalter,

eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Generatoranschlusskastens mit fünf

Eingangsmodulen und Haupttrennschalter, eine Ausführungsform des

Generatoranschlusskastens mit acht

Eingangsmodu1e ,

eine Ausführungsform des

Generatoranschlusskastens mit vier

Eingangsmodulen und einer Montageschiene, die Ausführungsform wie Fig. 4 mit zwei montierten Eingangsmodulen,

die Ausführungsform wie Fig. 4 mit drei montierten Eingangsmodulen,

die Ausführungsform wie Fig. 4 mit vier montierten Eingangsmodulen,

eine weitere Ausführungsform des

Generatoranschlusskastens mit acht montierten

Eingangsmodulen sowie alternativen

Strangleitungsanschlüssen,

einen Generatoranschlusskasten mit weiteren Ausführungsformen von Eingangsmodulen. Detaillierte Beschreibung der Figuren

Figur 1 zeigt einen bekannten Generatoranschlusskasten 2 mit einem Anschlusskastengehäuse 4, welches eine umlaufende Seitenwand 6 sowie eine Rückwand 5 aufweist. Die umlaufende Seitenwand 6 v/eist Öffnungen 8 zum Durchführen von

Strangleitungen 24 auf. Im Inneren des

Generatoranschlusskastens 2 sind verschiedene Module, die Eingangsmodule 10a, das Messmodul 32, Verbindungsmodul 34 und weitere Module 36, beispielsweise ein

Überspannungsschutzmodul, sowie ein Haupttrennschalter 38 angeordnet .

An die in der Figur 1 links dargestellten Eingangsmodule 10a für den Pluspol sind fünf Strangleitungen 24

angeschlossen .

Die in Figur 1 gezeigten Strangleitungen v/erden einzeln durch Öffnungen 8 der umlaufenden Seitenwand

hindurchgeführt und im Inneren des

Generatoranschlusskastens 2 an Eingangsmodule 10a mittels Schraubverbindung angeschlossen. Die Eingangsmodule 10a entsprechen in dem gezeigten Beispiel einfachen

Anschlussterminals .

Die Leitungen des einen elektrischen Pols der

Photovoltaikanlagenstränge, üblicherweise des Pluspols, sind mittels elektrischen Messmodulleitungen 31 nach den Eingangsmodulen 10a mit einem zur installierten Strangzahl passenden Messmodul 32 zur Messung der Strangleitungsströme verbunden. Mittels der Brückungsmodulleitungen 33 ist das Messmodul 32 wiederum an Brückungsmodule 34 angeschlossen zur Brückung und somit zur Sammlung der Einzelstrangströme. Der

gesammelte Strom wird schließlich über eine

Trennschalterleitung 37 zu einem Haupttrennschalter 38 geführt und üblicherweise anschließend über eine

Netzleitung 25 zu einem Netzwechselrichter (nicht

dargestellt) geleitet. Der Stromfluss des anderen elektrischen Pols der

Photovoltaikanlage, üblicherweise des Minuspols, wird im gezeigten Fall ausgangsseitig der Eingangsmodule 10a über eine elektrische Leitung 35 zu einem v/eiteren Modul 36 und anschließend über eine Trennschalterleitung 37 zum

Haupttrennschal er 38 geführt.

Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform unter Verwendung der erfindungsgemäßen Eingangsmodule 10 in einem

Generatoranschlusskasten 2, wobei der Aufbau der Figur 2 wesentliche Unterschiede zu dem Generatoranschlusskasten in Figur 1 veranschaulicht. Die Eingangsmodule 10 mit ihren Schnellverbindem 12 (in der gezeigten Ausführung jeweils vom komplementären Schnellverbinder 22 der Strangleitung 20 verdeckt) sind unmittelbar an der umlaufenden Seitenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 angeordnet, so dass die

Strangleitungen 20 direkt von außen an der Seitenwand 6 an die Schnellverbinder 12 der Eingangsmodule 10 angeschlossen sind, ohne dass dafür die Strangleitungen 20 oder andere elektrische Leitungen im inneren Bereich des

Generatoranschlusskastens 2 zu verlegen sind. Die Eingangsmodule 10 weisen in der gezeigten

Ausführungsform mehrere Funktionselementaufnahmen 11 auf zur Aufnahme je eines Sicherungselements 19c und eines Strommessbauteils 19a. Je zwei Brückenkontakte 19f sind elektrisch gesehen hinter dem Strommessbauteil 19a an den Eingangsmodulen 10 angeordnet zum paarweisen Brücken der Eingangsmodule mittels Strombrücken 16 , um die

Einzelstrangströme zu sammeln und gebündelt über eine elektrische Sammelleitung 30 zum Haupttrennschalter 38 zu führen. Mit anderen Worten können die Photovoltaikstränge bereits in den Eingangsmodulen 10 parallel geschaltet werden. In vorteilhaf er Weise lassen sich somit nicht nur die Strangleitungen 20 mittels der Schnellverbinder 12 schnell und einfach an die Eingangsmodule 10 anschließen, sondern es werden auch mehrere Funktionen in einem Modul integriert, was den Innenaufbau eines

Generatoranschlusskastens 2 vereinfacht . Das Eingangsmodul 10 bildet demnach ein Kombinationsmodul zum Anschließen der Strangleitung, zum Messen einer Messgröße, z.B. Strom, und zum Brücken der parallelen Strangleitungen.

