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Title:
LIGHT SHADE, PROCESS FOR PRODUCING IT AND DEVICE FOR OPERATING IT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/012756
Kind Code:
A1
Abstract:
The light shade comprises two flat structures (1) arranged one behind the other, each of which consists of adjacent webs (B) with areas (2; 3) of varying translucence joined together by intermediate strips (Z), also of optional translucence. The webs (1) consist preferably of a fabric produced on a loom with programmed data for the size and translucence of the individual regions.

Inventors:
GERAUD OTTO A (CH)
Application Number:
PCT/CH1993/000086
Publication Date:
June 09, 1994
Filing Date:
March 29, 1993
Export Citation:
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Assignee:
GERALUX GMBH (CH)
GERAUD OTTO ALEX (CH)
International Classes:
A47H23/06; E06B9/24; E06B9/40; (IPC1-7): E06B9/40; A47H23/06; E06B9/24
Foreign References:
US2384377A1945-09-04
DE2358328A11975-06-05
FR1354192A1964-06-10
DE1811271A11969-07-10
DE3309613A11984-09-27
DE3536189A11987-04-16
DE3246075A11984-06-14
DE8525625U11985-10-24
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Claims:
Patentansprüche
1. Lichtschutzabdeckung für Fensterflächen, bestehend aus zwei hintereinander angeordneten, durch Auf bzw. Abrollen vertikal verstellbaren Flächengebilden mit Zonen unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit aus flexiblem Mate¬ rial, insbesondere aus textilen Gewirken oder Geweben, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächengebilde aus einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter Bahnen bestehen, welche jeweils über einen Zwischensteg miteinander verbunden sind, wobei die Zwischenstege über ihre ganze Länge eine praktisch gleichbleibende Lichtdurchlässigkeit aufweisen, während die eigentlichen Bahnen jeweils abwechselnd Bereiche mit hoher bzw. geringer Lichtdurchlässigkeit aufweisen, wobei die Länge der Bereiche mit hoher Lichtdurchl ssigkeit kleiner ist als die Länge der Bereiche mit geringer Licht durchl ssi gkeit .
2. Lichtschutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche der Bahnen mit hoher Lichtdurchlässigkeit von freien Aussparungen gebildet sind.
3. Lichtschutzabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche mit verschiedenen Lichtdurchl ssigkeiten jeweils gleiche Grosse aufweisen und über die Breite des Flächengebildes Bereiche gleicher Lichtdurchlässigkeit jeweils auf derselben Höhe angeordnet sind.
4. Lichtschutzabdeckung nach einem der Ansprüche 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden hintereinander angeordneten Flächengeb lde an den unteren Enden miteinander verbunden sind und ein zusammenhängendes, jeweils am unteren Ende um 360° umgelenktes Flächengebilde bilden.
5. Lichtschutzabdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde ein textiles Gewirk ist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Lichtschutzab¬ deckung nach einem der Ansprüche 15 auf einer Wirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Maschine die Breite, Höhe und Lichtdurchlässigkeit der verschiedenen Bahnenbe¬ reiche und die Breite und Lichtdurchlässigkeit der Zwischen¬ stege für ein herzustellendes Fl chengebilde vorwählbar bzw. voreinstellbar sind.
7. Auf bzw. Abrol 1 Vorrichtung für die Betätigung einer Lichtschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 15, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes obere Ende der beiden Fl chengebilde eine eigene Aufrollwalze vorgesehen ist, wobei diese Walzen nebeneinander angeordnet sind und dass Antriebsmittel für die Walzen vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Antriebsmittel mindestens einen Motor oder mindestens einen Handkurbeltrieb umfassen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Walze eigene unabhängige Antriebsmittel vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Walzen gemeinsame Antriebs¬ mittel vorgesehen sind, welche über Getriebe und/oder Kupplungsmittel wahlweise mit der einen und/oder anderen Walze kuppelbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 710, ge¬ kennzeichnet durch zwei im Abstand nebeneinander angeord¬ nete Aufwickelrohre (14,15) für flächige Lichtschutzvor¬ richtungen, welche an ihren Enden drehbar gelagert sind, wobei eines der Rohre (14) am einen Ende mit einem Antrieb (A) gekuppelt ist, während die davon abgewandten Rohrenden jeweils in einem Zahnrad (17 bzw. 18) frei drehbar gela¬ gert sind, wobei diese Zahnräder miteinander in Eingriff stehen und auf einem vorbestimmten Radius jeweils einen seitlich abstehenden Mitnehmer (21, 22) aufweisen, welch letztere ihrerseits mit an den Enden der Rohre (14,15) vorgesehenen Anschlägen (21 ' bzw, 22' ) nach einer Drehung der Rohre um höchstens 360° in Eingriff gelangen, derart dass durch Drehung des ersten Rohres (14) die Zahnräder (17,18) in gegensinnige Drehung versetzt werden und nach einer Drehung des Zahnrades (18) um höchstens 360° auch das zweite Rohr (15) in Drehung versetzt wird, wobei während der Drehung nur des einen Rohres der Lichtschutz abdeckungsgrad eingestellt wird und beim Drehen beider Rohre ein Auf bzw. Abrollen um eine beliebige Strecke der beiden Bahnen der Lichtschutzabdeckung erfolgt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die beiden Zahnräder (17,18) durch Feder¬ kraft gegen das Lagergehäuse gedrückt und damit gebremst sind.
Description:
Lichtschutzabdeckung, Verfahren zu deren Herstellung und Vorrichtung zur Betätigung der Lichtschutzabdeckung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lichtschutz¬ abdeckung für Fensterflächen, ein Verfahren zu deren Herstel¬ lung und eine Auf- bzw. Abrol 1Vorrichtung zu deren Betäti¬ gung.

