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Title:
METHOD FOR PRODUCING A CONTINUOUS BELT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/016647
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a continuous belt (1) and to a continuous belt (1) with a belt body (2) which has a first main surface (3) and a second main surface (4). The first main surface (3) and the second main surface (4) of the belt body are connected together via lateral edges (5, 6), and a coating (7) is applied onto the first main surface (3) of the belt body (2), said first main surface lying opposite the inner face of the continuous belt (1) when the continuous belt (1) is completed, and the coating (7) forms an outer face of the continuous belt (1) in the completed state. At least one base material (8) into which reinforcing elements (8a) are integrated is applied onto the first main surface (3) of the belt body (2) as the coating (7).

Inventors:
HAYDN MARKUS (AT)
STÜCKLER THOMAS (AT)
SÜALP PELIN (AT)
SZIGETHI RICHARD (AT)
Application Number:
PCT/AT2020/060284
Publication Date:
February 04, 2021
Filing Date:
July 30, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BERNDORF INNOVATIONS UND TECH GMBH (AT)
International Classes:
B29C41/28; B29D29/00; F16G1/20
Domestic Patent References:
WO2016123645A12016-08-11
WO2003078859A22003-09-25
Foreign References:
EP1164094A12001-12-19
US5681612A1997-10-28
US4342809A1982-08-03
GB594052A1947-10-31
US3728066A1973-04-17
AT514722B12015-10-15
Attorney, Agent or Firm:
ANWÄLTE BURGER UND PARTNER RECHTSANWALT GMBH (AT)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Herstellung eines Endlosbandes (1) mit einem Bandkörper (2), der eine erste Hauptoberfläche (3) und eine zweite Hauptoberfläche (4) aufweist, wobei die erste Hauptoberfläche (3) und die zweite Hauptoberfläche (4) des Bandkörpers über Seitenkanten (5, 6) miteinander verbunden sind, wobei auf die erste, in einem fertiggestellten Zustand des Endlosbandes (1) einer Innenseite des Endlosbandes (1) gegenüberliegende Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) eine Beschichtung (7) aufgebracht wird, wobei die Beschichtung (7) in einem fertiggestellten Zustand eine Außenseite des Endlosbandes (1) bildet, dadurch ge kennzeichnet, dass als Beschichtung (7) auf die erste Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) zumindest ein Grundmaterial (8) aufgebracht wird, in welches Bewährungselemente (8a) ein gebracht werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Bewährungsele mente (8a) Fasern, insbesondere mineralische Fasern, wie Kohlenstofffasem und/oder Borfa sern und/oder Glasfasern, und/oder Kunststofffasern, wie Nylonfasern (z.B. Polyamid), und/oder Metallfasern und/oder Fasern auf Basis von natürlichen Rohstoffen, wie Zellulose und/oder Hanf und/oder Baumwolle und/oder Sisal und/oder Jute und/oder Flachs und/oder Naturfasern und/oder Holzfasern und/oder Wolle und/oder Tierhaare und/oder Seide, und/o- der Nadeln, insbesondere Metallnadeln, verwendet werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewäh rungselemente (8a) zumindest eine Fernordnung, beispielsweise in Form eines Netzes, Gitters oder Gewebes, insbesondere in Form eines Biaxial-Glasgewebes, Glasfasergeleges, Kohlefa sergeleges, bilden oder statistisch in dem Grundmaterial, beispielsweise in Form von Baum- wollflocken, Glasfaserschnitzel, Kohlefaserschnitzel, verteilt werden.,

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewährungselemente (8a) je ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mindestens 3: 1, insbesondere von mindestens 5: 1, bevorzugt von mindestens 7: 1, besonders bevorzugt von mindestens 8: 1 aufweisen.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anteil der Bewährungselemente (8a) zwischen 10 und 45 Gewichtsprozent, insbesondere zwi schen 20 und 35 Gewichtsprozent, des Grundmaterials (8) oder der Beschichtung (7) beträgt.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmaterial (8) eine Matrix für Hartpartikel (9) bildet, in welche die Hartpartikel (9), die insbesondere aus zumindest einem Material mit einer Härte gemessen nach Vickers von über 500 [HV], bevorzugt mit einer Härte zwischen 1400 [HV] und 10060 [HV] bestehen, einge bettet werden, wobei die Beschichtung (6) bevorzugt direkt auf die erste Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) aufgebracht wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmaterial (8) aus zumindest einem Polymer oder einer Mischung von Polymeren, insbe sondere ausgewählt aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphe- nylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssig- kristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT) , Polyethylenterephtha- lat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethy- len (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Poly vinylcarbonat (PVC), Ethylentetrafluo- rethylen (ETFE), Poly tetrafluorethy len (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und/oder Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP), be vorzugt einem thermoplastischen Polymer hergestellt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Hartpartikel (9) organische Partikel, insbesondere Weizengrieß, Partikel aus Nussschalen, Reis oder Parti kel aus gebrochenen Kirschenkernen, und/oder anorganische Partikel, insbesondere ausge wählt aus der Gruppe, Korund (A1203), Rubin, Saphir, Quarz (Si02), Topas

