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Title:
HEAT-INSULATING HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/020963
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a heat-insulating housing (10) with two at least extensively vacuum-tight jackets(12, 19) arranged inside each other and separated by a heat-insulating layer (18). Said jackets are interconnected in a vacuum-tight manner and surround and thermally insulate a usable area that can be accessed through a charging hole (13). The housing jackets (12, 19) are built in the form of tubular bodies which are closed with an at least extensively vacuum-tight cap (15) on one of their openings, while the other opening is used as a charging hole of the housing (10).

Inventors:
WENNING UDO
HIRATH JUERGEN
EBERHARDT HANS-FRIEDER
WOLF ULRICH
Application Number:
PCT/EP1998/006602
Publication Date:
April 29, 1999
Filing Date:
October 16, 1998
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH SIEMENS HAUSGERAETE (DE)
International Classes:
F24C7/02; F24C15/34; F25D23/06; (IPC1-7): F25D23/06
Domestic Patent References:
WO1995019255A11995-07-20
Foreign References:
EP0071090A11983-02-09
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Claims:
Patentansprüche<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR>
1. Wärmeisolierendes Gehäuse mit zwei ineinandergestellt angeordneten, zu mindest weitestgehend vakuumdichten, durch eine Wärmeisolationsschicht voneinander beabstandeten Gehäusemäntel, welche vakuumdicht miteinan der verbunden sind und welche einen durch eine Beschickungsöffnung zu gänglichen Nutzraum wärmeisolierend umgrenzen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jeder der Gehäusemäntel aus einem Rohrkörper (12,19 ; 32,40) erzeugt ist, welcher an einer seiner Öffnungen mit einer zu mindest weitestgehend vakuumdicht ausgebildeten Abdeckung (15,21 ; 35, 42) vakuumdicht verschlossen ist, während die verbleibende Öffnung des ein gesteckten Rohrkörpers (12,32) als Beschickungsöffnung (13,33) des Ge häuses (10,30) dient.
2. Warmeisolierendes Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrkörper (12,19 ; 32,40) eine quadratische oder rechteckförmige Grundfläche aufweisen und daß die eine ihrer Öffnungen vakuumdicht ver schließende Abdeckung (15,21 ; 35,42) schalenähnlich ausgebildet ist.
3. Wärmeisolierendes Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die schalenähnliche Abdeckung (15,21 ; 35,42) die freien Ränder eine der Rohrkörperöffnungen übergreift und am Rohrkörper (12,19 ; 32,40) vakuumdicht festgesetzt ist.
4. Wärmeisolierendes Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die schalenähnliche Abdeckung (15,21 ; 35,42) in den Off nungsquerschnitt einer der Rohrkörperöffnungen einfügbar ist und im Off nungsquerschnitt des Rohrkörpers (12,19 ; 32,49'0) vakuumdicht festge setzt ist.
5. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenähnliche Abdeckung (35,42) mit einem stufenähnlich ausgebildeten Rücksprung (37,44) versehen ist, welcher als Maschinenraum dient.
6. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, daß die schalenähnliche Abdeckung (15,21 ; 35,42) durch Tiefziehen einer Edelstahlblechplatine oder einer korrosionsgeschützten Stahlblechplatine erzeugt ist.
7. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die Rohrkörper (12,19 ; 32,49) durch Abwinklung einer Edelstahlblechplatine oder einer korrosionsgeschützten Stahlblechplatine er zeugt sind, wobei die freien Enden der Blechplatine schweißtechnisch vaku umdicht miteinander verbunden sind.
8. Kältegerät mit einem wärmeisolierenden Gehäuse, dadurch gekennzeich net, daß das wärmeisolierende Gehäuse (10,30) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist.
9. Haushaltsherd mit einer wärmeisolierenden Herdmuffel, dadurch gekenn zeichnet, daß die wärmeisolierende Herdmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,6 oder 7 ausgebildet ist.
Description:
Wärmeisolierendes Gehäuse Die Erfindung betrifft ein wärmeisolierendes Gehäuse mit zwei ineinandergestellt ange- ordneten, zumindest weitestgehend vakuumdichten, durch eine Wärmeisolationsschicht voneinander beabstandeten Gehausemantel, welche vakuumdicht miteinander verbunden sind und welche einen durch eine Beschickungsöffnung zugänglichen Nutzraum wärmei- solierend umgrenzen.

