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Patent Searching and Data


Title:
GRIPPER WEAVING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/007600
Kind Code:
A1
Abstract:
A gripper weaving machine has at least one weft yarn picking means (6, 8) with a pierced elastic picking band (14) carrying at one end a gripping head (10, 12) and capable of being advanced then drawn back again into a shed (4) by a reciprocatingly-driven driving wheel (20). The driving wheel is provided with teeth (22) around its circumference that engage in the holes of the picking band (14). A guiding means (24) arranged on the side of the gripping head is linked to the driving wheel (20). To improve the working of the weft yarn picking means, the end (16) of the band facing away from the gripping head (10, 12) is attached to a rotary guiding means (21), so that the end of the band describes an at least approximately circular path during a complete working cycle.

Inventors:
MUELLER JAKOB (CH)
SPEICH FRANCISCO (CH)
BUEHLER ERICH (DE)
Application Number:
PCT/CH1988/000064
Publication Date:
October 06, 1988
Filing Date:
March 23, 1988
Export Citation:
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Assignee:
TEXTILMA AG (CH)
International Classes:
D03D47/27; (IPC1-7): D03D47/12; D03D47/27
Foreign References:
DE3240972A11984-05-10
FR2357673A11978-02-03
GB2039303A1980-08-06
FR2240971A11975-03-14
EP0126497A11984-11-28
EP0095137A21983-11-30
FR2514379A11983-04-15
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Claims:
P a t e n t a n p r ü c h e
1. Greiferwebmaschine mit mindestens einer Schussfadenein¬ tragvorrichtung, die ein perforiertes biegsames Eintrag¬ band (14, 14a, 14b, 58, 114) aufweist, das an einem Band¬ ende einen Greiferkopf (10, 12, 60, 110, 112) trägt und ittels eines alternierend angetriebenen Treibrades (20, 50, 92, 120) in das Webfach (4, 104) vorgeschoben und wieder zurückgezogen wird, wobei das Treibrad am Umfang verteilte Zähne (22, 94, 122) aufweist, die in die* Per¬ foration (30, 34, 124) des Ei ntragbandes eingreifen, wo¬ be weiter ein dem Treibrad auf der Seite des Greifer¬ kopfes zugeordnetes Führungsorgan (24, 24a, 24b, 61, 87, 126) zur Verhinderung des Abhebens des Eintragbandes vom Umfang des Treibrades vorhanden ist, dadurch gekennze ch¬ net, dass das dem Greiferkopf (10, 12, 60, 110, 112) ab¬ gewandte Eandende (16, 56, 116) an einer drehbaren Füh¬ rungsvorrichtung (21, 52, 93, 1 0) befestigt ist, das Ganze derart, dass das Bandende (16, 56, 116) während des ganzen Arbeitshubes eine mindestens annähernd kreisförmi¬ ge Führungsbahn beschreibt.
2. Greiferwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Führungsvorrichtung (52) ein dem Treibrad (50) zugeordnetes Führungsrad (54) aufweist, das vorzugs¬ weise ant r i ebsmäss i g mit dem Treibrad (50) gekoppelt ist.
3. Greiferwebmaschine nach Anspruch 1,' dadurch gekennzeich net, däss die Führungsvorrichtung (52) einen dem Treibrad (50) zugeordneten Führungsarm (70.) aufweist, an dessen einem Ende (70) das Bandende (56) befestigt ist und des¬ sen anderes Ende um eine' Welle (72) drehbar gelagert ist, die parallel zur Achse des Treibrades (50)' angeordnet ist, wobei der Führungsarm (70) vorzugsweise antriebs mässig mit dem Treibrad (50) gekoppelt ist,.
4. Greiferwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennze ch¬ net,, dass der Radius (R) der Führungsbahn grösser ist als der Radius (r) des Treibrades (50) .
5. Gre erwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da¬ durch gekennzeichnet, dass bei einer dem Treibrad (50) zugeordneten Führungsvorrichtung (52) zwische letzterer und dem Treibrad (50) e n eiteres Führungsorgan (64) für das Eintragband (58) vorhanden ist, das vorzugsweise dem Treibrad (50) zugeordnet ist.
6. Greiferwebmaschine nac einem d e r Ansprüche 1 bis 5, da¬ durch gekennzeichnet, dass das Eintragband (58) derart biegesteif ausgebildet ist, dass es die dem Treibrad (50) zugeordnete Führungsvorrichtung (52) antreibt.
7. Greiferwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich¬ net, dass das Treibrad (20, 92, 120) als Führungsvorrich¬ tung ausgebi ldet ist, wobei das Bandende (16, 116) am Umfang des Treibrades (20, 92, 120) befestigt ist.
8. Greiferwebmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennze ch¬ net, dass das Treibrad (92) am Umfang mindestens zwe Reihen (88a, 88b) längs einer wendeiförmigen Ba n ange¬ ordneter Zähne (94) aufweist, um das Eintragband (14a) wendelfö rmi g nebenei nander l i egend aufzuwickeln, wobei das .Treibrad (92) vorzugsweise entsprechend der Steigung der wendeiförmigen Bahn in axialer Richtung hin und her¬ fahrbar ist.
9. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da¬ durch gekennzeichnet, dass das dem Treibrad (20, 120) auf der Sei e des Greiferkopfes (10, 12, 110, 112) zugeordne¬ te Führungsorgan (24b, 126) als Gleitführung (87, 128) ausgebildet ist und vorzugsweise aus einem gleit und verschle ssfähigen Material besteht.
10. Greiferwebmasch ne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da¬ durch gekennzeichnet, dass das dem Treibrad (20, 50) auf der Seite des Greiferkopfes (10, 12, 60) zugeordnete Füh¬ rungsorgan (24, 24a, 61) ist als Führungsrad (26, 26a, 62) ausgebi ldet, das vorzugsweise antriebsmäss ig m t dem Treibrad (20, 50) gekoppelt ist.
