Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HEAT-INSULATING HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/020960
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a heat-insulating housing (10) with an at least extensively vacuum-tight outer jacket (13) and an at least extensively vacuum-tight inner lining which is spaced apart from said jacket. The jacket and the inner lining are interconnected in a vacuum-tight manner by connection profile (20) that is at least approximately U-shaped in the cross section. The leg (21) of the connection profile is fixed by welding on the outer jacket (13) and on the inner lining (12). The joint between the legs (21) of the U-shaped profile and the outer jacket (13) or the inner lining (12) is thickened. The thickening has at least substantially the thickness of the inner lining (12) or of the outer jacket (13).

More Like This:
JP5565965Gas range
Inventors:
HIRATH JUERGEN
SCHUETTE MARKUS
Application Number:
PCT/EP1998/006554
Publication Date:
April 29, 1999
Filing Date:
October 15, 1998
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BOSCH SIEMENS HAUSGERAETE (DE)
International Classes:
F24C15/34; F24B1/24; F25D11/00; F25D23/06; (IPC1-7): F25D23/06
Foreign References:
US5634256A1997-06-03
DE19520020A11996-12-05
EP0011239A11980-05-28
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR>
1. Wärmeisolierende Wandung mit einem weitestgehend vakuumdichten Au ßenmantel und einer dazu beabstandeten, zumindest weitestgehend vaku umdichten Innenverkleidung, welche miteinander durch ein zumindest annä hernd im Querschnitt Uförmig geformtes, mit seinen Profilschenkeln einer seits am Außenmantel und andererseits an der Innenverkleidung festgesetz tes Verbindungsprofil vakuumdicht verbunden sind, welches zusammen mit dem Außenmantel und der Innenverkleidung einen mit Wärmeisolationsmate rial verfüllten Zwischenraum umschließt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h net, daß das UProfil (20,30,35) eine seine beiden Schenkel (21,32,37) verbindende zumindest annähernd vakuumdichten folienartigen Basis (22,31, 36) aufweist, und daß die Verbindungsstelle an den Schenkeln (21,32,37) des UProfils (20,30,35) mit dem Außenmantel (13,17) bzw. der Innenver kleidung (12,16) mit Mitteln verdickt ist, wobei durch die Verdickung zumin dest im wesentlichen die Materialstärke der Innenverkleidung (12,16) oder des Außenmantels (13,17) erzielt ist.
2. Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung an jedem Schenkel (21) des U Profiles (20) durch wenigstens je ein Blendenelement (23) gebildet sind, wel ches zusammen mit der Innenverkleidung (12,16) oder dem Außenmantel (13,17) eine Aufnahme bildet, in welcher der jeweilige Schenkel (21) des U Profiles (20) als Zwischenlage angeordnet ist.
3. Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung an der Verbindungsstelle durch mehrmaliges Umfalten des jeweiligen Schenkels (37) des UProfiles (35) er zeugt ist.
4. Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung an der Verbindungsstelle durch im wesentlichen die Materialstärke des Außenmantels (13,17) oder der In nenverkleidung (12,16) aufweisende Schenkelelemente (32) gebildet sind, welche mit einer sie verbindenden folienartigen Basis (31) zusammengefügt sind und zusammen mit der Basis (31) das UProfil (30) bilden.
5. Wärmeisolierende Wandung nach einer der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung eine Material starie aufweisen, welche eine sichtbare Schweißwurzel an der Innenverklei dung (12,16) bzw. dem Außenmantel (13,17) ermöglicht.
6. Wärmeisolierende Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung eine Material starie aufweisen, durch welche eine sichtbare Schweißwurzel an der Innen verkleidung (12,16) bzw. dem Außenmantel (13,17) verhindert ist.
7. Wärmeisolierende Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, daß die Schweißverbindung zwischen den Schenkeln (21,32, 37) des Verbindungsprofils (20,30,35) einerseits und dem Außenmantel (13, 17) sowie der Innenverkleidung (12,16) andererseits im Nahbereich der Basis (22,31,36) des Uprofilartigen Verbindungsprofils (20,30,35) vorgesehen ist.
8. Wärmeisolierende Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, daß die Schweißverbindung zwischen den Schenkeln (21,32, 37) des Verbindungsprofiles (20,30,35) einerseits und dem Außenmantei (13,17) sowie der Innenverkleidung (12,16) andererseits durch ein Strahl schweißverfahren oder durch Rollennahtschweißen erzeugt ist.
9. Kältegerät mit einem isolierten Gehäuse und einer daran angeschlagenen wärmeisolierten Tür, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeisolierte Ge häuse (10) und die wärmeisolierte Tür (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet sind.
10. Haushaltsherd mit einer wärmeisoliert ausgebildeten Herdmuffel, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aus gebildet ist.
Description:
Wärmeisolierendes Gehäuse Die Erfindung betrifft ein warmeisolierendes Gehäuse mit einem weitestgehend vaku- umdichten Außenmantel und einer dazu beabstandeten, zumindest weitestgehend vaku- umdichten Innenverkleidung, welche miteinander durch ein zumindest annähernd im Querschnitt U-förmig geformtes, mit seinen Profilschenkeln einerseits am Außenmantel und andererseits an der Innenverkleidung festgesetztes Verbindungsprofil vakuumdicht verbunden sind, welches zusammen mit dem Außenmantel und der Innenverkleidung ei- nen evakuierten, mit Wärmeisolationsmaterial verfullten Zwischenraum umschließt.

