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Title:
MAIN JET FOR A JET-WEAVING MACHINE AND GUIDING TUBE FOR A MAIN JET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/034981
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a main jet (11, 12) for jet-weaving machines. An essentially cylindrical section (30) of a guiding tube (18, 19) is associated with the end region (21) of guiding elements (15, 16) and changes into an essentially cylindrical section (31) having a slightly larger inner diameter, in the region of the outlet (33) of the guiding elements (15, 16).

Inventors:
VERHULST JOSEPH (BE)
Application Number:
PCT/EP2001/012151
Publication Date:
May 02, 2002
Filing Date:
October 20, 2001
Export Citation:
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Assignee:
PICANOL NV (BE)
VERHULST JOSEPH (BE)
International Classes:
D03D47/30; (IPC1-7): D03D47/30
Domestic Patent References:
WO1982001728A11982-05-27
WO1998054385A11998-12-03
Foreign References:
US4466468A1984-08-21
CH545364A1973-12-15
DE3138081A11982-05-13
DE8903512U11990-04-19
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1995, no. 01 28 February 1995 (1995-02-28)
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 08 30 June 1999 (1999-06-30)
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 01 30 January 1998 (1998-01-30)
Attorney, Agent or Firm:
Dauster, Hanjörg (Wilhelm Beier, Dauster & Partne, Kronenstr. 30 Stuttgart, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Hauptdüse (11,12) für Düsenwebmaschinen mit wenigstens einem Führungsrohr (18,19 ; 38,39), das einen Abschnitt (30) aufweist, der den Endbereich (21) eines koaxialen Führungselementes (15, 16) mit Abstand umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Endbereich (21) des Führungselementes (15,16) zuge ordnete Abschnitt (30) eine im wesentlichen zylindrische Innenkon tur aufweist und im Bereich des Austritts (33) des Führungselemen tes (15,16) in einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (31) übergeht, der einen geringfügig größeren Innendurchmesser be sitzt.
2. Hauptdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang (32) zwischen den im wesentlichen zylindrischen Ab schnitten (30,31) des Führungsrohrs (18,19 ; 38,39) unmittelbar stromauf von dem Austritt (33) des Führungselementes (15,16) an geordnet ist.
3. Hauptdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (15,16) in seinem Endbereich (21) eine im wesentlichen zylindrische Außenkontur aufweist.
4. Führungsrohr für eine Hauptdüse insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führung rohr (18,19 ; 38,39) eine einem Endbereich (21) eines Führung elementes (15,16) zugeordneten Abschnitt (30) mit im wesentli chen zylindrischer Innenkontur aufweist, der in einen Abschnitt (31) übergeht, der eine im wesentlichen zylindrische Innenkontur mit ge ringfügig größerem Durchmesser besitzt.
5. Führungsrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Endbereich (21) des Führungselementes (15,16) zugeordnete Abschnitt (30) des Führungsrohrs (18, 19 ; 38,39) in axialer Rich tung kürzer als der Endbereich (21) des Führungselementes (15, 16) ist.
Description:
Hauptdüse für Düsenwebmaschinen und Führungsrohr für eine Haupt- düse Die Erfindung betrifft eine Hauptdüse für Düsenwebmaschinen mit we- nigstens einem Führungsrohr, das einen Abschnitt aufweist, der den Endbereich eines koaxialen Führungselementes mit Abstand umgibt, und ein Führungsrohr für eine derartige Hauptdüse.

Eine Hauptdüse der eingangs genannten Art ist aus der WO 98/54385 bekannt. Sie besitzt ein Gehäuse, in welchem wenigstens ein Führung- element und ein mit dem Führungselement zusammenwirkendes Füh- rungsrohr untergebracht sind. Das Führungselement besitzt eine Boh- rung, durch die ein Schussfaden eingeführt wird. Das Führungsrohr be- sitzt im Bereich seines Anfangs einen Abschnitt, der den Endbereich des Führungselementes mit Abstand umgibt, so dass ein Medium, insbe- sondere Druckluft, zwischen der Außenfläche des Führungselementes und der Innenfläche des Führungsrohres eingebracht werden kann. Das Führungsrohr übernimmt dann die Führung des Schussfadens und des Mediums. Eine Hauptdüse dieser Art wird häufig zum Weben von Schussfäden verwendet, die aus einer Vielzahl dünner, nebeneinander angeordneter Fäden oder Filamenten bestehen. Bei der Verarbeitung

