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Patent Searching and Data


Title:
HYDRAULIC LIFTING ROLLER STAND FOR A TRAMPOLINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/015208
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a lifting roller stand (2) for a trampoline (1) and comprises a stand part having a guide, the stand being supported on rollers. A guide element that can be fixed on the trampoline (1) is arranged in the guide so that the height of the guide element can be adjusted. The guide element has an adapter (8) for fixing on the trampoline (1) and an actuating element for adjusting the height of the guide element. A hydraulic unit (12) is provided as means for height adjustment. The actuating element for actuating the hydraulic unit (12) is a pedal (11).

Inventors:
HACK DENNIS (DE)
MAIER JOHANNES (DE)
Application Number:
PCT/EP2009/005652
Publication Date:
February 10, 2011
Filing Date:
August 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
EUROTRAMP TRAMPOLINE KURT HACK GMBH (DE)
HACK DENNIS (DE)
MAIER JOHANNES (DE)
International Classes:
A63B71/00; A63B5/11
Domestic Patent References:
WO2008138372A12008-11-20
WO2008138372A12008-11-20
Foreign References:
US3156318A1964-11-10
US3580570A1971-05-25
EP1674135A12006-06-28
US3156318A1964-11-10
Attorney, Agent or Firm:
RUCKH, RAINER (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Heberollständer für ein Trampolin mit einem auf Rollen gelagerten Ständerteil, welches eine Führung umfasst, in welcher ein am Trampolin fi- xierbares Führungselement höhenverstellbar ist, welches einen Adapter zur Fixierung am Trampolin aufweist, und mit einem Betätigungselement zur Höhenverstellung des Führungselements, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Höhenverstellung eine Hydraulikeinheit (12) vorgesehen ist, und dass das Betätigungselement zur Betätigung der Hydraulik- einheit ( 12) ein Fußhebel ( 11 ) ist.

2. Heberollständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (1 1) an diesem schwenkbar gelagert ist.

3. Heberollständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Schwenken des Fußhebels (11) bis zu einem federnden Druckpunkt hin das Führungselement aus der Führung ausfahrbar ist.

4. Heberollständer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement in einer Ausfahrposition allein durch die Hydraulikeinheit (12) gehalten ist.

5. Heberollständer nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass durch Schwenken des Fußhebels (11) über den federnden

Druckpunkt hinaus das Führungselement in die Führung einfahrbar ist.

6. Heberollständer nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (11) in eine Parkstellung einbringbar ist.

7. Heberollständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung von einem Außenrohr (6) gebildet ist, in wel- chem ein das Führungselement bildendes Innenrohr (7) verdrehsicher geführt ist.

8. Heberollständer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen des Außenrohrs (6) und des Innenrohrs (7) entlang einer in vertikaler Richtung verlaufenden Achse verlaufen. 9. Heberollständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (8) eine kreiszylindrische Form aufweist und am oberen Ende des Führungselements ausmündet, und dass der Adapter (8) in eine hohlzylindrische Aufnahme am Trampolin (1) einführbar ist.

10. Heberollständer nach einen der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich- net, dass an dem Führungselement und der Führung jeweils ein Hebebügel zur Lagefixierung des Trampolins (1) vorgesehen ist.

11. Heberollständer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch deren Mehrfachanordnung, wobei zwei Heberollständer (2) an gegenüberliegenden Seiten eines Trampolins (1) fixierbar sind.

Description:
HYDRAULISCHER HEBEROLLSTÄNDER FÜR EIN TRAMPOLIN Die Erfindung betrifft einen Heberollständer für ein Trampolin.

Mit Heberollständern der in Rede stehenden Art wird eine Lagerung und ein Transport von Trampolinen ermöglicht. Hierfür geeignet sind zusammenklappbare Trampoline. Um ein derartiges Trampolin für Turnübungen nutzen zu können, wird dessen Gestell ausgeklappt, so dass an diesem das Sprungtuch gespannt ist und zur Durchführung der Turnübungen bereit steht. Wird das Trampolin nicht mehr benötigt, so wird es zusammengeklappt und an zwei Heberollständern gelagert. Die Heberollständer werden dabei an gegenüberliegenden Seiten des Trampolins an diesem mit Adaptern mechanisch fixiert. Die zusammengeklappten Komponenten des Trampolins sind dabei im Wesentlichen in einer senkrechten Ebene orientiert. Mittels den Heberollständern kann das Trampolin angehoben oder abgesenkt werden. Da die Heberollständer an ihren Unterseiten Rollen aufweisen, kann bei Bedarf die Einheit aus zusammengeklapptem Trampolin und den die Lagerung bildenden Heberollständern verfahren werden.