(A12[(F,0H)2|Si04]), Siliciumcarbid (SiC), Diamant (C), Bornitrid (BN), Aggregierte Dia- mant-Nanostäbchen (ADNR), Zr02, Dotierungen von Zr02, insbesondere 8YSZ und 3 YSZ, Sand, Ti02, Metall- oder Keramikpulver und anorganische Agglomerate, verwendet werden.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandkörper (2) aus Metall hergestellt ist, wobei der Bandkörper (2) vor einem Aufbringen der Beschichtung (7), insbesondere durch Verschweißen, zu einem endlosen Ring geschlossen wird.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zu einem endlosen Ring geschlossene Bandkörper (2) vor Aufbringen der Beschichtung (7) zwischen zwei Rol len (10, 11) umlaufend angeordnet wird.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmaterial (8) in einer flüssigen, insbesondere dickflüssigen Form, bevorzugt in dickflüs siger Form mit einer dynamischen Viskosität von 102- 105 mPas, insbesondere 104- 105 mPas, bevorzugt gemeinsam mit den Bewährungselementen (8a) und den Hartpartikeln (9), auf die erste Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) aufgebracht und, insbesondere mittels einer Rakel (12), bevorzugt mittels einer leistenförmigen Rakel, gleichmäßig auf der ersten Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) verteilt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundma terial (8) und die Bewährungselemente (8a) sowie die Hartpartikel (9) auf ein Obertrum des zu einem geschlossenen Ring geformten Bandkörpers (2) aufgebracht und, insbesondere mit der Rakel (12), gleichmäßig auf dem Obertrum verteilt wird, wobei der Bandkörper (2) wäh rend oder nach dem Verteilen des Grundmaterials (8) und der Hartpartikeln (9) in einer Um laufrichtung weiterbewegt wird.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartpartikel (9) und die Bewährungselemente (8a) in das die Matrix für die Hartpartikel (9) bildende Grundmaterial (8) vor einem Aufträgen auf die erste Hauptoberfläche (3) des Band körpers (2) eingemischt werden.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmaterial (8), insbesondere das Grundmaterial (8) mit den Bewährungselementen (8a) und die Hartpartikel (9) auf die erste Hauptoberfläche (3) aufgesprüht, aufgepinselt, aufge walzt und/oder aufgespachtelt werden.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartpartikel (9) eine Korngröße zwischen 0,01 und 3 mm, bevorzugt zwischen 0,05 bis 2 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,1 bis 1 mm aufweisen.

16. Endlosband, insbesondere ein nach einem der Ansprüche 6 bis 15 hergestelltes Endlosband (1), mit einem Bandkörper (2), der eine erste Hauptoberfläche (3) und eine zweite Hauptoberfläche (4) aufweist, wobei die erste Hauptoberfläche (3) und die zweite Hauptober- fläche (4) des Bandkörpers (2) über Seitenkanten (5, 6) miteinander verbunden sind, wobei auf die erste, einer Innenseite des Endlosbandes (1) gegenüberliegende Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) eine Beschichtung (7) aufgebracht ist, wobei die Beschichtung (7) eine Außenseite des Endlosbandes (1) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (7) ein Grundmaterial (8), in welches Bewährungselemente (8a) eingebracht sind aufweist.

17. Endlosband nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewährungsele mente (8a) als Fasern, insbesondere mineralische Fasern, wie Kohlenstofffasern und/oder Borfasern und/oder Glasfasern, und/oder Kunststofffasern, wie Nylonfasern (z.B. Polyamid), und/oder Metallfasern und/oder Fasern auf Basis von natürlichen Rohstoffen, wie Zellulose und/oder Hanf und/oder Baumwolle und/oder Sisal und/oder Hanf und/oder Jute und/oder Flachs und/oder Naturfasern und/oder Holzfasern und/oder Wolle und/oder Tierhaare und/o- der Seide, und/oder als Nadeln, insbesondere Metallnadeln, ausgebildet sind.

18. Endlosband nach nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewährungselemente (8a) zumindest eine Fernordnung, beispielsweise in Form eines Netzes, Gitters oder Gewebes, insbesondere in Form eines Biaxial-Glasgewebes, Glasfasergeleges, Kohlefasergeleges, bilden oder statistisch in dem Grundmaterial (8) beispielsweise in Form von Baumwollflocken, Glasfaserschnitzel, Kohlefaserschnitzel, verteilt sind.

19. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewährungselemente (8a) je ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mindestens 3:1, insbesondere von mindestens 5: 1, bevorzugt von mindestens 7: 1, besonders bevorzugt von mindestens 8: 1 aufweisen.

20. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die ein Anteil der Bewährungselemente (8a) zwischen 10 und 45 Gewichtsprozent, insbeson dere zwischen 20 und 35 Gewichtsprozent, des Grundmaterials (8) oder der Beschichtung (7) beträgt.

21. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmaterial (8) eine Matrix bildet, in welche Hartpartikel (9), insbesondere aus zumin dest einem Material mit einer Härte gemessen nach Vickers von über 500 [HV], bevorzugt mit einer Härte zwischen 1400 [HV] und 10060 [HV], eingebettet sind, wobei die Beschich tung (7) bevorzugt direkt auf der ersten Hauptoberfläche (3) des Bandkörpers (2) aufgebracht ist.

22. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmaterial (8) aus zumindest einem Polymer oder einer Mischung von Polymeren, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orien tiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethyl- enimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT) , Polyethylen- terephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Po- lyoximethylen (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Polyvinylcarbonat (PVC), Ethylen tetrafluorethylen (ETFE), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Polyvinyli- denfluorid (PVDF) und/oder Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP), bevorzugt einem thermoplastischen Polymer hergestellt ist.

23. Endlosband nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartpar tikel (9) organische Partikel, insbesondere Weizengrieß, Partikel aus Nussschalen, Reis oder Partikel aus gebrochenen Kirschenkemen, und/oder anorganische Partikel, insbesondere aus gewählt aus der Gruppe, Korund (A1203), Rubin, Saphir, Quarz (Si02), Topas (A12[(F,0H)2|Si04]), Siliciumcarbid (SiC), Diamant (C), Bornitrid (BN), Aggregierte Dia- mant-Nanostäbchen (ADNR), Zr02, Dotierungen von Zr02, insbesondere 8YSZ und 3 YSZ, Sand, Ti02, Metall- oder Keramikpulver und anorganische Agglomerate, sind.

24. Endlosband nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartpartikel (9) eine Korngröße zwischen 0,01 und 3 mm bevorzugt zwischen 0,05 bis 2 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,1 bis 1 mm aufweisen.

25. Endlosband nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberfläche der Beschichtung (7) 1 bis 10000, bevorzugt 1 bis 1000, besonders bevorzugt 10 bis 1000, Hartpartikel pro cm2 aufweist. 26. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (7) in einem trockenen und in einem nassen Oberflächenzustand eine Rutschhemmung von R13 gemäß DIN-51130 aufweist.

27. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandkörper (2) aus Metall, insbesondere aus Stahl gefertigt ist. 28. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (7) eine Schichtdicke zwischen 0,1 und 5 mm, insbesondere zwischen 0,5 und 1,5 mm aufweist.

29. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (7) eine mittlere Rautiefe von mehr als 100 pm, bevorzugt von mehr als 300 pm, besonders bevorzugt von mehr als 500 pm aufweist.

30. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (1) eine Umfangslänge zwischen 0,2 und 30 m, insbesondere zwischen 1 und 25 m und eine Dicke zwischen 0,1 und 4 mm, insbesondere zwischen 0,2 und 2,5 mm und eine Breite zwischen 0,1 und 10 m, insbesondere zwischen 0,2 und 3,2 m, aufweist.

31. Endlosband nach einem der Ansprüche 16 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (7) stoßfrei ist.

Description:
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES ENDLOSBANDES

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Endlosbandes mit einem Bandkör per, der eine erste Hauptoberfläche und eine zweite Hauptoberfläche aufweist, wobei die erste Hauptoberfläche und die zweite Hauptoberfläche des Bandkörpers über Seitenkanten mitei nander verbunden sind, wobei auf die erste, in einem fertiggestellten Zustand des Endlosban des einer Innenseite des Endlosbandes gegenüberliegende Hauptoberfläche des Bandkörpers eine Beschichtung aufgebracht wird, wobei die Beschichtung in einem fertiggestellten Zu stand eine Außenseite des Endlosbandes bildet.

Weiters betrifft die Erfindung ein Endlosband mit einem Bandkörper, der eine erste Haupt oberfläche und eine zweite Hauptoberfläche aufweist, wobei die erste Hauptoberfläche und die zweite Hauptoberfläche des Bandkörpers über Seitenkanten miteinander verbunden sind, wobei auf die erste, einer Innenseite des Endlosbandes gegenüberliegende Hauptoberfläche des Bandkörpers eine Beschichtung aufgebracht ist, wobei die Beschichtung eine Außenseite des Endlosbandes bildet.

Bänder für Fahrzeugprüfstände, Windkanäle und dergleichen, weisen oft Oberflächenbeläge bzw. Beschichtungen auf, die in einer Dauerbelastung zu einer Rissbildung neigen können, da es sich hierbei oftmals um aufgeklebte Folien handelt.

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bekannten Lösungen zu überwin den und ein Endlosband insbesondere für den Einsatz in Fahrzeugprüfständen und Windkanä len zu schaffen, welches einen mechanisch sehr strapazierfähigen Belag aufweist, der auch unter Dauerbelastungen nicht bricht oder reißt oder sich von dem Endlosband löst.

Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren der eingangsgenannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass als Beschichtung auf die erste Hauptoberfläche des Bandkörpers zumin dest ein Grundmaterial aufgebracht wird, in welches Bewährungselemente eingebracht wer den. Mit der erfmdungsgemäßen Lösung lässt sich sehr zuverlässig ein Reißen, Brechen oder Ab lösen der Beschichtung auch bei sehr kleinen Biegeradien des Endlosbandes und bei Dauerbe lastungen verhindern. Zudem werden Festigkeit, Beständigkeit und Langzeitperformance des Belags wesentlich verbessert.

Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass als Bewährungselemente Fasern, insbe sondere mineralische Fasern, wie Kohlenstofffasem und/oder Borfasem, und/oder Kunststoff fasern und/oder Glasfasern, wie Nylonfasern (z.B. Polyamid), und/oder Metallfasem und/oder Fasern auf Basis von natürlichen Rohstoffen, wie Zellulose und/oder Hanf und/oder Baum wolle und/oder Sisal und/oder Jute und/oder Flachs und/oder Naturfasern (Samenfasem, Bast fasern, Hartfasern, Kokos, Binsengräser, Bambus etc.) und/oder Holzfasern und/oder Wolle und/oder Tierhaare und/oder Seide, und/oder Nadeln, insbesondere Metallnadeln, verwendet werden.

Die Bewährungselemente können zumindest eine Femordnung, beispielsweise in Form eines Netzes, Gitters oder Gewebes, wie beispielsweise eines Armierungsgewebes, insbesondere in Form eines Biaxial-Glasgewebes, oder in Form eines Glasfasergeleges oder Kohlefasergele ges, bilden oder statistisch in dem Grundmaterial, beispielsweise in Form von Baumwollflo- cken, Glasfaserschnitzel, Kohlefaserschnitzel, in dem Grundmaterial verteilt werden.

Als besonders günstig hinsichtlich der Beständigkeit des Belags unter Dauerbelastung hat sich herausgestellt, dass die Bewährungselemente je ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mindestens 3 : 1, insbesondere von mindestens 5: 1, bevorzugt von mindestens 7: 1, beson ders bevorzugt von mindestens 8: 1 aufweisen.

Weiters hat sich eine Weiterbildung der Erfindung als besonders vorteilhaft erwiesen, gemäß welcher ein Anteil der Bewährungselemente zwischen 10 und 45 Gewichtsprozent, insbeson dere zwischen 20 und 35 Gewichtsprozent, des Grundmaterials oder der Beschichtung beträgt.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass das Grundmaterial eine Matrix für Hartpartikel bildet, in welche die Hartpartikel, die insbe sondere aus zumindest einem Material mit einer Härte gemessen nach Vickers von über 500 [HV], bevorzugt mit einer Härte zwischen 1400 [HV] und 10060 [HV] bestehen, eingebettet werden, wobei die Beschichtung bevorzugt direkt auf die erste Hauptoberfläche des Bandkör pers aufgebracht wird. Bei dieser Variante der Erfindung kann zum einen ein Belag mit einer gemittelten Rauheit, insbesondere einer gemittelten Rautiefe, und/oder einer gemittelten Oberflächenbeschaffenheit und/oder Struktur erzielt werden, wie sie einem gemittelten Stra ßenbelag entspricht bzw. entsprechen oder zumindest ein Belag realisiert werden, der sich ei nem Straßenbelag optisch und/oder hinsichtlich der Rutschhemmung annähert, zum anderen kann der Belag direkt auf die Oberfläche des Bandkörpers aufgetragen und eine sehr gute Haftung zwischen Belag und Bandkörper erzielt werden, ohne dass hierbei zusätzlich eine Haftvermittler Schicht erforderlich wäre. Weiters erfüllt der aufgebrachte Belag eine Schutz funktion für den Bandkörper, insbesondere hinsichtlich Stoß-, Schlag- und Scherkräften sowie gegen Korrosion.