derartiger Schussfäden besteht die Gefahr, dass die einzelnen Filmen- te auseinandergeblasen werden, so dass der Schussfaden beschädigt wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hauptdüse der eingangs genannten Art so auszubilden, dass die Gefahr des Beschädigens von Schussfäden verringert wird.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der dem Endbereich des Füh- rungselementes zugeordnete Abschnitt eine im wesentlichen zylindri- sche Innenkontur aufweist und im Bereich des Austritts des Führung- elementes in einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt übergeht, der einen geringfügig größeren Innendurchmesser besitzt.

Aufgrund des größeren Innendurchmessers, der nur um Bruchteile eines Millimeters größer sein muss, wird erreicht, dass der Luftstrom weniger direkt auf den aus dem Führungselement austretenden Schussfaden auftrifft. Damit wird die Gefahr verringert, dass die Kraft des Luftstroms oder des Luftstrahis den Schussfaden beschädigt.

In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, dass der Übergang zwischen den im wesentlichen zylindrischen Abschnitten des Führung- rohres unmittelbar stromauf von dem Austritt des Führungselementes angeordnet ist. Damit wird erreicht, dass der Luftstrahl weitgehend pa- rallel zum Schussfaden gerichtet ist, wenn er in das Führungsrohr eintritt und den Schussfaden übernimmt. Die dabei auftretenden Luftkräfte ha- be eine geringere Tendenz, die einzelnen Filamente eines Schussfa- dens auseinander zu blasen. Die Form des Luftstrahls kann noch weiter dadurch günstig beeinflusst werden, dass das Führungselement in sei- nem Endbereich eine im wesentlichen zylindrische Außenkontur auf- weist.

Die Erfindung betrifft auch ein Führungsrohr für eine Hauptdüse, das einen einem Endbereich eines Führungselementes zugeordneten Ab- schnitt mit einer im wesentlichen zylindrischen Innenkontur aufweist, der in einen Abschnitt übergeht, der eine im wesentlichen zylindrische In- nenkontur mit geringfügig größerem Durchmesser besitzt. Dabei ist es für die Ausbildung eines möglichst wenig aggressiven Luftstrahls von Vorteil, wenn der dem Endbereich des Führungselementes zugeordnete Abschnitt des Führungsrohres in axialer Richtung kürzer als der Endbe- reich des Führungselementes ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Aus- führungsbeispiele.

Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer Luftdüsenwebmaschine mit Haupt- düsen, Fig. 1 einen Längsschnitt durch zwei in einem Gehäuse angeordnete, erfindungsgemäß gestaltete Hauptdüsen und Fig. 3 einen Schnitt ähnlich Fig. 2 durch eine abgewandelte Ausfüh- rungsform.

Das in Fig. 1 dargestellte Eintragssystem 1 für eine Luftdüsenwebma- schine ist auf einer Weblade 2 angebracht. Die Weblade 2 trägt ferner ein Webblatt 3, in dessen Lamellen ein Luftführungskanal 4 für einen einzutragenden Schussfaden vorgesehen ist. Im Bereich des Webblat- tes 3 wird mittels nicht näher dargestellter Fachbildungsmittel aus Kett- fäden 5 ein Webfach 6 gebildet, in das ein Schussfaden eingetragen wird. Der Schussfaden wird anschließend mittels des Webblattes 3 an den Rand des Gewebes 7 angeschlagen.

Das Eintragssystem 1 umfasst mehrere Gehäuse 8, beispielsweise vier derartiger Gehäuse 8, die mittels Schrauben 9 auf einer Grundplatte 10 befestigt sind. Diese Grundplatte 10 ist ihrerseits auf der Weblade 2 an- gebracht. Jedes Gehäuse 8 enthält zwei Hauptdüsen 11 und 12, deren dem Gehäuse 8 abgewandte Enden mittels eines Halters 13 gehalten sind, der auf der Grundplatte 10 befestigt ist. An die Gehäuse 8 sind je- weils zwei Zuleitungen 14 für Druckluft angeschlossen. Die Druckluft wird so zu den Hauptdüsen 11,12 geführt, wie dies aus der WO 98/54385 bekannt ist.

