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Title:
HEAT EXCHANGER DEVICE, METHOD FOR OPERATING A HEAT EXCHANGER DEVICE, AND METHOD FOR PRODUCING A HEAT EXCHANGER DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/233526
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to provide a heat exchanger device, in particular a solar radiation receiving device, which is simple and inexpensive to produce and exhibits a particularly high degree of efficiency and extended durability. This is achieved by a heat exchanger device, in particular a solar radiation receiving device which comprises the following: a heating chamber which comprises a wall and an interior surrounded by the wall; a rotary drive device; and a feed device for feeding a heat transfer medium to the interior of the heating chamber, wherein the heating chamber can be rotated about a rotational axis by means of the rotary drive device such that the heat transfer medium can be guided along the inner face of the wall of the heating chamber, thereby forming a heat transfer medium film, and the heating chamber comprises a support body and an inner container which comprises the wall.

Inventors:
AMSBECK, Lars (Strasbourg, FR)
KAISER, Manuel (Freiburg, DE)
Application Number:
PCT/EP2020/063866
Publication Date:
November 25, 2021
Filing Date:
May 18, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HELIOHEAT GMBH (Offenburg, DE)
International Classes:
F24S10/60; F24S20/20; F24S30/428; F03G6/06; F24S30/00
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Stuttgart, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Wärmeübertragervorrichtung (158), insbesondere Solarstrahlungs empfängervorrichtung (110), wobei die Wärmeübertragervorrichtung (158) Folgendes umfasst: eine Heizkammer (160), welche eine Wandung (170) und einen von der Wandung (170) umgebenen Innenraum (176) umfasst; eine Drehantriebsvorrichtung (162); eine Zuführvorrichtung (164) zur Zuführung eines Wärmeträger mediums zu dem Innenraum (176) der Heizkammer (160), wobei die Heizkammer (160) mittels der Drehantriebsvorrichtung (162) derart um eine Drehachse (178) drehbar ist, dass das Wärmeträger medium unter Ausbildung eines Wärmeträgermedium-Films an einer Innenseite der Wandung (170) der Heizkammer (160) entlangführbar ist, wobei die Heizkammer (160) einen Stützkörper (166) und einen Innen behälter (168) umfasst, welcher die Wandung (170) umfasst.

2. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Heizkammer (160) eine Drehkopplungsvorrichtung (194) umfasst, mittels welcher der Innenbehälter (168) mit dem Stütz körper (166) drehgekoppelt ist.

3. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehkopplungsvorrichtung (194) einen ersten Dreh kopplungsabschnitt (196) und/oder einen oder mehrere weitere Dreh kopplungsabschnitte (198) umfasst, wobei der Innenbehälter (168) mittels der Drehkopplungsabschnitte (196, 198) der Drehkopplungs vorrichtung (194) mit dem Stützkörper (166) drehgekoppelt ist.

4. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass sich der Innenbehälter (168) mittels des ersten Dreh kopplungsabschnitts (196) in der Schwerkraftrichtung (G) an dem Stützkörper (166) abstützt.

5. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Drehkopplungsabschnitt (196) in Schwerkraftrichtung (G) oberhalb des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198) angeordnet ist.

6. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Drehkopplungsabschnitt (196) und/oder der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198) jeweils ein oder mehrere Drehkopplungselemente (200), welche an dem Stützkörper (166) angeordnet sind, und ein oder mehrere Dreh kopplungselemente (202), welche an dem Innenbehälter (168) ange ordnet sind, umfassen.

7. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass Drehkopplungselemente (202), welche an dem Innen behälter (168) angeordnet sind, jeweils an einem Stützring (208) fest gelegt sind.

8. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass Drehkopplungselemente (200), welche an dem Stützkörper (166) angeordnet sind, an diesem festgelegt sind.

9. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Innenbehälter (168) mittels eines oder mehrerer Drehkopplungselemente (202) des ersten Dreh kopplungsabschnitts (196), welche an dem Innenbehälter (168) ange ordnet sind, an einem oder mehreren Drehkopplungselementen (200) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196), welche an dem Stützkörper (166) angeordnet sind, abstützt.

10. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Drehkopplungselemente (202) des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198), welche an dem Innenbehälter (168) angeordnet sind, in einer axialen Richtung (210) relativ zu Drehkopplungselementen (200) des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198), welche an dem Stützkörper (166) angeordnet sind, verlagerbar sind.

11. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Drehkopplungselemente (202) der Dreh kopplungsabschnitte (196, 198), welche an dem Innenbehälter (168) angeordnet sind, in einer radialen Richtung (192) relativ zu Drehkopp lungselementen (200) der Drehkopplungsabschnitte (196, 198), welche an dem Stützkörper (166) angeordnet sind, verlagerbar sind.

12. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass der erste Drehkopplungsabschnitt (196) und/oder der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198) jeweils ein oder mehrere radiale Anschlagelemente umfassen, welche eine radiale Verlagerung der Drehkopplungselemente (202), welche an dem Innenbehälter (168) angeordnet sind, relativ zu den Drehkopplungs elementen (200), welche an dem Stützkörper (166) angeordnet sind, begrenzen.

13. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Innenbehälter (168) angeordnete Drehkopplungselemente (202) des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198) jeweils zwei Führungsflächen (212) umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper (166) angeordnetes Drehkopplungselement (200) des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198) zwischen den zwei Führungsflächen (212) geführt ist.

14. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwei Führungsflächen (212) eines jeweiligen Dreh kopplungselements (202) des einen oder der mehreren weiteren Dreh kopplungsabschnitte (198) parallel zueinander und/oder parallel zu einer axialen Richtung (210) und/oder parallel zu einer radialen Rich tung (192) angeordnet sind.

15. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Innenbehälter (168) angeordnete Drehkopplungselemente (202) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) jeweils zwei Führungsflächen (212) umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper (166) angeordnetes Drehkopplungselement (200) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) zwischen den zwei Führungs flächen (212) geführt ist.

16. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwei Führungsflächen (212) eines jeweiligen Dreh kopplungselements (202) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) parallel zueinander und/oder parallel zu einer radialen Richtung (192) angeordnet sind.

17. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliges Drehkopplungselement (200) welches an dem Stützkörper (166) angeordnet ist, ein Führungs element (223) umfasst, welches zwischen die zwei Führungsflächen (212) eines jeweiligen an dem Innenbehälter (168) angeordneten Dreh kopplungselements (202) hineinragt.

18. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere an dem Innenbehälter (168) angeordnete Drehkopplungselemente (202) des ersten Drehkopp lungsabschnitts (196) jeweils ein axiales Anschlagelement (214) für ein oder mehrere an dem Stützkörper (166) angeordnete Drehkopplungs elemente (200) umfassen.

19. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 18, dadurch gekenn zeichnet, dass das axiale Anschlagelement (214) eines jeweiligen an dem Innenbehälter (168) angeordneten Drehkopplungselements (202) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) zwei Abstützflächen (216) umfasst.

20. Wärmeübertragervorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass ein Winkel (218) zwischen einer Ebene (220), in welcher eine Führungsfläche (212) eines jeweiligen Drehkopplungselements (202) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) angeordnet ist, und einer Ebene (222), in welcher eine der Führungsfläche (212) benachbarte Abstützfläche (216) des jeweiligen Drehkopplungselements (202) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) angeordnet ist, größer ist als ein Winkel zwischen der axialen Richtung (210) und der Richtung eines resultierenden Kraftvektors der auf das Drehkopplungselement (202) wirkenden Axialkraft und der auf das Drehkopplungselement (202) wirkenden Radialkraft.

21. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflächen (212) und die Abstützflächen (216) eines jeweiligen Drehkopplungselements (202) des ersten Dreh kopplungsabschnitts (196) symmetrisch zu einer durch die Drehachse (178) und eine radiale Richtung (192) aufgespannten Ebene angeordnet sind.

22. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (166) und/oder der Innenbehälter (168) im Wesentlichen hohlzylinderförmig ausgebildet sind.

23. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbehälter (168) ein hochtempe raturbeständiges Material umfasst oder aus diesem gebildet ist, bei spielsweise ein metallisches Material, ein keramisches Material oder ein faserverstärktes keramisches Material.

24. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (166) ein metallisches Material, ein keramisches Material oder ein faserverstärktes Kunststoff material umfasst oder aus diesem gebildet ist.

25. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkammer (1600) einen oder meh rere Stützringe (208) zum Stützen des Innenbehälters (166) umfasst.

26. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (166) der Heizkammer (160) ein Strukturbauteil ist.

27. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkammer (160) ein Isolations material (224) umfasst, welches zwischen dem Stützkörper (166) und dem Innenbehälter (168) angeordnet ist.

28. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen dem Stützkörper (166) und dem Innenbehälter (168) angeordnetes Isolationsmaterial (224) an dem Stützkörper (166) festgelegt ist.

29. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsmaterial (224) ein erstes Isolations material, beispielsweise Glaswolle, Silikatwolle oder eine Aluminiumoxid faser, umfasst und/oder dass das Isolationsmaterial ein zweites Isola tionsmaterial, beispielsweise ein nanoporöses Isolationsmaterial, umfasst.

30. Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (178) relativ zur Schwer kraftrichtung (G) in einem Winkel im Bereich von ungefähr 15° bis ungefähr 60°, vorzugsweise im Bereich von ungefähr 30° bis ungefähr 45°, angeordnet ist.

31. Verfahren zum Betreiben einer Wärmeübertragervorrichtung (158), ins besondere einer Solarstrahlungsempfängervorrichtung (110), vorzugs weise einer Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 30, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:

Drehen einer Heizkammer (160) der Wärmeübertragervorrichtung (158) um eine Drehachse (178) mittels einer Drehantriebsvorrich tung (162), wobei ein Stützkörper (166) der Heizkammer (160) mittels der Drehan triebsvorrichtung (162) in eine Rotation um die Drehachse (178) ver setzbar ist, wobei ein Innenbehälter (168) der Heizkammer (160) mittels einer Drehkopplungsvorrichtung (194) der Heizkammer (160) mit dem Stütz körper (166) drehgekoppelt ist.

32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Innenbehälter (168) angeordnete Drehkopplungselemente (202) eines ersten Drehkopplungsabschnitts (196) der Drehkopplungsvorrichtung (194) jeweils zwei Führungsflächen (212) umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper (166) angeordnetes Drehkopplungselement (200) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) zwischen den zwei Führungs flächen (212) geführt ist und sich bei einer Rotation der Heizkammer (160) um die Drehachse (178) jeweils abwechselnd an den zwei Füh rungsflächen (212) abstützt.

