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Title:
GOODS TRANSPORT BY MEANS OF AN UNMANNED AIRCRAFT AND TRANSPORT CONTAINERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/128000
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to the transport of goods by means of an unmanned aircraft (3) and a transport container (2), and the option of receiving the goods by means of a goods station (29). According to the invention, in order to be able to transport the goods to a destination flexibly and easily, the unmanned aircraft (3) and/or the transport container (2) and/or the goods station (29) have data stores (4, 6) and are designed to exchange data from the data stores (4, 6) with one another or with a transport logistics server.

Inventors:
WANNOWSKY MARCEL (DE)
Application Number:
PCT/DE2021/101016
Publication Date:
June 23, 2022
Filing Date:
December 17, 2021
Export Citation:
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Assignee:
WANNOWSKY MARCEL (DE)
International Classes:
B64C27/08; B64C27/20; B64C39/00; B64C39/02; B64F1/32; B65D50/00
Foreign References:
US20200354109A12020-11-12
US20150120094A12015-04-30
US20190066032A12019-02-28
US9487356B12016-11-08
JP2019194083A2019-11-07
US20190161190A12019-05-30
Attorney, Agent or Firm:
ETL IP PATENT- UND RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT MBH (DE)
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Claims:
28

Patentansprüche

1. Transportbehälter (2) für ein System (1) zum Transport von Waren, wobei der Transportbehälter (2) zur Aufnahme der zu transportierenden Waren ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (2) einen Datenspeicher (4) und eine Daten übertragend mit dem Datenspeicher (4) verbundene Kommunikationsvorrichtung (5) zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung (7) eines unbemannten Fluggerätes (3) des Transportsystems (1) aufweist, wobei der Datenspeicher (4) einen Aufnahmespeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Aufnahmeort, an dem Waren in den Transportbehälter (2) aufgenommen werden sollen, repräsentiert, und/oder dass der Datenspeicher (4) einen Zielspeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Zielort, zu dem die Waren gebracht werden sollen, repräsentiert.

2. Transportbehälter (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsvorrichtung (5) ausgebildet ist, mit der Kommunikationsvorrichtung (7) des unbemannten Fluggerätes (3) direkt oder über einen T ransportlogistikserver Daten auszutauschen.

3. Transportbehälter (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (4) einen Basisspeicherbereich aufweist, in dem Daten, die einen Basisort, an den der Transportbehälter (2) nach einer Lieferung zurückzubringen ist oder für den die Waren bestimmt sind, repräsentieren, permanent gespeichert sind.

4. Transportbehälter (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (2) eine Befestigungseinrichtung (11) zur wiederholt lösbaren Befestigung des Transportbehälters (2) an einem unbemannten Fluggerät (3) des Systems (1) aufweist.

5. Transportbehälter (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (2) eine Entnahmeöffnung (13), eine Verschlussvorrichtung (14) und eine Steuereinrichtung aufweist, wobei die Steuereinrichtung ausgebildet ist, die Verschlussvorrichtung (14) wahlweise so anzusteuern, dass dieser die Entnahmeöffnung (13) fest verschließt oder freigibt.

6. Transportbehälter (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (14) Motor getrieben ist und der Motor der Verschlussvorrichtung (14) mit der Steuereinrichtung Steuersignal übertragend verbunden ist.

7. Transportbehälter (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (2) mindestens ein Trennelement (12) aufweist, mit der das freie Volumen des Transportbehälters (2) in mindestens zwei voneinander getrennte Untervolumen aufteilbar ist.

8. Transportbehälter (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (2) eine Warensicherungseinrichtung (18) zur Sicherung von im Transportbehälter (2) angeordneten aufweisen.

9. Unbemanntes Fluggerät (3) für ein System (1) zum Transport von Waren, wobei das unbemannte Fluggerät (3) zum Transport eines Transportbehälters (2) für die Waren ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das unbemannte Fluggerät (3) einen Datenspeicher (6) und eine Daten übertragend mit dem Datenspeicher (6) verbundene Kommunikationsvorrichtung (7) zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung (5) eines zu transportierenden Transportbehälters (2) des Transportsystems (1) aufweist, wobei der Datenspeicher (6) einen Aufnahmespeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Aufnahmeort, zu dem das unbemannte Fluggerät (3) zwecks Aufnahme von Waren fliegen soll, repräsentiert, und/oder dass der Datenspeicher (6) einen Zielspeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Zielort, zu dem das unbemannte Fluggerät (3) zwecks Belieferung mit den Waren fliegen soll, repräsentiert.

10. Unbemanntes Fluggerät (3) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsvorrichtung (7) des unbemannten Fluggerätes (3) ausgebildet ist, mit der Kommunikationsvorrichtung (5) des Transportbehälters (2) direkt oder über einen Transportlogistikserver Daten auszutauschen.

11. Unbemanntes Fluggerät (3) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (6) einen Basisspeicherbereich aufweist, in dem Daten, die einen Basisort, an den das unbemannte Fluggerät (3) nach einer Lieferung zurückkehren soll, oder an den das unbemannte Fluggerät (3) die Waren transportieren soll, repräsentieren, permanent gespeichert sind.

12. Unbemanntes Fluggerät (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass das unbemannte Fluggerät (3) zumindest einen Rotor (10) aufweist, der an einem Bewegungsmechanismus (20) vorgesehen ist, wobei der Bewegungsmechanismus (20) mit dem Rotor (10) von einer Betriebsposition (B) in eine Ruheposition (P) und zurück bewegbar ist, und wobei der Rotor (10) in seiner Ruheposition (p) in einem Gehäuse (8) des unbemannten Fluggerätes (3) angeordnet ist. Unbemanntes Fluggerät (3) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8) ausgebildet ist, eine obere Öffnung (9) eines an dem unbemannten Fluggerät (3) angebrachten Transportbehälters (2) zu verschließen und freizugeben. Unbemanntes Fluggerät (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das unbemannte Fluggerät (3) mindestens zwei unabhängig voneinander und miteinander gekoppelt betreibbare Teilfluggeräte (26, 27) mit jeweils mindestens einem Rotor (10) aufweist, wobei der Rotor (10) eines der Teilfluggeräte (26) in einem aneinander gekoppelten Zustand der Teilfluggeräte (26, 27) zum Rotor (10) des anderen der Teilfluggeräte (27) so versetzt angeordnet ist, dass die Rotoren (10) im Betrieb des unbemannten Fluggerätes (3) berührungslos rotieren. Warenstation (29) für ein System (1) zum Transport von Waren, wobei die Warenstation (29) zur Annahme von Waren ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenstation (29) einen Datenspeicher und eine Daten übertragend mit dem Datenspeicher verbundene Kommunikationsvorrichtung zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung (5, 7) eines Transportbehälters (2) und oder eines unbemannten Fluggerätes (3) des Systems (1) aufweist, wobei der Datenspeicher der Warenstation (29) einen Authentifizierungsdatenspeicherbereich aufweist, der für Authentifizierungsdaten reserviert ist, die die Warenstation (29) gegenüber dem Transportbehälter (2) und/oder dem Fluggerät (3) als Empfänger der Waren identifizieren. System (1) zum Transport von Waren, dadurch gekennzeichnet, dass das System

(1) wenigstens einen Transportbehälter (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und zumindest ein unbemanntes Fluggerät (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 14 aufweist. Verfahren (30) zum Transport von Waren von einem Aufnahmeort an einen Zielort, bei dem die Waren am Aufnahmeort in einem Transportbehälter (2) angeordnet und der T ransportbehälter (2) mit einem unbemannten Fluggerät (3) an den Zielort transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (2) der Transportbehälter

(2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und/oder das unbemannte Fluggerät (3) das unbemannte Fluggerät (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 14 ist.

Description:
WARENTRANSPORT MITTELS UNBEMANNTEM FLUGGERÄT UND TRANSPORTBEHÄLTERN

Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Warentransportes mittels unbemannter Fluggeräte, die auch als Transportdrohnen bezeichnet werden können und Transportbehältern. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Transportbehälter für ein System zum Transport von Waren, wobei der Transportbehälter zur Aufnahme der zu transportierenden Waren ausgebildet ist. Ferner betrifft die Erfindung ein unbemanntes Fluggerät für ein System zum T ransport von Waren, wobei das Fluggerät zum T ransport eines Transportbehälters für die Waren ausgebildet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein System zum Transport von Waren. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Transport von Waren von einem Aufnahmeort an einen Zielort, bei dem die Waren am Aufnahmeort in einem Transportbehälter angeordnet und der Transportbehälter mit einem unbemannten Fluggerät an den Zielort transportiert wird. Schließlich betrifft die Erfindung eine Warenstation für ein System zum T ransport von Waren, wobei die Warenstation zur Annahme und Abgabe von Waren ausgebildet ist.

Technologischer Hintergrund

Ein unbemanntes Fluggerät zum Warentransport, also beispielsweise eine Transportdrohne, ist vorzugsweise ein Fluggerät, das selbsttätig oder autonom, also ohne einen Piloten, sei es an Bord des Fluggerätes oder außerhalb des Fluggerätes, von einem Ort zu einem anderen Ort fliegen und die Route zwischen diesen Orten womöglich gänzlich oder zumindest teilweise ohne Vorgabe ermitteln kann

Transportbehälter sind allgemein bekannt. Zieldaten, die ein Ziel eines Transportbehälters repräsentieren, werden in der Regel auf einen Aufkleber gedruckt, der wiederum auf den Transportbehälter geklebt wird. Auch unbemannte Fluggeräte, beispielsweise Drohnen, sind allgemein bekannt und werden in der Regel ferngesteuert. Ferner sind unbemannte Fluggeräte bekannt, die autonom fliegen und in die ein Zielort oder eine Flugroute manuell eingebbar ist. Allerdings sind das Bedrucken und manuelle Anbringen des Aufklebers und die manuelle Eingabe der Daten in das unbemannte Fluggerät mühselig.