Es sind Lichtschutzabdeckungen für Fensterfl chen bekannt, bestehend aus zwei hintereinander angeordneten, durch Auf- bzw. Abrollen vertikal verstellbaren Flächen¬ gebilden mit Zonen unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit aus flexiblem Material, insbesondere aus textilen Gewirken oder Geweben. Solche Abdeckungen bestehen in der Regel aus Folien mit über die ganze Breite verlaufenden balken¬ artigen Zonen verschiedener Lichtdurchlässigkeit, wobei sich insbesondere die Zonen mit geringer Lichtdurchlässigkeit regelmässig über die ganze Breite des Flächengebildes erstrecken, damit bereits mit einer geringen vertikalen Verstellung eine totale Lichtabdeckung erreicht werden kann.

Solche Konstruktionen mögen in der Praxis nicht zu befriedigen, da der Bereich an Einstellmögl ichkeiten stark beschränkt ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesem Nachteil abzuhelfen.

Dies wird bei einer Lichtschutzabdeckung der oben¬ erwähnten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Flächengebilde aus einer Mehrzahl nebeneinander angeord¬ neter Bahnen bestehen, welche jeweils über einen Zwischensteg miteinander verbunden sind, wobei die Zwischenstege über ihre ganze Länge eine praktisch gleichbleibende Lichtdurch¬ lässigkeit aufweisen, während die eigentlichen Bahnen jeweils abwechselnd Bereiche mit hoher bzw. geringer Licht¬ durchlässigkeit aufweisen, wobei die Länge der Bereiche mit hoher Lichtdurchlässigkeit kleiner ist als die Länge der Bereiche mit geringer Lichtdurchlässigkeit.

Dank dieser besonderen Konstruktion ist es möglich, durch passende bzw. auftragsbezogene Auswahl bzw. Dimen¬ sionierung der Bereiche verschiedener Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Bahnen und der Zwischenstege eine optimierte Lösung zu finden.

Vorzugsweise ist die Abdeckung so ausgestaltet, dass die Bereiche mit verschiedenen Lichtdurchlässigkeiten jeweils gleiche Grosse aufweisen und über die Breite des Fl chengebildes Bereiche gleicher Lichtdurchlässigkeit jeweils auf derselben Höhe angeordnet sind.

Besonders einfach ist die Herstellung der Abdeckung, wenn diese aus einem textilen Gewirk besteht.

Die Herstellung der Lichtschutzabdeckung erfolgt vorzugsweise erfindungsgemäss auf einer Wirkmaschine, wobei auf der Maschine die Breite, Höhe und Lichtdurchlässigkeit der verschiedenen Bahnenbereiche und die Breite und Licht¬ durchlässigkeit der Zwischenstege für ein herzustellendes Flächengebilde vorwählbar bzw. voreinstellbar sind.

