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Title:
METHOD FOR CONTROLLING THE OPERATION OF AN AUXILIARY DEVICE IN A WORKING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/225000
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a method for controlling the operation of an auxiliary device in a working system which comprises at least one main tool device and the auxiliary device. The operating state of the main tool device is determined and transmitted to the auxiliary device in the form of a status information. The auxiliary device can then preferably be automatically controlled, i.e. for example switched on or off, as a function of the operating state of the main tool device. The communication between the main tool device and the auxiliary device is carried out using a communication link.

Inventors:
BALTER MARCO (AT)
SCHAEFER MARTIN (AT)
Application Number:
PCT/EP2020/061579
Publication Date:
November 12, 2020
Filing Date:
April 27, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HILTI AG (LI)
International Classes:
B28D1/04; B28D7/00; B28D7/02
Foreign References:
EP2960012A12015-12-30
EP3292969A12018-03-14
EP2960012A12015-12-30
Attorney, Agent or Firm:
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT (LI)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Steuerung eines Betriebs eines Hilfsgeräts (3) in einem Arbeitssystem (1), das mindestens ein Hauptwerkzeuggerät (2) und das Hilfsgerät (3) umfasst, umfassend die folgenden Schritte:

a) Ermittlung eines Betriebszustands des Hauptwerkzeuggeräts (2),

b) Herstellung einer Kommunikationsverbindung (4) zwischen dem Hauptwerkzeugge rät (2) und dem Hilfsgerät (3),

c) Übermittlung einer Zustandsinformation vom Hauptwerkzeuggerät (2) an das Hilfs gerät (3) mittels der Kommunikationsverbindung (4), wobei die Zustandsinformation den Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts (2) beschreibt,

d) Steuerung eines Betriebs des Hilfsgeräts (3) in Abhängigkeit von dem Betriebszu stand des Hauptwerkzeuggeräts (2).

2. Verfahren nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet, dass

das Hauptwerkzeuggerät (2) ein Kernbohrgerät ist und/oder das Hilfsgerät (3) ein Wassermanagementsystem für ein Kernbohrgerät.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2

dadurch gekennzeichnet, dass

mit dem Verfahren eine Wasserpumpe eines Wassermanagementsystems gesteuert werden kann.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass

das Hilfsgerät (3) Mittel (5) zur Auswertung der Zustandsinformation umfasst.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass

mit dem Verfahren ein automatisches Ein- und Ausschalten bestimmter Funktionen des Hilfsgeräts (3) ermöglicht wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass

die Übermittlung der Zustandsinformation auf andere Kommunikationsvorgänge zwi schen Hilfsgerät (3) und Hauptwerkzeuggerät (2) abgestimmt wird.

Description:
Verfahren zur Steuerung eines Betriebs eines Hilfsgeräts in einem Arbeitssystem

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Betriebs eines Hilfsgeräts in einem Arbeitssystem, das mindestens ein Hauptwerkzeuggerät und das Hilfsgerät umfasst. Dabei wird ein Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts ermittelt und in Form einer Zu standsinformation an das Hilfsgerät übermittelt. Das Hilfsgerät kann dann in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts vorzugsweise automatisch gesteuert, d.h. bei spielsweise ein- oder ausgeschaltet, werden. Die Kommunikation zwischen dem Hauptwerk zeuggerät und dem Hilfsgerät erfolgt unter Verwendung einer Kommunikationsverbindung.

Bei der Arbeit, beispielsweise auf einer Baustelle, wird häufig mit Geräten arbeiten, die Zusam menwirken bzw. deren jeweilige Funktionalitäten sich gegenseitig unterstützen oder aufeinander abgestimmt sind. Solche Gruppen von Geräten, die miteinander Zusammenarbeiten, können vorzugsweise ein Arbeitssystem bilden. Dabei können einzelne Systemkomponenten als Haupt werkzeuggeräte betrachtet werden, mit denen die im Fokus stehende Arbeit erledigt wird. Das Hauptwerkzeuggerät kann beispielsweise mit Hilfsgeräten Zusammenarbeiten bzw. es kann die Anforderung bestehen, dass Informationen zwischen einem Hauptwerkzeuggeräte und einem oder mehreren Hilfsgeräten ausgetauscht werden. Andere Systemkomponenten können als Hilfsgeräte betrachtet werden, die das Hauptwerkzeuggerät oder seine Arbeit unterstützen, er gänzen oder erleichtern. Ein Anwendungsbeispiel für ein solches Arbeitssystem ist beispielswei se eine Gerätegruppe, die mindestens ein Kernbohrgerät als Hauptwerkzeuggerät und ein Was sermanagementsystem als Hilfsgerät umfasst. Mit einem Kernbohrgerät können Löcher oder Durchgänge in Wände oder Mauerwerk gebohrt werden. Kernbohrgeräte können vorzugsweise Hauptwerkzeuggeräte im Sinne der Erfindung darstellen. Die Kernbohrgeräte können mit Hilfs geräten Zusammenarbeiten oder Zusammenwirken . Beispielsweise können Wassermanage mentgeräte Wasser zum Kühlen der Bohrkrone bereitstellen und verbrauchtes oder verunreinig tes Wasser absaugen und für eine weitere Verwendung aufbereiten. Solch ein Wassermanage mentgerät kann beispielsweise ein Hilfsgerät im Sinne der Erfindung darstellen.

