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Patent Searching and Data


Title:
MODULAR SWITCHGEAR CABINET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/069459
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a switchgear cabinet (1) for accommodating at least one component (2), wherein the switchgear cabinet (1) comprises a base housing part (100) and a lid housing part (200), wherein the lid housing part (200) can be or is releasably connected to the base housing part (100), wherein the base housing part (100) and the lid housing part (200) are configured and designed such that at least one intermediate housing part (300) can be or is connected releasably to the base housing part (100) and the lid housing part (200) between the base housing part (100) and the lid housing part (200) such that the base housing part (100) and the lid housing part (200) are spaced apart from one another.

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Inventors:
HAKEMEYER FRANK (DE)
GÖRING TOMMY (DE)
Application Number:
PCT/EP2021/076619
Publication Date:
April 07, 2022
Filing Date:
September 28, 2021
Export Citation:
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Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO (DE)
International Classes:
H02B1/46; H05K5/00
Foreign References:
US5910642A1999-06-08
US20140262491A12014-09-18
US20060254795A12006-11-16
DE9314627U11994-01-20
DE4416004C11995-10-26
JPH09100816A1997-04-15
CA2741170A12011-12-04
DE202009002466U12009-04-23
DE20104847U12002-08-08
DE4344318A11995-06-29
DE102011116696B32012-12-20
Attorney, Agent or Firm:
LIFETECH IP (DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Schaltschrank (1) zur Aufnahme zumindest einer Komponente (2), wobei der Schaltschrank (1) ein Basisgehäuseteil (100) und ein Deckelgehäuseteil (200) umfasst, wobei das Deckelgehäuseteil (200) mit dem Basisgehäuseteil (100) lösbar verbindbar oder verbunden ist, wobei das Basisgehäuseteil (100) und das Deckelgehäuseteil (200) derart konfiguriert und ausgebildet sind, dass zwischen dem Basisgehäuseteil (100) und dem Deckelgehäuseteil (200) zumindest ein Zwischengehäuseteil (300) mit dem Basisgehäuseteil (100) und dem Deckelgehäuseteil (200) lösbar verbindbar oder verbunden ist, sodass das Basisgehäuseteil

(100) und das Deckelgehäuseteil (200) voneinander beabstandet angeordnet sind.

2. Schaltschrank (1) nach Anspruch 1, wobei das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) zumindest abschnittsweise zur Aufnahme der zumindest einen Komponente (2) und/oder zumindest einer weiteren Komponente (2) konfiguriert und ausgebildet ist.

3. Schaltschrank (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein erster Verbindungsabschnitt (301) des zumindest einen Zwischengehäuseteils (300) im Wesentlichen identisch zu einem Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt (101) und ein zweiter Verbindungsabschnitt (302) des zumindest einen Zwischengehäuseteils (300) im Wesentlichen identisch zu einem Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt (201) konfiguriert und ausgebildet ist, um das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) lösbar mit dem Basisgehäuseteil (100) und dem Deckelgehäuseteil (200) zu verbinden.

4. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Basisgehäuseteil (100), vorzugsweise ein Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt

(101), zumindest abschnittsweise im Wesentlichen identisch und/oder im Wesentlichen spiegelbildlich zu dem Deckelgehäuseteil (200), vorzugsweise zu einem Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt (201), ausgebildet ist.

5. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

24 wobei das Basisgehäuseteil (100), vorzugsweise ein Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt (101), und das Deckelgehäuseteil (200), vorzugsweise ein Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt (201), konfiguriert und ausgebildet sind, zumindest abschnittsweise zumindest eine lösbare gelenkartige Verbindung (3) und/oder zumindest einen lösbaren Verschluss (103) auszubilden.

6. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) und das Basisgehäuseteil (100) und/oder das Deckelgehäuseteil (200) zumindest abschnittsweise im Wesentlichen spiegelbildlich zueinander konfiguriert und ausgebildet sind.

7. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) am Basisgehäuseteil (100) und/oder am Deckelgehäuseteil (200) schwenkbar lagerbar oder schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise über zumindest eine gelenkartige Verbindung (3).

8. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Basisgehäuseteil (100) und/oder das Deckelgehäuseteil (200) zumindest abschnittweise mit dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) über zumindest eine Klemmverbindung (4) und/oder zumindest eine Steckverbindung lösbar verbindbar oder verbunden ist.

9. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Deckelgehäuseteil (100) und/oder das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) zumindest abschnittsweise zumindest einen inneren Wandabschnitt (202, 306) und/oder zumindest eine Montageplatte (303) und/oder zumindest eine Montageschiene (304) zur lösbaren Befestigung der zumindest einen Komponente (2) und/oder zumindest einer weiteren Komponente (2) aufweist.

10. Schaltschrank (1) nach Anspruch 9, wobei die zumindest eine Montageplatte (303) und/oder die zumindest eine Montageschiene (304) an dem Deckelgehäuseteil (200) und/oder an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300), lösbar befestigt ist oder integral einstückig mit dem Deckelgehäuseteil (200) und/oder mit dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) ausgebildet ist. Schaltschrank (1) nach Anspruch 9 oder 10, wobei die zumindest eine Montageplatte (303) an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise mittels zumindest einer gelenkartigen Verbindung (3). Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 11, wobei die zumindest eine Montageplatte (303) an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) mittels zumindest eines Führungselements (305) verschiebbar und/oder verdrehbar befestigt ist. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 12, wobei der Deckelgehäuseteil (100) zumindest abschnittsweise und/oder die zumindest eine Montageplatte (303) zumindest abschnittsweise aus einem lichtdurchlässigen Material ausgebildet ist, vorzugsweise aus einem transparenten Material ausgebildet ist. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) zumindest zwei Führungselemente (305) zur Aufnahme zumindest einer Schublade (400) aufweist, wobei vorzugsweise die zumindest eine Schublade (400) mittels zumindest einer Klemmverbindung (4) mit dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) lösbar befestigt ist und/oder zur Herstellung einer elektrischen Verbindung konfiguriert und ausgebildet ist. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) über einen drehbaren Verschluss mit dem Basisgehäuseteil (100) verriegelbar ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der drehbare Verschluss an dem Basisgehäuse (100) angeordnet ist. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen dem Basisgehäuseteil (100) und dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) und/oder zwischen dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) und dem Deckelgehäuseteil (200) zumindest ein weiteres Zwischengehäuseteil (400) mit dem Basisgehäuseteil (100) und/oder dem Deckelgehäuseteil (200) und dem zumindest einen Zwischengehäuseteil (300) lösbar verbindbar oder verbunden ist, wobei vorzugsweise das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) und das zumindest eine weitere Zwischengehäuseteil (400) eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) mit der zumindest einen Komponente

(2) und/oder zumindest einer weiteren Komponente (2) vormontierbar ausgebildet ist. Schaltschrank (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Zwischengehäuseteil (300) als in sich schließbares oder geschlossenes Gehäuseteil ausgebildet ist und/oder vorzugsweise an zumindest einer Außenseite zumindest eine Kontaktstelle zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit dem Basis- gehäuseteil (100) und/oder dem Deckelgehäuseteil (200) aufweist.