Auf Vakuumisolationstechnik basierende warmeisolierende Wandungen sind heutzutage nahezu ausnahmslos aus zwei im Abstand zueinander angeordneten metallischen Hüll- wänden gebildet, welche gegeneinander durch evakuierbares Stützmaterial abgestützt sind und welche entlang ihrer Kontur mit einem als U-Profil ausgebildeten Verbindungs- profil zur Herstellung eines evakuierbaren Raumes verschweißt sind. Bei der Ausführung dieser Schweißverbindung ist darauf zu achten, daß das Verbindungsprofil, welches zur Vermeidung einer das Isolationsvermögen der wärmeisolierenden Wandung beträchtlich herabsetzenden Wärmeleitung möglichst dünnwandig ausgeführt sein soll, durch die

Wärmezufuhr beim Schweißvorgang nicht gegebenenfalls zu Undichtigkeiten führenden Verwerfungen neigt. Diese versucht man durch eine kompliziert aufgebaute Spanntechnik zu vermeiden, wobei hierbei zusätzlich die Problematik besteht, die erforderliche Spann- mechanik auf dem sehr beengten Raumangebot unterzubringen. Um sowohl die aufwen- dige Spannmechanik als auch die Verwerfungen zu vermeiden, ist man letztendlich dazu übergegangen, das Verbindungsprofil allseitig mit einer Materialstärke auszustatten, wel- che in der Größenordnung der Hüllschale liegt. Dies führt jedoch dazu, daß zur Abstüt- zung der beiden Hüllwände nur noch kostenintensive Stützmateriaiien, wie beispielsweise Glasfasern zur Vermeidung eines die Isolationswirkung der wärmeisolierenden Wandung herabsetzenden Wärmestromes zum Einsatz kommen können, welche zudem mit einer zu einem hohen Eigengewicht führenden hohen relativen Dichte behaftet sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer wärmeisolierenden Wandung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 mit einfachen, konstruktiven Maßnahmen die Nach- teile des Standes der Technik zu vermeiden.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das U-Profil eine seine beiden Schenkel verbindende, aus einer zumindest annähernd vakuumdichten Folie ge- bildete Basis aufweist, und daß die Verbindungsstelle an den Schenkeln des U-Profils mit dem Außenmantel bzw. der Innenverkleidung mit Mitteln verdickt ist, wobei die Ver- dickung zumindest im wesentlichen die Materialstärke der Innenverkleidung oder des Au- ßenmantels aufweist.

