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Title:
MEASUREMENT CUVETTE AND RADIATION SENSOR, WHICH CAN BE DETACHABLY CONNECTED ONLY IN A PREDEFINED RELATIVE ORIENTATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/048111
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a measurement cuvette (10) for detecting at least one fluid constituent of a fluid flowing through the measurement cuvette (10) by means of electromagnetic radiation, the measurement cuvette (10) comprising: a channel (20), which extends through the measurement cuvette (10) along a channel path (C), the channel path (C) being imagined as extending centrally through the channel (20); a coupling and detection portion (22), which extends, between its first longitudinal end (22a) and its second longitudinal end (22b), along a linear longitudinal axis (L) and which is designed to be detachably mechanically coupled to a radiation component (60), the measurement cuvette (10) having a physical orientation structure (40), which allows detachable mechanical coupling of the measurement cuvette (10) to the radiation component (60) in a predefined desired relative orientation and prevents said detachable mechanical coupling in an undesired relative orientation. According to the invention, the physical orientation structure (40) is arranged and formed between the first and the second longitudinal ends (22a, 22b) of the coupling and detection portion (22) with a distance (b) from the longitudinal axis (L) that changes along the longitudinal axis (L) and/or with a dimension (a) orthogonal to the longitudinal axis (L) that changes along the longitudinal axis (L).

Inventors:
BREITRUCK FELIX (CH)
ROFFLER JÜRG (CH)
SCHREIBER MARIE-KRISTIN (CH)
SCHRANZ CHRISTOPH (CH)
Application Number:
PCT/EP2020/075051
Publication Date:
March 18, 2021
Filing Date:
September 08, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HAMILTON MEDICAL AG (CH)
International Classes:
G01N21/05
Domestic Patent References:
WO1996007886A11996-03-14
WO2007103855A22007-09-13
Foreign References:
US6095986A2000-08-01
DE69734401T22006-07-27
US20070261698A12007-11-15
US5793044A1998-08-11
US20040013570A12004-01-22
Attorney, Agent or Firm:
RUTTENSPERGER LACHNIT TROSSIN GOMOLL (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Messküvette (10) zur Erfassung wenigstens eines Fluidbestandteils eines die Messküvette (10) durchströmenden Fluids unter Beteiligung von elektro magnetischer Strahlung, die Messküvette (10) umfassend: einen die Messküvette (10) längs einer Kanalbahn (C) durchsetzenden Kanal (20), wobei die Kanalbahn (C) als den Kanal (20) zentral durch setzend gedacht ist, eine erste Anschlussformation (12) zum Anschluss einer ersten Fluid förderleitung (14), eine zweite Anschlussformation (16) zum Anschluss einer zweiten Fluid förderleitung (18), zwischen der ersten und der zweiten Anschlussformation (12, 16) einen Kopplungs- und Erfassungsabschnitt (22), welcher

• sich zwischen seinem der ersten Anschlussformation (12) näheren ersten Längsende (22a) und seinem der zweiten Anschlussformation (16) näheren zweiten Längsende (22b) längs einer geradlinigen Längsachse (L) erstreckt,

• wenigstens zur Einstrahlung von elektromagnetischer Strahlung in einen vom Kopplungs- und Erfassungsabschnitt (22) umgebenen Kanalbereich (50) der Messküvette (10) ausgebildet ist und

• zur lösbaren mechanischen Kopplung mit einem Strahlungsbauteil (60), umfassend eine Strahlungsquelle (63) oder/und einen Strah lungssensor (71) der elektromagnetischen Strahlung, ausgebildet ist, wobei die Messküvette (10) eine körperliche Orientierungsstruktur (40) auf weist, die eine lösbare mechanische Kopplung der Messküvette (10) mit dem Strahlungsbauteil (60) in einer vorbestimmten gewünschten Relativorien tierung gestattet und in einer unerwünschten Relativorientierung verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die körperliche Orientierungsstruktur (40) zwischen dem ersten und dem zweiten Längsende (22a, 22b) des Kopplungs und Erfassungsabschnitts (22) mit einem sich längs der Längsachse (L) än dernden Abstand (b) zu der Längsachse (L) oder/und mit einer sich längs der Längsachse (L) ändernden, zur Längsachse (L) orthogonalen Abmessung (a) angeordnet und ausgebildet ist.

2. Messküvette (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich die Orientierungsstruktur (40) längs der Längsachse (L) über mehr als ein Drittel der Abmessung, vorzugsweise über mehr als zwei Drittel der Abmessung, besonders bevorzugt über die gesamte Abmessung des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts (22) erstreckt.

3. Messküvette (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand (b) zur Längsachse (L) oder/und die zur Längsachse (L) orthogonale Abmessung (a) kontinuierlich oder/und stufenweise ändert.

4. Messküvette (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Orientierungsstruktur (40) wenigs tens zwei Abschnitte (38a, 38b) mit unterschiedlichem Abstand (b) zur Längs achse oder/und mit unterschiedlicher zur Längsachse (L) orthogonaler Ab messung (a) aufweist, wobei die Abschnitte (38a, 38b) längs der Längsachse (L) lückenlos aufeinander folgen.

5. Messküvette (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt (22) zwei längs der Längsachse (L) verlaufende, orthogonal zur Längsachse (L) mit Abstand voneinander angeordnete Wände (24, 26) aufweist, welche den Kanalbereich (50) der Messküvette (10) begrenzen, wobei die Orientierungs struktur (40) einen längs der Längsachse (L) verlaufenden Randabschnitt (42a, 44a) aufweist, welcher bezüglich der Längsachse (L) geneigt ist.

6. Messküvette (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierungsstruktur (40) zwei in einem gemeinsamen Längsbereich (38) längs der Längsachse (L) verlaufende Rand abschnitte (42a, 44a) aufweist, auf jeder Seite des Kanalbereichs (50) je einen, wobei jeder der zwei Randabschnitte (42a, 44a) bezüglich der Längs achse (L) geneigt ist, wobei vorzugsweise sich der orthogonal zur Längsachse (L) zu messende Abstand (a) der beiden Randabschnitte (42a, 44a) vonein ander längs der Längsachse (L) ändert, besonders bevorzugt kontinuierlich ändert.

7. Messküvette (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierungsstruktur (40) Rastmittel (46, 48) trägt, welche zur Verrastung mit Verrastungsmitteln (86) am Strahlungs bauteil (60) ausgebildet sind.

8. Messküvette (10) nach Anspruch 7, unter Rückbeziehung auf einen der An sprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (46, 48) im Bereich des wenigstens einen Randabschnitts (42a, 44a) vorgesehen sind, vorzugsweise bezüglich des wenigstens einen Randabschnitts (42a, 44a) zu derselben Seite hin vom wenigstens einen Randabschnitt (42a, 44a) abstehend, auf welcher sich der unter Beteiligung der beiden Wände (24, 26) begrenzte Kanalbereich (50) der Messküvette (10) befindet.

9. Strahlungsbauteil (60), ausgebildet zur Kopplung mit einer Messküvette (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Stahlungsbauteil (60) einen Aufnahmeraum (62) von drei Seiten umgibt, in welchem der Kopplungs und Erfassungsabschnitt (22) der Messküvette (10) aufnehmbar ist, wobei wenigstens ein den Aufnahmeraum (62) begrenzender Abschnitt (72, 73) des Strahlungsbauteils (60) für elektromagnetische Strahlung durchlässig ausge bildet ist, so dass der Aufnahmeraum (62) für von einer Strahlungsquelle (63) im Strahlungsbauteil (60) ausgehende elektromagnetische Strahlung erreich bar ist, wobei der Aufnahmeraum (62) das Strahlungsbauteil (60) längs einer zentral durch den Aufnahmeraum (62) verlaufend gedachten geradlinigen Auf nahmeachse (A) durchsetzt, wobei das Strahlungsbauteil (60) eine körperliche Ausrichtungsstruktur (82) aufweist, welche eine lösbare mechanische Kopp lung des Strahlungsbauteils (60) mit der Messküvette (10) in einer vorbe stimmten gewünschten Relativausrichtung gestattet und in einer unerwünsch ten Relativausrichtung verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die körperliche Ausrichtungsstruktur (82) am Strahlungsbauteil (60) im Erstreckungsbereich des Aufnahmeraums (62) mit einem sich längs der Aufnahmeachse (A) ändernden Abstand (f) zu der Auf nahmeachse (A) oder/und mit einer sich längs der Aufnahmeachse (A) än dernden zur Aufnahmeachse (A) orthogonalen Abmessung (d) angeordnet und ausgebildet ist.

10. Strahlungsbauteil (60) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausrichtungsstruktur (82) längs der Aufnahmeachse (A) über mehr als ein Drittel der Abmessung, vorzugsweise über mehr als zwei Drittel der Abmessung, besonders bevorzugt über die ge samte Abmessung des Aufnahmeraums (62) erstreckt.

11. Strahlungsbauteil (60) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand (f) zur Aufnahmeachse (A) oder/und die zur Aufnahmeachse (A) orthogonale Abmessung (d) kontinuier lich oder/und stufenweise ändert.