33. Verfahren nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere an dem Innenbehälter (168) angeordnete Drehkopplungs elemente (202) eines ersten Drehkopplungsabschnitts (196) der Dreh kopplungsvorrichtung (194) jeweils ein axiales Anschlagelement (214) für ein oder mehrere an dem Stützkörper (166) angeordnete Drehkopp lungselemente (200) umfassen, wobei das axiale Anschlagelement (214) eines jeweiligen an dem Innenbehälter (168) angeordneten Dreh kopplungselements (202) des ersten Drehkopplungsabschnitts (196) zwei Abstützflächen (216) umfasst, wobei sich ein an dem Stützkörper (166) angeordnetes Drehkopplungselement (200) des ersten Drehkopp lungsabschnitts (196) bei einer Rotation der Heizkammer (160) um die Drehachse (178) jeweils abwechselnd an den zwei Abstützflächen (216) abstützt.

34. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeich net, dass an dem Innenbehälter (168) angeordnete Drehkopplungs elemente (202) eines oder mehrerer weiterer Drehkopplungsabschnitte (198) der Drehkopplungsvorrichtung (194) jeweils zwei Führungsflächen (212) umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper (166) ange ordnetes Drehkopplungselement (200) des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte (198) zwischen den zwei Führungs flächen (212) geführt ist und sich bei einer Rotation der Heizkammer (160) um die Drehachse (178) jeweils abwechselnd an den zwei Füh rungsflächen (212) abstützt.

35. Verfahren zum Herstellen einer Wärmeübertragervorrichtung (158), ins besondere einer Solarstrahlungsempfängervorrichtung (110), vorzugs weise einer Wärmeübertragervorrichtung (158) nach einem der Ansprüche 1 bis 30, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:

Bereitstellen eines Stützkörpers (166);

Bereitstellen eines Innenbehälters (168);

Anordnen des Innenbehälters (168) in dem Stützkörper (166); Anordnen von Drehkopplungselementen (202) eines ersten Dreh kopplungsabschnitts (196) und/oder eines oder mehrerer weiterer Drehkopplungsabschnitte (198) an dem Innenbehälter (168); und Anordnen von Drehkopplungselementen (200) eines ersten Dreh kopplungsabschnitts (196) und/oder eines oder mehrerer weiterer Drehkopplungsabschnitte (198) an dem Stützkörper (166).

36. Verfahren nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass Drehkopp lungselemente (202), welche an dem Innenbehälter (168) angeordnet werden, über jeweils eine Öffnung (230) in dem Stützkörper (166) an dem Innenbehälter (168) angeordnet werden.

37. Verfahren nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Anordnen des Innenbehälters (168) in dem Stützkörper (166) ein Isolationsmaterial (224) an dem Stützkörper (166) angeordnet wird.

38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Isola tionsmaterial (224) vor dem Anordnen der Drehkopplungselemente (200, 202) an dem Innenbehälter (168) und an dem Stützkörper (166) an einer dem Innenbehälter (168) zugewandten inneren Oberfläche des Stützkörpers (166) festgelegt wird.

Description:
Wärmeübertragervorrichtung, Verfahren zum Betreiben einer Wärmeübertragervorrichtung und Verfahren zum Herstellen einer

Wärmeübertragervorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmeübertragervorrichtung, insbeson dere eine Solarstrahlungsempfängervorrichtung.

Wärmeübertragervorrichtungen, insbesondere Solarstrahlungsempfängervor richtungen, sind beispielsweise aus der DE 10 2014 106 320 Al und der DE 10 2010 062 367 Al bekannt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wärmeüber tragervorrichtung, insbesondere eine Solarstrahlungsempfängervorrichtung, bereitzustellen, welche einfach und kostengünstig herstellbar ist und welche insbesondere einen hohen Wirkungsgrad und eine verlängerte Haltbarkeit auf weist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Wärmeübertragervorrichtung, insbesondere eine Solarstrahlungsempfängervorrichtung, mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Wärmeübertragervorrichtung, insbesondere die Solarstrahlungsempfän gervorrichtung, umfasst vorzugsweise Folgendes: eine Heizkammer, welche eine Wandung und einen von der Wandung umgebenen Innenraum umfasst; eine Drehantriebsvorrichtung; eine Zuführvorrichtung zur Zuführung eines Wärmeträgermediums zu dem Innenraum der Heizkammer, wobei die Heizkammer mittels der Drehantriebsvorrichtung derart um eine Drehachse drehbar ist, dass das Wärmeträgermedium unter Ausbildung eines Wärmeträgermedium-Films an einer Innenseite der Wandung der Heizkammer entlangführbar ist, wobei die Heizkammer einen Stützkörper und einen Innenbehälter umfasst, welcher die Wandung umfasst.

Die Heizkammer ist insbesondere eine Heiztrommel.

Der Innenbehälter ist insbesondere in dem Stützkörper angeordnet.

Der Begriff "insbesondere" wird im Rahmen dieser Beschreibung und der bei gefügten Ansprüche ausschließlich zur Beschreibung fakultativer Merkmale verwendet.

Günstig kann es sein, wenn der Stützkörper den Innenbehälter in einer radia len Richtung umgibt.

Der Innenbehälter weist in einem senkrecht zu der Drehachse genommenen Querschnitt beispielsweise einen Durchmesser im Bereich von ungefähr 1,4 m bis ungefähr 2 m, beispielsweise von ungefähr 1,6 m auf.

Unter einer radialen Richtung wird im Rahmen dieser Beschreibung und der beigefügten Ansprüche insbesondere eine senkrecht zu der Drehachse ver laufende Richtung verstanden.

Der Stützkörper ist vorzugsweise ein Außenmantel der Heizkammer.

Der Innenraum ist insbesondere von der Wandung des Innenbehälters umge ben.

Der Innenbehälter ist vorzugsweise ein Innenmantel, insbesondere ein soge nannter "Inliner", der Heizkammer.

Wenn die Wärmeübertragervorrichtung eine Solarstrahlungsempfängervorrich tung ist, kann diese insbesondere als Turmreceiver verwendet werden, bei welchem die Solarstrahlungsempfängervorrichtung an einem Turm beab- standet zu einem Boden (bezogen auf die Schwerkraftrichtung) angeordnet ist.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Wärmeträgermedium Partikel oder Teilchen umfasst oder aus diesem gebildet ist, beispielsweise Partikel oder Teilchen aus gesintertem Bauxit.

Die Partikel oder Teilchen weisen vorzugsweise einen durchschnittlichen Teil chendurchmesser von ungefähr 250 pm bis ungefähr 1,8 mm auf.

Günstig kann es sein, wenn die Wandung des Innenbehälters einen Mittenrau wert im Bereich von ungefähr dem 0,5-fachen eines durchschnittlichen Teil chendurchmessers der Partikel oder Teilchen bis ungefähr dem 1,0-fachen eines durchschnittlichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teilchen auf weist.

Günstig kann es ferner sein, wenn die Wandung des Innenbehälters eine gemittelte Rautiefe im Bereich von ungefähr dem 0,5-fachen eines durch schnittlichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teilchen bis ungefähr dem 1,0-fachen eines durchschnittlichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teilchen aufweist.

Im Betrieb der Wärmeübertragervorrichtung bildet sich vorzugsweise ein Wärmeträgermedium-Film, welcher senkrecht zu der Drehachse in einer radialen Richtung eine Dicke im Bereich von ungefähr einem einfachen durch schnittlichen Teilchendurchmesser der Partikel oder Teilchen bis ungefähr einem dreifachen durchschnittlichen Teilchendurchmesser der Partikel oder Teilchen aufweist.

Vorzugsweise ergibt sich bei dem Wärmeträgermedium bis mindestens unge fähr 800 °C, insbesondere bis mindestens ungefähr 1.000 °C, keine Agglome ration von Partikeln oder Teilchen. Die Partikel oder Teilchen weisen vorzugsweise eine hohe Sphärizität, insbe sondere größer als ungefähr 0,8, insbesondere größer als ungefähr 0,9, auf.

Vorzugsweise sind die Partikel oder Teilchen thermoschockbeständig.

Mit der erfindungsgemäßen Wärmeübertragervorrichtung lässt sich an der Wandung aufgrund von durch Rotation der Heizkammer bewirkten Fliehkräften ein Wärmeträgermedium-Film bilden.

Wenn die Wärmeübertragervorrichtung eine Solarstrahlungsempfängervorrich tung ist, wird die Heizkammer beispielsweise durch Solarstrahlung beauf schlagt und es erfolgt die Erhitzung des Wärmeträgermediums.

Alternativ dazu ist es beispielsweise denkbar, dass das Wärmeträgermedium mit einem elektrischen Strahlungsheizer erhitzt wird.

Durch entsprechend schnelle Rotation der Heizkammer lässt sich vorzugsweise erreichen, dass Fliehkräfte das Wärmeträgermedium an die Wandung drücken und man dadurch eine erhöhte Wandhaftung erhält. Dadurch wiederum lässt sich die insbesondere Aufenthaltszeit des Wärmeträgermediums in der Heiz kammer vergrößern. Weiterhin kann dadurch das Wärmeträgermedium eine tangentiale Geschwindigkeit erhalten. Dadurch lässt sich der Wärmeträger medium-Verlust (das heißt der Durchlauf von Wärmeträgermedium ohne aus reichende Erhitzung in der Heizkammer) vorzugsweise reduzieren, da Wärme trägermedium nach außen gegen die Wandung verlagert wird. Durch eine Tangentialgeschwindigkeit lässt sich insbesondere auch ein Temperaturaus gleich in Umfangsrichtung erreichen, da beispielsweise unterschiedliche Zonen in Umfangsrichtung mehrfach von Wärmeträgermedium durchlaufen werden. Dadurch erhält man vorzugsweise eine homogenere Temperaturverteilung beim Austritt des Wärmeträgermediums aus der Heizkammer. Die Drehzahl wird insbesondere so hoch gewählt, dass sich ein optisch dichter oder annähernd dichter Wärmeträgermedium-Film über den gesamten Umfang der Wandung ergibt.

Es lässt sich insbesondere die Aufenthaltszeit des Wärmeträgermediums in dem Innenraum erhöhen. Dadurch lässt sich vorzugsweise der Wirkungsgrad der Wärmeübertragervorrichtung erhöhen.

Es lassen sich vorzugsweise Temperaturgradienten im Wärmeträgermedium- Film ausgleichen und es lässt sich dadurch eine homogenere Temperaturver teilung erreichen.

Durch entsprechende Steuerung der Rotation und/oder eines Winkels zwischen der Drehachse und der Schwerkraftrichtung kann insbesondere auch eine gesteuerte Anpassung der Wärmeübertragervorrichtung beispielsweise im Teil lastbetrieb beziehungsweise Volllastbetrieb erfolgen.

Eine erfindungsgemäße Wärmeübertragervorrichtung kann beispielsweise zur Stromerzeugung verwendet werden. Beispielsweise kann erhitztes Wärme trägermedium zum Erzeugen von Dampf genutzt werden, welcher zum Antrei ben einer Dampfturbine eines Kraftwerks, beispielsweise eines solarther mischen Kraftwerks, genutzt wird.