In einem solchen System können folgende Situationen auftreten, für die im Stand der Technik keine geeigneten technischen Lösungen bekannt sind: Üblicherweise muss eine Wasserversorgung für die Kühlung der Bohrkrone des Kernbohrgeräts manuell am Kernbohrgerät, d.h. einem Hauptwerkzeuggerät, an- oder abgeschaltet werden. Für diese An- oder Abschaltvorgang ist eine gewisse Zeitspanne erforderlich, während der Bohrvor gang normalerweise unterbrochen werden muss. Diese Unterbrechung des Bohrvorgangs, um die Wasserversorgung des Bohrgeräts durch das Wassermanagementsystem an- oder auszu schalten, reduziert unerwünschterweise die Bohreffizienz, weil in dieser Zeitspanne kein Bohr fortschritt erzielt wird.

Darüber hinaus wird während der Zeitspanne, die für das manuelle An- und Ausschalten des Wassermanagementsystems benötigt wird, weiter Wasser vom Wassermanagementsystem in das Bohrloch hineingepumpt, obwohl eine zusätzliche Wasserzuführung wegen des Stillstands des Bohrvorgangs während dieser Zeitspanne weder erwünscht, noch erforderlich ist. Mithin ist die unnötige Wasserzuführung überflüssig und führt zu einer unerwünschten Verschmutzung bzw. Flutung des Bohrlochs bzw. der umgebenden Baustelle, die später unter oft erheblichen Zeit- und Personalaufwand wieder beseitigt werden muss. Ferner stellt Wasser auf Baustellen häufig eine knappe Ressource dar, so dass jeder unnötige Verbrauch zu vermeiden ist.

In einigen besonderen Betriebsanwendungsfällen eines Arbeitssystems aus Kernbohrgerät und Wassermanagementsystem ist eine Zuführung von Wasser zum Bohrloch nicht erforderlich.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Bohrkrone des Kernbohrgeräts leerläuft oder nicht unter Last, d.h. im Leerlauf, betrieben wird. Auch in diesen Fällen wäre es wünschenswert, wenn die Wasserversorgung in der Zeit, die für das manuelle Ausschalten des Wassermanage mentsystems erforderlich ist, bereits unterbrochen sein könnte, um einen unnötigen Wasserver brauch und eine unnötige Verschmutzung der Baustelle durch überflüssig zugeführtes Wasser zu vermeiden.

Beispielsweise wird in der EP 2 960 012 A1 eine automatische Regelung von Aggregaten einer Wasserversorgungsanlage offenbart. Dabei erfolgt die Kommunikation zwischen der Wasser versorgungsanlage und der Werkzeugmaschine über eine speziell ausgebildete Schnittstelle. Insbesondere hängt die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Aggregate der Wasserversorgungs lage davon ab, ob eine Verbindung zwischen der Werkzeugmaschine mit der Schnittstelle be steht oder nicht. Die Schnittstelle dient zur Versorgung mit einer elektrischen Spannung.

Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht demnach darin, die vorste hend beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und ein Verfahren an zugeben, mit dem erreicht werden kann, dass der Betrieb eines Hilfsgeräts besser bedarfsge recht gesteuert werden kann, ohne dass durch beispielsweise manuelle Steuermaßnahmen Zeit verloren geht. Insbesondere soll die Erfindung dazu beitragen, dass der Betrieb eines Haupt werkzeuggeräts und eines Hilfsgeräts besser aufeinander abgestimmt werden kann, um insbe sondere Ressourcen sparender und zweckgerichteter einsetzen zu können. Darüber hinaus soll mit der Erfindung eine Leistungssteigerung bei der Anwendung des Hauptwerkzeuggeräts er reicht werden.

Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte Aus führungsformen zu dem Gegenstand es unabhängigen Anspruchs 1 finden sich in den abhängi gen Ansprüchen.