Als besonders vorteilhaft hinsichtlich einer optimalen Haftung an der Oberfläche des Band körpers hat sich herausgestellt, wenn das Grundmaterial aus zumindest einem Polymer oder einer Mischung von Polymeren, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Polyimid (PI), Po lypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypro pylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK) Po lyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylen- terephthalat (PBT), Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cyc- loolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Po lyvinylcarbonat (PVC), Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polytetrafluorethylen (PTFE), Po lyvinylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und/oder Ethylen-Tetrafluorethylen-He- xafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP), bevorzugt einem thermoplastischen Polymerherge- stellt ist. Das die Matrix für die Hartpartikel bildende Grundmaterial kann lösungsmittelba siert sein, so kann als Lösungsmittel beispielsweise ein Kohl en wasser stoffgemi sch verwendet werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Matrix im Vergleich zum Bandmaterial eine ausreichende Flexibilität gewährleistet, wie dies von vielen Kunststoffen, insbesondere von thermoplastischen Kunststoffen gewährleistet wird. Herstellungsbedingt kann die Matrix auch noch andere Stoffe aufweisen, wobei nach Verdunsten des Lösungsmittels der überwiegende Teil der Matrix aus Polymeren besteht.

Als Hartpartikel können bevorzugt organische Partikel, insbesondere Weizengrieß, Partikel aus Nussschalen, Reis oder Partikel aus gebrochenen Kirschenkernen, und/oder anorganische Partikel, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, Korund (A1203), Rubin, Saphir, Quarz (Si02), Topas (A12[(F,0H)2|Si04]), Siliciumcarbid (SiC), Diamant (C), Bomitrid (BN), Ag gregierte Diamant-Nanostäbchen (ADNR), Zr02 und alle möglichen Dotierungen von Zr02, insbesondere 8YSZ und 3 YSZ, Sand, Ti02, Metall- oder Keramikpulver und anorganische Agglomerate, verwendet werden.

Um eine hohe mechanische Belastbarkeit des Endlosbandes zu erzielen, kann der Bandkörper aus Metall hergestellt sein, wobei der Bandkörper vor einem Aufbringen der Beschichtung, insbesondere durch Verschweißen, zu einem endlosen Ring geschlossen wird. Der Bandkör per des Endlosbandes kann hierbei aus einem Metallblech gefertigt sein, dessen Stirnkanten miteinander verschweißt sind, sodass ein geschlossener Ring gebildet ist. Der Bandkörper kann jedoch auch aus einem Metallblech bestehen dessen Längskanten schraubenlinienförmig angeordnet sind und eine schraubenförmige Längsscheißnaht aufweisen, wie dies beispiels weise aus der US3728066A bekannt geworden ist. Alternativ zur Verwendung von nur einem einzigen Metallblech zur Herstellung des Bandkörpers können auch mehrere miteinander ver schweißte Metallbleche zum Einsatz kommen. So kann der Bandkörper aus zwei oder mehre ren Metallblechen gebildet sein, deren Längskanten und Stirnkanten miteinander verschweißt sind, sodass ein geschlossener Ring beliebiger Breite und Länge hergestellt werden kann, wie dies beispielsweise aus der AT514722B1 bekannt geworden ist. Alternativ kann das Endlos band aber auch aus Kunststoff oder einem faserartigen Material, wie beispielsweise Karbonfa sern bestehen.

Das Aufbringen der Beschichtung auf das Endlosband wird dadurch vereinfacht, dass der zu einem endlosen Ring geschlossene Bandkörper vor Aufbringen der Beschichtung zwischen zwei Rollen umlaufend angeordnet wird.

Eine gleichmäßige und stoßfreie Beschichtung lässt sich dadurch erzielen, dass das Grundma terial mit den Bewährungselementen, welches in einem getrockneten Zustand die Matrix für die Hartpartikel darstellt, in einer flüssigen, insbesondere dickflüssigen Form, bevorzugt in dickflüssiger Form mit einer dynamischen Viskosität von 10 2 - 10 5 mPas, insbesondere 10 4 - 10 5 mPas, bevorzugt gemeinsam mit den Hartpartikeln, auf die erste Hauptoberfläche des Bandkörpers aufgebracht und, insbesondere mittels einer Rakel, bevorzugt mittels einer leis tenförmigen Rakel, gleichmäßig auf der ersten Hauptoberfläche des Bandkörpers verteilt wird. Durch diese Variante der Erfindung lässt sich eine vollkommen gleichmäßige Beschich tung erzielen, die keine Stoßstellen aufweist, die unter einer Dauerbelastung zu einem Ablö sen, Reißen oder Brechen der Beschichtung führen können.

Das Grundmaterial kann, bevorzugt gemeinsam mit den Bewährungselementen und den Hart partikeln, beispielsweise auch durch Spritzen, Walzen, Spachteln, Pinseln, und ähnliche Ver fahren auf die Bandoberfläche aufgebracht werden.

Bevorzugt werden das Grundmaterial, die Bewährungselemente und die Hartpartikel auf ein Obertrum des zu einem geschlossenen Ring geformten Bandkörpers aufgebracht und mit der Rakelgleichmäßig auf dem Obertrum verteilt, wobei der Bandkörper während oder nach dem Verteilen des Grundmaterials und der Hartpartikeln in einer Umlaufrichtung weiterbewegt wird. Das Obertrum des Endlosbandes umfasst einen oberen zwischen den beiden Umlenkrol len befindlichen sowie einen oberen auf den Umlenkrollen aufliegenden Abschnitt des End losbandes. Der untere dem Obertrum gegenüberliegende Teil des Endlosbandes wird als Un tertrum bezeichnet.

Als besonders vorteilhaft hinsichtlich der Effizienz des Aufbringens der Beschichtung hat sich eine Variante der Erfindung erwiesen, bei welcher die Hartpartikel in das die Matrix für die Hartpartikel bildende Grundmaterial und die Bewährungselemente vor einem Aufträgen auf die erste Hauptoberfläche des Bandkörpers eingemischt werden.

Als besonders geeignet zur Realisierung der Erfindung haben sich Hartpartikel mit einer Korngröße zwischen 0,01 und 3 mm bevorzugt zwischen 0,05 bis 2 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,1 bis 1 mm, erwiesen. Die hier angeführten Werte repräsentieren einen Mittelwert der Partikelgröße.