Die erfindungsgemäße Wärmeübertragervorrichtung eignet sich vorzugsweise ferner zur Abgabe von Prozesswärme an industrielle Prozesse bei hohen Temperaturen, beispielsweise in einer Gießerei, einem Stahlwerk, einer Zementfabrik und/oder in einer Chemieanlage. Günstig kann es dabei sein, wenn erhitztes Wärmeträgermedium Wärme an den jeweiligen industriellen Prozess abgibt.

Erhitztes Wärmeträgermedium lässt sich vorzugsweise auf einfache Weise speichern. Es kann dann insbesondere eine bedarfsgesteuerte Leistungsbereit stellung erfolgen. Um einen möglichst zusammenhängenden Wärmeträgermedium-Film zu erzeugen, werden vorzugsweise ein Winkel zwischen der Drehachse und der Schwerkraftrichtung und die Rotationsgeschwindigkeit der Heizkammer aneinander angepasst. An die Anpassung können auch noch Eigenschaften des Wärmeträgermediums und der Wandung und insbesondere die Reibungseigen schaften eingehen. Wenn beispielsweise eine erfindungsgemäße Wärmeüber tragervorrichtung in Verbindung mit einem Heliostatenfeld eingesetzt wird, dann ist üblicherweise der Winkel zwischen der Drehachse und der Schwer kraftrichtung vorgegeben. Wenn dann die Wärmeträgermedium-Art und die Wandung vorgegeben ist, dann kann durch entsprechende Wahl beziehungs weise Einstellung und gegebenenfalls auch variable Einstellung der Rotations geschwindigkeit (beziehungsweise Drehzahl) der Wärmeträgermedium-Film erzeugt werden.

Günstig kann es sein, wenn die Heizkammer einen Einkopplungsbereich für Wärmeträgermedium und einen Auskopplungsbereich für Wärmeträgermedium aufweist. Der Einkopplungsbereich liegt beispielsweise bezogen auf die Schwerkraftrichtung oberhalb des Auskopplungsbereichs. An dem Einkopp lungsbereich wird "kaltes" Wärmeträgermedium eingekoppelt und an dem Auskopplungsbereich wird "heißes", durch Solarstrahlung erhitztes Wärme trägermedium ausgekoppelt. Das Wärmeträgermedium wird in der Schwer kraftrichtung durch die Heizkammer durchgeführt.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass Wärmeträgermedium entgegen der Schwerkraftrichtung in der Heizkammer geführt wird, das heißt Wärmeträger medium bezogen auf die Schwerkraftrichtung unten an der Heizkammer ein gekoppelt wird und oben bezogen auf die Schwerkraftrichtung ausgekoppelt wird. Dies lässt sich insbesondere durch eine Kombination von Vibration und Rotation mit der geeigneten Rotationsgeschwindigkeit und gegebenenfalls ent sprechender Wandungsausbildung (insbesondere über eine schräge Wandung) erreichen. Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die Heizkammer eine Drehkopplungsvorrichtung umfasst, mittels welcher der Innenbehälter mit dem Stützkörper drehgekoppelt ist.

Günstig kann es sein, wenn die Drehantriebsvorrichtung ein oder mehrere Drehantriebselemente umfasst, mittels welcher der Stützkörper in eine Rota tion um die Drehachse versetzbar ist.

Ein oder mehrere Drehantriebselemente der Drehantriebsvorrichtung treiben den Stützkörper dabei vorzugsweise unmittelbar an.

Günstig kann es insbesondere sein, wenn der Innenbehälter aufgrund einer Drehkopplung desselben mit dem Stützkörper durch Versetzen des Stütz körpers in eine Rotation um die Drehachse ebenfalls in eine Rotation ver setzbar ist.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die Drehkopplungsvorrichtung einen ersten Drehkopplungsabschnitt und/oder einen oder mehrere weitere Drehkopplungsabschnitte umfasst, wobei der Innenbehälter mittels der Drehkopplungsabschnitte der Drehkopplungsvor richtung mit dem Stützkörper drehgekoppelt ist.

Beispielsweise ist es denkbar, dass die Drehkopplungsvorrichtung einen ersten Drehkopplungsabschnitt und zwei weitere Drehkopplungsabschnitte umfasst.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass sich der Innenbehälter mittels des ersten Drehkopplungsabschnitts in der Schwerkraftrichtung an dem Stützkörper abstützt.

Der Innenbehälter stützt sich mittels des ersten Drehkopplungsabschnitts an dem Stützkörper insbesondere in einer axialen Richtung ab. Eine parallel zu der Drehachse und/oder in axialer Richtung wirkende Kraft komponente der auf den Innenbehälter wirkenden Gewichtskraft wird insbe sondere mittels des ersten Drehkopplungsabschnitts aufgenommen.

An dem Stützkörper angeordnete Drehkopplungselemente des ersten Dreh kopplungsabschnitts bilden in der axialen Richtung insbesondere ein Wider lager für an dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente des ersten Drehkopplungsabschnitts.

Unter einer axialen Richtung wird im Rahmen dieser Beschreibung und der beigefügten Ansprüche insbesondere eine parallel zu der Drehachse der Heiz kammer verlaufende Richtung verstanden.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der erste Drehkopplungsabschnitt in Schwerkraftrichtung oberhalb des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte angeordnet ist.

Alternativ dazu ist es denkbar, dass der erste Drehkopplungsabschnitt in Schwerkraftrichtung unterhalb des einen oder der mehreren weiteren Dreh kopplungsabschnitte angeordnet ist.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der erste Drehkopplungsabschnitt und/oder der eine oder die mehreren weite ren Drehkopplungsabschnitte jeweils ein oder mehrere Drehkopplungsele mente, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, und ein oder mehrere Drehkopplungselemente, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, umfassen.

An dem Stützkörper angeordnete Drehkopplungselemente sind insbesondere stützkörperseitige Drehkopplungselemente.

Stützkörperseitige Drehkopplungselemente sind vorzugsweise an dem Stütz körper festgelegt, beispielsweise mit diesem verschraubt. An dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente sind insbesondere innenbehälterseitige Drehkopplungselemente.

Innenbehälterseitige Drehkopplungselemente sind vorzugsweise mittelbar oder unmittelbar an dem Innenbehälter festgelegt, beispielsweise mit diesem ver schraubt.

Insbesondere ist es denkbar, dass der erste Drehkopplungsabschnitt und/oder der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte jeweils 3 bis 9 Drehkopplungselemente, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, und jeweils 3 bis 9 Drehkopplungselemente, welche an dem Innenbehälter ange ordnet sind, umfassen.

Beispielsweise umfassen der erste Drehkopplungsabschnitt und/oder der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte jeweils 5 Drehkopp lungselemente, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, und jeweils 5 Drehkopplungselemente, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind.

Drehkopplungselemente eines jeweiligen Drehkopplungsabschnitts sind vor zugsweise gleichmäßig verteilt über einen Umfang der Heizkammer ange ordnet.

Günstig kann es sein, wenn sämtliche Drehkopplungselemente eines jewei ligen Drehkopplungsabschnitts bezogen auf eine axiale Richtung im Wesent lichen auf derselben Höhe angeordnet sind.

Insbesondere ist jeweils einem Drehkopplungselement, welches an dem Stütz körper angeordnet ist, jeweils ein Drehkopplungselement zugeordnet, welches an dem Innenbehälter angeordnet ist. Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass Drehkopplungselemente, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, jeweils an einem Stützring festgelegt sind.

Alternativ dazu ist es denkbar, dass Drehkopplungselemente, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, unmittelbar an dem Innenbehälter festgelegt sind.

An einem jeweiligen Stützring festgelegte Drehkopplungselemente sind bei spielsweise mit dem Stützring verschraubt.

Mittels eines oder mehrerer Stützringe kann vorzugsweise eine Rundheit des Innenbehälters gewährleistet werden.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass Drehkopplungselemente, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, an diesem festgelegt sind.

An dem Stützkörper festgelegte Drehkopplungselemente sind beispielsweise mit dem Stützkörper verschraubt.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass sich der Innenbehälter mittels eines oder mehrerer Drehkopplungselemente des ersten Drehkopplungsabschnitts, welche an dem Innenbehälter ange ordnet sind, an einem oder mehreren Drehkopplungselementen des ersten Drehkopplungsabschnitts, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, abstützt.

Der erste Drehkopplungsabschnitt bildet dabei vorzugsweise ein axiales Fest lager. Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass Drehkopplungselemente des einen oder der mehreren weiteren Drehkopp lungsabschnitte, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, in einer axia len Richtung relativ zu Drehkopplungselementen des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, verlagerbar sind.

Insbesondere stützt sich der Innenbehälter in der axialen Richtung mittels der Drehkopplungselemente des einen oder der mehreren weiteren Drehkopp lungsabschnitte, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, nicht an den Drehkopplungselementen des einen oder der mehreren weiteren Drehkopp lungsabschnitte ab, welche an dem Stützkörper angeordnet sind.

Der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte bilden dabei vorzugsweise ein axiales Loslager.

Vorzugsweise kann mittels des einen oder der mehreren weiteren Drehkopp lungsabschnitte dabei eine freie axiale Wärmedehnung des Innenbehälters ermöglicht werden.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass Drehkopplungselemente der Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Innen behälter angeordnet sind, in einer radialen Richtung relativ zu Drehkopplungs elementen der Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Stützkörper ange ordnet sind, verlagerbar sind.

Der erste Drehkopplungsabschnitt und der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte bilden dabei insbesondere ein radiales Loslager.

Vorzugsweise kann mittels des ersten Drehkopplungsabschnitts und des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte eine freie radiale Wärmedehnung des Innenbehälters ermöglicht werden. Durch eine freie axiale Wärmedehnung und/oder durch eine freie radiale Wärmedehnung des Innenbehälters kann im Betrieb der Wärmeübertragervor richtung vorzugsweise eine gleichmäßige Verformung des Innenbehälters auf grund von Wärmedehnung ermöglicht werden.

Insbesondere kann dabei ein Ausbeulen des Innenbehälters verhindert werden.

Durch eine gleichmäßige Verformung des Innenbehälters aufgrund von Wärmedehnung kann insbesondere eine gleichmäßige Verteilung des Wärme trägermediums im Betrieb der Wärmeübertragervorrichtung gewährleistet werden.

Vorzugsweise können dabei lokale Hotspots verhindert werden, welche bei spielsweise zu einem Durchbrennen des Innenbehälters führen können.

