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Title:
HOLDER FOR PLATE-SHAPED OR WEB-LIKE MATERIALS AND KIT FOR ONE SUCH HOLDER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/071141
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to form a holder for plate-shaped or web-like materials, especially sheets of metal (1), which can also be used by do-it-yourself enthusiasts in a multitude of manners, especially in the form of a combination of components of a kit which is easy to handle, ensures solid, reliable connections and is aesthetically pleasing, at least two interconnectable profiled parts (10, 30) are provided whereby each part comprises at least one connecting section (11, 31) and at least one fixing section (12, 32) extending in a parallel manner in relation to the connecting section. Two connecting sections (11, 31) of two connected profile section parts are disposed in an adjacent position and the respective fixing sections(12, 32) jointly form a gap (16) for receiving and fixing an edge area of the above-mentioned materials (1).

Inventors:
WILBS THOMAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2002/001946
Publication Date:
August 28, 2003
Filing Date:
February 25, 2002
Export Citation:
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Assignee:
ALFER ALUMINIUM GMBH (DE)
WILBS THOMAS (DE)
International Classes:
F16B5/02; F16B5/06; F16B37/14; (IPC1-7): F16B5/06; F16B5/02; F16B37/14
Foreign References:
US2073278A1937-03-09
DE3730429A11988-04-07
US4310273A1982-01-12
US4793725A1988-12-27
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
Vonnemann, Kloiber Lewald Hübner (Edisonstrasse 2 Kempten, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Halterung für plattenoder bahnförmige Materialien, gekennzeichnet durch mindestens zwei miteinander verbindbare Profilteile (10,20, 30,40, 50,60, 70,80), von denen jedes mindestens einen Verbindungsabschnitt (11,21, 31,41, 51,62, 64,71, 81) und mindestens einen parallel zum Verbindungsabschnitt verlaufenden Befestigungsabschnitt (12, 22,32, 42,43, 52,53, 61,65, 72,82) aufweist, wobei zwei Verbindungsabschnitte von zwei verbundenen Profilteilen aneinander anliegen und die gegenüberliegenden Befestigungsabschnitte zusammen eine spalfförmige Kammer (16) bilden, die zur Aufnahme und Befestigung eines Randbereichs der genannten Materialien (1) dient.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilteile (10,20, 30,40, 50,60, 70,80) aus Extrusionsprofilen, vorzugsweise aus Metall, insbesondere Aluminium bestehen.
3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass. die Spaltbreite (37) der Kammer (16) gerade so bemessen ist, dass der zu befestigende Randbereich der genannten Materialien (1), gegebenenfalls zusammen mit Dichtungs (6) oder Klebematerial (4, 5), durch das Verbinden der beiden Profilteile in der Kammer (16) einklemmbar ist.
4. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (31,41, 51,62, 64, 71) eines ersten Profilteils (30,40, 50,60, 70) mit einer parallel zur spaltförmigen Kammer (16) verlaufenden Nut (34) und der Verbindungsabschnitt (11,21, 81) eines zweiten Profilteils (10,20, 80) mit einem an die Form der genannten Nut (34) angepassten Steg (14) versehen ist, der beim Verbinden der beiden Profilteile (z. B. 10, 30) in die Nut (34) eingreift, um die relative Lage der Profilteile zueinander zu fixieren.
5. Halterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Nut (34) und Steg (14) im Querschnitt trapezförmig ausgestaltet sind.
6. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer durch eine Ausnehmung in dem einen Profilteil (30,40, 50,60, 70) gebildet wird, wobei das andere Profilteil (10,20, 80) im verbundenen Zustand die Ausnehmung abdeckt und somit eine Wand (17) der Kammer (16) bildet.
7. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilteile (10,20, 30, 40 ; 50,60, 70,80) zumindest in einem Teilbereich eine flache, im wesentlichen streifenförmige Grundform aufweisen, bei der ein Befestigungsabschnitt (12,22, 32,42, 52,61, 72,82) neben einem Verbindungsabschnitt (11,21, 31,41, 51,62, 71, 81) liegt.
8. Halterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Trägerprofil (30,40, 50,60, 70) umfasst, bei dem ein mit der genannten Nut (34) versehener Verbindungsabschnitt (31,41, 51, 62, 71) ausserhalb der Nut (34) eine grössere Dicke als ein benachbarter Befestigungsabschnitt (32,42, 52,61, 72) aufweist, wobei zwischen Verbindungsabschnitt und Befestigungsabschnitt eine Stufe (33) gebildet wird, deren Höhe die Spaltbreite (37) der Kammer (16) festlegt.
9. Halterung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Deckeiprofii (10, 20, 80) umfasst, bei dem sich ein mit dem genannten Steg (14) versehener Verbindungsabschnitt (11,21, 81) von einem benachbarten Befestigungsabschnitt (12,22, 82) im wesentlichen nur durch den Steg (14) unterscheidet.
10. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Steg (14) abgewandte Aussenseite (18,28) des Deckelprofils (10, 20) im Bereich des Stegs (14) und/oder im Bereich des Befestigungsabschnitts (12,22) mit einer parallel zum Steg (14) verlaufenden Rille (8) versehen ist.
11. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die der Nut (34) abgewandte Aussenseite (38,48, 56,66, 67,76) des Trägerprofils (30,40, 50,60, 70) im Bereich der Nut (34) und/oder im Bereich des Befestigungsabschnitts (32,42, 52,61, 72) mit einer parallel zur Nut (34) verlaufenden Rille (8) versehen ist.
12. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Endbereiche der im wesentlichen streifenförmigen Profilteile (10,20, 30,40, 50,60, 70, 80) abgeschrägt sind, so dass die Umfangslinie der verbundenen Profilteile zumindest abschnittsweise im wesentlichen die Form eines Prismas aufweist.
13. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein DoppelDeckelprofil (20) umfasst, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt (22), ein Verbindungsabschnitt (21) und ein zweiter Befestigungsabschnitt (23) linear nebeneinander angeordnet sind.
14. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein DoppelTrägerprofil (40) umfasst, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt (42), ein Verbindungsabschnitt (41) und ein zweiter Befestigungsabschnitt (43) linear nebeneinander angeordnet sind.
15. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein insbesondere als Wandhalter verwendbares Trägerprofil (50) umfasst, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt (52) linear neben einem Verbindungsabschnitt (51) liegt, an den sich ein abgewinkelter Befestigungsabschnitt (53) anschliesst, der mit den beiden anderen Abschnitten (51,52) im wesentlichen einen rechten Winkel bildet.
16. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein abgewinkeltes DoppelTrägerprofil (60) umfasst, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt (61) linear neben einem ersten Verbindungsabschnitt (62) liegt, welcher im Winkel, vorzugsweise rechtwinklig, zu einem zweiten Verbindungsabschnitt (64) angeordnet ist, der seinerseits linear neben einem zweiten Befestigungsabschnitt (65) liegt.
17. Halterüng nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Winkelbereich zwischen den beiden Verbindungsabschnitten (62,64) ein nach innen offener Kanal (63) mit vorzugsweise teilkreisförmigem Querschnitt angeordnet ist.
18. Halterung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander abgewinkelten Aussenflächen (66,67) im Bereich des Kanals (63) eine parallel zum Kanal (63) verlaufende Rille (8) aufweisen.
19. Halterung nach einem der Ansprüche 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Scharnieri rägerprofii (70j umfassi, bei dem sich an einem linear neben einem Befestigungsabschnitt (72) angeordneter Verbindungsabschnitt (71) ein verdickter Scharnierabschnitt (73) anschliesst, der eine Längsbohrung (74) aufweist.
20. Halterung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite des Scharnierabschnitts (73) mindestens eine parallel zur Längsbohrung (74) verlaufende Rille (8) aufweist.
21. Halterung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite (76) des Scharnierabschnitts mit drei Rillen (8) versehen ist, die untereinander im Abstand von jeweils 90° in Bezug auf die Achse der Längsbohrung (74) angeordnet sind.
22. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verbindung zweier Profilteile Schrauben (2) und mit diesen kombinierbare Hülsenschrauben (3) dienen.
23. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zu befestigenden Randbereichen der plattenförmigen Materialien (1) und der spaltförmigen Kammer (16) ein im Querschnitt Uförmiges Dichtungsprofil (6) angeordnet ist, das den genannten Randbereich umschliesst.
24. Halterung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (6) aus einem im wesentlichen durchsichtigen oder durchscheinenden Material, vorzugsweise aus Kunststoff besteht.
25. Bausatz mit aufeinander abgestimmten Bauteilen, insbesondere zum Zusammenbau von Umrandungen oder Halterungen für plattenoder bahnförmige Materialien nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er zumindest ein Trägerprofil (30,40, 50,60, 70) und ein zur Verbindung mit dem Trägerprofil bestimmtes Deckelprofil (10,20, 80) umfasst, wobei die Profilteile eine im wesentlichen streifenförmige Grundform aufweisen, bei der ein Befestigungsabschnitt (12,22, 32,42, 52,61, 72,82) neben einem Verbindungsabschnitt (11, 21,31, 41,51, 62,71, 81) angeordnet ist und die miteinander verbundenen Profilteile eine spaltförmige Kammer (16) bilden.
26. Bausatz nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (31,41, 51,62, 71) eines Trägerprofils (30,40, 50,60, 70) mit einer Längsnut (34) und der Verbindungsabschnitt (11,21, 81) eines Deckelprofils (10, 20, 80) mit einem zugehörigen Längssteg (14) versehen ist oder umgekehrt.
27. Bausatz nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Verbindungsabschnitt (31,41, 51,62, 71) und Befestigungsabschnitt (32,42, 52,61, 72) eines Trägerprofils (30,40, 50,60, 70) eine Stufe (33) gebildet ist, deren Höhe die Spaltbreite (37) der genannten Kammer (16) festlegt.
28. Bausatz nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Deckelprofil (10,20, 80) nach Anspruch 13 und/oder ein oder mehrere Trägerprofile (30,40, 50,60, 70) nach einem der Ansprüche 14 bis 21 umfasst.
29. Bausatz nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass er mehrere Trägerprofile desselben Typs umfasst, die sich allein in der Höhe der Stufe (33) zwischen Verbindungsabschnitt und Befestigungsabschnitt unterscheiden, wobei vorzugsweise drei verschiedene Stufenhöhen für die Bildung von drei verschiedenen Spaltbreiten (37) der Kammer (16) vorgesehen sind.
30. Bausatz nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbohrung (74) eines ScharnierTrägerprofils (70) und der Kanal (63) eines abgewinkelten DoppelTrägerprofils (60) in ihrer relativen Lage und im Durchmesser aufeinander abgestimmt sind, so dass sie miteinander fluchten, wenn ein ScharnierTrägerprofil hinter einem abgewinkelten DoppelTrägerprofil (60) derart angeordnet ist, dass auch die jeweiligen Nuten (34) der Verbindungsabschnitte (62, 71) miteinander fluchten.
31. Bausatz nach einem der Ansprüche 25 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass er Schrauben (2) und mit diesen kombinierbare Hülsenschrauben (3) für die Verbindung zweier Profilteile umfasst.
32. Bausatz nach einem der Ansprüche 25 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Pröfilteile (10,20, 30,40 50,60, 70, 80) auf den Aussenseiten (18,28, 38,48, 56,66, 67,76) mit Rillen (8) versehen sind.
33. Bausatz nach einem der Ansprüche 25 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass er Uförmige Dichtungsprofile (6) aus einem im wesentlichen durchsichtigen oder durchscheinenden Material, insbesondere aus Kunststoff umfasst..
34. Bausatz nach einem der Ansprüche 25 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkanten der Profilteile (10,20, 30, 40,50, 60,70, 80) mit Abschrägungen (7) versehen sind.
35. Bausatz nach einem der Ansprüche 25 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilabschnitte (11,12 ; 21,22, 23 ; 31, 32 ; 41, 42, 43 ; 51, 52 ; 61, 62, 63 ; 63, 64, 65 ; 71, 72, 73 ; 81, 82) in jedem Profilteil dieselben Abstände zueinander aufweisen.
Description:
Halterung für platten-oder bahnförmige Materialien sowie Bausatz für eine solche Halterung Die Erfindung betrifft eine Halterung für platten-oder bahnförmige Materialen wie z. B. Hartfaserplatten, Polystyrolplatten, Acrylglas und insbesondere Metallbleche, wobei unter dem Begriff Halterung im folgenden nicht allein die Befestigung der genannten Materialien an anderen Gegenständen, sondern auch die Verbindung der Materialien untereinander sowie die teilweise Einfassung oder vollständige Einrahmung derselben verstanden werden. Auch wenn die Erfindung nachfolgend nur in Verbindung mit steifen Materialien, nämlich v. a.