Die oben genannte Aufgabe lässt sich auch mit einem Endlosband der eingangsgenannten Art erfmdungsgemäß dadurch lösen, dass die Beschichtung ein Grundmaterial, in welches Be währungselemente eingebracht sind, aufweist.

Günstiger Weise sind die Bewährungselemente als Fasern, insbesondere mineralische Fasern, wie Kohlenstofffasem und/oder Borfasern und/oder Glasfasern, und/oder Kunststofffasem, wie Nylonfasem (z.B. Polyamid), und/oder Metallfasern und/oder Fasern auf Basis von natür lichen Rohstoffen, wie Zellulose und/oder Hanf und/oder Baumwolle und/oder Sisal und/oder Jute und/oder Flachs, und/oder Naturfasern und/oder Holzfasern und/oder Wolle und/oder Tierhaare und/oder Seide, und/oder als Nadeln, insbesondere Metallnadeln, ausgebildet.

Als vorteilhaft hat sich erwiesen, dass die Bewährungselemente zumindest eine Femordnung, beispielsweise in Form eines Netzes, Gitters oder Gewebes, wie beispielsweise eines Armie rungsgewebes, insbesondere in Form eines Biaxial-Glasgewebes, oder in Form eines Glasfa sergeleges oder Kohlefasergeleges, bilden oder statistisch in dem Grundmaterial verteilt sind, beispielsweise in Form von Baumwollflocken, Glasfaserschnitzel, Kohlefaserschnitzel.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass die Bewährungselemente je ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mindes tens 3: 1, insbesondere von mindestens 5: 1, bevorzugt von mindestens 7: 1, besonders bevor zugt von mindestens 8: 1 aufweisen.

Bevorzugt beträgt ein Anteil der Bewährungselemente zwischen 10 und 45 Gewichtsprozent, insbesondere zwischen 20 und 35 Gewichtsprozent, des Grundmaterials oder der Beschich tung.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass das Grundmaterial eine Matrix bildet, in welche Hartpartikel, insbesondere aus zumindest einem Material mit einer Härte gemessen nach Vickers von über 500 [HV], bevorzugt mit einer Härte zwischen 1400 [HV] und 10060 [HV], eingebettet sind, wobei die Beschichtung bevor zugt direkt auf der ersten Hauptoberfläche des Bandkörpers aufgebracht ist.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das Grundmaterial aus zu mindest einem Polymer oder einer Mischung von Polymeren, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Po lyetheretherketon (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT) , Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitril-bu- tadien-styrol (ABS), Poly vinylcarbonat (PVC), Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polytetraf luorethylen (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und/oder Ethylen- Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP), bevorzugt einem thermoplas tischen Polymer hergestellt ist.

Als besonders vorteilhaft hat sich eine Variante erwiesen, bei welcher die Hartpartikel organi sche Partikel, insbesondere Weizengrieß, Partikel aus Nussschalen, Reis oder Partikel aus ge brochenen Kirschenkernen, und/oder anorganische Partikel, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, Korund (A1203), Rubin, Saphir, Quarz (Si02), Topas (A12[(F,0H)2|Si04]), Silici- umcarbid (SiC), Diamant (C), Bornitrid (BN), Aggregierte Diamant-Nanostäbchen (ADNR), Zr02 und alle möglichen Dotierungen von Zr02, insbesondere 8YSZ und 3 YSZ, Sand,

Ti02, Metall- oder Keramikpulver und anorganische Agglomerate, sind.

Bevorzugt weisen die Hartpartikel eine Korngröße zwischen 0,01 und 3 mm, bevorzugt zwi schen 0,05 bis 2 mm, besonders bevorzugt zwischen 0, 1 bis 1 mm auf.

Zudem hat es sich als besonders vorteilhaft erweisen, wenn eine Oberfläche der Beschichtung 1 bis 10000, bevorzugt 1 bis 1000, besonders bevorzugt 10 bis 1000, Hartpartikel pro cm 2 auf weist.

Eine besonders gut für Anwendungen in Fahrzeugprüfständen, Windkanälen und dergleichen geeignete Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Beschichtung in einem trockenen und in einem nassen Oberflächenzustand eine Rutschhemmung von R13 gemäß DIN-51130 aufweist.

Eine hohe mechanische Belastbarkeit des Endlosbandes lässt sich dadurch erzielen, dass der Bandkörper aus Metall, insbesondere aus Stahl gefertigt ist.

Als besonders vorteilhaft bezüglich Haftung auf dem Bandkörper und Realisierung einer gu ten Simulation von Straßenverhältnissen hat sich erwiesen, dass die Beschichtung eine Schichtdicke zwischen 0,1 und 5 mm, insbesondere zwischen 0,5 und 1,5 mm aufweist.

Zudem hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Beschichtung eine mittlere Rautiefe von mehr als 100 pm, bevorzugt von mehr als 300 pm, besonders bevorzugt von mehr als 500 pm aufweist. Eine Ausfühmngsform der Erfindung, die besonders für den Einsatz als Radantriebsband in Fahrprüfständen oder in Windkanälen und dergleichen geeignet ist, sieht vor, dass das End losband eine Umfangslänge zwischen 0,2 und 30 m, insbesondere zwischen 1 und 25 m, und eine Dicke zwischen 0,1 und 4 mm, insbesondere zwischen 0,2 und 2,5 mm und eine Breite zwischen 0, 1 und 10 m, insbesondere zwischen 0,2 und 3,2 m, aufweist.

Die Dauerbelastbarkeit der Beschichtung lässt sich dadurch wesentlich erhöhen, dass die Be schichtung stoßfrei ist. Bei dieser Variante der Erfindung weist die Beschichtung keine er kennbaren Anfangs- und Endstellen auf, wie diese beispielsweise bei Verwendung einer Folie der Fall wäre, sondern geht ohne Unstetigkeitsstelle in sich selbst über.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfmdungsgemäßen Endlosbandes;

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig.1 und

Fig. 3 eine Darstellung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verste hen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8, 1, oder 5,5 bis 10. Zudem sei darauf hingewiesen, dass die Ausführungsbeispiele Figuren übergreifend beschrie ben sind.