Günstig kann es ferner sein, wenn durch eine freie axiale und/oder radiale Wärmedehnung des Innenbehälters eine Haltbarkeit und/oder Lebensdauer der Wärmeübertragervorrichtung verlängert werden kann.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der erste Drehkopplungsabschnitt und/oder der eine oder die mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte jeweils ein oder mehrere radiale Anschlag elemente umfassen, welche eine radiale Verlagerung der Drehkopplungsele mente, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, relativ zu den Dreh kopplungselementen, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, begrenzen.

Günstig kann es sein, wenn jeweils ein radiales Anschlagelement in die an dem Stützkörper angeordneten Drehkopplungselemente und/oder in die an dem Innenbehälter angeordneten Drehkopplungselemente eines jeweiligen Dreh kopplungsabschnitts integriert ist. Günstig kann es sein, wenn die radialen Anschlagelemente derart angeordnet und/oder ausgerichtet sind, dass eine radiale Verlagerung der Drehkopplungs elemente, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, relativ zu den Dreh kopplungselementen, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, erst bei Erreichen einer maximalen Betriebstemperatur der Wärmeübertragervorrich tung begrenzt wird.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass an dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte jeweils zwei Führungsflächen umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper angeordnetes Drehkopp lungselement des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte zwischen den zwei Führungsflächen geführt ist.

Vorzugsweise kann dadurch, dass an dem Innenbehälter angeordnete Dreh kopplungselemente des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungs abschnitte jeweils zwei Führungsflächen umfassen, zwischen welchen jeweils ein an dem Stützkörper angeordnetes Drehkopplungselement des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte angeordnet ist, ein Ver klemmen der Drehkopplungselemente aufgrund von Wärmedehnung ver hindert werden.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die zwei Führungsflächen eines jeweiligen Drehkopplungselements des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte parallel zueinander und/oder parallel zu einer axialen Richtung und/oder parallel zu einer radialen Richtung angeordnet sind.

Vorzugsweise kann durch eine derartige Anordnung der zwei Führungsflächen eines jeweiligen Drehkopplungselements des einen oder der mehreren weite ren Drehkopplungsabschnitte ermöglicht werden, dass Drehkopplungsele mente der Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Innenbehälter ange ordnet sind, in einer radialen Richtung relativ zu Drehkopplungselementen der Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, ver lagerbar sind und dass Drehkopplungselemente des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, in einer axialen Richtung relativ zu Drehkopplungselementen des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Stütz körper angeordnet sind, verlagerbar sind.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass an dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente des ersten Dreh kopplungsabschnitts jeweils zwei Führungsflächen umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper angeordnetes Drehkopplungselement des ersten Dreh kopplungsabschnitts zwischen den zwei Führungsflächen geführt ist.

Vorzugsweise sind die Führungsflächen der Drehkopplungselemente des ersten Drehkopplungsabschnitts und/oder die Führungsflächen der Drehkopplungsele mente des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte im Wesentlichen eben ausgebildet.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die zwei Führungsflächen eines jeweiligen Drehkopplungselements des ersten Drehkopplungsabschnitts parallel zueinander und/oder parallel zu einer radia len Richtung angeordnet sind.

Vorzugsweise kann durch eine derartige Anordnung der zwei Führungsflächen eines jeweiligen Drehkopplungselements des ersten Drehkopplungsabschnitts ermöglicht werden, dass Drehkopplungselemente der Drehkopplungsab schnitte, welche an dem Innenbehälter angeordnet sind, in einer radialen Richtung relativ zu Drehkopplungselementen der Drehkopplungsabschnitte, welche an dem Stützkörper angeordnet sind, verlagerbar sind.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass ein jeweiliges Drehkopplungselement welches an dem Stützkörper angeordnet ist, ein Führungselement umfasst, welches zwischen die zwei Führungsflächen eines jeweiligen an dem Innenbehälter angeordneten Drehkopplungselements hineinragt.

Ein Führungselement eines jeweiligen an dem Stützkörper angeordneten Dreh kopplungselements ist insbesondere ein inneres Führungselement.

Die zwei Führungsflächen eines jeweiligen an dem Innenbehälter ange ordneten Drehkopplungselements bilden insbesondere ein äußeres Führungs element.

Das Führungselement eines jeweiligen an dem Stützkörper angeordneten Drehkopplungselements ist vorzugsweise auf seinen den Führungsflächen zugewandten Seiten konvex ausgebildet.

Günstig kann es beispielsweise sein, wenn das Führungselement des jewei ligen an dem Stützkörper angeordneten Drehkopplungselements im Wesent lichen kugelförmig ausgebildet ist.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass ein oder mehrere an dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente jeweils ein axiales Anschlagelement für ein oder mehrere an dem Stützkörper angeordnete Drehkopplungselemente umfassen.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass das axiale Anschlagelement eines jeweiligen an dem Innenbehälter ange ordneten Drehkopplungselements des ersten Drehkopplungsabschnitts zwei Abstützflächen umfasst.

Günstig kann es sein, wenn eine jeweilige Abstützfläche des axialen Anschlag elements eines jeweiligen an dem Innenbehälter angeordneten Drehkopp lungselements des ersten Drehkopplungsabschnitts im Wesentlichen eben aus gebildet ist. Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass ein Winkel zwischen einer Ebene, in welcher eine Führungsfläche eines jewei ligen Drehkopplungselements des ersten Drehkopplungsabschnitts angeordnet ist, und einer Ebene, in welcher eine der Führungsfläche benachbarte Abstütz fläche des jeweiligen Drehkopplungselements des ersten Drehkopplungsab schnitts angeordnet ist, größer ist als ein Winkel zwischen der axialen Richtung und der Richtung eines resultierenden Kraftvektors der auf das Drehkopp lungselement wirkenden Axialkraft und der auf das Drehkopplungselement wirkenden Radialkraft.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die Führungsflächen und die Abstützflächen eines jeweiligen Drehkopplungs elements des ersten Drehkopplungsabschnitts symmetrisch zu einer durch die Drehachse und eine radiale Richtung aufgespannten Ebene angeordnet sind.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der Stützkörper und/oder der Innenbehälter im Wesentlichen hohlzylinderför mig ausgebildet sind.

Insbesondere ist es denkbar, dass der Stützkörper und/oder der Innenbehälter senkrecht zu der Drehachse einen kreisringförmigen Querschnitt aufweisen.

Vorzugsweise weist der Innenbehälter eine konstante Materialstärke auf.

Günstig kann es sein, wenn eine Materialstärke des Innenbehälters im Bereich von ungefähr 1 mm bis ungefähr 3 mm liegt, beispielsweise im Bereich von ungefähr 2mm.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der Innenbehälter ein hochtemperaturbeständiges Material umfasst oder aus diesem gebildet ist, beispielsweise ein metallisches Material, ein keramisches Material oder ein faserverstärktes keramisches Material. Das hochtemperaturbeständige Material des Innenbehälters ist beispielsweise eine Hochtemperaturlegierung.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der Stützkörper ein metallisches Material, ein keramisches Material oder ein faserverstärktes Kunststoffmaterial umfasst oder aus diesem gebildet ist.

Beispielsweise ist es denkbar, dass der Stützkörper ein Metallrohr ist.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die Heizkammer einen oder mehrere Stützringe zum Stützen des Innen behälters umfasst.

Günstig kann sein, wenn jedem Drehkopplungsabschnitt jeweils ein Stützring zugeordnet ist.

Insbesondere ist es denkbar, dass der eine oder die mehreren Stützringe ring förmig geschlossen ausgebildet sind.

Der eine oder die mehreren Stützringe sind vorzugsweise aus demselben Material gebildet wie der Innenbehälter.

Vorzugsweise sind der eine oder die mehreren Stützringe an dem Innenbehäl ter festgelegt.

Der eine oder die mehreren Stützringe sind vorzugsweise radial außerhalb des Innenbehälters angeordnet.

Beispielsweise ist es denkbar, dass der eine oder die mehreren Stützringe einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass der Stützkörper der Heizkammer ein Strukturbauteil ist. Günstig kann es sein, wenn der Stützkörper eine gemittelte Wandstärke im Bereich von ungefähr 3 mm bis ungefähr 20 mm aufweist.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die Heizkammer ein Isolationsmaterial umfasst, welches zwischen dem Stütz körper und dem Innenbehälter angeordnet ist.

Günstig kann es sein, wenn die Heizkammer zwischen dem Stützkörper und dem Innenbehälter einen Spalt aufweist, in welchem das Isolationsmaterial angeordnet ist.

Vorzugsweise ist eine Isolationsschicht aus dem Isolationsmaterial an dem Stützkörper angeordnet, insbesondere an diesem festgelegt.

Das Isolationsmaterial deckt vorzugsweise eine dem Innenbehälter zuge wandte innere Oberfläche des Stützkörpers im Wesentlichen vollständig ab.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass ein zwischen dem Stützkörper und dem Innenbehälter angeordnetes Isola tionsmaterial an dem Stützkörper festgelegt ist.

Das zwischen dem Stützkörper und dem Innenbehälter angeordnete Isola tionsmaterial ist insbesondere nicht mit dem Innenbehälter verbunden.

Das Isolationsmaterial ist insbesondere nicht unmittelbar an dem Innenbehäl ter festgelegt.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass das Isolationsmaterial ein erstes Isolationsmaterial, beispielsweise Glaswolle, Silikatwolle oder eine Aluminiumoxidfaser, umfasst und/oder dass das Isola tionsmaterial ein zweites Isolationsmaterial, beispielsweise ein nanoporöses Isolationsmaterial, umfasst. Das erste und das zweite Isolationsmaterial sind insbesondere voneinander verschieden.

Das zweite Isolationsmaterial weist insbesondere eine geringere Wärmeleit fähigkeit als das erste Isolationsmaterial auf.

Wenn das zweite Isolationsmaterial ein bruchempfindliches Material ist, kann durch eine Anordnung des Isolationsmaterials an dem Stützkörper vorzugs weise eine mechanische Belastung des Isolationsmaterials reduziert werden, beispielsweise eine mechanische Belastung aufgrund von Walkbewegungen. Vorzugsweise kann durch eine Reduktion der mechanischen Belastung des Isolationsmaterials eine Haltbarkeit und/oder Lebensdauer des Isolations materials verlängert werden.

Bei einer Ausgestaltung der Wärmeübertragervorrichtung ist vorgesehen, dass die Drehachse relativ zur Schwerkraftrichtung in einem Winkel im Bereich von ungefähr 15° bis ungefähr 60°, vorzugsweise im Bereich von ungefähr 30° bis ungefähr 45°, angeordnet ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Wärmeübertragervorrichtung, insbesondere einer Solarstrahlungsempfänger vorrichtung, vorzugsweise einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragervorrich tung, mit den Merkmalen des Anspruchs 31.