Derartige Systeme werden von der Firma Eurotramp hergestellt. Der Heberollständer besteht im Wesentlichen aus einem Ständerteil, umfassend einen ersten, in horizontaler Richtung verlaufenden metallischen Träger, an dessen längsseitigen Enden jeweils eine Rolle gelagert ist und einer an dessen Oberseite befestigten, in vertikaler Richtung verlaufenden zweiten metallischen rohrförmigen Träger. An diesem Träger ist ein Hebel mittels eines Gelenks befestigt, wobei das Gelenk den Hebel in zwei Hebelarme unterteilt. Am Ende des längeren ersten Hebelarms ist ein Griff zur Betätigung des Hebels durch eine Bedienperson vorgesehen. Am Ende des zweiten Hebelarms befindet sich ein Adapter zur Befestigung des Hebels am Trampolin. Der Adapter ist in Form eines zylindrischen Rohrstücks ausgebildet, der in eine hohlzylindrische Aufnahme am Trampolin eingeführt werden kann. Sobald der Adapter in die Aufnahme eingeführt ist, kann durch Schwenken des Hebels das Trampolin angehoben oder abgesenkt werden. In einer unteren und oberen Grenzposition kann dabei der Hebel durch einen Sicherungsbolzen am vertikalen Träger lagegesichert werden. Vorteilhaft bei diesem Heberollständer ist, dass dieser einen äußerst robusten Aufbau aufweist und dessen Bedienung auch durch ungelerntes Personal einfach durchführbar ist. Nachteilig ist jedoch, dass für die Bedienperson das Betätigen des Hebels bei Anheben des Trampolins mit einem unerwünscht hohen Kraftaufwand verbunden ist, da das Betätigen gegen das gesamte Gewicht des Trampolins erfolgt. Umgekehrt ist ein Absenken des Trampolins mittels des Hebels mit Gefahren verbunden, da dann das gesamte Gewicht des Trampolins auf dem Hebel lastet. Wird dieser von der Bedienperson plötzlich losgelassen, fährt der Hebel unkontrolliert nach oben. Zur Sicherung gegen derartige unkontrollierte Bewegungen dient der Sicherungsbolzen, der zunächst manuell gelöst werden muss, beziehungsweise der Hebel aus einer Grenzposition geschwenkt werden kann. Entsprechend der am Heberollständer angebrachten Sicherheitshinweise hat die Bedienperson mit einer Hand den Sicherungsbolzen zu betätigen und mit der anderen Hand den Griff des Hebels. Werden vom Bedienpersonal jedoch die vorhandenen Sicherheitshinweise ignoriert, kann es vorkom- men, dass die Bedienperson beim Schwenken des Hebels eine Hand zwischen den vertikalen Trägern und den zweiten Hebelarm einbringt. Wenn dann der Hebel zu schnell bewegt wird, kann es durch Einklemmen der Hand zu Verletzungen des Bedienpersonals kommen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heberollständer der eingangs genannten Art für Trampoline bereitzustellen, welcher bei hohem Sicherheitsstandard einfach und mit geringem Kraftaufwand betätigt werden kann.

Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausfuhrungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Der erfindungsgemäße Heberollständer für ein Trampolin umfasst ein auf Rollen gelagertes Ständerteil mit einer Führung. In der Führung ist ein am Trampolin fixierbares Führungselement höhenverstellbar angeordnet. Das Führungs- dement weist einen Adapter zur Fixierung am Trampolin und ein Betätigungselement zur Höhenverstellung des Führungselements auf. Als Mittel zur Höhenverstellung ist eine Hydraulikeinheit vorgesehen. Das Betätigungselement zur Betätigung der Hydraulikeinheit ist ein Fußhebel.

Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Heberollständers besteht dar- in, dass mit dem Fußhebel ein Ein- und Ausfahren des Führungselements in der Führung und damit die Durchführung der Höhenverstellung des Heberollständers auch von ungeübten Personen und sogar Kindern einfach und schnell durchgeführt werden kann. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass bei der Fußbetätigung des Fußhebels keinerlei Sicherheitsrisiko besteht. Insbesondere besteht bei der Betätigung des Fußhebels keinerlei Gefahr des Einklemmens der Gliedmaßen der jeweiligen Bedienperson. Da somit bei der Betätigung des Fußhebels Verletzungsgefahren für die Bedienperson mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden können, erfüllt der erfindungsgemäße Heberollständer einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die im Heberollständer integrierte Hydraulikeinheit ein Heben und Senken eines Trampolins mit geringem Kraftaufwand durchgeführt werden kann. Ein weiterer Vorteil der eingesetzten Hydraulikeinheit besteht darin, dass mit dieser nicht nur ein einfaches Ein- und Ausfahren des Führungselements in der Führung zur Durchführung der Höhenverstellung gewährleistet ist. Vielmehr wird allein mit der Hydraulikeinheit, ohne Einsatz weiterer mechanischer Rastmittel, erreicht, dass eine eingestellte Höhenposition des Führungselements in der Führung sicher gehalten wird.

