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Title:
METHOD FOR ACCOMMODATING AN ELECTRIC MOTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/024564
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (10) for accommodating an electric motor (30), particularly a blower motor for a heating or air-conditioning system, comprising an essentially pot-shaped accommodating housing (12) serving as a motor housing and having an accommodating opening (32) in which the pole casing (46) of an electric motor (30) can be inserted while at least partially projecting inside. The inventive device also comprises a retaining flange (14) mounted on the accommodating housing (12) and serving to fasten the motor housing (12) to a supporting element, and comprises a control and regulating unit (20) mounted on the retaining flange (14) and serving to operate the electric motor (30). The invention provides that the accommodating housing (12) has, in the peripheral direction, at least one flattened area (36, 40), which differs from a circular shape while corresponds with at least one flattening (54) of an outer contour of the control and regulating unit (20). The invention also relates to an electric motor (30), particularly a direct-current motor having at least two permanent magnetic poles (44) and a pole casing (46) serving as a magnetic return ring and having at least one flattening (55) on the periphery of the pole casing, for use in a device (10) of the aforementioned type.

Inventors:
WINKLER WOLFGANG (DE)
FOERSTERA JOSEF (DE)
HEIDRICH MARKUS (DE)
Application Number:
PCT/EP2005/053105
Publication Date:
March 09, 2006
Filing Date:
June 30, 2005
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
WINKLER WOLFGANG (DE)
FOERSTERA JOSEF (DE)
HEIDRICH MARKUS (DE)
International Classes:
H02K11/04; H02K21/28; H02K5/04; H02K5/26; (IPC1-7): H02K5/04; H02K5/26; H02K21/28; H02K11/04
Domestic Patent References:
WO2000007279A12000-02-10
Foreign References:
US20040108779A12004-06-10
US5412267A1995-05-02
US4453097A1984-06-05
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 02 26 February 1999 (1999-02-26)
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 04 30 April 1999 (1999-04-30)
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Stuttgart, DE)
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Claims:
Aαsprüche
1. Vorrichtung (10) zur Aufnahme eines Elektromotors (30), insbesondere eines Gebläse¬ motors für eine Heiz und Klimaanlage, mit einem als Motorgehäuse dienenden, im we sentlichen lopfförmigen Auihahmegehäuse (12) mit einer Aumahmeöfinung (32), in das das Polgehäuse (46) eines Elektromotors (30) zumindest teilweise hineinragend einsetz¬ bar ist, und mit einem am Aumahmegehäuse (12) angeordneten Halteflansch (14) zur Befestigung des Motorgehäuses (12) an einem Trägerelement, sowie mit einer an dem Halteflansch (14) angeordneten Steuer und Reglereinheit (20) zum Betrieb eines Elekt romotors (30), dadurch gekennzeichnet, dass das Aumahmegehäuse (12) in Umfangs richtung zumindest einen, von einer Kreisform abweichenden, abgeflachten Bereich (36,40) aufweist, der mit zumindest einer Abflachung (54) einer Außenkontur der Steu¬ er und Reglereinheit (20) korrespondiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer und Regler¬ einheit (20) im Bereich einer Abflachung (36,40) des Umfangs des Aufhahmegehäuses (12) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachungen (36,40,54) von Aufhahmegehäuse (12) und Steuer und Reglereinheit (20) im wesentli¬ chen parallel zueinander verlaufen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer und Reglereinheit (20) zumindest eine Leiterplatte (21) besitzt, die zumindest eine Seitenkante (54) aufweist, die im wesentlichen parallel zu der mindestens einen Ab¬ flachung (36, 40) am Umfang des Aufhahmegehäuses (12) verläuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer und Reglereinheit (20) zumindest einen Kühlkörper (24) zugeordnet ist, wobei eine Kühlkörperkontur des Kühlkörpers (24) im wesentlichen parallel zur Abflachung (36,40) des Umfangs des Aufhahmegehäuses (12) verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aumahmegehäuse (12) für einen Elektromotor (30) exzentrisch zum Halte flansch (14) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem in das Aufhahmege häuse (12) der Vorrichtung eingesetzten Elektromotor (30), der zumindest zwei Perma¬ nentmagnetpole (44) und ein, als magnetischer Rückschlussring dienendes Polgehäuse (46) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Polgehäuse (46) zumindest eine Abfla¬ chung (55) seines Umfangs aufweist, die mit dem abgeflachten Bereich (36,40) des Aufhahmegehäuses (12) der Vorrichtung korrespondiert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachungen (36,40,55) des Aufhahmegehäuses (12) und des Polgehäuses (46) im wesentlichen paral¬ lel zueinander verlaufen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die mindestens eine Abflachung (55) des Polgehäuses (46) des Elektro motors (30) durch einen ebenen Umfangsbereich des Polgehäuses (46) gebildet ist, der zwischen den einander zugewandten Enden zweier Permanentmagnetpole (44) verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer und Reglereinheit (20) für den Elektromotor (30) auf der dem Zentrum des Haltefiansches (14) zugewandten Seite einer Motorwelle (28) des Elektromotors angeordnet ist. ,. r„,.
11. Elektromotor, insbesondere ein Gleichstrommotor mit zumindest zwei Permanentmag¬ netpolen (44) und einem, als magnetischer Rückschlussring dienenden Polgehäuse (46), mit zumindest einer Abflachung (55) am Umfangs des Polgehäuses (46), zur Verwen düng in einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6. 1/2 2/2 Fig.4.
Description:
Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors

Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors, insbeson¬ dere eines Klima- bzw. Gebläsemotors, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Stand der Technik

Gebläsemotoren für Heiz- und Klimagebläseanlagen, die beispielsweise in Fahrzeugen ver¬ wendet werden, sind in der Regel gegenüber dem Fahrzeug schwingungstechnisch über ein Aufnahmegehäuse entkoppelt, um eine Übertragung des Körperschalls des Motors bzw. der Gebläseeinheit auf die Karosserie und somit in den Innenraum des Fahrzeuges zu reduzieren.

Gängige Befestigungsmethoden für derartige Motoren bestehen beispielsweise darin, den Motor in ein Kunststoffaumahmegehäuse bzw. ein Gehäuse aus Metall einzusetzen, an dem ein Flansch zur Verbindung der Aufhahmevorrichtung mit einer Klimaanlage bzw. zur Be¬ festigung beispielsweise an der Karosserie eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist.

Aus der US 6,448,678 Bl ist ein Gebläsemotor mit zugehöriger Aufhahmevorrichtung be¬ kannt, bei dem zwischen dem Gebläsemotor und der Aufhahmevorrichtung mehrere, über den Umfang des Motors verteilte Entkopplungselemente angeordnet sind, die bei in das Auf¬ nahmegehäuse eingeschobenem Elektromotor zwischen dem Polgehäuse des Elektromotors und der Innenwand des Aufhahmegehäuses zur Anlage kommen und den Motor somit ge¬ genüber dem Aufnahmegehäuse schwingungstechnisch dämpfen.

So ist es beispielsweise auch bekannt, an dem Flansch, der der Befestigung des Aufhahme¬ gehäuses an den karosserieseitigen Teilen einer Heiz- und Klimaanlage dient, elektrische Verbindungsmittel bzw. auch Ansteuerungsmittel zur Steuerung und Regelung des Geblä¬ semotors zu befestigen. Darüber hinaus können an diesem Flansch auch Bauelemente einer Steuer- bzw. Reglereinheit zur Ansteuerung bzw. Regelung des Gebläsemotors befestigt werden. Aus der DE 10029 188 Al ist ein Gebläsemodul bekannt, welches auf seinem Halleflansch eines Ausnehmung zur Anbringung eines Steuerteils für das Gebläsemodul aufweist. Auf¬ grund der für eine solche Steuer- und Reglereinheit benötigten Platzbedarfs ist es teilweise nicht zu vermeiden, dass der Flanschdurchmesser vergrößert werden muß, so dass ein erhöh- ter Platzbedarf für das montierte Gebläsemodul notwendig wird. Um ein solches Gebläsemodul platzsparend zu konfigurieren, ist es bekannt, die Form des Gebläseregler an die Flanschform des Gebläsemoduls anzupassen, um eine Vergrößerung des Flanschdurchmessers auf diese Art zu vermeiden.

Aus der DE 198 95 370 Al ist ein dauermagneterregter Kleinmotor, der als Antrieb für einen Kraftfahrzeug-Fensterheber dient, bekannt, der einen um eine Drehachse drehbar gelagerten Rotor aufweist, der einen Kommutator und einen aus einem Blechpaket zusammengesetzten Anker umfasst. Ferner sind zwei den Anker an gegenüberliegenden Abschnitten umgebende Permanentmagnetpole vorgesehen, die über ein den Anker und die Permanentmagnetpole ringförmig umschließendes Polgehäuse miteinander in Verbindung stehen, sodass der mag¬ netische Rückfluss durch das Polgehäuse geführt wird. Das Polgehäuse des Kleinmotors der DE 198 95 370 Al weist dabei keinen konstanten Radius auf, sondern besitzt im Bereich zwischen den Permanentmagnetpolen Bereiche mit einem deutliche erhöhten Krümmungs¬ radius, die zu einer Abflachung des Polgehäuses fuhren.