Metallblechen beschrieben wird, ist doch ihre Ausdehnung auf weiche Materialien, insbesondere Folien-oder Stoffbahnen nicht ausgeschlossen.

Bei der Verarbeitung von Blechen oder anderen plattenförmigen Materialien beispielsweise zu Kisten, Kästen oder Bilderrahmen treten verschiedene Probleme auf. Diese bestehen beispielsweise darin, zwei Bleche im Winkel zueinander oder linear nebeneinander fest oder gelenkig miteinander zu verbinden oder beispielsweise scharfe Materialkanten zu "entschärfen", um die Verletzungsgefahr zu beseitigen. Weiterhin besteht vielfach das Bedürfnis, Materialkanten optisch ansprechend zu gestalten, insbesondere durch einen Rahmen.

Für diese Probleme gibt es im Stand der Technik eine Vielzahl von Lösungen. Beispielsweise kann man Bleche direkt miteinander verschrauben. Dies sieht im allgemeinen nicht besonders ansprechend aus. Beim Bau von Kisten oder Kästen können Kanten durch Biegen der Bleche erzeugt werden. Um dies fachgerecht und in optisch ansprechender Weise durchzuführen, ist allerdings Spezialwerkzeug erforderlich, welches dem Heimwerker i. d. R. nicht zur Verfügung steht.

Die Verwendung von Winkeln oder Laschen zur Verbindung von Blechen

erfordert einerseits eine Vielzahl von Arbeitsschritten und führt andererseits i. d. R. auch nur zu optisch unbefriedigenden Ergebnissen.

Für die Verkleidung insbesondere scharfer Blechkanten sind im Querschnitt U-förmige Extrusionsprofile bekannt, die auf die Kanten aufgesteckt werden. Aufgrund der Eigenheiten des Extrusionsverfahrens gibt es für die Breite des vom U-Profil gebildeten Spaltes im Verhältnis zu seiner Tiefe eine untere Grenze, die nicht unterschritten werden kann.