Darstellung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, den Warentransport mittels unbemannter Fluggeräte und Transportbehältern sowie Warenstationen zu vereinfachen und sicherer zu machen. Diese Aufgabe ist für den eingangs genannten Transportbehälter dadurch gelöst, dass der Transportbehälter einen Datenspeicher und eine Daten übertragende mit dem Datenspeicher verbundene Kommunikationsvorrichtung zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung einem unbemannten Fluggerät des Transportsystems aufweist, wobei der Datenspeicher einen Aufnahmespeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Aufnahmeort, an dem Waren in den Transportbehälter aufgenommen werden sollen, repräsentiert, und/oder dass der Datenspeicher einen Zielspeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Zielort, zu dem die Waren gebracht werden sollen, repräsentiert. Für das eingangs genannte unbemannte Fluggerät ist die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Fluggerät einen Datenspeicher und eine Daten übertragende mit dem Datenspeicher verbundene Kommunikationsvorrichtung zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung eines zu transportierenden Transportbehälters des Transportsystems aufweist, wobei der Datenspeicher einen Aufnahmespeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Aufnahmeort, zu dem das Fluggerät zwecks Aufnahme von Waren fliegen soll, repräsentiert, und/oder dass der Datenspeicher einen Zielspeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Zielort, zu dem das Fluggerät zwecks Belieferung mit den Waren fliegen soll, repräsentiert. Für das eingangs genannte System ist die Aufgabe dadurch gelöst, dass das System wenigstens einen erfindungsgemäßen Transportbehälter und zumindest ein erfindungsgemäßes unbemanntes Fluggerät sowie optional wenigstens eine erfindungsgemäße Warenstation aufweist. Darüber hinaus ist die Aufgabe für das eingangs genannte Verfahren dadurch gelöst, dass der Transportbehälter ein erfindungsgemäßer Transportbehälter und/oder das Fluggerät ein erfindungsgemäßes Fluggerät ist. Schließlich ist die Aufgabe für die eingangs genannte Warenstation dadurch gelöst, dass die Warenstation einen Datenspeicher und eine Daten übertragend mit dem Datenspeicher verbundene Kommunikationsvorrichtung zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung eines Transportbehälters und oder eines unbemannten Fluggerätes des Systems aufweist, wobei der Datenspeicher der Warenstation einen Authentifizierungsdatenspeicherbereich aufweist, der für Authentifizierungsdaten reserviert ist, die die Warenstation gegenüber dem Transportbehälter und/oder dem Fluggerät als Empfänger der Waren identifizieren.

Dadurch, dass der Transportbehälter und das Fluggerät jeweils eine Kommunikationsvorrichtung aufweisen und über die Kommunikationsvorrichtung Daten miteinander austauschen können, können der T ransportbehälter und das Fluggerät die für den Transport der Waren wichtigen Aufnahme- und/oder Zielorte automatisch miteinander austauschen, sodass eine manuelle Eingabe entfällt. Insbesondere können Daten zu Aufnahme- und/oder Zielorten in den Datenspeicher des Transportbehälters eingegeben werden, beispielsweise, wenn dieser mit den zu transportierenden Waren gefüllt wird, wurde oder werden soll. Wird ein Fluggerät dem Transportbehälter zugewiesen, entweder logisch oder während der Kopplung des Transportbehälters an einem Fluggerät, kann während oder nach der Zuweisung automatisch eine Übertragung der Daten an das Fluggerät erfolgen.

Die Lösung kann durch verschiedene, jeweils für sich vorteilhafte und, sofern nicht anders ausgeführt, beliebig miteinander kombinierbare Ausgestaltungen weiter verbessert werden. Auf diese Ausführungsformen und die mit ihnen verbundenen Vorteile ist im Folgenden eingegangen.

Gemäß einer ersten Ausführungsform des Transportbehälters ist die Kommunikationsvorrichtung des Transportbehälters ausgebildet, mit der Kommunikationsvorrichtung des Fluggerätes direkt oder über einen Transportlogistikserver Daten auszutauschen.

Gemäß einer ersten Ausführungsform des Fluggerätes ist die Kommunikationsvorrichtung des Fluggerätes ausgebildet, mit der Kommunikationsvorrichtung des Transportbehälters direkt oder über einen Transportlogistikserver Daten auszutauschen.

Der Transportlogistikserver kann ein Computer oder einen Computerverbund umfassen, der logistische Daten, etwa Daten, welche Waren wann vom Aufnahmeort zum Zielort zu transportieren sind, speichert und bei Bedarf zumindest die Daten bezüglich des Aufnahmeortes und/oder des Zielortes an den Transportbehälter und/oder an das Fluggerät oder von dem Transportbehälter an das Fluggerät übermittelt.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass bei der direkten Übermittlung kein Transportlogistikserver benötigt wird, sodass der Transportbehälter und/oder das Fluggerät mit geringem Aufwand und zum Beispiel auch von kleineren Betrieben oder von Privatpersonen betrieben werden kann. Der Transportlogistikserver kann von Vorteil sein, wenn eine Vielzahl von Transportbehältern und/oder von Fluggeräten betrieben werden soll, beispielsweise von einem Onlinekaufhaus, wie etwa Otto oder Amazon.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist der Transportbehälter eine Steuereinrichtung auf, die Signal übertragend mit elektromechanischen, elektrischen, elektronischen und/oder sensorischen Einrichtungen des Transportbehälters verbunden ist. Gemäß einer Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter eine Datenverarbeitungseinrichtung aufweisen, die ausgebildet ist, Sensorsignale eines Sensors des Transportbehälters oder des Fluggerätes, Authentifizierungsdaten der Warenstation oder einer anderen Station oder Person, die die Waren in Empfang nehmen will, Warendaten, die mit einem an einer der Waren angebrachten Datenträger (Strichcode, zweidimensionaler Code, RFID Datenträger) in Echtzeit erkennen und/oder verarbeiten kann. Der Sensor kann beispielsweise ein Höhensensor, der ein für die Flughöhe repräsentatives Signal erzeugt, sein. Alternativ oder zusätzlich kann ein Sensor vorgesehen sein, dessen Sensorsignal die Innentemperatur des Transportbehälters und/oder die Außentemperatur der Umgebung des Transportbehälters repräsentiert. Ferner kann alternativ oder zusätzlich ein Sensor vorgesehen sein, der ausgebildet ist, die Authentifizierungsdaten und/oder die Warendaten in ein Sensorsignal zu wandeln.

Der Sensor und beispielsweise der Temperatursensor und/oder der Höhensensor kann im Inneren des Transportbehälters oder außen am Transportbehälter angeordnet sein. Die Warendaten können Lagerbedingungen, etwa die minimale und/oder maximale Lagertemperatur, die beim Transport einzuhalten ist, und/oder andere Hinweise, etwa dass die Waren maximal mit einem vorbestimmten Grenzwert beschleunigt werden dürfen, um Beschädigungen zu vermeiden, repräsentieren. Zusätzlich oder alternativ können die Warendaten Warnhinweise, beispielsweise wenn die Waren einer Gefährdungsklassifizierung unterliegen, etwa wenn korrosive oder entzündliche Waren oder eine Batterie enthaltende Waren transportiert werden, repräsentieren. Zusätzlich oder alternativ können die Warendaten Zustandsdaten repräsentieren, wobei der Zustand der zu transportierenden Waren zum Beispiel deren Gewicht und/oder, ob die Waren voll, teilweise oder überhaupt nicht mit einem Fluid gefüllt sind, sein kann.

Insbesondere können Sensordaten ausgewählte oder alle Sensordaten sein, die für die Wartung des T ransportbehälters und/oder des Fluggerätes verwendet werden können. Für die Wartung verwendbare Sensordaten können beispielsweise die Warendaten sein, etwa wenn diese zum Beispiel das Warengewicht repräsentieren und Teile des Transportbehälters und/oder des Fluggerätes bei Belastung mit ein Warengewicht, das über einen vorgegebenen Grenzwert liegt, zu warten sind. Zudem können für die Wartung verwendbare Sensordaten auch Daten über die Fehlfunktion von mechanischen und/oder elektronischen Mechanismen sein.