12. Strahlungsbauteil (60) nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungsstruktur (82) wenigstens zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Abstand (f) zur Aufnahmeachse (A) oder/und mit unterschiedlicher zur Aufnahmeachse (A) orthogonaler Ab messung (d) aufweist, wobei die Abschnitte längs der Aufnahmeachse (A) lückenlos aufeinander folgen.

13. Strahlungsbauteil (60) nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass an einem Gehäuse des Strahlungsbauteils (60) wenigstens im Bereich einer im Wesentlichen parallel zur Aufnahme- achse (A) verlaufenden, das Strahlungsbauteil (60) vollständig durchsetzen den Einführöffnung (88) eine an die Einführöffnung (88) angrenzende Vertie fung (76) ausgebildet ist, wobei die Ausrichtungsstruktur (82) an oder in der Vertiefung (76) ausgebildet ist.

14. Strahlungsbauteil (60) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungsstruktur (82) eine die Vertie fung (76) begrenzende Flanke (78, 80) umfasst oder ist.

15. Strahlungsbauteil (60) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungsstruktur (82) beiderseits der Einführöffnung (88) je eine die Vertiefung (76) begrenzende Flanke (78, 80) umfasst oder ist, wobei bevorzugt der orthogonal zur Aufnahmeachse (A) zu messende Abstand (d) der Flanken sich längs der Aufnahmeachse (A) ändert, besonders bevorzugt kontinuierlich ändert.

16. Strahlungsbauteil (60) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlungsbauteil (60) Verrastungsmittel (86) zur Verrastung der Messküvette (10) im betriebsbereiten Zustand auf weist.

17. Strahlungsbauteil (60) nach Anspruch 16, unter Rückbeziehung auf einen der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastungsmittel (86) in der wenigstens einen Flanke (78, 80) angeordnet oder ausgebildet sind.

18. Sensorbaugruppe (98), umfassend eine Messküvette (10) nach einem der An sprüche 1 bis 8 und ein Strahlungsbauteil (60) nach einem der Ansprüche 9 bis 17, wobei im betriebsbereiten Zustand, in welchem die Messküvette (10) und das Strahlungsbauteil (60) lösbar miteinander gekoppelt ist, die Längs achse (L) und die Aufnahmeachse (A) in einem gemeinsamen Raumbereich parallel oder kollinear zueinander sind, wobei die Orientierungsstruktur (40) und die Ausrichtungsstruktur (82) zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, in Formschluss- oder Anlageeingriff miteinander stehen.

19. Sensorbaugruppe (98) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass im betriebsbereiten Zustand ein die Orien tierungsstruktur (40) aufweisender küvettenseitiger Bauteilabschnitt (42, 44) und ein die Ausrichtungsstruktur (82) aufweisender strahlungsbauteilseitiger Bauteilabschnitt an der Anlagestelle von Orientierungsstruktur (40) und Aus richtungsstruktur (82) einen bündigen Außenflächenbereich (98a1) der Sen- sorbaugruppe (98) bilden.

Description:
Messküvette und Strahlungssensor, welche nur in vorbestimmter Relativorientierung lösbar verbindbar sind

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Messküvette zur Erfassung wenigstens eines Fluidbestandteils eines die Messküvette durchströmenden Fluids unter Beteiligung von elektromagnetischer Strahlung, wobei die Messküvette umfasst: einen die Messküvette längs einer Kanalbahn durchsetzenden Kanal, wobei die Kanalbahn als den Kanal zentral durchsetzend gedacht ist, eine erste Anschlussformation zum Anschluss einer ersten Fluidförderleitung an die Messküvette, eine zweite Anschlussformation zum Anschluss einer zweiten Fluidförder leitung an die Messküvette, zwischen der ersten und der zweiten Anschlussformation einen Kopplungs und Erfassungsabschnitt, welcher

• sich zwischen seinem der ersten Anschlussformation näheren ersten Längsende und seinem der zweiten Anschlussformation näheren zweiten Längsende längs einer geradlinigen Längsachse erstreckt,

• wenigstens zur Einstrahlung von elektromagnetischer Strahlung in einen vom Erfassungsabschnitt umgebenen Kanalbereich der Messküvette aus gebildet ist und

• zur lösbaren mechanischen Kopplung mit einem Strahlungsbauteil, umfas send eine Strahlungsquelle oder/und einen Strahlungssensor der elektro magnetischen Strahlung, ausgebildet ist, wobei die Messküvette eine körperliche Orientierungsstruktur aufweist, die eine lös bare mechanische Kopplung der Messküvette mit dem Strahlungsbauteil in einer vorbestimmten gewünschten Relativorientierung gestattet und in einer unerwünsch ten Relativorientierung verhindert.

Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Strahlungsbauteil, ausgebildet zur Kopplung mit einer Messküvette der vorliegenden Anmeldung, wobei das Strahlungs bauteil einen Aufnahmeraum von drei Seiten umgibt, in welchem der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt der Messküvette aufnehmbar ist, wobei wenigstens ein den Auf nahmeraum begrenzender Abschnitt des Strahlungsbauteils für elektromagnetische Strahlung durchlässig ausgebildet ist, so dass der Aufnahmeraum für von einer Strahlungsquelle im Strahlungsbauteil ausgehende elektromagnetische Strahlung er reichbar ist, wobei der Aufnahmeraum das Strahlungsbauteil längs einer zentral durch den Aufnahmeraum verlaufend gedachten geradlinigen Aufnahmeachse durchsetzt, wobei das Strahlungsbauteil eine körperliche Ausrichtungsstruktur auf weist, welche eine lösbare mechanische Kopplung des Strahlungsbauteils mit der Messküvette in einer vorbestimmten gewünschten Relativausrichtung gestattet und in einer unerwünschten Relativausrichtung verhindert.

Die vorliegende Erfindung betrifft ebenso eine Sensorbaugruppe, welche eine Mess küvette der vorliegenden Anmeldung und ein Strahlungsbauteil der vorliegenden Anmeldung umfasst.

Eine gattungsgemäße Messküvette sowie ein gattungsgemäßes Strahlungsbauteil und folglich eine gattungsgemäße Sensorbaugruppe sind beispielsweise aus der WO 96/007886 A1 bekannt. Die gattungsgemäße Messküvette ist dort in den Figuren 12 und 13 gezeigt. Der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt der bekannten Mess küvette ist dabei von einem U-förmigen Rahmen eingerahmt, wobei sich der Kopp lungs- und Erfassungsabschnitt zwischen den parallelen Schenkeln des U-förmigen Rahmens längs der Basis des U-förmigen Rahmens zwischen diesen Schenkeln er streckt. Die erste und die zweite Anschlussformation stehen in Gestalt von An schlussstutzen von den parallelen Schenkeln des U-förmigen Rahmens ab, und zwar jeweils auf der vom Kopplungs- und Erfassungsabschnitt weg weisenden Seite.

Der U-förmige Rahmen ist durch ein U-förmig geformtes flächiges Schalenbauteil ge bildet, wobei die jeweiligen Schenkel und die Basis des Schalenbauteils im Wesent lichen eben sind. Die parallelen ebenen Schenkel des U-förmigen Rahmens sind an ihrem basisfernen freien Längsende mit unterschiedlicher Gestalt ausgebildet. Das mit der Messküvette lösbar koppelbare kooperierende Strahlungsbauteil weist an seinen beiden Endseiten bezüglich der geradlinigen Aufnahmeachse Vertiefungen auf, welche mit ebenfalls unterschiedlicher Gestalt komplementär zu je einer Gestalt der Schenkel des U-förmigen Rahmens ausgeformt sind, sodass die freien Längs enden der beiden Schenkel nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip jeweils nur in die ihnen zugeordnete Vertiefung an einer Endseite, nicht jedoch in die jeweils andere Vertiefung an der anderen Endseite passen. Somit bilden die freien Längsenden der beiden parallelen ebenen Schenkel des U-förmigen Rahmens eine Orientierungs struktur der Messküvette. Ebenso bilden die endseitigen Vertiefungen im Gehäuse des Strahlungsbauteils, welche mit den freien Längsenden der Schenkel form schlüssig Zusammenwirken, eine Ausrichtungsstruktur Strahlungsbauteils. Beide Strukturen sorgen dafür, dass die Messküvette nur in genau einer Relativorientierung bzw. Relativausrichtung mit dem Strahlungsbauteil koppelbar ist.

An ihren basisfernen freien Längsenden weisen die Schenkel des U-förmigen Rah mens jeweils eine Rastnase auf, welche durch Schlitzung des Schenkels längs der Vorsprungsrichtung der Rastnase federnd angeordnet ist. Mit diesen Rastnasen kann die Messküvette überwindbar mit dem Strahlungsbauteil im betriebsbereit ge koppelten Zustand verrastet sein, sodass die Messküvette und das Strahlungsbauteil bis zu einem gewissen Grad trennsicher miteinander koppelt sind.

Die Begriffe "Orientierung" und "Ausrichtung" sind dabei synonym zu verstehen. Es werden lediglich unterschiedliche Begriffe gebraucht, um einmal die Zuordnung zur Messküvette und ein andermal die Zuordnung zum Strahlungsbauteil zu verdeut lichen.