Beschreibung der Erfindung:

Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zur Steuerung eines Betriebs eines Hilfsgeräts in einem Ar beitssystem, das mindestens ein Hauptwerkzeuggerät und das Hilfsgerät umfasst. Das Verfah ren umfasst die folgenden Schritte: a) Ermittlung eines Betriebszustands des Hauptwerkzeuggeräts, b) Herstellung einer Kommunikationsverbindung zwischen dem Hauptwerkzeuggerät und dem Hilfsgerät, c) Übermittlung einer Zustandsinformation vom Hauptwerkzeuggerät an das Hilfsgerät mittels der Kommunikationsverbindung, wobei die Zustandsinformation den Betriebs zustand des Hauptwerkzeuggeräts beschreibt, d) Steuerung eines Betriebs des Hilfsgeräts in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts.

Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein Verfahren zum automatischen Ein- und Aus schalten bestimmter Funktionen des Hilfsgeräts vorgesehen. Die automatische Steuerung be stimmter Betriebsfunktionen des Hilfsgeräts bedeutet im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass beispielsweise einzelne Komponenten des Hilfsgeräts im Wesentlichen binär ein- oder ausge schaltet werden können. Alternativ wird durch die Erfindung auch eine adaptive Regelung eines Betriebs des Hilfsgeräts oder seiner Komponenten ermöglicht. Dies bedeutet im Sinne der Erfin dung bevorzugt, dass das Hilfsgerät und seine Komponenten nicht nur ein- oder ausgeschaltet werden können, sondern dass vorteilhafterweise auch Zwischenwerte eines Betriebsparameters des Hilfsgeräts während des gemeinsamen Betriebs von Hauptwerkzeuggerät und Hilfsgerät eingestellt werden können. Eine ausführliche Beschreibung dazu folgt im weiteren Verlauf. In dem im Kontext der vorliegenden Erfindung auf eine Schnittstelle zur Versorgung mit einer elektrischen Spannung verzichtet werden kann, indem eine Kommunikationsverbindung zum Austausch von Betriebsparametern verwendet wird, wendet sich die Erfindung vom Stand der Technik ab.

Es ist im Sinne der Erfindung ganz besonders bevorzugt, das Hilfsgerät in Abhängigkeit von einem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts ein- und ausschalten zu können. Ferner kann es im Sinne der Erfindung bevorzugt sein, bestimmte Funktionen des Hilfsgeräts zu- oder weg schalten zu können. Wenn es sich bei dem Hilfsgerät beispielsweise um ein Water Management System (WMS) handelt, das mit einem Kernbohrgerät zusammenarbeitet, so ist das WMS grundsätzlich eingeschaltet. Insbesondere ist üblicherweise auch die Turbine zur Absaugung des Wassers eingeschaltet. Allerdings kann eine Wasserpumpe des WMS je nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden. Es können demnach die Fälle unterschieden werden, dass die Wasserpumpe in einem eingeschalteten oder in einem ausgeschalteten Zustand vorliegt, wobei diese Zustände im Sinne der Erfindung vorzugsweise als voneinander getrennte Funktionen betrachtet werden, die unterschiedlich zu behandeln sind.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass sich das Hauptwerkzeuggerät vorzugsweise au tomatisch mit dem Hilfsgerät verbindet, wenn das Hilfsgerät eingeschaltet wird. Nach dem Ver binden sendet das Hauptwerkzeuggerät Informationen über den eigenen Betriebszustand an das Hilfsgerät. Beispielsweise kann das Hauptwerkzeuggerät dem Hilfsgerät mitteilen, dass es ein- oder ausgeschaltet ist. Das Hauptwerkzeuggerät kann dem Hilfsgerät auch aktuelle Be triebszustände, wie„Leerlauf oder„aktiver Betrieb“, übermitteln. Ferner können Betriebspara meter, die den Betrieb des Hauptwerkzeuggeräts beschreiben, an das Hilfsgerät versendet wer den.

Das Versenden der Informationen kann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Beispielsweise kann eine Zeitspanne zwischen dem Versenden von Betriebsinformationen, -daten und/oder - Parametern 1 s betragen. Es sind selbstverständlich auch andere Zeitabstände denkbar. Vor zugsweise ist das Hilfsgerät dazu eingerichtet, auf die Übermittlung der Betriebsdaten durch das Hauptwerkzeuggerät mit der Übermittlung eigener Betriebsdaten an das Hauptwerkzeuggerät zu reagieren. Mit anderen Worten kann das Hilfsgerät Betriebsdaten, die es selbst betreffen, an das Hauptwerkzeuggerät senden. Dieses Senden von Betriebsinformationen kann vorzugsweise als Reaktion auf Übermittlung der Hauptwerkzeuggerät-Betriebsdaten an das Hilfsgerät erfol gen.

