Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
MANHOLE FRAME AND MANHOLE COVERING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/069687
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a manhole frame for a manhole in a traffic area, comprising a frame body (10), which comprises an upper frame face (11), which has an opening (12) for a manhole cover for closing a through-opening (23) in the frame body (10), and a lower frame face (13) for resting on a manhole head. The frame body (10) comprises a receiving space (14) having a transmitting and receiving opening (15) in the upper frame face (11). An antenna (16) is arranged in the receiving space (14) in such a way that signals can be transmitted and received through the transmitting and receiving opening (15). The antenna (16) is connected to at least one electric line (17) which extends from the receiving space (14) into the through-opening (23) in the frame body (10).

Inventors:
LINGNER PAUL (DE)
MEINCKE ARNE (DE)
MESSERSCHMIDT HEINO (DE)
Application Number:
EP2020/078459
Publication Date:
April 15, 2021
Filing Date:
October 09, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ACO SEVERIN AHLMANN GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
E02D29/14; H01Q1/04; H01Q1/12
Foreign References:
JP2003034941A2003-02-07
CN106450670A2017-02-22
KR101692935B12017-01-04
DE4435498A11996-04-11
Attorney, Agent or Firm:
KILCHERT, Jochen (München, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Schachtrahmen für einen Schacht in einer Verkehrsfläche mit einem Rahmenkörper (10), der eine Rahmenoberseite (11) mit einer Öffnung (12) für einen Schachtdeckel zum Verschließen einer Durchtrittsöffnung (23) des Rahmenkörpers (10) und eine Rahmenunterseite (13) zur Auflage auf einem Schachtkopf aufweist, dad u rch g eken nzeich net, dass der Rahmenkörper (10) einen Aufnahmeraum (14) mit einer Sende- und Empfangsöffnung (15) in der Rahmenoberseite (11) aufweist, wobei eine Antenne (16) in dem Aufnahmeraum (14) derart angeordnet ist, dass Signale durch die Sende- und Empfangsöffnung (15) sendbar und empfangbar sind, wobei die Antenne (16) mit wenigstens einer elektrischen Leitung (17) verbunden ist, die sich aus dem Aufnahmeraum (14) in die Durchtrittsöffnung (23) des Rahmenkörpers (10) erstreckt.

2. Schachtrahmen nach Anspruch 1 dad u rch g eken nzeich net, dass die Antenne (16) in der Sende- und Empfangsöffnung (15) angeordnet ist und bündig mit der Rahmenoberseite (11) abschließt.

3. Schachtrahmen nach Anspruch 1 oder 2 dad u rch g eken nzeich net, dass der Aufnahmeraum (14) einen Haltebereich (18) aufweist, in dem die Antenne (16) fixiert ist.

4. Schachtrahmen nach Anspruch 3 dad u rch g eken nzeich net, dass die Antenne (16) direkt mit den Wänden des Haltebereichs (18) verbunden ist.

5. Schachtrahmen nach Anspruch 3 oder 4 dad u rch g eken nzeich net, dass der Haltebereich (18) am Außenrand des Rahmenkörpers (10) angeordnet ist.

6. Schachtrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche dad u rch g eken nzeich net, dass der Aufnahmeraum (14) einen Montagebereich (19) zum Montieren der Antenne (16) aufweist, wobei die Antenne (16) durch den Rahmenkörper (10) in Richtung der Sende- und Empfangsöffnung (15) montierbar ist.

7. Schachtrahmen nach Anspruch 6 dad u rch g eken nzeich net, dass der Montagebereich (19) eine Durchführung (20) bildet, die den Aufnahmeraum (14) und die Durchtrittsöffnung (23) des Rahmenkörpers (10) verbindet und in der die Leitung (17) angeordnet ist.

8. Schachtrahmen nach Anspruch 6 oder 7 dad u rch g eken nzeich net, dass der Montagebereich (19) eine Zugangsöffnung (21) aufweist, die an der Innenseite des Rahmenkörpers (10) und/oder in der Rahmenunterseite (13) ausgebildet ist.

9. Schachtrahmen nach einem der Ansprüche 6 bis 8 dad u rch g eken nzeich net, dass der Haltebereich (18) und der Montagebereich (19) seitlich versetzt oder fluchtend angeordnet sind.

10. Schachtrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche dad u rch g eken nzeich net, dass die Antenne (16) durch die Sende- und Empfangsöffnung (15) von oben montierbar ist.

11. Schachtrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche dad u rch g eken nzeich net, dass der Rahmenkörper (10) einen Verbundkörper umfasst, wobei im Bereich der Rahmenunterseite (13) ein erster Rahmenabschnitt aus Beton, Polymerbeton oder einem Polymermaterial und im Bereich der Rahmenoberseite (11) ein zweiter Rahmenabschnitt aus Gusseisen, Kunststoff oder Metallblech ausgebildet ist.

12. Schachtrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dad u rch g eken nzeich net, dass der Rahmenkörper (10) im Bereich der Rahmenoberseite (11) einen auskragenden Rand (22) zur Auflage auf einem Belag der Verkehrsfläche aufweist.

13. Schachtabdeckung mit einem Schachtrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Schachtdeckel.

Description:
Schachtrahmen und Schachtabdeckung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen Schachtrahmen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie eine Schachtabdeckung. Ein derartiger Schachtrahmen ist beispielsweise aus DE 10 2014 113 093 Al bekannt, die auf die Anmelderin zurückgeht.

Abdeckungen von Schachtbauwerken in Verkehrsflächen werden üblicherweise aus Gusseisen oder Betonguss oder anderen Materialien hergestellt, deren Materialeigenschaften gegenüber Funkwellen abschirmend wirken. Man ist daher dazu übergegangen, Antennen in den Schachtdeckel zu integrieren, um Signale von Messgeräten aus dem Inneren eines Schachtes nach außen an die Erdoberfläche an eine Ausleseeinheit oder eine Datenverarbeitungseinheit drahtlos zu übertragen.

Eine solche Schachtabdeckung ist beispielsweise aus WO 2017/171 281 A2 bekannt. Der Vorteil einer solchen drahtlos funktionierenden Schachtabdeckung besteht darin, dass die Installation des Systems einfach ist, da auf die Verkabelung verzichtet wird und die Antenne in den Schachtdeckel integriert ist. Der Schachtdeckel kann zu Wartungsarbeiten abgehoben werden, ohne dass die Leitung zwischen der Antenne und den Messgeräten vor der Wartung abgeklemmt werden muss. Wenn der Schachtdeckel ausgetauscht oder entwendet wird, funktioniert das Gesamtsystem nicht mehr, es sei denn der neue Schachtdeckel ist mit einer entsprechenden Antenne ausgerüstet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schachtrahmen der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass eine einfache und sichere Leitungsverbindung zwischen der Antenne und etwaigen Messgeräten oder anderen signalverarbeitenden Geräten erreicht wird, selbst wenn der Schachtdeckel ausgetauscht oder zu Wartungsarbeiten entfernt wird. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende Schachtabdeckung anzugeben.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Schachtrahmen mit dem Merkmal des Anspruchs 1 gelöst. Mit Blick auf die Schachtabdeckung wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 12 gelöst.

Konkret wird die Aufgabe durch einen Schachtrahmen für einen Schacht in einer Verkehrsfläche mit einem Rahmenkörper gelöst, der eine Rahmenoberseite mit einer Öffnung für einen Schachtdeckel zum Verschließen einer Durchtrittsöffnung des Rahmenkörpers aufweist. Der Schachtrahmen weist eine Rahmenunterseite zur Auflage auf einem Schachtkopf auf. Der Rahmenkörper weist erfindungsgemäß einen Aufnahmeraum mit einer Sende- und Empfangsöffnung in der Rahmenoberseite auf. Eine Antenne ist in dem Aufnahmeraum derart angeordnet, dass Signale durch die Sende- und Empfangsöffnung sendbar und empfangbar sind. Die Antenne ist mit wenigstens einer elektrischen Leitung verbunden, die sich aus dem Aufnahmeraum in die Durchtrittsöffnung des Rahmenkörpers erstreckt.

Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Verbindung zwischen der Antenne und den Messgeräten bzw. signalverarbeitenden Geräten im Kanal dauerhaft installiert werden kann, da im eingebauten Zustand der Schachtrahmen - im Gegensatz zum Schachtdeckel - fest mit dem Schacht verbunden ist. Der erfindungsgemäße Schachtrahmen ist wartungsfreundlicher als die im Stand der Technik bekannten Schachtdeckel mit Antenne, da bei der Wartung nicht darauf geachtet werden muss, einen Schachtdeckel mit Antenne wieder einzusetzen bzw. im Fall eines Diebstahls des Schachtdeckels keinen neuen Schachtdeckel mit Antenne einsetzen zu müssen. Die Erfindung ist daher diebstahlsicher. Außerdem ermöglicht die Erfindung ein kontinuierliches Empfangen und Senden von Signalen aus dem Schacht selbst während der Wartungsarbeiten, da die Position der Antenne und die Verbindung zwischen der Antenne und den Messgeräten bzw. signalverarbeitenden Geräten nicht verändert oder unterbrochen wird. Dazu ist vorgesehen, dass die Antenne in einem Aufnahmeraum des Rahmenkörpers angeordnet ist, wodurch die Antenne in den Rahmenkörper integriert wird. Die Antenne ist derart in dem Aufnahmeraum angeordnet, dass diese durch die Sende- und Empfangsöffnung des Aufnahmeraums senden und empfangen kann und zwar durch die Sende- und Empfangsöffnung an der Rahmenoberseite des Rahmenkörpers. Die elektrische Leitung der Antenne erstreckt sich aus dem Aufnahmeraum in die Durchtrittsöffnung des Rahmenkörpers, sodass die Leitung bei entsprechender Länge direkt mit den jeweiligen Messgeräten bzw. signalverarbeitenden Geräten verbunden sein kann. Insgesamt wird mit der Erfindung mindestens dieselbe Kommunikationsqualität zwischen den Messgeräten bzw. signalverarbeitenden Geräten, der Antenne und den außerhalb des Schachtes angeordneten weiteren signalverarbeitenden Geräten erreicht, wie dies bei den im Stand der Technik bekannten im Schachtdeckel integrierten Antennen möglich ist.

Der Schachtrahmen kann in runder oder eckiger Ausführung, insbesondere quadratischer Ausführung hergestellt sein. Es ist auch möglich, dass die Durchtrittsöffnung des Rahmenkörpers sowie die Öffnung für den Schachtdeckel rund oder eckig ist.

Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

So kann die Antenne in der Sende- und Empfangsöffnung angeordnet sein und bündig mit der Rahmenoberseite abschließen. Dadurch wird eine im Wesentlichen durchgängig ebene Rahmenoberseite geschaffen, die befahren oder begangen werden kann.

Der Aufnahmeraum kann einen Haltebereich aufweisen, in dem die Antenne fixiert ist. Der Haltebereich kann für die Befestigung der Antenne speziell angepasst werden, beispielsweise durch eine übereinstimmende Geometrie zwischen dem Haltebereich und der Antenne oder durch andere Maßnahmen.

Die Befestigung der Antenne im Aufnahmeraum erfolgt besonders einfach, wenn die Antenne direkt mit den Wänden des Haltebereichs verbunden ist.

Der Haltebereich kann am Außenrand des Rahmenkörpers angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass der Aufnahmebereich für den Schachtdeckel nicht durch den Aufnahmeraum unterbrochen wird.

Vorzugsweise weist der Aufnahmeraum einen Montagebereich zum Montieren der Antenne auf, wobei die Antenne durch den Rahmenkörper in Richtung der Sende- und Empfangsöffnung montierbar ist. Durch die Funktionstrennung zwischen dem Haltebereich und der Montagebereich kann jeder Bereich optimal angepasst werden. Die sich aus der Anordnung des Montagebereichs ergebende Montagerichtung verläuft so, dass die Antenne durch den Rahmenkörper hindurch in Richtung der Sende-und Empfangsöffnung bewegt wird. Die Antenne wird also bei der Montage ausgehend von der Rahmenunterseite in Richtung der Rahmenoberseite bewegt. Auf diese Weise ist es möglich, die Antenne gegen Entfernen aus dem Schachtrahmen gut zu sichern.

