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Patent Searching and Data


Title:
MOBILE MIXER WITH A STANDING PEDESTAL FOR TRANSPORTING FREE-FLOWING MEDIA, IN PARTICULAR CONCRETE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/074506
Kind Code:
A1
Abstract:
Mobile mixer for transporting free-flowing media, in particular concrete and the like, having a mixer drum (10) provided with an opening, a filling hopper (16) arranged on said drum, an outlet chute (18) arranged below said hopper for discharging concrete, and having a standing pedestal (20) arranged laterally at the rear end of the mixer drum (10), in particular laterally on the filling hopper (16), said standing pedestal having a standing platform (22) forming a standing surface (42) as a standing surface for an operator and having safety railings (26) which run around except for the pedestal access formed by an opening (28) and which have a handrail (34, 58) formed at the top of the railings, said handrail preferably being supported by support members (32) with respect to the standing platform (22) and being arranged substantially level with the filling opening of the filling hopper (16), wherein the standing pedestal (20) is provided with an additional step-on platform (40) which, in the inoperative position, substantially frees the standing surface (42) of the standing platform (22) and, in a functional position, forms as required a second standing surface which is raised with respect to the standing surface (42) of the standing platform (22).

Inventors:
BERGER THOMAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2019/077211
Publication Date:
April 16, 2020
Filing Date:
October 08, 2019
Export Citation:
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Assignee:
STETTER GMBH (DE)
International Classes:
B60R3/00; B28C5/42; B60P3/16
Foreign References:
DE102012004437A12013-09-05
CN207495805U2018-06-15
US20030221908A12003-12-04
EP3306030A12018-04-11
JP5572234B12014-08-13
DE102012004437A12013-09-05
Attorney, Agent or Firm:
BOCKHORNI & BRÜNTJEN PARTNERSCHAFT PATENTANWÄLTE MBB (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Fahrmischer für den Transport von fließfähigen Medien, insbesondere Beton und der gleichen, mit einer mit einer Öffnung versehenen Mischertrommel (10), einem daran an geordneten Einfülltrichter ( 16), einer darunter angeordneten Auslaufschurre (18) für das Austragen von Beton und mit einem seitlich am rückseitigen Ende der Mischertrommel ( 10), insbesondere seitlich am Einfülltrichter (16) angeordneten Standpodest (20) mit ei ner eine Standfläche (42) bildenden Standplattform (22) als Standfläche für einen Bedie ner und mit einem bis auf den durch eine Öffnung (28) gebildeten Podestzutritt umlaufen den Sicherungsgeländer (26) mit einem oben am Geländer ausgebildeten Handlauf (34,

58), der vorzugsweise durch Stützholme (32) gegenüber der Standplattform (22) abge stützt ist und im Wesentlichen in Höhe der Einfüllöffnung des Einfülltrichters (16) ange ordnet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Standpodest (20) mit einer zusätzlichen Trittplattform (40) versehen ist, die in Ruhe position die Standfläche (42) der Standplattform (22) im Wesentlichen freigibt und in ei ner Funktionsstellung bedarfsweise eine gegenüber der Standfläche (42) der Standplatt form (22) erhöhte zweite Standfläche ausbildet.

2. Fahrmischer nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet, dass

die Trittplattform (40) mit einem Zusatzgeländer (38) gekoppelt ist, derart, dass mit An ordnung der Trittplattform (40) in der Funktionsstellung das Sicherungsgeländer (26) im Bereich der Trittplattform (40) durch das Zusatzgeländer (38) hochlegbar ist.

3. Fahrmischer nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Kopplung des Zusatzgeländers (38) mit der Trittplattform (40) zwangsgekoppelt ist.

4. Fahrmischer nach Anspruch 1 , 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) einen oberen Handlauf (58) aufweist, der in Ruheposition Teil des Handlaufs (34) des Standpodests bildet, insbesondere damit bündig ausgerichtet ist.

5. Fahrmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

in Funktionsstellung der Trittplattform (40) der Handlauf (58, 74) des Zusatzgeländers (38) sich gegenüber dem übrigen Handlauf (34) des Sicherungsgeländers (26) in erhöhter Position befindet, wobei vorzugsweise die Erhöhung der Trittplattform (40) in Funktions stellung der Hochlegung des oberen Handlaufs (58, 74) des Zusatzgeländers (38) ent spricht.

