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Title:
MACHINE TOOL DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/043558
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a machine tool device with at least one motorized machining tool (12a-12e), with at least one, particularly capacitive, sensor unit (14a-14e), which is configured to detect at least one foreign body (16a, 18a) in at least one detection area (20a; 20b, 22a, 24a) around the machining tool (12a-12e), and with at least one closed-loop and/or open-loop control unit (26a-26e), which is configured to trigger at least one action depending on at least one signal from the sensor unit (14a-14e). According to the invention, the sensor unit (14a-14e) comprises at least one antenna (28a-28e, 30a-30e, 32a; 32b; 32e, 34a, 36a), which is configured to emit at least one electrical and/or magnetic field, which defines the at least one detection area (20a; 20b, 22a, 24a), and/or to detect the at least one foreign body (16a, 18a) depending on at least one change in at least one electrical and/or magnetic field.

Inventors:
WIKER JUERGEN (DE)
DENNIS DANIEL (DE)
ESENWEIN FLORIAN (DE)
RIGGENMANN SIMON (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/072770
Publication Date:
March 11, 2021
Filing Date:
August 13, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
F16P3/14; B27G19/00
Domestic Patent References:
WO2013046523A12013-04-04
Foreign References:
EP1826473A22007-08-29
EP3409425A12018-12-05
DE19716035A11998-10-22
US5436613A1995-07-25
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Claims:
Ansprüche

1. Werkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einem motorisch antreibba- ren Bearbeitungswerkzeug (12a-12e), mit zumindest einer, insbesondere kapazitiven, Sensoreinheit (14a-14e), die dazu eingerichtet ist, zumindest einen Fremdkörper (16a, 18a) in zumindest einem Detektionsbereich (20a; 20b, 22a, 24a) um das Bearbeitungswerkzeug (12a-12e) zu erfassen, und mit zumindest einer Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e), die dazu ein gerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Signal der Sensoreinheit (14a-14e) zumindest eine Aktion auszulösen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (14a-14e) zumindest eine Antenne (28a-28e, 30a- 30e, 32a; 32b; 32e, 34a, 36a) umfasst, die dazu eingerichtet ist, zumindest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld auszustrahlen, das den zu mindest einen Detektionsbereich (20a; 20b, 22a, 24a) definiert, und/oder den zumindest einen Fremdkörper (16a, 18a) in Abhängigkeit von zumin dest einer Änderung zumindest eines elektrischen und/oder magnetischen Felds zu erfassen.

2. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Betriebsparameter zumindest teilweise selbstständig zumindest einen Parameter anzupassen.

3. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter zumindest teilweise selbstständig die Sensoreinheit (14a-14e) zu kalibrieren, insbe sondere den zumindest einen Detektionsbereich (20a; 20b, 22a, 24a) an zupassen.

4. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Betriebsparameter als ein Bewe gungsparameter und/oder als ein Orientierungsparameter ausgebildet ist.

5. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Betriebsparameter als ein Bearbeitungsparameter ausgebildet ist.

6. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Betriebsparameter als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildet ist.

7. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch zumindest eine weitere Sensoreinheit (38a), die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Betriebsparameter zu erfassen.

8. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Sensoreinheit (38a) zumindest ein Sensorelement (40a) aufweist, das dazu eingerichtet ist, zumindest eine Leitfähigkeits kenngröße zumindest eines Bedieners (42a) zu erfassen.

9. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere drahtlose, Kommuni kationseinheit (44a), die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Be triebsparameter von zumindest einer externen Einheit (46a) zu empfangen.

10. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a- 26e) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Auswer tung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit (14a-14e) und des zumindest einen Betriebsparameters die zumindest eine Aktion auszulö sen.

11. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e) dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Ergebnissen von gemein samen Auswertungen des zumindest einen Signals der Sensoreinheit (14a- 14e) und des zumindest einen Betriebsparameters unterschiedliche Aktio nen auszulösen.

12. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (14a-14e) dazu eingerichtet ist, eine Mehrzahl von Detektionsbereichen (20a; 20b, 22a, 24a) unterschiedlicher Radien (48a, 50a, 52a) um das Bearbeitungswerk zeug (12a-12e) bereitzustellen.

13. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e) dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensorein heit (14a-14e) entsprechend Erfassungen des zumindest einen Fremdkör pers (16a, 18a) in unterschiedlichen Detektionsbereichen (20a; 20b, 22a, 24a) unterschiedliche Aktionen, insbesondere kaskadiert, auszulösen.

14. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e) dazu eingerichtet ist, unterschiedliche von der Sensoreinheit (14a-14e) erfasste Fremdkörper (16a, 18a) zu klassifizieren und in Abhän gigkeit von unterschiedlichen Klassifizierungen unterschiedliche Aktionen auszulösen.

15. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch zumindest eine mechanische Bremseinheit (54a-54e), die dazu vorgesehen ist, das Bearbeitungswerkzeug (12a-12e) abzubremsen, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit (26a-26e) dazu eingerichtet ist, zumindest einen elektrischen Strom einer Motorbremsung zu einer Ansteuerung der mechanischen Bremseinheit (54a-54e) zu nut- zen.

16. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch zumindest eine Schwenkeinheit (56b) zu einer schwenkbaren Lagerung des Bearbeitungswerkzeugs (12b), wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit (26b) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Schwenkwinkel (58b) des Bearbeitungswerkzeugs (12b) zumindest teilweise selbstständig den zumindest einen Parameter, insbesondere den zumindest einen Detektionsbereich (20b), anzupassen.

17. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch zumindest eine Blockiereinheit (60b) zu einer Blockierung der Schwenkeinheit (56b), wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit (26b) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit (14b) die Blockiereinheit (60b) zu einem Blockieren der Schwenkeinheit (56b) anzusteuern.

18. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch zumindest eine Schutzeinheit (62a), die die zumindest eine Antenne (28a, 30a) zumindest abschnittsweise umschließt und die dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Antenne (28a, 30a) vor Umwelteinflüssen zu schützen.

19. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch zumindest eine Abschirmungseinheit (64a; 64d; 64e), die die zumindest eine Antenne (28a; 28d; 28e, 30a; 30e) zu mindest abschnittsweise umschließt und die dazu vorgesehen ist, zumin dest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld der zumindest einen An tenne (28a; 28d; 28e, 30a; 30e), das den zumindest einen Detektionsbe reich (20a, 22a, 24a) definiert, entlang von zumindest einer Ausstrahlungs richtung (66a; 70a) abzuschirmen.

20. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (14a-14e) eine elektrische oder elektronische Abschirmschaltung (192b) umfasst, die dazu eingerichtet ist, zumindest ein von der Antenne (28b, 30b, 32b) ausge strahltes elektrisches und/oder magnetisches Feld entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung abzuschirmen.

21. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch zumindest eine Werkstückanlagefläche (68a), wobei die Sensoreinheit (14a) zumindest eine weitere Antenne (30a) um fasst, die zumindest eine antiparallel zu zumindest einer Ausstrahlungsrich tung (70a) der zumindest einen Antenne (28a) und quer, insbesondere senkrecht, zu der Werkstückanlagefläche (68a) verlaufende Ausstrahlungs richtung (72a) aufweist.

22. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Antenne (28a; 28c; 28e, 32a) einen nicht-linearen Verlauf aufweist und das Bearbei tungswerkzeug (12a; 12c; 12e) in zumindest einer Ebene (74a; 74c; 74) be trachtet entlang von zumindest zwei Seiten (76a; 76c; 76e, 78a; 78c, 80a; 80e, 82c) umschließt.

23. Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch zumindest eine Schutzhaube (84b) für das Bearbeitungswerkzeug (12b), wobei die Sensoreinheit (14b) zumindest ei ne weitere Antenne (30b) umfasst, die an zumindest einem, von einem Endpunkt (86b) der Schutzhaube (84b), an dem die zumindest eine Anten ne (28b) angeordnet ist, abgewandten weiteren Endpunkt (88b) der Schutzhaube (84b) angeordnet ist.

24. Verfahren zum Betrieb einer Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesonde re einer Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfah rensschritt mittels zumindest einer Antenne (28a-28e, 30a-30e, 32a; 32b; 32e, 34a, 36a) zumindest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld ausgestrahlt wird, von dem zumindest ein Detektionsbereich (20a; 20b,

22a, 24a) um zumindest ein Bearbeitungswerkzeug (12a-12e) der Werk zeugmaschinenvorrichtung definiert wird, und/oder dass mittels der zumin dest einen Antenne (28a-28e, 30a-30e, 32a; 32b; 32e, 34a, 36a) zumindest ein Fremdkörper (16a, 18a) in Abhängigkeit von zumindest einer Änderung zumindest eines elektrischen und/oder magnetischen Felds erfasst wird.

25. Werkzeugmaschine mit zumindest einer Werkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22.

26. System mit zumindest einer Werkzeugmaschine nach Anspruch 24 und mit zumindest einer Anzeigevorrichtung (94a), die dazu eingerichtet ist, zumin dest einen Gefahrenbereich (96a) um zumindest ein Bearbeitungswerk zeug (12a) zumindest einer Werkzeugmaschinenvorrichtung der Werk zeugmaschine anzuzeigen, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige vorrichtung (94a) dazu eingerichtet ist, eine Anzeige des zumindest einen Gefahrenbereichs (96a) in Abhängigkeit von einer Änderung von zumindest einem Parameter, insbesondere in Abhängigkeit von einer Änderung von zumindest einem Detektionsbereich (20a, 22a, 24a) um das Bearbeitungs werkzeug (12a), anzupassen.

Description:
Beschreibung

Werkzeugmaschinenvorrichtung

Stand der Technik

Es ist bereits eine Werkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einem moto risch antreibbaren Bearbeitungswerkzeug, mit zumindest einer, insbesondere kapazitiven, Sensoreinheit, die dazu eingerichtet ist, zumindest einen Fremdkör per in zumindest einem Detektionsbereich um das Bearbeitungswerkzeug zu erfassen, und mit zumindest einer Steuer- und/oder Regeleinheit, die dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Signal der Sensoreinheit zumin dest eine Aktion auszulösen, vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Werkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einem motorisch antreibbaren Bearbeitungswerkzeug, mit zumindest einer, ins besondere kapazitiven, Sensoreinheit, die dazu eingerichtet ist, zumindest einen Fremdkörper in zumindest einem Detektionsbereich um das Bearbeitungswerk zeug zu erfassen, und mit zumindest einer Steuer- und/oder Regeleinheit, die dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Signal der Sen soreinheit zumindest eine Aktion auszulösen.

Es wird vorgeschlagen, dass die Sensoreinheit zumindest eine Antenne umfasst, die dazu eingerichtet ist, zumindest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld auszustrahlen, das den zumindest einen Detektionsbereich definiert, und/oder den zumindest einen Fremdkörper in Abhängigkeit von zumindest einer Ände rung zumindest eines elektrischen und/oder magnetischen Felds zu erfassen. Vorzugsweise umfasst eine Werkzeugmaschine die Werkzeugmaschinenvorrich tung. Bevorzugt ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung als eine elektrisch betrie bene Werkzeugmaschinenvorrichtung ausgebildet. Insbesondere ist die Werk zeugmaschine als eine Elektrowerkzeugmaschine ausgebildet. Insbesondere ist das Bearbeitungswerkzeug von zumindest einem Elektromotor der Werkzeug maschinenvorrichtung antreibbar. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschi nenvorrichtung zumindest eine elektrische Energiespeichereinheit, insbesondere einen Akkumulator, zu einer Energieversorgung zumindest des Elektromotors. Alternativ ist denkbar, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung als eine pneu matisch betriebene Werkzeugmaschinenvorrichtung, als eine Benzin-betriebene Werkzeugmaschinenvorrichtung o. dgl. ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung zu einer schneidenden, zu einer sägenden, zu einer hobelnden, zu einer schleifenden oder zu einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Bearbeitung eines Werkstücks vorgesehen. Insbe sondere kann die Werkzeugmaschine als eine Kreissäge, insbesondere als eine Handkreissäge, als eine Tischkreissäge, als eine Kapp- und/oder Gehrungssäge o. dgl., als ein Winkelschleifer, als eine Hobelmaschine o. dgl. ausgebildet sein. Insbesondere ist das Bearbeitungswerkzeug als ein Sägeblatt, insbesondere als ein Kreissägeblatt, als eine Schleifscheibe, als eine Hobelwalze oder als ein an deres, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Bearbeitungswerkzeug aus gebildet. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgestattet und/oder speziell eingerichtet verstanden werden. Unter „eingerichtet“ soll insbesondere speziell programmiert und/oder speziell ausgelegt verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen oder eingerichtet ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder aus führt.

Die Sensoreinheit ist vorzugsweise als eine elektrische und/oder magnetische, insbesondere als eine kapazitive, Sensoreinheit ausgebildet. Insbesondere ist die Sensoreinheit verschieden von einer optischen, einer akustischen, einer hapti schen o. dgl. Sensoreinheit ausgebildet. Insbesondere ist die Sensoreinheit zu einer Annäherungsdetektion eingerichtet. Vorzugsweise ist die Sensoreinheit dazu eingerichtet, den Fremdkörper vor einem Kontakt mit dem Bearbeitungs- Werkzeug zu erfassen. Insbesondere ist die Sensoreinheit dazu eingerichtet, den Fremdkörper in zumindest einem bestimmten Abstand von dem Bearbeitungs werkzeug, insbesondere innerhalb des Detektionsbereichs um das Bearbei tungswerkzeug, zu erfassen. Der Detektionsbereich ist insbesondere ein sich um das Bearbeitungswerkzeug erstreckender Bereich, in dem die Sensoreinheit da zu in der Lage und dazu eingestellt ist, den Fremdkörper zu detektieren. Vor zugsweise erstreckt sich der Detektionsbereich asymmetrisch um das Bearbei tungswerkzeug. Bevorzugt weist der Detektionsbereich um für einen Bediener der Werkzeugmaschinenvorrichtung gefährlichen Stellen des Bearbeitungswerk zeugs, insbesondere entlang einer Schneidkante des Bearbeitungswerkzeugs, eine größere Erstreckung auf als an anderen Stellen des Bearbeitungswerk zeugs. Alternativ ist denkbar, dass der Detektionsbereich sich symmetrisch, ins besondere sphärisch, um das Bearbeitungswerkzeug erstreckt.

Unter einem „Fremdkörper“ soll insbesondere ein in dem Detektionsbereich be findliches oder sich in den Detektionsbereich bewegendes Objekt verstanden werden, das insbesondere einen Bearbeitungsvorgang behindert. Der Fremdkör per kann insbesondere als ein lebendiges Objekt, insbesondere als zumindest ein Körperteil des Bedieners, beispielsweise eine Hand, ein Finger, ein Bein o. dgl., als ein Tier oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinen des lebendiges Objekt ausgebildet sein. Der Fremdkörper kann insbesondere als ein lebloses Objekt, insbesondere als ein an dem Werkstück angeordnetes und/oder in einem Nahbereich des Werkstücks verlaufendes Störobjekt, beispiel haft als ein Nagel, als eine Stromleitung, als eine Wasserleitung o. dgl., ausgebil det sein.

Unter einer „Steuer- und/oder Regeleinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer „Steuerelektro nik“ soll insbesondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Spei chereinheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Betriebspro gramm verstanden werden. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit signalübertragungstechnisch mit der Sensoreinheit verbunden, insbesondere über zumindest eine Signalleitung. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit über eine drahtlose Signalverbindung signal übertragungstechnisch mit der Sensoreinheit verbunden ist. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, die Sensoreinheit anzusteuern. Die Sensoreinheit ist insbesondere dazu eingerichtet, der Steuer- und/oder Re geleinheit das zumindest eine Signal, bevorzugt eine Mehrzahl von Signalen, bereitzustellen, insbesondere in Abhängigkeit von einer Erfassung von dem zu mindest einen Fremdkörper in dem Detektionsbereich. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, das zumindest eine von der Sensoreinheit empfangene Signal auszuwerten. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Auswertung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit die zumindest eine Aktion auszu lösen.

Die zumindest eine Aktion ist vorzugsweise als eine Sicherheitsfunktion, insbe sondere zu einer Verhinderung oder zumindest zu einer Verminderung einer Ver letzung des Bedieners, und/oder als eine Komfortfunktion, insbesondere zu einer Erleichterung einer Bedienung der Werkzeugmaschinenvorrichtung für den Be diener, ausgebildet. Die zumindest eine Aktion kann insbesondere als eine Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs, als ein Wegbewegen des Bearbeitungs werkzeugs aus einem Gefahrenbereich, als ein Abschirmen des Bearbeitungs werkzeugs, als ein Ausgeben von zumindest einer, insbesondere optischen, akustischen und/oder haptischen, Warnmeldung, als ein Absetzen eines Notrufs oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Aktion ausge bildet sein. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerich tet sein, eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, Aktionen auszulö sen. Vorzugsweise kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit unter schiedliche Aktionen auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Re geleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit, insbesondere zu einer Auslösung der zumindest einen Aktion, zumindest eine Reaktionseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung, die dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Aktion durchzuführen, anzusteuern. Die zu mindest eine Reaktionseinheit kann insbesondere als eine Bremseinheit, als eine Abdeckeinheit, als eine Schwenkeinheit, als eine Blockiereinheit, als eine Ausga beeinheit, als eine Kommunikationseinheit oder als eine andere, einem Fach mann als sinnvoll erscheinende Einheit ausgebildet sein. Die zumindest eine Antenne ist vorzugsweise dazu eingerichtet, elektrischen Strom zu leiten. Insbesondere ist die zumindest eine Antenne zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig, ausgebildet. Insbesondere ist die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet, ein radialsymmetrisch um eine Längsachse der Antenne verteiltes elektrisches Feld und/oder ein konzentrisch um die Längsach se der Antenne verteiltes magnetisches Feld auszustrahlen. Unter einer „Längs achse“ eines, insbesondere kreiszylinderförmigen, Objekts soll insbesondere eine Achse verstanden werden, welche senkrecht zu einer durch Quererstre ckungen, insbesondere Zylinderradien, des Objekts aufgespannten Querschnitts fläche des Objekts ausgerichtet ist. Der Ausdruck „senkrecht“ soll insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Projektionsebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und beson ders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Vorzugsweise ist die zumindest eine An tenne als ein Kabel, insbesondere als ein Koaxialkabel, als ein Draht o. dgl. aus gebildet. Es ist auch denkbar, dass die Antenne aus mehreren Elektroden gebil det ist. Es kann hierdurch vorteilhaft eine Einflusszone des erzeugten elektri schen und/oder magnetischen Felds kontrolliert werden. Alternativ oder zusätz lich ist denkbar, dass das Bearbeitungswerkzeug und/oder eine Abtriebswelle, auf der das Bearbeitungswerkzeug gelagert ist, die zumindest eine Antenne aus bilden/ausbildet und/oder dass die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet ist, elektrisch mit dem Bearbeitungswerkzeug und/oder mit der Abtriebswelle zu kop peln. Bevorzugt ist das Bearbeitungswerkzeug als die zumindest eine Antenne ausgebildet, wobei die Sensoreinheit zumindest eine weitere Antenne aufweist, die getrennt von dem Bearbeitungswerkzeug ausgebildet ist. Alternativ oder zu sätzlich ist vorstellbar, dass die zumindest eine Antenne getrennt von der Werk zeugmaschinenvorrichtung ausgebildet ist, insbesondere an dem Bediener, bei spielsweise an einem Handschuh oder an einer Schutzbrille des Bedieners, an geordnet ist.

Insbesondere ist die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet, zumindest ein elektromagnetisches Feld auszustrahlen. Insbesondere ist das elektrische und/oder magnetische, insbesondere elektromagnetische, Feld der zumindest einen Antenne, insbesondere eine Feldstärke und/oder eine maximale Erstre- ckung des elektrischen und/oder magnetischen Felds der zumindest einen An tenne, abhängig von einer an der zumindest einen Antenne anliegenden elektri schen Spannung und/oder von einem die zumindest eine Antenne durchfließen den elektrischen Strom. Insbesondere weist der Detektionsbereich zumindest im Wesentlichen eine gleiche Form auf wie das elektrische und/oder magnetische, insbesondere elektromagnetische, Feld der zumindest einen Antenne. Insbeson dere ist eine Grenze des Detektionsbereichs definiert durch eine Summe aller Abstände um die zumindest eine Antenne, die eine gleiche minimale, insbeson dere vorgegebene, Feldstärke des elektrischen und/oder magnetischen Felds der zumindest einen Antenne aufweisen. Vorzugsweise ist die zumindest eine An tenne in einem Nahbereich des Bearbeitungswerkzeugs angeordnet. Insbeson dere kann die Sensoreinheit eine Mehrzahl von Antennen aufweisen, insbeson dere zu einer Realisierung einer vollständigen Abdeckung des Bearbeitungs werkzeugs mit einem Detektionsbereich. Insbesondere kann die Sensoreinheit zumindest zwei Antennen, bevorzugt zumindest vier Antennen, besonders be vorzugt zumindest sechs Antennen und ganz besonders bevorzugt zumindest 8 Antennen aufweisen.

Vorzugsweise ist die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet, den Fremdkör per in Abhängigkeit von einer Änderung des von der zumindest einen Antenne ausgestrahlten elektrischen und/oder magnetischen Felds zu erfassen. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet ist, den Fremdkörper in Abhängigkeit von einer Änderung eines weiteren, insbe sondere von einer anderen Antenne ausgestrahlten, elektrischen und/oder mag netischen Felds zu erfassen. Insbesondere kann die Sensoreinheit zumindest zwei Antennen umfassen, wobei eine erste Antenne dazu eingerichtet ist, ein elektrisches und/oder magnetisches Feld auszustrahlen und wobei eine zweite Antenne dazu eingerichtet ist, den Fremdkörper in Abhängigkeit von einer Ände rung des elektrischen und/oder magnetischen Felds der ersten Antenne zu erfas sen. Insbesondere ändert der in dem Detektionsbereich angeordnete Fremdkör per, insbesondere in Abhängigkeit von elektrischen und/oder magnetischen Ei genschaften des Fremdkörpers, das elektrische und/oder magnetische Feld, ins besondere Kenngrößen des elektrischen Felds. Bevorzugt ist die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet, den Fremdkörper kapazitiv, insbesondere in Abhän gigkeit von einer von dem Fremdkörper bewirkten Kapazitätsänderung des elektrischen und/oder magnetischen Felds, zu erfassen. Alternativ oder zusätz lich ist vorstellbar, dass die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet ist, den Fremdkörper induktiv, insbesondere in Abhängigkeit von einer von dem Fremd körper bewirkten Induktivitätsänderung des elektrischen und/oder magnetischen Felds, zu erfassen. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antenne dazu eingerich tet, einen Abstand des Fremdkörpers von dem Bearbeitungswerkzeug, insbe sondere eine Position des Fremdkörpers zumindest relativ zu dem Bearbei tungswerkzeug, eine Bewegungsgeschwindigkeit, insbesondere eine Annähe rungsgeschwindigkeit an das Bearbeitungswerkzeug, des Fremdkörpers und/oder eine Beschleunigung, insbesondere eine Annäherungsbeschleunigung an das Bearbeitungswerkzeug, des Fremdkörpers zu erfassen.

