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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR PRODUCING A SANITARY UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/185450
Kind Code:
A1
Abstract:
What is disclosed is a method for producing a sanitary unit having a floor panel (1) and at least one sanitary object, wherein the floor panel (1) has a base (7) and a ceramic floor covering (6) on a useful side (5) of the base (7), and wherein a base former cures in a mould and forms the base (7) with a replication of the mould on the useful side (5). In order to simplify the equipping of the floor panel (1) with the floor covering (6), it is proposed that the latter is placed in the mould and the base former is cast into the mould onto a rear side of the floor covering (6).

Inventors:
MALLINOWSKI IVAN (DE)
Application Number:
PCT/EP2019/057135
Publication Date:
October 03, 2019
Filing Date:
March 21, 2019
Export Citation:
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Assignee:
WERK EINS GMBH (DE)
International Classes:
B28B19/00; A47K4/00; B28B23/00; E03C1/01; E04B1/348; E04B5/48; E04F15/02
Domestic Patent References:
WO2014125554A12014-08-21
WO2016130068A12016-08-18
Foreign References:
DE4023300A11991-01-31
FR2503220A11982-10-08
US3751201A1973-08-07
AU412710B21971-04-27
CN106284791A2017-01-04
Attorney, Agent or Firm:
BAUER WAGNER PRIESMEYER PATENT- UND RECHTSANWÄLTE (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zum Herstellen einer Sanitäreinheit (17) mit einer Bodenplatte (1 ) und mindestens einem Sanitärobjekt (24, 25), wobei die Bodenplatte (1 ) einen Untergrund (7) und einen keramischen Bodenbelag (6) auf einer Nutzseite (5) des Untergrunds (7) aufweist, und wobei ein Untergrundbildner in einer Form (27) aushärtet und den Untergrund (7) mit einem Abbild der Form (27) auf der Nutzseite (5) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Bodenbelag (6) in die Form (27) eingelegt und der

Untergrundbildner auf eine Rückseite des Bodenbelags (6) in die Form (27) gegossen wird.

2. Verfahren nach dem vorgenannten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein umlaufender Rahmen (4) auf die Form (27) aufgesetzt wird und der auf die Rückseite des Bodenbelags (6) gegossene Untergrundbildner den Rahmen (4) füllt.

3. Verfahren nach dem vorgenannten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (4) an dem Untergrund (7) verbleibt und mindestens einen Anschluss (16) zur Ver- oder Entsorgung eines Sanitär-, Heizungs- oder Klimatechnikobjekts aufweist.

4. Verfahren nach dem vorgenannten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Wand (18, 19, 20) der Sanitäreinheit (17) an dem

Rahmen (4) angebracht wird.

5. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Form (27) eine Aufwölbung aufweist, an der die Nutzseite (5) eine Senke ausbildet.

6. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass in die Form (27) mindestens ein Anschlusselement derart auf den Bodenbelag (6) aufgesetzt wird, dass der auf die Rückseite des Bodenbelags (6) gegossene Untergrundbildner das Anschlusselement einbettet.

7. Verfahren nach dem vorgenannten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von dem mindestens einen Anschlusselement eine Leitung (14) zu einem Rand der Form (27) gelegt wird, so dass der auf die Rückseite des

Bodenbelags (6) gegossene Untergrundbildner die Leitung (14) einbettet.

8. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Bodenbelag (6) aus einer einzelnen Fliese besteht.

9. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass Fliesen des Bodenbelags (6) vor dem Aufbringen des Untergrundbildners verfugt werden.

10. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Bodenbelag (6) mit Unterdrück an die Form (27) angesaugt wird.

11. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Untergrundbildner ein Faserbeton ist.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergrund (7) aus mehreren Lagen besteht.

Description:
Verfahren zum Herstellen einer Sanitäreinheit

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Sanitäreinheit mit einer Bodenplatte und mindestens einem Sanitärobjekt, wobei die Bodenplatte einen Untergrund und einen keramischen Bodenbelag auf einer Nutzseite des

Untergrunds aufweist, und wobei ein Untergrundbildner in einer Form aushärtet und den Untergrund mit einem Abbild der Form auf der Nutzseite bildet.

Der Einsatz industriell serienmäßig hergestellter Sanitäreinheiten (auch „Fertigbäder“) vereinfacht und beschleunigt signifikant die Herstellung von Bauwerken mit einer Vielzahl individueller Wohneinheiten wie beispielsweise Hotels und Appartementanlagen.

CN 106284791 A schlägt vor, zur Herstellung eines Fertigbads den Untergrund der Bodenplatte zunächst aus PU in eine Form zu gießen und diesen

anschließend mit den keramischen Bodenfliesen zu belegen. Die handwerkliche Belegung des Bodens eines Fertigbads mit Bodenfliesen ist zeit- und

kostenintensiv.