Aufgabe der Erfindung

Ausgehend von entsprechenden Vorrichtungen zur Aufnahme eines Elektromotors, insbe¬ sondere eines Gebläsemotors, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind, besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgäbe darin, den Einbauraum einer derartigen Vorrich¬ tung zu optimieren, d.h. weiter zu reduzieren.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors, insbesondere eines Gebläsemotors für eine Heiz- und Klimaanlage weist ein als Motorgehäuse dienendes, im Wesentlichen topfförmiges Aufhahmegehäuse mit einer Aumahmeöfmung auf, in die ein E- lektromotor zumindest teilweise hineinragend einsetzbar ist. Des weiteren ist am Aufnahme¬ gehäuse ein Halteflansch zur Befestigung des Motorgehäuses an einem Trägerelement, bei¬ spielsweise an einem Trägerelement der karosserieseitigen Klimaanlage, vorgesehen. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine Bauraumoptimierung für den Gebläsezu¬ sammenbau dadurch erreicht, dass die Form dieses Aufnahmegehäuses an eine optimale Form für die Steuer- und Reglereinheit des Gebläses angepasst wird.

In vorteilhafter Weise sind Abflachungen am Umfang des Aumahmegehäuses der erfin¬ dungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, die zu einer Abweichung der normalerweise kreis¬ runden Querschnittskontur eines solchen Aumahmegehäuses führen. Diese Abflachungen korrespondieren mit einer ebenen Seite, die an der Steuer- und Reglereinheit der erfindungs¬ gemäßen Vorrichtung vorgesehen ist Dazu weist die Reglereinheit eine Außenkontur mit zumindest einer ebenen, d.h. geraden Seite auf.

Dies ermöglich eine genauere Einpassung der Steuer- und Reglereinheit in die räumlichen Gegebenheiten der Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors und somit einen Gewinn an Bauraum. Insbesondere muß die Reglerkontur nicht mehr an eine runde Umfangskontur des Aumahmegehäuses angepasst werden. Vielmehr wird die Kontur des Aumahmegehäuses und somit in Konsequenz auch die Querschnittskontur des antreibenden Elektromotors erfin¬ dungsgemäß an die Erfordernisse des Reglers angepasst.

Vorteilhafte Weiterentwicklungen und Ausführungsformen der mit Anspruch 1 beanspruch- ten Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors ergeben sich aus den abhängigen An¬ sprüchen.

Die Steuer- bzw. Reglereinheit ist erfindungsgemäß im Bereich der Abflachung des Um- fangsradius des Aumahmegehäuses der Vorrichtung zur Aufnahme des Elektromotors ange- ordnet und insbesondere derart, dass die ebene Seite der Steuer- und Reglereinheit im we¬ sentlichen parallel -soweit dies im Rahmen der Fertigungstoleranzen möglich ist - zu der am Umfang des Aumahmegehäuses ausgebildeten Abflachung verläuft. Durch die abgeflachte und insbesondere ebene Ausgestaltung der Außenkontur des Aumah¬ megehäuses, insbesondere im Bereich des Motorflansches, kann für die Steuer- und Regler- einheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine nahezu rechteckige und somit vorteilhafte Leiteφlattenform verwendet werden. Dabei ist es in vorteilhafter Weise möglich, für die Steuer- und Reglereinheit eine Leiterplatte zu verwenden, die zumindest eine Seite aufweist, die im Wesentlichen parallel zur ebenen Außenkontur des Aufnahmegehäuses verläuft. Durch eine solche, nahezu rechteckige Leiterplattenform ist es möglich, bei der Bestückung der Leiterplatte eine bessere Ausnutzung der Leiterplattenfläche zu erzielen. Durch die Ausbildung einer abgeflachten Außenkontur des Aumahmegehäuses, d.h. durch einen an der Außenseite des Aufhahmegehäuses ausgebildeten, ebenen Bereich kann bei¬ spielsweise auch ein der Steuer- bzw. Regeleinheit zugeordneter Kühlkörper im wesentli¬ chen parallel zum abgeflachten Bereich des Aufhahmegehäuses angeordnet werden. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise eine größere Kühlkörperoberfläche auf einem vorgegebe¬ nen Durchmesser des Halteflansches der Vorrichtung. Die Realisierung einer größeren Kühlkörperfläche für den Regler der erfindungsgemäßen Vorrichtung ermöglicht in vorteil¬ hafter Weise wiederum eine höhere thermische Ausnutzung des Reglers.

Zusätzlicher Bauraum auf dem Halteflansch lässt sich in vorteilhafter Weise dadurch gewin¬ nen, dass das Aufnahmegehäuse exzentrisch zum Mittelpunkt des im wesentlichen runden Halteflansches angeordnet ist. Insbesondere wird die Steuer- und Reglereinheit des Elekt¬ romotors auf der dem Zentrum des Halteflansches zugewandten Seite der Motorwelle des in das Aumahmegehäuse einzusetzenden Elektromotors angeordnet, also in dem Bereich des Halteflansches, in dem der Umfang des Halteflansches den größtmöglichen Abstand von der Außenkontur der Aumahmeöffhung aufweist.

