Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ICE STORAGE SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/027160
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an ice storage system for the production of concrete. Ice is transported from an ice producer to an insulated container of the ice storage system wherein it is, optionally, stored. Ice is then guided out from the container, in particular, according to requirements of ice in the production of concrete.

Inventors:
PLERSCH RUPERT ROMUALD (DE)
Application Number:
PCT/EP2005/009429
Publication Date:
March 16, 2006
Filing Date:
September 01, 2005
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KTI PLERSCH KAELTETECHNIK GMBH (DE)
PLERSCH RUPERT ROMUALD (DE)
International Classes:
B28C5/46; C04B22/00; C04B40/06; F25C5/18; (IPC1-7): B28C5/46; C04B22/00; C04B40/06; F25C5/18
Foreign References:
US3797267A1974-03-19
FR2195184A51974-03-01
Attorney, Agent or Firm:
PFISTER & PFISTER (Hallhof 6-7, Memmingen, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche:
1. Eislager für die Betonproduktion, bestehend aus wenigstens einem isolierten Behälter, in den Eis ein transportierbar und lagerbar und aus dem das Eis im Be¬ darfsfall für die Betonproduktion herausförderbar ist.
2. Eislager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eislager an oder in der Nähe eines Eiserzeugers ange¬ ordnet ist und das Eis direkt von dem Eiserzeuger in den isolierten Behälter (1) des Eislagers eintransportierbar ist.
3. Eislager nach einem oder beiden der vorhergehenden An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) eine Innenwand (2) und eine Behälteraußenwand (3) auf¬ weist, die beabstandet voneinander angeordnet sind.
4. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälteraußen¬ wand (3) zumindest zweiteilig beziehungsweise zweischich¬ tig ausgebildet ist.
5. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter¬ außenwand (3) mit DämmMaterial (4) gefüllt ist.
6. Eislager nach einem oder mehrerern der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Behälter¬ innenseite weisende Seite der Behälteräußenwand (3) trapezförmige Vorsprünge aufweist, die als Abstandshalter (11) für die Innenwand (2) dienen.
7. Eislager nach einem oder beiden der vorhergehenden An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (5) zwischen Innenwand (1) und der Behälteraußenwand (3) derart ausgebildet ist, dass er der Isolierung dient.
8. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Innenwand (2) und der Behälteraußenwand (3) entstehende Zwischenraum (5) mit einem Medium, bevorzugt Luft, ge¬ füllt ist.
9. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Zwischen¬ raum (5) befindliche Luft zirkuliert.
10. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich (6) des Eislagers, vorzugsweise des Behälters (1) , ein Ventilator (7) für die Zirkulation der Luft vorgesehen ist.
11. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kühlvorrich¬ tung vorgesehen ist, mittels derer die zirkulierende Luft gekühlt wird.
12. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft von dem Ventilator (7) weg über das Eis (8) geführt ist und seit¬ lich im Zwischenraum (5) zu dem Ventilator (7) zurück¬ strömt.
13. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Seitenteil (9) wie auch das Bodenteil (10) der Innenwand (2) von der Behälteraußenwand (3) beabstandet ist.
14. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zwischenraum (5) Abstandshalter (11) für die Innenwand (2) vorgesehen sind.
15. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenwand (2) und/oder in der Behälteraußenwand (3) auf der bezieh¬ ungsweise den sich zugewandten Seiten sickenartige Vor¬ sprünge als Abstandshalter (11) vorgesehen sind.
16. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilator (7), bevorzugt ein Radialgebläse vorgesehen ist.
17. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) quaderförmig bzw. containerartig ausgebildet ist.
18. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mobilen, transpor¬ tierbaren Behälter (1) .
19. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Behälters (1) ein Rechenwerk (12) für das Verteilen des eingeförderten Eises (8) bzw. das Ausfördern des Eises vorgesehen ist.
20. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für das Rechen¬ werk (12) ein Hebewerk (13 ) vorgesehen ist, um das Rechenwerk (12) in Abhängigkeit des Eisfüllstandes (14) im Behälter (1) über dem Eis (8) zu positionieren.
21. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Hebewerk (13) im Behälter (1) , insbesondere im containerartigen Behälter befindet.
22. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechenwerk (12) rahmenartig ausgebildet ist.
23. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (15) des Hebewerks (13) im Rechenwerk (12) bzw. am Rahmen (16) vorgesehen ist.
24. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechenwerk (12) gebildet ist von zwei zueiander bestandeten Förder¬ mitteln (17) , welche mehrere, das Eis verteilende bzw. fördernde Querträger (18) halten.
25. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Cartiges Führungs¬ profil (19) für die Querträger (18) .
26. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungs profil (14) aus flächigen Blechmaterial gekantet ausge¬ bildet ist.
27. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fördermittel (17) eine Gliederkette (20) vorgesehen ist.
28. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel (17) von einem auf einer im Rahmen (16) gelagerten Welle (21) angeordneten Förderrad (22) , zum Beispiel einem Zahnrad, durch einen Motor (23) angetrieben wird.
29. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Motor (23) und dem Förderrad (22) eine Rutschkupplung (24) vorgesehen ist.
30. Eislager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Bewegungssensor für das Fördermittel (17) .
31. Betonmischanlage mit wenigstens einem Eislager nach einem der Ansprüche 1 bis 30.
32. Verfahren zur Herstellung von Beton, wobei Eis von einem Eiserzeuger in einen isolierten Behälter des Eislagers eintransportiert und dort gegebenenfalls gelagert wird und, insbesondere bei Eisbedarf in der Betonproduktion, Eis aus dem Behälter herausgefördert und der Mürtel mischung für den Beton zugegeben wird.
Description:
"Eislager"

Die Erfindung betrifft ein Eislager für die Betonproduktion.