Bei Haushaltsgeräten, deren wärmeisolierende Gehäuse auf Vakuumisolationstechnik basieren, ist es Stand der Technik, die vakuumdichten, als Deckschichten dienenden, üb- licherweise aus Edelstahlblech gefertigten Begrenzungswände aus mehreren Wandteilen zusammenzufügen und miteinander zu verschweißen. Bei dieser bekannten Herstell- technik werden die Begrenzungswände in Plattenbauweise erstellt, wobei die einzelnen Wandabschnitte als ebene Blechzuschnitte erstellt und miteinander verschweißt sind.

Weiterhin ist bei auf Vakuumisolationstechnik basierenden wäremeisolierenden Gehäu- sen für Haushalts-Kältegeräte bekannt, die als Innen-und Auf3enverkleidung dienenden Begrenzungswände des Gehäuses aus vorgeformten, mehrere Wandabschnitte ein- stückig miteinander verbindenden Profile zusammenzusetzen. Hierbei kommt für eine der Begrenzungswände jeweils ein U-förmig bzw. ein L-förmig geformtes Profil zum Ein- satz, wobei durch das U-Profil der Boden, die Decke und eine Seitenwand und durch das L-Profil die Rückwand und eine weitere Seitenwand bereitgestellt ist. Zur Herstellung der Innen-bzw. Außenverkleidung werden die beiden Profile entweder stumpf oder entlang eigens dafür vorgesehener Fügeftansche miteinander verschweißt werden. Beiden Ge-

häuse-Aufbautechniken ist gemeinsam, daß werkzeugtechnisch aufwendige und somit kostenintensive Spannwerkzeuge zum Einsatz kommen müssen, um bei in Großserien hergestellten Gehäuseaufbauten ein vakuumdichtes Zusammenfügen und Verbinden der zur Herstellung der Deckwände erforderlichen Einzelelemente garantieren zu können.

Trotzdem ist bei beiden Aufbautechniken, insbesondere wenn die Einzelelemente stumpf miteinander verbunden werden, nicht auszuschließen, daß die Vakuumisolierung beein- trächtigende Leckagen auftreten. Um diese Problematik bei der aus einem U-und einem L-Profil bestehenden Aufbaukonzept zu umgehen, ist man dazu übergegangen, die Profi- le an ihren Verbindungsstellen mit sogenannten Fügeflanschen zu versehen, entlang wel- cher die Profile dann miteinander verschweißt werden. Dies hat jedoch zur Folge, daß die Fügeflansche in das durch Evakuieren erzeugte Isolationsvolumen ragen und nicht nur das Einbringen von beiden Behälter gegeneinander abstützenden Isolationsmaterials be- hindern, sondern auch das Wärmeisolationsvermögen der Vakuumisolation durch die Verringerung der möglichen Isolationsbreite in ihrem Bereich beeinträchtigen. Des weite- ren ergibt sich durch derartige Herstelltechniken für die als Innen-bzw. Außenbehälter dienenden Begrenzungswände die Problematik, daß der Verschweißvorgang aufgrund der beim Zusammenfügen der Einzelelemente sich ergebenden schroffen Übergänge nicht kontinuierlich über den Eckbereich der zu verbindenden Bauteile hinwegeführt wer- den kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem wärmeisolierenden Gehäuse gemäß des Oberbegriffes des Anspruches 1 mit einfachen, konstruktiven Maßnahmen die Nach- teile des Standes der Technik zu vermeiden.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelost, daß jeder der Gehäusemäntel aus einem Rohrkörper erzeugt ist, welcher an einer seiner Öffnungen mit einer zumindest weitestgehend vakuumdicht ausgebildeten Abdeckung vakuumdicht verschlossen ist, während die verbleibende Öffnung des eingesteckten Rohrkörpers als Beschickungsöff- nung des Gehäuses dient.

