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Title:
GRINDING TOOL DEVICE, GRINDING MEANS, AND GRINDING TOOL SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/043881
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a grinding tool device, in particular a grinding plate, comprising at least one support unit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), in particular a support plate or a support disc, and at least one securing unit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) for releasably securing a grinding means (20a; 20b; 20c; 20d; 20e; 20f), in particular a grinding paper or a grinding nonwoven fabric, to the support unit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), wherein the support unit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f) comprises at least one support element (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f) on which the grinding means (20a; 20b; 20c; 20d; 20e; 20f) is arranged via the securing unit (18a; 18b; 18c; 18d;18e; 18f). According to the invention, the support element (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f) is made of a material which has a melting temperature above 180 °C.

Inventors:
BOZIC MILAN (CH)
Application Number:
PCT/EP2020/074557
Publication Date:
March 11, 2021
Filing Date:
September 03, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
B24D11/02
Domestic Patent References:
WO1993012912A11993-07-08
WO2014131936A12014-09-04
WO2017117524A12017-07-06
WO1999000218A11999-01-07
Foreign References:
US5785784A1998-07-28
US1938493A1933-12-05
DE102010003616A12011-10-06
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Claims:
Ansprüche

1. Schleifwerkzeugvorrichtung, insbesondere Schleifplatte, mit zumindest ei ner Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), insbesondere einem Stützteller oder einer Stützplatte, und mit zumindest einer Befestigungsein heit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) zu einer lösbaren Befestigung eines Schleifmittels (20a; 20b; 20c; 20d; 20e; 20f), insbesondere eines Schleifpa piers oder eines Schleifvlies, an der Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), wobei die Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f) zumindest ein Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f) umfasst, an dem das Schleifmittel (20a; 20b; 20c; 20d; 20e; 20f) über die Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f) aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C auf weist.

2. Schleifwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) zumindest ein Befestigungselement (28a; 28d; 28e; 28f) zur Befestigung des Schleifmit tels (20a; 20b; 20c; 20d; 20e; 20f) an der Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), insbesondere an dem Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f), umfasst, das aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C aufweist.

3. Schleifwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (18a; 18f) zumindest ein Haftele ment (30a; 30f) umfasst, welches dazu vorgesehen ist, die Befestigungs einheit (18a; 18f), insbesondere ein als Klettverbindung ausgebildetes Be festigungselement (28a; 28f) der Befestigungseinheit (18a; 28f), wechsel bar an dem Trägerelement (22a; 22f) zu befestigen.

4. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d;

16e; 16f), insbesondere das Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f), senkrecht zu einer Kontaktfläche (34a; 34b; 34c; 34d; 34e; 34f) der Trä gereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f) mit der Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f), eine maximale Stärke von höchstens 5 mm auf weist.

5. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Wärmeübertragungsbeschichtung (42a; 42f), die zwischen der Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), insbesondere dem Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f), und der Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) angeordnet ist und/oder an einer der Trägereinheit (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f), insbesondere dem Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f), abgewandten Seite der Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) angeordnet ist.

6. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) zumindest ein Befestigungselement (28a; 28d; 28e; 28f) um fasst, wobei das Befestigungselement (28a; 28d; 28e; 28f) zumindest im Wesentlichen vollflächig an dem Trägerelement (22a; 22b; 22c; 22d; 22e; 22f) anliegt.

7. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Schutzeinheit (80a; 80e), die an dem Trägerelement (22a; 22e) angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, insbesondere bei einem Schleifvorgang, ein Werkstück, das Trägerelement (22a; 22e) oder eine externe Einheit, insbesondere vor Beschädigungen, zu schützen und/oder ein, insbesondere direktes, Anschlägen des Trä gerelements (22a; 22e) an dem Werkstück oder an der externen Einheit zu dämpfen.

8. Schleifwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinheit (80a; 80e), insbesondere ein Schutzelement (84a; 84e) der Schutzeinheit (80a; 80e), eine Schmelztemperatur von mehr als 220°C aufweist.

9. Schleifwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinheit (80a; 80e) zumindest ein Schutzelement (84a; 84e) umfasst, wobei das Schutzelement (84a; 84e) entlang einer Mit telachse (96a; 96e) des Trägerelements (22a; 22e) betrachtet eine äußere Kante (98a; 98e) aufweist, die einen größeren minimalen Abstand (lOOe) zur Mittelachse (96a; 96e) des Trägerelements (22a; 22e) aufweist als eine äußere Kante (102a; 102e) des Trägerelements (22a; 22e).

10. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinheit (80a; 80e) zumindest ein Schut zelement (84a; 84e) umfasst, welches zumindest eine Außenfläche (112e, 113e) aufweist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Mittel achse (96a; 96e) des Trägerelements (22a; 22e) einen größeren maxima len Abstand (104e) zu der Mittelachse (96a; 96e) aufweist als eine äußere Kante (102a; 102e) des Trägerelements (22a; 22e) und die in einer die Mit telachse (96a; 96e) des Trägerelements (22a; 22e) umfassenden Schnitt ebene betrachtet relativ zur Mittelachse (96a; 96e) des Trägerelements (22a; 22e) zumindest im Wesentlichen schräg ausgebildet ist.

11. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinheit (80a; 80e) zumindest ein Schut zelement (84a; 84e) umfasst, das sich zumindest im Wesentlichen senk recht zu einer Mittelachse (96a; 96e) des Trägerelements (22a; 22e) zu mindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, über eine maximale Erstreckung (106e) des Trägerelements (22a; 22e) er streckt.

12. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (22e) zumindest ein Haltemittel (108e) ausbildet, welches zu einem kraft- und/oder formschlüssigen Halten der Schutzeinheit (80e), insbesondere einem Schutzelement (84e) der Schutzeinheit (80e), an dem Trägerelement (22e) vorgesehen ist.

13. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (18f) zumindest ein Zwischenelement (HOf) umfasst, welches dazu vorgesehen ist, insbe sondere zumindest im Wesentlichen zerstörungsfrei, zumindest im Wesent lichen werkzeuglos abnehmbar und/oder wechselbar zwischen dem Trä gerelement (22f) und dem Schleifmittel (22f) angeordnet zu werden, wobei das Zwischenelement (HOf) aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C aufweist.

14. Schleifwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (22b; 22c) als Stre benstruktur (64b; 64c) ausgebildet ist.

15. Schleifwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (16b) zumindest ein Stützelement (69b) umfasst, wobei das Stützelement (69b) das Trägerelement (22b) zumindest größten teils umschließt und wobei das Stützelement (69b) eine Wärmeleitkenn größe aufweist, die größer ist als eine Wärmeleitkenngröße des Trä gerelements (22b).

16. Schleifmittel mit zumindest einer Arbeitsfläche (54a; 54d; 54f), die eine Vielzahl von Schleifelementen aufweist, und mit zumindest einer Schnitt stelle (76d) oder Verbindungsfläche (53a; 53f) zu einer Anordnung oder Verbindung mit der Befestigungseinheit (18a; 18b; 18c; 18d; 18e; 18f) einer Schleifwerkzeugvorrichtung (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitt stelle (76d) oder Verbindungsfläche (53a; 53f) zumindest ein, insbesondere als Klettverbindung ausgebildetes, Befestigungselement (78a; 78d; 78f) aufweist, das aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelz- temperatur von mehr als 160°C aufweist.

17. Schleifmittel nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch zumindest eine

Wärmeübertragungsbeschichtung (60a; 60d), die zwischen der Arbeitsflä che (54a; 54d; 54f) und dem Befestigungselement (78a; 78d; 78f) angeord- net ist.

18. Schleifwerkzeugsystem mit zumindest einer Schleifwerkzeugvorrichtung (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und mit zumindest einem Schleifmittel (20a; 20b; 20c; 20d; 20e; 20f) nach An- spruch 16 oder 17.

Description:
Beschreibung

Schleifwerkzeugvorrichtung, Schleifmittel und Schleifwerkzeugsystem

Stand der Technik

In DE 102010003 616 Al ist bereits eine Schleifwerkzeugvorrichtung mit zu mindest einer Trägereinheit und mit zumindest einer Befestigungseinheit zu einer lösbaren Befestigung eines Schleifmittels an der Trägereinheit, vorgeschlagen worden, wobei die Trägereinheit zumindest ein Trägerelement umfasst, an dem das Schleifmittel über die Befestigungseinheit angeordnet ist.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Schleifwerkzeugvorrichtung, insbesondere Schleifplatte, mit zumindest einer Trägereinheit, insbesondere einem Stützteller oder einer Stützplatte, und mit zumindest einer Befestigungseinheit zu einer lös baren Befestigung eines Schleifmittels, insbesondere eines Schleifpapiers oder eines Schleifvlies, an der Trägereinheit, wobei die Trägereinheit zumindest ein Trägerelement umfasst, an dem das Schleifmittel über die Befestigungseinheit angeordnet ist.

Es wird vorgeschlagen, dass das Trägerelement aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vor zugsweise weist das Material, aus dem das Trägerelement gebildet ist, eine Schmelztemperatur auf, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und besonders vorteilhaft bevorzugt kleiner ist als 260°C. Es ist aber auch denkbar, dass das Material, aus dem das Trägerelement gebildet ist, eine Schmelztemperatur von mehr als 350°C aufweist. Vorzugsweise weist das Material, aus dem das Trä gerelement gebildet ist, eine Schmelztemperatur auf, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Vorzugsweise ist das Trägerelement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft be vorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Trägerelement zumin dest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von kleiner als 350°C, vorzugsweise kleiner als 300°C, besonders bevorzugt kleiner als 280°C und be sonders vorteilhaft bevorzugt kleiner als 260°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Trägerelement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur auf weist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und grö ßer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Darunter, dass „das Trägerelement zumindest im Wesentlichen vollstän dig aus einem Material ausgebildet ist“ soll insbesondere verstanden werden, dass das Trägerelement zu mindestens 90 Vol.-%, vorzugsweise mindestens 95 Vol.-% und besonders bevorzugt mindestens 98 Vol.-%, aus dem Material ausgebildet ist. Insbesondere ist das Material des Trägerelements beispielsweise als ein Metall, insbesondere eine Metalllegierung, als eine Keramik, als ein Ver bundwerkstoff und/oder als ein Kunststoff ausgebildet. Das Trägerelement ist bevorzugt, insbesondere zumindest größtenteils, plattenförmig ausgebildet, wo bei insbesondere zwei zumindest teilweise gegenüberliegende Seiten des Trä gerelements parallel zu einer Haupterstreckungsebene des Trägerelements aus gerichtet sind. Unter einer „Haupterstreckungsebene“ eines Bauteils, insbesonde re des Trägerelements, soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, wel- che parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ist, welcher die Baueinheit gerade noch vollständig umschließt. Vorzugsweise weist das Trägerelement zumindest eine Kontaktfläche auf, die, insbesondere zumin dest größtenteils, als eine ebene Fläche ausgebildet ist. Bevorzugt ist die Befes tigungseinheit über die Kontaktfläche an dem Trägerelement angeordnet. Insbe sondere ist die Kontaktfläche parallel zur Haupterstreckungsebene des Trä gerelements ausgerichtet.

Insbesondere umfasst die Schleifwerkzeugvorrichtung zumindest einen Verbin dungsbereich zur Verbindung zumindest der Schleifwerkzeugvorrichtung, insbe sondere zumindest der Trägereinheit und der Befestigungseinheit, mit einer Schleifwerkzeugmaschine, insbesondere einer oszillierend antreibbaren Multi funktionswerkzeugmaschine. Vorzugsweise ist die Kontaktfläche an einer dem Verbindungsbereich abgewandten Seite der Trägereinheit, insbesondere des Trägerelements, angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kontaktfläche an einer dem Verbindungsbereich zugewandten Seite des Trägerelements ange ordnet ist. Es ist denkbar, dass der Verbindungsbereich aus einem Material aus gebildet ist, das eine Schmelztemperatur von zumindest mehr als 180°C, vor zugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz beson ders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Insbesondere ist denkbar, dass der Verbindungsbereich aus einem Material ausgebildet ist, das eine Schmelztemperatur von weniger als 350°C, vorzugsweise weniger als 300°C, besonders bevorzugt weniger als 280°C und ganz besonders bevorzugt weniger als 260°C, aufweist. Vorzugswei se ist der Verbindungsbereich aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Es ist denkbar, dass der Verbindungsbereich aus dem glei chen Material ausgebildet ist wie das Trägerelement. Vorzugsweise ist der Ver bindungsbereich zumindest drehfest mit der Trägereinheit, insbesondere dem Trägerelement, verbunden, insbesondere einstückig mit der Trägereinheit, insbe sondere dem Trägerelement, ausgebildet. Unter „einstückig“ soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Roh ling. Es ist denkbar, dass der Verbindungsbereich mehrteilig ausgebildet ist. Ins besondere umfasst die Schleifwerkzeugvorrichtung zumindest eine Bewegungs achse, um die zumindest die Trägereinheit, insbesondere das Trägerelement, die Befestigungseinheit und/oder das Schleifmittel zumindest teilweise bewegbar sind/ist, insbesondere mittels einer Antriebseinheit der Schleifwerkzeugmaschine antreibbar sind/ist. Vorzugsweise ist das Trägerelement quer, insbesondere senkrecht, zur Bewegungsachse angeordnet, wobei insbesondere die Haupter streckungsebene des Trägerelements senkrecht zur Bewegungsachse angeord net ist. Darunter dass eine Gerade und/oder eine Ebene, insbesondere die Haupterstreckungsebene des Trägerelements, „senkrecht“ zu einer weiteren Ge rade oder einer weiteren Ebene, insbesondere der Bewegungsachse, ausgerich tet ist, soll insbesondere verstanden werden, dass die Gerade oder Ebene und die weitere Gerade oder weitere Ebene, insbesondere in einer Projektionsebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und beson ders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Insbesondere sind bei Anordnungen von Bauteilen, insbesondere senkrecht zueinander, Fertigungstoleranzen zu berück sichtigen. Bevorzugt ist die Kontaktfläche senkrecht zur Bewegungsachse ausge richtet. Vorzugsweise begrenzen/begrenzt der Verbindungsbereich und/oder das Trägerelement zumindest eine, insbesondere eine Vielzahl von, Formschluss ausnehmungen, über die zumindest die Trägereinheit und/oder der Verbindungs bereich an der Schleifwerkzeugmaschine, insbesondere an einer Werkzeugauf nahme der Schleifwerkzeugmaschine, befestigbar sind. Bevorzugt ist der Verbin dungsbereich zu einer Verbindung mit einem Drehoszillationsantrieb der Schleif werkzeugmaschine vorgesehen. Insbesondere ist die Schleifwerkzeugvorrichtung dazu vorgesehen, über den Drehoszillationsantrieb um die Bewegungsachse mit einer Frequenz von 5000 bis 25000 Schwingungen pro Minute und mit einem Verschwenkwinkel von 0,5° bis 7° oszillierend hin und her bewegt zu werden. Bevorzugt wirkt bei einer oszillierenden Bewegung der Schleifwerkzeugvorrich tung um die Bewegungsachse eine gleichbleibende Beaufschlagung der Schleif- Werkzeugvorrichtung in entgegengesetzte Richtungen um die Bewegungsachse. Insbesondere tritt bei der oszillierenden Bewegung der Schleifwerkzeugvorrich tung mit dem, insbesondere vorher beschriebenen, Verschwenkwinkel eine hohe Reibungswärme auf, insbesondere dadurch, dass das Schleifmittel, vorzugswei se im Vergleich zu einem größeren Verschwenkwinkel, auf einer kleinen Fläche bewegt wird.