Weitere Messküvetten und Strahlungsbauteile, welche in der oben beschriebenen Art und Weise für eine unverwechselbare Relativorientierung der Messküvette relativ Strahlungsbauteil sorgen, sind aus der WO 2007/103855 A2 sowie aus der US 2004/013570 A1 bekannt. Zu diesen Druckschriften gilt das oben zur WO 96/007886 A1 Gesagte entsprechend.

Nachteilig an diesen Lösungen ist, dass die freien Längsenden des U-förmigen Rahmens um eine in ihrer flächigen Erstreckung liegende Biegeachse mit geringer Kraft biegbar sind, sodass ohne weitere Maßnahmen die Schenkel aufgrund ihrer verhältnismäßig geringen Bauteilsteifigkeit selbst bei versuchtem falsch orientiertem Koppeln von Messküvette und Strahlungsbauteil, anstelle das Koppeln mit uner wünschter Orientierung zu verhindern, durch Biegeverformung die Kopplung trotz unerwünschter bzw. falscher Orientierung zumindest insoweit zulassen können, dass sich der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt vollständig im Aufnahmeraum befindet. Aus dem gleichen Grunde eines freien Auskragens können die individuell geformten freien Längsenden der U-förmigen Schenkel abbrechen, sodass dann die Mess küvette bzw. das Strahlungsbauteil keinerlei Rückmeldung über eine gewünschte korrekte bzw. eine unerwünschte falsche Orientierung mehr geben kann.

Schließlich ist von den Bauteilen: Messküvette und Strahlungsbauteil, das Strah lungsbauteil in der Regel jenes Bauteil, welches mehrfach verwendet wird, während die Messküvette ein Einwegbauteil darstellt, welches nach einem Gebrauch entsorgt wird. Eine Messküvette wird daher in der Regel nur mit einem Strahlungsbauteil ge koppelt, ein Strahlungsbauteil dagegen mit mehreren Messküvetten. Da die verhält nismäßig dünnen Ränder der freien Längsenden der Schenkel des U-förmigen Rah mens der Messküvette mit Flanken der endseitigen Vertiefungen im Gehäuse des Strahlungsbauteils wechselwirken, und da weiterhin die Relativbewegungsrichtung von Messküvette und Strahlungsbauteil zum Einführen des Kopplungs- und Erfas sungsabschnitts in den Aufnahmeraum, bzw. gleichbedeutend zum Aufschieben des Strahlungsbauteils auf den Kopplungs- und Erfassungsabschnitt, parallel zur Flä chenerstreckung der beiden Schenkel verläuft, treten aufgrund der geringen Rand fläche der freien Längsenden an diesen bei vorgegebener Fügekraft hohe Flächen pressungen auf. Wegen dieser hohen Flächenpressungen kann zumindest die Ver tiefung im Gehäuse des Strahlungsbauteils durch mehrfach falsch orientiertes Kop peln und Strahlungsbauteil und Messküvette allmählich verformt werden. Dann wür de die Ausrichtungsstruktur des Strahlungsbauteils seine Ausrichtungswirkung verlie ren.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine technische Lehre anzugeben, ein korrekt orientiertes Koppeln von Messküvette und Strahlungsbauteil mit höherer Sicherheit als im Stand der Technik für eine Vielzahl von Kopplungsvorgängen zu gewährleisten.

Diese Aufgabe löst die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Gesichtspunkt durch eine Messküvette der eingangs genannten Art, bei welcher die körperliche Orientierungsstruktur zwischen dem ersten und dem zweiten Längsende des Kopp- lungs- und Erfassungsabschnitts mit einem sich längs der Längsachse ändernden Abstand zu der Längsachse oder/und mit einer sich längs der Längsachse ändern den, zur Längsachse orthogonalen Abmessung angeordnet und ausgebildet ist.

Die Längsachse fällt dann, wenn die Kanalbahn als geradlinige Kanalachse ausge bildet ist, mit der Kanalachse zusammen. Ist die Kanalbahn innerhalb des Kopp- lungs- und Erfassungsabschnitts gekrümmt, dann kann die Kanalachse eine Tangen te an die gekrümmte Kanalbahn sein. Allerdings zeigt die WO 96/007886 A1 , dass die Kanalbahn im Kopplungs- und Erfassungsabschnitt mehrfach umgelenkt sein kann. Dann, wenn die Kanalbahn im Kopplungs- und Erfassungsabschnitt umgelenkt ist, jedoch die Kanalbahnrichtungen an beiden Längsenden des Kanalbereichs des Kopplungs-und Erfassungsabschnitts parallel oder kollinear sind, wie dies etwa in der WO 96/007886 A1 der Fall ist, ist die Längsachse in der Regel parallel bzw. kollinear zu den Kanalbahnrichtungen an den Längsenden des Kanalbereichs.

Grundsätzlich ist der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt durch Relativbewegung längs einer Kopplungsachse mit dem Strahlungsbauteil koppelbar. Das Strahlungs bauteil umgibt den Kopplungs- und Erfassungsabschnitt in der Regel an drei aufein anderfolgenden Seiten, sodass anstelle einer vierten Seite eine Einführöffnung am Strahlungsbauteil verbleibt, durch welche hindurch die Messküvette bzw. ihr Kopp lungs- und Erfassungsabschnitt längs der Kopplungsachse in den Aufnahmeraum des Strahlungsbauteils einführbar ist. Beachtet man anstelle der Messküvette das Strahlungsbauteil als bewegtes Bauteil, ist das Strahlungsbauteil längs der Kopp lungsachse auf den Kopplungs- und Erfassungsabschnitt aufschiebbar, wobei die Einführöffnung bei dieser Aufschiebebewegung vorauseilt. Die Kopplungsachse, längs welcher eine relative Kopplungsbewegung von Messküvette und Strahlungs- bauteil zur Herstellung eines betriebsbereiten Zustandes der die Messküvette und das Strahlungsbauteil umfassenden Sensorbaugruppe verläuft, ist sowohl der Mess küvette für sich alleine genommen als auch dem Strahlungsbauteil für sich alleine genommen ohne weiteres anzusehen.

Die Längsachse ist dann bevorzugt orthogonal zur Kopplungsachse und verläuft längs der globalen Durchströmungsrichtung, längs welcher die Messküvette zwi schen ihrem ersten und ihrem zweiten Längsende von Fluid durchströmbar ist. Eine sowohl zur Längsachse als auch zur Kopplungsachse orthogonale dritte Achse ver vollständigt die Längsachse und die Kopplungsachse zu einem kartesischen Achsen system. Diese dritte Achse ist in der Regel die Einstrahlachse, längs welcher elektro magnetische Strahlung vom Strahlungsbauteil in den Kanalbereich im Kopplungs und Erfassungsabschnitt eingestrahlt wird.

Im Zweifel soll die Längsachse den Kanalbereich zentral durchsetzend verstanden werden, also etwa als Spur von Flächenmittelpunkten. Auf die genaue Lage der Längsachse kommt es jedoch nicht an. Es genügt, die Orientierung der Längsachse festzustellen.

Die Orientierungsstruktur kann in der gewünschten Orientierung relativ zum Strah lungsbauteil kollisionsfrei dem Strahlungsbauteil angenähert werden, während in einer unerwünschten bzw. falschen Orientierung die Orientierungsstruktur mit einem Bauteilabschnitt des Strahlungsbauteils kollidiert, bevor eine betriebsbereite Kopp lung von Messküvette und Strahlungsbauteil erreicht ist. Die körperliche Kollision hindert eine weitere Relativbewegung von Messküvette und Strahlungsbauteil in einen betriebsbereiten Kopplungszustand.

Durch die erfindungsgemäße Anordnung oder/und Ausbildung der Orientierungs struktur verläuft die Orientierungsstruktur mit ihrer größten Verlaufskomponente längs der Längsachse und damit bevorzugt orthogonal zur Kopplungsachse. Das Risiko der Orientierungsstruktur, durch die bei der Herstellung eines betriebsbereiten Zustands längs der Kopplungsachse ausgeübte Fügekraft verformt oder abgebro- chen zu werden, ist somit beseitigt oder wenigstens erheblich verringert. Auch die oben im Zusammenhang mit dem Stand der Technik genannten hohen Flächenpres sungen können bei dieser Ausgestaltung vermieden werden.

Im Stand der Technik verläuft der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt mit all seinen mit dem Strahlungsbauteil körperlich wechselwirkenden Bauteilabschnitten parallel zur Längsachse, sodass der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt für sich alleine ge nommen in den Vorrichtungen des Standes der Technik in mehr als einer Orientie rung, wenigstens in zwei bezüglich der Kopplungsachse um 180° verdrehten Orien tierungen mit dem Strahlungsbauteil koppelbar ist. Durch die oben beschriebene Orientierungsstruktur wird diese Symmetrie des Kopplungs- und Erfassungsab schnitts bezüglich der Kopplungsachse gebrochen. Der Kopplungs- und Erfassungs abschnitt der Messküvette der vorliegenden Erfindung ist hinsichtlich seiner Außen abmessungen nicht bezüglich einer Rotation um die Kopplungsachse um 180° inva riant.