Figur 3 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform des

Generatoranschlusskastens 2 mit einem

Anschlusskastengehäuse 4, welches eine umlaufende

Seitenwand 6, eine Rückwand 5 sowie eine Vorderseite {nicht dargestellt) aufweist. Die umlaufende Seitenwand 6 weist Öffnungen 8 auf, die für die Durchführung von

Sehne11 erbindern 12 der Eingangsmodule 10 bzw.

Schnellverbindern 22 der Strangleitungen 20 vorgesehen sind. Im Inneren des Generatoranschlusskastens 2 sind die

Eingangsmodule 10 unmittelbar an der umlaufenden Seitenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 angeordnet, wobei die Schnellverbinder 12 der Eingangsmodule 10 in den Öffnungen in der umlaufenden Sextenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 zu liegen kommen.

Die Schnellverbinder 22, die am Ende der Strangleitung 20 angeordnet sind, sind komplementär verbindbar mit den Schnellverbindern 12 der Eingangsmodule. Mittels der

Schnellverbinder 22 sind die Strangleitungen 20 schnell und komfortabel mit den Eingangsmodulen 10 im

Generatoranschlusskasten 2 verbinlbar. Die Eingangsmodule 10 sind miteinander mittels Strombrücken 16 elektrisch verbunden, indem die Strombrücken 16 je an einem Brückenkontakt 19f des Eingangsmoduls 10

angeschlossen sind. Eine elektrische Sammelleitung 30 führt den gesammelten Strom von den Eingangsmodulen ab.

Figuren 4 bis 7 zeigen eine einfache Ausgestaltung eines Generatoranschlusskastens mit einem Montagemittel in Form einer Montageschiene 18. Wie in Figur 4 ersichtlich, weisen die Eingangsmodule 10 rückwandseitig einen sich

verjüngenden Verbindungshaken 14 auf. Dieser

Verbindungshaken 14 des Eingangsmoduls 10 ist in Aufnahmen 15 der Montage chiene 18 mittels einer Linearbewegung von, in Bildrichtung, oben nach unten einführbar. Somit wird durch die Verbindungshaken eine Linearführung der Module mit Zentrierung gewährleistet, um die Schnellverbinder 12 mit einer einzigen Handbev/egung sicher in die Öffnungen 8 des Anschlusskastengehäuses 4 einzuführen. So ist das in Figur 4 links dargestellte Eingangsmodul 10 bereits in der Endposition an der Montageschiene 18 angeordnet, wobei der Verbindungshaken 14 in die Aufnahme 15 an der

Montageschiene eingeführt ist. Wenn der Verbindungshaken 14 derart ausgebildet ist, dass er teilweise unter die

Aufnahme 15 der Montageschiene 18 greift (nicht

dargestellt) , kann eine Klemmkraft zwischen dem

Verbindungshaken 14 des Eingangsmoduls 10 und der Aufnahme 15 der Montageschiene 18 das Eingangsmodul 10 in der

Aufnahme 15 fixieren.

In dem gezeigten Beispiel sind als SchneiIverbinder 12 der Eingangsmodule bzw. Schnellverbinder 22 der Strangleitung 20 SunClix ® -Verbinder der Anmelderin skizziert. Die

SunClix ® -Verbinder weisen Rasthaken 27 auf, die im

montierten Zustand in am Eingangsmodul 10 angeordnete Rastaufnahmen 27a eingreifen und somit durch Verrastung eine sichere Verbindung herstellen. Die Strangleitung 20 ist mit den Rasthaken 27 an den

Rastaufnahmen 27a des Eingangsmoduls 10 zugentlastet. Drei weitere Eingangsmodule 10 sind in einem noch nicht

montierten Zustand im Generatoranschlusskasten 2 gezeigt. Figur 5 zeigt die Ausführungsform wie Figur 4, wobei

Eingangsmodule und Strangleitungen ebenfalls mit den

SunClix ® -Verbindern ausgerüstet sind, und wobei bereits ein zweites Eingangsmodul 10 mit dem rückwandseitigen