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Description:
BESCHREIBUNG

MODULARER SCHALTSCHRANK

Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank zur Aufnahme zumindest einer elektrischen, elektronischen und/oder mechanischen Komponente, wobei der Schaltschrank zumindest ein Basisgehäuseteil und ein Deckelgehäuseteil umfasst, wobei das Deckelgehäuseteil mit dem Basisgehäuseteil lösbar verbindbar oder verbunden ist und das Basisgehäuseteil und das Deckelgehäuseteil derart konfiguriert und ausgebildet sind, dass zwischen dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil zumindest ein Zwischengehäuseteil mit dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil lösbar verbindbar oder verbunden ist, sodass das Basisgehäuseteil und das Deckelgehäuseteil voneinander beabstandet angeordnet sind.

Aus dem Stand der Technik sind Gehäuse, das heißt Schaltschränke und Schaltkästen zur Aufnahme elektrischer, elektronischer und/oder mechanischer Komponenten in unterschiedlichen Ausführungen und mit unterschiedlichen Installationsmechanismen bekannt.

So beschreibt beispielsweise die DE 20 2009 002 466 Ul einen Schaltschrank in modularer Bauweise aus einer Mehrzahl von Gehäusen (Verteilergehäusen), die miteinander kombinierbar ausgebildet sind. Die Gehäuse weisen jeweils eine Montageöffnung und/oder Bedienungsöffnung auf, die mittels jeweils einer schwenkbar ausgebildeten Tür verschließbar ist. Die Schwenkachse der Türen ist durch die Türlagerung variierbar positionierbar.

Ferner wird in der DE 201 04 847 Ul ein modulares Schaltschranksystem zur Aufnahme elektrischer oder elektronischer Geräte beschrieben. Das Schaltschranksystem umfasst ein erstes Modul mit einem Schrankkorpus zur Aufnahme der elektrischen oder elektronischen Geräte, welcher aus einer Türwand, Bodenwand, Umfangswänden und einer Deckelwand ausgebildet ist. Innerhalb eines vorbestimmten Montagebereichs im Deckel, im Boden, den Umfangswänden, oder der Türe ist mindestens eine Öffnung an einer vorbestimmten Stelle vorgesehen, an welcher ein zweites Modul in Form eines Rahmenteils aufgebracht oder teilversenkt montiert werden kann Aus der DE 43 44 318 ist eine Gehäuseanordnung modularen Aufbaus mit einer Vielzahl von Einzelgehäusen bekannt, welche sich mechanisch ohne Zwischenraum, das heißt spaltfrei verbinden lassen. Die Verbindung erfolgt hierbei mittels mechanischer Verbindungsmittel in Form von Schrauben.

Die DE 10 2011 116 696 offenbart ein Gehäuse mit einem Unterteil und einem Deckel, welche über mehrere verrastbare Spannelemente formschlüssig miteinander verbunden sind.

In elektrischen Anlagen werden häufig Schaltschränke oder Schaltkästen dazu verwendet, vor allem elektrische und/oder elektronische Geräte und Verkabelungen sicher zu installieren. Je nach Anforderungen unterscheiden sich Schaltschränke oder Schaltkästen in ihrer Höhe, Breite, Tiefe, Material und vor allem in der Montageart. Häufig sind Schaltschränke oder Schaltkästen nach dem Zusammenbau, das heißt nach ihrer Montage vor allem hinsichtlich ihrer Größe nicht mehr veränderbar oder erweiterbar.

Analog zu Schaltschränken oder Schaltkästen werden ebenso auch elektrische oder elektronische Bauteile in Gehäusen untergebracht, um sie vor allem vor äußeren Einflüssen zu schützen. Derartige Gehäuse sind auf die integrierten elektrischen oder elektronischen Bauteile angepasst und lassen sich nachträglich nicht mehr hinsichtlich ihrer Größe, das heißt Maße verändern oder erweitern.

Einige Gehäuse für elektrische oder elektronische Bauteile bieten beispielsweise die Möglichkeit, über Kombinationen von unterschiedlichen Gehäuseteilen unterschiedlicher Größe und Ausbildung (unterschiedliche „Becher-Deckel-Kombinationen") entsprechende Volumina zur Verfügung zu stellen.

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen vereinfachten und verbesserten modularen Schaltschrank bereitzustellen, welcher vorzugsweise hinsichtlich seines Aufnahmevolumens für Komponenten erweitert werden kann.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Schaltschrank mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und werden in der folgenden Beschreibung unter teilweiser Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Die Erfindung betrifft nach einem ersten allgemeinen Gesichtspunkt einen Schaltschrank, vorzugsweise einen modularen Schaltschrank, zur Aufnahme und/oder Unterbringung zumindest einer Komponente, wobei der Schaltschrank ein Basisgehäuseteil und ein Deckelgehäuseteil umfasst, wobei das Deckelgehäuseteil mit dem Basisgehäuseteil lösbar verbindbar oder lösbar verbunden ist, vorzugsweise mittels zumindest einer formschlüssigen und/oder zumindest einer kraftschlüssigen Verbindung, wobei das Basisgehäuseteil und das Deckelgehäuseteil derart konfiguriert und/oder ausgebildet sind, dass zwischen dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil zumindest ein Zwischengehäuseteil mit dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil lösbar verbindbar oder lösbar verbunden ist, vorzugsweise mittels zumindest einer formschlüssigen und/oder zumindest einer kraftschlüssigen Verbindung, sodass das Basisgehäuseteil und das Deckelgehäuseteil voneinander beabstandet angeordnet sind.

Der Schaltschrank kann hinsichtlich der Abmessungen auch als Schaltkasten ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann der Schaltschrank daher auch einen Schaltkasten betreffen.

Die zumindest eine Komponente kann als eine elektrische, elektronische und/oder mechanische Komponente ausgebildet sein oder eine solche umfassen. Beispielsweise kann die zumindest eine Komponente zumindest eine Elektronikplatine, ein elektrisches Bauteil, ein elektronisches Bauteil, einen Akkumulator, eine Kamera, einen Sensor, eine Spleißkassette, etc. umfassen.

Das Deckelgehäuseteil kann an dem Basisgehäuseteil auch lösbar befestigbar oder lösbar befestigt sein.

Das Basisgehäuseteil kann vorzugsweise als ein separates und/oder separat vormontierbares Gehäuseteil des Schaltschranks ausgebildet ein. Beispielsweise kann das Basisgehäuseteil vier Seitenwände oder Seitenwandabschnitte umfassen, welche über eine Bodenwand oder einen Bodenwandabschnitt miteinander verbunden sind.

Das Deckelgehäuseteil kann vorzugsweise als ein separates und/oder separat vormontierbares Gehäuseteil des Schaltschranks ausgebildet ein. Beispielsweise kann das Deckelgehäuseteil vier Seitenwände oder Seitenwandabschnitte umfassen, welche über eine Bodenwand oder einen Bodenwandabschnitt miteinander verbunden sind. Das zumindest eine Zwischengehäuseteil kann vorzugsweise als ein separates und/oder separat vormontierbares Gehäuseteil des Schaltschranks ausgebildet ein. Beispielsweise kann das zumindest eine Zwischengehäuseteil vier Seitenwände oder Seitenwandabschnitte umfassen, welche miteinander verbunden sind.

Das zumindest eine Zwischengehäuseteil kann auch als im Wesentlichen geschlossenes oder zumindest schließbares Gehäuseteil ausgebildet sein.