11. Gre ferwebmaschine mach Anspruch 10, dadurch gekennzeich¬ net, dass das Führungsrad (26, 26a, 62) längs des Umfangs it Zähnen (28) ausgestattet ist, d e t dem Eintrag¬ band (14, 14a, 14b) zusammenwirken.
12. Greiferwebmaschine nach Anspruch 11 dadurch gekennzeich¬ net, dass die Perforation (34) des Eintragbandes (14b) mirdestens eine zweite Reihe (38) von Löchern (40) für den Eingriff der Zähne (28) des Führungsrades (26) auf¬ weist, wobei vorzugsweise die Tei lung und die Grosse der Löcher (40) der zweiten Reihe (38) kleiner ist als d e Teilung und Grosse der Löcher (36) der ersten Reihe (35) .
13. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan (24a) mittels einer Feder (86) unter Vorspannung am Eintrag¬ band (14) ansteht.
14. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Füh rungsorgane (26, 26a, 126, 158) aufweist, die beidseits des Auflaufberei¬ ches des Eintragbandes (14, 114) am Treibrad (20, 120) angeordnet sind.
15. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie an jeder Seite des eb¬ faches (4) eine Schussfadeneintragvorrichtung (6, 8) auf¬ weist, deren Greiferköpfe (10, 12) gegeneinander wirkend je ei ls einen Tei l der Breite des Webfaches durchwandern, derart, dass der von einem Greiferkopf (10) in das Web¬ fach (4) eingezogene Schussfaden (42) vom anderen Greifer¬ kopf (12) übernommen und vollständig durch das ebfach (4) gezogen wird.
16. Greiferwebmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeic ¬ net, dass die Greiferköpfe (10, 12, 110, 11 ) .annähernd gleiche Arbeitshübe aufweisen.
17. Greiferwebmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Greiferköpfe (10, 12, 110, 112) verschieden lange Arbeitshübe aufweisen.
18. Gre ferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie an jeder Seite des Web¬ faches (4) eine Schussfadeneintrag orrichtung (6) auf¬ weist, deren Greiferköpfe (10) gegeneinander wirken und einen en sprechenden Teil des Webfaches durchwandern, derart, dass der linke nd der rechte Greifer je einen Schussfaden e nträgt, sodass zwei Gewebeabschnitte ent¬ stehen.
19. Gre ferwebmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Schuss fadenspi tzen derart miteinander ver¬ bunden werden, dass ein Gewebe entsteht.
20. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennze chnet, dass der Greiferkopf der Schuss¬ fadeneintragvorrichtung die ganze Breite des Webfaches durchwandert und den Schussfaden über die ganze Gewebe¬ breite vollständig einzieht.
21. Greiferwebm.aschine, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 20, mit mindestens einer Schussfadeneintragvorrich¬ tung (106, 108), die ein biegsames Eintragband (114) auf¬ weist, das an einem Bandende1 einen Greiferkopf (110, 112) trägt und mit mindestens einem, Führungsorgan '(126) für das Eintragband (114), dadurc gekennzeichnet, dass das Führungsorgan (126) als Gleitführung ausgebildet ist, in deren Gleitbahn (128) gegen das Eintragband (114) wei¬ sende Austritttsöffnungen (130) für Druckluft angeordnet sind, die mit einer Dr.uckluftquelle verbunden sind.
22. Greiferwebmaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich¬ net, dass dem Treibrad (120) ein weiteres Führungsorgan (158) mit Gleitbahn und gegen das Eintragband (114) wei¬ senden D ruc luftAust r i ttsoffnungen (160) dort zugeordnet ist, wo der dem Greiferkopf (112) abgewandte Teil (154) des Eintragbandes (114) auf das Treibrad (120) aufläuft bzw. dieses verlässt.
23. Greiferwebmaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich¬ net, dass das Füh rungsorgan (126, 158) mit der Gleitbahn (128) und den DruckluftAustrittsöffnungen (130, 160) längs des gesamten Bereiches angeordnet ist, an dem das Eintragband (114) an dem Treibrad (120) aufliegt.
24. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 21 bis 23, da¬ durch gekennzeichnet, dass das Eintragband (114) perfo¬ riert ist und mit Zähnen (122) am Treibrad (120) zusa en¬ wirkt, wobei die D ru ck luft Aus t r i t t soff nungen (130, 160) beidseits der Perforationsreihe angeordnet sind.
25. ' Gre ferwebmaschine nach einem der Ansprüche 21 b s 24, da¬ durch gekennzeichnet, dass der Greiferkopf (110, 112) und das Eintragband (114) im Bereich des Webfaches (104) auf einer am Webblatt (109) angeordneten Führung (142) ge¬ führt ist, die gegen das Eintragband (114) und den Grei¬ ferkopf (110, 1.12) weisende DruckluftAustrittsöffnungen (1 4) auf eist .
26. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 21 bis 25, da¬ durch gekennzeichnet, dass in der dem Webblatt (109) zuge¬ ordneten Druck luf —Zule tung (146) eine Steuervorrichtung (148) angeordnet ist, welche die Druc luf zufuhr minde¬ stens in der Phase des Anschlagens des Schussfadens unter¬ bricht.
27. Greiferwe maschiπe nach einem der Ansprüche 21 bis 26, da¬ durch gekennzeich et, dass wenigstens in einzelnen Druck¬ luftZuleitungen (132) Mittel (134) zur Einstellung der Druckluftzufu r vorhanden sind.
28. Greiferwebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Eintragband (14, 114) ein faserverstärktes KunstStoffband ist, das beidseits R mit Fluorkunststoff (Teflon ) beschichtet ist.
29. Greiferwebmaschine nach Anspruch 28, dadurch gekennzeich¬ net, dass das Eintragba d (14, 114) aus Polyester besteht und Kohlenstofffasern und/oder Glasfasern enthält.
Description:
Greiferwebmaschine

Die Erfindung betrifft eine Greiferwebmaschine gemäss Ober¬ begriff des Anspruches 1.