Es kann aber auch bevorzugt sein, dass das Hilfsgerät auf den Empfang der Betriebsdaten des Hauptwerkzeuggerät dadurch reagiert, dass Einstellungen an dem Hilfsgerät geändert werden. Beispielsweise kann eine Komponente des Hilfsgerät ein- oder ausgeschaltet werden in Abhän- gigkeit von dem übermittelten Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts. Wenn das Hilfsgerät beispielsweise eine Water Management System (WMS) darstellt, kann beispielsweise eine Pumpe des WMS eingeschaltet werden, wenn am Hauptwerkzeuggerät die Betriebsweise von „Leerlauf auf„aktiver Betrieb“ umgeschaltet wird. Dieses Umschalten des Betriebszustands des Hauptwerkzeuggeräts kann beispielsweise durch eine Betätigung einer Schaltvorrichtung an dem Hauptwerkzeuggerät durch einen Nutzer erfolgen. Betriebszustände am Hauptwerkzeugge rät können sich vorzugsweise auch automatisch ändern, zum Beispiel wenn bestimmte Grenz oder Schwellwerte erreicht werden oder wenn sich äußere Umweltbedingungen, die auf das System aus Hauptwerkzeuggerät und Hilfsgerät einwirken, ändern. Das Einschalten der Pumpe bewirkt, dass Wasser vom WMS für den Betrieb des Hauptwerkzeuggerät bereitgestellt werden kann. Durch die Anpassung des Betriebs des WMS bzw. seiner Pumpe auf den Betrieb des Hauptwerkzeuggeräts kann der Wasserverbrauch geringgehalten und die Ressource Wasser, die auf einer Baustelle üblicherweise knapp ist, geschont werden. Darüber hinaus wird eine mögliche Verschmutzung der Baustelle durch ein Zuviel an Wasser oder einem feuchten Was- ser-Schmutz-Gemisch ebenfalls auf ein Minimum begrenzt. Die Erfindung ermöglicht somit vor teilhafterweise einen aufeinander abgestimmten Betrieb von Hauptwerkzeuggerät und Hilfsge rät, so dass Ressourcen geschont und Verschmutzungen geringgehalten werden. Der aufeinan der abgestimmte Betrieb von Hauptwerkzeuggerät und Hilfsgerät wird im Sinne der Erfindung bevorzugt auch als„automatische Steuerung“ bezeichnet.

Wenn sich der Betriebszustand am Hauptwerkzeuggerät von der Betriebsweise„Leerlauf“ auf die Betriebsweise„aktiver Betrieb“ ändert, vorzugsweise durch die Betätigung der Schaltvorrich tung am Hauptwerkzeuggerät, ist es im Sinne der Erfindung bevorzugt, wenn der Motor des Hauptwerkzeuggeräts zu laufen beginnt, der Stromverbrauch des Hauptwerkzeuggeräts bzw. seines Motors steigt und die Drehzahl des Hauptwerkzeuggeräts bzw. seines Motors steigt. Es sind insbesondere die Änderungen dieser Betriebsparameter, wie zum Beispiel Stromaufnahme oder Drehzahl, anhand derer das Hilfsgerät eine Änderung des Betriebszustands des Haupt werkzeuggeräts erkennt und dann auf diese Änderung reagiert. Mit anderen Worten ist das Hilfsgerät dazu eingerichtet, eine Betriebszustandsänderung am Hauptwerkzeuggerät durch geänderte Betriebsparameter, wie Stromverbrauch und/oder Drehzahl, zu ermitteln. Dem Fach mann sind eine Vielzahl weitere Betriebsparameter bekannt, die verwendet werden können, um einen Betriebszustand eines Hauptwerkzeuggeräts, wie zum Beispiel eines Kernbohrgeräts, zu ermitteln bzw. abzuleiten. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Pumpe des WMS ausgeschaltet wird, wenn der aktive Betrieb des Hauptwerkzeuggerät beendet wird und das Hauptwerkzeuggerät in den Leerlauf zurückkehrt. Mit anderen Worten kann eine Komponente des Hilfsgeräts ausgeschaltet werden, wenn sich ein Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts entsprechend ändert und die Information über diesen Betriebszustandswechsel von dem

Hauptwerkzeuggerät an das Hilfsgerät übertragen wird. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Hilfsgerät die Betriebszustandsänderung des Hauptwerkzeuggeräts durch eine Ände rung in den Betriebsparametern erkennt, wobei diese Betriebsparameter vom Hauptwerkzeug gerät an das Hilfsgerät übermittelt werden. Im Falle, dass das Hauptwerkzeuggerät von einem aktiven Betrieb in einen Leerlauf wechselt, beendet der Motor des Hauptwerkzeuggeräts seinen Betrieb und der Stromverbrauch und die Drehzahl des Hauptwerkzeuggeräts bzw. seiner Kom ponenten sinken.