Das zumindest eine Zwischengehäuseteil kann beispielsweise als ein weiteres Gehäusesegment oder ein weiteres Gehäusemodul ausgebildet sein, welches vorzugsweise eine größere oder eine kleinere Höhe als das Basisgehäuseteil und/oder das Deckelgehäuseteil aufweist.

Die Bodenwand des Basisgehäuseteils und/oder des Deckelgehäuseteils kann beispielsweise zu den jeweiligen Seitenwänden oder Seitenwandabschnitten im Wesentlichen senkrecht angeordnet sein.

Vorzugsweise können die Bodenwand des Basisgehäuseteils und/oder des Deckelgehäuseteils und/oder die jeweiligen Seitenwände oder Seitenwandabschnitte des Basisgehäuseteils und/oder des Deckelgehäuseteils und/oder des zumindest einen Zwischengehäuseteils zumindest abschnittsweise plattenförmig und/oder sandwichartig und/oder flach ausgebildet sein.

Mit anderen Worten können das Basisgehäuseteil, das Deckelgehäuseteil und das zumindest eine Zwischengehäuseteil als zumindest teilweise autark, das heißt unabhängig vormontierbare Gehäusesegmente oder Gehäusemodule des erfindungsgemäßen Schaltschranks ausgebildet sein.

Durch die Anbringung von zumindest einem Zwischengehäuseteil zwischen dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil kann das Volumen des Schaltschranks für die Aufnahme und/oder Unterbringung zumindest einer Komponente entsprechend angepasst, vorzugsweise entsprechend vergrößert werden.

Somit kann beispielsweise ein Schaltschrank bereitgestellt werden, welcher auf einfache Weise modular und nach entsprechenden Bauraumanforderungen verschiedener Komponenten durch relativ wenig Montagevorgänge ausgebildet oder erweitert werden kann. Der Deckelgehäuseteil kann mit dem Basisgehäuseteil und/oder dem zumindest einen Zwischengehäuseteil vorzugsweise lösbar verbindbar ausgebildet sein. Dadurch ist beispielsweise eine Trennung der Gehäusesegmente oder Gehäusemodule ohne Zerstörung möglich.

Der Deckelgehäuseteil kann vorzugsweise als Tür des Schaltschranks ausgebildet sein, um den Schaltschrank zu verschließen und/oder abzudichten.

Die zumindest eine formschlüssige Verbindung und/oder die zumindest eine kraftschlüssige Verbindung kann beispielsweise eine Steckverbindung, eine Klemmverbindung und/oder eine Schraubverbindung umfassen.

Das zumindest eine Zwischengehäuseteil kann zur Ausbildung der lösbaren Verbindung mit dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil zumindest abschnittsweise im Wesentlichen identisch oder zumindest ähnlich ausgebildet sein, beispielsweise hinsichtlich der Kontur, Ausrichtung und/ oder Positionierung von Seitenwänden oder Seitenwandabschnitten und deren Stirnseiten oder Begrenzungen.

Es ist möglich, dass das Basisgehäuseteil und das Deckelgehäuseteil eine unterschiedliche Höhe und/oder eine unterschiedliche Wandstärke saufweisen.

Gemäß der Erfindung kann dadurch beispielsweise ein Schaltschrank bereitgestellt werden, welcher durch Gehäusemodule oder Gehäusesegmente beliebig erweiterbar oder anpassbar ausgebildet ist.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Zwischengehäuseteil zumindest abschnittsweise zur Aufnahme und/oder Unterbringung der zumindest einen Komponente und/oder zumindest einer weiteren Komponente konfiguriert und/ oder ausgebildet ist.

Damit kann beispielsweis ein Schaltschrank bereitgestellt werden, welcher nicht nur die Abmessungen von bestehenden, in den Schaltschrank zu integrierenden Komponenten berücksichtigt, sondern auch eine Montage weiterer Komponenten in dem Bereich des Zwischengehäuseteils ermöglicht. Neben der Vergrößerung des Volumens des Schaltschranks können dadurch beispielsweise weitere Komponenten in den Schaltschrank auf einfache Weise, vorzugsweise modular, integriert werden. Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein erster Verbindungsabschnitt des zumindest einen Zwischengehäuseteils im Wesentlichen identisch oder zumindest ähnlich zu einem Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt und ein zweiter Verbindungsabschnitt des zumindest einen Zwischengehäuseteils im Wesentlichen identisch oder zumindest ähnlich zu einem Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt konfiguriert und/oder ausgebildet ist, um das zumindest eine Zwischengehäuseteil lösbar mit dem Basisgehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil zu verbinden und/oder lösbar daran zu befestigen.

Vorzugsweise können der Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt und der Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt derart zueinander konfiguriert und/oder ausgebildet sein, dass auch das Basisgehäuseteil mit dem Deckelgehäuseteil lösbar verbindbar oder lösbar verbunden ist.

Es ist möglich, dass das Basisgehäuseteil, vorzugsweise ein Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt, zumindest abschnittsweise im Wesentlichen identisch und/oder im Wesentlichen spiegelbildlich zu dem Deckelgehäuseteil, vorzugsweise zu einem Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt, ausgebildet ist.

Beispielsweise ist es möglich, dass das Basisgehäuseteil, vorzugsweise ein Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt des Basisgehäuseteils, und das Deckelgehäuseteil, vorzugsweise ein Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt des Deckelgehäuseteils, konfiguriert und/oder ausgebildet sind, zumindest abschnittsweise zumindest eine lösbare gelenkartige Verbindung und/oder zumindest einen lösbaren Verschluss auszubilden.

Die zumindest eine lösbare gelenkartige Verbindung kann vorzugsweise als lösbare Scharnierverbindung ausgebildet sein. Mit zumindest einer lösbaren Scharnierverbindung ist es beispielsweise möglich, die jeweiligen Gehäuseteile, beispielsweise zumindest das Basisgehäuseteil und das Deckelgehäuseteil, zueinander schwenkbar zu lagern.

Bei Ausbildung von vorzugsweise zumindest zwei lösbaren Scharnierverbindungen an gegenüberliegenden Verbindungsabschnitten des Basisgehäuseteils und des Deckelgehäuseteils ist es beispielsweise möglich, den Schaltschrank wahlweise von der einen oder der anderen Seite her zu öffnen und wieder zu verschließen. Der zumindest eine lösbare Verschluss kann beispielsweise eine formschlüssige und/oder zumindest kraftschlüssige Klemmverbindung, vorzugsweise mit einer Klammer, aufweisen.

Vorzugsweise kann der Schaltschrank zumindest eine kombinierte Verschluss-Scharnierverbindung aufweisen.

Analog zu Stecker-Steckdose-Konfigurationen mit einander entsprechenden Steckgesichtern können beispielsweise das Basisgehäuseteil, das Deckelgehäuseteil und das zumindest eine Zwischengehäuseteil zueinander angepasste oder zueinander konfigurierte oder abgestimmte, zumindest abschnittsweise formschlüssige Verbindungsabschnitte, wie beispielsweise Randflächen, Anschlagflächen, Kontaktflächen, etc., aufweisen.

Derartige Verbindungsabschnitte der jeweiligen Gehäuseteile können hierbei zueinander einheitlich oder standardisiert konfiguriert und/oder ausgebildet sein, um damit eine Modularität und somit eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, vor allem bei Ausbildung des Schaltschranks mit beispielsweise einem ersten, zweiten und dritten Zwischengehäuseteil, bereitzustellen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann daher vorgesehen sein, dass das zumindest eine Zwischengehäuseteil und das Basisgehäuseteil und/oder das Deckelgehäuseteil zumindest abschnittsweise im Wesentlichen spiegelbildlich zueinander konfiguriert und/oder ausgebildet sind.

