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Title:
HOUSING FOR A CABLE OR A HOSE, COMPRISING A RADIATION SOURCE FOR STERILIZATION OR REDUCTION OF VIRUSES AND BACTERIA
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/042798
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a housing for bearing cables and hoses, wherein the housing comprises a drum onto which a cable or hose is or can be wound, and the drum is mounted movably about a rotation axis to permit winding or unwinding, and wherein the housing comprises at least one passage through which the hose or the cable can be guided outwards from the interior of the housing, characterized in that at least one radiation source is arranged in the interior of the housing and generates light in the wavelength range or a subrange between 100 nm and 500 nm.

Inventors:
JAROSCH JAN (DE)
BICHLER ANDREAS (AT)
SWITAJ FRANCK (DE)
Application Number:
PCT/DE2021/100713
Publication Date:
March 03, 2022
Filing Date:
August 25, 2021
Export Citation:
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Assignee:
RELINEEUROPE GMBH (DE)
International Classes:
A61L2/10; A61L2/08; B08B9/04; B65H75/00; E03F9/00
Domestic Patent References:
WO1995004646A11995-02-16
Foreign References:
KR20120117522A2012-10-24
CN110127455A2019-08-16
EP2800839A12014-11-12
EP0023623A11981-02-11
EP1262708A12002-12-04
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE DR. LANGFINGER & PARTNER MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche Gehäuse zum Lagern von Kabeln und Schläuchen, wobei das Gehäuse eine Trommel umfasst, auf die ein Kabel oder Schlauch aufgewickelt ist oder sein kann, und die Trommel zum Aufwickeln bzw. Abwickeln um eine Drehachse beweglich gelagert ist, und wobei das Gehäuse mindestens einen Durchlass umfasst, durch den der Schlauch oder das Kabel im Inneren des Gehäuses nach Außen geführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Strahlungsquelle im Inneren des Gehäuses angeordnet ist, die ausgelegt und eingerichtet ist, um Strahlung zu emittieren, um eine Oberfläche zu desinfizieren, und wobei das Gehäuse strahlungsdicht für die von der Strahlungsquelle oder einer weiteren Strahlungsquelle ausgestrahlte Strahlung ist. Gehäuse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle thermische Energie abstrahlt, insbesondere Infrarotstrahlung, bevorzugt Infrarotstrahlung im Wellenlängenbereich oder einem Teilbereich zwischen 780 nm und 1 mm. Gehäuse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens Strahlungsquelle in Form eines Lasers ausgebildet ist. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle UV-Licht und/oder sichtbares Licht emittiert, insbesondere im Wellenlängenbereich oder einem Teilbereich zwischen 100 nm und 500 nm. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass n Strahlungsquellen umfasst sind, mit n = 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder mehr, wobei die n Strahlungsquellen beabstandet zueinander um einen Mittelpunktswinkel a der Drehachse der Trommel angeordnet sind. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche 2, dadurch gekennzeichnet, dass, die n Strahlungsquellen auf dem gleichen Radius um den Mittelpunktswinkel a und/oder in einen Abstand zueinander von 3607n um den Mittelpunktswinkel a angeordnet sind. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle oder mindestens eine weitere Strahlungsquelle im Bereich des Durchlasses angeordnet ist. Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu dem Durchlass zwischen dem Durchlass und der Trommel eine Führungseinrichtung für das Kabel oder den Schlauch angeordnet ist, durch die das Kabel oder der Schlauch geführt ist, und wobei die Strahlungsquelle oder die mindestens eine weitere Strahlungsquelle mit der Führungseinrichtung verbunden ist oder benachbart zu der Führungseinrichtung an der Gehäusewand angeordnet ist. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass m Strahlungsquelle oder m weitere Strahlungsquellen, mit m = 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, oder mehr, um einen Mittelpunktswinkel ß bestimmt durch die Bewegungsrichtung des Kabels oder des Schlauchs durch die Führungseinrichtung angeordnet sind. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die m Strahlungsquellen auf dem gleichen Radius um den Mittelpunktswinkel ß und/oder in einen Abstand zueinander von 3607n um den Mittelpunktswinkel ß angeordnet sind. Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung beweglich innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Gehäuse nach einem der vorangehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass ein Dichtelement umfasst, ausgelegt und eingerichtet, um die von der mindestens einen Strahlungsquelle oder der mindestens einen weiteren Strahlungsquelle ausgestrahlte Strahlung vom Inneren des Gehäuses nach Außen abzuschirmen, wobei das Dichtelement insbesondere in Form einer flexiblen Gummilippe und/oder eines Besens ausgebildet ist. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse auf Rollen verfahrbar gelagert ist und/oder auf einer mobilen Einrichtung, insbesondere einem Lastkraftwagen, angeordnet ist. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 50%, insbesondere mindestens 75%, und bevorzugt mindestens 85% der abgegebenen Lichtenergie der mindestens einen Strahlungsquelle und/oder der mindestens einen weiteren Strahlungsquelle im Bereich von 100 nm und 500 nm liegt, insbesondere im Bereich von 100 nm bis 380 nm oder von 380 nm bis 500 nm. System umfassend mindestens ein Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche sowie mindestens eine zusätzliche Strahlungsquelle mit mindestens 50%, insbesondere mindestens 75%, und bevorzugt mindestens 85% der abgegebenen Lichtenergie im Bereich von 100 nm und 500 nm liegt, insbesondere im Bereich von 100 nm bis 380 nm oder von 380 nm bis 500 nm, die außerhalb des Gehäuses angeordnet ist und an der das Kabel oder der Schlauch

