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Title:
METHOD FOR PRODUCING A PIPELINE ARRANGEMENT, AND PIPELINE ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/058164
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a pipeline arrangement (21) comprising two pipeline units (16) having a pipeline centre axis (3), wherein the pipeline unit (16) comprises a pipeline (1), which has an outer pipeline surface (4), an end pipeline surface (5) and an external pipeline diameter (6), and also comprises a pipe connector (2), which has an internal pipe-connector diameter (7) and also has a flange portion (9) with an end flange-portion surface (8) and a pipe portion (11) with an inner pipe-portion surface (10), said pipe unit having a seal (13), which is arranged axially between the end flange-portion surfaces (8) of the pipe connectors (2), and a clamping device (24), which braces the flange portions (9) of the pipe connectors (2) of the two pipeline units (16) axially to one another, wherein the pipe connector (2) is fitted onto the pipeline (1) at least until the end flange-portion surface (8) and the end pipeline surface (5) are flush, the pipeline (1) is fixed in the pipe connector (2) by a press fit (17) produced by the pipeline (1) being widened radially, and the resulting pipeline units (16) are braced axially, by the flange portions (9) of the pipe connectors (2) being braced, to form the pipeline arrangement (21), and also relates to a pipeline arrangement (21) on which the method can be implemented.

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JPH0450588PIPE CONNECTION
Inventors:
NOWAK JESKO JAY (DE)
NOWAK REINHARD (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/070272
Publication Date:
April 01, 2021
Filing Date:
July 17, 2020
Export Citation:
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Assignee:
GLATT GES MIT BESCHRAENKTER HAFTUNG (DE)
International Classes:
F16L13/00; B21D39/04; B30B7/00; F16J15/12; F16L13/14; F16L23/024; F16L23/04; F16L23/06; F16L23/18
Foreign References:
GB692571A1953-06-10
JPS49115712U1974-10-03
DE19507854A11995-09-14
US20140361535A12014-12-11
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE MAGENBAUER & KOLLEGEN PARTNERSCHAFT MBB (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer Rohrleitungsanord nung (21) umfassend zwei eine Rohrleitungsmittelachse (3) aufweisende Rohrleitungseinheiten (16), wobei die Rohrlei tungseinheit (16) eine über eine Rohrleitungsaußenoberflä- che (4), eine Rohrleitungsstirnfläche (5) und einen Rohrlei tungsaußendurchmesser (6) verfügende Rohrleitung (1) und ei nen einen Rohrstutzeninnendurchmesser (7) aufweisenden Rohr stutzen (2), der über einen eine Flanschabschnittsstirnflä che (8) aufweisenden Flanschabschnitt (9) und einen eine Rohrabschnittsinnenoberfläche (10) aufweisenden Rohrab schnitt (11) verfügt, umfasst, einer axial zwischen den Flan schabschnittsstirnflächen (8) der Rohrstutzen (2) angeordne ten Dichtung (13) und einer die Flanschabschnitte (9) der Rohrstutzen (2) der zwei Rohrleitungseinheiten (16) axial miteinander verspannenden Spanneinrichtung (24), dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohrstutzen (2) mindestens bis zu ei ner Bündigkeit der Flanschabschnittsstirnfläche (8) und der Rohrleitungsstirnfläche (5) auf die Rohrleitung (1) aufge steckt wird, die Rohrleitung (1) in einem durch ein radiales Aufweiten der Rohrleitung (1) erzeugten Presssitz (17) in dem Rohrstutzen (2) fixiert wird und die entstandenen Rohrlei tungseinheiten (16) axial durch Verspannen der Flanschab schnitte (9) der Rohrstutzen (2) zur Rohrleitungsanord nung (21) verspannt werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung (1) und der Rohrstutzen (2) bereitgestellt werden, wobei der Rohrleitungsaußendurchmesser (4) größer ist als der Rohrstutzeninnendurchmesser (7), sodass unmittelbar beim Aufstecken des Rohrstutzens (2) auf die Rohrleitung (1) eine Presspassung erzeugt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufstecken des Rohrstutzens (2) auf die Rohrlei tung (1) der Rohrstutzen (2) erwärmt und/oder die Rohrlei- tung (1) gekühlt wird oder umgekehrt.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem radialen Aufweiten der Rohrleitung (1) die Rohrabschnittsinnenoberfläche (10) und/oder die Rohrleitungsaußenoberfläche (4) zumindest teil- weise strukturiert wird, sodass die Rohrleitung (1) unmittel bar nach einem durch ein radiales Aufweiten der Rohrlei tung (1) erzeugten Presssitz (15) in dem Rohrstutzen (2) auch kraftschlüssig fixiert wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (13) nach dem Ver spannen der Rohrleitungseinheiten (16) zur Rohrleitungsanord nung (21) einen definierten Übergang (22) zwischen den zwei miteinander verspannten Rohrleitungseinheiten (16) ausbildet, sodass ein Ansammeln von Rückständen des durch die Rohranord- nung (16) strömenden Mediums nicht stattfindet.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (13) einen Dich tungseinsatz (20) aufweist, der konfiguriert ist, um einen axialen Mindestabstand (23) zwischen den zwei Rohrleitungs- einheiten (16) während des Verspannens der Rohrleitungsein heiten (16) zur Rohrleitungsanordnung (21) zu definieren.