Bevorzugt weist die Trägereinheit genau ein, insbesondere plattenförmiges, Trä gerelement auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Trägereinheit mehr als ein Trägerelement aufweist, wobei insbesondere die Trägerelemente mechanisch oder stoffschlüssig miteinander verbunden sind. Vorzugsweise begrenzt das Trä gerelement zumindest eine Ausnehmung, insbesondere eine Vielzahl von Aus nehmungen, die dazu vorgesehen ist, Wärme von dem Schleifmittel und/oder dem Trägerelement an eine die Trägereinheit umgebende Umgebung abzuleiten. Bevorzugt ist das Trägerelement derart ausgebildet, dass sich die Ausnehmung von einer Seite, an der die Kontaktfläche angeordnet ist, vorzugsweise über eine maximale Stärke des Trägerelements, zu einer dem Verbindungsbereich zuge wandten Seite des Trägerelements erstrecken. Insbesondere in einer Ausgestal tung der Schleifwerkzeugvorrichtung, bei der das Trägerelement eine Vielzahl von Ausnehmungen begrenzt, ist denkbar, dass das Trägerelement derart aus gebildet ist, dass die Ausnehmungen über die Kontaktfläche des Trägerelements gleichmäßig verteilt angeordnet sind, insbesondere um den Verbindungsbereich und/oder die Bewegungsachse. Insbesondere weist das Trägerelement zumin dest eine Fläche auf, die die Ausnehmung begrenzt. Vorzugsweise ist die die Ausnehmung begrenzende Fläche, insbesondere zumindest teilweise, senkrecht zur Kontaktfläche angeordnet. Es ist aber auch denkbar, dass die die Ausneh mung begrenzende Fläche, insbesondere zumindest teilweise, quer zur Kontakt fläche und/oder der Bewegungsachse angeordnet ist. Es ist denkbar, dass die Ausnehmungen begrenzende Flächen des Trägerelements, insbesondere in der Haupterstreckungsebene des Trägerelements betrachtet, zumindest eine identi sche Grundform aufweisen. Vorzugsweise ist die von dem Trägerelement be grenzte Ausnehmung dazu vorgesehen, zumindest eine Diffusion von, insbeson dere in einem Bearbeitungsbereich des Schleifmittels, bei einem Schleifprozess entstehender Wärme von der Kontaktfläche zu einer der Befestigungseinheit ab gewandten Seite der Trägereinheit, insbesondere des Trägerelements, Vorzugs - weise im Vergleich zu einer Ausgestaltung des Trägerelements bei der das Trä gerelement ausnehmungsfrei ausgebildet ist, zu erhöhen.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Schleifwerkzeugvorrichtung kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität ermöglicht werden, insbe sondere gegenüber auf die Trägereinheit, insbesondere das Trägerelement, wir kenden temperaturbedingten Belastungen. Es kann eine vorteilhaft hohe Bear beitungsgenauigkeit erreicht werden, insbesondere da eine vorteilhaft hohe Wi derstandfähigkeit des Trägerelements, beispielsweise gegenüber temperaturbe dingten Verformungen und/oder Beschädigungen, ermöglicht werden kann. Dadurch kann eine vorteilhaft dauerhaft homogen ausgebildete Bearbeitungsflä che sichergestellt werden. Es können vorteilhaft Verschleißerscheinungen, bei spielsweise ein teilweises Schmelzen, des Trägerelements, die, insbesondere bei verstärktem Anpressdruck und/oder längeren Einsatzdauern, durch hohe Wär meentwicklung entstehen können, verhindert werden. Dadurch kann vorteilhaft eine sichere Verbindung des Schleifmittels am Trägerelement sichergestellt wer den.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest ein Befestigungselement zur Befestigung des Schleifmittels an der Trägereinheit, insbesondere an dem Trägerelement, umfasst, das, insbesondere zumindest größtenteils oder zumindest im Wesentlichen vollständig, aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbeson dere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, beson ders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Befestigungselement zumindest größtenteils, insbe sondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vor zugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Vorzugsweise ist das Befesti gungselement der Befestigungseinheit aus einem anderen Material ausgebildet als das Trägerelement. Beispielsweise ist das Befestigungselement der Befesti gungseinheit als Klettverbindung, als, insbesondere wiederlösbare, Klebeverbin dung, als ein Haken, als eine Klammer, als ein Unterdruckelement o. dgl. ausge bildet. Vorzugsweise weist das Befestigungselement der Befestigungseinheit in einer Haupterstreckungsebene des Befestigungselements betrachtet eine Grund form auf, wobei zumindest eine äußere Kontur der Grundform des Befestigungs elements einer äußeren Kontur der Grundform des Trägerelements entspricht. Bevorzugt ist das Befestigungselement der Befestigungseinheit korrespondierend zu einem Befestigungselement des Schleifmittels ausgebildet. Insbesondere in einer Ausgestaltung der Schleifwerkzeugvorrichtung, in der das Befestigungs element der Befestigungseinheit als ein Teil einer Klettverbindung ausgebildet ist, ist das Befestigungselement der Befestigungseinheit vorzugsweise, insbesonde re zumindest größtenteils, aus einem faserverstärkten Thermoplast ausgebildet. Insbesondere in einer Ausgestaltung der Schleifwerkzeugvorrichtung, bei der das Befestigungselement eine von einer Klebeverbindung verschiedene Ausgestal tung aufweist, weist die Befestigungseinheit vorzugsweise zumindest ein Haf telement auf, welches dazu vorgesehen ist, das Befestigungselement an dem Trägerelement zu befestigen. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabi lität des Befestigungselements der Befestigungseinheit ermöglicht werden, ins besondere gegenüber auf das Befestigungselement der Befestigungseinheit wir kenden temperaturbedingten Belastungen. Es kann eine vorteilhaft sichere Ver bindung des Schleifmittels an der Trägereinheit, insbesondere dem Trägerele ment, ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest ein, insbe sondere das vorher genannte, Haftelement umfasst, welches dazu vorgesehen ist, die Befestigungseinheit, insbesondere ein als Klettverbindung ausgebildetes, vorzugsweise das vorher genannte, Befestigungselement der Befestigungsein heit, wechselbar an dem Trägerelement zu befestigen. Beispielsweise ist das Haftelement als ein Klebemittel ausgebildet. Bevorzugt ist das Haftelement wie derlösbar ausgebildet. Vorzugsweise ist das Haftelement dazu vorgesehen, das Befestigungselement stoffschlüssig mit dem Trägerelement zu verbinden. Bevor- zugt erstreckt sich das Haftelement zumindest größtenteils über eine dem Trä gerelement zugewandte Fläche des Befestigungselements und/oder über eine dem Befestigungselement zugewandte Fläche des Trägerelements. Insbesonde re ist das Haftelement gleichmäßig verteilt über die dem Trägerelement zuge wandte Fläche des Befestigungselements und/oder über die dem Befestigungs element zugewandte Fläche des Trägerelements angeordnet. Vorzugsweise ist das Haftelement an der Kontaktfläche des Trägerelements an dem Trägerele ment angeordnet. Besonders bevorzugt ist das Haftelement aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C und ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Haftelement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesent lichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztempera tur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Vorzugsweise ist das Haftelement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausge bildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevor zugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevor zugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Bevorzugt weist das Haftele ment bei einer Temperatur, die kleiner ist als die Schmelztemperatur des Materi als des Haftelements, eine zumindest im Wesentlichen unveränderte Haltekraft, insbesondere Klebekraft, auf. Es kann eine vorteilhaft sichere Verbindung des Befestigungselements am Trägerelement sichergestellt werden. Es kann eine vorteilhaft sichere Verbindung des Schleifmittels am Trägerelement sichergestellt werden, insbesondere da das Befestigungselement der Befestigungseinheit, bei spielsweise nach temperatur- oder abnutzungsbedingten Verschleißerscheinun gen, gewechselt werden kann. Insbesondere durch die wechselbare Befestigung des Befestigungselements kann eine Verwendung von mehreren verschiedenen Schleifmitteln in Kombination ermöglicht werden. Es können vorteilhaft geringe Wartungskosten ermöglicht werden, insbesondere da das Befestigungselement unabhängig von dem Trägerelement gewechselt werden kann, wobei das Trä gerelement wiederverwendet werden kann. Zudem wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit, insbesondere das Trä gerelement, senkrecht zu einer, insbesondere der vorher genannten, Kontaktflä che der Trägereinheit mit der Befestigungseinheit, eine maximale Stärke von höchstens 5 mm, vorzugsweise höchstens 3 mm, bevorzugt höchstens 2 mm, besonders bevorzugt höchstens 1 mm und ganz besonders bevorzugt höchstens 0,8 mm, aufweist. Vorzugsweise weist das Trägerelement an der Kontaktfläche eine Ebenheit von maximal 8%, vorzugsweise maximal 4% und besonders be vorzugt maximal 2% der maximalen Stärke auf. Insbesondere ist das Trägerele ment derart ausgebildet, dass sich die maximale Stärke von der Kontaktfläche bis zu einer Anlagefläche des Trägerelements erstreckt, an der der Verbindungsbe reich an dem Trägerelement anliegt. Es ist denkbar, dass die Befestigungsein heit, insbesondere das Befestigungselement der Befestigungseinheit, senkrecht zu einer der Kontaktfläche des Trägerelements zugewandten Fläche des Befesti gungselements der Befestigungseinheit eine maximale Stärke von höchstens 4 mm, vorzugsweise höchstens 3 mm und besonders bevorzugt höchstens 2 mm, aufweist. Insbesondere weist das Haftelement senkrecht zu einer der Kon taktfläche des Trägerelements zugewandten Fläche des Haftelements eine ma ximale Stärke von höchstens 3 mm, vorzugsweise höchstens 2 mm und beson ders bevorzugt höchstens 1 mm, auf. Es kann eine vorteilhaft kompakte Schleif werkzeugvorrichtung ermöglicht werden. Insbesondere durch die geringe maxi male Stärke der Trägereinheit, insbesondere des Trägerelements kann eine vor teilhaft hohe Bearbeitungsgenauigkeit erreicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schleifwerkzeugvorrichtung zumindest eine Wärmeübertragungsbeschichtung aufweist, die zwischen der Trägereinheit, ins besondere dem Trägerelement, und der Befestigungseinheit, vorzugsweise an der Kontaktfläche, angeordnet ist und/oder an einer der Trägereinheit, insbeson dere dem Trägerelement, abgewandten Seite der Befestigungseinheit, insbeson dere des Befestigungselements der Befestigungseinheit, angeordnet ist. Unter einer „Wärmeübertragungsbeschichtung“ soll insbesondere eine Beschichtung verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine über ein Bauteil, insbesondere die Trägereinheit und/oder die Befestigungseinheit der Schleifwerkzeugvorrich tung, abgeführte Wärmemenge im Vergleich zu einem identischen unbeschichte ten Bauteil zu erhöhen. Vorzugsweise liegt die Wärmeübertragungsbeschichtung der Schleifwerkzeugvorrichtung zumindest im Wesentlichen vollflächig an der Kontaktfläche und/oder an der der Trägereinheit, insbesondere dem Trägerele ment, abgewandten Seite der Befestigungseinheit, insbesondere dem Befesti gungselement der Befestigungseinheit, an. Darunter, dass ein Bauteil, insbeson dere die Wärmeübertragungsbeschichtung der Schleifwerkzeugvorrichtung, „zu mindest im Wesentlichen vollflächig“ an einem anderen Bauteil, insbesondere der Trägereinheit, dem Trägerelement, der Befestigungseinheit und/oder dem Befes tigungselement der Befestigungseinheit, anliegt soll insbesondere verstanden werden, dass das Bauteil zumindest eine Fläche aufweist, die zu mindestens 90%, vorzugsweise mindestens 84% und besonders bevorzugt mindestens 98% an dem anderen Bauteil anliegt. Bevorzugt weist die Wärmeübertragungsbe schichtung der Schleifwerkzeugvorrichtung eine größere Wärmeleitkenngröße auf, wie die Trägereinheit, insbesondere das Trägerelement, und/oder die Befes tigungseinheit, insbesondere das Befestigungselement der Befestigungseinheit. Unter einer „Wärmeleitkenngröße“ soll insbesondere eine Kenngröße eines Bau teils, insbesondere der Wärmeübertragungsbeschichtung, der Trägereinheit und/oder der Befestigungseinheit, verstanden werden, die eine Wärmeleitfähig keit des Bauteils beeinflusst. Bevorzugt ist die Wärmeleitkenngröße proportional zu einer Wärmemenge die pro Zeitintervall über das Bauteil abgeführt wird. Ins besondere ist die Wärmeleitkenngröße als Wärmeleitfähigkeit, insbesondere Wärmeleitkoeffizient, als äquivalente Wärmeleitfähigkeit, als äquivalenter Wär medurchlasswiderstand, als längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient als punktbezogener Wärmedurchgangskoeffizient o. dgl. ausgebildet. Beispielsweise ist die Wärmeübertragungsbeschichtung zumindest teilweise aus einem Metall, insbesondere einem Halbedelmetall, vorzugsweise Kupfer, einem Edelmetall und/oder einem Erdalkalimetall, einer Kohlenstoffverbindung, insbesondere Gra phen, Diamant, und/oder einem graphennahen Graphit o. dgl. ausgebildet. Vor zugsweise ist die Wärmeübertragungsbeschichtung als eine, insbesondere ebe ne, dünne Schicht ausgebildet, wobei die Wärmeübertragungsbeschichtung ins besondere eine maximale Stärke von höchstens 1 mm, vorzugsweise höchstens 0,5 mm und besonders bevorzugt höchstens 0,3 mm aufweist. Es ist auch denk bar, dass die Wärmeübertragungsbeschichtung als eine, insbesondere gleich mäßig, über die Kontaktfläche verteilt angeordnete Struktur ausgebildet ist. Alter nativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Wärmeübertragungsbeschichtung auf die Kontaktfläche und/oder das Befestigungselement der Befestigungseinheit aufgedampft oder über ein Elektrolyseverfahren aufgebracht ist. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität der Schleifwerkzeugvorrichtung ermög licht werden, insbesondere da über die Wärmeübertragungsbeschichtung am Schleifmittel entstehende Wärme vorteilhaft schnell abgeleitet werden kann. Es kann bei Schleifanwendungen eine vorteilhaft hohe Wärmeleitung, Wärmekon vektion und/oder Wärmediffusion ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest ein, insbesondere das vorher genannte, Befestigungselement umfasst, wobei das Befestigungselement der Befestigungseinheit, vorzugsweise über das Haftele ment, zumindest im Wesentlichen vollflächig an dem Trägerelement, insbesonde re der Kontaktfläche, anliegt. Vorzugsweise begrenzt die Befestigungseinheit, insbesondere das Befestigungselement der Befestigungseinheit, Aussparungen, die dazu vorgesehen sind, Wärme von dem Schleifmittel und/oder der Trägerein heit an eine die Befestigungseinheit, insbesondere das Befestigungselement der Befestigungseinheit, umgebende Umgebung abzuleiten. Bevorzugt ist die Befes tigungseinheit, insbesondere das Befestigungselement der Befestigungseinheit, derart ausgebildet, dass sich die Aussparungen von einer Seite, an der das Be festigungselement der Befestigungseinheit an der Kontaktfläche angeordnet ist, über eine maximale Stärke der Befestigungseinheit, insbesondere des Befesti gungselements der Befestigungseinheit, zu einer dem Schleifmittel zugewandten Seite der Befestigungseinheit, insbesondere des Befestigungselements der Be festigungseinheit, erstrecken. Es ist denkbar, dass die Aussparungen begren zende Kanten des Befestigungselements der Befestigungseinheit entlang der Kontaktfläche betrachtet die vom Trägerelement begrenzten Ausnehmungen und/oder Formschlussausnehmungen zumindest teilweise überschneiden und/oder umranden. Es ist denkbar, dass das Befestigungselement der Befesti gungseinheit und das Trägerelement derart ausgebildet sind, dass die die Aus sparungen begrenzenden Kanten des Befestigungselements der Befestigungs einheit und die Ausnehmungen und/oder Formschlussausnehmungen begren zende Kanten des Trägerelements entlang der Kontaktfläche betrachtet zumin dest größtenteils deckungsgleich angeordnet sind. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität der Schleifwerkzeugvorrichtung ermöglicht werden, ins besondere da eine vorteilhaft sichere Verbindung des Befestigungselements der Befestigungseinheit und des Trägerelements erreicht werden kann. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Schleifwerkzeugvorrichtung zumin dest eine Schutzeinheit umfasst, die an dem Trägerelement angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, insbesondere bei einem Schleifvorgang, ein Werkstück, das Trägerelement oder eine externe Einheit, insbesondere vor Beschädigungen, zu schützen und/oder ein, insbesondere direktes, Anschlägen des Trägerelements an dem Werkstück oder an der externen Einheit zu dämpfen. Vorzugsweise weist die Schutzeinheit zumindest ein Schutzelement auf, welches insbesondere an einer Außenseite des Trägerelements, insbesondere an einer äußeren Kante des Trägerelements und/oder an einer dem Schleifmittel und/oder der Kontaktfläche abgewandten Außenfläche des Trägerelements, angeordnet ist. Insbesondere weist das Schutzelement, insbesondere senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements betrachtet, eine äußere Kante oder Fläche auf, die einen größeren minimalen Abstand zur Bewegungsachse aufweist als die äußere Kan te des Trägerelements. Vorzugsweise ist das Schutzelement beabstandet von der Kontaktfläche und/oder dem Schleifmittel angeordnet. Bevorzugt ist die Au ßenfläche des Trägerelements zumindest größtenteils quer, insbesondere senk recht, oder parallel zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements ausgerich tet. Insbesondere in einer Ausgestaltung, bei der die Außenfläche des Trä gerelements quer, insbesondere senkrecht, zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements ausgerichtet ist, ist die Außenfläche des Trägerelements, insbe sondere zumindest größtenteils, um die Bewegungsachse angeordnet. Insbe sondere ist die äußere Kante innerhalb der Haupterstreckungsebene des Trä gerelements angeordnet und erstreckt sich zumindest im Wesentlichen vollstän dig um die Bewegungsachse. Insbesondere ist die externe Einheit als ein das, insbesondere zu bearbeitende, Werkstück begrenzender Gegenstand, wie bei spielsweise eine Wand oder eine Decke, als ein Körperteil eines Benutzers o. dgl. ausgebildet. Vorzugsweise sind/ist die äußere Kante und/oder die Außenflä che des Trägerelements beabstandet von der Kontaktfläche angeordnet. Es ist aber auch denkbar, dass die Außenfläche des Trägerelements die Kontaktfläche zumindest teilweise begrenzt. Bevorzugt ist das Schutzelement entlang der äu ßeren Kante und/oder der Außenfläche des Trägerelements zumindest größten teils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, um die Bewegungs achse angeordnet. Es ist denkbar, dass das Schutzelement, insbesondere senk recht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements betrachtet, das Trä- gerelement in einem Bereich der äußeren Kante zumindest teilweise umschließt, wobei insbesondere das Schutzelement die äußere Kante des Trägerelements umgreift. Besonders bevorzugt ist das Schutzelement senkrecht zur Haupterstre ckungsebene des Trägerelements betrachtet zumindest größtenteils, insbeson dere vollständig, auf einer Seite einer sich entlang der Kontaktfläche und/oder entlang der parallel zur Kontaktfläche ausgerichteten Außenfläche des Trä gerelements erstreckenden Ebene der Trägereinheit an dem Trägerelement an geordnet. Insbesondere in einer Ausgestaltung der Schutzeinheit, bei der das Schutzelement die äußere Kante umschließt und/oder umgreift, erstreckt sich das Schutzelement vorzugsweise zumindest teilweise, insbesondere zumindest größtenteils, über eine maximale Stärke des Trägerelements an der äußeren Kante. Es ist denkbar, dass das Schutzelement ausschließlich an der quer, ins besondere senkrecht, zur Kontaktfläche ausgerichteten Außenfläche des Trä gerelements oder an der parallel zur Kontaktfläche ausgerichteten Außenfläche des Trägerelements anliegt. Insbesondere in einer Ausgestaltung der Schutzein heit, bei der das Schutzelement ausschließlich an der parallel zur Kontaktfläche ausgerichteten Außenfläche des Trägerelements anliegt, erstreckt sich das Schutzelement vorzugsweise von der Bewegungsachse aus über die äußere Kante des Trägerelements hinaus. Bevorzugt weist das Schutzelement, insbe sondere senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements betrachtet, eine maximale Stärke von insbesondere mindestens 0,3 mm, vorzugsweise min destens 0,5 mm, bevorzugt mindestens 0,8 mm und besonders bevorzugt min destens 1 mm, auf. Bevorzugt beträgt eine minimale Stärke des Schutzelements höchstens 1 cm, vorzugsweise höchstens 0,5 mm und bevorzugt höchstens 3 mm. Insbesondere liegt das Schutzelement entlang der äußeren Kante und/oder der Außenfläche des Trägerelements an dem Trägerelement an. Vor zugsweise weist das Schutzelement, insbesondere senkrecht zur Haupterstre ckungsebene des Trägerelements betrachtet, eine äußere Kante oder Fläche auf, die einen größeren minimalen Abstand zur Bewegungsachse aufweist als die äußere Kante des Trägerelements. Vorzugsweise ist das Schutzelement, insbe sondere mittels einer Klebeverbindung, einstückig mit dem Trägerelement ver bunden oder mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung an dem Trägerelement befestigt. Beispielsweise ist denkbar, dass das Trägerelement in einem Bereich der äußeren Kante und/oder der Außenfläche des Trägerelements zumindest ein oder mehrere Form- und/oder Kraftschlussfortsätze aufweist, die dazu vorgesehen sind, das Schutzelement zu befestigen. Besonders bevorzugt ist die Schutzeinheit, insbesondere das Schutzelement, aus einem Material aus gebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C und ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C, aufweist. Vorzugsweise ist die Schutzeinheit, insbesondere das Schutzelement, zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausge bildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Vorzugsweise ist die Schutzeinheit, insbesondere das Schutzelement, zumindest größtenteils, insbe sondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vor zugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Vorzugsweise ist die Schutzein heit, insbesondere das Schutzelement, aus einem Kunststoff, insbesondere ei nem Thermoplast oder einem Polyamid, und/oder aus einem Gummi ausgebildet. Beispielsweise ist die Schutzeinheit, insbesondere das Schutzelement, aus ei nem glasfaserverstärkten Kunststoff, aus einem partiell aromatischen Polyamid, insbesondere vom Typ Grivory GV-5H, oder aus Polyphenylensulfid ausgebil det. Es ist beispielsweise denkbar, dass das Schutzelement als eine Gummilippe ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Schutzelement aus einem Material ausge bildet, das eine geringere Steifigkeit aufweist als das Trägerelement, insbesonde re das Material, aus dem das Trägerelement ausgebildet ist. Es ist denkbar, dass die Schutzeinheit, insbesondere das Schutzelement, wechselbar ausgebildet ist, wobei insbesondere die Schutzeinheit, insbesondere das Schutzelement, rück standslos und/oder zerstörungsfrei von dem Trägerelement trennbar ist. Alterna tiv ist denkbar, dass die Schutzeinheit mehr als ein Schutzelement umfasst, wel che entlang der äußeren Kante und/oder der Außenfläche des Trägerelements angeordnet sind. Insbesondere in einer Ausgestaltung, bei der die Schutzeinheit mehr als ein Schutzelement aufweist, ist denkbar, dass die Schutzelemente die äußere Kante und/oder die Außenfläche des Trägerelements lediglich teilweise bedecken, beispielsweise in einem Bereich von Ecken einer Grundform des Trä- gerelements. Es kann vorteilhaft eine ungewollte Beschädigung des Trägerele ments, insbesondere an der äußeren Kante und/oder der Außenfläche des Trä gerelements, bei einem Schleifvorgang verhindert werden. Es kann eine unge wollte Beschädigung, insbesondere ein Einritzen oder Abfärben, des Werkstücks oder der externen Einheit vorteilhaft verhindert werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Schutzeinheit, insbesondere ein Schutze lement der Schutzeinheit, eine Schmelztemperatur von mehr als 220°C, vor zugsweise mehr als 240°C und bevorzugt mehr als 260°C, aufweist. Es kann vorteilhaft eine ungewollte Beschädigung des Trägerelements, insbesondere an der äußeren Kante und/oder der Außenfläche des Trägerelements, durch tempe raturbedingte Einflüsse bei einem Schleifvorgang verhindert werden. Es kann eine ungewollte Beschädigung, insbesondere ein Schmelzen oder Abreiben, des Werkstücks oder der externen Einheit vorteilhaft verhindert werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schutzeinheit zumindest ein, insbesondere das vorher genannte, Schutzelement umfasst, wobei das Schutzelement entlang einer Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements betrachtet eine, insbesondere die vorher genannte, äußere Kante aufweist, die einen größe ren minimalen Abstand zur Mittelachse des Trägerelements aufweist als eine, insbesondere die vorher genannte, äußere Kante des Trägerelements. Durch das Schutzelement kann ein ungewolltes Anstoßen der äußeren Kante des Trä gerelements an das Werkstück oder ein das Werkstück umgebendes Objekt vor teilhaft verhindert werden. Es können vorteilhaft geringe Wartungskosten erreicht werden, insbesondere da das Schutzelement wechselbar und/oder aus einem kostengünstigeren Material als das Trägerelement ausgebildet werden kann. Insbesondere umfasst die Bewegungsachse die Mittelachse des Trägerelements. Vorzugsweise umfasst die Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schut zelements in der Haupterstreckungsebene des Trägerelements betrachtet einen geometrischen Mittelpunkt einer Form des Trägerelements. Bevorzugt ist die Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements ange ordnet. Vorzugsweise ist die äußere Kante des Trägerelements in der Haupter streckungsebene des Trägerelements betrachtet Teil einer äußeren Kontur des Trägerelements. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Schutzeinheit zumindest ein, insbe sondere das vorher genannte, Schutzelement umfasst, welches zumindest eine Außenfläche aufweist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer, insbe sondere der vorher genannten, Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements einen größeren maximalen Abstand zu der Mittelachse aufweist als eine, insbesondere die vorher genannte, äußere Kante des Trägerelements und die, insbesondere in zumindest einem an dem Trägerelement angeordneten Zustand des Schutzelements, in einer die Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements umfassenden Schnittebene betrachtet relativ zur Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements zumindest im Wesentlichen schräg ausgebildet ist. Es kann vorteilhaft ein ungewolltes Ansto ßen des Schutzelements an das Werkstück oder ein das Werkstück umgebendes Objekt bei einem Neigen der Schleifwerkzeugmaschine und/oder der daran be festigten Schleifwerkzeugvorrichtung vorteilhaft verhindert werden. Vorzugsweise ist die Außenfläche des Schutzelements zumindest im Wesentlichen schräg zur Kontaktfläche des Trägerelements ausgerichtet. Unter „im Wesentlichen schräg“ soll insbesondere eine Ausrichtung einer Geraden, einer Ebene oder einer Rich tung, insbesondere zumindest einer in einer Schnittebene des Schutzelements, welche die Mittelachse umfasst, betrachtet, tangential zur Außenfläche des Schutzelements verlaufenden Ebene, relativ zu einer anderen Geraden, einer anderen Ebene oder einer Bezugsrichtung, insbesondere der Mittelachse, einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Mittelachse verlaufenden Geraden und/oder der Kontaktfläche, verstanden werden, wobei die Gerade, die Ebene oder die Richtung mit der anderen Geraden, der anderen Ebene der Bezugsrich tung, insbesondere in einer Projektionsebene betrachtet, einen Winkel aus einem Winkelbereich von 8° bis 92°, vorzugsweise von 15° bis 85° und bevorzugt von 20° bis 80°, aufspannt. Insbesondere soll unter der zumindest im Wesentlichen schrägen Ausrichtung, insbesondere der Außenfläche des Schutzelements und der Mittelachse, eine von einer parallelen Ausrichtung und von einer senkrechten Ausrichtung verschiedene Ausrichtung verstanden werden. Vorzugsweise be grenzt die, insbesondere in einer Haupterstreckungsebene des Schutzelements betrachtet, äußere Kante des Schutzelements die Außenfläche des Schutzele ments zumindest teilweise, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig um die Mittelachse des Trägerelements und/oder eine Mittelachse des Schutze- lements. Vorzugsweise umfasst die Mittelachse des Schutzelements in zumin dest einem an dem Trägerelement angeordneten Zustand des Schutzelements die Mittelachse und/oder die Bewegungsachse des Trägerelements. Insbesonde re ist die Mittelachse des Schutzelements zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Schutzelements angeordnet. Bevorzugt ist die Haupterstreckungsebene des Schutzelements in zumindest einem an dem Trä gerelement angeordneten Zustand des Schutzelements zumindest im Wesentli chen parallel zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements angeordnet. Vor zugsweise weist das Schutzelement eine Verbindungsrichtung auf, wobei das Schutzelement dazu vorgesehen ist, über eine Bewegung in Verbindungsrichtung an dem Trägerelement angeordnet, insbesondere befestigt, zu werden. Bevor zugt ist die Verbindungsrichtung zumindest im Wesentlichen parallel zur Mittel achse des Trägerelements und/oder des Schutzelements angeordnet. Insbeson dere ist die Verbindungsrichtung zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Schutzelements ausgerichtet. Vorzugsweise weist die Außenfläche des Schutzelements relativ zur Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements einen Winkel aus einem Winkelbereich von 8° bis 92°, vorzugsweise von 15° bis 85° und bevorzugt von 20° bis 80°, auf, welcher insbesondere in Verbindungsrichtung von einem, insbesondere virtuellen, Schnittpunkt einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Mittelachse und durch die äußere Kante des Schutzelements verlaufenden Geraden und der Außenflä che des Schutzelements aufgespannt wird. Alternativ oder zusätzlich weist das Schutzelement zumindest eine weitere Außenfläche auf, die zur Mittelachse des Trägerelements einen größeren minimalen Abstand aufweist als die äußere Kan te des Trägerelements und die, insbesondere in zumindest einem an dem Trä gerelement angeordneten Zustand des Schutzelements, in einer die Mittelachse des Trägerelements umfassenden Schnittebene betrachtet relativ zur Mittelachse des Trägerelements zumindest im Wesentlichen schräg ausgebildet ist. Vor zugsweise weist die weitere Außenfläche des Schutzelements relativ zur Mittel achse des Trägerelements und/oder des Schutzelements einen Winkel aus ei nem Winkelbereich von 8° bis 92°, vorzugsweise von 15° bis 85° und bevorzugt von 20° bis 80°, auf, welcher insbesondere entgegen der Verbindungsrichtung von einem, insbesondere virtuellen, Schnittpunkt einer zumindest im Wesentli chen parallel zur Mittelachse und durch die äußere Kante des Schutzelements verlaufenden Geraden und der weiteren Außenfläche aufgespannt wird. Bevor- zugt ist die weitere Außenfläche des Schutzelements an einer dem Trägerele ment, insbesondere der Kontaktfläche, abgewandten Seite des Schutzelements angeordnet. Insbesondere ist die weitere Außenfläche des Schutzelements an einer Unterseite des Schutzelements angeordnet. Bevorzugt begrenzt die weitere Außenfläche des Schutzelements zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Mit telachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements betrachtet eine, ins besondere das Schutzelement in Verbindungsrichtung begrenzende, Kontur des Schutzelements. Bevorzugt sind die Außenfläche und die weitere Außenfläche des Schutzelements beabstandet voneinander am Schutzelement angeordnet.