Schließlich ist vorteilhaft, dass die Hydraulikeinheit dämpfende Eigenschaften aufweist.

Dies verhindert eine unkontrollierte, schnelle Abwärtsbewegung des Heberoll- Ständers bei unsachgemäßer Bedienung des Betätigungselements, wodurch die Verletzungsgefahr für das Bedienpersonal bei der Handhabung des Heberollständers weiter reduziert wird.

Zur Lagerung eines Trampolins werden zwei Heberollständer benötigt, die an gegenüberliegenden Seiten des Trampolins befestigt werden. Der Heberollstän- der ist dabei so ausgebildet, dass dieser wahlweise an einer der Seiten des Trampolins angebracht werden kann. Damit wird nur eine Bauform des Heberollständers für die Lagerung eines Trampolins benötigt. Durch die Höhenver- stellbarkeit des Heberollständers kann das Trampolin in unterschiedlichen Höhen an den Heberollständern gelagert werden. Vorteilhaft ist eine untere SoIl- position, so dimensioniert, dass die Gesamthöhe des an den Heberollständern gelagerten Trampolins kleiner als die Höhen von Türen in Gebäuden sind, so dass das Trampolin an den Heberollständern durch derartige Türöffnungen hindurch geschoben werden kann.

Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

Figur 1 : Draufsicht auf ein zusammengeklapptes, an zwei Heberollständer gelagertes Trampolin. Figur 2: Einzeldarstellung eines Heberollständers.

Figur 3: Aufbau einer Hydraulikeinheit für den Heberollständer gemäß

Figur 2.

Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein zusammengeklapptes Trampolin 1 , wel- ches an zwei Heberollständern 2 gelagert ist. Das Trampolin 1 weist ein klappbares Gestell auf, so dass es nach Gebrauch, wie in Figur 1 dargestellt, so zusammengeklappt werden kann, dass die Komponenten des Trampolins 1 in einer im Wesentlichen vertikalen Ebene orientiert sind. Dabei ist das Trampolin 1 an gegenüberliegenden Seiten jeweils an einem Heberollständer 2 gela- gert, wobei diese identisch ausgebildet sind. Die Heberollständer 2 bilden eine höhenverstellbare, fahrbare Lagerung für das Trampolin 1.

Figur 2 zeigt eine Einzeldarstellung eines Heberollständers 2.

Der Heberollständer 2 weist ein Ständerteil auf, welches einen in horizontaler Richtung verlaufenden metallischen, rohrförmigen Träger 3 aufweist. An den längsseitigen Enden des Trägers 3 ist jeweils mittels einer Drehlagerung 4 eine Rolle 5 gelagert. Die Rollen 5 liegen auf einer Auflage auf. Durch diese Rollen 5 ist der Heberollständer 2 fahrbar auf der Auflage gelagert. Als weiterer Bestandteil des Ständerteils ist ein mit dem Träger 3 fest verbundenes, eine Führung bildendes metallisches Außenrohr 6 vorgesehen. Das Außenrohr 6 sitzt im Zentrum des Trägers 3 auf dessen Oberseite auf. Die Längsachse des Außenrohrs 6 verläuft in vertikaler Richtung. Das Außenrohr 6 weist einen ovalen, insbesondere elliptischen Querschnitt auf und ist an seiner Oberseite offen.

In dem Außenrohr 6 ist ein Führungselement verschiebbar gelagert. Das Führungselement besteht aus einem Innenrohr 7, das ebenfalls einen ovalen, vor- zugsweise elliptischen Querschnitt aufweist. Die Außenabmessungen des Führungselements sind an den Innendurchmesser der Führung so angepasst, dass das Führungselement mit geringem Spiel in der Führung geführt ist. Der obere Teil des das Führungselement bildenden Innenrohrs 7 steht über die Oberseite des die Führung bildenden Außenrohrs 6 hervor. Da das Außenrohr 6 und das Innenrohr 7 einen nicht rotationssymmetrischen, ovalen Querschnitt aufweisen, ist das Innenrohr 7 im Außenrohr 6 verdrehsicher gelagert, das heißt es kann im Außenrohr 6 nicht gedreht werden, sondern nur in vertikaler Richtung verschoben werden.

