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Patent Searching and Data


Title:
MONITOR HEAD FOR ULTRASOUND CONTROL BY PULSE ECHO PROCESS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/008809
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention concerns a monitor head for ultrasound control by pulse echo process, in particular for producing a brief ultrasound pulse, unipolar as far as possible, comprising an oscillator/transmitter (26) and an oscillator/receiver (32), each provided with electrodes (28, 30, 34, 36). The oscillator/transmitter (26) and the oscillator/receiver (32) are made of the same material. The oscillator/transmitter (26) and the oscillator/receiver (32) are arranged directly one behind the other, in the sound propagation direction, in particular flat-bonded one on the other.

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Inventors:
BUECHLER JOHANNES (DE)
ROST MANFRED (DE)
NIEDERDRAENK TORSTEN (DE)
Application Number:
PCT/DE1998/001323
Publication Date:
February 25, 1999
Filing Date:
May 13, 1998
Export Citation:
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Assignee:
KRAUTKRAEMER GMBH (DE)
BUECHLER JOHANNES (DE)
ROST MANFRED (DE)
NIEDERDRAENK TORSTEN (DE)
International Classes:
B06B1/06; G01H11/08; G01N29/24; G01S7/521; G01S15/89; (IPC1-7): B06B1/06; G01S15/89
Foreign References:
DE3441563A11985-05-30
GB2083695A1982-03-24
DE3710339A11988-10-06
US4446739A1984-05-08
Other References:
BUCHLER J ET AL: "Electronic circuit for high frequency and broad-band ultrasonic pulse-echo operation", ULTRASONICS, MARCH 1987, UK, vol. 25, no. 2, ISSN 0041-624X, pages 112 - 114, XP002081342
Attorney, Agent or Firm:
Bauer, Wulf (Köln, DE)
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Claims:
<BR> <BR> <P>PATENTANSPRÜCHE
1. Prüfkopf für die Ultraschallprüfung nach dem ImpulsEchoVerfahren, insbesondere zur Erzeugung eines kurzzeitigen, möglichst unipolaren Ultraschallimpulses, mit einem Senderschwinger (26) und einem Empfän gerschwinger (32), die jeweils mit Elektroden (28,30,34,36) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass Senderschwinger (26) und Empfän gerschwinger (32) aus dem gleichen Material gefertigt sind und dass der Senderschwinger (26) und der Empfängerschwinger (32) in Schallausbrei tungsrichtung unmittelbar hintereinander angeordnet sind, insbesondere flächig aufeinander geklebt sind.
2. Prüfkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Klebschicht (48) zwischen Senderschwinger (26) und Empfängerschwinger (32) möglichst gering ist, insbesondere wesentlich kleiner ist als die Wellenlänge, für die die Schwinger (26,32) ausgelegt sind.
3. Prüfkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender schwinger (26) und der Empfängerschwinger (32) im wesentlichen bau gleich sind, insbesondere, dass die Schallfelder beider Schwinger mög lichst gleich sind.
4. Prüfkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender schwinger (26) an seiner vom Empfängerschwinger (32) abgewandten Fläche mit einem Dämpfungskörper (24) verbunden ist.
5. Prüfkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfän gerschwinger (32) an seiner vom Senderschwinger (26) abgewandten Fläche mit einem Vorlaufkörper (38) verbunden ist, insbesondere, dass ein Vorlaufkörper (38) verwendet wird, der nur wenige Millimeter dick ist, typischerweise zwischen 1 bis 4 mm dick, vorzugsweise 2 mm dick ist.
6. Prüfkopf nach Anspruch 1, bei dem der Senderschwinger (26) mit einer Senderelektronik und der Empfängerschwinger (32) mit einer Empfänge relektronik verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die unmittel bar benachbarten, durch die Klebschicht (48) verbundenen Elektroden (28,30,34,36) auf gleichem Potential liegen, insbesondere auf Massepo tential liegen.
7. Prüfkopf nach Anspruch 6 mit einem Prüfkopfghäuse, dadurch gekenn zeichnet, dass Senderelektronik und Empfängerelektronik so nah wie möglich an den Schwingern angeordnet sind, insbesondere sich in dem Gehäuse des Prüfkopfs befinden.
8. Prüfkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender schwinger (26) mit einem niederohmig ausgeführten Ausgang der Sende relektronik verbunden ist und dass der Empfängerschwinger (32) mit einem hochohmig ausgebildeten Empfängereingang verbunden ist.
9. Prüfkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinger aus Kunststoffolien hergestellt sind, insbesondere aus PVDFFolien.
10. Verfahren zum Betreiben eines Prüfkopfes nach einem der vorangegan genen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Anregungsspannung des Senderschwingers (26) an diesen eine zeitlich langsam ansteigende Spannung angelegt wird und nach Erreichen einer ausreichenden Spannung der Senderschwinger (26) anschlieend mög lichst in sehr kurzer Zeit kurzgeschlossen wird.
Description:
Bezeichnung : Prüfkopf für die Ultraschallprüfung nach dem Impuls-Echo-Verf ahren Die Erfindung bezieht sich auf einen Prüfkopf für die Ultraschallprüfung nach dem Impuls-Echo-Verfahren, insbesondere zur Erzeugung eines kurz- zeitigen, möglichst unipolaren Ultraschallimpulses, mit einem Sender- schwinger und einem Empfängerschwinger, die jeweils mit Elektroden ver- sehen sind.

