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Patent Searching and Data


Title:
GOLF BALL COMPRISING A RETRIEVAL DEVICE FOR TRAINING PURPOSES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/092174
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a retrieval device, which facilitates training with a golf ball in the open. The device consists of a guide rod with a handle at the lower end and a ring at the upper end. A reel for rolling up and unrolling a line is fixed to said rod. A hole is drilled through the golf ball, which is likewise provided with a line. The line attached to the ball is connected to the line of the device, the latter enabling the line to be unrolled with the help of the reel, when the ball is struck by a normal golf club in the conventional manner. This permits an unrestricted golf stroke. The line is rolled up again using a crank or a motor and the ball attached to the end of said line is retrieved, returning to its starting point. Balls that have been struck can thus be retrieved and located without any difficulties. The device is retained by stands that are placed on the ground or driven into the earth.

Inventors:
BENNDORF MARION SYLVIA (DE)
Application Number:
PCT/DE2002/001454
Publication Date:
November 21, 2002
Filing Date:
April 19, 2002
Export Citation:
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Assignee:
BENNDORF MARION SYLVIA (DE)
International Classes:
A63B37/00; A63B43/00; A63B47/00; A63B69/00; A63B69/36; (IPC1-7): A63B69/36
Foreign References:
DE29809403U11998-11-26
US4941667A1990-07-17
US4733868A1988-03-29
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Claims:
Patentansprüche
1. Rückholvorrichtung, die das Training im freien Gelände mit einem Golfball ermöglicht. Die Vorrichtung besteht aus einem Führungsstab mit einem Griff am unteren und einem Ring am oberen Ende. An diesem Stab ist eine Spule zum Aufund Einrollen einer Schnur befestigt. Der Golfball wird durchbohrt und ebenfalls mit einer Schnur versehen. Die Schnur am Ball ist verbunden mit der Schnur der Vorrichtung, die mit Hilfe der Spule das Aufrollen der Schnur erlaubt, während der Ball mit einem normalen Golfschläger in üblicher Art geschlagen wird. Es ist ein uneingeschränkter Golfschlag möglich. Mittels einer Kurbel oder eines Motors wird die Schnur wieder eingerollt und der am Ende befestigte Ball zum Ausgangspunkt zurückgeholt. Rückholung und Auffinden geschlagener Bälle ist so problemlos möglich. Gehalten wird die Vorrichtung mittels Ständern, die auf den Boden gestellt oder ins Erdreich getrieben werden.
2. Vorrichtung bei der die Spule, Kurbel, Stabführung und der Ständer in einem Körper untergebracht sind und die von allein auf dem Boden steht. Die Rückholtechnik ist dabei unverändert.
3. Befestigung des Golfballes an einer Schnur mit Hilfe einer Knopftechnik. Dabei wird der durchbohrte Ball an beiden offenen Enden mit einer dünnen Scheibe versehen, die zwei Löcher hat. Die Schnur wird hindurch gefädelt und am Ende verknotet.
4. Befestigung des Golfballes an einer Schnur, die an einer Schraube angebracht ist. Die Schraube wird in den Ball getrieben und so verfestigt sich das System.
5. Befestigung des Golfballes an einer Schnur, die aus PEFlechtleine mit KevlarEinlage gefertigt wurde. Die Schur wird durch den Bohrkanal des Balles geführt, am Ausgang verknotet und dann thermobehandelt. Es bildet sich eine feste Verbindung zwischen Schur und Ball. Dies wirkt wie eine Klebeverbindung.
Description:
Golfball mit Rückholung für Trainingszwecke : Vorrichtung mit einem Golfball an einer Schnur, die eine Rückholmöglichkeit einschließt-zum Training in der freien Natur ohne Bindung an Zeit und Ort Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei der ein Golfball an einer Schnur befestigt wird. Durch eine Technik zum Aus-und Einrollen der Schnur kann der Ball ohne Einschränkung gespielt, und nach dem Schlag an der Schnur wieder zurückgeholt werden.