Aufgabe

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausstattung der Bodenplatte mit dem Bodenbelag zu vereinfachen.

Lösung

Ausgehend von dem bekannten Verfahren wird nach der Erfindung

vorgeschlagen, dass der keramische Bodenbelag in die Form eingelegt und der Untergrundbildner auf eine Rückseite des Bodenbelags in die Form gegossen wird. Das Einlegen des Bodenbelags in die Form erfordert keine besonderen handwerklichen Kenntnisse und Fähigkeiten. Beim Aushärten verbindet sich der Untergrund unlösbar mit dem Bodenbelag. Die Ausstattung mit dem Bodenbelag ist so gegenüber dem nachträglichen handwerklichen Belegen der Bodenplatte deutlich vereinfacht. In einem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein umlaufender Rahmen auf die Form aufgesetzt, und der auf die Rückseite des Bodenbelags gegossene

Untergrundbildner füllt den Rahmen. Der Rahmen bildet beim Gießen mit der Form eine Wanne, die ein seitliches Ausfließen des Untergrundbildners vermeidet.

Der Rahmen kann aus Stahl- oder Aluminiumprofilen oder als Formteil aus

Kunststoff oder Aluminium gefertigt werden.

Vorzugsweise verbleibt in einem solchen erfindungsgemäßen Verfahren der Rahmen an dem Untergrund und weist mindestens einen Anschluss zur Ver- oder Entsorgung eines Sanitär- Fleizungs- oder Klimatechnikobjekts auf. Die

Vorkonfektionierung des Rahmens vereinfacht die Serienherstellung mit standardisierten Anschlüssen.

Anschlüsse für Sanitärobjekte, also insbesondere für Waschbecken, Bidets, WC- Becken, Urinale, Badewannen und Duschtassen sowie für dazu gehörende Armaturen, führen insbesondere Trink-, Brauch- oder Schmutzwasser. Anschlüsse für Fleizungs- und Klimatechnik, also insbesondere für Fleizkörper, Klimageräte und Luftein- oder -auslässe, führen insbesondere Heiz- und Kühlmedien sowie Zu- und Abluft. Zu den Versorgungsanschlüssen zählen auch elektrische

Energieversorgungs- und Steueranschlüsse für solche Objekte.

Derartige Anschlüsse können besonders rationell in ein Formteil eingearbeitet werden.

Alternativ wird in einem anderen erfindungsgemäßen Verfahren der Rahmen nach dem Aushärten von der Bodenplatte abgenommen und zur Herstellung der nächsten Bodenplatte weiterverwendet.

Vorzugsweise wird in einem solchen erfindungsgemäßen Verfahren mindestens eine Wand der Sanitäreinheit an dem Rahmen angebracht. Insbesondere an einem Rahmen aus einem Stahlprofil kann eine vorgefertigte Wand der

Sanitäreinheit - ggf. vorkonfektioniert mit Sanitärobjekten, Möbeln und/oder Beleuchtungselementen - besonders einfach montiert werden. Weiterhin kann in einem solchen erfindungsgemäßen Verfahren die Sanitäreinheit als geschlossener Raum, also mit allen Wänden, Tür und Decke vorgefertigt werden.

Alternativ wird in einem anderen erfindungsgemäßen Verfahren lediglich die mit einem oder mehreren Sanitärobjekten ausgestattete Bodenplatte in einen Raum eines Bauwerks eingebracht.

Vorzugsweise weist in einem erfindungsgemäßen Verfahren die Form eine Aufwölbung auf, an der die Nutzseite eine Senke ausbildet. Senken in der

Bodenplatte eines Fertigbads führen Abwasser zu Bodeneinläufen und in anschließende, im Boden verlaufende Abwasserleitungen. Insbesondere kann die Duschtasse einer bodengleichen Dusche oder eine Ablaufrinne durch eine Senke in der Bodenplatte gebildet werden.

Alternativ wird in einem anderen erfindungsgemäßen Verfahren eine Senke - beispielsweise eine Ablaufrinne - vor dem Einlegen in die Form oder nach dem Aushärten des Untergrunds spanend in den Bodenbelag eingearbeitet.

Vorzugsweise wird in einem erfindungsgemäßen Verfahren in die Form

mindestens ein Anschlusselement derart auf den Bodenbelag aufgesetzt, dass der auf die Rückseite des Bodenbelags gegossene Untergrundbildner das

Anschlusselement einbettet. Das Einsetzen des Anschlusselements vor dem Gießen des Untergrunds vereinfacht signifikant dessen Installation in der

Bodenplatte.

Anschlusselemente können mechanische Flalterungen beispielsweise für

Sanitärobjekte oder für bodenfeste Möbel, Wände oder Türen sein,

Kupplungsstellen für Leitungen, Dichtungselemente oder kombinierte Elemente sein, die die Ver- und/oder Entsorgung mit der mechanischen Halterung und/oder Dichtung vereinen.