Zur Betätigung der erfindungsgemässen Lichtschutzab¬ deckung wird erfi ndungsgemäss eine Auf- bzw. Abrol 1 Vorrich¬ tung vorgeschlagen, welche sich dadurch auszeichnet, dass

für jedes obere Ende der beiden Flächengebilde eine eigene Aufrollwalze vorgesehen ist, wobei diese Walzen nebeneinander angeordnet sind und dass Antriebsmittel für die Walzen vorgesehen sind.

Die Antriebsmittel umfassen mindestens einen Motor oder gegebenenfalls mindestens einen manuell zu betätigenden Kurbeltrieb, wobei für jede Walze eigene unabhängige Antriebs¬ mittel vorgesehen sein können.

Eine besonders einfache Konstruktion kann darin bestehen, dass für beide Walzen gemeinsame Antriebsmittel vorgesehen sind, welche über Getriebe- und/oder Kupplungs¬ mittel wahlweise mit der einen und/oder anderen Walze kuppelbar sind.

Dank der zwei separaten Walzen wird weniger Einbau¬ höhe erforderlich (in der Breite ist genügend Platz vorhan¬ den), was in der Praxis ausschlaggebend sein kann. Zudem lassen sich wesentlich mehr Varianten an Lichtabschirmungen erreichen als mit konventionellen Systemen mit nur einer einzigen Walze (insbesondere bei zwei unabhängigen Flächen¬ gebilden).

Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch etwas näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 die Ansicht, rein schematisch, eines erfin- dungsgemässen Fl chengebildes;

Fig. 2 und 3 montierte Lichtschutzabdeckungen, mit zusammengehängten bzw. freien Fl chengebilden, und deren Antriebsmittel (rein schematisch);

Fig. 4-7 verschiedene Varianten der Antriebsmittel für die Auf- bzw. Abrollwalzen, rein schematisch, und

Fig. 8 und. 9 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Auf- bzw. Abroll Vorrichtung.

Fig. 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines zur Bildung einer Lichtschutzabdeckung geeigneten Flächen¬ gebildes 1. Dieses besteht aus einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter Bahnen B,, B 2 , B, etc., welche über Zwischen¬ stege Z,,Z 2 etc. untereinander verbunden sind.

Jede Bahn B weist abwechslungsweise Bereiche 2 bzw. 3 mit unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit auf, wobei die Bereiche 2 eine geringe und die Bereiche 3 eine hohe Lichtdurchl ssigkeit aufweisen. Die Bereiche 3 mit hoher Lichtdurchlässigkeit können ganz einfach aus freien Durchbrechungen bestehen.

Die die Bahnen B untereinander verbindenden Zwischen¬ stege weisen ebenfalls eine vorbestimmte bzw. auswählbare Lichtdurchlässigkeit auf.

Weiter wählbar sind die Breiten b bzw. b' der Bahnen B bzw. der Zwischenstege Z und die Längen 1 bzw. 1 ' der Bereiche 2 bzw. 3 mit verschiedener, wählbarer Lichtdurch¬ lässigkeit, wobei 1 immer grösser als 1 ' sein muss, damit eine vollständige Abdeckung mittels der Bereiche niedriger Lichtdurchlässigkeit dank der beiden hintereinander angeord¬ neten Fl chengebilde möglich ist.

Fig. 2 und 3 zeigen, wie durch relatives Verschieben (vertikal) der beiden Flächengebilde 4,5 verschiedene Abdeckungsgrade erzielt werden können. Selbstverständlich kann durch Anheben beider Flächengebilde zusätzlich der unten liegende Abschnitt mehr oder weniger völlig freigegeben werden (abdeckungsfrei). Es ist auch möglich, bei einmal eingestellter Abdeckung beide Flächengebilde gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit anzuheben bzw. abzusenken und dabei den Abdeckungsgrad im Bereich der eigentlichen Abdeckung unverändert zu lassen.