Vorzugsweise bildet der Montagebereich eine Durchführung, die den Aufnahmeraum und die Durchtrittsöffnung des Rahmenkörpers verbindet und in der die Leitung angeordnet ist. Der Montagebereich hat eine Doppelfunktion. Einerseits wird die Montage der Antenne im Rahmenkörper ermöglicht. Andererseits wird durch dieselbe Öffnung die Leitung, die mit der Antenne verbunden ist, aus dem Rahmenkörper in die Durchtrittsöffnung geführt. Dadurch wird eine besonders kompakte Bauweise erreicht.

Der Montagebereich kann eine Zugangsöffnung aufweisen, die an der Innenseite des Rahmenkörpers und/oder in der Rahmenunterseite ausgebildet ist. Durch die Zugangsöffnung wird die Antenne beim Montieren in den Montagebereich eingeführt und von dort in den Haltebereich bewegt.

Der Haltebereich und der Montagebereich können seitlich versetzt oder fluchtend angeordnet sein. Dadurch wird der Geometrie der unterschiedlichen Rahmentypen Rechnung getragen.

Vorzugsweise ist die Antenne durch die Sende- und Empfangsöffnung von oben montierbar. Dies hat den Vorteil, dass die Antenne nachträglich, also nachdem der Schachtrahmen eingesetzt ist, montiert werden kann. Die Richtungsangabe „von oben" bezieht sich auf die Einbaulage des Schachtrahmens.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Antenne im Aufnahmeraum, konkret im Haltebereich fixiert, beispielsweise durch eine Schraubverbindung zwischen der Antenne und dem Aufnahmeraum bzw. dem Haltebereich. Zusätzlich oder alternativ kann die Antenne im Aufnahmeraum bzw. den Haltebereich eingegossen sein. Als Vergussmasse kann ein an sich bekanntes Kunststoffmaterial verwendet werden. Die Fixierung (bspw. Verschrauben oder Vergießen) wird sowohl im Zusammenhang mit der Montage von oben als auch mit der Montage durch den Montagebereich offenbart und beansprucht.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Rahmenkörper eine Verbundkörper, wobei im Bereich der Rahmenunterseite ein erster Rahmenabschnitt aus Beton, Polymerbeton oder einem Polymermaterial und im Bereich der Rahmenoberseite ein zweiter Rahmenabschnitt aus Gusseisen, Kunststoff oder Metallblech ausgebildet ist. Damit lassen sich beispielsweise Kunststoff-Betonrahmen realisieren, die sich mit einem Deckel aus Kunststoff zu einer Schachtabdeckung kombinieren lassen und besonders wartungsfrei, verkehrssicher und hochverschleißfest sind. Andere Verbundkörper für Deckel aus Gusseisen sind möglich (sog. BEGU-Rahmen).

Alternativ kann der Rahmenkörper im Bereich der Rahmenoberseite einen auskragenden Rand zur Auflage auf einem Belag der Verkehrsfläche aufweisen. Derartige Rahmenkörper können für ein einwalzbares System ausgebildet sein, das beispielsweise als sog. Bituplan-System der Anmelderin erhältlich ist.

Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die beigefügten schematischen Figuren mit weiteren Einzelheiten näher erläutert.

In diesen zeigen

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schachtrahmens nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, bei dem der Rahmenkörper einen auskragenden Rand aufweist;

Fig. 2 eine Ansicht von unten des Schachtrahmens nach Fig. 1;

Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A des Schachtrahmens nach Fig. 1;

Fig. 4 eine Detailansicht des Schachtrahmens nach Fig. 1 im Bereich der

Antenne;

Fig. 5 eine Seitenansicht des Schachtrahmens nach Fig. 1; Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Schachtrahmens nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, bei dem der Rahmenkörper als Verbundkörper ausgebildet ist;

Fig. 7 eine Ansicht von unten des Schachtrahmens nach Fig. 6

Fig. 8 eine Ansicht von oben des Schachtrahmens nach Fig. 6

Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie A-A des Schachtrahmens nach Fig. 6

Fig. 10 eine Detailansicht der des Schachtrahmens nach Fig. 6 im Bereich der Antenne und

