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Patent Searching and Data


Title:
HEAT SHIELD ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/090423
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to provide a heat shield element (26) for the inner lining of combustion chambers, which renders the combustion chamber highly efficient and is designed in such a way that it can be mounted on the combustion chamber wall as easily as possible. To this end, a number of receiving hooks (32) for fastening screws (28) are fixed to the heat shield element (26), on the side thereof opposing the inner part of the combustion chamber, by means of a number of carrier elements (34).

Inventors:
TIEMANN PETER (DE)
Application Number:
PCT/EP2004/003073
Publication Date:
October 21, 2004
Filing Date:
March 23, 2004
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
TIEMANN PETER (DE)
International Classes:
F23M5/02; F23M5/04; F23R3/00; F23R3/60; (IPC1-7): F23R3/00; F23M5/02; F23M5/04; F23R3/60
Foreign References:
US5704208A1998-01-06
DE4314160A11993-11-18
GB2298267A1996-08-28
US5069034A1991-12-03
US4773227A1988-09-27
EP1284390A12003-02-19
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (München, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Hitzeschildelement (26), insbesondere für eine Innenaus kleidung der Brennkammer (4) einer Gasturbine (1), an dem an der dem Brennkammerinnenraum abgewandten Seite über eine An zahl von Trägerelementen (34) eine Anzahl von Aufnahmehaken (32) für Befestigungsschrauben (28) angeordnet sind.
2. Hitzeschildelement (26) nach Anspruch 1, dessen Aufnahme haken (32) mit einer Aussparung in Form eines einseitig ge öffneten Schlitzes versehen sind.
3. Hitzeschildelement (26) nach Anspruch 2, dessen Aufnahme haken (32) jeweils eine im Schlitz verankerbare Befestigungs schraube (28) zugeordnet ist.
4. Hitzeschildelement (26) nach Anspruch 3, dessen Befesti gungsschraube (28) am Schraubenkopf (30) eine Aussparung für die Aufnahme eines InnensechskantWerkzeuges aufweist.
5. Hitzeschildelement (26) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das jeweils oberhalb eines Aufnahmehakens (32) eine zugeord nete Bohrung (36) aufweist.
6. Hitzeschildelement (26) nach Anspruch 5, bei dem die ei nem Aufnahmehaken (32) zugeordnete Bohrung (36) mit einem lösbaren Stopfen (38) verschlossen ist.
7. Hitzeschildelement (26) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Aufnahmehaken (32) durch die zugeordneten Trägerele mente (34) vom Außenrand des Hitzeschildelements (26) brenn kammerwandwärts beabstandet angeordnet sind.
8. Hitzeschildelement (26) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem eine Verbindungsrippe für die Trägerelemente (34) ei ne Auflagefläche für benachbarte Hitzeschildelemente ausbil det.
9. Brennkammer (4) einer Gasturbine (1), deren Innenausklei dung aus Hitzeschildelementen (26) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 gebildet ist.
10. Gasturbine (1) mit einer Brennkammer (4) nach Anspruch 9.
Description:
Beschreibung Hitzeschildelement Die Erfindung betrifft ein Hitzeschildelement für die Innen- auskleidung von Brennkammern. Die Erfindung betrifft weiter- hin eine Brennkammer mit derartigen Hitzeschildelementen.

Brennkammern sind Bestandteil von Gasturbinen, die in vielen Bereichen zum Antrieb von Generatoren oder von Arbeitsmaschi- nen eingesetzt werden. Dabei wird der Energieinhalt eines Brennstoffs zur Erzeugung einer Rotationsbewegung einer Tur- binenwelle genutzt. Der Brennstoff wird dazu von Brennern in den ihnen nachgeschalteten Brennkammern verbrannt, wobei von einem Luftverdichter verdichtete Luft zugeführt wird. Durch die Verbrennung des Brennstoffs wird ein unter hohem Druck stehendes Arbeitsmedium mit einer hohen Temperatur erzeugt.

Dieses Arbeitsmedium wird in eine den Brennkammern nachge- schaltete Turbineneinheit geführt, wo es sich arbeitsleistend entspannt.

Dabei kann jedem Brenner eine separate Brennkammer zugeordnet sein, wobei das aus den Brennkammern abströmende Arbeitsmedi- um vor oder in der Turbineneinheit zusammengeführt sein kann.