Fig. 2 zeigt ein Gehäuse 8 mit zwei Hauptdüsen 11,12. Jede Hauptdüse 11,12 besitzt ein Führungselement 15,16, das einen Axialkanal 17 zum Führen eines nicht dargestellten Schussfadens aufweist. Koaxial zu den Führungselementen 15,16 sind Führungsrohre 18,19 angeordnet, in welchen die eingeblasene Druckluft und ein nicht dargestellter Schuss- faden geführt werden. Die Druckluft wird in einen Durchgangskanal zwi- schen den Führungselementen 15,16 und den Führungsrohren 18,19 ausgeblasen. Die Außenseiten der Führungselemente 15,16 sind mit axialen Rippen 20 versehen. Die Führungselemente 15,16 besitzen ei- nen im wesentlichen zylindrischen Endbereich 21, der von einem Ab- schnitt 30 der Führungsrohre 18,19 umgeben ist. Der Anfangsbereich 22 der Führungselemente 16,17 ist in eine Bohrung des Gehäuses 8 eingesetzt und mittels eines Dichtungsringes, beispielsweise eines O- Ringes 23, gegen das Austreten von Druckluft abgedichtet. Die axiale Position der Führungselemente 15,16 ist mittels Schrauben 24 in dem Gehäuse 8 gesichert.

Das Führungselement 15 der Hauptdüse 11 ist mittels seiner axialen Rippen in einer Bohrung 28 des Gehäuses 8 geführt, in welche das Füh- rungsrohr 18 eingesetzt ist. Das Führungsrohr 18 ist mit Dichtungsrin- gen, insbesondere O-Ringen 23, in der Bohrung 28 abgedichtet. Das Führungsrohr 18 wird ferner mittels einer Schraube 27 in einer vorgege-

benen axialen Position in dem Gehäuse 8 gehalten. Über einen Kanal 29 wird Druckluft in den Durchgangskanal zwischen der Außenseite des Führungselementes 15 und dem Führungsrohr 18 geblasen, die dann in Richtung des Pfeiles A zum Ausgang 26 der Hauptdüse 11 abströmt und den Schussfaden mitnimmt.

Das Führungsrohr 18 ist im Bereich seines Anfangs mit einem Abschnitt 30 versehen, der eine im wesentliche zylindrische Innenkontur aufweist und der in der Betriebsposition den im wesentlichen zylindrischen End- bereich 21 des Führungselementes 15 umgibt. Der Abschnitt 30 geht in einen stromabwärts befindlichen Abschnitt 31 über, der eine im wesent- lichen zylindrische Innenkontur aufweist, die geringfügig größer als der Innendurchmesser des Abschnittes 30 ist. Der Übergang 32 zwischen den beiden Abschnitten 30 und 31 ist etwas stromaufwärts bezüglich des Austritts 33 des Führungselementes 15 versetzt. In Fig. 2 ist der Übergang 32 relativ groß dargestellt. Tatsächlich beträgt der Durchmes- serunterschied nur einen Bruchteil eines Millimeters. Beispielsweise ist bei einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Innenkontur des Abschnitts 30 einen Durchmesser von 2,9 mm aufweist, während die Innenkontur des Abschnitts 31 nach dem Übergang 32 einen Durch- messer von 3,0 mm aufweist. Ein derartig geringer Unterschied bezüg- lich des Durchmessers verändert den sich in dem Führungsrohr 18 aus- bildenden Luftstrahl bereits beträchtlich. Da der Übergang 32 etwas stromaufwärts von dem Austritt 33 des Führungselementes 15 angeord- net ist, kann sich der Luftstrahl beim Verlassen des Endbereiches 21 des Führungselementes 15 schon mit einem etwas größeren Durch- messer bewegen, so dass die Kraft des Luftstrahis weniger direkt auf einen Schussfaden auftrifft.