Die Sensoreinheit kann vorzugsweise, insbesondere in zumindest einem Ausfüh rungsbeispiel, einen Abstimmkreis umfassen, der mit der Antenne verbunden ist. Der Abstimmkreis ist insbesondere zumindest dazu vorgesehen, durch ein Zu sammenwirken mit der Antenne ein elektrisches und/oder magnetisches Feld zu erzeugen. Der Abstimmkreis ist vorzugsweise zumindest aus einem Schwing kreis, insbesondere einem RLC-Schwingkreis, und einer Phasenstabilisierungs schaltung gebildet. Bevorzugt ist eine Arbeitsfrequenz des Abstimmkreises klei ner als 5 MHz. Es ist jedoch alternativ auch denkbar, dass die Arbeitsfrequenz des Abstimmkreises größer ist als 5 MHz. Der Abstimmkreis weist insbesondere zumindest einen Verstärker auf, der beispielsweise von einem Feldeffekttransis tor, einem Bipolartransistor, einem Operationsverstärker oder dergleichen gebil det ist. Ferner sind verschiedene Verstärkertopologien denkbar, beispielsweise eine teleskopische Topologie, eine zweistufige Verstärkertopologie, eine Kas- kodentopologie oder dergleichen. Der Abstimmkreis ist vorzugsweise mit einer Signalaufbereitungseinheit, insbesondere einem Analog-Digital-Wandler, verbun den, wobei die Signalaufbereitungseinheit zu einer Signalübertragung zumindest mit der Steuer- und/oder Regeleinheit verbindbar ist. Die Signalaufbereitungsein heit umfasst vorzugsweise zumindest einen Komparator, insbesondere einen Schmitt-Trigger, der zur Wandlung eines analogen Signals, bevorzugt von der Antenne, in ein digitales Signal einsetzbar ist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Werkzeugmaschinenvorrichtung kann vorteilhaft eine zuverlässige Erfassung von zumindest einem Fremdobjekt in einem Detektionsbereich ermöglicht werden. Vorteilhaft kann das Fremdobjekt präventiv, insbesondere vor einem Kontakt mit einem Bearbeitungswerkzeug, erfasst werden. Vorteilhaft kann durch die Erfassung genügend Zeit zur Durch führung zumindest einer Aktion bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann eine Ver letzungsgefahr für einen Bediener gering gehalten werden. Vorteilhaft kann auf kostenintensive, komplexe und/oder das Bearbeitungswerkzeug beschädigende Hochgeschwindigkeitsreaktionssysteme verzichtet werden. Vorteilhaft kann eine bedienersichere und bedienerkomfortable sowie verschleißarme Werkzeugma schinenvorrichtung bereitgestellt werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Betriebsparameter zumin dest teilweise selbstständig zumindest einen Parameter anzupassen. Der zumin dest eine Betriebsparameter kann insbesondere als ein Bewegungsparameter, beispielhaft als eine Bewegungsgeschwindigkeit der Werkzeugmaschinenvorrich tung, als ein Orientierungsparameter, beispielhaft als eine räumliche Orientierung der Werkzeugmaschinenvorrichtung, als ein Bearbeitungsparameter, beispielhaft als eine Tauchtiefe des Bearbeitungswerkzeugs, als ein bedienerspezifischer Parameter, beispielhaft als eine Hautleitfähigkeit des Bedieners, oder als ein an derer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Parameter ausgebildet sein. Der zumindest eine anzupassende Parameter kann insbesondere als eine Emp findlichkeit der Sensoreinheit, als der Detektionsbereich, insbesondere als die Erstreckung des Detektionsbereichs, als die Form des Detektionsbereichs o. dgl., als eine Art der zumindest einen auszulösenden Aktion, als eine Reihenfolge einer Mehrzahl von auszulösenden Aktionen, als eine Auslösegeschwindigkeit und/oder als eine Durchführungsgeschwindigkeit der zumindest einen Aktion, beispielhaft eine Bremsgeschwindigkeit des Bearbeitungswerkzeugs, oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Parameter ausgebildet sein.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, den zu mindest einen Betriebsparameter auszuwerten. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters den zumindest einen Parameter zu mindest teilweise selbstständig anzupassen. Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, den zumindest einen Parameter vollständig selbstständig, insbesondere automatisch, anzupassen, beispielsweise in Abhän gigkeit von einem Abgleich des zumindest einen Betriebsparameters mit in der Speichereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit hinterlegten Steuerroutinen. Alternativ ist vorstellbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerich tet ist, den zumindest einen Parameter teilweise selbstständig anzupassen. Ins besondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Ab hängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, insbesondere in Abhän gigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters, dem Be diener zumindest eine Empfehlung für eine Anpassung des zumindest einen Pa rameters bereitzustellen, beispielhaft über eine Ausgabeeinheit der Werkzeug maschinenvorrichtung, und den zumindest einen Parameter in Abhängigkeit von einer Bedienereingabe anzupassen. Vorzugsweise kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von einer Mehrzahl von Be triebsparametern zumindest teilweise selbstständig den zumindest einen Para meter, insbesondere eine Mehrzahl von Parametern, anzupassen. Vorzugsweise kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter zumindest teilweise selbstständig eine Mehrzahl von Parametern anzupassen. Vorteilhaft kann zur Erhöhung einer Bedienersicherheit eine zumindest teilautomatisierte und bedienerkomfortable Abstimmung der Werkzeugmaschinenvorrichtung ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter zumin dest teilweise selbstständig die Sensoreinheit zu kalibrieren, insbesondere den zumindest einen Detektionsbereich anzupassen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, eine Kalibrierung der Sensoreinheit als Teil eines Anschaltvorgangs der Werkzeugmaschinenvorrichtung und/oder in Abhängigkeit von einer Bedienereingabe zumindest teilweise selbstständig durchzuführen. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, insbeson dere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparame ters, die Sensoreinheit vollständig selbstständig, insbesondere automatisch, zu kalibrieren, insbesondere den Detektionsbereich anzupassen. Alternativ ist denk bar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, die Sensorein- heit teilweise selbstständig zu kalibrieren. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von dem zumin dest einen Betriebsparameter, insbesondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters, dem Bediener zumindest eine Empfeh lung für eine Kalibrierung der Sensoreinheit bereitzustellen, beispielhaft über die Ausgabeeinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung, und die Sensoreinheit in Abhängigkeit von einer Bedienereingabe zu kalibrieren.

Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, zu einer Kalibrierung der Sensoreinheit den Detektionsbereich der Sensoreinheit, insbe sondere die Erstreckung und/oder die Form des Detektionsbereichs, in Abhän gigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, insbesondere in Abhängig keit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters, zumindest teilweise selbstständig anzupassen. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, zu einer Kalibrie rung der Sensoreinheit die Empfindlichkeit der Sensoreinheit, ein Reaktionsver halten der Sensoreinheit auf bestimmte Fremdkörper, insbesondere auf bestimm te Materialien, oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Parameter der Sensoreinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebs parameter, insbesondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters, zumindest teilweise selbstständig anzupassen. Bei spielhaft ist denkbar, dass die Sensoreinheit dazu eingerichtet ist, insbesondere während eines Anschaltvorgangs der Werkzeugmaschinenvorrichtung, ein Um feld der Werkzeugmaschinenvorrichtung zu erfassen, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, die Sensoreinheit in Abhängigkeit von dem erfassten Umfeld zu kalibrieren. Beispielsweise ist denkbar, dass die Sensorein heit ein Körperteil eines Bedieners in einem Nahbereich des Bearbeitungswerk zeugs erfasst, das dort zu einer Führung der Werkzeugmaschine angeordnet ist, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit den Detektionsbereich verkleinert und/oder eine Empfindlichkeit der Sensoreinheit reduziert, insbesondere zu einer Reduktion von Fehlauslösungen durch das Körperteil in dem Nahbereich des Bearbeitungswerkzeugs. Vorteilhaft kann zur Erhöhung einer Bedienersicherheit und eines Bedienerkomforts eine zumindest teilautomatisierte Kalibrierung der Sensoreinheit ermöglicht werden. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Betriebsparameter als ein Bewegungsparameter und/oder als ein Orientierungsparameter ausgebildet ist. Der als ein Bewegungsparameter ausgebildete zumindest eine Betriebspa rameter kann insbesondere als eine Bewegungsgeschwindigkeit der Werkzeug maschinenvorrichtung, als eine Bewegungsbeschleunigung der Werkzeugma schinenvorrichtung, als eine Bewegungsrichtung der Werkzeugmaschinenvor richtung oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Be wegungsparameter ausgebildet sein. Der als ein Orientierungsparameter ausge bildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbesondere als eine räumliche Orientierung, insbesondere Ausrichtung, der Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesondere relativ zu einem Werkstück, relativ zu einer Hochachse der Werk zeugmaschinenvorrichtung, relativ zu einer Längsachse der Werkzeugmaschi nenvorrichtung und/oder relativ zu einer Querachse der Werkzeugmaschinenvor richtung, ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, je höher die erfasste Bewegungsgeschwindig keit der Werkzeugmaschinenvorrichtung ist, desto schnellere Bremsungen als Aktionen auszulösen. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Re geleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einem erfassten freien Fall der Werkzeugmaschinenvorrichtung eine schnellstmögliche Bremsung als Aktion auszulösen. Vorteilhaft kann zu einer Erhöhung einer Bedienersicherheit und eines Bedienerkomforts eine zumindest teilautomatisierte Abstimmung der Werk zeugmaschinenvorrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem Bewegungspa rameter und/oder in Abhängigkeit von zumindest einem Orientierungsparameter ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Betriebsparameter als ein Bearbeitungsparameter ausgebildet ist. Der als ein Bearbeitungsparameter aus gebildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbesondere als eine Tauch tiefe des Bearbeitungswerkzeugs in dem Werkstück, als eine Trägheitskenngrö ße des Bearbeitungswerkzeugs, als eine Werkstückbeschaffenheit, insbesondere als eine Werkstückhärte, als eine Werkstückstärke, als ein Werkstückmaterial, als eine Werkstückfeuchtigkeit, als ein Rückschlag (Kickback) der Werkzeugma schinenvorrichtung, als eine Leistungsaufnahme und/oder eine Drehzahl des das Bearbeitungswerkzeug antreibenden Motors, als eine Drehzahl des Bearbei tungswerkzeugs o. dgl., oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll er- scheinender Bearbeitungsparameter ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, je tiefer die erfasste Tauchtiefe des Bearbeitungswerkzeugs ist, den Detektionsbereich desto größer einzustellen. Vorteilhaft kann zu einer Erhöhung einer Bedienersicherheit und eines Bedienerkomforts eine zumindest teilautomatisierte Abstimmung der Werk zeugmaschinenvorrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem Bearbeitungs parameter ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Betriebsparameter als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildet ist. Der als ein bedienerspe zifischer Parameter ausgebildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbe sondere als eine Hautleitfähigkeit des Bedieners, als eine bedienertypische Ar beitsweise, insbesondere als eine bedienertypische Arbeitsbewegung, als eine bedienertypische Bedienung der Werkzeugmaschinenvorrichtung, als ein Erfah rungsgrad des Bedieners oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll er scheinender bedienerspezifischer Parameter ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, je größer der Erfahrungsgrad des Bedieners ist, die Empfindlichkeit der Sensoreinheit des to geringer einzustellen. Vorteilhaft kann zu einer Erhöhung einer Bedienersi cherheit und eines Bedienerkomforts eine zumindest teilautomatisierte Abstim mung der Werkzeugmaschinenvorrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem bedienerspezifischen Parameter ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest eine weitere Sensoreinheit umfasst, die dazu eingerichtet ist, den zumindest ei nen Betriebsparameter zu erfassen. Vorzugsweise umfasst die weitere Sen soreinheit zumindest ein Sensorelement zu einer Erfassung des zumindest einen Betriebsparameters. Insbesondere kann die Sensoreinheit eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, Sensorelementen umfassen, insbesondere eine Anzahl von unterschiedlichen Sensorelementen entsprechend einer Anzahl von unterschiedlichen zu erfassenden Betriebsparametern. Vorzugsweise ist die wei tere Sensoreinheit dazu eingerichtet, den zumindest einen erfassten Betriebspa rameter der Steuer- und/oder Regeleinheit, insbesondere in Form von zumindest einem elektrischen Signal, bereitzustellen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Sensoreinheit, insbesondere die zumindest eine Antenne der Sen- soreinheit, dazu eingerichtet ist, zumindest bestimmte Betriebsparameter zu er fassen. Insbesondere kann die weitere Sensoreinheit zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Bewegungsparameter ausgebildeten Betriebsparameters zumindest ein als ein Beschleunigungssensor ausgebildetes Sensorelement auf weisen. Insbesondere kann die weitere Sensoreinheit zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Orientierungsparameter ausgebildeten Betriebsparame ters zumindest ein als ein Lagesensor, insbesondere als ein Gyroskop, ausgebil detes Sensorelement aufweisen. Insbesondere kann die weitere Sensoreinheit zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Bearbeitungsparameter ausge bildeten Betriebsparameters zumindest ein als ein optischer Sensor, als ein Feuchtigkeitssensor, als ein Beschleunigungssensor, als ein Trägheitssensor, als ein Temperatursensor, als ein Strom- und/oder Spannungssensor, als ein Drehr atensensor o. dgl. ausgebildetes Sensorelement aufweisen. Insbesondere kann die weitere Sensoreinheit zu einer Erfassung des zumindest einen als ein bedie nerspezifischer Parameter ausgebildeten Betriebsparameters zumindest ein als ein Leitfähigkeitssensor, als ein Fingerabdruckscanner, als ein Gesichtsscanner o. dgl. ausgebildetes Sensorelement aufweisen.

Vorzugsweise ist die weitere Sensoreinheit, insbesondere das zumindest eine Sensorelement der weiteren Sensoreinheit, an und/oder in einer Gehäuseeinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die weitere Sensoreinheit getrennt von der Gehäuseeinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung angeordnet ist und insbesondere zumindest eine, insbesondere drahtlose, Kommunikationseinheit zu einer Übertragung des zumindest einen erfassten Betriebsparameters an die Steuer- und/oder Re geleinheit aufweist. Vorzugsweise ist die weitere Sensoreinheit dazu eingerichtet, den zumindest einen Betriebsparameter während eines Betriebs der Werkzeug maschinenvorrichtung, insbesondere kontinuierlich, und/oder während eines An schaltvorgangs der Werkzeugmaschinenvorrichtung zu erfassen. Beispielhaft ist denkbar, dass die weitere Sensoreinheit dazu eingerichtet ist, einen als Massen trägheit des Bearbeitungswerkzeugs ausgebildeten Betriebsparameter während eines Hochfahrens der Drehzahl des Bearbeitungswerkzeugs auf eine Betriebs drehzahl zu erfassen. Vorteilhaft kann eine nutzerkomfortable, insbesondere au tomatische, Erfassung des zumindest einen Betriebsparameters ermöglicht wer den. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die weitere Sensoreinheit zumindest ein Sensorelement aufweist, das dazu eingerichtet ist, zumindest eine Leitfähigkeits kenngröße zumindest eines Bedieners zu erfassen. Bevorzugt ist das Sensorel ement als ein Leitfähigkeitssensor ausgebildet. Die Leitfähigkeitskenngröße be schreibt insbesondere eine Fähigkeit, elektrischen Strom zu leiten. Insbesondere ist die Leitfähigkeitskenngröße als eine Hautleitfähigkeit des Bedieners, insbe sondere zumindest einer Hand des Bedieners, ausgebildet. Vorzugsweise ist die Leitfähigkeitskenngröße als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildet. Vorzugsweise ist das Sensorelement an zumindest einem Handgriff der Werk zeugmaschinenvorrichtung angeordnet. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von der erfassten Leitfähigkeits kenngröße, insbesondere in Abhängigkeit von einer Auswertung der erfassten Leitfähigkeitskenngröße, zumindest teilweise selbstständig den zumindest einen Parameter anzupassen, insbesondere die Sensoreinheit zu kalibrieren. Insbe sondere bewirken unterschiedliche Leitfähigkeitskenngrößen, beispielsweise von unterschiedlichen Bedienern, unterschiedlich feuchten Händen, unterschiedlich warmen Händen, unterschiedlich stark durchbluteten Händen o. dgl., unter schiedlich starke Änderungen, insbesondere Kapazitätsänderungen, des elektri schen und/oder magnetischen Felds der zumindest einen Antenne. Vorzugswei se ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Leitfähigkeitskenngrößen die Sensoreinheit unterschiedlich zu kalibrieren, insbesondere eine Empfindlichkeit der Sensoreinheit unterschiedlich einzustellen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerich tet, die Empfindlichkeit der Sensoreinheit desto höher einzustellen, je geringer die Leitfähigkeitskenngröße, insbesondere die Hautleitfähigkeit, des Bedieners ist. Vorteilhaft kann zu einer Erhöhung einer Bedienersicherheit und eines Bedie nerkomforts eine zumindest teilautomatisierte Abstimmung der Werkzeugma schinenvorrichtung, insbesondere der Sensoreinheit, auf elektrische und/oder magnetische, insbesondere kapazitive, Eigenschaften eines Bedieners ermög licht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest eine, insbesondere drahtlose, Kommunikationseinheit umfasst, die dazu einge richtet ist, den zumindest einen Betriebsparameter von zumindest einer externen Einheit zu empfangen. Die Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvor richtung ist vorzugsweise als eine drahtlose Kommunikationseinheit, insbesonde re als ein WLAN-Modul, als ein Funkmodul, als ein Bluetooth-Modul, als ein NFC- Modul o. dgl., ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung als eine kabelge bundene Kommunikationseinheit, insbesondere als ein USB-Anschluss, als ein Ethernet-Anschluss, als ein Koaxialanschluss o. dgl., ausgebildet ist. Vorzugs weise ist die Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung signal übertragungstechnisch, insbesondere über zumindest eine Signalleitung, mit der Steuer- und/oder Regeleinheit verbunden. Insbesondere ist die Kommunikations einheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung dazu eingerichtet, der Steuer- und/oder Regeleinheit den zumindest einen Betriebsparameter bereitzustellen, insbesondere in Form von zumindest einem elektrischen Signal.

Die externe Einheit kann insbesondere als ein Smartphone, als ein Server, ins besondere als ein Cloud-Server und/oder als ein Datenbankserver, als eine Augmented-Reality-Brille, als ein Computer, als eine externe Sensoreinheit oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende externe Einheit aus gebildet sein. Insbesondere ist die externe Einheit getrennt von der Werkzeug maschinenvorrichtung ausgebildet. Vorzugsweise ist die externe Einheit dazu eingerichtet, den zumindest einen Betriebsparameter zu erfassen, zu speichern und/oder zu beziehen, beispielsweise von einer weiteren Sensoreinheit, von ei ner Datenbank, aus einem Internet oder aus einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Quelle. Insbesondere umfasst die externe Einheit zumin dest eine Kommunikationseinheit, die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Betriebsparameter an die Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesondere an die Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung, zu übertragen. Die Kommunikationseinheit der externen Einheit kann insbesondere zumindest im Wesentlichen analog zu der Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvor richtung ausgebildet sein. Vorzugsweise kann die Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung dazu eingerichtet sein, der externen Einheit Identifikationsdaten über die Werkzeugmaschinenvorrichtung bereitzustellen, wobei die externe Einheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung insbesondere zu mindest einen zu den Identifikationsdaten passenden Betriebsparameter bereit- stellen kann. Vorteilhaft kann eine weitere bedienerkomfortable Möglichkeit zur Ermittlung von dem zumindest einen Betriebsparameter bereitgestellt werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Auswertung des zumin dest einen Signals der Sensoreinheit und des zumindest einen Betriebsparame ters die zumindest eine Aktion auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, das zumindest eine Signal der Sensoreinheit un ter Berücksichtigung des zumindest einen Betriebsparameters und/oder den zu mindest einen Betriebsparameter unter Berücksichtigung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit auszuwerten, insbesondere zu gewichten. Insbesonde re kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von der gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sensorein heit und des zumindest einen Betriebsparameters die zumindest eine Aktion zu unterbinden. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet sein, in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit, insbesondere einer Mehrzahl von Signalen der Sensoreinheit, und des zumindest einen Betriebsparameters, insbesondere einer Mehrzahl von Betriebsparametern, die zumindest eine Aktion, insbesondere eine Mehrzahl von Aktionen, auszulösen. Vorteilhaft kann eine hohe Bedienersicher heit erreicht werden und können Fehlauslösungen gering gehalten werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Ergebnissen von gemeinsamen Auswertungen des zumindest einen Signals der Sensoreinheit und des zumin dest einen Betriebsparameters unterschiedliche Aktionen auszulösen. Vorzugs weise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von dem Ergebnis der gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit und des zumindest einen Betriebsparameters die zumindest eine Aktion auszulösen, die eine optimale Kombination von Bedienersicherheit und Bedienerkomfort ermöglicht. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer geringen Annäherungsgeschwindigkeit des Fremdkörpers an das Bearbeitungswerkzeug und einer geringen Massenträgheit des Bearbeitungswerkzeugs eine Motorbrem sung des das Bearbeitungswerkzeug antreibenden Motors auszulösen, insbe- sondere zu einer Realisierung einer Stillstandsbremsung des Bearbeitungswerk zeugs vor einer Berührung durch den Fremdkörper bei einer gleichzeitig geringen mechanischen Belastung des Bearbeitungswerkzeugs. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer höheren Annäherungsgeschwindigkeit des Fremdkörpers an das Bearbei tungswerkzeug und/oder einer höheren Massenträgheit des Bearbeitungswerk zeugs zusätzlich zu der Motorbremsung des das Bearbeitungswerkzeug antrei benden Motors, die in der vorliegenden Situation insbesondere das Bearbei tungswerkzeug nicht vor einem Kontakt des Fremdkörpers mit dem Bearbei tungswerkzeug bis zum Stillstand abbremsen könnte, eine mechanische Brem sung des Bearbeitungswerkzeugs auszulösen. Insbesondere sind in der Spei chereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit einer Mehrzahl von möglichen Er gebnissen, bevorzugt jedem möglichen Ergebnis, von gemeinsamen Auswertun gen des zumindest einen Signals der Sensoreinheit und des zumindest einen Betriebsparameters jeweils auszulösende Aktionen zugeordnet. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, die zumindest eine dem jeweiligen Ergebnis der Auswertung zugeordnete Aktion auszulösen. Vorteilhaft kann eine zuverlässige Werkzeugmaschinenvorrichtung mit einem hohen Bedie nerkomfort und einer hohen Bedienersicherheit bereitgestellt werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Sensoreinheit dazu eingerichtet ist, eine Mehrzahl von Detektionsbereichen unterschiedlicher Radien um das Bearbei tungswerkzeug bereitzustellen. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antenne dazu eingerichtet, die Mehrzahl von Detektionsbereichen unterschiedlicher Radi en um das Bearbeitungswerkzeug bereitzustellen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Sensoreinheit eine Mehrzahl von Antennen, insbesondere eine Anzahl von Antennen entsprechend einer Anzahl von bereitzustellenden Detekti onsbereichen, umfasst, wobei insbesondere jeweils eine Antenne dazu eingerich tet ist, zumindest einen der Mehrzahl von Detektionsbereichen bereitzustellen. Unter einem „Radius eines Detektionsbereichs um das Bearbeitungswerkzeug“ soll insbesondere eine maximale Erstreckung des Detektionsbereichs von dem Bearbeitungswerkzeug verstanden werden, in der die Sensoreinheit noch zu ei ner Erfassung des Fremdkörpers eingerichtet ist. Vorzugsweise sind die Detekti onsbereiche schichtförmig oder schalenförmig, insbesondere zylinderschalen förmig, kugelschalenförmig o. dgl., ausgebildet. Insbesondere weisen die Detek- tionsbereiche entlang der Radien der Detektionsbereiche betrachtet äquidistante Erstreckungen zwischeneinander auf. Alternativ ist vorstellbar, dass die Detekti onsbereiche entlang der Radien der Detektionsbereiche betrachtet voneinander abweichende Erstreckungen zwischeneinander aufweisen.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit ist vorzugsweise dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von einer Erfassung des Fremdkörpers in einem bestimmten Detektions bereich einen Abstand des Fremdkörpers von dem Bearbeitungswerkzeug zu ermitteln. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer verstrichenen Zeitdauer zwischen Erfassungen des Fremdkörpers in zwei unterschiedlichen, insbesondere aneinander angrenzen den, Detektionsbereichen und in Abhängigkeit von Erstreckungen der Detekti onsbereiche die Bewegungsgeschwindigkeit des Fremdkörpers, insbesondere die Annäherungsgeschwindigkeit des Fremdkörpers an das Bearbeitungswerk zeug, zu ermitteln. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu ein gerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen ermittelten Bewegungsge schwindigkeiten des Fremdkörpers in unterschiedlichen Detektionsbereichen die Bewegungsbeschleunigung des Fremdkörpers, insbesondere die Annäherungs beschleunigung des Fremdkörpers an das Bearbeitungswerkzeug, zu ermitteln. Vorteilhaft kann eine besonders präzise Erfassung und Verfolgung des Fremd körpers ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit ent sprechend Erfassungen des zumindest einen Fremdkörpers in unterschiedlichen Detektionsbereichen unterschiedliche Aktionen, insbesondere kaskadiert, auszu lösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Abständen des Fremdkörpers von dem Be arbeitungswerkzeug unterschiedliche Aktionen, insbesondere kaskadiert, auszu lösen. Darunter, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, „unterschiedliche Aktionen kaskadiert auszulösen“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, mehrere unterschiedliche Aktionen aufeinanderfolgend auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhän gigkeit von einem Signal der Sensoreinheit entsprechend einer Erfassung des Fremdkörpers in einem ersten Detektionsbereich mit einem maximalen Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug eine Ausgabe eines Warnsignals auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet ist, in Abhängigkeit von einem Signal der Sensoreinheit entsprechend ei ner Erfassung des Fremdkörpers in einem zweiten Detektionsbereich mit einem geringeren Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug als der erste Detektionsbe reich eine Abschaltung des das Bearbeitungswerkzeug antreibenden Motors auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einem Signal der Sensoreinheit ent sprechend einer Erfassung des Fremdkörpers in einem dritten Detektionsbereich mit einem geringeren Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug als der zweite Detektionsbereich eine mechanische Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs auszulösen. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerich tet, in Abhängigkeit von mehreren aufeinanderfolgenden unterschiedlichen Sig nalen der Sensoreinheit entsprechend einer Bewegung des Fremdkörpers durch unterschiedliche Detektionsbereiche eine Mehrzahl von unterschiedlichen Aktio nen, insbesondere kaskadiert, auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit in Abhängigkeit von mehreren aufeinanderfolgen den unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit entsprechend einer Bewegung des Fremdkörpers in den ersten Detektionsbereich, von dem ersten Detektions bereich in den zweiten Detektionsbereich und von dem zweiten Detektionsbe reich in den dritten Detektionsbereich kaskadiert die Ausgabe des Warnsignals, die Abschaltung des das Bearbeitungswerkzeug antreibenden Motors und die mechanische Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs auszulösen. Vorteilhaft können Fehlauslösungen und ein Verschleiß des Bearbeitungswerkzeugs gering gehalten werden. Vorteilhaft kann eine verschleißarme Werkzeugmaschinenvor richtung bereitgestellt werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, unterschiedliche von der Sensoreinheit erfasste Fremdkörper zu klassifizieren und in Abhängigkeit von unterschiedlichen Klassifizierungen unter schiedliche Aktionen auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Re geleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit zwischen unterschiedlichen Arten von Fremdkörpern zu unter scheiden. Insbesondere weisen unterschiedliche Arten von Fremdkörpern unter- schiedliche elektrische und/oder magnetische, insbesondere kapazitive, Eigen schaften auf, beeinflussen insbesondere das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen Antenne unterschiedlich. Insbesondere weist jede Art von Fremdkörper eine eigene elektrische und/oder magnetische, insbesondere kapazitive, Signatur auf. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit da zu eingerichtet, eine Art des Fremdkörpers in Abhängigkeit von der elektrischen und/oder magnetischen, insbesondere kapazitiven, Signatur des Fremdkörpers zu erkennen und den Fremdkörper zu klassifizieren. Vorzugsweise sind in der Speichereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit elektrische und/oder magneti sche, insbesondere kapazitive, Signaturen von verschiedenen Arten von Fremd körpern hinterlegt. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu ein gerichtet, ein Signal der Sensoreinheit entsprechend einer Erfassung eines Fremdkörpers mit den hinterlegten Signaturen zu vergleichen und in Abhängig keit von dem Vergleich den Fremdkörper zu klassifizieren.

Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit zwischen lebendigen und leblosen Fremdkörpern zu unterscheiden und die Fremdkörper entsprechend zu klassifizieren. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit zwi schen menschlichen und tierischen lebendigen Fremdkörpern zu unterscheiden und die Fremdkörper entsprechend zu klassifizieren. Vorzugsweise ist die Steu er- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedli chen Signalen der Sensoreinheit zwischen leblosen Fremdkörpern unterschiedli chen Materials zu unterscheiden und die Fremdkörper entsprechend zu klassifi zieren. Vorzugsweise sind in der Speichereinheit der Steuer- und/oder Regelein heit unterschiedlichen Klassifizierungen von Fremdkörpern zugeordnet unter schiedliche auszulösende Aktionen hinterlegt. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, zumindest eine einer Klassifizierung eines erfassten Fremdkörpers zugeordnete Aktion auszulösen. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhän gigkeit von einem erfassten Fremdkörper, der als ein lebloser Fremdkörper klas sifiziert ist, ein Wegschwenken des Bearbeitungswerkzeugs aus einem Gefah renbereich auszulösen und in Abhängigkeit von einem erfassten Fremdkörper, der als ein lebendiger Fremdkörper klassifiziert ist, eine mechanische Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs auszulösen. Es kann vorteilhaft eine Auslösung ei ner fremdkörperspezifischen Aktion ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest eine mechanische Bremseinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, das Bearbei tungswerkzeug abzubremsen, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, zumindest einen elektrischen Strom einer Motorbremsung zu einer Ansteuerung der mechanischen Bremseinheit zu nutzen. Vorzugsweise ist die mechanische Bremseinheit dazu vorgesehen, das, insbesondere sich bewe gende, insbesondere rotierende, Bearbeitungswerkzeug mechanisch abzubrem sen, insbesondere bis zu einem Stillstand des Bearbeitungswerkzeugs. Vor zugsweise ist die mechanische Bremseinheit dazu vorgesehen, das Bearbei tungswerkzeug aktiv abzubremsen, insbesondere mittels eines Herstellens eines Kraft- und/oder Formschlusses mit dem Bearbeitungswerkzeug und/oder mit ei ner Abtriebswelle, an der das Bearbeitungswerkzeug gelagert ist. Insbesondere umfasst die mechanische Bremseinheit zumindest ein mechanisches Bremsele ment, insbesondere eine Bremsbacke, eine Schlingfeder, einen Blockierbolzen o. dgl., das zu einer Realisierung einer aktiven Bremsung des Bearbeitungswerk zeugs kraft- und/oder formschlüssig mit dem Bearbeitungswerkzeug und/oder mit der Abtriebswelle koppelbar ist. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die mechanische Bremseinheit dazu vorgesehen ist, das Bearbeitungswerkzeug passiv abzubremsen, insbesondere durch ein Entkoppeln des Bearbeitungswerk zeugs von dem das Bearbeitungswerkzeug antreibenden Motor. Vorzugsweise ist die mechanische Bremseinheit dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug spätestens 200 Millisekunden nach einer Auslösung der mechanischen Brem sung bis auf einen Stillstand des Bearbeitungswerkzeugs abzubremsen. Vor zugsweise ist die mechanische Bremseinheit dazu vorgesehen, das Bearbei tungswerkzeug mit einer derartigen Bremskraft zu bremsen, dass das Bearbei tungswerkzeug während der Bremsung zumindest zeitweise relativ zu der Ab triebswelle rutscht, sich insbesondere schneller bewegt als die Abtriebswelle.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, die Motor bremsung durchzuführen, insbesondere den das Bearbeitungswerkzeug antrei benden Motor zu einer Bremsung anzusteuern. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von unterschiedli- chen Leistungsaufnahmen des Motors unterschiedlich starke Motorbremsungen durchzuführen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet, den das Bearbeitungswerkzeug antreibenden Motor, insbesondere Elekt romotor, zu einer Realisierung einer Motorbremsung abzuschalten, kurzzuschlie ßen, umzupolen o. dgl. Insbesondere fließt während der Motorbremsung zumin dest ein elektrischer Strom, insbesondere ein größerer elektrischer Strom als während eines Normalbetriebs des Motors. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, mittels des zumindest einen elektri schen Stroms der Motorbremsung zumindest eine Auslöseeinheit anzusteuern, insbesondere den zumindest einen elektrischen Strom der Motorbremsung an die Auslöseeinheit zu leiten. Insbesondere umfasst die Steuer- und/oder Regelein heit oder die mechanische Bremseinheit die Auslöseeinheit. Vorzugsweise ist die Auslöseeinheit dazu vorgesehen, das zumindest eine mechanische Bremsele ment und/oder zumindest einen Bremsaktor der mechanischen Bremseinheit freizugeben. Die Auslöseeinheit kann insbesondere als ein Formgedächtnisme tall, als ein Relais, als ein Elektromagnet, als ein Schmelzdraht oder als eine an dere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Auslöseeinheit ausgebildet sein. Insbesondere kann der zumindest eine elektrische Strom der Motorbrem sung eine als ein Formgedächtnismetall ausgebildete Auslöseeinheit verformen, eine als ein Relais oder als ein Elektromagnet ausgebildete Auslöseeinheit schal ten und/oder eine als ein Schmelzdraht ausgebildete Auslöseeinheit schmelzen. Vorteilhaft kann eine effiziente und bedienersichere mechanische Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs ermöglicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumin dest eine Schwenkeinheit zu einer schwenkbaren Lagerung des Bearbeitungs werkzeugs umfasst, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Schwenkwinkel des Bearbeitungswerk zeugs zumindest teilweise selbstständig den zumindest einen Parameter, insbe sondere den zumindest einen Detektionsbereich, anzupassen. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung die Schwenkeinheit alternativ oder zusätzlich zu der mechanischen Bremseinheit. Insbesondere umfasst eine als eine Kapp- und/oder Gehrungssäge ausgebildete Werkzeugmaschine die Werk zeugmaschinenvorrichtung, die die Schwenkeinheit zu einer schwenkbaren La gerung des Bearbeitungswerkzeugs umfasst. Vorzugsweise umfasst die Schwenkeinheit zumindest einen Schwenkarm, an dem das Bearbeitungswerk zeug gelagert ist, und zumindest eine Schwenklagerung, insbesondere ein Dreh gelenk, die/das dazu vorgesehen ist, den Schwenkarm relativ zu einer Grundein heit der Werkzeugmaschinenvorrichtung schwenkbar, insbesondere um eine Schwenkachse, zu lagern. Insbesondere kann die Schwenkeinheit zumindest eine weitere Schwenklagerung, insbesondere ein Kippgelenk, umfassen, die/das dazu vorgesehen ist, den Schwenkarm relativ zu der Grundeinheit um eine weite re, insbesondere senkrecht zu der Schwenkachse verlaufende, Schwenkachse schwenkbar zu lagern. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschinenvorrich tung zumindest eine Schwenksensoreinheit, die dazu eingerichtet ist, den zumin dest einen Schwenkwinkel des Bearbeitungswerkzeugs, insbesondere des Schwenkarms, relativ zu der Grundeinheit, insbesondere relativ zu einer Grund fläche der Grundeinheit, zu erfassen und der Steuer- und/oder Regeleinheit be reitzustellen.

Die Sensoreinheit, insbesondere die zumindest eine Antenne, ist vorzugsweise an der Grundeinheit angeordnet. Insbesondere ist ein Abstand zwischen der zu mindest einen Antenne und dem Bearbeitungswerkzeug abhängig von dem zu mindest einen Schwenkwinkel des Bearbeitungswerkzeugs. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, die Sensoreinheit derart anzu steuern, dass eine minimale Erstreckung des Detektionsbereichs um das Bear beitungswerkzeug unabhängig von dem zumindest einen Schwenkwinkel des Bearbeitungswerkzeugs konstant gehalten wird. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, den Detektionsbereich in Abhängigkeit von dem zumindest einen Schwenkwinkel des Bearbeitungswerkzeugs anzupas sen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, den Detektionsbereich in Abhängigkeit von einem Entfernen, insbesondere von einem Wegschwenken, des Bearbeitungswerkzeugs von der zumindest einen Antenne zu vergrößern. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu einge richtet, den Detektionsbereich in Abhängigkeit von einem Annähern, insbesonde re von einem Hinschwenken, des Bearbeitungswerkzeugs an die zumindest eine Antenne zu verkleinern. Vorteilhaft kann eine besonders bedienersichere Abde ckung eines schwenkbar gelagerten Bearbeitungswerkzeugs mit einem Detekti onsbereich ermöglicht werden. Zudem wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest eine Blockiereinheit zu einer Blockierung der Schwenkeinheit umfasst, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumin dest dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit die Blockiereinheit zu einem Blockieren der Schwenkeinheit anzusteuern. Vorzugsweise ist die Blockiereinheit dazu vorgesehen, ein Schwenken des Bearbeitungswerkzeugs, insbesondere des Schwenkarms, zu unterbinden. Insbesondere ist die Blockiereinheit dazu vorgesehen, die zumindest eine Schwenklagerung zu blockieren. Insbesondere umfasst die Blockiereinheit zumindest ein Blockierelement, beispielhaft eine Feststellschraube, einen Blockierbolzen, einen Hemmschuh o. dgl., das dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Schwenklagerung zu blockieren. Insbesonde re ist ein Blockieren der Schwenkeinheit, insbesondere der zumindest einen Schwenklagerung, als eine von der Steuer- und/oder Regeleinheit in Abhängig keit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit, insbesondere in Abhän gigkeit von einer Erfassung des Fremdkörpers, auszulösende Aktion ausgebildet. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, das Blo ckieren der Schwenkeinheit durch ein Ansteuern der Blockiereinheit auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit, die Blockiereinheit alternativ oder zusätzlich zu dem Motor, zu der Ausgabeeinheit, zu einer Not rufeinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung und/oder zu der mechanischen Bremseinheit anzusteuern. Alternativ oder zusätzlich zu der Blockiereinheit ist denkbar, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest einen Not schwenkaktor aufweist, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerich tet ist, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit den Notschwenkaktor zu einer Beförderung, insbesondere eines Schwenkens, des Bearbeitungswerkzeugs aus dem Gefahrenbereich anzusteuern. Vorteilhaft kann ein Schwenken des Bearbeitungswerkzeugs an den Fremdkörper verhindert und eine Verletzungsgefahr vermindert werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zu mindest eine Schutzeinheit umfasst, die die zumindest eine Antenne zumindest abschnittsweise umschließt und die dazu vorgesehen ist, die zumindest eine An tenne vor Umwelteinflüssen zu schützen. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit dazu vorgesehen, die zumindest eine Antenne vor mechanischen Umwelteinflüssen, insbesondere vor Stößen, vor Erschütterungen, vor Abrieb o. dgl., zu schützen. Insbesondere kann die zumindest eine Schutzeinheit zumin dest teilweise aus einem zumindest teilweise stoßabsorbierenden und/oder ab riebfesten Material, beispielhaft aus einem Kautschuk, aus einem Silikon o. dgl., ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Schutzeinheit aus einem elektrisch isolie renden Material ausgebildet. Insbesondere kann ein Aufprallschutz der Werk zeugmaschinenvorrichtung die zumindest eine Schutzeinheit zumindest ab schnittsweise ausbilden. Insbesondere kann die zumindest eine Antenne zumin dest abschnittsweise in den Aufprallschutz der Werkzeugmaschinenvorrichtung integriert sein. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit dazu vorgese hen, die zumindest eine Antenne vor wetterbedingten und/oder umgebungsbe dingten Umwelteinflüssen, insbesondere vor Feuchtigkeit, vor Frost, vor Hitze o. dgl., zu schützen. Insbesondere kann die zumindest eine Schutzeinheit zumin dest teilweise aus einem zumindest teilweise fluiddichten, insbesondere wasser dichten, und/oder temperaturisolierenden Material ausgebildet sein. Vorzugswei se umschließt die zumindest eine Schutzeinheit die zumindest eine Antenne voll ständig, insbesondere entlang einer beliebigen Raumrichtung betrachtet. Alterna tiv ist vorstellbar, dass die zumindest eine Schutzeinheit die zumindest eine An tenne abschnittsweise umschließt, beispielhaft zumindest an einer Werkstückan lagefläche. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit zumindest ab schnittsweise an die zumindest eine Antenne und/oder an zumindest eine Ab schirmungseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung angespritzt, insbesondere umspritzt um die zumindest eine Antenne und/oder um die zumindest eine Ab schirmungseinheit. Alternativ ist denkbar, dass die zumindest eine Antenne und/oder die zumindest eine Abschirmungseinheit zumindest abschnittsweise in die zumindest eine Schutzeinheit eingelegt, geklemmt, geklebt, geschweißt, gelö tet o. dgl. sind/ist. Vorzugsweise kann die Werkzeugmaschinenvorrichtung eine Mehrzahl von Schutzeinheiten, insbesondere eine Anzahl von Schutzeinheiten entsprechend einer Anzahl von Antennen, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass eine einzelne Schutzeinheit dazu vorgesehen ist, eine Mehr zahl von Antennen aufzunehmen, insbesondere zumindest abschnittsweise zu umschließen. Vorteilhaft kann die zumindest eine Antenne vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Vorteilhaft kann eine Sensoreinheit mit einer verschleißarmen Antenne bereitgestellt werden. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest eine, insbesondere die zumindest eine vorgenannte, Abschirmungseinheit um fasst, die die zumindest eine Antenne zumindest abschnittsweise umschließt und die dazu vorgesehen ist, zumindest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld der zumindest einen Antenne, das den zumindest einen Detektionsbereich defi niert, entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung abzuschirmen. Vor zugsweise ist die zumindest eine Abschirmungseinheit aus einem für elektro magnetische Strahlung, insbesondere für elektrische und/oder magnetische Fel der, intransparenten Material, insbesondere aus einem Metall, beispielhaft aus einem Blei, aus einem Eisen, aus einem Stahl o. dgl., ausgebildet. Insbesondere ist die zumindest eine Abschirmungseinheit dazu vorgesehen, das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen Antenne entlang von der zumin dest einen Ausstrahlungsrichtung zu absorbieren und/oder zu reflektieren. Zu sätzlich ist denkbar, dass die zumindest eine Abschirmungseinheit dazu einge richtet ist, das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen An tenne entlang von zumindest einer abschirmungsfreien Ausstrahlungsrichtung zu fokussieren. Vorzugsweise umschließt die zumindest eine Abschirmungseinheit die zumindest eine Antenne abschnittsweise. Insbesondere ist die zumindest eine Antenne entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung betrachtet ab schirmungsfrei angeordnet. Insbesondere ist entlang der zumindest einen Aus strahlungsrichtung, entlang von der betrachtet die zumindest eine Antenne ab schirmungsfrei angeordnet ist, zumindest ein Gefährdungsbereich des Bearbei tungswerkzeugs, beispielhaft eine Schneidkante des Bearbeitungswerkzeugs, angeordnet.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sensoreinheit, insbesondere in zumindest einem Ausführungsbeispiel, zumindest eine elektrische oder elektronische Ab schirmschaltung umfasst, die dazu eingerichtet ist, ein von der Antenne ausge strahltes elektrisches und/oder magnetisches Feld entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung abzuschirmen. Mittels der Abschirmschaltung ist insbe sondere eine Ausstrahlungsrichtung der Antenne einstellbar. Die Abschirmschal tung ist vorzugsweise als eine hochohmige Schaltung ausgebildet. Die Ab schirmschaltung umfasst bevorzugt zumindest ein hochohmiges elektrisches Bauelement. Insbesondere sind/ist die Antenne und/oder der Abstimmkreis der Sensoreinheit an einem Eingang der Abschirmschaltung angeschlossen. Vor- zugsweise ist zumindest ein Ausgang der Abschirmschaltung geerdet. Bevorzugt weist die Abschirmschaltung am Eingang der Abschirmschaltung eine höhere Impedanz auf als am Ausgang der Abschirmschaltung. Beispielsweise liegt eine Größenordnung der Impedanz am Eingang der Abschirmschaltung bei 100 MW und eine Größenordnung der Impedanz am Ausgang der Abschirmschaltung bei 10 MW oder kleiner. Es kann damit vorteilhaft erreicht werden, dass die Feldlinien des elektrischen und/oder magnetischen Felds zumindest im Wesentlichen ent lang einer Ausstrahlungsrichtung von der Antenne ausgestrahlt werden. Es ist jedoch grundsätzlich auch denkbar, dass die Größenordnungen am Eingang und Ausgang verschieden sind von den oben genannten Werten. Vorteilhaft kann eine Ausrichtung des elektrischen und/oder magnetischen Felds der zumindest einen Antenne ermöglicht werden. Vorteilhaft kann ein elektrisches und/oder magnetisches Feld auf einen gewünschten Bereich gerichtet werden, in dem Fremdkörper erfasst werden sollen. Es kann vorteilhaft eine Ausrichtung des elektrischen und/oder magnetischen Felds besonders einfach angepasst werden.