Greiferwebmaschinen der eingangs genannten Art sind mehrfach bekannt. So beschreibt beispielsweise d e. EP-PS 0 126 497 e ne solche Greiferwebmaschine, bei der das Eintragband über einen Tei l des Umfanges- mit dem Treibrad in Eingriff steht, wobei sowohl am Anfang wie am Ende des Eingriffes je ein bloc kförmi ges Führungsorgan das Eintragband am Umfang des Treibrades hält. Das dem Greiferkopf abgewandte Bandende ist in einem Führungskanal geführt. Sehr nachtei lig ist es, dass die blockförmigen Führungsorgane durch die Reibung einer sehr grossen Erwärmung und grossem Verschleiss ausgesetzt sind, was sich nachtei lig auf die Arbeitsgenauigkeit und die Stand¬ zeiten auswirkt. Auch die Reibung des dem Greiferkopf abge¬ wandten Bandendes im Führungskanal führt einerseits zum Ver¬ schleiss und andererseits zu einem Kraftaufwand für das Ein- stossen des Eintragbandes in den Führungskanal, wodurch das Abheben des Eintragbandes vom Umfang der Treibrolle begün¬ stigt wi rd. Es sind auch andere Füh rungs orga ne bekannt, so beispielsweise aus der EP-OS 0 095 137 ein Führungsband, das längs des ganzen Bereiches des Eingriffes des Eintragbandes am Treibrad angeordnet i st und das Eintragband gegen den Um¬ fang des Treibrades presst . Diese Vorrichtung ist relativ kompliziert und erfordert eine relativ hohe An riebskraft aufgrund der zahlreichen Führungs- und Umlenkrollen des Füh¬ rungsbandes .

Es sind auch Greiferwebmasc inen bekannt, die mit nichtper- forierten Eintragbändern arbeiten. So ist beisp elsweise aus der CH-PS 652 764 eine solche Gre ferwebmaschine bekannt, bei der das dem Greiferkopf abgewandte Bandende fest mit ei¬ nem Treibrad verbunden ist, wobei ein Eintragband verwendet wird, das nicht perforiert ist, sodass die Kraftei nleitung über das Bandende erfolgt und das Band- ein- oder mehrlagig auf das Treibrad aufwickelbar st. Um das Abheben des Ein¬ tragbandes vom Treibrad zu verhindern, welche als Folge der am Bandende eingeleiteten An r ebskraft und/oder als Folge der Zentr fugalkraft auftritt, ist eine komplizierte Führungs¬ vorrichtung vorgesehen, die ein Sei l enthält, dessen beide Enden am Treibrad befestigt sind, und das mehrfach um das Tre brad geschlungen ist und zusätzl ch über Rollen geführt ist, welche ausserhalb des Treibrades angeordnet sind. Diese Rollen dienen einerseits zum Spannen des Seiles und anderer¬ seits zum Umlenken des Seiles von einem Führungsbereich am Umfang des Treibrades auf die Oberseite des am Treibrad auf¬ gewickelten Eintragbandes. Diese Fü rungsvorrichtung ist aus- serordent li ch kompliziert, und erfordert zusätzliche Antriebs¬ kräfte, um das Eintragband am Antriebsrad zu halten und auf¬ grund der verschlungenen Führung und Umlenkung des Seiles. Eine Steigerung der Drehzahl d.h. der Leistung der Greifer ist deshalb nicht möglich. Bei doppe l lagi gern Aufwickeln des Eintragbandes ist es überdies erforderlich, dass dieses Di¬ stanzstreifen enthält, um den Zwischenraum für das Führungs¬ sei l zwischen den einzelnen Lagen des Eintragbandes sicher¬ zustellen.

Die Drehzah len dieser bekannten Webmaschinen sind aufgrund der beschriebenen Probleme auf 400 bis 600 U/min beschränkt..

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Greiferwebmaschine der eingangs genannten Art so auszubi lden, dass eine ' Drehzah lstei' geruhig beispielsweise auf 1000 U/min möglich ist und dass dabei dennoch eine einfache Führung des Eintragbandes gewähr¬ leistet ist, welche nur geringem Verschle ss unterliegt und nur geringe Antriebskräfte erfordert und die Zentrifugalkräf¬ te n sich aufnimmt.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kenn¬ zeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Dadurch, dass das Eintragband perforiert ausgeführt st und durch ein ver¬ zahntes Antriebsrad in U fangsrichtung angetrieben wird, so¬ dass die Krafteinleitung praktisch in Bewegungsrichtung des Greiferkopfes abgegeben bzw. aufgenommen wird und dass das dem Greiferkopf abgewandte Bandende an einer drehbaren Füh¬ rungsvorrichtung befestigt ist, entfallen die für .Führungs¬ kanäle erforderlichen Reibungskräfte, was nicht nur einer Schonung des Eintragbandes zugute kommt, sondern auch das Abheben des Eintragbandes vom. Umfang des Treibrades verhin¬ dert. Dies insbesondere auch dann, wenn beispielsweise die Führungsvorrichtu g antriebsmassig mit dem Treibrad gekoppelt ist, sodass das Treibrad keinerlei Zug- oder Druckkräfte für den Abschnitt des Eintragbandes aufwenden muss, welcher dem Greiferkopf abgewandt ist. Der Antrieb und die Führung des E i nt ragba nd es i st ausserordent Lieh reibungsarm, wei l die An¬ triebskraft und die Zentrifugalkraft durch das in Umfangs-

richtung verzahnte Eingreifen von Eintragband und Antriebs¬ rad und durch das befestigte Eintragbandende mit der rund¬ laufenden Führungsvorrichtung aufgenommen wird, wodurch kein Verschleiss entsteht, was sich auf d,ie Genauigkeit und hohe Standzeit der Greiferwebmasc ine äusserst günstig auswirkt. Die geringen Reibungs räfte verringern die erforderlichen Antriebskräfte. Eine Reduktion der Antriebskräfte wird auch gefördert durch nur kleine bewegte Massen. Dies führt schliesslich alles dazu, dass wesentlich höhere Geschwindig¬ keiten bis zu 1000 U/min möglich sind und dies praktisch ohne Verschleiss, was gleichbedeu end ist mit geräuscharmem Lauf, erhöhten Standzeiten der Greiferwebmaschine und geringen Vi¬ brationen.