Alternativ kann die Brennkammer aber auch in einer so genann- ten Ringbrennkammer-Bauweise ausgeführt sein, bei der eine Mehrzahl, insbesondere alle, der Brenner in eine gemeinsame, üblicherweise ringförmige Brennkammer münden.

Bei der Auslegung derartiger Gasturbinen ist zusätzlich zur erreichbaren Leistung üblicherweise ein besonders hoher Wir- kungsgrad ein Auslegungsziel. Eine Erhöhung des Wirkungsgra- des lässt sich dabei aus thermodynamischen Gründen grundsätz- lich durch eine Erhöhung der Austrittstemperatur erreichen, mit der das Arbeitsmedium von der Brennkammer ab-und in die Turbineneinheit einströmt. Daher werden Temperaturen von etwa

1200 °C bis 1500 °C für derartige Gasturbinen angestrebt und auch erreicht.

Bei derartig hohen Temperaturen des Arbeitsmediums sind je- doch die diesem Medium ausgesetzten Komponenten und Bauteile hohen thermischen Belastungen ausgesetzt. Um dennoch bei ho- her Zuverlässigkeit eine vergleichsweise lange Lebensdauer der betroffenen Komponenten zu gewährleisten, ist üblicher- weise eine Ausgestaltung mit besonders hitzebeständigen Mate- rialien und eine Kühlung der betroffenen Komponenten, insbe- sondere der Brennkammer, nötig.

Die Brennkammerwand ist dazu in der Regel auf ihrer Innen- seite mit Hitzeschildelementen ausgekleidet, die mit beson- ders hitzebeständigen Schutzschichten versehen werden können, und die durch die eigentliche Brennkammerwand hindurch ge- kühlt werden. Dazu wird in der Regel ein auch als"Prallküh- lung"bezeichnetes Kühlverfahren eingesetzt. Bei der Prall- kühlung wird ein Kühlmittel, in der Regel Kühlluft, durch eine Anzahl von Bohrungen in der Brennkammerwand den Hitze- schildelementen zugeführt, so dass das Kühlmittel im Wesent- lichen senkrecht auf ihre der Brennkammerwand zugewandte, au- ßen liegende Fläche prallt. Das durch den Kühlprozess aufge- heizte Kühlmittel wird anschließend aus dem Innenraum, den die Brennkammerwand mit den Hitzeschildelementen bildet, ab- geführt.

Um die Hitzeschildelemente an der Brennkammerwand zu befesti- gen, sind diese in der Regel mit dieser verschraubt. Die Hit- zeschildelemente können dazu an ihren Seitenwänden derart ausgebildet sein, dass sich zwei benachbarte Hitzeschildele- mente an ihren Rändern überschneiden bzw. ein Hitzeschildele- ment einen Überhang bildet, so dass sich mit einer Anzahl von Verschraubungen an einem Hitzeschildelement jeweils zwei be- nachbarte Hitzeschildelemente an der Brennkammerwand befesti- gen lassen. Alternativ wird eine Schraube jeweils durch zwei benachbarte Hitzeschildelemente geführt. Die Innenauskleidung

einer Brennkammer besteht bei diesen Anordnungen alternierend aus Hitzeschildelementen mit Befestigungsschrauben und Hitze- schildelementen ohne Befestigungsschrauben. Nachteilig an dieser Anordnung der Hitzeschildelemente ist, dass zwei be- nachbarte Hitzeschilde durch eine Dehnungsfuge voneinander beabstandet sind, die fast annähernd die Tiefe der Hitze- schildelemente aufweist, so dass an den Hitzeschildelementen im Bereich der Dehnungsfuge thermische Verspannungen auftre- ten, die zur Beschädigung der Hitzeschildelemente führen kön- nen.

Diese Verschraubung der Hitzeschildelemente kann von der ge- kühlten Seite der Hitzeschildelemente vorgenommen werden. Al- ternativ können die Hitzeschildelemente auch vom Brennkamme- rinnenraum aus mit der Brennkammerwand verschraubt werden.

Dazu sind in den Hitzeschildelementen Bohrungen und sich an- schließende zylindrische Vertiefungen eingebracht, in denen sich ein Schraubenkopf versenken lässt, so dass dieser bündig mit der innen liegenden Fläche der Hitzeschildelemente ab- schließt. Bei dieser Befestigung ist aufgrund der hohen Tem- peraturen im Brennkammerinnenraum eine Kühlung der Befesti- gungsschrauben von der gekühlten Seite der Hitzeschildelemen- te aus vorgesehen.