Die bevorzugt automatische Steuerung stellt einen wesentlichen Vorteil der vorliegenden Erfin dung dar. Insbesondere stellt die Erfindung durch die Bereitstellung einer automatischen Steue rungsmöglichkeit eines Hilfsgerät in Abhängigkeit von den aktuellen Betriebsparametern des Hauptwerkzeuggeräts in einem Arbeitssystem eine Abkehr vom Stand der Technik dar, da die Fachwelt bisher davon ausgegangen war, dass eine manuelle Steuerung des Hilfsgerät mit ent sprechender Zeitverzögerung bei der Reaktion des Hilfsgeräts erforderlich ist bzw. in Kauf ge nommen werden muss. Die Steuerung des Hilfsgeräts in Abhängigkeit von den Betriebsdaten des Hauptwerkzeuggeräts wird im Sinne der Erfindung bevorzugt auch als automatische Steue rung des Hilfsgeräts bezeichnet. Wenn die Steuerung in einem Ein- und Ausschalten des Hilfs geräts besteht, kann das Hilfsgerät vorzugsweise automatisch ein- und ausgeschaltet werden, wenn dieses Ein- und Ausschalten in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Hauptwerk zeuggeräts erfolgt. Der Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts kann beispielsweise durch einen aktuellen Stromverbrauch, die Umdrehungszahl der Abtriebswelle des Hauptwerkzeugs oder andere geeignete Parameter festgelegt oder beschrieben werden. Ferner können die Leis tungsaufnahme, die Position des Ein- oder Ausschalters, der eingelegte Gang, die Motortempe ratur oder Fehlerzustände, wie eine zu hohe Temperatur, bei der Steuerung des Hilfsgeräts be rücksichtigt werden, ohne auf diese Parameter beschränkt zu sein.

Diese Betriebsparameter werden vorzugsweise in Form einer Zustandsinformation, die im Sinne der Erfindung bevorzugt auch als Zustandsbenachrichtigung bezeichnet werden kann, an das Hilfsgerät übermittelt, wo sie als Grundlage für die Steuerung des Hilfsgeräts verwendet werden. Insbesondere werden die erhaltenen Zustandsdaten, die den Betrieb des Hauptwerkzeuggeräts beschreiben, verwendet, um das Hilfsgerät in Abhängigkeit von den Betriebsparametern des Hauptwerkzeuggeräts ein- oder auszuschalten. Dadurch wird vorteilhafterweise eine bedarfsge rechte Abstimmung des Betriebs von Hauptwerkzeuggerät und Hilfsgerät erreicht. Durch die bedarfsgerechte Abstimmung des Betriebs der Komponenten des Arbeitssystems können vor- teilhafterweise erhebliche Ressourcen gespart werden. Ferner wird eine unnötige Verschmutzung der Baustelle durch überflüssigerweise zugeführtes Wasser vermieden, wenn das Hilfsgerät als Wassermanagementsystem ausgebildet ist. Tests haben gezeigt, dass überraschenderweise die Effizienz und die Arbeitsleistung des Hauptwerkzeuggeräts deutlich gesteigert werden kann, wenn durch das vorgeschlagene Verfahren eine verbesserte Abstimmung des Betriebs des Hilfsgeräts in Abhängigkeit von den Betriebsdaten des Hauptwerkzeuggeräts erreicht werden kann.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass in Abhängigkeit von den übermittelten Betriebsparametern von dem Hauptwerkzeuggerät an das Hilfsgerät Komponenten des Hilfsgeräts im Wesentlichen binär ein- oder ausgeschaltet werden. Es kann im Sinne der Erfindung jedoch ebenso bevorzugt sein, dass eine Komponente des Hilfsgerät nicht nur ein- oder ausgeschaltet wird, sondern dass vielmehr der Betrieb der Komponente in Abhängigkeit von den empfangenen Betriebsparametern geregelt wird. In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, in dem das Hilfsgerät ein Wassermanagementsystem darstellt, kann beispielsweise nicht nur eine Pumpe das WMS ein- oder ausgeschaltet werden, sondern es kann beispielsweise eine Wasserdurchflussmenge geregelt und/der eingestellt werden. Dadurch können vorteilhafterweise auch Wasserdurchflussmengen von beispielsweise 10 %, 25 %, 33,3 %, 50 %, 63 %, 67 %, 75 %, 90 % oder 100 % von einer vollen Leistung (100 %) eines WMS eingestellt werden. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass jede beliebige Wasserdurchflussmenge in einem Bereich von 0 bis 100 % in Bezug auf eine maximale Wasserdurchflussmenge des WMS in Abhängigkeit von einem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggerät am Hilfsgerät eingestellt werden kann. Durch diese Einstellmöglichkeit kann vorteilhafterweise ein adaptiver Betrieb einer Komponente eines Hilfsgeräts in Abhängigkeit von Betriebsdaten des Hauptwerkzeuggeräts bereitgestellt werden.