Bei den zur Zeit in Verwendung befindlichen Heiz- und Klimagebläsemotoren werden kreis¬ runde Motor- bzw. Polgehäusequerschnitte eingesetzt, sodass sich die maßgeblichen Platz- Verhältnisse für den Einbau in die Gebläseanlage durch den Motordurchmesser und die Brei¬ te der Ansteuerungselektronik ergeben. Einer Verkleinerung des Motordurchmessers zur Re¬ duzierung des Einbauvolumens sind jedoch aufgrund der geforderten elektrischen Motorleis¬ tungen oftmals Grenzen gesetzt, sodass die verwendeten Motorflanschdurchmesser entspre¬ chend groß im Durchmesser ausgebildet werden müssen.

Ein Elektromotor für die erfindungsgemäße Vorrichtung ist als dauermagneterregter Motor ausgelegt, und weist einen um eine Drehachse drehbar gelagerten Rotor auf, der einen Kommutator und einen aus einem Blechpaket zusammengesetzten Anker umfasst. Ferner sind zumindest zwei den Anker an gegenüberliegenden Abschnitten umgebende Permanent- magnetpole vorgesehen, die über ein den Anker und die Permanentmagnetpole ringförmig umschließendes Polgehäuse miteinander in Wirkverbindung stehen, sodass der magnetische Rückschluss über das Polgehäuse geführt ist. Der Elektromotor besitzt in vorteilhafter Weise ein Polgehäuse, das zumindest eine Abflachung seines Umfanges aufweist, so dass der Radi¬ us des Polgehäusequerschnittes somit nicht konstant ist. Dabei korrespondiert diese mindestens eine Abflachung des Polgehäuses mit einer Abfla¬ chung des Querschnittes des Aufnahmegehäuses der erfindungsgemäßen Vorrichtung. In vorteilhafter Weise wird die mindestens eine Abflachung des Polgehäuses durch einen ebe¬ nen Umfaαgsbereich des Polgehäuses gebildet, der zwischen zwei radialen Enden zweier Permanentmagnetpole des Gebläsemotors der erfϊndungsgemäßen Vorrichtung verläuft. Die abgeflachte Seite des Polgehäuses des Elektromotors, in der sich jeweils eine Magnetlücke der Permanentmagnetpole befindet, wird erfindungsgemäß bei dem Gebläsezusammenbau dergestalt genutzt, dass in diesen Bereich die Steuer- bzw. Reglereinheit der Vorrichtung plaziert wird. Parallel zu dieser Polgehäuseabflachung verläuft bei dem erfindungsgemäßen Gebläsemodul dabei die Steuer- bzw. Regleraußenkontur in optimal abgestimmter Anord¬ nung.

Ih vorteilhafter Weise sind die Abflachungen am Umfang des Aufnahmegehäuses und am Umfang des Polgehäuses im Wesentlichen, d.h. soweit es die Fertigungstoleranzen zulassen, parallel zueinander angeordnet. Insbesondere weist das Aufhahmegehäuse der erfindungs¬ gemäßen Vorrichtung zwei parallel zueinander ausgebildete Abflachungen seines Umfangs auf, die mit zwei entsprechenden Abflachungen des Polgehäuses des Antriebsmotors korres¬ pondieren, d. h. zu diesen im Wesentlichen parallel verlaufen.

Die erfindungsgemäße Optimierung des Bauraumes von Motor und Regler einer Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors ermöglicht kleinere Durchmesser der Vorrichtung, ohne die Leistungsfähigkeit des Antriebsmotors zu reduzieren. Auf diese Weise wird zusätzlicher Bauraum für die Steuer- bzw. Regelvorrichtung gewonnen, ohne den Flanschdurchmesser der erfindungsgemäßen Vorrichtung vergrößern zu müssen. Dies ermöglicht im Umkehr- Schluss größere Motorleistungen auf gleichem Bauraum, da nunmehr nicht mehr der Motor¬ außendurchmesser bauraumbestimmend ist, sondern lediglich das Maß über den Abflachun¬ gen des Motorpolgehäuses.

Mit der erfϊndungsgemäßen Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors, insbesondere eines Gebläsemotors, sowie mit einem solchen Elektromotor, insbesondere einem Gleich¬ strommotor mit zumindest zwei Permanentmagnetpolen und einem, als magnetischer Rück- schluss dienendem Polgehäuse, mit zumindest einer Abflachung des Umfangs des Polgehäu¬ ses, ist in vorteilhafter Weise die Optimierung des Bauraumes eines Gebläses für eine Heiz- und Klimaanlage, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, möglich. Dabei wird insbesondere die für eine Ansteuerung bzw. einen Regler zur Verfügung gestellte Fläche auf dem Halteflansch einer solchen Vorrichtung maximiert und die vom Elektromotor beanspruchte Querschnitts- fläche minimiert, ohne die Leistung des Elektromotors durch die Reduzierung seiner Aus¬ maße deutlich zu verringern.

Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus der Zeichnung sowie der zugehörigen Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.

Zeichnung

In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel einer erfϊndungsgemäßen Vorrichtung darge- stellt, die in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden soll. Die Figuren der Zeichnung, deren Beschreibung sowie die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Ein Fachmann wird diese Merkmale auch einzeln betrachten bzw. zu weiteren, sinnvollen Kombination zusammenfassen, die im Rahmen der Beschreibung als ebenfalls of¬ fenbart anzusehen sind.

Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfin¬ dungsgemäßen Vorrichtung mit eingesetztem Elektromotor,

Figur 2 eine Aufsicht auf die Unterseite eines erfindungsgemäßen Vorrichtung ge¬ mäß Figur 1 bei entferntem Aufnahmegehäuse für den Elektromotor.

Figur 3 einen Querschnitt durch das Polgehäuse eines Elektromotors nach dem Stand der Technik,

Figur 4 einen Querschnitt durch einen Elektromotor, wie er in der erfindungsge- mäßen Vorrichtung verwendet wird,

Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungs¬ gemäßen Vorrichtung 10 zur Aufnahme eines Elektromotors, insbesondere eines Gebläse¬ motors für eine Heiz- und Klimaanlage mit bereits eingesetztem Elektromotor.

Die Vorrichtung gemäß Figur 1 besitzt ein topfförmiges Aufnahmegehäuse 12, welches an seinem einen Ende mit einem Halteflansch 14 der Vorrichtung verbunden ist. Im Ausfüh¬ rungsbeispiel gemäß Figur 1 sind Aufnahmegehäuse und Halteflansch durch Rastelemente , d.h., durch Rasthaken 16 und entsprechende Rastöffirungen 56 miteinander verbunden. Ih anderen Ausfuhrungsformen kann das Aufiαahmegehäuse 12 beispielsweise auch einstückig mit dem Halteflansch 15 ausgebildet sein. Andere Befestigungsmöglichkeiten zwischen Hal¬ teflansch und Aufnahmegehäuse der Vorrichtung sind selbstverständlich ebenfalls möglich.

Mit seinem Halteflansch 14 wird die erfindungsgemäße Vorrichtung in den Luflkanal einer Heiz- und Klimaanlage, beispielsweise eines Kraftfahrzeuges integriert. Dazu besitzt der Halteflansch 16 Befestigungsmittel, die im Ausführungsbeispiel der Figur 1 als Durchgangs¬ löcher 18 einer Schraubverbindung dargestellt sind.

Ebenfalls am Halteflansch 14 angeordnet und befestigt ist eine Steuer- und Reglereinheit 20, die der Ansteuerung des Elektromotors dient und beispielsweise dessen Drehzahl in Abhän¬ gigkeit von bestimmten Einstellungen der Heiz- und Klimaanlage oder eines Fahrzeugmotor- Steuergerätes einstellt bzw. regelt. Die Steuer- und Reglereinheit 20 ist mittels Schrauben 22 am Halteflansch 14 fixiert. Die Steuer- und Reglereinheit weist einen Kühlkörper 24 auf, der der Abfuhr der Verlustwärme der elektrischen Bauelemente der Steuer- und Reglereinheit dient. Dabei greift die Steuer- und Reglereinheit 20 derart durch den Halteflansch 14 hin¬ durch, dass der Kühlkörper 24 mit seiner strukturierten Kühlkörperoberfläche 25 aus der O- berseite 26 des Halteflansches 14 hinausragt. Die Oberseite 26 des Halteflansches 16 ist die- jenige Seite, an der ein Gebläserad, welches der Übersicht halber in Figur 1 nicht dargestellt ist, auf die Welle 28 eines Elektromotors 30 montiert wird. Dies führt in vorteilhafter Weise dazu, dass im Betrieb des Gebläses, die Kühlkontur 25 des Kühlkörpers 24 im Luftstrom des Gebläses liegt, was zu einer effektiven Wärmeabfuhr führt.

Das topfförmige Aufoahmegehäuse 12 bzw. der mit diesem verbundene Halteflansch 14 weist eine Aufnahmeöfmung 32 auf, durch die der Elektromotor 30 zumindest teilweise in der Aumahmegehäuse 12 eingeführt wird. Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist die Auf¬ nahmeöfmung 32 durch eine kragenförmige, am Aumahmegehäuse 12 sowie am Halte¬ flansch 14 umlaufende Ringstruktur 34 begrenzt, die zudem der Befestigung des Aufnahme- gehäuses 12 am Halteflansch 16 mit Hilfe der beschriebenen Rastelemente dient.