Für die Untersuchung dünner Schichten wie auch für die Ultraschallprü- fung auf sehr kleine Fehler hin werden hochfrequente Prüfköpfe benötigt.

Wird nämlich der zu untersuchende Fehler oder wird die zu untersuchende Schichtdicke klein im Vergleich zur Wellenlänge der verwendeten Ultra- schallsignale, stellt die Inhomogenität kein Hindernis mehr für das Ultra- schallsignal dar. Die Erfindung bezieht sich auf Prüfköpfe mit ausreichend hoher Frequenz für den Nachweis dünner Schichten sowie kleiner Fehler.

Die Prüfköpfe haben typischerweise eine Frequenz größer 20 MHz, die Fre- quenz liegt allgemein im Bereich zwischen 10 und 100 MHz, sie kann auch 150 MHz und höher betragen.

Aus dem Artikel von J. Büchler, M. Platte und H. Schmidt"Electronic cir- cuit for high frequency and broad-band ultrasonic pulse-echo operation" in : Ultrasonics, 1987, Vol 25, March, S. 1112 bis 1114 ist ein Prüfkopf mit einem Senderempfängerschwinger aus einer dünnen PVDF-Folie (Polyvinyli- denflurid) bekannt. Sie wird über eine Senderelektronik langsam auf eine Sendespannung aufgeladen und dann möglichst rasch entladen. Das Entla- den erfolgt durch KurzschlieDen des Schwingers mittels eines geeigneten Schalters, der in dem Artikel als Transistorschalter ausgeführt ist. Es werden Entladezeiten von 10 ns für einen Spannungssprung von 150 V an- gegeben, die Kapazität des als Folie ausgeführten Schwingers beträgt 300 pF. Es wird ein im wesentlichen unipolarer, sehr kurzzeitiger Ultraschal- limpuls erreicht, dessen Breite etwa 50 ns beträgt.

Nachteilig bei diesem vorbekannten Prüfkopf ist, dass nach Aussenden ei- nes Ultraschallimpulses ausreichend lange gewartet werden mués, bis er empfangsbereit ist. Für praktische Prüfungsaufgaben sind die einzuhalten- den Totzeiten nicht immer akzeptabel. Zwar kann man grundsätzlich, wie aus der Ultraschalltechnik bekannt ist, mit einem ausreichend langen Vor- laufkörper arbeiten und so die Nachteile der einzuhaltenden Totzeiten vermeiden, bei hochfrequenten Impulsen der hier in Rede stehenden Art ist dies aber mit dem Nachteil einer erheblichen Schallschwächung im Vorlauf- körper behaftet. Diesen Nachteil möchte man vermeiden.

