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Title:
JET REGULATOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/219269
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a jet regulator (1) for use in a fitting outlet (2), comprising a housing (3) that partially delimits a flow path (4) of a fluid, wherein: a splitter structure (5), and downstream thereof an outlet structure (6), is positioned inside the housing; the housing (3) has a lateral opening to a gap (7) between the splitter structure (5) and the outlet structure (6); at least one flow obstacle (8) is laterally removably positioned in the gap (7); and the flow obstacle (8) is supported in a region which is defined by the flow path (4) and through which a flow flows.

Inventors:
STÄDTLER GEORG (DE)
BAMMERLIN WERNER (DE)
Application Number:
PCT/EP2021/053413
Publication Date:
November 04, 2021
Filing Date:
February 12, 2021
Export Citation:
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Assignee:
NEOPERL GMBH (DE)
International Classes:
E03C1/08
Attorney, Agent or Firm:
MERTZLUFFT-PAUFLER, Cornelius et al. (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Strahlregler (1), insbesondere zum Einsatz in einen Armaturenauslauf (2), umfassend ein Gehäuse (3), das wenigstens teilweise einen Strömungsweg (4) eines Fluids begrenzt, wobei innerhalb des Strömungsweges (4) eine Zerteilerstruktur (5) angeordnet ist, zu der im Strömungsweg (4) nachgelagert eine AuslaufStruktur (6) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenraum (7) zwischen der Zerteilerstruktur (5) und der AuslaufStruktur (6) seitlich geöffnet ausgebildet ist, dass wenigstens ein Strömungshindernis (8) in dem Zwischenraum (7) seitlich eingesetzt ist, insbesondere seitlich herausnehmbar angeordnet ist, und dass das Strömungshindernis (8) in einem durch den Strömungsweg (4) definierten durchströmten Bereich abgestützt ist.

2. Strahlregler (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Auflagepunkt (9), vorzugsweise alle Auflagepunkte (9), des Strömungshindernisses (8) beabstandet zu einer Begrenzung (10) des Strömungswegs (4) angeordnet ist/sind.

3. Strahlregler (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Strömungshindernis (8) zumindest an seinem Randbereich (11) unfixiert ist, vorzugsweise, dass das wenigstens eine Strömungshindernis (8) formschlüssig in Gebrauchsstellung des Strahlreglers (1) im Zwischenraum (7) zwischen der Zerteilerstruktur (5) und der

AuslaufStruktur (6) angeordnet ist.

4. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Strömungshindernis (8) über mehrere innerhalb des Strömungsweges (4) liegender Auflagepunkte (9) an der AuslaufStruktur (6) gehalten ist, insbesondere dass das wenigstens eine Strömungshindernis (8) ausschließlich durch die Auflagepunkte (9) gehalten ist.

5. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Strömungshindernis (8) einen Querschnitt des Strömungsweges (4) teilweise oder vollständig ausfüllt.

6. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Strömungshindernis (8) als wenigstens ein Sieb (12) ausgebildet ist, vorzugsweise als ein aus einem Geflecht ausgebildetes Sieb (12) ausgebildet ist, insbesondere aus eine Metall-Geflecht.

7. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler (1), insbesondere das Gehäuse (3) des Strahlreglers (1) einen unrunden Querschnitt aufweist.

8. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerteilerstruktur (5) mehrere quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung (19) des Fluids ausgerichtete Zerteilerelemente (13) aufweist, wobei die Zerteilerelemente (13) in wenigstens einer Reihe nebeneinander angeordnet und/oder nach einer Seite offen ausgebildet sind.

9. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die AuslaufStruktur (6) mehrere Gleichrichtungselemente (14), insbesondere in Form von Lamellen (15), aufweist, welche vorzugsweise in wenigstens einer Reihe quer zur Strömungsrichtung (19) des Fluids ausgebildet sind, wobei das wenigstens eine Strömungshindernis (8) auf den Oberseiten der Gleichrichtungselemente (14) aufliegt, durch welche Auflagepunkte (9) gebildet sind.

10. Strahlregler (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler

(1) als Rechteckstrahlregler ausgebildet ist.