Es ist aber auch denkbar, dass sich die Außenfläche und die weitere Außenflä che des Schutzelements zumindest teilweise, insbesondere jeweils an einer Sei te, gegenseitig begrenzen. Vorzugsweise sind/ist die Außenfläche und/oder die weitere Außenfläche des Schutzelements ebenflächig ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, dass die Außenfläche und/oder die weitere Außenfläche des Schutzelements gebogen ausgebildet sind/ist.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schutzeinheit zumindest ein, insbesondere das vorher genannte, Schutzelement umfasst, das sich zumindest im Wesentli chen senkrecht zu einer, insbesondere der vorher genannten, Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements zumindest größtenteils, insbeson dere zumindest im Wesentlichen vollständig, über eine maximale Erstreckung des Trägerelements erstreckt. Es kann eine vorteilhaft stabile und robuste Aus gestaltung des Schutzelements ermöglicht werden, insbesondere da das Schut zelement über die maximale Erstreckung durch das Trägerelement vorteilhaft gestützt werden kann. Es kann ein vorteilhaft umfangreicher Schutz das Trä gerelements durch die Schutzeinheit erreicht werden. Vorzugsweise umgibt das Schutzelement das Trägerelement, insbesondere in einem montierten Zustand der Schutzeinheit, entlang der Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements betrachtet zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig. Bevorzugt erstreckt sich das Schutzelement, insbe sondere in einem montierten und/oder einem an dem Trägerelement angeordne ten Zustand der Schutzeinheit, zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, entlang einer, insbesondere oberen, Außenkante des Trägerelements, wobei das Schutzelement insbesondere an der Außenkante des Trägerelements anliegt. Es ist denkbar, dass die Schutzeinheit mehr als ein Schutzelement umfasst, die jeweils an der äußeren Kante des Trägerelements anliegen und insbesondere beabstandet voneinander ausgebildet sind. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schutzelemente zu einer Anordnung und/oder einer Befestigung am Trägerelement aneinander angeordnet und/oder miteinan der verbunden werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass das Trägerelement zumindest ein Haltemittel ausbildet, welches zu einem kraft- und/oder formschlüssigen Halten der Schutz einheit, insbesondere einem, insbesondere dem vorher genannten, Schutzele ment der Schutzeinheit, an dem Trägerelement vorgesehen ist. Es kann eine vorteilhaft stabile Verbindung zwischen Trägerelement und Schutzelement er möglicht werden. Es können vorteilhaft zusätzliche Befestigungselemente zum Halten des Schutzelements an dem Trägerelement entfallen. Dadurch kann eine vorteilhaft geringe Anzahl an Bauteilen der Schleifwerkzeugvorrichtung und damit auch vorteilhaft geringe Herstellungskosten erreicht werden. Besonders bevor zugt sind das Trägerelement und das zumindest eine Haltemittel jeweils einteilig ausgebildet. Insbesondere ist das Haltemittel als ein Fortsatz, insbesondere ein Stift, eine Erhebung o. dgl., oder als eine Ausnehmung ausgebildet. Insbesonde re ist das Schutzelement korrespondierend zum Trägerelement und dem Halte mittel ausgebildet und dazu vorgesehen, insbesondere über das Haltemittel, kraft- und/oder formschlüssig mit dem Trägerelement verbunden zu werden. Vor zugsweise bildet das Schutzelement zumindest ein Gegenhaltemittel aus, wel ches dazu vorgesehen ist, zu einem kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden des Schutzelements und des Trägerelements, insbesondere bei einer Anordnung des Schutzelements an dem Trägerelement, mit dem Haltemittel zusammenzu wirken. Besonders bevorzugt sind das Schutzelement und das zumindest eine Gegenhaltemittel einteilig ausgebildet. Beispielsweise ist das Gegenhaltemittel, insbesondere korrespondierend zum Haltemittel, als ein Fortsatz, insbesondere ein Stift, eine Erhebung o. dgl., oder als eine Ausnehmung ausgebildet. Bevor zugt ist das Haltemittel, insbesondere von der Mittelachse des Trägerelements aus betrachtet, in einem äußeren Randbereich des Trägerelements angeordnet, der insbesondere an die äußere Kante des Trägerelements angrenzt. Insbeson dere ist das Gegenhaltemittel, insbesondere von der Mittelachse des Schutzele ments aus betrachtet, in einem äußeren Randbereich des Schutzelements ange ordnet. Insbesondere ist das zumindest eine Haltemittel an einer von der Kon- taktfläche abgewandten Seite des Trägerelements angeordnet. Bevorzugt ist das zumindest eine Gegenhaltemittel an einer in Verbindungsrichtung angeordneten Seite des Schutzelements angeordnet. Es ist denkbar, dass das Trägerelement mehr als ein Haltemittel umfasst. Insbesondere ist denkbar, dass das Schutzele ment mehr als ein Gegenhaltemittel umfasst. Insbesondere entspricht eine An zahl an Haltemitteln einer Anzahl an Gegenhaltemitteln. In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Haltemittel und/oder die Gegenhaltemittel gleichmäßig verteilt um eine Mittelachse des Trägerelements und/oder des Schutzelements angeordnet.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest ein Zwischenelement umfasst, welches dazu vorgesehen ist, insbesondere zumin dest im Wesentlichen zerstörungsfrei, zumindest im Wesentlichen werkzeuglos abnehmbar und/oder wechselbar zwischen dem Trägerelement und dem Schleifmittel angeordnet zu werden, wobei das Zwischenelement aus einem Ma terial ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vor zugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz beson ders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Es kann eine vorteilhaft hohe Flexibilität der Schleifwerkzeug vorrichtung, insbesondere hinsichtlich Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen mit verschieden ausgebildeten Schleifmitteln, ermöglicht werden, vorzugsweise bei einer gleichzeitig vorteilhaft unverändert hohen Widerstandfähigkeit hinsicht lich temperaturbedingter Schäden. Es kann eine vorteilhaft anwendungs und/oder situationsspezifische Einstellung von Außenabmaßen der Schleifwerk zeugvorrichtung, von einer Dichte der Schleifwerkzeugvorrichtung, von einer Form der Schleifwerkzeugvorrichtung, insbesondere hinsichtlich eines Abstüt- zens von verschieden geformten Schleifmitteln, von einer Wärmeabfuhr zum Trägerelement o.dgl. ermöglicht werden. Beispielsweise kann zu einem Schleifen in Ecken über das Zwischenelement eine abgerundete Form des Trägerelements vorteilhaft einfach und schnell, insbesondere ohne eine Demontage der gesam ten Schleifwerkzeugvorrichtung, zu einer zumindest teilweise eckigen Abstützflä che zum Aufnehmen des Schleifmittels umgewandelt werden. Unter „im Wesent lichen zerstörungsfrei“ soll insbesondere verstanden werden, dass ein Bauteil, insbesondere das Zwischenelement, bei einer Tätigkeit, insbesondere einem Abnehmen und/oder Wechseln des Zwischenelements, nicht irreversibel verän- dert, insbesondere beschädigt, plastisch verformt oder zerstört, wird. Insbeson dere ist ein zumindest im Wesentlichen zerstörungsfreies elastisches Verbiegen des Bauteils denkbar. Unter einer „im Wesentlichen werkzeuglos“ durchführbaren Tätigkeit, insbesondere einem Abnehmen und/oder Wechseln des Zwischenele ments, soll insbesondere eine Tätigkeit verstanden werden, welche ohne Zuhilfe nahme von Werkzeugen, wie Trennwerkzeugen, wie beispielsweise einer Säge, einem Keil o. dgl., und/oder chemischen Trennmitteln, wie beispielsweise Lö sungsmitteln o. dgl., durchführbar ist. Vorzugsweise ist das Zwischenelement über zumindest ein Befestigungselement und/oder ein Klebemittel der Befesti gungseinheit an dem Trägerelement und/oder dem Schleifmittel befestigbar. Es ist denkbar, dass die/eine Wärmeübertragungsbeschichtung an dem Zwischen element, insbesondere einer dem Schleifmittel zugewandten Unterseite des Zwi schenelements, angeordnet ist. Beispielsweise ist das Zwischenelement über eine Klettverbindung der Befestigungseinheit an dem Trägerelement und/oder dem Schleifmittel befestigbar. Insbesondere ist ein Befestigungsmittel der Klett verbindung stoffschlüssig mit dem Zwischenelement verbunden. Beispielsweise ist das Zwischenelement aus zumindest einem Kunststoff, insbesondere Po lyurethane, oder aus zumindest einem Metall ausgebildet. Besonders bevorzugt ist das Zwischenelement aus von einem Schaumstoff verschiedenen Materia lien/Material ausgebildet. Insbesondere in einer Ausgestaltung, in der das Zwi schenelement aus einem Metall ausgebildet ist, beträgt eine maximale Stärke des Zwischenelements vorzugsweise weniger als 3 mm, vorzugsweise weniger als 2 mm und bevorzugt weniger als 1,5 mm. Zusätzlich ist denkbar, dass das Zwischenelement Aussparungen oder Prägungen zu einer optimierten Wärme verteilung vom Schleifmittel weg umfasst, die insbesondere zumindest teilweise an einer dem Schleifmittel zugewandten Unterseite des Zwischenelements ange ordnet sind. Vorzugsweise ist das Zwischenelement und das Trägerelement mo dular ausgebildet, wobei ein Betrieb der Schleifwerkzeugvorrichtung mit und oh ne Zwischenelement denkbar ist. Bevorzugt ist das Zwischenelement zumindest im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet. Unter einem „im Wesentlichen plat tenförmig“ ausgebildeten Bauteil, insbesondere dem Zwischenelement, soll ins besondere ein räumliches Element verstanden werden, das, in einer Abwicklung in einer Ebene betrachtet, in einem Querschnitt senkrecht zur Ebene eine unrun de Querschnittsfläche aufweist und senkrecht zur Ebene eine insbesondere zu mindest im Wesentlichen gleichbleibende Materialstärke aufweist, die weniger als 50%, vorzugsweise weniger als 25% und besonders bevorzugt weniger als 10% einer Flächenerstreckung des räumlichen Elements parallel zur Ebene, insbe sondere einer kleinsten Flächenerstreckung des Elements parallel zur Ebene, beträgt. Insbesondere ist das Zwischenelement als ein Zwischenpad oder eine Zwischenplatte ausgebildet. Vorzugsweise ist das Zwischenelement dazu vorge sehen, eine über das Trägerelement, insbesondere die Kontaktfläche des Trä gerelements, abgestützte Form des Schleifmittels vorzugeben. Insbesondere weist das Zwischenelement eine Auflagefläche auf, die zu einer Anordnung des Zwischenelements am Trägerelement vorgesehen ist. Insbesondere ist die Auf lagefläche des Zwischenelements an einer, insbesondere in einem montierten Zustand der Schleifwerkzeugvorrichtung, dem Trägerelement zugewandten Seite des Zwischenelements angeordnet. Vorzugsweise weist die Auflagefläche des Zwischenelements, insbesondere entlang der Mittelachse des Trägerelements betrachtet, eine zumindest im Wesentlichen identische Form auf, wie die Kontakt fläche des Trägerelements. Bevorzugt umfasst das Zwischenelement eine Kon taktfläche, die zu einer Anordnung des Schleifmittels am Zwischenelement vor gesehen ist. Bevorzugt weist die Auflagefläche des Zwischenelements, insbe sondere entlang einer Mittelachse des Zwischenelements betrachtet, eine zu mindest im Wesentlichen identische Form auf, wie das Schleifmittel, insbesonde re eine Grundfläche des Schleifmittels in einer Haupterstreckungsebene des Schleifmittels. Es ist denkbar, dass die Kontaktfläche und die Auflagefläche des Zwischenelements zumindest im Wesentlichen identisch oder verschieden aus gebildet sind. Vorzugsweise ist denkbar, dass die Kontaktfläche und die Auflage fläche des Zwischenelements eine voneinander verschiedene geometrische Grundform aufweisen. Beispielsweise ist eine Form der Auflagefläche des Zwi schenelements abgerundet oder rund, insbesondere kreisflächenförmig, ausge bildet, wobei eine Form der Kontaktfläche des Zwischenelements zumindest eine Ecke aufweist, insbesondere zu einem Bearbeiten an einer Ecke eines Werk stücks oder einer das Werkstück umgebenden Umgebung. Alternativ oder zu sätzlich ist denkbar, dass das Zwischenelement dazu vorgesehen ist, eine Stei figkeit zum Abstützen des Schleifelements anzupassen, insbesondere ohne eine Demontage und/oder ein Wechseln des Trägerelements. Es ist denkbar, dass das Zwischenelement eine, von einer Steifigkeit des Trägerelements verschiede ne Steifigkeit und/oder ein von einem Elastizitätsmodul des Trägerelements ver schiedenes Elastizitätsmodul aufweist, beispielsweise zu einem Schutz eines zu bearbeitenden Werkstücks mit einer besonders weichen oder besonders harten zu bearbeitenden Oberfläche. Insbesondere weisen Schleifwerkzeugmaschinen jeweils zumindest einen Grenzwert für ein maximales Trägheitsmoment der Schleifwerkzeugvorrichtung, insbesondere zumindest der Trägereinheit, der Be festigungseinheit und dem Schleifmittel, hinsichtlich einer Drehung um die Bewe gungsachse und/oder die Mittelachse des Trägerelements auf. Bevorzugt beträgt ein Verhältnis eines Trägheitsmoments des Trägerelements hinsichtlich einer Drehung um die Bewegungsachse und des Grenzwerts für ein maximales Träg heitsmoment der Schleifwerkzeugvorrichtung höchstens 0,75, vorzugsweise höchstens 0,6 und bevorzugt höchstens 0,5. Insbesondere beträgt ein Verhältnis des Trägheitsmoments des Trägerelements und des Grenzwerts für ein maxima les Trägheitsmoment der Schleifwerkzeugvorrichtung mindestens 0,1, vorzugs weise mindestens 0,2 und bevorzugt mindestens 0,3. Bevorzugt steht ein Anteil des maximalen Trägheitsmoments der Schleifwerkzeugvorrichtung, welcher einer Differenz des Grenzwerts für ein maximales Trägheitsmoment der Schleifwerk zeugvorrichtung und dem Trägheitsmoment des Trägerelements hinsichtlich ei ner Drehung um die Bewegungsachse entspricht, für ein Trägheitsmoment der Befestigungseinheit, insbesondere des Zwischenelements, und des Schleifmittels hinsichtlich einer Drehung um die Bewegungsachse zur Verfügung. Vorzugswei se entspricht ein Verhältnis eines gemeinsamen Trägheitsmoments der Befesti gungseinheit, insbesondere des Zwischenelements, und des Schleifmittels hin sichtlich einer Drehung um die Bewegungsachse und des Grenzwerts für ein maximales Trägheitsmoment der Schleifwerkzeugvorrichtung einem Wert aus einem Wertebereich von 0,25 bis 0,9, vorzugsweise von 0,4 bis 0,8 und bevor zugt von 0,5 bis 0,7. Bevorzugt beträgt ein Quotient des Trägheitsmoments des Trägerelements hinsichtlich einer Drehung um die Bewegungsachse und einem Gewicht des Trägerelements einem Wert aus einem Wertebereich von 250 mm 2 bis 1800 mm 2 , vorzugsweise von 250 mm 2 bis 2000 mm 2 und bevorzugt von 250 mm 2 bis 2500 mm 2 . Vorzugsweise entspricht ein Verhältnis des Trägheits moments des Trägerelements hinsichtlich einer Drehung um die Bewegungsach se und einer maximalen Fläche der Kontaktfläche des Trägerelements einem Wert aus einem Wertebereich von 0,001 kg bis 0,01 kg, vorzugsweise von 0,003 kg bis 0,008 kg und bevorzugt von 0,004 kg bis 0,006 kg. Zudem wird vorgeschlagen, dass das Trägerelement als Strebenstruktur ausge bildet ist. Bevorzugt ist die Strebenstruktur skelettartig ausgebildet. Vorzugsweise ist die Strebenstruktur aus einer Vielzahl von identischen Elementarzellen oder Elementarmaschen ausgebildet, welche insbesondere jeweils aus mehreren Streben gebildet sind. Unter einer „Elementarzelle“ soll insbesondere ein dreidi mensionaler Grundkörper verstanden werden, wobei sich durch eine Aneinander reihung einer Vielzahl von Grundkörpern in zumindest eine Richtung im Raum ein gleichmäßiges Gitter oder eine gleichmäßige Struktur, insbesondere die Stre benstruktur, bilden lässt. Unter einer „Elementarmasche“ soll insbesondere ein zweidimensionaler Grundkörper, insbesondere eine zweidimensionale Anord nung, verstanden werden, wobei sich durch eine Aneinanderreihung einer Viel zahl von Grundkörpers in zumindest eine Richtung entlang einer Ebene ein gleichmäßiges Gitter oder eine gleichmäßige Struktur, insbesondere die Streben struktur, bilden lässt. Vorzugsweise ist das Trägerelement aus mehr als einer Lage von Elementarzellen oder Elementarmaschen der Strebenstruktur gebildet. Es ist denkbar, dass die Strebenstruktur aus einer Vielzahl von jeweils zumindest mehr als einer Elementarzelle oder Elementarmasche der Strebenstruktur aus bildet ist. Es ist denkbar, dass die Elementarzellen oder Elementarmaschen der Strebenstruktur in einer Haupterstreckungsebene der Trägereinheit betrachtet eine n-eckige, wie beispielsweise eine rechteckige oder eine wabenförmige, Grundform aufweisen. Beispielsweise ist die Strebenstruktur als kubisches Gitter ausgebildet, wobei Streben entlang der Gitterlinien angeordnet sind. Es ist auch denkbar, dass die Strebenstruktur zumindest entlang einer, insbesondere senk recht zur Kontaktfläche ausgerichteten, Achse des Trägerelements eine waben förmige Struktur aufweist, wobei insbesondere die Elementarzellen der Streben struktur in zumindest einer Schnittebene jeweils die Form eines gleichseitigen Sechsecks aufweisen. Insbesondere in einer Ausgestaltung des Trägerelements, bei der das Trägerelement aus mehr als einer Lage von Elementarmaschen der Strebenstruktur gebildet ist, ist denkbar, dass Lagen von Elementarmaschen, insbesondere entlang einer senkrecht zur Kontaktfläche ausgerichteten Achse des Trägerelements, versetzt zueinander angeordnet sind. Alternativ oder zu sätzlich ist denkbar, dass sich die Lagen der Elementarmaschen parallel zur Kon taktfläche des Trägerelements erstrecken und insbesondere entlang einer senk recht zur Kontaktfläche ausgerichteten Achse des Trägerelements von Lage zu Lage alternierend entlang zumindest einer parallel zur Kontaktfläche ausgerichte- ten Achse verschoben angeordnet sind. Insbesondere ist denkbar, dass die Stre benstruktur eine Graphitstruktur aufweist. Es kann eine vorteilhaft hohe Robust heit und Stabilität der Schleifwerkzeugvorrichtung ermöglicht werden, insbeson dere bei einer gleichzeitig vorteilhaft geringen Masse und vorteilhaft hohen Wär meleitung des Trägerelements.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest ein Stützelement umfasst, wobei das Stützelement das Trägerelement zumindest größtenteils um schließt und wobei das Stützelement eine Wärmeleitkenngröße aufweist, die größer ist als eine Wärmeleitkenngröße des Trägerelements. Vorzugsweise ist das Stützelement dazu vorgesehen, am Schleifmittel entstehende Wärme abzu leiten. Insbesondere ist das Stützelement dazu vorgesehen, insbesondere in ei ner Ausgestaltung der Schleifwerkzeugvorrichtung, in der das Trägerelement als Strebenstruktur ausgebildet ist, das Trägerelement vor Stößen und/oder plasti schen Verformungen, insbesondere der einzelnen Streben, zu schützen. Insbe sondere bei einer Ausgestaltung der Schleifwerkzeugvorrichtung, in der das Trä gerelement als Strebenstruktur ausgebildet ist, ist das Trägerelement vorzugs weise, insbesondere als Endoskelett, zumindest größtenteils, innerhalb des Stüt zelements angeordnet. Bevorzugt ist das Stützelement, insbesondere zumindest größtenteils, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen vollständig, aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, ins besondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vor teilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Stützelement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, beson ders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Vorzugsweise ist das Stützelement zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugswei se kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Insbesondere ist das Stützelement zumindest größtenteils aus einem Schaumstoff oder einem anderen Kunststoff ausgebildet. Vorzugsweise weist das Trägerelement eine größere Steifigkeit auf als das Stüt zelement. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität der Schleif werkzeugvorrichtung ermöglicht werden.