Nachteilig an der Verschraubungen von der gekühlten Seite ei- nes Hitzeschildelementes ist, dass die Schraubverbindungen nur sehr schwer zugänglich sind, da diese nur von dem Innen- raum zwischen Brennkammerwand und Hitzeschildelement aus er- reicht werden können. Die häufig anfallenden Montage-und Wartungsarbeiten an den Hitzeschildelementen sind daher sehr zeitaufwändig, weil insbesondere auch Teile der Brennkammer- wand entfernt werden müssen.

Nachteilig an der Verschraubung vom Brennkammerinnenraum her ist, dass ein Kühlsystem für die Kühlung der Schrauben bereit gestellt werden muss. Eine derartige Kühlung wirkt sich ins- besondere nachteilig auf den Gesamtwirkungsgrad der Brennkam-

mer und der Gasturbine aus, weil zur Kühlung der Schrauben zusätzlich ein Kühlmedium wie beispielsweise Kühlluft aufge- heizt wird. Außerdem beeinflusst der Zwischenraum zwischen den Vertiefungen und den darin versenkten Schraubenköpfen die Strömungsbewegung des Arbeitsmediums, weil diese Vertiefung im Vergleich zur glatten Innenfläche der Hitzeschildelemente eine aerodynamische Störungsquelle darstellt, die zu Verwir- belungen und Geschwindigkeitsverlust des entlangströmenden Arbeitsmediums führt. Diese Auswirkungen auf die Bewegung des Arbeitsmediums beeinflussen den Wirkungsgrad der Brennkammer bzw. der Gasturbine ebenfalls negativ.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Hitze- schildelement für die Innenauskleidung von Brennkammern anzu- geben, das bei einem besonders hohen Wirkungsgrad der Brenn- kammer für eine möglichst einfache Montage an der Brennkam- merwand ausgelegt ist. Weiterhin soll eine Brennkammer für Gasturbinen mit den oben genannten Hitzeschildelementen ange- geben werden.

Bezüglich des Hitzeschildelements wird diese Aufgabe erfin- dungsgemäß gelöst, indem am Hitzeschildelement an der dem Brennkammerinnenraum abgewandten Seite über eine Anzahl von Trägerelementen eine Anzahl von Aufnahmehaken für Befesti- gungsschrauben angeordnet sind.

Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, dass für ei- nen akzeptablen Montageaufwand des Systems eine Befestigung der Hitzeschildelemente von ihrem Außenraum aus möglichst vermieden werden sollte ; die Hitzeschildelemente sollten also für eine Montage vom Innenraum der Brennkammer aus konzipiert sein. Um dabei aber den Kühlaufwand für die Befestigungs- schrauben gering zu halten, sollte das Hitzeschildelement von seiner Rückseite, also der dem Brennkammerinnenraum abgewand- ten Seite, mit einer Halterung an der Brennkammerwand befe- stigt werden, wobei zudem die dem Brennkammerinnenraum zuge- wandte Fläche der Hitzeschildelemente möglichst strömungsgün-

stig für das Arbeitsmedium im Brennkammerinnenraum gestaltet sein kann. Diese Funktion wird durch die Aufnahmehaken er- füllt, an denen über eingehängte Schrauben die Hitzeschild- elemente mit der Brennkammerwand verschraubt werden. Da die Schrauben durch die über Trägerelemente angeordneten Aufnah- mehaken von der dem Brennkammerinnenraum zugewandten Fläche der Hitzeschildelemente entfernt angeordnet sind, kann die Hitzeschildelementoberfläche weitgehend unterbrechungsfrei gestaltet sein.

Um eine Befestigungsschraube an einem Aufnahmehaken auf be- sonders einfache Weise befestigen zu können, ist diese zweck- mäßigerweise mit einer Aussparung in Form eines einseitig ge- öffneten Schlitzes versehen. In diesen Schlitz kann der Schraubenkopf durch das seitliche Einschieben der Schraube in den Schlitz an einem Aufnahmehaken verankert werden.

Damit sich die seitlich in den Schlitz eines Aufnahmehakens eingeschobene Befestigungsschraube vom Brennkammerinnenraum aus mit der Brennkammerwand verschrauben lässt, weist ein Schraubenkopf einer Befestigungsschraube vorzugsweise eine Aussparung für die Aufnahme eines Innensechskant-Werkzeuges auf.