7. Rohrleitungsanordnung (21) umfassend zwei eine Rohrlei tungsmittelachse (3) aufweisende Rohrleitungseinheiten (16), wobei die Rohrleitungseinheit (16) eine über eine Rohrlei tungsaußenoberfläche (4), eine Rohrleitungsstirnfläche (5) und einen Rohrleitungsaußendurchmesser (6) verfügende Rohr leitung (1) und einen einen Rohrstutzeninnendurchmesser (7) aufweisenden Rohrstutzen (2), der über einen eine Flanschab- schnittsstirnfläche (8) aufweisenden Flanschabschnitt (9) und einen eine Rohrabschnittsinnenoberfläche (10) aufweisenden Rohrabschnitt (11) verfügt, umfasst, einer axial zwischen den Flanschabschnittsstirnflächen (8) der Rohrstutzen (2) ange ordneten Dichtung (13) und einer die Flanschabschnitte (9) der Rohrstutzen (2) der zwei Rohrleitungseinheiten (16) axial miteinander verspannenden Spanneinrichtung (24), dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohrstutzen (2) mindestens bis zu ei ner Bündigkeit der Flanschabschnittsstirnfläche (8) und der Rohrleitungsstirnfläche (5) auf die Rohrleitung (1) aufge- steckt ist und die Rohrleitung (1) in einem durch ein radia les Aufweiten der Rohrleitung (1) erzeugten Presssitz (17) in dem Rohrstutzen (2) fixiert ist.

8. Rohrleitungsanordnung (21) nach Anspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohrleitungsaußendurchmesser (6) und der Rohrstutzeninnendurchmesser (7) ausgebildet sind, um beim Aufstecken des Rohrstutzens (2) auf die Rohrleitung (1) eine Presspassung herzustellen.

9. Rohrleitungsanordnung (21) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnittsinnenoberflä- che (10) und/oder die Rohrleitungsaußenoberfläche (4) zumin dest teilweise strukturiert ist, sodass die Rohrleitung (1) in einem durch ein radiales Aufweiten der Rohrleitung (1) er zeugten Presssitz (17) in dem Rohrstutzen (2) auch form schlüssig fixiert ist.

10. Rohrleitungsanordnung (21) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (24) als

Gelenkklammer (23) ausgebildet ist.

11. Rohrleitungsanordnung (21) nach einem der Ansprüche 7 bis

10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (13) konfigu riert ist, um einen definierten Übergang (22) zwischen den zwei miteinander verspannten Rohrleitungseinheiten (16) aus zubilden, sodass ein Ansammeln von Rückständen des durch die Rohrleitungsanordnung (21) strömenden Mediums oder der durch die Rohrleitungsanordnung (21) strömenden Medien nicht statt findet. 12. Rohrleitungsanordnung (21) nach einem der Ansprüche 7 bis

11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (13) einen Dichtungseinsatz (20) aufweist, der konfiguriert ist, um ei nen axialen Mindestabstand (23) zwischen den zwei Rohrlei tungseinheiten (16) zu definieren. 13. Rohrleitungsanordnung (21) nach Anspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtungseinsatz (20) eine als An schlag (26) ausgebildete Dichtungseinsatzstirnfläche (27) aufweist.