Derartige Eislager für die Betonproduktion werden benötigt, um insbesondere in der heißen Jahreszeit und bevorzugt in heißeren Ländern den Betonmörtel in eine optimale Temperatur zu ver¬ setzen. Da es bekannt ist, daß das Abbindeverhalten schlechter ist, wenn die Außentemperaturen und die Temperatur des Mörtels selbst zu hoch ist, empfiehlt es sich, den Betonmörtel bezie¬ hungsweise den aushärtenden Beton während des Abbindevorganges zu kühlen. Dieses Verfahren ist insbesondere in südlichen Staaten mit äußerst hohen Außentemperaturen tagsüber für einen Einsatz geeignet. Dazu wird dem Betonmörtel während des Misch¬ vorganges beispielsweise Eis in Splitterform zugegeben, um den Betonmörtel in eine optimale Temperatur zu versetzen und noch ausreichend Kühlpuffer zu haben, um auch die Abbindetemperatur beim absetzenden Abbindevorgang gegebenenfalls aufzufangen beziehungsweise optimal zu halten. Nun ergibt es sich, daß die Betonproduktion in der Regel entweder nur tagsüber erfolgen kann, da eben gerade in den Ländern mit entsprechenden Außen¬ temperaturen eventuell nur tagsüber gearbeitet wird, oder durch die chargenweise Betonmörtelproduktion selbst. Insofern wird dadurch der zu produzierende Betonmörtel auch nur tagsüber beziehungsweise chargenweise abgenommen. Für die Eisproduktion ist aber eine kontinuierliche Produktion über 24 Stunden wesentlich günstiger, da ständige An- und Abfahrtprozesse diese Produktion äußerst unrentabel gestalten würden.

Ein Verfahren, wie zuvor beschrieben, ist aus der Druckschrift DE 197 31 052 Al bekannt. Dort wird ein Verfahren zur Herstel¬ lung von Eispartikeln aus Wasser vorgeschlagen, bei dem das Wasser tröpfchenweise verteilt in ein Bad aus flüssigem Gas eingegeben wird. Dieses so erzeugte Eis wird dann, entsprechend der Lösung, die in der Druckschrift vorgeschlagen wird, der Betonmischung direkt zugegeben.

Aus der Druckschrift DE 100 54 563 Al ist es bekannt, dem Betonmörtel bei der Betonherstellung einen unterkühlten, aus Schnee- oder Eiskristallen bestehenden Kälteträger zuzusetzen. Auch hier wird der Kälteträger direkt nach seiner Herstellung beziehungsweise Unterkühlung der Betonmischung zugegeben.

Ein weiteres Verfahren, wie zuvor beschrieben, ist in der Druckschrift DE 101 31 838 Al beschrieben. Hier wird zusätzlich zu der vorher beschriebenen Lösung vorgeschlagen, die zur Küh- lung eines Stoffgemisches eingesetzten Eis- oder Schnee¬ kristalle nach ihrer Erzeugung auf einen Temperaturwert von unter -4O0C zu kühlen und zu vereinzeln. Die so hergestellten Kristalle sollen sich besonders gut mit den übrigen Zuschlag¬ stoffen zu einer homogenen Mischung vermengen lassen.

Damit sind die eingangs beschriebenen Nachteile der diskonti¬ nuierlichen Produktion von Eis, nämlich dann, wenn Beton produ¬ ziert werden soll, auch bei den aus den Druckschriften bekann¬ ten Lösungen vorhanden. Eine kontinuierliche Eisproduktion über 24 Stunden, die wesentlich günstiger ist, wird durch die zuvor beschriebenen Lösungen nicht vorgeschlagen und nicht ermög¬ licht.

Um diesem Problem zu begegnen ist es Aufgabe der Erfindung, eine Lösung bereitszustellen, die eine Bevorratung mit produ¬ ziertem Eis ermöglicht.

Die Erfindung geht von dem zuvor beschriebenen Stand der Tech¬ nik aus und schlägt zur Lösung des Problems ein Eislager für die Betonproduktion vor, wobei Eis von einem Eiserzeuger in einen isolierten Behälter des Eislagers eintransportiert und dort gegebenenfalls gelagert wird und, insbesondere bei Eisbe¬ darf in der Betonproduktion, Eis aus dem Behälter herausgeför¬ dert wird. Erfindungsgemäß besteht demnach das Eislager aus wenigstens einem isolierten Behälter, in dem Eis eintranspor- tierbar und lagerbar und aus dem das Eis im Bedarfsfall für die Betonproduktion heraustransportierbar ist. Durch einen der¬ artigen Vorschlag ergibt es sich jetzt, daß man die Eisproduk¬ tion durchaus 24 Stunden kontinuierlich laufen lassen kann, während die Betonproduktion beziehungsweise die Betonmörtelpro¬ duktion diskontinuierlich erfolgt. Dadurch, daß ein Eislager jetzt als Puffer für die Betonproduktion zur Verfügung steht, kann dann Eis für die Betonproduktion abgerufen werden, wenn es benötigt wird. Damit werden auch bestimmte Produktionsspitzen wesentlich besser abgefangen als bisher. Der weitere Vorteil besteht darin, daß die Eisproduktion dauerhaft und kontinuier¬ lich laufen kann, wodurch die Anlagen insgesamt kleiner dimen¬ sioniert werden können und der Aufwand für eine derartige An¬ lage reduziert wird.

