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Title:
METHOD AND DEVICE FOR TRANSMITTING DATA FROM A WHEEL UNIT ARRANGED ON A WHEEL OF A VEHICLE TO A CENTRAL UNIT OF THE VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/108823
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for transmitting data from a wheel unit (20-1 to 20-4) arranged on a wheel (W1-W4) of a vehicle (1) to a central unit (30) of the vehicle (1), having the following steps: transmitting the data in the form of data transmissions (R1-R4) separated by time intervals from the wheel unit (20-1 to 20-4) to the central unit (30), wherein transmission times of the data transmissions (R1-R4) are determined by the wheel unit (20-1 to 20-4) according to a transmission algorithm; and receiving the data transmissions (R1-R4) transmitted from the wheel unit (20-1 to 20-4) by means of the central unit (30). The method additionally has the following steps: analyzing receiving times at which each data transmission (R1-R4) is received by the central unit (30) according to an analysis algorithm which takes into consideration the transmission algorithm; and evaluating the data transmissions (R1-R4) using the result of the analysis of the receiving times. The invention further relates to a corresponding device (10) for transmitting data in a vehicle (1).

Inventors:
FISCHER FRANK (DE)
KUCHLER GREGOR
Application Number:
PCT/EP2016/081972
Publication Date:
June 29, 2017
Filing Date:
December 20, 2016
Export Citation:
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Assignee:
CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH (DE)
International Classes:
B60C23/04
Foreign References:
US20050109094A12005-05-26
EP1336512A12003-08-20
US20040046651A12004-03-11
US20050104715A12005-05-19
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad (W1-W4) eines Fahrzeuges (1) angeordneten Radeinheit (20-1 bis 20-4) zu einer Zentraleinheit (30) des Fahrzeuges (1), aufweisend :

- Senden der Daten in Form von zeitlich beabstandeten

Datensendungen (R1-R4) von der Radeinheit (20-1 bis 20-4) zu der Zentraleinheit (30), wobei Sendezeitpunkte der

Datensendungen (R1-R4) gemäß eines Sendealgorithmus von der Radeinheit (20-1 bis 20-4) festgelegt werden,

- Empfangen der von der Radeinheit (20-1 bis 20-4) gesendeten Datensendungen (R1-R4) mittels der Zentraleinheit (30),

- Auswerten von Empfangszeitpunkten, zu denen die Datensendungen (R1-R4) jeweils von der Zentraleinheit (30) empfangen werden, gemäß eines den Sendealgorithmus be- rücksichtigenden Auswertealgorithmus,

- Bewerten der Datensendungen (R1-R4) anhand eines Ergebnisses der Auswertung der Empfangszeitpunkte. 2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Radeinheit (20-1 bis 20-4) zwischen mehreren Betriebsmodi umschaltbar ist und der Sendealgorithmus beinhaltet, dass eine Festlegung eines Zeitabstands zwischen aufeinanderfolgenden der Datensendungen (R1-R4) in Abhängigkeit von einem aktuellen Be- triebsmodus der Radeinheit (20-1 bis 20-4) erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Datensendungen (R1-R4) jeweils eine Information über den aktuellen Betriebsmodus der Radeinheit (20-1 bis 20-4) und/oder eine Information über den Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden der Datensendungen (R1-R4) enthalten.

4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Auswerten der Empfangszeitpunkte ein Festlegen von zeitlichen Empfangsfenstern hinsichtlich der Empfangszeitpunkte und ein Vergleichen der tatsächlichen Empfangszeitpunkte mit den zeitlichen Empfangsfenstern umfasst.

5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Empfangen der Datensendungen (R1-R4) der Radeinheit (20-1 bis 20-4) unter Verwendung einer Signalempfangseinrichtung

(32) der Zentraleinheit (30) erfolgt, die ferner zum Empfangen von Datensendungen wenigstens einer weiteren Sendeeinrichtung ausgebildet ist, die von der Radeinheit

(20-1 bis 20-4) verschieden ist.

6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Auswerten der Empfangszeitpunkte eine Adaption von Ganggeschwindigkeiten eines in der Radeinheit (20-1 bis 20-4) zur Festlegung der Sendezeitpunkte verwendeten Zeitgebers und/oder eines in der Zentraleinheit (30) bei der Auswertung der Empfangszeitpunkte verwendeten Zeitgebers umfasst.

7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Bewerten einer jeweiligen empfangenen Datensendung (R1-R4) eine Plausibilisierung dahingehend umfasst, ob in dieser Datensendung (R1-R4) enthaltene Daten einer weitergehenden Nutzung zuzuführen sind.

8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Auswerten der Empfangszeitpunkte und/oder das Bewerten der Datensendungen (R1-R4) mittels der Zentraleinheit (30) erfolgt . Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Auswerten der Empfangszeitpunkte und/oder das Bewerten der Datensendungen (R1-R4) mittels einer von der Zentraleinheit (30) verschiedenen Einheit, welche mit der Zentraleinheit (30) über eine Datenverbindung gekoppelt ist, erfolgt.

Vorrichtung (10) zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad (W1-W4) eines Fahrzeuges (1) angeordneten Radeinheit

(20-1 bis 20-4) zu einer Zentraleinheit (30) des Fahrzeuges

( 1 ) , aufweisend :

- eine Radeinheit (20-1 bis 20-4) ausgebildet zur Anordnung an einem Rad (W1-W4) eines Fahrzeuges (1), aufweisend Mittel zum Senden von Daten in Form von zeitlich beabstandeten Datensendungen (R1-R4) von der Radeinheit (20-1 bis 20-4) zu der Zentraleinheit (30), wobei Sen¬ dezeitpunkte der Datensendungen (R1-R4) gemäß eines Sendealgorithmus von der Radeinheit (20-1 bis 20-4) festlegbar sind,

- eine Zentraleinheit (30) ausgebildet zur Anordnung an dem Fahrzeug (1), aufweisend Mittel (32) zum Empfangen der von der Radeinheit (20-1 bis 20-4) gesendeten Datensendungen (R1-R4) ,

- Mittel (34, 36) zum Auswerten von Empfangszeitpunkten, zu denen die Datensendungen (R1-R4) jeweils von der Zentraleinheit (30) empfangen werden, gemäß eines den Sen¬ dealgorithmus berücksichtigenden Auswertealgorithmus,

- Mittel (34, 36) zum Bewerten der Datensendungen (R1-R4) anhand eines Ergebnisses der Auswertung der Empfangs- zeitpunkte .

11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, wobei die Zentraleinheit (30) die Mittel (34, 36) zum Auswerten von Empfangszeit¬ punkten und/oder die Mittel (34, 36) zum Bewerten der Datensendungen (R1-R4) aufweist.