Insbesondere kann die zumindest eine Abschirmungseinheit die zumindest eine Schutzeinheit zumindest abschnittsweise umschließen und/oder kann die zumin dest eine Schutzeinheit die zumindest eine Abschirmungseinheit zumindest ab schnittsweise umschließen. Insbesondere kann die zumindest eine Schutzeinheit zumindest abschnittsweise in die zumindest eine Abschirmungseinheit und/oder die zumindest eine Abschirmungseinheit zumindest abschnittsweise in die zu mindest eine Schutzeinheit integriert sein. Vorzugsweise können die zumindest eine Schutzeinheit und die zumindest eine Abschirmungseinheit einteilig ausge bildet sein. Unter „einteilig“ soll insbesondere in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, ei ner Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussver fahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten- Spritzgussverfahren, hergestellt. Insbesondere kann die Werkzeugmaschinenvor richtung zumindest eine kombinierte Schutz- und Abschirmungseinheit aufwei sen. Vorzugsweise ist die zumindest eine Abschirmungseinheit zumindest ab schnittsweise an die zumindest eine Antenne und/oder an die zumindest eine Schutzeinheit angegossen, insbesondere umgossen um die zumindest eine An tenne und/oder um die zumindest eine Schutzeinheit. Alternativ ist denkbar, dass die zumindest eine Antenne und/oder die zumindest eine Schutzeinheit zumin- dest abschnittsweise in die zumindest eine Abschirmungseinheit eingelegt, ge klemmt, geklebt, geschweißt, gelötet o. dgl. sind/ist. Vorzugsweise kann die Werkzeugmaschinenvorrichtung eine Mehrzahl von Abschirmungseinheiten, ins besondere eine Anzahl von Abschirmungseinheiten entsprechend einer Anzahl von Antennen, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass eine einzelne Abschirmungseinheit dazu vorgesehen ist, eine Mehrzahl von Antennen aufzunehmen, insbesondere zumindest abschnittsweise zu umschließen. Vorteil haft kann eine Ausrichtung des elektrischen und/oder magnetischen Felds der zumindest einen Antenne ermöglicht werden. Vorzugsweise ist die zumindest eine Abschirmungseinheit zumindest abschnittsweise von einem Tisch, von einer Bodenplatte, von einer Gleitplatte o. dgl. der Werkzeugmaschinenvorrichtung ausgebildet. Vorteilhaft können Fehlauslösungen verringert und ein Bediener komfort erhöht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumin dest eine Werkstückanlagefläche umfasst, wobei die Sensoreinheit zumindest eine weitere Antenne umfasst, die zumindest eine antiparallel zu zumindest einer Ausstrahlungsrichtung der zumindest einen Antenne und quer, insbesondere senkrecht, zu der Werkstückanlagefläche verlaufende Ausstrahlungsrichtung aufweist. Insbesondere kann der Tisch der Werkzeugmaschinenvorrichtung, die Bodenplatte der Werkzeugmaschinenvorrichtung, die Gleitplatte der Werkzeug maschinenvorrichtung oder ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erschei nendes Bauteil der Werkzeugmaschinenvorrichtung die Werkstückanlagefläche umfassen. Insbesondere sind die zumindest zwei Antennen an voneinander ab gewandten Seiten des Bauteils angeordnet. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antenne an der Werkstückanlagefläche angeordnet und ist die zumindest eine weitere Antenne an einer weiteren, von der Werkstückanlagefläche abgewandten Fläche der Werkzeugmaschinenvorrichtung angeordnet. Insbesondere erstre cken sich die Werkstückanlagefläche und die weitere Fläche parallel zueinander. Insbesondere erstrecken sich die zumindest eine Antenne und die zumindest eine weitere Antenne parallel zueinander. Unter „parallel“ soll insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und be sonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Der Ausdruck „antiparallel“ soll insbe- sondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definie ren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Projekti onsebene betrachtet, einen Winkel von 180° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist.

Vorzugsweise weist die zumindest eine Antenne mehrere Ausstrahlungsrichtun gen auf, die quer zu jeweils einer Ausstrahlungsrichtung der zumindest einen weiteren Antenne verlaufen. Insbesondere zeigt die zumindest eine Ausstrah lungsrichtung, bevorzugt jede Ausstrahlungsrichtung, der zumindest einen An tenne weg von der zumindest einen weiteren Antenne. Insbesondere schirmt die zumindest eine Abschirmungseinheit das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen Antenne zumindest entlang einer zu der zumindest einen weiteren Antenne zeigenden Richtung ab. Insbesondere zeigt die zumindest eine Ausstrahlungsrichtung, bevorzugt jede Ausstrahlungsrichtung, der zumindest einen weiteren Antenne weg von der zumindest einen Antenne. Insbesondere schirmt zumindest eine weitere Abschirmungseinheit der Werkzeugmaschinen vorrichtung ein elektrisches und/oder magnetisches Feld der zumindest einen weiteren Antenne zumindest entlang einer zu der zumindest einen Antenne zei genden Richtung ab. Vorzugsweise erstreckt sich das Bearbeitungswerkzeug in zumindest einem Betriebszustand zumindest abschnittsweise durch die Werk stückanlagefläche und/oder durch die weitere Fläche, insbesondere durch das Bauteil, das die Werkstückanlagefläche und die weitere Fläche aufweist, hin durch. Vorzugsweise deckt ein von dem elektrischen und/oder magnetischen Feld der zumindest einen Antenne definierter Detektionsbereich einen auf der Seite der Werkstückanlagefläche angeordneten Gefährdungsbereich, insbeson dere eine Schneidkante, des Bearbeitungswerkzeugs ab und deckt ein von dem elektrischen und/oder magnetischen Feld der zumindest einen weiteren Antenne definierter Detektionsbereich einen auf der Seite der weiteren Fläche angeordne ten Gefährdungsbereich, insbesondere die Schneidkante, des Bearbeitungs werkzeugs ab. Vorteilhaft kann eine Werkzeugmaschinenvorrichtung mit einer Werkstückanlagefläche und vollständiger sensorischer Abdeckung des Bearbei tungswerkzeugs bereitgestellt werden. Zudem wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Antenne einen nicht linearen Verlauf aufweist und das Bearbeitungswerkzeug in zumindest einer Ebene betrachtet entlang von zumindest zwei Seiten umschließt. Vorzugsweise umschließt die zumindest eine Antenne das Bearbeitungswerkzeug zumindest in einer Ebene parallel zu der Werkstückanlagefläche, insbesondere in der Werk stückanlagefläche, betrachtet entlang von zumindest zwei Seiten. Insbesondere umschließt die zumindest eine Antenne das Bearbeitungswerkzeug in der zumin dest einen Ebene betrachtet entlang von zumindest zwei Seiten, bevorzugt ent lang von zumindest drei Seiten und besonders bevorzugt entlang von vier Seiten. Insbesondere weist das Bearbeitungswerkzeug in der zumindest einen Ebene betrachtet zwei Gefährdungsseiten, insbesondere Schneidkantenseiten, und zwei Blattseiten auf. Vorzugsweise umschließt die zumindest eine Antenne das Bear beitungswerkzeug in der zumindest einen Ebene betrachtet entlang von zumin dest einer Gefährdungsseite und entlang von zumindest einer Blattseite. Vor zugsweise beschreibt die zumindest eine Antenne zumindest abschnittsweise zumindest eine Kurve, zumindest einen Knick, zumindest eine Ecke oder zumin dest eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende nichtlineare Form. Insbesondere weist die zumindest eine Antenne in der zumindest einen Ebene betrachtet einen L-förmigen Verlauf, insbesondere zwei quer, insbesondere senk recht, zueinander angeordnete Teilabschnitte, einen U-förmigen Verlauf, insbe sondere zwei parallel zueinander angeordnete Teilabschnitte, die durch einen dritten, quer, insbesondere senkrecht, zu den zwei Teilabschnitten angeordneten Teilabschnitt miteinander verbunden sind, oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden nichtlinearen Verlauf auf. Vorzugsweise kann die Sensoreinheit eine Mehrzahl von Antennen, insbesondere zwei Antennen, auf weisen, die das Bearbeitungswerkzeug in der zumindest einen Ebene betrachtet insbesondere entlang von zumindest zwei unterschiedlichen Seiten umschließen. Vorteilhaft kann eine sensorische Abdeckung des Bearbeitungswerkzeugs an unterschiedlichen Seiten ermöglicht und eine hohe Bedienersicherheit erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zu mindest eine Schutzhaube für das Bearbeitungswerkzeug umfasst, wobei die Sensoreinheit zumindest eine weitere Antenne umfasst, die an zumindest einem, von einem Endpunkt der Schutzhaube, an dem die zumindest eine Antenne an- geordnet ist, abgewandten weiteren Endpunkt der Schutzhaube angeordnet ist. Die Schutzhaube ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug, insbesondere die Schneidkante des Bearbeitungswerkzeugs, zumindest ab schnittsweise abzudecken. Vorzugsweise weist die Schutzhaube parallel zu der Abtriebswelle, auf der das Bearbeitungswerkzeug gelagert ist, betrachtet einen teilscheibenförmigen, insbesondere halbscheibenförmigen, Querschnitt auf. Ins besondere ist die Schutzhaube schwenkbar an der und/oder um die Abtriebswel le gelagert. Insbesondere weist das Bearbeitungswerkzeug in Abhängigkeit von unterschiedlichen Schwenkwinkeln der Schutzhaube unterschiedliche Gefähr dungsbereiche, insbesondere unterschiedliche freiliegende Abschnitte der Schneidkante, auf. Insbesondere kann sich der Gefährdungsbereich, insbeson dere die freiliegende Schneidkante, des Bearbeitungswerkzeugs von dem End punkt der Schutzhaube entlang der Schneidkante bis zu dem weiteren Endpunkt der Schutzhaube erstrecken. Insbesondere ist der Gefährdungsbereich des Be arbeitungswerkzeugs als ein schutzhaubenfreier Bereich des Bearbeitungswerk zeugs ausgebildet. Vorzugsweise verschieben sich die zumindest zwei Anten nen, insbesondere die Detektionsbereiche der zumindest zwei Antennen, mit einem Verschwenken der Schutzhaube, insbesondere proportional zu einem Schwenkwinkel der Schutzhaube. Vorteilhaft kann eine optimale sensorische Abdeckung des Bearbeitungswerkzeugs, insbesondere des zumindest einen Ge fährdungsbereichs des Bearbeitungswerkzeugs, in einer beliebigen Winkelpositi on der Schutzhaube erreicht werden. Vorteilhaft kann eine bedienersichere und bedienerkomfortable Werkzeugmaschinenvorrichtung mit einer Schutzhaube bereitgestellt werden.

Ferner geht die Erfindung aus von einem Verfahren zum Betrieb einer Werk zeugmaschinenvorrichtung, insbesondere einer erfindungsgemäßen Werkzeug maschinenvorrichtung.

Es wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt mittels zu mindest einer, insbesondere der zumindest einen vorgenannten, Antenne zumin dest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld ausgestrahlt wird, von dem zumindest ein Detektionsbereich um zumindest ein, insbesondere um das vorge nannte, Bearbeitungswerkzeug der Werkzeugmaschinenvorrichtung definiert wird, und/oder dass mittels der zumindest einen Antenne zumindest ein Fremd- körper in Abhängigkeit von zumindest einer Änderung zumindest eines elektri schen und/oder magnetischen Felds erfasst wird.

Bevorzugt wird in zumindest einem Verfahrensschritt in Abhängigkeit von zumin dest einem Betriebsparameter, insbesondere von der Steuer- und/oder Re geleinheit, zumindest teilweise selbstständig zumindest ein Parameter ange passt. Vorteilhaft kann ein Verfahren bereitgestellt werden, mittels dessen ein bedienersicherer, bedienerkomfortabler und wartungsarmer Betrieb einer Werk zeugmaschinenvorrichtung ermöglicht werden kann.

Weiterhin geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschine mit zumindest einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung. Vorteilhaft kann eine verschleißarme Werkzeugmaschine bereitgestellt werden, die bedienersicher und bedienerkomfortabel nutzbar ist.

Zudem geht die Erfindung aus von einem System mit zumindest einer erfin dungsgemäßen Werkzeugmaschine und mit zumindest einer Anzeigevorrichtung, die dazu eingerichtet ist, zumindest einen Gefahrenbereich um zumindest ein, insbesondere um das vorgenannte, Bearbeitungswerkzeug zumindest einer, ins besondere der vorgenannten, Werkzeugmaschinenvorrichtung der Werkzeugma schine anzuzeigen.

Es wird vorgeschlagen, dass die Anzeigevorrichtung dazu eingerichtet ist, eine Anzeige des zumindest einen Gefahrenbereichs in Abhängigkeit von einer Ände rung von zumindest einem Parameter, insbesondere in Abhängigkeit von einer Änderung von zumindest einem Detektionsbereich um das Bearbeitungswerk zeug, anzupassen. Die Anzeigevorrichtung kann insbesondere an der Werk zeugmaschine angeordnet oder getrennt von der Werkzeugmaschine ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Anzeigevorrichtung als eine optische Anzeigevorrich tung ausgebildet, insbesondere dazu eingerichtet, den Gefahrenbereich optisch anzuzeigen. Insbesondere weist die Anzeigevorrichtung zumindest ein Beleuch tungselement, beispielsweise eine Leuchtdiode, eine Laserdiode o. dgl., und/oder ein Anzeigeelement, beispielsweise einen Bildschirm, zu einer Anzeige des Ge fahrenbereichs auf. Insbesondere kann die Anzeigevorrichtung als ein Projektor, als ein Smartphone, als eine Augmented- Reality-Brille oder als eine andere, ei- nem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzeigevorrichtung ausgebildet sein. Insbesondere ist die Anzeigevorrichtung dazu eingerichtet, den Gefahrenbereich, insbesondere zumindest Grenzen des Gefahrenbereichs, um das Bearbeitungs werkzeug in einem Arbeitsbereich zu projizieren, zu beleuchten o. dgl. und/oder den Gefahrenbereich, insbesondere zumindest die Grenzen des Gefahrenbe reichs, in einem Bild, insbesondere in einem Live-Bild, der Werkzeugmaschine einzublenden, beispielhaft in einer Signalfarbe. Insbesondere kann die Anzeige vorrichtung zu einer Aufnahme des Bilds, insbesondere des Live-Bilds, der Werkzeugmaschine zumindest eine Kamera aufweisen.

Vorzugsweise ist eine Änderung des Gefahrenbereichs, insbesondere der Gren zen des Gefahrenbereichs, proportional zu einer Änderung des Detektionsbe reichs, insbesondere von Grenzen des Detektionsbereichs. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit in Abhängigkeit von einer Vergrößerung des Ge fahrenbereichs, beispielhaft aufgrund einer Vergrößerung der Drehzahl des Be arbeitungswerkzeugs, dazu eingerichtet, den Detektionsbereich zu vergrößern und ist die Anzeigevorrichtung dazu eingerichtet, den vergrößerten Gefahrenbe reich anzuzeigen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit in Abhän gigkeit von einer Verkleinerung des Gefahrenbereichs, beispielhaft aufgrund ei ner Verkleinerung der Drehzahl des Bearbeitungswerkzeugs, dazu eingerichtet, den Detektionsbereich zu verkleinern und ist die Anzeigevorrichtung dazu einge richtet, den verkleinerten Gefahrenbereich anzuzeigen. Vorzugsweise kön nen/kann der Gefahrenbereich, insbesondere die Grenzen des Gefahrenbe reichs, dem Detektionsbereich, insbesondere den Grenzen des Detektionsbe reichs, entsprechen. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit signal übertragungstechnisch mit der Anzeigevorrichtung verbunden, insbesondere zu einer Bereitstellung von zumindest einer Information über die Änderung des zu mindest einen Parameters. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit über die Kommunikationseinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbeson dere drahtlos, mit der Anzeigevorrichtung, insbesondere mit zumindest einer Kommunikationseinheit der Anzeigevorrichtung, signalübertragungstechnisch verbunden sein. Vorteilhaft kann ein bedienerkomfortables und bedienersicheres System zu einer Visualisierung des Gefahrenbereichs bereitgestellt werden. Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinenvorrichtung, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine, das erfindungsgemäße System und/oder das erfindungs gemäße Verfahren sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwen dung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die er findungsgemäße Werkzeugmaschinenvorrichtung, die erfindungsgemäße Werk zeugmaschine, das erfindungsgemäße System und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genann ten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind fünf Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merk male in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen fassen.

Es zeigen:

Fig. 1 ein erfindungsgemäßes System mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine und mit einer Anzeigevorrichtung in einer schematischen perspektivischen Darstellung,

Fig. 2 die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine aus Fig. 1 in einer schematischen perspektivischen Darstellung,

Fig. 3 die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine aus Fig. 1 in einer weiteren schematischen perspektivischen Darstellung,

Fig. 4 eine Detailansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Werk zeugmaschine aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung, Fig. 5a eine Schnittansicht einer Schutzeinheit einer erfindungsgemä ßen Werkzeugmaschinenvorrichtung der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine aus Fig. 1 in einer schematischen Darstel lung,

Fig. 5b eine Schnittansicht einer ersten alternativen Schutzeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 5c eine Schnittansicht einer zweiten alternativen Schutzeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 5d eine Schnittansicht einer dritten alternativen Schutzeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 5e eine Schnittansicht einer vierten alternativen Schutzeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 5f eine Schnittansicht einer fünften alternativen Schutzeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 6 eine Schnittansicht einer Gleitplatte der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Dar stellung,

Fig. 7a eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine aus Figur 1 in einer schematischen Darstellung,

Fig. 7b eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine aus Figur 1 mit einer ersten alternativen Sensoreinheit in einer schematischen Darstellung,

Fig. 7c eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine aus Figur 1 mit einer zweiten alternativen Sensoreinheit in einer schematischen Darstellung,

Fig. 7d eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine aus Figur 1 mit einer dritten alternativen Sensoreinheit in einer schematischen Darstellung,

Fig. 8 eine erste alternative erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer schematischen perspektivischen Darstellung, Fig. 9 eine Schaltungsanordnung eines Teils einer Sensoreinheit ei ner erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung der ersten alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine,

Fig. 10 eine zweite alternative erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer schematischen perspektivischen Darstellung,

Fig. 11 eine dritte alternative erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer schematischen perspektivischen Darstellung und Fig. 12 eine vierte alternative erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer schematischen perspektivischen Darstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt ein System 92a mit zumindest einer Werkzeugmaschine 90a und mit zumindest einer Anzeigevorrichtung 94a in einer schematischen perspektivi schen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 90a umfasst bevorzugt zumindest eine Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a umfasst vorzugsweise zumindest ein motorisch antreibbares Bearbeitungs werkzeug 12a, zumindest eine, insbesondere kapazitive, Sensoreinheit 14a, die dazu eingerichtet ist, zumindest einen Fremdkörper 16a, 18a in zumindest einem Detektionsbereich 20a, 22a, 24a um das Bearbeitungswerkzeug 12a zu erfassen, und zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit 26a, die dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Signal der Sensoreinheit 14a zumindest eine Aktion auszulösen. Die Anzeigevorrichtung 94a ist insbesondere dazu ein gerichtet, zumindest einen Gefahrenbereich 96a um zumindest ein, insbesondere um das vorgenannte, Bearbeitungswerkzeug 12a zumindest einer, insbesondere der vorgenannten, Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a der Werkzeugmaschine 90a anzuzeigen. Insbesondere ist die Werkzeugmaschine 90a, die die Werk zeugmaschinenvorrichtung 10a umfasst, als eine Handwerkzeugmaschine aus gebildet. Insbesondere ist die Werkzeugmaschine 90a als eine Kreissäge, insbe sondere als eine Handkreissäge, ausgebildet. Insbesondere ist das Bearbei tungswerkzeug 12a als ein Sägeblatt, insbesondere als ein Kreissägeblatt, aus gebildet. Bevorzugt ist die Anzeigevorrichtung 94a dazu eingerichtet, eine Anzeige des zumindest einen Gefahrenbereichs 96a in Abhängigkeit von einer Änderung von zumindest einem Parameter, insbesondere in Abhängigkeit von einer Änderung von zumindest einem Detektionsbereich 20a, 22a, 24a um das Bearbeitungs werkzeug 12a, anzupassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Sen soreinheit 14a beispielhaft drei Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a auf. Der Über sichtlichkeit halber ist in Figur 1 lediglich ein Detektionsbereich 20a dargestellt und im Folgenden beschrieben. Die Beschreibung soll aber analog auch für die weiteren Detektionsbereiche 22a, 24a gelten. Die Anzeigevorrichtung 94a kann insbesondere an der Werkzeugmaschine 90a angeordnet oder, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, getrennt von der Werkzeugmaschine 90a ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Anzeigevorrichtung 94a als eine optische Anzeigevorrichtung ausgebildet, insbesondere dazu eingerichtet, den Gefahren bereich 96a optisch anzuzeigen. Insbesondere weist die Anzeigevorrichtung 94a zumindest ein Beleuchtungselement, beispielsweise eine Leuchtdiode, eine La serdiode o. dgl., und/oder ein Anzeigeelement 98a, beispielsweise einen Bild schirm, zu einer Anzeige des Gefahrenbereichs 96a auf. Im vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel weist die Anzeigevorrichtung 94a beispielhaft ein als ein Bildschirm ausgebildetes Anzeigeelement 98a zu einer Anzeige des Gefahrenbereichs 96a auf. Insbesondere kann die Anzeigevorrichtung 94a als ein Projektor, als ein Smartphone, als eine Augmented-Reality-Brille oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzeigevorrichtung ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Anzeigevorrichtung 94a beispielhaft als eine Augmented-Reality-Brille ausgebildet. Insbesondere trägt ein Bediener 42a, der die Werkzeugmaschine 90a bedient, die Anzeigevorrichtung 94a vor seinen Augen. Insbesondere ist die Anzeigevorrichtung 94a dazu eingerichtet, den Ge fahrenbereich 96a, insbesondere zumindest Grenzen des Gefahrenbereichs 96a, um das Bearbeitungswerkzeug 12a in einem Arbeitsbereich 100a zu projizieren, zu beleuchten o. dgl. und/oder, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbei spiel, den Gefahrenbereich 96a, insbesondere zumindest die Grenzen des Ge fahrenbereichs 96a, in einem Bild 102a, insbesondere in einem Live-Bild, der Werkzeugmaschine 90a einzublenden, beispielhaft in einer Signalfarbe. Insbe sondere kann die Anzeigevorrichtung 94a zu einer Aufnahme des Bilds, insbe sondere des Live-Bilds, der Werkzeugmaschine 90a zumindest eine Kamera aufweisen (hier nicht weiter dargestellt). Figur 2 zeigt die Werkzeugmaschine 90a aus Fig. 1 in einer schematischen per spektivischen Darstellung. Insbesondere ist in Figur 2 das Bild 102a, insbesonde re das Live-Bild, der Werkzeugmaschine 90a mit dem von der Anzeigevorrich tung 94a eingeblendeten Gefahrenbereich 96a dargestellt. Vorzugsweise ist eine Änderung des Gefahrenbereichs 96a, insbesondere der Grenzen des Gefahren bereichs 96a, proportional zu einer Änderung des Detektionsbereichs 20a, insbe sondere von Grenzen des Detektionsbereichs 20a. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a in Abhängigkeit von einer Vergrößerung des Gefah renbereichs 96a, beispielhaft aufgrund einer Vergrößerung einer Drehzahl des Bearbeitungswerkzeugs 12a, dazu eingerichtet, den Detektionsbereich 20a zu vergrößern und ist die Anzeigevorrichtung 94a dazu eingerichtet, den vergrößer ten Gefahrenbereich 96a’ anzuzeigen. In Figur 2 sind beispielhaft der Gefahren bereich 96a und ein vergrößerter Gefahrenbereich 96a’ dargestellt. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a in Abhängigkeit von einer Verkleine rung des Gefahrenbereichs 96a, beispielhaft aufgrund einer Verkleinerung der Drehzahl des Bearbeitungswerkzeugs 12a, dazu eingerichtet, den Detektionsbe reich 20a zu verkleinern und ist die Anzeigevorrichtung 94a dazu eingerichtet, den verkleinerten Gefahrenbereich anzuzeigen. Vorzugsweise können/kann, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, der Gefahrenbereich 96a, ins besondere die Grenzen des Gefahrenbereichs 96a, dem Detektionsbereich 20a, insbesondere den Grenzen des Detektionsbereichs 20a, entsprechen. Vorzugs weise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a signalübertragungstechnisch mit der Anzeigevorrichtung 94a verbunden, insbesondere zu einer Bereitstellung von zumindest einer Information über die Änderung des zumindest einen Parameters. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a über eine Kommunika tionseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere drahtlos, mit der Anzeigevorrichtung 94a, insbesondere mit zumindest einer Kommunikati onseinheit 104a der Anzeigevorrichtung 94a, signalübertragungstechnisch ver bunden sein (vgl. Figur 1 und 3).