Alternativ wird in einem anderen erfindungsgemäßen Verfahren nach dem

Aushärten der Bodenbelag und ggf. der Untergrund spanend bearbeitet, um ein Anschlusselement anzubringen. Vorzugsweise wird in einem solchen erfindungsgemäßen Verfahren von dem mindestens einen Anschlusselement eine Leitung zu einem Rand der Form gelegt, so dass der auf die Rückseite des Bodenbelags gegossene Untergrundbildner die Leitung einbettet. Eine Leitung kann derart in die Form eingelegt werden, dass ein erstes freies Ende als Anschlusselement für ein Sanitärobjekt oder ein Möbelstück den Bodenbelag und ein zweites freies Ende als Anschluss nach Außen den Rand durchdringt.

Ebenso können ausgehend von Anschlüssen (insbesondere am umlaufenden Rand) auch technische Bauteile wie Verteiler oder eine Fußbodenheizung unter den Bodenbelag in die Bodenplatte eingebracht werden.

Vorzugsweise besteht in einem erfindungsgemäßen Verfahren der Bodenbelag aus einer einzelnen Fliese. Großformatige Fliesen (sog.„Großfliesen“) mit einer Fläche von mehreren Quadratmetern weisen eine zwar nur geringe, aber für die Ausformung von Senken für die Leitung von Abwasser ausreichende Flexibilität auf. Die (einzelne) Fliese wird vor dem Einlegen in die Form auf die gewünschte Fläche der Bodenplatte zugeschnitten und ggf. mit Ausschnitten für die

Bodenplatte durchdringende Anschlusselemente versehen. Durch Einschnitte in die Fliese können auch Kanten oder Stufen im Bodenbelag hergestellt werden.

Die Vorkonfektionierung des Bodenbelags bietet die Möglichkeit zur Herstellung der Bodenplatte in arbeitsteiliger Serienfertigung.

Alternativ werden in einem erfindungsgemäßen Verfahren Fliesen des

Bodenbelags vor dem Aufbringen des Untergrundbildners verfugt. Das aufwändige nachträgliche handwerkliche Verfugen ist dann nicht erforderlich. Beispielsweise können Fugen zwischen den einzelnen Fliesen von der Rückseite mit Epoxidharz als Fugenmasse vergossen werden.

Vorzugsweise wird in einem erfindungsgemäßen Verfahren der Bodenbelag mit Unterdrück an die Form angesaugt. Keramische Bodenbeläge weisen eine

Oberflächenrauigkeit auf, die das Ansaugen an eine Form mit nur geringfügiger Fehlluft erlaubt. Die Befestigung von plattenförmigen Bauelementen mittels

Unterdrück an Handhabungsgeräten ist beispielsweise aus der Handhabung von OSB- und Spanplatten im Schreinerhandwerk allgemein bekannt. Durch den Unterdrück können sowohl mehrere nebeneinander liegende Fliesen als auch eine einzelne großformatige Fliese gebogen und fixiert und so in die gewünschte Form der Nutzseite gebracht werden.

Alternativ passt sich in einem anderen erfindungsgemäßen Verfahren der

Bodenbelag durch sein Eigengewicht und/oder das Eigengewicht des

Untergrundbildners an die Form an.

Vorzugsweise ist in einem erfindungsgemäßen Verfahren der Untergrundbildner ein Faserbeton. Faserbeton zeichnet sich nach dem Aushärten sowohl durch eine hohe Formstabilität als auch eine geringe Wärmeleitung aus.

Alternativ ist in einem anderen erfindungsgemäßen Verfahren der

Untergrundbildner ein anderer Faserwerkstoff, beispielsweise ein

glasfaserverstärkter Kunststoff, oder ein Schaum, beispielsweise aus Polyurethan.

Alternativ besteht in einem erfindungsgemäßen Verfahren der Untergrund aus mehreren Lagen, Insbesondere kann in einer ersten Lage ein Faserbeton als erster Untergrundbildner auf die Rückseite des keramischen Bodenbelags aufgebracht werden, um diesen auszusteifen und der Untergrund anschließend mit einem Schaum als zweitem Untergrundbildner gewichtssparend aufgefüllt werden.

Ausführungsbeispiel

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine Bodenplatte einer erfindungsgemäß hergestellten Sanitäreinheit Fig. 2 einen Grundriss der Sanitäreinheit und

Fig. 3 eine schematische Darstellung der Herstellung der Bodenplatte.