Das Verfahren zum Betreiben einer Wärmeübertragervorrichtung umfasst vor zugsweise Folgendes:

Drehen einer Heizkammer der Wärmeübertragervorrichtung um eine Drehachse mittels einer Drehantriebsvorrichtung, wobei ein Stützkörper der Heizkammer mittels der Drehantriebsvorrichtung in eine Rotation um die Drehachse versetzbar ist, wobei ein Innenbehälter der Heizkammer mittels einer Drehkopplungsvorrich tung der Heizkammer mit dem Stützkörper drehgekoppelt ist. Bei einer Ausgestaltung des Verfahrens zum Betreiben einer Wärmeüber tragervorrichtung ist vorgesehen, dass an dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente eines ersten Drehkopplungsabschnitts der Drehkopp lungsvorrichtung jeweils zwei Führungsflächen umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper angeordnetes Drehkopplungselement des ersten Drehkopp lungsabschnitts zwischen den zwei Führungsflächen geführt ist und sich bei einer Rotation der Heizkammer um die Drehachse jeweils abwechselnd an den zwei Führungsflächen abstützt.

Bei einer Ausgestaltung des Verfahrens zum Betreiben einer Wärmeüber tragervorrichtung ist vorgesehen, dass ein oder mehrere an dem Innenbe hälter angeordnete Drehkopplungselemente eines ersten Drehkopplungsab schnitts der Drehkopplungsvorrichtung jeweils ein axiales Anschlagelement für ein oder mehrere an dem Stützkörper angeordnete Drehkopplungselemente umfassen, wobei das axiale Anschlagelement eines jeweiligen an dem Innen behälter angeordneten Drehkopplungselements des ersten Drehkopplungsab schnitts zwei Abstützflächen umfasst, wobei sich ein an dem Stützkörper angeordnetes Drehkopplungselement des ersten Drehkopplungsabschnitts bei einer Rotation der Heizkammer um die Drehachse jeweils abwechselnd an den zwei Abstützflächen abstützt.

Bei einer Ausgestaltung des Verfahrens zum Betreiben einer Wärmeüber tragervorrichtung ist vorgesehen, dass an dem Innenbehälter angeordnete Drehkopplungselemente eines oder mehrerer weiterer Drehkopplungsab schnitte der Drehkopplungsvorrichtung jeweils zwei Führungsflächen umfassen, wobei jeweils ein an dem Stützkörper angeordnetes Drehkopp lungselement des einen oder der mehreren weiteren Drehkopplungsabschnitte zwischen den zwei Führungsflächen geführt ist und sich bei einer Rotation der Heizkammer um die Drehachse jeweils abwechselnd an den zwei Führungs flächen abstützt. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Herstellen einer Wärmeübertragervorrichtung, insbesondere einer Solarstrahlungsempfänger vorrichtung, vorzugsweise einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragervorrich tung.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die weitere Aufgabe zugrunde, eine Wärmeübertragervorrichtung, insbesondere eine Solarstrahlungsempfänger vorrichtung, vorzugsweise eine erfindungsgemäße Wärmeübertragervorrich tung, bereitzustellen, welche einfach und kostengünstig herstellbar ist und welche insbesondere einen hohen Wirkungsgrad und eine verlängerte Haltbar keit aufweist.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen einer Wärmeüber tragervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 35 gelöst.

Das Verfahren umfasst vorzugsweise Folgendes:

Bereitstellen eines Stützkörpers;

Bereitstellen eines Innenbehälters;

Anordnen des Innenbehälters in dem Stützkörper;

Anordnen von Drehkopplungselementen eines ersten Drehkopplungs abschnitts und/oder eines oder mehrerer weiterer Drehkopplungs abschnitte an dem Innenbehälter; und

Anordnen von Drehkopplungselementen eines ersten Drehkopplungs abschnitts und/oder eines oder mehrerer weiterer Drehkopplungs abschnitte an dem Stützkörper.

Die Verfahrensschritte werden vorzugsweise in der oben angegebenen Reihen folge durchgeführt.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer Wärmeübertragervor richtung weist vorzugsweise einzelne oder mehrere der im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Wärmeübertragervorrichtung beschriebenen Merkmale und/oder Vorteile auf. Die erfindungsgemäße Wärmeübertragervorrichtung weist vorzugsweise ein zelne oder mehrere der im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Ver fahren zum Herstellen einer Wärmeübertragervorrichtung beschriebenen Merk male und/oder Vorteile auf.

Dabei werden insbesondere stützkörperseitige Drehkopplungselemente an dem Stützkörper festgelegt, wobei an dem Innenbehälter innenbehälterseitige Drehkopplungselemente festlegt werden.

Vorzugsweise ist jeweils einem stützkörperseitigen Drehkopplungselement jeweils ein innenbehälterseitiges Drehkopplungselement zugeordnet.

Bei einer Ausgestaltung des Verfahrens zum Herstellen einer Wärmeüber tragervorrichtung ist vorgesehen, dass Drehkopplungselemente, welche an dem Innenbehälter angeordnet werden, über jeweils eine Öffnung in dem Stützkörper an dem Innenbehälter angeordnet werden.

Vorzugsweise wird eine jeweilige Öffnung in dem Stützkörper, über welche ein Drehkopplungselement an dem Innenbehälter angeordnet wird, beim Anordnen eines Drehkopplungselements an dem Stützkörper verschlossen.

Eine jeweilige in dem Stützkörper angeordnete Öffnung, über welche ein Dreh kopplungselement an dem Innenbehälter angeordnet wird, ist vorzugsweise in einer Mantelfläche des Stützkörpers angeordnet.

Bei einer Ausgestaltung des Verfahrens zum Herstellen einer Wärmeüber tragervorrichtung ist vorgesehen, dass vor dem Anordnen des Innenbehälters in dem Stützkörper ein Isolationsmaterial an dem Stützkörper angeordnet wird.

Bei einer Ausgestaltung des Verfahrens zum Herstellen einer Wärmeüber tragervorrichtung ist vorgesehen, dass das Isolationsmaterial vor dem Anordnen der Drehkopplungselemente an dem Innenbehälter und an dem

Stützkörper an einer dem Innenbehälter zugewandten inneren Oberfläche des

Stützkörpers festgelegt wird.

Weitere Merkmale und/oder Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nach folgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungs beispielen.

In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung der Funktionsweise eines solar thermischen Kraftwerks;

Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung einer Wärmeüber tragervorrichtung, welche als Solarstrahlungsempfängervorrichtung des solarthermischen Kraftwerks aus Fig. 1 verwendbar ist;

Fig. 3 einen Ausschnitt einer schematischen Draufsicht auf die Wärme übertragervorrichtung aus Fig. 2 bei Blick in Richtung des Pfeils 3 in Fig. 2;

Fig. 4 einen schematischen Schnitt durch die Wärmeübertragervorrich tung aus Fig. 2 längs der Linie IV-IV in Fig. 3;

Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs V in Fig. 4;

Fig. 6 eine schematische Perspektive Darstellung eines Teils der Wärme übertragervorrichtung aus Fig. 2 von hinten;

Fig. 7 eine schematische perspektivische Darstellung einer Heizkammer der Wärmeübertragervorrichtung aus Fig. 2;

Fig. 8 eine schematische Frontansicht der Heizkammer aus Fig. 7; Fig. 9 eine schematische perspektivische Darstellung von Drehkopplungs elementen eines ersten Drehkoppelabschnitts einer Drehkopp lungsvorrichtung der Wärmeübertragervorrichtung;

Fig. 10 eine schematische Explosionsdarstellung der Drehkopplungs elemente aus Fig. 9;

Fig. 11 einen schematischen Schnitt durch die Drehkopplungselemente des ersten Drehkopplungsabschnitts aus Fig. 9 bei einer Belastung in einer Abwärtsbewegung;

Fig. 12 einen schematischen Schnitt durch die Drehkopplungselemente des ersten Drehkopplungsabschnitts aus Fig. 9 bei einer Belastung in einer Aufwärtsbewegung;

Fig. 13 eine schematische perspektivische Darstellung von Drehkopplungs elementen eines weiteren Drehkoppelabschnitts einer Drehkopp lungsvorrichtung der Wärmeübertragervorrichtung;

Fig. 14 eine schematische Explosionsdarstellung der Drehkopplungs elemente aus Fig. 13;

Fig. 15 einen schematischen Schnitt durch die Drehkopplungselemente des weiteren Drehkopplungsabschnitts aus Fig. 13; und

Fig. 16 eine schematische perspektivische Darstellung eines an einem

Stützkörper der Heizkammer aus Fig. 7 angeordneten Drehkopp lungselements;

Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in sämtlichen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen. Ein Ausführungsbeispiel eines solarthermischen Kraftwerks, welches in Fig. 1 schematisch gezeigt und dort mit 100 bezeichnet ist, umfasst insbesondere ein Heliostatenfeld 102 mit einer Mehrzahl von Heliostaten 104.

Ein Heliostat 104 umfasst vorzugsweise eine Spiegelfläche 106, welche sich um mindestens zwei Achsen ausrichten lässt.

Solarstrahlung 108 lässt sich über die Spiegelflächen 106 des Heliostatenfelds 102 insbesondere gebündelt auf eine Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 richten. Auf die Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 gerichtete Solarstrahlung ist in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 112 angedeutet.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst das solarthermische Kraftwerk 100 (mindestens) einen Turmreceiver 114, bei welchem die Solarstrahlungs empfängervorrichtung 110 insbesondere an einem Turm 116 beabstandet zu einem Boden 118 (bezogen auf die Schwerkraftrichtung G), das heißt erhöht, angeordnet ist. Die Heliostaten 104 sind vorzugsweise ebenfalls an dem Boden 118 angeordnet.

Die Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 ist insbesondere eine noch zu beschreibende Partikel-Solarstrahlungsempfängervorrichtung, welche mit Partikeln als Wärmeträgermedium betrieben wird.

Das solarthermische Kraftwerk 100 umfasst einen ersten Kreislauf 120, weicher ein Partikelkreislauf ist. In diesem ersten Kreislauf 120 werden Partikel durch einen Wärmeübertrager 122 hindurchgeführt. Der erste Kreis lauf 120 weist einen Hochtemperaturzweig 124 und einen Niedertemperatur zweig 126 auf. Der Niedertemperaturzweig 126 führt von einem Ausgang 128 des Wärmeübertragers 122 zu einem Eingang 130 der (Partikel-) Solarstrah lungsempfängervorrichtung 110. Der Hochtemperaturzweig 124 führt von einem Ausgang 132 der Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 zu einem Eingang 134 des Wärmeübertragers 122. Partikel lassen sich dadurch über den Niedertemperaturzweig 126 der Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 zuführen und werden dort über Solarstrahlung aufgeheizt. Aufgeheizte Partikel lassen sich über den Hochtemperaturzweig 124 dem Wärmeübertrager 122 zuführen und können dort Wärme an einen zweiten Kreislauf 136 abgeben.