6. Fahrmischer nach einem der vorgehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Trittplattform (40) am Sicherungsgeländer (38) klappbar angeordnet ist und aus einer Ruhestellung, in welcher die Trittplattform die Standfläche(42) der Standplattform (22) freigibt und insbesondere in Parallelanordnung an die Stützholme (32) angeklappt ist, in die Funktionsstellung ausschwenkbar ist, in welcher die Trittplattform (40) vorzugsweise parallel zur Standplattform (22), jedoch in erhöhter Position hierzu angeordnet ist.

7. Fahrmischer nach einem der vorgehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) an der Trittplattform (40) angekoppelt und vorzugsweise mit Ein schwenken der Trittplattform (40) in die Funktionsstellung in die Höhe verstellt wird.

8. Fahrmischer nach Anspruch 6 oder 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) durch eine Kopplungsstange (44) mit der Trittplattform (40) ver bunden, insbesondere an dieser angelenkt ist, derart, dass durch Ausklappen der Trittplatt form (40) das Zusatzgeländer (38) in die angehobene Position überführt wird.

9. Fahrmischer nach einem der vorgehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) am oberen Handlauf (34) des Sicherungsgeländers (26) angelenkt und durch einen Bügel (54, 56, 58) gebildet ist, der mit Ausklappen der Trittplattform (40) in Funktionsstellung nach oben klappbar ist, derart, dass der Bügel einen erhöhten oberen Handlauf (58) ausbildet.

10. Fahrmischer nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzbügel bzw. das Zusatzgeländer (38) durch zwei parallel angeordnete L-förmige Stützbügel (54) gebildet ist, deren nach unten gerichteter Schenkel jeweils mit dem Ge länder 26, insbesondere dem Handlauf (34) des Geländers (26) gelenkig verbunden ist, wohingegen die anderen beiden L-Schenkel vorzugsweise miteinander durch eine Quer stange (56) verbunden sind, die zusammen mit den beiden Stützbügeln (54) in nach oben geklappter Position den oberen Handlauf (58) des Zusatzgeländers (38) bilden.

1 1. Fahrmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) an vorzugsweise vertikal gerichteten Stützholmen (32) des Siche rungsgeländers (26) höhenverstellbar geführt und vorzugsweise mit Herunterklappen der Trittplattform (40) in die Funktionsstellung höhenmäßig teleskopierbar sind, derart, dass der obere Handlauf (74) des Zusatzgeländers (38) gegenüber dem übrigen Handlauf (34) des Sicherungsgeländers (26) erhöht ist.

12. Fahrmischer nach Anspruch 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) aus zwei parallel angeordneten und jeweils vorzugsweise einen Rechteckrahmen bildenden Rahmenelementen (64, 66) gebildet ist, die durch Querstangen (68, 70) miteinander verbunden sind, die vorzugsweise einen rechteckförmigen Stirnrah men des Zusatzgeländers (38) bilden.

13. Fahrmischer nach Anspruch 1 1 oder 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Trittplattform (40) eine vorzugsweise senkrecht vorstehende Leiste (60) aufweist, an der die Verbindungsstange (44) angelenkt ist, und dass die Verbindungs- bzw. Kopplungs stange (44) insbesondere an der oberen Querstange (68) des Zusatzgeländers (38), vor zugsweise an einer dort senkrecht vordringenden Leiste (62) ausgebildet ist.

14. Fahrmischer nach einem der Ansprüche 1 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzgeländer (38) an zwei gegenüberliegenden vertikalen Stützholmen (32) des Si cherungsgeländers (26) verschieblich geführt ist.

15. Fahrmischer nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

diese Standplattform (22) und die Trittplattform (40) mit seitlichen Fußleisten zu Siche rungszwecken versehen ist.