Um den Schraubenkopf vom Brennkammerinnenraum aus für das für die Verschraubung der Befestigungsschraube benötigte Werkzeug zugänglich zu halten, weist das Hitzeschildelement vorteil- hafterweise jeweils oberhalb eines Aufnahmehakens eine zuge- ordnete Bohrung auf. Durch diese Bohrung kann eine Befesti- gungsschraube vom Werkzeug und insbesondere einem Innensechs- kant-Werkzeug vom Brennkammerinnenraum aus erreicht und mit der Brennkammerwand verschraubt werden. Die Bohrung muss dazu lediglich den Maximaldurchmesser des für die Schraubverbin- dung genutzten Werkzeuges aufweisen.

Um die Innenwandfläche der Brennkammer für das Arbeitsmedium bei Brennkammerbetrieb möglichst strömungsgünstig zu gestal-

ten und die Brennkammer nach außen abzudichten, sind die den Aufnahmehaken zugeordneten Bohrungen zweckmäßigerweise mit jeweils einem lösbaren Stopfen verschlossen. Dieser Stopfen kann bei Montage und Wartungsarbeiten an den Hitzeschildele- menten entfernt werden, um die Schraubverbindungen der Hitze- schildelemente durch die Bohrungen mit einem geeigneten Werk- zeug erreichen zu können.

Um die Tiefe einer Dehnungsfuge zwischen benachbarten Hitze- schildelementen möglichst gering zu halten und die beim Brennkammerbetrieb auftretenden thermische Verspannungen der Hitzeschildelemente möglichst zu minimieren, weisen die Hit- zeschildelemente insbesondere an ihren Seitenkanten vorteil- hafterweise eine besonders gering gehaltene Tiefe auf. Dazu ist der oder jeder Aufnahmehaken des Hitzeschildelements vor- teilhafterweise durch ein zugeordnetes Trägerelement vom Au- ßenrand des Hitzeschildelementes brennkammerwandwärts beab- standet angeordnet. Durch diese Positionierung eines Aufnah- mehakens wird insbesondere zwischen Aufnahmehaken und Hitze- schildelement Raum für die Aufnahme des Kopfes einer Befesti- gungsschraube geschaffen, so dass die Tiefe eines Hitze- schildelementes, und insbesondere die Tiefe des Seitenrandes eines Hitzeschildelementes, und damit die Tiefe einer Deh- nungsfuge zu einem benachbarten Hitzeschildelement entspre- chend gering gehalten werden kann.

Damit benachbarte Hitzeschildelemente mit Befestigungsschrau- ben jeweils eines Hitzeschildelementes an der Brennkammerwand befestigt werden können, ist das Hitzeschildelement vorzugs- weise derart geformt, dass sich benachbarte Hitzeschildele- mente überschneiden. Um im Überschneidungsbereich eine aus- reichende Abdichtung zum Brennkammerinnenraum sicherzustellen und eine entsprechend ausreichende Stabilität der Verschrau- bung beider Hitzeschildelemente zu gewährleisten, bildet die Verbindungsstelle der für die Aufnahmehaken vorgesehenen Trä- gerelemente mit dem Hitzeschildelement vorzugsweise eine Auf- lagefläche für benachbarte Hitzeschildelemente aus. Durch

diese Formwahl kann ein Hitzeschildelement ohne eigene Befe- stigungsvorrichtung über zwei benachbarte Hitzeschildelemen- ten mit Befestigungsschrauben der oben genannten Art an der Brennkammerwand befestigt werden.

Das oben genannte Hitzeschildelement ist zweckmäßigerweise Bestandteil der Innenauskleidung einer Brennkammer.

Die oben genannte Brennkammer ist vorzugsweise Bestandteil einer Gasturbine.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesonde- re darin, dass mit den der Brennkammerwand zugewandten Auf- nahmehaken für Befestigungsschrauben eines Hitzeschildelemen- tes und den zugeordneten Bohrungen im Hitzeschildelement eine einfache und funktionale Möglichkeit zur Befestigung der Hit- zeschildelemente an der Brennkammerwand bereit gestellt wer- den kann, die zugleich eine für das Arbeitsmedium strömungs- günstige Gestaltung der Hitzeschildelementoberfläche brenn- kammerwärts ermöglicht, was sich günstig auf den Wirkungsgrad der Brennkammer auswirkt. Dazu trägt insbesondere bei, dass die Innenauskleidung einer Brennkammer bei der Verwendung der beschriebenen Hitzeschildelemente mit Ausnahme der Bohrungen eben gestaltet werden kann. Außerdem wird der Wirkungsgrad durch die angegebenen Hitzeschildelemente positiv beein- flusst, weil eine gesonderte Kühlung der Befestigungsschrau- ben nicht erforderlich ist. Wartungs-und Montagearbeiten an den Hitzeschildelementen, bei denen diese von der Brennkam- merwand entfernt werden, können mit den angegebenen Hitze- schildelementen zeit-und kostensparend durchgeführt werden.