Deshalb steigt die geringstmögliche Spaltbreite im wesentlichen proportional zur Profilbreite an. Wenn beispielsweise ein Blech eingerahmt werden soll, ist aus ästhetischen Gründen eine Mindestbreite des Rahmens erforderlich. Bei Verwendung eines entsprechend breiten Extrusionsprofils als Rahmen fällt dann allerdings die minimale Spaltbreite immer noch viel zu groß aus, so dass das U-förmige Profil ohne zusätzliche Maßnahmen nicht auf dem Blechrand befestigt werden könnte. Solche zusätzlichen Maßnahmen können beispielsweise darin bestehen, in den Spalt des U-Profils zusätzlich elastisches Dichtungsmaterial einzubringen, um so eine Klemmverbindung zwischen Blech und Profil herzustellen. Das technische Ergebnisse ist allerdings in den meisten Fällen trotzdem noch unbefriedigend, weil die Klemmwirkung meist nicht ausreicht, um den Rahmen auf Dauer sicher zu befestigen.

Des weiteren hat ein U-förmiges Extrusionsprofil als Rahmen den weiteren Nachteil, dass es aufgrund seiner relativ hohen Dicke unter ästhetischen Aspekten als unbefriedigend empfunden wird.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine für die Befestigung am Randbereich von platten-oder bahnförmigen Materialien geeignete Halterung anzugeben, die eine feste Verbindung mit den Materialien bei einfacher Handhabung gewährleistet und eine ästhetisch ansprechende, flache Ausgestaltungsform ermöglicht.

Die Erfindung löst diese Aufgabe durch mindestens zwei miteinander verbindbare Profilteile, von denen jedes mindestens einen Verbindungsabschnitt und mindestens einen parallel zum Verbindungsabschnitt verlaufenden Befestigungsabschnitt aufweist, wobei zwei Verbindungsabschnitte von zwei verbundenen Profilteilen aneinander anliegen und die jeweiligen Befestigungsabschnitte zusammen eine spaltförmige Kammer bilden, die zur Aufnahme und Befestigung eines Randbereichs der genannten Materialen dient.

Da die erfindungsgemäße Lösung zwei Profilteile vorsieht, kann die spälfförmige Kammer beliebig eng ausgestaltet werden, so dass auch dünne Materialen, insbesondere dünne Bleche in der Kammer zwischen den beiden Profilteilen fest eingeklemmt werden können. Dadurch wird eine besonders feste Verbindung zwischen den Profilteilen und beispielsweise dem Blech erzeugt. Die Verbindung der beiden Profilteile untereinander geschieht auf einfache Weise durch Zusammenfügen der jeweiligen Verbindungsabschnitte und deren Fixierung zueinander, die vorzugsweise durch Verschrauben der beiden Profilteile erfolgt.

Grundsätzlich umfasst die Erfindung jedoch alle anderen bekannten Verbindungstechniken, insbesondere die Klebetechniken.

Neben dem reibschlüssigen oder formschlüssigen Einklemmen des Randbereichs der genannten Materialien umfasst die Erfindung auch andere Befestigungstechniken, insbesondere das Verschrauben und das Einkleben der Materialien in der spaltförmigen Kammer, wobei die Erfindung hier eine bessere Klebeverbindung ermöglicht als der Stand der Technik, weil die beliebig enge Kammer ein Verkieben von beiden Seiten des jeweiligen Materials mit den erfindungsgemäßen Profilteilen ermöglicht.

Mit Hilfe der Erfindung sind somit feste und mechanisch stark belastbare Verbindungen zwischen den Profilteilen der Halterung und dem platten- oder bahnförmigen Material möglich, wobei unabhängig von der optimal wählbaren Spaltbreite der Kammer einerseits die für die Festigkeit der Erfindung wesentliche Tiefe der Kammer und andererseits die sichtbare Profilbreite in Bezug auf beliebige ästhetische Anforderungen zweckentsprechend gewählt werden können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Halterung relativ flach ausgestaltet sein kann, wodurch sie optisch wenig aufträgt und die ästhetische Wirkung noch verbessert wird.

Im Hinblick auf die Herstellungskosten wird empfohlen, dass die Profilteile aus Extrusionsprofilen, vorzugsweise aus Metall, insbesondere Aluminium bestehen, wobei Metall, insbesondere Aluminium durch seine Optik auch in ästhetischer Hinsicht und nicht nur wegen sei. ner exzellenten mechanischen Festigkeit vorzuziehen ist.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Spaltbreite der Kammer gerade so bemessen, dass der zu befestigende Randbereich der genannten Materialien ggf. zusammen mit Dichtungs-oder Klebematerial, durch das Verbinden in der Kammer einklemmbar ist. Die Klemmverbindung ermöglicht eine ganz besonders einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Halterung beispielweise durch den Heimwerker.

Dabei kann er sich entweder allein auf die reibschlüssige Verbindung der Materialien mit den Kammerwänden verlassen oder die Reibung mittels eines geeigneten Dichtungs-oder Klebematerials verstärken, wobei die letztgenannten Materialien grundsätzlich sogar eine wasserdichte Verbindung ermöglichen, was z. B. bei der Nutzung der Erfindung im Zusammenhang mit dem Bau eines dem Wetter ausgesetzten Koffers von großer Bedeutung sein kann.

In Ausgestaltung der Erfindung ist der Verbindungsabschnitts eines ersten Profilteils mit einer parallel zur spaltförmigen Kammer verlaufenden Nut und der Verbindungsabschnitt eines zweiten Profilteils mit einem an die Form der genannten Nut angepassten Steg versehen, der beim Verbinden der beiden Profilteile in die Nut eingreift, um die relative Lage der Profilteile zueinander zu fixieren. Aufgrund der formschlüssigen Verbindung zwischen Nut und Steg können die beiden Profilteile nur in einer ganz bestimmten korrekten Lage zueinander zusammengeführt werden. Dies ist besonders im Heimwerkerbereich ein großer Vorteil, da es somit keiner besonderen Anstrengungen bedarf, die beiden Profilteile in ihrer exakten Lage miteinander zu verbinden, die die beste Funktionalität und den besten optischen Eindruck gewährleistet. Die Verschiebbarkeit in Längsrichtung, d. h. in Extrusionsrichtung des Profils bleibt dabei voll erhalten, während in einer quer dazu liegenden Richtung bestenfalls Verschiebungen in der Größenordnung von Zehntelmillimetern möglich sind.

Das Zusammenfügen der beiden Profilteile wird noch erleichtert und erfolgt geschmeidiger, wenn Nut und Steg im Querschnitt trapezförmig ausgestaltet sind.

Wenn die Kammer durch eine Ausnehmung in dem einen Profilteil gebildet wird, wobei das andere Profilteil im verbundenen Zustand die Ausnehmung abdeckt und somit eine Wand der Kammer bildet, kann das letztgenannte andere Profilteil besonders einfach ausgestaltet sein, weil die Ausnehmung nur in dem erstgenannten Profilteil eingeformt ist. Wenn <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> die erfindungsgemä#e Halterung beispielsweise im Zusammenhang mit<BR> einem dickeren Blech verwendet werden soll, braucht nur das eine, mit der Ausnehmung versehene Profilteil an die Blechdicke angepasst zu sein, während das andere Profilteil (ohne Ausnehmung) weiterhin verwendet werden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Profilteile zumindest in einem für die Erzielung der Klemmwirkung bestimmten Teilbereich eine flache, im wesentliche streifenförmige Grundform auf, bei der ein Befestigungsabschnitt neben einem Verbindungsabschnitt liegt. Eine solche flache, streifenförmige Grundform kann einerseits in einfacher und kostengünstiger Weise als Extrusionsprofil hergestellt werden, während es andererseits auch die technischen Anforderungen hinsichtlich einer festen Verbindung mit dem zu verbindenden Material erfüllt sowie ein ansprechendes ästhetisches Erscheinungsbild bietet, welches optisch nicht stark aufträgt.