Die spiegelbildliche Ausbildung kann beispielsweise die Anordnung von gelenkartigen Verbindungen (wie beispielsweise Scharnierverbindungen), Befestigungsmechanismen (wie beispielsweise Klemmverbindungen) und/oder auch geometrische Ausbildungen von Seitenwandabschnitten und/oder deren Stirnflächen (beispielsweise Falze, Nuten, etc.) umfassen.

Dadurch kann beispielsweise auch die Herstellung und Montage des Schaltschranks und vor allem seiner Gehäuseteile weiter vereinfacht werden.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Zwischengehäuseteil am Basisgehäuseteil und/oder am Deckelgehäuseteil schwenkbar lagerbar oder schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise über zumindest eine gelenkartige Verbindung. Mit anderen Worten können das zumindest eine Zwischengehäuseteil und das Basisgehäuseteil und/oder das zumindest eine Zwischengehäuseteil und das Deckelgehäuseteil zueinander schwenkbar lagerbar oder zueinander schwenkbar gelagert sein.

Die gelenkartige Verbindung kann beispielsweise als eine Scharnierverbindung ausgebildet sein, das heißt eine um eine Achse drehbare gelenkartige Verbindung.

Somit kann ein Schaltschrank bereitgestellt werden, welcher beispielsweise mehrere Gehäusesegmente oder Gehäusemodule umfasst und welche sich im Falle eines Montagevorgangs oder eines Wartungsvorgangs oder eines Prüfvorgangs beispielsweise einfach schwenkbar aufklappen lassen.

Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Basisgehäuseteil und/oder das Deckelgehäuseteil zumindest abschnittweise mit dem zumindest einen Zwischengehäuseteil über zumindest eine Klemmverbindung und/oder zumindest eine Steckverbindung lösbar verbindbar oder lösbar verbunden ist, vorzugsweise lösbar befestigbar oder lösbar verbunden ist.

Dadurch kann beispielsweise eine einfache und schnelle Montage und vor allem schnelle Öffnung des Schaltschranks gewährleistet werden.

Es ist möglich, dass das Deckelgehäuseteil und/oder das zumindest eine Zwischengehäuseteil zumindest abschnittsweise zumindest einen inneren Wandabschnitt, vorzugsweise Seitenwandabschnitt, und/oder zumindest eine Montageplatte und/oder zumindest eine Montageschiene zur lösbaren Befestigung der zumindest einen Komponente und/oder zumindest einer weiteren Komponente aufweist.

Durch zumindest eine Montageplatte kann beispielsweise eine weitere, eigenständige Installationsebene oder Montagebaugruppe für Komponenten bereitgestellt werden. Die zumindest eine Montageplatte kann beispielsweise selbst weitere Montageschienen, Bleche und/oder Verschraubungsstellen, etc. für Komponenten und/oder Bauteile umfassen.

Die zumindest eine Montageschiene kann beispielsweise als eine normierte Montageschiene ausgebildet sein oder eine solche umfassen. Es ist möglich, dass die zumindest eine Montageschiene beispielsweise als Hutschiene ausgebildet ist. In einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die zumindest eine Montageplatte auch als Bodenwand oder Bodenplatte des zumindest einen Zwischengehäuseteils ausgebildet sein und sich vorzugsweise über die gesamte Grundfläche oder den gesamten Querschnitt erstrecken. Dadurch kann beispielsweise ein mehr oder weniger zu anderen Bereichen des Schaltschranks abgetrennter Bereich und somit ein eigenständiges Gehäusesegment oder Gehäusemodul bereitgestellt werden.

Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Montageplatte und/oder die zumindest eine Montageschiene an dem Deckelgehäuseteil und/oder an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil, vorzugsweise über zumindest eine Klemmverbindung oder zumindest eine Steckverbindung, lösbar befestigt ist oder integral einstückig mit dem Deckelgehäuseteil und/oder mit dem zumindest einen Zwischengehäuseteil ausgebildet ist.

Dadurch kann beispielsweise auch der Deckelgehäuseteil zur Aufnahme und/oder Unterbringung von zumindest einer Komponente ausgebildet und bereitgestellt werden, was beispielsweise einen kompakteren Aufbau des Schaltschranks gewährleistet.

Es ist möglich, dass die zumindest eine Montageplatte an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise zumindest innerhalb des zumindest einen Zwischengehäuseteils und/oder mittels zumindest einer gelenkartigen Verbindung.

Dadurch muss beispielsweise bei einem Wartungsvorgang nicht der gesamte Schaltschrank mit seinen jeweiligen Gehäusesegmenten oder Gehäusemodulen geöffnet oder diese entfernt werden, sondern es ist beispielsweise eine Zugänglichkeit des Basisgehäuseteils über das zumindest eine Zwischengehäuseteil durch die schwenkbar gelagerte zumindest eine Montageplatte gewähreistet.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Montageplatte an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil mittels zumindest eines Führungselements, vorzugsweise zumindest innerhalb des zumindest einen Zwischengehäuseteils, verschiebbar und/oder verdrehbar befestigt ist.

Das zumindest eine Führungselement kann beispielsweise als Führungsschiene ausgebildet sein. Die zumindest eine Montageplatte kann vorzugsweise an zwei Führungselementen verschiebbar und/oder verdrehbar befestigt sein. Dadurch kann beispielsweise entsprechenden Abmessungen und/oder Bauraumanforderungen von Komponenten innerhalb des zumindest einen Zwischengehäuseteils Rechnung getragen werden, da sich hierbei beispielsweise die zumindest eine Montageplatte nochmals individuell positionieren lässt. Es können somit vorzugsweise unterschiedliche Bauhöhen von Komponenten innerhalb des zumindest einen Zwischengehäuseteils bereitgestellt oder gewährleistet werden.

Das zumindest eine Führungselement kann beispielsweise über zumindest eine Klemmverbindung an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil, vorzugsweise an einem Seitenwandabschnitt des zumindest einen Zwischengehäuseteils, lösbar befestigt werden.

Die zumindest eine Montageplatte kann beispielsweise auch derart in dem zumindest einen Zwischengehäuseteil positioniert werden, dass eine Aufnahme oder Montage von Komponenten an beiden Seiten der zumindest einen Montageplatte möglich ist.

Es ist beispielsweise auch möglich, dass der Deckelgehäuseteil zumindest abschnittsweise und/oder die zumindest eine Montageplatte zumindest abschnittsweise aus einem lichtdurchlässigen Material ausgebildet ist, vorzugsweise aus einem transparenten Material ausgebildet ist.

Das lichtdurchlässige oder transparente Material kann beispielsweise auf Kunststoffbasis oder auf Glasbasis ausgebildet sein.

Alternativ ist es möglich, dass das Deckelgehäuseteil überwiegend oder insgesamt aus lichtdurchlässigem oder vorzugsweise transparentem Material ausgebildet ist. Dies bietet sich beispielsweise an, wenn eine Kamera in dem Schaltschrank integriert oder montiert werden muss. Ferner kann dadurch ein separates, zusätzliches Gehäuse für die Kamera eingespart werden, da die Kamera somit durch den Schaltschrank vor beispielsweise Witterungseinflüssen oder Vandalismus geschützt ist.