Am oberen Rand des Führungselements befindet sich ein Adapter 8 zur Befestigung des Trampolins 1. Der Adapter 8 besteht aus einem kreiszylindrischen Metallteil, dessen Längsachse in horizontaler Richtung verläuft, und welches senkrecht von einer Seitenfläche des Rohres 7 hervorsteht. Zur Ankopplung des Heberollständers 2 an das Trampolin 1 wird dieser Adapter 8 in eine hohlzy- lindrische Aufnahme am Trampolin 1 eingesteckt.

Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist an der Oberseite des Innenrohrs 7 ein erster Haltebügel 9 gelenkig befestigt. An der Unterseite des Außenrohrs 6 ist ein zweiter Haltebügel 10 gelenkig befestigt. Mit diesen Haltebügeln 9, 10 wird das zusammengeklappte Trampolin 1 lagegesichert, das heißt gegen ein unerwünschtes Aufklappen gesichert.

Zur Betätigung des Heberollständers 2, das heißt zu dessen Höhenverstellung, ist ein Betätigungselement in Form eines Fußhebels i I vorgesehen. Der Fußhebel 11 ist im unteren Bereich des Außenrohrs 6 schwenkbar gelagert, so dass eine Bedienperson den Fußhebel 11 bequem mit einem Fuß betätigen kann.

Figur 1 zeigt den Fußhebel 11 in einer Parkstellung, in welcher dieser hochgeklappt ist und dicht am Außenrohrs 6 des Heberollständers 2 anliegt. Figur 2 zeigt den Fußhebel 11 in unterschiedlichen Schwenkstellungen. Durch Schwenken des Fußhebels 11 wird eine Hydraulikeinheit 12 innerhalb des Heberollständers 1 betätigt. Durch die Hydraulikeinheit wird das Innenrohr 7 aus dem Außenrohr 6 herausgefahren und in dieses eingefahren. Zudem wird allein durch die Hydraulikeinheit 12 das Innenrohr 7 in einer mit dem Fußhebel 11 eingestellten Höhenposition dort sicher gehalten.

In Figur 2 ist die Parkstellung des Fußhebels 11, in welcher dieser dicht am Außenrohr 6 anliegt, mit I bezeichnet.

Um eine Höhenverstellung durchzuführen, wird der Fußhebel 11 manuell oder mit dem Fuß aus der Parkstellung I in die mit II bezeichnete Grundstellung geklappt. Diese Klappbewegung kann ausgeübt werden, ohne dass hierbei ein Widerstand durch die Hydraulikeinheit 12 wirkt.

Um das Innenrohr 7 aus dem Außenrohr 6 herauszufahren, wird die Hydraulikeinheit 12 dadurch betätigt, dass der Fußhebel 11 zwischen der Grundstellung II und einer Endstellung III mehrfach hin und her bewegt wird, indem die Be- dienperson mehrfach mit dem Fuß auf den Fußhebel 11 drückt. Der Pumphub zwischen der Grundstellung II und der Endstellung III ist mit dem mit P bezeichneten Doppelpfeil gekennzeichnet. Hat die Bedienperson das Innenrohr 7 in die gewünschte Position ausgefahren, klappt sie den Fußhebel 11 in die Parkposition zurück. Dann ist das Innenrohr 7 allein durch die Hydraulikeinheit 12 in seiner gewünschten Position sicher gehalten. Möchte die Bedienperson das Innenrohr 7 jedoch in das Außenrohr 6 wieder einfahren, so wird der Fußhebel 11 mit dem Fuß über einen federnden Druckpunkt hinaus über die Endstellung III bis in eine Absenkposition IV geschwenkt. Ist das Innenrohr 7 bis in die gewünschte Position in das Außenrohr 6 eingefahren, wird der Fußhebel 11 wieder in die Parkposition I zurück geklappt.