Gemäß Fig. 1 und 2 weist ein erfindungsgemäßes Endlosband 1 einen Bandkörper 2 mit einer ersten Hauptoberfläche 3 und eine zweite Hauptoberfläche 4 auf. Die erste Hauptoberfläche 3 und die zweite Hauptoberfläche 4 des Bandkörpers 2 sind über Seitenkanten 5, 6 miteinander verbunden. Die Innenseite des Endlosbandes 1 kann durch die zweite Hauptoberfläche 4 ge bildet sein. Auf die der Innenseite des Endlosbandes 1 gegenüberliegende Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 ist eine Beschichtung 7 aufgebracht.

Die Beschichtung 7 bildet eine Außenseite des Endlosbandes 1 und weist ein Grundmaterial 8 auf, in welches in welches Bewährungselemente 8a eingebracht sind. Die Bewährungsele mente 8a können als Fasern, insbesondere mineralische Fasern, insbesondere Glasfasern, Car bon- und/oder Kunststofffasem und/oder Metallfasern und/oder Fasern auf Basis von natürli chen Rohstoffen, wie Zellulose und/oder Hanf, und/oder Nadeln, insbesondere Metallnadeln, ausgebildet sein. Die Fasern können beispielsweise auch aus Borfasem, und/oder Glas, und/o der Nylon (z.B. Polyamid) und/oder Baumwolle, und/oder Sisal, und/oder Hanf, und/oder Jute, und/oder Flachs, und/oder Naturfasern (Samenfasern, Bastfasern, Hartfasern, Kokos, Binsengräser, Bambus etc.) und/oder Holzfasern und/oder Wolle und/oder Tierhaare und/oder Seide gebildet sein,

Zudem können die Bewährungselemente 8a zumindest eine Fernordnung, beispielsweise in Form eines Netzes, Gitters, beispielsweise eines Drahtgitters, oder Gewebes, wie beispiels weise eines Armierungsgewebes, insbesondere in Form eines Biaxial-Glasgewebes, oder in Form eines Glasfasergeleges oder Kohlefasergeleges, bilden.

Im Falle von Gittern, Geweben oder Netzen weisen diese bevorzugt eine Maschenweite von 0,1 mm x 0, 1 mm bis 10 mm x 10 mm auf, wobei die ausgebildeten Maschen nicht zwingend rechteckig/quadratisch ausgeführt sein müssen, so können die Maschen grundsätzlich jede mögliche Form aufweisen, z.B. rauten- deltoid-, parallelogrammförmig, etc. Im Falle eines Gewebes können die Längs- bzw. Querfasem aus dem gleichen oder aus unterschiedlichen Materialen bestehen und sowohl von gleicher oder unterschiedlicher Dicke sein. Weiters können die Bewähmngselemente 8a statistisch in dem Grundmaterial 8 bzw. der Be schichtung 7 verteilt sein, beispielsweise in Form von Baumwollflocken, Glasfaserschnitzel, Kohlefaserschnitzel, Fasern oder Nadeln.

Im Falle eines Netzes, Gewebes, wie beispielsweise eines Armierungsgewebes, oder Gitters stellen die einzelnen miteinander verbundenen Quer- bzw. Längsfasem oder Quer- bzw. Längsstäbe die Bewährungselemente 8a dar.

Weiters können die Bewährungselemente 8a je ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mindestens 3: 1, insbesondere von mindestens 5: 1, bevorzugt von mindestens 7: 1, besonders bevorzugt von mindestens 8: 1 aufweisen.

Ein Anteil der Bewährungselemente 8a kann zwischen 10 und 45 Gewichtsprozent, insbeson dere zwischen 20 und 35 Gewichtsprozent, des Grundmaterials 8 oder der Beschichtung 7 be tragen.

Das Grundmaterial 8 kann eine Matrix bilden, in welche Hartpartikel 9 eingebettet sind auf. Die Hartpartikel 9 sind aus einem Material, welches eine Härte gemessen nach Vickers von über 500 [HV], insbesondere eine Härte zwischen 1400 [HV] und 10060 [HV] aufweisen kann. Die in diesem Dokument angegebenen Vickers-Härtewerte beziehen sich auf eine Vickers-Härteprüfung mit einer Prüfkraft > 49,03 N, insbesondere 49,03 N. Anders gesagt, sind die Hartpartikel aus einem Material, welches bevorzugt eine Mohs Härte von über 5, ins besondere zwischen 6 und 10 aufweist. Die Angabe in Mohs Härte stellt hierbei eine Alterna tive zu der Angabe der Vickers-Härte dar.

Die Beschichtung 7 ist gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung direkt auf der ersten Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 aufgebracht. Der Bandkörper 2 ist vorteilhafterweise aus Metall, insbesondere aus Stahl gefertigt.

Die Beschichtung 7 kann beispielsweise eine Schichtdicke zwischen 0,2 und 2 mm, insbeson dere zwischen 0,5 und 1,5 mm und eine mittlere Rautiefe von mehr als 100 pm, bevorzugt von mehr als 300 pm, besonders bevorzugt von mehr als 500 pm aufweisen. Zudem kann die Beschichtung 7 stoßfrei und weitgehend homogen ausgebildet sein. Das Endlosband 1 kann eine Umfangslänge zwischen 0,2 und 30 m, insbesondere zwischen 1 und 25 m und eine Dicke zwischen 0,1 und 4 mm, insbesondere zwischen 0,2 und 1,2 mm und eine Breite zwischen 0,1 und 10 m, insbesondere zwischen 0,2 und 3,2 m, aufweisen.

Das Grundmaterial 8 kann aus einem Polymer oder einer Mischung von Polymeren gebildet sein. Bevorzugt ist das zum Einsatz kommende Polymer oder Polymergemisch ausgewählt aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT) , Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acryl- nitril-butadien-styrol (ABS), Polyvinylcarbonat (PVC), Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Po- lytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und/oder Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP). Besonders bevorzugt ist das Grundmaterial 8 aus einem thermoplastischen Polymer gebildet, wobei jedoch grund sätzlich auch duroplastische oder elastomere Polymere verwendet werden können, um die aus dem Grundmaterial 8 gebildete Matrix zu realisieren.