Um die Regelung beispielsweise der Wasserdurchflussmenge zu ermöglichen, kann beispielsweise eine Abbaurate im Beton ermittelt werden, wenn das Hauptwerkzeuggerät eine Bohrgerät bzw. ein Kernbohrgerät ist. Die Abbaurate des Hauptwerkzeuggeräts kann insbesondere unter Verwendung eines Motorstroms, einer Drehzahl und/oder von Spezifikationen, die die Bohrkrone betreffen, ermittelt werden. Die Wasserdurchflussmenge kann dann vorzugsweise prozentual an die aktuellen Anforderungen des Bohrvorgangs angepasst werden.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Hauptwerkzeuggerät ein Kernbohrgerät ist und/oder das Hilfsgerät ein Wassermanagementsystem für ein Kernbohrgerät. Kernbohrgeräte können mit Hilfsgeräten Zusammenarbeiten oder Zusammenwirken, die zum Beispiel zusätzliche Funktionalitäten für die Durchführung des Bohrprozesses bereitstellen. Beispielsweise können Wassermanagementgeräte Wasser zum Kühlen der Bohrkrone bereitstellen und verbrauchtes oder verunreinigtes Wasser absaugen und für eine weitere Verwendung aufbereiten. Das Hauptwerkzeuggerät kann aber beispielsweise auch eine Bohrmaschine, ein Winkel- oder Trennschleifer, ein Bohrgerät oder ein anderes Gerät handeln, mit dem ein Arbeitsbeitrag auf einer Baustelle geleistet werden kann. Bei einem Hilfsgerät kann es sich beispielsweise um eine Baustellenlampe, ein Baustellenradio, einen Staubsauger, eine automatische Antriebsvorrich tung, eine Vakuumpumpe, beispielsweise zu Befestigung eines Bohrständers, ein Wasserma nagementsystem oder viele anderen mögliche Hilfsgeräte handeln, ohne darauf beschränkt zu sein.

Der Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts kann beispielsweise durch geeignete Sensoren an dem Hauptwerkzeuggerät ermittelt werden. Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere be vorzugt, dass der Betriebszustand bzw. die Betriebsparameter, die den Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts beschreiben, kontinuierlich ermittelt und an das Hilfsgerät übermittelt werden, um eine möglichst optimale zeitliche Abstimmung des Verhaltens des Hilfsgeräts in Bezug auf Änderungen der Betriebsparameter des Hauptwerkzeuggeräts gewährleisten zu kön nen. Es kann im Sinne der Erfindung auch bevorzugt sein, dass die Betriebsparameter in kurzen Zeitabständen ermittelt und an das Hilfsgerät zur weiteren Verwendung bzw. Auswertung ge sendet werden. Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere bevorzugt, dass die Übermittlung der Daten mit anderen Kommunikationsvorgängen des Hilfsgeräts und/oder des Hauptwerk zeuggeräts abgestimmt wird, um eine unnötige Reduzierung der Übertragungsbandbreite zu vermeiden und etwaige weitere Datenübertragungsverbindungen nicht zu behindern.

Die Übermittlung der Betriebsdaten, die beispielsweise zu einer Zustandsinformation zusam mengefasst werden können, erfolgt vorzugsweise unter Verwendung einer Kommunikationsver bindung, die zwischen dem Hauptwerkzeuggerät und dem Hilfsgerät besteht. Dabei kann es sich vorzugsweise um eine wireless Kommunikationsverbindung handeln, die insbesondere drahtlos ausgestaltet ist. Beispielsweise kann die Kommunikationsverbindung ausgewählt sein aus einer Gruppe umfassend Bluetooth, Low Energy Bluetooth, RFID, NFC, Wifi, ZigBee, Wibree, WiMAX, LoRA, IrDA oder andere proprietäre, vorzugsweise drahtlose Kommunikations verbindungen.

