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Patent Searching and Data


Title:
GOLFBAG
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/049725
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a golf bag which has an upper panel (21), an intermediate panel (22) and a lower panel (23), which have the same form and are fixed at a distance in a parallel manner in relation to each other by means of members (24). Tubes (26) which are arranged between the upper panel (21) and the lower panel (23) extend through the intermediate panel (22), which lead to the openings (3 - 9, W, S, 35 - 40) in the upper panel (21). On the upper panel (21), a partitioning wall (50) extends perpendicularly from a side edge (31) on the side facing the tubes (26). The inner side of the partitioning wall (52) surrounds the openings (3-9, W, S) along a peripheral wall on one part and comprises a collar (53) which extends to the centre of the hole thereabove. From said free edge of the partitioning wall (50), grooves (45) are created in said wall between the inner side thereof (52) and the outer side thereof (51). Said grooves are inclined in such a way that when the clubs are hung with the tips thereof in the corresponding tubes (26) at a loft angle which rises or declines on a narrow side edge (33) of the upper panel (21) in relation to the others (34) in the corresponding grooves (45), said tips are orientated near each other and the surfaces thereof are essentially arranged on a plane.

Inventors:
FILSER JOSEF (DE)
Application Number:
PCT/EP2001/015035
Publication Date:
June 27, 2002
Filing Date:
December 19, 2001
Export Citation:
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Assignee:
FILSER JOSEF (DE)
International Classes:
A63B55/00; (IPC1-7): A63B55/00
Foreign References:
GB917556A1963-02-06
US4055207A1977-10-25
US4200131A1980-04-29
US5699906A1997-12-23
CA1258660A1989-08-22
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 14, 5. März 2001 (2001-03-05) -& JP 2000 317024 A (KANG PAN-GYU), 21. November 2000 (2000-11-21)
Attorney, Agent or Firm:
Finck, Dieter (Ebbinghaus Finck, Hano Mariahilfplatz 2 & 3 München, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Golfbag für eine sortierte Aufnahme von aus Eisen und Hölzern bestehenden Golfschlägern (11), wobei jeder Golfschläger (11) einen Schaft (12) mit einem Griff (13) an seinem einen Ende und einen Hals (19) mit einem Kopf (14) an seinem anderen Ende aufweist und jeder Kopf (14) eine Auflagefläche (17), die vom Schaft (12) mit einem vorgegebenen LieWinkel (16) absteht, und ei ne Schlagfläche (18) aufweist, die zu einer durch die Achse des Schafts (12) gehenden vertikalen Ebene jeweils in einem vorgegebenen LoftWinkel."1 (1 5) geneigt ist, mit einer oberen Platte (21), einer unteren Platte (23) und einer dazwischen angeordneten Zwischenplatte (22), die gleiche Abmessungen mit zwei ge genüberliegenden langen Seitenrändern (31,32) und mit zwei im Wesentli chen gleichlangen gegenüberliegenden kurzen Seitenrändern (33,34) ha ben und durch Streben (24) im Abstand und parallel zueinander festgelegt sind, und mit in der oberen Platte (21) und in der Zwischenplatte (22) in vorgegebener Anordnung vorgesehenen runden Löchern (3 bis 9, W, S, 35 bis 40) für die PasssitzAufnahme von Rohren (26), die sich von den Löchern der oberen Platte (21) aus durch die Löcher in der Zwischenplatte (22) hindurch bis zur unteren Platte (23) erstrecken und deren Innendurchmesser für ein rei bungsfreies Bewegen der Griffe (13) und Schäfte (12) der Golfschläger (11) bemessen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit im Wesentlichen gleichem Abstand zu dem einen langen Seiten rand (31) der oberen Platte (21) nebeneinander die Löcher (3 bis 9, W, S) für die Rohre (26) für die Aufnahme der Schäfte (12) der Eisen mit von ei nem schmalen Seitenrand (33) der oberen Platte (21) zum anderen (34) aufsteigendem oder fallendem LoftWinkel (15) angeordnet sind, und dass sich von der oberen Platte (21) senkrecht zu ihr von den Rohren (26) weg eine fest mit ihr verbundene oder ein Stück mit ihr bildende Stegwand (50) erstreckt, die auf ihrer äußeren Seite (51) zu dem einen langen Seitenrand (31) im Wesentlichen fluchtet, die