Hohe Flächenpressungen und damit verbundene Verformungen oder sogar Be schädigungen lassen sich dadurch noch sicherer vermeiden, dass sich die Orien tierungsstruktur längs der Längsachse über mehr als ein Drittel der Abmessung des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts erstreckt. Je größer die Abmessung der Orien tierungsstruktur längs der Längsachse ist, desto größer ist der Bauteilabschnitt der Messküvette, über welchen sich eine zur Kopplung der Messküvette mit dem Strah lungsbauteil ausgeübte Fügekraft verteilen kann. Daher erstreckt sich die Orien tierungsstruktur bevorzugt über mehr als zwei Drittel der Abmessung, besonders be vorzugt über die gesamte Abmessung des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts, oder sogar noch darüber hinaus. Die Orientierungsstruktur kann sich zur starken Ver ringerung der beim Koppeln auf sie wirkende mechanische Belastung über beide Längsenden des Kopplungs- und Erfassungsabschnitt hinaus erstrecken.

In der Regel ist der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt durch einen Küvettenab schnitt mit drei in Umfangsrichtung um die Längsachse aufeinanderfolgenden und paarweise zueinander abgewinkelt angeordneten Wänden gebildet, wobei die Wän- de in einer Schnittansicht in einer zur Längsachse orthogonalen Schnittebene eine U-Gestalt aufweisen. Von einer Basiswand der U-Gestalt steht an beiden End bereichen je eine Seitenwand ab. Bevorzugt liegt das Strahlungsbauteil im betriebs bereiten Zustand des mit der Messküvette gekoppelten Strahlungsbauteils wenigs tens an den vom Kanalbereich weg weisenden Außenseiten der von der Basiswand abstehenden und mit Abstand voneinander angeordneten Seitenwänden mit Berühr kontakt an.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind zumindest die am weitesten vom Kanal bereich weg vorstehenden Außenflächenbereiche der beiden Seitenwände eben so wie zueinander und zur Längsachse parallel, um eine spielfreie Anordnung im Auf nahmeraum des Strahlungsbauteils zu erleichtern. Eine zu den ebenen Außenflä chenbereichen der Seitenwände orthogonale Achse als Einstrahlachse ist dann zu gleich zur Längsachse orthogonal. Die Kopplungsachse ist ebenfalls zu den Außen seiten der Seitenwände parallel und zur Längsachse - sowie unvermeidlich auch zur Einstrahlachse - orthogonal. Bevorzugt ist die Außenfläche zu einer den Abstand zwischen den beiden Seitenwänden überbrückenden Basiswand ebenfalls eben und zur Kopplungsachse orthogonal.

Die Orientierungsstruktur kann grundsätzlich durch den Kanalbereich einfassende Wände des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts gebildet sein. Da jedoch aus Gründen erhöhter Genauigkeit des damit erhaltenen Messsignals zur Längsachse und zueinander parallele Seitenwände mit konstanter Wanddicke bevorzugt sind, um eine Brechung oder Beugung der in den Kanalbereich einstrahlenden bzw. den Kanalbereich durchstrahlenden elektromagnetischen Strahlung zu vermeiden, ist die Orientierungsstruktur bevorzugt mit Abstand von den Kanalbereich einfassenden Wänden angeordnet. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass dann, wenn lediglich ein bezüglich der Längsachse zentraler Bereich des Kopplungs- und Erfassungsab schnitts für elektromagnetische Strahlung des Strahlungsbauteils durchlässig ausge bildet ist, oder nur in diesem zentralen Bereich eine Durchlässigkeit messtechnisch ausgenutzt wird, ein bezüglich der Längsachse diesem Durchlässigkeitsbereich be nachbarter Bereich von den oben genannten den Kanalbereich einfassenden Seiten- wänden des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts die Orientierungsstruktur ausbil den oder zu dieser beitragen. Die Orientierungsstruktur kann dann von der Außen seite der Seitenwände auf einer Seite oder beiderseits des Durchlässigkeitsbereichs gebildet sein. Beispielsweise kann die Außenseite wenigstens einer Seitenwand auf einer Seite oder beiderseits des Durchlässigkeitsbereichs um eine zur Kopplungs achse, gegebenenfalls auch um zur Längsachse, parallele Achse wenigstens ab schnittsweise geneigt oder gestuft ausgebildet sein.

Ganz grundsätzlich gilt, dass die Orientierungsstruktur derart ausgebildet sein kann, dass sich ihr Abstand zur Längsachse oder/und die zur Längsachse orthogonale Ab messung kontinuierlich oder/und stufenweise ändert. Der Vorteil einer stufenweisen Änderung liegt in dem hierfür geringen Platzbedarf. Der Vorteil einer kontinuierlichen Änderung liegt in der leichten Erkennbarkeit der gewünschten Orientierung und in der über einen größeren Bereich verteilten Auswirkung der Fügekraft beim Fügen mit einem Strahlungsbauteil.

Um bei einer versehentlichen fehlerhaften Orientierung unerwünschte Biege- oder Torsionsmomente auf die Orientierungsstruktur aufgrund eines Abstands längs der Längsachse zwischen zwei Abschnitten mit unterschiedlichem Abstand zur Längs achse bzw. mit unterschiedlicher zur Längsachse orthogonaler Abmessung zu ver meiden, ist bevorzugt, wenn die Orientierungsstruktur wenigstens zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Abstand zur Längsachse oder/und mit unterschiedlicher zur Längsachse orthogonaler Abmessung aufweist, wobei die Abschnitte längs der Längsachse lückenlos aufeinander folgen.

Wie oben bereits ausgeführt wurde kann der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt zwei längs der Längsachse verlaufende, orthogonal zur Längsachse mit Abstand voneinander angeordnete Wände aufweisen, welche den Kanalbereich der Mess küvette begrenzen. Diese Wände können die oben genannten Seitenwände sein. Bevorzugt sind die Wände zueinander parallel. Aus Gründen einfacher Fertigung und aus Gründen einer möglichst geringen Beeinflussung der wenigstens eine Seiten wand, vorzugsweise beide Seitenwände durchstrahlenden elektromagnetischen Strahlung weisen die beiden Seitenwände bevorzugt eine ebene Außenfläche auf. In der Regel weisen die Seitenwände Durchgangsöffnungen für den Durchtritt elektro magnetischer Strahlung auf. Diese können mit einem von den übrigen Seitenwand abschnitten verschiedenen Material verschlossen sein, das für die jeweils gewünsch te elektromagnetische Strahlung durchlässig ist.

Zur Vermeidung einer Störung der unmittelbar den Kanalbereich begrenzenden Wände des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts durch die Orientierungsstruktur weist die Orientierungsstruktur bevorzugt einen längs der Längsachse verlaufenden Randabschnitt auf, welcher bezüglich der Längsachse geneigt ist. Der Randabschnitt liegt bevorzugt mit Abstand von Wänden, welche den Kanalbereich begrenzen. Bei dem Abstand handelt sich um einen Abstand in einer Richtung orthogonal zur Längs achse, da die Orientierungsstruktur in jenem Längsachsenbereich angeordnet ist, in welchem sich der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt befindet. Der Abstand ist vor zugsweise auch orthogonal zur Kopplungsachse orientiert.

Bevorzugt soll eine Bedienperson bereits vor einem Aufschieben des Strahlungsbau teils auf den Kopplungs- und Erfassungsabschnitt der Messküvette die gewünschte richtige Orientierung der Messküvette relativ zum Strahlungsbauteil erkennen kön nen. Dies geht umso einfacher, je deutlicher die gewünschte Orientierung für eine Bedienperson erkennbar ist. Die Orientierungsstruktur einer vorteilhaft weiterge bildeten Messküvette, welche selbst bei schlechter Beleuchtung oder im Dunkeln haptisch richtig orientiert werden kann, weist zwei in einem gemeinsamen Längs bereich längs der Längsachse verlaufende Rand abschnitte auf, und zwar auf jeder Seite des Kanalbereichs je einen, wobei jeder der zwei Randabschnitte bezüglich der Längsachse geneigt ist, wobei vorzugsweise sich der orthogonal zur Längsachse zu messende Abstand der beiden Randabschnitte voneinander längs der Längsachse ändert, besonders bevorzugt kontinuierlich ändert. Beispielsweise können die beiden Randabschnitte längs der Längsachse konvergierend angeordnet sein.

Die Randabschnitte können Randabschnitte eines schalen- oder plattenförmigen Bauteilabschnitts des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts sein. Dieser schalen- oder plattenförmige Bauteilabschnitt kann eben sein oder/und kann eine Krümmung aufweisen. Die Krümmung kann eine Krümmung um eine zur Längsachse parallele Krümmungsachse oder/und kann eine Krümmung um eine zur Einstrahlachse paral lele Krümmungsachse sein. Bevorzugt liegt der Kanalbereich des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts vollständig auf einer Seite des schalen- oder plattenförmigen Bauteilabschnitts, sodass der Bauteilabschnitt nach Herstellung einer betriebs bereiten Kopplung mit dem Strahlungsbauteil eine Außenfläche des Gehäuses des Strahlungsbauteils ergänzen kann.