Die in Figur 1 gezeigte Bodenplatte 1 weist eine Breite 2 von 2,5 m und eine Tiefe 3 von 1 ,4 m auf. Die Bodenplatte 1 weist einen kastenförmigen Rahmen 4 und auf einer

Nutzseite 5 einen keramischen Bodenbelag 6 auf, der auf einem mehrlagigen Untergrund 7 aufliegt. Der Bodenbelag 6 besteht aus einer einzelnen Großfliese mit einer Dicke von 5 mm, die den Rahmen 4 vollständig ausfüllt.

Der Bodenbelag 6 ist zu einer Ablaufseite 8 der Bodenplatte 1 um eine

Absenkung 9 von 2,5 cm abgesenkt. An der Ablaufseite 8 weist der Bodenbelag 6 entlang des Kastens einen Durchbruch 10 auf. Die Absenkung 9 ist in den

Zeichnungsfiguren unmaßstäblich vergrößert dargestellt.

Unterhalb des Durchbruchs 10 weist die Bodenplatte 1 eine Ablaufrinne 11 aus Edelstahl als Anschlusselement zum Aufnehmen von Abwasser auf. Darüber hinaus weist der Bodenbelag 6 eine Nut 12 als Anschlusselement auf.

Der Untergrund 7 besteht aus einer ersten Lage Faserbeton mit einer Dicke von 20 mm, die den Bodenbelag 6 aussteift.

Unterhalb des Faserbetons besteht der Untergrund 7 aus PU-Schaum. In den Schaum sind Fleizschlangen 13 für eine Fußbodenheizung und eine Leitung 14 von der Abflussrinne eingebettet.

Der Rahmen 4 besteht aus verschweißten Stahlprofilen und weist eine Höhe 15 von 8 cm auf. An dem Rahmen 4 sind Anschlüsse 16 für die Fußbodenheizung und für die Leitung 14 von der Abflussrinne angebracht.

Die Bodenplatte 1 dient zur Herstellung der in Figur 2 dargestellten

Sanitäreinheit 17 mit Seitenwänden 18, Vorderwand 19 und Rückwand 20, die jeweils als zur Innenseite der Sanitäreinheit 17 wasserfestes Plattenmaterial ausgeführt sind. Die Vorderwand 19 und die Seitenwände 18 weisen eine

Dicke 21 von 2 cm , die Rückwand 20 eine Dicke 22 von 20 cm auf. In der

Vorderwand 19 ist eine Tür 23 angebracht.

Die Sanitäreinheit 17 weist ein an der Rückwand 20 angehängtes Tiefspül-WC 24 und einen Waschtisch 25 sowie nicht dargestellte Duscharmaturen als

Sanitärobjekte auf. Die Ver- und Entsorgungsanschlüsse der Sanitärobjekte 24, 25 sind in der Rückwand 20, Zu- und Abluftanschlüsse sowie Beleuchtung in der nicht dargestellten Decke untergebracht. Weiterhin weist die Sanitäreinheit 17 eine in die Nut 12 eingesetzte deckenhohe Schamwand 26 zwischen dem WC 24 und den Duscharmaturen auf.

Zur Herstellung der Bodenplatte 1 wird zunächst an dem Rahmen 4 eine Form 27 angebracht. Die Form 27 besteht aus einer Lochplatte, die durch eine

Unterkonstruktion in einer leicht gebogenen Form ausgesteift ist.

Der mit der Ablaufrinne 11 und einer Kunststoffschiene in der Nut 12 vorgefertigte Bodenbelag 6 wird auf die Form 27 in den Rahmen 4 eingelegt und mittels

Unterdrück durch die Lochplatte angesaugt und zunächst mit Faserbeton als erstem Untergrundbildner belegt. Auf den Faserbeton werden ausgehend von den Anschlüssen 16 am Rahmen 4 die Heizschlangen 13 und die Leitung 14 zu der Ablaufrinne 11 eingelegt und der verbleibende Hohlraum mit PU-Schaum mit einer Dichte von 180 kg/m 3 als zweitem Untergrundbildner ausgeschäumt.

Nach dem Abbinden der Untergrundbildner wird zunächst die Bodenplatte 1 gedreht und die Form 27 zur Wiederverwendung aus dem Rahmen 4 entfernt, dann werden die mit den Sanitärobjekten 24, 25, der Schamwand 26 und der Decke vormontierten Wände 18, 19, 20 der Sanitäreinheit 17 auf der

Bodenplatte 1 montiert.

In den Figuren sind

1 Bodenplatte

2 Breite

3 Tiefe

4 Rahmen

5 Nutzseite

6 Bodenbelag

7 Untergrund

8 Ablaufseite

9 Absenkung

10 Durchbruch

11 Ablaufrinne

12 Nut

13 Heizschlange

14 Leitung

15 Höhe

16 Anschluss

17 Sanitäreinheit

18 Seitenwand

19 Vorderwand

20 Rückwand

21 Dicke

22 Dicke

23 Tür

24 WC

25 Waschtisch

26 Schamwand

27 Form