Description:
Glatt Gesellschaft mit beschränkter Haftunq, Werner-Glatt-

Straße 1, 79589 Binzen

Verfahren zur Herstellung einer Rohrleitungsanordnung und

Rohrleitungsanordnung

Die Erfindunq betrifft ein Verfahren zur Herstellunq einer Rohrleitunqsanordnunq umfassend zwei eine Rohrleitungsmittel- achse aufweisende Rohrleitunqseinheiten, wobei die Rohrlei- tunqseinheit eine über eine Rohrleitunqsaußenoberflache, eine Rohrleitunqsstirnflache und einen Rohrleitungsaußendurchmes- ser verfüqende Rohrleitunq und einen einen Rohrstutzeninnen durchmesser aufweisenden Rohrstutzen, der über einen eine Flanschabschnittsstirnfläche aufweisenden Flanschabschnitt und einen eine Rohrabschnittsinnenoberfläche aufweisenden Rohrabschnitt verfügt, umfasst, einer axial zwischen den Flanschabschnittsstirnflächen der Rohrstutzen angeordneten Dichtung und einer die Flanschabschnitte der Rohrstutzen der zwei Rohrleitungseinheiten axial miteinander verspannenden Spanneinrichtung . Ferner betrifft die Erfindung eine Rohrleitungsanordnung um fassend zwei eine Rohrleitungsmittelachse aufweisende Rohr leitungseinheiten, wobei die Rohrleitungseinheit eine über eine Rohrleitungsaußenoberfläche, eine Rohrleitungsstirnflä che und einen Rohrleitungsaußendurchmesser verfügende Rohr- leitung und einen einen Rohrstutzeninnendurchmesser aufwei senden Rohrstutzen, der über einen eine Flanschabschnitts stirnfläche aufweisenden Flanschabschnitt und einen eine Rohrabschnittsinnenoberfläche aufweisenden Rohrabschnitt ver- fügt, umfasst, einer axial zwischen den Flanschabschnitts stirnflächen der Rohrstutzen angeordneten Dichtung und einer die Flanschabschnitte der Rohrstutzen der zwei Rohrleitungs einheiten axial miteinander verspannenden Spanneinrichtung. Bisher werden druckbeaufschlagte Rohrleitungsanordnungen nach DIN 11864-3 mittels Nut- und Bundklemmstutzen realisiert, wo bei diese jeweils an ein Rohrleitungsende geschweißt werden. Die Schweißnähte der druckbeaufschlagte Rohrleitungsanordnung müssen anschließend aufwendig nachbehandelt und geprüft wer- den. Eine Dichtung, insbesondere ein O-Ring wird in den Nut- klemmstutzen eingelegt. Eine Spanneinrichtung verbindet Nut- und Bundklemmstutzen, wobei ein am Nutklemmstutzen angeordne ter mechanischer Anschlag dafür sorgt, dass der O-Ring defi niert angepresst wird. Durch den Anpressdruck wird der O-Ring teilweise aus der Nut drückt, sodass sich ein definierter Übergang zwischen Nut- und Bundklemmstutzen im Inneren der Rohrleitungsanordnung ergibt.

Entsprechend einer weiteren nach DIN 32676 hergestellten Rohrleitungsanordnung wird diese durch zwei eine Dichtung aufnehmende Anschweißstutzen realisiert. Ein Nachteil dieser Rohrleitungsanordnung ist es, dass die Schweißnähte der druckbeaufschlagten Rohrleitungsanordnung anschließend auf wendig nachbehandelt und geprüft werden müssen. Zudem nach teilig ist, dass die Dichtung keinen definierten Anpressdruck aufweist, sondern dieser durch die Spanneinrichtung bestimmt wird .

Aufgabe der Erfindung ist es daher sowohl ein Verfahren zur Herstellung einer Rohrleitungsanordnung als auch eine Rohr leitungsanordnung selbst bereitzustellen, wobei eine Nachbe handlung und Überprüfung der Schweißnähte der druckbeauf schlagten Rohrleitungsanordnung nicht notwendig ist. Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren eingangs genannter Art dadurch gelöst, dass der Rohrstutzen mindestens bis zu einer Bündigkeit der Flanschabschnittsstirnfläche und der Rohrlei tungsstirnfläche auf die Rohrleitung aufgesteckt wird, die Rohrleitung in einem durch ein radiales Aufweiten der Rohr leitung erzeugten Presssitz in dem Rohrstutzen fixiert wird und die entstandenen Rohrleitungseinheiten axial durch Ver spannen der Flanschabschnitte der Rohrstutzen zur Rohrlei tungsanordnung verspannt werden. Der Vorteil des bevorzugten Verfahrens liegt darin, dass die hergestellte Rohranordnung eine einfache Verbindung zweier Rohrleitungseinheiten dar stellt. Hierdurch werden Kosten und Arbeitsschritte bei der Herstellung der Rohrleitungsanordnung eingespart. Zudem sind die herkömmlicherweise bei der Verbindungstechnik von Rohr- leitungsanordnungen anfallenden Nachbearbeitungen, bspw. auf grund von Schweißverzug, bei dem neuen Verfahren zur Herstel lung der Rohrleitungsanordnung nicht notwendig. Aufgrund ortsungebundener Herstellungswerkzeuge kann auch die Herstel lung ortsunabhängig sein, wodurch eine Abhängigkeit von bspw. Umgebungsluft und Feuchtigkeit, die beim Schweißen von zent raler Bedeutung ist, entfällt.

Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens werden die Rohrleitung und der Rohrstutzen bereit- gestellt, wobei der Rohrleitungsaußendurchmesser größer ist als der Rohrstutzeninnendurchmesser, sodass unmittelbar beim Aufstecken des Rohrstutzens auf die Rohrleitung eine Presspassung erzeugt wird. Durch die Presspassung wird eine verbesserte kraftschlüssige Verbindung zwischen Rohrleitung und Rohrstutzen hergestellt. Bevorzugt wird vor dem Aufste- cken des Rohrstutzens auf die Rohrleitung der Rohrstutzen er wärmt und/oder die Rohrleitung gekühlt wird oder umgekehrt. Hierdurch wird ein einfacheres Pressfügen von Rohrleitung und Rohrstutzen ermöglicht. Weiterhin wird bevorzugt vor dem radialen Aufweiten der Rohr leitung die Rohrabschnittsinnenoberfläche und/oder die Rohr leitungsaußenoberfläche zumindest teilweise strukturiert, so- dass die Rohrleitung unmittelbar nach einem durch ein radia- les Aufweiten der Rohrleitung erzeugten Presssitz in dem Rohrstutzen auch formschlüssig fixiert wird. Durch eine Strukturierung der zumindest teilweisen Rohrabschnittsinnen- oberfläche und/oder die Rohrleitungsaußenoberfläche, bspw. durch Rillen und Erhebungen in den unterschiedlichsten Mus- tern, wird neben dem durch das Aufweiten der Rohrleitung er zielten Formschluss zusätzlich noch ein Kraftschluss bewirkt und somit eine höherwertige Verbindung zwischen Rohrleitung und -stutzen erreicht.

Des Weiteren bildet bei einer zusätzlichen vorteilhaften Aus- gestaltung des Verfahrens die Dichtung nach dem Verspannen der Rohrleitungseinheiten zur Rohrleitungsanordnung einen de finierten Übergang zwischen den zwei miteinander verspannten Rohrleitungseinheiten aus, sodass ein Ansammeln von Rückstän den des durch die Rohranordnung strömenden Mediums nicht stattfindet. Die Dichtung ist bevorzugt als Flachdichtung ausgebildet. Als Dichtungswerkstoff stehen Werkstoffe wie z. B. Elastomere, Pressfaser, Aramidfaser, Kohlenstofffaser, Mineralfaser, Metall, Kupfer zur Verfügung.

Auch ummantelte Dichtungen, insbesondere ummantelte Flach- dichtungen, sind bevorzugt, wobei diese einen von einer PTFE- oder Metallhülle, vorzugsweise Stahl oder korrosionsbeständi ge Nickellegierungen, umhüllten Kern (beliebiger Flachdich tungswerkstoff bspw. Faserverbund, PTFE usw.) umfasst. Die Ummantelung schützt den Kern gegen chemischen Angriff vom ab- zudichtenden Medium. Entsprechend einer vorteilhaften Fortbildung des Verfahrens weist die Dichtung einen Dichtungseinsatz auf, der konfigu riert ist, um einen axialen Mindestabstand zwischen den zwei Rohrleitungseinheiten während des Verspannens der Rohrlei- tungseinheiten zur Rohrleitungsanordnung zu definieren. Die Einstellung eines axialen Mindestabstandes mittels der einen Dichtungseinsatz umfassenden Dichtung zwischen den zwei Rohr leitungseinheiten hat den Vorteil, dass der maximale Anpress druck der Dichtfläche vorgebbar ist. Zudem können durch den nicht unterschreitbaren Mindestabstand zwischen den zwei

Rohrleitungseinheiten aufgrund des Dichtungseinsatzes Nachar beiten an den Rohrleitungseinheiten, insbesondere an den diesbezüglichen Rohren, entfallen.

Darüber hinaus wird die Aufgabe der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Rohrstutzen mindestens bis zu einer Bündigkeit der Flanschabschnittsstirnfläche und der Rohrlei tungsstirnfläche auf die Rohrleitung aufgesteckt ist und die Rohrleitung in einem durch ein radiales Aufweiten der Rohr leitung erzeugten Presssitz in dem Rohrstutzen fixiert ist. Die bevorzugte Rohrleitungsanordnung hat den Vorteil, dass die hergestellte Rohranordnung eine einfache Verbindung zwei er Rohrleitungseinheiten darstellt, wodurch sowohl Kosten als auch Arbeitsschritte bei der Herstellung der Rohrleitungsan ordnung eingespart werden. Bei der bisherigen Verbindungs- technik von Rohrleitungsanordnungen fallen bspw. durch even tuellen Schweißverzug Nachbearbeitungen der Rohrleitungsan ordnung, an, die bei der bevorzugten Rohrleitungsanordnung entfallen. Zudem ist das Verfahren zur Herstellung der Rohr leitungsanordnung im Vergleich zu den bisher bekannten Her- stellungsverfahren nicht ortsgebunden und kann daher überall durchgeführt werden. Bevorzugt wird der Rohrstutzen derart auf die Rohrleitung aufgesteckt, dass die Rohrleitung mit einer Länge von 0,5 mm bis 2 mm, besonders bevorzugt 0,5 mm bis 1 mm, durch den Rohrstutzen durchgesteckt wird. Somit sind Flanschabschnitts- Stirnfläche und Rohrleitungsstirnfläche nicht bündig, sondern versetzt zueinander angeordnet. Eine solche Anordnung weist den Vorteil auf, dass die Rohrleitungsstirnflächen beim Ver spannen der Rohrleitungseinheiten mittels der Spannvorrich tung im Vergleich zu einer bündigen Anordnung von Flanschab- Schnittsstirnfläche und Rohrleitungsstirnfläche einer größe ren Flächenanpresskraft ausgesetzt sind. Hierdurch wird eine höhere Dichtigkeit erreicht.