In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Halterung umfasst diese ein Trägerprofil, bei der ein mit der vorgenannten Nut versehener Verbindungsabschnitt außerhalb der Nut eine größere Dicke als ein benachbarter Befestigungsabschnitt aufweist, wobei zwischen Verbindungsabschnitt und Befestigungsabschnitt eine Stufe gebildet wird, deren Höhe die Spaltbreite der Kammer festlegt. Die Ausnehmung fürdie Bildung der Kammer ist somit am Trägerprofil mittels der einfachen Maßnahme einer Stufe verwirklicht. Zur Bildung verschiedener Spaltbreiten braucht somit auch lediglich die Höhe der Stufe am Trägerprofil verschieden ausgestaltet zu werden. Der damit zwangsläufig dickere Verbindungsabschnitt ist dabei in hervorragender Weise für die Anordnung der Nut geeignet.

In konsequenter Weise umfasst die Halterung auch ein Deckelprofil, bei dem sich ein mit dem genannten Steg versehener Verbindungsabschnitt von einem benachbarten Befestigungsabschnitt im wesentlichen nur durch den Steg unterscheidet. D. h. ein flacher, streifenförmiger Befestigungsabschnitt für die Bildung einer Kammerwand geht einstückig in einen ebenfalls weitgehend flachen und streifenförmigen Verbindungsabschnitt über, der lediglich zusätzlich den Steg aufweist.

Dies ergibt eine extrem einfache und dennoch vollkommen funktionelle und zweckmäßige Ausgestaltungsform für das Deckelprofil.

Die Halterung kann noch verbessert werden durch die Maßnahme, dass die dem Steg abgewandte Außenseite des Deckelprofils im Bereich des Stegs und/oder im Bereich des Befestigungsabschnitts mit einer parallel zum Steg verlaufenden Rille versehen ist. Eine solche Rille bezeichnet genau den Bereich, in dem zweckmäßiger Weise Bohrungen für Schraubverbindungen anzubringen sind. Wenn lediglich die beiden Profile durch Schrauben verbunden werden sollen, wird man die Schraubenlöcher im Bereich des Stegs anordnen und daher den Bohrer an der dem Verbindungsabschnitt nächstliegenden Rille ansetzen. Dabei gibt die Rille nicht nur eine optische Orientierung für den richtigen Ansatzpunkt, sondern sie gewährleistet sogar eine gewisse seitliche Führung für den Bohrer. Wenn die Bohrung auf das zu befestigende Material in der Kammer durchdringen soll, empfiehlt sich ein Einbringen der Bohrung im Bereich des Befestigungsabschnitts, wobei die hier vorgesehene Rille dieselben Vorteile bietet. Darüber hinaus erzeugt eine solche Rille oder am besten beide zusammen ggf.. sogar zusammen mit noch weiteren Rillen einen vorteilhaften ästhetischen Eindruck.

Dieselben Vorteile in ästhetischer und technischer Hinsicht ergeben sich in Bezug auf das Trägerprofil, wenn die der Nut abgewandte Außenseite des Trägerprofils im Bereiche der Nut und/oder im Bereich des Befestigungsäbschnitts mit einer parallel zur Nut verlaufenden Rille versehen ist. Eine eventuell erforderliche Bohrung kann somit ggf. auch wahlweise von der Seite des Trägerprofits her eingebracht werden.

Eine geschmeidigere Handhabung der Profilteile und eine weitere Verbesserung des ästhetischen Eindrucks kann dadurch erreicht werden, dass die seitlichen Endbereiche der im wesentlichen streifenförmigen

Profilteile abgeschrägt sind, so dass die Umfangslinie der verbundenen Profilteile im wesentlichen die Form eines Prismas aufweist.

In einer für die Verbindung zweier platten-oder bahnförmiger Materialstücke geeigneten Ausführungsform umfasst die Halterung ein modifiziertes Deckelprofil, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt, ein Verbindungsabschnitt und ein zweiter Befestigungsabschnitt linear nebeneinander angeordnet sind. Ein solches Doppel-Deckelprofil ist insbesondere zur Verbindung mit einem entsprechend ausgebildeten Doppel-Trägerprofil bestimmt, bei dem ebenfalls ein erster Befestigungsabschnitt, ein Verbindungsabschnitt und ein zweiter Befestigungsabschnitt linear nebeneinander angeordnet sind. Eine Kombination aus dem Doppel-Deckelprofil und dem genannten Doppel-Trägerprofil ermöglicht die gerade Verbindung, wobei ein erstes Materialstück in einer durch die beiden ersten Befestigungsabschnitte gebildeten Kammer und ein zweites Materialstück in einer durch die beiden zweiten Befestigungsabschnitte gebildeten Kammer Aufnahme findet.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein insbesondere als Wandhalter verwendbares Trägerprofil vorgesehen, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt linear neben einem Verbindungsabschnitt liegt, an den sich ein abgewinkelter Befestigungsabschnitt anschließt, der mit den beiden anderen Abschnitten im wesentlichen eine rechten Winkel bildet.

Der abgewinkelte Befestigungsabschnitt dient zur Befestigung des modifizierten Trägerprofils an einer Wand oder einer ebenen Fläche eines Gegenstands. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein Blech in waagrechter Position an einer senkrechten Wand befestigen. <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <P>In einer weiteren Abwandlung umfasst die erfindungsgemä#e Halterung ein Winkel-Trägerprofil, bei dem ein erster Befestigungsabschnitt linear

neben einem ersten Verbindungsabschnitt liegt, welcher im Winkel, vorzugsweise rechtwinkelig zu einem zweiten Verbindungsabschnitt angeordnet ist, der seinerseits linear neben einem zweiten Befestigungsabschnitt liegt. Ein solches Winkel-Trägerprofil ermöglicht zusammen mit zwei einfachen Deckelprofilen die Verbindung beispielsweise eines ersten Bleches in rechtwinkliger Position zu einem zweiten Blech. In konsequenter Weiterführung dieses Gedankens lassen sich somit ganze Blechkästen herstellen.

Das Winkel-Trägerprofil lässt sich noch verbessern durch die Maßnahme, dass im Winkelbereich zwischen den beiden Verbindungsabschnitten ein nach innen offener Kanal mit vorzugsweise teilkreisförmigem Querschnitt angeordnet ist. Ein solcher Kanal kann beispielsweise Stifte, Stange, Gewindebolzen oder Schrauben aufnehmen, die zur festen oder gelenkigen Verbindung mit weiteren Bauteilen oder zur zusätzlichen Verstärkung dienen können.

Wenn die zueinander abgewinkelten Außenflächen des Winkel- Trägerprofils im Bereich des Kanals zusätzlich mit parallel zum Kanal verlaufenden Rillen versehen sind, erleichtert dies in weiter oben beschriebener Weise die Einbringung von Bohrlöchern, die beispielsweise zur Aufnahme von Schrauben dienen könne. Außerdem ergibt sich wiederum ein Verbesserung des optischen Eindrucks, insbesondere wenn auf derselben Außenfläche drei Rillen angeordnet sind, nämlich im Bereich des Kanals, im Bereich des Verbindungsabschnitts und im Bereich des Befestigungsabschnitts.