Vorteilhafte Ausbildungen der Greiferwebmaschine sind in den Ansprüchen 2 bis 29 beschrieben.

Die Führungsvorrichtung für das dem Greiferkopf äbgewandte Bandende des Eintragbandes kann gemäss Anspruch 2 .ein zusätz¬ liches Führungsrad sein. Dieses kann entweder durch das be¬ wegte Eintragband angetrieben werden, vorzugsweise ist das Führungsrad jedoch ant r ebs äss g mit dem Treibrad gekoppelt Die Massenkräfte lassen s ch weiter reduzieren, wenn die Füh¬ rungsvorrichtung' nach Anspruch 3 ausgestaltet ist.

Besonders vortei lhaft ist eine Ausgestaltung der Greiferweb¬ maschine nach Anspruch 4, da dann das Treibrad und damit die bewegten Massenkräfte kleingehalten werden können.

Insbesondere,, wenn die Führungsvorrichtung unabhängig vom Treibrad angeordnet ist, empfieh lt sich ein weiteres Führungs' organ gemäss Anspruch 5.

Falls die Führungsvorrichtung n cht vortei lhafterweise a n- triebsmässig mit dem Treibrad gekoppelt ist, sondern durch das Eintragband betätigt werden soll, ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 6 erforderlich.

Besonders vortei lhaft ist eine Ausgestaltung der Greiferweb¬ maschine nach Anspruch 7, da dann eine vom Treibrad unabhän¬ gige Führungsvorrichtung nicht notwendig ist. Um das Treib¬ rad möglichst kle n und damit massearm zu halten, st eine Ausgestaltung nach Anspruch 8 von Vortei l.

Das Führungsorgan, welches auf der Seite des Greiferkopfes dem Treibrad zugeordnet ist, kann als Gleitführung gemäs ' s Anspruch 9 ausgestaltet sein. Vortei lhafter ist jedoch e ne Ausbi ldung nach Anspruch 10, wodurch die Re bung zwischen Eintragband und Führungsrad entfällt. Eine Verbesserung des Antriebes zwischen dem Führungsrad und dem Eintragband lässt sich durch antriebsmässige Kopplung des Führungsrades mit d m Treibrad erreichen, wobei das Führungsrad dann gleichzeitig auch zur Unterstützung des Antriebes dienen kann. Diese Eigen¬ schaften werden noch verbessert durch eine Ausgestaltung des Führungsrades nach Anspruch 11. Dabei kann das Führungsrad

mit der Perforation des Ein ragbandes zusammenwirken, welche für den Eingriff mi ' dem- Treibrad vorgesehen st. Vorteilhaf¬ ter ist jedoch eine Ausgestaltung nach Anspruch 12, da dann ein subtileres Zusammenwirken zwischen das Führungsrad und dem Eintragband gegeben ist. Die Führungseigenschaften des Führungsorganes lassen sich verbessern durch eine Ausgestal- tung nach Anspruch 13 und/oder 14.

Die Greiferwebmaschine kann gemäss Anspruch 20 mit einer ein¬ zigen Schussfadenei nt ragvorri chtung ausgestattet sein, die von einer Se te des Webfaches durch das ganze Webfach wirksam ist. Vorteilhafter ist jedoch eine ans ich bekannte Ausgestal¬ tung nach Anspruch 15. Dabei können die Greiferköpfe gemäss Anspruch 16 gleichlange Wegstrecken zurücklegen oder gemäss Anspruch 17 auch versc iedenlage Wege. Weiter st es möglich, dass die Greiferköpfe synchron von beiden Seiten in das Web¬ fach eingeschoben werden oder phasenverschoben. Dabei ist es sogar möglich, dass sich der Greiferkopf, der den Schussfaden in das Webfach einz eht bere ts wieder in der Rückzugsbewe¬ gung befindet, wenn der andere Greiferkopf den Schussfaden übernimmt. Gemäss Anspruch 18 ist es auch möglich, von jeder Seite des Webfaches einen Schussfaden einzubringen,' die vor¬ zugsweise gemäss Anspruch 19 miteinander verbunden werden.

Besonders vortei lhaft ist eine Wei erbildung nach Anspruch 21, wobei allerdings für die Merkmale des Anspruches 21 Schutz auch unabhängig von den Merkmalen der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 20 beansprucht wird, denn die rei bungsmi ndern- de und kühlende Wirkung der ruck Luftzufuh r zur Gleitführung ist au ' ch für andere Greiferwebmaschinen von Vorteil.

Die Druckluft kann dabei gleichzeitig das Eintragband gegen ein Treibrad drücken, wodurch der Zentrifugalkraft des ange¬ triebenen Eintragbandes entgegengewirkt wird und somit ein sicherer Halt des Eintragbandes am Treibrad gewährleistet ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen 22 bis 27 beschrieben.