Fig. 11 eine Detailansicht des Schachtrahmens nach Fig. 6 im Bereich der Antenne von unten.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen Schachtrahmen, der sich im eingebauten Zustand in einem Schacht in einer Verkehrsfläche befindet, der Teil eines Abwasserkanalsystems sein kann. Andere Entwässerungssysteme sind möglich. Der Schachtrahmen weist einen Rahmenkörper 10 mit einer Rahmenoberseite 11 und einer Rahmenunterseite 13 auf. Die Richtungsangaben „oben" und „unten" beziehen sich auf den eingebauten Zustand des Schachtrahmens. Die Rahmenoberseite 11 weist eine Öffnung 12 auf, in die ein Schachtdeckel eingesetzt wird (nicht dargestellt). Die Öffnung 12 fluchtet mit einer Durchtrittsöffnung 23 des Rahmenkörpers 10, die im eingebauten Zustand des Schachtrahmens üblicherweise vom Schachtdeckel verschlossen ist. Dazu wird der Schachtdeckel in üblicherweise in die Öffnung 12 eingesetzt. Die Rahmenunterseite 13 bildet die Auflage für den Schachtkopf im eingebauten Zustand.

Wie in Fig. 1 gezeigt, weist der Rahmenkörper 10 im Bereich der Rahmenoberseite 11 einen auskragenden Rand 22 auf. Dieser liegt im verbauten Zustand auf einen Belag der Verkehrsfläche auf.

Der Rahmenkörper 10 weist einen auf Aufnahmeraum 14 auf. Der Aufnahmeraum 14 ist, wie in den Figuren 3, 4 gut zu erkennen, mit einer Antenne 16 bestückt.

Die Antenne 16 ist dadurch in den Rahmenkörper 10 integriert. Der Aufnahmeraum 14 weist eine Sende- und Empfangsöffnung 15 auf, die in der Rahmenoberseite 11 ausgebildet ist. Mit anderen Worten ist die Rahmenoberseite 11 im Bereich des Aufnahmeraums 14 lokal durchbrochen und begrenzt die Sende- und Empfangsöffnung 15. Die Antenne 16 ist so im Aufnahmeraum 14 angeordnet, dass diese Signale durch die Sende- und Empfangsöffnung 15 senden und empfangen kann. Im Beispiel gemäß Figuren 1 bis 5 ist die Antenne 16 mit ihrer Sende-und Empfangsfläche so im Aufnahmeraum 14 platziert, dass diese in der Sende- und Empfangsöffnung 15 des Aufnahmeraums 14 angeordnet ist. Dadurch können Funksignale ungehindert die Antenne 16 erreichen bzw. von dieser ausgesandt werden. Wie in den Figuren 3, 4 dargestellt, schließt die Oberseite der Antenne 16 bündig mit der Rahmenoberseite 11 ab. Dazu ist die Antenne 16 in der Sende- und Empfangsöffnung 15 angeordnet und zwar auf Flöhe der Rahmenoberfläche.

Die Antenne 16 kann mit Messgeräten oder anderen signalverarbeitenden Geräten kommunizieren, die im Kanal des Schachtes angeordnet sind. Dazu ist die Antenne 16 mit einer elektrischen Leitung 17 verbunden. Die Antenne 16 kann mit mehreren elektrischen Leitungen 17 verbunden sein. Die Leitung 17 erstreckt sich, wie in den Figuren 2 bis 4 zu sehen, aus dem Aufnahmeraum 14 hinaus in die Durchtrittsöffnung 23 hinein. Die elektrische Leitung 14 ist aus zeichnerischen Gründen als kurze Leitung dargestellt. In der Praxis ist die Leitung 17 so lang, dass diese mit elektrischen Geräten im Kanal verbunden werden kann.

Der Aufnahmeraum 14 ist im Beispiel gemäß Figuren 1 bis 5 eckig ausgebildet. Andere Formen sind möglich (siehe beispielsweise Figuren 6 bis 11). Der Aufnahmeraum 14 erstreckt sich in radialer Richtung bezogen auf den Rahmenkörper 10 und verbindet die Innenseite des Rahmenkörpers 10 mit der Rahmenoberseite 11. Die Innenseite des Rahmenkörpers 10 begrenzt die Durchtrittsöffnung 23 auf dem Umfang des Rahmenkörpers 10.