16 vorbeigeführt wird. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine zusätzliche Strahlungsquelle in einem Leitungssystem angeordnet ist, insbesondere benachbart zu einer Kabel- bzw. Schlauchdurchführung durch einen bei der Sanierung von Leitungssystemen zum Einsatz kommenden Packer. Verwendung eines Gehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder eines Systems nach einem der Ansprüche 13 oder 14 zur Sterilisation und/oder Reduktion von Bakterien, Viren, Sporen und Pilzen an Schlauch- oder Kabeloberflächen, insbesondere bei Sanierungen von Leitungssystemen.

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Description:
Gehäuse für ein Kabel oder einen Schlauch umfassend eine

Strahlungsquelle zur Sterilisation oder Reduktion von Viren und Bakterien

[0001 ] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuse für ein Kabel oder einen Schlauch umfassend eine Strahlungsquelle zur Sterilisation oder Reduktion von Viren und Bakterien.

[0002] Zur Inspektion, Wartung und Sanierung von Leitungen, Kanalsystemen, und dergleichen werden oftmals Vorrichtungen in die Leitungen eingeführt, um die erforderlichen Messvorgänge und/oder mechanischen Sanierungsarbeiten auszuführen. Zur Messung der Ist-Situation einer Leitung weisen die Vorrichtungen meist Kamerasysteme auf, um den Zustand der Leitung zu visualisieren.

[0003] Wird ein Defekt oder eine Beschädigung erkannt, kann der entsprechende Abschnitt des Leitungssystems durch neue Abschnitte ersetzt werden. Dies ist jedoch in der Regel sehr aufwendig.

[0004] Alternativ sind Verfahren im Stand der Technik bekannt, bei denen zur Sanierung von Leitungssystemen, z.B. von Kanälen und ähnlichen Rohrsystemen, eine flexibler, mit einer mit härtbaren Harz getränkte aushärtbare Lage, die als Auskleidungsschlauch, auch als Liner bezeichnet, dient, in das Leitungssystem eingeführt wird. Nach dem Einführen wird der Auskleidungsschlauch aufgeweitet, so dass er sich eng an die Innenwand des Leitungssystems anschmiegt. Anschließend wird das Harz ausgehärtet.

[0005] Oftmals wird das harzgestränkte Faserband auf den Innenschlauch eines Auskleidungsschlauchs zu dessen Herstellung schraubenförmig und überlappend aufgewickelt. Der Außenschlauch wird anschließend ebenfalls schraubenförmig und überlappend um das harzgetränkte Faserband gewickelt. Als härtbare Harze werden im Stand der Technik ungesättigte Polyesterharze oder Vinylesterharze verwendet, die beispielsweise in Styrol und/oder einem Acrylester gelöst sein können. Diese ungesättigten Polyester- oder Vinylester können thermisch (üblicherweise durch Peroxidkatalysatoren) oder mittels Strahlung, z.B. durch UV- Licht mit Photoinitiatoren, wie beispielsweise in der EP-A 23623 beschrieben, ausgehärtet werden. Auch so genannte Kombinationshärtungen mit einem für die thermische Härtung verwendeten Peroxidinitiator in Kombination mit Photoinitiatoren sind möglich und haben sich insbesondere bei großen Wandstärken der Auskleidungsschläuche als vorteilhaft erwiesen. Ein Verfahren für eine derartige sogenannte Kombinationshärtung ist beispielsweise in der EP-A 1262708 beschrieben. Ungesättigte Polyesteroder Vinylesterharze unterliegen bei der Härtung einem Schwund, was die Stabilität des sanierten Leitungssystems im späteren Betrieb beeinträchtigen kann.