11. Verfahren zur Herstellung eines Strahlreglers (1), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (3) mit zumindest einer wenigstens teilweise offenen Seite ausgebildet, insbesondere durch ein Spritzgussverfahren, ausgebildet wird, über welche ein Zugang (16) zu einem Zwischenraum (7) zwischen einer Zerteilerstruktur (5) und einer AuslaufStruktur (6) besteht, dass in den Zwischenraum (7) über den Zugang (16) wenigstens ein Strömungshindernis (8) seitlich eingesetzt wird, insbesondere seitlich herausnehmbar angeordnet wird, insbesondere unfixiert eingelegt wird, wobei das Strömungshindernis (8) in einem durch den Strömungsweg (4) definierten durchströmten Bereich abgestützt ist.

Description:
Strahl regier

Die Erfindung betrifft einen Strahlregler, insbesondere zum Einsatz in einen Armaturenauslauf, umfassend ein Gehäuse, das wenigstens teilweise einen Strömungsweg eines Fluids begrenzt, wobei innerhalb des Strömungsweges eine Zerteilerstruktur angeordnet ist, zu der im Strömungsweg nachgelagert eine AuslaufStruktur ausgebildet ist.

Es besteht die Aufgabe, die Gebrauchseigenschaften von Strahlreglern eingangs genannter Art zu verbessern.

Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Strahlregler mit den Merkmalen nach Anspruch 1 bereitgestellt.

Insbesondere wird erfindungsgemäß zur Lösung der Aufgabe ein Strahlregler eingangs genannter Art vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Zwischenraum zwischen der Zerteilerstruktur und der AuslaufStruktur seitlich geöffnet ausgebildet ist, dass wenigstens ein Strömungshindernis in dem Zwischenraum seitlich eingesetzt ist, insbesondere seitlich herausnehmbar angeordnet ist, und dass das Strömungshindernis in einem durch den Strömungsweg definierten durchströmten Bereich abgestützt ist. Somit ist eine mehrfache Abstützung des wenigstens einen Strömungshindernisses möglich, so dass am Strömungshindernis angreifende Kräfte besser aufgenommen werden können. Zudem können die Herstellungskosten für derart mehrteilige Strahlregler deutlich reduziert werden.

Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben, die allein oder in Kombination mit den Merkmalen anderer Ausgestaltungen optional zusammen mit den Merkmalen nach Anspruch 1 kombiniert werden können. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann es vorgesehen sein, dass wenigstens ein Auflagepunkt, vorzugsweise alle Auflagepunkte, des Strömungshindernisses beabstandet zu einer Begrenzung des Strömungswegs angeordnet ist/sind. Somit kann verhindert werden, dass am Strömungshindernis angreifende Kräfte an der Begrenzung des Strömungsweges, wie beispielsweise an einer den Strömungsweg begrenzenden Gehäusewandung, wirken.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung kann es vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Strömungshindernis zumindest an seinem Randbereich unfixert ist. Vorzugsweise kann das wenigstens eine Strömungshindernis formschlüssig in Gebrauchsstellung des Strahlreglers im Zwischenraum zwischen der Zerteilerstruktur und der AuslaufStruktur angeordnet sein. Somit kann das wenigstens eine Strömungshindernis auch während des Betriebes des Strahlreglers in einer vorgesehenen Position gehalten werden.

Um eine möglichst gute Kräfteverteilung zu erreichen, kann es gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Strömungshindernis über mehrere innerhalb des Strömungsweges liegende Auflagepunkte der AuslaufStruktur gehalten ist. Insbesondere kann das wenigstens eine Strömungshindernis ausschließlich durch die Auflagepunkte gehalten sein.

Um eine besonders gute Funktionalität des wenigstens einen Strömungshindernisses erreichen zu können, kann es gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Strömungshindernis einen Querschnitt des Strömungsweges teilweise oder vollständig ausfüllt.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung kann es vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Strömungshindernis als wenigstens ein Sieb ausgebildet ist. Vorzugsweise kann das wenigstens eine Strömungshindernis als ein aus einem Geflecht, insbesondere aus eine Metall-Geflecht, ausgebildetes Sieb ausgebildet sein.

