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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR INSTALLING A DOUBLE-SIDED SURFACE GRINDING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/233770
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for installing a double-sided surface grinding machine (10) having: - two mutually spaced grinding discs (12, 14) which delimit a working area (20) arranged between the grinding discs, - at least one grinding disc drive (22, 26), by means of which at least one grinding disc can be rotated about a rotational axis (24, 28), - at least one rotor disc (42, 44) that is arranged in the working area and has at least one workpiece receiving area (52, 54), in which a workpiece to be ground can be arranged, and - a rotor disc drive (32), by means of which the rotor disc can be driven along a circular path (46) that is concentric to the rotational axis of the at least one grinding disc, wherein at least the following steps are carried out in preparation for machining at least one workpiece batch: a) specifying at least one machine-specific parameter (MP) and/or at least one machining parameter (BP) in order to form an input n-tuple, where n is greater than or equal to 2, b) comparing the input n-tuple with an n-tuple stored in a database, where n is greater than or equal to 2, and c) ascertaining a quality variable which is assigned to the input n-tuple or a stored n-tuple.

Inventors:
HILDEBRANDT OLIVER (DE)
WOEHRLE MICHAEL (DE)
Application Number:
PCT/EP2019/062793
Publication Date:
November 26, 2020
Filing Date:
May 17, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SUPFINA GRIESHABER GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
B24B7/17; B24B41/06
Foreign References:
DE10345335A12005-04-14
EP2301715A12011-03-30
DE102016117141A12018-03-15
DE102016117141A12018-03-15
Attorney, Agent or Firm:
DREISS PATENTANWÄLTE PARTG MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Einrichtung einer Doppelseiten- Planschleifmaschine (10), welche aufweist:

- zwei zueinander beabstandete Schleifscheiben (12, 14), welche einen zwischen den Schleifscheiben (12, 14) angeordneten Arbeitsraum (20) begrenzen,

- mindestens einen Schleifscheibenantrieb (22, 26), mittels welchem mindestens eine Schleifscheibe (12, 14) um eine Rotationsachse (24, 28) drehbar antreibbar ist,

- mindestens eine in dem Arbeitsraum (20) angeordnete Läuferscheibe (42, 44), welche mindestens eine

Werkstückaufnahme (52, 54) aufweist, in welcher ein zu schleifendes Werkstück (68) anordenbar ist,

- einen Läuferscheibenantrieb (32), mittels welchem die Läuferscheibe (42, 44) entlang einer zu der

Rotationsachse (24, 28) der mindestens einen

Schleifscheibe (12, 14) konzentrischen Kreisbahn (46) antreibbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorbereitung der

Bearbeitung mindestens eines Werkstückloses folgende Schritte durchgeführt werden:

a) Vorgabe mindestens eines maschinenspezifischen

Parameters (MP) und/oder mindestens eines

Bearbeitungsparameters (BP) zur Bildung eines Eingabe-n- Tupels, wobei n größer oder gleich 2 ist,

b) Vergleich des Eingabe-n-Tupels mit in einer Datenbank (64) hinterlegten n-Tupeln, wobei n größer oder gleich 2 ist,

c) Ermittlung einer dem Eingabe-n-Tupel oder einem hinterlegten n-Tupel zugeordneten Qualitätsgröße.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt c) mit dem Auslesen der Qualitätsgröße aus einer Lookup-Tabelle (66) einhergeht.

3. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass Schritt c) mit der

rechnerischen Ermittlung der Qualitätsgröße einhergeht.

4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Wert der in Schritt c) ermittelten Qualitätsgröße oder der Wert einer aus der ermittelten Qualitätsgröße abgeleiteten Ausgabegröße ausgegeben wird.

5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der in Schritt c) ermittelten Qualitätsgröße ein Ersatz-n-Tupel ermittelt wird, dessen Bearbeitungsparameter (BP) von den Bearbeitungsparametern (88) gemäß Schritt a)

abweichen und welchem eine Qualitätsgröße mit einem Wert zugeordnet ist, der höher ist als der in Schritt c) ermittelte Wert der Qualitätsgröße des Eingabe-n-Tupels .

6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die maschinenspezifischen Parameter (MP) einen radial kleinsten Abstand einer Läuferscheibe (42, 44) zu der Rotationsachse (24, 28) und/oder einen radial größten Abstand einer

Läuferscheibe (42, 44) zu der Rotationsachse (24, 28) und/oder den Radius der Kreisbahn (46) und/oder den Durchmesser einer Läuferscheibe (42, 44) und/oder den Radius einer Läuferscheibe (42, 44) und/oder das

Material der Wirkfläche der mindestens einen

Schleifscheibe (12, 14) betreffen.