Vorrichtung (10) nach Anspruch 10 oder 11, wobei die Mittel (34, 36) zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel (34, 36) zum Bewerten der Datensendungen (R1-R4) mit der Zentraleinheit (30) über eine Datenverbindung gekoppelt sind .

13. Computerprogrammprodukt umfassend einen Programmcode, der auf einer Datenverarbeitungseinrichtung ausgeführt ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 durchführt.

Computerlesbares Medium aufweisend ein Computerprogramm¬ produkt nach Anspruch 13.

Description:
Beschreibung

Verfahren und Vorrichtung zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad eines Fahrzeuges angeordneten Radeinheit zu einer Zentraleinheit des Fahrzeuges

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad eines Fahrzeuges angeordneten Radeinheit zu einer Zentraleinheit des Fahrzeuges.

Verfahren und Vorrichtungen zur Datenübertragung in einem Fahrzeug sind bei Reifendruckkontrollsystemen beispielsweise aus der DE 10 2005 005 560 B4 und der DE 197 37 945 B4 bekannt.

Mittels derartiger Reifendruckkontrollsysteme können vor ¬ teilhaft ein oder mehrere Reifendrücke an einem mit bereiften Rädern ausgestatteten Fahrzeug überwacht werden. So kann z. B. im Falle eines übermäßigen Druckverlustes eine entsprechende Warnmeldung an einen Fahrer des Fahrzeuges ausgegeben und/oder eine entsprechende Information an eine Bordelektronik des Fahrzeuges bereitgestellt werden.

Bei einem Reifendruckkontrollsystem enthalten die Daten, die von einer an einem Rad des Fahrzeuges verbauten elektronischen

Radeinheit zu einer Zentraleinheit des Fahrzeuges übertragen werden, typischerweise zumindest eine Information über den Reifendruck des betreffenden Rades. Des Weiteren können die Daten einen Identifikationscode zur Identifikation der betreffenden Radeinheit enthalten, um insbesondere im Falle mehrerer, jeweils an einem von mehreren Rädern verbauten Radeinheiten die jeweils übertragenen Daten der richtigen, d. h. diese Daten sendenden Radeinheit, zuordnen zu können .

Ferner ist es bei Reifendruckkontrollsystemen bereits bekannt, dass mit den Daten zusätzlich zu einer Information über den Reifendruck auch eine Information über wenigstens einen anderen Radbetriebsparameter übertragen wird, wie z. B. eine Reifentemperatur, eine Raddrehgeschwindigkeit oder eine

Reifenlatschlängen-Information, d.h. eine Information über eine Länge der ReifenaufStandsfläche .

Aus der DE 197 37 945 B4 ist bekannt, die Daten von einer Radeinheit in Form von zeitlich beabstandeten Datensendungen zu der Zentraleinheit des Fahrzeuges zu senden, wobei Zeitabstände zwischen den Datensendungen gemäß eines Zufallsalgorithmus variierend festgelegt werden und in jede Datensendung eine Information darüber aufgenommen wird, in welchem Zeitabstand die nächste Datensendung einer Radeinheit zu erwarten ist, so dass durch eine Auswertung der letzteren Information in der Zent- raleinheit des Fahrzeuges zeitliche Empfangsfenster festgelegt werden können, in denen Datensendungen empfangen werden können. Da die Zentraleinheit nur dann in einen Datenempfangsmodus geschaltet wird, wenn eine Datensendung von einer Radeinheit zu erwarten ist, lassen sich die Energieressourcen der Zentral- einheit wie auch der einzelnen Radeinheiten schonen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad eines Fahrzeuges angeordneten Radeinheit zu einer Zentraleinheit des Fahrzeuges sowohl eine hohe Leis ¬ tungsfähigkeit der Datenübertragungsverbindung zu gewährleisten als auch einen gewissen Schutz vor Manipulationen der Datenübertragung zu ermöglichen. Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein entsprechendes Computerprogramm- produkt und ein entsprechendes computerlesbares Medium anzu ¬ geben .

Gemäß der Erfindung werden diese Aufgaben gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 1, eine Vorrichtung nach Anspruch 10, ein Computerprogrammprodukt nach Anspruch 13 und ein computer ¬ lesbares Medium nach Anspruch 14. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung.

Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad eines Fahrzeuges angeordneten Radeinheit zu einer Zentraleinheit des Fahrzeuges, aufweisend :

Senden der Daten in Form von zeitlich beabstandeten Datensendungen von der Radeinheit zu der Zentraleinheit, wobei Sendezeitpunkte der Datensendungen gemäß eines Sendeal ¬ gorithmus von der Radeinheit festgelegt werden,

Empfangen der von der Radeinheit gesendeten Datensendungen mittels der Zentraleinheit,

Auswerten von Empfangszeitpunkten, zu denen die Daten- Sendungen jeweils von der Zentraleinheit empfangen werden, gemäß eines den Sendealgorithmus berücksichtigenden Aus ¬ wertealgorithmus, und

Bewerten der Datensendungen anhand eines Ergebnisses der Auswertung der Empfangszeitpunkte.

Die Grundidee der Erfindung besteht darin, Datensendungen, insbesondere auch z. B. gefälschte Datensendungen, zwar zu empfangen und bevorzugt sogar jederzeit zu empfangen, diese empfangenen Datensendungen sodann jedoch auf Basis einer Auswertung der Empfangszeitpunkte individuell zu bewerten, beispielswiese jeweils als "gültig" oder "ungültig" zu be ¬ trachten, so dass beispielsweise seitens der Zentraleinheit eine zusätzliche Information (Bewertungsergebnis) bereitgestellt wird, welche vorteilhaft insbesondere z. B. zum Aussortieren ungültiger bzw. potentiell gefälschter Datensendungen (vor einer weitergehenden Nutzung des Dateninhalts) verwendet werden kann. Dadurch können in vorteilhafter Weise Manipulationen durch einen Unberechtigten, beispielsweise einen sogenannten Hacker erschwert werden, indem die Datenübertragung nicht einfach dadurch manipulieren kann, dass eine Datensendung abgefangen und ausgewertet wird und eine inhaltlich verfälschte Datensendung (z. B. einen sehr geringen Reifendruck angebend) zu einem beliebigen Zeitpunkt ausgesendet und anschließend von der Zentraleinheit empfangen wird.

Im Gegensatz zu dem Verfahren gemäß dem oben genannten Aspekt der Erfindung befindet sich die Zentraleinheit gemäß der DE 197 37 945 B4 nur zeitweise in einem Datenempfangsmodus, so dass zu unpassender Zeit ausgesendete Datensendungen überhaupt nicht empfangen werden. Dadurch kann jedoch auch die eigentlich gewollte Leistungsfähigkeit der Datenübertragungsverbindung beeinträchtigt werden, insbesondere da in denjenigen Zeiträumen, in denen die Zentraleinheit sich nicht in dem Datenempfangsmodus befindet, überhaupt keine Datensendungen übertragen werden können .