16. Fahrmischer nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Trittplattform (40) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, wobei die beiden gegen überliegenden U-Schenkel die nach oben vorstehenden Fußleisten der Trittplattform (40) bilden.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Fahrmischer gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Derartige Fahrmischer, die üblicherweise auf der Basis eines Fastkraftfahrzeuges ausge bildet sind, werden für den Transport und den Austrag von Beton und dergleichen Mate rialien verwendet und umfassen dementsprechend eine Mischertrommel, die während des Transports und auch während des Austrags des Betons rotierend angetrieben wird. Die Einfüllung des Betons in die Mischertrommel erfolgt über einen Einfülltrichter, der am Fahrzeugrahmen angeordnet ist, unter dem sich eine Auslaufschurre mit Rinne für den Austrag von Beton befindet, etwa DE 10 2012 004 437 Al .

Derartige Fahrmischer sind mit Standpodesten ausgerüstet, die im hinteren Bereich der Mischertrommel angeordnet sind und zwar insbesondere im Bereich des Einfülltrichters. Dies ermöglicht dem Bediener, eine erhöhte Position einnehmen zu können, um von oben über den Einfülltrichter Einblick in die Mischertrommel nehmen zu können, um den Füll stand und auch die Beschaffenheit des Betons zu überprüfen. Zudem kann vom Standpo dest aus auch der hinterste Teil der Mischertrommel mit dem Wasserschlauch gereinigt werden.

Bezüglich der Ausbildung und Größe des Standpodestes gibt es entsprechende Vorschrif ten, etwa gemäß DIN EN ISO 2867 101 1 - 1 1 bzw. 14122-2. Das Standpodest ist hierbei mit einem Sicherungsgeländer versehen, welches nach Betreten des Podestes den Bediener sichert. Der Zutritt zum Podest erfolgt üblicherweise über eine Leiter oder dergleichen Trittstufen.

Insbesondere für kleinere Bediener ist es mitunter schwierig, entsprechend Einblick in den Einfülltrichter nehmen zu können, so dass der Bediener mitunter Zusatzmittel verwendet, um die Standposition zu erhöhen. . Da nach Vorschrift das Sicherungsgeländer unterhalb des Handlaufs auch mit einer umlaufenden Knieleiste versehen sein muss, behilft sich der Bediener für die Erhöhung der Standposition häufig durch Aufsteigen auf die Knieleiste, um einen entsprechend besseren Einblick in die Öffnung des Einfülltrichters erhalten zu können. Dies ist allerdings sehr gefährlich, weil durch Abrutschen und dergleichen ent sprechende Unfälle passieren können, was in der Praxis auch zu erheblichen Verletzungen geführt hat.

Aufgabe der Erfindung ist es somit, diese Nachteile der Standpodeste an Fahrmischern zu vermeiden, insbesondere mit baulich einfachen Maßnahmen Kontrollen ausgehend vom Standpodest bzw. der Standfläche des Standpodestes ohne die Gefahr eines Abrutschens und ohne Verletzungsgefahr zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale ge löst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die Unteransprüche ge kennzeichnet sind.

Nach Maßgabe der Erfindung ist das Standpodest mit einer Zusatzeinrichtung ausgebildet, die am Geländer festgelegt ist und durch Vorgabe einer erhöhbaren Trittplattform be darfsweise eine höhere Standposition für den Bediener ermöglicht. Hierbei ist es aus Si cherungsgründen vorteilhaft, zusätzlich zur Trittplattform ein Zusatzgeländer vorzusehen, welches dem Bediener auch in erhöhter Position in Folge der erhöhten Trittplattform eine entsprechende Sicherung ermöglicht. Hierbei ist es insbesondere vorteilhaft, dass die Trittplattform mit dem Zusatzgeländer über ein Verbindungsteil gekoppelt ist, so dass sozusagen in Art einer Zwangssteuerung mit Anordnung der Trittposition in der erhöhten Standposition auch das Zusatzgeländer in erhöhte Position gebracht wird.