Zur Sicherung einer einmal zwischen Messküvette und Strahlungsbauteil hergestell ten Kopplung kann die Orientierungsstruktur Rastmittel tragen, welche zur Verras- tung mit Verrastungsmitteln am Strahlungsbauteil ausgebildet sind. Die Rastmittel können ein Rastvorsprung oder eine Rastausnehmung sein. Die Verrastungsmittel weisen dann die jeweils andere Gestalt aus Rastvorsprung und Rastausnehmung auf, sodass in der Kombination von Rastmittel und Verrastungsmittel ein Rastvor sprung und eine Rastausnehmung zur Herstellung einer Verrastung formschlüssig Zusammenwirken.

Bevorzugt sind die Rastmittel im Bereich des wenigstens einen Randabschnitts vor gesehen, sodass eine Verrastung mit den Verrastungsmittel sicher nur bei korrekter Orientierung herstellbar ist. Damit wird vermieden, dass ein entfernt von der Orientie rungsstruktur vorgesehenes Rastmittel bei ausreichend ausgeübter Fügekraft auf grund einer zur Herstellung einer Verrastung funktionsnotwendig ausgebildeten Rela tivbeweglichkeit von Rastmittel und Verrastungsmittel selbst dann in eine Verrastung gelangt, obwohl die Orientierungsstruktur in diesem Fall bestimmungsgemäß mit einem Bauteilabschnitt des Strahlungsbauteils kollidiert. Je näher die Verrastungs mittel an der Orientierungsstruktur, vorliegend bevorzugt am Randabschnitt, ausge bildet sind, desto weniger können dazwischenliegende und sich möglicherweise ver formende Bauteile und Bauteilabschnitte trotz unzutreffender Orientierung eine im Grunde unerwünschte Verrastung herbeiführen. Bevorzugt befindet sich der Kanalbereich auf einer Seite des Randabschnitts bzw. auf einer Seite des den Randabschnitt aufweisenden schalen- oder plattenförmigen Bauteilabschnitts. Daher stehen bevorzugt auch die Rastmittel bezüglich des wenigs tens einen Randabschnitts von dem wenigstens einen Randabschnitt zu derselben Seite hin ab, auf welcher sich der unter Beteiligung der beiden Wände begrenzte Kanalbereich der Messküvette befindet.

Bevorzugt sind die Rastmittel federnd, und zwar besonders bevorzugt längs einer Vorkragrichtung eines Rastvorsprungs oder längs einer Vertiefungsrichtung einer Rastausnehmung federnd an der Messküvette vorgesehen, um das Herstellen und das Lösen einer Verrastung für eine Bedienperson zu erleichtern. Besonders bevor zugt ist der ein Rastmittel tragende Randabschnitt selbst als Feder ausgebildet, bei spielsweise durch Schlitzung eines den Randabschnitt aufweisenden schalen- oder plattenförmigen Bauteilabschnitts. Die Schlitzung verläuft vorzugsweise parallel zum Randabschnitt, sodass der Randabschnitt eine an beiden Längsenden eingespannte Blattfeder oder Balkenfeder bildet.

Gemäß einem zweiten, mit dem ersten inhaltlich in Wechselwirkungsbeziehung ste henden Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung löst die vorliegende Erfindung die oben genannte Aufgabe auch durch ein Strahlungsbauteil der eingangs genannten Art, bei welchem die körperliche Ausrichtungsstruktur am Strahlungsbauteil im Er streckungsbereich des Aufnahmeraums mit einem sich längs der Aufnahmeachse ändernden Abstand zu der Aufnahmeachse oder/und mit einer sich längs der Auf nahmeachse ändernden zur Aufnahmeachse orthogonalen Abmessung angeordnet und ausgebildet ist.

Das Strahlungsbauteil ist längs der Aufnahmeachse vom Aufnahmeraum durchsetzt, d. h. diese erstreckt sich längs der Aufnahmeachse zwischen zwei Endseiten des Gehäuses des Strahlungsbauteils. Der Aufnahmeraum ist von drei Seiten, in der Regel U-förmig, durch das Strahlungsbauteil umgeben. Eine vierte, offene Seite bil det eine Einführöffnung durch welche hindurch der Kopplungs- und Erfassungsab schnitt der Messküvette in den Aufnahmeraum eingeführt werden kann. Die oben bereits beschriebene Kopplungsachse ist daher bevorzugt orthogonal auch zur Auf nahmeachse. Im betriebsbereiten Zustand ist das Strahlungsbauteil rittlings am Kopplungs- und Erfassungsabschnitt angeordnet, welchen es auf drei Seiten umgibt, wobei das Strahlungsbauteil bevorzugt an zwei längs der Aufnahmeachse verlau fenden Seitenwänden des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts berührend anliegt.

Eine zur Kopplungsachse und zur Aufnahmeachse orthogonale dritte Achse an dem Strahlungsbauteil ist eine Strahlungsachse längs welcher bevorzugt elektromagne tische Strahlung den Aufnahmeraum durchstrahlen kann. Im betriebsbereit gekoppel ten Zustand fallen die Aufnahmeachse und die Längsachse einerseits sowie die Strahlungsachse und die Einstrahlachse andererseits zusammen, sind also zuein ander parallel oder kollinear.

Das Strahlungsbauteil umfasst eine Strahlungsquelle, welche bevorzugt seitlich neben dem Aufnahmeraum in einem Kompartiment des Strahlungsbauteils aufge nommen ist. Das Strahlungsbauteil umfasst bevorzugt zusätzlich einen Sensor, wel cher für elektromagnetische Strahlung empfindlich ist und ein Ausgabesignal ausgibt, das die auf den Sensor einstrahlende elektromagnetische Strahlung, je nach Art des Sensors, hinsichtlich ihrer Phasenverschiebung bezüglich einer Referenzstrahlung oder/und ihrer Intensität repräsentiert. Der Sensor kann im selben Bereich des Strah lungsbauteils angeordnet sein wie die Strahlungsquelle, etwa dann, wenn der Sensor reflektierte elektromagnetische Strahlung erfassen soll, oder etwa dann, wenn der Sensor eine von der elektromagnetischen Strahlungsquelle verschiedene angeregte elektromagnetische Strahlung erfassen soll, wie es beispielsweise für fluoreszenz spektroskopische Erfassungsverfahren der Fall ist.

Bevorzugt umfasst oder ist die Strahlungsquelle dann, wenn das Strahlungsbauteil auch oder ausschließlich zur Erfassung eines C02-Anteils in einem Fluid ausgebildet ist, eine Infrarot-Strahlungsquelle. Das Strahlungsbauteil ist dann bevorzugt ein nichtdispersiver Infrarotsensor. Zusätzlich oder alternativ kann das Strahlungsbauteil ein fluoreszenzspektroskopischer Sensor sein, dessen Strahlungsquelle ein Lumino phor im Kopplungs- und Erfassungsabschnitt der Messküvette zum Abstrahlen einer Anregungsstrahlung anregt, welche Anregungsstrahlung durch einen vorbestimmten Gasanteil des die Messküvette durchströmenden Fluids wieder abgelöscht wird. Auf diese Weise kann beispielsweise Sauerstoff in dem Fluid nachgewiesen und quantifi ziert werden. Ein bevorzugter Anwendungsfall des Strahlungsbauteils und der Mess küvette ist daher deren Einsatz in einer Atemgasleitung einer Beatmungsvorrichtung zur wenigstens teilweisen künstlichen Beatmung von menschlichen oder tierischen Patienten. Bevorzugt wird sie in einem Abschnitt der Atemgasleitung angeordnet, welcher sowohl von inspiratorischem als auch von exspiratorischem Atemgas durch strömt wird, sodass mit dem Strahlungsbauteil wenigstens ein Gasbestandteil sowohl im exspiratorischen als auch im inspiratorischen Atemgas nachweisbar ist. Dies ist vor allem für die Erfassung von CO2 als Stoffwechselprodukt vorteilhaft, da so durch den Vergleich von inspiratorischem und exspiratorischem C02-Gehalt auf die Stoff wechselfähigkeit des beatmeten Patienten geschlossen werden kann.

Da im betriebsbereit gekoppelten Zustand von Messküvette und Strahlungsbauteil die Orientierungsstruktur im Kopplungs- und Erfassungsabschnitt der Messküvette mit der Ausrichtungsstruktur des Strahlungsbauteils körperlich durch Anlageeingriff oder Formschlusseingriff wechselwirkt, vorzugsweise nach dem Schlüssel-Schloss- Prinzip, indem eine Struktur aus Orientierungsstruktur und Ausrichtungsstruktur, vor zugsweise die am Gehäuse des Strahlungsbauteils ausgebildete Ausrichtungs struktur, wenigstens einen Randabschnitt einer Vertiefung definiert, in welche die jeweils andere Struktur, vorzugsweise die Orientierungsstruktur, nur bei entspre chend vorbestimmter gewünschter Orientierung hineinpasst, gilt das oben zu Orien tierungsstruktur Gesagte mutatis mutandis auch für die Ausrichtungsstruktur des Strahlungsbauteils. Dabei ist vor allem die Längsachse des Kopplungs- und Erfas sungsabschnitts der Messküvette durch die Aufnahmeachse des Aufnahmeraums des Strahlungsbauteils sowie die Einstrahlachse durch die Strahlungsachse zu er setzen.

