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Patent Searching and Data


Title:
ILLUMINATION DEVICE FOR A RAIL VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/120998
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an illumination device for rail vehicles, comprising a light-emitting diode field (4) arranged in a housing (2) and a covering closing an open side (3) of the housing (2), said covering being transparent or translucent to light radiation generated by the light-emitting diode field (4). Said housing (2) is elongate and has a general U-shaped cross-section. Said light-emitting diode field (4) is arranged on the side of the housing (2) which is opposite the open side (3) and is pressed against the housing (2) by means of a elongate, elastic clip (6) which forms the covering.

Inventors:
RICKEN BENJAMIN (DE)
Application Number:
PCT/EP2015/050203
Publication Date:
August 20, 2015
Filing Date:
January 08, 2015
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
International Classes:
B60Q3/02; B61D29/00; F21V3/04; F21V17/16; F21V19/00; F21V15/01; F21W106/00; F21Y101/02
Foreign References:
US20100019689A12010-01-28
DE202012102874U12013-04-23
EP2306068A12011-04-06
EP2667091A12013-11-27
DE102010031190A12012-02-09
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Leuchteinrichtung für Schienenfahrzeuge, mit einem in einem Gehäuse (2) angeordneten Leuchtdiodenfeld (4) und einer eine offene Seite (3) des Gehäuses (2) verschließenden Abde¬ ckung, die für von dem Leuchtdiodenfeld (4) erzeugte Licht¬ strahlung transparent oder transluszent ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuse (2) langgestreckt ausgebildet ist und einen all- gemein U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei das

Leuchtdiodenfeld (4) auf der der offenen Seite (3) gegenüber¬ liegenden Seite des Gehäuses (2) angeordnet ist und mittels eines die Abdeckung bildenden, langgestreckten, elastischen Clips (6) gegen das Gehäuse (2) gepresst ist.

2. Leuchteinrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Clip (6) aus elastischem Kunststoffmaterial hergestellt und an dem Gehäuse (2) abgestützt ist.

3. Leuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuse (2) an seiner offenen Seite Führungsnasen (7) aufweist, an denen der Clip (6) abgestützt ist.

4. Leuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass

der Clip (6) in dem Gehäuse (2) bogenförmig verläuft und an seinem der offenen Seite (3) des Gehäuses (2) entferntesten Abschnitt (8) gegen das Leuchtdiodenfeld (4) drückt.

5. Leuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass

der Clip (6) aus Polykarbonat hergestellt ist.

6. Leuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuse (2) von einem Strangpressprofil zum Einbau Schienenfahrzeug gebildet ist.

Description:
Beschreibung

Leuchteinrichtung für Schienenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchteinrichtung für Schienenfahrzeuge, mit einem in einem Gehäuse angeordneten Leuchtdiodenfeld und einer eine offene Seite des Gehäuses verschließenden Abdeckung, die für von dem Leuchtdiodenfeld erzeugte Lichtstrahlung transparent ist.

Im Stand der Technik ist eine solche Leuchteinrichtung bekannt, und zwar z. B. von der S-Bahn DB-Baureihe ET 430. Eine solche Leuchteinrichtung hat ein Leuchtdiodenfeld, welches mit Hilfe von Schrauben auf einer Gehäuseinnenseite ange- bracht ist. Dazu müssen in einer Platine des

Leuchtdiodenfeldes Bohrungen vorgesehen werden, so dass die Platine an dem Gehäuse fixierbar ist. Der Kontakt zwischen der Platine und dem Gehäuse ist auch insofern von Bedeutung, dass durch den Betrieb des Leuchtdiodenfeldes auftretende Wärme in das Gehäuse abgeführt wird. Dazu ist das Gehäuse ty ¬ pischer Weise metallisch. Im Anwendungsbereich bei Schienenfahrzeugen wird das Gehäuse häufig als Strangpressprofil, insbesondere aus Aluminium, vorliegen. Insgesamt wird die Art der Befestigung des Leuchtdiodenfeldes in dem Gehäuse als aufwändig angesehen. Zudem hat die punktu ¬ ell wirkende Befestigung des Leuchtdiodenfeldes am Gehäuse die Eigenschaft, dass im Wesentlichen nur an diesen Stellen eine Wärmeableitung von dem Leuchtdiodenfeld in das Gehäuse hinein stattfindet.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Leuchteinrichtung für Schienenfahrzeuge derart weiterzuentwickeln, dass gleichzeitig eine einfach handhabbare Befestigung eines Leuchtdiodenfeldes am Gehäuse ermöglicht, aber auch gute Ableiteigenschaften geschaffen werden . Diese Aufgabe wird bei der Leuchteinrichtung dadurch gelöst, dass das Gehäuse langgestreckt ausgebildet ist und einen all ¬ gemein U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei das

Leuchtdiodenfeld auf der der offenen Seite gegenüberliegenden Seite des Gehäuses angeordnet ist und mittels eines die Abde ¬ ckung bildenden, langgestreckten, elastischen Clips gegen das Gehäuse gepresst ist.

Mit Hilfe des langgestreckten, elastischen Clips wird nunmehr das Leuchtdiodenfeld nicht nur punktuell sondern über eine größere Strecke entlang des Gehäuses an das Gehäuse ange- presst, so dass sich günstige Wärmeableiteigenschaften ergeben. Zudem kann auf die im Stand der Technik gebräuchlichen Schraubverbindungen für Befestigungszwecke verzichtet werden. Die Montage der Leuchteinrichtung, beispielsweise in Schie ¬ nenfahrzeugen, wird somit vereinfacht.