Die Erfindung zeichnet sich entsprechend einer Ausführungsform dadurch aus, daß das Eislager an oder in der Nähe eines Eiser¬ zeugers angeordnet oder anordenbar ist und das Eis direkt vom Eiserzeuger in den isolierten Behälter des Eislagers eintrans- portierbar ist. Entegen allen bisher aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung jetzt die Möglichkeit, daß das Eis kontinuierlich über 24 Stun¬ den produziert wird. Die sehr aufwendigen An- und Abfahrpro¬ zesse für die Eisproduktion können komplett vermieden werden. Eis muß auch nur in der Menge produziert werden, wie es voraus¬ sichtlich für die Produktion benötigt wird. Es ist weiterhin möglich, eine größere Eisproduktionsanlage zu installieren und die Behälter zu den jeweiligen Betonmischanlagen dann zu trans¬ portieren. Ein Eislager entsprechend der Erfindung ist nicht an die Eiserzeugungsanlage oder die Betonmischanlage zwangsweise gebunden, sondern sie läßt sich auch zu den jeweiligen Beton¬ mischanlagen hintransportieren. Selbstverständlich ist es auch möglich. Eis aus einem solchen Eislager einem Betonmischer in Form eines Fahrmischers zuzugeben, so daß die Universalität einer solchen Eisproduktion wesentlich erhöht wird. Die Eiser¬ zeugung ist dabei nicht nur an die Betonproduktion jetzt gekop¬ pelt sondern es ist auch möglich, Eis für andere Produktions¬ prozesse oder andere Bedarfsfälle zusätzlich zu erzeugen. Damit ist eine wesentlich höhere Auslastung einer solchen Eiserzeu¬ gungsanlage jetzt möglich.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Behälter eine Innenwand und eine Außenwand aufweist, die beabstandet voneinander angeordnet sind. Dadurch, daß der Behälter mit einer derartigen in einer Art Sandwichbau- weise aufgebauten Wand ausgestattet ist, ergibt sich bereits ein für die Kühlung besserer Temperaturverlauf von innen nach außen beziehungsweise von außen nach innen, wodurch das im Behälter bevorratete Eis nicht oder nicht so schnell schmelzen kann. Die Innenwand und die Außenwand werden dabei bevorzugt so voneinander beabstandet, daß eine Kälte- beziehungsweise Wärme¬ brücke nicht entstehen kann. Zu der Behälterinnenwand nach der Definition der Erfindung zählen dabei sowohl der Boden wie auch die Seitenwand.

Die Behälteraußenwand ist nach einer vorteilhaften Weiterbil¬ dung der Erfindung zumindest zweiteilig beziehungsweise zwei¬ schichtig ausgebildet. Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn die Außenwand in Art einer Sandwichbauweise beispielsweise als Stahl-/Dämmstoff-/Stahlwand oder Al-/Dämmschicht-/Al-Wand aus¬ gebildet ist. Hierbei sind sogenannte Al-Pur-Al-Platten durchaus geeignet für eine Außenwand verwendet zu werden. Die notwendige Stabilität einer solchen Außenwand kann beispiels¬ weise durch Erhöhungen beziehungsweise Vertiefungen erhöht werden, so daß eine ausreichende Standfestigkeit gewährleistet ist. Von dieser so ausgebildeten Außenwand ist dabei die Innen¬ wand beabstandet angeordnet, so daß beispielsweise ein Luft¬ zwischenraum zwischen der Außen- und der Innenwand entsteht, wodurch die Kühlwirkung insgesamt weiter erhöht wird.

Demnach ist entsprechend einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung die Behälteraußenwand mit Dämm-Material gefüllt.

Ein weiterer Aspekt des erfindungsgemäßen Eislagers ist dadurch angegeben, daß die zur Behälterinnenseite weisende Seite der Behälteraußenwand trapezförmige Vorsprünge aufweist, die als Abstandshalter für die Innenwand dienen. Eine derartige Ausbil¬ dung ist besonders vorteilhaft, da zum einen die trapezförmigen Vorsprünge eine Verstärkung der Außenwand bewirken und zum anderen gleichzeitig einen Abstandshalter für einen kontinuier- liehen und optimalen Abstand der Innenwand von der Außenwand bewirken. Die trapezartigen Vorsprünge können selbstverständ¬ lich auch mit Dämm-Material gefüllt sein, so daß die Wärmeüber¬ tragung an den Berührungsstellen von Innen- und Außenwand recht gering ist. Das entstehen von Wärmebrücken (diese sind auch als Kältebrücken bekannt) ist dabei auf ein Minimum beschränkt.