So ist es aus Gründen einer vorteilhaften niedrigen mechanischen Belastung im Falle einer falschen Relativorientierung zwischen Messküvette und Strahlungsbauteil be vorzugt, wenn sich die Ausrichtungsstruktur längs der Aufnahmeachse über mehr als ein Drittel der Abmessung, vorzugsweise über mehr als zwei Drittel der Abmessung, besonders bevorzugt über die gesamte Abmessung des Aufnahmeraums erstreckt. Wie die Orientierungsstruktur kann sich auch die Ausrichtungsstruktur sogar zu einer oder zu beiden Seiten über ein Längsende des Aufnahmeraums hinaus erstrecken.

Bevorzugt erstreckt sich die Orientierungsstruktur hauptsächlich längs der Längs achse des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts, d. h. ihre betragsmäßig größte Verlaufskomponente in einem räumlichen kartesischen Komponentensystem mit Komponentenachsen parallel zur Längsachse, parallel zur Kopplungsachse und parallel zur Einstrahlachse, ist die Komponente parallel zur Längsachse. Für die Aus richtungsstruktur gilt im Wesentlichen das gleiche, nur dass hier anstelle der Längs achse die Aufnahmeachse und anstelle der Einstrahlachse die Strahlungsachse an zuwenden ist.

Der Abstand der Ausrichtungsstruktur zur Aufnahmeachse oder/und die zur Auf nahmeachse orthogonale Abmessung kann sich, wie oben bereits für die Orientie rungsstruktur ausgeführt, kontinuierlich oder/und stufenweise ändern.

Ebenso kann die Ausrichtungsstruktur zur möglichst sicheren Anordenbarkeit der Messküvette am Strahlungsbauteil nur in der vorbestimmten gewünschten Orientie rung wenigstens zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Abstand zur Aufnahmeachse oder/und mit unterschiedlicher zur Aufnahmeachse orthogonaler Abmessung auf weisen, wobei die Abschnitte längs der Aufnahmeachse lückenlos aufeinander fol gen.

Eine flächenmäßig große und daher für eine Bedienperson nicht nur sichtbare son dern auch fühlbare Ausrichtungsstruktur, die eine korrekte Ausrichtung des Strah lungsbauteils auch im Dunkeln oder ohne Hinsehen ermöglicht, kann dadurch reali siert sein, dass an einem Gehäuse des Strahlungsbauteils wenigstens im Bereich einer im Wesentlichen parallel zur Aufnahmeachse verlaufenden, das Strahlungs bauteil längs der Aufnahmeachse vollständig durchsetzenden Einführöffnung eine an die Einführöffnung angrenzende Vertiefung ausgebildet ist, wobei die Ausrichtungs struktur an oder in dieser Vertiefung ausgebildet ist.

Nun kann grundsätzlich die Vertiefung nach Erwägungen ausgebildet sein, die für die korrekte Ausrichtung des Strahlungsbauteils relativ zur Messküvette nicht notwen digerweise eine Rolle spielen. Es reicht zur Sicherstellung einer Anordenbarkeit der Messküvette relativ zum Strahlungsbauteil in nur einer gewünschten Ausrichtung bzw. Orientierung aus, wenn die Ausrichtungsstruktur eine die Vertiefung begren zende Flanke umfasst oder ist. Die Flöhe der Flanke kann dabei verglichen mit der Gesamtabmessung des Strahlungsbauteils gering ausgebildet sein. Es reicht aus, wenn die Flanke einen halben Millimeter bis 2 mm Flöhe aufweist. Die Flanke kann außerdem bezüglich der Kopplungsachse geneigt angeordnet sein, sodass sie als Einführschräge wirkt.

Zur Aufnahme einer möglichst großen und daher leicht und sicher wahrnehmbaren Orientierungsstruktur im Bereich des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts der Messküvette in der Vertiefung am Gehäuse des Strahlungsbauteils kann die Aus richtungsstruktur beiderseits der Einführöffnung je eine die Vertiefung begrenzende Flanke umfassen oder sein, wobei bevorzugt der orthogonal zur Aufnahmeachse zu messende Abstand der Flanken sich längs der Aufnahmeachse ändert, besonders bevorzugt kontinuierlich ändert.

Zur sicheren, vorzugsweise überwindbaren, Festlegung von Messküvette und Strah lungsbauteil aneinander kann das Strahlungsbauteil Verrastungsmittel zur Verras- tung der Messküvette im betriebsbereiten Zustand aufweisen. Die Verrastungsmittel des Strahlungsbauteils treten bei betriebsbereiter Kopplung von Messküvette und Strahlungsbauteil vorzugsweise in formschlüssigen Rasteingriff mit den Rastmitteln an der Orientierungsstruktur der Messküvette.

Vorteilhaft können die Verrastungsmittel in der wenigstens einen Flanke angeordnet oder ausgebildet sein, sodass sie nicht über das übrige Gehäuse des Strahlungsbau teils vorstehen und so keine Verletzungen hervorrufen oder Beschädigungen des Strahlungsbauteils provozieren. Auch die Verrastungsmittel können einen Verras- tungsvorsprung oder eine Verrastungsausnehmung aufweisen. In der Regel werden die Verrastungsmittel und die Rastmittel komplementäre Formationen zur Herstellung und Lösung eines Rasteingriffs zwischen diesen Mitteln aufweisen.

Schließlich löst die vorliegende Erfindung die oben genannte Aufgabe auch durch eine Sensorbaugruppe, umfassend eine Messküvette, wie sie oben beschrieben und weitergebildet ist, und ein Strahlungsbauteil, wie es oben beschrieben und weiter gebildet ist. Bei dieser Sensorbaugruppe sind im betriebsbereiten Zustand, in wel chem die Messküvette und das Strahlungsbauteil lösbar miteinander gekoppelt sind, die Längsachse und die Aufnahmeachse in einem gemeinsamen Raumbereich paral lel oder kollinear zueinander. Die Orientierungsstruktur und die Ausrichtungsstruktur stehen zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, in Formschluss- oder Anlageeingriff miteinander.

Vorteilhafterweise können ein die Orientierungsstruktur aufweisender küvettenseiti ger Bauteilabschnitt und ein die Ausrichtungsstruktur aufweisender strahlungsbauteil seitiger Bauteilabschnitt im betriebsbereit gekoppelten Zustand an der Anlagestelle von Orientierungsstruktur und Ausrichtungsstruktur einen bündigen Außenflächenbe reich der Sensorbaugruppe bilden. Dies ist vor allem dann interessant, wenn das Gehäuse des Strahlungsbauteils die oben genannte Vertiefung aufweist, deren Be randung im Längserstreckungsbereich des Aufnahmeraums längs der Aufnahme achse zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, von der Ausrichtungs struktur gebildet ist. Dann kann der die Orientierungsstruktur aufweisende küvetten seitige Bauteilabschnitt die Vertiefung im Bereich des Aufnahmeraums gleichsam auffüllen. Im betriebsbereit gekoppelten Zustand von Messküvette und Strahlungs bauteil bilden beide Komponenten zusammen einen Körper mit im Wesentlichen glat ter Oberfläche, von welcher an der Vorderseite und an der Rückseite des Strah lungsbauteils bzw. der Sensorbaugruppe lediglich die Anschlussformationen der Messküvette vorstehen. Die Vertiefung mit der sie wenigstens abschnittsweise berandenden Ausrichtungs struktur ist vorzugsweise an der Unterseite des Strahlungsbauteils ausgebildet, an welcher auch die oben genannte Einführöffnung ausgebildet ist.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es stellt dar:

Fig. 1 eine grobschematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Messküvette der vorliegenden Anmeldung,

Fig. 2A eine grobschematische Seitenaufrissansicht der Messküvette von Figur 1 ,

Fig. 2B eine grobschematische Draufsicht der Messküvette von Figur 1 ,

Fig. 3A eine grobschematische axiale Ansicht der Messküvette der Figuren 1 , 2A und 2B aus der Blickrichtung des Pfeils MIA von Figur 2A,

Fig. 3B eine grobschematische axiale Ansicht der Messküvette der Figuren 1 , 2A und 2B aus der Blickrichtung des Pfeils IIIB von Figur 2B,

Fig. 4A eine grobschematische Schnittansicht der Messküvette der Figuren 1 bis 3B längs der Schnittebene IVA-IVA von Figur 2A,

Fig. 4B eine grobschematische Schnittansicht der Messküvette der Figuren 1 bis 4A längs der Schnittebene IVB-IVB von Figur 2B,

Fig. 5 eine grobschematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Strahlungsbauteils der vorliegenden Anmeldung,

Fig. 6 eine grobschematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Sensorbaugruppe der vorliegenden Anmeldung, umfassend das Strah lungsbauteil von Figur 5 und die Messküvette der Figuren 1 bis 4B während eines Kopplungsvorgangs zur Kopplung der Messküvette mit dem Strah lungsbauteil,

Fig. 7 eine weitere grobschematische perspektivische Ansicht der Sensorbau gruppe von Figur 6 während des Kopplungsvorgangs aus anderer Blickrich tung, und

Fig. 8 eine grobschematische perspektivische Ansicht der Sensorbaugruppe der Figuren 6 und 7 aus der Betrachterposition der Figuren 5 und 7 nach dem Ende des Kopplungsvorgangs mit betriebsbereit gekoppelten Bauteilen: Strahlungsbauteil und Messküvette.