Figur 3 zeigt die Werkzeugmaschine 90a aus Fig. 1 in einer weiteren schemati schen perspektivischen Darstellung. Bevorzugt umfasst die Sensoreinheit 14a zumindest eine Antenne 28a, 30a, die dazu eingerichtet ist, zumindest ein elekt risches und/oder magnetisches Feld auszustrahlen, das den zumindest einen Detektionsbereich 20a definiert, und/oder den zumindest einen Fremdkörper 16a, 18a in Abhängigkeit von zumindest einer Änderung zumindest eines elektrischen und/oder magnetischen Felds zu erfassen. Insbesondere kann die Sensoreinheit 14a eine Mehrzahl von Antennen 28a, 30a aufweisen, insbesondere zu einer Realisierung einer vollständigen Abdeckung des Bearbeitungswerkzeugs 12a mit einem Detektionsbereich 20a. Insbesondere kann die Sensoreinheit 14a zumin dest zwei Antennen 28a, 30a, bevorzugt zumindest vier Antennen 28a, 30a, be sonders bevorzugt zumindest sechs Antennen 28a, 30a und ganz besonders bevorzugt zumindest 8 Antennen 28a, 30a aufweisen. Im vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel weist die Sensoreinheit 14a beispielhaft zwei Antennen 28a, 30a auf.

Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a als eine Handwerk zeugmaschinenvorrichtung ausgebildet. Bevorzugt ist die Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a als eine elektrisch betriebene Werkzeugmaschinenvorrichtung ausgebildet. Insbesondere ist die Werkzeugmaschine 90a als eine Elektrowerk zeugmaschine ausgebildet. Insbesondere ist das Bearbeitungswerkzeug 12a von zumindest einem Elektromotor der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a antreib- bar. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine elektrische Energiespeichereinheit 106a, insbesondere einen Akkumulator, zu einer Energieversorgung zumindest des Elektromotors. Alternativ ist denkbar, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a als eine pneumatisch betriebene Werkzeugmaschinenvorrichtung, als eine Benzin-betriebene Werkzeugmaschi nenvorrichtung o. dgl. ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a zu einer schneidenden und/oder zu einer sägenden Bearbeitung eines Werkstücks 108a vorgesehen.

Die Sensoreinheit 14a ist vorzugsweise als eine elektrische und/oder magneti sche, insbesondere als eine kapazitive, Sensoreinheit ausgebildet. Insbesondere ist die Sensoreinheit 14a verschieden von einer optischen, einer akustischen, einer haptischen o. dgl. Sensoreinheit ausgebildet. Insbesondere ist die Sen soreinheit 14a zu einer Annäherungsdetektion eingerichtet. Vorzugsweise ist die Sensoreinheit 14a dazu eingerichtet, den zumindest einen Fremdkörper 16a, 18a vor einem Kontakt mit dem Bearbeitungswerkzeug 12a zu erfassen. In Figur 3 sind beispielhaft zwei Fremdkörper 16a, 18a dargestellt, die von der Sensorein- heit 14a erfassbar sind. Insbesondere ist die Sensoreinheit 14a dazu eingerich tet, die Fremdkörper 16a, 18a in zumindest einem bestimmten Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug 12a, insbesondere innerhalb des Detektionsbereichs 20a um das Bearbeitungswerkzeug 12a, zu erfassen. Der Detektionsbereich 20a ist insbesondere ein sich um das Bearbeitungswerkzeug 12a erstreckender Bereich, in dem die Sensoreinheit 14a dazu in der Lage und dazu eingestellt ist, die Fremdkörper 16a, 18a zu detektieren. Vorzugsweise erstreckt sich der Detekti onsbereich 20a asymmetrisch um das Bearbeitungswerkzeug 12a (vgl. Figur 2). Bevorzugt weist der Detektionsbereich 20a um für den Bediener 42a der Werk zeugmaschinenvorrichtung 10a gefährlichen Stellen des Bearbeitungswerkzeugs 12a, insbesondere entlang einer Schneidkante des Bearbeitungswerkzeugs 12a, eine größere Erstreckung auf als an anderen Stellen des Bearbeitungswerkzeugs 12a. Alternativ ist denkbar, dass der Detektionsbereich 20a sich symmetrisch, insbesondere sphärisch, um das Bearbeitungswerkzeug 12a erstreckt.

Die Fremdkörper 16a, 18a können insbesondere als lebendige Objekte, insbe sondere als Körperteile des Bedieners 42a, beispielsweise eine Hand 110a, ein Finger, ein Bein o. dgl., als ein Tier oder als andere, einem Fachmann als sinn voll erscheinende lebendige Objekte ausgebildet sein. Die Fremdkörper 16a, 18a können insbesondere als leblose Objekte, insbesondere als an dem Werkstück 108a angeordnete und/oder in einem Nahbereich des Werkstücks 108a verlau fende Störobjekte, beispielhaft als ein Nagel 112a, als eine Stromleitung, als eine Wasserleitung o. dgl., ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Fremdkörper 16a beispielhaft als ein lebendiges Objekt, insbesondere als eine Hand 110a des Bedieners 42a, ausgebildet und ist ein weiterer Fremdkörper 18a beispielhaft als ein lebloses Objekt, insbesondere als ein an dem Werkstück 108a angeordneter Nagel 112a, ausgebildet.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a signalübertragungstech nisch mit der Sensoreinheit 14a verbunden, insbesondere über zumindest eine Signalleitung (hier nicht dargestellt). Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a über eine drahtlose Signalverbindung sig nalübertragungstechnisch mit der Sensoreinheit 14a verbunden ist. Vorzugswei se ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, die Sensoreinheit 14a anzusteuern. Die Sensoreinheit 14a ist insbesondere dazu eingerichtet, der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a das zumindest eine Signal, bevorzugt eine Mehrzahl von Signalen, bereitzustellen, insbesondere in Abhängigkeit von einer Erfassung von zumindest einem der Fremdkörper 16a, 18a in dem Detektionsbe reich 20a. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu einge richtet, das zumindest eine von der Sensoreinheit 14a empfangene Signal aus zuwerten. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu einge richtet, in Abhängigkeit von einer Auswertung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit 14a die zumindest eine Aktion auszulösen.

Die zumindest eine Aktion ist vorzugsweise als eine Sicherheitsfunktion, insbe sondere zu einer Verhinderung oder zumindest zu einer Verminderung einer Ver letzung des Bedieners 42a, und/oder als eine Komfortfunktion, insbesondere zu einer Erleichterung einer Bedienung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a für den Bediener 42a, ausgebildet. Die zumindest eine Aktion kann insbesondere als eine Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12a, als ein Wegbewegen des Be arbeitungswerkzeugs 12a aus dem Gefahrenbereich 96a, als ein Abschirmen des Bearbeitungswerkzeugs 12a, als ein Ausgeben von zumindest einer, insbesonde re optischen, akustischen und/oder haptischen, Warnmeldung, als ein Absetzen eines Notrufs oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Aktion ausgebildet sein. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, Aktionen auszulösen. Vorzugsweise kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sen soreinheit 14a unterschiedliche Aktionen auszulösen. Insbesondere ist die Steu er- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von dem zu mindest einen Signal der Sensoreinheit 14a, insbesondere zu einer Auslösung der zumindest einen Aktion, zumindest eine Reaktionseinheit 114a der Werk zeugmaschinenvorrichtung 10a, die dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Aktion durchzuführen, anzusteuern. Die zumindest eine Reaktionseinheit 114a kann insbesondere als eine Bremseinheit 54a, als eine Abdeckeinheit, als eine Schwenkeinheit, als eine Blockiereinheit, als eine Ausgabeeinheit 116a, als eine Kommunikationseinheit 44a oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Einheit ausgebildet sein. Die Antennen 28a, 30a sind vorzugsweise dazu eingerichtet, elektrischen Strom zu leiten. Insbesondere sind die Antennen 28a, 30a zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig, ausgebildet. Insbesondere sind die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet, radialsymmetrisch um eine Längsachse 118a der Antennen 28a, 30a verteiltes elektrisches Feld und/oder ein konzentrisch um die Längsachse 118a der Antennen 28a, 30a verteiltes magnetisches Feld auszustrahlen (vgl. Figur 5a). Vorzugsweise sind die Antennen 28a, 30a als Kabel, insbesondere als Koaxialkabel, als Drähte o. dgl. ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist denk bar, dass das Bearbeitungswerkzeug 12a und/oder eine Abtriebswelle 120a, auf der das Bearbeitungswerkzeug 12a gelagert ist, zumindest eine Antenne ausbil den/ausbildet und/oder dass die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet sind, elektrisch mit dem Bearbeitungswerkzeug 12a und/oder mit der Abtriebswelle 120a zu koppeln. Bevorzugt ist das Bearbeitungswerkzeug 12a als eine Antenne ausgebildet, wobei die Sensoreinheit 14a zumindest eine weitere Antenne 28a, 30a aufweist, die getrennt von dem Bearbeitungswerkzeug 12a ausgebildet ist.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Sensoreinheit 14a beispielhaft die zwei Antennen 28a, 30a auf, die getrennt von dem Bearbeitungswerkzeug 12a, insbesondere als Koaxialkabel, ausgebildet sind. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass zumindest eine der Antennen 28a, 30a getrennt von der Werk zeugmaschinenvorrichtung 10a ausgebildet ist, insbesondere an dem Bediener 42a, beispielsweise an einem Handschuh oder an einer Schutzbrille des Bedie ners 42a, angeordnet ist.

Insbesondere sind die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet, elektromagnetische Felder auszustrahlen. Insbesondere sind die elektrischen und/oder magneti schen, insbesondere elektromagnetischen, Felder der Antennen 28a, 30a, insbe sondere eine Feldstärke und/oder eine maximale Erstreckung der elektrischen und/oder magnetischen Felder der Antennen 28a, 30a, abhängig von an den Antennen 28a, 30a anliegenden elektrischen Spannungen und/oder von die An tennen 28a, 30a durchfließenden elektrischen Strömen. Insbesondere weist der Detektionsbereich 20a zumindest im Wesentlichen eine gleiche Form auf wie die elektrischen, insbesondere elektromagnetischen, Felder der Antennen 28a, 30a. Vorzugsweise sind die Antennen 28a, 30a in einem Nahbereich 122a des Bear beitungswerkzeugs 12a angeordnet. Vorzugsweise sind die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet, die Fremdkörper 16a, 18a in Abhängigkeit von einer Änderung der von den Antennen 28a, 30a ausgestrahlten elektrischen und/oder magnetischen Felder zu erfassen. Alterna tiv oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet sind, die Fremdkörper 16a, 18a in Abhängigkeit von einer Änderung eines weite ren, insbesondere von einer anderen Antenne ausgestrahlten, elektrischen und/oder magnetischen Felds zu erfassen. Insbesondere kann eine erste Anten ne 28a dazu eingerichtet sein, ein elektrisches und/oder magnetisches Feld aus zustrahlen und kann eine zweite Antenne 30a dazu eingerichtet ist, die Fremd körper 16a, 18a in Abhängigkeit von einer Änderung des elektrischen und/oder magnetischen Felds der ersten Antenne 28a zu erfassen. Insbesondere ändern die in dem Detektionsbereich 20a angeordneten Fremdkörper 16a, 18a, insbe sondere in Abhängigkeit von elektrischen und/oder magnetischen Eigenschaften der Fremdkörper 16a, 18a, die elektrischen und/oder magnetischen Felder, ins besondere Kenngrößen der elektrischen und/oder magnetischen Felder. Bevor zugt sind die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet, die Fremdkörper 16a, 18a kapazitiv, insbesondere in Abhängigkeit von einer von den Fremdkörpern 16a, 18a bewirkten Kapazitätsänderung der elektrischen und/oder magnetischen Fel der, zu erfassen. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet sind, die Fremdkörper 16a, 18a induktiv, insbesondere in Abhängigkeit von einer von den Fremdkörpern 16a, 18a bewirkten Induktivitäts änderung der elektrischen und/oder magnetischen Felder, zu erfassen. Vorzugs weise sind die Antennen 28a, 30a dazu eingerichtet, einen Abstand der Fremd körper 16a, 18a von dem Bearbeitungswerkzeug 12a, insbesondere eine Position der Fremdkörper 16a, 18a zumindest relativ zu dem Bearbeitungswerkzeug 12a, eine Bewegungsgeschwindigkeit, insbesondere eine Annäherungsgeschwindig keit an das Bearbeitungswerkzeug 12a, der Fremdkörper 16a, 18a und/oder eine Beschleunigung, insbesondere eine Annäherungsbeschleunigung an das Bear beitungswerkzeug 12a, der Fremdkörper 16a, 18a zu erfassen.

Vorzugsweise umfasst die Sensoreinheit 14a zumindest einen Abstimmkreis, der mit zumindest einer der Antennen 28a, 30a verbunden ist (nicht näher darge stellt, vgl. 196b aus Figur 9). Es ist denkbar, dass den Antennen 28a, 30a jeweils ein Abstimmkreis zugeordnet ist. Der Abstimmkreis ist insbesondere zumindest dazu vorgesehen, durch ein Zusammenwirken mit zumindest einer der Antennen 28a, 30a ein elektrisches und/oder magnetisches Feld zu erzeugen. Der Ab stimmkreis ist vorzugsweise zumindest aus einem Schwingkreis, insbesondere einem RLC-Schwingkreis, und einer Phasenstabilisierungsschaltung gebildet. Bevorzugt ist eine Arbeitsfrequenz des Abstimmkreises kleiner als 5 MHz. Es ist jedoch alternativ auch denkbar, dass die Arbeitsfrequenz des Abstimmkreises größer ist als 5 MHz. Der Abstimmkreis weist insbesondere zumindest einen Verstärker auf, der beispielsweise von einem Feldeffekttransistor, einem Bipolar transistor, einem Operationsverstärker oder dergleichen gebildet ist. Ferner sind verschiedene Verstärkertopologien denkbar, beispielsweise eine teleskopische Topologie, eine zweistufige Verstärkertopologie, eine Kaskodentopologie oder dergleichen. Der Abstimmkreis ist vorzugsweise mit einer Signalaufbereitungs einheit, insbesondere einem Analog-Digital-Wandler, verbunden, wobei die Sig nalaufbereitungseinheit zu einer Signalübertragung zumindest mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a verbindbar ist. Die Signalaufbereitungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest einen Komparator, insbesondere einen Schmitt-Trigger, der zur Wandlung eines analogen Signals, bevorzugt von zumindest einer der Antennen 28a, 30a, in ein digitales Signal einsetzbar ist.

Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von zumindest einem Betriebsparameter zumindest teilweise selbststän dig zumindest einen Parameter anzupassen. Der zumindest eine Betriebspara meter kann insbesondere als ein Bewegungsparameter, beispielhaft als eine Be wegungsgeschwindigkeit der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, als ein Orien tierungsparameter, beispielhaft als eine räumliche Orientierung der Werkzeug maschinenvorrichtung 10a, als ein Bearbeitungsparameter, beispielhaft als eine Tauchtiefe des Bearbeitungswerkzeugs 12a, als ein bedienerspezifischer Para meter, beispielhaft als eine Hautleitfähigkeit des Bedieners 42a, oder als ein an derer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Parameter ausgebildet sein. Der zumindest eine anzupassende Parameter kann insbesondere als eine Emp findlichkeit der Sensoreinheit 14a, als der Detektionsbereich 20a, insbesondere als die Erstreckung des Detektionsbereichs 20a, als die Form des Detektionsbe reichs 20a o. dgl., als eine Art der zumindest einen auszulösenden Aktion, als eine Reihenfolge einer Mehrzahl von auszulösenden Aktionen, als eine Auslöse- geschwindigkeit und/oder als eine Durchführungsgeschwindigkeit der zumindest einen Aktion, beispielhaft eine Bremsgeschwindigkeit des Bearbeitungswerk- zeugs 12a, oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Parameter ausgebildet sein.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, den zumindest einen Betriebsparameter auszuwerten. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Auswer tung des zumindest einen Betriebsparameters den zumindest einen Parameter zumindest teilweise selbstständig anzupassen. Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, den zumindest einen Parameter vollständig selbstständig, insbesondere automatisch, anzupassen, beispielsweise in Abhängigkeit von einem Abgleich des zumindest einen Betriebsparameters mit in einer Speichereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a hinterlegten Steuerroutinen. Alternativ ist vorstellbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Parameter teilweise selbstständig anzupassen. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, insbesondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Be triebsparameters, dem Bediener 42a zumindest eine Empfehlung für eine Anpas sung des zumindest einen Parameters bereitzustellen, beispielhaft über die Aus gabeeinheit 116a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, und den zumindest einen Parameter in Abhängigkeit von einer Bedienereingabe anzupassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a beispielhaft eine als ein Lautsprecher ausgebildete akustische Ausgabeeinheit 116a auf. Die Ausgabeeinheit 116a kann alternativ oder zusätzlich auch als eine optische und/oder eine haptische Ausgabeeinheit ausgebildet sein. Vorzugswei se kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhän gigkeit von einer Mehrzahl von Betriebsparametern zumindest teilweise selbst ständig den zumindest einen Parameter, insbesondere eine Mehrzahl von Para metern, anzupassen. Vorzugsweise kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebspara meter zumindest teilweise selbstständig eine Mehrzahl von Parametern anzu passen.

Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter zumindest teilweise selbst- ständig die Sensoreinheit 14a zu kalibrieren, insbesondere den zumindest einen Detektionsbereich 20a anzupassen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Re geleinheit 26a dazu eingerichtet, eine Kalibrierung der Sensoreinheit 14a als Teil eines Anschaltvorgangs der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a und/oder in Abhängigkeit von einer Bedienereingabe zumindest teilweise selbstständig durchzuführen. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, ins besondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebspa rameters, die Sensoreinheit 14a vollständig selbstständig, insbesondere automa tisch, zu kalibrieren, insbesondere den Detektionsbereich 20a anzupassen. Al ternativ ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerich tet ist, die Sensoreinheit 14a teilweise selbstständig zu kalibrieren. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängig keit von dem zumindest einen Betriebsparameter, insbesondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters, dem Bediener 42a zumindest eine Empfehlung für eine Kalibrierung der Sensoreinheit 14a bereitzu stellen, beispielhaft über die Ausgabeeinheit 116a der Werkzeugmaschinenvor richtung 10a, und die Sensoreinheit 14a in Abhängigkeit von einer Bedienerein gabe zu kalibrieren.

Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, zu einer Kalibrierung der Sensoreinheit 14a den Detektionsbereich 20a der Sen soreinheit 14a, insbesondere die Erstreckung und/oder die Form des Detektions bereichs 20a, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, ins besondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebspa rameters, zumindest teilweise selbstständig anzupassen. Alternativ oder zusätz lich ist vorstellbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, zu einer Kalibrierung der Sensoreinheit 14a die Empfindlichkeit der Sen soreinheit 14a, ein Reaktionsverhalten der Sensoreinheit 14a auf bestimmte Fremdkörper 16a, 18a, insbesondere auf bestimmte Materialien, oder einen an deren, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Parameter der Sensoreinheit 14a in Abhängigkeit von dem zumindest einen Betriebsparameter, insbesondere in Abhängigkeit von der Auswertung des zumindest einen Betriebsparameters, zumindest teilweise selbstständig anzupassen. Beispielhaft ist denkbar, dass die Sensoreinheit 14a dazu eingerichtet ist, insbesondere während eines Anschalt- Vorgangs der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, ein Umfeld der Werkzeugma schinenvorrichtung 10a zu erfassen, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, die Sensoreinheit 14a in Abhängigkeit von dem erfass ten Umfeld zu kalibrieren. Beispielsweise ist denkbar, dass die Sensoreinheit 14a ein Körperteil des Bedieners 42a in dem Nahbereich 122a des Bearbeitungs werkzeugs 12a erfasst, das dort zu einer Führung der Werkzeugmaschine 90a angeordnet ist, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a den Detektionsbe reich 20a verkleinert und/oder eine Empfindlichkeit der Sensoreinheit 14a redu ziert, insbesondere zu einer Reduktion von Fehlauslösungen durch das Körperteil in dem Nahbereich 122a des Bearbeitungswerkzeugs 12a.

Bevorzugt ist der zumindest eine Betriebsparameter als ein Bewegungsparame ter und/oder als ein Orientierungsparameter ausgebildet. Der als ein Bewe gungsparameter ausgebildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbeson dere als eine Bewegungsgeschwindigkeit der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, als eine Bewegungsbeschleunigung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, als eine Bewegungsrichtung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Bewegungsparame ter ausgebildet sein. Der als ein Orientierungsparameter ausgebildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbesondere als eine räumliche Orientierung, ins besondere Ausrichtung, der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere relativ zu dem Werkstück 108a, relativ zu einer Hochachse der Werkzeugma schinenvorrichtung 10a, relativ zu einer Längsachse der Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a und/oder relativ zu einer Querachse der Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a, ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, je höher die erfasste Bewe gungsgeschwindigkeit der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ist, desto schnel lere Bremsungen als Aktionen auszulösen. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von ei nem erfassten freien Fall der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a eine schnellstmögliche Bremsung als Aktion auszulösen.

Bevorzugt ist der zumindest eine Betriebsparameter als ein Bearbeitungsparame ter ausgebildet. Der als ein Bearbeitungsparameter ausgebildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbesondere als eine Tauchtiefe des Bearbeitungs- Werkzeugs 12a in dem Werkstück 108a, als eine Trägheitskenngröße des Bear beitungswerkzeugs 12a, als eine Werkstückbeschaffenheit, insbesondere als eine Werkstückhärte, als eine Werkstückstärke, als ein Werkstückmaterial, als eine Werkstückfeuchtigkeit, als ein Rückschlag der Werkzeugmaschinenvorrich tung 10a, als eine Leistungsaufnahme und/oder eine Drehzahl eines das Bear beitungswerkzeug 12a antreibenden Motors 124a, als eine Drehzahl des Bear beitungswerkzeugs 12a o. dgl., oder als ein anderer, einem Fachmann als sinn voll erscheinender Bearbeitungsparameter ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, je tiefer die erfasste Tauchtiefe des Bearbeitungswerkzeugs 12a ist, den Detekti onsbereich 20a desto größer einzustellen.

Bevorzugt ist der zumindest eine Betriebsparameter als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildet. Der als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildete zumindest eine Betriebsparameter kann insbesondere als eine Hautleitfähigkeit des Bedieners 42a, als eine bedienertypische Arbeitsweise, insbesondere als eine bedienertypische Arbeitsbewegung, als eine bedienertypische Bedienung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, als ein Erfahrungsgrad des Bedieners 42a oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender bediener spezifischer Parameter ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steu er- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, je größer der Erfahrungsgrad des Bedieners 42a ist, die Empfindlichkeit der Sensoreinheit 14a desto geringer einzustellen.

Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine wei tere Sensoreinheit 38a, die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Betriebs parameter zu erfassen. Vorzugsweise umfasst die weitere Sensoreinheit 38a zumindest ein Sensorelement 40a, 126a, 128a, 130a zu einer Erfassung des zumindest einen Betriebsparameters. Insbesondere kann die Sensoreinheit 38a eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, Sensorelementen 40a,

126a, 128a, 130a umfassen, insbesondere eine Anzahl von unterschiedlichen Sensorelementen 40a, 126a, 128a, 130a entsprechend einer Anzahl von unter schiedlichen zu erfassenden Betriebsparametern. Im vorliegenden Ausführungs beispiel umfasst die weitere Sensoreinheit 38a beispielhaft vier unterschiedliche Sensorelemente 40a, 126a, 128a, 130a, wobei ein erstes Sensorelement 40a beispielhaft zu einer Erfassung eines als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildeten Betriebsparameters eingerichtet ist, wobei ein zweites Sensorele ment 126a beispielhaft zu einer Erfassung eines als ein Bewegungsparameter ausgebildeten Betriebsparameters eingerichtet ist, wobei ein drittes Sensorele ment 128a beispielhaft zu einer Erfassung eines als ein Orientierungsparameter ausgebildeten Betriebsparameters eingerichtet ist und wobei ein viertes Senso relement 130a beispielhaft zu einer Erfassung eines als ein Bearbeitungsparame ter ausgebildeten Betriebsparameters eingerichtet ist. Vorzugsweise ist die weite re Sensoreinheit 38a dazu eingerichtet, den zumindest einen erfassten Betriebs parameter der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a, insbesondere in Form von zumindest einem elektrischen Signal, bereitzustellen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Sensoreinheit 14a, insbesondere die Antennen 28a, 30a der Sensoreinheit 14a, dazu eingerichtet ist/sind, zumindest bestimmte Betriebs parameter zu erfassen. Insbesondere weist die weitere Sensoreinheit 38a zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Bewegungsparameter ausgebilde ten Betriebsparameters das zweite als ein Beschleunigungssensor ausgebildete Sensorelement 126a auf. Insbesondere weist die weitere Sensoreinheit 38a zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Orientierungsparameter ausgebilde ten Betriebsparameters das dritte als ein Lagesensor, insbesondere als ein Gy roskop, ausgebildete Sensorelement 128a auf. Insbesondere kann die weitere Sensoreinheit 38a zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Bearbeitungs parameter ausgebildeten Betriebsparameters zumindest ein als ein optischer Sensor, als ein Feuchtigkeitssensor, als ein Beschleunigungssensor, als ein Trägheitssensor, als ein Temperatursensor, als ein Strom- und/oder Spannungs sensor, als ein Drehratensensor o. dgl. ausgebildetes Sensorelement 130a auf weisen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die weitere Sensoreinheit 38a zu einer Erfassung des zumindest einen als ein Bearbeitungsparameter ausge bildeten Betriebsparameters das vierte als ein Drehratensensor ausgebildete Sensorelement 130a auf. Insbesondere kann die weitere Sensoreinheit 38a zu einer Erfassung des zumindest einen als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildeten Betriebsparameters zumindest ein als ein Leitfähigkeitssensor, als ein Fingerabdruckscanner, als ein Gesichtsscanner o. dgl. ausgebildetes Senso relement 40a aufweisen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die weitere Sensoreinheit 38a zu einer Erfassung des zumindest einen als ein bedienerspe- zifischer Parameter ausgebildeten Betriebsparameters das erste als ein Leitfä higkeitssensor ausgebildete Sensorelement 40a auf.

Vorzugsweise ist/sind die weitere Sensoreinheit 38a, insbesondere die Sensorel emente 40a, 126a, 128a, 130a der weiteren Sensoreinheit 38a, an und/oder in einer Gehäuseeinheit 132a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die weitere Sensoreinheit 38a ge trennt von der Gehäuseeinheit 132a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a angeordnet ist und insbesondere zumindest eine, insbesondere drahtlose, Kom munikationseinheit zu einer Übertragung des zumindest einen erfassten Be triebsparameters an die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a aufweist. Vorzugs weise ist die weitere Sensoreinheit 38a dazu eingerichtet, den zumindest einen Betriebsparameter während eines Betriebs der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere kontinuierlich, und/oder während eines Anschaltvorgangs der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zu erfassen. Beispielhaft ist denkbar, dass die weitere Sensoreinheit 38a dazu eingerichtet ist, einen als Massenträgheit des Bearbeitungswerkzeugs 12a ausgebildeten Betriebsparameter während eines Hochfahrens der Drehzahl des Bearbeitungswerkzeugs 12a auf eine Betriebs drehzahl zu erfassen.

Bevorzugt weist die weitere Sensoreinheit 38a zumindest ein, insbesondere das vorgenannte erste, Sensorelement 40a auf, das dazu eingerichtet ist, zumindest eine Leitfähigkeitskenngröße zumindest eines, insbesondere des vorgenannten, Bedieners 42a zu erfassen. Bevorzugt ist das erste Sensorelement 40a als ein Leitfähigkeitssensor ausgebildet. Die Leitfähigkeitskenngröße beschreibt insbe sondere eine Fähigkeit, elektrischen Strom zu leiten. Insbesondere ist die Leitfä higkeitskenngröße als eine Hautleitfähigkeit des Bedieners 42a, insbesondere zumindest einer Hand 110a des Bedieners 42a, ausgebildet. Vorzugsweise ist die Leitfähigkeitskenngröße als ein bedienerspezifischer Parameter ausgebildet. Vorzugsweise ist das erste Sensorelement 40a an zumindest einem Handgriff 134a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a angeordnet. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von der erfassten Leitfähigkeitskenngröße, insbesondere in Abhängigkeit von einer Aus wertung der erfassten Leitfähigkeitskenngröße, zumindest teilweise selbstständig den zumindest einen Parameter anzupassen, insbesondere die Sensoreinheit 14a zu kalibrieren. Insbesondere bewirken unterschiedliche Leitfähigkeitskenn größen, beispielsweise von unterschiedlichen Bedienern 42a, unterschiedlich feuchten Händen 110a, unterschiedlich warmen Händen 110a, unterschiedlich stark durchbluteten Händen 110a o. dgl., unterschiedlich starke Änderungen, insbesondere Kapazitätsänderungen, der elektrischen und/oder magnetischen Felder der Antennen 28a, 30a. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regelein heit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Leitfähigkeits kenngrößen die Sensoreinheit 14a unterschiedlich zu kalibrieren, insbesondere eine Empfindlichkeit der Sensoreinheit 14a unterschiedlich einzustellen. Insbe sondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, die Emp findlichkeit der Sensoreinheit 14a desto höher einzustellen, je geringer die Leitfä higkeitskenngröße, insbesondere die Hautleitfähigkeit, des Bedieners 42a ist.

Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine, ins besondere drahtlose, insbesondere die vorgenannte, Kommunikationseinheit 44a, die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Betriebsparameter von zu mindest einer externen Einheit 46a zu empfangen. Die Kommunikationseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ist vorzugsweise als eine drahtlose Kommunikationseinheit, insbesondere als ein WLAN-Modul, als ein Funkmodul, als ein Bluetooth-Modul, als ein NFC-Modul o. dgl., ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Kommunikationseinheit 44a der Werkzeugma schinenvorrichtung 10a als eine kabelgebundene Kommunikationseinheit, insbe sondere als ein USB-Anschluss, als ein Ethernet-Anschluss, als ein Koaxialan schluss o. dgl., ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Kommunikationseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a signalübertragungstechnisch, insbeson dere über zumindest eine Signalleitung, mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a verbunden (hier nicht weiter dargestellt). Insbesondere ist die Kommunikati onseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a dazu eingerichtet, der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a den zumindest einen Betriebsparameter be reitzustellen, insbesondere in Form von zumindest einem elektrischen Signal.

Die externe Einheit 46a kann insbesondere als ein Smartphone, als ein Server, insbesondere als ein Cloud-Server und/oder als ein Datenbankserver, als eine Augmented-Reality-Brille, als ein Computer, als eine externe Sensoreinheit oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende externe Einheit aus- gebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die externe Einheit 46a beispielhaft als eine Augmented-Reality-Brille ausgebildet. Insbesondere ist die externe Einheit 46a von der Anzeigevorrichtung 94a ausgebildet (vgl. Figur 1). Insbesondere ist die externe Einheit 46a getrennt von der Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a ausgebildet. Vorzugsweise ist die externe Einheit 46a dazu ein gerichtet, den zumindest einen Betriebsparameter zu erfassen, zu speichern und/oder zu beziehen, beispielsweise von einer weiteren Sensoreinheit, von ei ner Datenbank, aus einem Internet oder aus einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Quelle. Insbesondere umfasst die externe Einheit 46a zumindest eine, insbesondere die vorgenannte, Kommunikationseinheit 104a, die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Betriebsparameter an die Werkzeug maschinenvorrichtung 10a, insbesondere an die Kommunikationseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, zu übertragen. Die Kommunikationseinheit 104a der externen Einheit 46a kann insbesondere zumindest im Wesentlichen analog zu der Kommunikationseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ausgebildet sein. Vorzugsweise kann die Kommunikationseinheit 44a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a dazu eingerichtet sein, der externen Einheit 46a Identifikationsdaten über die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a bereitzu stellen, wobei die externe Einheit 46a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a insbesondere zumindest einen zu den Identifikationsdaten passenden Betriebs parameter bereitstellen kann.

Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von einer gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit 14a und des zumindest einen Betriebsparameters die zumindest eine Aktion auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, das zumindest eine Signal der Sensoreinheit 14a unter Be rücksichtigung des zumindest einen Betriebsparameters und/oder den zumindest einen Betriebsparameter unter Berücksichtigung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit 14a auszuwerten, insbesondere zu gewichten. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängig keit von der gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sen soreinheit 14a und des zumindest einen Betriebsparameters die zumindest eine Aktion zu unterbinden. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sensoreinheit 14a, insbesondere einer Mehrzahl von Signalen der Sensoreinheit 14a, und des zumindest einen Betriebsparame ters, insbesondere einer Mehrzahl von Betriebsparametern, die zumindest eine Aktion, insbesondere eine Mehrzahl von Aktionen, auszulösen.

Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von unterschiedlichen Ergebnissen von gemeinsamen Auswertungen des zumindest einen Signals der Sensoreinheit 14a und des zumindest einen Be triebsparameters unterschiedliche Aktionen auszulösen. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von dem Ergebnis der gemeinsamen Auswertung des zumindest einen Signals der Sen soreinheit 14a und des zumindest einen Betriebsparameters die zumindest eine Aktion auszulösen, die eine optimale Kombination von Bedienersicherheit und Bedienerkomfort ermöglicht. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer geringen Annä herungsgeschwindigkeit der Fremdkörper 16a, 18a an das Bearbeitungswerk zeug 12a und einer geringen Massenträgheit des Bearbeitungswerkzeugs 12a eine Motorbremsung des das Bearbeitungswerkzeug 12a antreibenden Motors 124a auszulösen, insbesondere zu einer Realisierung einer Stillstandsbremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12a vor einer Berührung durch die Fremdkörper 16a, 18a bei einer gleichzeitig geringen mechanischen Belastung des Bearbei tungswerkzeugs 12a. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Re geleinheit 26a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer höheren Annähe rungsgeschwindigkeit der Fremdkörper 16a, 18a an das Bearbeitungswerkzeug 12a und/oder einer höheren Massenträgheit des Bearbeitungswerkzeugs 12a zusätzlich zu der Motorbremsung des das Bearbeitungswerkzeug 12a antreiben den Motors 124a, die in der vorliegenden Situation insbesondere das Bearbei tungswerkzeug 12a nicht vor einem Kontakt der Fremdkörper 16a, 18a mit dem Bearbeitungswerkzeug 12a bis zum Stillstand abbremsen könnte, eine mechani sche Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12a auszulösen. Insbesondere sind in der Speichereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a einer Mehrzahl von möglichen Ergebnissen, bevorzugt jedem möglichen Ergebnis, von gemeinsa men Auswertungen des zumindest einen Signals der Sensoreinheit 14a und des zumindest einen Betriebsparameters jeweils auszulösende Aktionen zugeordnet. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, die zumindest eine dem jeweiligen Ergebnis der Auswertung zugeordnete Aktion auszulösen.

Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, unter schiedliche von der Sensoreinheit 14a erfasste Fremdkörper 16a, 18a zu klassifi zieren und in Abhängigkeit von unterschiedlichen Klassifizierungen unterschiedli che Aktionen auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sen soreinheit 14a zwischen unterschiedlichen Arten von Fremdkörpern 16a, 18a, im vorliegenden Ausführungsbeispiel beispielhaft zwischen dem Fremdkörper 16a und dem weiteren Fremdkörper 18a, zu unterscheiden. Insbesondere weisen unterschiedliche Arten von Fremdkörpern 16a, 18a unterschiedliche elektrische und/oder magnetische, insbesondere kapazitive, Eigenschaften auf, beeinflussen insbesondere die elektrischen und/oder magnetischen Felder der Antennen 28a, 30a unterschiedlich. Insbesondere weist jede Art von Fremdkörper 16a, 18a eine eigene elektrische und/oder magnetische, insbesondere kapazitive, Signatur auf. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, eine Art des Fremdkörpers 16a, 18a in Abhängigkeit von der elektrischen und/oder magnetischen, insbesondere kapazitiven, Signatur des Fremdkörpers 16a, 18a zu erkennen und den Fremdkörper 16a, 18a zu klassifizieren. Vorzugsweise sind in der Speichereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a elektrische und/oder magnetische, insbesondere kapazitive, Signaturen von verschiedenen Arten von Fremdkörpern 16a, 18a hinterlegt. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, ein Signal der Sensoreinheit 14a entsprechend einer Erfassung eines Fremdkörpers 16a, 18a mit den hinterlegten Signaturen zu vergleichen und in Abhängigkeit von dem Vergleich den Fremd körper 16a, 18a zu klassifizieren.

Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Ab hängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit 14a zwischen le bendigen und leblosen Fremdkörpern 16a, 18a zu unterscheiden und die Fremd körper 16a, 18a entsprechend zu klassifizieren. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedli chen Signalen der Sensoreinheit 14a zwischen menschlichen und tierischen le bendigen Fremdkörpern 16a zu unterscheiden und die Fremdkörper 16a ent- sprechend zu klassifizieren. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a beispielhaft dazu eingerichtet, die Hand 110a des Bedieners 42a als den menschlichen lebendigen Fremdkörper 16a zu klassifizie ren. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit 14a zwischen leblosen Fremdkörpern 18a unterschiedlichen Materials zu unterscheiden und die Fremdkörper 18a entsprechend zu klassifizieren. Im vorliegenden Ausführungs beispiel ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a beispielhaft dazu eingerichtet, den Nagel 112a als den leblosen Fremdkörper 18a aus einem Metall zu klassifi zieren. Vorzugsweise sind in der Speichereinheit der Steuer- und/oder Regelein heit 26a unterschiedlichen Klassifizierungen von Fremdkörpern 16a, 18a zuge ordnet unterschiedliche auszulösende Aktionen hinterlegt. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, zumindest eine einer Klas sifizierung eines erfassten Fremdkörpers 16a, 18a zugeordnete Aktion auszulö sen. Beispielhaft ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von dem erfassten weiteren Fremdkörper 18a, der als ein lebloser Fremdkörper 18a klassifiziert ist, ein Wegschwenken des Bearbeitungswerkzeug 12a aus dem Gefahrenbereich 96a auszulösen und in Abhängigkeit von dem erfassten Fremdkörper 16a, der als ein lebendiger Fremd körper 16a klassifiziert ist, eine mechanische Bremsung des Bearbeitungswerk zeugs 12a auszulösen.

Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine, ins besondere die vorgenannte, mechanische Bremseinheit 54a, die dazu vorgese hen ist, das Bearbeitungswerkzeug 12a abzubremsen, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, zumindest einen elektrischen Strom einer Motorbremsung zu einer Ansteuerung der mechanischen Bremsein heit 54a zu nutzen. Vorzugsweise ist die mechanische Bremseinheit 54a dazu vorgesehen, das, insbesondere sich bewegende, insbesondere rotierende, Bear beitungswerkzeug 12a mechanisch abzubremsen, insbesondere bis zu einem Stillstand des Bearbeitungswerkzeugs 12a. Vorzugsweise ist die mechanische Bremseinheit 54a dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug 12a aktiv abzu bremsen, insbesondere mittels eines Herstellens eines Kraft- und/oder Form schlusses mit dem Bearbeitungswerkzeug 12a und/oder mit der Abtriebswelle 120a, an der das Bearbeitungswerkzeug 12a gelagert ist. Insbesondere umfasst die mechanische Bremseinheit 54a zumindest ein mechanisches Bremselement 136a, insbesondere, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, eine Bremsbacke, eine Schlingfeder, einen Blockierbolzen o. dgl., das zu einer Reali sierung einer aktiven Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12a kraft- und/oder formschlüssig mit dem Bearbeitungswerkzeug 12a und/oder mit der Abtriebswel le 120a koppelbar ist. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die mechani sche Bremseinheit 54a dazu vorgesehen ist, das Bearbeitungswerkzeug 12a passiv abzubremsen, insbesondere durch ein Entkoppeln des Bearbeitungswerk zeugs 12a von dem das Bearbeitungswerkzeug 12a antreibenden Motor 124a. Vorzugsweise ist die mechanische Bremseinheit 54a dazu vorgesehen, das Be arbeitungswerkzeug 12a spätestens 200 Millisekunden nach einer Auslösung der mechanischen Bremsung bis auf einen Stillstand des Bearbeitungswerkzeugs 12a abzubremsen. Vorzugsweise ist die mechanische Bremseinheit 54a dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug 12a mit einer derartigen Bremskraft zu bremsen, dass das Bearbeitungswerkzeug 12a während der Bremsung zumin dest zeitweise relativ zu der Abtriebswelle 120a rutscht, sich insbesondere schneller bewegt als die Abtriebswelle 120a.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, die Motorbremsung durchzuführen, insbesondere den das Bearbeitungswerkzeug 12a antreibenden Motor 124a zu einer Bremsung anzusteuern. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet sein, in Abhängig keit von unterschiedlichen Leistungsaufnahmen des Motors 124a unterschiedlich starke Motorbremsungen durchzuführen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, den das Bearbeitungswerkzeug 12a antrei benden Motor 124a, insbesondere Elektromotor, zu einer Realisierung einer Mo torbremsung abzuschalten, kurzzuschließen, umzupolen o. dgl. Insbesondere fließt während der Motorbremsung zumindest ein elektrischer Strom, insbesonde re ein größerer elektrischer Strom als während eines Normalbetriebs des Motors 124a. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, mittels des zumindest einen elektrischen Stroms der Motorbremsung zumindest eine Auslöseeinheit 138a anzusteuern, insbesondere den zumindest einen elektrischen Strom der Motorbremsung an die Auslöseeinheit 138a zu leiten. Ins besondere umfasst die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, oder die mechanische Bremseinheit 54a die Auslöseeinheit 138a. Vorzugsweise ist die Auslöseeinheit 138a dazu vorgese hen, das zumindest eine mechanische Bremselement 136a und/oder zumindest einen Bremsaktor der mechanischen Bremseinheit 54a freizugeben. Die Auslö seeinheit 138a kann insbesondere als ein Formgedächtnismetall, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, als ein Relais, als ein Elektromagnet, als ein Schmelzdraht oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erschei nende Auslöseeinheit ausgebildet sein. Insbesondere kann der zumindest eine elektrische Strom der Motorbremsung die als ein Formgedächtnismetall ausge bildete Auslöseeinheit 138a verformen oder eine alternative, als ein Relais oder als ein Elektromagnet ausgebildete Auslöseeinheit schalten und/oder eine alter native, als ein Schmelzdraht ausgebildete Auslöseeinheit schmelzen.

Figur 4 zeigt eine Detailansicht eines Teils der Werkzeugmaschine 90a aus Fig.

1, insbesondere des Bearbeitungswerkzeugs 12a, in einer schematischen Dar stellung. Bevorzugt ist die Sensoreinheit 14a dazu eingerichtet ist, eine Mehrzahl von Detektionsbereichen 20a, 22a, 24a unterschiedlicher Radien 48a, 50a, 52a um das Bearbeitungswerkzeug 12a bereitzustellen. Vorzugsweise sind die An tennen 28a, 30a dazu eingerichtet, die Mehrzahl von Detektionsbereichen 20a, 22a, 24a unterschiedlicher Radien 48a, 50a, 52a um das Bearbeitungswerkzeug 12a bereitzustellen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Sensoreinheit 14a eine Mehrzahl von Antennen 28a, 30a, insbesondere eine Anzahl von An tennen 28a, 30a entsprechend einer Anzahl von bereitzustellenden Detektions bereichen 20a, 22a, 24a, umfasst, wobei insbesondere jeweils eine Antenne 28a, 30a dazu eingerichtet ist, zumindest einen der Mehrzahl von Detektionsbereichen 20a, 22a, 24a bereitzustellen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Sen soreinheit 14a beispielhaft dazu eingerichtet, einen ersten Detektionsbereich 24a in einem ersten Radius 52a um das Bearbeitungswerkzeug 12a, einen zweiten Detektionsbereich 22a in einem zweiten Radius 50a um das Bearbeitungswerk zeug 12a und einen dritten Detektionsbereich 20a in einem dritten Radius 48a um das Bearbeitungswerkzeug 12a bereitzustellen. Vorzugsweise sind die De tektionsbereiche 20a, 22a, 24a schichtförmig oder schalenförmig, insbesondere zylinderschalenförmig, kugelschalenförmig o. dgl., ausgebildet. Insbesondere weisen die Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a entlang der Radien 48a, 50a, 52a der Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a betrachtet äquidistante Erstreckungen zwi scheneinander auf. Alternativ ist vorstellbar, dass die Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a entlang der Radien 48a, 50a, 52a der Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a betrachtet voneinander abweichende Erstreckungen zwischeneinander aufwei sen.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a ist vorzugsweise dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Erfassung der Fremdkörper 16a, 18a in einem bestimm ten Detektionsbereich 20a, 22a, 24a einen Abstand der Fremdkörper 16a, 18a von dem Bearbeitungswerkzeug 12a zu ermitteln. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer verstri chenen Zeitdauer zwischen Erfassungen der Fremdkörper 16a, 18a in zwei un terschiedlichen, insbesondere aneinander angrenzenden, Detektionsbereichen 20a, 22a, 24a und in Abhängigkeit von Erstreckungen der Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a die Bewegungsgeschwindigkeiten der Fremdkörper 16a, 18a, ins besondere die Annäherungsgeschwindigkeiten der Fremdkörper 16a, 18a an das Bearbeitungswerkzeug 12a, zu ermitteln. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen ermit telten Bewegungsgeschwindigkeiten der Fremdkörper 16a, 18a in unterschiedli chen Detektionsbereichen 20a, 22a, 24a die Bewegungsbeschleunigungen der Fremdkörper 16a, 18a, insbesondere die Annäherungsbeschleunigungen der Fremdkörper 16a, 18a an das Bearbeitungswerkzeug 12a, zu ermitteln.

Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhän gigkeit von unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit 14a entsprechend Er fassungen des zumindest einen Fremdkörpers 16a, 18a in unterschiedlichen De tektionsbereichen 20a, 22a, 24a unterschiedliche Aktionen, insbesondere kaska- diert, auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Abständen der Fremdkörper 16a, 18a von dem Bearbeitungswerkzeug 12a unterschiedliche Aktionen, insbe sondere kaskadiert, auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einem Sig nal der Sensoreinheit 14a entsprechend einer Erfassung der Fremdkörper 16a, 18a in dem ersten Detektionsbereich 24a mit einem maximalen Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug 12a eine Ausgabe eines Warnsignals auszulösen. Insbe sondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerich tet ist, in Abhängigkeit von einem Signal der Sensoreinheit 14a entsprechend einer Erfassung der Fremdkörper 16a, 18a in dem zweiten Detektionsbereich 22a mit einem geringeren Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug 12a als der erste Detektionsbereich 24a eine Abschaltung des das Bearbeitungswerkzeug 12a antreibenden Motors 124a auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steu er- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einem Signal der Sensoreinheit 14a entsprechend einer Erfassung der Fremdkörper 16a, 18a in dem dritten Detektionsbereich 20a mit einem geringeren Abstand von dem Bearbeitungswerkzeug 12a als der zweite Detektionsbereich 22a eine me chanische Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12a auszulösen. Vorzugswei se ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von mehreren aufeinanderfolgenden unterschiedlichen Signalen der Sensorein heit 14a entsprechend einer Bewegung der Fremdkörper 16a, 18a durch unter schiedliche Detektionsbereiche 20a, 22a, 24a eine Mehrzahl von unterschiedli chen Aktionen, insbesondere kaskadiert, auszulösen. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 26a in Abhängigkeit von mehreren aufei nanderfolgenden unterschiedlichen Signalen der Sensoreinheit 14a entspre chend einer Bewegung der Fremdkörper 16a, 18a in den ersten Detektionsbe reich 24a, von dem ersten Detektionsbereich 24a in den zweiten Detektionsbe reich 22a und von dem zweiten Detektionsbereich 22a in den dritten Detektions bereich 20a kaskadiert die Ausgabe des Warnsignals, die Abschaltung des das Bearbeitungswerkzeug 12a antreibenden Motors 124a und die mechanische Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12a auszulösen.

Figur 5a zeigt eine Schnittansicht einer Schutzeinheit 62a der Werkzeugmaschi nenvorrichtung 10a der Werkzeugmaschine 90a aus Fig. 1 in einer schemati schen Darstellung. Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine, insbesondere die vorgenannte, Schutzeinheit 62a, die die zu mindest eine Antenne 28a, 30a zumindest abschnittsweise umschließt und die dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Antenne 28a, 30a vor Umwelteinflüssen zu schützen. In Figur 5a sowie in den folgenden Figuren 5b bis 5f ist der Über sichtlichkeit halber lediglich die Antenne 28a dargestellt, weshalb auch in der folgenden Beschreibung lediglich die Antenne 28a beschrieben wird. Die Be schreibung gilt jedoch analog auch für die weitere Antenne 30a (vgl. auch Figur 6). Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit 62a dazu vorgesehen, die zumindest eine Antenne 28a vor mechanischen Umwelteinflüssen, insbesondere vor Stößen, vor Erschütterungen, vor Abrieb o. dgl., zu schützen. Insbesondere kann die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest teilweise aus einem zu mindest teilweise stoßabsorbierenden und/oder abriebfesten Material, beispiel haft aus einem Kautschuk, aus einem Silikon o. dgl., ausgebildet sein. Vorzugs weise ist die Schutzeinheit 62a aus einem elektrisch isolierenden Material aus gebildet. Insbesondere kann ein Aufprallschutz 140a der Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest abschnittsweise ausbilden. Insbesondere kann die zumindest eine Antenne 28a zumindest ab schnittsweise in den Aufprallschutz 140a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a integriert sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Antenne 28a bei spielhaft von dem Aufprallschutz 140a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a und von einer zusätzlichen Materialschicht 142a der Schutzeinheit 62a um schlossen. Insbesondere bildet der Aufprallschutz 140a zumindest abschnitts weise eine Außenseite 144a, insbesondere eine Werkstückanlagefläche 68a, einer Gleitplatte 146a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, an, insbesondere zumindest abschnittsweise innerhalb von, der die Schutzeinheit 62a und die An tenne 28a angeordnet sind. Insbesondere ist die zusätzliche Materialschicht 142a der Schutzeinheit 62a innerhalb der Gleitplatte 146a angeordnet, schirmt die An tenne 28a insbesondere gegenüber der Gleitplatte 146a ab. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit 62a dazu vorgesehen, die zumindest eine Antenne 28a vor wetterbedingten und/oder umgebungsbedingten Umwelteinflüssen, ins besondere vor Feuchtigkeit, vor Frost, vor Hitze o. dgl., zu schützen. Insbesonde re kann die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest teilweise aus einem zumindest teilweise fluiddichten, insbesondere wasserdichten, und/oder tempera turisolierenden Material ausgebildet sein. Vorzugsweise umschließt die zumin dest eine Schutzeinheit 62a die zumindest eine Antenne 28a vollständig, insbe sondere entlang einer beliebigen Raumrichtung betrachtet. Alternativ ist vorstell bar, dass die zumindest eine Schutzeinheit 62a die zumindest eine Antenne 28a abschnittsweise umschließt, beispielhaft zumindest an einer Werkstückanlageflä che 68a. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest ab schnittsweise an die zumindest eine Antenne 28a und/oder an zumindest eine Abschirmungseinheit 64a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a angespritzt, insbesondere umspritzt um die zumindest eine Antenne 28a und/oder um die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a. Alternativ ist denkbar, dass die zumin dest eine Antenne 28a und/oder die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a zumindest abschnittsweise in die zumindest eine Schutzeinheit 62a eingelegt, geklemmt, geklebt, geschweißt, gelötet o. dgl. sind/ist. Vorzugsweise kann die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a eine Mehrzahl von Schutzeinheiten 62a, insbesondere eine Anzahl von Schutzeinheiten 62a entsprechend einer Anzahl von Antennen 28a, 30a, aufweisen. Alternativ, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, oder zusätzlich ist vorstellbar, dass eine einzelne Schutz einheit 62a dazu vorgesehen ist, eine Mehrzahl von Antennen 28a, 30a aufzu nehmen, insbesondere zumindest abschnittsweise zu umschließen (vgl. Figur 6).

Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine, ins besondere die zumindest eine vorgenannte, Abschirmungseinheit 64a, die die zumindest eine Antenne 28a, 30a zumindest abschnittsweise umschließt und die dazu vorgesehen ist, zumindest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld der zumindest einen Antenne 28a, 30a, das den zumindest einen Detektionsbereich 20a, 22a, 24a definiert, entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung 66a, 70a abzuschirmen. Vorzugsweise ist die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a aus einem für elektromagnetische Strahlung, insbesondere für elektrische und/oder magnetische Felder, intransparenten Material, insbesondere aus einem Metall, beispielhaft aus einem Blei, aus einem Eisen, aus einem Stahl o. dgl., ausgebildet. Insbesondere ist die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a dazu vorgesehen, das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen Antenne 28a entlang von der zumindest einen Ausstrahlungsrichtung 66a zu ab sorbieren und/oder zu reflektieren. Zusätzlich ist denkbar, dass die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a dazu eingerichtet ist, das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen Antenne 28a entlang von zumindest einer abschirmungsfreien Ausstrahlungsrichtung 70a zu fokussieren. Vorzugsweise umschließt die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a die zumindest eine An tenne 28a abschnittsweise. Insbesondere ist die zumindest eine Antenne 28a entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung 70a, insbesondere entlang einer weiteren Ausstrahlungsrichtung 70a, entlang von der die Abschirmungsein heit 64a das elektrische und/oder magnetische Feld der weiteren Antenne 30a abschirmt (vgl. Figur 6), betrachtet abschirmungsfrei angeordnet. Insbesondere ist entlang der zumindest einen weiteren Ausstrahlungsrichtung 70a, entlang von der betrachtet die zumindest eine Antenne 28a abschirmungsfrei angeordnet ist, zumindest ein Gefährdungsbereich 148a des Bearbeitungswerkzeugs 12a, bei- spielhaft eine Schneidkante des Bearbeitungswerkzeugs 12a, angeordnet (hier nicht dargestellt).

Insbesondere kann die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest abschnittsweise umschließen, wie insbesonde re im vorliegenden Ausführungsbeispiel, und/oder kann die zumindest eine Schutzeinheit 62a die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a zumindest ab schnittsweise umschließen. Insbesondere kann die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest abschnittsweise in die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, und/oder die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a zumindest abschnittsweise in die zumindest eine Schutzeinheit 62a integriert sein. Vorzugsweise können die zumindest eine Schutzeinheit 62a und die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a in einer al ternativen Ausbildungsform einteilig ausgebildet sein. Insbesondere kann die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in der alternativen Ausbildungsform zumin dest eine kombinierte Schutz- und Abschirmungseinheit aufweisen. Vorzugswei se ist die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a zumindest abschnittsweise an die zumindest eine Antenne 28a und/oder an die zumindest eine Schutzeinheit 62a angegossen, insbesondere umgossen um die zumindest eine Antenne 28a und/oder um die zumindest eine Schutzeinheit 62a. Alternativ ist denkbar, dass, wie insbesondere im vorliegenden Ausführungsbeispiel, die zumindest eine An tenne 28a und/oder die zumindest eine Schutzeinheit 62a zumindest abschnitts weise in die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a eingelegt, geklemmt, ge klebt, geschweißt, gelötet o. dgl. sind/ist. Vorzugsweise kann die Werkzeugma schinenvorrichtung 10a eine Mehrzahl von Abschirmungseinheiten 64a, insbe sondere eine Anzahl von Abschirmungseinheiten 64a entsprechend einer Anzahl von Antennen 28a, 30a, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass, wie beispielhaft im vorliegenden Ausführungsbeispiel, eine einzelne Ab schirmungseinheit 64a dazu vorgesehen ist, eine Mehrzahl von Antennen 28a, 30a aufzunehmen, insbesondere zumindest abschnittsweise zu umschließen (vgl. Figur 6). Vorzugsweise ist die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a zu mindest abschnittsweise von einem Tisch, von einer Bodenplatte, von der Gleit platte 146a o. dgl. der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ausgebildet. Im vor liegenden Ausführungsbeispiel ist die Abschirmungseinheit 64a beispielhaft von der Gleitplatte 146a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ausgebildet. Insbe- sondere sind die Antenne 28a und die Schutzeinheit 62a zumindest abschnitts weise in einer Einbuchtung 150a der Gleitplatte 146a angeordnet.

Figur 5b zeigt eine Schnittansicht einer ersten alternativen Schutzeinheit 62a’ der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Die Schutzeinheit 62a’ ist bis auf den Aufprallschutz 140a analog zu der in Figur 5a gezeigten Schutzeinheit 62a ausgebildet. Insbesondere ist die Schutzeinheit 62a’ frei von einem Aufprallschutz ausgebildet. Vorzugsweise schließt eine Antenne 28a bündig mit einer Außenseite 144a’ einer Gleitplatte 146a’ ab. Vorzugsweise umfasst die Schutzeinheit 62a’ eine Materialschicht 142a’, die die Antenne 28a zumindest abschnittsweise umgibt.

Figur 5c zeigt eine Schnittansicht einer zweiten alternativen Schutzeinheit 62a” der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Die Schutzeinheit 62a” umfasst insbesondere einen Aufprallschutz 140a”, der sich auf einer Außenseite 144a” einer Gleitplatte 146a” über eine Einbuchtung 150a” der Gleitplatte 146a” hinauserstreckt, insbesondere die komplette Außenseite 144a” der Gleitplatte 146a” abdeckt.

Figur 5d zeigt eine Schnittansicht einer dritten alternativen Schutzeinheit 62a’” der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Die Schutzeinheit 62a’” umfasst insbesondere einen Aufprallschutz 140a’”, der eine Antenne 28a entlang von mehreren Seiten umschließt, insbesondere entlang von mehr Seiten als eine zusätzliche Materialschicht 142a’” der Schutzeinheit 62a’”. Eine Gleitplatte 146a’” ist frei von einer Einbuchtung ausgebildet. Insbesondere weist der Aufprallschutz 140a’” eine Einbuchtung 152a’” zu einer Aufnahme der Antenne 28a und der zusätzlichen Materialschicht 142a’” auf. Insbesondere ist die Einbuchtung 152a’” der Gleitplatte 146a’” zugewandt, insbesondere von der Gleitplatte 146a’” abgedeckt.

Figur 5e zeigt eine Schnittansicht einer vierten alternativen Schutzeinheit 62a”” der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Die Schutzeinheit 62a”” umfasst insbesondere einen Aufprallschutz 140a””, der eine Antenne 28a entlang von mehreren Seiten umschließt. Insbesondere ist die Schutzeinheit 62a”” frei von einer zusätzlichen Materialschicht ausgebildet. Eine Gleitplatte 146a”” ist frei von einer Einbuchtung ausgebildet. Insbesondere weist der Aufprallschutz 140a”” eine Einbuchtung 152a”” zu einer Aufnahme der An tenne 28a auf. Insbesondere ist die Einbuchtung 152a”” von der Gleitplatte 146a”” abgewandt. Insbesondere schließt die Antenne 28a bündig mit dem Auf prallschutz 140a”” ab.

Figur 5f zeigt eine Schnittansicht einer fünften alternativen Schutzeinheit 62a’”” der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Die Schutzeinheit 62a’”” umfasst einen Aufprallschutz 140a’””, der eine Antenne 28a an zumindest zwei voneinander abgewandten Seiten umgibt. Insbesondere schließt der Aufprallschutz 140a’”” bündig mit zwei voneinander abgewandten Außenseiten 144a’””, 154a’”” einer Gleitplatte 146a’”” ab. Eine zusätzliche Mate rialschicht 142a’”” der Schutzeinheit 62a’”” und zumindest abschnittsweise der Aufprallschutz 140a’”” sind in einer Einbuchtung 150a’”” der Gleitplatte 146a’”” angeordnet.

Figur 6 zeigt eine Schnittansicht der Gleitplatte 146a der Werkzeugmaschinen vorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest eine, insbesondere die vorge nannte, Werkstückanlagefläche 68a, wobei die Sensoreinheit 14a zumindest ei ne, insbesondere die vorgenannte, weitere Antenne 30a umfasst, die zumindest eine antiparallel zu zumindest einer, insbesondere zu der vorgenannten weiteren, Ausstrahlungsrichtung 70a der zumindest einen Antenne 28a und quer, insbe sondere senkrecht, zu der Werkstückanlagefläche 68a verlaufende Ausstrah lungsrichtung 72a aufweist. Insbesondere kann der Tisch der Werkzeugmaschi nenvorrichtung 10a, die Bodenplatte der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, die Gleitplatte 146a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a oder ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Bauteil der Werkzeugmaschinenvor richtung 10a die Werkstückanlagefläche 68a umfassen. Im vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel umfasst beispielhaft die Gleitplatte 146a die Werkstückanlageflä che 68a. Insbesondere bildet die Außenseite 144a der Gleitplatte 146a die Werk stückanlagefläche 68a aus. Insbesondere sind die zumindest zwei Antennen 28a, 30a an voneinander abgewandten Seiten der Gleitplatte 146a angeordnet. Vor zugsweise ist die zumindest eine weitere Antenne 30a an einer weiteren, von der Werkstückanlagefläche 68a abgewandten Fläche 156a der Werkzeugmaschi- nenvorrichtung 10a, insbesondere an der weiteren Außenseite 154a der Gleit platte 146a, angeordnet und ist die zumindest eine Antenne 28a an der Werk stückanlagefläche 68a angeordnet. Insbesondere erstrecken sich die Werkstück anlagefläche 68a und die weitere Fläche 156a parallel zueinander. Insbesondere erstrecken sich die zumindest eine Antenne 28a und die zumindest eine weitere Antenne 30a parallel zueinander.

Vorzugsweise weist die zumindest eine Antenne 28a mehrere Ausstrahlungsrich tungen 70a auf, die quer zu jeweils einer Ausstrahlungsrichtung 72a der zumin dest einen weiteren Antenne 30a verlaufen. Insbesondere zeigt die zumindest eine Ausstrahlungsrichtung 70a, bevorzugt jede Ausstrahlungsrichtung 70a, der zumindest einen Antenne 28a weg von der zumindest einen weiteren Antenne 30a. Insbesondere schirmt die zumindest eine Abschirmungseinheit 64a das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen Antenne 28a zumin dest entlang einer zu der zumindest einen weiteren Antenne 28a zeigenden Rich tung ab. Insbesondere zeigt die zumindest eine Ausstrahlungsrichtung 72a, be vorzugt jede Ausstrahlungsrichtung 72a, der zumindest einen weiteren Antenne 30a weg von der zumindest einen Antenne 28a. Insbesondere schirmt die Ab schirmungseinheit 64a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a das elektrische und/oder magnetische Feld der zumindest einen weiteren Antenne 30a zumin dest entlang einer zu der zumindest einen Antenne 28a zeigenden Richtung ab. Vorzugsweise erstreckt sich das Bearbeitungswerkzeug 12a in zumindest einem Betriebszustand zumindest abschnittsweise durch die Werkstückanlagefläche 68a und/oder durch die weitere Fläche 156a, insbesondere durch die Gleitplatte 146a, das die Werkstückanlagefläche 68a und die weitere Fläche 156a aufweist, hindurch (vgl. Figur 3). Vorzugsweise deckt ein von dem elektrischen und/oder magnetischen Feld der zumindest einen Antenne 28a definierter Detektionsbe reich 20a einen auf der Seite der Werkstückanlagefläche 68a angeordneten Ge fährdungsbereich 148a, insbesondere eine Schneidkante, des Bearbeitungs werkzeugs 12a ab und deckt ein von dem elektrischen und/oder magnetischen Feld der zumindest einen weiteren Antenne 30a definierter Detektionsbereich 20a einen auf der Seite der weiteren Fläche 156a angeordneten Gefährdungsbe reich 148a, insbesondere die Schneidkante, des Bearbeitungswerkzeugs 12a ab. Figur 7a zeigt eine Draufsicht auf die Werkzeugmaschine 90a aus Figur 1, insbe sondere auf die Werkstückanlagefläche 68a, in einer schematischen Darstellung. Bevorzugt weist die zumindest eine Antenne 28a, 30a einen nicht-linearen Ver lauf auf und umschließt das Bearbeitungswerkzeug 12a in zumindest einer Ebe ne 74a betrachtet entlang von zumindest zwei Seiten 76a, 78a, 80a. Insbesonde re weisen die Antenne 28a und die weitere Antenne 30a einen nicht-linearen Ver lauf auf und umschließen das Bearbeitungswerkzeug 12a in zumindest zwei sich parallel zueinander erstreckenden Ebenen 74a entlang von zumindest zwei Sei ten 76a, 78a, 80a. Aufgrund der Darstellungsart ist in Figur 7a lediglich die An tenne 28a zu erkennen und im Folgenden, insbesondere auch in Bezug auf die Figuren 7b bis 7d, beschrieben. Die Beschreibung gilt aber aufgrund des paralle len Verlaufs zu der Antenne 28a auch für die weitere Antenne 30a. Vorzugsweise umschließt die zumindest eine Antenne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a zu mindest in einer Ebene 74a parallel zu der Werkstückanlagefläche 68a, insbe sondere in der Werkstückanlagefläche 68a, betrachtet entlang von zumindest zwei Seiten 76a, 78a, 80a. Insbesondere umschließt die zumindest eine Antenne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der zumindest einen Ebene 74a betrach tet entlang von zumindest zwei Seiten 76a, 78a, 80a, bevorzugt entlang von zu mindest drei Seiten 76a, 78a, 80a und besonders bevorzugt entlang von vier Sei ten 76a, 78a, 80a. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umschließt die Antenne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet beispielsweise entlang von drei Seiten 76a, 78a, 80a. Insbesondere weist das Bearbeitungs werkzeug 12a in der zumindest einen Ebene 74a betrachtet zwei Gefährdungs seiten, insbesondere Schneidkantenseiten, und zwei Blattseiten auf. Insbesonde re sind eine erste Seite 76a und eine dritte Seite 80a, entlang von denen die An tenne 28a in der Ebene 74a betrachtet das Bearbeitungswerkzeug 12a um schließt, als die zwei Gefährdungsseiten, insbesondere Schneidkantenseiten, ausgebildet. Insbesondere ist eine zweite Seite 78a, entlang von der die Antenne 28a in der Ebene 74a betrachtet das Bearbeitungswerkzeug 12a umschließt, als eine Blattseite ausgebildet. Vorzugsweise umschließt die zumindest eine Anten ne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der zumindest einen Ebene 74a be trachtet entlang von zumindest einer Gefährdungsseite und entlang von zumin dest einer Blattseite. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umschließt die Anten ne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet beispielhaft entlang von beiden Gefährdungsseiten und entlang von einer Blattseite. Vor- zugsweise beschreibt die zumindest eine Antenne 28a zumindest abschnittswei se zumindest eine Kurve, zumindest einen Knick, zumindest eine Ecke oder zu mindest eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende nichtlineare Form. Insbesondere weist die zumindest eine Antenne 28a in der zumindest ei nen Ebene 74a betrachtet einen U-förmigen Verlauf, insbesondere zwei parallel zueinander angeordnete Teilabschnitte 158a, 160a, die durch einen dritten, quer, insbesondere senkrecht, zu den zwei Teilabschnitten 158a, 160a angeordneten Teilabschnitt 162a miteinander verbunden sind, auf. Insbesondere deckt ein ers ter Teilabschnitt 158a der Antenne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von der ersten Seite 76a ab. Insbesondere deckt ein zweiter Teilabschnitt 160a der Antenne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von der dritten Seite 80a ab. Insbesondere deckt ein dritter Teilabschnitt 162a der Antenne 28a das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von der zweiten Seite 78a ab.

Figur 7b zeigt eine Draufsicht auf die Werkzeugmaschine 90a aus Figur 1, insbe sondere auf die Werkstückanlagefläche 68a, mit einer ersten alternativen Sen soreinheit 14a’ in einer schematischen Darstellung. Insbesondere weist die Sen soreinheit 14a’ eine Antenne 28a’ und eine dritte Antenne 32a’ auf. Die Antenne 28a’ der Sensoreinheit 14a’ und die dritte Antenne 32a’ weisen einen nicht linearen Verlauf auf und umschließen ein Bearbeitungswerkzeug 12a in einer Ebene 74a betrachtet jeweils entlang von zwei Seiten 76a, 78a, 80a. Insbeson dere umschließt die Antenne 28a’ das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von einer ersten Seite 76a und entlang von einer zweiten Seite 78a. Insbesondere umschließt die dritte Antenne 32a’ das Bearbeitungs werkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von der zweiten Seite 78a und entlang von einer dritten Seite 80a. Insbesondere weist die Antenne 28a’ in der Ebene 74a betrachtet einen L-förmigen Verlauf, insbesondere zwei quer, insbesondere senkrecht, zueinander angeordnete Teilabschnitte 158a’, 160a’, auf. Insbesondere deckt ein erster Teilabschnitt 158a’ der Antenne 28a’ das Be arbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von der ersten Sei te 76a ab. Insbesondere deckt ein zweiter Teilabschnitt 160a’ der Antenne 28a’ das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von der zweiten Seite 78a zumindest abschnittsweise ab. Insbesondere weist die dritte Antenne 32a’ in der Ebene 74a betrachtet einen L-förmigen Verlauf, insbesonde- re zwei quer, insbesondere senkrecht, zueinander angeordnete Teilabschnitte 164a’, 166a’, auf. Insbesondere deckt ein erster Teilabschnitt 164a’ der dritten Antenne 32a’ in der Ebene 74a betrachtet das Bearbeitungswerkzeug 12a ent lang von der dritten Seite 80a ab. Insbesondere deckt ein zweiter Teilabschnitt 166a’ der dritten Antenne 32a’ in der Ebene 74a betrachtet das Bearbeitungs werkzeug 12a zumindest abschnittsweise entlang von der zweiten Seite 78a ab. Vorzugsweise sind die Antenne 28a’ und die dritte Antenne 32a’ um eine durch die Abtriebswelle 120a und senkrecht zu der Ebene 74a verlaufende gedachte Ebene achsensymmetrisch zueinander angeordnet. Insbesondere kann die Sen soreinheit 14a’ eine zusätzliche Antenne aufweisen, die in einer sich parallel zu der Ebene 74a erstreckenden Ebene parallel zu der dritten Antenne 32a’ ange ordnet ist.