Durch die Verwendung von Rohrkörpern zum Aufbau der Gehäusemäntel lassen sich nicht nur zum Beispiel durch Verwendung von Halbzeugen auf einfache Weise verschie- dene Gehäusequerschnitte erzeugen, sondern auch eine Gehäusekonstruktion bereitstel- len, bei welcher lediglich die Rückwand durch Spann-und Fügevorrichtungen zu den Rohrkörpern zu positionieren und mit diesen zu verschweißen ist. Auf diese Weise ist ne- ben dem Werkzeugaufwand vor allem auch die Lange der Schweißnähte zugunsten einer

deutlich erhöhten Vakuumdichtheit aufgrund der schweißnahtlosen Wandungsübergänge des Rohrkörpers vermindert. Ferner sind durch eine derartige Gehäuseherstelltechnik verrundete Eckbereiche am Rohrkörper möglich, wodurch der Verschweißvorgang mit der als Rückwand des Gehäusemantels dienenden Abdeckung kontinuierlich fortlaufend erfolgen kann. Ferner ermöglicht die Verwendung von mit in ihren Eckbereichen mit Radien ausgestatteten Rohrkörper den Einsatz eines Verbindungsprofiles, dessen in die Eckbereich einzufügende Profilabschnitte einstückig, z. B. durch Umformen eines ebenen Blechzuschnittes erzeugt sind.

Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rohrkörper eine quadratische oder rechteckförmige Grundfläche aufweisen, und daß die eine ihrer Öffnungen vakuumdicht verschließende Abdeckung schalenähnlich ausgebildet ist.

Durch die schalenähnliche Gestaltung der als Rückwand dienenden Abdeckung ist ein stumpfes, fertigungstechnisch mit einer gewissen Prozeßunsicherheit behaftetes Fügen mit dem Rohrkörper vermieden, da die Schalenwände beim Zusammenfügen mit den Wänden des Rohrkörpers eine ausreichend genaue Positionierung der Abdeckung zum Rohrkörper ergibt, wodurch der spann-und positioniertechnische Aufwand deutlich ver- mindert ist.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die schalenähnliche Abdeckung mit ihren Schalenwänden die freien Ränder einer der Rohrkörperöffnungen übergreift und am Rohrkörper vakuumdicht fest- gesetzt ist.

Durch diese Art der Verbindung zwischen der Abdeckung und dem Rohrkörper ist ein sogenannter Überlappstoß erzeugt, welcher, bedingt durch die übereinanderliegend angeordneten Wandstärken der Schalenwände und der Rohrkörperwandungen, ein vakuumdichtes Verbinden der beiden Bauteile mit hoher Prozeßgeschwindigkeit, z. B. für den Fall, daß die Rohrkörper und die Abdeckungen aus Edelstahlblech bzw. Stahl- blech mit korrosionsgeschützter Oberfläche erzeugt sind, ermöglicht. Durch das Über- greifen der freien Ränder der Rohrkörperöffnungen durch die Schalenwände ist die Rückwand zum Rohrkörper zwangsläufig zentriert.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorge- sehen, daß die schalenahnliche Abdeckung in den Öffnungsquerschnitt einer der Rohr- körperöffnungen einfügbar ist und im Öffnungsquerschnitt des Rohrkörpers vakuumdicht festgesetzt ist.

Hierdurch ist auf einfache Weise eine stufenlose Oberfläche an beiden Rohrkörpern er- zeugt, wobei die stufenlose Gestaltung des eingesteckten Rohrkörpers das Verfüllen mit Wärmeisolationsmaterial, wie beispielsweise offenzelligen Polyurethanschaum oder Poly- styrolschäumen deutlich erleichtert, während die stufenlose Ausführung des außenlie- genden Gehäusemantels ohne Nacharbeitung bereits als Sichtfläche für das warmeisolie- rende Gehäuse dienen kann. Für den Fall, daß die Schalenränder den freien Rändern des Rohrkörpers zugewandt sind, lassen sich die Abdeckung und der Rohrkörper, wenn diese beispielsweise aus Edelstahlblech oder korrosionsgeschütztem Stahlblech erzeugt sind, auf besonders einfache Weise, z. B. durch Rollennahtschweißen miteinander vakuumdicht verbinden.