Verbindungshaken 14 an der Montageschiene befestigt ist und dabei gleichfalls mit dem Schnellverbinder 12 unmittelbar in der Öffnung 8 der umlaufenden Seitenwand 6 des

Generatoranschlusskastengehäuses 4 zu liegen kommt. Anders ausgedrückt erstreckt sich der Schnellverbinder 12 des Eingangsmoduls 10 durch die Öffnung in der umlaufenden Seitenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 hindurch. Auch das zweite Eingangsmodul 10 wird mit einer Strangleitung 20 verbunden, beide Eingangsmodule 10 sind mittels einer an einem Brückenkontakt 19f angeschlossenen Strombrücke 16 miteinander elektrisch verbunden. Die Verwendung einer Strombrücke 16 zwischen den Eingangsmodulen 10 gestattet das Verwenden von lediglich einer elektrischen

Sammelleitung 30 zum Abführen des von den photovoltaischen Solarmodulen erzeugten elektrischen Stromes von den

Eingangsmodulen 10. Auch das zweite Eingangsmodul 10 wird durch das Verbinden der beiden Schnellverbinder 12, 22 an der umlaufenden Seitenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 befestigt, wodurch eine stabile Montage erfolgt, ohne auf eine zusätzliche Schraub- oder anderweitige Verbindung angewiesen zu sein. Auch ist mittels der Schnellverbinder 22, 12 eine Zugentlastung der Strangleitungen 20

ermöglicht. Die beiden rechten in Figur 5 dargestellten Eingangsmodule 10 befinden sich noch in einem nicht montierten Zustand.

Figur 6 zeigt die Ausführungsform wie Figur 4, wobei bereits drei Eingangsmodule 10 auf eine Montageschiene aufgesteckt sind und unmittelbar in den Öffnungen der umlaufenden Seitenwand 6 des Anschlussgehäusekastens 4 zu liegen kommen. Auch das dritte Eingangsmodul 10 ist mittels eines Brückenkontakts 19f über eine Strombrücke 16 mit den beiden bereits montierten Eingangsmodulen 10 elektrisch verbunden. Das rechte Eingangsmodul 10 befindet sich noch im nicht montierten Zustand. Figur 7 zeigt die Ausführungsform wie Figur 4, wobei alle vier gezeigten Eingangsmodule 10 auf die Montageschiene 18 aufgesteckt sind. Bereits das Aufstecken der Eingangsmodule 10 auf die Montageschiene 18 kann eine zufriedenstellende Fixierung der Eingangsmodule 10 mittels der Klemmkraft der Verbindungshaken 14 in den Aufnahmen 15 der Montageschiene 18 darstellen.

In einer besonderen Ausgestaltung der Schnellverbinder 12, 22 der Eingangsmodule 10 werden die Eingangsmodule 10 befestigt, indem die Schnellverbinder 12, 22 unmittelbar an der die Öffnung 8 umgebenden umlaufenden Seitenwand 6 des Anschlusskastengehäuses 4 befestigt, z.B. verschraubt, geklemmt oder verrastet sind.

An dem Schnellverbinder 22 der Strangleitung 20 ist in dieser Ausführung ein Dichtring (nicht dargestellt) angebracht, so dass beim Verbinden ein wassergeschützter Verschluss der Öffnung 8 und damit des

Generatoranschlusskastens 2 erreicht wird. Mit anderen

Worten verschließt bereits das Verbinden der Strangleitung 20 mit dem Eingangsmodul 10 über die Schnellverbinder 12, 22 die jeweilige Öffnung 8 des Anschlusskastengehäuses 4 wasserdicht .

Figur 8 zeigt eine Ausführungsform mit acht auf eine

Montageschiene aufgesteckten Eingangsmodulen 10, welche alle mit einer gemeinsamen Strombrücke 16 miteinander elektrisch kontaktiert sind. Ein abisoliertes Leiterende 26 wird in dieser Ausführungsform direkt in die

Schneilverbindungsbuchse 12 des Eingangsmoduls 10 gesteckt, eine Überwurfmutter 28 an einem Außengewinde der Buchse 12 festgeschraubt, wodurch gleichzeitig das Eingangsmodul an der Seitenwand befestigt wird und ebenfalls mittels einer Quetschhülse eine feste und zugentlastende Verbindung der Strangleitung 24 mit dem Eingangsmodul 10 gewährleistet ist. Auch in dieser Ausführungsform ermöglicht die

Strombrücke 16, dass nur eine elektrische Sammelleitung 30 zum Abführen des elektrischen Stromes benötigt wird.

Beispielsweise führt die elektrische Sammelleitung 30 zu einem Haupttrennschalter 38 (vgl. Fig.2), welcher

typischerweise ebenfalls im oder am

Generatoranschlusskasten angeordnet wird.