In den Figuren 1 bis 4B ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Messkü vette der vorliegenden Anmeldung allgemein mit 10 bezeichnet. Sie umfasst an ihren beiden Längsenden eine erste Anschlussformation 12, welche zum Anschluss eines in Figur 1 lediglich strichliniert angedeuteten ersten Fluidleitungsschlauchs oder -rohrs 14 ausgebildet ist, sowie eine zweite Anschlussformation 16, welche zum An schluss eines in Figur 1 lediglich strichliniert angedeuteten zweiten Fluidleitungs schlauchs oder -rohrs 18 ausgebildet ist. Die Anschlussformationen 12 und 16 kön nen in an sich bekannter Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Anschluss stutzen zur Steckverbindung, Bajonettverbindung oder Schraubverbindung. Die in Figur 1 dargestellte Messküvette 10 ist beispielsweise zur Anordnung in einer Atem gasleitung einer Beatmungsvorrichtung ausgebildet. Die Fluidleitungsschläuche 14 und 16 können daher Atemgasleitungsschläuche sein.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die erste Anschlussformation 12 einen größeren Außendurchmesser auf als die zweite Anschlussformation 16.

Die gesamte Messküvette 10 erstreckt sich in Längsrichtung längs einer geradlinigen Längsachse L, längs welcher die Messküvette 10 von Fluid durchströmbar ist. Die Messküvette 10 ist daher längs der Längsachse L durchsetzt von einem Kanal 20, von welchen in Figur 1 nur dessen Endbereich am Längsende der zweiten An schlussformation 16 erkennbar ist.

Längs der Längsachse L zwischen den beiden Anschlussformationen 12 und 16 ist ein Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 ausgebildet, welcher zwei zueinander und zur Längsachse L parallele Seitenwände 24 und 26 sowie eine die beiden Sei tenwände 24 und 26 miteinander verbindende Basiswand 28 aufweist. Die Außen flächen 24a, 26a und 28a der jeweiligen Wände 24, 26 und 28 sind wenigstens ab schnittsweise eben, wobei die Außenfläche 28a der Basiswand 28 orthogonal zu den Außenflächen 24a und 26a der an die Basiswand 28 anschließenden Seitenwände 24 und 26 orientiert ist. Auch die Basiswand 28 und ihre Außenfläche 28a sind be vorzugt eben ausgebildet und parallel zur Längsachse L orientiert.

Aufgrund der Gestaltung der Seitenwände 24 und 26 als Wände mit zueinander parallelen ebenen Außenflächen 24a und 26a sowie weiter aufgrund der Ausge staltung der Anschlussformation 12 und 16 als konische oder zylindrische Forma tionen mit größeren Abmessungen orthogonal zur Längsachse L als der Kopplungs und Erfassungsabschnitt 22 kann der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 nur in einer Richtung mit dem in Figur 5 gezeigten Strahlungsbauteil 60 gekoppelt werden, nämlich längs der in Figur 1 gezeigten, zur Längsachse L orthogonalen und zu den Außenflächen 24a und 26a parallelen Kopplungsachse K.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Außenflächen 24a und 26a zur Bildung einer Einführschräge abweichend vom oben Gesagten mit zur Basiswand 28 hin ab nehmenden Abstand voneinander ausgebildet sein können, um ein Einführen des Kopplungs- und Erfassungsabschnitts 22 in den Aufnahmeraum 62 des Strahlungs bauteils 60 zu erleichtern. In diesem Falle ist die Kopplungsachse K weiterhin ortho gonal zur Längsachse L und bildet eine Winkelhalbierende des von den Außen flächen 24a und 26a eingeschlossenen Einführschrägenwinkels.

Die Seitenwände 24 und 26 weisen jeweils ein sie in Dickenrichtung durchsetzendes Fenster 30 bzw. 32 auf, welches für elektromagnetische Strahlung, im dargestellten Beispiel Infrarotstrahlung, vom Strahlungsbauteil 60 durchlässig ist. Der Kopplungs und Erfassungsabschnitt 22 ist somit im betriebsbereit gekoppelten Zustand von Messküvette 10 und Strahlungsbauteil 60 von elektromagnetischer Strahlung durch die Fenster 30 und 32 hindurch längs einer sowohl zur Längsachse L als auch zur Kopplungsachse K orthogonalen Einstrahlachse E in an sich bekannter Weise durch strahlbar.

Die erste Anschlussformation 12 endet zum Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 hin in einem bezüglich der Kopplungsachse von der Basiswand 28 fernliegenden unteren Bereich in einem zur Längsachse L im Wesentlichen orthogonalen Wand abschnitt 34. Die zweite Anschlussformation 16 endet zum Kopplungs- und Erfas sungsabschnitt 22 hin in einem zur Längsachse L im Wesentlichen orthogonalen Wandabschnitt 36. Der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 erstreckt sich nur zwischen diesen Wandabschnitten 34 und 36 zwischen seinen Längsenden 22a und 22b.

In dem Längserstreckungsabschnitt 38, in welchem sich der Kopplungs- und Erfas sungsabschnitt 22 längs der Längsachse L erstreckt, befindet sich eine Orientie rungsstruktur 40 der Messküvette 10, von welchen Figur 1 nur eine Teilstruktur 40a zu erkennen ist.

Die Teilstruktur 40a, welche ein Randabschnitt 42a eines Stegs 42 ist, weist in dem Koordinatensystem der Achsen L, K und E ihre größte Erstreckung längs der Längs achse L auf. Wie jedoch besonders gut in Figur 2B zu erkennen ist, ist die Teil struktur 40a bezüglich der Längsachse L geneigt, und zwar um eine zur Kopplungs achse K parallele Neigeachse.

In Figur 2B ist die die Teilstruktur 40a zur Orientierungsstruktur 40 ergänzende wei tere Teilstruktur 40b zu erkennen, welche bezüglich der Teilstruktur 40b spiegelsym metrisch bezüglich einer die Längsachse L und die Kopplungsachse K enthaltenden Spiegelsymmetrieebene S ausgebildet ist. Auch die Teilstruktur 40b ist ein Randab- schnitt 44a eines Stegs 44, welcher ebenfalls bezüglich der Spiegelsymmetrieebene S spiegelbildlich zum Steg 42 ausgebildet ist.

Ganz grundsätzlich ist vorzugsweise die gesamte Messküvette 10, nicht nur die im Ausführungsbeispiel dargestellte Orientierungsstruktur 40 bezüglich der Spiegelsym metrieebene S spiegelsymmetrisch ausgebildet.

Die Orientierungsstruktur 40, gebildet durch ihre beschriebenen Teilstrukturen 40a und 40b weist somit eine zur Längsachse L orthogonale Abmessung a auf, welche sich längs der Längsachse L ändert, im dargestellten Beispiel über den gesamten Längserstreckungsabschnitt 38 hinweg und sogar beiderseits darüber hinaus. Es gibt also zwei längs der Längsachse L unmittelbar aufeinanderfolgende Abschnitte 38a und 38b, in welchen der zwischen den Teilstrukturen 40a und 40b bestehende zur Längsachse L orthogonale Abstand a unterschiedlich ist. Wegen der im Beispiel ge zeigten kontinuierlichen Verjüngung der Orientierungsstruktur 40 längs der Längs achse L bestehen im dargestellten Beispiel tatsächlich unendlich viele solche unmit telbar aufeinanderfolgenden Abschnitte. Anstelle einer kontinuierlichen Verjüngung könnte sich der Abstand zwischen den Teilstrukturen 40a und 40b jedoch wenigstens abschnittsweise auch stufenweise ändern. Dann wäre die Anzahl an unmittelbar auf einanderfolgenden Abschnitten mit unterschiedlicher Abmessung orthogonal zur Längsachse L endlich und entspräche bevorzugt der Anzahl der Stufen.

Wegen der oben beschriebenen spiegelbildlichen Ausbildung ändert sich auch längs der Längsachse L der Abstand b zwischen der den Kanal 20 zentral durchsetzend gedachten Längsachse L und jeder der Teilstrukturen 40a und 40b. Somit könnte aufgrund des sich längs der Längsachse L ändernden Abstands b auch jeder einzel ne der Stege 42 oder 44 eine Orientierungsstruktur sein, obwohl sich die Abmessung des Stegs 42 und des Stegs 44 orthogonal zur Längsachse L längs der Längsachse L im dargestellten Beispiel nicht ändert. Der Abstand b ist bevorzugt sowohl zur Längsachse L als auch zur Kopplungsachse K orthogonal. An beiden Stegen 42 und 44 ist je eine Zunge 42b bzw. 44b in Richtung der Kopp lungsachse K zur selben Seite hin auskragend ausgebildet, auf welcher bezüglich der Stege 42 und 44 auch der Kanal 20 im Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 vollständig gelegen ist. An diesen Zungen 42b und 44b ist eine längs der Einstrahl achse E abstehende Rastnase 46 bzw. 48 ausgebildet, welche zur überwindbaren Verrastung der Messküvette 10 am Strahlungsbauteil 60 im betriebsbereit gekop pelten Zustand ausgebildet sind.