Die Hartpartikel 9 können durch organische Partikel, insbesondere Weizengrieß, Partikel aus Nussschalen, Reis oder Partikel aus gebrochenen Kirschenkernen, und/oder anorganische Par tikel, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, Korund (A1203), Rubin, Saphir, Quarz (Si02), Topas (A12[(F,0H)2|Si04]), Siliciumcarbid (SiC), Diamant (C), Bomitrid (BN), Ag gregierte Diamant-Nanostäbchen (ADNR), Zr02 und alle möglichen Dotierungen von Zr02, insbesondere 8YSZ und 3 YSZ, Sand, Ti02, Metall- oder Keramikpulver und anorganische Agglomerate, gebildet sein.

Eine mittlere Korngröße der Hartpartikel 9 beträgt bevorzugt zwischen 0,01 und 3 mm bevor zugt zwischen 0,05 bis 2 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,1 bis 1 mm. Die Hartpartikel 9 können als Einzelpartikel vorliegen oder, wie es bei feineren Korngrößen oft der Fall ist, in Form von Agglomeraten. Die einzelnen Partikel können ähnlich sein und eine reguläre geo metrische Form aufweisen - beispielsweise kugelförmig oder zylinderförmig. Die einzelnen Partikel können aber auch unregelmäßig Form haben und keine Ähnlichkeit aufweisen. Hier sei beispielhaft die Herstellung von Pulvern über Brechen und Mahlen angeführt, wie sie häu fig bei keramischen Partikeln Anwendung findet. Derartig hergestellte Pulver haben eine weite Partikelgrößenverteilung welche statistisch verteilt ist, wobei der d50 Parameter als Mittelwert der Partikelgröße herangezogen wird. Der mittlere Durchmesser d50 derartiger Hartpartikel 9 liegt zwischen 0,01 bis 3 mm, bevorzugt zwischen 0,05 bis 2 mm, und beson ders bevorzugt zwischen 0, 1 bis 1 mm. Eine Oberfläche der Beschichtung 7 kann beispiels weise 1 bis 10000, bevorzugt 1 bis 1000, besonders bevorzugt 10 bis 1000, Hartpartikel pro cm 2 aufweisen. In einem trockenen und in einem nassen Oberflächenzustand weist die Be schichtung 7 bevorzugt eine Rutschhemmung von RI 3 gemäß DIN-51130 auf.

Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Endlosbandes 1 wird gemäß Fig. 3 das Grundmate rial 8 bevorzugt direkt auf die erste Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 aufgebracht. Das Grundmaterial 8 kann hierbei in einer flüssigen, insbesondere dickflüssigen Form, bevorzugt in dickflüssiger Form mit einer dynamischen Viskosität von 10 2 - 10 5 mPas, insbesondere 10 4 - 10 5 mPas auf die erste Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 aufgebracht werden. Die Be währungselemente 8a können in das Grundmaterial 8 eingebracht werden, bevor dieses auf die erste Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 aufgebracht wird. So können beispielsweise Fasern oder kleine Metallstäbe, insbesondere in Form von Nadeln, dem Grundmaterial 8 zu gemischt werden. Hierbei können die Bewährungselemente 8a statistisch in dem Grundmate rial 8 bzw. in der Beschichtung 7 verteilt sein. Alternativ können die (faser- und/oder stab- und/oder nadelförmigen) Bewährungselemente 8a auch vor dem Aufbringen des Grundmate rials 8 auf dem Bandkörper 2 verteilt und danach mit dem Grundmaterial 8 beschichtet wer den.

Gemäß einer anderen Variante der Erfindung können die Bewährungselemente 8a eine Fern ordnung aufweisen und beispielsweise in Form eines Netzes, Gitters oder Gewebes, wie bei spielsweise eines Armierungsgewebes vorliegen. In diesem Fall können die Bewährungsele mente 8a ebenfalls auch bereits vor dem Aufträgen des Grundmaterials 8 auf die erste Haupt- oberfläche 3 des Bandkörpers 2 aufgelegt und sodann mit dem Grundmaterial 8 bedeckt wer den. Somit kann das Gitter, Netz oder Gewebe auch zuerst auf das Band aufgetragen werden und erst danach das Grundmaterial darüber aufgetragen werden. Die besagte Auftragung des Gitters, Netzes oder Gewebes auf das Endlosband 1 kann dabei z.B. auch "spiralförmig" (ge nau genommen: schraubenlinienförmig) in Umfangsrichtung des Endlosbandes 1 erfolgen. Somit bildet das Gitter, Netz oder Gewebe eine schraubenförmige Wicklung auf der Haupt- oberfläche 3 des Endlosbandes 1. Letzteres hat den Vorteil, dass das Gitter, Gewebe oder Netz keine Stoßstelle in Querrichtung des Endlosbandes 1 besitzt sondern sozusagen "endlos" aufgetragen wird, wobei natürlich sehr wohl Stoßstellen zwischen den einzelnen Bahnab schnitten des Netzes, Gitters oder Gewebes (also in Längsrichtung des Endlosbandes) existie ren, diese werden jedoch nicht so belastet wie es bei Stoßstellen in Querrichtung des Endlos bandes 1 der Fall wäre. Bei der soeben beschriebenen Ausführungsform ist die Breite des Git ters Gewebes oder Netzes kleiner als die Breite des Endlosbandes 1.

Auch kann zuerst eine Schicht des Grundmaterials 8 aufgetragen werden und hierauf die Be währungselemente 8a in das Grundmaterial 8 eingelegt und sodann von einer weiteren Schicht des Grundmaterials 8 vollständig bedeckt werden. Zudem kann auch bei Verwendung von Bewährungselementen 8a, die ein Gitter oder Netz bilden, ein gemeinsames Aufträgen mit dem Grundmaterial 8 erfolgen. So kann das Gitter oder Netz mit dem Grundmaterial 8 ge tränkt werden und gemeinsam mit dem Grundmaterial 8 auf die Bandoberfläche 2 aufgebracht werden.

Bei der Verwendung von keine Fernordnung bildenden Bewährungselementen 8a z.B. Glasfa serschnitzel, werden die Bewährungselemente 8a bevorzugt gemeinsam mit den Hartpartikeln 9 in das Grundmaterial 8 eingebracht bzw. mit diesem vermischt und danach wird das Grund material 8 mit den darin enthaltenen Bewährungselementen 8a und den und den Hartpartikeln 9 z.B. aufgerakelt - die Bewährungselemente 8a und die Hartpartikel 9 sind sodann statistisch in der Beschichtung verteilt.