Die Gleitführung kann auf den dem Greiferkopf zugewandten Bereich beschränkt sein, an dem das Eintragband das Treibrad verlässt. Vorteilhaft ist auch eine Ausgestaltung nach An¬ spruch 22, wodurch ein sicherer Halt des Eintragbandes am Treibrad gewährleistet ist. Da durch die Druckluft ein die Reibung verminderndes Luftpolster gebi ldet wird, kann eine solches Führungsorgan gemäss Anspruch 23 vortei lhafterweise längs des ganzen Bereiches angeordnet sein, an dem das Ein¬ tragband am Treibrad aufliegt. Dadurch wird ein sicherer Halt des Eintragbandes am Treibrad gewährleistet, wobei die Druck¬ luft vorzugsweise so eingestellt werden kann, dass das Ein¬ tragband trotz der Zentrifugalkraft am Treibrad anliegt.

Das Eintragband kann ein glattes durchgehendes Band sein, vorteilhaft ist jedoch ein perforiertes Eintragband, wobei dann eine Ausgestaltung nach Anspruch 24 besonders vorteil¬ haft ist und für eine sichere Auflage des Eintragbandes am Treibrad sorgt.

Besonders vortei lhaft ist auch eine Ausgestaltung nach An¬ spruch 25, wodurch die Führung des Greiferkopfes und des Ein¬ tragbandes am Webeblatt verbessert wird. Damit der eingetrage¬ ne Schussfaden nicht durch die Druckluft Verblasen wird, ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 26 von Vortei l.

Besonders zweckmässig ist auch eine Ausgestaltung nach An¬ spruch 27, da dann die *D ruck Luftzufuh r an den einzelnen Ver¬ braucherstellen den individuellen Bedürfnissen entsprechend eingestellt werden kann.

Ein besonders vorteilhaftes Eintragband für Greiferwebmaschi¬ nen st in Anspruch 28 beschrieben, dabe erzielt man mit einer Weiterbildung nach Anspruch 29 weiter verbesserte Er¬ gebnisse.

Ausführungsbeispiele der Gre ferwebmaschine werden nachfol¬ gend anhand schemati seher Zeichnungen näher beschrieben, da¬ bei zeigen:

Figur 1 eine erste Greiferwebmasch ne in Ansicht Senkrecht zur Warenrichtung gegen die Schussfadene i nt ragvorri chtungen, in Schema- tischer Darstellung;

Figur 2 eine Schussfadeneintragvorπ ' chtung zweiter Art, in schema i scher Darstellung;

F gur 3 eine Schussfadeneintragvorrichtung dritter Art, in s chemat i s cher Darstellung;

Figur 4 eine S c huss fadene i nt ragvo r r i c h t ung vier-' ter Art, in schematischer Darstellung;

Figur 5 eine SchussfadeneintragVorrichtung fünfter Art, in schematischer Darstellung;

Figur 6 ein erstes Eintragband, im Ausschnitt und in Draufsicht;

Figur 7 die Befestigung des Bandendes des Eintrag¬ bandes m Ausschnitt;

Figur 8 ein Treibrad mit anliegendem Eintragband, im Tei lschnitt VIII-VIII der Figur 1 und im Ausschnitt;

Figur 9 eine weitere Variante des Treibrades mit wendeiförmig aufgewickeltem Eintragband, im Vertikalschnitt und im Ausschnitt;

Figur 10 ein weiteres Eintragband mit zwei Perfora¬ tionsreihen, im Ausschnitt und Draufsicht,

Fi gur 11 das Zusammenwirken von Treibrad, Eintrag¬ band gemäss Figur 10 und Führungsrad, im Tei lschnitt XI-XI der Figur 4 und im Aus¬ schnitt;

Figur 12 eine zweite Greiferwebmaschine mit zwei S chuss fadenei nt ragvor r i chtungen, in An¬ s cht quer zum Warenverlauf;

Figur 13 das Führungsorgan an einem Treibrad gemäss Schnitt XIII-XIII der Figur 12;

Figur 1 das Webeblatt im Schnitt XIV-XIV der Figur 12; und

Figur 15 eine weitere Ausgestaltung von Führungsor¬ ganen an einem Treibrad.

Die Figur 1 zeigt'die für die vorliegende Erfindung wesent¬ lichen Teile einer Greiferwebmaschine, bei der beidseits ei¬ nes durch Kettfäden 2 gebildeten Webfaches 4 Schussfadenei n- tragvorrichtungen 6, 8 angeordnet sind. Das Webfach wird in an sich bekannter Weise durch nicht dargestellte Fachb lde- maschinen wie z.B. durch eine elektronisch gesteuerte Jac¬ quardmaschine über Harni schschnüre 9 und Litzen gebildet. Diese Schussfadeneintragvorrichtungen 6, 8 weisen m t Aus¬ nahme modifizierter Greiferköpfe 10, 12 einen identischen Aufbau auf. Die Schussfadeneintragvorπ ' chtungen 6, 8 enthal¬ ten jeweils ein perforiertes biegsames E 'ntragband 14, an dessen einem Bandende der Greiferkopf 10 bzw. 12 befestigt ist und dessen anderes Bandende 16 bei spi e-lswei se mittels einer Schraube 18 an einem alternierend angetriebenen Treib¬ rad 20 befes igt ist. Das Treibrad 20 dient damit gleichzei¬ tig als Führungsvorrichtung 21 für das Bandende 16 und bewegt dieses während des ganzen Arbeitshubes auf einer kreisförmi¬ gen Füh rungsbahn.