auf ihrer inneren Seite (52) im Wesentlichen parallel zu ihrer äu ßeren Seite (51) verläuft und die Löcher (3 bis 9, W, S) an deren Um fang längs einer Umfangswand (54) mit einem auf den Lochmit telpunkt bezogenen Sektorwinkel (a) von 100° bis 140° umschließt, die im Abstand von der oberen Platte (21) wenigstens im Bereich der Umfangswand (54) eine zu ihrer inneren Seite (52) parallele, sich zur Lochmitte hin erstreckende Schulter (53) aufweist und in der von ihrem freien Rand ausgehend Nuten (45) ausgespart sind, die sich zwischen der inneren Seite (52) und der äußeren Seite (51) der Stegwand (50) jeweils derart geneigt erstrecken, dass, wenn, die Eisen in den zugeordneten Löchern (3 bis 9, S, W) angeordnet sind, ihre Köpfe (14) ausgerichtet neben einander und ihre Auflageflächen (17) im Wesentlichen in einer Ebe ne liegen, wobei der Abstand zwischen der unteren Platte (23) und dem Boden (56) der Nuten (45) größer ist als die Längserstreckung des längsten Schaftes (12) der Eisen.
2. Golfbag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegwand eine Höhe (H) über der oberen Platte (21) hat, welche 50 bis 100% der in die durch die Achse des Schafts (12) gehende vertikale Ebene projizierten Höhe (H) des Kopfes (14) beträgt.
3. Golfbag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (H) der Stegwand (50) das 5bis 10fache der Höhenerstreckung der Schulter (53) beträgt.
4. Golfbag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass das Längenverhältnis von langem Seitenrand (31,32) zu kurzem Seitenrand (33,34) zwischen 1,5 und 2,5 liegt.
5. Golfbag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass die langen Seitenränder (31,32) und die kurzen Seitenränder (33, 34) der Platten (21,22,23) mit im Wesentlichen gleichen Krümmungsradius nach außen gewölbt sind.
6. Golfbag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsra dius das 1,5 bis 2,0fache des Mittenabstands der langen Seitenränder (31, 32) beträgt.
7. Golfbag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass die langen Seitenränder (31,32) der Platten (21,22,23) gleich lang sind.
8. Golfbag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der den Löchern (3 bis 9, W, S) für die Eisen zugeordnete eine lange Seiten rand (31) der Platten (21,22,23) länger ist als der andere lange Seitenrand (32).
9. Golfbag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass die Platten (21,22,23) und/oder die Rohre (26) aus Kunststoff, wie Acrylglas, oder aus Metall, wie Aluminium bestehen.
10. Golfbag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass die obere Platte (21) eine im Wesentlichen rechteckige Öffnung in ihrer Mitte aufweist, in die eine sich zwischen der oberen Platte (21) und der Zwischenplatte (22) erstreckende Hülle einsetzbar ist.
Description:
Golfbag Die Erfindung betrifft ein Golfbag für eine sortierte Aufnahme von aus Eisen und Hölzern bestehenden Golfschlägern einschließlich Putter. Jeder Golfschläger hat einen Schaft mit einem Griff an seinem einen Ende und einen Hals mit einem Kopf an seinem anderen Ende. Jeder Kopf hat eine Auflagefläche, die vom Schaft mit einem vorgegebenen Lie-Winkel absteht, und eine Schlagfläche, die zu einer durch die Achse des Schafts gehenden vertikalen Ebene jeweils in einem vorgegebenen Loft-Winkel geneigt ist.

Ein aus der GB 917 556 A bekanntes Golfbag hat eine oberen Platte, eine untere Platte und eine dazwischen angeordnete Zwischenplatte, die gleiche Abmessungen -' mit zwei gegenüberliegenden langen Seitenrändern und mit zwei im Wesentlichen gleichlangen gegenüberliegenden kurzen Seitenränder haben und durch Streben im Abstand und parallel zueinander festgelegt sind. In der oberen Platte und in der Zwischenplatte sind in vorgegebener Anordnung runde Löcher für die Aufnahme von Rohren vorgesehen, die sich von den Löchern der oberen Platte aus durch die Löcher in der Zwischenplatte hindurch bis zur unteren Platte erstrecken und deren Innendurchmesser für ein reibungsfreies Bewegen der Griffe und Schäfte der Golf- schläger bemessen ist. Die Platten und die Rohre sind durch außen an den Platten befestigbare Stoffbahnen abgedeckt, so dass die Rohre im Inneren des in etwa quaderförmigen Körpers von außen nicht sichtbar sind.