Mittels des Verfahrens gemäß dem oben genannten Aspekt der Erfindung kann eine derartige Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit der Datenübertragungsverbindung in vorteilhafter Weise vermieden werden, wobei gleichzeitig ein gewisser Schutz vor Manipulationen der Datenübertragung gegeben ist. n

5

Für die Implementierung ist es dabei wesentlich, dass ein bei der Auswertung der Empfangszeitpunkte verwendeter Auswertealgo ¬ rithmus einen seitens der betreffenden Radeinheit zur Festlegung der Sendezeitpunkte verwendeten Sendealgorithmus berücksich- tigt. Für diese Berücksichtigung gibt es vielfältige Mög ¬ lichkeiten. Wesentlich ist hierbei eine Auswertung dahingehend, ob ein Empfangszeitpunkt der betreffenden Datensendung, gegebenenfalls unter Mitberücksichtigung des Dateninhalts dieser und/oder wenigstens einer vorausgegangen empfangenen Daten- Sendung, kompatibel mit dem Sendealgorithmus ist. Beispielhafte Ausführungen dieser Berücksichtigung werden weiter unten noch beschrieben .

Mit der Erfindung ist, wie bereits erläutert, vorteilhaft eine hohe Leistungsfähigkeit der Datenübertragungsverbindung erzielbar, insbesondere wenn im Verlauf des Verfahrens, zeitlich betrachtet, für einen überwiegenden Teil der Zeit Datensendungen empfangen, ausgewertet und bewertet werden. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass während des Verfahrens bzw. im Betrieb der Vorrichtung jederzeit Datensendungen in dieser Weise empfangen und verarbeitet werden können.

Selbst in dem Fall, dass jederzeit Datensendungen empfangen und verarbeitet werden können, kann mit der Erfindung vorteilhaft im Wesentlichen die gleiche Manipulationssicherheit, d. h. eine Verringerung der Gefahr einer Akzeptanz illegaler Weise von einem Dritten ausgesendeter Datensendungen, erzielt werden, wie bei der DE 197 37 945 B4. Nämlich können zu einem unpassenden Zeitpunkt empfangene Datensendungen entsprechend bewertet werden.

Im Hinblick darauf, dass die Erfindung für sicherheitskritische Anwendungen im Betrieb von Fahrzeugen, wie beispielsweise für eine Reifendruckkontrolle eingesetzt werden kann, besteht ein ,

b besonderer Vorteil der Erfindung insbesondere darin, dass in jeglicher Art von Notsituation wichtige Daten auch sofort zur Zentraleinheit übertragen werden können. Hierfür ist es zweckmäßig, wenn der Sendealgorithmus eine solche Notsituation (z. B. plötzlicher übermäßiger Reifendruckverlust ) berücksichtigt und in dieser Situation ein Senden auch zu einem Zeitpunkt gestattet, der in einer Normalbetriebssituation nicht vorgesehen ist (insbesondere ein sofortiges Senden) . In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Radeinheit zwischen mehreren Betriebsmodi umschaltbar ist und der Sendealgorithmus beinhaltet, dass eine Festlegung eines Zeitab ¬ stands zwischen aufeinanderfolgenden der Datensendungen in Abhängigkeit von einem aktuellen Betriebsmodus der Radeinheit erfolgt.

Insbesondere kann die Radeinheit z. B. zumindest zwischen (wenigstens) einem Ruhemodus und (wenigstens) einem Normal ¬ betriebsmodus umschaltbar sein, wobei im Ruhemodus durch den Sendealgorithmus relativ große Zeitabstände zwischen den Da ¬ tensendungen (z. B. in der Größenordnung von etwa einer Stunde) oder sogar ein gänzlicher Verzicht auf Datensendungen vorgesehen sein kann, wohingegen im Normalbetriebsmodus durch den Sendealgorithmus eine Festlegung von demgegenüber kleineren Zeitabständen (z. B. in der Größenordnung von etwa einer Minute, oder weniger) vorgesehen sein kann.

Die Umschaltung zwischen den beiden genannten Betriebsmodi kann z. B. basierend auf dem Ergebnis einer von der betreffenden Radeinheit regelmäßig in kurzen Zeitabständen oder laufend durchgeführten Detektion eines Drehbewegungszustandes des betreffenden Rades (an dem die Radeinheit angeordnet ist) derart erfolgen, dass bei einem Stillstand des Rades oder z. B. einem mindestens über eine vorbestimmte Zeitdauer anhaltenden Stillstand des Rades die Radeinheit in einen Ruhemodus geschaltet wird, wohingegen bei Detektion einer Raddrehung bzw. z. B. einer über eine vorbestimmte Zeitdauer anhaltenden Raddrehung die Radeinheit in einen Normalbetriebsmodus geschaltet wird.

In einer Weiterbildung dieser Ausführungsform wird der Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden der Datensendungen durch den Sendealgorithmus nicht nur in Abhängigkeit von dem aktuellen Betriebsmodus festgelegt, sondern unter Berücksichtigung we- nigstens eines weiteren mittels der Radeinheit ermittelten

Radbetriebsparameters wie z. B. einer Drehwinkelstellung des Rades endgültig festgelegt. Damit kann z. B. eine Ausführung realisiert werden, bei welcher Datensendungen jeweils z. B. bei einer vorbestimmten Drehwinkelstellung und/oder bei von Da- tensendung zu Datensendung variierender Drehwinkelstellung gesendet werden. Der Begriff "Radbetriebsparameter" soll hier allgemein jede an dem betreffenden Rad erfassbare und entsprechend einem Betrieb des Rades variierbare physikalische Größe umfassen.

Bevorzugt ist bei dieser Ausführungsform jedoch, dass der aktuelle Betriebsmodus, zumindest wenn es der bzw. ein Ruhemodus oder der bzw. ein Normalbetriebsmodus ist, den Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden Datensendungen zumindest mit- bestimmt.