Figur 9 zeigt schließlich eine Ausführungsform des

Generatoranschlusskastens 2 , wobei die Eingangsmodule 10 unmittelbar an der umlaufenden Seitenwand 6 des

Anschlusskastengehäuses 4 angeordnet sind und dort direkt befestigt werden. Eine Montageschiene ist in dieser

Ausführungsform nicht vorgesehen. Die Eingangsmodule 10 sind über eine Strombrücke 16 elektrisch miteinander verbunden. Die Eingangsmodule 10 weisen Aufnahmen 11 für Funktionselemente 19 auf. Für die Anordnung der

Funktionselemente 19 v/erden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, die jeweils verschiedene Ausgestaltungen der Eingangsmodule 10 zeigen. Typischerweise sind zumindest die Eingangsmodule 10 eines elektrischen Pols des

Photovoltaikgenerators in derselben Ausgestaltung

ausgeführt, so dass allen Strängen dieselben Funktionen zugeordnet sind. Es ist aber auch möglich, eine Kombination von verschiedenen Ausgestaltungen der Eingangsmodule 10 in einem Generatoranschlusskasten 2 vorzusehen. Im Falle des linken Eingangsmoduls 10 ist eine Sicherung 19c als Funktionselernent 19 eingesetzt. Bei dem zweiten Eingangsmodul 10 ist ein ikrokontroller 19b eingesetzt. Vorteilhaft ist die Anordnung des dritten Eingangsmoduls 10, bei dem eine Sicherung 19c, ein Strommessbauteil 19a und ein Spannungsdetektor 19g integriert in einem

Eingangsmodul 10 angeordnet sind. Gemäß dem sechsten

Eingangsmodul 10 ist eine Sicherung 19c, ein

Spannungsdetektor 19g, ein Strommessbauteil 19a sowie ein Mikrokontroller 19b integriert im Eingangsmodul 10

angeordnet .

Demgemäß ist die Anbringung von mehreren Funktionselementen 19a, 19b, 19c, 19g in den Funktionselementaufnahmen 11 der Eingangsmodule 10 gewährleistet, wodurch sich getrennte

Bauteile bzw. mehrere verschiedene Module einsparen lassen, da die erwünschten Funktionen bereits von den

Eingangsmodulen 10 erfüllt Vierden können. Die Öffnungen 8 in der umlaufenden Seitenwand 6 des

Anschlusskastengeh uses 4 werden durch die Schnellverbinder der Eingangsmodule zumindest nach dem Verbinden mit den Schnellverbindern 22 der Strangleitungen 20 wasserdicht verschlossen.

Ein Bus-Anschluss {nicht dargestellt) zur Kommunikation zwischen den Eingangsmodulen, in der gezeigten

Ausführungsform beispielsweise zur Kommunikation zwischen dem Strommessbauteil 19a und dem Mikrokontroller 19b und/oder zur Verbindung mit einer Zentralstelle wie einem Arbeitsplatzrechner, kann zusätzlich in allen

Eingangsmodulen 10 integriert sein. Es ist dem Fachmann ersichtlich, dass die vorstehend beschriebenen Ausfuhrungsformen beispielhaft zu verstehen sind und die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist, sondern in vielfältiger Weise variiert werden kann, ohne die Erfindung zu verlassen. Ferner ist ersichtlich, dass die Merkmale unabhängig davon, ob sie in der Beschreibung, den Ansprüchen, den Figuren oder anderweitig offenbart sind, auch einzeln wesentliche Bestandteile der Erfindung definieren, selbst wenn sie zusammen mit anderen Merkmalen gemeinsam beschrieben sind.

Bezugszeichenliste 2 Generatoranschlusskasten

4 Anschlusskastengehäuse

6 umlaufende Seitenwand des Anschlusskastengehäuses

8 Öffnung

10 Eingangsmodul

10a Eingangsmodul

11 Funktionselementaufnahme

12 Schnellverbinder

14 rückwandseitiger Verbindungshaken

15 Aufnahme der Montageschiene

16 Strombrücke

18 Montageschiene oder Montageplatte

19 Punktionselement

19a Strommessbauteil

19b Mikrokontroller

19c Sicherungselement

19f Brückenkontakt

19g Spannungsdetektor

20 Strangleitung

22 Schnellverbinder

23 Dichtung

24 Strangleitung

25 Netzleitung

26 abisoliertes Leiterende

27 Rasthaken des SunClix ® -Verbinders

27a Rastaufnahme des SunClix ® -Verbinders 28 Überwurfmutter

30 elektrische Sammelleitung

31 Messmodulleitung

32 Messmodul

33 Bruckungsmodu11eitung

34 Brückungsmodul

35 elektrische Leitung

36 Weiteres Modul

37 Trennschalterleitung

38 Haupttrennschalter