Um eine optimale Strahlregelung bei unrunden

Armaturenauslässen erreichen zu können, kann es gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Strahlregler, insbesondere das Gehäuse des Strahlreglers, einen unrunden Querschnitt aufweist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann es vorgesehen sein, dass die Zerteilerstruktur mehrere, quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung des Fluids ausgerichtete Zerteilerelemente aufweist, wobei die Zerteilerelemente in wenigstens einer Reihe nebeneinander angeordnet sind. Die Zerteilerelemente können hierbei an einer Seite offen ausgebildet sein. Dies begünstigt ein seitliches Einschieben des Strömungshindernisses.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung kann es vorgesehen sein, dass die AuslaufStruktur mehrere Gleichrichtungselemente, insbesondere in Form von Lamellen, aufweist, welche vorzugsweise in wenigstens einer Reihe quer zur Strömungsrichtung des Fluids ausgebildet sind, wobei das wenigstens eine Strömungshindernis auf den Oberseiten der Gleichrichtungselemente aufliegt, durch welche Auflagepunkte gebildet sind. Die Gleichrichtungselemente können hierbei an einer Seite offen ausgebildet sein. Dies begünstigt ein seitliches Einschieben des Strömungshindernisses.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann der Strahlregler als Rechteckstrahlregler ausgebildet sein. Insbesondere eignet sich ein solcher Strahlregler für den Betrieb in unrunden, insbesondere rechteckigen, Auslaufarmaturen. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung eines Strahlreglers, insbesondere wie er hierin beschrieben und/oder beansprucht ist, wobei ein Gehäuse mit zumindest einer wenigstens teilweise offenen Seite ausgebildet wird, insbesondere durch ein Spritzgussverfahren ausgebildet wird, über welche ein Zugang zu einem Zwischenrum zwischen einer Zerteilerstruktur und einer AuslaufStruktur besteht, wobei in den Zwischenraum über den Zugang wenigstens ein Strömungshindernis seitlich eingesetzt wird, insbesondere seitlich herausnehmbar angeordnet wird. Insbesondere kann das wenigstens eine Strömungshindernis unfixiert eingelegt werden, wobei das Strömungshindernis in einem durch den Strömungsweg definierten durchströmten Bereich abgestützt ist.

Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben, ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele ergeben sich durch die Kombination der Merkmale einzelner oder mehrerer Ansprüche untereinander und/oder mit einzelnen oder mehreren Merkmalen der Ausführungsbeispiele .

Es zeigt:

Fig. 1 eine mögliche Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen

Strahlreglers, in welchen über einen Zugang in einer Gehäusewandung ein Strömungshindernis zwischen einer Zerteilerstruktur und einer AuslaufStruktur eingesetzt und im Zwischenraum über mehrere Auflagepunkte gelagert wird,

Fig. 2 die Ausgestaltung aus Fig. 1 kurz bevor das

Strömungshindernis vollständig eingesetzt ist,

Fig. 3-6 mehrere Ansichten der Ausgestaltung des Strahlreglers aus den Fig. 1 und 2, Fig. 7 eine seitliche Schnittansicht des in den Fig. 1-6 gezeigten Strahlreglers sowie eine Detailansicht des Zwischenraums zwischen der Zerteilerstruktur und der AuslaufStruktur, in welchen das Strömungshindernis eingesetzt ist,

Fig. 8 eine Draufsicht auf den Strahlregler aus den Fig. 1-7

Fig. 9 eine mögliche Anwendung des Strahlreglers aus den Fig.

1-8, wobei dieser in einen rechteckigen Armaturenauslauf einsetzbar ist,

Fig. 10-11 die Einbausituation der Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Strahlreglers aus den Fig. 1-

9.

In den Fig. 1-11 ist eine mögliche Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Strahlreglers gezeigt, der im Ganzen als 1 bezeichnet ist.

Der Strahlregler 1 ist dazu eingerichtet, um in einen

Armaturenauslauf 2 beispielsweise einer Sanitärarmatur eingesetzt zu werden. Durch den Strahlregler 1 ist es somit möglich, ein Auslaufstrahlbild des aus dem Armaturenauslauf 2 ausströmenden Wassers auszubilden.

