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Title:
INSTALLATION FOR CONVEYING AND FOLDING A WAFER SHEET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/175358
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a conveying installation (10) comprising a conveying device (20) which forms a conveying path for conveying a wafer sheet (30), characterised by: a baffle (40) which engages in the conveying path and has an inlet (42) for receiving an edge portion (32) of the wafer sheet (30); a forced guidance means (44) which lifts the edge portion (32) out of the plane of the wafer sheet (30) and folds it over in the direction of the opposite edge thereof above the wafer sheet portion (34) remaining in the plane; and an outlet (46) which places the folded-over edge portion of the wafer sheet (30) on the wafer sheet portion (34) remaining in the plane.

Inventors:
WIRTZ INGO (DE)
STOFFERS BENJAMIN (DE)
HANSEN TOM (DE)
KEMPASS DIETER (DE)
Application Number:
PCT/DE2021/100054
Publication Date:
September 10, 2021
Filing Date:
January 18, 2021
Export Citation:
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Assignee:
WALTERWERK KIEL GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
A21C15/02; B31B50/36
Attorney, Agent or Firm:
LOBEMEIER, Martin (DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Förderanlage (10) mit einer eine Förderstrecke ausbildenden Fördereinrichtung (20) zum Fördern eines Waffelblatts (30), gekennzeichnet durch eine in die Förderstrecke eingreifende Schikane (40) mit einem Einlass (42) zur Aufnahme eines Randabschnitts (32) des Waffelblatts (30), eine den Randabschnitt (32) aus der Ebene des Waffelblatts (30) anhebende und oberhalb des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts (34) in Richtung dessen gegenüberliegenden Rands umschlagende Zwangsführung (44) und einen den umgeschlagenen Randabschnitt des Waffelblatts (30) dem in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitt (34) auflegenden Auslass (46).

2. Förderanlage (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (44) eine sich quer zur Förderstrecke erstreckende, sich in vertikaler Richtung um 180° windende Kurvenbahn aufweist.

3. Förderanlage (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schikane (40) eine sich vom gegenüberliegenden Rand des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts in die Zwangsführung (44) erstreckende, oberhalb der Förderstrecke zu dieser beabstandet angeordnete Auflage (48) zur Lagerung des umgeschlagenen Randabschnitts des Waffelblatts (30) aufweist.

4. Förderanlage (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass (46) eine oberhalb der Förderstrecke angeordnete Wandung aufweist, deren Abstand zur Förderstrecke geringer als die doppelte Schichtdicke des zu transportierenden Waffelblatts (30) ist.

5. Förderanlage (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (20) als Riemenförderer ausgebildet ist.

6. Förderanlage (10) nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch wenigstens zwei übereinander angeordnete, gegensinnig angetriebene Förderriemen (22), deren Abstand zueinander geringer als die Schichtdicke des zu transportierenden Waffelblatts (30) ist.

7. Förderanlage (10) nach einem der Ansprüche 5 und 6, gekennzeichnet durch die Förderriemen (22) des Riemenförderers führende Rollen (24), deren horizontaler Abstand zueinander geringer als der Durchmesser des zu transportierenden Waffelblatts (30) ist.

8. Förderanlage (10) nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch wenigstens zwei quer zur Förderrichtung angeordnete erste Rollen (24) und wenigstens zwei quer zur Förderrichtung angeordnete zweite Rollen (24), die in Förderrichtung gesehen aufeinander folgend angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten Rollen (24) auf einer gedachten Fläche angeordnet sind, die kleiner als die Fläche des zu transportierenden Waffelblatts (30) ist.

9. Waffelbackanlage mit einer Förderanlage (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
ANLAGE ZUM FORDERN UND FALTEN EINES WAFFELBLATTS

Die Erfindung betrifft eine Förderanlage mit einer eine Förderstrecke ausbildenden Fördereinrichtung zum Fördern eines Waffelblatts. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Förderanlage für Waffelblätter, die - beispielsweise im Rahmen einer Backanlage - bei der Fertigung von Süßwaffeln, speziell gerollten Eiswaffel tüten Verwendung findet.

Förderanlagen zum Fördern von Backware, nämlich Brötchen, sind beispielsweise aus der DE 202006003 637 Ul bekannt, wobei spezielle Förderanlagen zum Fördern von Waffelblättern aus der EP 2 884 845 Bl bekannt sind.