Die Flächengebilde selbst werden vorzugsweise als textile Gebilde auf einer Wirkmaschine hergestellt, wobei alle Abmessungen (b,b', !,! ' ) sowie die für die ver¬ schiedenen Bereiche (2,3,Z) gewünschten Lichtdurchlässig¬ keiten vorgewählt und als Programm zur Steuerung der Wirk¬ maschine eingegeben werden können.

Das Besondere an der Auf- bzw. Abrol 1Vorrichtung zur Betätigung der Lichtschutzabdeckung liegt darin, dass zwei Walzen 6,7 eingesetzt werden, welche individuell angetrieben werden können. Als Antrieb dient mindestens ein Motor M (dieser Motor M kann selbstverständlich durch einen manuell betätigbaren Kurbeltrieb ersetzt werden). Bei Verwendung nur eines Motors sind zwischen diesem und den beiden Walzen 6,7 geeignete Getriebe- und Kupplungs¬ einrichtungen 8,9 vorzusehen, damit auch mit nur einem Motor ein individueller (oder gleichzeitiger) Antrieb der Walzen 5,6 möglich ist.

Verschiedene Antriebsvarianten sind rein schematisch in den Fig. 4-7 dargestellt.

Einer der Vorteile der erfindungsgemässen Betätigungs- Vorrichtung liegt darin, dass durch den Einsatz von zwei separaten Walzen die erforderliche Einbauhöhe (und Platz¬ bedarf für die aufgerollte Lichtschutzabdeckung) wesentlich reduziert werden kann.

Weiter ist es dank des individuellen Antriebs der Walzen möglich, den gewünschten Abdeckungsgrad nach Wunsch einzustellen und danach mittels gleichzeitigen Antriebs beider Walzen die Schutzabdeckung mit der vorge¬ wählten Einstellung anzuheben, ohne dass danach eine erneute Einstellung erforderlich wird.

Selbstverständlich kann der Abstand d zwischen den beiden hintereinanderliegenden Flächengebilden 3,4 nach Belieben gewählt werden (mehr oder weniger nahe beieinander) .

Angestrebt wird ein möglichst einfacher Antrieb, um einer¬ seits das eine Flächengebilde relativ zum andern zu verstel¬ len (zwecks Einstellung der Lichtabdeckung) , wobei der Ver¬ stellweg maximal 1 + l 1 betragen soll (damit sind alle mögli¬ chen Abdeckstellungen einstellbar) , und um die beiden Flä¬ chengebilde auf beide Aufwickelrohre etwa gleichmässig ver¬ teilt, teilweise oder ganz auf- bzw. abzurollen.

In jeder auch teilweisen Auf- bzw. Abrollstellung soll wie¬ derum eine Einstellung der Lichtabdeckung möglich sein.

Beim Aufrollen sollten beide Aufwickelrohre etwa dieselbe Länge an Flächengebilde aufnehmen (möglichst gleichmässige Verteilung, damit der Platzbedarf für die Auf- bzw. Abroll- Vorrichtung minimal gehalten werden kann) .

Zur Lösung dieser komplexen Aufgabe wurde nun eine überra¬ schend einfache Konstruktion gefunden, welche nur den direk¬ ten Antrieb eines der beiden Aufwickelrohre erfordert. Diese Lösung ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt.

Die Vorrichtung arbeitet grundsätzlich unabhängig davon, ob die beiden Flächengebilde als separate oder miteinander ver¬ bundene Bahnen ausgebildet sind.

Wie Fig. 8 und 9 zeigen, weist die Auf- bzw. Abrollvorrich¬ tung zum Verstellen einer aus zwei flächigen Bahnen 10,11

(ausgebildet z.B. nach Fig. 1) mit Zonen unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit zwei jeweils in Endplatten 12,12' bzw. 13,13' gelagerte Aufwickelrohre 14,15 für die Flächengebilde 10 bzw. 11 auf. Unabhängig davon, ob die Flächengebilde 10,11 separate Bahnen bilden (gegebenenfalls mit Gewichten an ihren freien unteren Enden) oder aus einem Stück bestehen, soll jedes Rohr 14,15 etwa gleiche Längen der Flächengebilde auf¬ wickeln.

Lediglich das eine Aufwickelrohr 14 wird zum Verstellen der Lichtschutzabdeckung bzw. zu deren Auf- bzw. Abrollen von den Rohren 14,15 von aussen angetrieben (über Motor M oder eine Handkurbel mit kleinerem Getriebe 16). Die Rohre 14,15 sind ansonsten frei drehbar gelagert.