Figur 3 zeigt den Aufbau der Hydraulikeinheit 12 für den Heberollständer 2 gemäß den Figuren 1 und 2. Die Hydraulikeinheit 12 weist eine Kolbenstange 13 auf, die aus einem Druckrohr 14 ein- und ausfahrbar ist. Am oberen Ende der Kolbenstange 13 befindet sich ein erstes Befestigungsauge 15, an welches das Innenrohr 7 ausgekoppelt ist. Das untere Ende des Druckrohrs 14 ist in einem Rohrstück 16 gelagert. Am unteren Ende des Rohrstücks 16 befindet sich ein zweites Befestigungsauge 17 zur Ankopplung an das Außenrohr 6. Der Fußhebel 11 ist an einem Lagerpunkt 18 an einer Lasche 19 im Bereich des Rohrstücks 16 gelagert. Am Vorderende des Fußhebels 11 befindet sich ein Rollenstößel 20, der an das untere Ende einer Pumpstange 21 anschließt, die in einer Führungsbuchse 24 in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. Das obere Ende der Pumpstange 21 ragt in einen Pumpölraum 22. Der Pumpstange 21 ist eine zwischen zwei Anschlägen gelagerte Rückstellfeder 23 zugeordnet.

Zur Führung der Kolbenstange 13 sind eine Führungsbuchse 24 und ein Führungskolben 25 vorgesehen. Der Führungskolben 25 ist in einem Innenzylinder 26 geführt. In diesem ist ein Schieber 27 gegen die Rückstellkraft einer an einem Anschlag 28 liegenden Feder 29 verschiebbar gelagert. Der Zwischenraum zwischen Innenzylinder 26 und Druckrohr 14 bildet einen Öl-Ausgleichsraum 30. Ein Hohlraum im Innern des Innenzylinders bildet einen Öl -Druckraum 31.

Die Funktionsweise der Hydraulikeinheit 12 ist derart, dass bei Betätigen des Fußhebels 11 zwischen der Grundstellung II und der Endstellung III Druck auf im Pumpölraum 22 angesammeltes Öl ausgeübt wird, da über den Rollenstößel 20 die Pumpstange 21 in den Pumpölraum 22 gedrückt wird.

Durch diesen Überdruck, der nur über ein Ausleiten von Öl über ein nicht dargestelltes Rückschlagventil aus dem Pumpölraum 22 in den Öl-Druckraum 31 abgebaut werden kann, wird die Kolbenstange 13 nach oben ausgefahren und damit auch das Innenrohr 7 aus dem Außenrohr 6. Bei Beenden des Pumpvorgangs mittels des Fußhebels 11 , das heißt bei Entlasten des Fußhebels 11, wird die Pumpstange 21 durch die Rückstellfeder 23 in ihre Ausgangslage zurückgebracht. Dabei wird über ein nicht dargestelltes Rückschlagventil Öl vom Öl-Ausgleichsraum angesaugt, so dass der Pumpöl- raum 22 wieder um das ausgefahrene Pumpstangenvolumen mit Öl gefüllt ist.

Damit bleibt die Position der Kolbenstange 13 stabil erhalten, das heißt die Kolbenstange 13 ist infolge des Öldrucks starr in ihrer Sollposition fixiert. Weiterhin kann nun der Pumpvorgang jederzeit wiederholt beziehungsweise fortgesetzt werden.

Ist die Kolbenstange 13 bis zu ihrem oberen Hubende hin völlig ausgefahren, wird bei weiterer Betätigung des Fußhebels 11 , das durch das weitere Pumpen geförderte überschüssige Öl über einen Bypass in den Öl- Ausgleichsraum 30 geleitet.

Zum Absenken des Innenrohrs 7 beziehungsweise der Kolbenstange 13 wird der Fußhebel 11 über einen federnden Druckpunkt hinweg in die Absenkposition IV geschwenkt. Dadurch drückt die Pumpstange 21 auf den Schieber 27. Dieser öffnet einen Durchlass, so dass Öl aus dem Öl-Druckraum 31 in den Öl- Ausgleichsraum 30 strömen kann. Damit kann die Kolbenstange 13 nach unten eingeschoben werden, das heißt das Innenrohr 7 fährt in das Außenrohr 6 ein, wenn eine Last auf dieses wirkt.

Bezugszeichenliste

O) Trampolin

(2) Heberollständer

(3) Träger

(4) Drehlagerung

(5) Rolle

(6) Außenrohr

(7) Innenrohr

(8) Adapter

(9) Haltebügel

(10) Haltebügel

(H) Fußhebel

(12) Hydraulikeinheit

(13) Kolbenstange

(14) Druckrohr

(15) Befestigungsstange

(16) Rohrstück

(17) Befestigungsauge

(18) Lagerpunkt

(19) Lasche

(20) Rollenstößel

(21) Pumpstange

(22) Pumpölraum

(23) Rückstellfeder

(24) Führungsbuchse (25) Führungskolben

(26) Innenzylinder

(27) Schieber

(28) Anschlag

(29) Feder

(30) Öl-Ausgleichsraum

(31) Öl-Druckraum