Der Clip kann aus elastischem Kunststoffmaterial hergestellt und an dem Gehäuse abgestützt sein. Beispielsweise kann das Gehäuse an seiner offenen Seite Führungsnasen aufweisen, an denen der Clip abgestützt ist. Durch die Elastizität des Clips wird es ermöglicht, dass das Leuchtdiodenfeld an die der offenen Seite des U-förmigen Gehäuses gegenüberliegenden Seite angepresst wird.

Der Clip kann in dem Gehäuse bogenförmig verlaufen und an seinem der offenen Seite des Gehäuses entferntesten Abschnitt gegen das Leuchtdiodenfeld drücken. Bei dieser Ausführungs ¬ form wird gleichzeitig eine sichere Befestigung des

Leuchtdiodenfeldes und ein günstiger Wärmetransport von dem Leuchtdiodenfeld zum Gehäuse bewirkt.

Der Clip kann bevorzugt aus Polykarbonat hergestellt sein. Dieses Material zeichnet sich durch günstige Eigenschaften im Hinblick auf die Durchlässigkeit für von dem Leuchtdiodenfeld erzeugtem Licht aus. Außerdem erfüllt es die Erfordernisse im Hinblick auf eine Elastizität, die für das Anpressen des Leuchtdiodenfeldes an das Gehäuse erforderlich ist. Das Gehäuse kann bevorzugt von einem Strangpressprofil, bei ¬ spielsweise aus Aluminium, zum Einbau in ein Schienenfahrzeug gebildet sein. Dieses Strangpressprofil kann beispielsweise Teil einer Gepäckablage oder Deckenteils des Schienenfahr ¬ zeugs sein.

Es ist hervorzuheben, dass der Clip aus elastischem Material in Längsrichtung des Gehäuses nicht notwendiger Weise über das gesamte Leuchtdiodenfeld verlaufen muss. Zwar ergibt sich bei vollständiger Überlappung zwischen dem elastischen Clip und dem Leuchtdiodenfeld eine bestmögliche Wärmekopplung zwi ¬ schen dem Leuchtdiodenfeld und dem Gehäuse. Soweit es ein Be ¬ trieb des Leuchtdiodenfeldes jedoch zulässt, kann auch eine Mehrzahl an Clips zur Befestigung des Leuchtdiodenfeldes verwendet werden, die dann wahlweise entlang des Gehäuses ange- ordnet sein können.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung noch näher erläutert. Die einzi ¬ ge Figur zeigt eine Querschnittsansicht einer Leuchteinrich- tung für Schienenfahrzeuge.

Wie aus der Figur hervor geht, ist eine Leuchteinrichtung 1 mit einem Gehäuse 2 ausgestattet, das im Anwendungsfall bei einem Schienenfahrzeug von einem Strangpressprofil aus Alumi- nium gebildet sein kann, welches beispielsweise einer Gepäck ¬ ablage des Schienenfahrzeugs zugeordnet ist. Insofern er ¬ streckt sich das Gehäuse 2 ggf. mehrere Meter in Längsrich ¬ tung eines Schienenfahrzeugs. Ein Innenraum des Gehäuses 2 ist an drei aneinander angrenzenden Seiten geschlossen und U-förmig ausgebildet. Eine verbleibende, offene Seite 3 des Gehäuses 2 ist bei Anwendung für ein Schienenfahrzeug dessen Innenraum zugewandt. Auf ei- ner der offenen Seite 3 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 2 ist ein Leuchtdiodenfeld 4 mit einer Platine 5 angeordnet, wobei eine Anlage der Platine 5 an dem Gehäuse 2 im Betrieb des Leuchtdiodenfeldes 4 einen Abtransport von Wärme ermög- licht.

Das Leuchtdiodenfeld 4 ist nicht unmittelbar an dem Gehäuse 2 befestigt. Vielmehr wird das Leuchtdiodenfeld 4 ausschließ ¬ lich mit Hilfe eines Kunststoffclips 6 beispielsweise aus Polykarbonat gegen die Gehäuseseite gedrückt, an der das Leuchtdiodenfeld 4 anliegt. Der Kunststoffclip 6, der als langgestreckter Kunststoffstreifen ausgebildet ist, verfügt über eine solche Elastizität, dass er das Leuchtdiodenfeld 4 gegen die ihm zugeordnete Gehäuseseite drückt. Dazu verläuft der Kunststoffclip 6 im Inneren des Gehäuses 2 bogenförmig und ist an seinen beiden Längsseiten an Führungsnasen 7 abgestützt, die von der offenen Seite 3 des Gehäuses 2 aus in Richtung auf das Leuchtdiodenfeld 4 Stufen ausbilden, an denen die Längsseiten des Clips 6 zur Anlage gelangen.

Bei einer Montage des Leuchtdiodenfeldes 4 wird dieses zu ¬ nächst in das Gehäuse 2 in der oben dargestellten Weise eingesetzt. Im Anschluss daran wird der Clip 6 in das Gehäuse 2 eingesetzt, und zwar unter Abstützung an den Führungsnasen 7. Dabei gelangt der Clip 6 mit seinem mittleren Abschnitt 8 zur Anlage an den Leuchtdiodenfeld 4 und wird nach Positionierung seiner Längsseiten hinter den Führungsnasen 7 derart elastisch verformt, dass er das Leuchtdiodenfeld 4 gegen die ihm zugeordnete Gehäuseseite presst. Dadurch ergibt sich für den Clip 6 in Querrichtung des Gehäuses 2 eine Bogenform, die im Bereich des mittleren Abschnitts 8 des Clips 6 eingedrückt ist .