Die Datenverarbeitungseinrichtung kann direkt mit zumindest einem Sensor oder mehreren Sensoren Sensorsignal übertragend verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Datenverarbeitungseinrichtung Signal übertragend mit der Steuereinrichtung verbunden sein. Die Datenverarbeitungseinrichtung kann separat von der Steuereinrichtung oder in diese integriert ausgebildet sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist der Datenspeicher einen Basisspeicherbereich auf, in dem Daten, die einen Basisort, an den der Transportbehälter nach einer Lieferung zurückzubringen ist oder für den die Waren bestimmt sind, repräsentieren, permanent gespeichert sind. Eine permanente Speicherung kann bedeuten, dass die Daten nicht ohne weiteres veränderbar oder nicht flüchtig gespeichert sind.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes weist der Datenspeicher einen Basisspeicherbereich auf, in dem Daten, die einen Basisort, an den das Fluggerät nach einer Lieferung zurückkehren soll, oder an den das Fluggerät die Waren transportieren soll, repräsentieren, permanent gespeichert sind. Eine permanente Speicherung kann bedeuten, dass die Daten nicht ohne weiteres veränderbar oder nicht flüchtig gespeichert sind.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass der Transportbehälter und/oder das Fluggerät Waren von einem Aufnahmeort zu einem Zielort transportieren können, wobei der Basisort weder der Aufnahmeort noch der Zielort ist. So können der Transportbehälter und/oder das Fluggerät an einem Ort, der der Basisort sein kann, vorgehalten und/oder gewartet und zum Beispiel geladen werden, und bei Bedarf, etwa wenn die Batterieladung einen unteren Grenzwert unterschreitet, ohne weiteres zum Basisort zurückkehren.

Ein weiterer Vorteil kann sein, dass der Basisort der Wohnort einer Privatperson sein kann. Der Wohnort kann der ständige Wohnsitz oder ein temporärer Wohnort, also ein Wohnort für eine begrenzte Zeit, etwa ein Urlaubswohnort, sein. Das Fluggerät und/oder der Transportbehälter können dann beispielsweise Einkäufe für die Privatperson transportieren und womöglich ohne Anwesenheit der Privatperson bei einem Händler (etwa ein Supermarkt) abholen. Der Zielort kann dann zum Beispiel dem Basisort entsprechen. Alternativ kann der Zielort ein anderer Ort als der Zielort und Beispielsweise der Wohnort eines Bekannten oder Verwandten der Privatperson sein. Mitarbeiter des Händlers können die Waren in dem Transportbehälter anordnen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Datenspeicher ein elektronischer Datenspeicher.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist der Transportbehälter eine Befestigungseinrichtung zur wiederholt lösbaren Befestigung des Transportbehälters an einem erfindungsgemäßen Fluggerät auf.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes weist das Fluggerät eine Gegenbefestigungseinrichtung zur wiederholt lösbaren Befestigung des Fluggeräts an einem erfindungsgemäßen Transportbehälter auf.

Ein Vorteil dieser Ausführungsformen kann sein, dass der Transportbehälter mit unterschiedlichen erfindungsgemäßen Fluggeräten transportierbar ist. Ferner kann der Transportbehälter, ohne dass ein Fluggerät an dem Transportbehälter befestigt ist, einfacher lagerbar und beispielsweise stapelbar und dabei womöglich in einem anderen Transportbehälter zumindest teilweise eingesetzt sein, wodurch sich der für mehrere Transportbehälter benötigte Lagerraum verringert. Zusätzlich kann das Fluggerät, ohne dass ein Transportbehälter an dem Fluggerät befestigt ist, einfacher lagerbar und beispielsweise stapelbar sein, wodurch sich der für mehrere Fluggeräte benötigte Lagerraum verringert.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist der Transportbehälter eine Entnahmeöffnung, eine Verschlussvorrichtung und eine Steuereinrichtung auf, wobei die Steuereinrichtung ausgebildet ist, die Verschlussvorrichtung wahlweise so anzusteuern, dass diese die Entnahmeöffnung fest verschließt oder freigibt.

Der Transportbehälter kann mehrere Entnahmeöffnungen aufweisen, wobei eine der Entnahmeöffnungen- auf einer Oberseite oder Unterseite des Transportbehälters und eine andere der Entnahmeöffnungen auf einer die Oberseite mit der Unterseite verbindenden lateralen Seite angeordnet sein kann. Es können mehrere Entnahmeöffnungen an einer oder an unterschiedlichen lateralen Seiten angeordnet sein. Es können mehrere Entnahmeöffnungen an der Oberseite und/oder an der Unterseite angeordnet sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass Waren in dem Transportbehälter gegen unbefugte Entnahme gesichert und nur entnehmbar sind, wenn die Steuereinrichtung die Verschlussvorrichtung zur Öffnung der Entnahmeöffnung freigibt. Dies kann die Steuereinrichtung beispielsweise am Zielort oder nach Eingabe einer vordefinierten Authentifizierung oder eines vordefinierten Freigabecodes tun.

Ferner kann der Transportbehälter gemäß einer weiteren Ausführungsform eine Beschickungsöffnung aufweisen, durch die Waren in dem Transportbehälter angeordnet werden können. Die Beschickungsöffnung kann der Entnahmeöffnung entsprechen oder von der Entnahmeöffnung beabstandet ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Beschickungsöffnung der Entnahmeöffnung gegenüberliegend angeordnet sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass Waren einfach in dem Transportbehälter angeordnet werden können.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters ist die Verschlussvorrichtung Motor getrieben. Ein Motor der Verschlussvorrichtung kann Steuersignal übertragend mit der Steuereinrichtung verbunden sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass die Entnahmeöffnung, etwa bei Erreichen des Zielortes oder nach Eingabe der Authentifizierung oder des Freigabecodes, automatisch geöffnet und hierdurch der Transportbehälter einfacher genutzt werden kann. Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter eine Authentifizierungseinrichtung aufweisen, mit der der Empfänger authentifizieren kann. Die Authentifizierungseinrichtung kann zum Beispiel ein Kartenleser, einen RFID-Leser, eine Codeeingabeeinrichtung oder ähnliches aufweisen und mit der Steuereinrichtung des Transportbehälters Authentifizierungssignal übertragend verbunden sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters, kann die Entnahmeöffnung an einem oder in einem Boden des Transportbehälters angeordnet sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass der Transportbehälter zur Entnahme der Waren lediglich anzuheben ist, wenn die Verschlussvorrichtung freigegeben ist. Beispielsweise kann der Transportbehälter zur Entnahme der Waren durch eine Person oder durch das Fluggerät angehoben werden. Beispielsweise kann das Fluggerät den Transportbehälter in einem Schwebezustand wenige Zentimeter über dem Boden halten, um Waren auf dem Boden abzulegen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters ist die Entnahmeöffnung im verschlossenen Zustand der Verschlussvorrichtung durch die Verschlussvorrichtung abgedeckt, wobei die Entnahmeöffnung im geöffneten Zustand der Verschlussvorrichtung von der Verschlussvorrichtung aufgedeckt oder freigelegt, also von außen zugänglich ist.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass die Waren einfach und womöglich ohne dass eine Person oder eine Maschine benötigt werden, entnommen werden können.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist die Verschlussvorrichtung mindestens ein, die Entnahmeöffnung wahlweise verschließendes oder freigebendes Verschlusselement auf, das parallel zur Entnahmeöffnung bewegbar oder schiebbar ist. Das Verschlusselement kann beispielsweise als ein Rollo oder als ein Rollladen oder mit Lamellen oder schwenkbar aneinander befestigten Platten ausgebildet sein. Weist das Verschlusselement Lamellen auf, können sich zumindest einige der Lamellen im geschlossenen Zustand parallel zur Entnahmeöffnung erstrecken. Die Lamellen können also zumindest teilweise in einer Ebene angeordnet sind, die parallel zu Entnahmeöffnung verläuft, wenn das Verschlusselement geschlossen ist. Die Verschlussvorrichtung kann ausgebildet sein, das Verschlusselement motorisiert und beispielsweise automatisch zu bewegen oder zu schieben.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass das parallel zur Entnahmeöffnung bewegbare oder schiebbare Verschlusselement zu dessen Überführung von seiner geschlossenen Position, in der es die Entnahmeöffnung abdeckt und hierdurch schließt, in seine geöffnete Position, in der die Entnahmeöffnung aufgedeckt, freigelegt oder von außen zugänglich ist, wenig Raum innerhalb und außerhalb des Transportbehälters benötigt, sodass der Stauraum für Waren innerhalb des Transportbehälters nicht unnötig eingeschränkt wird. Ferner kann das Verschlusselement sogar dann von seiner geschlossenen Position in seine geöffnete Position bewegt werden, wenn der Transportbehälter auf dem einem Untergrund steht und die Entnahmeöffnung am Boden des Transportbehälters vorgesehen ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist das Verschlusselement eine Frontfläche auf, die keilförmig und sich zum freien Ende des Verschlusselementes hin verjüngend ausgebildet ist. Insbesondere kann die Frontfläche an ihrer dünnsten Stelle eine Kante aufweisen, die parallel zur Entnahmeöffnung und/oder senkrecht zur Bewegungsrichtung des Verschlusselementes verlaufen kann.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass Waren, beispielsweise aus der Warenstation, ohne manuelles Zutun in den Transportbehälter aufgenommen werden können, wobei das Verschlusselement aufgrund seines keilförmigen freien Endes unter die aufzunehmenden Waren schiebbar ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist der Transportbehälter mindestens ein T rennelement, beispielsweise eine T rennwand auf, mit dem das freie Volumen des Transportbehälters in zwei voneinander getrennte Untervolumen aufteilbar ist. Der Transportbehälter kann ausgebildet sein, das Trennelement automatisch zu positionieren, um vordefinierte und voneinander getrennte Abteile im Transportbehälter voneinander abzugrenzen. Jedes der Abteile kann eines der Untervolumen enthalten. Zum Beispiel kann der Transportbehälter einen Positioniermotor aufweisen, der bewegungsübertragend mit dem Trennelement verbunden ist.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass sich Waren nicht ungewollt vermischen und /oder an unterschiedlichen Zielorten unabhängig entnommen werden können.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters ist das Trennelement Motor getrieben. Der das Trennelement antreibende Positioniermotor kann Steuersignal übertragend mit der Steuereinrichtung verbunden sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass die Befüllung des Transportbehälters mit Waren für unterschiedliche Zielorte oder mit Waren, die sich nicht miteinander mischen sollen, automatisiert erfolgen kann.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters weist der Transportbehälter einen Anbringabschnitt auf, der so ausgebildet ist, dass ein Gegenanbringabschnitt eines weiteren Transportbehälters an den Anbringabschnitt wiederholt lösbar anbringbar ist. Beispielsweise weist der Anbringabschnitt eine Rastvorrichtung oder eine Greifvorrichtung und der Gegenanbringabschnitt eine Gegenrastvorrichtung oder eine Gegengreifvorrichtung auf.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass mehrere Transportbehälter miteinander gekoppelt oder aneinander angebracht, also beispielswiese bewegungsübertragend miteinander verbunden, werden können, wobei die gekoppelten oder angebrachten Transportbehälter gemeinsam mit einem erfindungsgemäßen Fluggerät bewegt werden können. Hierdurch kann das gesamte zur Verfügung stehende Ladevolumen erhöht werden. Beispielsweise kann jeder der miteinander gekoppelten oder der aneinander angebrachten Transportbehälter ein Ladevolumen aufweisen, dass vom Ladevolumen mindestens eines anderen gekoppelten oder angebrachten Transportbehälters getrennt ist. Alternativ oder zusätzlich können zumindest ausgewählte der der miteinander gekoppelten oder der aneinander angebrachten Transportbehälter ein gemeinsames und/oder durchgängiges Ladevolumen bereitstellen, um auch Waren, die zu groß zum Transport in einem der Transportbehälter wären, transportieren zu können.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform weist das Fluggerät wenigstens einen erfindungsgemäßen Transportbehälter auf. Der mit dem Fluggerät optional integral ausgeformte Transportbehälter kann mit zumindest einem weiteren erfindungsgemäßen Transportbehälter koppelbar oder an diesem anbringbar sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes ist mindestens ein Rotor des Fluggerätes an einem Bewegungsmechanismus vorgesehen, wobei der Rotor mit dem Bewegungsmechanismus von einer Betriebsposition in eine Ruheposition und zurück schwenkbar ist, und wobei der Rotor in seiner Ruheposition in einem Gehäuse des Fluggerätes angeordnet ist. Der Bewegungsmechanismus kann ausgebildet sein, den Rotor linear von der Ruheposition in die Betriebsposition und zurück zu fahren, wobei der Bewegungsmechanismus hierzu beispielsweise teleskopierbar ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich kann der Bewegungsmechanismus ausgebildet sein, den Rotor von der Ruheposition in die Betriebsposition und zurück zu schwenken, wobei der Bewegungsmechanismus hierzu einen Schwenkmechanismus aufweisen oder ein Schwenkmechanismus sein kann.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass beim Transport und/oder bei der Lagerung des Fluggerätes das Gehäuse die Rotoren Platz sparend und gegen Beschädigung gesichert aufnehmen kann. Das Gehäuse kann dabei das äußere Gehäuse bilden oder ein Teil des äußeren Gehäuses des Fluggerätes sein. Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes ist das Gehäuse ausgebildet, um eine obere Öffnung eines an dem Fluggerät angebrachten Transportbehälters zu verschließen und freizugeben.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass der Transportbehälter einfach mit dem Fluggerät zu verschließen ist, sodass kein separater Deckel benötigt wird, was Gewicht spart.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes weist das Fluggerät zwei unabhängig voneinander und miteinander gekoppelt betreibbare Teilfluggeräte oder -dröhnen mit jeweils einem Rotor auf. Im Kontext der Teilfluggeräte kann betreibbar bedeuten, dass ein Teilfluggerät zumindest einen Rotor und optional einen Antriebsmotor zum Antreiben des Rotors, eine Flugsteuereinrichtung zum Ansteuern des Antriebsmotors und/oder den Datenspeicher und die Kommunikationsvorrichtung aufweist. Jedes der Teilfluggeräte kann einen Deckel für einen Transportbehälter ausbilden. Unbemannte Fluggeräte oder Teilfluggeräte, die einen Deckel für einen Transportbehälter ausbilden, können auch als Deckelfluggeräte oder -dröhnen bezeichnet werden.