In einigen Fällen ist es zur Verarbeitung von Waffelblättem notwendig, einen Randabschnitt des Waffelblatts umzuschlagen und mittels einer Andruckrolle am Waffelblatt anzudrücken bevor diese weiterverarbeitet werden. Derartige, aus offenkundiger Vorbenutzung bekannte Förderanlagen arbeiten im Taktbetrieb, wobei das Waffelblatt einer in der Förderanlage integrierten Klappvorrichtung zugeführt wird, die den Randabschnitt des Waffelblatt mittels eines Klappmechanismus anhebt und auf den in der Ebene des Waffelblatts verbliebenen Abschnitt klappt. Damit der umgeklappte Randabschnitt auf dem übrigen Waffelblatt verbleibt, muss dieser Randabschnitt zusätzlich mit einer Andruckrolle an den in der Ebene verbliebenen Abschnitt des Waffelblatts angedrückt werden bevor das derart bearbeitete Waffelblatt weitertransportiert und beispielsweise einer Verarbeitung zu einer gerollten Eiswaffel unterzogen werden kann.

Der Nachteil an derartigen Anlagen ist, dass der taktierende Betrieb nicht für hohe Produktionsgeschwindigkeiten geeignet ist und die Produktivität der Backanlage insgesamt begrenzt. Außerdem führt das Andrücken des Randabschnitts auf den in der Ebene des Waffelblatts verbliebenen Waffelblattabschnitt mittels einer Andruckrolle nicht zu zufriedenstellenden Produktionsergebnissen. Insbesondere wird die Waffelblattdicke während des Andrückens des umgeklappten Randabschnitts gegenüber dem nicht bearbeiteten Bereich des Waffelblatts reduziert. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Förderanlage für die Produktion von Waffelblättern zu schaffen, bei denen ein Randabschnitt zur Weiterverarbeitung des Waffelblatts umgeschlagen werden soll, die bei geringem apparativem Aufwand eine hohe Produktionsgeschwindigkeit ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Förderanlage mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.

Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die für das Umschlagen des Randbereichs eines flächig ausgebildeten Waffelblatts notwendigen apparativen Strukturen in eine Förderstrecke derart zu integrieren, dass das Waffelblatt während des Transportvorgangs bearbeitet werden kann, ohne dass die Förderung unterbrochen werden müsste. Auf der Grundlage der Erfindung kann durch die Verwendung der passiv wirkenden Schikane die Produktionsgeschwindigkeit erhöht, wobei gleichzeitig der apparative und der damit verbundene Wartungsaufwand verringert sind.

Erfmdungsgemäß wird also eine Förderanlage mit einer eine Förderstrecke ausbildenden Fördereinrichtung zum Fördern eines Waffelblatts vorgeschlagen, bei dem eine in die Förderstrecke eingreifende Schikane mit einem Einlass zur Aufnahme eines Randabschnitts des Waffelblatts, eine den Randabschnitt aus der Ebene des Waffelblatts anhebende und oberhalb des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts in Richtung dessen gegenüberliegenden Rands umschlagende Zwangsführung und einen den umgeschlagenen Randabschnitt des Waffelblatts dem in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitt auflegenden Auslass vorgesehen ist.

Die Schikane greift also derart in die Förderstrecke ein, dass der Randabschnitt des Waffelblatts gegenüber einem in der Ebene des Waffelblatts verbleibenden Abschnitt gezwungen wird, eine Bewegung auszuführen, die den Rand des Randabschnitts nach oberhalb der Waffelblattebene und in Richtung des dem Randabschnitt in der Ebene gegenüberliegenden Randabschnitts führt. Dabei wird der umgeschlagene Randabschnitt dem in der Ebene verbliebenen Abschnitt des Waffelblatts angelegt und insbesondere angepresst. Aufgrund der Verwendung der Schikane ist insbesondere ein scharfkantiges Umschlagen des Randabschnitts des Waffelblatts möglich, dass mit einer Klappvorrichtung nicht erreicht werden kann.

Bevorzugt weist die Zwangsführung zum Ausfuhren des insbesondere scharfkantigen Umschlagens eine sich quer zur Förderstrecke erstreckende, sich in vertikaler Richtung um 180° windende Kurvenbahn auf.

Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Schikane eine sich vom gegenüberliegenden Rand des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts in die Zwangsführung erstreckende, oberhalb der Förderstrecke zu dieser beabstandet angeordnete Auflage zur Lagerung des umgeschlagenen Randabschnitts des Waffelblatts aufweist. Durch diese bevorzugte Ausgestaltung entsteht in der Schikane ein Kanal, der bevorzugt der Dicke des Waffelblatts entspricht und ein positionsgenaues Umschlagen des Randabschnitts bewirkt.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung besitzt der Auslass eine oberhalb der Förderstrecke angeordnete Wandung, deren Abstand zur Förderstrecke geringer als die doppelte Schichtdicke des zu transportierenden Waffelblatts ist. Aufgrund dieser Ausgestaltung wird sichergestellt, dass der umgeschlagene Randabschnitt an den in der Waffelblattebene verbliebenen Abschnitt definiert angedrückt wird, ohne dass mit einer Andruckrolle aktiv ein Druck auf den umgeschlagenen Randabschnitt ausgeübt werden muss.