[0006] Der Innenschlauch selber wird dabei zur vereinfachten Herstellung auch um einen Wickeldorn gewickelt. Alternativ offenbart beispielsweise WO 95/04646 das ein vorgefertigter Innenfolienschlauch aufgeblasen werden und selbst als Wickeldom dienen kann. Ein solcher vorgefertigter Innenfolienschlauch wird dabei aus einem Folienband hergestellt, dessen Folienränder miteinander durch Schweißen oder Kleben miteinander verbunden werden, um den Innenfolienschlauch zu bilden.

[0007] Ein strahlungshärtender Auskleidungsschlauch weist somit üblicherweise eine lichtundurchlässige äußere Schutzfolie, eine mindestens für bestimmte Wellenlängenbereiche elektromagnetischer Strahlung durchlässige Innenfolie sowie eine mit einem Harz getränkte aushärtbare Lage auf, die zwischen der Innenfolie und der Außenfolie angeordnet ist. Der Außenfolienschlauch soll verhindern, dass das zur Imprägnierung verwendete Harz aus der aushärtbaren Lage austritt und in die Umwelt gelangt. Dies setzt eine gute Dichtigkeit und Anbindung des äußeren Folienschlauchs an die harzgetränkte aushärtbare Lage voraus.

[0008] Die Auskleidungsschläuche werden vor dem Aushärten in die zu sanierenden Leitungssystem eingeführt und mittels eines Fluids, i.d.R. Druckluft, aufgeblasen. Für ein Aufblasen des Auskleidungsschlauchs wird ein Öffnungsende des Auskleidungsschlauchs gemäß dem Stand der Technik mit Druckluft beaufschlagt und das gegenüberliegende Öffnungsende des Auskleidungsschlauchs mit einer Verschlussvorrichtung, einem sogenannten Packer, verschlossen. Diese Verschlussvorrichtung umfasst dabei einen Hohlzylinder und ein Abdeckelement, mit welchem der Hohlzylinder verschlossen werden kann. [0009] In den Auskleidungsschlauch wird zum Aushärten desselben eine Aushärtevorrichtung eingeführt, die eine Strahlungsquelle aufweist, und die durch den Auskleidungsschlauch geführt wird, um mit der Strahlungsenergie die Aushärtung der aushärtbaren Lagen des Auskleidungsschlauchs zu aktivieren bzw. vorzunehmen. Dabei ist eine vollständige Aushärtung der Auskleidungsschläuche von großer Bedeutung, d.h. es muss eine bestimmte Menge Strahlungsenergie an jeden Punkt des Auskleidungsschlauchs in diesen eingebracht werden. Die Menge an Strahlungsenergie hängt dabei von der Leistungsabgabe der Strahlungsquellen sowie der Geschwindigkeit ab, mit der diese durch den Auskleidungsschlauch durchgeführt werden.

[0010] Bei der Sanierung von Leitungssystemen, insbesondere von Trinkwasserleitungen, ist es dabei wichtig, dass die eingeführten Auskleidungsschläuche am Abschluss der Sanierung eine möglichste geringe Bakterien- und Virenlast aufweisen und somit insbesondere nahezu keimfrei sind.

[0011] Hierzu werden nach dem Abschluss der eigentlichen Sanierung aufwendige Sterilisationsmaßnahmen durchgeführt. Diese sind zeit- und kostenaufwändig und es wäre wünschenswert, wenn auf diese verzichtet werden könnte oder der damit verbundene Aufwand reduziert werden könnte.

[0012] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt somit darin, ein Vorrichtung bereitzustellen, die die Nachteile des Stands der Technik überwindet und insbesondere die Bakterien-, Pilz-, Viren- und Sporenlast minimiert, um nachträgliche Sterilisationsmaßnahmen zu reduzieren oder zu vermeiden.