Sind zwei Teilfluggeräte miteinander gekoppelt, also beispielsweise aneinander befestigt, kann die resultierende Fluggerät eine größere Last tragen, also jedes der Teilfluggeräte allein.

Die Teilfluggeräte können auch ohne weitere Teilfluggeräte als erfindungsgemäße Fluggeräte verwendbar sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass auch Waren, deren Gewicht ein einzelnes Teilfluggerät überfordern würde, transportiert werden können, indem dem Fluggerät zumindest ein weiteres Teilfluggerät hinzugefügt wird. Waren, deren Gewicht ein einzelnes Teilfluggerät bewältigen kann, können effizient mit nur dem einen Teilfluggerät transportiert werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes weisen alle Teilfluggeräte den Datenspeicher und die Kommunikationsvorrichtung auf. Alternativ kann nur eines der Teilfluggeräte den Datenspeicher und die Kommunikationsvorrichtung aufweisen und ausgebildet sein, das zumindest eine zusätzliche Teilfluggerät so anzusteuern, dass das Fluggerät wie geplant fliegt. Ferner kann es sein, dass nur eines der Fluggeräte einen Antriebsmotor zum Antreiben des Rotors jedes der Teilfluggeräte und die Flugsteuereinrichtung zum Ansteuern des Antriebsmotors aufweist.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass die Kosten für die zusätzlichen Fluggeräte geringer sind. Gemäß einerweiteren Ausführungsform des Fluggerätes ist der Rotor eines der Teilfluggeräte in einem aneinander gekoppelten Zustand der Teilfluggeräte zum Rotor der anderen der Teilfluggeräte so versetzt angeordnet, dass die Rotoren im Betrieb des Fluggerätes berührungslos rotieren. Beispielsweise kann der Rotor des einen Teilfluggerätes zum Rotor des anderen Teilfluggerätes entlang oder senkrecht zur Rotationsebene der Rotoren und/oder zur Schwenkebene der Schwenkachse versetzt sein. Der Versatz kann linear verschoben oder verdreht um bis zu beispielsweise 30°, 45°, 90°, 135°, 180° ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann der Rotor eines der Teilfluggeräte in einem aneinander gekoppelten Zustand der Teilfluggeräte zum Rotor des anderen der Teilfluggeräte linear versetzt, also weiter vom Fluggerät entfernt als der Rotor des anderen Teilfluggerätes angeordnet sein.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass sich die Rotoren mechanisch oder aerodynamisch so wenig wie möglich nachteilig beeinflussen, um die Flugeigenschaften zu verbessern.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes können beide Teilfluggeräte das Gehäuse aufweisen, in das der wenigstens eine Rotor einschwenkbar oder einfahrbar ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Fluggerätes weist das Fluggerät einen Transportbehälter auf, an dem das Fluggerät dauerhaft befestigt ist.

Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass eine mechanisch aufwendigere lösbare Befestigung des Transportbehälters an dem Fluggerät nicht benötigt wird.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter in seinem freien Volumen eine Warensicherungseinrichtung zur Sicherung von Waren im freien Volumen gegen Transportschäden aufweisen. Die Warensicherungseinrichtung kann elastisch nachgiebig und/oder weich und zum Beispiel als ein womöglich durch den Transportbehälter aufblasbares Luftpolster ausgebildet sein. Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann die Steuereinrichtung Steuersignal übertragend mit der Warensicherungseinrichtung verbunden sein, um diese bei Bedarf zu aktivieren, also beispielsweise um das Aufblasen des Luftpolsters zu starten. Das Luftpolster kann an einer Innenwand, die an das freie Volumen angrenzt, angeordnet sein. Der Transportbehälter kann an nur einer, an ausgewählten und beispielsweise einander gegenüberliegenden, oder sogar an allen Innenwänden jeweils wenigstens ein aufblasbares Luftpolster aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann die T renneinrichtung an zumindest einer ihrer Seiten, die an das freie Volumen eines abgetrennten Abteils angrenzen kann, zumindest ein aufblasbares Luftpolster aufweisen. Der Bedarf kann durch einen Bediener bestimmt werden, etwa wenn der Bediener befürchtet, dass die Waren beim Transport beschädigt werden könnten. Alternativ oder zusätzlich kann der Bedarf der Start des Fluggerätes sein. Repräsentiert der Bedarf den Start des Fluggerätes, kann die Warensicherungseinrichtung für alle Waren verwendet werden, um deren Lage im freien Volumen während Start, Flug und/oder Landung des Fluggerätes zu sichern, was die Flugstabilität verbessert. Alternativ oder zusätzlich kann der Bedarf repräsentieren, dass eine Ware in den Transportbehälter gelegt oder vom Transportbehälter aufgenommen wurde. Um erkennen zu können, dass eine Ware in den Transportbehälter gelegt oder vom Transportbehälter aufgenommen wurde, kann der Transportbehälter einen Warensensor aufweisen, der beispielsweise ein Drucksensor, ein optischer Sensor oder ein Ultraschallsensor sein kann.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter eine Temperaturregelungseinrichtung aufweisen, mit der die Temperatur im freien Volumen des Transportbehälters regelbar, also beispielsweise konstant haltbar, erhöhbar und/oder verringerbar ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter eine Energieversorgung zur Bereitstellung elektrischer Energie, beispielsweise einen Generator oder eine wieder aufladbare Batterie, aufweisen. Die Energieversorgung kann ausgebildet sein, elektrische und/oder elektronische Komponenten des Transportbehälters, und/oder des Fluggerätes mit Betriebsenergie zu versorgen. Beispielsweise kann die Energieversorgung ausgebildet sein, den Antrieb des Fluggerätes vollständig oder teilweise mit Antriebsenergie zu versorgen. Zum Beispiel kann die Energieversorgung mit zusätzlicher Antriebsenergie versorgen, etwa um eine für den Restflug unzureichende Antriebsenergie des Fluggerätes auszugleichen oder einen Absturz des Fluggerätes zu verhindern.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter einen fest montierbaren und wiederholt lösbaren Deckel aufweisen, der ein Koppelelement aufweisen kann, das ausgebildet ist, um an das Fluggerät gekoppelt zu werden. Das Fluggerät kann ein Gegenkoppelelement für das Koppelelement aufweisen. Alternativ kann der Deckel ein nicht demontierbarer integraler Bestandteil des Transportbehälters sein. Ferner kann der Deckel alternativ ein nicht demontierbarer integraler Bestandteil des Fluggerätes sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter eine Kontrolleinheit zur Kontrolle des Produkts aufweisen, Beispielsweise kann die Kontrolleinheit einen maschinellen Codeleser, etwa einen optischen Strichcode- oder Datamatrixcodeleser oder einen RFID-Leser, aufweisen. Die Kontrolleinheit kann den Warensensor als optischen Codeleser aufweisen, wenn der Warensensor ein optischer Sensor ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Transportbehälters kann der Transportbehälter eine Absturzabsicherungseinrichtung, zum Beispiel einen Fallschirm aufweisen. Der Transportbehälter kann ausgebildet sein, die Absturzabsicherungseinrichtung zu aktivieren und beispielsweise den Fallschirm auszulösen, wenn das Fluggerät den Transportbehälter nicht mehr ordnungsgemäß in der Luft halten kann. Beispielweise kann die Absturzabsicherungseinrichtung aktiviert werden, wenn die Flugfähigkeit des Fluggerätes beeinträchtigt ist oder wenn sich der Transportbehälter während des Transports ungeplant vom Fluggerät löst. Mithilfe der Absturzabsicherungseinrichtung kann der Transportbehälter und optional auch das Fluggerät sicher und langsam genug, um Beschädigungen zu vermeiden, zurück auf den Boden gebracht werden. Beispielsweise kann die Absturzabsicherungseinrichtung im Transportbehälter und womöglich in einem separaten freien Volumen des Transportbehälters angeordnet sein. Alternativ oder zusätzlich kann das Fluggerät eine Absturzabsicherungseinrichtung, beispielsweise einen Fallschirm, aufweisen. Die Absturzabsicherungseinrichtung kann Steuersignal übertragend mit der Steuereinrichtung des Transportbehälters und/oder des Fluggerätes verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich kann der T ransportbehälter und/oder das Fluggerät einen Absturzsensor, beispielsweise einen Höhenmesser, aufweisen, der Sensorsignal übertragend mit dem Steuergerät und/oder der Absturzabsicherungseinrichtung verbunden ist. Erkennt der Absturzsensor, dass der Transportbehälter und/oder das Fluggerät schneller sinken als vorgegeben, kann die Absturzabsicherungseinrichtung aktiviert werden.

Gemäß einer Ausführungsform der Warenstation ist die Kommunikationsvorrichtung der Warenstation ausgebildet, mit der Kommunikationsvorrichtung des Fluggerätes und/oder des Transportbehälters direkt oder über einen Transportlogistikserver Daten auszutauschen.

Gemäß einerweiteren Ausführungsform des Verfahrens kann das Verfahren zumindest einige der folgenden Verfahrensschritte aufweisen, wenn das Verfahren beispielsweise den Versand von Waren an den Aufenthaltsort oder den Wohnort eines Kunden als Zielort betrifft. Ausgewählte oder alle der Verfahrensschritte können in der angegebenen oder in einer anderen Reihenfolge aufgeführt werden.

1. Kunde bestellt Waren online.

2. Kunde bestätigt „nach Hause- Lieferung“ (als Zielort oder wählt anderen Zielort).

3. Bestellung geht beim Handel ein.

4. bestelltes Produkt wird herausgesucht. (Picking) . Produkt wird identifiziert. (Bsp.: ProduktXfür Fr. Müller mit Mailbox-ID 123 und Position 00) . die Ware wird in dem Transportbehälter angeordnet, optional wird das Ladevolumen mit einem weiteren Transportbehälter erweitert und die Ware dann in dem Ladevolumen des vergrößerten Transportbehälters angeordnet. (Packing) . der Transportbehälter wird identifiziert / die Ware wird dem Transportbehälter zugeordnet. (z.B. Produkt X für Fr. Müller mit Mailbox-ID 123 ... und Position 00 liegt in Transportbehälter) . ein Deckel wird auf den Transportbehälter aufgesetzt, der Deckel und der Transportbehälter verbinden sich fest miteinander (der Deckel kann ein unbemanntes Fluggerät aufweisen oder sein) a. optional wird ein weiteres unbemanntes Fluggerät mechanisch an dem mit dem Transportbehälter fest verbundenem Fluggerät angebracht (das weitere Fluggerät kann dem anderen Fluggerät zumindest im Wesentlichen entsprechen). . der T ransportbehälter wird auf ein Förderband gelegt. 0. der Transportbehälter erkennt die Ware im Innenraum, der Transportbehälter erstellt nur für die Ware (kann mehrere Waren zur Lieferung an einen Ort aufweisen) benötigtes Ladevolumen, indem integrierte Luftpolster automatisch aufgeblasen werden. 1. Transportbehälter wird z.B. zur Abflugstelle transportiert (oder in einem Transportvehikel eingelagert und zur Abflugstelle transportiert). 2. Rotoren fahren aus dem Fluggerät aus. 3. Rotoren starten und Box fliegt, gesteuert über z.B. den Server zum angegebenen Ort (zum Kunden). (Shipping) 4. Kurz vor Ankunft informiert der Transportbehälter den Empfänger der Waren über die bevorstehende Ankunft. 5. der T ransportbehälter fliegt zum Ort. 6. eine Warenstation zum Empfangen und/oder Abgeben von Waren sendet eine Kennung an den Transportbehälter. 7. der Transportbehälter sendet die Kennung an einen Transportlogistikserver. 8. der Transportlogistikserver vergleicht die Kennung mit einer vorbestimmten Kennung und erteilt bei Übereinstimmung Freigabe für die Abgabe der Ware, die Warenstation öffnet eine (obere) Klappe, der Transportbehälter landet auf oder schwebt über der Warenstation. 9. der Transportbehälter lässt Luft aus den Luftpolstern ab und öffnet eine untere Entnahmeöffnung. 20. die Ware wird an die Warenstation übergeben.

21 . der T ransportbehälter schließt die Entnahmeöffnung, die Warenstation schließt die Klappe.

22. der Transportbehälter sendet eine Mitteilung an den Transportlogistikserver, dass die Ware an die Warenstation mit ID 123 und optional an Position 00 übergeben wurde.

23. der Transportlogistikserver bestätigt Lieferung und instruiert das zumindest eine unbemannte Fluggerät, den Rückflug einzuleiten.

24. der T ransportbehälter kehrt zur Zentrale / zum Logistikzentrum zurück.

25. der Transportbehälter landet, womöglich auf einem Fließband,

Rotoren fahren / schwenken in den das optional als Deckel für den Transportbehälter ausgebildete unbemannte Fluggerät ein.

26. der T ransportbehälter meldet Ankunft an T ransportlogistikserver.

27. der Transportlogistikserver bestätigt, archiviert/löscht Daten zur erledigten Lieferung und sendet eine Mitteilung an den Transportbehälter und/oder an das wenigstens eine mit dem Transportbehälter verbundene unbemannte Fluggerät zur Entkopplung des wenigstens einen unbemannten Fluggerätes vom Transportbehälter und/oder vom anderen unbemannten Fluggerät.

28. Fluggerät und T ransportbehälter werden entriegelt

29. das zumindest eine unbemannte Fluggerät löst sich vom Transportbehälter, optional nachdem der Transportbehälter mit dem wenigstens einen unbemannten Fluggerät womöglich mit einem Förderband zu einer Behältersammelstelle transportiert wurde.

30. der Transportbehälter und das zumindest eine unbemannte Fluggerät werden voneinander getrennt

Gemäß einerweiteren Ausführungsform des Verfahrens kann das Verfahren zumindest einige der folgenden Verfahrensschritte aufweisen, wenn das Verfahren beispielsweise den Versand von Waren an den Aufenthaltsort oder den Wohnort eines Kunden betrifft. Im Folgenden sind lediglich zum obigen Verfahren alternative Verfahrensschritte beschrieben, die jeweils oder gemeinsam Verfahrensschritte, die die entsprechende Nummerierung aufweisen können, ersetzen können.