Diese Mitbestimmung (Festlegung) des Zeitabstands kann insbesondere z. B. so vorgesehen sein, dass jeder Zeitabstand (gegebenenfalls auch unter Mitberücksichtigung eines weiteren Bestimmungsparameters neben dem Betriebsmodus) für einen

Normalbetriebsmodus in einem Bereich liegt, der nicht mit einem Bereich überlappt, in welchem sämtliche für einen Ruhemodus möglichen Zeitabstände liegen. 0

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Beispielsweise kann der momentane Betriebsmodus für eine Grundeinstellung des betreffenden Zeitabstands verwendet werden, z. B. auf einen Wert zwischen zehn Minuten und vier Stunden in einem Ruhemodus bzw. einen Wert zwischen einer Sekunde und 100 Sekunden in einem Normalbetriebsmodus, wohingegen basierend auf wenigstens einem Radbetriebsparameter (oder einer daraus abgeleiteten Größe) eine weitergehende Zusatzeinstellung erfolgt. Diese Zusatzeinstellung kann z. B. im Rahmen der Festlegung des Zeitabstandes durch eine Addition oder Sub- traktion einer Zusatzzeit implementiert sein, oder aber erst nach Ablauf der von der Grundeinstellung vorgegebenen Zeitspanne festgelegt werden, z. B. in Form einer Verzögerung der Datensendung bis zu einem Zeitpunkt, zu dem das Rad eine durch den Sendealgorithmus vorbestimmte Drehwinkelstellung erreicht hat.

In einer Ausführungsform ist zusätzlich zu dem (wenigstens einen) Normalbetriebsmodus (wenigstens) ein Alarmbetriebsmodus vor ¬ gesehen, um damit vorteilhaft auch außerhalb eines für den Ruhemodus und den Normalbetriebsmodus vorgesehenen Zeitab- Standschemas Datensendungen bei dringendem Bedarf wie z. B. in einer Notsituation (z. B. Detektion eines raschen und übermäßigen Reifendruckabfalls ) möglichst zeitnah senden zu können.

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Datensendungen jeweils eine Information über den aktuellen Betriebsmodus der Radeinheit und/oder eine Information über den Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden der Datensendungen enthalten.

Die Information über den aktuellen Betriebsmodus der Radeinheit kann beispielsweise durch die Zentraleinheit aus den jeweils empfangenen Datensendungen extrahiert und dann vorteilhaft beim Auswerten der Empfangszeitpunkte genutzt werden. _

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Hierzu ein Beispiel: Wenn die Zentraleinheit Kenntnis darüber besitzt, dass die Radeinheit sich in einem Ruhemodus oder einem Normalbetriebsmodus befindet, sei es anhand einer Auswertung der Empfangszeitpunkte vorangegangen empfangener Datensendungen und/oder anhand der in der Datensendung enthaltenen Information über den aktuellen Betriebsmodus, so kann eine darauffolgend zu einem passenden (d. h. mit dem Sendealgorithmus kompatiblen) Zeitpunkt empfangene Datensendung als gültig bewertet werden. Demgegenüber können entsprechend dem zuletzt festgestellten Betriebsmodus zu unpassendem Zeitpunkt empfangene Datensen ¬ dungen z. B. daraufhin ausgewertet werden, ob vielleicht ein Wechsel des Betriebsmodus stattgefunden hat, welcher den be ¬ treffenden Empfangszeitpunkt wieder plausibel (kompatibel mit dem Sendealgorithmus) erscheinen lässt. Für letztere Auswertung kann die in der Datensendung enthaltene Betriebsmodusinformation genutzt werden.

Eine Erkennung einer in einer Datensendung enthaltenen Information "Alarmbetriebsmodus" kann im Rahmen der Auswertung und Bewertung dieser Datensendung z. B. zu einer Bewertung der Datensendung als gültig führen, wenn der Empfangszeitpunkt innerhalb eines Zeitraumes liegt, welchen der Sendealgorithmus für das Senden im Alarmbetriebsmodus zulässt. Im Extremfall kann der Sendalgorithmus vorsehen, dass Datensendungen im Alarm- betriebsmodus jederzeit erfolgen können.

Die beispielsweise seitens der Zentraleinheit erfolgende Nutzung einer Kenntnis über den aktuellen Betriebsmodus in Verbindung mit der Kenntnis über die in diesem Betriebsmodus zulässigen Sendezeitpunkte bzw . Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden Datensendungen ist ein Beispiel einer Berücksichtigung des Sendealgorithmus der Radeinheit durch den Auswertealgorithmus der Zentraleinheit. Das gleiche gilt auch für eine beispielsweise seitens der Zentraleinheit erfolgende Nutzung einer aus dem Inhalt einer Datensendung selbst entnommenen Information über den nächsten Sendezeitpunkt bzw. Zeitabstand der nächsten Datensendung.

Um bei Vorhandensein eines Alarmbetriebsmodus z. B. mit der vom Sendealgorithmus hierfür vorgesehenen Möglichkeit eines Sendens zu beliebigem Zeitpunkt einem Hacker eine Manipulation durch Senden einer gefälschten Datensendung mit Angabe dieses Be- triebsmodus zu erschweren, kann vorgesehen sein, dass seitens der Zentraleinheit nach erstmaligem Empfang einer solchen Datensendung nicht sofort eine entsprechende Nutzung bzw. Initiierung entsprechender Maßnahmen erfolgt, sondern eine gemäß des Sendealgorithmus definierte, wenigstens einmalige Bestätigung der Datensendung durch (wenigstens) eine nachfolgende weitere Datensendung abgewartet wird.

Im Hinblick auf eine Implementierung des Merkmals, wonach der Auswertealgorithmus beispielsweise der Zentraleinheit den Sendealgorithmus der Radeinheit berücksichtigt, ist in einer Weiterbildung vorgesehen, dass das Auswerten der Empfangszeitpunkte ein Festlegen von zeitlichen Empfangsfenstern hinsichtlich der Empfangszeitpunkte und ein Vergleichen der tatsächlichen Empfangszeitpunkte mit den zeitlichen Emp- fangsfenstern umfasst.

Da der Auswertealgorithmus gewissermaßen Kenntnis über den Sendealgorithmus bzw. dessen Funktionsweise besitzt, können auf dieser Basis die zeitlichen Empfangsfenster als Zeiträume festgelegt werden, in denen als gültig zu bewertende Daten ¬ sendungen zu erwarten sind. Insbesondere kann z. B. unmittelbar nach Empfang oder kurze Zeit nach Empfang einer für die Radeinheit gültigen Datensendung ein Empfangsfenster geschlossen werden, so dass in dieser Situation empfangene Datensendungen grundsätzlich als ungültig zu bewerten sind (es sei denn, dass es sich z. B. um eine im Alarmbetriebsmodus gesendete Datensendung handelt, für die ein Senden in diesem Zeitraum zugelassen ist) . Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass beispielsweise seitens der Zentraleinheit ein zeitliches Empfangsfenster vor einem Zeitpunkt geöffnet wird, zu dem nach Empfang einer gültigen Datensendung von der betreffenden Radeinheit die nächste Datensendung von dieser Radeinheit zu erwarten ist. Diese Erwartung kann wie oben bereits erläutert z. B. auf einer Kenntnis des aktuellen Betriebsmodus und/oder eines aktuell vorgesehenen Sendezeitabstandes der Radeinheit beruhen. Eine nach dieser Öffnung des Empfangsfensters, wobei diese Öffnung bevorzugt kurz vor dem genannten erwarteten Zeitpunkt erfolgt, eingehende Datensendung kann dann grundsätzlich als gültig bewertet werden.