Das Treibrad 20 enthält an seinem Umfang verteilt angeordnete Zähne 22, die in Löcher des perforierten biegsamen Eintrag¬ bandes 14 eingreifen, wie in Figur 8 im Detail dargestellt ist. Ein solches Eintragband kann beispielsweise gemäss den Figuren 6 und 10 ausgebildet sein, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird. Dem Tre brad 20 ist e n Führungsorgan 24 zugeordnet, das als Gleitführung oder w e dargestellt als Führungsrad 26 ausgebildet ist, welches an seinem Umfang eben¬ falls mit Zähnen 28 versehen ist. Das Führungsrad 26 greift an jenem Bereich des Eintragbandes 14 an, welches dem Grei¬ ferkopf 10 bzw. 12 zugeordnet ist und sorgt dafür, dass das

Eintragband 14 in engem Eingriff mit dem Treibrad 20 steht und während des Antriebes nicht abhebt.

Die Zähne 28 des Führungsrades 26 können die gl.e ' iche Grosse ' aufweisen wie die Zähne 22 des Tre.ibrades 20 und in die glei ¬ chen Löcher eingreifen, in die auch die Zähne 22- des Treibra¬ des 20 eingreifen, sodass beisp elsweise ein Ei n ' t ragband 14a gemäss Figur 6 verwendet werden kann, welches eine Perfora¬ tion 30. mi t Löchern 32 gleicher Grosse aufweist. Im vorlie¬ genden Beispiel hat das Führungsrad 26 jedoch Zähne 28, die kleiner sind als die . Zähne 22 des Treibrades 20 und es ist hierfür ein Eintragband 14b erforderlich, wie dies in Figur 10 gezeigt ist. Ein solches Eintragband hat eine Perforation 34 mit einer ersten Reihe 35 mit Löchern 36, die für die Zäh¬ ne 22 des Treibrades 20 bestimmt sind, und e ne zweite Reihe 38 mit Löchern 40, deren Grosse und Abstände kleiner sein kann als j ene der Löcher 36 der ersten Reihe 34, und die zum Eingriff der Zähne 28 des Führungsrades 26 bestimmt sind.

Bei der Greiferwebmaschine der Figur 1 weist die linke Schuss- f ad ene i n rag o r r i ch t ng 6 einen Greiferkopf 10 auf, der ga¬ belförmig ausgestaltet ist und zum Erfassen eines Schussfa¬ dens 42 dient, der beispielsweise von einer Vorratsspule 44 abgezogen wird. Der Greiferkopf 12 der rechten Schussfaden- eintragvorrichtung 8 ist hakenförmig ausgestaltet und dient zur Uebernahme des vom Greiferkopf 10 vorgelegten Schussfa¬ dens. Die S c hus s fad enei nt ragvo rr i cht ungen sind so ausgestal¬ tet, dass die Greiferköpfe 10, 12 synchron gegeneinander be¬ wegt werden und jewei ls die Hälfte der Länge des Webfaches 4 durchqueren bis zur Uebe rga be ste l le 46, an der der Greifer-

köpf 12 den Schussfaden 42 vom Greiferkopf 10 erfasst und weiter durch das Webfach bis auf die andere Seite desselben z eht. Im vorliegenden Beispiel sind also beide Schussfaden¬ eintragvorri chtungen • 6, 8 identisch ausgestaltet und ihre Greiferköpfe 10, 12 bestreichen jeweils in ihrem Arbeitshub d e Hälfte der Breite des Webfaches 4. Es ist aber durchaus ". auch möglich, dass die beiden Schuss fadenei ntragvorπ * chtungen unterschiedliche Arbeitshübe aufweisen, sodass der Uebergabe- bere ch nach links oder rechts im Webfach verschoben sein kann. Ferner ist es möglich, dass die Bewegungsabläufe nicht synchron gegeneinander erfolgen, sondern phasenverschoben, wobei beispielsweise einer d e r Greiferköpfe vor dem anderen den Uebergabeberei ch 46 erreicht. Es ist sogar möglich, die SchussfadeneintragVorrichtungen so auszugestalten, dass bei¬ spielsweise der Greiferkopf 10 bereits die Rückzugsbewegung ausführt und in dieser vom Greiferkopf 12 eingeholt wird. Ferner ist es mögl ch, dass die Schussfadeneintragvorrichtun- gen unterschiedlich ausgebildet sind und nach einem anderen Prinzip arbeiten, sodass beispielsweise die rechte Schussfa- denei nt ragvorr i chtung 8 der Figur 1 auch gemäss jener des Schweizer Patentgesuches 3 644/86-7 ausgestaltet sein kann.

Die Figur 2 zeigt eine weitere Schussfadene ntragvorrichtung 48, bei der einem verzahnten Treibrad 50 mit dem Radius r eine Führungsvorrichtung 52 in Form eines Füh rungs rades 54 mit dem Radius R, wobei R __=» r ist, zugeordnet ist, an dem das Bandende 56 eines Eintragbandes 58 befestigt ist und in ei¬ ner kreisförmigen Führungsbahn aufgewickelt wird. An der Se ¬ te des Greiferkopfes 60 wird das Eintragband 58 wiederum vo

einem verzahnten oder unverzahnten als Führungsorgan 61 die¬ nenden Führungsrad 62 zum Treibrad 50 geführt. Zwischen dem Treibrad 50 und dem Führungsrad 54 steht' ein weiteres Füh- rungsrad 64 am Eintragband 58 am Aus.- bzw. Einlaufbereich am Treibrad 50 'an. Die Führungsräder 54, 62, 64 können frei lau¬ fend sein un lediglich durch das vom Treibrad 50 getriebene Eintragband 58 bewegt werden. Es ist aber auch möglich, dass das Treibrad 50 das Führungsrad 54 antreibt, wie dies durch das str chpunktiert dargestellte Zahnriemengetriebe 66 ange¬ deutet ist . Durch ein entsprechendes Zahnriemengetriebe 68 können auch die Füh rungs räder 62, 64 angetrieben sein.