Die Fördereinrichtung der Förderanlage ist bevorzugt als Riemenförderer ausgebildet. Der oder die Riemen verlaufen dabei bevorzugt in einem als Auflagefläche für das zu transportierende Waffelblatt dienenden Tisch. Insbesondere sind wenigstens zwei übereinander angeordnete, gegensinnig angetriebene Förderriemen vorgesehen, deren Abstand - zumindest in einigen Bereichen - zueinander geringer als die Schichtdicke des zu transportierenden Waffelblatts ist. Zwischen diesen Riemen wird das Waffelblatt geklemmt und mit den Riemen schonend transportiert.

Speziell weist die Förderanlage die Förderriemen des Riemenförderers führende Rollen auf, deren horizontaler Abstand zueinander geringer als der Durchmesser des zu transportierenden Waffelblatts ist. Durch diese Ausgestaltung ist das Ausüben einer auf das jeweilige Waffelblatt wirkenden, den Transport bewirkenden gleichmäßigen Kraft ermöglicht. Speziell sind hierfür wenigstens zwei quer zur Förderrichtung angeordnete erste Rollen und wenigstens zwei quer zur Förderrichtung angeordnete zweite Rollen vorgesehen, die in Förderrichtung gesehen aufeinander folgend angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten Rollen auf einer gedachten Fläche angeordnet sind, die kleiner als die Fläche des zu transportierenden Waffelblatts ist. So ist sichergestellt, dass stets vier Rollen mit dem zu transportierenden Waffelblatt in Kontakt sind.

Höchst bevorzugt ist vorgesehen, dass die Rollen des unteren Förderriemens und die Rollen des oberen Förderriemens in Förderrichtung gesehen alternierend angeordnet sind.

Schließlich wird eine Waffelbackanlage mit der zuvor dargestellten Förderanlage vorgeschlagen.

Speziell ist die erfindungsgemäß ausgestaltete Förderanlage für kreisrund ausgestaltete Waffelblätter vorgesehen, die zu gerollten Eistüten weiterverarbeitet werden sollen. Grundsätzlich eignet sich die Förderanlage aber auch für andere Formen von Waffelblättern, bei denen das Elmschlagen eines Randabschnitts auf einen in der Waffelblattebene verbleibenden Waffelblattabschnitt notwendig ist.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den beigefügten Zeichnungen dargestellten, besonders bevorzugt ausgestalteten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf ein besonders bevorzugt ausgestaltetes Ausführungsbeispiel einer Förderanlage nach der Erfindung;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Förderanlage aus Fig. 1 von oben;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Förderanlage aus Fig. 1 von unten; und

Fig. 4 eine besonders bevorzugt ausgestaltete Schikane nach der Erfindung in einer Frontal ansicht von Seiten des Einlasses (a), eine Seitenansicht von Seiten der Förderstrecke der Förderanlage (b), eine Rückansicht von Seiten des Auslasses (c), eine Draufsicht (d), eine perspektivische Ansicht von Seiten des Auslasses (e) und eine perspektivische Ansicht von Seiten des Einlasses (f).

Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein besonders bevorzugt ausgestaltetes Ausführungsbeispiel einer Förderanlage nach der Erfindung. Insbesondere zeigt Fig. 1 eine Förderanlage 10 mit einer eine Förderstrecke ausbildenden Fördereinrichtung 20 zum Fördern eines Waffelblatts 30. Die Fördereinrichtung 20 ist im gezeigten Beispiel als Riemenförderer ausgebildet, der eine Mehrzahl von parallel zueinander und übereinander angeordnete Förderriemen 22 aufweist, die oberhalb und innerhalb eines die Waffelblätter 30 lagernden Tisches 26 angeordnet sind Dabei sind die Förderriemen 22 auf oberhalb, unterhalb und innerhalb des Tisches angeordneten Rollen 24 geführt.

In der im gezeigten Beispiel aus Förderriemen 22, Rollen 24 und Tisch 26 gebildeten Förderstrecke ist eine in die Förderstrecke eingreifende Schikane 40 vorgesehen, die einen Einlass 42 zur Aufnahme eines (durch die gestrichelte Linie angedeuteten gedachten) Randabschnitts 32 des auf der rechten Seite dargestellten Waffelblatts 30 und Auslass 46 zur Ausgabe des bearbeiteten Waffelblatts 30' aufweist. Zwischen dem Einlass 42 und dem Auslass 46 ist eine den Randabschnitt 32 aus der Ebene des Waffelblatts 30 anhebende und oberhalb des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts 34 in Richtung dessen gegenüberliegenden Rands umschlagende Zwangsführung 44 vorgesehen, sodass das Waffelblatt 30 unbearbeitet vom Einlass 42 aufgenommen wird und der umgeschlagene Randabschnitt 32 des Waffelblatts 30 dem in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitt 34 aufgelegt den Auslass 46 verlässt.