Durch die erfindungsgemäße Lösung ist sichergestellt, daß die Verbindungspartner, näm- lich die Schenkel des U-Profiles einerseits und der Außenmantel bzw. die Innenverklei- dung andererseits an der Verbindungsstelle ein im wesentlichen gleichartiges Schmeiz- verhalten zeigen, wodurch Verwerfungen des U-Profiles an der Verbindungsstelle und daraus resultierende potentielle Leckagen auch in der Großserie sicher vermieden sind und somit die Prozeßsicherheit erheblich gesteigert ist. Darüber hinaus ist trotz der ge- schaffenen optimalen Verbindungsvoraussetzungen zwischen dem U-Profil und den Wandungsdeckschalen eine minimale Wärmeleitung über die Basis des U-profilartigen Verbindungselementes erreicht. Durch die Anpassung der Materialstärke an der Verbin- dungsstelle des U-Profils an die Materialstärke der Innenverkleidung bzw. des Außen- mantels täßt sich die Schweißgeschwindigkeit an der Verbindungsstelle der beiden Ver- bindungspartner und somit die Prozeßgeschwindigkeit erheblich steigern. Ferner erlaubt die konstruktive Ausgestaltung der Verbindungsstelle zwischen den Verbindungspartnern

eine gewisse Flexibilität bei der Auswahl des zur Anwendung kommenden Schweißver- fahrens, wobei durch die erfindungsgemäße Lösung die Möglichkeit eröffnet ist, hohe Ar- beitsgeschwindigkeiten erlaubende Strahischweißverfahren effektiv einzusetzen. Die schenkelseitige Anpassung der Verbindungsstelle an die Materialstärke der Innenverklei- dung bzw. des Außenmantels erlaubt zudem in Verbindung mit den verschiedenen Strahl- schweißverfahren eine deutlich günstigere Verspannung der beiden Verbindungspartner zueinander, so daß die zur Anwendung kommende Spanntechnik in Form von Spann- werkzeugen bei Beibehaltung der leckagefreien Verschweißung deutlich vereinfacht wer- den kann.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorge- sehen, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung an jedem Schenkel des U-Profils durch wenigstens je ein Blendenelement gebildet sind, welches zusammen mit der In- nenverkleidung oder dem Außenmantel eine Aufnahme bildet, in welcher der jeweilige Schenkel des U-Profils als Zwischenlage angeordnet ist.

Hierdurch ist die Möglichkeit eröffnet, das als U-Profil ausgebildete Verbindungsprofil durchgehend aus folienartigem Material, wie z. B. Edelstahl oder korrosionsgeschütztem Stahl fertigen zu können, welches dann an den als Schenkel dienenden Abschnitten durch das Blendenelement mit der Innenverkleidung oder dem Außenmantel verspannbar ist. Hierdurch ist nicht nur eine Fügehilfe bereitgestellt, sondern auch eine Anhebung der Materialstärke der zu verschweißenden Verbindungspartner bewirkt, durch welche sich der Verschweißvorgang nicht nur beschleunigen sondern auch vakuumdicht in der Groß- serie ausführen täßt.

Gemäß einer alternativen Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist vorgese- hen, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung an der Verbindungsstelle durch mehr- maliges Umfalten des jeweiligen Schenkels des aus folienartigem Material, wie Edelstahl, korrosionsgeschütztem Stahl oder dergleichen gefertigten U-Profiles erzeugt sind.

Durch eine derartige Ausführungsform eines Verbindungsprofiles ist der Fügevorgang der Verbindungspartner wesentlich erleichtert, da keine zusätzlichen Elemente zu halten und zu positionieren sind.

Entsprechend einer weiteren alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfin- dung ist vorgesehen, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung an der Verbindungs-

stelle durch im wesentlichen die Materialstärke des Außenmantels oder der Innenverklei- dung aufweisende Schenkelelemente gebildet sind, welche mit einer sie verbindenden fo- lienartigen Basis zusammengefügt sind und zusammen mit der Basis das U-Profil bilden.

Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die nach Anforderung mit unterschiedlicher Materi- alstärke ausgestatteten Schenkelelemente mit einer folienartigen, dünnwandigen Basis zu kombinieren, um den Verschweißvorgang des Verbindungsprofiles mit dem Außenmantel bzw. mit der Innenverkleidung kostengünstig optimieren zu können. Das vakuumdichte Verbinden der z. B. aus Edelstahl oder korrosionsgeschütztem Stahl gefertigten Schen- kelelemente mit der folienartigen Basis erfolgt dabei kostengünstig durch einen separaten Schweißvorgang.

Eine besonders einfache Kontrolle der Güte der Schweißverbindung ergibt sich, wenn nach einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorge- sehen ist, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung eine Materialstärke aufweisen, welche eine sichtbare Schweißwurzel an der Innenverkleidung bzw. dem Außenmantel ermöglicht.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorge- sehen, daß die Mittel zur Erzeugung der Verdickung eine Materialstärke aufweisen, durch welche eine sichtbare Schweißwurzel an der lnnenverkleidung bzw. dem Außenmantel verhindert ist.