Nach Maßgabe der Erfindung ist das Standpodest entsprechend mit einer zusätzlichen Trittplattform versehen, die in Ruheposition jedoch die Standfläche der Standplattform im Wesentlichen freigibt und damit die Positionierung auf der Standplattform nicht behindert, jedoch in einer Funktionsstellung bedarfsweise eine gegenüber der Standfläche der Stand plattform erhöhte zweite Standfläche ausbildet. In Folge der zweckmäßiger Weise vorge sehenen Zwangskopplung über ein Verbindungsglied ist hierbei sichergestellt, dass mit Einnahme der Trittplattform in der erhöhten Position auch das Zusatzgeländer entspre chend in einer oberen Position zur Sicherung des Bedieners überführt wird bzw. entspre chend hochgelegt wird, was aus Sicherungsgründen vorteilhaft ist.

Zweckmäßigerweise erfolgt die Zwangskopplung in einfacher Weise durch eine Verbin dungsstange, die einerseits am Zusatzgeländer geeignet angelenkt und andererseits ent sprechend auch an der Trittplattform angelenkt ist.

Vorteilhaft ist, dass das Zusatzgeländer insbesondere bei einer teleskopartigen Ausführung einen oberen Handlauf aufweist, der in Ruheposition Teil des Handlaufs der Standplatt form bildet und damit insbesondere bündig ist. Hierbei ist es zweckmäßig, dass das Zu satzgeländer in der Kontur einem Abschnitt des Sicherungsgeländers angepasst ist, d.h., in diesem Abschnitt somit Teil des Sicherungsgeländers in der Ruheposition bildet.

Zweckmäßigerweise befindet sich jedoch mit Anordnung der Trittplattform in Funktions stellung der Handlauf des Zusatzgeländers gegenüber dem übrigen Handlauf des Siche rungsgeländers in erhöhter Position. Hierbei ist die Erhöhung des Handlaufs des Zusatzge länders in Funktionssteuerung im Wesentlichen entsprechend der Höhe der Trittplattform gegenüber der Standplattform bzw. deren Standfläche.

In einer bevorzugten Ausbildung ist die Trittplattform am Sicherungsgeländer klappbar ausgebildet, was den Vorteil hat, dass in hochgeklappter Stellung, in welcher zweckmäßi gerweise die Trittplattform an dem Sicherungsgeländer anliegt und sich insbesondere in vertikaler Positionierung befindet, ebenfalls die Standfläche der Standplattform bei nor malen Gebrauch nicht beeinträchtigt, insbesondere verkleinert wird. Wird jedoch die Trittplattform ausgeklappt, wobei sich in ausgeklappter Stellung die Trittplattform vor zugsweise parallel zur Standfläche der Standplattform befindet, dann wird eine erhöhte Standfläche bereitgestellt, die eine bessere Einblickmöglichkeit in den Einfülltrichter ge währleistet. Da zugleich damit auch über eine Verbindungsstange das vorzugsweise klappbar am Handlauf des Sicherungsgeländers angelenkte Zusatzgeländer hochgeklappt wird und einen erhöhten Handlauf bietet, ist auch in dieser erhöhten Position der Bediener entsprechend gesichert. Zweckmäßigerweise erfolgt hier eine Zwangskupplung über das Verbindungsglied, insbesondere Verbindungsstange.

Hierbei ist es zweckmäßig, das Zusatzgeländer bügelartig auszubilden, was in einfacher Weise durch zwei gegenüberliegend angeordnete F-förmige Stützbügel erfolgt, die über einen Querholm an ihren freien Enden miteinander zum Bügel verbunden sind. An einem F-Schenkel der Stützbügel erfolgt zweckmäßigerweise jeweils die klappgelenkartige An ordnung am Sicherungsgeländer, insbesondere an dessen Handlauf.

In einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist das Zusatzgeländer telesko- pierbar ausgelegt, das heißt der Rahmen des Zusatzgeländers ist verschieblich an Stütz holmen des Sicherungsgeländers geführt. Zweckmäßigerweise erfolgt auch hier eine Zwangskopplung über ein Verbindungselement, insbesondere eine Verbindungsstange, so dass mit Ausklappen der Trittplattform aus der senkrechten Ruhestellung in die horizonta le Standstellung bzw. Funktionsstellung das Zusatzgeländer entsprechend hochgefahren wird und zwar zweckmäßigerweise um eine Höhe, die der Höhenanordnung der ausge schwenkten Trittplattform entspricht. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass das Zusatzgeländer in der Ruheposition quasi unmittelbar Bestandteil des Sicherungsgeländers ist, wobei insbesondere der Handlauf des Zusatzgeländers in Ruheposition im Wesentli chen bündig mit dem Handlauf des Sicherungsgeländers ist. Aus dieser Position wird das Zusatzgeländer dann längs der Stützholme des Geländers in der Höhe verschoben mit dem Ausklappen der Trittplattform, so dass sozusagen der Handlauf des Zusatzgeländers ent sprechend nach oben gefahren wird. Das heißt auch hier wird über die ausgeklappte Tritt plattform eine erhöhte Standposition gewährleistet mit zugleich Sicherstellung durch eine Höherlegung des Handlaufs in Folge einer vertikalen Translationsverschiebung des Zu satzgeländers.

Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung in nicht erschöpfen der Weise anhand der rein schematischen Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen

Figur 1 eine Seitenansicht eines gängigen Fahrmischers für den Transport von Beton und dergleichen.

Figur 2 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines

Standpodestes gemäß der Erfindung in Ruheposition. Figur 3 die Ansicht von Figur 2 in Funktionsstellung

Figur 4 das Standpodest gemäß Figur 3 mit ausgezogener Trittleiter

Figur 5 eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausfüh rungsform des Standpodestes gemäß der Erfindung in Ruheposition sowie

Ligur 6 das in Figur 5 dargestellte Standpodest in Funktionsstellung, d.h. mit nach oben ausgefahrenem Zusatzgeländer.

Figur 1 zeigt einen Fahrmischer gemäß Stand der Technik, der für den Transport und Aus trag von Beton, aber auch dergleichen andere fließfähige Materialien ausgelegt ist. Derar tige Fahrmischer haben ein Lastkraftfahrzeug als Basis mit einer mit 2 bezeichneten Fah rerkabine einem Fahrzeugrahmen 4, der üblicherweise aus zwei, vorzugsweise parallelen Längsträgern mit entsprechenden Querträgern gebildet ist. Dieser weist ferner einen vor deren und hinteren Stützbock 6 und 8 für Auflagerung einer Mischtrommel 10 auf. Die Mischtrommel wird sowohl während des Lahrbetriebs, wie auch während des Austragens gedreht, was durch einen Motor mit Getriebe am vorderen Stützbock 6 erfolgt, der hier aber nur rein schematisch dargestellt ist. Die drehbare Lagerung der Mischtrommel 10 erfolgt mittels eines am hinteren Teil der Mischtrommel 10 vorgesehenen Laufkranzes 12, der über Lagerelemente gegenüber einem Tragbügel 14 abgestützt ist, welcher sich vom hinteren Stützbock 8 schräg nach oben erstreckt. Hierbei ist auf jeder Seite ein Tragbügel 14 angeordnet. Am Tragbügel 14 ist ein Einfülltrichter 16 für die Betonzufuhr und darun ter eine Auslaufschurre 18 für die Abfuhr des Betons vorgesehen. Lerner ist am rückwärti gen Teil der Mischtrommel, insbesondere im Bereich des Einfülltrichters 16 ein Standpo dest 20 vorgesehen, welches über eine Leiter oder Trittstufen, hier über eine nach unten ausziehbare Leiter von einem Bediener betreten werden kann. Das Standpodest dient hauptsächlich dazu, um den Einfülltrichter und auch Teile der hier durch einen Auslauf schurre mit Rinne gebildeten Entleerungseinrichtung des Lahrmischers, also die Auslauf schale und die Schwenkschurre, von oben reinigen zu können. Auch der hinterste Teil der Mischertrommel 10 kann vom Standpodest aus mit einem Wasserschlauch gereinigt wer den. Auf dem Standpodest stehend kann der Bediener, welcher in der Regel der Lahrer ist, zu Kontrollzwecken auch in die Mischertrommel blicken, um einen Blick auf deren Lüll- stand und auch, was wichtig ist, die Beschaffenheit des Betons werfen zu können.