7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsparameter (BP) die Anzahl der Läuferscheiben (42, 44) und/oder die Anzahl, die Position und/oder Größe der

Werkstückaufnahmen (52, 54) einer Läuferscheibe (42, 44) und/oder den Belegungszustand der Werkstückaufnahmen (52, 54) und/oder die Antriebsgeschwindigkeit des

Schleifscheibenantriebs (22, 26) und/oder die

Antriebsgeschwindigkeit des Läuferscheibenantriebs (32) und/oder eine Dauer der Schleifbearbeitung und/oder das Werkstückmaterial und/oder eine koaxial zu der

Rotationsachse (24, 28) einer Schleifscheibe (12, 14) einstellbare Andrückkraft betreffen.

8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Qualitätsgröße einen Nutzungszustand mindestens einer der Schleifscheiben (12, 14) betrifft.

9. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzungszustand durch mindestens eine der folgenden Faktoren definiert ist:

- Anteil der ungenutzten Fläche (absolut oder bezogen auf die Gesamtfläche der mindestens einen Schleifscheibe (12, 14)),

- Anteil der genutzten Fläche (absolut oder bezogen auf die Gesamtfläche der mindestens einen Schleifscheibe (12, 14)),

- Verteilung der ungenutzten Fläche bei Betrachtung eines radial inneren Abschnitts (72) und eines radial äußeren Abschnitts (74) der mindestens einen

Schleifscheibe (12, 14),

- Verteilung der genutzten Fläche bei Betrachtung eines radial inneren Abschnitts (72) und eines radial äußeren Abschnitts (74) der mindestens einen Schleifscheibe (12, 14) ,

- Verteilung der ungenutzten Fläche bei Betrachtung eines ersten Abschnitts und eines in Drehrichtung folgenden zweiten Abschnitts der mindestens einen

Schleifscheibe (12, 14),

- Verteilung der genutzten Fläche bei Betrachtung eines ersten Abschnitts und eines in Drehrichtung folgenden zweiten Abschnitts der mindestens einen Schleifscheibe (12, 14) .

10. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte a) bis c) jeweils für aufeinander folgende Werkstücklose

durchgeführt werden und dass aus den jeweils ermittelten Qualitätsgrößen eine kumulative Qualitätsgröße ermittelt wird .

11. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte a) bis c) für dasselbe Werkstücklos mehrfach durchgeführt werden und dass aus den jeweils ermittelten Qualitätsgrößen eine kumulative Qualitätsgröße ermittelt wird.

12. Doppelseiten-Planschleifmaschine (10) gemäß dem

Oberbegriff des Patentanspruchs 1, eingerichtet zur Durchführung eines Verfahrens gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 oder gemäß einem der

Ansprüche 2 bis 11.

Description:
Titel: Verfahren zur Einrichtung einer Doppelseiten-

Planschleifmaschine

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einrichtung einer Doppelseiten-Planschleifmaschine, welche aufweist:

- zwei zueinander beabstandete Schleifscheiben, welche einen zwischen den Schleifscheiben angeordneten Arbeitsraum

begrenzen,

- mindestens einen Schleifscheibenantrieb, mittels welchem mindestens eine Schleifscheibe um eine Rotationsachse drehbar antreibbar ist,

- mindestens eine in dem Arbeitsraum angeordnete

Läuferscheibe, welche mindestens eine Werkstückaufnahme aufweist, in welcher ein zu schleifendes Werkstück anordenbar ist,

- einen Läuferscheibenantrieb, mittels welchem die

Läuferscheibe entlang einer zu der Rotationsachse der

mindestens einen Schleifscheibe konzentrischen Kreisbahn antreibbar ist.

Eine solche Doppelseiten-Planschleifmaschine ist aus der

DE 10 2016 117 141 Al bekannt. Solche Doppelseiten- Planschleifmaschinen ermöglichen die doppelseitige Bearbeitung einer Mehrzahl von Werkstücken, welche jeweils in einer

Werkstückaufnahme einer Läuferscheibe gehalten sind. Die

Läuferscheiben rotieren "als Planeten" entlang einer Kreisbahn um die Rotationsachse der Schleifscheibe oder der

Schleifscheiben. Im Zuge dieser Bewegung drehen sich die

Läuferscheiben auch um ihre eigene Mittenachse, sodass die radial versetzt zu der Mittenachse der Läuferscheibe

gehaltenen Werkstücke längs zykloidischer Bewegungsbahnen durch den Arbeitsraum hindurch bewegt werden. Außerdem bewegen sich üblicherweise auch die Schleifscheiben, beispielsweise in zueinander entgegengesetzten Rotationsrichtungen. Insgesamt ergeben sich hochkomplexe Relativbewegungen zwischen Werkstück und Schleifscheiben (welche bei einander entgegengesetzten Rotationsrichtungen der Schleifscheiben sogar noch voneinander abweichen können) , was es erschwert, eine Doppelseiten- Planschleifmaschine so einzurichten, dass ein bestimmtes

Werkstücklos in akzeptabler Dauer, mit ausreichender Qualität und mit einem (noch) akzeptablen Schleifscheibenverschleiß bearbeitet werden kann.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mittels welchem die Einrichtung einer Doppelseiten-Planschleifmaschine vereinfacht wird .