Außerdem wird ein Schleifmittel mit zumindest einer Arbeitsfläche, die eine Viel zahl von Schleifelementen aufweist, und mit zumindest einer Schnittstelle oder Verbindungsfläche zu einer Anordnung oder Verbindung mit der Befestigungs einheit einer erfindungsgemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung vorgeschlagen, wobei die Schnittstelle oder Verbindungsfläche zumindest ein, insbesondere als Klettverbindung ausgebildetes, vorzugsweise das vorher genannte, Befesti gungselement aufweist, das, insbesondere zumindest größtenteils, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen vollständig, aus einem Material ausgebildet ist, wel ches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement des Schleifmittels zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur auf weist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Vorzugsweise ist das Befestigungselement des Schleifmittels zu mindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Vorzugswei se ist das Schleifmittel als wechselbares Schleifmittel ausgebildet. Insbesondere in einer Ausgestaltung des Schleifmittels, in der das Befestigungselement des Schleifmittels als ein Teil einer Klettverbindung ausgebildet ist, ist das Befesti gungselement des Schleifmittels vorzugsweise, insbesondere zumindest größ tenteils, aus einem faserverstärkten Thermoplast ausgebildet. Vorzugsweise liegt die Schnittstelle oder die Verbindungsfläche, insbesondere das Befestigungs element des Schleifmittels, zumindest im Wesentlichen vollflächig an der Arbeits- fläche, insbesondere an einer den Schleifelementen abgewandten Seite der Ar beitsfläche, an. Bevorzugt erstreckt sich die Schnittstelle oder die Verbindungs fläche, insbesondere das Befestigungselement des Schleifmittels, zumindest größtenteils über eine gesamte Seite der Arbeitsfläche. Vorzugsweise weist die Arbeitsfläche und/oder die Schnittstelle oder Verbindungsfläche in einer Haupter streckungsebene des Schleifmittels betrachtet eine Grundform auf, wobei zumin dest eine äußere Kontur der Grundform der Arbeitsfläche und/oder der Schnitt stelle oder Verbindungsfläche einer äußeren Kontur der Grundform des Trä gerelements entspricht. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Schnitt stelle oder die Verbindungsfläche, insbesondere das Befestigungselement, gleichmäßig verteilt über eine gesamte Seite der Arbeitsfläche angeordnet ist. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität ermöglicht werden, insbe sondere gegenüber auf das Befestigungselement des Schleifmittels wirkenden temperaturbedingten Belastungen. Es kann eine vorteilhaft hohe Verwendungs dauer des Schleifmittels ermöglicht werden. Es kann eine vorteilhaft sichere Ver bindung des Schleifmittels an der Schleifwerkzeugvorrichtung ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schleifmittel zumindest eine Wär meübertragungsbeschichtung aufweist, die zwischen der Arbeitsfläche und dem Befestigungselement angeordnet ist. Insbesondere ist die Wärmeübertragungs beschichtung zumindest im Wesentlichen analog zu der oben beschriebenen Wärmeübertragungsbeschichtung der Schleifwerkzeugvorrichtung ausgebildet. Vorzugsweise ist die Wärmeübertragungsbeschichtung des Schleifmittels dazu vorgesehen, an der Arbeitsfläche bei einem Schleifprozess entstehende Wärme abzuführen. Vorzugsweise liegt die Wärmeübertragungsbeschichtung des Schleifmittels zumindest im Wesentlichen vollflächig an der Arbeitsfläche und/oder an dem Befestigungselement des Schleifmittels an. Bevorzugt weist die Wärmeübertragungsbeschichtung des Schleifmittels eine höhere Wärmeleit kenngröße auf als die Arbeitsfläche und/oder das Befestigungselement des Schleifmittels. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität des Schleifmittels ermöglicht werden, insbesondere da über die Wärmeübertra gungsbeschichtung am Schleifmittel entstehende Wärme vorteilhaft schnell abge leitet werden kann. Es kann bei Schleifanwendungen eine vorteilhaft hohe Wär meleitung, Wärmekonvektion und/oder Wärmediffusion ermöglicht werden. Außerdem wird ein Schleifwerkzeugsystem mit zumindest einer erfindungsge mäßen Schleifwerkzeugvorrichtung und mit zumindest einem erfindungsgemä ßen Schleifmittel vorgeschlagen. Vorzugsweise ist das Schleifmittel in zumindest einem montierten Zustand des Schleifwerkzeugsystems, insbesondere wechsel bar, mit der Schleifwerkzeugvorrichtung verbunden. Es kann eine vorteilhaft hohe Robustheit und Stabilität des Schleifwerkzeugsystems ermöglicht werden, insbe sondere gegenüber temperaturbedingten Belastungen bei einem Schleifprozess. Es kann eine vorteilhaft hohe Bearbeitungsgenauigkeit erreicht werden, insbe sondere da eine vorteilhaft hohe Widerstandfähigkeit des Trägerelements, bei spielsweise gegenüber temperaturbedingten Verformungen und/oder Beschädi gungen, ermöglicht werden kann. Dadurch kann eine vorteilhaft dauerhaft homo gen ausgebildete Bearbeitungsfläche sichergestellt werden. Es können vorteilhaft Verschleißerscheinungen, beispielsweise ein teilweises Schmelzen, des Trä gerelements, die, insbesondere bei verstärktem Anpressdruck und/oder längeren Einsatzdauern, durch hohe Wärmeentwicklung entstehen können, verhindert werden. Dadurch kann vorteilhaft eine sichere Verbindung des Schleifmittels am Trägerelement sichergestellt werden.