Dadurch können ferner beispielsweise LEDs, Monitore und/oder sonstige Anzeigeelemente, welche sich in dem, das heißt innerhalb des Schaltschranks befinden oder darin angeordnet sind, von außen, das heißt von außerhalb und ohne den Schaltschrank öffnen zu müssen, eingesehen werden.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Zwischengehäuseteil zumindest zwei Führungselemente, vorzugsweise zwei Führungsschienen, zur Aufnahme und/oder Führung zumindest einer Schublade oder zumindest einer Box aufweist, wobei vorzugsweise die zumindest eine Schublade mittels zumindest einer Klemmverbindung und/oder mittels zumindest einer Steckverbindung mit dem zumindest einen Zwischengehäuseteil lösbar befestigt ist und/oder zur Herstellung einer elektrischen Verbindung konfiguriert und/oder ausgebildet ist.

Dadurch kann beispielsweise beim Einschieben einer Schublade mit integrierten Akkumulatoren automatisch eine elektrische leitende Verbindung zu weiteren Komponenten in dem Schaltschrank bereitgestellt werden. Die elektrisch leitende Verbindung kann beispielsweise eine Verbindung zur Versorgungsspannung und/oder eine Schnittstelle zur Kommunikation von Daten umfassen.

Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Zwischengehäuseteil über zumindest einen drehbaren Verschluss mit dem Basisgehäuseteil und/oder dem Deckelgehäuseteil verriegelbar ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der zumindest eine drehbare Verschluss an dem Basisgehäuseteil und/oder an dem Deckelgehäuseteil angeordnet oder lösbar montiert ist.

Das zumindest eine Zwischengehäuseteil kann hierbei vorzugsweise an dem Basisgehäuseteil und/oder dem Deckelgehäuseteil schwenkbar gelagert sein, beispielsweise mittels zumindest einer gelenkartigen Verbindung.

Mit den zumindest einen drehbaren Verschluss lässt sich das zumindest eine Zwischengehäuseteil am Basisgehäuseteil und/oder am Deckelgehäuseteil durch Drehen des Verschlusses auf einfache Weise verriegeln. Das zumindest eine Zwischengehäuseteil kann somit fest mit dem Basisgehäuseteil und/oder dem Deckelgehäuseteil verbunden werden.

Es ist möglich, dass der drehbare Verschluss ferner ein Schloss zum Abschließen des Schaltschranks gegen unerlaubten Zugriff aufweist und/oder mit einer Verplombung ausgestattet werden kann.

Es ist möglich, dass zwischen dem Basisgehäuseteil und dem zumindest einen Zwischengehäuseteil und/oder zwischen dem zumindest einen Zwischengehäuseteil und dem Deckelgehäuseteil zumindest ein weiteres Zwischengehäuseteil mit dem Basisgehäuseteil und/oder dem Deckelgehäuseteil und dem zumindest einen Zwischengehäuseteil lösbar verbindbar oder lösbar verbunden ist, beispielsweise wie hierin offenbart verbunden ist, wobei vorzugsweise das zumindest eine Zwischengehäuseteil und das zumindest eine weitere Zwischengehäuseteil eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Dadurch kann beispielsweise der Schaltschrank auf einfache Weise und mit mehr oder weniger standardisierten Gehäusemodulen oder Gehäusesegmenten individuell an entsprechende Bauraumanforderungen oder Abmessungen und/oder an die Anzahl aufzunehmender Komponenten angepasst und vor allem erweitert werden.

Das zumindest eine Zwischengehäuseteil und/oder das zumindest eine weitere Zwischengehäuseteil kann beispielsweise rahmenartig oder rahmenförmig mit lediglich in Umfangsrichtung erstreckenden Seitenwänden oder Seitenwandabschnitten ausgebildet sein.

Es ist möglich, dass vorzugsweise das zumindest eine weitere Zwischengehäuseteil zumindest abschnittsweise im Wesentlichen identisch oder zumindest ähnlich zu dem zumindest einen Zwischengehäuseteil konfiguriert und/oder ausgebildet ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Zwischengehäuseteil mit der zumindest einen Komponente und/oder zumindest einer weiteren Komponente vormontierbar ausgebildet ist.

Das zumindest eine Zwischengehäuseteil und/oder das zumindest eine weitere Zwischengehäuseteil kann daher beispielsweise als autarke, das heißt unabhängige Einheit vor dem Einbau in den Schaltschrank konfiguriert und/oder montiert werden.

Es ist möglich, dass das zumindest eine Zwischengehäuseteil als in sich schließbares oder geschlossenes Gehäuseteil ausgebildet ist und/oder vorzugsweise an zumindest einer Außenseite oder an Außenseiten zumindest eine Kontaktstelle, beispielsweise einen Steckkontakt, zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit dem Basisgehäuseteil und/oder dem Deckelgehäuseteil aufweist.

Die zumindest eine Kontaktstelle kann derart konfiguriert und ausgebildet und/oder an dem zumindest einen Zwischengehäuseteil angeordnet sein, dass die elektrische Verbindung durch einen Schwenkvorgang des zumindest einen Zwischengehäuseteils und einen damit einhergehenden Kontaktierungsvorgang hergestellt wird oder auch unterbrochen werden kann. Ferner kann das Basisgehäuseteil und/oder das Deckelgehäuseteil und/oder das zumindest eine Zwischengehäuseteil und/oder das zumindest eine weitere Zwischengehäuseteil aus einem metallischen Material (beispielsweise Stahlblech) oder nicht-metallischen Material (beispielsweise Holz, Kunststoff) ausgebildet sein, vorzugsweise jeweils einstückig integral ausgebildet sein.

Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele und Merkmale der Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar. Weitere oder andere Einzelheiten und vorteilhafte Wirkungen der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher beschrieben.

Es zeigen:

• Fig. 1A eine perspektivische Ansicht eines vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks in geschlossenem Zustand;

• Fig. 1B eine Explosionsansicht des in Figur 1A vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks;

• Fig. 2A eine Seitenansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks in geschlossenem Zustand;

• Fig. 2B eine Seitenansicht des in Figur 2A vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks in aufgeklapptem Zustand;

• Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks ohne Deckelgehäuseteil;

• Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks ohne Deckelgehäuseteil;

• Fig. 5A eine Seitenansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks in aufgeklapptem Zustand;

• Fig. 5B eine Seitenansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks in aufgeklapptem Zustand;

• Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines vereinfacht dargestellten Deckelgehäuseteils eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Schaltschranks und eine in das Deckelgehäuseteil aufnehmbare Schublade;

• Fig. 7 eine Seitenschnittansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks in aufgeklapptem Zustand. Gleiche oder funktional äquivalente Merkmale oder Elemente sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet. Zu deren Erläuterung wird teilweise auch auf die Beschreibung anderer Ausführungsbeispiele und/oder Figuren verwiesen, um Wiederholungen zu vermeiden.

Die folgende detaillierte Beschreibung der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele dient zur näheren Veranschaulichung oder Verdeutlichung und soll den Umfang der Erfindung in keiner Weise beschränken.

Figur 1A zeigt eine perspektivische Ansicht eines vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1 in geschlossenem Zustand.

Der Schaltschrank 1 weist drei Gehäusesegmente oder Gehäusemodule auf. Der Schaltschrank 1 umfasst demnach ein Basisgehäuseteil 100, ein Zwischengehäuseteil 300 und ein Deckelgehäuseteil 200.