Die Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Schussfadeneintragvorrichtung, welche ähnlich aufgebaut ist, wie jene der Figur 2, sodass gleiche Tei le mit gleichen Be¬ zugszeichen versehen sind. Anstelle des Führungsrades 54 in Figur 2 ist jedoch bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 3 der Treibrolle 50 ein Führungsarm 70 mit der Länge bzw. dem Radius R zugeordnet, der an einem Ende an einer Welle 72 be¬ festigt i st und an seinem anderen Ende 74 das Bandende 56 des Eintragbandes 58 längs einer kreisförmigen Führungsbahn, it dem Radius R trägt. Dem Treibrad 50 ist eine Führungsrolle 76 nach ges ch a lt et , die an einem Tragarm 78 befestigt ist. Der Führungsarm 70 könnte auch mittels eines strichpunkt ert an¬ gedeuteten Rädergetriebes 80 synchron mit dem Treibrad 50 angetrieben werden. Entsprechend kann auch das Führungsrad 62 mittels des stri chpunktiert angedeuteten Zahnriemengetriebes 68 synchron betätigt werden.

Die Figur 4 zeigt eine wei ere Schussfadeneintragvorπ ' chtung, die analog der Schussfadeneint ragvorri chtung 8 der Figur 1 aufgebaut ist, sodass wiederum gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und auf d-i e Ausführungen zu Figur 1 Bezug genommen wird. Im Falle der Ausführung gemäss Figur 4 ist dem Füh rungsorgan 24a. zur Führung des Eintragbandes 14 am Treibrad 20 neben einem ersten Führungsrad 26 ein zweites Führungsrad 26a zugeordnet, die beidseits der Einlaufstelle des Ein ragbandes 14 am Treibrad 20 liegen. Das zweite Füh¬ rungsrad 26a ist an einer Schw nge 82 gelagert, die um die Achse 84 des Führungsrades 26 schwingbar gelagert ist und m ttels einer Feder 86 gegen das Eintragband 14 bzw. das Treibrad 20 vorgespannt ist.

Die Figur 5 zeigt die rechte Schussfadeneintragvorrichtung 8a der Figur 1, wobei jedoch das Füh ungsorgan 24b nicht als Führungsrad sondern als Gleitführung 87 ausgebildet ist.

Die Figur 6 zeigt das bereits oben beschriebene Eintragband 14a mit der durch die Reihe der Löcher 32 gebildeten Perfo¬ ration 30. Das Eintragband 14a kann, wie ebenfalls erwähnt und in F gur 7 gezeigt mittels der Schraube 18 am Tre brad 20 oder an einer anderen Führungsvorrichtung befestigt sein. Das Eintragband kann aber auch anstelle der Sehraubverbindung mittels Klebeverbindung oder auf andere geeignete Weise mit dem Treibrad bzw. mit der Führungsvorrichtung verbunden sein.

Wie Figur 9 zeigt, kann ein Eintragband 14 in mindestens zwei Reihen 88a, 88b wendeiförmig am Umfang 90 eines Treibrades 92, welches gleichzeitig als Führungsvorrichtung 93 für

das Bandende dient, aufgewickelt werden. Hierzu weist das Treibrad 92 in einer wendeiförmigen Bahn angeordnete Zähne 94 auf. Um das Eintragband bezüglich des Webfaches stets in aus ¬ gerichteter Stellung ablaufen zu lassen, kann es zweckmässig sein, das Treibrad entsprechend der Stei'gung der wendeiförmi¬ gen Bahn der Zähne 94 in nicht näher dargestellter Weise in axialer Richtung hin- und herfahrbar anzuordnen.

Wie bereits im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 4 erwähnt und aus den Figuren 10 und 11 näher hervorgeht, können das Treibrad 20 und 'das Führungsrad 26, 26a Zähne 22 bzw. 28 aufweisen, die unterschiedliche Grossen und Abstände enthalten und mit getrennten Reihen 35, 38 aus Löchern 36, 40 entsprec ender Grosse im Eintragband 14b zu- sammenwi rken.

Die Figur 12 zeigt wiederum die für die vorliegende Erfindung wesentlichen Tei le einer Greiferwebmaschien, bei der beid¬ seits eines durch Kettfäden 102 gebi ldeten Webfaches 104 Schussfadeneintragvorrichtungen 106, 108 angeordnet sind. Das Webfach wi rd in an sich bekannter Weise durch eine nicht nä¬ her dargestellte Fachbi ldevorrichtung gebi ldet. Im Webfach ist das Webeblatt 109 zum Anschlagen eines eingetragenen Schussfadens angeordnet. Die Schussfadeneintragvorrichtung 106, 108 wei sen mit Ausnahme modifizierte Greiferköpf 110, 112 einen identischen Aufbau auf.

Die Schussfadeneintragvorrichtungen 106, 108 enthalten je- • weils ein perforiertes biegsames Eintragband 114, an dessen einem Ende der Greiferkopf 110 bzw. 11 .-befesti gt ist ,und dessen anderes Bandende 116. beisp elsweise mittels einer Schraube 118 an einem alternierend angetriebenen Treibrad 120 befestigt ist. Das Tre brad 120 enthält an seinem Umfang ver¬ teilt angeordnet Zähne 122, die in Löcher 124 des perforier¬ ten biegsamen Eintragbandes 114 eingre fen, wie dies in Figur 13 im Detail dargestellt ist. Dem Treibrad 120 ist ein Füh¬ rungsorgan 126 zugeordnet, das als Gleitführung ausgebildet ist.

Das insbesondere in Figur 13 näher dargestellte Führungsorgan 106 enthält eine Gleitbahn 128, in der D ruck luft-Aust ri tt soff- nungen 130 angeordnet sind, die gegen das Eintragband 114 ge¬ richtet sind. Beidseits der Zähne 122 ist jeweils eine Reihe solches Druck luft-Austr ttsoffnungen 130 vorhanden. Die Druck¬ luft-Austrittsöffnungen sind über eine Zuleitung 132 mit ei¬ ner nicht näher dargestellten Druckluftquelle verbunden. In der Zuleitung 132 ist ein Regelventi l 134 angeordnet, mit dem die Druckluftzufuhr zum Führungsorgan 126 eingestellt werden kann .