Der Strahlregler 1 weist ein Gehäuse 3 auf. Das Gehäuse 3 begrenzt teilweise einen Strömungsweg 4 eines durch den Strahlregler 1 strömenden Fluids.

Innerhalb des Gehäuses 3 ist eine Zerteilerstruktur 5 und eine der Zerteilerstruktur 5 in Strömungsrichtung 19 nachgelagerte AuslaufStruktur 6 ausgebildet. Zwischen der Zerteilerstruktur 5 und der AuslaufStruktur 6 ist ein freier Zwischenraum 7. Das Gehäuse 3 weist zumindest an der Stelle des Zwischenraums 7 eine Öffnung auf, durch welche ein Zugang 16 von außen geschaffen ist. Das Gehäuse 3 kann auch, wie bei der Ausführungsvariante aus den Fig. 1-5 und 9 zu sehen ist, über den kompletten Bereich der Zerteilerstruktur 5 und der AuslaufStruktur 6 seitlich geöffnet ausgestaltet sein. Somit bildet eine Innenseite einer Wandung des Armaturenauslaufs 2 im eingesetzten Zustand des Strahlreglers 1 in diesem Bereich die äußere Begrenzung 10 des Strömungsweges 4. Im Übrigen bildet das nach außen geschlossene Gehäuse 3 des Strahlreglers 1 die Begrenzung 10 des Strömungsweges 4.

In den Zwischenraum 7 ist mindestens ein Strömungshindernis 8 einsetzbar oder in Gebrauchsstellung vorzugsweise herausnehmbar eingesetzt. Über den Zugang 16 ist das mindestens eine Strömungshindernis 8 aus dem Gehäuse 3 somit vorzugsweise herausnehmbar, wenn der Strahlregler 1 außerhalb des Armaturenauslaufs 2 ist. Somit kann es leicht gereinigt werden. Innerhalb des Armaturenauslaufs 2 ist der Zugang 16 hingegen durch die Wandung des Armaturenauslaufs 2 verschlossen.

Das mindestens eine Strömungshindernis 8 ist quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung 19 und/oder des Strömungsweges 4 des Fluids angeordnet.

Das Strömungshindernis 8 ist innerhalb des Strömungsweges 4 abgestützt und gehalten. Die Abstützung erfolgt dabei über mehrere Auflagepunkte 9, die innerhalb des Strömungsweges 4 ausgebildet sind.

Die Auflagepunkte 9 sind beabstandet zur Begrenzung 10, insbesondere zur schmalseitigen Begrenzung 10, des Strömungsweges 4 ausgebildet. Das mindestens eine Strömungshindernis 8 ist daher im eingesetzten Zustand zumindest an seinem Randbereich 11 unfixiert, also vorzugsweise lediglich in seiner Position durch Schwerkraft und/oder Druckbeaufschlagung und/oder Formschluss gehalten. Das mindestens eine Strömungshindernis 8 kann somit formschlüssig in Gebrauchsstellung des Strahlreglers 1 im Zwischenraum 7 angeordnet sein.

Das Strömungshindernis 8 ist über mehrere über den Querschnitt des Strömungsweg 4 verteilt und/oder in einer Ebene angeordnete Auflagepunkte 9 gehalten. Durch die Auflagepunkte 9 ist somit auch eine Ausrichtung des mindestens einen Strömungshindernisses 8 innerhalb des Gehäuses 3 definiert.

Bei dem Strahlregler 1 gemäß der Fig. 1-11 füllt das mindestens eine Strömungshindernis 8 einen Querschnitt des Strömungswegs 4 vollständig aus. Das Strömungshindernis 8 kontaktiert somit die Begrenzung 10 des Strömungsweges 4 zumindest teilweise, insbesondere ohne im Bereich der Begrenzung 10 fixiert zu sein.

Das mindestens eine Strömungshindernis 8 kann zum Beispiel zumindest teilweise als ein Sieb 12 ausgebildet sein. Bei den in den Fig. 1 und 2 gut zu erkennenden Strömungshindernis 8 ist dieses als ein aus einem Geflecht, insbesondere aus einem Metall- Geflecht, ausgebildetes Sieb 12 ausgestaltet.