Diese Aufgabe wird bei einer Doppelseiten-Planschleifmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zur Vorbereitung der Bearbeitung mindestens eines

Werkstückloses folgende Schritte durchgeführt werden: a) Vorgabe mindestens eines maschinenspezifischen Parameters (MP) und/oder mindestens eines Bearbeitungsparameters (BP) zur Bildung eines Eingabe-n-Tupels , wobei n größer oder gleich 2 ist,

b) Vergleich des Eingabe-n-Tupels mit in einer Datenbank hinterlegten n-Tupeln, wobei n größer oder gleich 2 ist, c) Ermittlung einer dem Eingabe-n-Tupel oder einem

hinterlegten n-Tupel zugeordneten Qualitätsgröße.

Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, für die

Einrichtung einer Doppelseiten-Planschleifmaschine auf Daten zurückzugreifen, welche sich für die Bearbeitung eines

Werkstückloses als geeignet erwiesen haben. Ein Maß dafür, ob bestimmte Parameter geeignet sind, ist die Qualitätsgröße. Diese kann entweder einem in der Datenbank hinterlegten n- Tupel zugeordnet sein und/oder auf Basis des Eingabe-n-Tupels rechnerisch ermittelt werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die Unterstützung von Betriebspersonal, was besonders vorteilhaft ist, wenn dieses vergleichsweise unerfahren ist. Ferner kann die für die Einrichtung einer Doppelseiten-Planschleifmaschine

erforderliche Zeitspanne reduziert werden. Insbesondere ist es möglich, einen Schleifprozess im Hinblick auf eine möglichst kurze Bearbeitungsdauer, eine möglichst hohe

Bearbeitungsqualität und/oder auf eine möglichst optimale Nutzung einer Schleifscheibe zu optimieren.

Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, dass die Ermittlung einer dem Eingabe-n-Tupel oder einem hinterlegten n-Tupel zugeordneten Qualitätsgröße mit dem Auslesen der

Qualitätsgröße aus einer Lookup-Tabelle einhergeht. Hierbei ist es möglich, dass ein hinterlegtes n-Tupel zu einem

Eingabe-n-Tupel identisch ist. Es ist aber auch möglich, dass einzelne oder alle Parameter eines hinterlegten n-Tupels mit einer Toleranz von beispielsweise maximal 10% von

entsprechenden Parametern des Eingabe-n-Tupels abweichen können und trotz der Abweichung die dem hinterlegten n-Tupel zugeordnete Qualitätsgröße verwendet wird. Ferner ist es möglich, dass auf Basis eines Eingabe-n-Tupels mindestens zwei nicht mit dem Eingabe-n-Tupel identische hinterlegte n-Tupel bestimmt werden, und dass die diesen hinterlegten n-Tupeln zugeordneten Qualitätsgrößen verwendet werden, um durch

Interpolation eine dem Eingabe-n-Tupel zugeordnete

Qualitätsgröße zu ermitteln.

Die Lookup-Tabelle kann Qualitätsgrößen enthalten, welche damit korrelieren, dass ein Werkstück nach schleifender

Bearbeitung mit bestimmten Bearbeitungsparametern und/oder maschinenspezifischen Parametern (siehe hierzu im Detail weiter unten) eine bestimmte Bearbeitungsqualität (bspw.

Rauigkeit) erreicht hat. Die Lookup-Tabelle kann zusätzlich oder alternativ hierzu Qualitätsgrößen enthalten, welche damit korrelieren, dass eine Schleifscheibe nach schleifender

Bearbeitung eines Werkstücks mit bestimmten

Bearbeitungsparametern und/oder maschinenspezifischen Parametern (siehe hierzu im Detail weiter unten) eine

bestimmte Werkzeugbeschaffenheit (bspw. Abweichung von einer ideal ebenen Wirkfläche) erreicht hat. Die

Bearbeitungsqualität des Werkstücks und die

Werkzeugbeschaffenheit können messtechnisch erfasst und - als neue oder geänderte Qualitätsgrößen - in die Lookup-Tabelle überführt werden.