Der zwischen der Innenwand und der Behälteraußenwand so ent¬ stehende Zwischenraum ist, entsprechend einer Variante der Erfindung, derart ausgebildet, daß er der Isolierung dient. Hierzu sind verschiedene Möglichkeiten erfindungsgemäß vorge¬ sehen.

So sieht eine Weiterbildung der zuvor beschriebenen Variante vor, daß der zwischen der Innenwand und der Behälteraußenwand entstehende Zwischenraum mit einem Medium, bevorzugt mit Luft, gefüllt ist. Selbestverständlich können auch andere Medien dazu verwendet werden. Doch mit Luft läßt sich insgesamt eine sehr kostengünstige Lösung erreichen, die den Kühlerfordernissen entspricht. Durch den Schichtenaufbau der gesamten Wand des Behälters, nämlich in Innenwand, mit Luft gefüllter Zwischen¬ raum, gedämmte Außenwand, ist eine hervorragende Kühlleistung gewährleistet, so daß das in dem Eislager gelagerte Eis nicht vor seiner Verwendung schmelzen kann.

Bevorzugt ist es weiterhin, wenn die im Zwischenraum befind¬ liche Luft zirkuliert. Die Zirkulation der Luft in der Außen¬ wand kann dabei als Eigenzirkulation ausgebildet sein, derart, daß ein Aufsteigen von wärmerer Luft in dem Zwischenraum durch die Führung der Luft in dem Zwischenraum selbst gewährleistet wird.

Bevorzugterweise ist für die Zirkulation noch ein Medien¬ beziehungsweise Luftkreislauf vorgesehen, der beispielsweise mit einem Ventilator ausgestattet ist, um die Zirkulation zu beschleunigen.

In Weiterbildung dieser Lösung ist es geschickterweise vorge¬ sehen, daß die zirkulierende Luft beziehungsweise das zirku¬ lierende Medium zusätzlich gekühlt wird. Damit läßt sich eine noch bessere Kühlung gewährleisten. Damit kann das Eis über einen noch längeren Zeitraum bevorratet werden. Die Luft wird in dem Eislager so geführt, daß sie von dem Ventilator weg über das Eis geführt ist und seitlich im Zwischenraum zu dem Venti¬ lator dann zurückströmt. Damit erreicht man zwei Effekte. Zum einen hat sich diese Strömungsrichtung bewährt, da die kalte Luft zunächst in das große Volumen nach dem Ventilator ausge¬ blasen wird und erst dann durch die verhältnismäßig engen Quer¬ schnitte des Zwischenraumes zurückströmt. In gleicher Weise wird die Oberfläche des Eises von erwärmter Luft freigehalten, da die von dem Ventilator eingeblasene Luft ja zusätzlich über eine Kühlanlage beziehungsweise einen Kühler gekühlt wird. Als Kühler ist dabei ein normaler Wärmetauscher, wie er üblicher¬ weise für derartige Zwecke verwendet wird, vorgesehen.

Das Eislager ist entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung so ausgebildet, daß sowohl das Seitenteil wie auch das Bodenteil der Innenwand von der Behälteraußenwand beabstandet ist. Damit ist eine umlaufende Unterbrechung eines Wärmestromes des gesamten Behälters gewährleistet. Für den Fall einer Ausführung mit einer Ventilation ist das Umlaufen des gekühlten Mediums um den gesamten Behälter beziehungsweise um die mit Eis kontaktierten Seiten gewährleistet, wodurch eben¬ falls eine äußerst konstante Temperatur gehalten werden kann, was zur Verlängerung der Vorratsmöglichkeit für das Eis führt. Durch diese Art der Ausbildung einer allseitigen Beabstandung wird natürlich die Isolierung erheblich verbessert, weil da¬ durch auch die Kontaktflächen nach außen deutlich reduziert sind. Um eventuelle Gewichtsprobleme abzufangen, kann die Außenwand dazu entsprechende Erhöhungen beziehungsweise Vertie- fungen aufweisen, die insgesamt die Stabilität einer solchen Wand bekanntermaßen erhöhen.

Eine Erhöhung der Stabilität des gebildeten Zwischenraumes beziehungsweise der Innen- und der Außenwand kann entsprechend einer Variante der Erfindung dadurch gewährleistet werden, daß im Zwischenraum Abstandshalter für die Innenwand vorgesehen sind. Derartige Abstandshalter lassen sich in einfacher Weise durch Blechabkantungen bilden, sie sind jedoch auch ent¬ sprechend einer weiteren Variante der Erfindung dadurch er¬ reichbar, daß in der Innenwand und/oder in der Behälteraußen¬ wand auf der beziehungsweise den sich jeweils zugewandten Seiten sickenartige Vorsprünge als Abstandshalter vorgesehen sind.