15. der Transportbehälter fliegt zum Zielort, der dem Aufenthaltsort, also etwa dem Wohnort, des Empfängers entspricht, der Transportbehälter wird zum Zielort geflogen. Optional landet der Transportbehälter dort und das Fluggerät stoppt die Rotoren.

16. der Empfänger authentifiziert sich an dem Transportbehälter.

17. der Transportbehälter sendet die Authentifizierung z.B. Kunden-ID 123 an den T ransportlogistikserver. 18. der Transportlogistikserver vergleicht die Authentifizierung mit einer vorbestimmten Authentifizierung und erteilt bei Übereinstimmung Freigabe.

Gemäß einerweiteren Ausführungsform des Verfahrens kann das Verfahren zumindest einige der folgenden Verfahrensschritte aufweisen, wenn das Verfahren beispielsweise die Retoure von Waren, beispielsweise durch einen Kunden, betrifft:

1. Kunde öffnet z.B. Serverapp oder App des Online-Händlers, loggt sich ein.

2. Kunde meldet Retoure an.

3. Kunde identifiziert zu retournierende Ware (z.B. über Scan des QR-Codes an Ware, meldet Retouregrund).

4. Kunde legt Ware in Warenstation zum Empfangen und/oder Abgeben von Waren.

5. Kunde bestätigt Retoure.

6. Transportlogistikserver erfasst Retoureanmeldung, kann über Anmeldedaten auf Position der Warenstation zugreifen.

7. Transportbehälter wird identifiziert und/oder die Retoure von z.B. Produkt X von Fr. Müller mit Mailbox-ID 123 und Position 00 wird dem Transportbehälter zugewiesen.

8. ein ein unbemanntes Fluggerät aufweisender Deckel wird auf den Transportbehälter aufgesetzt, der Deckel und der Transportbehälter Box verbinden sich fest aneinander (Verschlussmechanismus) bzw. erweitert Ladevolumen mit einem weiteren Transportbehälter und erweitert ggf. Leistungsfähigkeit, indem er ein weiteres unbemanntes Fluggerät, dass ebenfalls Bestandteil eines Deckels sein kann, auf den bereits vorhandenen Deckel aufsetzt.

8a.-13. siehe oben

14. Box fliegt zur Warenstation des Kunden und sendet Mitteilung über bevorstehende Ankunft an Kunden.

15.-17. siehe 16. - 18. oben

18. Warenstation öffnet obere Klappe.

19. T ransportbehälter landet auf Warenstation.

20. T ransportbehälter entriegelt und öffnet untere Klappe.

21 . Ware wird aus der Warenstation in T ransportbehälter überführt, beispielsweise mithilfe der Keilfunktion beim Schließen der Unterseite.

22. T ransportbehälter schließt untere Klappe und verriegelt. Warenstation schließt obere Klappe.

23. Transportbehälter sendet Info an Transportlogistikserver, dass die Ware von Warenstation mit ID 123 und Position 00 aufgenommen wurde.

24. Transportlogistikserver bestätigt Retoure und leitet Rückflug ein.

25.-28 siehe 24. - 26. oben 29. Transportlogistikserver bestätigt Eingang der Retoure, archiviert/löscht Daten und sendet Signal an Transportbehälter zur Entkopplung des Fluggerätes vom Transportbehälter.

30. -31. siehe 28. - 29. Deckel und Box entriegeln.

32. Transportbehälter wird identifiziert.

33. Fluggerät(e) und T ransportbehälter werden voneinander getrennt.

34. Mitarbeiter erhält Informationen über Retourdaten.

35. Mitarbeiter checkt Unversehrtheit der retournierten Ware etc.

36. Mitarbeiter identifiziert Ware.

37. Retourannahme wird bestätigt, Rücküberweisung/Erstattung/Ersatz eingeleitet

38. Ware wird in Lager eingeschleust.

39. T ransportbehälter und Fluggerät werden erneut verwendet.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung ist nachfolgend auf die Zeichnungen Bezug genommen. Diese zeigen lediglich Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands. Merkmale dieser Ausführungsbeispiele sind unabhängig voneinander kombinierbar.

In den Figuren und der dazugehörigen Beschreibung sind gleiche oder gleichwirkende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Figur 1 eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Transportbehälters mit einer schematischen Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Fluggerätes, das beispielhaft als eine Transportdrohne dargestellt ist,

Figur 2 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen T ransportbehälters,

Figur 3 eine schematische Draufsicht auf den Boden eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen T ransportbehälters,

Figur 4 eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Transportbehälters mit einer schematischen Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Transportdrohne,

Figur 5 schematische Ansichten der Transportdrohne des Ausführungsbeispiels der Figur 4, Figur 6 eine teilweise transparente Perspektivansicht des Transportbehälters und der T ransportdrohne des Ausführungsbeispiels der Figur 4,

Figur ? eine teilweise transparente Draufsicht der Transportdrohne des Ausführungsbeispiels der Figur 4,

Figur 8 schematische Ansichten des Transportbehälters und der Transportdrohne des Ausführungsbeispiels der Figur 4 in verschiedenen Stadien der Beladung und des Zusammensetzens,

Figur 9 eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Transportbehälters mit einer schematischen Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Transportdrohne,

Figur 10 eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Transportbehälters mit einer schematischen Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Transportdrohne, und

Figur 11 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens als ein Flussdiagramm.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Wie bereits eingangs erläutert, wird erfindungsgemäß ein unbemanntes Fluggerät zur Verfügung gestellt, das im Folgenden lediglich beispielhaft als Transportdrohne beschrieben ist. Andere unbemannte Fluggeräte, etwa senkrecht startende Flugzeuge oder Helikopter, die unbemannt fliegen und deren Größe an die zu transportierenden Transportbehälter sowie an die räumlichen Gegebenheiten zumindest am Zielort angepasst sein können, sind erfindungsgemäß ebenfalls vorstellbar. Derartige andere unbemannte Fluggeräte können die Merkmale der beschriebenen Ausführungsbeispiele aufweisen.

Ein erstes mögliches Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßes System 1 zum Transport von Waren von einem Ort zu einem anderen Ort. Das System 1 weist einen Transportbehälter 2 auf, in dem die zu transportierenden Waren angeordnet werden können. Ferner weist das System 1 ein unbemanntes Fluggerät 3, das hier als eine Transportdrohne 3 dargestellt ist, auf.

Der Transportbehälter 2 weist einen Datenspeicher 4 und eine Daten übertragende mit dem Datenspeicher 4 verbundene Kommunikationsvorrichtung 5 zum Datenaustausch mit einer Kommunikationsvorrichtung der Transportdrohne 3 auf. Der Datenspeicher 4 weist einen Aufnahmespeicherbereich auf, der für Daten reserviert ist, die einen Aufnahmeort, an dem Waren in den Transportbehälter 2 aufgenommen werden sollen, repräsentiert. Alternativ oder zusätzlich weist der Datenspeicher einen Zielspeicherbereich auf, der für Daten reserviert ist, die einen Zielort, zu dem die Waren gebracht werden sollen, repräsentiert.

Das unbemannte Fluggerät 3, also beispielswiese die Transportdrohne 3, ist ausgebildet, den Transportbehälter 2 zu transportieren.

Das unbemannte Fluggerät 3 weist einen Datenspeicher 6 und eine Daten übertragend mit dem Datenspeicher 6 verbundene Kommunikationsvorrichtung 7 zum Datenaustausch mit der Kommunikationsvorrichtung 5 des zu transportierenden Transportbehälters 2 des Transportsystems 1 auf, wobei der Datenspeicher 6 einen Aufnahmespeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Aufnahmeort, zu dem das unbemannte Fluggerät 3 zwecks Aufnahme von Waren fliegen soll, repräsentiert. Alternativ oder zusätzlich weist der Datenspeicher 6 einen Zielspeicherbereich aufweist, der für Daten reserviert ist, die einen Zielort, zu dem das unbemannte Fluggerät 3 zwecks Belieferung mit den Waren fliegen soll, repräsentiert.

Die Kommunikationsvorrichtungen 5, 7 können ausgebildet sein, unmittelbar miteinander Daten auszutauschen. Alternativ können die Kommunikationsvorrichtungen 5, 7 ausgebildet sein, über einen Transportlogistikserver Daten miteinander auszutauschen.

Zumindest einer der Datenspeicher 4, 6 kann einen Basisspeicherbereich aufweisen, in dem Daten, die einen Basisort, an den der Transportbehälter nach einer Lieferung zurückzubringen ist oder für den die Waren bestimmt sind, repräsentieren, permanent gespeichert sind. Permanent kann bedeuten, dass die Daten nicht ohne weiteres oder womöglich nicht löschbar sind.

Das unbemannte Fluggerät 3 kann ein Gehäuse 8 aufweisen, das so ausgebildet sein kann, dass es eine obere Öffnung 9 eines an dem unbemannten Fluggerät 3 angebrachten Transportbehälters 3 verschließt. An dem Gehäuse 8 kann zumindest ein Rotor 10 des Fluggerätes 3 angebracht sein.

Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Transportbehälters 2 in einer schematischen Schnittdarstellung von der Seite. Für Elemente, die in Form oder Funktion Elementen des vorherigen Ausführungsbeispiels entsprechen, sind im Folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kürze halber ist im Folgenden lediglich auf die Unterschiede zum vorherigen Ausführungsbeispiel eingegangen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die obere Öffnung 9 mit einem womöglich lösbaren oder unlösbaren Deckel D verschlossen. Der Deckel D kann ein Teil des Transportbehälters 2 sein. Der Transportbehälter 2 kann eine Befestigungseinrichtung 11 zur wiederholt lösbaren Befestigung des Transportbehälters 2 an dem unbemannten Fluggerät 3 aufweisen, wobei die Befestigungseinrichtung in Figur 2 beispielhaft durch den Deckel D bereitgestellt ist. Insbesondere kann die Befestigungseinrichtung 11 an einer vom Inneren des T ransportbehälters 2 weg weisenden Außen- oder Oberseite des Deckels 10 angeordnet sein.