Ligur 2 zeigt ein bevorzugtes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Standpodestes 20 in perspektivischer Teilansicht, welches eine Standplattform 22 mit Lußleisten 24 auf- weist, die von der Plattform nach oben vorstehen. Ferner umfasst das Standpodest 20 ein Sicherungsgeländer, welches allgemein mit dem Bezugszeichen 26 bezeichnet ist. Das Sicherungsgeländer 26, im Folgenden auch kurz mit Geländer 26 bezeichnet, weist von der Standplattform 22 aus nach einschlägigen Vorschriften eine Höhe auf, die optimal im Be reich zwischen 1000 mm bis 1 100 mm reicht, was aber in keiner Weise beschränkend, sondern nur exemplarisch ist. Auch die Fußleiste ist nach einschlägigen DIN-Vorschriften zwingend und soll eine Höhe zwischen 50 mm bis 100 mm aufweisen.

Das Standpodest 20 ist über eine Öffnung 28 des Sicherungsgeländers 26 vom Bediener betretbar, was über eine Leiter 30 oder dergleichen erfolgt, die hier als nach unten aus ziehbare Leiter ausgebildet ist. Im Übrigen umgibt das Geländer 26 das Podest 22, so dass der das Standpodest betretende und auf der Standplattform 22 stehende Bediener entspre chend durch das Geländer 26 gesichert ist.

Da das Sicherungsgeländer an sich Stand der Technik ist, bedarf es hierzu nur einer rein beispielshalber Kurzbeschreibung. Gemäß Figur 2 weist das Geländer 26 vorzugsweise senkrecht stehende Stützholme 32 insbesondere in den Eckbereichen des Standpodests 20 auf, die oben zweckmäßig durch einen quer zu den Stützholmen 32 verlaufenden Handlauf 34 verbunden sind. Der Handlauf 34, der ebenso wie die Stützholme 32 durch Stangen, Leisten oder dergleichen Profile, insbesondere Hohlstangen bzw. Hohlprofile, gebildet sein kann, umgibt das Geländer 26 bis auf die Zutrittsöffnung 28. Insoweit kann sich der Bediener nach Betreten des Standpodestes sicher über den Handlauf 34 abstützen, wenn er zu Kontrollzwecken insbesondere in den Einfülltrichter sehen möchte. Üblicherweise sind die Stützholme 32 durch mittig zwischen Handlauf 34 und Standplattform 22 angeordnete holmartige Knieleisten 36 verbunden, die ebenfalls zu Sicherungszwecken vorgesehen sind.

Je nach Größe des auf der Standplattform 22 stehenden Bedieners ist es mitunter schwie rig, entsprechend vollen Einblick in den Einfülltrichter zu erhalten, um etwa die Füllmen ge an Beton zu kontrollieren. Dies führt häufig vor Ort dazu, dass der Bediener entweder auf die Knieleisten steigt oder auf eine gerade vor Ort verfügbare Kiste, die er auf der Standplattform 22 angeordnet hat, was allerdings mit Gefahren verbunden ist und sehr häufig Anlass zu Unfällen ist. Um dem vorzukehren, ist nach Maßgabe der Erfindung ein Zusatzgeländer 38 und eine zusätzliche Trittplattform 40 vorgesehen, die es dem Bediener ermöglicht, wenn die Höhe ausgehend von der Standfläche 42 für die Kontrollzwecke nicht ausreicht, durch geeignete Ausbildung einer Zusatzreinrichtung eine gegenüber der Standfläche 42 der Standplatt form 22 oberhalb und damit erhöht anordbare Trittplattform 40 zu betreten, wobei die Si cherung dann durch das Zusatzgeländer 38 erfolgt.

Figur 2 zeigt die Zusatzeinrichtung, gebildet aus Zusatzgeländer 38 und Trittplattform 40 in Ruheposition, in welcher die Standfläche 42 des Standpodestes 22 ungehindert voll ge nutzt werden kann, wo hingegen Figur 3 die Funktionsstellung zeigt, in welcher die Tritt plattform 40 vom Bediener entsprechend in erhöhter Position genutzt werden kann.