In einer bevorzugten Ausführung der Rohrleitungsanordnung sind der Rohrleitungsaußendurchmesser und der Rohrstutzenin- nendurchmesser ausgebildet, um beim Aufstecken des Rohrstut zens auf die Rohrleitung eine Presspassung herzustellen.

Durch die Presspassung wird eine verbesserte kraftschlüssige Verbindung zwischen Rohrleitung und Rohrstutzen hergestellt. Bevorzugt wird vor dem Aufstecken des Rohrstutzens auf die Rohrleitung der Rohrstutzen erwärmt und/oder die Rohrleitung gekühlt wird oder umgekehrt. Hierdurch wird ein einfacheres Pressfügen von Rohrleitung und Rohrstutzen ermöglicht.

Weiter vorteilhaft ist die Rohrabschnittsinnenoberfläche und/oder die Rohrleitungsaußenoberfläche zumindest teilweise strukturiert, sodass die Rohrleitung in einem durch ein radi ales Aufweiten der Rohrleitung erzeugten Presssitz in dem Rohrstutzen auch formschlüssig fixiert ist. Durch eine Struk turierung der zumindest teilweisen Rohrabschnittsinnenober fläche und/oder die Rohrleitungsaußenoberfläche, bspw. durch Rillen und Erhebungen in den unterschiedlichsten Mustern, wird neben dem durch das Aufweiten der Rohrleitung erzielten Formschluss zusätzlich noch ein Kraftschluss bewirkt und so- mit eine höherwertige Verbindung zwischen Rohrleitung und - stutzen erreicht.

Vorteilhafterweise ist die Spanneinrichtung als Gelenkklammer ausgebildet . Hierdurch ist der auf die zwei Rohrleitungsein- heiten wirkende Anpressdruck variabel einstellbar. Zudem ist eine solche Spanneinrichtung kostengünstig. Die Spanneinrich tung kann auch als Flansch-Schrauben-Verbindung ausgebildet sein.

Gemäß einer zusätzlichen vorteilhaften Fortbildung der Rohr- leitungsanordnung ist die Dichtung konfiguriert, um einen de finierten Übergang zwischen den zwei miteinander verspannten Rohrleitungseinheiten auszubilden, sodass ein Ansammeln von Rückständen des durch die Rohrleitungsanordnung strömenden Mediums oder der durch die Rohrleitungsanordnung strömenden Medien nicht stattfindet.

Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Rohr leitungsanordnung weist die Dichtung einen Dichtungseinsatz auf, der konfiguriert, um einen axialen Mindestabstand zwi schen den zwei Rohrleitungseinheiten zu definieren. Die Ein- Stellung eines axialen Mindestabstandes mittels der einen

Dichtungseinsatz umfassenden Dichtung zwischen den zwei Rohr leitungseinheiten ist vorteilhaft, da der maximale Anpress druck der Dichtfläche vorgebbar ist. Zudem können durch den nicht unterschreitbaren Mindestabstand zwischen den zwei Rohrleitungseinheiten aufgrund des Dichtungseinsatzes Nachar beiten an den Rohrleitungseinheiten, insbesondere an den diesbezüglichen Rohren, entfallen.