Golftraining ist zur Zeit üblicherweise möglich, wenn man auf einer Drivingrange mit Bällen aus der Ballmaschine übt. Die Bälle werden in vorgebenen Stückzahlen gekauft und dann mit jübuhgsschtägeh auf : die dafün vorgesehene : Wiese geschlagen. Später holt sie der Rangewart mit einem extra dafür ausgerüsteten Fahrzeug zurück und gibt sie wieder in die Ballmaschine. Das heisst, die Golfer sind beim Training auf die Öffnungszeiten der Drivingrange angewiesen. Es sind immer wieder neue Bälle zu erwerben, um weiter spielen zu können. Für Gäste einer Golfanlage (also Nichtmitglieder dieses Clubs) kostet ausserdem die Benutzung der Range eine zusätzliche Gebühr, die sich nur lohnt, wenn man mehrere Stunden trainieren will. Im Winter oder bei schlechtem Wetter sind die Anlagen meist geschlossen und die Sportler müssen nach anderen Gelegenheiten suchen. Auf freiem Feld oder einer Wiese zu spielen heisst aber oft, den Ball nicht so leicht wiederzufinden. Dazu müsste man wegen jedes einzelnen Schlages hin und her laufen, was ein Unterfangen ist, bei dem man schnell ermüdet. Es gibt im Handel Netze, die man überall aufstellen kann und in die man den Ball hinein schlägt. Sie vermitteln allerdings nicht den Beweis für die mit dem Schlag erreichte Distanz, ausserdem hat der Spieler nicht das Gefühl wie bei einem"echten"Schlag. Es gibt weiterhin Softbälle, die ganz leicht sind und nur wenige Meter fliegen. Auch hierbei ist nicht die Situation eines Golfschlages erreicht. Beide Lösungen stellen nicht die gleichen Bedingungen wie beim richtigen Golfspiel her.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Situation beim Training zu schaffen, die dem Anspruch bei einer realen Golfrunde gleichkommt. Das heisst, den Ball auf eine vorgesehene Distanz zu spielen, die das Gelände erfordert : Zum Üben nanmt man sich dabet einen bestanmteh Ziehpunkt vo ! : und : wiederholt den Schlag solange, bis er beherrscht wird. Mit der erfundenen Vorrichtung kann auf jedem freien Gelände, wie zum Beispiel Wiesen, Felder, freien Flächen mit Asphalt, Sport-und Parkanlagen u. ä. geübt werden. Auch die Möglichkeit, ins Wasser oder in den Schnee zu spielen, besteht. Das Gerät schafft die Voraussetzung, gezielte Schläge ausführen zu können, bestimmte Distanzen, Schlägertypen, Schlagpositionen usw. zu üben und dabei direkt ein sichtbares Ergebnis des Ballfluges zu erhalten.

Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Trainingsmöglichkeit für Golfer, darüber hinaus auch für Anfänger und Interessierte, aber noch nicht aktive Golfer zu schaffen, die von der Öffnungszeit und dem Ort einer Golfanlage unabhängig ist. Weiterhin die Möglichkeit zu schaffen, den gespielten Ball wieder zu finden und auch auf einfache und effektive Weise nach dem Schlag wieder zurückzuholen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Technik der entwickelten Trainingsgeräte gelöst Die Vorrichtung enthält eine Rolle mit einer Schnur, die bis zu einer beliebigen Länge ausgerollt werden kann und an deren Ende ein Golfball befestigt ist.

Allerdings macht es in der Praxis wenig Sinn Schläge weit über 100 m zu trainieren, es sei denn man kann das Gelände und das Umfeld genau überschauen und es besteht keine Gefahr, mit dem Ball etwas zu treffen. Der Ball kann ohne Einschränkung, wie beim normalen Golfspiel geschlagen werden und fliegt ohne Behinderung. Nach dem Schlag betätigt man die Rolle und kurbelt die Schnur wieder ein. Der Ball wird so ganz einfach zurück zum Ausgangspunkt gezogen und ein neuer Schlag kann ausgeführt werden.