Es kann dabei vorgesehen sein, dass in dem Niedertemperaturzweig 126 ein Wärmespeicher 138 (Niedertemperatur-Wärmespeicher) angeordnet ist.

Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass in dem Hochtemperaturzweig 124 ein Wärmespeicher 140 (Hochtemperatur-Wärmespeicher) angeordnet ist.

Der zweite Kreislauf 136 ist ein Turbinenkreislauf. In ihm ist eine Turbine 142, insbesondere eine Dampfturbine, angeordnet, welche zur Erzeugung von elektrischer Energie an einen elektrischen Generator 144 gekoppelt ist.

Der zweite Kreislauf 136 umfasst einen Hochtemperaturzweig 146, welcher von einem Ausgang 148 des Wärmeübertragers 122 zu der Turbine 142 führt. Ferner umfasst der zweite Kreislauf 136 einen Niedertemperaturzweig 150, welcher von der Turbine 142 oder einem der Turbine nachgeschalteten Kondensator 152 zu einem Eingang 154 des Wärmeübertragers 122 führt.

In dem Niedertemperaturzweig 150 ist insbesondere eine Pumpe 156 ange ordnet, welche ein Fluid durch den zweiten Kreislauf 136 fördert.

An dem Wärmeübertrager 122 wird das Fluid des zweiten Kreislaufs 136 (ins besondere Wasser) erhitzt und hierdurch Dampf erzeugt. Dieser Dampf wird über den Hochtemperaturzweig 146 der Turbine 142 zugeführt und darin ent spannt. Hierdurch wird die thermische Energie in mechanische Energie gewandelt, welche den elektrischen Generator 144 zur Stromerzeugung antreibt.

Der Dampf wird entspannt und kondensiert schließlich an dem Kondensator 152 zu Wasser. Dieses Kondensat wird in dem Niedertemperaturzweig 150 dem Wärmeübertrager 122 zur erneuten Dampferzeugung zurückgeführt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine einstufige Turbinenanordnung gezeigt. Es ist auch möglich, dass die Turbinenanordnung mehrstufig ist.

Alternativ oder zusätzlich zur Stromerzeugung ist es beispielsweise auch mög lich, dass eine Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 eingesetzt wird, um Prozesswärme zu erzeugen oder chemische Umwandlungen zu bewirken oder Brennstoffe herzustellen. Auch weitere Anwendungen sind denkbar.

Der grundlegende Aufbau einer Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 ist aus der DE 10 2010 062 367 Al und aus der DE 10 2014 106 320 Al bekannt, auf welche hiermit explizit Bezug genommen wird, und deren Inhalt hiermit durch Inbezugnahme zum Gegenstand dieser Anmeldung gemacht wird.

Vorzugsweise wird das in Fig. 1 gezeigte solarthermische Kraftwerk 100 mit einer Solarstrahlungsempfängervorrichtung 110 betrieben, welche ent sprechend der in den Fig. 2 bis 14 dargestellten Wärmeübertragervorrichtung 158 ausgebildet ist.

Die Wärmeübertragervorrichtung 158 umfasst vorzugsweise eine Heizkammer 160.

Die Wärmeübertragervorrichtung 158 umfasst vorzugsweise ferner eine Dreh antriebsvorrichtung 162 und eine Zuführvorrichtung 164 zur Zuführung eines in den Figuren zeichnerisch nicht dargestellten Wärmeträgermediums zu einem noch zu beschreibenden Innenraum der Heizkammer 160.

Die Heizkammer 160 umfasst vorzugsweise einen Stützkörper 166 und einen Innenbehälter 168, welcher insbesondere in dem Stützkörper 166 angeordnet ist und welcher eine Wandung 170 umfasst.

Der Stützkörper 166 ist vorzugsweise ein Außenmantel 172 der Heizkammer 160. Der Stützkörper 166 der Heizkammer 160 ist vorzugsweise ein Strukturbau teil.

Der Innenbehälter 168 ist vorzugsweise ein Innenmantel 174, insbesondere ein sogenannter "Inliner", der Heizkammer 160.

Die Wandung 170 umgibt insbesondere den Innenraum 176 der Heizkammer 160.

Die Heizkammer 160 ist mittels der Drehantriebsvorrichtung 162 vorzugsweise um eine Drehachse 178 derart drehbar, dass das Wärmeträgermedium unter Ausbildung eines zeichnerisch nicht dargestellten Wärmeträgermedium-Films an einer Innenseite der Wandung 168 der Heizkammer 160 entlangführbar ist.

Die Drehantriebsvorrichtung 162 umfasst vorzugsweise ein oder mehrere Drehantriebselemente, mittels welcher der Stützkörper 166 in eine Rotation um die Drehachse 178 versetzbar ist.

Ein oder mehrere Drehantriebselemente der Drehantriebsvorrichtung 162 treiben den Stützkörper 166 dabei vorzugsweise unmittelbar an.

Die Drehachse 178 ist vorzugsweise relativ zur Schwerkraftrichtung G in einem Winkel im Bereich von ungefähr 15° bis ungefähr 60°, vorzugsweise im Bereich von ungefähr 30° bis ungefähr 45°, angeordnet.

Der Innenbehälter 168 weist in einem senkrecht zu der Drehachse 178 genommenen Querschnitt beispielsweise einen Durchmesser 180 im Bereich von ungefähr 1,4 m bis ungefähr 2 m, beispielsweise von ungefähr 1,6 m auf.

Der Stützkörper 166 und der Innenbehälter 168 sind vorzugsweise im Wesent lichen hohlzylinderförmig ausgebildet. Der Stützkörper 166 und der Innenbehälter 168 weisen vorzugsweise senk recht zu der Drehachse 178 einen kreisringförmigen Querschnitt auf.

Der Innenbehälter 166 weist vorzugsweise eine konstante Materialstärke auf.

Günstig kann es sein, wenn eine Materialstärke des Innenbehälters 168 im Bereich von ungefähr 1 mm bis ungefähr 3 mm liegt, beispielsweise im Bereich von ungefähr 2mm.

Vorzugsweise umfasst der Innenbehälter 168 ein hochtemperaturbeständiges Material oder ist aus diesem gebildet, beispielsweise ein metallisches Material, ein keramisches Material oder ein faserverstärktes keramisches Material.

Das hochtemperaturbeständige Material des Innenbehälters 168 ist beispiels weise eine Hochtemperaturlegierung.

Günstig kann es sein, wenn der Stützkörper 166 ein metallisches Material, ein keramisches Material oder ein faserverstärktes Kunststoffmaterial umfasst oder aus diesem gebildet ist.

Beispielsweise ist es denkbar, dass der Stützkörper 166 ein Metallrohr ist.

Günstig kann es sein, wenn der Stützkörper 166 eine gemittelte Wandstärke im Bereich von ungefähr 3 mm bis ungefähr 20 mm aufweist.

Ein bezüglich der Schwerkraftrichtung G unteres Ende 182 der Heizkammer 160 ist insbesondere offen ausgebildet, so dass eine Eintrittsöffnung 184 der Heizkammer 160 gebildet ist.

Durch diese Eintrittsöffnung 184 kann Solarstrahlung 112 in den Innenraum 176 der Heizkammer 160 gelangen. Aufgrund der Rotation der Heizkammer 160 um die Drehachse 178 breitet sich das Wärmeträgermedium auf der Wandung 170 aus und bildet hierdurch einen Wärmeträgermedium- Film.

Günstig ist es, wenn die Heizkammer 160 einen Einkopplungsbereich 186 für Wärmeträgermedium und einen Auskopplungsbereich 188 für Wärmeträger medium aufweist.

Vorzugsweise liegt der Einkopplungsbereich 186 bezogen auf die Schwerkraft richtung G oberhalb des Auskopplungsbereichs 188.

An dem Einkopplungsbereich 186 wird insbesondere "kaltes" Wärmeträger medium eingekoppelt und an dem Auskopplungsbereich 188 wird "heißes" Wärmeträgermedium ausgekoppelt.

Das Wärmeträgermedium wird insbesondere in der Schwerkraftrichtung G durch die Heizkammer 160 durchgeführt und dabei vorzugsweise von einem in Schwerkraftrichtung G oberen Ende 190 zu dem unteren Ende 182 transpor tiert, insbesondere gefördert.

Günstig kann es sein, wenn das Wärmeträgermedium Partikel oder Teilchen umfasst oder aus diesem gebildet ist, beispielsweise Partikel oder Teilchen aus gesintertem Bauxit.

Die Partikel oder Teilchen weisen vorzugsweise einen durchschnittlichen Teil chendurchmesser von ungefähr 250 pm bis ungefähr 1,8 mm auf.

Günstig kann es sein, wenn die Wandung 168 des Innenbehälters einen Mittenrauwert im Bereich von ungefähr dem 0,5-fachen eines durchschnitt lichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teilchen bis ungefähr dem 1,0- fachen eines durchschnittlichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teil chen aufweist. Günstig kann es ferner sein, wenn die Wandung des Innenbehälters 166 eine gemittelte Rautiefe im Bereich von ungefähr dem 0,5-fachen eines durch schnittlichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teilchen bis ungefähr dem 1,0-fachen eines durchschnittlichen Teilchendurchmessers der Partikel oder Teilchen aufweist.

Im Betrieb der Wärmeübertragervorrichtung 158 bildet sich vorzugsweise ein Wärmeträgermedium-Film, welcher senkrecht zu der Drehachse 178 in einer radialen Richtung 192 eine Dicke im Bereich von ungefähr einem einfachen durchschnittlichen Teilchendurchmesser der Partikel oder Teilchen bis ungefähr einem dreifachen durchschnittlichen Teilchendurchmesser der Partikel oder Teilchen aufweist.

Vorzugsweise ergibt sich bei dem Wärmeträgermedium bis mindestens unge fähr 800 °C, insbesondere bis mindestens ungefähr 1.000 °C, keine Agglo meration von Partikeln oder Teilchen.

Die Partikel oder Teilchen weisen vorzugsweise eine hohe Sphärizität, insbe sondere größer als ungefähr 0,8, insbesondere größer als ungefähr 0,9, auf.

Vorzugsweise sind die Partikel oder Teilchen thermoschockbeständig.

Durch entsprechend schnelle Rotation der Heizkammer 160 lässt sich vorzugs weise erreichen, dass Fliehkräfte das Wärmeträgermedium an die Wandung 170 drücken und man dadurch eine erhöhte Wandhaftung erhält.

Dadurch wiederum lässt sich insbesondere die Aufenthaltszeit des Wärme trägermediums in der Heizkammer 160 vergrößern.