Hingegen wird bei Verwendung von Netzen/Gittern/Geweben, sprich Bewährungselementen 8a mit Fernordnung, diese bevorzugt zuerst auf das Endlosband 1 aufgelegt/aufgebracht/auf- geklebt und im Anschluss wird das Grundmaterial 8a bestehend aus Matrix und Hartpartikel 9 aufgebracht, insbesondere aufgerakelt.

Bevorzugt beträgt die zugemischte Masse der Bewährungselemente 8a zwischen 10 und 45 Gewichtsprozent, insbesondere zwischen 20 und 35 Gewichtsprozent, des Grundmaterials 8 oder der Beschichtung 7.

Die Struktur der Bewährungselemente 8a ist in der fertigen Beschichtung 7 durch Einebenhei ten erkennbar. Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung werden auch die Hartpartikel 9 bereits vor einem Aufträgen des Grundmaterials 8 auf den Bandkörper 2 in das Grundmaterial 8 einge mischt. Alternativ kann aber das Grundmaterial 8 mit oder ohne Bewährungselementen 8a zu erst auf den Bandkörper 2 aufgebracht werden und dann die Hartpartikel 9 in dem bereits auf gebrachten Grundmaterial 8 verteilt werden. So können die Hartpartikel 9 beispielsweise in das noch feuchte Grundmaterial 8 eingestreut werden. Die Hartpartikel 9 können in der aus dem Grundmaterial 8 gebildeten Matrix statistisch verteilt sein.

Das Grundmaterial 8, die Bewährungselemente 8a und die Hartpartikel 9 können mittels einer Rakel 12, beispielsweise mittels einer leistenförmigen Rakel, gleichmäßig auf der ersten Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 verteilt werden.

Alternativ oder zusätzlich zur Verwendung einer Rakel, können das Grundmaterial 8, die Be währungselemente 8a und/oder die Hartpartikel 9 auch durch Aufwalzen, Aufspachteln, Auf pinseln, (Auf-)Extrudieren oder Aufsprühen auf die Oberfläche des Bandkörpers 2 aufge bracht und verteilt werden. Auch eine Beschichtung des Bandkörpers 2 mit dem Grundmate rial 8 und den Hartpartikel 9 mittels eines Curtain Coating Verfahrens ist möglich.

Wie aus Fig. 3 weiters ersichtlich ist kann der Bandkörper 2 vor einem Aufbringen der Be schichtung 7 zu einem endlosen Ring geschlossen werden. Falls der Bandkörper 2 aus Metall hergestellt ist, kann dieser bevorzugt durch Verschweißen zu dem Ring geschlossen werden, wobei jedoch grundsätzlich auch andere Verbindungsarten wie Vernieten in Frage kommen würden. Der zu einem endlosen Ring geschlossene Bandkörper 2 kann vor Aufbringen der Beschichtung 7 zwischen zwei Rollen 10, 11 umlaufend angeordnet werden.

Das Grundmaterial 8, die Bewährungselemente 8a und/oder die Hartpartikel 9 können auf ein Obertrum des zu einem geschlossenen Ring geformten Bandkörpers 2 aufgebracht werden und beispielsweise mit der Rakel 12 gleichmäßig auf dem Obertrum verteilt werden. Der Bandkörper 2 kann während oder nach dem Verteilen des Grundmaterials 8 sowie der Bewäh rungselemente 8a und der Hartpartikeln 9 in einer Umlaufrichtung weiterbewegt werden.

Nach einem Trocknen des Grundmaterials 8 sind die Bewährungselemente 8a und die Hart partikel 9 fest in dieses eingebettet und die aus dem getrockneten Grundmaterial 8 und den Hartpartikeln 9 gebildete Beschichtung 7 unlösbar mit der ersten Hauptoberfläche 3 des Bandkörpers 2 des Endlosbandes 1 verbunden. Die Beschichtung 7 kann in einer einzigen Bahn auf den geschlossenen Bandkörper 2 aufge bracht werden, oder aber auch in mehreren Bahnen. Zwischen den Bahnen kann sich ein nicht beschichteter Spalt befinden. Bevorzugt wird der Bandkörper 2 nicht bis zum Rand beschich tet, um eine Steuerung der Bandbewegung mit einem Bandkantensensor zu ermöglichen. Im Falle mehrerer Bahnen können diese eine unterschiedliche Breite aufweisen. Die Bahnen kön nen aber auch eine unterschiedliche Beschichtungen 7 hinsichtlich der Zusammensetzung der Matrix, der Bewährungselemente 8a und der Hartpartikel 9 aufweisen.

Bei Bedarf könnte noch eine Nachbehandlung im Nassen oder auch im trockenen Zustand der Beschichtung 7 erfolgen, beispielsweise durch Schleifen, Kratzen, Glätten, Polieren, Dressie ren, Texturieren. Insbesondere bei Verwendung eines thermoplastischen Kunststoffes als Grundmaterial 8 für die Matrix kann zur Veränderung der Oberfläche nach dem Trocknen der Beschichtung 7 eine nachträgliche Wärmebehandlung erfolgen. Eine derartige Wärmebehand lung kann die gesamte Oberfläche einschließen, sodass die Beschichtungseigenschaften glo bal verändert werden - z.B. können die Textur, die Homogenität oder Eigenspannungen etc. der Beschichtung 7 verändert werden. Bei Bedarf kann ein Wärmeeintrag auch nur lokal er folgen, um etwaige lokale Strukturierungen, insbesondere bei einer thermoplastischen Matrix, einzubringen.

Insbesondere besteht die Möglichkeit die Beschichtung 7 auch mehrschichtig aufzubringen bzw. örtlich nachzubessem.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge stellt wurden.

Bezugszeichenaufstellung

Endlosband

Bandkörper

Hauptoberfläche

Hauptoberfläche

Seitenkante

Seitenkante

Beschichtung

Grundmaterial

a Bewährungselemente

Hartpartikel

0 Rolle

1 Rolle

2 Rakel