Der Transportbehälter 2 kann mindestens ein Trennelement 12 aufweisen, mit dem das freie Volumen innerhalb des Transportbehälters in mindestens zwei voneinander getrennte Untervolumen aufteilbar ist. Beispielsweise kann das Trennelement 12 als eine faltbare Wand oder als ein Rollladen ausgebildet sein.

Der Transportbehälter 2 kann eine untere Öffnung 13 aufweisen, durch die Waren aus dem Transportbehälter 2 abgegeben oder in den Transportbehälter 2 aufgenommen werden können. Diese Öffnung 13 kann als Entnahmeöffnung bezeichnet werden.

Zum Öffnen und Verschließen der unteren Öffnung 13 kann der Transportbehälter 2 eine Verschlussvorrichtung 14 aufweisen, die beispielsweise eine schwenkbare Verschlussklappe umfasst. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Verschlussvorrichtung 14 jedoch ein Verschlusselement 15 auf, das parallel zur unteren Öffnung 13 bewegbar ist, um die untere Öffnung 13 wahlweise zu öffnen oder zu schließen. Das Verschlusselement 15 kann als ein Klappboden ausgebildet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verschlusselement 15 jedoch als ein parallel zur unteren Öffnung 13 verschiebbarer Rollladen ausgebildet.

Das Verschlusselement 15 kann eine freie Kante 16 aufweisen, die im Wesentlichen keilförmig ausgestaltet sein kann. Die Keilform kann so ausgestaltet sein, dass die vom Inneren des Transportbehälters 2 weg weisende Außenseite des Verschlusselementes 15 zumindest im verschlossenen Zustand der unteren Öffnung 13 inklusive des keilförmigen Abschnitts im Wesentlichen eine Ebene bildet. Die ins Innere des Transportbehälters 2 weisende Innenseite des Verschlusselementes 15 kann zumindest in Bereich des keilförmigen Abschnitts schräg und beispielsweise zur freien Kante hin vom Inneren weg verlaufen.

Die Verschlusseinrichtung 14 kann ein Umlenkelement 16 aufweisen, das mit dem Verschlusselement 15 interagiert. Beispielsweise kann das Umlenkelement 16 eine Achse bereitstellen, auf der das Verschlusselement 15 aufrollbar ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel transportiert das Umlenkelement 16 das Verschlusselement 15 jedoch auf seiner dargestellten Verschlussposition, in der das Verschlusselement 15 die untere Öffnung 13 verschließt, in seine Öffnungsposition und zurück. In der Öffnungsposition ist die untere Öffnung 13 frei zugänglich und das Verschlusselement 15 verläuft zumindest teilweise parallel zu einer lateralen Seite 17.

Ferner kann der Transportbehälter 2 mehr als ein Verschlusselement 15 aufweisen. Beispielsweise kann der Transportbehälter 2 zwei Verschlusselemente 15 aufweisen, die entlang der unteren Öffnung 13 in einer gemeinsamen Ebene bewegbar sind. Die freien Kanten 16 der beiden Verschlusselemente 15 können in einem verschlossenen Zustand der unteren Öffnung 13 im Wesentlichen in der Mitte der unteren Öffnung 13 angeordnet sein. Alternativ können die freien Kanten 16 der beiden Verschlusselemente 15 in einem verschlossenen Zustand der unteren Öffnung 13 das Trennelement 12 berühren, wenn es in seiner Trennposition, in der es das innere freie Volumen in Untervolumen trennt, angeordnet ist. Die freien Kanten 16 zumindest eines der Verschlusselemente 15 und vorzugsweise beider Verschlusselemente 15 können keilförmig ausgebildet sein.

Der Transportbehälter 2 kann eine Steuereinrichtung aufweisen, die ausgebildet ist, die Verschlussvorrichtung 14 wahlweise so anzusteuern, dass dies die Entnahmeöffnung fest verschließt oder freigibt. Beispielsweise ist die Verschlussvorrichtung 14 Motor getrieben ist und der Motor der Verschlussvorrichtung 14 ist mit der Steuereinrichtung Steuersignal übertragend verbunden.

Figur 3 zeigt das Ausführungsbeispiel der Figur 2 in einer Aufsicht von oben und ohne den Deckel D.

Der Transportbehälter 2 kann eine Warensicherungseinrichtung 18 zur Sicherung von Waren im freien Volumen gegen ungewolltes Verrutschen aufweisen. Hierdurch können beispielsweise Transportschäden vermieden werden. Die Warensicherungseinrichtung 18 kann im freien Volumen des Transportbehälters 2 angeordnet sein.

Die Warensicherungseinrichtung 18 kann elastisch nachgiebig und/oder weich und zum Beispiel als ein womöglich durch den Transportbehälter aufblasbares Luftpolster 19 ausgebildet sein. Im Rahmen dieser Offenbarung kann ein Luftpolster ein mit Luft aufblasbares Element, beispielsweise ein Sack, sein.

Der Transportbehälter 2 kann mehrere Warensicherungseinrichtungen 18 aufweisen, die an einander gegenüberliegenden Innenseiten des T ransportbehälters 2 vorgesehen sein können. Optional kann eine der Warensicherungseinrichtungen 18 an der Befestigungseinrichtung 11 angebracht sein. Die Steuereinrichtung kann Steuersignal übertragend mit der Warensicherungseinrichtung 18 verbunden sein, um diese bei Bedarf zu aktivieren, also beispielsweise, um das Aufblasen des Luftpolsters zu starten.

Figuren 4 und 5 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des unbemannten Fluggerätes 3 und ein weiteres Ausführungsbeispiel des Transportbehälters 2 in verschiedenen Ansichten. Für Elemente, die in Form oder Funktion Elementen der vorherigen Ausführungsbeispiele entsprechen, sind im Folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kürze halber ist im Folgenden lediglich auf die Unterschiede zu den vorherigen Ausführungsbeispielen eingegangen.

Das Fluggerät 3 ist in den Figuren 4 und 5 als Deckel zum Verschließen der oberen Öffnung

9 ausgebildet, wodurch der Deckel D nicht mehr notwendig ist. Allerdings kann das Fluggerät 3 der Figuren 3 bis 5 auch so ausgebildet sein, dass es an der Befestigungseinrichtung 11 des Deckels 10 befestigbar ist.

Das Fluggerät 3 kann einen Bewegungsmechanismus 20 aufweisen, der bewegungsübertragend mit dem wenigstens einen Rotor 10 verbunden sein kann. Weist das Fluggerät 3 mehrere Rotoren 10 auf, so kann der Bewegungsmechanismus 20 mit mehreren der oder mit allen Rotoren 10 bewegungsübertragend verbunden sein. Alternativ kann das Fluggerät 3, wenn es mehrere Rotoren 10 aufweist, mehrere Bewegungsmechanismus 20 aufweisen, die jeweils mit wenigstens einem der Rotoren 10 bewegungsübertragend verbunden sind. Der Bewegungsmechanismus 20 kann ein den Rotor 10 oder die Rotoren 10 linear bewegender Bewegungsmechanismus 20 oder ein die den Rotor 10 oder die Rotoren

10 schwenkender Schwenkmechanismus sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Bewegungsmechanismus 20 beispielhaft als Schwenkmechanismus ausgestaltet. Ist der Bewegungsmechanismus 20 ausgebildet, den Rotor 10 oder die Rotoren 10 linear zu bewegen, so kann Bewegungsmechanismus 20 beispielsweise teleskopierbar oder mit Gelenken ausgestaltet sein.

Der Schwenkmechanismus kann ein Schwenklager 21 und einen Schwenkarm 22 aufweisen. Das Schwenklager 21 kann unverschiebbar in oder am Fluggerät 3 angeordnet sein. Das Schwenklager 21 kann an einem Ende des Schwenkarms 22 und der Rotor 10 an dem gegenüberliegenden Ende des Schwenkarms 22 angeordnet sein. Das Schwenklager 21 kann ein Schwenken des Schwenkarms 22 um eine Schwenkachse ermöglichen, wobei die Schwenkachse im Ausführungsbeispiel der Figuren 4 bis 5 senkrecht zu einer vom Transportbehälter 2 weg weisenden Oberseite des Fluggerätes 3, senkrecht zur oberen Öffnung 9 und/oder parallel zu zumindest einer der lateralen Seiten 17 des Transportbehälters 2 verlaufen kann. Der Schwenkarm 21 kann in einer Ebene, die parallel oder senkrecht zur vom T ransportbehälter 2 weg weisenden Oberseite des Fluggerätes 3, parallel oder senkrecht zur oberen Öffnung 9 und/oder parallel oder senkrecht zu zumindest einer der lateralen Seiten 17 des Transportbehälters 2 verlaufen kann, schwenkbar sein.

Figur 5 zeigt den Übergang von einer Ruheposition P in eine Betriebsposition B der Rotoren 10. In ihrer Ruheposition P sind die Rotoren 10 im Gehäuse 8 angeordnet. In ihrer Betriebsposition B sind die Rotoren 10 vollständig aus dem Gehäuse 8 heraus geschwenkt.