Bevorzugt weist der Dichtungseinsatz eine als Anschlag ausge bildete Dichtungseinsatzstirnfläche auf. Eine als Anschlag ausgebildete Dichtungseinsatzstirnfläche ermöglicht eine ein- fache Realisierung zur Begrenzung des Mindestabstandes zwi schen den zwei zu verspannenden Rohrleitungseinheiten.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich nung näher erläutert dieser zeigen Figur 1 eine Schnittdarstellung einer Rohrleitung und eines Rohrstutzens,

Figur 2 eine Schnittdarstellung der Rohrleitung und des

Rohrstutzens, wobei der Rohrstutzen axial auf die Rohrleitung aufgesteckt ist,

Figur 3 eine Schnittdarstellung einer Rohrleitungseinheit,

Figur 4 eine Schnittdarstellung von zwei Rohrleitungsein heiten, wobei zwischen den Rohrleitungseinheiten eine Dichtung angeordnet ist,

Figur 5 eine einen Ausschnitt A im Bereich von zwei mitei- nander verspannten Rohrleitungseinheiten aufweisen de Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer Rohrleitungsanordnung und

Figur 6 eine Detailansicht des in Fig. 5 dargestellten Aus schnitts A im Bereich der zwei miteinander ver spannten Rohrleitungseinheiten.

In der Fig. 1 wird eine Schnittdarstellung einer Rohrlei tung 1 und eines Rohrstutzens 2 gezeigt, wobei Rohrleitung 1 und Rohrstutzen 2 eine Rohrleitungsmittelachse 3 aufweisen und an dieser ausgerichtet sind. Die Rohrleitung 1 weist eine Rohrleitungsaußenoberfläche 4, eine Rohrleitungsstirnfläche 5 und einen Rohrleitungsaußen- durchmesser 6 auf. Außerdem ist die Rohrleitung 1 entspre chend einer Vorgabe in Bezug auf eine Rohrlänge und eine Rohrbiegung ausgebildet, wobei in der Darstellung der Fig. 1 eine gerade Rohrleitung 1 verwendet wird. Der Rohrstutzen 2 weist einen Rohrstutzeninnendurchmesser 7 auf und verfügt über einen eine Flanschabschnittsstirnflä che 8 umfassenden Flanschabschnitt 9 und einen eine Rohrab schnittsinnenoberfläche 10 aufweisenden Rohrabschnitt 11. In der Flanschabschnittstirnfläche 8 des Flanschabschnitts 9 ist eine Nut 12 zur teilweisen Aufnahme einer hier nicht gezeig ten Dichtung 13 ausgebildet.

Die Dichtung 13 ist bevorzugt als Flachdichtung ausgebildet, wobei als Dichtungswerkstoff Werkstoffe wie z. B. Elastomere, Pressfaser, Aramidfaser, Kohlenstofffaser, Mineralfaser, Me fall, Kupfer zur Verfügung stehen. Auch ummantelte Dichtun gen 13, insbesondere ummantelte Flachdichtungen, sind bevor zugt, wobei diese einen von einer PTFE- oder Metallhülle, vorzugsweise Stahl oder korrosionsbeständige Nickellegierun gen, umhüllten Kern (beliebiger Flachdichtungswerkstoff bspw. Faserverbund, PTFE usw.) umfasst. Die Ummantelung schützt den Kern gegen chemischen Angriff vom abzudichtenden Medium.

Zudem weist die Rohrstutzeninnenoberfläche 10 eine Struk tur 14 in Form von Erhebungen 15 auf.

In Fig. 2 wird eine Schnittdarstellung der Rohrleitung 1 und des Rohrstutzens 2 dargestellt, wobei der Rohrstutzen 2 in Achsrichtung der Rohrleitungsmittelachse 3 axial auf die Rohrleitung 1 aufgesteckt ist. Flanschabschnittsstirnfläche 8 und Rohrleitungsstirnfläche 5 sind hierbei bündig zueinander ausgerichtet . Im Ausführungsbeispiel sind der Rohrleitungsau- ßendurchmesser 6 und der Rohrstutzeninnendurchmesser 7 gleich groß .

In einem anderen nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Rohrleitungsaußendurchmesser 6 der Rohrleitung 1 größer als der Rohrstutzeninnendurchmesser 7 des Rohrstutzens 2. Somit wird unmittelbar beim axialen Aufstecken des Rohrstutzens 2 auf die Rohrleitung 1 eine Presspassung erzeugt. Eine solche Presspassung stellt eine kraftschlüssige Verbindung von Rohr leitung 1 und Rohrstutzen 2 her. In Fig. 3 wird eine Schnittdarstellung einer Rohrleitungsein heit 16 gezeigt. Die Rohrleitungseinheit 16 umfasst einen auf eine Rohrleitung 1 axial aufgesteckten Rohrstutzen 2. Im Un terschied zur in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist in der Rohrleitungseinheit 16 die Rohrleitung 1 durch radiales Auf- weiten, insbesondere der Rohrleitungswände, in dem Rohrstut zen 2 mittels Presssitz 17 fixiert. Der Rohrstutzen 2 ist so mit kraftschlüssig mit der Rohrleitung 1 verbunden.