Ein Ausführungsbeispiel wird anhand einer Zeichnung näher er- läutert. Darin zeigen : FIG 1 einen Halbschnitt durch eine Gasturbine,

FIG 2 eine Seitenansicht von Hitzeschildelementen einer Innenauskleidung einer Brennkammer, FIG 3 eine Aufsicht von Hitzeschildelementen einer Innen- auskleidung einer Brennkammer.

Gleiche Teile sind in allen Figuren mit denselben Bezugszei- chen versehen.

Die Gasturbine 1 gemäß FIG 1 weist einen Verdichter 2 für Verbrennungsluft, eine Brennkammer 4 sowie eine Turbine 6 zum Antrieb des Verdichters 2 und eines nicht dargestellten Gene- rators oder einer Arbeitsmaschine auf. Dazu sind die Turbi- ne 6 und der Verdichter 2 auf einer gemeinsamen, auch als Turbinenläufer bezeichneten Turbinenwelle 8 angeordnet, mit der auch der Generator bzw. die Arbeitsmaschine verbunden ist, und die um ihre Mittelachse 9 drehbar gelagert ist. Die in der Art einer Ringbrennkammer ausgeführte Brennkammer 4 ist mit einer Anzahl von Brennern 10 zur Verbrennung eines flüssigen oder gasförmigen Brennstoffs bestückt.

Die Turbine 6 weist eine Anzahl von mit der Turbinenwelle 8 verbundenen, rotierbaren Laufschaufeln 12 auf. Die Laufschau- feln 12 sind kranzförmig an der Turbinenwelle 8 angeordnet und bilden somit eine Anzahl von Laufschaufelreihen. Weiter- hin umfasst die Turbine 6 eine Anzahl von feststehenden Leit- schaufeln 14, die ebenfalls kranzförmig unter der Bildung von Leitschaufelreihen an einem Innengehäuse 16 der Turbine 6 be- festigt sind. Die Laufschaufeln 12 dienen dabei zum Antrieb der Turbinenwelle 8 durch Impulsübertrag vom die Turbine 6 durchströmenden Arbeitsmedium M. Die Leitschaufeln 14 dienen hingegen zur Strömungsführung des Arbeitsmediums M zwischen jeweils zwei in Strömungsrichtung des Arbeitsmediums M gese- hen aufeinanderfolgenden Laufschaufelreihen oder Laufschau- felkränzen. Ein aufeinanderfolgendes Paar aus einem Kranz von Leitschaufeln 14 oder einer Leitschaufelreihe und aus einem

Kranz von Laufschaufeln 12 oder einer Laufschaufelreihe wird dabei auch als Turbinenstufe bezeichnet.

Jede Leitschaufel 14 weist eine auch als Schaufelfuß bezeich- nete Plattform 18 auf, die zur Fixierung der jeweiligen Leit- schaufel 14 am Innengehäuse 16 der Turbine 6 als Wandelement angeordnet ist. Die Plattform 18 ist dabei ein thermisch ver- gleichsweise stark belastetes Bauteil, das die äußere Begren- zung eines Heizgaskanals für das die Turbine 6 durchströmende Arbeitsmedium M bildet. Jede Laufschaufel 12 ist in analoger Weise über eine auch als Schaufelfuß bezeichnete Plattform 20 an der Turbinenwelle 8 befestigt.

Zwischen den beabstandet voneinander angeordneten Plattformen 18 der Leitschaufeln 14 zweier benachbarter Leitschaufelrei- hen ist jeweils ein Führungsring 21 am Innengehäuse 16 der Turbine 6 angeordnet. Die äußere Oberfläche jedes Führungs- rings 21 ist dabei ebenfalls dem heißen, die Turbine 6 durch- strömenden Arbeitsmedium M ausgesetzt und in radialer Rich- tung vom äußeren Ende 22 der ihm gegenüber liegenden Lauf- schaufel 12 durch einen Spalt beabstandet. Die zwischen be- nachbarten Leitschaufelreihen angeordneten Führungsringe 21 dienen dabei insbesondere als Abdeckelemente, die die Innen- wand 16 oder andere Gehäuse-Einbauteile vor einer thermischen Überbeanspruchung durch das die Turbine 6 durchströmende hei- ße Arbeitsmedium M schützt.