Die erfindungsgemäße Schleifwerkzeugvorrichtung, das erfindungsgemäße Schleifmittel und/oder das erfindungsgemäße Schleifwerkzeugsystem sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform be schränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße Schleifwerk zeugvorrichtung, das erfindungsgemäße Schleifmittel und/oder das erfindungs gemäße Schleifwerkzeugsystem zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elemen ten, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der ge nannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merk- male in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen fassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Perspektivenansicht eines erfindungsgemä ßen Schleifwerkzeugsystems mit einer erfindungsgemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung und einem erfindungsgemäßen Schleifmittel,

Fig. 2 eine schematische Explosionsdarstellung der erfindungsgemä ßen Schleifwerkzeugvorrichtung,

Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Querschnitts des erfin dungsgemäßen Schleifwerkzeugsystems mit der erfindungs gemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung und dem erfindungsge mäßen Schleifmittel,

Fig. 4 eine schematische Perspektivenansicht eines als Strebenstruk tur ausgebildeten Trägerelements und eines Stützelements ei ner Trägereinheit einer alternativen Ausgestaltung einer erfin dungsgemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung,

Fig. 5 eine schematische Darstellung eines als Strebenstruktur aus gebildeten Trägerelements einer Trägereinheit einerweiteren alternativen Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleif werkzeugvorrichtung in einer Draufsicht,

Fig. 6 eine schematische Darstellung einer alternativen Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Schleifwerkzeugsystems mit einer anderen alternativen Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung und einer alternativen Ausgestal tung eines erfindungsgemäßen Schleifmittels in einer Drauf sicht,

Fig. 7 eine schematische Schnittansicht einer Schutzeinheit und eines Trägerelements einer weiteren alternativen Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung durch eine Mit telachse eines Trägerelements der Schleifwerkzeugvorrichtung, Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der Schutzeinheit und des Trägerelements der weiteren alternativen Ausgestaltung der er findungsgemäßen Schleifwerkzeugvorrichtung und

Fig. 9 einen schematischer Ausschnitt eines Querschnitts einer ande ren weiteren Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Schleif werkzeugsystems mit einer erfindungsgemäßen Schleifwerk zeugvorrichtung, die ein Zwischenelement umfasst, und einem erfindungsgemäßen Schleifmittel.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

In Figur 1 ist ein Schleifwerkzeugsystem 10a in einem montierten Zustand ge zeigt. Das Schleifwerkzeugsystem 10a weist eine als Schleifplatte ausgebildete Schleifwerkzeugvorrichtung 12a auf, die ein Verbindungsbereich 14a umfasst. Der Verbindungsbereich 14a ist dazu vorgesehen, das Schleifwerkzeugsystem 10a mit einer Schleifwerkzeugmaschine zu verbinden. Die Schleifwerkzeugvor richtung 12a umfasst eine als Stützplatte ausgebildete Trägereinheit 16a und eine Befestigungseinheit 18a zu einer lösbaren Befestigung eines als Schleifpa pier ausgebildeten Schleifmittels 20a des Schleifwerkzeugsystems 10a an der Trägereinheit 16a, wobei die Trägereinheit 16a zumindest ein Trägerelement 22a umfasst, an dem das Schleifmittel 20a über die Befestigungseinheit 18a ange ordnet ist. Das Schleifmittel 20a ist in dem montierten Zustand über die Befesti gungseinheit 18a an der Trägereinheit 16a, insbesondere dem Trägerelement 22a, befestigt. Die Trägereinheit 16a umfasst genau ein Trägerelement 22a, das aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Trägerelement 22a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Ma terial ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Vor zugsweise weist das Material, aus dem das Trägerelement 22a gebildet ist, eine Schmelztemperatur auf, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbe- sondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Insbesondere ist das Trägerelement 22a aus einem Metall ausgebildet. Das Trägerelement 22a ist plattenförmig ausgebildet. Der Verbin dungsbereich 14a begrenzt eine Vielzahl von Formschlussausnehmungen 24a, über die das Schleifwerkzeugsystem 10a, insbesondere zumindest die Trä gereinheit 16a und der Verbindungsbereich 14a, an der Schleifwerkzeugmaschi ne, insbesondere an einer Werkzeugaufnahme der Schleifwerkzeugmaschine, befestigbar ist. Der Verbindungsbereich 14a ist aus einem Material, insbesondere einem Metall, ausgebildet, das eine Schmelztemperatur von mehr als 180°, vor zugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz beson ders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist der Verbindungsbereich 14a zumindest größ tenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist der Verbindungsbereich 14a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelz temperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbeson dere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Der Verbindungsbereich 14a ist zumindest drehfest mit dem Trägerelement 22a verbunden. Das Schleifwerkzeugsystem 10a, insbesondere die Schleifwerkzeugvorrichtung 12a, umfasst eine Bewegungsachse 26a, um die zumindest die Trägereinheit 16a, insbesondere das Trägerelement 22a, die Be festigungseinheit 18a und das Schleifmittel 20a zumindest teilweise bewegbar sind und mittels einer Antriebseinheit der Schleifwerkzeugmaschine antreibbar sind. Das Trägerelement 22a ist senkrecht zur Bewegungsachse 26a angeord net, wobei insbesondere eine Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a senkrecht zur Bewegungsachse 26a angeordnet ist. Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen des Schleifwerkzeugsystems 10a, insbesondere der Schleif werkzeugvorrichtung 12a und/oder des Schleifmittels 20a, denkbar. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12a weist eine Schutzeinheit 80a auf, die an dem Trägerelement 22a angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, insbesondere bei einem Schleifvorgang, ein Werkstück oder eine externe Einheit, insbesondere vor Beschädigungen, zu schützen und/oder ein, insbesondere direktes, Anschlägen des Trägerelements 22a an dem Werkstück oder an der externen Einheit zu dämpfen, wobei insbesondere das Werkstück und die externe Einheit in der Figur 1 nicht gezeigt sind. Die Schutzeinheit 80a umfasst ein Schutzelement 84a, wel ches an einer Außenseite 88a des Trägerelements 22a angeordnet ist. Das Schutzelement 84a ist an einer äußeren Kante 82a des Trägerelements und an zwei dem Schleifmittel 20a und der Kontaktfläche 34a abgewandten Außenflä chen 90a, 92a des Trägerelements 22a angeordnet ist. Das Schutzelement 84a ist beabstandet von der Kontaktfläche 34a und dem Schleifmittel 20a angeordnet. Vorzugsweise ist eine Außenfläche 90a der zwei Außenflächen 90a, 92a quer, insbesondere senkrecht, zur Kontaktfläche 34a ausgerichtet und begrenzt die Kontaktfläche 34a zumindest teilweise. Bevorzugt ist eine weitere Außenfläche 92a der zwei Außenflächen 90a, 92a parallel zur Kontaktfläche 34a ausgerichtet. Die Außenfläche 90a erstreckt sich zumindest im Wesentlichen vollständig um die Bewegungsachse 26a. Insbesondere ist die äußere Kante 82a innerhalb der Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a angeordnet und erstreckt sich zumindest im Wesentlichen vollständig um die Bewegungsachse 26a. Vorzugs weise ist die äußere Kante 82a und die parallel zur Kontaktfläche 34a ausgerich tete Außenfläche 92a beabstandet von der Kontaktfläche 34a angeordnet. Das Schutzelement 84a ist entlang der äußeren Kante 82a des Trägerelements 22a zumindest im Wesentlichen vollständig um die Bewegungsachse 26a angeord net. Das Schutzelement 84a umschließt, insbesondere senkrecht zur Haupter streckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet, das Trägerelement 22a in einem Bereich der äußeren Kante 82a zumindest teilweise. Insbesondere um greift das Schutzelement 84a die äußere Kante 82a des Trägerelements 22a.

Das Schutzelement 84a ist senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trä gerelements 22a betrachtet zumindest größtenteils, insbesondere vollständig, auf einer Seite einer sich entlang der Kontaktfläche 34a erstreckenden Ebene der Trägereinheit 16a an dem Trägerelement 22a angeordnet. Das Schutzelement 84a erstreckt sich zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentli chen vollständig, über eine maximale Stärke 50a des Trägerelements 22a an der äußeren Kante 82a. Das Schutzelement 84a weist, insbesondere senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet, eine maximale Stärke 86a von insbesondere mindestens 0,3 mm, vorzugsweise mindestens 0,5 mm, bevorzugt mindestens 0,8 mm und besonders bevorzugt mindestens 1 mm, auf. Das Schutzelement 84a liegt entlang der äußeren Kante 82a des Trä gerelements 22a an der Außenfläche 90a und der weiteren Außenfläche 92a des Trägerelements 22a an. Das Schutzelement 84a ist, insbesondere mittels einer Klebeverbindung, einstückig mit dem Trägerelement 22a verbunden. Es ist aber auch denkbar, dass das Schutzelement 84a mittels einer form- und/oder kraft schlüssigen Verbindung an dem Trägerelement 22a befestigt ist, wobei insbe sondere das Trägerelement 22a in einem Bereich der äußeren Kante 82a, der Außenfläche 90a und/oder der weiteren Außenfläche 92a zumindest ein oder mehrere Form- und/oder Kraftschlussfortsätze aufweist, die dazu vorgesehen sind, das Schutzelement 84a zu befestigen. Die Schutzeinheit 80a, insbesondere das Schutzelement 84a, ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vor zugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C und ganz be sonders bevorzugt mehr als 240°C, aufweist. Die Schutzeinheit 80a, insbesonde re das Schutzelement 84a, ist zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugswei se kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz be sonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Die Schutzeinheit 80a, insbesondere das Schutzelement 84a, ist zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelz temperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbeson dere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Die Schutzeinheit 80a, insbesondere das Schutzelement 84a, ist aus einem Kunststoff, insbesondere einem Thermoplast, ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, dass die Schutzeinheit 80a, insbesondere das Schutzele ment 84a, aus einem Polyamid und/oder aus einem Gummi ausgebildet ist. Vor zugsweise ist das Schutzelement 84a aus einem Material ausgebildet, das eine geringere Steifigkeit aufweist als das Trägerelement 22a, insbesondere das Ma- terial, aus dem das Trägerelement 22a ausgebildet ist. Die Schutzeinheit 80a, insbesondere das Schutzelement 84a, ist wechselbar ausgebildet ist, wobei ins besondere die Schutzeinheit 80a, insbesondere das Schutzelement 84a, rück standslos und/oder zerstörungsfrei von dem Trägerelement 22a trennbar ist. Es sind aber auch andere Ausgestaltungen der Schutzeinheit 80a denkbar, bei spielsweise mit mehr als einem Schutzelement 84a, welche entlang der äußeren Kante 82a, der Außenfläche 90a und/oder der weiteren Außenfläche 92a ange ordnet sind. Insbesondere in einer Ausgestaltung, bei der die Schutzeinheit 80a mehr als ein Schutzelement 84a aufweist, ist denkbar, dass die Schutzelemente 84a die äußere Kante 82a, die Außenfläche 90a und/oder die weitere Außenflä che 92a des Trägerelements 22a lediglich teilweise bedecken, beispielsweise in einem Bereich von Ecken einer Grundform des Trägerelements 22a. Alternativ ist denkbar, dass das Schutzelement 84a, insbesondere ausschließlich, über die weitere Außenfläche 92a an dem Trägerelement 22a angeordnet ist, wobei ins besondere sich das Schutzelement 84a senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet von der Bewegungsachse 26a aus über die äußere Kante 82a des Trägerelements 22a hinaus erstreckt. Alternativ ist denk bar, dass das Schutzelement 84a, insbesondere ausschließlich, an der Außen fläche 90a des Trägerelements 22a am Trägerelement 22a angeordnet ist. Das Schutzelement 84a weist, insbesondere senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet, eine äußere Kante oder Fläche auf, die ei nen größeren minimalen Abstand zur Bewegungsachse aufweist als die äußere Kante 82a und/oder die Außenfläche 90a des Trägerelements 22a.

In Figur 2 ist eine Explosionsskizze der Schleifwerkzeugvorrichtung 12a gezeigt. Die Befestigungseinheit 18a umfasst ein Befestigungselement 28a zur Befesti gung des Schleifmittels 20a an der Trägereinheit 16a, insbesondere an dem Trä gerelement 22a, das aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelz temperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevor zugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, auf weist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement 28a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausge bildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Befestigungselement 28a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelz temperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbeson dere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a ist aus einem anderen Material ausgebildet als das Trägerelement 22a. Die Be wegungsachse 26a verläuft mittig durch das Trägerelement 22a und das Befesti gungselement 28a der Befestigungseinheit 18a. Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a ist als Teil einer Klettverbindung ausgebildet. Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a weist in einer Haupterstre ckungsebene des Befestigungselements 28a der Befestigungseinheit 18a be trachtet eine Grundform auf, wobei zumindest eine äußere Kontur der Grundform des Befestigungselements 28a der Befestigungseinheit 18a einer äußeren Kontur einer Grundform des Trägerelements 22a entspricht. Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a ist korrespondierend zu einem Befestigungs element 78a des Schleifmittels 20a ausgebildet. Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a ist zumindest größtenteils aus einem faserverstärk ten Thermoplast ausgebildet.