Die zuvor beschriebenen sickenartigen Vorsprünge tendieren zu verhältnismäßig geringen Auflagerflächen und daher zu geringen Wärmebrücken. Die Sicken sind in der Blechbearbeitung sehr einfach herstellbar mit entsprechend dafür ausgebildeten Sickenmaschinen. Sie können auch durch einfaches Abkanten, bevorzugtermaßen mehrfaches Abkanten gebildet werden. Selbst¬ verständlich ist es erfindungsgemäß auch möglich entsprechende Abstandshalter vorzusehen, die nicht durch Profilieren der Innen- oder Außenwand gebildet sind, sondern die günstigerweise als abgekantete Abstandshalter in den Zwischenraum eingelegt werden. Dabei lassen sich derartige einfache Abstandshalter beispielsweise durch Punktschweißen auf einfache Art mit der Außen- beziehungsweise Innenwand verbinden. Selbstverständlich sind auch andere Befestigungsmöglichkeiten durchaus möglich. Die Erfindung ist auf die zuvor beschriebenen Varianten in keinster Weise eingeschränkt.

Für die Ventilation beziehungsweise als Ventilator ist ein Radialgebläse entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen. Selbstverständlich ist es auch möglich, an Stelle eines Radialgebläses ein Axialgebläse beziehungsweise einen Axialventilator vorzusehen. Das Radialgebläse bietet dabei den Vorteil, daß es eine geringe Bauhöhe benötigt und daher das Eislager weiter aufgefüllt werden kann als beispiespielsweise bei einer Ausbildung mit einem Axialventilator. Insofern wird das Volumen für das Eislager durch die Ausbildung mit einem Radialgebläse insgesamt besser ausgenutzt. Das Radialgebläse besitzt zudem bessere strömungstechnische Eigenschaften, ins¬ besondere eine höhere Förderleistung und eine höhere Druckent¬ wicklung, bei ansonsten gleichem Platzbedarf. Die Effektivität eines solchen Gebläses ist daher erheblich besser als die eines Axialventilators.

Der Behälter ist bevorzugterweise quaderförmig beziehungsweise containerartig ausgebildet. Diese Art der Ausbildung ermöglicht einen effektiven Baustelleneinsatz. Insbesondere ist es mög¬ lich, derartige Behälter mit mobilen Betonaufbereitungsanlagen auch umsetzen zu können. Durch die containerartige Ausbildung ist eine derarte Umsetzung problemlos möglich.

Demnach zeichnet sich eine vorteilhafte Weiterbildung dadurch aus, daß der Behälter insgesamt modular und transportierbar ausgebildet ist.

Eine solche Ausgestaltung erleichtert den Transport erheblich, insbesondere wenn Standardcontainer verwendet werden, ist sowohl der Transport von der Werkstatt zum Einsatzbereich oder aber auch ein Umsetzen des Eislagers vor Ort einfach möglich. Auch das Umsetzen zu Reparaturzwecken wird durch diese Ausge¬ staltung selbstverständlich erleichtert. Die quaderförmige Ausgestaltung erlaubt auch eine beliebige Stapelbarkeit des Eislagers, da keine überstehenden Bauelemente die derartige Stapelbarkeit beeinträchtigen. Die Anordnung ist demnach in einfachster Weise transportabel, um insbesondere in kurzer Zeit an wechselnden Orten ein Eislager zu errichten. Um das kontinuierlich eingeförderte Eis im Inneren des Be¬ hälters ständig zu verteilen und damit das Speichervolumen des Behälters insgesamt optimal auszunützen, ist im Inneren des Behälters ein Rechenwerk für das Verteilen des eingeförderten Eises beziehungsweise auch für das Ausfördern des Eises vorge¬ sehen. In gleichem Maße wie das eingeförderte Eis von der Ein¬ förderstelle verteilt werden muß, ist es selbstverständlich gegeben, daß eine Ausfördereinrichtung, bevorzugt am Boden des Behälters vorgesehen ist. Dazu wird selbstverständlich eben¬ falls eine entsprechende Öffnung vorzusehen sein, an die ge¬ gebenenfalls das Eis jeweils verteilt werden muß. Um dennoch eine konstante Füllhöhe zu gewährleisten, ist das Rechenwerk für die Verteilung des Eises geeignet.

Um das Rechenwerk an das jeweilige Niveau der Eisfüllung im Behälter anpassen zu können, ist ein Hebewerk vorgesehen. In Abhängigkeit des Eisfüllstandes im Behälter wird dabei das Rechenwerk im Behälter über dem Eis positioniert. Es ist bei¬ spielsweise vorgesehen, daß das Eis punktuell in einem Bereich in das Eislager hineingefördert wird und dort ein Schüttkegel entsteht. Das Rechenwerk hat nun die Aufgabe, diesen Schütt¬ kegel sofort im Inneren plan zu verteilen. Dies geschieht in Art eines Rechens. Dabei ist das Rechenwerk bevorzugt in zwei Richtungen bewegbar, um eine umgekehrte Bewegungsrichtung zu ermöglichen, die beispielsweise für das Ausfördern des Eises benötigt wird. Das Hebewerk ist entsprechend einer vorteilhaf¬ ten Weiterbildung der Erfindung im Behälter selbst beziehungs¬ weise im containerartigen Behälter angeordnet. Das Hebewerk ist dabei verhältnismäßig aufwendig, da damit sichergestellt werden muß, daß dieses möglichst gleichförmig bewegt wird, um nicht zu verkanten. Wird aber das Hebewerk im Behälter, insbesondere im Container eingebaut, so wird die kompakte Bauform beibehalten und nichts steht hervor. Dies behindert die optimierten Trans¬ portprozesse für ein Umsetzen nicht. Gleichzeitig schützt das sehr stabile Gehäuse auch unter Umständen die empfindlich aus- gebildete Antriebsausgesaltung des Hebewerks.