Durch eine derartige Ausführungsform entfallen Schutzmaßnahmen, wie die Bereitstel- lung von Schutzgas während des Schweißvorganges zur Verhinderung einer Oxidation der Schweißwurzel. Darüber hinaus sind gegebenenfalls zu Undichtheit des evakuierten Zwischenraumes zwischen dem Außenmantel und der Innenverkleidung führende Poren und Risse an der Schweißwurzel vermieden. Darüber hinaus weisen die Verbindungs- partner, insbesondere der Außenmantel und die Innenverkleidung, glatte Sichfflächen auf, welche ein definiertes Anbringen von Funktionselementen, wie beispielsweise Schnappverbindungen oder dergleichen deutlich einfacher ermöglichen.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schweißverbindung zwischen den Schenkeln des Verbindungspro- fils einerseits sowie dem Außenmantel und der Innenverkleidung, andererseits im Nahbe- reich der Basis des U-profilartigen Verbindungsprofiles vorgesehen ist.

Durch eine derartige Anbringung der Schweißnaht ist die vakuumseitige Lange der Über- lappung der beiden Verbindungspartner ziemlich gering gehalten, wodurch mögliche Gaseinschlüsse zwischen den Verbindungspartnern minimiert sind, so daß ein aus den Gaseinschlüssen resultierender Druckanstieg im evakuierten Zwischenraum weitestge- hend vermieden ist.

Gemäß einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schweißverbindung zwischen den Schenkeln des Verbindungs- profiles einerseits und dem Außenmantel sowie der Innenverkleidung andererseits durch ein Strahischweißverfahren oder durch ein Rollennahtschweißen erzeugt ist.

Im Fall der Anwendungen eines Strahischweißverfahrens, wie beispielsweise eines La- serstrahl-oder Elektronenstrahl-Schweißverfahrens ergibt sich, resultierend aus einer ho- hen Schweißgeschwindigkeit, eine hohe Hersteligeschwindigkeit für die warmeisolieren- den Wandungen. Die Anwendung eines Rollennahtschweißens gibt dagegen einen anla- getechnisch günstigen Aufbau.

Besonders prozeßsicher gefertigt werden kann die wärmeisolierende Wandung bei einem Kühigerät mit einem wärmeisolierenden Gehäuse und einer daran angeschlagenen wär- meisolierenden Tür, wenn nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Ge- genstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß das wärmeisolierende Gehäuse und die wärmeisolierende Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet sind.

Ebenso besonders prozeßsicher gefertigt werden kann die wärmeisolierende Wandung bei einem Haushaltsherd mit einer wärmeisolierend ausgebildeten Herdmuffel, wenn nach einer letzten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Herdmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist.

Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand von drei in der beigefügten Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 in vereinfachter schematischer Darstellung ein wärmeisolierendes Ge- häuse für einen Haushaltskühischrank mit einem Außenmantel und ei-

ner dazu beabstandeten Innenverkleidung, welche miteinander durch ein U-förmiges Verbindungsprofil vakuumdicht verbunden sind, in Schnittdarstellung von der Seite, Fig. 2 das Gehäuse ausschnittsweise im Bereich seiner Verbindung mit einem Verbindungsprofil, gemäß einer ersten Ausführungsvariante zu Erzie- lung einer Materialstärkesteigerung an der Verbindungsstelle, in Schnittdarstellung, Fig. 3 das Gehäuse ausschnittsweise im Bereich seiner Verbindung mit dem Verbindungsprofil, gemäß einer weiteren Ausführungsvariante zur Erzie- lung einer Materialstärkesteigerung an der Verbindungsstelle, in Schnittdarstellung und Fig. 4 das Gehäuse ausschnittsweise im Bereich seiner Verbindung mit dem Verbindungsprofil gemäß einer dritten Ausführungsvariante zur Erzie- lung einer Materialstärkesteigerung an der Verbindungsstelle, in Schnittdarstellung.