Um auch die Ausbildung beweglicher Deckel, Türen oder Fenster zu ermöglichen, ist in einer Abwandlung der erfindungsgemäßen Halterung ein Scharnier-Trägerprofil vorgesehen, bei dem sich an einen linear neben einem Befestigungsabschnitt angeordneten Verbindungsabschnitt ein

verdickter Scharnierabschnitt anschließt, der eine Längsbohrung aufweist.

Die Längsbohrung dient zur Aufnahme eines Scharnierstiftes oder Bolzens, an dem das Scharnier-Trägerprofil schwenkbar befestigt wird. In Verbindung mit einem einfachen Deckelprofil lässt sich das Scharnier- Trägerprofil an seinem Befestigungsabschnitt beispielsweise mit einem Blech verbinden.

Wenn die Außenseite des Scharnierabschnitts mindestens eine parallel zur Längsbohrung verlaufenden Rille aufweist, wird auch hier in vorbeschriebener Weise das Einbringen von Bohrungen erleichtert und der ästhetische Eindruck verbessert, insbesondere wenn auf der Außenseite drei parallele Rillen auf Höhe des Scharnierabschnitts, des Verbindungsabschnitts und des Befestigungsabschnitts angeordnet sind.

Die technischen Möglichkeiten zur Einbringung von Bohrungen und der ästhetische Eindruck können weiter verbessert werden, wenn allein der Scharnierabschnitt selbst mit drei Rillen auf seiner Außenseite versehen ist, die untereinander im Abstand von jeweils 90° in Bezug auf die Achse der Längsbohrung angeordnet sind.

In besonders praktischer und ästhetisch ansprechender Weise werden zwei Profilteile mittels Hülsenschrauben verbunden, die mit normalen Schrauben zusammenwirken. Die Hülsenschrauben erfüllen den Zweck von Muttern, sehen aber ästhetische sehr viel ansprechender aus, insbesondere wenn nur ein schmaler Schraubenkopf über die Oberfläche ragt.

Durch die Maßnahme, dass zwischen den zu befestigenden Randbereichen der plattenförmigen Materialien und der spaltförmigen Kammer ein im Querschnitt U-förmiges Dichtungsprofil angeordnet ist, das den genannten Randbereich umschließt, kann die Verbindung zwischen

der Halterung und dem plattenförmigen Materialien zum einen ausreißfester und zum anderen wasserdicht gemacht werden.

Dabei wird empfohlen, dass das Dichtungsprofil aus einem im wesentlichen durchsichtigen oder durchscheinenden Material, vorzugsweise aus Kunststoff besteht, weil das Dichtungsprofil dann optisch kaum wahrnehmbar ist und den ästhetischen Eindruck der Verbindungsstelle insbesondere bei mit Metallprofilen. verbundenen Blechen nicht nachteilig verschlechtert.

Die Erfindung umfasst auch einen Bausatz mit aufeinander abgestimmten Bauteilen, insbesondere zum Zusammenbau von Umrandungen oder Halterungen für platten-oder bahnförmigen Materialien der weiter oben beschriebenen Art, der sich dadurch auszeichnet, dass er zumindest ein Trägerprofil und ein zur Verbindung mit dem Trägerprofil bestimmtes Deckelprofil umfasst, wobei die Profilteile eine im wesentlichen streifenförmige Grundform aufweisen, bei der ein Befestigungsabschnitt neben einem Verbindungsabschnitt angeordnet ist, und die miteinander verbundenen Profilteile eine spaltförmige Kammer bilden.

Ein solcher Bausatz ermöglicht die Zusammenstellung. von Halterungen mit den weiter oben beschriebenen Vorteilen, insbesondere wenn der Verbindungsabschnitt eines Trägerprofils mit einer Längsnut und der Verbindungsabschnitt eines Deckelprofils mit einem Längssteg versehen ist oder umgekehrt, sowie auch für den Fall, dass zwischen Verbindungsabschnitt und Befestigungsabschnitt eines Trägerprofils eine Stufe gebildet ist, deren Höhe die Spaltbreite der vorgenannten Kammer festlegt.

Selbstverständlich werden die Kombinationsmöglichkeiten eines erfindungsgemäßen Bausatzes und damit seine Verwendungsmöglichkeiten verbessert, wenn er verschiedene

Abwandlungen von Deckelprofilen und Trägerprofilen aufweist, die insbesondere nach Art der weiter oben beschriebenen modifizierten Profile ausgestaltet sein können.

Der erfindungsgemäße Bausatz zur Zusammenstellung von Halterungen für verschiedene Materialstärken der zu befestigenden Materialien kann dadurch noch verbessert werden, dass er mehrere Trägerprofile desselben Typs umfasst, die sich allein in der Höhe der Stufe zwischen Verbindungsabschnitt und Befestigungsabschnitt unterscheiden, wobei vorzugsweise drei verschiedene Stufenhöhen für die Bildung von drei verschiedenen Spaltbreiten der Kammer vorgesehen sind.

In vorteilhafter Weise sind die Längsbohrungen eines Scharnier- Trägerprofils und der Kanal eines Winkel-Trägerprofils in ihrer relativen Lage und im Durchmesser aufeinander abgestimmt, so dass sie miteinander fluchten, wenn ein Scharnier-Trägerprofil hinter einem Winkel-Trägerprofil derart angeordnet ist, dass auch die jeweiligen Nuten der Verbindungsabschnitte miteinander fluchten. Diese Maßnahme ermöglicht weitere Kombinationen der Bauteile, beispielsweise die Verbindung eines Scharnier-Trägerprofils mit einem Winkel-Trägerprofil mittels einer Stange die einerseits durch die Längsbohrung des Scharnier- Trägerprofils und andererseits durch den Kanal des Winkel-Trägerprofils ragt.

Zusätzlich kann der Bausatz durch die bereits weiter oben im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Halterung beschriebenen Maßnahmen perfektioniert werden, insbesondere dadurch, dass für die Verbindung zweier Profilteile Schrauben und mit diesen kombinierbare Hülsenschrauben vorgesehen sind, dass die Profilteile auf ihren Außenseiten @ mit Rillen und an ihren Aussenkanten mit Abschrägungen versehen sind und dass U-förmige Dichtungsprofile aus einem im

wesentlichen durchsichtigen oder durchscheinenden Material, insbesondere aus Kunststoff bereit gehalten werden. Dabei werden die bereits genannten technischen und ästhetischen Vorteile erzielt.