Zusätzlich oder alternativ ist es möglich, dass die Ermittlung einer dem Eingabe-n-Tupel oder einem hinterlegten n-Tupel zugeordneten Qualitätsgröße mit der rechnerischen Ermittlung der Qualitätsgröße einhergeht. Bei einer solchen rechnerischen Ermittlung ist es insbesondere vorteilhaft, die Bewegungsbahn eines Werkstücks oder die Bewegungsbahnen mehrerer Werkstücke relativ zu der Oberfläche mindestens einer der Schleifscheiben zu ermitteln, also die Relativbewegung zwischen Werkstück und Schleifscheiben rechnerisch zu simulieren, um dann in

Abhängigkeit des Ergebnisses der Simulation eine

Qualitätsgröße zu bestimmen.

Erfindungsgemäß ist es möglich, dass ein Wert einer

ermittelten Qualitätsgröße ausgegeben wird, wobei eine der Qualitätsgröße zugeordnete Werteskala verwendet werden kann. Beispielsweise kann ein Wert von "0" einer Qualitätsgröße bedeuten, dass vorgegebene Parameter eines Eingabe-n-Tupels für die Bearbeitung eines bestimmten Werkstückloses ungeeignet sind. In entsprechender Weise kann ein Wert von "1" bedeuten, dass die Parameter eines Eingabe-n-Tupels optimal sind und eine bestmögliche Bearbeitung eines Werkstückloses

ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, einen Mindestwert für eine gerade noch akzeptable Qualitätsgröße vorzugeben, beispielsweise in Form eines Werts von "größer oder gleich 0,7" oder ähnlich.

Es ist auch möglich, aus der Qualitätsgröße eine Ausgabegröße abzuleiten, beispielsweise so, dass die Ausgabegröße dem Bedienpersonal der Doppelseiten-Planschleifmaschine anzeigt, ob die gewählten Parameter eines Eingabe-n-Tupels für die Bearbeitung eines Werkstückloses geeignet sind oder nicht. Hierzu können beispielsweise optische Elemente (bspw. eine rote oder grüne Ampel) und/oder akustische Elemente (bspw. Warn- oder Bestätigungstöne) verwendet werden.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn in Abhängigkeit der ermittelten Qualitätsgröße ein Ersatz-n-Tupel ermittelt wird, dessen Bearbeitungsparameter von den vorgegebenen

Bearbeitungsparametern abweichen und welchem eine

Qualitätsgröße mit einem Wert zugeordnet ist, der höher ist als der in Schritt c) ermittelte Wert der Qualitätsgröße des Eingabe-n-Tupels. Auf diese Weise ist es möglich, dem

Bedienpersonal Hinweise zu geben, wie es einen bestimmten Parameter verändern kann, um die Bearbeitung eines

Werkstückloses überhaupt zu ermöglichen oder um diese

Bearbeitung hinsichtlich zeitlicher Dauer und/oder der

Bearbeitungsqualität und/oder des Verschleißes der

Schleifscheiben zu verbessern.

Im Rahmen der Erfindung werden unter "maschinenspezifischen Parametern" Parameter verstanden, welche der Doppelseiten- Planschleifmaschine und dessen Aufbau zugeordnet sind. Anders ausgedrückt: Die Änderung eines maschinenspezifischen

Parameters geht damit einher, die Geometrie von Bauteilen der Werkzeugmaschine selbst verändern zu müssen. Solche Parameter sind insbesondere: ein radial kleinster Abstand einer

Läuferscheibe zu der Rotationsachse der mindestens einen

Schleifscheibe und/oder der radial größte Abstand einer

Läuferscheibe zu der Rotationsachse der mindestens einen

Schleifscheibe und/oder der Radius der Kreisbahn, welche die Läuferscheibe bei ihrem Umlauf um die Rotationsachse

beschreibt und/oder der Durchmesser einer Läuferscheibe und/oder der Radius einer Läuferscheibe und/oder das Material einer Wirkfläche der mindestens einen Schleifscheibe.

Im Rahmen der Erfindung werden unter Bearbeitungsparameter Parameter verstanden, auf welche das Bedienpersonal einen im Vergleich zu den maschinenspezifischen Parametern schnelleren und einfachen Einfluss hat. Dies sind insbesondere: die Anzahl der verwendeten Läuferscheiben und/oder die Anzahl, die

Position und/oder Größe der Werkstückaufnahmen einer

Läuferscheibe (der Austausch und die Auswahl einer bestimmten Läuferscheibe wird also im Rahmen der vorliegenden Erfindung als "Bearbeitungsparameter" definiert) und/oder der

Belegungszustand der Werkstückaufnahmen (also, ob eine

bestimmte Werkstückaufnahme mit einem Werkstück belegt ist oder nicht) und/oder die Antriebsgeschwindigkeit des

Schleifscheibenantriebs und/oder die Antriebsgeschwindigkeit des Läuferscheibenantriebs und/oder eine Dauer der

Schleifbearbeitung und/oder das Werkstückmaterial und/oder eine koaxial zu der Rotationsachse einer Schleifscheibe einstellbare Andrückkraft.