Um eine optimale Verteilung mit dem Rechenwerk zu gewähr¬ leisten, ist das Rechenwerk selbst, entsprechend einer Variante der Erfindung, rahmenartig ausgebildet. Dabei ist der Antrieb des Hebewerks bevorzugt im Rechenwerk beziehungsweise am Rahmen vorgesehen. Das Rechenwerk selbst ist gebildet von zwei zu¬ einander beabstandeten Fördermitteln, welche mehrere, das Eis verteilende beziehungsweise fördernde Querträger halten. Ganz besonderes bevorzugt ist es, wenn ein C-artiges Führungsprofil für die Querträger vorgesehen ist. Entsprechend einer Variante der Erfindung ist das Rechenwerk beispielsweise modulartig aufgebaut, wodurch es für verschiedene Großes eines Eislagers einfach herstellbar ist. Gerade für diesen Verwendungszweck werden spezielle Profile eingesetzt, deren Abstand einfach zu variieren ist, um so den verschiedenen Behälterbreiten zu ent¬ sprechen und sie an diese anzupassen.

Es ist entsprechend einer weiteren Variante der Erfindung vor¬ gesehen, ein C-artiges Führungsprofil für die Querträger vorzu¬ sehen. Das Führungsprofil kann auch aus flächigem Blechmaterial gekantet ausgebildet sein.

Die zuvor beschriebenen Varianten des Hebewerkes sind unter¬ schiedlich gestaltbar. Bei einer ersten Variante befindet sich das Hebewerk seitlich neben dem Rechenwerk. Es sind dabei relativ komplizierte Seilführungen vorgesehen, um synchrone, gleichartige Bewegungen des Rechenwerks sicherzustellen. Bei einer anderen Variante befindet sich der Antrieb des Hebewerks im Rahmen selber und fährt mit diesem mit. Eine solche Anord¬ nung ist zusätzlich platzsparend, da nicht seitlich neben dem Eislager das Hebewerk anzuordnen ist. Die Zuführung des Stroms ist kein Problem, da der Antrieb des Rechenwerks selber ja auch ein Stromzuleitungskabel benötigt, das bekanntermaßen bei¬ spielsweise als flexibles Kabel mit einer Aufrollvorrichtung ausgebildet sein kann. Die Anordnung des Antriebs am Rahmen selber bietet zudem noch eine stabilisierende Wirkung für das gesamte Rechenwerk, da das Gewicht des Antriebes selbst für eine Stabilisierung dann sorgt, wenn eine ausgewogene bezie¬ hungsweise ausbalancierte Anordnung gewährleistet wird. Die zuvor beschriebenen C-artigen Führungsprofile für den Quer¬ träger sind vorteilhafterweise selbstverständlich links und rechts jeweils vorgesehen, um die Fördermittel zwischen diesen Führungsprofilen anzuordnen.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist dadurch angegeben, daß als Fördermittel eine Gliederkette vorgesehen ist. Dabei han¬ delt es sich um eine Kette mit ringartigen, in der Regel recht¬ winklig verdreht zueinander orientierten Kettengliedern. Der¬ artige Ketten finden beispielsweise auch bei normalen Ketten¬ trieben in Hebezeugen Anwendung. Derartige Gliederketten sind insbesondere in dem sehr kühlen Bereich von Vorteil, daß die Probleme durch Vereisen bei dieser Art von Ketten nicht auf¬ treten. Eine Ausbildung mit Seilen oder Rollenketten ist erfin¬ dungsgemäße auch möglich. Auch andere Führungen sind technisch möglich. Es ist allerdings zu befürchten, daß hier ein Vereisen stattfindet und die Beweglichkeit der Fördermittel doch erheb¬ lich einschränkt. Insofern ist das gewollte gleichmäßige Führen und Fördern des Rechenwerkes dann nicht mehr gegeben.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Fördermittel von einem auf einer im Rahmen gelagerten Welle angeordneten Förderrad, zum Beispiel einem Zahnrad durch einen Motor angetrieben wird.

Ein Eislager wie zuvor beschrieben zeichnet sich entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung auch dadurch aus, daß zwischen dem Motor und dem Förderrad eine Rutschkupplung vorge¬ sehen ist. Damit werden Beschädigungen des Motors dann ver¬ mieden, wenn das Fördermittel beziehungsweise das Förderrad blockiert ist. Um in einem solchen Fall die Beschädigung des Motors und/oder des Fördermittels zu vermeiden, ist ein Bewe¬ gungssensor für das Fördermittel vorgesehen. Wenn sich das Fördermittel nicht mehr bewegt, der Motor sich aber trotzdem noch dreht, so ist die Rutschkupplung aktiv. Durch den Bewe¬ gungssensor wird dann aber angezeigt, daß eine Blockade des Rechenwerkes vorliegt. Dadurch kann beispielsweise das Rechen¬ werk kurzzeitig abgestellt und angehoben werden, um es gege¬ benenfalls dann erneut in Bewegung zu versetzen. Sollte dies nicht zum Erfolg führten, ist es beispielsweise auch vorge¬ sehen, aufgrund der durch den Bewegungssensor erfolgten Fest¬ stellung der Störung die Eisproduktion einzustellen und/oder einen entsprechenden Fehler durch die Steuerung anzuzeigen. Dies kann mittels elektrischer oder akustischer Signale in einfacher Weise erfolgen. Selbstverständlich ist auch eine Umleitung des produzierten Eises in ein in Reserve stehendes weiteres Eislager möglich.