[0013] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Gehäuse zum Lager von Kabeln und Schläuchen, wobei das Gehäuse eine Trommel umfasst, auf die ein Kabel oder Schlauch aufgewickelt ist oder sein kann, und die Trommel zum Aufwickeln bzw. Abwickeln um eine Drehachse beweglich gelagert ist, und wobei das Gehäuse mindestens einen Durchlass umfasst, durch den der Schlauch oder das Kabel im Inneren des Gehäuses nach Außen geführt werden kann, dadurch wobei mindestens eine Strahlungsquelle im Inneren des Gehäuses angeordnet ist, die ausgelegt und eingerichtet ist, um Strahlung zu emittieren, um eine Oberfläche zu desinfizieren, und wobei das Gehäuse strahlungsdicht für die von der Strahlungsquelle oder einer weiteren Strahlungsquelle ausgestrahlte Strahlung ist. [0014] Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass das die mindestens eine Strahlungsquelle thermische Energie abstrahlt, insbesondere Infrarotstrahlung, bevorzugt Infrarotstrahlung im Wellenlängenbereich oder einem Teilbereich zwischen 780 nm und 1 mm.

[0015] Dabei kann es insbesondere bevorzugt sein, dass die mindestens Strahlungsquelle in Form eines Lasers ausgebildet ist.

[0016] Auch kann es bevorzugt sein, dass die mindestens eine Strahlungsquelle UV-Licht und/oder sichtbares Licht emittiert, insbesondere im Wellenlängenbereich oder einem Teilbereich zwischen 100 nm und 500 nm.

[0017] Wie einleitend ausgeführt werden zur Sanierung von Leitungssystem sogenannte Auskleidungsschläuche in die zu sanierenden Leitungen eingeführt. Hierfür werden die besagten Packer verwendet, um das Aufweiten und Aushärten des Auskleidungsschlauchs zu ermöglichen. Die eigentliche Aushärtung erfolgt dann insbesondere durch die Abgabe von Strahlungsenergie mittels sogenannter Lichterketten, auf denen in der Regel Leuchtmittel angeordnet sind, die UV-Licht abstrahlen.

[0018] Diese Lichterketten müssen zum Einen durch die Leitung über ggf. mehrere hundert Meter gezogen werden, wofür Zugseile zum Einsatz kommen, als auch mittels Energie versorgt werden. Hierfür werden Stromkabel durch die Packer durchgeführt und von den Lichterketten mitgeführt.

[0019] Die Lichterketten werden dabei durch die Leitung von einem Ende zum anderen Ende und wieder zurück bewegt.

[0020] Durch die Abgabe der UV-Strahlung durch die Lichterkette selbst werden ein Großteil der Viren und Bakterien in der sanierten Leitung abgetötet. Nachteilig ist jedoch, dass die Zug- und Versorgungskabel über die langen Distanzen wieder neue Viren und Bakterien in die sanierte Leitung einbringen.

[0021] Diese Problematik adressiert die vorliegende Erfindung, in dem der erfindungsgemäße Gehäuse durch die in diesen integrierte mindestens eine Strahlungsquelle die Bakterien- und Virenanzahl auf den Kabeln reduziert bzw. diese vollständig entfernt. Es wird somit bestenfalls ein steriles Kabel oder ein steriler Schlauch in die sanierte Leitung eingeführt. [0022] Somit wird ein wesentlicher Eintragungsfall von unerwünschten Bakterien und Viren in die sanierte und durch die Aushärtung mit UV-Licht gerade zumindest teilweise sterilisierte Leitung minimiert.

[0023] Dabei kann es insbesondere auch vorgesehen, die Strahlungsquelle über einen längeren Zeitraum in Betrieb zu setzen, um auch bei niedrigen Strahlungsdosen eine gute Sterilisationswirkung zu ermöglichen.

[0024] Unabhängig von der Dauer der Aktivierung der Strahlungsquelle muss aus Arbeitsschutzgründen ein Einwirkung der Strahlung auf den Benutzer vermieden werden. Daher ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Gehäuse strahlungsdicht für die von der Strahlungsquelle oder einer weiteren Strahlungsquelle ausgestrahlte Strahlung ist.

[0025] Somit kann sichergestellt werden, dass der Benutzer von der Strahlungsquelle oder der weitere Strahlungsquelle geschützt ist.

[0026] Insbesondere soll die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform kein Sichtfenster oder dergleichen aufweisen.

[0027] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass die umfasste mindestens eine Strahlungsquelle ausgelegt und eingerichtet ist, um eine Oberfläche zu desinfizieren. Ein Desinfizieren einer Oberfläche gemäß der vorliegenden Erfindung soll verstanden werden als eine Reduktion der Belastung einer Oberfläche mit Viren, Bakterien, Sporen, etc.