Bei dem bekannten Golfbag stehen die Stirnseiten der Griffe der Golfschläger auf der unteren Platte auf, während ihre Köpfe über die obere Platte entsprechend der jeweiligen Schaftlänge vorstehen und sich, wenn das Golfbag nach einer Seite ge- neigt wird, aufgrund ihres Gewichts nach unten ausrichten.

Da die Höhenunterschiede der Schäfte der Eisen kleiner sind als die Erstreckung der Köpfe in Längsrichtung der Schäfte, berühren sich die Köpfe der Eisen, so dass trotz der sortierten Aufnahme in den einzelnen Rohren die gleiche Ausrichtung der Eisen nicht immer gewährleistet ist, wodurch sich beim Herausziehen und Hinein- stecken von Golfschlägern in das Bag Schwierigkeiten ergeben, d. h. der Golfer muss dabei jeweils bestimmte Köpfe von Hand ausrichten. Dieses ständige Ordnen wird als nachteilig empfunden.

Um dies zu vermeiden werden bei dem Golfbag nach der US-A-4, 055,207 in einem kreisrunden massiven Kopfteil in in der Höhe abgestuften Reihen Aussparungen so vorgesehen, dass der jeweilige Kopf des Schlägers mit seiner jeweiligen Außenflä- che voll aufliegt. Dadurch ist das jeweilige Eisen in seiner Lage im Golfbag fixiert.

Die Herstellung des Golfbags ist aber sehr aufwendig und das Greifen des ge- wünschten Schlägers ist schwierig.

Nach der US-A-4,200,131 hat ein Golfbag eine oberen Platte mit Trapezform und in drei parallelen Reihen angeordnete Löcher mit daran angeschlossenen Rohren für das Durchstecken bzw. Einführen der Griffe und Schäfte der Golfschläger. Auf der oberen Platte sind vor jedem Loch gehäuseartige Aufsätze aufgebracht, die so ausgebildet sind, dass jeder Kopf mit seiner Außenfläche anliegt. Die Auflageflä- chen der Aufsätze sind also an den jeweiligen Loft-Winkel angepasst. Der Abstand zwischen benachbarten Aufsätzen ist so gewählt, dass ein Durchdrehen des Schlä- gerkopfs nicht möglich ist. Ein Drehen des Schlägerkopfs um 180° ist erst dann möglich, wenn der Schläger mit dem Kopf über die Aufsätze aus dem zugehörigen Rohr herausgezogen ist. Die Aufsätze müssen massiv ausgebildet sein, da sie sonst bei den auftretenden Beanspruchungen abbrechen können. Außerdem ist das Greifen der Schlägerköpfe mit der Hand schwierig und kann wegen der engen Räume zwischen den Aufsätzen zu Verletzungen führen. Als Alternative kann die obere Platte so ausgestaltet werden, dass die Aufsätze als Negativ ins Innere der oberen Platte gezogen werden, was die Herstellung aufwendig und das Greifen der Schlägerköpfe ebenfalls schwierig macht.

Aus der US-A-5,699,906 ist ein Golfbag bekannt, bei welchem die Köpfe der Eisen ins Innere des Bags gerichtet sind und in Einschnitten in einer Leiste gehalten wer- den, die dem Loft-Winkel des jeweiligen Schlägers angepasst ist. Da im Bereich der Kopfenden ein Putter oder andere Schläger angeordnet sind, ist trotz des vorgege- benen Ordnungszustands das Herausnehmen der Schläger erschwert.

Die CA 1 258 660 A zeigt ein Ballrack in Form eines rohrförmigen Körper für die Aufnahme von Golfbällen. In der Wand des rohrförmigen Körpers ist im unteren Be- reich ein Loch vorgesehen, das die Entnahme eines Golfball nur dann zulässt, wenn dieser von unten durch einen durch eine weitere Öffnung eingeführten Finger angehoben wird.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, das Golfbag der ein- gangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass sich die Eisen bei Zuordnung zu nur einem langen Seitenrand der oberen Platte immer in einem vorgegebenen Ord- nungszustand befinden.