Die Erfindung betrifft auch eine Betonmischanlage mit einem Eislager nach einem oder mehreren der zuvor beschriebenen Varianten beziehungsweise Ausführungsformen des erfindungsge¬ mäßen Eislagers.

Erfindungsgemäß wird auch ein Verfahren für die Betonproduktion zur Verfügung gestellt, bei dem Eis von einem Eiserzeuger in einen isolierten Behälter des Eislagers eintransportiert und dort gelagert wird und an dem insbesondere bei Eisbedarf in der Betonproduktion Eis aus dem Behälter herausgefördert und der Mörtelmischung für den Beton zugegeben wird.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen weiter beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen Eislagers; Fig. 2 eine Seitenasicht einer Ausfüh¬ rungsform der Erfindung;

Fig. 3 Draufsicht auf eine Variante der Erfindung;

Fig. 4 einen Schnitt durch ein Führungs- profil für das Rechenwerk nach der Erfindung und

Fig. 5 einen Schnitt durch eine Variante der Behälterwand nach der Erfin¬ dung.

Die Fig. 1 zeigt eine dreidimensionale Darstellung eines Eis- lagers nach der Erfindung. Das Eislager selbst ist gebildet durch einen Behälter 1, der schematisch mit eine Pfeil ange¬ deutet ist. Die Wand des Behälters 1 ist gebildet durch eine Innenwand 2 und eine Behälteraußenwand 3. Zwischen der Innen¬ wand 2 und der Behälteraußenwand 3 befinden sich in der vorge¬ stellten Ausführungsform Abstandshalter 11. Die Abstandshalter 11 können dabei als normale Blechprofile vorgesehen sein, die beispielsweise durch Punktschweißen an die sich jeweils gegen¬ überliegenden Seiten des Behälteraußenwand und der Innenwand befestigt sind. Die Behälterinnenwand ist bevorzugterweise aus Stahlblech insbesondere korrosionsgeschützten Stahlblech oder Edelstahlblech hergestellt.

Die Seitenteile der Innenwand tragen das Bezugszeichen 9, das Bodenteil 10 ist ebenfalls Bestandteil der Innenwand 2 und ebenfalls durch Abstandshalter von der Behälteraußenwand be¬ abstandet. In dem Zwischenraum 5, zwischen der Behälteraußen- wand 3 und der Innenwand 2, befindet sich ein Medium. Dies kann beispielsweise Luft sein. Die Behälteraußenwand ist bevorzugt sandwichartig aufgebaut. Dabei hat die Behältraußenwand 3 eine äußere und eine innere Schale. Im Inneren der Behälteraußenwand zwischen diesen Schalen ist dabei bevorzugt ein Dämmstoff angeordnet. Dabei ist die Behälteraußenwand zum Beispiel als sogenannte Sandwichplatte als Al-Pur-Al oder Stahl-Pur-Al- Platte ausgeführt. Selbstverständlich kann auch ein anderer Dämmstoff als Pur-Schaum vorgesehen sein. Besonders bevorzugt ist es, wenn diese Behälteraußenwand 3 in Art eines Sandwich¬ verbundsystems gefertigt wurde und mit trapezförmigen Erhöhun¬ gen auf der zur Innenwand 2 weisenden Seite versehen wurde. Vorteilhafterweise sind auch dieses trapezförmigen Erhöhungen mit dem Dämmstoff 4 ausgeschäumt. Der Zwischenraum 5 ist wie bereits erwähnt derart ausgebildet, daß Luft, insbesondere gekühlte Luft ihn durchströmen kann. Dazu befindet sich ein Ventilator 7 im oberen Bereich 6 des Behälters 1. Der Ventila¬ tor 7 kann zusätzlich noch ein Kühlaggregat aufweisen, durch das die Umlaufluft beziehungsweise Umwälzluft befördert wird, um es ständig auf einer bestimmten Temperatur zu halten, die ein vorzeitiges Schmelzen des Eises im Behälter 1 verhindert. Im Inneren des Behälters 1 ist zumindest ein Teil des Rechen¬ werkes 12 abgebildet, welches dazu dient, das einströmende beziehungsweise eingeförderte Eis gleichmäßig im Behältervolu¬ men zu verteilen. Das Rechenwerk 12 besitzt dazu einen Rahmen 16, der die Fördermittel 17 trägt. Das Rechenwerk 12 ist mittels eines angedeuteten Hebewerkes 13 in dem Behälter auf- und abbewegbar, so daß das Rechenwerk 12 ständig an die Niveau- hohe des Eises angepaßt werden kann. Hierzu kann auch eine Niveauregelung vorgesehen werden.