Weiterhin kann dadurch vorzugsweise das Wärmeträgermedium eine tangen tiale Geschwindigkeit erhalten. Dadurch lässt sich insbesondere der Wärme trägermedium-Verlust (das heißt der Durchlauf von Wärmeträgermedium ohne ausreichende Erhitzung in der Heizkammer 160) reduzieren, da Wärmeträger medium nach außen gegen die Wandung 170 verlagert wird. Durch eine Tangentialgeschwindigkeit lässt sich vorzugsweise auch ein Temperaturaus gleich in Umfangsrichtung erreichen, da beispielsweise unterschiedliche Zonen in Umfangsrichtung mehrfach von Wärmeträgermedium durchlaufen werden. Dadurch erhält man vorzugsweise eine homogenere Temperaturverteilung beim Austritt des Wärmeträgermediums aus der Heizkammer 160.

Die Drehzahl wird insbesondere so hoch gewählt, dass sich ein optisch dichter oder annähernd dichter Wärmeträgermedium-Film über den gesamten Umfang der Wandung 170 ergibt.

Es lässt sich insbesondere die Aufenthaltszeit des Wärmeträgermediums in dem Innenraum erhöhen. Dadurch lässt sich vorzugsweise der Wirkungsgrad der Wärmeübertragervorrichtung 158 erhöhen.

Um einen möglichst zusammenhängenden Wärmeträgermedium-Film zu erzeugen, werden vorzugsweise der Winkel zwischen der Drehachse 178 und der Schwerkraftrichtung G und die Rotationsgeschwindigkeit der Heizkammer 160 aneinander angepasst. An die Anpassung können auch noch Eigenschaften des Wärmeträgermediums und der Wandung 168 und insbesondere die Reibungseigenschaften eingehen.

Die Heizkammer 160 der in den Figuren 2 bis 16 dargestellten Wärmeüber tragervorrichtung 158 umfasst vorzugsweise eine Drehkopplungsvorrichtung 194, mittels welcher der Innenbehälter 168 mit dem Stützkörper 166 dreh gekoppelt ist.

Vorzugsweise ist der Innenbehälter 168 aufgrund einer Drehkopplung des selben mit dem Stützkörper 166 durch Versetzen des Stützkörpers 166 in eine Rotation um die Drehachse 178 ebenfalls in eine Rotation um die Drehachse 178 versetzbar. Die Drehkopplungsvorrichtung 194 umfasst vorzugsweise einen ersten Dreh kopplungsabschnitt 196 und zwei weitere Drehkopplungsabschnitte 198.

Der Innenbehälter 168 ist mittels der Drehkopplungsabschnitte 196, 198 der Drehkopplungsvorrichtung 194 vorzugsweise mit dem Stützkörper 166 dreh gekoppelt.

Der erste Drehkopplungsabschnitt 196 ist in Schwerkraftrichtung G vorzugs weise oberhalb der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 angeordnet.

Der erste Drehkopplungsabschnitt 196 und die zwei weiteren Drehkopplungs abschnitte 198 umfassen vorzugsweise jeweils mehrere Drehkopplungsele mente 200, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, und mehrere Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind.

An dem Stützkörper 166 angeordnete Drehkopplungselemente 200 sind insbe sondere stützkörperseitige Drehkopplungselemente 204.

Stützkörperseitige Drehkopplungselemente 204 sind vorzugsweise an dem Stützkörper 166 festgelegt, beispielsweise mit diesem verschraubt.

An dem Innenbehälter 168 angeordnete Drehkopplungselemente 202 sind ins besondere innenbehälterseitige Drehkopplungselemente 206.

Innenbehälterseitige Drehkopplungselemente 206 sind vorzugsweise mittelbar oder unmittelbar an dem Innenbehälter 168 festgelegt, beispielsweise mit diesem verschraubt.

Beispielsweise ist es denkbar, dass Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, jeweils an einem Stützring 208 fest gelegt sind. An einem jeweiligen Stützring 208 festgelegte Drehkopplungselemente 202 sind beispielsweise mit dem Stützring 208 verschraubt.

Mittels eines oder mehrerer Stützringe 208 kann vorzugsweise eine Rundheit des Innenbehälters 168 gewährleistet werden.

Die Heizkammer 160 umfasst beispielsweise drei Stützringe 208 zum Stützen des Innenbehälters 166, wobei vorzugsweise jedem Drehkopplungsabschnitt 196, 198 jeweils ein Stützring 208 zugeordnet ist.

Die Stützringe 208 sind ringförmig geschlossen ausgebildet und insbesondere aus demselben Material gebildet wie der Innenbehälter 168.

Die Stützringe 208 weisen beispielsweise einen U-förmigen Querschnitt auf.

Die Stützringe 208 sind vorzugsweise an dem Innenbehälter 168 festgelegt und insbesondere radial außerhalb des Innenbehälters 168 angeordnet.

Der erste Drehkopplungsabschnitt 196 umfasst beispielsweise vier Drehkopp lungselemente 200, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind und vier Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168angeordnet sind.

Günstig kann es ferner sein, wenn die zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 202 jeweils fünf Drehkopplungselemente 200 umfassen, welche an dem Stütz körper 166 angeordnet sind, und ferner jeweils fünf Drehkopplungselemente 202 umfassen, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind.

Jeweils einem Drehkopplungselement 200, welches an dem Stützkörper 166 angeordnet ist, ist vorzugsweise jeweils ein Drehkopplungselement 202 zuge ordnet, welches an dem Innenbehälter 168 angeordnet ist. Die Drehkopplungselemente 200, 202 der Drehkopplungsabschnitte 196, 198 sind vorzugsweise gleichmäßig verteilt über einen Umfang der Heizkammer 160 angeordnet.

Vorzugsweise sind sämtliche Drehkopplungselemente 200, 202 eines jewei ligen Drehkopplungsabschnitts 196, 198 bezogen auf eine axiale Richtung 210 im Wesentlichen auf derselben Höhe angeordnet.

Vorzugsweise stützt sich der Innenbehälter 168 mittels des ersten Drehkopp lungsabschnitts 196 in der Schwerkraftrichtung G an dem Stützkörper 166 ab. Dabei stützt sich der Innenbehälter 168 insbesondere mittels der Drehkopp lungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, an den Drehkopplungselementen 200 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 ab, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind.

Der Innenbehälter 168 stützt sich dabei mittels des ersten Drehkopplungs abschnitts 196 an dem Stützkörper 166 insbesondere in der axialen Richtung 210 ab.

Vorzugsweise wird dabei eine parallel zu der Drehachse 178 und/oder in axia ler Richtung 210 wirkende Kraftkomponente der auf den Innenbehälter 168 wirkenden Gewichtskraft mittels des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 auf genommen.

An dem Stützkörper 166 angeordnete Drehkopplungselemente 200 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 bilden in der axialen Richtung 210 insbesondere ein Widerlager für an dem Innenbehälter 168 angeordnete Drehkopplungsele mente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196.

Der erste Drehkopplungsabschnitt 196 bildet dabei vorzugsweise ein axiales Festlager. An dem Innenbehälter 168 angeordnete Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 umfassen vorzugsweise jeweils zwei Füh rungsflächen 212.

Vorzugsweise ist jeweils ein an dem Stützkörper 166 angeordnetes Drehkopp lungselement 200 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 zwischen den zwei Führungsflächen 212 geführt.

Die zwei Führungsflächen 212 der Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 sind insbesondere parallel zueinander und/oder parallel zu der radialen Richtung 192 angeordnet.

Vorzugsweise kann durch eine derartige Anordnung der zwei Führungsflächen 212 der Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 ermöglicht werden, dass die Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, in der radialen Richtung 192 relativ zu den Drehkopplungselementen 202, welche an dem Stützkörper 166 ange ordnet sind, verlagerbar sind.

Die an dem Innenbehälter 168 angeordneten Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 umfassen vorzugsweise jeweils ein axia les Anschlagelement 214 für die an dem Stützkörper 166 angeordneten Dreh kopplungselemente 200.

Das axiale Anschlagelement 214 eines jeweiligen an dem Innenbehälter 166 angeordneten Drehkopplungselements 200 des ersten Drehkopplungsab schnitts 196 umfasst insbesondere zwei Abstützflächen 216.

Vorzugsweise ist die Abstützfläche 216 der axialen Anschlagelemente 214 der an dem Innenbehälter 168 angeordneten Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 im Wesentlichen eben ausgebildet. Günstig kann es sein, wenn die Führungsflächen 212 und die Abstützflächen 216 der Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 symmetrisch zu einer durch die Drehachse 178 und die radiale Richtung 192 aufgespannten Ebene angeordnet sind.

Günstig kann es insbesondere sein, wenn ein Winkel 218 zwischen einer Ebene 220, in weicher eine Führungsfläche 212 eines jeweiligen Drehkopplungsele ments 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 angeordnet ist, und einer Ebene 222, in welcher eine der Führungsfläche 212 benachbarte Abstützfläche 216 des jeweiligen Drehkopplungselements 202 des ersten Drehkopplungsab schnitts 196 angeordnet ist, größer ist als ein Winkel zwischen der axialen Richtung 210 und der Richtung eines resultierenden Kraftvektors der auf das Drehkopplungselement 202 wirkenden Axialkraft und der auf das Drehkopp lungselement 202 wirkenden Radialkraft.

Günstig kann es sein, wenn Drehkopplungselemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, in der axialen Richtung 210 relativ zu Drehkopplungselementen 200 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, verlagerbar sind.

Der Innenbehälter 168 stützt sich in der axialen Richtung 210 mittels der Drehkopplungselemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, insbesondere nicht an den Drehkopplungselementen 200 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 ab, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind.

Die zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 bilden dabei vorzugsweise ein axiales Loslager.

Vorzugsweise kann mittels der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 eine freie axiale Wärmedehnung des Innenbehälters 168 ermöglicht werden. Günstig kann es ferner sein, wenn Drehkopplungselemente 202 der Drehkopp lungsabschnitte 196, 198, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, in der radialen Richtung 192 relativ zu Drehkopplungselementen 200 der Drehkopplungsabschnitte 196, 198, welche an dem Stützkörper 166 ange ordnet sind, verlagerbar sind.

Der erste Drehkopplungsabschnitt 196 und die zwei weiteren Drehkopplungs abschnitte 198 bilden dabei insbesondere ein radiales Loslager.

Günstig kann es sein, wenn an dem Innenbehälter 168 angeordnete Dreh kopplungselemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 jeweils zwei Führungsflächen 212 umfassen, wobei jeweils ein an dem Stütz körper 166 angeordnetes Drehkopplungselement 200 der zwei weiteren Dreh kopplungsabschnitte 198 zwischen den zwei Führungsflächen 212 geführt ist.

Vorzugsweise kann dadurch, dass an dem Innenbehälter 168 angeordnete Drehkopplungselemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 jeweils zwei Führungsflächen 212 umfassen, zwischen welchen jeweils ein an dem Stützkörper 166 angeordnetes Drehkopplungselement 200 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 angeordnet ist, ein Verklemmen der Drehkopplungselemente 200, 202 aufgrund von Wärmedehnung verhindert werden.