Diese Aufgabe wird ausgehend von dem Golfbag der eingangs genannten Art da- durch gelöst, dass mit im Wesentlichen gleichem Abstand zu dem einen langen Seitenrand der oberen Platte nebeneinander die Löcher für die Rohre für die Aufnahme der Schäfte der Eisen mit von einem schmalen Seitenrand der oberen Platte zum anderen aufsteigendem oder fallendem Loft-Winkel angeordnet sind.

Von der oberen Platte erstreckt sich senkrecht zu ihr weg von den Rohren eine fest mit ihr verbundene oder ein Stück mit ihr bildende Stegwand. Die Stegwand fluchtet auf ihrer äußeren Seite mit dem einen langen Seitenrand und verläuft auf ihrer inneren Seite im Wesentlichen parallel zu ihrer äußeren Seite, wobei sie die Löcher für die Eisen an deren Umfang längs einer Umfangswand mit einem auf den Loch- mittelpunkt bezogenen Sektorwinkel von 100° bis 140° umschließt. Die Stegwand hat im Abstand von der oberen Platte wenigstens im Bereich dieser Umfangswand eine zu ihrer inneren Seite parallele und sich zur Lochmitte hin erstreckende Schul- ter. In der Stegwand sind von ihrem freien Rand ausgehend Nuten ausgespart, die sich zwischen den Löchern und der äußeren Seite der Stegwand jeweils derart ge- neigt erstrecken, dass, wenn die Eisen in den zugeordneten Löchern angeordnet sind, ihre Köpfe ausgerichtet nebeneinander und ihre Auflagenflächen im Wesentli- chen in einer Ebene liegen. Dabei ist der Abstand zwischen der unteren Platte und dem Boden der Nuten größer als die Längserstreckung des längsten Schaftes der Eisen, so dass die Köpfe in den Nuten hängen.

Zweckmäßigerweise hat die Stegwand eine Höhe über der oberen Platte, welche 50 bis 100% der Höhe des Kopfes beträgt, wenn diese in die durch die Achse des Schafts gehende vertikale Ebene projiziert wird.

Vorteilhafterweise beträgt die Höhe der Stegwand das 5-bis 10-fache der Höhen- erstreckung der Schulterfläche.

Das Längenverhältnis von langem Seitenrand zu kurzem Seitenrand kann zwischen 1,5 und 2,5 gewählt werden.

Bevorzugt sind die langen Seitenränder und die schmalen Seitenränder der Platten mit im Wesentlichen gleichem Krümmungsradius nach außen gewölbt, wobei der Krümmungsradius vorteilhafterweise das 1,5- bis 2,0-fache des Mittenabstands der langen Seitenränder beträgt.

Die langen Seitenränder können gleich lang sein. Dadurch haben die Platten im Wesentlichen einen Rechtecksquerschnitt mit nach außen gleich gekrümmten Sei- ten. Der den Löchern für die Eisen zugeordnete eine lange Seitenrand der Platten kann jedoch etwas länger als der andere lange Seitenrand sein, so dass die Platten eine leichte Trapezform ; mit nach außen gewölbten Seitenrändern haben. Aufgrund des längeren einen Seitenrandes lassen sich die Löcher für die Eisen und die zu- geordneten Rohre mit etwas größerem Innendurchmesser ausbilden.

Die Platten und/oder die Rohre bestehen zweckmäßiger aus Kunststoff, wie Acryl- glas, oder aus Metall, beispielsweise Aluminium.

In der oberen Platte kann eine im Wesentlichen rechteckige Öffnung in ihrer Mitte vorgesehen werden, in die eine sich zwischen der oberen Platte und der Zwischen- platte erstreckende Hülle einsetzbar ist.

Anhand von Zeichnungen werden Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 schematisch einen Golfschläger von zwei Seiten, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Golfbags nach der Erfindung, Fig. 3 eine Vorderansicht des Golfbags von Fig. 2, Fig. 4 eine Seitenansicht des Golfbags von Fig. 2, Fig. 5 eine Rückansicht des Golfbags von Fig. 2, Fig. 6 eine Draufsicht auf die obere Platte des Golfbags von Fig. 2, Fig. 7 den Schnitt A-A von Fig. 6 Fig. 8 die Ansicht B-B von Fig. 6 und Fig. 9 eine Modifizierung der Form der oberen Platte von Fig. 6.