Das Zwischengehäuseteil 300 ist zwischen dem Basisgehäuseteil 100 und dem Deckelgehäuseteil 200 angeordnet, sodass das Basisgehäuseteil 100 und das Deckelgehäuseteil 200 voneinander be- abstandet angeordnet sind. Das Zwischengehäuseteil 300 ist mit dem Basisgehäuseteil 100 und mit dem Deckelgehäuseteil 200 lösbar verbunden, vorzugsweise lösbar befestigt, was im Folgenden noch näher erläutert wird.

Das Basisgehäuseteil 100 umfasst vier miteinander verbundene, umlaufende Seitenwände 102 und eine Bodenwand 104. Die Bodenwand 104 ist in Figur 1A nicht sichtbar. Die Seitenwände 102 des Basisgehäuseteils 100 verfügen über eine Höhe H100 und eine gewisse Wanddicke. Zur lösbaren Verbindung oder Befestigung mit dem Deckelgehäuseteil 200 und/oder dem Zwischengehäuseteil 300 weist das Basisgehäuseteil 100 einen entsprechend konfigurierten und/oder ausgebildeten Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt 101 (in Figur 1A schematisch dargestellt) in einem Stirnflächenbereich der Seitenwände 102 auf. Der Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt 101 erstreckt sich umlaufend an den vier Seitenwänden 102 und ist an speziellen Stellen entsprechend konfiguriert und ausgebildet.

Das Basisgehäuseteil 100 ist zur Aufnahme und/oder Unterbringung von elektrischen, elektronischen und/oder mechanischen Komponenten 2, wie beispielsweise Steuergeräte und/oder Regelgeräte, Schalter/Relais, Platinen, LEDs, Kameras, Sensoren, Schneidklemmverbindungen, etc. (in Figur 1A schematisch/vereinfacht dargestellt), entsprechend konfiguriert und/oder ausgebildet und umfasst beispielsweise mehrere Montageplatten 303, Montageschienen 304 und/oder spezielle Behältnisse und Schubläden 400 zur Aufnahme, das heißt Montage für solche Komponenten 2 (in Figur 1A nicht sichtbar).

Das Deckelgehäuseteil 200 umfasst vier miteinander verbundene, umlaufende Seitenwände 202 und eine Deckelwand 204. Die Seitenwände 202 verfügen über eine Höhe H200, welche geringer als die Höhe H100 ist. Die Seitenwände 202 haben eine gewisse Wanddicke. Die Deckelwand 204 umfasst zudem ein Fenster 203. Das Material des Fensters 203 ist lichtdurchlässiges, vorzugsweise transparentes, Material auf Kunststoffbasis oder auf Glasbasis. Durch das Fenster 203 wird ein Blick in das Innere des Schaltschranks 1 auf entsprechende Komponenten 2 sowie eine Montageplatte 303 möglich.

Zur lösbaren Verbindung oder vorzugsweise lösbaren Befestigung mit dem Basisgehäuseteil 100 und/oder dem Zwischengehäuseteil 300 weist das Deckelgehäuseteil 200 einen entsprechend ausgebildeten Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt 201 (in Figur 1A schematisch dargestellt) in einem Stirnflächenbereich der Seitenwände 202 auf. Der Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt 201 erstreckt sich hierbei umlaufend um die vier Seitenwände 202 und ist an speziellen Stellen entsprechend konfiguriert und ausgebildet.

Das Zwischengehäuseteil 300 umfasst vier miteinander verbundene und umlaufende Seitenwände 306, welche durch die Höhe H300 und eine entsprechende Wanddicke gekennzeichnet sind. Die Höhe H300 ist hierbei größer als die Höhe H100 des Basisgehäuseteils 100 und vorzugsweise größer als die Höhe H200 des Deckelgehäuseteils 200.

Das Zwischengehäuseteil 300 ist vorzugsweise rahmenförmig ausgebildet. Innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 ist eine Montageplatte 303 angeordnet, welche zumindest abschnittsweise durch das Fenster 203 des Deckelgehäuseteils 200 in geschlossenem Zustand des Schaltschranks 1 eingesehen werden kann. Die Montageplatte 303 ist vorzugsweise mittels Schraubverbindungen oder Klemmverbindungen (in Figur 1A nicht dargestellt) an zumindest einer Seitenwand 303, das heißt im Inneren des Zwischengehäuseteils 300, lösbar befestigt.

Die Montageplatte 303 erstreckt sich zumindest abschnittsweise innerhalb des Zwischengehäuseteils 300, um den Bauraumabmessungen jeweiliger Komponenten 2, welche beispielsweise vom Basisgehäuseteil 100 in den Zwischengehäuseteil 300 ragen, gerecht zu werden. Alternativ kann die Montageplatte 303 auch als eine Bodenwand des Zwischengehäuseteils 300 ausgebildet sein und sich über den gesamten Querschnitt des Zwischengehäuseteils 300 erstrecken, wodurch beispielsweise auch gegenüberliegend beabstandete Seitenwände 302 über die Bodenwand miteinander verbunden wären. Damit wird beispielsweise in Bezug auf aufzunehmende Komponenten 2 eine eigenständige Installationsebene oder Montageebene geschaffen.

Das Basisgehäuseteil 100, das Deckelgehäuseteil 200 sowie das Zwischengehäuseteil 300 weisen einen im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt auf. Mit anderen Worten weist der Schaltschrank 1 in dem dargestellten geschlossenen Zustand eine im Wesentlichen quaderförmige Gestalt auf, das heißt er ist im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet.

Das Basisgehäuseteil 100, das Deckelgehäuseteil 200 sowie das Zwischengehäuseteil 300 sind beispielsweise zumindest abschnittsweise aus einem metallischen Material, beispielsweise Stahlblech, oder einem nicht-metallischen Material, beispielsweise einem Kunststoff auf Polymerbasis, ausgebildet.

Das Deckelgehäuseteil 200 ist mit dem Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt 201 einerseits derart konfiguriert und ausgebildet, um mit dem Basisgehäuseteil 100, das heißt dem Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt 101, lösbar verbunden, vorzugsweise lösbar befestigt, werden zu können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel des Schaltschranks 1 ist jedoch das Deckelgehäuseteil 200 mit dem Zwischengehäuseteil 300 lösbar verbunden, vorzugsweise lösbar befestigt. Das Zwischengehäuseteil 300 ist wiederum mit dem Basisgehäuseteil 100 lösbar verbunden, vorzugsweise lösbar befestigt.

Das Zwischengehäuseteil 300 ist zumindest abschnittsweise derart konfiguriert und ausgebildet, dass die Seitenwände 302 mit ihren ersten und zweiten Verbindungsabschnitten 301, 302 an dem entsprechend konfigurierten und ausgebildeten Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt 101 und dem entsprechend konfigurierten und ausgebildeten Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt 201 angeordnet werden können, um eine lösbare Verbindung, vorzugsweise lösbare Befestigung, auszubilden.