Besonders zweckmäßig ausgebildet ist eine schalenähnliche Abdeckung, wenn nach ei- ner nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die schalenähnliche Abdeckung mit einem stufenähnlich ausgebildeten Rück- sprung versehen ist, welcher als Maschinenraum dient.

Fertigungstechnisch besonders zweckmäßig und besonders formsteif läßt sich der als Rücksprung dienende Maschinenraum für den Fall herstellen, daß die schalenähnliche Abdeckung durch Tiefziehen einer Edelstahlblechplatine oder einer korrosionsgeschütz- ten Stahlblechplatine erzeugt ist.

Nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rohrkörper durch Abwinklung einer Edelstahlblechplatine oder einer korrosionsgeschützten Stahlblechplatine erzeugt sind, wobei die freien Enden der Blech- platinen schweißtechnisch vakuumdicht miteinander verbunden sind.

Eine derartige Lösung erlaubt eine von den genormten Rohren abweichende Abmessung der Rohrkörper, insbesondere bezüglich der Formgebung in deren Eckbereichen, wo- durch der Verschweißvorgang eines die beiden Rohrkörper beschickungsseitig vakuum-

dicht miteinander verbindenden Verbindungsprofiles mit den Rohrkörpern mit hoher Pro- zeßsicherheit und hoher Prozeßgeschwindigkeit kontinuierlich ausführbar ist.

Besonders prozeßsicher und dennoch kostengünstig herstellbar ist ein wärmeisolierendes Gehäuse eines Kältegerätes, wenn gemäß einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß das wärmeisolierende Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist.

Außerdem wird ein besonders umweltfreundlich entsorgbares Kältegerätegehäuse mit hohem Wärmeisolationsvermögen erzeugt.

Ebenso besonders prozeßsicher, robust und mit hoher Prozeßgeschwindigkeit herstellbar ist eine wärmeisolierende Herdmuffel eines Haushaltsherdes, wenn gemäß einer letzten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die wärmeisolierende Herdmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist. Eine der- artige Herdmuffel ist sowohl besonders umweltfreundlich entsorgbar als auch in hohem Maße wärmeisolierend.

Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand von zwei in der beigefügten Zeichnung vereinfacht dargestellten Kältegerätegehäusen erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines einen Aggregatesockel aufweisenden Kältegerätegehäuses mit zwei ineinander angeordneten, jeweils an einer ihrer Öffnungen durch eine als Rückwand dienende Abdeckung verschlossene Rohrkörper, in raumbildlicher Ansicht von der Seite und Fig. 2 eine zweite Ausführungsvariante eines Kältegerätegehäuses, dessen ineinander angeordnete Rohrkörper an ihrer Rückseite mit einer einen Maschinenraum freisparenden Abdeckung verschlossen sind, in raum- bildlicher Darstellung von der Seite.

In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform eines für ein Haushalts-Kältegerät, wie einen Haushalts-Kühl-oder-Gefrierschrank verwendbares wärmeisolierendes Gehäuse 10 gezeigt, dessen als Kuhl-oder Gefrierraum dienender Nutzraum 11 von einem ais