Figuren 6 und 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Schwenkmechanismus. Für Elemente, die in Form oder Funktion Elementen des vorherigen Ausführungsbeispiels entsprechen, sind im Folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kürze halber ist im Folgenden lediglich auf die Unterschiede zum vorherigen Ausführungsbeispiel eingegangen.

Figuren 6 und 7 zeigen das Fluggerät 3 mit den Transportbehälter 2 in transparenten Ansichten. Der Schwenkmechanismus der Figuren 6 und 7 weist zusätzlich eine Schwenkeinheit 23 auf, die bewegungsübertragend mit mehreren oder mit allen der Rotoren 10 verbunden ist. Die Schwenkeinheit 23 kann Motor getrieben und und Steuersignal übertragend mit der Steuereinrichtung verbunden sein, um die Rotoren 10 automatisch von ihrer Ruheposition P in ihre Betriebsposition B und/oder zurück zu überführen. Beispielsweise weist die Schwenkeinheit 23 ein Antriebsritzel 24 auf, dass über jeweils einen Riemen 25 bewegungsübertragend mit einem der Schwenklager 21 verbunden ist.

Figuren 8 und 9 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Flugkörpers in unterschiedlichen Ansichten. Für Elemente, die in Form oder Funktion Elementen der vorherigen Ausführungsbeispiele entsprechen, sind im Folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kürze halber ist im Folgenden lediglich auf die Unterschiede zu den vorherigen Ausführungsbeispielen eingegangen.

Das unbemannte Fluggerät 3 kann mehrere und beispielsweise zwei unabhängig voneinander und miteinander gekoppelt betreibbare Teilfluggeräte 26, 27 mit jeweils mindestens einem Rotor 10 aufweisen. Der wenigstens eine Rotor 10 eines der Teilfluggeräte 26 kann in einem aneinander gekoppelten Zustand der Teilfluggeräte 26, 27 zum Rotor 10 der anderen der Teilfluggeräte 27 so versetzt angeordnet sein, dass die Rotoren 10 im Betrieb des unbemannten Fluggerätes 3 berührungslos rotieren. Insbesondere können die Rotoren 10 des einen Teilfluggerätes 26 mit Bezug auf die Rotoren 10 des anderen Teilfluggerätes 27 entlang einer Radialrichtung R oder entlang einer Umfangrichtung U des Fluggerätes 3 versetzt angeordnet sein. Die Umfangsrichtung U umläuft das Fluggerät 3. Die Radialrichtung R weist vom Fluggerät 3 weg. Im Ausführungsbeispiel der Figur 8 sind die RotorenlO des einen der Teilfluggeräte 26 um 45° zu den Rotoren 10 des anderen der Teilfluggeräte 27 versetzt angeordnet.

Figur 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Transportbehälterverbunds mit einem der Teilfluggeräte 26, 27 des vorherigen Ausführungsbeispiels, wobei das Teilfluggerät im Ausführungsbeispiel der Figur 10 ohne ein weiteres Teilfluggerät betreibbar und somit als Fluggerät 2 dargestellt ist. Für Elemente, die in Form oder Funktion Elementen der vorherigen Ausführungsbeispiele entsprechen, sind im Folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kürze halber ist im Folgenden lediglich auf die Unterschiede zu den vorherigen Ausführungsbeispielen eingegangen.

Der Transportbehälterverbund 28 kann aus mehreren Teiltransportbehältern 2 zusammengesetzt sein. Die Transportbehälter 2 können hierzu einen Anbringabschnitt aufweisen, der so ausgebildet ist, dass ein Gegenanbringabschnitt eines weiteren T ransportbehälters 2 an den Anbringabschnitt wiederholt lösbar anbringbar ist. Beispielsweise weist der Anbringabschnitt eine Rastvorrichtung oder eine Greifvorrichtung und der Gegenanbringabschnitt eine Gegenrastvorrichtung oder eine Gegengreifvorrichtung auf.

Somit können mehrere Transportbehälter 2 miteinander gekoppelt oder aneinander angebracht, also beispielswiese bewegungsübertragend miteinander verbunden, werden, wobei die gekoppelten oder angebrachten Transportbehälter 2 gemeinsam mit einem Fluggerät 3 oder mit mehreren miteinander gekoppelten T eilfluggeräten 26, 27 bewegt werden können. Hierdurch kann das gesamte zur Verfügung stehende Ladevolumen erhöht werden. Beispielsweise kann jeder der miteinander gekoppelten oder der aneinander angebrachten Transportbehälter 2 ein Ladevolumen aufwiesen, dass vom Ladevolumen mindestens eines anderen gekoppelten oder angebrachten Transportbehälters 2 getrennt ist. Alternativ oder zusätzlich können zumindest ausgewählte der der miteinander gekoppelten oder der aneinander angebrachten Transportbehälter 2 ein gemeinsames und/oder durchgängiges Ladevolumen bereitstellen, um auch Waren, die zu groß zum Transport in einem der Transportbehälter wären, transportieren zu können. Um einzelne Ladevolumina durchgängig miteinander zu verbinden, kann das Verschlusselement 15 eines der Transportbehälter 2 geöffnet werden, wenn sich an dessen untere Öffnung 13 ein weiterer Transportbehälter 2 anschließt, dessen obere Öffnung offen ist.

Jeder Transportbehälter 2 der Ausführungsbeispiele kann mit jedem der Fluggeräte 2 der Ausführungsbeispiele oder Teilfluggeräte 26, 27 der Ausführungsbeispiele oder mit einem anderen Transportbehälter 2 der Ausführungsbeispiele kombinierbar sein. Anstelle des unteren Transportbehälters 2 oder unterhalb des unteren Transportbehälters 2 könnte in der Figur 10 eine erfindungsgemäße Warenstation 29 vorgesehen sein, an die Waren auszuliefern oder abzuholen sind.

Ferner sind im Folgenden ausgewählte Verfahrensschritte eines möglichen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens wiedergegeben, ohne dass weitere und bereits vor der Figurenbeschreibung genannte mögliche Verfahrensschritte im Detail beschrieben sind, um Redundanzen zu vermeiden.

Figur 11 zeigt das erfindungsgemäße Verfahren schematisch als ein Flussdiagramm. Für Elemente, die zur Erläuterung des Verfahrens dienen und in Form oder Funktion Elementen der vorherigen Ausführungsbeispiele entsprechen, sind im Folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kürze halber ist im Folgenden lediglich auf die Unterschiede zu den vorherigen Ausführungsbeispielen eingegangen.

Das Verfahren 30 zum Transport von Waren von einem Aufnahmeort an einen Zielort startet mit einem ersten Verfahrensschritt 31 . Beispielsweise werden im ersten Verfahrensschritt 31 zu transportierende Waren am Aufnahmeort im Transportbehälter 2 angeordnet. In einem weiteren Verfahrensschritt 32 kann der Transportbehälter 2 am Fluggerät 3 befestigt werden. Dann wird der Transportbehälter 2 im nun folgenden Verfahrensschritt 33 mit dem unbemannten Fluggerät 3 an den Zielort transportiert. Im Verfahrensschritt 34 können die Waren am Zielort übergeben oder abgegeben werden. Werden die Waren an eine automatisierte Warenstation geliefert, kann der Transportbehälter und/oder das Fluggerät mit der Warenstation kommunizieren. Beispielsweise kann diese Kommunikation beim Anflug an die Warenstation, also beispielswiese bei bevorstehender Landung, erfolgen. Insbesondere kann die Kommunikation vor der Übergabe / Übernahme der Waren erfolgen. Bei der Kommunikation können Authentifizierungsdaten ausgetauscht werden, welche beispielsweise die Warenstation als geplanten Empfänger der Waren identifiziert. Danach kann das Fluggerät 3 im Verfahrensschritt 35 den Transportbehälter 2 zum Aufnahmeort zurückbringen, beispielsweise um retournierte Produkte abzugeben und/oder weitere zu transportierende Waren aufzunehmen. Mit der Ankunft am Aufnahmeort im Verfahrensschritt 36 kann das Verfahren enden.

Alternativ zur beschriebenen Reihenfolge kann die Transportdrohne 2 den Transportbehälter zunächst zum Aufnahmeort transportieren, etwa wenn Waren abgeholt werden sollen. Bezugszeichenliste

1 System

2 Transportbehälter

3 Fluggerät

4.6 Datenspeicher

5.7 Kommunikationsvorrichtung

8 Gehäuse

9 obere Öffnung

10 Rotor

11 Befestigungseinrichtung

12 Trennelement

13 untere Öffnung

14 Verschlussvorrichtung

15 Verschlusselement

16 Umlenkelement

17 laterale Seite

18 Warensicherungseinrichtung

19 Luftpolster

20 Bewegungsmechanismus

21 Schwenklager

22 Schwenkarm

23 Schwenkeinheit

24 Antriebsritzel

25 Riemen

26,27 Teilfluggerät

28 Transportbehälterverbund

29 Warenstation

30 Verfahren

31 Start (Waren in T ransportbehälter anordnen / einladen)

32 T ransportbehälter am Fluggerät befestigen

33 Waren zum Zielort transportieren

34 Waren übergeben

35 Rückkehr

36 Ende

B Betriebsposition

D Deckel U Umfangsrichtung

R Radialrichtung

P Ruheposition