In Fig. 1 ist deutlich zu erkennen, dass das unbearbeitete Waffelblatt 30 am Anfang der Förderstrecke vor dem Passieren der Schikane 40 eine insgesamt kreisrunde Fläche aufweist, wobei die Fläche des Waffelblatts 30' im Anschluss an die Passage die Form eines Kreises einnimmt, der um ein Kreissegment vermindert zu sein scheint. Tatsächlich erscheint das bearbeitete Waffelblatt 30' in Draufsicht wie abgeschnitten, weil der Randabschnitt 32 des Waffelblatts 30 durch die Schikane 40 umgeschlagen und dem in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitt 34 aufgelegt worden ist.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Förderanlage aus Fig. 1 von oben, wobei zu erkennen ist, dass der Riemenförderer 20 pro Spur zwei übereinander angeordnete, gegensinnig angetriebene Förderriemen 22 aufweist, deren Abstand zueinander geringer als die Schichtdicke des zu transportierenden Waffelblatts 30, 30' ist. Durch diese Ausgestaltung können die Waffeln 30, 30' schonend transportiert werden. Die Förderriemen 22 werden dabei von einem gemeinsamen Antrieb 28 angetrieben.

Speziell ist vorgesehen, dass die die Förderriemen 22 des Riemenförderers 20 führenden Rollen 24 einen horizontalen Abstand zueinander haben, der geringer als der Durchmesser des zu transportierenden Waffelblatts 30, 30' ist. Insbesondere sind jeweils zwei quer zur Förderrichtung angeordnete erste Rollen 24 und jeweils zwei quer zur Förderrichtung angeordnete zweite Rollen 24 vorgesehen, die in Förderrichtung gesehen aufeinander folgend angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten Rollen 24 auf einer gedachten Fläche angeordnet sind, die kleiner als die Fläche des zu transportierenden Waffelblatts 30, 30' ist. Durch diese Ausgestaltung ist ein besonders schonender Transport des Waffelblatts 30, 30' möglich.

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Förderanlage 10 von unten, wobei die durch den Tisch greifenden Rollen 24 zu erkennen sind, die den Förderriemen 22 auf der Oberseite des Tisches 26 führen.

Schließlich zeigt Fig. 4 eine besonders bevorzugt ausgestaltete Schikane nach der Erfindung in einer Frontalansicht von Seiten des Einlasses (a), eine Seitenansicht von Seiten der Förderstrecke der Förderanlage (b), eine Rückansicht von Seiten des Auslasses (c), eine Draufsicht (d), eine perspektivische Ansicht von Seiten des Auslasses (e) und eine perspektivische Ansicht von Seiten des Einlasses (f).

Die Schikane 40 weist einen Einlass 42 zur Aufnahme des Randabschnitts 32 des Waffelblatts 30, eine den Randabschnitt 32 aus der Ebene des Waffelblatts 30 anhebende und oberhalb des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts 34 in Richtung dessen gegenüberliegenden Rands umschlagende Zwangsführung 44 und einen den umgeschlagenen Randabschnitt 32 des Waffelblatts 30 dem in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitt 34 auflegenden Auslass 46 auf. Insbesondere ist die zwischen Einlass 42 und Auslass 46 angeordnete Zwangsführung 44 als eine sich seitlich in die Förderstrecke eingreifende, sich in vertikaler Richtung um 180° windende Kurvenbahn ausgebildet. Damit es beim Umschlagen des Randabschnitts 32 nicht zu einem vorzeitigen Kontakt des Randabschnitts 32 mit dem in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitt 34 kommt, weist die Schikane 40 eine sich vom gegenüberliegenden Rand des in der Ebene verbleibenden Waffelblattabschnitts 32 in die Zwangsführung 44 erstreckende, oberhalb der Förderstrecke zu dieser beabstandet angeordnete Auflage 48 zur Lagerung des umgeschlagenen Randabschnitts 32 des Waffelblatts 30 innerhalb der Schikane 40 auf.

Der Auslass 46 der Schikane 40 ist schließlich mit einer oberhalb der Förderstrecke angeordneten Wandung ausgebildet, deren Abstand zum Tisch 26 der Förderstrecke geringer als die doppelte Schichtdicke des zu transportierenden Waffelblatts 30 ist. Durch diese Ausgestaltung werden die von der Fördereinrichtung 20 geförderten Teilbereiche des Waffelblatts 30 unter leichtem Druck zusammengeführt, sodass der umgeschlagene Randabschnitt 32 auf dem in der Ebene des Waffelblatts 30 verbleibenden Waffelblattabschnitt 34 dauerhaft anliegt.