Die Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Rechenwerkes 12 nach der Erfindung. Dabei trägt das Rechenwerk 12 Fördermittel 17, deren Bewegung mit dem Pfeil beziehungs¬ weise den Pfeilen angedeutet ist. Das Eis 8 ist in einer be¬ stimmten Höhe verteilt. Mit einem weiteren Pfeil ist angedeu¬ tet, daß das Eis auf der rechten Seite nach der Darstellung der Fig. 2 eingefördert wird. Am unteren Rand des Behälters ist eine Öffnung schematisch dargestellt, in der sich ebenfalls Eis sammelt. Dort kann beispielsweise eine Ausförderschnecke vorge¬ sehen werden, um das Eis für den Betonprozeß zuzuführen. Die Förderschnecke kann dabei gleichzeitig so ausgebildet sein, daß die Eismenge gleichzeitig portioniert wird. Dies kann selbsr- verständlich auch für eine kontinuierliche Förderung von Vor¬ teil sein. Die Niveauhöhe des Eises 8 ist mit dem Bezugszeichen 14 schematisch mittels eines außerhalb des Behälters sich be¬ findlichen Pfeiles angedeutet. In der Mitte der Darstellung befindet sich der Antrieb 15, der für den Antrieb des Hebe¬ werkes 13 dient. Das Hebewerk 13 selbst ist an Ketten oder Seilen geführt. Selbstverständlich sind auch Führungen möglich, wie sie beispielsweise durch Profile herstellbar sind. Der Vorteil von ketten- oder seilgeführten Antrieben für das Hebe¬ werk 13 ist selbstverständlich schon dadurch angegeben, daß Vereisungen von Ketten beziehungsweise Seilen in dem Behälter nicht in dem Maße vorkommen können, wie das beispielsweise bei U-Schienen oder anderen Führungsprofilen der Fall ist. Mit dem Bezugszeichen 18 sind die Querträger bezeichnet, die dem För¬ dern und Verteilen des Eises 8 im Behälter 1 dienen.

Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht einer weiteren Variante nach der Erfindung. In dieser Darstellung besser zu sehen sind be¬ stimmte Elemente des erfindungsgemäßen Eislagers. So ist bei¬ spielsweise der Motor 23 für den Antrieb der Fördermittel 17 besser ersichtlich als in der zuvor vorgestellten Fig. 2. Mit dem Bezugszeichen 22 ist ein Förderrad bezeichnet, über das eine Gliederkette 20 läuft. Der Antrieb erfolgt dabei über den Motor 23, der mit einer Rutschkupplung 24 beispielsweise mit der Antriebswelle beziehungsweise dem Förderrad 22 verbunden ist. Die Antriebswelle trägt das Bezugszeichen 21. Der Rahmen 16 trägt das gesamte Rechenwerk 12. Im Zentrum der Darstellung ist der Antrieb 15 für das Hebewerk 13 zu sehen. Weitere Ein¬ zelheiten sind allerdings in dieser Darstellung für das Hebe- werk 13 nicht dargestellt. Die Querträger sind wieder mit dem Bezugszeichen 18 versehen. Auch andere bereits vorgestellte Bezugszeichen werden in gleicher Weise wieder verwendet. Die Gliederkette 20 ist dabei als normale Gliederkette, Rollenkette beziehungsweise Bolzenkette ausgebildet. Sie kann selbstver¬ ständlich auch als normale Kette mit Kettengliedern, welche rechtwinklig zueinander versetzt jeweils ineinandergreifend ausgebildet sein. Selbstverständlich sind auch andere Ketten¬ formen oder Antriebsmittel möglich. Gleichwohl hat sich jedoch eine Ausbildung mit der vorbeschriebenen Wellen- oder Glieder¬ kette als besonders bevorzugt erwiesen, da sie sehr störungsarm arbeiten.

Die Fig. 4 zeigt ein Detail der Erfindung. Es handelt sich um eine Seitenansicht durch ein Führungsprofil 19 für das Rechen¬ werk nach der Erfindung. Das Führungsprofil 19 ist seitlich gesehen C-artig ausgebildet, wodurch eine besonders gute Füh¬ rung erhalten wird. Dieses Führungsprofil 19 ist im Falle seines Einsatzes selbstverständlich auf beiden Seiten des Rahmens 16 vorgesehen.

Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch eine Variante der Behäl¬ terwand für den Behälter 1 nach der Erfindung. Mit dem Bezugs¬ zeichen 2 ist dabei die Innenwand bezeichnet. Die Behälter¬ außenwand, welche mehrschichtig aufgebaut ist, ist schematisch mit dem Bezugszeichen 3 angedeutet. Die Dämmung für die Behäl¬ teraußenwand 3 befindet sich zwischen den beiden Schalen der Außenwand. Mit dem Bezugszeichen 11 ist ein Abstandshalter bezeichnet, der in dieser Variante der Erfindung trapezförmig ausgebildet ist. Dabei ist der Einsatz solcher trapezförmigen Sandwichplatten für die Außenwand besonders bevorzugt, da sie zum einen fertigungstechnisch ausgereift sind und zum anderen eine hohe Stabilität aufweisen. Eine weitere Erhöhung der Stabilität kann man durch Sicken beziehungsweise Einkanten weiterer Vertiefungen beziehungsweise Erhöhung in der Innen- beziehungsweise Außenwand erreichen.

Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.

Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.

Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Haupt¬ anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.

Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.

Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merk¬ malen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merk¬ malen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit an¬ deren Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.