[0028] Als Strahlungsquelle kann sich eine Strahlungsquelle als vorteilhaft erweisen, die thermische Strahlung abstrahlt. Es ist im Stand der Technik bekannt, das eine thermische Behandlung zu einer Reduktion der Belastung einer Oberfläche mit Viren, Bakterien, Sporen, etc führt. Mögliche Ausgestaltung solcher thermischer Behandlungen sind dem Fachmann aus dem Stand der Technik bekannt. Bevorzugt kommen dabei erfindungsgemäß Strahlungsquellen zum Einsatz, die Energie im Infrarot-Spektrum abgeben.

[0029] Alternativ oder zusätzlich hat es sich erfindungsgemäß als vorteilhaft erwiesen, wenn die mindestens eine Strahlungsquelle Energie im Bereich des sichtbaren Lichts oder im UV-Lichtbereich abgibt. [0030] Der erfindungsgemäße Gehäuse kann dabei insbesondere eine Strahlungsquelle umfassen, die UV-Licht und/oder blaues Licht abstrahlt. UV-Licht wird dabei unterteilt in IIV-A mit einer Wellenlänge im Bereich von 315 bis 380nm, UV-B mit einer Wellenlänge im Bereich von 280 bis 315nm und UV-C mit einer Wellenlänge im Bereich von 100 bis 315nm.

[0031] UV-Lichtquellen sind gemäß dem Stand der Technik als z.B. Gas- Entladungslampen ausbildbar. Diese Lampen benötigen relativ hohe Spannungen benötigt und haben eine relativ hohe Leistungsaufnahme.

[0032] Alternativ sind auch klassische Leuchtmittel bekannt, die als „Schwarzlichtlampen“ Polarisationsfilter umfassen, wie z.B. Glühbirnen oder Leuchtstoffröhren.

[0033] Seit einiger Zeit sind zudem sehr energiesparende LEDs - Leuchtdioden - oder auch OLEDs bekannt, die problemlos über den Akkumulator eines mobilen Geräts mit Energie versorgt werden können.

[0034] Alternativ können aber auch Strahlungsquellen zum Einsatz kommen, die blaues Licht oberhalb des UV-Lichtspektrums abstrahlen, also insbesondere in einem Bereich von 380 nm bis 450 nm.

[0035] Studien und eigene Experimente haben gezeigt, dass neben UV- Strahlungsquellen auch mittels der Verwendung von Strahlungsquellen die blaues Licht abstrahlen eine Reduktion von Viren und Bakterien ermöglicht werden kann, wenn auch nicht so effizient wie durch die Verwendung von UV-Licht. Der Einsatz von blauem Licht hat dabei den Vorteil, dass keine Gesundheitsgefährdung für den Benutzer auftritt und somit andere gesetzliche Vorschriften und Anforderungen zu beachten sind, die den Einsatz von blauem Licht gegenüber UV-Licht deutlich vereinfachen.

[0036] Erfindungsgemäß kann es insbesondere vorteilhaft sein, dass n Strahlungsquellen von dem erfindungsgemäßen Gehäuse umfasst sind, mit n = 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder mehr, wobei die n Strahlungsquellen beabstandet zueinander um einen Mittelpunktswinkel a der Drehachse der Trommel angeordnet sind.

[0037] Es hat sich erfindungsgemäß als vorteilhaft erwiesen, dass die auf der Trommel angeordneten Kabel oder Schläuche von allen Seiten mittels der Strahlungsquellen bestrahlt werden. [0038] Dabei kann es insbesondere vorteilhaft sein, dass die n Strahlungsquellen auf dem gleichen Radius um den Mittelpunktswinkel a und/oder in einen Abstand zueinander von 3607n um den Mittelpunktswinkel a angeordnet sind.

[0039] Eine möglichst homogene Einwirkung der Strahlung wird dadurch erreicht, dass die Strahlungsquellen im selben Abstand, d.h. im selben Radius um den Mittelpunktswinkel a angeordnet sind.

[0040] Zudem wird eine homogene Einwirkung der Strahlung erreicht, wenn die Strahlungsquellen entlang des Kreisradiusses gleichförmig angeordnet sind.

[0041] Da dies ggf. bauformbedingt nicht in jedem Gehäuse realisiert werden kann, ist es insbesondere erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Strahlungsquellen ausschließlich nach Möglichkeit im selben Abstand und gleichförmig angeordnet sind, diese aber nicht so angeordnet sein müssen.

[0042] Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die mindestens eine Strahlungsquelle oder die mindestens eine weitere Strahlungsquelle im Bereich des Durchlasses angeordnet ist.