Die radiale Aufweitung wird mittels eines Werkzeugs, insbe sondere eines Einwalzwerkzeugs, erreicht und wird auch als Haftaufweitung der Rohrleitung 1 bezeichnet. Nach dem radia len Aufweiten ist eine Querschnittsfläche der Rohrleitung 1 im Bereich der Aufweitung größer als eine ursprüngliche Quer schnittsfläche der Rohrleitung 1. Somit ist durch das radiale Aufweiten der Rohrleitung 1 der aufgeweitete Rohrleitungsin- nendurchmesser 16 im Bereich einer Überlappung von Rohrstut zen 2 und Rohrleitung 1 größer als der ursprüngliche Rohrlei tungsdurchmesser 19.

Durch auf der Rohrabschnittsinnenoberfläche 10 angeordnete Struktur 14 in Form von Erhebungen 15 wird durch das Aufwei- ten der Rohrleitung 1 neben einer kraftschlüssigen auch eine formschlüssige Verbindung zwischen Rohrleitung 1 und Rohr stutzen 2 hergestellt. Die Struktur 14 kann auch in anderer Form ausgebildet sein, bspw. als Nut oder dergleichen.

In anderen nicht dargestellten Ausführungsformen ist vor dem radialen Aufweiten der Rohrleitung 1 die Rohrabschnittsinnen oberfläche 10 und/oder die Rohrleitungsaußenoberfläche 4 zu mindest teilweise strukturiert.

Fig. 4 stellt eine Schnittdarstellung von zwei Rohrleitungs einheiten 16 dar, wobei axial zwischen den Rohrleitungsein- heiten 16 eine einen Dichtungseinsatz 20 aufweisende Dich tung 13 angeordnet ist.

Fig. 5 zeigt eine einen Ausschnitt A im Bereich von zwei mit einander verspannten Rohrleitungseinheiten 16 aufweisende Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer Rohrlei- tungsanordnung 21.

Die Rohrleitungsanordnung 21 weist eine axial zwischen den an den Flanschabschnitten 9 ausgebildeten Flanschabschnitts stirnflächen 8 der Rohrstutzen 2 angeordnete Dichtung 13 auf. Die Dichtung 13 ist konfiguriert, um einen definierten Über- gang 22 zwischen den zwei miteinander verspannten Rohrlei tungseinheiten 16 auszubilden. Der definierte Übergang 22 wird durch die beim Verspannen auf die Dichtung 13 wirkenden Anpresskräfte ausgebildet.

Eine nachfolgend beschriebene Detailansicht des in Ausschnitt A der Fig. 2 im Bereich der zwei miteinander verspannten Rohrleitungseinheiten 16 zeigt den definierten Übergang 22 vergrößert. Durch den definierten Übergang 22 wird ein Ansam meln von Rückständen bzw. ein Anlagern von Feststoffen des durch die Rohrleitungsanordnung 21 strömenden Mediums oder der durch die Rohrleitungsanordnung 21 strömenden Medien re duziert bzw. findet nicht statt.

Zudem weist die Dichtung 13 einen Dichtungseinsatz 20 auf. Durch den Dichtungseinsatz 20 wird ein axialer Mindestab- stand 23 zwischen den zwei Rohrleitungseinheiten 14 defi niert, sodass die zwei Rohrleitungseinheiten 16 beim Verspan nen der Rohrleitungsanordnung 21 Anpresskräften ausgesetzt sind, die durch den aufgrund des Dichtungseinsatzes 1820 festgelegten, axialen Mindestabstand 23 festgelegt sind. Die Rohrleitungsanordnung 21 wird mittels Spanneinrichtung 24 axial verspannt. Hierzu werden die Flanschabschnitte 9 der Rohrstutzen 2 der zwei Rohrleitungseinheiten 16 mittels einer Spanneinrichtung 24 axial miteinander verspannt. Im Ausfüh rungsbeispiel ist die Spanneinrichtung 24 vorteilhafterweise als Gelenkklammer 25 ausgebildet. Durch die als Gelenkklam mer 25 ausgebildete Spanneinrichtung 24 können die auf die Dichtung 13 wirkenden Anpresskräfte, die auf die Fläche bezo gen einem Anpressdruck entsprechen, zusätzlich, z. B. durch eine die Gelenkklammer 25 schließende Flügelmutter oder der- gleichen, eingestellt werden. Die Spanneinrichtung 24 kann auch als Flansch-Schrauben-Verbindung ausgebildet sein.

Alternativ können auch Normteile, wie bspw. Messinstrumente, Ventile und Klappen oder dergleichen, hierbei als Rohrlei tungseinheit 16 dienen und mit einer anderen zweiten Rohrlei- tungseinheit 16 zusammen eine Rohrleitungsanordnung 21 aus- bilden .