Die lösbare Verbindung oder lösbare Befestigung kann zumindest abschnittsweise als Steckverbindung und/oder Klemmverbindung ausgebildet sein. Ferner sind bei dem in Figur 1A gezeigten Schaltschrank 1 das Basisgehäuseteil 100 mit dem Zwischengehäuseteil 300 sowie das Zwischengehäuseteil 300 mit dem Deckelgehäuseteil 200 mittels gelenkartiger Verbindungen 3 (in Figur 1A schematisch dargestellt), vorzugsweise mittels Scharniergelenken 3, schwenkbar oder aufklappbar miteinander verbunden (siehe hierzu die mit Doppelpfeilen gekennzeichneten Bewegungsmöglichkeiten).

Durch entsprechend gleiche Konfiguration und/oder Ausbildung des ersten und zweiten Verbindungsabschnitts 301, 302 können bei dem Schaltschrank 1 Zwischengehäuseteile 300 unterschiedlicher Höhe H300 oder auch mehrere Zwischengehäuseteile 300 mit gegebenenfalls unterschiedlichen Höhen H300 angebracht werden. Der Schaltschrank 1 ist somit durch eine individuelle Konfigurierbarkeit, vor allem Erweiterbarkeit seines Aufnahmevolumens für Komponenten 2, gekennzeichnet.

Figur 1B zeigt eine Explosionsansicht des in Figur 1A vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1.

Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf bereits beschriebene identische Merkmale und Elemente verzichtet.

In Figur 1B ist die in dem Zwischengehäuseteil 300 angeordnete Montageplatte 303 mit darauf montierten Komponenten 2 gut erkennbar. Ferner lässt sich der Darstellung in Figur 1B entnehmen, dass innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 an der Seitenwand 306 ferner eine Montageschiene 304 (in Figur 1B schematisch dargestellt) angebracht ist. Die Montageschiene 304 kann beispielsweise mittels Schraubverbindungen, Nietverbindungen, Klebverbindungen oder Klemmverbindungen (in Figur 1B nicht dargestellt) mit der Seitenwand 306 des Zwischengehäuseteils 300 verbunden sein. An der Montageschiene 304 können weitere Komponenten 2 lösbar montiert oder befestigt werden.

Figur 2A zeigt eine Seitenansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1 in geschlossenem Zustand.

Gut erkennbar sind die auf einer einzigen Seite angeordneten gelenkartigen Verbindungen 3 in Form von Scharniergelenken 3 zwischen dem Basisgehäuseteil 100 und dem Zwischengehäuseteil 300 sowie zwischen dem Zwischengehäuseteil 300 und dem Deckelgehäuseteil 200. Damit sind das Basisgehäuseteil 100, das Zwischengehäuseteil 300 und das Deckelgehäuseteil 200 zueinander schwenkbar ausgebildet.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel des Schaltschranks 1 können derartige Scharniergelenke 3 auch an unterschiedlichen Seiten angeordnet sein, sodass der Schaltschrank 1, das heißt das Zwischengehäuseteil 300 und das Deckelgehäuseteil 200 in unterschiedliche Richtungen aufgeklappt oder geschwenkt werden können.

Ferner sind in Figur 2A mittels gestrichelter Linien innerhalb des Basisgehäuseteils 100 und innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 angeordnete Montageplatten 303 sowie daran montierte Komponenten 2 erkennbar.

Bei der Montageplatte 303 innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 sind Komponenten 2 an zwei unterschiedlichen Seiten der Montageplatte 303 montiert. Ferner ist die Montageplatte 303 innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 mit einer Aussparung (in Figur 2A nicht sichtbar) versehen, sodass eine Komponente 2 entsprechender Größe, welche an der einen Montageplatte 303 in dem Basisgehäuseteil 100 montiert ist, auch noch in der Aussparung der Montageplatte 303 in dem Zwischengehäuseteil 300 problemlos aufgenommen werden kann und es zu keiner Kollision kommt (siehe hierzu auch Figur 2B mit der aus dem Basisgehäuseteil 100 „herausragenden" Komponente 2).

Ein Verschluss 103, welcher sich auf der den Scharniergelenken 3 gegenüberliegenden Seite befindet, sorgt für eine lösbare Befestigung im Sinne einer Verriegelung des Zwischengehäuseteils 300 an das Basisgehäuseteil 100.

Der Verschluss 103 kann beispielsweise als drehbarer Verschluss oder auch als Klemmverschluss, Rastverschluss oder Schnappverschluss ausgebildet sein.

Ferner ist die Montageplatte 303 in dem Zwischengehäuseteil 300 mittels Scharniergelenken 3 (siehe schematische Darstellung in gestrichelten Linien) zumindest innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 schwenkbar gelagert. Die Scharniergelenke 3 sind hierbei im Inneren des Zwischengehäuseteils 300 an einer Seitenwand 306 des Zwischengehäuseteils 300 angeordnet. Die jeweiligen Höhen H100, H200, H300 der Seitenwände 102, 306, 202 des Basisgehäuseteils 100, Zwischengehäuseteils 300 und Deckelgehäuseteils 200 sind unterschiedlich, das heißt verschieden groß ausgebildet.

Figur 2B zeigt eine Seitenansicht des in Figur 2A vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1 in aufgeklapptem (geschwenktem) Zustand.

Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1 ohne den Deckelgehäuseteil 200.

Die in dem Zwischengehäuseteil 300 integrierte Montageplatte 303 ist hierbei durch Führungselemente 305 in Form von Führungsschienen 305 aufgenommen. Bei Bedarf kann beispielsweise die Montageplatte 303 entlang der Führungsschienen 305 innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 verschoben werden. Damit kann die Position der Montageplatte 303 innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 und somit innerhalb des Schaltschranks in Abhängigkeit der aufzunehmenden oder zu montierenden Komponenten 2 und ihrer Größe geschehen.

Figur 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1 ohne den Deckelgehäuseteil 200. Das Zwischengehäuseteil 300 ist in Figur 4 graphisch hervorgehoben dargestellt.

Innerhalb des Zwischengehäuseteils 300 sind zwei Montageschienen 304 an jeweils einer Seitenwand 306 des Zwischengehäuseteils 300 angeordnet. Die Montageschienen 304 dienen zur Aufnahme weiterer Komponenten 2 (in Figur 4 nicht dargestellt) und können beispielsweise als Hutschienen ausgebildet sein.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel des Schaltschranks 1 kann zumindest eine Montageschiene 304 auch an einer Montageplatte 303 angeordnet oder vorzugsweise lösbar befestigt sein, beispielsweise mittels zumindest einer Schraubverbindung und/oder zumindest einer Klemmverbindung.

Figur 5A und Figur 5B zeigt jeweils eine Seitenansicht von vereinfacht dargestellten, weiteren Ausführungsbeispielen von Schaltschränken 1 in aufgeklapptem Zustand. Die Basisgehäuseteile 100 haben bei den dargestellten Schaltschränken 1 im Wesentlichen identische Abmessungen. Insbesondere ist die Höhe H100 der Seitenwände 102 der in den Figuren 5A und 5B dargestellten Basisgehäuseteile 100 gleich.

Der Schaltschrank 1 in Figur 5B ist jedoch - im Vergleich zu dem Schaltschrank 1 in Figur 5A - für eine aufzunehmende, größere Komponente 2 konfiguriert und ausgebildet als der Schaltschrank 1 in Figur 5A. Daher ist die Höhe H200 des Deckgehäuseteils 200 bei dem Schaltschrank 1 in Figur 5B größer als die Höhe H200 des Deckgehäuseteils 200 bei dem Schaltschrank 1 in Figur 5A.