[0043] Es kann erfindungsgemäß nicht nur vorgesehen sein, dass mehrere Strahlungsquellen in dem Gehäuse angeordnet sind, es können auch gemäß einer Ausführungsform der Erfindung unterschiedliche Arten von Strahlungsquellen zum Einsatz kommen. Dies betrifft insbesondere die Strahlungsspektren der Strahlungsquellen, die sich beispielsweise in UV-Strahlungsquellen und Strahlungsquellen die blaues Licht, aber kein oder nur geringe Mengen an UV- Licht abstrahlen aufteilen können.

[0044] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass ein erster Typ Strahlungsquellen um die Trommel herum angeordnet ist und ein zweiter Typ Strahlungsquellen sich im Bereich des Durchlasses befindet.

[0045] Alternativ ist aber auch von der vorliegenden Erfindung umfasst, dass nur ein Typ von Strahlungsquellen zum Einsatz kommt oder ausschließlich eine Strahlungsquelle im Bereich des Durchlasses angeordnet ist, jedoch keine Strahlungsquellen um die Trommel herum.

[0046] Jede dieser angeführten und beanspruchten Varianten kann für bestimmte Anwendungsfälle vorteilhaft sein. [0047] Des weiteren kann es erfindungsgemäß bevorzugt sein, dass benachbart zu dem Durchlass zwischen dem Durchlass und der Trommel eine Führungseinrichtung für das Kabel oder den Schlauch angeordnet ist, durch die das Kabel oder der Schlauch geführt ist, und wobei die Strahlungsquelle oder die mindestens eine weitere Strahlungsquelle mit der Führungseinrichtung verbunden ist oder benachbart zu der Führungseinrichtung an der Gehäusewand angeordnet ist.

[0048] Es kann erfindungsgemäß vorteilhaft sein, wenn eine Führungseinrichtung vorhanden ist, um das Kabel oder den Schlauch von der Trommel zu dem Durchlass zu führen.

[0049] Es hat sich zudem als vorteilhaft erwiesen, wenn benachbart zu dieser Führungseinrichtung mindestens eine erfindungsgemäße Strahlungsquelle oder mindestens eine weitere erfindungsgemäße Strahlungsquelle angeordnet ist.

[0050] Im Bereich der Führungseinrichtung liegt das Kabel oder Schlauch nur „einlagig“ vor, während es auf der Trommel vorkommen kann, dass das Kabel oder der Schlauch sich durch das Aufrollen selbst gegenüber der abgestrahlten Strahlungsenergie abdecken.

[0051] Der Bereich der Führungseinrichtung ist ein klar definierter Bereich, bei dem das Kabel oder der Schlauch von allen Seiten zugänglich ist und definiert geführt wird, so dass hier die Anordnung einer Strahlungsquelle oder einer weiteren Strahlungsquellen besonders vorteilhaft sein kann.

[0052] Dabei kann vorgesehen sein, dass m Strahlungsquelle oder m weitere Strahlungsquellen, mit m = 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, oder mehr, um einen Mittelpunktswinkel ß bestimmt durch die Bewegungsrichtung des Kabels oder des Schlauchs durch die Führungseinrichtung angeordnet sind.

[0053] Wie ausgeführt kann es ebenso wie bei einer erfindungsgemäß vorgesehenen Anordnung von Strahlungsquellen um die Trommel herum vorteilhaft sein, wenn das Kabel oder der Schlauch von allen Seiten im Bereich der Führungseinrichtung von den Strahlungsquellen bestrahlt werden.

[0054] Dabei kann es gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besonders vorteilhaft sein, dass die m Strahlungsquellen auf dem gleichen Radius um den Mittelpunktswinkel ß und/oder in einen Abstand zueinander von 3607n um den Mittelpunktswinkel ß angeordnet sind.

[0055] Ebenso wie bei der möglichen Anordnung der Strahlungsquellen um die Trommel herum kann es sich alternativ oder zusätzlich als besonders vorteilhaft erweisen, wenn die m Strahlungsquellen zur homogenen Bestrahlung des Kabels oder des Schlauchs im gleichen Abstand und gleichförmig entlang eines Radiuses angeordnet sind, sofern dies bauformseitig möglich ist.

[0056] Des weiteren kann es vorteilhaft sein, dass die Führungseinrichtung beweglich innerhalb des Gehäuses angeordnet ist.