Die Brennkammer 4 ist im Ausführungsbeispiel als so genannte Ringbrennkammer ausgestaltet, bei der eine Vielzahl von in Umfangsrichtung um die Turbinenwelle 8 herum angeordneten Brennern 10 in einen gemeinsamen Brennkammerraum münden. Dazu ist die Brennkammer 4 in ihrer Gesamtheit als ringförmige Struktur ausgestaltet, die um die Turbinenwelle 8 herum posi- tioniert ist.

Zur Erzielung eines vergleichsweise hohen Wirkungsgrades ist die Brennkammer 4 für eine vergleichsweise hohe Temperatur

des Arbeitsmediums M von etwa 1200 °C bis 1500 °C ausgelegt.

Um auch bei diesen, für die Materialien ungünstigen Betriebs- parametern eine vergleichsweise lange Betriebsdauer zu ermög- lichen, ist die Brennkammerwand 24 auf ihrer dem Arbeitsme- dium M zugewandten Seite mit einer aus Hitzeschildelementen 26 gebildeten Innenauskleidung versehen. Jedes Hitzeschild- element 26 ist arbeitsmediumsseitig mit einer besonders hit- zebeständigen Schutzschicht ausgestattet. Aufgrund der hohen Temperaturen im Inneren der Brennkammer 4 ist zudem für die Hitzeschildelemente 26 ein Kühlsystem vorgesehen.

Zur weiteren Verdeutlichung der Innenauskleidung der Brenn- kammer 4 ist in FIG 2 schematisch ein Ausschnitt der Innen- verkleidung der Brennkammer 4 dargestellt, die sich aus einer Anzahl von Hitzeschildelementen 26 zusammensetzt.

Die Hitzeschildelemente 26 sind bei einem hohen Wirkungsgrad für die Brennkammer 4 insbesondere auch dazu ausgelegt, mög- lichst zeitsparend montiert und gewartet zu werden. Dazu ist das Hitzeschildelement 26 mit Befestigungsschrauben 28 mit der Brennkammerwand 24 verschraubt, wobei diese mit ihren Schraubenköpfen 30 jeweils in einem mit einem Schlitz verse- henen Aufnahmehaken 32 verankert sind, wie sich aus FIG 2 erkennen lässt. Dabei sind die Aufnahmehaken 32 über Träger- elemente 34 an den Hitzeschildelementen 26 befestigt. Um so- wohl den Schraubenkopf 30 zwischen Hitzeschildelement 26 und Aufnahmehaken 32 zu positionieren als auch die Hitzeschild- elemente 26 möglichst schmal zu halten, um die Dehnungsfuge zu den benachbarten Hitzeschildelementen 26 zu verkleinern, sind die Aufnahmehaken 32 durch die Trägerelemente 34 von der Seitenkante des Hitzeschildelementes 26 brennkammerwandwärts beabstandet angeordnet. Um die in FIG 2 dargestellten benach- barten Hitzeschildelemente 26 ohne eigene Befestigungsschrau- ben 28 an der Brennkammerwand 24 zu befestigen, bilden die Verbindungsstellen der Trägerelemente 34 mit dem Hitzeschild- element 26 eine Auflagefläche für die benachbarten Hitze- schildelemente 26 aus. Wie aus der Figur zu erkennen ist,

kann so durch die Verwendung von alternierenden Hitzeschild- elementen 26 mit Befestigungsschrauben 28 und Hitzeschildele- menten 26 ohne Befestigungsschrauben 28 die Innenauskleidung der Brennkammer 4 gebildet werden.

Um die Befestigungsschrauben 28 für Werkzeuge von der Brenn- kammer 24 aus zugänglich zu halten, ist einem Aufnahmehaken 32 und der zugehörigen Befestigungsschraube 28 eine Bohrung 36 im Hitzeschildelement 26 zugeordnet. Im Schraubenkopf 30 ist eine Aussparung für die Aufnahme eines Innensechskant- Werkzeuges vorgesehen, um die Befestigungsschrauben 28 an der Brennkammerwand 24 zu verschrauben. Wie in FIG 3 dargestellt ist, werden die Bohrungen 36 bei Brennkammerbetrieb mit Stop- fen 38 verschlossen, um die Brennkammer 4 nach außen abzu- dichten.