Die die Aumahmeöfmung 32 begrenzende Ringstruktur 34 ist - wie der Querschnitt des Aufhahmegehäuses 12 - nicht kreisrund, sondern weist an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen abgeflachten Bereich sowohl auf der Außenkontur der Ringstruktur, als auch auf der dem Innenraum des Aufnahmegehäuses zugewandten Innenkontur auf. Im Ausfüh- rungsbeispiel gemäß Figur 1 ist ein erster abgeflachter Bereich 40 der Aufnahmeöfmung 32 bzw. des Aufhahmegehäuses 12 am Halteflansch 14 sowie an der Wandung des Aumahme¬ gehäuses ausgebildet. Ein zweiter ebener Bereich 36 ist an der der Aufhahmeöfϊhung 32 ab¬ gewandten Seite der Ringstruktur 34 ausgebildet. Dieser ebene Abschnitt 36 korrespondiert mit einer ebenen Seite 54 der Steuer- und Reglereinheit 20. Insbesondere sind im Ausfüh- rungsbeispiel gemäß Figur 1 der ebene Abschnitt des ersten abgeflachten Bereichs 36 der Aufnahmeöflnung 32 und die ebene Seite 54 der Steuer- und Reglereinheit 20 im Wesentli¬ chen parallel zueinander angeordnet. Die Parallelität ist letztendlich begrenzt durch die Fer- tigungs- und Montagetoleranzen beim Herstellungsprozess der erfϊndungsgemäßen Vorrich¬ tung. Parallel zum zweiten abgeflachten Bereich 36 auf der Außenkontur der Ringstruktur 34 der Aumahmeöfmung 32 befindet sich der erste abgeflachter Bereich 40 auch auf der dem Innenraum des Aufnahmegehäuses 12 zugewandten Innenkontur der Aufoahmeöfmung 32. Insbesondere sind der erste abgeflachte Bereich 40 sowie der zweite abgeflachte Bereich 36 parallel zu einer ebenen Seite 54 der Steuer- und Reglereinheit angeordnet.

Eine entsprechende Abflachung der Innen- und Außenkontur der Aumahmeöfmung 32 der erfϊndungsgemäßen Vorrichtung befindet sich zudem auf der gegenüberliegenden Seite, d.h. unter einem Winkel von 180° zur ersten Abflachung 40 der Aumahmeöfmung 32. Die Ab¬ flachungen an der Innenseite des Umfangs der Aufnahmeöffhung 32 setzen sich über die ge¬ samte axiale Länge des Aumahmegehäuses 12 fort. Somit ergibt sich in der erfindungsge- mäßen Vorrichtung ein Aufnahmegehäuse, welches keinen kreisrunden Querschnitt auf¬ weist, sondern an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen ebenen Bereich 40 bzw. 36 besitzt, wobei diese abgeflachten, d.h. ebenen Abschnitte des Aumahmegehäuses 12 parallel zueinander verlaufen. Die Querschnittskontur der Aumahmeöfmung 32 und des Aumahme¬ gehäuses 12 weist somit zumindest zwei verschiedene Radien auf. Aufgrund der abgeflachten Querschnittskontur des Aufnahmegehäuses 12 ergibt sich eine Vergrößerung der freien und somit nutzbaren Flanschfläche, die in vorteilhafter Weise mit einer Steuer- und Reglereinheit 20 bestückt bzw. ausgefüllt werden kann. Insbesondere ist es somit möglich, eine größere Kühlkörperfläche 25 für den Regler 20 einzusetzen, was wie¬ derum eine höhere thermische Ausnutzung für die Steuer- und Reglereinheit 20 ermöglicht.

Dieser Effekt des erhöhten Bauraumes für die Steuer- und Reglereinheit 20 wird darüber hinaus noch dadurch erhöht, dass das Aufhahmegehäuse 12 exzentrisch zum Mittelpunkt des im Wesentlichen kreisförmigen Halteflansches 14 angeordnet ist, wie dies beispielsweise deutlich der Figur 2 zu entnehmen ist. Die exzentrische Anordnung des Aufnahmegehäuses 12 relativ zum Mittelpunkt des Halteflansches 14, sowie die abgeflachten, ebenen Bereiche 36 bzw. 40 des Querschnittes des Aumahmegehäuses 12 ermöglichen somit erfϊndungsge- mäß einen vergrößerten Einbauraum für beispielsweise eine Steuer- und Reglereinheit eines Elektromotors. Darüber hinaus ist es durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Quer¬ schnittskontur des Aufhahmegehäuses 12 möglich, eine Leiterplatte 21 mit nahezu recht¬ eckiger Leiterplattenform für die Steuer- und Reglereinheit 20 zu verwenden, sodass eine bessere Ausnutzung bei der Bestückung der Leiterplatte 21 erreicht werden kann.