[0057] Auch kann es erfindungsgemäß bevorzugt sein, dass die Führungseinrichtung und die mindestens eine Strahlungsquelle und/oder die mindestens eine weitere Strahlungsquelle von einem gemeinsamen Gehäuse umschlossen sind, wobei das Gehäuse strahlungsdicht für die von der Strahlungsquelle oder der weiteren Strahlungsquelle ausgestrahlte Strahlung ist.

[0058] Der Einsatz von UV-Strahlungsquellen ist im Hinblick auf eine Reduktion von Viren und Bakterien besonders vorteilhaft, aber auch mit entsprechend hohen Sicherheitsanforderungen verbunden.

[0059] Erfindungsgemäß kann es daher vorgesehen sein, dass im Bereich der Führungseinrichtung, bei der das Kabel oder der Schlauch von allen Seiten bestrahlt werden kann, eine Kapselung vorgenommen wird, die ein Ausdringen von Strahlung der Strahlungsquellen verhindert.

[0060] Ein solches Gehäüse ermöglicht es, dass UV-Strahlungsquellen zum Einsatz kommen können, da der Benutzer auch bei Fehlbedienung geschützt ist.

[0061] Des weiteren kann vorgesehen sein, dass der Durchlass ein Dichtelement umfasst, ausgelegt und eingerichtet, um die von der mindestens einen Strahlungsquelle oder der mindestens einen weiteren Strahlungsquelle ausgestrahlte Strahlung vom Inneren des Gehäuses nach Außen abzuschirmen, wobei das Dichtelement insbesondere in Form einer flexiblen Gummilippe und/oder eines Besens ausgebildet ist.

[0062] Ebenso wie die Kapselung der erfindungsgemäßen Strahlungsquellen im Bereich der Führungseinrichtung kann es besonders vorteilhaft sein, dass sichergestellt ist, dass keine unerwünschte Strahlung von den eingesetzten Strahlungsquellen nach Außen dringt - also das erfindungsgemäße Gehäuse verlässt.

[0063] Hierzu hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass der Durchlass, durch den das Kabel oder der Schlauch das Gehäuse verlässt oder wieder in dieses eingeführt wird, gegen die emittierter Strahlung der eingesetzten Strahlungsquellen abgeschirmt ist.

[0064] Hierfür hat sich insbesondere eine Gummilippe als vorteilhaft erwiesen, die sich auch an die Form des Kabels bzw. des Schlauchs anpassen kann.

[0065] Des weiteren kann es vorteilhaft sein, dass das Gehäuse auf Rollen verfahrbar gelagert und/oder auf einer mobilen Einrichtung, insbesondere einem Lastkraftwagen, angeordnet ist.

[0066] Durch den Einsatz eines moblen Gehäuses, entweder einfach verfahrbar auf Rollen gelagert oder beispielsweise auf einem LKW angeordnet, kann dieses einfach zur Einsatzstellle bewegt werden.

[0067] Schließlich kann es vorgesehen sein, dass mindestens 50%, insbesondere mindestens 75%, und bevorzugt mindestens 85% der abgegebenen Lichtenergie der mindestens einen Strahlungsquelle und/oder der mindestens einen weiteren Strahlungsquelle im Bereich von 100 nm und 450 nm liegt, insbesondere im Bereich von 100 nm bis 380 nm oder von 380 nm bis 450 nm.

[0068] Auch liefert die vorliegende Erfindung ein System umfassend mindestens ein Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche sowie mindestens eine zusätzliche Strahlungsquelle mit mindestens 50%, insbesondere mindestens 75%, und bevorzugt mindestens 85% der abgegebenen Lichtenergie im Bereich von 100 nm und 450 nm liegt, insbesondere im Bereich von 100 nm bis 380 nm oder von 380 nm bis 450 nm, die außerhalb des Gehäuses angeordnet ist und an der das Kabel oder der Schlauch vorbeigeführt wird.

[0069] Wie einleitend ausgeführt werden für die Sanierung von Leitungssystemen Lichterketten zum Aushärten von Auskleidungsschläuchen verwendet. Um diese Lichterketten durch die Leitungen zu Bewegen kommen Zugseile zum Einsatz. Zudem müssen die Lichterketten mit Energie versorgt werden. Zwischen dem Gehäuse, in dem die Kabel aufbewahrt werden und dem Durchlass in den Packern kann eine weitere Verunreinigung entstehen. Zudem können an diesem Punkt letztmalig Verunreinigungen reduziert werden.