In dem Durchgangskanal zwischen dem Endbereich 21 des Führung- elementes 15 und dem Abschnitt 30 des Führungsrohrs 18 ist der Strö- mungsquerschnitt am kleinsten. In diesem Durchgangskanal hat die

Luftströmung innerhalb der Hauptdüse 11 eine sehr hohe Geschwindig- keit, meistens sogar Überschaligeschwindigkeit. Beim Verlassen dieses kleinen Durchgangskanals dehnt sich der Druckluftstrahl bereits aus und gelangt mit großer Kraft in das Führungsrohr 18. Wegen des Übergangs 32 zu einem etwas größeren Durchmesser im Abschnitt 31 des Füh- rungsrohres 18 trifft der sich ausdehnende Luftstrahl nicht zu heftig auf einen Schussfaden, der im wesentlichen zentrisch durch das Führung- rohr 18 geleitet wird, da dieser Luftstrahl etwas in Richtung der Innen- kontur des Abschnittes 31 ausgelenkt wird. Der sehr schnelle Luftstrahl greift somit nicht direkt nur einen kurzen Abschnitt des Schussfadens an, sondern wird vielmehr über einen längeren Abschnitt des Schussfa- dens verteilt und wirkt daher eher allmählich auf den Schussfaden ein.

Damit wird die Gefahr, dass ein Schussfaden beschädigt wird, verrin- gert, insbesondere die Gefahr, dass er durch einen Luftstrahl zerstört oder zerfasert wird oder dass er in Schlaufen transportiert wird.

Das Führungsrohr 19 unterscheidet sich von dem Führungsrohr 18 im Bereich seines Anfanges. Es ist mit einem Kragen 34 versehen, der die axialen Rippen 20 des Führungselementes 16 umgreift. Ferner besitzt es einen verdickten Teil 41, der in eine Bohrung des Gehäuses 8 einge- steckt und mit einem Dichtungsring, insbesondere einem O-Ring 35, ab- gedichtet ist. Die Innenkontur und damit die Funktion entspricht jedoch derjenigen des Führungsrohres 18.

Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich bezüglich der Hauptdüse 11 von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 dadurch, dass ein Führungsrohr 38 vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser sich nach dem Übergang 32 schwach konisch bis zu dem Ausgang 26 erwei- tert. Der Beginn des Abschnittes 31 weist einen geringfügig größeren Innendurchmesser als der Abschnitt 30 auf.

Auch die Hauptdüse 12 der Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Hauptdüse 12 der Fig. 3. Anstelle eines einteiligen Füh- rungsrohres 19 ist ein zweiteiliges Führungsrohr vorgesehen, das aus einem in dem Gehäuse 8 untergebrachten, relativ kurzen Abschnitt 39 und einem daran anschließenden Abschnitt 40 besteht, der in einen An- satz 41 des Rohrstückes 39 eingepaßt ist.

Die Innenkontur des Rohrstückes 39 und des Rohres 40 ist bei dem Aus- führungsbeispiel leicht konisch. Selbstverständlich kann auch ein zweitei- liges Rohr mit einer zylindrischen Innenkontur vorgesehen werden.

Der Endbereich 21 der Führungselemente 15 und 16 sowie der Ab- schnitt 30 der Führungsrohre müssten nicht absolut zylindrisch gestaltet sein. Die zylindrische Gestaltung bietet in Kombination mit dem Über- gang 32 und dem Abschnitt 31 mit dem größeren Innendurchmesser den Vorteil, dass ein Luftstrahl im Bereich des Austrittes 33 im wesentli- chen parallel zu dem Durchtrittskanal zwischen den Führungselementen 15, 16 und den Führungsrohren 18,19,38 oder 39 verlässt, so dass er mit verringerter Heftigkeit auf einen Schussfaden einwirkt.

Bei einer abgewandelten Ausführungsform wird vorgesehen, dass der Endbereich 21 leicht konisch verläuft und zwar entweder divergierend oder konvergierend. Die erfindungsgemäßen Hauptdüsen und die erfindungs- gemäßen Führungsrohre sind insbesondere dafür geeignet, empfindliche Schussfäden einzutragen. Derartige empfindliche Schussfäden bestehen beispielsweise aus mehreren, parallel nebeneinander liegenden, dünnen Fäden oder Filamenten, die zusammen einen Schussfaden bilden.

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen be- schränkt. Es sind ohne weiteres Kombinationen von Hauptdüsen mit den Führungsrohren 18,19 ; 38,39 und/oder Führungselementen 15,16 möglich.