Als für die Erfindung besonders wichtige Bearbeitungsparameter haben sich die Antriebsgeschwindigkeit des

Schleifscheibenantriebs und die Antriebsgeschwindigkeit des Läuferscheibenantriebs und das Verhältnis dieser Geschwindigkeiten herausgestellt. Somit ist es besonders bevorzugt, wenn das Eingabe-n-Tupel zumindest eine der

genannten Geschwindigkeiten enthält, vorzugsweise beide genannten Geschwindigkeiten.

Im Rahmen der Erfindung betrifft die Qualitätsgröße

vorzugsweise einen Nutzungszustand mindestens einer der

Schleifscheiben. Ein solcher Nutzungszustand kann durch Wahl mindestens eines der folgenden Faktoren definiert sein:

- Anteil der ungenutzten Fläche (absolut oder bezogen auf die Gesamtfläche der mindestens einen Schleifscheibe) ,

- Anteil der genutzten Fläche (absolut oder bezogen auf die Gesamtfläche der mindestens einen Schleifscheibe) ,

- Verteilung der ungenutzten Fläche bei Betrachtung eines radial inneren Abschnitts und eines radial äußeren Abschnitts der mindestens einen Schleifscheibe,

- Verteilung der genutzten Fläche bei Betrachtung eines radial inneren Abschnitts und eines radial äußeren Abschnitts der mindestens einen Schleifscheibe,

- Verteilung der ungenutzten Fläche bei Betrachtung eines ersten Abschnitts und eines in Drehrichtung folgenden zweiten Abschnitts der mindestens einen Schleifscheibe,

- Verteilung der genutzten Fläche bei Betrachtung eines ersten Abschnitts und eines in Drehrichtung folgenden zweiten

Abschnitts der mindestens einen Schleifscheibe.

Im Rahmen der Erfindung wurde erkannt, dass ein möglichst geringer Anteil von ungenutzter Fläche und ein möglichst hoher Anteil von genutzter Fläche einer Schleifscheibe

erstrebenswert sind. Dies ermöglicht es, die abrasive

Wirkfläche einer Schleifscheibe über ihre flächige Erstreckung hinweg zu nutzen, bevor die Wirkfläche der Schleifscheibe im Zuge einer Wartung wieder geschärft werden muss.

Es wurde ferner erkannt, dass es vorteilhaft ist,

unterschiedliche Bereiche der Schleifscheibe möglichst

gleichmäßig zu nutzen, sowohl in radialer Richtung als auch in Umfangsrichtung einer Schleifscheibe gesehen.

Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich für die

Unterstützung des Bedienpersonals bei Einrichtung einer

Doppelseiten-Planschleifmaschine zur Bearbeitung nur eines einzelnen Werkstückloses. Es ist aber auch möglich, dieses Verfahren mehrfach zu durchlaufen, um aus den bei einem jeweiligen Durchlauf ermittelten Qualitätsgrößen eine

kumulative Qualitätsgröße zu ermitteln. Wenn beispielsweise für ein erstes Werkstücklos ein vergleichsweise niedriger Wert einer ersten Qualitätsgröße ermittelt wird, der beispielsweise mit einer erhöhten Nutzung eines radial inneren Abschnitts einer Schleifscheibe einhergeht, und wenn in einem zweiten Durchlauf eine Qualitätsgröße ermittelt wird, dessen Wert ebenfalls vergleichsweise niedrig ist, aber mit einer erhöhten Nutzung eines radial äußeren Abschnitts der Schleifscheibe einhergeht, ist es möglich, dass eine kumulative

Qualitätsgröße einen Wert hat, der für die aufeinanderfolgende Bearbeitung beider Werkstücklose hoch genug (im Sinne von "gut genug") ist.