Bei der Montage des Gebläses wird ein Elektromotor 30 in das Ausnahmegehäuse 12 der er¬ findungsgemäßen Vorrichtung 10 eingesetzt. Der Elektromotor wird dabei über Entkopp¬ lungselemente 17, die im Ausfuhrungsbeispiel der Figuren 1 und 2 als elastische Kugelköper ausgebildet sind, schwingungstechnisch gegenüber dem Aumahmegehäuse 12 gelagert, so dass ein direkter Kontakt zwischen dem Polgehäuse 46 des Elektromotors 30 und dem als Motorgehäuse dienenden Aumahmegehäuse 12 lediglich über schwingungsdämpfende Zwi¬ schenkörper besteht. Der Elektromotor, der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusam¬ men, wesentüche Bestandteile eines Heiz- bzw. Klimagebläses bildet, ist aufgrund der Ände- rangen der Querschnittsstruktur des Aufhahmegehäuses 12 in entsprechender Weise zu mo¬ difizieren. Typischerweise für Klimagebläse verwendete Elektromotoren besitzen einen im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt bzw. eine solche Motorgeometrie, wie dies in Figur 3 in stark schematisierter Weise dargestellt ist. Figur 3 zeigt in einer schematischen Darstel¬ lung den Querschnitt eines permanentmagneterregten Elektromotors, wie er für Kühl- und Klimagebläse bisher Verwendung findet.

Dabei ist der Querschnitt D des Polgehäuses 42 eines Standardmotors gemäß Figur 3 im We¬ sentlichen bestimmt durch die geforderte Leistungsfähigkeit des Elektromotors. Ein solcher permanentmagneterregter Elektromotor weist einen auf einer Welle 50 befestigten und um eine Drehachse drehbar gelagerten Rotor 52 auf, der einen Kommutator und einen aus einem Blechpakte zusammengesetzten Anker umfasst. Ferner sind eine Mehrzahl, im Ausführungs¬ beispiel der Figur 3 zwei, den Anker an gegenüberliegenden Abschnitten umgebende Per¬ manentmagnetpole 44 vorgesehen, die über ein den Anker und die Permanentmagπetpole ringförmig umschließendes Polgehäuse 42 miteinander in Wirkverbindung stehen, so dass der magnetische Rückschluss über das Polgehäuse geführt ist. Der Durchmesser D des Pol¬ gehäuses und somit der wesentliche Durchmesser des Elektromotors ist im Wesentlichen be¬ stimmt durch den Krümmungsradius der Permanentmagnetpole 44.

Eine Verringerung des Durchmessers D geht einher mit einer reduzierten Ausgangsleistung des Elektromotors, so dass durch einen kleineren Elektromotor zwar ein kleineres Aumah¬ megehäuse möglich würde und somit zusätzlicher Bauraum auf dem Motorflansch zur Ver- fiigung stehen würde, jedoch ist die damit einhergehende Reduzierung in der Ausgangsleis¬ tung des Elektromotors für viele Applikationen nicht akzeptabel.

Figur 4 zeigt, wie der Bauraum für einen Elektromotor reduziert werden kann, ohne dass die Ausgangsleistung des Elektromotors wesentlich beeinträchtigt wird. Im Bereich seiner Per¬ manentmagnetpole 44 besitzt der Elektromotor 30, wie er in der erfindungsgemäßen Vor¬ richtung verwendet wird, den ursprünglichen Durchmesser D. Im Bereich der sich zwischen den Permanentmagnetpolen 44 ergebenden Magnetlücken 48 ist das Polgehäuse 46 des E- lektromotors 30 jedoch abgeflacht und weist in Abweichung von einer kreisrunden Quer- schnittsform jeweils einen ebenen Bereich auf, der im Wesentlichen zwischen den Enden zweier verschiedener Permanentmagnetpole 44 verläuft. Durch diese Abflachung 55 ist es möglich, den Durchmesser des Polgehäuses 46 im Bereich der Magnetlücken 48 auf einen Wert B zu reduzieren, der kleiner ist als der Durchmesser D des typischerweise verwendeten Elektromotors gemäß Figur 3.

Ein solches Polgehäuse 46 mit zwei abgeflachten Seiten 55 im Bereich der MagneÜücke 48 ergibt einen Bauraumvorteil für das Gesamtgebläse, welcher im Wesentlichen durch die Maßdifferenz zwischen den Durchmessern D und B gegeben ist, wobei diese Maßdifferenz umso größer ist, je kleiner sich der Magnetsegmentwinkel oc gestalten lässt.