Mit anderen Worten bedarf es bei entsprechenden Komponenten 2 lediglich eines anderen Deckelgehäuseteils 200 und gegebenenfalls eines Zwischengehäuseteils 300, um den modularen Schaltschrank 1 bedarfsgerecht an die Komponenten 2 aufzubauen.

Die Deckelgehäuseteile 200 der Schaltschränke 1 in den Figuren 5A und 5B können jeweils auf der zu den Scharniergelenken 3 gegenüberliegenden Seite mittels zumindest einer Klemmverbindung 4 an den Basisgehäuseteilen 100 lösbar befestigt werden.

Figur 6 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Deckelgehäuseteil 200 eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Schaltschranks 1.

Der Deckelgehäuseteil 200 umfasst eine Deckelwand 204 sowie vier um die Deckelwand 204 herum angeordnete Seitenwände 202. Die Deckelwand 204 ist in Bezug zu den Seitenwänden 202 im Wesentlichen senkrecht angeordnet. Sowohl die Deckelwand 204 als auch die Seitenwände sind plattenförmig und/oder flach ausgebildet, vorzugsweise integral einstückig ausgebildet.

Das Deckelgehäuseteil 200 weist einen im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt auf. Die Seitenwände 202 haben eine entsprechende Höhe H200.

Innerhalb des Deckelgehäuseteils 200 befinden sich mehrere Elemente zur Aufnahme und/oder Unterbringung von Komponenten 2. Demnach ist in dem Deckelgehäuseteil 200 an einer Seitenwand 202 eine Montageschiene 304 befestigt, vorzugsweise mittels einer Klemmverbindung (in Figur 6 nicht dargestellt). Ferner befinden sich innerhalb des Deckelgehäuseteils 200 Führungsschienen 305 zur Aufnahme einer Montageplatte 303. Die Montageplatte 303 kann beispielweise von der offenen Seite des Deckelgehäuseteils 200 in die Führungsschienen 305eingeschoben, um die Montageplatte 303 in dem Deckelgehäuseteil 200 zur Aufnahme von Komponenten 2 zu integrieren. Es ist möglich, dass die Montageplatte 303 durch beispielsweise zumindest einen Rastmechanismus (in Figur 6 nicht dargestellt) in den Führungsschienen 305 verrastet und somit lösbar befestigt ist.

Zudem dienen weitere Führungsschienen 305 zur Aufnahme einer Schublade 400 oder einer Box mit darin aufnehmbaren oder aufgenommenen Komponenten 2. Die Schublade 400 hat hierbei Führungselemente 401 in Form von Führungsschienen an äußeren Seiten jeweiliger Seitenwände, welche mit den Führungsschienen 305 eine Wirkverbindung, vorzugsweise formschlüssige Verbindung, während des Einschiebens in den Deckelgehäuseteil 200 ausbilden.

Die Schublade 400 kann derart konfiguriert und/oder ausgebildet sein, um beispielsweise Akkumulatoren aufzunehmen. Ferner kann die Schublade 400 an zumindest einer Seitenwand nach außen hin elektrisch leitende Kontakte (in Figur 6 nicht dargestellt) aufweisen. Dadurch kann bei entsprechend vorhandenen und positionierten elektrisch leitenden Kontakten in dem Deckelgehäuseteil 200, das heißt beispielsweise an der Deckelwand 204 nach dem Einschieben der Schublade 400 in den Deckelgehäuseteil 200 und somit in Richtung oder an die Deckelwand 204 eine elektrische Verbindung mehr oder weniger automatisch aufgebaut werden, durch welche der Schaltschrank 1 gekennzeichnet ist.

Figur 7 zeigt eine Seitenschnittansicht eines weiteren, vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels des Schaltschranks 1 in aufgeklapptem Zustand, wobei das Deckelgehäuseteil 200 gegenüber dem Zwischengehäuseteil 300 verschwenkt dargestellt ist. Mit anderen Worten ist der Schaltschrank 1 auf einer Seite geöffnet dargestellt. Im Inneren des Schaltschranks 1 befindliche Komponenten und Elemente sind nicht dargestellt.

Bei dem in Figur 7 gezeigten Schaltschrank 1 ist das Basisgehäuseteil 100, das Zwischengehäuseteil 300 und das Deckelgehäuseteil 200 jeweils mit entsprechenden Verbindungsabschnitten 101, 201, 301, 302 konfiguriert und/oder ausgebildet, sodass der Schaltschrank 1 an zwei gegenüberliegenden Seiten geöffnet und auch wieder verschlossen werden kann.

Die jeweiligen einander zugeordneten Verbindungsabschnitte 101, 301; 302, 201 sind derart konfiguriert und/oder ausgebildet, dass lösbare Scharnierverbindungen zwischen dem Basisgehäuseteil 100 und dem Zwischengehäuseteil 300 sowie dem Zwischengehäuseteil 300 und dem Deckelgehäuseteil 200 bereitgestellt werden. Die einander zugeordneten Verbindungsabschnitte 101, 301; 302, 201 sind beispielsweise mehr oder weniger als Nut-Feder-Verbindungen mit Scharnierfunktion ausgebildet, um Schwenkbewegungen der Gehäuseteile 100, 200, 300 durchführen zu können.

Die Verbindungsabschnitte 101, 301; 302, 201 umfassen ferner jeweils eine vereinfacht dargestellte Klemmverbindung mit einer in dieser Ansicht C-förmigen Klemme 4, welche entsprechende Vorsprünge runden Querschnitts an dem jeweiligen Verbindungsabschnitt 101, 201, 301, 302 umgreift und somit die jeweiligen Gehäuseteile 100, 200, 300 miteinander lösbar, das heißt hier klemmend verbindet, um den Schaltschrank 1 modular aufbauen zu können. Der Schaltschrank 1 ist somit durch lösbare kombinierte Verschluss-Scharnierverbindungen gekennzeichnet.

Wie sich Figur 7 entnehmen lässt, ist das Basisgehäuseteil 100 zumindest abschnittsweise im Wesentlichen identisch und/oder im Wesentlichen spiegelbildlich zum Deckelgehäuseteil 200 ausgebildet. Somit können zur Bildung eines Schaltschrank 1 vorzugsweise auch im Wesentlichen identisch oder zumindest ähnlich ausgebildete Gehäuseteile 100, 200 verwendet werden.

Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Vorzugsweise beansprucht die Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den in Bezug genommenen Ansprüchen.

Bezugszeichenliste

1 Schaltschrank

2 Komponente

3 gelenkartige Verbindung, Scharniergelenk

4 Klemmverbindung

100 Basisgehäuseteil

101 Basisgehäuseteilverbindungsabschnitt

102 Seitenwand

103 Verschluss

104 Bodenwand

200 Deckelgehäuseteil

201 Deckelgehäuseteilverbindungsabschnitt

202 Seitenwand

203 Fenster

204 Deckelwand

300 Zwischengehäuseteil

301 erster Verbindungsabschnitt

302 zweiter Verbindungsabschnitt

303 Montageplatte

304 Montageschiene

305 Führungselement, Führungsschiene

306 Seitenwand

400 Schublade

401 Führungselement

H100 Höhe der Seitenwand/Seitenwände des Basisgehäuseteils

H200 Höhe der Seitenwand/Seitenwände des Deckelgehäuseteils

H300 Höhe der Seitenwand/Seitenwände des Zwischengehäuseteils

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