Die Zustandsinformation beschreibt vorzugsweise den aktuellen Betriebszustand des Haupt werkzeuggeräts, wobei die sich üblicherweise rasch ändernden Betriebsdaten in kurzen Zeitab ständen oder kontinuierlich ermittelt und an das Hilfsgerät weitergeleitet werden können. Die Zustandsinformation kann beispielsweise auch in Form einer Nachricht erfolgen, die bei spielsweise die folgenden Inhalte haben kann:„Das Hauptwerkzeuggerät arbeitet.“,„Das Hauptwerkzeuggerät arbeitet nicht.“,„Das Hauptwerkzeuggerät arbeitet im Leerlauf,„Das Hauptwerkzeuggerät arbeitet unter schwerer Last.“ oder„Das Hauptwerkzeuggerät arbeitet zwar unter starker Last, das Werkzeug des Hauptwerkzeuggeräts dreht sich aber nicht.“. Mögliche Reaktionen des Hilfsgeräts können dann sein, dass beispielsweise kein Wasser an das Haupt werkzeuggerät abgegeben wird. Dies ist beispielsweise insbesondere dann bevorzugt, wenn das Hauptwerkzeuggerät nicht arbeitet bzw. bohrt, wenn das Hauptwerkzeuggerät im Leerlauf arbeitet oder wenn Hauptwerkzeuggerät zwar unter starker Last arbeitet, das Werkzeug des Hauptwerkzeuggeräts sich aber nicht dreht bzw. wenn die übermittelte Zustandsinformation den entsprechenden Inhalt an das Hilfsgerät übermittelt hat. Wenn das Hauptwerkzeuggerät bei spielsweise unter schwerer Last arbeitet, kann zum Beispiel eine Wassermenge, die mit dem Wassermanagementsystem zugeführt wird, gegenüber einer mittleren oder durchschnittlichen Wassermenge pro Zeiteinheit erhöht werden. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Hauptwerkzeuggerät und das Hilfsgerät die Zustandsinformationen mittels einem Kommunikati onsprotokoll austauschen, das für die Kommunikation zwischen Geräten, wie Kernbohrgeräten und Wassermanagementsystemen, verwendet werden kann. Es ist im Sinne der Erfindung ganz besonders bevorzugt, dass Byte Arrays mit einem definierten Format ausgetauscht werden, wo bei Hauptwerkzeuggerät und Hilfsgerät jeweils dazu eingerichtet sind, diese Byte Arrays zu ver senden bzw. zu empfangen und zu„verstehen“. Vorzugsweise sind die Informationen über den Betrieb von Hauptwerkzeuggerät und Hilfsgerät in den Byte Arrays gespeichert und können vom jeweiligen Empfänger„entschlüsselt“ werden. Insbesondere können die oben in diesem Absatz genannten Textnachrichten auf diese Weise maschinenlesbar gemacht werden. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass eine Saugfunktion des WMS während des Betriebs des Kern bohrgeräts als Hauptwerkzeuggerät und eines WMS als Hilfsgerät in der Regel eingeschaltet ist. Hinsichtlich der Wasserversorgung des WMS ist es dahingegen bevorzugt, dass die Wasserver sorgung in Abhängigkeit vom Zustand des Hauptwerkzeuggeräts ein- oder ausgeschaltet ist. Bei einigen Anwendungsfällen für das vorgeschlagene System aus Hilfsgerät und Hauptwerkzeug gerät kann es bevorzugt sein, dass die Saugfunktion erst beim Bohrvorgang aktiviert wird. Dies kann beispielsweise dann hilfreich sein, wenn keine zusätzliche Vorrichtung zum Auffangen des Abbaumaterials bzw. des Wassers verwendet wird. Eine solche zusätzliche Auffangvorrichtung kann beispielsweise ein Wasserfangring sein, der zum Beispiel auch mit Vakuum betrieben wer den kann. Im Kontext des vorgeschlagenen Verfahrens ist es bevorzugt, dass die Zustandsinformation, die vorzugsweise den aktuellen Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts beschreibt, durch das Hilfsgerät ausgewertet wird. Die Auswertung erfolgt insbesondere durch die Umsetzung der empfangenen Betriebsinformationen und -paramter in eine Reaktion des Hilfsgeräts. Für die Auswertung der empfangenen Zustandsinformationen kann das Hilfsgerät Mittel zur Auswertung der Zustandsinformation umfassen. Die Auswertung der Betriebsparameter des Hauptwerk zeuggeräts kann beispielsweise erfolgen, um die eintreffende Zustandsinformation hinsichtlich des Hauptwerkzeuggeräts in einen Steuerungsbefehl für das Hilfsgerät umwandeln zu können. Die Auswertungsmittel können beispielsweise von einer Steuereinheit innerhalb des Hilfsgeräts gebildet werden. Die Steuereinheit kann beispielsweise einen Prozessor umfassen, der dazu eingerichtet ist, die Zustandsinformation bzw. die darin enthaltenen Daten hinsichtlich des Be triebszustands des Hauptwerkzeuggeräts in einen Steuerungsbefehl für das Hilfsgerät umzu wandeln. Der Steuerungsbefehl kann beispielsweise darin bestehen, dass das Hilfsgerät einge schaltet wird, wenn ein Stromverbrauch des Hauptwerkzeuggeräts oder die Drehzahl eines Mo torschafts des Hauptwerkzeuggeräts einen bestimmten Wert überschreitet. Es kann im Sinne der Erfindung auch bevorzugt sein, dass schnelle Änderungen eines Betriebsparameters einen Steuervorgang in Bezug auf das Hilfsgerät auslösen. So kann beispielsweise ein schneller An stieg des Stromverbrauchs bzw. der Motordrehzahl ebenfalls zu einem automatischen Einschal ten des Hilfsgeräts führen. Umgekehrt kann ein rasches Absinken des Stromverbrauchs oder der Drehzahl des Motorschafts des Hauptwerkzeuggeräts zu einem automatischen Ausschalten des Hilfsgeräts führen. Ein Ausschalten des Hilfsgeräts kann beispielsweise auch ausgelöst werden, wenn die Betriebsparameter, wie Stromverbrauch oder Motordrehzahl, kritische bzw. zuvor festgelegte Werte unterschreiten.