Die Figur 4B zeigt einen vom Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 eingefassten Kanalbereich 50. Das ist jener Bereich des Kanals 22, welcher im Längserstrec kungsbereich 38 des Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 gelegen ist. Trotz der Änderungen in der Querschnittsgestalt und -fläche ist die Längsachse L auch eine den Kanal 20 zentral durchsetzende virtuelle Kanalbahn C.

Figur 5 zeigt das mit der Messküvette 10 zu koppelnde Strahlungsbauteil 60 in grob schematischer perspektivischer Unteransicht. Ein Aufnahmeraum 62 durchsetzt das Strahlungsbauteil 60 längs einer Aufnahmeachse A vollständig. Das Strahlungsbau teil 60 umgibt den Aufnahmeraum 62 von drei Seiten. Der Aufnahmeraum 62 ist der art ausgebildet, dass der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 der Messküvette 10 darin Platz hat, wobei zur Aufnahmeachse A und zueinander parallele Seiten wände 64 und 66 des Aufnahmeraums 62 bei betriebsbereiter Kopplung des Strah lungsbauteils 60 mit der Messküvette 10 mit den Seitenwänden 24 bzw. 26 des Kopplungs- und Ergänzungsabschnitts 22 in Berührkontakt stehen.

Orthogonal zur Aufnahmeachse A in Tiefenrichtung des Aufnahmeraums 62 verläuft die Kopplungsachse K, welche für das Strahlungsbauteil 60 und die Messküvette 10 identisch ist. Orthogonal sowohl zur Aufnahmeachse A als auch zur Kopplungsachse K verläuft die Strahlungsachse B, längs welcher sowohl der Aufnahmeraum 62 als auch - im Falle der betriebsbereiten Kopplung des Strahlungsbauteils 60 mit der Messküvette 10 - der Kanalbereich 50 der Messküvette 10 mit elektromagnetischer Strahlung, vorzugsweise mit Infrarotstrahlung, durchstrahlbar ist. In dem größeren Kompartiment 68 auf einer Seite des Aufnahmeraums 62 ist eine nur in Figur 5 strichliniert angedeutete Strahlungsquelle 63 aufgenommen. In dem jenseits des Aufnahmeraums 62 dem größeren Kompartiment 68 gegenüberlie genden kleineren Kompartiment 70 befindet sich eine nur in Figur 5 strichliniert ange deutete Sensoreinrichtung 71 , welche die von der Strahlungsquelle ausgestrahlte elektromagnetische Strahlung nach Durchgang durch den Aufnahmeraum 62 bzw. durch den Kanalbereich 50 erfasst. In Figur 5 ist ein Messfenster 72 erkennbar, durch welches hindurch elektromagnetische Strahlung zur Sensoreinrichtung im Kompartiment 70 gelangen kann. In Figur 6 ist ein Strahlungsfenster 73 erkennbar, durch welches die elektromagnetische Strahlung von der Strahlungsquelle aus gehend in den Aufnahmeraum 62 eintritt.

Durch ein Kabel 74 können Steuerbefehle zum Strahlungsbauteil 60 und Erfas sungssignale von diesem zu einer übergeordneten Steuereinheit oder/und zu einer Auswerteeinheit übertragen werden.

Zwischen dem Aufnahmeraum 62 und der Außenfläche 60a des Strahlungsbauteils 60 ist eine Vertiefung 76 ausgebildet, welche an den beiden bezüglich der Auf nahmeachse A endseitigen Bereichen des Strahlungsbauteils 60 zur möglichst spiel freien Aufnahme des Wandabschnitts 36 auf der einen Seite sowie der ersten An schlussformation 12 und des Wandabschnitts 34 ausgebildet ist.

Im Erstreckungsbereich des Aufnahmeraums 62 ist die Vertiefung 76 beiderseits des Aufnahmeraums 62 durch je eine Flanke 78 und 80 begrenzt. Jede dieser Flanken 78 und 80 bildet eine Teilstruktur 82a bzw. 82b einer Ausrichtungsstruktur 82, welche aufgrund ihrer Ausgestaltung geeignet und bestimmt ist, eine betriebsbereite Kopp lung der Messküvette 10 mit ihrer Orientierungsstruktur 40 mit dem Strahlungsbauteil 60 nur in genau einer gewünschten Relativorientierung zuzulassen.

Jede der Teilstrukturen 82a und 82b verläuft hauptsächlich, d. h. mit ihrer größten Er streckungskomponente im kartesischen Koordinatensystem der Achsen K, A und B, längs der Aufnahmeachse A, ist jedoch bezüglich der Aufnahmeachse A geneigt, vorzugsweise wenigstens um eine zur Kopplungsachse K parallele Neigeachse. So, wie die Randabschnitte 42a und 44a, die die Orientierungsstruktur 40 der Mess küvette 10 bilden, im Wesentlichen ebene Randabschnitte sind, sind auch die Flan ken 78 und 80 im wesentlichen ebene Flanken. Die Flanke 78 liegt im betriebsbereit gekoppelten Zustand von Messküvette 10 und Strahlungsbauteil 60 flächig am Rand abschnitt 42a an. Die Flanke 80 am Randabschnitt 44a. Jede Flanke 78 und 80 weist je eine Rastausnehmung als Verrastungsmittel auf, wobei in Figur 5 nur die Rastaus nehmung 86 der Flanke 80 sichtbar ist. Im betriebsbereit gekoppelten Zustand der Sensorbaugruppe 98 aus Messküvette 10 und Strahlungsbauteil 60 greift die Rast nase 46 der Messküvette 10 in die Rastausnehmung der Flanke 78 und greift die Rastnase 48 der Messküvette 10 in die Rastausnehmung 86 der Flanke 80 form schlüssig zur Fierstellung eines überwindbaren Rasteingriffs ein.

Die Ausrichtungsstruktur 82 verjüngt sich kontinuierlich längs der Aufnahmeachse A, d. h. der Abstand d zwischen den einander über den Aufnahmeraum 62 hinweg gegenüberliegenden Flanken 78 und 80 wird längs der Aufnahmeachse A kontinuier lich kleiner bzw. größer, je nachdem in welcher Richtung man die Aufnahmeachse A durchläuft. Ebenso ändert sich der Abstand f einer jeden Flanke 78 und 80 zur Auf nahmeachse A längs der Aufnahmeachse A kontinuierlich. Deshalb könnte auch jede der Flanken 78 und 80 für sich alleine genommen eine Ausrichtungsstruktur sein. Wegen der im Beispiel gewählten spiegelsymmetrischen Ausbildung der Mess küvette 10 bzw. ihres Kopplungs- und Erfassungsabschnitts 22 sind die beiden Ab stände f der Flanken 78 und 80 zur Aufnahmeachse A an jeder Stelle längs der Auf nahmeachse A betragsmäßig gleich groß. Dies muss jedoch nicht so sein.

Der Aufnahmeraum 62 ist orthogonal zur Aufnahmeachse A nur in einer Richtung längs der Kopplungsachse K offen. Dort befindet sich die Einführöffnung 88, durch welche hindurch der Kopplungs- und Erfassungsabschnitt 22 der Messküvette 10 in den Aufnahmeraum 62 einführbar ist. Durch die Einführöffnung 88 ist der Kopplungs und Erfassungsabschnitts 22 auch wieder aus dem Aufnahmeraum 62 entnehmbar. In Figur 6 ist ein Zustand der Sensorbaugruppe 98 gezeigt, bei welchem der Kopp- lungs- und Erfassungsabschnitt 22 der Messküvette 10 in einem Kopplungsvorgang durch die Einführöffnung 88 in den Aufnahmeraum 62 längs der Kopplungsachse K eingeführt wird, jedoch noch nicht betriebsbereit eingeführt und gekoppelt ist. Die Kopplungsachse K der Messküvette 10 und des Strahlungsbauteils 60 sind kollinear. Die Aufnahmeachse A und die Längsachse L sind zueinander parallel, jedoch mit Abstand voneinander angeordnet. Ebenso sind die Strahlungsachse B und die Ein strahlachse E parallel, jedoch mit Abstand voneinander angeordnet. In Figur 7 ist der Zustand der Sensorbaugruppe 98 von Figur 6 in einer grobsche matischen Unteransicht dargestellt. In Figur 7 ist am besten zu erkennen, wie die zu einander komplementär ausgebildeten Strukturen: Orientierungsstruktur 40 und Aus richtungsstruktur 82, eine betriebsbereite Kopplung der Messküvette 10 und des Strahlungsbauteils 60 nur in genau einer gewünschten Relativorientierung zulassen.

In Figur 8 ist bei identischer Blickrichtung wie in Figur 7 der betriebsbereit gekoppelte Zustand von Messküvette 10 und Strahlungsbauteil 60 dargestellt. Zu erkennen ist, wie die Außenseiten der Stege 42 und 44 der Messküvette 10, die auch die Orientie rungsstruktur 40 ausbilden, im betriebsbereit gekoppelten Zustand mit dem Strah- lungsbauteil 60 über die Trennfuge zwischen der Orientierungsstruktur 40 und der Ausrichtungsstruktur 82 hinweg eine bündigen Bereich 98a1 der Außenfläche 98a der Sensorbaugruppe 98 bilden.




 
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