In entsprechender Weise ist es möglich, das erfindungsgemäße Verfahren zur Bearbeitung desselben Werkstückloses mehrfach zu durchlaufen, um aus den bei einem jeweiligen Durchlauf ermittelten Qualitätsgrößen eine kumulative Qualitätsgröße zu ermitteln. Wenn beispielsweise für eine erste Bearbeitungsphase eines bestimmten Werkstückloses ein Wert einer ersten Qualitätsgröße ermittelt wird, der beispielsweise mit einer besonders gleichmäßigen Nutzung der Gesamtfläche einer Schleifscheibe (jedoch mit einer nicht ausreichenden Bearbeitungsqualität der Werkstücke des Werkstückloses) einhergeht, und wenn für eine zweite Bearbeitungsphase

desselben Werkstückloses eine zweite Qualitätsgröße ermittelt wird, deren Wert mit einer ungleichmäßigeren Nutzung der

Gesamtfläche der Schleifscheibe (jedoch mit verbesserten

Bearbeitungsqualität der Werkstücke des Werkstückloses) einhergeht, ist es möglich, dass eine kumulative

Qualitätsgröße einen Wert hat, der für die Bearbeitung

desselben Werkstückloses in zwei aufeinander folgenden

Bearbeitungsphasen (bspw. auch in derselben Aufspannung) hoch genug (im Sinne von "gut genug") ist.

Ein weiteres Beispiel für die Verwendung einer kumulativen Qualitätsgröße sind aufeinander folgende Bearbeitungsphasen mit voneinander abweichenden Fertigungsparametern, die für unterschiedliche Bearbeitungszwecke gewählt werden.

Beispielsweise kann für eine erste Bearbeitungsphase mit einer Schruppbearbeitung von Werkstücken eines bestimmten

Werkstückloses ein Wert einer ersten Qualitätsgröße ermittelt werden und für eine zweite Bearbeitungsphase mit einer

Schlichtbearbeitung desselben Werkstückloses eine zweite

Qualitätsgröße. Die erste Qualitätsgröße korreliert

beispielsweise mit einem hohen Materialabtrag aber mit einer noch nicht ausreichenden Oberflächenqualität der Werkstücke des Werkstückloses. Die zweite Qualitätsgröße korreliert beispielsweise mit einer hohen Oberflächenqualität der

Werkstücke des Werkstückloses (und möglicherweise zusätzlich auch mit einer (hinzunehmenden) nicht optimalen Nutzung der Gesamtfläche der Schleifscheibe) . Eine aus der ersten und der zweiten Qualitätsgröße ermittelte kumulative Qualitätsgröße kann dann einen Wert haben, der insgesamt für die Bearbeitung des Werkstückloses (insbesondere auch in derselben

Aufspannung) hoch genug (im Sinne von "gut genug") ist.

Die Erfindung betrifft ferner eine Doppelseiten- Planschleifmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1, welche zur Durchführung eines vorstehend beschriebenen Verfahrens eingerichtet ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen

Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele.

In der Zeichnung zeigt

Fig . 1 eine perspektivische Ansicht von Bauteilen einer

Doppelseiten-Planschleifmaschine ;

Fig . 2 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur

Durchführung eines Verfahrens zur Einrichtung der Doppelseiten-Planschleifmaschine gemäß Fig. 1;

Fig . 3 eine schematische Darstellung einer rechnerischen

Ermittlung eines Nutzungszustands einer

Schleifscheibe der Doppelseiten-Planschleifmaschine gemäß Fig. 1 bei Verwendung einer einzelnen

Läuferscheibe und nur eines Werkstücks;

Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei

Verwendung einer Mehrzahl von Werkstücken; und Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Ausgabeeinheit der Doppelseiten-Planschleifmaschine gemäß Fig. 1.

Eine Doppelseiten-Planschleifmaschine ist in Figur 1 insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Diese umfasst eine untere Schleifscheibe 12 und eine obere Schleifscheibe 14, welche von ihrem Aufbau her der Schleifscheibe 12 entspricht. Die

Schleifscheibe 12 weist eine der Schleifscheibe 14 zugewandte Wirkfläche 16 auf; die Schleifscheibe 14 weist eine der

Schleifscheibe 12 zugewandte Wirkfläche 18 auf.

Zwischen den Wirkflächen 16 und 18 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 20 bezeichneter Arbeitsraum vorgesehen. Während der schleifenden Bearbeitung von Werkstücken entspricht die Höhe des Arbeitsraums dem Abstand der abrasiven Wirkflächen 16 und 18, welche zunächst der Dicke der zu bearbeitenden

Werkstücke entspricht. Eine sukzessive Verringerung des

Abstands zwischen den Wirkflächen 16 und 18 bewirkt dann eine entsprechende Verringerung der Dicke der schleifend

bearbeiteten Werkstücke. Wenn diese Ist-Dicke eine gewünschte Solldicke erreicht hat, ist ein Schleifvorgang beendet.