Rohrkörper 12 ausgebildeten inneren Gehäusemantel ausgekleidet ist. Dieser um- grenzt den Öffnungsquerschnitt einer zur Beschickung des Nutzraumes 11 dienenden Zugangsöffnung 13 und ist durch mehrmalige Abwinklung beispielsweise einer Edel- stahlblechplatine oder einer korrosionsgeschützten Stahlblechplatine erzeugt ist, deren durch die Abwinklung einander zugewandten Enden 14 durch Mikroplasmaschweißen oder Elektronenstrahischweißen oder dergleichen vakuumdicht miteinander verbunden sind. Der innere, mit rechteckförmigem Querschnitt ausgestattete Rohrkörper 12 ist an seiner der Beschickungsöffnung 13 gegenüberliegenden Stirnseite mit einer aus korro- sionsgeschütztem Stahlblech oder einer Edelstahlblechplatine beispielsweise im Tief- ziehverfahren hergestellten, in Art einer flachen Schale ausgebildeten Abdeckung 15 versehen, deren Schalenboden die Rückwand des Nutzraumes 11 bildet, während de- ren einstückig umlaufend ausgebildete Schalenwand 17 den der Beschickungsöffnung 13 gegenüberliegenden Endabschnitt des inneren Rohrkörpers 12 übergreift. Durch das Übergreifen des Endabschnittes durch die Schalenwand 17 ist zwischen dem Rohrkörper 12 und der Abdeckung 15 ein Überlappstoß erzeugt, entlang welchem die Abdeckung 15 mit dem Rohrkörper 12 beispielsweise mittels Laserschweißen vaku- umdicht verbunden ist. Der Rohrkörper 12 ist an seiner vom Nutzraum 11 abgewand- ten Außenseite mit einer in Plattenform vorliegenden, beispielsweise aus offenzelligem Polyurethanschaum oder offenzelligem Polystyrolschaum erzeugten Wärmeisoiations- schicht 18 umgeben, welche zumindest im wesentlichen die gesamte äußere Oberflä- che des inneren Rohrkörpers 12 einnimmt. Die Wärmeisolationsschicht 18 ist an ihrer vom Rohrkörper 12 angewandten Außenseite von einem äußeren Rohrkörper 19 um- geben, welcher somit auch den inneren Rohrkörper 12 umgibt und welcher wie dieser durch mehrmalige Abwinklung einer Edelstahlblechplatine oder eine korrosionsge- schützten Stahlblechplatine erzeugt ist, dessen freie, durch die Abwinklung einander zugewandten Enden 20 beispielsweise durch Elektronenstrahl-oder Mikroplasma- schweißen oder dergleichen miteinander vakuumdicht verbunden sind. Der äußere Rohrkörper 19 ist an seinem der Beschickungsöffnung 13 gegenüberliegenden, gegen- über der Abdeckung 15 vorspringenden Ende ebenso wie der Rohrkörper 12 mit einer im abgezogenen Zustand gezeigten schalenähnlichen Abdeckung 21 versehen, deren Schalenboden 22 die Gehäuserückwand bildet und deren geschlossenwandig durch- gehend verlaufende Schalenwand 23 im Montagezustand den ihr zugewandten End- abschnitt des äußeren Rohrkörpers 19 übergreift, so daß zwischen der Abdeckung 21 und dem äußeren Rohrkörper 19 ebenso ein sogenannter Überlappstoß gebildet ist, an welchem entlang die Abdeckung 21 vakuumdicht am äußeren Rohrkörper 19 fest- gesetzt ist. Die Abdeckung 21 dient zugleich als Aufnahme eines in Plattenform vorlie-

genden Wärmeisolationskörpers 24, welcher beispielsweise aus offenzelligem Polyu- rethanschaum oder offenzelligem Polysterolschaum gefertigt ist. Der Wärmeisolations- körper 24 ist entlang seiner Kontur im Montagezustand der Abdeckung 21 gegen die freien Ränder der Wärmeisolationsschicht 18 gedrückt und springt bezüglich der Schaienwand 23 zurück, um den der Beschickungsöffnung 13 gegenüberliegenden Endabschnitt des äußeren Rohrkörpers 19 in die schalenartig ausgebildete Abdeckung 21 einfügen zu können. Gegenüber der Abdeckung 21, an der Beschickungsöffnung 13, ist der äußere Rohrkörper 19 mit dem inneren Rohrkörper 12 durch ein Verbin- dungsprofil 25 vakuumdicht miteinander verbunden, welches im Querschnitt U-förmig ausgebildet und mit seinen den Rohrkörper 12 bzw. 19 zugewandten U-Profilschen- keln an diesen durch Verschweißen vakuumdicht festgesetzt ist. Das Verbindungsprofil 25 ist aus mehreren vakuumdicht miteinander verbundenen Einzelabschnitten zusam- mengesetzt, wobei die im Eckbereich des wärmeisolierenden Gehäuses 10 angeord- neten Einzelabschnitte 26 sich durchgehend stoßfrei über den Eckbereich der ineinan- dergefügten Rohrkörper 12 bzw. 19 erstrecken. Die Rohrkörper 12 und 19 umgrenzen im ineinandergefügten Zustand zusammen mit ihren rückseitig vorgesehenen Abdeckungen 15 und 21 und dem frontseitig angeordneten Verbindungsprofil 25 einen evakuierbaren Zwischenraum, welcher mit Wärmeisolationsmaterial 18 und 25 verfüllt ist, welches im Evakuierungszustand zur Abstützung der Rohrkörper 12 und 19 dient.