Die Befestigungseinheit 18a weist ein als Klebemittel ausgebildetes Haftelement 30a auf, welches dazu vorgesehen ist, das als Klettverbindung ausgebildete Be festigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a wechselbar an dem Trä gerelement 22a zu befestigen. Das Haftelement 30a ist dazu vorgesehen, dass Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a stoffschlüssig mit dem Trägerelement 22a zu verbinden. Das Haftelement 30a ist in der Figur 2 in einem an dem Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a angeordneten Zustand gezeigt. Das Haftelement 30a erstreckt sich zumindest größtenteils über eine dem Trägerelement 22a zugewandte Fläche 32a des Befestigungselements 28a der Befestigungseinheit 18a. Insbesondere ist das Haftelement 30a gleich mäßig verteilt über die dem Trägerelement 22a zugewandte Fläche des Befesti gungselements 28a der Befestigungseinheit 18a angeordnet. Das Haftelement 30a ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Haftelement 30a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im We sentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztem peratur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevor zugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Haftelement 30a zumindest größten teils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Das Trägerelement 22a weist eine Kontaktfläche 34a auf, die als eine ebene Fläche ausgebildet ist. Die Befestigungseinheit 18a ist über die Kontaktfläche 34a an dem Trägerelement 22a angeordnet. Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a und das Haftelement 30a sind an der Kontaktfläche 34a des Trägerelements 22a an dem Trägerelement 22a angeordnet. Es sind auch andere Ausgestaltungen der Befestigungseinheit 18a, insbesondere des Haftelements 30a, denkbar, wobei insbesondere das Haftelement 30a derart ausgebildet ist, dass das Befesti gungselement 28a über das Haftelement 30a unlösbar mit dem Trägerelement 22a verbunden ist. Die Kontaktfläche 34a ist an einer dem Verbindungsbereich 14a abgewandten Seite der Trägereinheit 16a, insbesondere des Trägerelements 22a, angeordnet. Das Trägerelement 22a weist in der Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet eine dreieckförmige Grundform auf, wobei insbesondere Ecken der Grundform abgerundet ausgebildet sind.

Das Trägerelement 22a begrenzt sechs Ausnehmungen 36a, die dazu vorgese hen sind, Wärme von dem Schleifmittel 20a und/oder dem Trägerelement 22a an eine die Trägereinheit 16a umgebende Umgebung abzuleiten. Das Trägerele ment 22a ist derart ausgebildet, dass sich die Ausnehmungen 36a von einer Sei te, an der die Kontaktfläche 34a angeordnet ist, vorzugsweise über eine maxima le Stärke des Trägerelements 22a, zu einer dem Verbindungsbereich 14a zuge wandten Seite des Trägerelements 22a erstrecken. Das Trägerelement 22a ist derart ausgebildet ist, dass die Ausnehmungen 36a über die Kontaktfläche 34a des Trägerelements 22a um die Bewegungsachse 26a, insbesondere den Ver bindungsbereich 14a, gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Die Ausnehmungen 36a begrenzende Flächen 38a des Trägerelements 22a weisen in der Haupter streckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet eine identische Grundform auf. Vorzugsweise sind die die Ausnehmungen 36a begrenzenden Flächen senk recht zur Kontaktfläche 34a angeordnet. Die von dem Trägerelement 22a be grenzten Ausnehmungen 36a sind dazu vorgesehen, zumindest eine Diffusion von, insbesondere in einem Bearbeitungsbereich 40a des Schleifmittels 20a, bei einem Schleifprozess entstehender Wärme von der Kontaktfläche 34a zu einer der Befestigungseinheit 18a abgewandten Seite der Trägereinheit 16a, insbe sondere des Trägerelements 22a, vorzugsweise im Vergleich zu einer Ausgestal tung des Trägerelements 22a bei der das Trägerelement 22a ausnehmungsfrei ausgebildet ist, zu erhöhen. Der Verbindungsbereich 14a begrenzt über eine Au ßenseite 33a sechs Ausnehmungen 35a, die in einem an der Trägereinheit 16a befestigten Zustand des Verbindungsbereichs 14a, insbesondere senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet, deckungsgleich zu den Ausnehmungen 36a des Trägerelements 22a angeordnet sind. Vorzugswei se ist die Außenseite 33a des Verbindungsbereichs 14a in Bereichen der von dem Trägerelement 22a und dem Verbindungsbereich 14a begrenzenden Aus nehmungen 35a, 36a zumindest teilweise parallel, insbesondere bündig, mit den die vom Trägerelement 22a begrenzten Ausnehmungen 36a begrenzenden Flä chen 32a des Trägerelements 22a angeordnet. Insbesondere begrenzt das Trä gerelement 22a zumindest eine weitere Ausnehmung 37a, die sich um die Be wegungsachse 26a erstreckt. Die weitere Ausnehmung 37a ist in einer Haupter streckungsebene des Trägerelements 22a betrachtet in einem Bereich des Trä gerelements 22a angeordnet, in dem der Verbindungsbereich 14a an dem Trä gerelement 22a angeordnet ist. Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen der Trägereinheit 16a, insbesondere des Trägerelements 22a, denkbar.

Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12a weist eine Wärmeübertragungsbeschichtung 42a auf, die zwischen der Trägereinheit 16a, insbesondere dem Trägerelement 22a, und der Befestigungseinheit 18a, vorzugsweise an der Kontaktfläche 34a, angeordnet ist. Es ist aber auch denkbar, dass die Wärmeübertragungsbeschich tung 42a an einer der Trägereinheit 16a, insbesondere dem Trägerelement 22a, abgewandten Seite der Befestigungseinheit 18a, insbesondere des Befesti gungselements 28a der Befestigungseinheit 18a, an der Befestigungseinheit 18a angeordnet ist. Die Wärmeübertragungsbeschichtung 42a liegt zumindest im Wesentlichen vollflächig an dem Befestigungselement 28a der Befestigungsein heit 18a an. Die Wärmeübertragungsbeschichtung 42a weist eine größere Wär meleitkenngröße auf, wie die Trägereinheit 16a, insbesondere das Trägerele ment 22a, und/oder die Befestigungseinheit 18a, insbesondere das Befesti gungselement 28a der Befestigungseinheit 18a. Die Wärmeübertragungsbe schichtung 42a ist aus Kupfer ausgebildet. Es sind aber auch andere Ausgestal tungen der Wärmeübertragungsbeschichtung 42a denkbar, wobei die Wärme übertragungsbeschichtung 42a beispielsweise aus einem Edelmetall und/oder einem Erdalkalimetall, einer Kohlenstoffverbindung, insbesondere Graphen, Di amant, und/oder einem graphennahen Graphit o. dgl. ausgebildet ist. Die Wär meübertragungsbeschichtung 42a ist insbesondere auf das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a aufgedampft.

Das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a liegt über das Haf telement 30a zumindest im Wesentlichen vollflächig an dem Trägerelement 22a, insbesondere der Kontaktfläche 34a, an. Die Befestigungseinheit 18a, insbeson dere das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a, begrenzt sechs Aussparungen 44a, die dazu vorgesehen sind, Wärme von dem Schleifmittel 20a und/oder der Trägereinheit 16a an eine die Befestigungseinheit 18a, insbesonde re das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a, umgebende Um gebung abzuleiten. Die Befestigungseinheit 18a, insbesondere das Befesti gungselement 28a der Befestigungseinheit 18a, ist derart ausgebildet, dass sich die Aussparungen 44a von einer Seite, an der das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a an der Kontaktfläche 34a angeordnet ist, über eine ma ximale Stärke 46a der Befestigungseinheit 18a, insbesondere des Befestigungs elements 28a der Befestigungseinheit 18a, zu einer dem Schleifmittel 20a zuge wandten Seite der Befestigungseinheit 18a, insbesondere des Befestigungsele ments 28a der Befestigungseinheit 18a, erstrecken. Das Befestigungselement 28a ist derart ausgebildet, dass die Aussparungen 44a in der Haupterstre ckungsebene des Befestigungselements 28a der Befestigungseinheit 18a be trachtet gleichmäßig um die Bewegungsachse 26a angeordnet sind. Insbesonde re begrenzt das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a um die Bewegungsachse 26a eine Ausnehmung 48a, die korrespondierend zu der weite ren Ausnehmung 37a des Trägerelements 22a um die Bewegungsachse 26a angeordnet ist. Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen der Befestigungs einheit 18a, insbesondere des Befestigungselements 28a der Befestigungsein heit 18a, denkbar, beispielsweise als, insbesondere wiederlösbare, Klebeverbin dung, als ein Haken, als eine Klammer, als ein Unterdruckelement o. dgl.

In Figur 3 ist das Schleifwerkzeugsystem 10a in einer parallel zur Bewegungs achse 26a ausgerichteten Schnittebene gezeigt. Insbesondere sind die in der Figur 3 gezeigten Schichtdicken der einzelnen Elemente zur besseren Übersicht schematisch dargestellt und nicht maßstabsgetreu dargestellt. Vorzugsweise ist in der Figur 3 eine von der äußeren Kante 82a und/oder der Außenseite 88a be- abstandete Schnittebene gezeigt, wobei insbesondere die Schutzeinheit 80a in der Figur 3 nicht gezeigt ist Die Trägereinheit 16a, insbesondere das Trägerele ment 22a, weist senkrecht zur Kontaktfläche 34a der Trägereinheit 16a mit der Befestigungseinheit 18a eine maximale Stärke 50a von zumindest im Wesentli chen 2 mm auf. Es sind aber auch denkbar, dass die Trägereinheit 16a, insbe sondere das Trägerelements 22a, eine maximale Stärke 50a von weniger als 2 mm, besonders bevorzugt von zumindest im Wesentlichen 1 mm, 0,8 mm oder 0,6 mm, aufweist. Das Trägerelement 22a weist an der Kontaktfläche 34a eine Ebenheit von maximal 2% der maximalen Stärke auf. Das Trägerelement 22a ist derart ausgebildet, dass sich die maximale Stärke 50a von der Kontaktfläche 34a bis zu einer Anlagefläche des Trägerelements 22a erstreckt, an der der Verbin dungsbereich 14a an dem Trägerelement 22a anliegt, wobei insbesondere der Verbindungsbereich 14a in der Figur 3 nicht gezeigt ist. Die Befestigungseinheit 18a, insbesondere das Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a, weist senkrecht zu einer der Kontaktfläche 34a des Trägerelements 22a zuge wandten Fläche des Befestigungselements 28a der Befestigungseinheit 18a eine maximale Stärke 46a von 2 mm auf. Das Haftelement 30a weist senkrecht zu einer der Kontaktfläche 34a des Trägerelements 22a zugewandten Fläche des Haftelements 30a eine maximale Stärke 52a von 1 mm auf.

Das Schleifmittel 20a umfasst eine Arbeitsfläche 54a, die eine Vielzahl von Schleifelementen aufweist, und eine Verbindungsfläche 53a zu einer Verbindung mit der Befestigungseinheit 18a der Schleifwerkzeugvorrichtung 12a. Die Verbin- dungsfläche 53a umfasst ein als Teil einer Klettverbindung ausgebildetes Befes tigungselement 78a, welche aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vor zugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz beson ders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement 78a des Schleifmit tels 20a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen voll ständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur auf weist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Befestigungselement 78a des Schleifmittels 20a zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Das Befestigungselement 78a des Schleifmittels 20a ist korrespondierend zu dem Befestigungselement 28a der Befestigungseinheit 18a ausgebildet ist. Das Be festigungselement 78a des Schleifmittels 20a ist aus einem faserverstärkten Thermoplast ausgebildet. Die Verbindungsfläche 53a, insbesondere das Befesti gungselement 78a des Schleifmittels 20a, liegt zumindest im Wesentlichen voll flächig an einer den Schleifelementen abgewandten Seite der Arbeitsfläche 54a an der Arbeitsfläche 54a an. Die Verbindungsfläche 53a, insbesondere das Be festigungselement 78a des Schleifmittels 20a, erstreckt sich über eine gesamte Seite der Arbeitsfläche 54a. Die Arbeitsfläche 54a und die Verbindungsfläche 53a weisen in einer Haupterstreckungsebene des Schleifmittels 20a betrachtet jeweils eine Grundform auf, wobei zumindest eine äußere Kontur der Grundform der Arbeitsfläche 54a und der Verbindungsfläche 53a einer äußeren Kontur der Grundform des Trägerelements 22a entspricht. Die Arbeitsfläche 54a weist paral lel zur Bewegungsachse 26a eine maximale Stärke 56a von 2 mm auf. Die Ver bindungsfläche 53a, insbesondere das Befestigungselement 78a des Schleifmit tels 20a, weist parallel zur Bewegungsachse 26a eine maximale Stärke 58a von 2 mm auf. Das Schleifmittel 20a umfasst eine Wärmeübertragungsbeschichtung 60a, die zwischen der Arbeitsfläche 54a und dem Befestigungselement 78a des Schleifmittels 20a angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Wärmeübertragungsbe schichtung 60a des Schleifmittels 20a dazu vorgesehen, an der Arbeitsfläche 54a bei einem Schleifprozess entstehende Wärme abzuführen. Die Wärmeübertra gungsbeschichtung 60a der Schleifwerkzeugvorrichtung 12a und die Wärme übertragungsbeschichtung 42a des Schleifmittels 20a sind jeweils als eine ebene dünne Schicht ausgebildet und weisen parallel zur Bewegungsachse 26a eine maximale Stärke 62a von 0,3 mm auf. Die Wärmeübertragungsbeschichtung 60a des Schleifmittels 20a liegt zumindest im Wesentlichen vollflächig an der Arbeits fläche 54a und an dem Befestigungselement 78a des Schleifmittels 20a an. Die Wärmeübertragungsbeschichtung 60a des Schleifmittels 20a weist insbesondere eine höhere Wärmeleitkenngröße auf als die Arbeitsfläche 54a und das Befesti gungselement 78a des Schleifmittels 20a. Es sind jedoch auch andere Ausge staltungen des Schleifmittels 20a, insbesondere des Befestigungselements 78a des Schleifmittels 20a, denkbar.

In den Figuren 4 bis 9 sind fünf weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung ge zeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bautei le mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 3, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 3 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 4 bis 9 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis f ersetzt.

In Figur 4 ist ein Trägerelement 22b einer Trägereinheit 16b einer alternativen Ausgestaltung einer Schleifwerkzeugvorrichtung 12b gezeigt. Die Schleifwerk zeugvorrichtung 12b weist die Trägereinheit 16b und eine Befestigungseinheit 18b zu einer lösbaren Befestigung eines Schleifmittels 20b eines Schleifwerk zeugsystems 10b an der Trägereinheit 16b auf, wobei die Trägereinheit 16b das Trägerelement 22b umfasst, an dem das Schleifmittel 20b über die Befesti gungseinheit 18b angeordnet ist. Das Trägerelement 22b ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vorzugswei se mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders be- vorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Trägerelement 22b zumindest größtenteils, ins besondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Trägerelement 22b zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesent lichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztempera tur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Die in der Figur 4 dargestellte Schleifwerkzeugvorrichtung 12b weist eine zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung zu der in der Beschrei bung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12b auf, so dass bezüglich einer Ausgestaltung der in der Figur 4 dargestellten Schleifwerk zeugvorrichtung 12b zumindest im Wesentlichen auf die Beschreibung der Figu ren 1 bis 3 verwiesen werden kann. Im Unterschied zu der in der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12a ist das Trä gerelement 22b der in der Figur 4 dargestellten Schleifwerkzeugvorrichtung 12b als Strebenstruktur 64b ausgebildet. Die Strebenstruktur 64b ist skelettartig aus gebildet. Die Strebenstruktur 64b ist aus einer Vielzahl von identischen Element arzellen 66b ausgebildet, welche jeweils aus zwölf Streben 68b gebildet sind. Die Elementarzellen 66b der Strebenstruktur 64b sind kubisch ausgebildet. Die Ele mentarzellen 66b der Strebenstruktur 64b weisen in einer Haupterstreckungs ebene der Trägereinheit 16b betrachtet eine rechteckige Grundform auf. Die Strebenstruktur 64b ist als kubisches Gitter ausgebildet, wobei Streben 68b ent lang der Gitterlinien angeordnet sind. Das Trägerelement 22b besteht aus einer Lage 72b von Elementarzellen 66b der Strebenstruktur 64b, die sich parallel zur Haupterstreckungsebene des Trägerelements 22b und senkrecht zu einer Bewe gungsachse 26b der Schleifwerkzeugvorrichtung 12b erstreckt. Die Trägereinheit 16b umfasst ein Stützelement 69b, wobei das Stützelement 69b das Trägerele ment 22b zumindest größtenteils umschließt und wobei das Stützelement 69b eine Wärmeleitkenngröße aufweist, die größer ist als eine Wärmeleitkenngröße des Trägerelements 22b. Das Stützelement 69b ist dazu vorgesehen, am Schleifmittel 20b entstehende Wärme abzuleiten. Insbesondere ist das Stützele ment 69b dazu vorgesehen, das Trägerelement 22b vor Stößen und/oder plasti schen Verformungen, insbesondere der einzelnen Streben 68b, zu schützen. Das Trägerelement 22b ist als Endoskelett ausgebildet und zumindest größtenteils innerhalb des Stützelements 69b angeordnet. Das Stützelement 69b ist aus ei nem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevor zugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Stützele ment 69b zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen voll ständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur auf weist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Stützelement 69b zumindest größtenteils, insbe sondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vor zugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Das Stützelement 69b ist zumin dest größtenteils aus einem Schaumstoff ausgebildet. Das Trägerelement 22b weist eine größere Steifigkeit auf als das Stützelement 69b. Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen der Strebenstruktur 64b und/oder des Stützelements 69b denkbar.