Um den Bausatz möglichst vielseitig zu gestalten und die Kombination aller Profilteile untereinander und zum Teil sogar auf mehrfache Weise zu gewährleisten ist es besonders vorteilhaft, wenn die Profilabschnitte aller Profilteile dieselben Abstände zueinander aufweisen.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. Darin zeigen : Fig. 1 : Eine Sprengzeichnung der wesentlichen Bauteile einer erfindungsgemäßen Halterung in einer geschnittenen Darstellung ; Fig. 2 : dieselbe Halterung im zusammengebauten Zustand ; Fig. 3 : eine perspektivische Darstellung der Halterung entsprechend Fig. 1 ; Fig. 4 : eine perspektivische Darstellung der Halterung entsprechend Fig. 2 ; Fig. 5 : eine Teilansicht der Vorderseite eines mittels der erfindungsgemäßen Halterung hergestellten Bilderrahmens, wobei die Profile in den Ecken auf Gehrung geschnitten sind ; Fig. 6 : eine Teilansicht der Vorderseite eines anderen Bilderrahmens, bei dem die Profile in den Ecken stumpf aufeinander treffen ;

Fig. 7 : eine Teilansicht der Rückseite eines Bilderrahmens bei dem statt durchgehender Deckelprofile lediglich kurze Profilstücke Verwendung finden, die teilweise zur Halterung des Bildes und teilweise zur Befestigung des Bilderrahmens an der Wand dienen ; Fig. 8 : eine Variante der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform, wobei ein doppelseitiges Abdeckprofilstück sowohl zur Halterung des Bildes als auch zur Halterung des Bilderrahmens an der Wand dient ; Fig. 9 : eine gerade Verbindung zweier Bleche mittels einer aus Doppel-Trägerprofil und Doppel-Deckelprofil bestehenden Halterung in einer geschnittenen Darstellung ; Fig. 10 : eine perspektivische Darstellung der in Fig. 9 gezeigten Verbindungsstellen ; Fig. 11 : eine rechtwinkelige Verbindung zweier Bleche mittels einer aus einem Winkel-Trägerprofil und zwei einfachen Deckelprofilen gebildeten Halterung in einer geschnitten, Darstellung ; Fig. 12 : dieselbe Eckverbindung in einer perspektivischen Darstellung ; Fig. 13 : eine Verbindungsstelle eines Bleches an einer Wand mittels einer Halterung, die aus einem Wandhalter- Trägerprofil und einem einfachen Deckelprofil gebildet ist, in geschnittener Darstellung ;

Fig. 14 : dieselbe Wandverbindung in einer perspektivischen Darstellung ; Fig. 15 : ein aus einem Scharnier-Trägerprofil und einem einfachen Deckelprofil gebildetes Scharnier, an dem ein Blech befestigt ist, in einer geschnittenen Darstellung ; Fig. 16 : dasselbe Scharnier in einer perspektivischen Darstellung ; Fig. 17 : eine zur gleitenden Lagerung eines Blechs bestimmte Halterung, bestehend aus einem einfachen Trägerprofil und einem Doppel-Deckelprofil, in geschnittener Darstellung ; Fig. 18 : dieselbe Gleitlagerung beim Zusammenbau in einer perspektivischen Darstellung ; Fig. 19 : eine ebenfalls als Gleitlagerung verwendbare Anordnung, die gleichzeitig eine seitliche Führung gewährleistet, bestehend aus einem Wandhalter- Trägerprofil in Kombination mit einem Doppel- Deckelprofil, in perspektivischer Darstellung ; Fig. 20 : die Aufhängung eines Bleches an einem speziellen Rohrelement mittels einer aus einem einfachen Trägerprofil und einem in ein Verankerungsende auslaufenden Deckelprofil gebildeten Halterung, in geschnittener Darstellung ; und Fig. 21 : die Verwendung der erfindungsgemäßen Trägerprofile zur Halterung von neuen Fliesen, die auf einem alten Fliesenbelag befestigt sind.

In Fig. 1 erkennt man das mit der erfindungsgemäßen Halterung zu verbindende Blech 1, ein einfaches Deckelprofil 10, ein einfaches Trägerprofil 30, zwei Schrauben 2, zwei Hülsenschrauben 3, ein Doppelklebeband 4 und eine Klebeschnur 5.

Das Deckelprofil 10 besteht aus einem Verbindungsabschnitt 11 und einem Befestigungsabschnitt 12, die sich im wesentlichen in ihrer Funktion unterscheiden. Die Grenze zwischen beiden Abschnitten kann man sich entlang der strichpunktierten Linie 13 denken.

Auch das Trägerprofil 30 weist einen Verbindungsabschnitt 31 und einen Befestigungsabschnitt 32 auf, wobei hier die Trennung zwischen den beiden Abschnitten durch eine Stufe 33 deutlich wird. Der Verbindungsabschnitt 31 ist daher dicker ausgestaltet als der Befestigungsabschnitt 32. Der Verbindungsabschnitt 31 ist mit einer Nut 34 versehen, die trapezförmig abgeschrägte Nutwände 35 aufweist. Das Deckelprofil 10 weist in seinem Verbindungsabschnitt 11 einen vorstehenden Steg 14 auf, dessen seitliche Stegwände 15 abgeschrägt sind, so dass der Steg 14 zur, Nut 34 passt.

Zur Befestigung des Blechs 1 an der erfindungsgemäßen Halterung wird das Deckelprofil 10 auf das Trägerprofil 30 gelegt, so dass die jeweiligen Verbindungsabschnitte 11,31 aufeinander zu liegen kommen und der Steg 14 in die Nut 34 eingreift. Dadurch wir die relative Lage von Deckelprofil 10 zu Trägerprofil 30 in Querrichtung fixiert.

Im zusammengefügten Zustand bilden die Befestigungsabschnitte 12,32 der beiden Profile 10,30 eine spaltförmige Kammer 16, wobei die obere Kammerwand 17 von der Innenfläche des Befestigungsabschnitts 12 des Decketprofits 10 gebildet wird. Die untere Kammerwand 36 wird von der Innenfläche des Befestigungsabschnitts 32 des Trägerprofils 30 gebildet.

Auf ihrem Grund wird die Kammer 16 durch die Stufe 33 begrenzt.

Wie man am besten in Fig. 2 erkennt, wird die Spaltbreite 37 der Kammer 16 durch die Höhe der Stufe 33 bestimmt. Wenn nun ein dickeres oder dünneres Blech oder ein sonstiges Material mit anderer Materialstärke mit der erfindungsgemäßen Halterung verbunden werden soll, so bräuchte lediglich das gezeigte Trägerprofil 30 durch ein modifiziertes Trägerprofil ersetzt zu werden, bei dem die Höhe der Stufe 33 an die Materialstärke angepasst ist.

Sowohl das Deckelprofil 10 als auch das Trägerprofil 30 sind auf ihren Außenseiten 18 bzw. 38 mit Rillen 8 versehen, die das Einbringen von Bohrungen 9 für den Durchgang der Befestigungsschrauben 2,3 erleichtern. Besonders im Heimwerkerbereich, wo meist ohne Führung für die Bohrmaschine gearbeitet wird, kann der Bohrer in der Rille 8 angesetzt werden, wodurch er eine mechanische Führung erhält und die Bohrung 9 genau in der richtigen Position eingebracht wird.

Nach Einbringen der Bohrungen 9 werden Deckelprofil 10 und Trägerprofil 30 mittel Hülsenschrauben 3 miteinander verschraubt, die mit gewöhnlichen Schrauben 2 zusammen wirken. Dabei werden die beiden Profile 10,30 fest aufeinander gepresst und das Blech 1 in der Kammer 16 zwischen den Kammerwänden 17 und 36 eingeklemmt. Die Klemmwirkung kann noch verbessert werden durch ein Doppelklebeband 4, welches zwischen der Außenseite des Blechs 1 und einer Kammerwand 17 oder 36 eingefügt wird. Eine ähnliche Wirkung wird auch durch das entsprechende Einfügen einer Ktebeschnur 5 erreicht.