Von den beiden Rohrkörpern 12 bzw. 19 ist am äußeren Rohrkörper 19 an dessen Unterseite ein zur Aufnahme nicht näher beschriebener kältetechnischer Aggregate ein Aufnahmegehäuse 27 festgesetzt, welches an seiner der Beschickungsöffnung 13 zugewandten Seite mit einer Lüftungsschlitze aufweisenden Gehäusewand ausgestat- tet ist.

In Fig. 2 ist ein warmeisolierendes Gehäuse 30 gezeigt, welches ähnlich dem in Fig. 1 dargestellten Gehäuse 10 ausgebildet ist und ebenso wie dieses einen Nutzraum 31 aufweist, dessen Auskleidung durch einen inneren, mit rechteckförmigem Querschnitt ausgestatteten Rohrkörper 32 gebildet ist, welcher durch seine Abmessungen eine zur Be-und Entladung des Nutzraums 31 mit Lagergut dienende Beschickungsöffnung 33 umgrenzt. Der innere Rohrkörper 32 ist durch mehrmaliges Abwinkeln einer z. B. 0,4 mm starken Edelstahlblechplatine oder korrosionsgeschützten Stahlblechplatine er- zeugt, dessen durch das Abwinkeln einander zugewandten freien Enden miteinander durch ein dafür geeignetes Schweißverfahren, wie Mikroplasmaschweißen oder Elek- tronenstrahischweißen vakuumdicht miteinander verbunden sind. Der innere Rohrkör- per 32 ist an seinem der Beschickungsöffnung 33 gegenüberliegenden Ende mit einer