[0070] Von daher ist ein System umfassend ein erfindungsgemäßes Gehäuse, in dem die Kabel bzw. Schläuche zumindest teilweise, insbesondere vollständig, desinfiziert werden, besonders vorteilhaft, wenn neue Verunreinigung zwischen Gehäuse und Einsatzort entfernt werden.

[0071] Dabei kann vorgesehen sein, dass die mindestens eine zusätzliche Strahlungsquelle in einem Leitungssystem angeordnet ist, insbesondere benachbart zu einer Kabel- bzw. Schlauchdurchführung durch einen bei der Sanierung von Leitungssystemen zum Einsatz kommenden Packer.

[0072] Auch liefert die vorliegende Erfindung eine Verwendung eines erfindungsgemäßen Gehäuses eines erfindungsgemäßen Systems zur Sterilisation und/oder Reduktion von Bakterien, Viren, Sporen und Pilzen an Schlauch- oder Kabeloberflächen, insbesondere bei Sanierungen von Leitungssystemen.

[0073] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung beispielhaft erläutert sind, ohne dadurch die Erfindung zu beschränken.

[0074] Dabei zeigt:

Fig. 1 : eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gehäuses.

[0075] In Figur 1 ist beispielhaft eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gehäuses 1 gezeigt.

[0076] Das erfindungsgemäße Gehäuse 1 zum Lagern von Kabeln und Schläuchen umfasst im Inneren eine Trommel 3, auf die beispielhaft ein Kabel 5 aufgewickelt ist. Die Trommel 3 ist zum Aufwickeln bzw. Abwickeln um eine Drehachse 7 beweglich gelagert. Das erfindungsgemäße Gehäuse 1 weist einen Durchlass 9 auf, durch den das Kabel 5 aus dem Inneren des Gehäuses 1 nach Außen geführt werden kann. [0077] Im Inneren des Gehäuses sind beispielhaft 5 Strahlungsquellen 11 , 13 angeordnet, die ausgelegt und eingerichtet sind, um Strahlung zu emittieren, um eine Oberfläche zu desinfizieren.

[0078] Dabei kann es gemäß der gezeigten Ausführungsform in der Figur 1 bevorzugt sein, dass mindestens eine der Strahlungsquellen 11 , 13 thermische Energie abstrahlt, insbesondere Infrarotstrahlung. Alternativ kann vorgesehen sein, dass mindestens eine der Strahlungsquellen 11 , 13 UV-Licht und/oder sichtbares Licht emittiert, insbesondere im Wellenlängenbereich oder einem Teilbereich zwischen 100 nm und 500 nm.

[0079] Die vier Strahlungsquellen 13, 13', 13", 13"" sind beabstandet zueinander im Abstand von 90° um einen Mittelpunktswinkel a der Drehachse 7 der Trommel 3 angeordnet.

[0080] Die Strahlungsquelle 11 ist im Bereich des Durchlasses 9 angeordnet. Benachbart zu dem Durchlass 9 zwischen dem Durchlass 9 und der Trommel 3 ist eine Führungseinrichtung 15 für das Kabel 5 angeordnet, durch die das Kabel 5 geführt ist. Die Strahlungsquelle 11 ist in der gezeigten Ausfürhungsform benachbart zu der Führungseinrichtung 15 an der Gehäusewand angeordnet. Die Führungseinrichtung 15 ist dabei beweglich innerhalb des Gehäuses 3 angeordnet ist.

[0081 ] Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann alternativ die Führungseinrichtung 15 und die mindestens eine Strahlungsquelle 11 von einem gemeinsamen Gehäuse umschlossen sein, wobei das Gehäuse strahlungsdicht für die von der Strahlungsquelle 11 ausgestrahlte Strahlung ist.

[0082] Gezeigt in Figur 1 ist, dass der Durchlass 99 ein Dichtelement 17 umfasst, dass ausgelegt und eingerichtet ist, um die von den Strahlungsquelle 11 , 13 ausgestrahlte Strahlung vom Inneren des Gehäuses 3 nach Außen abzuschirmen, wobei das Dichtelement 17 in Form eines Besens ausgebildet ist.

[0083] Das Gehäuse 3 ist in der gezeigten Ausführungsform auf Rollen 19 verfahrbar gelagert. [0084] Nicht gezeigt in der Figur ist, dass die mindestens eine zusätzliche Strahlungsquelle in einem Leitungssystem angeordnet ist, insbesondere benachbart zu einer Kabel- bzw. Schlauchdurchführung durch einen bei der Sanierung von Leitungssystemen zum Einsatz kommenden Packer.

[0085] Die in der voranstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.




 
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