Problemlösung Die Grundlage bildet ein Golfball, wie er handelsüblich ist. Er wird durchbohrt und somit bildet sich ein Kanal in der Mitte des Balles. Es gibt folgende Methoden, um eine Schnur am Ball zu befestigen : Der Ball wird mit ganz dünnen Scheiben an beiden Enden der Bohrung versehen. Diese Scheiben haben 2 Löcher. Hier wird das Prinzip eines Knopfes angewendet. Eine Schnur wird nun durch die Knopflöcher und den Bohrschaft geführt und anschliessend verknotet oder durch Wärme verschweisst.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, eine speziell angefertigte Schnur, verwendet wird eine PE-Flechtleine mit Kevtar-Eintage, durch den Ballkanal zu fädeln, mit einem Knoten zu sichern und durch Thermobehandlung zu verschweissen.

Ebenfalls eine Lösung ist es, wenn eine kleine Schraube an der die Schnur durch einen Knoten befestigt und danach in den Ballkanal geschraubt wird.

Alle drei Halteprinzipien sind ausprobiert worden und sie erfüllen die Anforderungen, den Ball mit dem System zu verbinden, wiederzufinden und eine Rückholung zu gestatten.

Auf der Halteseite der Schnur wurde auf die Technik des Angelns zurückgegriffen. Eine handelsübliche Angelschnur bildet das Grundmaterial.

Diese wird nach der Methode der Angler mit Knoten oder Vorfach mit der Schnur am Ball verbunden.

Die Schnur wird von einer Spule geführt, wie sie beim Angeln üblich ist. Diese Spule ist fest an der Vorrichtung befestigt. Es wird eine simple Variante angewendet, die durch Lösung einer Sperre das Abrollen der Schnur freigibt.

Die Schnur wird nach der Spule über einen kurzen Arm geführt, der oben einen breiten Ring hat. Durch diesen Ring läuft die Schnur und kann so leicht Ausrollen. Jetzt kann der Schlag ausgeführt werden. Durch einen Kurbelmechanismus, ebenfalls wie bei der Angel, ist das Einrollen der Schnur vorgesehen.

Dje gesamte Vorrichtung wird auf den Boden gestellt. Sie ist mit einem Griff versehen und ermöglicht einfache Bedienung beim Rückkurbeln.

Beim Training auf ebenem und glattem Gelände, wo die Gefahr der Blockierung nicht besteht, ist es möglich einen kleinen Motor zu befestigen, der die Kurbel bedient. Das stellt eine weitere Erleichterung bei der Rückholung dar, Eine zusätzliche Steigerung des effektiven Trainings bietet die farbliche Markierung der Schnur mit Meterangaben. So kann genau verfolgt werden, welche Schlagdistanz erzielt wurde.

Die verschiedenartigen Vorteile liegen in der Lösung der Aufgabenstellung.

Nach dem Schlag kann also der befestigte Ball wieder zurückgeholt werden.

Der Vorgang dauert je nach Weite des Schlages oft weniger als eine Minute.

Ein ständiges Hin-und Herlaufen entfällt. Ein Ball, der in einem Erdloch verschwunden ist, oder durch ein anderes Hindernis nicht mehr gesehen wird, kann so leicht wieder gefunden werden, man muss nur die Schnur einrollen. Bei einer Blockierung durch Unebenheiten in der Landschaft, kann man den Lauf der Schnur verfolgen und bekommt so jeden Ball wieder. Das Training ist jederzeit und am passenden Ort ohne Kosten möglich. Die Vorrichtung kann überallhin mitgenommen und eingesetzt werden und braucht keine aufwendige Installation. Personen, die sich mit dem Golfsport erst einmal in einer Testphase befassen möchten, können auf diese Weise herangehen.