In Fig. 1 ist ein zur Verwendung für einen Haushaltskühl-oder-Gefrierschrank geeig- netes wärmeisolierendes Gehäuse 10 gezeigt, innerhalb welchem ein als Kühlraum ausgebildeter Nutzraum 11 vorgesehen ist, welcher von einer vakuumdichten, bei- spielsweise aus einem 0,4 mm starken Edelstahlblech oder korrosionsgeschütztem Stahlblech geformten Innenverkleidung 12 ausgekleidet ist. Im Abstand zur Innenver- kleidung 12 ist ein aus gleichem Material geformter, vakuumdichter Außenmantel 13 angeordnet. Zwischen dem Außenmantel 13 und der Innenverkleidung 17 ist ein zu deren Abstützung dienendes, evakuierbares Wärmeisolationsmaterial 14, wie bei- spielsweise offenzelliger Polyurethanschaum oder offenzelliger Polystytrolschaum ein- gebracht. Ein solches Wärmeisolationsmaterial 14 dient auch als wärmeisolierende Füllung einer am Gehäuse 10 angeschlagenen Tür 15, welche wie das Gehäuse 10 an seiner Innenseite eine vakuumdichte Innenverkleidung 16 und einen dazu beabstan- deten vakuumdichten Außenmantel 17 aufweist, welche aus gleichem Material wie die Innenverkleidung 12 und der Außenmantel 13 geformt sind. Sowohl die Innenverklei- dung 16 und der Außenmantel 17 als auch die Innenverkleidung 12 und der Außen- mantel 13 sind an ihren freien Rändern miteinander vakuumdicht verbunden, wodurch

zwischen diesen Hüllschalen ein evakuierbarer Zwischenraum gebildet ist, welcher mit dem Wärmeisolationsmaterial 14 zur Abstützung dieser Hüllschalen verhüllt ist.

Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, dient zur Herstellung des vakuumdichten Verbundes zwischen der Innenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 bzw. der In- nenverkleidung 16 und dem Außenmantel 17 ein im Querschnitt U-förmig geformtes Verbindungsprofil 20, welches gemäß einer ersten Ausführungsvariante sowohl an sei- nen Schenkeln 21 als auch an seiner die Schenkel 21 verbindenden Basis 22 mit einer folienartigen Materialstärke ausgestattet ist und welches beispielsweise aus einer Edelstahifolie oder korrosionsgeschützten Stahlfolie mit einer Materialstärke s1 von ca.

0,1 mm geformt ist. Das Verbindungsprofil 20, welches im weiteren am Beispiel des Gehäuses 10 beschrieben ist, ist hinsichtlich der Breite seiner Basis 22 an die lichte Weite zwischen der Innenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 angepaßt und mit seiner Basis 22 an das Wärmeisolationsmaterial 14 herangeführt. Der vakuumdichte Verbund zwischen der Innenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 sowie dem Ver- bindungsprofil 20 wird durch eine Schweißverbindung erzeugt, welche im Nahbereich der Basis 22 und entlang der Schenkel 21 angeordnet ist. Um bei der Ausführung der Schweißverbindung zu verhindern, daß sich die folienartigen Schenkel unter dem Wärmeeinfluß des Schweißvorganges verwerfen, sind entlang der Schenkel 21 ver- laufende Blendenelemente 23 vorgesehen, welche zusammen mit den folienartigen Schenkeln zumindest annähernd die Materialstärke s2 der Innenverkleidungen bzw. der Außenmäntel ergeben und welche zusammen mit den die Schenkeln 21 anhand nicht gezeigter Spannvorrichtungen gegen die Innenseite der Innenverkleidung bzw. des Außenmantels gedrückt werden, so daß die folienartigen Schenkel flächig an der Innenseite der Innenverkleidung 12 bzw. des Außenmantels 13 anliegen. Darüber hin- aus dienen die Blendenelemente 23 zur Vergrößerung der Materialstärke der Schenkel 21 an ihrer Verbindungsstelle mit der Innenverkleidung 12 bzw. des Außenmantels 13 dazu ein annähernd gleiches Aufschmeizverhalten der beiden Verbindungspartner während ihres Verschweißvorganges zu erreichen. Hierbei durchsetzt eine beim Verschweißvorgang erzeugte Schweißnaht S neben der Innenverkleidung 12 bzw. den Außenmantel 13 auch die Schenkel 21 und die Blendenelemente 23 vollkommen.