In Figur 5 ist ein Trägerelement 22c einer Trägereinheit 16c einer weiteren alter nativen Ausgestaltung einer Schleifwerkzeugvorrichtung 12c in einer Draufsicht gezeigt. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12c weist die Trägereinheit 16c und eine Befestigungseinheit 18c zu einer lösbaren Befestigung eines Schleifmittels 20c eines Schleifwerkzeugsystems 10c an der Trägereinheit 16c auf, wobei die Trä gereinheit 16c das Trägerelement 22c umfasst, an dem das Schleifmittel 20c über die Befestigungseinheit 18c angeordnet ist. Das Trägerelement 22c ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Trägerelement 22c zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Ma terial ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevor zugt ist das Trägerelement 22c zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Die in der Figur 5 dargestellte Schleifwerkzeugvorrichtung 12c weist eine zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung zu der in der Beschreibung der Figur 4 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12b auf, so dass bezüglich einer Ausgestaltung der in der Figur 5 dargestellten Schleifwerk zeugvorrichtung 12c zumindest im Wesentlichen auf die Beschreibung der Figur 4 verwiesen werden kann. Im Unterschied zu der in der Beschreibung der Figur 4 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12b ist das Trägerelement 22c der in der Figur 5 dargestellten Schleifwerkzeugvorrichtung 12c als Strebenstruktur 64c ausgebildet, wobei die Strebenstruktur 64c aus einer Vielzahl von Elementarma schen 70c gebildet ist. Die Elementarmaschen 70c der Strebenstruktur 64c sind wabenförmig ausgebildet und jeweils aus sechs Streben 68c gebildet. Die Stre benstruktur 64c weist entlang einer senkrecht zu einer Kontaktfläche 34c des Trägerelements 22c ausgerichteten Achse des Trägerelements 22c und/oder einer Bewegungsachse 26c der Schleifwerkzeugvorrichtung 12c betrachtet eine wabenförmige Struktur auf, wobei insbesondere die Elementarmaschen 70c der Strebenstruktur 64c in zumindest einer parallel zur Kontaktfläche 34c ausgerich teten Schnittebene jeweils die Form eines gleichseitigen Sechsecks aufweisen. Das Trägerelement 22c besteht aus mehr als einer Lage 72c von Elementarma schen 70c der Strebenstruktur 64c, wobei in der Figur 5 nur eine Lage 72c ge zeigt ist. Die Lagen 72c der Elementarmaschen 70c sind über Streben 68c ver bunden und entlang einer senkrecht zur Kontaktfläche 34c ausgerichteten Achse des Trägerelements 22c zumindest teilweise zueinander verschoben angeordnet. Die Lagen der Elementarmaschen 70c erstrecken sich senkrecht zur Bewe gungsachse 26c und/oder parallel zur Kontaktfläche 34c. Die Lagen der Elemen- tarmaschen 70c sind entlang der senkrecht zur Kontaktfläche 34c ausgerichteten Achse des Trägerelements 22c, insbesondere der Bewegungsachse 26c, von Lage zu Lage alternierend entlang zumindest einer parallel zur Kontaktfläche 34c ausgerichteten Achse verschoben angeordnet. Insbesondere ist die Streben struktur 64c als eine Graphitstruktur ausgebildet.

In Figur 6 ist eine alternative Ausgestaltung eines Schleifwerkzeugsystems lOd in einer Draufsicht gezeigt. Das in der Figur 6 dargestellte Schleifwerkzeugsystem lOd weist eine zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung zu dem in der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugsystem 10a auf, so dass bezüglich einer Ausgestaltung des in der Figur 6 dargestellten Schleifwerkzeugsystems lOd zumindest im Wesentlichen auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden kann. Im Unterschied zu dem in der Be schreibung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugsystem 10a weist das in der Figur 6 dargestellte Schleifwerkzeugsystem lOd ein Schleifmittel 20d auf, welches lediglich an einer Seite einer Bewegungsachse 26d einer Schleif werkzeugvorrichtung 12d angeordnet ist. Das Schleifwerkzeugsystem lOd ist zu einer Verwendung mit einer als oszillierend antreibbare Multifunktionswerkzeug maschine ausgebildeten Schleifwerkzeugmaschine vorgesehen. Die Schleifwerk zeugvorrichtung 12d weist eine Trägereinheit 16d und eine Befestigungseinheit 18d zu einer lösbaren Befestigung eines Schleifmittels 20d an der Trägereinheit 16d auf, wobei die Trägereinheit 16d ein Trägerelement 22d umfasst, an dem das Schleifmittel 20d über die Befestigungseinheit 18d angeordnet ist. Das Trä gerelement 22d ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztempe ratur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vor teilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Trägerelement 22d zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollstän dig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, beson ders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Trägerelement 22d zumindest größtenteils, insbeson dere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, wel ches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 180°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 200°C, vorzugs- weise kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 250°C. Es ist denkbar, dass die Schleifwerkzeugvor richtung 12d, analog zu der in den Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerk zeugvorrichtung 12a eine Schutzeinheit 80d umfasst, welche in der Figur 6 nicht gezeigt ist. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12d umfasst einen Verbindungsbe reich 14d der um die Bewegungsachse 26d angeordnet ist. Das Trägerelement 22d ist um die Bewegungsachse 26d angeordnet und weist in eine Richtung von der Bewegungsachse 26d weg einen Trägerbereich 74d auf, an dem das Schleifmittel 20d über die Befestigungseinheit 18d an dem Trägerelement 22d befestigbar ist. Der Trägerbereich 74d weist zumindest teilweise eine dreieckige Grundform auf, wobei insbesondere Ecken der Grundform abgerundet ausgebil det sind. Es sind aber auch Ausgestaltungen des Trägerelements 22d denkbar, bei denen die Grundform beispielsweise sternförmig, eine quadratförmig und/oder eine kreisförmig ausgebildet ist. Die Befestigungseinheit 18d weist ein als wiederlösbare Klebeverbindung ausgebildetes Befestigungselement 28d zur Befestigung des Schleifmittels 20d an der Trägereinheit 16d auf, welches in dem Trägerbereich 74d an dem Trägerelement 22d angeordnet ist. Das Befestigungs element 28d der Befestigungseinheit 18d ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement 28d zu mindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbe sondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders be vorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Befestigungselement 28d zumindest größtenteils, insbesonde re zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, wel ches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugs weise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Das Trägerelement 22d weist senkrecht zu einer Kontaktfläche 34d der Trägereinheit 16d mit der Befestigungseinheit 18d eine maximale Stärke 50d von 2 mm auf. Die Kontaktfläche 34d erstreckt sich über eine gesamte dem Verbindungsbereich 14d zugewandte Fläche des Trä gerelements 22d innerhalb des Trägerbereichs 74d. Insbesondere ist die Kon taktfläche 34d senkrecht zur Bewegungsachse 26d an dem Trägerelement 22d angeordnet. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12d umfasst eine Wärmeübertra gungsbeschichtung 42d, die an einer der Trägereinheit 16d, insbesondere dem Trägerelement 22d, abgewandten Seite der Befestigungseinheit 18d an dem Be festigungselement 28d der Befestigungseinheit 18d angeordnet ist. Die Befesti gungseinheit 18d weist ein als Klebemittel ausgebildetes Haftelement 30d auf, welches dazu vorgesehen ist, das Befestigungselement 28d der Befestigungs einheit 18d, insbesondere unlösbar, an dem Trägerelement 22d zu befestigen.

Es ist jedoch auch denkbar, dass das Halteelement 30d derart ausgebildet ist, dass das Befestigungselement 28d über das Halteelement 30d wechselbar an dem Trägerelement 22d befestigt ist. Das Befestigungselement 28d der Befesti gungseinheit 18d liegt über das Haftelement 30d vollflächig an dem Trägerele ment 22d an, insbesondere innerhalb des Trägerbereichs 74d. Das Schleifmittel 20d umfasst eine Arbeitsfläche 54d, die eine Vielzahl von Schleifelementen auf weist, und eine Schnittstelle 76d zu einer Anordnung des Schleifmittels 20d an der Befestigungseinheit 18d der Schleifwerkzeugvorrichtung 12d. Die Schnittstel le 76d weist ein Befestigungselement 78d auf, das aus einem Material ausgebil det ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 160°C, insbesondere mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft be vorzugt mehr als 250°C, aufweist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement 78d des Schleifmittels 76d zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelz temperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugsweise kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Bevorzugt ist das Befestigungselement 78d des Schleifmittels 76d zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentli chen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die kleiner ist als 350°C und größer ist als 160°C, insbesondere kleiner ist als 300°C und größer ist als 180°C, vorzugsweise kleiner ist als 280°C und größer ist als 200°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 220°C und ganz besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und größer ist als 240°C. Das Befestigungselement 78d des Schleifmittels 20d ist als eine Haft oberfläche ausgebildet und zu einem Zusammenwirken mit dem Befestigungs element 28d der Befestigungseinheit 18d vorgesehen.

In den Figuren 7 und 8 ist eine weitere alternative Ausgestaltung einer Schleif werkzeugvorrichtung 12e gezeigt. Insbesondere ist die Schleifwerkzeugvorrich tung 12e als Teil eines Schleifwerkzeugsystems lOe ausgebildet. In Figur 7 ist eine Schnittansicht eines Trägerelements 22e einer Trägereinheit 16e der Schleifwerkzeugvorrichtung 12e und eines Schutzelements 84e einer Schutzein heit 80e der Schleifwerkzeugvorrichtung 12e gezeigt, wobei insbesondere eine Schnittebene eine gemeinsame Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und des Schutzelements 84e umfasst. Das Trägerelement 22e und das Schutzele ment 84e sind in Figur 7 in einem aneinander angeordneten Zustand gezeigt. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12e umfasst die Trägereinheit 16e und eine Befesti gungseinheit 18e (in Figur 7 nicht gezeigt) zu einer lösbaren Befestigung eines Schleifmittels, insbesondere eines Schleifpapiers oder eines Schleifvlies, an der Trägereinheit 16e. Die Trägereinheit 16e umfasst das Trägerelement 22e, an dem das Schleifmittel über die Befestigungseinheit 18e anordenbar ist. Das Trä gerelement 22e ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelztempe ratur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vor teilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12e umfasst die Schutzeinheit 80e, die an dem Trägerelement 22e angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, insbesondere bei einem Schleifvorgang, ein Werkstück, das Trägerelement 22e oder eine externe Einheit, insbesondere vor Beschädi gungen, zu schützen und/oder ein, insbesondere direktes, Anschlägen des Trä gerelements 22e an dem Werkstück oder an der externen Einheit zu dämpfen.

Die in den Figuren 7 und 8 dargestellte Schleifwerkzeugvorrichtung 12e weist eine zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung zu der in der Beschrei bung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12a auf, so dass bezüglich einer Ausgestaltung der in den Figuren 7 und 8 dargestellten Schleifwerkzeugvorrichtung 12e zumindest im Wesentlichen auf die Beschrei bung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden kann. Im Unterschied zu der in der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12a weist das Schutzelement 84e der Schutzeinheit 80e der in den Figuren 7 und 8 dargestellten Schleifwerkzeugvorrichtung 12e eine Schmelztemperatur von mehr als 220°C, vorzugsweise mehr als 240°C und bevorzugt mehr als 260°C, auf. Insbesondere ist die Schutzeinheit 80e aus dem Schutzelement 84e gebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schutzeinheit 80e mehr als ein Schutzelement 84e umfasst, die jeweils an dem Trägerelement 22e angeordnet sind. Das Schut zelement 84e weist entlang einer Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e betrachtet eine äußere Kante 98e auf, die einen größeren minimalen Abstand lOOe zu einer Bewegungsachse 26e und/oder zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzele ments 84e aufweist als eine äußere Kante 102e des Trägerelements 22e. Die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e um fasst in einer Haupterstreckungsebene 103e des Trägerelements 22e betrachtet einen geometrischen Mittelpunkt einer Form des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e. Bevorzugt ist die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene 103e des Trägerelements 22e angeordnet. Vorzugs weise ist die äußere Kante 102e des Trägerelements 22e in der Haupterstre ckungsebene 103e des Trägerelements 22e betrachtet Teil einer äußeren Kontur des Trägerelements 22e.

Das Schutzelement 84e ist an einer Außenseite des Trägerelements 22e ange ordnet, die dem Schleifmittel und/oder einer Kontaktfläche 34e des Trägerele ments 22e abgewandt ist. Das Schutzelement 84e liegt an der äußeren Kante 102e des Trägerelements 22e an. Vorzugsweise ist das Schutzelement 84e be- abstandet von der Kontaktfläche 34e des Trägerelements 22e und/oder von dem Schleifmittel angeordnet. Das Trägerelement 22e weist eine Außenfläche 114e auf, die an einer der Kontaktfläche 34e des Trägerelements 22e abgewandten Seite der Außenfläche 114e des Trägerelements 22e über das Schutzelement 84e zumindest teilweise bedeckt ist. Die Außenfläche 114e des Trägerelements 22e ist zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene 103e des Trägerelements 22e ausgerichtet und um die Bewegungsachse 26e und/oder die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzele ments 84e angeordnet. Insbesondere bildet die Außenfläche 114e des Trä gerelements 22e die äußere Kante 102e des Trägerelements 22e aus. Die äuße re Kante 102e des Trägerelements 22e ist innerhalb der Haupterstreckungsebe- ne 103e des Trägerelements 22e angeordnet und erstreckt sich zumindest im Wesentlichen vollständig um die Bewegungsachse 26e und/oder die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e. Die Außenflä che 114e des Trägerelements 22e begrenzt über eine Seitenkante der Außenflä che 114e des Trägerelements 22e die Kontaktfläche 34e des Trägerelements 22e. Das Schutzelement 84e ist entlang der äußeren Kante 102e und/oder der Außenfläche 114e des Trägerelements 22e zumindest im Wesentlichen vollstän dig um die Bewegungsachse 26e und/oder die Mittelachse 96e am Trägerele ment 22e angeordnet. Das Schutzelement 84e umgreift die äußere Kante 102e des Trägerelements 22e zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e betrachtet. Das Schutzelement 84e erstreckt sich zumindest größtenteils über eine maximale Stärke 50e des Trägerelements 22e, insbesondere an der äußeren Kante 102e des Trägerelements 22e. Bevorzugt weist das Schutzelement 84e, insbesondere senkrecht zur Haupterstreckungs ebene 103e des Trägerelements 22e betrachtet, eine maximale Stärke 86e von insbesondere mindestens 0,3 mm, vorzugsweise mindestens 0,5 mm, bevorzugt mindestens 0,8 mm und besonders bevorzugt mindestens 1 mm, auf. Bevorzugt beträgt eine minimale Stärke 86e des Schutzelements 84e höchstens 1 cm, vor zugsweise höchstens 0,5 mm und bevorzugt höchstens 3 mm. Vorzugsweise ist die maximale Stärke 86e des Schutzelements 84e kleiner als die maximale Stär ke 50e des Trägerelements 22e. Vorzugsweise ist die Schutzeinheit 80e, insbe sondere das Schutzelement 84e, zumindest größtenteils, insbesondere zumin dest im Wesentlichen vollständig, aus dem Material ausgebildet, welches eine Schmelztemperatur aufweist, die insbesondere kleiner ist als 350°C, vorzugswei se kleiner ist als 300°C, besonders bevorzugt kleiner ist als 280°C und ganz be sonders bevorzugt kleiner ist als 260°C. Die Schutzeinheit 80e, insbesondere das Schutzelement 84e, ist aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff ausgebil det. Es sind aber auch andere Ausgestaltungen der Schutzeinheit 80e, insbe sondere des Schutzelements 84e, denkbar, beispielsweise aus einem Thermo plast oder einem Polyamid, und/oder aus einem Gummi, aus einem partiell aro matischen Polyamid, insbesondere vom Typ Grivory GV-5H, oder aus Polyphe- nylensulfid. Vorzugsweise ist das Schutzelement 84e aus einem Material ausge bildet, das eine geringere Steifigkeit aufweist als das Trägerelement 22e, insbe sondere das Material, aus dem das Trägerelement 22e ausgebildet ist. Es ist denkbar, dass die Schutzeinheit 80e, insbesondere das Schutzelement 84e, wechselbar ausgebildet ist, wobei insbesondere die Schutzeinheit 80e, insbe sondere das Schutzelement 84e, rückstandslos und/oder zerstörungsfrei von dem Trägerelement 22e trennbar ist. Alternativ ist denkbar, dass die Schutzein heit 80e mehr als ein Schutzelement 84e umfasst, welche entlang der äußeren Kante 102e und/oder der Außenfläche 114e des Trägerelements 22e am Trä gerelement 22e angeordnet sind. Insbesondere in einer Ausgestaltung, bei der die Schutzeinheit 80e mehr als ein Schutzelement 84e aufweist, ist denkbar, dass die Schutzelemente 84e der Schutzeinheit 80e die äußere Kante 102e und/oder die Außenfläche 114e des Trägerelements 22e lediglich teilweise bede cken, beispielsweise in einem Bereich von Ecken einer Grundform des Trä gerelements 22e.