Der Begriff "kurz" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Zeitspanne umfassen, die kleiner als 20 %, insbesondere kleiner als 10 %, des nach Empfang einer Datensendung für eine nächste Datensendung zu erwartenden Zeitabstandes ist.

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Empfangen der Datensendungen der Radeinheit unter Verwendung einer Signalempfangseinrichtung der Zentraleinheit erfolgt, die ferner zum Empfangen von Datensendungen wenigstens einer weiteren Sendeeinrichtung ausgebildet ist, die von der Radeinheit ver ¬ schieden ist.

Abgesehen von dem Fall einer Verwendung der Signalempfangs- einrichtung (z. B. Funkempfangseinrichtung) zum Empfangen von Datensendungen weiterer Radeinheiten, die an weiteren Rädern desselben Fahrzeuges angeordnet sind, ist hier insbesondere auch an eine Verwendung der Signalempfangseinrichtung zum Empfangen von Datensendungen eines elektronischen Schlüssels einer Schließanlage (z. B. einer Zentralverriegelung) des Fahrzeuges und/oder sonstiger Datensendungsquellen zu denken, die bei einer Nutzung des Fahrzeuges betriebsmäßig einsetzbar sind (z. B. für eine Kommunikation mit von dem Fahrer des Fahrzeuges mitgeführten mobilen Endgeräten, etc.) .

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Auswerten der Empfangszeitpunkte eine Adaption von Ganggeschwindigkeiten eines in der Radeinheit zur Festlegung der Sendezeitpunkte verwendeten (ersten) Zeitgebers und/oder eines in der Zentraleinheit bei der Auswertung der Empfangszeitpunkte verwendeten (zweiten) Zeitgebers umfasst.

Mit dieser Maßnahme kann vorteilhaft ein z. B. toleranzbedingt vorliegender Unterschied in der Ganggeschwindigkeit einerseits der in der Radeinheit und andererseits in der Zentraleinheit verwendeten Zeitgeber (Uhren) kompensiert werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn beim Auswerten der Empfangszeitpunkte wie erwähnt ein Festlegen von zeitlichen Empfangsfenstern erfolgt und diese Empfangsfenster (bzw. zumindest der Zeitpunkt, zu dem ein Empfangsfenster geöffnet wird) relativ eng um bzw. relativ nahe an die für eine jeweils nächste Datensendung zu erwartenden Zeitpunkte gelegt werden sollen. Hierzu kann z. B. vorgesehen sein, dass in der Zentraleinheit anhand eines Vergleiches der Zeitabstände, zu denen in der Zentraleinheit Datensendungen eingehen, und der Zeitabstände, welche hierfür in der Zentraleinheit (durch die Berücksichtigung des Sendealgorithmus) selbst ermittelt wurden, ein Korrekturwert berechnet und abgespeichert wird, der es erlaubt, eine von der Radeinheit festgelegte Zeitspanne (z. B. Zeitabstand zur nächsten Datensendung) in eine in der Zentraleinheit gemessene Zeitspanne (z. B. bei der Festlegung eines Empfangsfensters herangezogener Zeitabstand) umzurechnen. Was die Festlegung der zeitlichen Empfangsfenster anbelangt, so ist gemäß einer Ausführungsform vorgesehen, dass beispielsweise in der Zentraleinheit nach Empfang und Auswertung einer Da- tensendung durch den Auswertealgorithmus zunächst nur festgelegt wird, dass das vorangegangene Empfangsfenster geschlossen wird und ein nächstes Empfangsfenster kurz vor dem zu erwartenden Zeitpunkt der nächsten Datensendung geöffnet wird. Dabei kann vorgesehen sein, dass wenn die erwartete Datensendung (etwa zum erwarteten Zeitpunkt) nicht empfangen wird, das geöffnete

Empfangsfenster solange geöffnet bleibt, bis von der betref ¬ fenden Radeinheit eine neue Datensendung tatsächlich empfangen wird . Abweichend davon soll nicht ausgeschlossen sein, dass bereits zum Zeitpunkt des Empfangs einer Datensendung jeweils das für die nächste Datensendung vorgesehene Empfangsfenster vollständig, d. h. Beginn und Ende dieses Empfangsfenster, festgelegt wird. Die Breite dieses Empfangsfensters kann z. B. mindestens 1 %, insbesondere mindestens 2 %, und/oder höchstens 20 %, insbe ¬ sondere höchstens 10 %, der Zeitspanne zwischen dem Empfang der Datensendung und dem erwarteten Zeitpunkt des Empfangs der nächsten Datensendung betragen. In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Bewerten einer jeweiligen empfangenen Datensendung eine Plausibilisierung dahingehend umfasst, ob in dieser Datensendung enthaltene Daten einer weitergehenden Nutzung zuzuführen sind. Im einfachsten Fall wird jede Datensendung wie bereits erwähnt entweder als "gültig" (plausibel) oder als "ungültig"

(unplausibel) bewertet und es werden lediglich die als gültig bewerteten Datensendungen einer weitergehenden Nutzung zugeführt. Im Rahmen der Erfindung nicht ausgeschlossen soll jedoch auch eine detailliertere Bewertung sein (d. h. mit mehr als zwei möglichen Bewertungsergebnissen) , auf deren Basis sodann eine Auswahl unter mehreren möglichen weitergehenden Nutzungen erfolgt, um die Datensendung der bzw. den jeweils ausgewählten Nutzung (en) zuzuführen.

Das Auswerten der Empfangszeitpunkte und/oder das Bewerten der Datensendungen kann insbesondere mittels der Zentraleinheit erfolgen. Dadurch kann die Zahl der für die Durchführung des Verfahrens benötigten Komponenten in vorteilhafter Weise gering gehalten werden.