Wie aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, ist zweckmäßigerweise die Trittplattform 40 mit dem Zusatzgeländer 38 über ein Verbindungselement, hier zweckmäßigerweise in Form einer Stange, zwangsgekoppelt, dergestalt, dass dann, wenn die Trittplattform 40 in die Funktionsstellung nach Figur 3 überführt wird, zwangsweise auch das Zusatzgeländer 38 entsprechend in die erhöhte Sicherungsposition ausgefahren wird.

Bei der Ausführungsform nach den Figuren 2 und 3 ist sowohl die Trittplattform 40, wie auch das Zusatzgeländer 38 vorzugsweise klappbar am Sicherungsgeländer angelenkt, wo bei in Folge der Zwangssteuerung über die Verbindungsstange 44 zwangsweise mit dem Ausklappen der Trittplattform 40 in die Funktionsstellung nach Figur 3, in der diese zweckmäßigerweise parallel zur Standplattform 22 ausgerichtet ist, das Zusatzgeländer 38 nach oben geschwenkt wird in die aus Figur 3 ersichtliche Position.

Die Trittplattform 40 ist geeignet vorzugsweise über eine querverlaufende Gelenkachse mit den nach Figur 3 rechts stirnseitig angeordneten Stützholmen 32 über Klappgelenke verbunden. Die Parallelausrichtung der ausgeklappten Trittplattform 40 mit der Standflä che 42 des Podests 22 erfolgt zweckmäßigerweise über an den beiden Holmen 32 unter halb der Gelenkachse 46 angeordneten Anschläge 48. Die Verbindungsstange 44 ist zweckmäßigerweise gelenkig mit einer eckseitig an der Trittplattform 40 angeordneten Konsole 50 verbunden und an ihrem gegenüberliegenden Ende geeignet über eine am Zu satzgeländer 38 vorspringende Konsole 52 (Fig. 4) am Zusatzgeländer 38 angelenkt. Die Trittplattform 40 weist zweckmäßigerweise einen U-förmigen Querschnitt auf, so dass durch die U-Schenkel beidseits der Trittplattform 40 entsprechende Fußleisten 53 zu Si cherungszwecken analog den Fußleisten 24 der Standplattform 22 ausgebildet sind.

Das Zusatzgeländer 38, welches im dargestellten Ausführungsbeispiel zweckmäßigerweise bügelartig ausgebildet ist, weist insbesondere zwei L-förmige Stützbügel 54 auf, die durch Holme oder Stangen gebildet und einander gegenüberliegend angeordnet sowie über einen Querholm 56 miteinander verbunden sind. Die unteren freien Enden der beiden Stützbügel 54 sind über geeignete Klappgelenke am Handlauf 34 angelenkt, so dass das Zusatzgelän der 38 in die Funktionsstellung nach Figur 3 ausgehend von der eingeklappten Stellung nach Figur 2 verschwenkt bzw. geklappt werden kann. Wie Figur 3 zeigt, erhöht sich durch das Ausklappen des Zusatzgeländers 38 das Sicherungsgeländer entsprechend, so dass auch bei kleineren Bedienern ein sicherer Einblick und eine Überprüfung von Einfüll trichter und Schurre möglich ist.

Inwieweit die Trittplattform 40 in einer Höhe von der Standfläche 42 entfernt angeordnet ist, kann bedarfsweise geeignet gewählt werden. Zweckmäßigerweise beträgt die Höhe zwischen Trittplattform 40 und Standfläche 42 zwischen 20 cm und 35 cm, wobei im dar gestellten Ausführungsbeispiel die Trittplattform 40 etwa mittig zwischen Knieleiste 36 und damit vorzugsweise in einer Höhe von etwa 25 cm oberhalb der Standfläche 42 der Standplattform 22 angeordnet ist. Das gleiche gilt für die Höhe der nach Figur 3 horizon talen Schenkel der beiden Stützbügel 54. Wie sich ohne weiteres aus einem Vergleich der Figur 2 mit Figur 3 ergibt, ergibt sich durch die Zusatzfunktion Trittplattform 40 mit Zu satzgeländer 38 eine erhöhte Standfläche für den Bediener und ein entsprechend erhöhter Handlauf 58, der hier durch die horizontalen Schenkel der L-artigen Stützbügel 54 und den diese verbindenden Querholm 56 gebildet ist, so dass sich ein erhöhter Zusatzhandlauf 58 zu Sicherungszwecken ergibt.