Das Schutzelement 84e weist zwei Außenflächen 112e, 113e auf, die, insbeson dere in zumindest einem an dem Trägerelement 22e angeordneten Zustand des Schutzelements 84e, in einer die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e umfassenden Schnittebene betrachtet relativ zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e zumindest im Wesentlichen schräg ausgebildet sind. Die äußere Kante 98e des Schutzelements 84e begrenzt die Außenflächen 112e, 113e des Schutzelements 84e zumindest teilweise, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig um die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e betrachtet. Bevorzugt ist eine Haupterstreckungsebene des Schutzelements 84e in zumindest einem an dem Trägerelement 22e angeordneten Zustand des Schutzelements 84e zumindest im Wesentlichen parallel zur Haupterstreckungs ebene 103e des Trägerelements 22e angeordnet. Die Außenflächen 112e, 113e des Schutzelements 84e weisen zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Mit telachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e jeweils einen größeren maximalen Abstand 104e zur Mittelachse 96e des Trägerele ments 22e und/oder des Schutzelements 84e auf als die äußere Kante 102e des Trägerelements 22e. Das Schutzelement 84e weist eine Verbindungsrichtung 116e auf, wobei das Schutzelement 84e dazu vorgesehen ist, über eine Bewe gung in Verbindungsrichtung 116e an dem Trägerelement 22e angeordnet, ins besondere befestigt, zu werden. Die Verbindungsrichtung 116e ist zumindest im Wesentlichen parallel zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e angeordnet. Die Verbindungsrichtung 116e ist zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Schutzelements 84e ausgerichtet. Die zwei Außenflächen 112e, 113e des Schutzelements 84e wei sen jeweils relativ zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e einen Winkel 118e, 120e aus einem Winkelbereich insbe sondere von 8° bis 92°, vorzugsweise von 15° bis 85° und bevorzugt von 20° bis 80°, auf. Eine Außenfläche 112e der zwei Außenflächen 112e, 113e des Schut zelements 84e weist relativ zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e einen Winkel 118e auf, der in Verbindungs richtung 116e von einem, insbesondere virtuellen, Schnittpunkt 122e einer zu mindest im Wesentlichen parallel zur Mittelachse 96e und durch die äußere Kan te 98e des Schutzelements 84e verlaufenden Geraden und der Außenfläche 112e des Schutzelements 84e aufgespannt wird. Eine weitere Außenfläche 113e der zwei Außenflächen 112e, 113e des Schutzelements 84e weist relativ zur Mit telachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e einen Winkel 120e auf, der entgegen der Verbindungsrichtung 116e von einem, insbe sondere virtuellen, Schnittpunkt 124e der zumindest im Wesentlichen parallel zur Mittelachse 96e und durch die äußere Kante 98e des Schutzelements 84e ver laufenden Geraden und der weiteren Außenfläche 113e des Schutzelements 84e aufgespannt wird. Bevorzugt bildet die weitere Außenfläche 113e des Schutze lements 84e an einer der Kontaktfläche 34e abgewandten äußeren Kante des Schutzelements 84e eine Fase aus. Insbesondere bildet die Außenfläche 112e des Schutzelements 84e an einer der Kontaktfläche 34e zugewandten äußeren Kante des Schutzelements 84e eine Fase aus. Die weitere Außenfläche 113e des Schutzelements 84e ist an einer dem Trägerelement 22e, insbesondere der Kontaktfläche 34e, abgewandten Seite des Schutzelements 84e angeordnet. Die Außenfläche 112e des Schutzelements 84e bildet zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzele ments 84e betrachtet eine, insbesondere das Schutzelement 84e in Verbin dungsrichtung 116e begrenzende, Kontur 126e des Schutzelements 84e aus. Bevorzugt sind die Außenfläche 112e und die weitere Außenfläche 113e des Schutzelements 84e beabstandet voneinander am Schutzelement 84e angeord net. Es ist aber auch denkbar, dass sich die Außenfläche 112e und die weitere Außenfläche 113e des Schutzelements 84e zumindest teilweise, insbesondere jeweils an einer Seite, gegenseitig begrenzen. Vorzugsweise sind die zwei Au ßenflächen 112e, 113e, insbesondere die Außenfläche 112e und die weitere Au- ßenfläche 113e, des Schutzelements 84e ebenflächig ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, dass die Außenfläche 112e und/oder die weitere Außenfläche 113e des Schutzelements 84e gebogen ausgebildet sind/ist.

Das Schutzelement 84e erstreckt sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e zumindest im Wesentlichen vollständig über eine maximale Erstreckung 106e des Trägerelements 22e (siehe auch Figur 8). Das Schutzelement 84e umgibt das Trägerelement 22e, insbesondere in einem montierten Zustand der Schutz einheit 80e, entlang der Mittelachse 96e des Trägerelements 22e und/oder des Schutzelements 84e betrachtet zumindest im Wesentlichen vollständig. Das Schutzelement 84e ist, insbesondere in einem montierten und/oder einem an dem Trägerelement 22e angeordneten Zustand der Schutzeinheit 80e, zumindest größtenteils, insbesondere zumindest im Wesentlichen vollständig, entlang der/einer, insbesondere oberen, äußeren Kante 102e des Trägerelements 22e angeordnet, wobei das Schutzelement 84e insbesondere an der äußeren Kante 102e und der Außenfläche 114e des Trägerelements 22e anliegt. Insbesondere in der alternativen Ausgestaltung, bei der die Schutzeinheit 80e mehr als ein Schutzelement 84e umfasst, liegen die Schutzelemente 84e jeweils an der äuße ren Kante 102e des Trägerelements 22e an und sind insbesondere beabstandet voneinander angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schutzelemente 84e zu einer Anordnung und/oder einer Befestigung am Trägerelement 22e anei nander angeordnet und/oder miteinander verbunden sind.

In Figur 8 ist eine perspektivische Ansicht des Trägerelements 22e und des Schutzelements 84e gezeigt, wobei insbesondere das Schutzelement 84e am Trägerelement 22e angeordnet ist. Das Trägerelement 22e bildet drei Haltemittel 108e aus, welche zu einem kraft- und/oder formschlüssigen Halten des Schutze lements 84e der Schutzeinheit 80e an dem Trägerelement 22e vorgesehen sind. Es sind aber auch Ausgestaltungen des Trägerelements 22e mit einer von Drei verschiedenen Anzahl an Haltemitteln 108e denkbar. Das Trägerelement 22e und die Haltemittel 108e sind einteilig ausgebildet. Die Haltemittel 108e sind als Ausnehmungen ausgebildet. Insbesondere ist das Schutzelement 84e korres pondierend zum Trägerelement 22e und den Haltemitteln 108e ausgebildet und dazu vorgesehen, insbesondere über die Haltemittel 108e, kraft- und/oder form- schlüssig mit dem Trägerelement 22e verbunden zu werden. Das Schutzelement 84e bildet drei Gegenhaltemittel 128e aus, welche dazu vorgesehen sind, zu ei nem kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden des Schutzelements 84e und des Trägerelements 22e, insbesondere bei einer Anordnung des Schutzelements 84e an dem Trägerelement 22e, mit den Haltemitteln 108e zusammenzuwirken. Besonders bevorzugt sind das Schutzelement 84e und die Gegenhaltemittel 128e einteilig ausgebildet. Die Gegenhaltemittel 128e sind jeweils korrespondie rend zu einem der Haltemittel 108e ausgebildet und angeordnet. Die Gegenhal temittel 128e sind als Fortsätze ausgebildet, die insbesondere dazu vorgesehen sind, bei einer Anordnung des Schutzelements 84e an dem Trägerelement 22e in die Haltemittel 108e einzugreifen. Es sind aber auch andere Ausgestaltungen des Trägerelements 22e, insbesondere der Haltemittel 108e, und/oder des Schutzelements 84e, insbesondere der Gegenhaltemittel 128e, denkbar. Bei spielsweise ist denkbar, dass die Gegenhaltemittel 128e als Ausnehmungen ausgebildet sind, welche zu einem Zusammenwirken mit als Stift oder anders geartete Fortsätze ausgebildeten Haltemitteln 108e vorgesehen sind. Die Halte mittel 108e sind, insbesondere von der Mittelachse 96e des Trägerelements 22e aus betrachtet, jeweils in einem äußeren Randbereich des Trägerelements 22e angeordnet, der insbesondere an die äußere Kante 102e des Trägerelements 22e angrenzt. Die Gegenhaltemittel 128e sind, insbesondere von der Mittelachse 96e des Schutzelements 84e aus betrachtet, jeweils in einem äußeren Randbe reich des Schutzelements 84e angeordnet. Die Haltemittel 108e sind an einer von der Kontaktfläche 34e abgewandten Seite des Trägerelements 22e angeord net, wobei insbesondere die Kontaktfläche 34e in der Figur 8 an einer der Bild ebene abgewandten Seite des Trägerelements 22e angeordnet ist. Die als Aus nehmungen ausgebildeten Haltemittel 108e erstrecken sich von der, von der Kontaktfläche 34e abgewandten Seite des Trägerelements 22e in Verbindungs richtung 116e und/oder zur Kontaktfläche 34e hin, wobei insbesondere die Kon taktfläche 34e beabstandet von den Haltemitteln 108e ausgebildet ist. Es ist je doch auch denkbar, dass sich die als Ausnehmungen ausgebildeten Haltemittel 108e über die gesamte Stärke 50e des Trägerelements 22e erstrecken. Die Ge genhaltemittel 128e sind an einer in Verbindungsrichtung 116e angeordneten Seite des Schutzelements 84e angeordnet. Die Haltemittel 108e sind gleichmä ßig verteilt um die Mittelachse 96e des Trägerelements 22e angeordnet. Die Ge- genhaltemittel 128e sind gleichmäßig verteilt um die Mittelachse 96e des Schut zelements 84e angeordnet.

In Figur 9 ist ein Ausschnitt einer anderen weiteren Ausgestaltung einer Schleif werkzeugvorrichtung 12f als Teil eines Schleifwerkzeugsystems lOf in einem Querschnitt gezeigt. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12f umfasst eine Trägerein heit 16f und eine Befestigungseinheit 18f zu einer lösbaren Befestigung eines, insbesondere als Schleifpapier oder Schleifvlies ausgebildeten, Schleifmittels 20f des Schleifwerkzeugsystems lOf an der Trägereinheit 16f. Die Trägereinheit 16f umfasst ein Trägerelement 22f, welches als eine Stützplatte ausgebildet ist, an dem das Schleifmittel 20f über die Befestigungseinheit 18f anordenbar ist. Das Trägerelement 22f ist aus einem Material ausgebildet, welches eine Schmelz temperatur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders be vorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und beson ders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Die in der Figur 9 dargestell te Schleifwerkzeugvorrichtung 12f weist eine zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung zu der in der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12a auf, so dass bezüglich einer Ausgestaltung der in den Figur 9 dargestellten Schleifwerkzeugvorrichtung 12f zumindest im We sentlichen auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden kann. Im Unterschied zu der in der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Schleifwerkzeugvorrichtung 12a umfasst die Befestigungseinheit 18f der in der Figur 9 dargestellten Schleifwerkzeugvorrichtung 12f ein Zwischenelement HOf, welches dazu vorgesehen ist, insbesondere zumindest im Wesentlichen zerstö rungsfrei, zumindest im Wesentlichen werkzeuglos abnehmbar und/oder wech selbar zwischen dem Trägerelement 22f und dem Schleifmittel 20f angeordnet zu werden, wobei das Zwischenelement HOf aus einem Material ausgebildet ist, welches eine Schmelztemperatur von mehr als 180°C, vorzugsweise mehr als 200°C, besonders bevorzugt mehr als 220°C, ganz besonders bevorzugt mehr als 240°C und besonders vorteilhaft bevorzugt mehr als 250°C, aufweist. Die Befestigungseinheit 18f umfasst ein Klebemittel 130f und zwei als Klettverbin- dungen ausgebildete Befestigungselemente 132f, wobei die zwei Befestigungs elemente 132f über das Klebemittel 130f jeweils stoffschlüssig an dem Zwi schenelement HOf befestigt sind. Das Zwischenelement HOf ist über die zwei Befestigungselemente 132f an dem Trägerelement 22f und/oder dem Schleifmit- tel 20f befestigbar. Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12f weist eine Wärmeüber tragungsbeschichtung 42f auf, welche an einer dem Schleifmittel 20f zugewand ten Unterseite des Zwischenelements HOf angeordnet ist. Es sind aber auch andere Ausgestaltungen der Schleifwerkzeugvorrichtung 12f, insbesondere hin sichtlich einer Anordnung der Wärmeübertragungsbeschichtung 42f oder ohne Wärmeübertragungsbeschichtung 42f, denkbar. Das Zwischenelement HOf ist aus einem Metall ausgebildet und zumindest im Wesentlichen plattenförmig aus gebildet. Es ist aber auch denkbar, dass das Zwischenelement HOf aus einem Kunststoff, insbesondere Polyurethane, ausgebildet ist. Besonders bevorzugt ist das Zwischenelement HOf aus von einem Schaumstoff verschiedenen Materia lien/Material ausgebildet. Es sind aber auch Ausgestaltungen des Zwischenele ments HOf denkbar, bei denen das Zwischenelement HOf vollständig oder zu mindest teilweise aus einem Schaumstoff ausgebildet ist. Das Zwischenelement HOf weist eine maximale Stärke 134f auf, die vorzugsweise weniger als 3 mm, vorzugsweise weniger als 2 mm und bevorzugt weniger als 1,5 mm, beträgt. Ins besondere beträgt die maximale Stärke 134f des Zwischenelements HOf min destens 0,5 mm, vorzugsweise mindestens 0,8 mm und bevorzugt mindestens 1 mm. Es ist denkbar, dass das Zwischenelement HOf Aussparungen oder Prä gungen zu einer optimierten Wärmeverteilung vom Schleifmittel 20f weg umfasst (in Figur 9 nicht gezeigt), die insbesondere zumindest teilweise an einer dem Schleifmittel 20f zugewandten Unterseite des Zwischenelements HOf angeord net sind.

Das Zwischenelement HOf weist eine Auflagefläche 136f auf, die zu einer An ordnung des Zwischenelements HOf am Trägerelement 22f vorgesehen ist. Ins besondere ist die Auflagefläche 136f an einer, insbesondere in einem montierten Zustand der Schleifwerkzeugvorrichtung 12f, dem Trägerelement 22f zugewand ten Seite des Zwischenelements HOf angeordnet. Vorzugsweise weist die Aufla gefläche 136f, insbesondere entlang der Mittelachse 96f des Trägerelements 22f betrachtet, eine zumindest im Wesentlichen identische Form auf, wie die Kontakt fläche 34f des Trägerelements 22f. Das Zwischenelement HOf umfasst eine Kontaktfläche 138f, die zu einer Anordnung des Schleifmittels 20f am Zwischen element HOf vorgesehen ist. Bevorzugt weist die Auflagefläche 136f des Zwi schenelements HOf, insbesondere entlang einer Mittelachse des Zwischenele ments HOf betrachtet, welche insbesondere in einem am Trägerelement 22f an- geordneten Zustand des Zwischenelements HOf die Mittelachse 96f des Trä gerelements 22f umfasst, eine zumindest im Wesentlichen identische Form auf, wie das Schleifmittel 20f, insbesondere eine Grundfläche des Schleifmittels 20f in einer Haupterstreckungsebene des Schleifmittels 20f. Es ist denkbar, dass die Kontaktfläche 138f und die Auflagefläche 136f des Zwischenelements HOf zu mindest im Wesentlichen identisch oder verschieden ausgebildet sind. Vorzugs weise ist denkbar, dass die Kontaktfläche 138f und die Auflagefläche 136f des Zwischenelements HOf eine voneinander verschiedene geometrische Grundform aufweisen.

Die Schleifwerkzeugvorrichtung 12f, insbesondere das Zwischenelement HOf und das Trägerelement 22f, ist/sind modular ausgebildet, wobei insbesondere ein Betrieb der Schleifwerkzeugvorrichtung 12f und/oder des Schleifwerkzeugsys tems lOf, mit und ohne Zwischenelement HOf denkbar ist. Das Zwischenelement HOf ist dazu vorgesehen, eine Kontaktfläche 34f des Trägerelements 22f zu ei nem Abstützen des Schleifmittels 20f auf eine gegebenenfalls von einer Form der Kontaktfläche 34f verschiedene Form des Schleifmittels 20f anzupassen. Vor zugsweise kann mittels des Zwischenelements HOf, insbesondere ohne eine Demontage des Trägerelements 22f, eine Bearbeitung eines Werkstücks mit voneinander verschieden ausgebildeten Schleifmitteln 20f erfolgen. Beispielswei se kann, ohne das Trägerelement 22f zu wechseln und/oder zu demontieren, zu einem Bearbeiten einer ebenen Fläche eines Werkstücks mittels eines runden Zwischenelements HOf ein rundes Schleifmittel 20f verwendet werden und/oder bei einer Bearbeitung in einer Ecke, ein mit zumindest einer Ecke ausgebildetes Zwischenelement HOf mit einem über das Zwischenelement HOf abgestützten eckigen Schleifmittel 20f verwendet werden. Das Zwischenelement HOf ist dazu vorgesehen, eine Gegenkraft der Schleifwerkzeugvorrichtung 12f, welche einer bei einer Bearbeitung eines Werkstücks vom Werkstück über das Schleifmittel 20f übertragenen Kraft auf die Schleifwerkzeugvorrichtung 12f entgegenwirkt, anzupassen, insbesondere zu einem Schutz des Werkstücks, des Schleifmittels 20f und/oder der Schleifwerkzeugvorrichtung 12f und/oder zu einem Schutz eines Benutzers. Beispielsweise ist bei einem Bearbeiten einer weicheren Oberfläche, wie beispielsweise Holz, eine geringere Gegenkraft vorteilhaft wie beispielsweise bei einem Bearbeiten von Metall, wobei für die Bearbeitung von Holz das Zwi schenelement HOf, welches insbesondere eine geringere Steifigkeit wie das Trägerelement 22f aufweist, zwischen dem Trägerelement 22f und dem Schleif mittel 20f angeordnet wird. Insbesondere ist denkbar, dass bei der Bearbeitung von Metall die Schleifwerkzeugvorrichtung 12f ohne das Zwischenelement HOf oder mit einem, insbesondere aus einem steiferen Material wie das Zwischen- element HOf ausgebildeten, weiteren Zwischenelement verwendet wird.