Der in Fig. 1 gezeigte Golfschläger 11 hat einen Schaft 12 aus Stahl oder Kohlefa- sermaterial, der an seinem einen Ende einen Griff 13 und an seinem anderen Ende einen Kopf 14 hat, der schaftseitig einen Hals 19 aufweist. Der Kopf 14 hat eine Auflagefläche 17 für das Aufsetzen auf dem Boden und eine Schlagfläche 18. Die Neigung des Schaftes 12 und der Auflagefläche 17 ist der Lie-Winkel 16. Die Schlagfläche 18 bildet mit einer vertikalen, zum Schaft 12 parallelen Ebene einen Loft-Winkel 15, der bei der Sandwedge am größten und bei dem längsten Eisen am kleinsten ist. Die Höhe des Kopfs 14, die in die durch die Achse des Schaftes 12 gehende vertikale Ebene projiziert ist, ist mit H bezeichnet.

Wie aus Fig. 2 bis 8 zu sehen ist, hat das Golfbag eine obere Platte 21 und eine Zwischenplatte 22 mit einander entsprechenden Löchern, sowie eine untere Platte 23 mit kleinen Wasserablauflöchern. Die obere Platte 21, die Zwischenplatte 22 und die untere Platte 23 sind durch als Schraubenköpfe 24 erkennbare Verstre- bungsstangen so miteinander verbunden, dass sie zueinander parallel und bezüg- lich ihrer Löcher fluchten, so dass von den Löchern der oberen Platte 21 ausge- hende sich durch die Löcher in der Zwischenplatte 22 hindurchgehende Rohre 26 zwischen der oberen Platte 21 und der unteren Platte 23 erstrecken. An der Zwi- schenplatte 22 können nicht gezeigte Räder angebracht werden.

Die Platten 21,22 und 23 haben in der Ausführungsform von Fig. 6 zwei lange Sei- tenränder 31 und 32 und zwei kurze Seitenränder 33 und 34, wodurch sich eine Rechtecksform mit mit im Wesentlichen gleichem Krümmungsradius nach außen leicht gewölbten Seitenrändern ergibt. Im Gegensatz dazu haben die Platten in der Ausführungsform von Fig. 9 zwei gleich lange leicht nach außen gewölbte kurze Seitenränder 33 und 34, jedoch zwei unterschiedlich lange Seitenränder 31 und 32, so dass die Platten eine Trapezform mit mit im Wesentlichen gleichem Krümmungs- radius nach außen gewölbten Seitenrändern haben. Der den Löchern für die Eisen zugeordnete eine Seitenrand 31 ist dabei etwas länger als der andere lange Seiten- rand 32.

Die in Fig. 6 dem einen langen Seitenrand zugeordneten Löcher für die Eisen sind mit S, W und 9 bis 3 in dieser Reihenfolge bezeichnet, so dass der Loft-Winkel der Eisen von links nach rechts abnimmt. Dem anderen Seitenrand 32 sind von den kurzen Seitenrändern 33 und 34 aus jeweils symmetrisch zwei Löcher 35 und 36 bzw. 39 und 40 für Hölzer oder lange Eisen zugeordnet, zwischen denen zwei grö- ßere Löcher 34 und 38 für einen Regenschirm oder einen Ballkescher und den Put- ter angeordnet sind. Den kurzen Seitenrändern 33 und 34 ist jeweils ein Loch 41 bzw. 42 zugeordnet, beispielsweise für die Aufnahme eines rohrförmigen an sich bekannten Ballracks, das sich, wie aus Fig. 2 zu sehen ist, nicht voll bis zur Zwi- schenplatte 22 erstreckt.

In der oberen Platte 21 ist mittig eine im Wesentlichen rechteckige Öffnung 29 vor- gesehen, durch die eine Hülle für die Aufnahme von Gegenständen einsetzbar ist, die seitlich, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, zugänglich ist. Ein solcher seitlicher Zu- gang besteht auch zwischen der Zwischenplatte 22 und der unteren Platte 23 zu ei- nem Raum zwischen den Rohren 26, die in den Löchern S, W 9 bis 3 bzw. 35 bis 40 in der oberen Platte 21 zugeordnet sind. In diesen Zwischenraum können bei- spielsweise Räder eines nicht gezeigten Radsatzes eingebracht werden, der an der Zwischenplatte 22 befestigt werden kann.