Es ist in einer weiteren Ausführungsform jedoch auch zusätzlich oder alternativ möglich, dass das Auswerten der Empfangszeitpunkte und/oder das Bewerten der Datensendungen mittels einer von der Zentraleinheit verschiedenen Einheit, welche mit der Zentraleinheit über eine Datenverbindung gekoppelt ist, erfolgt. Dadurch kann die Zentraleinheit von der gegebenenfalls rechenintensiven Auswertung bzw . Bewertung entlastet werden . Die von der Zentraleinheit verschiedene Einheit kann dabei Be ¬ standteil des Fahrzeugs sein oder mit dem Fahrzeug über eine Datenverbindung gekoppelt sein. Beispielsweise kann es sich bei der von der Zentraleinheit verschiedenen Einheit um ein mobiles Endgerät eines Fahrzeugnutzers handeln, insbesondere um ein mit dem Fahrzeug über eine Datenverbindung gekoppeltes Mobiltelefon.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Übertragung von Daten von einer an einem Rad eines Fahrzeuges angeordneten Radeinheit zu einer Zentraleinheit des Fahrzeuges, aufweisend: eine Radeinheit ausgebildet zur Anordnung an einem Rad eines Fahrzeuges, aufweisend Mittel zum Senden von Daten in Form von zeitlich beabstandeten Datensendungen von der Radeinheit zu der Zentraleinheit, wobei Sendezeitpunkte der Daten ¬ sendungen gemäß eines Sendealgorithmus von der Radeinheit festlegbar sind und eine Zentraleinheit ausgebildet zur Anordnung an dem Fahrzeug, aufweisend Mittel zum Empfangen der von der Radeinheit gesendeten Datensendungen.

Die Vorrichtung weist ferner auf:

Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten, zu denen die Datensendungen jeweils von der Zentraleinheit empfangen werden, gemäß eines den Sendealgorithmus berücksichtigenden Auswertealgorithmus, und

Mittel zum Bewerten der Datensendungen anhand eines Ergebnisses der Auswertung der Empfangszeitpunkte.

Die obenstehend für das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung beschriebenen Ausführungen und Weiterbildungen können in analoger Weise auch als Ausführungen und Weiterbildungen der Vorrichtung gemäß dem weiteren Aspekt der Erfindung vorgesehen sein und umgekehrt.

In einer Ausführungsform weist die Zentraleinheit die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen auf. Dadurch kann die Zahl der Komponenten der Vorrichtung in vorteilhafter Weise gering gehalten werden.

In einer weiteren Ausführungsform sind die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen mit der Zentraleinheit über eine Datenverbindung gekoppelt. Dadurch kann die Zentraleinheit von der gegebe- nenfalls rechenintensiven Auswertung bzw. Bewertung entlastet werden. Die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen können dabei Bestandteil des Fahrzeugs sein oder mit dem Fahrzeug über eine Datenverbindung gekoppelt sein. Beispielsweise können die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen Bestandteil eines mobilen Endgeräts eines Fahrzeugnutzers sein, insbesondere eines mit dem Fahrzeug über eine Datenverbindung gekoppelten Mobiltelefons.

Was die Ausgestaltung der Radeinheit anbelangt, so kann diese z. B. zur Anordnung an einer Innenseite einer Lauffläche eines Reifens an dem betreffenden Rad vorgesehen sein und z. B.

(wenigstens) eine Sensoreinrichtung wie z. B. einen Drucksensor (im Falle eines Reifendruckkontrollsystems) und eine Sende ¬ einrichtung (insbesondere eine Funksendeeinrichtung) aufweisen. Zweckmäßigerweise umfasst die z. B. batteriebetriebene Rad ¬ einheit ferner eine programmgesteuerte Rechnereinrichtung (z. B. einen MikroController) zur Verarbeitung des (wenigstens einen) Sensorsignals und zur Erzeugung der zu übertragenden Daten bzw. Datensendungen (z. B. digital codierte Datentelegramme).

Insbesondere kann die Radeinheit auch einen Beschleunigungs ¬ und/oder Schocksensor und/oder weitere Sensoreinrichtungen (z. B. einen Temperatursensor) aufweisen, deren Sensorsignale ebenfalls von der genannten Rechnereinrichtung bei der Erzeugung der zu übertragenden Daten berücksichtigt werden können.

Bei einem mehrrädrigen Fahrzeug, z. B. mit drei Rädern oder z. B. mit vier Rädern (z. B. einem Personenkraftwagen) ist eine eigene Radeinheit der hier beschriebenen Art bevorzugt an jedem dieser Räder angeordnet. Die von den einzelnen Radeinheiten gesendeten Datensendungen beinhalten bevorzugt jeweils einen die Radeinheit identifizierenden Identifikationscode. Die von verschiedenen Radeinheiten stammenden Datensendungen werden bevorzugt durch eine hierfür gemeinsam genutzte Zentraleinheit des Fahrzeuges empfangen, ausgewertet und bewertet.

Die Übertragung der Datensendungen erfolgt bevorzugt über eine digitale Funkverbindungsstrecke zwischen der (wenigstens einen) Radeinheit und der Zentraleinheit, wofür die Radeinheit mit einer entsprechenden Funksendeeinrichtung und die Zentraleinheit mit einer entsprechenden Funkempfangseinrichtung ausgestattet sind. Die Zentraleinheit bzw. die Mittel zum Auswerten von Emp ¬ fangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen sind bevorzugt als programmgesteuerte Datenverar ¬ beitungseinrichtung (z. B. MikroController) ausgebildet bzw. umfassen eine solche Datenverarbeitungseinrichtung, um die Empfangszeitpunkte der empfangenen Datensendungen auszuwerten und anhand eines Ergebnisses dieser Auswertung die jeweiligen Datensendungen zu bewerten.

Darüber hinaus ist die Zentraleinheit mit Mitteln zum Empfangen der Datensendungen ausgestattet, beispielsweise mit einer hierfür geeigneten Funkempfangseinrichtung.

Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung ist ein Computerprogrammprodukt umfassend einen Programmcode vorgesehen, der auf einer Datenverarbeitungseinrichtung (z. B. der Radeinheit und der Zentraleinheit) ausgeführt ein Datenübertragungsverfahren der hier beschriebenen Art durchführt.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein computerlesbares Medium mit einem derartigen Computerprogrammprodukt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen weiter beschrieben. Es stellen dar: Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines Fahrzeuges mit einer Vorrichtung zu Datenübertragung gemäß eines

Ausführungsbeispiels ,

Fig. 2 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Datenübertragung gemäß eines Ausführungsbeispiels,

Fig. 3 eine beispielhafte Darstellung der von einer

tensendung beinhalteten Daten,

Fig. 4 eine beispielhafte Darstellung einer zeitlichen

Folge von Datensendungen. Fig. 1 zeigt ein Fahrzeug 1, hier ein Kraftfahrzeug (z. B. einen Personenkraftwagen) mit vier Rädern Wl bis W4.

Die Räder Wl bis W4 sind jeweils mit einem Reifen und einer z. B. an einer Innenseite der betreffenden Reifenlauffläche an- geordneten sogenannten elektronischen Radeinheit 20-1 bis 20-4 ausgestattet, um wenigstens einen Radbetriebsparameter wie hier insbesondere zumindest den Reifeninnendruck zu erfassen und entsprechende Sensordaten in Form von zeitlich beabstandeten Datensendungen Rl bis R4 drahtlos (über eine Funkverbindung) an eine fahrzeugseitige, d. h. im Fahrzeug 1 angeordnete Funk ¬ empfangseinheit 32 zu senden.