Figur 7c zeigt eine Draufsicht auf die Werkzeugmaschine 90a aus Figur 1, insbe sondere auf die Werkstückanlagefläche 68a, mit einer zweiten alternativen Sen soreinheit 14a” in einer schematischen Darstellung. Insbesondere weist die Sen soreinheit 14a” eine Antenne 28a”, eine dritte Antenne 32a” und eine vierte An tenne 34a” auf. Die Antenne 28a”, die dritte Antenne 32a” und die vierte Antenne 34a” weisen einen linearen Verlauf auf und umschließen ein Bearbeitungswerk zeug 12a in einer Ebene 74a betrachtet jeweils entlang von einer Seite 76a, 78a, 80a. Insbesondere deckt die Antenne 28a” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von einer ersten Seite 76a ab. Insbesondere deckt die dritte Antenne 32a” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a be trachtet entlang von einer dritten Seite 80a ab. Insbesondere deckt die vierte An tenne 34a” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von einer zweiten Seite 78a ab. Vorzugsweise sind die Antenne 28a” und die dritte Antenne 32a” in der Ebene 74a parallel zueinander angeordnet. Vorzugs weise ist die vierte Antenne 34a” in der Ebene 74a senkrecht zu, insbesondere zwischen, der Antenne 28a” und der dritten Antenne 32a” angeordnet. Insbe sondere kann die Sensoreinheit 14a” zusätzliche Antennen aufweisen, die in einer sich parallel zu der Ebene 74a erstreckenden Ebene parallel zu der dritten Antenne 32a” und zu der vierten Antenne 34a” angeordnet sind.

Figur 7d zeigt eine Draufsicht auf die Werkzeugmaschine 90a aus Figur 1, insbe sondere auf die Werkstückanlagefläche 68a, mit einer dritten alternativen Sen- soreinheit 14a’” in einer schematischen Darstellung. Insbesondere weist die Sensoreinheit 14a’” eine Antenne 28a’”, eine dritte Antenne 32a’”, eine vierte Antenne 34a’” und eine fünfte Antenne 36a’” auf. Die Antenne 28a’”, die dritte Antenne 32a’”, die vierte Antenne 34a’” und die fünfte Antenne 36a’” weisen einen linearen Verlauf auf und umschließen ein Bearbeitungswerkzeug 12a in einer Ebene 74a betrachtet jeweils entlang von einer Seite 76a, 78a, 80a, 82a. Insbesondere deckt die Antenne 28a’” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von einer ersten Seite 76a ab. Insbesondere deckt die dritte Antenne 32a’” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a be trachtet entlang von einer dritten Seite 80a ab. Insbesondere deckt die vierte An tenne 34a’” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von einer zweiten Seite 78a ab. Insbesondere deckt die fünfte Antenne 36a’” das Bearbeitungswerkzeug 12a in der Ebene 74a betrachtet entlang von einer vierten Seite 82a ab. Vorzugsweise sind die Antenne 28a’” und die dritte Antenne 32a’” in der Ebene 74a parallel zueinander angeordnet. Vorzugsweise sind die vierte Antenne 34a’” und die fünfte Antenne 36a’” in der Ebene 74a parallel zueinander angeordnet. Vorzugsweise sind die vierte Antenne 34a’” und die fünfte Antenne 36a’” in der Ebene 74a senkrecht zu, insbesondere zwischen, der Antenne 28a’” und der dritten Antenne 32a’” angeordnet. Insbesondere kann die Sensoreinheit 14a’” zusätzliche Antennen aufweisen, die in einer sich parallel zu der Ebene 74a erstreckenden Ebene parallel zu der dritten Antenne 32a’”, zu der vierten Anten ne 34a’” und zu der fünften Antenne 36a’” angeordnet sind.

Im Folgenden wird ein Verfahren zum Betrieb einer Werkzeugmaschinenvorrich tung, insbesondere der vorgenannten Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, ins besondere anhand der Figuren 1 bis 3, beschrieben. Bevorzugt wird in zumindest einem Verfahrensschritt mittels zumindest einer, insbesondere der zumindest einen vorgenannten, Antenne 28a, 30a zumindest ein elektrisches und/oder magnetisches Feld ausgestrahlt, von dem zumindest ein Detektionsbereich 20a, 22a, 24a um zumindest ein, insbesondere um das vorgenannte, Bearbeitungs werkzeug 12a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a definiert wird, und/oder wird mittels der zumindest einen Antenne 28a, 30a zumindest ein Fremdkörper 16a, 18a in Abhängigkeit von zumindest einer Änderung zumindest eines elektri schen und/oder magnetischen Felds erfasst. Bevorzugt wird in zumindest einem weiteren Verfahrensschritt in Abhängigkeit von zumindest einem Betriebsparameter, insbesondere von der Steuer- und/oder Regeleinheit 26a, zumindest teilweise selbstständig zumindest ein Parameter angepasst. Hinsichtlich weiterer Verfahrensschritte des Verfahrens zum Betrieb der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a darf auf die vorhergehende Beschrei bung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a verwiesen werden, da diese Be schreibung analog auch auf das Verfahren zu lesen ist und somit alle Merkmale hinsichtlich der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a auch in Bezug auf das Ver fahren zum Betrieb der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a als offenbart gelten.

In den Figuren 8 bis 11 sind vier weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung ge zeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bautei le mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 7d, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 7d nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 8 bis 11 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis e ersetzt.

Figur 8 zeigt eine erste alternative Werkzeugmaschine 90b in einer schemati schen perspektivischen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 90b ist insbesonde re als eine Kapp- und/oder Gehrungssäge ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschine 90b eine Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b. Vorzugs weise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b zu einer schneidenden und/oder zu einer sägenden Bearbeitung eines Werkstücks vorgesehen. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b umfasst insbesondere zumindest ein moto risch antreibbares Bearbeitungswerkzeug 12b, insbesondere ein Kreissägeblatt, zumindest eine, insbesondere kapazitive, Sensoreinheit 14b und zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit 26b. Die Sensoreinheit 14b umfasst bevorzugt zumindest eine Antenne 28b, 30b, 32b, im vorliegenden Ausführungsbeispiel beispielhaft drei Antennen 28b, 30b, 32b, insbesondere eine Antenne 28b, eine weitere Antenne 30b und eine dritte Antenne 32b. Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b zumindest eine Schwenkeinheit 56b zu einer schwenkbaren Lagerung des Bearbeitungswerk zeugs 12b, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Schwenkwinkel 58b des Bearbeitungswerk zeugs 12b zumindest teilweise selbstständig zumindest einen Parameter, insbe sondere zumindest einen Detektionsbereich 20b, anzupassen. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b die Schwenkeinheit 56b alter nativ oder zusätzlich zu einer mechanischen Bremseinheit. Vorzugsweise um fasst die Schwenkeinheit 56b zumindest einen Schwenkarm 168b, an dem das Bearbeitungswerkzeug 12b gelagert ist, und zumindest eine Schwenklagerung 170b, insbesondere ein Drehgelenk, die/das dazu vorgesehen ist, den Schwenk arm 168b relativ zu einer Grundeinheit 172b der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b schwenkbar, insbesondere um eine Schwenkachse 174b, zu lagern. Insbe sondere kann die Schwenkeinheit 56b zumindest eine weitere Schwenklagerung, insbesondere ein Kippgelenk, umfassen, die/das dazu vorgesehen ist, den Schwenkarm 168b relativ zu der Grundeinheit 172b um eine weitere, insbeson dere senkrecht zu der Schwenkachse 174b verlaufende, Schwenkachse schwenkbar zu lagern (hier nicht weiter dargestellt). Vorzugsweise umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b zumindest eine Schwenksensoreinheit 188b, die dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Schwenkwinkel 58b des Bearbeitungswerkzeugs 12b, insbesondere des Schwenkarms 168b, relativ zu der Grundeinheit 172b, insbesondere relativ zu einer Grundfläche 176b der Grundeinheit 172b, zu erfassen und der Steuer- und/oder Regeleinheit 26b be reitzustellen.

Die Sensoreinheit 14b, insbesondere die dritte Antenne 32b, ist vorzugsweise an, insbesondere innerhalb, der Grundeinheit 172b angeordnet. Insbesondere ist ein Abstand zwischen der dritten Antenne 32b und dem Bearbeitungswerkzeug 12b abhängig von dem zumindest einen Schwenkwinkel 58b des Bearbeitungswerk zeugs 12b. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu einge richtet, die Sensoreinheit 14b derart anzusteuern, dass eine minimale Erstre ckung des Detektionsbereichs 20b um das Bearbeitungswerkzeug 12b unabhän gig von dem zumindest einen Schwenkwinkel 58b des Bearbeitungswerkzeugs 12b konstant gehalten wird. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet, den Detektionsbereich 20b in Abhängigkeit von dem zu- mindest einen Schwenkwinkel 58b des Bearbeitungswerkzeugs 12b anzupassen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet, den Detektionsbereich 20b in Abhängigkeit von einem Entfernen, insbesondere von einem Wegschwenken, des Bearbeitungswerkzeugs 12b von der dritten Antenne 32b zu vergrößern. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet, den Detektionsbereich 20b in Abhängigkeit von einem Annähern, insbesondere von einem Hinschwenken, des Bearbeitungswerkzeugs 12b an die dritte Antenne 32b zu verkleinern.

Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b zumindest eine Blo ckiereinheit 60b zu einer Blockierung der Schwenkeinheit 56b, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Signal der Sensoreinheit 14b die Blockiereinheit 60b zu einem Blockieren der Schwenkeinheit 56b anzusteuern. Vorzugsweise ist die Blockiereinheit 60b dazu vorgesehen, ein Schwenken des Bearbeitungswerkzeugs 12b, insbesonde re des Schwenkarms 168b, zu unterbinden. Insbesondere ist die Blockiereinheit 60b dazu vorgesehen, die zumindest eine Schwenklagerung 170b zu blockieren. Insbesondere umfasst die Blockiereinheit 60b zumindest ein Blockierelement 178b, beispielhaft eine Feststellschraube, einen Blockierbolzen, einen Hemm schuh o. dgl., das dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Schwenklagerung 170b zu blockieren. Insbesondere ist ein Blockieren der Schwenkeinheit 56b, insbesondere der zumindest einen Schwenklagerung 170b, als eine von der Steuer- und/oder Regeleinheit 26b in Abhängigkeit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit 14b, insbesondere in Abhängigkeit von einer Erfassung eines Fremdkörpers, auszulösende Aktion ausgebildet. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet, das Blockieren der Schwenkeinheit 56b durch ein Ansteuern der Blockiereinheit 60b auszulösen. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26b dazu eingerichtet, in Ab hängigkeit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit 14b die Blockie reinheit 60b alternativ oder zusätzlich zu einem Motor 124b, zu einer Ausgabe einheit, zu einer Notrufeinheit der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b und/oder zu einer mechanischen Bremseinheit anzusteuern. Alternativ oder zusätzlich zu der Blockiereinheit 60b ist denkbar, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b zumindest einen Notschwenkaktor aufweist, wobei die Steuer- und/oder Re geleinheit 26b dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von dem zumindest einen Signal der Sensoreinheit 14b den Notschwenkaktor zu einer Beförderung, insbe sondere eines Schwenkens, des Bearbeitungswerkzeugs 12b aus einem Gefah renbereich 96b anzusteuern.

Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b zumindest eine Schutzhaube 84b für das Bearbeitungswerkzeug 12b, wobei die Sensoreinheit 14b zumindest eine, insbesondere die vorgenannte, weitere Antenne 30b um fasst, die an zumindest einem, von einem Endpunkt 86b der Schutzhaube 84b, an dem die zumindest eine Antenne 28b angeordnet ist, abgewandten weiteren Endpunkt 88b der Schutzhaube 84b angeordnet ist. Die Antenne 28b weist ins besondere einen nichtlinearen Verlauf auf, der zumindest abschnittsweise einer Formgebung der Schutzhaube 84b folgt. Die Schutzhaube 84b ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug 12b, insbesondere eine Schneid kante des Bearbeitungswerkzeugs 12b, zumindest abschnittsweise abzudecken. Vorzugsweise weist die Schutzhaube 84b parallel zu einer Abtriebswelle 120b, auf der das Bearbeitungswerkzeug 12b gelagert ist, betrachtet einen teilschei benförmigen, insbesondere halbscheibenförmigen, Querschnitt auf. Insbesonde re ist die Schutzhaube 84b schwenkbar an der und/oder um die Abtriebswelle 120b gelagert. Insbesondere weist das Bearbeitungswerkzeug 12b in Abhängig keit von unterschiedlichen Schwenkwinkeln der Schutzhaube 84b unterschiedli che Gefährdungsbereiche, insbesondere unterschiedliche freiliegende Abschnitte der Schneidkante, auf. Insbesondere kann sich der Gefährdungsbereich, insbe sondere die freiliegende Schneidkante, des Bearbeitungswerkzeugs 12b von dem Endpunkt 86b der Schutzhaube 84b entlang der Schneidkante bis zu dem weiteren Endpunkt 88b der Schutzhaube 84b erstrecken. Im vorliegenden Aus führungsbeispiel weist die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b insbesondere eine zusätzliche Schutzabdeckung 180b für das Bearbeitungswerkzeug 12b auf. Insbesondere erstreckt sich der Gefährdungsbereich im vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel von dem Endpunkt 86b der Schutzhaube 84b bis zu der Schutzab deckung 180b. Insbesondere deckt die Schutzhaube 84b in der Darstellung der Figur 8 das Bearbeitungswerkzeug 12b zusammen mit der Schutzabdeckung 180b vollständig ab. Insbesondere ist der Gefährdungsbereich des Bearbei tungswerkzeugs 12b als ein schutzhaubenfreier Bereich des Bearbeitungswerk zeugs 12b ausgebildet. Vorzugsweise verschieben sich die zumindest zwei An tennen 28b, 30b, insbesondere der Detektionsbereich 20b der zumindest zwei Antennen 28b, 30b, mit einem Verschwenken der Schutzhaube 84b, insbesonde re proportional zu einem Schwenkwinkel der Schutzhaube 84b.

Figur 9 zeigt ein Schaltdiagramm eines Teils der Sensoreinheit 14b. Die Sen soreinheit 14b umfasst vorzugsweise zumindest eine elektrische oder elektroni sche Abschirmschaltung 192b, die dazu eingerichtet ist, ein von zumindest einer der Antennen 28b, 30b, 32b ausgestrahltes elektrisches und/oder magnetisches Feld entlang von zumindest einer Ausstrahlungsrichtung abzuschirmen. Mittels der Abschirmschaltung 192b ist insbesondere eine Ausstrahlungsrichtung von zumindest einer der Antennen 28b, 30b, 32b einstellbar. Die Abschirmschaltung 192b ist vorzugsweise als eine hochohmige Schaltung ausgebildet. Die Ab schirmschaltung 192b umfasst bevorzugt zumindest ein hochohmiges elektri sches Bauelement. Insbesondere sind/ist zumindest eine der Antennen 28b, 30b, 32b und/oder ein Abstimmkreis 196b der Sensoreinheit 14b an einem Eingang der Abschirmschaltung 192b angeschlossen. Vorzugsweise ist zumindest ein Ausgang der Abschirmschaltung 192b mit einer Erdung 194b verbunden. Bevor zugt weist die Abschirmschaltung 192b am Eingang der Abschirmschaltung 192b eine höhere Impedanz auf als am Ausgang der Abschirmschaltung 192b. Bei spielsweise liegt eine Größenordnung der Impedanz am Eingang der Abschirm schaltung 192b bei 100 MW und eine Größenordnung der Impedanz am Ausgang der Abschirmschaltung 192b bei 10 MW oder kleiner. Es ist jedoch grundsätzlich auch denkbar, dass die Größenordnungen am Eingang und Ausgang der Ab schirmschaltung 192b verschieden sind von den oben genannten Werten.

Figur 10 zeigt eine zweite alternative Werkzeugmaschine 90c in einer schemati schen perspektivischen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 90c ist insbesonde re als eine Tisch kreissäge ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugma schine 90c eine Werkzeugmaschinenvorrichtung 10c. Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10c zu einer schneidenden und/oder zu einer sägenden Bearbeitung eines Werkstücks vorgesehen. Die Werkzeugmaschinen vorrichtung 10c umfasst insbesondere zumindest ein motorisch antreibbares Be arbeitungswerkzeug 12c, insbesondere ein Kreissägeblatt, zumindest eine, ins besondere kapazitive, Sensoreinheit 14c und zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit 26c. Die Sensoreinheit 14c umfasst bevorzugt zumindest eine An- tenne 28c, 30c, im vorliegenden Ausführungsbeispiel beispielhaft zwei Antennen 28c, 30c, insbesondere eine Antenne 28c und eine weitere Antenne 30c. Insbe sondere bildet das Bearbeitungswerkzeug 12c die weitere Antenne 30c aus. Die Antenne 28c weist insbesondere einen nicht-linearen Verlauf auf und umschließt das Bearbeitungswerkzeug 12c in zumindest einer Ebene 74c betrachtet entlang von drei Seiten 76c, 78c, 82c. Die Antenne 28c weist insbesondere einen U- förmigen Verlauf, insbesondere zwei parallel zueinander angeordnete Teilab schnitte 158c, 160c, die durch einen dritten, quer, insbesondere senkrecht, zu den zwei Teilabschnitten 158c, 160c angeordneten Teilabschnitt 162c miteinan der verbunden sind, auf. Insbesondere ist die Antenne 28c an, insbesondere in nerhalb, eines Tischs 190c der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10c angeordnet. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26c dazu eingerichtet, in Ab hängigkeit von zumindest einem Signal der Sensoreinheit 14c entsprechend ei ner Erfassung eines Fremdkörpers in einem Detektionsbereich zumindest eine Bremsung des Bearbeitungswerkzeugs 12c auszulösen, insbesondere durch eine Ansteuerung einer mechanischen Bremseinheit 54c der Werkzeugmaschi nenvorrichtung 10c.

Figur 11 zeigt eine dritte alternative Werkzeugmaschine 90d in einer schemati schen perspektivischen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 90d ist insbesonde re als ein Winkelschleifer ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugma schine 90d eine Werkzeugmaschinenvorrichtung lOd. Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung lOd zu einer schneidenden, zu einer sägenden und/oder zu einer schleifenden Bearbeitung eines Werkstücks vorgesehen. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung lOd umfasst insbesondere zumindest ein moto risch antreibbares Bearbeitungswerkzeug 12d, insbesondere ein Schleifblatt, zumindest eine, insbesondere kapazitive, Sensoreinheit 14d und zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit 26d. Die Sensoreinheit 14d umfasst bevorzugt zumindest eine Antenne 28d, 30d, im vorliegenden Ausführungsbeispiel beispiel haft zwei Antennen 28d, 30d, insbesondere eine Antenne 28d und eine weitere Antenne 30d. Insbesondere bildet eine Abtriebswelle 120d der Werkzeugmaschi nenvorrichtung lOd, auf der das Bearbeitungswerkzeug 12d gelagert ist, die wei tere Antenne 30d aus. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die weitere Antenne 30d in einem Flanschbereich 182d der Werkzeugmaschinenvorrichtung lOd angeordnet ist und/oder von dem Flanschbereich 182d ausgebildet ist. Die Antenne 28d weist insbesondere einen nicht-linearen, insbesondere halbkreis förmigen, Verlauf auf. Insbesondere ist die Antenne 28d an einer Innenseite 184d einer Schutzabdeckung 180d für das Bearbeitungswerkzeug 12d angeordnet. Insbesondere dient die Schutzabdeckung 180d als eine Abschirmungseinheit 64d der Werkzeugmaschinenvorrichtung lOd. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Schutzabdeckung 180d die Antenne 28d ausbildet. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26d dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von zumin dest einem Signal der Sensoreinheit 14d entsprechend einer Erfassung eines Fremdkörpers in einem Detektionsbereich zumindest eine Bremsung des Bear beitungswerkzeugs 12d auszulösen, insbesondere durch eine Ansteuerung einer mechanischen Bremseinheit 54d der Werkzeugmaschinenvorrichtung lOd.

Figur 12 zeigt eine vierte alternative Werkzeugmaschine 90e in einer schemati schen perspektivischen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 90e ist insbesonde re als eine Hobelmaschine ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugma schine 90e eine Werkzeugmaschinenvorrichtung lOe. Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung lOe zu einer hobelnden Bearbeitung eines Werkstücks vorgesehen. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung lOe umfasst ins besondere zumindest ein motorisch antreibbares Bearbeitungswerkzeug 12e, insbesondere eine Hobelwalze, zumindest eine, insbesondere kapazitive, Sen soreinheit 14e und zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit 26e. Die Sen soreinheit 14e umfasst bevorzugt zumindest eine Antenne 28e, 30e, 32e, im vor liegenden Ausführungsbeispiel beispielhaft drei Antennen 28e, 30e, 32e, insbe sondere eine Antenne 28e, eine weitere Antenne 30e und eine dritte Antenne 32e. Insbesondere bildet das Bearbeitungswerkzeug 12e die dritte Antenne 32e aus. Die Antenne 28e und die weitere Antenne 30e weisen insbesondere einen linearen Verlauf auf. Vorzugsweise decken die Antenne 28e und die weitere An tenne 30e in einer Ebene 74e betrachtet jeweils eine Seite 76e, 80e des Bearbei tungswerkzeugs 12e ab. Vorzugsweise erstrecken sich die Antenne 28e und die weitere Antenne 30e parallel zueinander. Insbesondere erstrecken sich die An tenne 28e und die weitere Antenne 30e parallel zu einer Rotationsachse 186e des Bearbeitungswerkzeugs 12e. Insbesondere sind die Antenne 28e und die weitere Antenne 30e in einer Gleitplatte 146e der Werkzeugmaschinenvorrich tung lOe angeordnet. Insbesondere bildet die Gleitplatte 146e eine Abschir mungseinheit 64e der Werkzeugmaschinenvorrichtung lOe. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 26e dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von zumin dest einem Signal der Sensoreinheit 14e entsprechend einer Erfassung eines Fremdkörpers in einem Detektionsbereich zumindest eine Bremsung des Bear beitungswerkzeugs 12e auszulösen, insbesondere durch eine Ansteuerung einer mechanischen Bremseinheit 54e der Werkzeugmaschinenvorrichtung lOe.