Eine Detailansicht des in Fig. 5 dargestellten Ausschnitts A im Bereich der zwei miteinander verspannten Rohrleitungsein heiten 16 wird in der Fig. 6 dargestellt. Der Dichtungseinsatz 20 der Dichtung 13 verfügt über eine als Anschlag 26 ausgebildete Dichtungseinsatzstirnfläche 27.

Durch den Dichtungseinsatz 20 wird somit zwischen den zwei Rohrleitungseinheiten 16 ein axialer Mindestabstand 23 defi- nierbar oder definiert. Die Rohrleitungsstirnflächen 5 und/oder die Flanschabschnittsstirnflächen 8 grenzen im ver spannten Zustand der Rohrleitungsanordnung 21 an die Dich tungseinsatzstirnflächen 27 des Dichtungseinsatzes 20 der Dichtung 13 an. Hierdurch werden der Mindestabstand 23 zwi- sehen den zwei Rohrleitungseinheiten 16 der Rohrleitungsan ordnung 21 und somit auch die auf die Dichtung 13 wirkenden Anpresskräfte genau eingestellt.

Der durch die mittels des Dichtungseinsatzes 20 festgelegten Anpresskräfte definierte Übergang 22 ist bevorzugt so ausge- bildet, dass die Wölbung 28 gegenüber einem Rohrleitungsin nendurchmesser 18 einen stumpfen Winkel a bildet. Besonders bevorzugt weist der stumpfe Winkel a einen Winkel a zwischen 100° und 170°, ganz besonders bevorzugt zwischen 120° und 150° auf. Hierdurch wird erreicht, dass Rückstände des die Rohrleitungsanordnung 21 durchströmenden Mediums oder der die Rohrleitungsanordnung 21 durchströmenden Medien reduziert bzw. verhindert werden.

Das bevorzugte Verfahren zur Herstellung der Rohrleitungsan ordnung 21 umfassend zwei eine Rohrleitungsmittelachse 3 auf- weisende Rohrleitungseinheiten 16, wobei die Rohrleitungsein heit 16 eine über eine Rohrleitungsaußenoberfläche 4, eine Rohrleitungsstirnfläche 5 und einen Rohrleitungsaußendurch messer 6 verfügende Rohrleitung 1 und einen einen Rohrstutze ninnendurchmesser 7 aufweisenden Rohrstutzen 2, der über ei nen eine Flanschabschnittsstirnfläche 8 aufweisenden Flansch abschnitt 9 und einen eine Rohrabschnittsinnenoberfläche 10 aufweisenden Rohrabschnitt 11 verfügt, umfasst, einer axial zwischen den Flanschabschnittsstirnflächen 8 der Rohrstut zen 2 angeordneten Dichtung 13 und einer die Flanschabschnit te 11 der Rohrstutzen 2 der zwei Rohrleitungseinheiten 16 axial miteinander verspannenden Spanneinrichtung 24, wobei a) der Rohrstutzen 2 mindestens bis zu einer Bündigkeit der Flanschabschnittsstirnfläche 8 und der Rohrleitungsstirnflä che 5 auf die Rohrleitung 1 aufgesteckt wird, b) die Rohrlei tung 1 in einem durch ein radiales Aufweiten der Rohrleitung 1 erzeugten Presssitz 17 in dem Rohrstutzen 2 fixiert wird und c) die entstandenen Rohrleitungseinheiten 16 axial durch Verspannen der Flanschabschnitte 9 der Rohrstutzen 2 zur Rohrleitungsanordnung 21 verspannt werden.

Bevorzugt, aber nicht dargestellt, wird der Rohrstutzen 2 derart auf die Rohrleitung 1 aufgesteckt, dass die Rohrlei tung 1 mit einer Länge von 0,5 mm bis 2 mm, besonders bevor zugt 0,5 mm bis 1 mm, durch den Rohrstutzen 2 durchgesteckt wird. Somit sind Flanschabschnittsstirnfläche 8 und Rohrlei tungsstirnfläche 5 nicht bündig zueinander ausgerichtet, son- dern versetzt zueinander angeordnet. Hierdurch werden die

Rohrleitungsstirnflächen 5 beim Verspannen der Rohrleitungs einheiten 16 mittels der Spannvorrichtung 24 im Vergleich zu einer bündigen Anordnung von Flanschabschnittsstirnfläche 8 und Rohrleitungsstirnfläche 5 einer größeren Flächenanpress- kraft ausgesetzt, sodass eine höhere Dichtigkeit erreicht wird.

Bevorzugt wird vor dem Aufstecken des Rohrstutzens 2 auf die Rohrleitung 1 der Rohrstutzen 2 erwärmt und/oder die Rohrlei tung 1 gekühlt. Auch eine Kühlung des Rohrstutzens 2 und/oder eine Erwärmung der Rohrleitung 1 ist ausführbar.