Am dem Antrieb gegenüberliegenden Ende sind die Rohre 14,15 indirekt in der Platte 12', 13' gelagert. Diese Lagerung erfolgt über zwei in der Regel gleiche Zahnräder 17,18, wel¬ che ineinandergreifen und ihrerseits in der Platte 12* , 13 ' gelagert sind (vorzugsweise mittels Federelementen 19,20 mit ihren Seitenflächen gegen die Platte angepresst, um dabei gebremst zu werden) .

Die Zahnräder 17,18 weisen jeweils einen seitlich abstehenden Nocken oder Stift 21 bzw. 22 auf, welche auf einem vorbe¬ stimmten Radius um die Zahnradachse drehen und dabei jeweils auf einen Mitnehmer 21' bzw. 22' an den Rohren 14,15 bzw. Endflanschen 14',15* dieser Rohre auflaufen (s. Fig. 9).

Wenn nun das Rohr 14 mittels seines Antriebes gedreht wird (0 - ca. 360°) , wird über diesen Winkel lediglich das Rohr 14 gedreht, nicht jedoch das zugehörige Zahnrad 17 und damit auch nicht das Zahnrad 18 und damit das zweite Rohr 15. Auf

diese Weise ist es möglich, nur die eine Bahn 10 gegenüber der Bahn 11 zu verstellen, was dem Einstellen der Licht- schutzabdeckung entspricht.

Der sinnvolle maximale Verstellwert beträgt dabei 1, 1' (s. Fig. 1) . Wenn dieser Verstellweg der Umlauflänge (ca. 360°) des Nockens oder Stiftes 21 bzw. 21' entspricht, brauchen keine weiteren Massnahmen getroffen zu werden. Nach Durchfüh¬ rung einer Rohrumdrehung wird automatisch das Zahnrad 17 mit- gedreht und damit auch das zweite Zahnrad 18 und das damit gekuppelte Rohr 15, was zum gleichzeitigen Auf- bzw. Abrollen der beiden Bahnen 10, 11 führt.

Sollte eine Umlauflänge von Mitnehmer 21 kleiner sein als 1 + 1' (im Minimum jedoch die Hälfte von 1 + 1'), kann die dop¬ pelte Länge durch eine entsprechende Anordnung zwischen Rohr 15 und Zahnrad 18 erhalten werden. In diesem Fall muss auch Rohr 15 frei drehend am Zahnrad 18 gelagert sein (damit Relativdrehung um da. 360° möglich ist) .

Es mag erforderlich sein, die Vorrichtung vorest kurz zu be¬ tätigen (max. zwei Rohrumdrehungen), um die optimale Aus- gangslage einzustellen (das erste Zahnrad 17 wird spätestens nach einer Rohrumdrehung in Drehung versetzt, während das dann ebenfalls drehende Zahnrad 18 das zugehörige Rohr 15 abermals nach spätestens einer Drehung des Zahnrades 18 mit- dreht) .

Dank der vorstehend beschriebenen Vorrichtung lässt sich bei einfachstem konstruktivem Aufwand (eine Antriebskurbel bzw. ein Antriebsmotor) jede gewünschte Lichtschutzabdeckung bei teilweise oder ganz auf- bzw. abgerollten Bahnen einstellen.

Die Zahnräder 17, 18 sind vorzugsweise gebremst, damit sich diese auch nicht um eine einzige Umdrehung selbst verstellen können (unter dem Gewicht der Bahnen) . Die Ein- bzw. Ver¬ stellungen Hessen sich allerdings auch ohne solche Bremsen durchführen, allerdings eine gewisse Geschicklichkeit der Betätigungsperson vorausgesetzt.

Die gezeigte Konstruktion hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Selbstverständlich könnte insbesondere der Antrieb zwischen den Rohren und den Zahnrädern auch anders (wohl aber komplizierter) erfolgen, z.B. über ein Zwischengetriebe mit in geeigneter Weise angeordneten Mitnehmern, welches erlauben würde, die Zahnräder 17,18 ausserhalb der Rohrachsen an¬ zuordnen) .




 
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