Wie in Fig. 1 gezeigt, unterbricht der Aufnahmeraum 14 die rotationssymmetrische Form des Rahmenkörpers 10 und steht radial nach außen über die kreisförmige Kontur der nach innen abgestuften Rahmenunterseite 13 des Rahmenkörpers 10 vor. Der Aufnahmeraum 14 befindet sich innerhalb der Außenkontur des auskragenden Randes 22. Mit anderen Worten erstreckt sich der Aufnahmeraum 14 in radialer Richtung zwischen der Innenseite des Rahmenkörpers 10 und dem auskragenden Rand 22. Diese Anordnung des Aufnahmeraums 14 ist gut in Fig. 5 zu sehen.

Die vorstehend erläuterte Geometrie des Schachtrahmens und des Aufnahmeraums 14 lässt sich von dem runden Schachtrahmen auf einen eckigen, insbesondere quadratischen Schachtrahmen übertragen. Der Aufnahmeraum würde sich dann beispielsweise im Bereich einer der Kanten des Rahmenkörpers befinden und zwar zwischen der Innenseite des Rahmenkörpers und der Außenkontur der Kante.

Andere Anordnungen oder geometrische Formen des Aufnahmeraums 14 sind möglich.

Wie in den Figuren 3, 4 gut zu sehen, weist der Aufnahmeraum 14 einen Flaltebereich 18 und eine Montagebereich 19 auf. Der Flaltebereich 18 dient dazu, die Antenne 16 aufzunehmen und im Betrieb zu fixieren. Dazu entspricht die Innenkontur des Flaltebereichs 18 der Außenkontur der Antenne 19. Im Beispiel gemäß Figuren 3, 4 ist die Antenne 16 eckig ausgebildet. Dementsprechend ist der Flaltebereich 16 eckig ausgebildet. Andere Geometrien der Antenne 16 und des Flaltebereichs 18 sind möglich.

Der Flaltebereich 18 definiert die Sende- und Empfangsöffnung 15 des Aufnahmeraums 14.

Die Antenne 16 ist direkt mit den Wänden des Flaltebereichs 18 verbunden. Die Verbindung kann beispielsweise kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig erfolgen. Andere Verbindungsmöglichkeiten, die eine feste Verbindung bewirken, sind möglich. Die Verbindung der Antenne 16 mit dem Flaltebereich 18 sollte so fest sein, dass diese den im Betrieb des Schachtrahmens auftretenden Lasten genügt.

Bei dem Beispiel gemäß Figuren 1 bis 5 erstreckt sich der Flaltebereich in radialer Richtung entlang des gesamten auskragenden Randes 22, sodass eine maximale Fläche für die Sende- und Empfangsöffnung 15 gebildet wird. Die Außenseite des Flaltebereichs 18 ist daher am Außenrand des Rahmenkörpers 10 angeordnet. Radial weiter innen schließt sich an den Flaltebereich 18 die Öffnung 12 für den Schachtdeckel an. Mit anderen Worten ist in die Antenne 16 im eingebauten Zustand in etwa auf derselben Flöhe wie der Schachtdeckel angeordnet. Der Montagebereich 19, der sich an den Haltebereich 18 anschließt, dient dazu, die Antenne 16 durch den Rahmenkörper 10 in den Haltebereich 18 zu bewegen. Dadurch wird erreicht, dass die Antenne 16 in axialer Richtung von innen nach außen bezogen auf den Rahmenkörper 10 montiert werden kann. Dadurch kann ein Anschlag genutzt werden, der die Sende- und Empfangsöffnung 15 begrenzt und verhindert, dass die Antenne 16 im Betrieb von außen durch die Sende- und Empfangsöffnung 15 aus dem Aufnahmeraum 14 entfernt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 5 erstreckt sich der Montagebereich 19 im Wesentlichen senkrecht zum Haltebereich 18, wobei die Antenne 16 etwas in der Montagebereich 19 hineinragt. Zum Montieren wird die Antenne 16 durch die Montagebereich 19 unter den Haltebereich 18 gebracht und dann beispielsweise mit einem Werkzeug nach oben in den Haltebereich 18 eingeschoben.

Der Montagebereich 19 weist bei dem Beispiel gemäß Fig. 4 eine Zugangsöffnung 21 auf, die an der Innenseite des Rahmenkörpers 10 ausgebildet ist, sodass der Aufnahmeraum 14 von der Durchtrittsöffnung 23 aus zugänglich ist. Andere Anordnungen der Zugangsöffnung 21, beispielsweise direkt unterhalb des Haltebereichs 18 sind möglich.