Die Sendezeitpunkte, zu denen beispielsweise die Datensendungen Rl erfolgen, werden hierbei gemäß eines in der Radeinheit 20-1 ablaufenden Sendealgorithmus festgelegt. Analoges gilt für die Festlegung der Sendezeitpunkte der Datensendungen R2, R3 und R4, die durch einen in der gezeigten Ausführungsform jeweils identisch arbeitenden Sendealgorithmus der Radeinheiten 20-2, 20-3 bzw. 20-4 festgelegt werden. Die von der Funkempfangseinheit 32 empfangenen Datensendungen Rl bis R4 werden, z. B. über einen digitalen Datenbus (z. B. CAN-Bus, LIN-Bus etc.) an eine Auswertungs- und Bewertungseinrichtung kommuniziert, die im dargestellten Beispiel durch eine Re ¬ cheneinheit (MikroController) 34 und eine zugeordnete Spei ¬ chereinheit 36 gebildet wird.

Die Komponenten 32, 34 und 36 bilden somit eine in dem Fahrzeug 1 angeordnete Zentraleinheit 30, welche wie beschrieben die von jeder der Radeinheiten 20-1 bis 20-4 gesendeten Datensendungen Rl, R2, R3 bzw. R4 empfängt, um sodann gesondert für jede der Radeinheiten 20-1 bis 20-4 eine Auswertung der Empfangszeitpunkte, zu denen die betreffenden Datensendungen Rl, R2, R3 bzw. R4 jeweils von der Zentraleinheit 30 empfangen werden, gemäß eines in der Recheneinheit 34 ablaufenden Auswertealgorithmus auszuwerten, und schließlich anhand eines Ergebnisses dieser Auswertung zu bewerten. Hierfür verwendeter Programmcode ist in der Speichereinheit 36 abgelegt.

Die Recheneinheit 34 sowie die Speichereinheit 36 bilden somit in der gezeigten Ausführungsform Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten, zu denen die Datensendungen Rl, R2, R3 bzw. R4 jeweils von der Zentraleinheit 30 empfangen werden, gemäß eines den Sendealgorithmus berücksichtigenden Auswertealgo ¬ rithmus. Ferner bilden die Recheneinheit 34 sowie die Spei ¬ chereinheit 36 in der gezeigten Ausführungsform Mittel zum Bewerten der Datensendungen Rl, R2, R3 bzw. R4 anhand eines Ergebnisses der Auswertung der Empfangszeitpunkte.

In der gezeigten Ausführungsform weist somit die Zentraleinheit 30 die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und die Mittel zum Bewerten der Datensendungen Rl, R2, R3 bzw. R4 auf. In einer weiteren Ausführungsform sind die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen Rl, R2, R3 bzw. R4 mit der Zentraleinheit 30 über eine Datenverbindung gekoppelt. Die Mittel zum Auswerten von Empfangszeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen können dabei Bestandteil des Fahrzeugs 1 sein oder mit dem Fahrzeug 1 über eine Datenverbindung gekoppelt sein. Beispielsweise können die Mittel zum Auswerten von Empfangs ¬ zeitpunkten und/oder die Mittel zum Bewerten der Datensendungen Bestandteil eines mobilen Endgeräts (nicht gezeigt) eines

Fahrzeugnutzers sein, insbesondere eines mit dem Fahrzeug 1 über eine Datenverbindung gekoppelten Mobiltelefons (nicht gezeigt) .

Die Komponenten 20-1 bis 20-4 und die Zentraleinheit 30 bilden in der gezeigten Ausführungsform eine Vorrichtung 10 zur Übertragung von Daten von den an den Rädern Wl bis W4 des Fahrzeuges 1 angeordneten Radeinheiten 20-1 bis 20-4 zu der Zentraleinheit 30 des Fahrzeuges 1. Die seitens der Zentraleinheit 30 durchgeführte Auswertung umfasst in diesem Beispiel ein Festlegen von zeitlichen Empfangsfenstern hinsichtlich der Empfangszeitpunkte und einen Vergleich der tatsächlichen Empfangszeitpunkte mit den zeitlichen Empfangsfenstern, d. h. eine Auswertung dahingehend, ob ein betreffender Empfangszeitpunkt innerhalb oder außerhalb des betreffenden Empfangsfensters liegt.

Anhand des entsprechenden Ergebnisses dieser Auswertung wird jede empfangene Datensendung von der Recheneinheit 34 als gültig oder als ungültig bewertet.

Bei der in der gezeigten Ausführungsform seitens der Zentraleinheit 30 durchgeführten Festlegung der zeitlichen Empfangsfenster berücksichtigt der Auswertealgorithmus den in den einzelnen Radeinheiten 20-1 bis 20-4 ablaufenden Sendealgorithmus .

Beispielsweise erfolgt nach Empfang einer als gültige bewerteten Datensendung von einer bestimmten der Radeinheiten 20-1 bis 20-4 die Festlegung einer darauffolgenden Zeitspanne, innerhalb derer der Empfang einer nächsten Datensendung derselben Radeinheit unplausibel erscheint. Mit anderen Worten wird für diese Zeitspanne ein geschlossenes Empfangsfenster für die betreffende Radeinheit festgelegt.

Für die Ermittlung einer solchen Zeitspanne kann die Zentraleinheit 30 z. B. auf das Ergebnis der Auswertung vorange ¬ gangener Empfangszeitpunkte zurückgreifen und in Kenntnis des Sendealgorithmus einen entsprechenden Rückschluss auf den zu erwartenden nächsten Zeitpunkt einer Datensendung derselben Radeinheit ziehen.

Alternativ oder zusätzlich können gegebenenfalls auch in den vorangegangenen Datensendungen der betreffenden Radeinheit selbst enthaltene Informationen über einen aktuellen Betriebsmodus und/oder über den Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden Datensendungen genutzt werden. Der in jeder der Radeinheiten 20-1 bis 20-4 ablaufende Sendealgorithmus sieht in dem dargestellten Beispiel einen Ru ¬ hemodus (bei abgestelltem, z. B. geparktem Fahrzeug) und einen Normalbetriebsmodus (während der Fahrt der Fahrzeuges) vor, wobei durch den Sendealgorithmus der Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden Datensendungen in Abhängigkeit von dem aktuellen Betriebsmodus (zumindest näherungsweise) festgelegt wird . Fig. 2 veranschaulicht wesentliche Schritte des mittels der Datenübertragungsvorrichtung 10 durchgeführten Datenübertragungsverfahrens. Im linken Teil von Fig. 2 sind Schritte dargestellt, die von einer der Radeinheiten 20-1 bis 20-4 durchgeführt werden, wohingegen im rechten Teil von Fig. 2

Schritte dargestellt sind, die in der gezeigten Ausführungsform durch die Zentraleinheit 30 durchgeführt werden.