schalenähnlich ausgebildeten Abdeckung 34 versehen, deren Schalenboden 35 als Rückwand des Nutzraumes 31 ausgebildet ist und einen stufenartigen Rücksprung 36 aufweist, welcher über die Breite des Schalenbodens 35 verläuft. Der Schaienboden 35 ist mit einem umlaufend entlang seiner Ränder angeordneten, geschlossenwandi- gen Schalenwand 37 umgrenzt, welche den der Beschickungsöffnung 33 gegen- überliegenden Endabschnitt des Rohrkörpers 32 übergreift und im Montagezustand der Abdeckung 34 einen Überlappstoß mit dem Rohrkörper 32 bildet, entlang welchem die durch Tiefziehen einer Edelstahlblechplatine zu einer korrosionsgeschützten Stahlblechplatine erzeugte Abdeckung am Rohrkörper 32 schweißtechnisch festge- setzt ist. Dieser ist an seiner vom Nutzraum 31 abgewandten Außenseite mit einer Wärmeisolationsschicht 39 allseitig umgeben, welche aus plattenförmigen, offenzelli- gem Polystyrolschaum bzw. offenzelligem Polyurethanschaum hergestellt ist und zu- mindest annähernd die ganze Länge des inneren Rohrkörpers 32 einnimmt. Die Wär- meisolationsschicht 39 ist ihrerseits von einem äußeren, als Gehäusemantel ausge- bildeten Rohrkörper 40 umgeben, welcher analog dem Rohrkörper 32 durch mehr- malige Abwinklung einer korrosionsgeschützten Stahlblechplatine oder einer Edel- stahlblechplatine mit jeweils 0,4 mm Wandstärke gebildet ist, deren durch die Abwink- lung einander zugewandten Enden 41 vakuumdicht miteinander verschweißt sind. Der äußere Rohrkörper 40 ist an seiner der Beschickungsöffnung 32 gegenüberliegenden Rückseite mit einer im abgezogenen Zustand dargestellten schalenähnlichen Abdeckung 42 versehen, deren Schalenboden 43 die Rückwand des Gehäuses 30 bildet und einen stufenartigen Rücksprung 34 aufweist, welcher als Maschinenraum zur Aufnahme nicht näher beschriebener Kälteaggregate dient. Der Schalenboden 43 ist mit einer Wärmeisolationsschicht 45 ausgelegt, welche beispielsweise aus offen- zelligem Polyurethan-oder offenzelligem Poiystyrolschaumplatten erzeugt ist. Ferner ist der Schalenboden 43 an seinen Rändern mit einer die Wärmeisolationsschichtplat- ten seitlich fixierenden, umlaufend entlang der Kontur des Schalenbodens 43 verlau- fenden Schalenwandung 46 versehen. Diese übergreift im Montagezustand der Ab- deckung 42 den ihr zugewandten Endabschnitt des Rohrkörpers 40 und bildet im Montagezustand zusammen mit diesem einen Überlappstoß, entlang welchem die beispielsweise durch Tiefziehen einer Edelstahlblechplatine bzw. korrosionsgeschütz- ten Stahlblechplatine erzeugte Abdeckung 42 mit dem Rohrkörper 40 vakuumdicht verschweißt ist. Gegenüber der Abdeckung 42 sind die der Beschickungsöffnung 33 zugewandten freien Enden der ineinandergesteckten Rohrkörper 32 bzw. 40 vaku- umdicht mit einem Querschnitt U-förmig ausgebildeten Verbindungsprofil verbunden, dessen U-Profilschenkel zu den freien Rändern der Rohrkörper 32 bzw. 40 zeigt. Das

Verbindungsprofil 47 ist aus mehreren, entlang der Kontur der Rohrkörperquerschnitte verlaufenden, vakuumdicht miteinander verbundenen Profilabschnitten zusammenge- setzt, von denen die in den Eckbereichen der Rohrkörper 32 bzw. 40 vorgesehenen Profilabschnitte 48 einstückig durchgehend über den Eckbereich verlaufend ausgebil- det sind. Durch das Verbindungsprofil 47 an der Beschickungsseite des wärmeisolie- renden Gehäuses 32 und durch die schalenähnliche, vakuumdicht am äußeren Rohr- körper 40 festgesetzte Abdeckung 42 an der Rückseite des Gehäuses 30 ist ein zwi- schen dem inneren Rohrkörper 32 mit seiner Abdeckung 35 und dem äußeren Rohr- körper 40 mit seiner Abdeckung 42 geschaffener evakuierbarer Zwischenraum bereit- gestellt. Der Zwischenraum im Mantelbereich der Rohrkörper 32 und 40 ist mit der Wärmeisolationsschicht 39 und im Bereich der Gehäuserückwand mit der Wärmeiso- lationsschicht 45 verfüllt, wobei durch die beiden Wärmeisotationsschichten 39 und 45 die als Gehäusemäntel dienenden Rohrkörper 32 und 40 mit ihren Abdeckungen 35 und 42 im evakuierten Zustand des Zwischenraums gegeneinander abgestützt sind.

Die für Kältegerätegehäuse beispielhaft beschriebene Gehäusekonstruktion läßt sich auch mit herdspezifischen, konstruktiven Abwandlungen auf Haushaltsherdes anwen- den, wobei die Wärmeisolation auf die bei Herden betriebsspezifisch auftretenden Temperaturen anzupassen ist.

Vorstellbar wäre auch, aus platinartigem Material wie Stahlblech oder dergleichen geformte Rohrkörper mit kreisförmigem Querschnitt durch spanlose Formgebung in Rohrkörper mit Rechteckquerschnitt überzuführen.




 
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