Die Ausbildung der Zugangsöffnung 21 an der Innenseite des Rahmenkörpers 10 hat den Vorteil, dass der Montagebereich 19 und die Zugangsöffnung 21 als Durchführung 20 fungieren, durch die die Leitung 17 von der Antenne 16 direkt in dem Bereich der Durchtrittsöffnung 23 geführt wird. Die Leitung 17 befindet sich damit automatisch unterhalb des Schachtdeckels und kann so auf einfache Weise in den Schacht und den Kanal geführt und mit dort befindlichen Messgeräten und signalverarbeitenden Geräten verbunden werden.

Auch hier sind Variationen möglich. Beispielsweise kann die Durchführung 20 zusätzlich zur Zugangsöffnung 21 ausgebildet sein.

Der in den Figuren 1 bis 5 gezeigte Schachtrahmen ist rund. Eckige Ausführungen des Schachtrahmens sind möglich.

Figuren 6 bis 11 zeigen ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Schachtrahmens, bei dem der Rahmenkörper 10 als Verbundkörper ausgeführt ist. Der Rahmenkörper 10 weist ein Oberteil im Bereich der Rahmenoberseite 11 auf, wobei das Oberteil beispielsweise aus Gusseisen, Kunststoff oder einem Metallblech gebildet ist. Das Unterteil des Rahmenkörpers 10 ist im Bereich der Rahmenunterseite 13 ausgebildet und kann aus Beton, Polymerbeton oder einem Polymermaterial hergestellt sein. Das Unterteil im Bereich der Rahmenunterseite 13 kann auch als erster Rahmenabschnitt und das Oberteil im Bereich der Rahmenoberseite 11 als zweiter Rahmenabschnitt bezeichnet werden. Die Geometrie des Rahmenkörpers 10 gemäß den Figuren 6 bis 11 unterscheidet sich von der Geometrie des Rahmenkörpers 10 gemäß den Figuren 1 bis 5 insofern, als der Rahmenkörper 10 auf der Rahmenunterseite 13 keine gestufte Kontur, wie bei dem Schachtrahmen gemäß Figuren 1 bis 5, sondern eine durchgehend geschlossene ringförmige Kontur aufweist.

Beide Typen von Schachtrahmen sind als solches bekannt.

Der Aufnahmeraum 14 bei dem Schachtrahmen gemäß Figuren 6 bis 11 ist zylinderförmig ausgebildet. Dementsprechend ist auch die darin angeordnete Antenne 16 zylindrisch. Wie in den Figuren 9, 10 und 11 gut zu erkennen, weist der Aufnahmeraum 14 einen Flaltebereich 18 auf, in dem die zylindrische Antenne 16 angeordnet ist. Der Flaltebereich 18 ist, wie in Fig. 8 gezeigt, radial außen bezogen auf die Öffnung 12 für den Schachtdeckel angeordnet. Der Montagebereich 19 ist bei diesem Ausführungsbeispiel fluchtend mit dem Flaltebereich 18 ausgebildet, sodass die Antenne 16 von unten einfach in den Flaltebereich 18 eingeschoben werden kann, wie in Fig. 10 durch den Pfeil gezeigt. Die Durchführung 20 ist, wie in Fig. 11 zu sehen, durch einen in radialer Richtung sich erstreckenden Durchbruch auf der Rahmenunterseite 13 des Rahmenkörpers 10 gebildet. Die Leitung 17 wird von der Unterseite der Antenne 16 durch den Durchbruch 20 in die Durchtrittsöffnung 23 des Schachtrahmens geführt. Auch hier gilt, dass die aus zeichnerischen Gründen kurz dargestellte Leitung 17 in der Praxis so lang ist, dass diese einem Messgerät oder einem signalverarbeitenden Gerät verbunden werden kann.

Bezugszeichenliste

10 Rahmenkörper

11 Rahmenoberseite

12 Öffnung

13 Rahmenunterseite Aufnahmeraum Sende- und Empfangsöffnung Antenne Leitung Haltebereich Montagebereich Durchführung Zugangsöffnung Rand Durchtrittsöffnung