Bei der erfϊndungsgemäßen Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors sind die Ein- bauplatzverhältaisse insbesondere des Motors nicht durch den Motordurchmesser an sich, sondern durch das Maß B zwischen den abgeflachten Seiten 55 des Motors bestimmt. Bei ei¬ nem zentrischen Einbau des Motors 30 relativ zum Motorflansch 16 ergibt sich somit ein Zugewinn von (D-B)/2, welcher in vorteilhafter Weise beispielsweise als Zugewinn in der Reglerbreite genutzt werden kann, ohne den Durchmesser des Motorflansches zu vergrößern.

Wird darüber hinaus, wie in Figur 2 dargestellt, der Elektromotor 30 exzentrisch zum im Wesentlichen runden Motorflansch 16 angeordnet, so ergibt sich ein zusätzlicher Bauraum- gewinn auf dem Motorflansch, der zur vorteilhaften Ausbildung und Anbringung der Steuer- und Reglereinheit für den Motor genutzt werden kann.

Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Aumahme eines Elektromotors in einer Unteransicht auf den Motorflansch. Ih der Darstellung der Figur 2 ist das Aufhahmegehäuse 12, wie es beispielsweise in Figur 1 dargestellt ist, der besseren Sichtbarkeit wegen vom Halleflansch 16 entfernt worden. Sichtbar sind lediglich die Rast- öfßiungeii 56, die in der Ringstruktur 34 des Halteflansches 14 ausgebildet sind. In diese Rastöffhungen 56 können entsprechende Rasthaken, welche am Aufiαahmegehäuse 12 für den Motor gemäß Figur 1 vorgesehen sind, eingeführt werden, sodass das Aufhahmegehäuse sicher mit dem Halteflansch verbunden ist.

Die in Figur 2 gezeigte Unterseite 58 des Halteflansches 14 trägt Elektronikbauelemente 60 der Steuer- und Reglereinheit 20 zur Ansteuerung des Elektromotors 30. Deutlich zu erken¬ nen ist in der Darstellung der Figur 2, dass die Steuer- und Reglereinheit 20 im Bereich einer Abflachung 36 des Umfangs der Aufhahmeöfmung 32 bzw. des die Aufhahmeöfϊhung 32 in axialer Richtung fortsetzenden Aufhahmegehäuses 12, angeordnet ist. Dabei verlaufen die abgeflachten Seiten 55 des Polgehäuses 46, welches in der Darstellung der Figur 2 der Aus¬ führung gemäß Figur 4 entspricht, im Wesentlichen parallel zu einer ebenfalls eben ausge¬ bildeten Seitenkante 54 der Steuer- und Reglereinheit 20. Auf diese Weise ergibt sich eine Optimierung des vom Elektromotor und Regler 20 beanspruchten Bauraums in der erfin- dungsgemäßen Vorrichtung 10, wobei die für den Regler 20 inklusive seines Kühlkörpers 24 zur Verfügung gestellte Fläche maximiert bzw. die notwendige Fläche für den Elektromotor 30 minimiert wird, sodass sich gleichzeitig eine Minimierung des Halteflanschaußendurch- messers ergeben kann, ohne dass die Motorleistung beeinträchtigt wird. Derart wäre es ins¬ besondere auch möglich, eine größere Motorleistung auf gleichem Bauraum zu realisieren, da nicht der Motordurchmesser D bauraumbestimmend ist, sondern das Maß B, welches den Abstand der abgeflachten Seiten 55 des Polgehäuses 46 bezeichnet.

Somit ist auch eine größere Kühlkörperfläche 25 für die Steuer- und Reglereinheit 20 ein¬ setzbar, so dass eine höhere thermische Auslastung für die Elektronikkomponenten 20 der Steuer- und Reglereinheit für den Betriebsfalls zugänglich wird. Insbesondere ermöglicht die erfϊndungsgemäße Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Aufnahme eines Elektromotors die Verwendung von Steuer- und Reglereinheiten mit Leiterplatten 21, deren Form sich über ei¬ nen großen Bereich nahezu rechteckig ausbilden lassen, sodass eine effektive Ausnutzung der Leiterplattenoberfläche durch elektronische Bauelemente 60 möglich wird. Die Außen- kontur der Steuer- und Reglereinheit lässt sich somit in vorteilhafter Weise parallel zur PoI- gehäuseabflachung ausbilden und auf dem Motorflansch anordnen. Alternativ kann der HaI- teflanschdurchmesser der erfindungsgemäßen Vorrichtung deutlich reduziert werden, ohne durch eine Verringerung des Motordurchmessers Abstriche an der geforderten elektrischen Motorleistung machen zu müssen. Mit einem derart verringerten Halteflanschdurchmesser ist es in vorteilhafter Weise möglich, den erforderlichen Durchmesser der Gebläsespiral- Öfßiung für den Einbau des Gebläsemoduls in den Luflkanal einer Heiz- und Klimaanlage deutlich zu reduzieren. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausfiih- rungsbeispiele beschränkt.