Figur 4 zeigt die Ausführungsform nach den Figuren 2 und 3 mit ausgezogener Feiter in Funktionsstellung der Trittplattform 40 und des Zusatzgeländers 38.

Bei der Ausführungsform nach den Figuren 5 und 6 ist das Zusatzgeländer 38 vorzugswei se in Art eines Teleskops ausgebildet, die Trittplattform 40 jedoch wiederum insbesondere klappenartig ähnlich der Ausführungsform nach den Figuren 2 bis 4. Das heißt, die Tritt plattform 40 ist beidseitig an benachbarten Stützholmen 32 klappbar angelenkt und zwar über die Gelenkachse 46, so dass die Trittplattform 40 aus der hochgeklappten Stellung nach Figur 5, in der die Trittplattform 40 vertikal in Richtung an die beiden Stützholme 32 angeklappt ist, in die aus Figur 6 ersichtliche Position parallel zur Standfläche 42 über- führbar. Auch hier erfolgt insbesondere eine Zwangskopplung zwischen Trittplattform 40 und dem teleskopisch nach oben ausfahrbarem Zusatzgeländer 38. Hierzu ist im darge stellten Ausführungsbeispiel zweckmäßigerweise eine senkrecht von der Trittplattform vorstehende Leiste 60 vorgesehen, an welcher das untere Ende der Verbindungsstange 44 angelenkt ist. Das obere Ende der Verbindungsstange 44 ist an einer vom Zusatzgeländer 38 vorstehenden Leiste 62 angelenkt.

Das Zusatzgeländer 38 ist in der Ausführungsform nach den Figuren 5 und 6 vorzugsweise aus zwei gegenüberliegend angeordneten und aus Holmen gebildeten, hier zweckmäßiger weise rechteckförmig gebildeten Rahmenelementen 64 und 66 gebildet, die einander ge genüberliegend angeordnet und durch einen oberen und unteren Querholm 68 und 70 mit einander zum Stützgeländer 38 verbunden sind. Die beiden vertikalen Holme 69 und 71 der beiden Rechteckrahmen 64, 66 bzw. Rahmenelemente sind auf den Stützholmen 32 aufgesetzt und auf diesen verschieblich in Art eines Teleskops geführt.

Will der auf dem Standpodest stehende Bediener eine erhöhte Position einnehmen, so braucht er lediglich die Trittplattform 40 herunterzuklappen und zwar in die in Figur 6 dargestellte Position, in welcher die Trittplattform 40 parallel zur Standfläche 42 ausge richtet ist. In Folge der Zwangssteuerung durch die Verbindungsstange 44 wird gleichzei tig hierdurch das Zusatzgeländer 38 nach oben in die aus Figur 6 ersichtliche Funktions stellung ausgeführt. Auch hier ist der Höhengewinn entsprechend, wie es in Zusammen hang mit der Ausführungsform nach den Figuren 2 bis 4 beschrieben ist. In der Position nach Figur 6 liegt hierbei die Trittplattform 40 am Anschlag 62 an, der als Verbindungs leiste zwischen den Stützholmen 32 ausgebildet ist. Bei der Ausführungsform nach Figur 5 und 6 bildet das Zusatzgeländer 38 in der Ruhestellung praktisch einen Teil des Siche rungsgeländers 26, so dass der U-förmige obere Handlauf 74 in Ruhestellung bündig mit dem Handlauf 34 des Sicherungsgeländers 26 ist und dieses in Ruhestellung nach Figur 5 sozusagen ergänzt. Insoweit wird mit dem Abklappen der Trittplattform 40 der Handlauf 74 des Zusatzgeländers 38 entsprechend höher gefahren in die aus Figur 6 ersichtlich er höhte Position, wobei die gewonnene Höhe hierbei geeignet gewählt werden kann, bevor zugt jedoch im dargestellten Ausführungsbeispiel etwas 25 cm beträgt.