Das vorgeschlagenen Verfahren umfasst ferner eine Steuerung des Hilfsgeräts in Abhängigkeit von einem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts. Diese Steuerung kann insbesondere in einem Ein- oder Ausschalten bestehen. Es kann aber in einigen Ausgestaltungen der Erfindung auch bevorzugt sein, dass das Hilfsgerät nicht nur binär zwischen zwei Zuständen «ein» und «aus» hin- und hergeschaltet werden kann. Es kann im Sinne der Erfindung auch bevorzugt sein, dass Betriebsparameter, die den Betrieb des Hilfsgeräts bestimmen, in Abhängigkeit von einem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts eingestellt werden. Beispielsweise kann die Menge an Wasser, die von einem Wassermanagementsystem pro Zeiteinheit abgegeben wird, in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts eingestellt bzw. geregelt werden. Bei einem intensiven Betrieb des Hauptwerkzeuggeräts mit hohen Belastungswerten oder hohen Motordrehzahlen kann beispielsweise mehr Wasser durch das Wassermanage- mentsystem in das Bohrloch abgegeben werden als wenn das Hauptwerkzeuggerät nur mit ge ringer Last betrieben wird.

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. Die Figuren, die Be schreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. In den Figuren sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen beziffert. Es zeigen:

Fig. 1 Ansicht einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung

Ausführungsbeispiele:

Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung eines Arbeitssystems (1), mit dem das vorgeschlagene Verfahren zur Steuerung des Betriebs eines Hilfsgeräts (3) in Abhängigkeit von dem Betriebszustand bzw. den Betriebsparametern eines Hauptwerkzeuggerät (2) durchgeführt werden kann. Insbesondere zeigt die Figur 1 einzelne Bestandteile des Arbeitssystems (1), nämlich das Hauptwerkzeuggerät (2), das beispielsweise ein Kernbohrgerät sein kann, und ein Hilfsgerät (3), das beispielsweise von einem Wassermanagement gebildet werden kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung können das Hauptwerkzeuggerät (2) und das Hilfsgerät (3) mit Hilfe einer Kommunikationsverbindung (4) miteinander kommunizieren. Die Kommunikationsver- bindung (4) kann vorzugsweise drahtlos, d.h. wireless, ausgebildet sein. Die Kommunikationsvorrichtung (4) kann auch Bestandteil des Arbeitssystems (1) sein. Darüber hinaus kann das Hilfsgerät (3) Mittel (5) zur Auswertung der Zustandsinformation aufweisen, wobei die Zustandsinformation den Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts (2) beschreibt. Insbesondere kann die Zustandsinformation Betriebsparameter umfassen, mit denen der aktuelle Betriebszustand des Hauptwerkzeuggerät (2) beschrieben werden kann. Vorzugsweise wird insbesondere die Zustandsinformation von dem Hauptwerkzeuggerät (2) an das Hilfsgerät (3) übermittelt. Es kann aber im Sinne der Erfindung auch bevorzugt sein, die Betriebsparameter, die den Betriebszustand des Hauptwerkzeuggeräts (2) beschreiben, direkt an das Hilfsgerät (3) zu senden.

Bezugszeichenliste

1 Arbeitssystem

2 Hauptwerkzeuggerät

3 Hilfsgerät

4 Kommunikationsverbindung

5 Mittel zur Auswertung der Zustandsinformation Pairing-Gedächtnis