Die untere Schleifscheibe 12 ist mittels eines

Schleifscheibenantriebs 22 (an sich bekannt und daher nur schematisch dargestellt) um eine Rotationsachse 24 rotierend antreibbar. In entsprechender Weise ist die obere

Schleifscheibe 14 mittels eines Schleifscheibenantriebs 26 um eine Rotationsachse 28 rotierend antreibbar. Die

Rotationsachsen 24 und 28 sind vorzugsweise zueinander

parallel; insbesondere fluchten diese Achsen miteinander. Die untere Schleifscheibe 12 und deren Rotationsachse 24 sind ortsfest gelagert; die obere Schleifscheibe 14 ist kardanisch gelagert, sodass die Neigung der Rotationsachse 28 geringfügig anpassbar ist.

Die untere Schleifscheibe 12 weist eine zentrale Durchbrechung 30 auf, welche zur Anordnung eines Läuferscheibenantriebs 32 dient. Diese umfasst einen Antriebsmotor 34, mittels welchem ein Innenstiftkranz 36 um eine Antriebsachse 38 rotierend antreibbar ist. Die Antriebsachse 38 verläuft vorzugsweise parallel zu der Rotationsachse 24; insbesondere fluchten die Achsen 24 und 38 miteinander.

Die Doppelseiten-Planschleifmaschine 10 weist ferner einen unbewegbaren, ortsfesten Außenstiftkranz 40 auf, welcher außerhalb einer radial äußeren Umrandung der Schleifscheibe 12 angeordnet ist.

Bei einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform treibt der Läuferscheibenantrieb 32 einen um die Antriebsachse 38 verdrehbaren Außenstiftkranz 40 an; in diesem Fall ist der Innenstiftkranz 36 unbewegbar und ortsfest.

Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform umfasst der Läuferscheibenantrieb 32 sowohl einen bewegbaren

Innenstiftkranz 36 als auch einen bewegbaren Außenstiftkranz 40.

Der Läuferscheibenantrieb 32 dient zum Antrieb mindestens einer Läuferscheibe 42, 44. Diese Läuferscheiben weisen außenseitig eine Verzahnung auf, welche mit dem

Innenstiftkranz 36 und mit dem Außenstiftkranz 40 kämmt.

Dadurch, dass die Läuferscheiben 42, 44 mittels des Innenstiftkranzes 36 angetrieben sind, aber an dem feststehenden Außenstiftkranz 40 abwälzen, bewegen sich die Läuferscheiben 42, 44 entlang einer zu der Antriebsachse 38 konzentrischen Kreisbahn 46 und rotieren dabei gleichzeitig um ihre jeweiligen Mittenachsen 48, 50.

Die Läuferscheiben 42, 44 weisen eine Mehrzahl von

Werkstückaufnahmen 52, 54 in Form von Durchbrechungen der Läuferscheiben 42, 44 auf. Diese Werkstückaufnahmen 52, 54 dienen zur Aufnahme jeweils eines Werkstücks, welches entlang seines jeweiligen Umfangs an den Berandungen der

Werkstückaufnahmen 52, 54 gehalten ist, mit einer Unterseite auf der Wirkfläche 16 der Schleifscheibe 12 und mit einer Oberseite an der Wirkfläche 18 der Schleifscheibe 14 anliegt.

Die Schleifscheibenantriebe 22 und 26 sowie der

Läuferscheibenantrieb 32 sind mittels einer an sich bekannten und daher nicht dargestellten Steuerung der Doppelseiten- Planschleifmaschine 10 ansteuerbar. Zur Auswahl geeigneter Betriebsparameter, insbesondere für die Auswahl geeigneter Antriebsgeschwindigkeiten der Schleifscheibe 12 und 14 sowie des Läuferscheibenantriebs 32 weist die Doppelseiten- Planschleifmaschine 10 eine in Figur 2 dargestellte

Vorrichtung 56 auf. Diese umfasst eine Eingabeeinheit 58, eine Verarbeitungseinheit 60, eine Ausgabeeinheit 62 sowie eine Datenbank 64.

Zur Vorbereitung der Bearbeitung eines Werkstückloses ist es möglich, mittels der Eingabeeinheit 58 maschinenspezifische Parameter (MP) und/oder Bearbeitungsparameter (BP) vorzugeben. Beispielsweise betreffen die maschinenspezifischen Parameter den Radius der Kreisbahn 46 und den Durchmesser der Läuferscheiben 42, 44.

Beispiele für Bearbeitungsparameter sind: der radiale Abstand der Werkstückaufnahmen 52, 54 zu den Mittenachsen 48, 50 einer Läuferscheibe 42, 44, der Belegungszustand der

Werkstückaufnahmen (beispielsweise Belegung sämtlicher

Werkstückaufnahmen 52, 54 aller Läuferscheiben 42, 44 oder aber nur einer Teilmenge der Werkstückaufnahmen 52, 54), die Antriebsgeschwindigkeit des Läuferscheibenantriebs 32 und die Antriebsgeschwindigkeit des Schleifscheibenantriebs 22

und/oder des Schleifscheibenantriebs 26.