Die Fig. 1-11 zeigen eine Ausführungsvariante eines Strahlreglers 1 mit einem unrunden, rechteckigen Querschnitt, der in eine dazu passende Strahlregleraufnahme eines Armaturenauslaufs 2 einsetzbar ist, wie in den Fig. 9-11 gezeigt ist.

Die zuvor genannte Zerteilerstruktur 5 umfasst mehrere, von einer Innenseite einer Seitenwand des Gehäuses 3 abstehende Zerteilerelemente 13. Die Zerteilerelemente 13 sind daher quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung 19 des Fluids ausgerichtet. Bei den in den Fig. 1-11 gezeigten Ausführungsformen des Strahlreglers 1 umfasst die Zerteilerstruktur 5 zwei, in unterschiedlichen Ebenen nacheinander angeordnete Reihen von Zerteilerelementen 13, wobei die Zerteilerelemente 13 der beiden Reihen versetzt zueinander angeordnet sind. Die Zerteilerelemenete 13 sind hierbei an einer Seite offen ausgebildet.

Die zuvor genannte AuslaufStruktur 6 umfasst mehrere, von einer Seitenwand des Gehäuses 3 abstehende Gleichrichtungselemente 14. Die Gleichrichtungselemente 14 sind daher quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung 19 des Fluids ausgerichtet. Wie in den Fig. 1-6, 7 und 9 zu sehen ist, können die Gleichrichtungselemente 14 als Lamellen 15 ausgebildet sein. Die Gleichrichterelemente 14 sind vorzugsweise in wenigstens einer Reihe quer zur Strömungsrichtung 19 des Fluids, insbesondere in einer Ebene liegend, ausgebildet. Das wenigstens eine Strömungshindernis 8 liegt somit auf den Oberseiten der Gleichrichtungselemente 14 auf, so dass durch die Oberseiten die zuvor genannten Auflagepunkte 9 ausgebildet sind. Die Gleichrichterelemente 14 sind hierbei an einer Seite, nämlich zum Einschieben des Strömungshinderisses 8, offen ausgebildet.

In Fig. 6 ist ein an einer Außenseite des Gehäuses 3 ausgebildeter Rastmechanismus 17 gezeigt. Der Rastmechanismus 17 weist mindestens zwei, insbesondere an voneinander abgewandten Seiten des Gehäuses 3 ausgebildete Rastelemente 18 auf, die eine Vorspannung aufweisen. Beim Einführen in eine Strahlregleraufnahme werden die Rastelemente 18 über eine Kontaktierung ihrer Schräge an einer Wandung des Armaturenauslaufs 2 nach innen verdrängt, bis sie in zumindest einem passenden Gegenrastelement des Armaturenauslaufs 2 einrasten. Durch ein passendes Werkzeug kann der Strahlregler 1 aus der Verrastung am Armaturenauslauf 2 gelöst und entnommen werden.

Die Erfindung betrifft also insbesondere einen Strahlregler 1 zum Einsatz in einen Armaturenauslauf 2, umfassend ein Gehäuse 3, das teilweise einen Strömungsweg 4 eines Fluids begrenzt, wobei innerhalb des Gehäuses 3 eine Zerteilerstruktur 5 und nachgelagert eine AuslaufStruktur 6 angeordnet ist, wobei das Gehäuse 3 eine seitliche Öffnung zu einem Zwischenraum 7 zwischen der Zerteilerstruktur 5 und der AuslaufStruktur 6 aufweist, wobei wenigstens ein Strömungshindernis 8 in dem Zwischenraum 7 seitlich herausnehmbar angeordnet ist, und wobei das Strömungshindernis 8 in einem durch den Strömungsweg 4 definierten durchströmten Bereich abgestützt ist.

Bezugszeichenliste

1 Strahlregler

2 Armaturenauslauf 3 Gehäuse

4 Strömungsweg

5 ZerteilerStruktur

6 AuslaufStruktur 7 Zwischenraum 8 Strömungshindernis

9 Auflagepunkt

10 Begrenzung des Strömungswegs 11 Randbereich 12 Sieb 13 Zerteilerelement

14 Gleichrichtungselement

15 Lamelle

16 Zugang 17 Rastmechanismus 18 Rastelement 19 Strömungsrichtung