Um die optische Wirkung und die Handhabung der Profile zu verbessern, sind deren äußere Kanten mit Abschrägungen 7 versehen. Wie man am besten in den Figuren 2 oder 4 erkennt, erhält die Umfangslinie der zusammengebauten Halterung dadurch eine ästhetisch ansprechende prismatische Form.

Wie man ebenfalls in Fig. 2 erkennt, kann statt Doppelklebeband oder Klebeschnur auch ein Dichtungsprofil 6 zwischen dem Blech 1 und den Kammerwänden 17 und 36 angeordnet sein. Das Dichtungsprofil 6 ist im Querschnitt U-förmig und besteht aus einem transparenten Kunststoff, um optisch nicht hervorzutreten.

Fig. 5 zeigt eine Ecke eines mittels der einfachen Trägerprofile 30 hergestellten Bilderrahmens, wobei die Eckausbildung 39 durch die auf Gehrung geschnittenen Trägerprofile 30 erfolgt.

Eine andere Möglichkeit der Eckausbildung 49 ist in Fig. 6 gezeigt. Hier treffen zwei nachfolgend noch genauer beschriebene Doppel-Trägerprofile 40 im 90°-Winkel stumpf aufeinander.

Wie man in den beiden Figuren 5 und 6 erkennt, rufen die Rillen 8 auf den Außenseiten der Trägerprofile 30,40 eine ästhetische ansprechende Wirkung hervor.

In den Figuren 7 und 8 sind jeweils Ecken von Bilderrahmen aus einfachen Trägerprofilen 30 in einer Rückansicht gezeigt. Anstatt durchgehender Deckelprofile sind hier nur schmale Deckelprofilstücke 10 mittels Schrauben 2 am Trägerprofil 30 befestigt. Dadurch kann Material und Gewicht eingespart werden, denn die kurzen Deckelprofilstücke 10 sind vollkommen ausreichend zur Befestigung des Rahmens am Blech 1 oder dem Bild. Weiterhin zeigt die Fig. 7, wie ein um 180° gedrehtes Deckelprofilstück 10 als Aufhänger für den Bilderrahmen dienen kann. Für die Wandbefestigung ist lediglich noch eine zusätzliche Bohrung 9 einzubringen.

In Fig. 8 wird zusätzlich ein weiter unten noch näher zu beschreibendes Doppel-Deckelprofilstück 20 verwendet, weiches den Vorteil bietet, dass es im unteren Teil mittels Klemmwirkung zur Befestigung des Bleches 1

oder Bildes dient und gleichzeitig im oberen Teil eine Bohrung 9 für die Wandbefestigung bereitstellt.

In Fig. 9 und 10 ist eine Halterung zur Verbindung zweier Bleche 1 in gerader Linie dargestellt, die aus einem Doppel-Deckelprofil 20 und einem Doppel-Trägerprofil 40 besteht.

Das Doppel-Deckelprofil 20 weist einen diesmal in der Profilmitte angeordneten Verbindungsabschnitt 21 auf, an dem sich zu einer Seite hin ein erster Befestigungsabschnitt 22 und zur anderen Seite hin ein zweiter Befestigungsabschnitt 23 anschließen.

Das Doppel-Trägerprofil 40 weist ebenfalls in seiner Mitte einen Verbindungsabschnitt 41 auf, an den sich zur einen Seite hin ein erster Befestigungsabschnitt 42 und zur anderen Seite hin ein zweiter Befestigungsabschnitt 43 anschließen.

Die ersten Befestigungsabschnitte 22 und 42 bilden zusammen eine Kammer 16 zur Befestigung eines Blechs 1. Auf der anderen Seite bilden die zweiten Befestigungsabschnitte 23,43 in ganz analoger Weise ebenfalls eine Kammer 16 zur Verbindung mit dem Blech 1. Insofern unterscheidet sich das Doppel-Deckelprofil 20 vom einfachen Deckelprofil 10 lediglich durch die doppelte Ausbildung des Befestigungsabschnitts.

Dasselbe gilt für das Doppel-Trägerprofil 40 im Verhältnis zum einfachen Trägerprofil 30.

Die Verbindungsabschnitte 21, 41 der Doppelprofile 20,40 unterscheiden sich überhaupt nicht von den Verbindungsabschnitten 11,31 der einfachen Profile 10,30. Insbesondere ist die Ausbildung des Stegs 14 und der Nut 34 vollkommen identisch. Die Außenseiten 28 und 48 der beiden Doppeiprofiie 20 und 40 unterscheiden sich optisch von den einfachen Profilen 10,30 dadurch, dass sie breiter sind und jeweils drei

Rillen 8 statt deren zwei aufweisen. Die Rillen 8 sind auf der jeweiligen Außenseite 28 bzw. 48 in Höhe des ersten Befestigungsabschnitts 22 bzw. 42, des Verbindungsabschnitts 21 bzw. 41 und des zweiten Befestigungsabschnitts 23 bzw. 43 angebracht.

In den Figuren 11 und 12 ist eine Winkelverbindung zweier Bleche gezeigt. Diese besteht aus einem Winkel-Trägerprofil 60 und zwei einfachen Deckelprofilen 10. Wenn man in der Zeichnung von unten nach oben und dann dem Winkel folgend nach rechts fortschreitet, so gliedert sich das Winkel-Trägerprofil 60 in einen ersten Befestigungsabschnitt 61, einen ersten Verbindungsabschnitt 62, einen im Kantenbereich angeordneten, nach innen offenen und im Querschnitt teilkreisförmigen Kanal 63, einen zweiten Verbindungsabschnitt 64 und schließlich einen zweiten Befestigungsabschnitt 65. Die Befestigungsabschnitte 61 und 65 besitzen jeweils wieder eine Kammer 16 zum Einklemmen des Blechs 1.

Ansonsten unterscheiden sie sich in ihrer Ausgestaltung nicht von den vorbeschriebenen Befestigungsabschnitten. Dasselbe gilt für die Verbindungsabschnitte 62 und 64. Der teilweise nach innen offene Kanal 63 ist für die Aufnahme von Stiften, Stäben, Bolzen, Gewindestangen oder Schrauben vorgesehen. Eine erste Außenfläche 66 ist rechtwinklig zu einer zweiten Außenfläche 67 angeordnet. Beide Außenflächen sind jeweils mit drei Rillen 8 versehen, die jeweils im Bereich der Befestigungsabschnitte 61,65, der Verbindungsabschnitte 62, 64 und des Kanals 63 angeordnet sind.

In den Figuren 13 und 14 erkennt man eine Wandhalterung für ein Blech 1, die aus einem Wandhatter-Trägerprofi ! 50 und einem einfachen Deckelprofil 10 besteht.

Das Wandhalter-Trägerprofil 50 weist wieder einen Verbindungsabschnitt 51 auf, der zu einer Seite linear in einen ersten Befestigungsabschnitt 52

übergeht. In der Ausgestaltung des Verbindungsabschnitts 51 und des ersten Befestigungsabschnitts 52 unterscheidet sich das Wandhalter- Trägerprofil nicht vom einfachen Trägerprofil 30. Der entscheidende Unterschied besteht in der um 90° abgewinkelten Anordnung des zweiten Befestigungsabschnitts 53, der ausnahmsweise nicht zur Zusammenwirkung mit einem Deckelprofil, sondern zur Befestigung des Wandhalter-Trägerprofils 50 an einer Wand 54 bestimmt ist. Die Befestigung erfolgt durch gewöhnliche Wandschrauben 55, die durch eine in dem zweiten Befestigungsabschnitt 53 eingebrachte Bohrung ragen und mit der Wand 54 verschraubt sind. Wie man am besten in Figur 14 erkennt, ist der zweite Befestigungsabschnitt 53 genauso wie der erste Befestigungsabschnitt 52 und der Verbindungsabschnitt 51 auf der Außenseite 56 des Wandhalter-Trägerprofils 50 jeweils mit einer Rille 8 versehen.