In Abhängigkeit der Anzahl der eingegebenen Parameter entsteht ein Eingabe-n-Tupel , wobei n der Anzahl der eingegebenen

Parameter entspricht. In einer Datenbank 64 sind entsprechende oder ähnliche n-Tupel hinterlegt, denen (beispielsweise in einer Lookup-Tabelle 66) Qualitätsgrößen mit unterschiedlichen Werten (beispielsweise Qi, Q2) zugeordnet sind.

Ein Vergleich der Eingabe-n-Tupel mit hinterlegten n-Tupeln ermöglicht also die Bestimmung einer zugeordneten

Qualitätsgröße durch die Verarbeitungseinheit 60. Ein Wert dieser Qualitätsgröße oder der Wert einer aus der

Qualitätsgröße abgeleiteten Ausgabegröße kann mittels der Ausgabeeinheit 62 ausgegeben und dem Bedienpersonal angezeigt werden .

Zusätzlich oder alternativ zu der Ermittlung des Werts einer Qualitätsgröße durch den Zugriff auf eine Datenbank 64 ist es möglich, den Wert einer Qualitätsgröße rechnerisch zu ermitteln, um dann anschließend den Wert dieser Qualitätsgröße dem Eingabe-n-Tupel zuzuordnen.

Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Figuren 2 bis 3

beispielhaft dargestellt, wie eine solche rechnerische

Ermittlung durchgeführt werden kann. Zur Vereinfachung des Verständnisses wird unter Bezugnahme auf Figur 2 davon

ausgegangen, dass lediglich eine Läuferscheibe 42 vorgesehen ist, wobei lediglich eine Werkstückaufnahme 52 der

Läuferscheibe 42 mit einem Werkstück 68 belegt ist. Bei

Vorgabe einer von Null abweichenden Antriebsgeschwindigkeit des Läuferscheibenantriebs 32 durchläuft das Werkstück 68 einen zykloidischen Bewegungsraum 70. Die Ober- und Unterseite dieses Bewegungsraums liegt an den jeweiligen Wirkflächen 16 bzw. 18 der Schleifscheiben 12 bzw. 14 an.

Die vorstehende Simulation kann auch für eine Mehrzahl von Werkstücken 68 und/oder für eine Mehrzahl von Läuferscheiben 42, 44 durchgeführt werden. Für die Wahl bestimmter

maschinenspezifischer Parameter und bestimmter

Bearbeitungsparameter ergibt sich ein in Figur 3 dargestelltes Verlaufsbild, das sich aus mehreren, zykloidischen

Bewegungsräumen 70a, 70b zusammensetzt. Es ist erkennbar, dass für das gewählte Beispiel ein radial innerer Abschnitt der Schleifscheibe 12 in einem geringeren Maße genutzt wird als ein radial äußerer Abschnitt 74 der Schleifscheibe 12.

Dieses Bild, also die Überlagerung der Bewegungsräume 70a,

70b, bezogen auf die Gesamtfläche der Wirkfläche 16 der

Schleifscheibe 12, entspricht einer grafischen Wiedergabe einer Qualitätsgröße. Beispielsweise kann mittels einer

Bildauswertung eine von den Bewegungsräumen 70a, 70b überstrichene Fläche ermittelt werden; und diese Fläche kann in ein Verhältnis zu der Gesamtfläche der Wirkfläche 16 der Schleifscheibe 12 gesetzt werden. Liegt das auf diese Weise ermittelte Flächenverhältnis unterhalb eines vorgebbaren

Mindestwerts, kann mittels der Ausgabeeinheit 62 eine

Ausgabegröße ausgegeben werden, welche anzeigt, dass die gewählten Parameter des Eingabe-n-Tupels für die Bearbeitung des Werkstückloses der Werkstücke 68 ungeeignet sind. Dies kann beispielsweise mittels einer in Figur 4 schematisch dargestellten, "auf rot geschalteten" Ampel 76 der

Ausgabeeinheit 62 angezeigt werden.

Die Ausgabeeinheit 62 kann gleichzeitig zur grafischen

Wiedergabe der einzugebenden Parameter dienen, beispielsweise einer Anzahl 78 der Werkstücke 68, einer

Umdrehungsgeschwindigkeit 80 des Läuferscheibenantriebs 32 sowie einer Umdrehungsgeschwindigkeit 82 der Schleifscheibe 12 und/oder der Schleifscheibe 14.