Die obere Platte 21 hat eine an ihr festgelegte oder an einem Stück mit ihr ausge- bildete Stegwand 50, die sich von der den Rohren gegenüberliegenden Fläche aus senkrecht nach oben (Fig. 2 und 7) zwischen den kurzen Seitenrändern 33 und 34 und in Zuordnung zu dem einen langen Seitenrand 31 erstreckt. Die Stegwand 50 hat eine äußere Seite 51, die zu dem einen langen Seitenrand 31 der oberen Platte 21 fluchtet, und eine innere Seite 52, die im Wesentlichen parallel zur äußeren Sei- te 51 verläuft und den Umfang der Löcher S, W, 9 bis 3 längs einer Umfangswand 54 mit einem auf den Lochmittelpunkt bezogenen Sektorwinkel a von 120o, der in Fig. 6 für das Loch 9 gezeigt ist, umschließt. Die äußere Seitenwand 21 erstreckt sich über die obere Platte 32 auf einer Höhe h, die 70% der Höhe H (Fig. 1) ent- spricht, also der in die durch die Achse des Schaftes 12 gehende Ebene projizierte Höhe des Kopfes 14.

Die innere Seite 52 der Stegwand 50 hat im oberen Bereich eine zur Lochmitte ge- richtete Schulter 53, die eine geringere Entfernung zum anderen Seitenrand 32 als die Umfangswand 54 hat. Die zur äußeren Seite 51 der Stegwand 50 leicht gerun- dete Schulter 53 ragt somit etwas in den Durchmesser der Löcher S, W, 9 bis 3 und der zugeordneten Rohre 26 hinein. Die Höhe h der Stegwand 50 beträgt das 7- fache der Höhenerstreckung der Schulter 53. Die Stegwand 50 hat im Bereich der schmalen Seitenränder 32 und 34 schräg zur oberen Platte 21 hin verlaufende Endabschnitte 57.

. ! Im Bereich der Schultern 53 sind in der Stegwand 50 Nuten 45 ausgespart, die je- dem der Löcher S, W, 9 bis 3, zugeordnet sind, wobei der Boden 56 der Nuten 45 oberhalb der Schulter 53 liegt und etwas in die Nut 45 hinein abgerundet ist. Der Winkel, mit dem Nuten 54 durch die Stegwand 50 hindurchgehen, ist an den Loft- Winkel des jeweiligen Eisens angepasst, der in Fig. 6 von links nach rechts, also von der Sandwedge zum Eisen 3 abnimmt. Aufgrund dieser Neigung der Nuten 45 sind die in ihren zugeordneten Löchern S, W, 3 bis 9 angeordneten Eisen mit ihren Köpfen nebeneinander ausgerichtet und liegen mit ihrer Auflagefläche im Wesentli- chen in einer Ebene, wobei die Hälse 19 (Fig. 1) an den nutbodenseitig abgerunde- ten Schultern 53 anliegen und die Schäfte 12 mit den Griffen 13 sauber in den Roh- ren 26 geführt sind. Dabei ist der Abstand zwischen der unteren Platte 24 und dem Boden 56 der Nuten 45 so bemessen, dass auch das längste, der Stegwand 50 zu- geordnete Eisen nicht auf der unteren Platte 23 aufsteht, sondern mit dem Kopf 14 in der Nut 45 hängt, was nicht gezeigt ist.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind im Bereich des anderen Seitenrandes 32 kleinere Löcher 28 vorgesehen, die für die Aufnahme eines Griffs dienen kön- nen. In den Innenwänden der Löcher 35 bis 40 können Ringnuten für die Aufnahme von O-Ringen vorgesehen werden, die zum Schutz der Schlägerschäfte etwas ins Innere der Löcher 35 bis 40 vorstehen. Solche Ringe sind auch oben in den Lö- chern 41 und 42 vorgesehen, wobei der Innendurchmesser elastisch verformbar ist und das Durchdrücken des Golfballs in das zugehörige rohrförmige Ballrack 27 er- laubt.