Die Figuren 15 und 16 zeigen ein Scharnier, welches aus einem Scharnier-Trägerprofil 70 in Verbindung mit einem einfachen Deckelprofil 10 gebildet ist.

Das Scharnier-Trägerprofil 70 weist in seiner Mitte einen Verbindungsabschnitt 71 auf, der zum einen Ende hin in einen Befestigungsabschnitt 72 übergeht. Zusammen mit dem einfachen Deckelprofil 10 wird wiederum eine Kammer 16 zum Einklemmen des Blechs 1 gebildet. Die Ausgestaltung ist ganz analog zu der des einfachen Deckelprofils 10 mit dem einfachen Trägerprofil 30.

Die Besonderheit des Scharnier-Trägerprofils 70 besteht darin, dass der Verbindungsabschnitt 71 auf der dem Befestigungsabschnitt 72 abgewandten Seite in einen Scharnierabschnitt 73 übergeht, der mit einer Längsbohrung 74 versehen ist und deshatb sehr vie ! dicker ausgestattet sein muss als der Verbindungsabschnitt 71 und der Befestigungsabschnitt

72. Innerhalb der Längsbohrung 74 kann beispielsweise eine Gewindestange 75 angeordnet sein. Die Außenseite des Scharnier- Trägerprofils 70 ist mit drei Rillen 8 versehen, die jeweils im Bereich des Verbindungsabschnitts 71, des Befestigungsabschnitts 72 und des Scharnierabschnitts 73 angeordnet sind.

Die Figuren 17 und 18 zeigen eine Gleithalterung, die beispielweise zur Herstellung von Schubladen verwendet werden kann. Die Gleithalterung besteht aus einem Doppel-Deckelprofil 20, welches mit einem einfachen Trägerprofil 30 verbunden ist. Der Verbindungsabschnitt 11 und der Befestigungsabschnitt 12 des einfachen Trägerprofils 30 wirken mit dem Verbindungsabschnitt 21 und dem ersten Befestigungsabschnitt 22 des Doppel-Deckelprofils 20 in vorbeschriebener Weise zusammen, wobei das Blech 1 in der Kammer 16 eingeklemmt wird. Der zweite Befestigungsabschnitt 23 des Doppel-Deckelprofils 20 steht zur Seite hin ab, wobei seine Innenfläche 24 als Auflage und Gleitfläche. verwendet werden kann.

In Fig. 19 ist eine ähnliche Anordnung dargestellt, die man durch Kombination eines Doppel-Deckelprofils 20 mit einem Wandhalter- Trägerprofil 50 erhalt. Neben der Innenfläche 24 des Doppel-Deckelprofils 20 kann hier auch die Innenfläche 57 des Wandhalter-Trägerprofils 50 als Gleitfläche oder Anschlagfläche verwendet werden..

In Fig.. 20 ist eine Möglichkeit zur Aufhängung von Blechen, Bildern oder dergleichen Materialien mittels der erfindungsgmässen Halterung dargestellt. In diesem Fall ist ein einfaches Trägerprofil 30 mit einem speziellen Deckelprofil 80 verbunden, welches neben dem bereits mehrfach beschriebenen Verbindungsabschnitt 81, der zu einer Seite hin in einen Befestigungsabschnitt 82 übergeht, noch einen zur anderen Seite des Verbindungsabschnittes 81 hin angeordneten Ankerabschnitt 83 mit

einem Anker 84 aufweist. Der Anker 84 greift in ein Spezialrohr 85 ein, an dem er somit verankert ist.

Fig. 21 zeigt eine Verwendungsmöglichkeit für die erfindungsgemässen Halterungen zur Befestigung von einem neuen Wandbelag auf alten Fliesen 86 oder dergleichen. Der neue Wandbelag besteht aus fliesenartigen Blechen 1, deren Oberfläche mit einem Dekor versehen ist.

Die neuen Wandbelagbleche 1 werden nun mittels verschiedener Trägerprofile auf den alten Fliesen 86 befestigt, wobei sowohl Verschraubungen als auch Verklebungen infrage kommen. In einer bevorzugten Ausführungsform werden die neuen Dekorbleche. 1 mittels Doppelklebebändern 4 auf die alten Fliesen 86 aufgeklebt und die eingesetzten Trägerprofile dienen lediglich als Rahmen bzw. zur Gestaltung der Übergänge zwischen zwei Blechen. Dabei kommen im Randbereich einfache Trägerprofile 30, im Eckbereich Wandhalter- Trägerprofile 50 und in der Fläche vorzugsweise Doppel-Trägerprofile 40 zum Einsatz.

In diesem Zusammenhang sind die an den Aussenkanten der Trägerprofile ausgebildeten Abschrägungen 7 besonders wichtig, da sie den ästhetischen Gesamteindruck entscheidend. verbessern. Weiterhin tragen selbstverständlich auch die auf den Aussenseiten der Trägerprofile angebrachten Rillen 8 zur ästhetischen Wirkung bei.

BEZUGSZEICHENLISTE 1 Blech 2 Schraube 3 Hülsenschraube 4 Doppelklebeband 5 Klebeschnur 6 Dichtungsprofil 7 Abschrägung 8 Rille 9 Bohrung 10 Deckelprofil einfach 11 Verbindungsabschnitt 12 Befestigungsabschnitt 13 strichpunktierte Linie 14 Steg 15 Stegwand 16 Kammer 17 Kammerwand 18 Aussenseite 20 Doppel-Deckelprofil 21 Verbindungsabschnitt 22 erster Befestigungsabschnitt 23 zweiter Befestigungsabschnitt 24 Innenfläche 28 Aussenseite 30 Trägerprofil einfach 31 Verbindungsabschnitt 32 Befestigungsabschnitt 33 Stufe

34 Nut 35 Nutwand 36 Kammerwand 37 Spaltbreite 38 Aussenseite 39 Eckausbildung 40 Doppel-Trägerprofil 41 Verbindungsabschnitt 42 erster Befestigungsabschnitt 43 zweiter Befestigungsabschnitt 48 Aussenseite 49 Eckausbildung 50 Wandhalter-Trägerprofil 51 Verbindungsabschnitt 52 erster Befestigungsabschnitt 53 zweiter Befestigungsabschnitt 54 Wand 55 Wandschraube 56 Aussenseite 57 Innenfläche 60 Winkel-Trägerprofil 61 erster Befestigungsabschnitt 62 erster Verbindungsabschnitt 63 Kanal 64 zweiter Verbindungsabschnitt 65 zweiter Befestigungsabschnitt 66 erste Aussenfläche 67 zweite Aussenfläche 70 Scharnier-Trägerprofil 71 Verbindungsabschnitt

72 Befestigungsabschnitt 73 Scharnierabschnitt 74 Längsbohrung 75 Gewindestange 76 Aussenseite 80 Deckelprofil mit Anker 81 Verbindungsabschnitt 82 Befestigungsabschnitt 83 Ankerabschnitt 84 Anker 85 Spezialrohr 86 alte Fliesen