Seitens der betreffenden Radeinheit werden in einem Schritt S20-1 zu übertragende Daten erzeugt, indem Sensorsignale eines oder mehrerer Sensoren dieser Radeinheit programmgesteuert verarbeitet und die Verarbeitungsergebnisse digital codiert werden.

Ein Schritt S20-2 symbolisiert die Durchführung des Sendeal- gorithmus durch die Radeinheit, bei welchem die Sendezeitpunkte der einzelnen Datensendungen dieser Radeinheit festgelegt werden .

In dem dargestellten Beispiel wird ein Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden dieser Datensendung in Abhängigkeit von einem aktuellen Betriebsmodus der Radeinheit festgelegt. Diese Festlegung kann z. B. noch ergänzt bzw. verfeinert werden, indem für die einzelnen Datensendungen jeweils berücksichtigt wird, dass diese bei bestimmten bevorzugten Drehwinkelstellungen des betreffenden Rades ausgesendet werden sollten. Eine derartige Feineinstellung ist in diesem Fall eine Teilfunktionalität des Sendealgorithmus. Die Datensendungen können hierbei auch jeweils eine Information betreffend die erwähnte Feineinstellung enthalten .

In einem Schritt S20-3 erfolgt schließlich das Senden einer Datensendung, deren Inhalt und Sendezeitpunkt zuvor durch die Schritte S20-1 und S20-2 bestimmt wurden. Wie dargestellt wiederholen sich die Schritte S20-1 bis S20-3 solange die Radeinheit in Betrieb ist. Gleichartige Schritte werden in den gegebenenfalls weiteren vorhandenen Radeinheiten in entsprechender Weise durchgeführt.

Seitens der Zentraleinheit 30 des Fahrzeuges 1 wird in einem Schritt S30-1 eine Datensendung empfangen. In Fig. 2 ist beispielhaft der Empfang einer Datensendung Rl, also stammend von der Radeinheit 20-1, dargestellt.

In einem Schritt S30-2 werden der Empfangszeitpunkt dieser Datensendung sowie ein oder mehrere Empfangszeitpunkte von unmittelbar vorausgegangen empfangenen Datensendungen durch einen in der gezeigten Ausführungsform in der Zentraleinheit 30 ablaufenden Auswertealgorithmus ausgewertet.

In einem Schritt S30-3 erfolgt schließlich ein Bewerten der aktuell empfangenen Datensendung anhand des Ergebnisses der vorangegangenen Auswertung im Schritt S30-2.

In dem dargestellten Beispiel umfasst das Bewerten eine

Plausibilisierung dahingehend, ob in dieser Datensendung (bzw. welche in dieser Datensendung) enthaltenen Daten einer weitergehenden (bzw. welcher weitergehenden) Nutzung zuzuführen sind.

Fig. 3 zeigt beispielhaft eine Datensendung Rl, die einen Identifikationscode ID zur eindeutigen Identifikation der betreffend Radeinheit (hier: 20-1), Betriebsmodusdaten M (repräsentativ für einen aktuellen Betriebsmodus der Radeinheit) und Radbetriebsparameterdaten P (repräsentativ für die eigentlichen Nutzdaten der Radeinheit, wie z. B. Daten über den aktuellen Reifeninnendruck, Reifeninnentemperatur,

Reifenlatschlänge etc.) enthält. Fig. 4 veranschaulicht beispielhaft eine zeitliche Folge von Datensendungen Rl . Im oberen Teil von Fig. 4 ist z. B. für einen aktuellen Normalbetriebsmodus ein zeitlich (im Wesentlichen) äquidistantes Senden von Datensendungen Rl dargestellt, die in einem vom Sendealgorithmus festgelegten Zeitabstand dts (hier: dts = 60 s) gesendet werden.

Im unteren Teil von Fig. 4 ist für dieses Beispiel der Empfang der Datensendungen Rl dargestellt, die dementsprechend mit einem gegenseitigen Zeitabstand dte (dte = dts) von der Zentraleinheit 30 empfangen werden. Nach einem jeweiligen Empfang einer Da- tensendung Rl legt die Zentraleinheit 30 eine Zeitspanne dtf fest (hier: dtf = 94 % x dte) . Sollte während dieser Zeitspanne dtf eine Datensendung der betreffenden Radeinheit empfangen werden, so wird diese grundsätzlich als nicht gültig bewertet, es sei denn, dem Inhalt dieser Datensendung lässt sich entnehmen, dass die betreffende Radeinheit in einen Alarmbetriebsmodus ge ¬ wechselt hat, und dass der festgestellte Empfangszeitpunkt kompatibel mit den Bestimmungen des Sendealgorithmus für den Alarmbetriebsmodus ist. Wenngleich im dargestellten Beispiel nach Ablauf der Zeitspanne dtf das für die Bewertung verwendete zeitliche Empfangsfenster solange geöffnet bleibt, bis tatsächlich eine nachfolgende Datensendung Rl empfangen wird, kann zusätzlich zu der Zeitspanne dtf auch eine weitere (in Fig. 4 nicht dargestellte) Zeitspanne festgelegt werden, bis zu der eine jeweils nächste Datensendung Rl empfangen werden sollte (z. B. 104 % x dte) . Dies ermöglicht eine Bewertung der nächsten Datensendung Rl anhand des Umstandes, ob diese nächste Datensendung Rl bis zum Ende der festgelegten Zeitspanne (oder verspätet) empfangen wurde. Bezugs zeichenliste

1 Fahrzeug

Wl - W4 Fahrzeugräder

10 Vorrichtung zur Datenübertragung

20-1 - 20-4 elektronische Radeinheiten

Rl - R4 Datensendungen der elektronischen Radeinheiten

30 Zentraleinheit des Fahrzeuges

32 Funkempfangseinrichtung

34 Recheneinheit

36 Speichereinheit

S20- 1 Erzeugung von Daten

S20- 2 Durchführung eines Sendealgorithmus

S20- 3 Senden von Datensendungen

S30- 1 Empfangen von Datensendungen

S30- 2 Auswerten von Empfangszeitpunkten

S30- 3 Bewerten von Datensendungen

ID Identifikationscode der Radeinheit

M Betriebsmodusdaten

P Radbetriebsparameterdaten

t Zeit

dts Zeitabstand zwischen Sendezeitpunkten

dte Zeitabstand zwischen Empfangszeitpunkten dtf Zeitspanne für Empfangsfensterfestlegung