Die zwei Führungsflächen 212 der Drehkopplungselemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 sind vorzugsweise parallel zueinander und/oder parallel zu der axialen Richtung 210 und/oder parallel zu der radialen Richtung 192 angeordnet.

Vorzugsweise kann durch eine derartige Anordnung der zwei Führungsflächen 212 der Drehkopplungselemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsab schnitte 198 ermöglicht werden, dass Drehkopplungselemente 202 der Dreh kopplungsabschnitte 198, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, in der radialen Richtung 192 relativ zu Drehkopplungselementen 200 der Drehkopplungsabschnitte 198, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, verlagerbar sind.

Vorzugsweise kann dadurch ferner ermöglicht werden, dass Drehkopplungs elemente 202 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, in der axialen Richtung 210 relativ zu Drehkopplungselementen 200 der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, verlagerbar sind.

Die Drehkopplungselemente 200, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, umfassen vorzugsweise ein Führungselement 223, welches zwischen die zwei Führungsflächen 212 eines jeweiligen an dem Innenbehälter 168 ange ordneten Drehkopplungselements 168 hineinragt.

Das Führungselement 223 der an dem Stützkörper 166 angeordneten Dreh kopplungselemente 200 ist insbesondere ein inneres Führungselement.

Die zwei Führungsflächen 212 der an dem Innenbehälter 168 angeordneten Drehkopplungselemente 202 bilden insbesondere ein äußeres Führungsele ment.

Vorzugsweise ist das Führungselement 223 der an dem Stützkörper 166 ange ordneten Drehkopplungselemente 200 auf seinen den Führungsflächen 212 zugewandten Seiten konvex ausgebildet.

Beispielsweise ist es denkbar, dass das Führungselement 223 der an dem Stützkörper 166 angeordneten Drehkopplungselemente 200 im Wesentlichen kugelförmig ausgebildet ist.

Der erste Drehkopplungsabschnitt 196 und die zwei weiteren Drehkopplungs abschnitte 198 umfassen vorzugsweise jeweils ein oder mehrere zeichnerisch nicht dargestellte radiale Anschlagelemente, welche eine radiale Verlagerung der Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168 ange ordnet sind, relativ zu den Drehkopplungselementen 200, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, begrenzen.

Vorzugsweise ist jeweils ein radiales Anschlagelement in die an dem Stütz körper 166 angeordneten Drehkopplungselemente 200 und/oder in die an dem Innenbehälter 168 angeordneten Drehkopplungselemente 202 eines jeweiligen Drehkopplungsabschnitts 196, 198 integriert.

Die radialen Anschlagelemente sind vorzugsweise derart angeordnet und/oder ausgerichtet sind, dass eine radiale Verlagerung der Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168 angeordnet sind, relativ zu den Dreh kopplungselementen 200, welche an dem Stützkörper 166 angeordnet sind, erst bei Erreichen einer maximalen Betriebstemperatur der Wärmeübertrager vorrichtung 158 begrenzt wird.

Vorzugsweise umfasst die Heizkammer 160 ein Isolationsmaterial 224, welches zwischen dem Stützkörper 166 und dem Innenbehälter 168 ange ordnet ist.

Das Isolationsmaterial 224 ist dabei insbesondere in einem Spalt 226 zwischen dem Stützkörper 166 und dem Innenbehälter 168 angeordnet.

Günstig kann es insbesondere sein, wenn eine Isolationsschicht 228 aus dem Isolationsmaterial 224 an dem Stützkörper 166 angeordnet, insbesondere an diesem festgelegt, ist und eine dem Innenbehälter 168 zugewandte innere Oberfläche des Stützkörpers 166 im Wesentlichen vollständig abdeckt.

Günstig kann es ferner sein, wenn das Isolationsmaterial 224 ein erstes Isola tionsmaterial, beispielsweise Glaswolle, Silikatwolle oder eine Aluminiumoxid faser, umfasst und/oder wenn das Isolationsmaterial 224 ein zweites Isola tionsmaterial, beispielsweise ein nanoporöses Isolationsmaterial, umfasst. Durch eine Anordnung des Isolationsmaterials 222 an dem Stützkörper 166 kann vorzugsweise eine mechanische Belastung des Isolationsmaterials 222 reduziert werden, beispielsweise eine mechanische Belastung aufgrund von Walkbewegungen. Vorzugsweise kann durch eine Reduktion der mechanischen Belastung des Isolationsmaterials 222 eine Haltbarkeit und/oder Lebensdauer des Isolationsmaterials 222 verlängert werden.

Um das Isolationsmaterial 224 mit dem Stützkörper 166 zu verbinden, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, zunächst das Isolationsmaterial 224 an dem Stützkörper 166 anzuordnen.

Das Isolationsmaterial 224 wird dabei insbesondere an der dem Innenbehälter 168 zugewandten inneren Oberfläche des Stützkörpers 166 festgelegt.

Anschließend wird insbesondere der Innenbehälter 168 in dem Stützkörper 166 angeordnet.

Vorzugsweise werden anschließend die Drehkopplungselemente 202 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 und der zwei weiteren Drehkopplungs abschnitte 198 an dem Innenbehälter 168 angeordnet.

Die Drehkopplungselemente 202, welche an dem Innenbehälter 168 ange ordnet werden, werden vorzugsweise über jeweils eine Öffnung 230 in dem Stützkörper 166 an dem Innenbehälter 168 angeordnet, welche insbesondere in einer Mantelfläche des Stützkörpers 166 angeordnet ist (vergl. Fig. 5).

Vorzugsweise werden anschließend die Drehkopplungselemente 200 des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 und der zwei weiteren Drehkopplungs abschnitte 198 an dem Stützkörper 166 angeordnet.

Günstig kann es dabei sein, wenn eine jeweilige Öffnung 230 in dem Stütz körper 166 beim Anordnen eines jeweiligen Drehkopplungselements 200 an dem Stützkörper 166 verschlossen wird, insbesondere mittels einer Ver schlussplatte 232.

Der Winkel 218 ist insbesondere derart gewählt, dass bei einem Lastwechsel aufgrund einer Rotation der Heizkammer 160 in Richtung des in Fig. 8 darge stellten Pfeils 234 ein Wechsel der Führungsfläche 212 und der Abstützfläche 216 erfolgt, welche die von dem Führungselement 223 übertragenen Kräfte aufnehmen.

Vorzugsweise nehmen einander gegenüberliegende Führungsflächen 212 und Abstützflächen 216 die von dem Führungselement 223 übertragenen Kräfte jeweils abwechselnd auf.

Insbesondere ist es dabei denkbar, dass bei einer Abwärtsbewegung, welche beispielsweise in Fig. 8 im linken Bereich der Heizkammer 160 erfolgt, die Kräfte im Wesentlichen von der in Fig. 11 gezeigten rechten Führungsfläche 212 und der rechten Abstützfläche 216 aufgenommen werden.

Bei einer Aufwärtsbewegung, welche beispielsweise in Fig. 8 im rechten Bereich der Heizkammer 160 erfolgt, werden die Kräfte vorzugsweise im Wesentlichen von der in Fig. 12 gezeigten linken Führungsfläche 212 und der linken Abstützfläche 216 aufgenommen.

Durch einen Wechsel der die Kräfte aufnehmenden Führungsflächen 212 am den zwei weiteren Drehkopplungsabschnitten 198 kann vorzugsweise eine reibungsfreie Wärmedehnung in radialer Richtung gewährleistet werden.

Vorzugsweise kann durch einen entsprechenden Wechsel der die Kräfte auf nehmenden Führungsflächen 212 und Abstützflächen 216 eine reibungsfreie Wärmedehnung in radialer Richtung auch am ersten Drehkopplungsabschnitt 196 gewährleistet werden. Somit kann mittels des ersten Drehkopplungsabschnitts 196 und mittels der zwei weiteren Drehkopplungsabschnitte 198 insbesondere eine freie radiale Wärmedehnung des Innenbehälters 168 ermöglicht werden.

Durch eine freie axiale Wärmedehnung und/oder durch eine freie radiale Wärmedehnung des Innenbehälters 168 kann im Betrieb der Wärmeüber tragervorrichtung 158 vorzugsweise eine gleichmäßige Verformung des Innen behälters 158 aufgrund von Wärmedehnung ermöglicht werden.

Insbesondere kann dabei ein Ausbeulen des Innenbehälters 168 verhindert werden.

Durch eine gleichmäßige Verformung des Innenbehälters 168 aufgrund von Wärmedehnung kann insbesondere eine gleichmäßige Verteilung des Wärme trägermediums im Betrieb der Wärmeübertragervorrichtung 158 gewährleistet werden.

Vorzugsweise können dabei lokale Hotspots verhindert werden, welche bei spielsweise zu einem Durchbrennen des Innenbehälters 168 führen können.

Günstig es ferner sein, wenn durch eine freie axiale und/oder radiale Wärme dehnung des Innenbehälters 168 eine Haltbarkeit und/oder Lebensdauer der Wärmeübertragervorrichtung 158 verlängert werden kann.

Erfindungsgemäß kann vorzugsweise eine Wärmeübertragervorrichtung 158 bereitgestellt werden, welche einfach und kostengünstig herstellbar ist und welche insbesondere einen hohen Wirkungsgrad und eine verlängerte Haltbar keit aufweist. Bezugszeichenliste solarthermisches Kraftwerk

Heliostatenfeld

Heliostat

Spiegelfläche

Solarstrahlung

Solarstrahlungsempfängervorrichtung

Solarstrahlung

Turmreceiver

Turm

Boden erster Kreislauf

Wärmeübertrager

Hochtemperaturzweig

Niedertemperaturzweig

Ausgang

Eingang

Ausgang

Eingang zweiter Kreislauf Wärmespeicher Wärmespeicher Turbine elektrischer Generator

Hochtemperaturzweig

Ausgang

Niedertemperaturzweig

Kondensator

Eingang

Pumpe

Wärmeübertragervorrichtung Heizkammer

Drehantriebsvorrichtung

Zuführvorrichtung

Stützkörper

Innenbehälter

Wandung

Außenmantel

Innenmantel

Innenraum

Drehachse

Durchmesser unteres Ende

Eintrittsöffnung

Ei nkopplungsbe reich

Auskopplungsbereich oberes Ende radiale Richtung

Drehkopplungsvorrichtung erster Drehkopplungsabschnitt weiterer Drehkopplungsabschnitt

Drehkopplungselement

Drehkopplungselement stützkörperseitiges Drehkopplungselement innenbehälterseitiges Drehkopplungselement

Stützring axiale Richtung

Führungsfläche axiales Anschlagelement

Abstützfläche

Winkel

Ebene

Ebene

Führungselement Isolationsmaterial Spalt Isolationsmaterial Öffnung Verschlussplatte Pfeil Schwerkraftrichtung