Gemäß Fig. 3 ist zur Verbindung der Innenverkleidung 12 mit dem Außenmantel 13 ei- ne weitere Ausführungsform eines im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Verbin- dungsprofiles 30 vorgesehen, dessen Basis 31 wie die Basis des Verbindungsprofiles 20 folienartig ausgebildet ist, während dessen Schenkel 32, welche mit der Basis 31

schweißtechnisch zusammengefügt sind, mit einer Materialstärke s2 ausgestattet sind, welche im wesentlichen der Materialstärke der Innenverkleidung 12 und des Außen- mantels 13 entspricht. Durch die weitestgehende Anpassung der Schenkel 32 in ihrer Materialstärke s2 an die Materialstärke der Innenverkleidung 12 und des Außenman- tels 13 ist erreicht, daß ein gleichmäßiger Aufschmeizvorgang zwischen den mittels ei- nes Schweißverfahrens zu verbindenden Verbindungspartnern, nämlich das Verbin dungsprofil mit der Innenverkleidung bzw. mit dem Außenmantel, stattfinden kann. Da- bei ist eine Schweißnaht S erzielt, welche die Verbindungspartner vollkommen durchsetzt und welche entlang der Schenkel 32 eine gleichmäßige, dauerhaft vaku- umdichte Verbindung der Verbindungspartner sichernde Qualität aufweist.

Eine dritte Ausführungsvariante für ein zum vakuumdichten Verbinden der Innenver- kleidung 12 mit dem Außenmantel 13 ist in Fig. 4 gezeigt. Ebenso wie die Verbin- dungsprofile 20 und 30 ist das Verbindungsprofil 35 mit einer folienartigen Basis 36 ausgestattet, an welche sich zwei im wesentlichen die Materialstärke der Innenver- kleidung 12 oder des Außenmantels 13 aufweisende Schenkel 37 einstückig anschlie- ßen. Diese sind hinsichtlich ihrer Materialstärke durch mehrmalige spalffreie Schich- tung der Seitenkanten eines mit folienartiger Materialstärke ausgestatteten Blechzu- schnittes (z. B. Edelstahl oder korrosionsgechütztem Stahl), beispielsweise durch mehrmaliges Umfalten erzeugt, wobei der nicht durch Falten bearbeitete Teil des Edelstahl-Blechzuschnitts die Basis 36 bildet. Durch die Schichtung des folienartigen Materials weisen die Schenkel 37 eine Materialstärke s2 auf, welche im wesentlichen der Materialstärke der Innenverkleidung 12 oder des Außenmantels 13 entspricht.

Durch die Vergrößerung der Materialstärke an den Schenkeln 37 tritt annähernd ein gleicher Aufschmeizvorgang beim Zuführen von Schweißenergie zwischen den Schenkeln 37 und der Innenverkleidung 12 oder des Außenmantels 13 auf, wobei gleichzeitig ein Verwerfen der Schenkel 37 beim Verschweißen der beiden Verbin- dungspartner mittels der Schweißnaht S durch die Materialstärkevergrößerung weitest- gehend unterbunden ist.

Die erwähnten Konstruktionen der Verbindungsprofile 20,30 und 35 lassen sich natür- lich zum Verbinden der Innenverkleidung 16 bzw. des Außenmantels 17 an der Tür 15 anwenden, wobei deren Innenverkleidung bzw. deren Außenmantel zum Anbringen des Verbindungsprofils entsprechend zu gestalten ist.

Entgegen der gezeigten Anbringung des Verbindungsprofils ist es auch möglich, die- ses so mit der Innenverkleidung bzw. dem Außenmantel zu verbinden, daß diese bei- den Deckschichten des Gehäuses an ihren freien Rändern von den Schenkeln des Verbindungsprofiles übergriffen sind.

Der beispielhaft am Gehäuse eines Haushalts-Kühlschrankes dargelegte Aufbau eines wärmeisolierenden Gehäuses eignet sich auch zum Aufbau einer den Backraum eines Haushaltsherdes umschließenden Herdmuffel, wobei die dabei als Abstützung der In- nenverkleidung und des Außenmantels dienenden evakuierbaren Wärmeisolationsma- terialien entsprechend den bei Haushaltsherden auftretenden Temperaturanforderun- gen auszubilden sind.