Der Greiferköpf 110 liegt auf einer Führung 136 auf, um einen Faden 138 von einer Vorratsspule 140 zu erfassen und in das Webfach 104 einzubringen. Der Greiferkopf 110 fördert den Faden 138 etwa bis zur Mitte des Webfaches, wo er von dem Greiferkopf 112 der zweiten Schussfadeneintragvorrichtung 108 übernommen und aus dem Webfach auf die andere Seite ausgezo¬ gen rd. Längs des Weges durch das Webfach sind die Greifer¬ köpfe 110, 112 auf einer Führung 142 geführt, die am Webe¬ blatt 109 angeordnet ist, wie sich nsbesondere aus Figur 14 erg bt.

Die stationäre Führung 136 und die Führung 142 am Webblatt 109 enthalten wiederum Druckluft-Austrittsöffnungen 144, um die Reibung des Greifeςkopfes und des Eintragbandes beim Ein¬ führen in das Webfach zu vermindern. Die 'Druck luft-Austritts¬ öffnungen 144 -sind wiederum über eine Zuleitung 146 mit der nicht näher dargestellten Druckluftquelle verbunden. In der Zule tung 146 ist eine Steuervorrichtung 148. orhanden, wel¬ che eine rotierende Nockenscheibe 150 enthält, welche ein Venti l 152 betätigt. Mittels der Steuervorrichtung 148 kann d i e D ru c k luft zufuh r in der Phase des Webvorganges abgestellt werden, in welcher das Webeblatt 109 den eingetragenen Schuss¬ faden an der Ware zum Anschlag bringt.

Die Figur 15 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem das Ende des Eintragbandes 114 nicht a Treibrad 120 be ¬ festigt ist, sondern das Eintragband nur über einen Tei l des Umfanges des Treibrades geführt ist. Der dem Greiferkopf 112 abgewandte Tei l 154 des Eintragbandes 11 ' 4 verlässt das Treib¬ rad 120 und ist in einer weiteren Führung 156 geführt. An dieser Abgangsstelle des Tei les 154 ist ein weiteres Führungs ¬ organ 158 angeordnet, welches analog dem Füh rungsorgan 126 ausgebi ldet ist, welches an der dem Greiferkopf 112 zugewand¬ ten Seite am Treibrad 120 angreift . Auch das Führungsorgan 158 enthält wieder D ru c k luf -Aus t r i tt soffnungen 160, welche dem Eintragband 114 zugewandt sind und über eine Zuleitung 162 an eine D ru c k lu ft que 11 e angesch lossen sind. Anstelle der dargestellten Aus füh rungs fo rra können die beiden Führungsor¬ gane 126, 158 einstückig und über den ganzen Umsch ' ngungsbe- reich des Eintragbandes 114 am Tre brad 120 verlaufend ausge¬ staltet sein.

-Die Eintragbänder für die Greiferwebmaschinen können sehr verschieden ausgebildet sein. So können sie beispielsweise aus Metall bestehen. Besonders vorteilhaft sind scLche aus Kunststoff, be spielsweise Polyester, die mit Fasern, vorzugs¬ weise Koh lenstofffasern und/oder Glasfasern verstärkt sind. Zur Verminderung d e r Reibung ist das Eintragband beiα'seits mit Fluorkunststoff, d.h. Teflon beschichtet.

Bezugszei chen

R Radius r Radius

2 Kettfaden

4 Webfach

6 Schussfadeneintragvorri chtung

8 Schussfadeneintragvorri chtung

8a Schussfadeneintragvorri chtung

9 Harni schschnur 0 G rei ferköpf 2 Greiferkopf 4 Eintragsband 4a Eintragsband (Fig. 6 ) 4b Eintragsband (Fig. 10) 6 Bandende 8 Schraube 0 Treibrad 1 Füh rungsvorr i chtung von 16 2 Zahn 4 Führungsorgan 4a Führungsorgan 4b Führungsorgan 6 Führungsrad 6a Führungsrad 8 Zahn von 26 0 Perforation von 14a 2 Loch von 14a 4 Perforation von 14b 5 erste Reihe von 14b 6 Loch

zweite Rei e von 14b

Loch

Schussfaden

Vorratsspule

Uebergabebereich

Schussfadeneintragvorri chtung

Treibrad

Führungsvorri chtung

Führungs rad

Bandende

Eintragsband

Greiferkopf

Füh rungsorgan

Füh rungsrad

Führungsrad

Zahnriemengetriebe für 54

Zahnπ ' emengetπ ' ebe für 62

Füh rungsa rm

Welle

Ende von 70

Führungsrolle

Tragarm

Rädergetriebe

Sch inge

Achse

Feder

Gle tführung a Reihe b Reihe

Umfang

Treibrad

Fü rungsvorri chtung

Zahn

102 Kettfaden 104 Webfach

106 Schussfadeneintragvorri chtung 108 Schussfadeneintragvorri chtung

109 Webeblatt

110 Greiferkopf 112 Greiferkopf 114 Eint ragband 116 Bandende 118 Seh raube 120 Treibrad- 122 Zahn

124 Loch

126 Führungsorgan

128 Gleitbahn

130 Druckluft-Austr ttsöffnung

132 Zuleitung

134 Regelventi l

136 Führung

138 Faden

140 Vorratsspule

142 Führung an 9

144 D ruc k luft-Aust r i tt soffnung

146 Zuleitung

148 Steuervorrichtung

150 Nockenscheibe

152 Vent i l

154 Teil von U

156 Führung

158 Führungsorgan

160 D ru c k luft -Aust r i 11 söff nung

162 Zuleitung