Die nach dem Impuls-Echo-Verfahren arbeitenden Ultraschallprüfvorrich- tungen haben üblicherweise einen Prüfkopf mit einem Senderempfänger- schwinger, wie er aus dem oben genannten Artikel beispielhaft bekannt ist.

Grundsätzlich gibt es aber auch Prüfköpfe mit getrennten Schwingern, also einem Senderschwinger und einem Empfängerschwinger. Hierzu wird nur beispielhaft verwiesen auf das DE-Buch J. Krautkrämer und W. Krautkrämer "Werkstoffprüfung mit Ultraschall"in Springer Verlag, 6. Aufl.. Bei den vorbekannten Zweischwinger Prüfköpfen sind die Schwinger in Schallaus- breitungsrichtung nebeneinander angeordnet. Dadurch ist der Weg des Ul- traschalls zwischen Senderschwinger und Empfängerschwinger V-förmig. Bei der Prüfung von Schichten ist dies jedoch nachteilig, man möchte recht- winklig zu den Begrenzungsflächen der Schichten messen.

Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Prüfkopf anzugeben, der insbesondere im Hochfrequenzbereich ein- setzbar ist und der unter möglichst ungeänderter Beibehaltung der Vortei- le des Prüfkopfes nach dem genannten Zeitschriftenartikel eine Verringe- rung der Totzeit und damit eine kürzere Ausbildung des Vorlaufkörpers gestattet.

Diese Aufgabe wird ausgehend von dem Prüfkopf der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass Senderschwinger und Empfängerschwinger aus dem gleichen Material gefertigt sind und dass der Senderschwinger und der Empfängerschwinger in Schallausbreitungsrichtung hintereinander angeord- net und flächig miteinander verbunden, insbesondere aufeinander geklebt sind.

Bei diesem Prüfkopf sind-wie ansich bekannt-separate Schwinger für das Aussenden und für das Empfangen des Ultraschallimpulses vorgesehen.

Diese sind jedoch nun unmittelbar hintereinander angeordnet. Der erfin- dungsgemäte Prüfkopf verhält sich dadurch im wesentlichen wie ein Ein- schwingerprüfkopf, weil die beiden Schwinger hintereinander angeordnet und aus dem selben Material gefertigt sind.

Wenn man einen Senderschwinger und einen Empfängerschwinger in Schall- ausbreitungsrichtung hintereinander anordnet, treten üblicherweise Reflek- tionen zwischen den beiden Schwingerkörpern auf. Diese werden nun erfin- dungsgemäD dadurch vermieden, dass beide Schwinger flächig miteinander verbunden, insbesondere aufeinander geklebt sind. Es wird vorzugsweise darauf geachtet, dass der Zwischenraum zwischen beiden Schwingern mög- lichst gering ist. Durch Verwendung zweier Schwinger aus dem gleichen Material treten keine Reflektionen an den Grenzflächen auf.

Die Erfindung schlägt also eine räumliche Ausbildung der beiden Schwinger vor, die möglichst ähnlich ist der Ausbildung eines Einschwingerprüfkop- fes. Die beiden Schwinger sind jedoch galvanisch voneinander getrennt, wodurch die Beeinflussung der Empfängerelektronik durch den Sendeimpuls weitgehend ausgeschlossen ist. Die Totzeit ist dadurch weitestgehend un- terdrückt und praktisch nicht mehr von Bedeutung. Insoweit kann bereits kurz nach Aussenden eines Ultraschallimpulses auf Empfang gegangen wer- den, demgemäß muD auch nur eine geringe Vorlaufstrecke benutzt werden.

Auf eine Vorlaufstrecke möchte man nicht immer gänzlich verzichten, weil durch die Vorlaufstrecke auch die Schwinger geschützt werden.

In einer besonders bevorzugten Ausbildung ist die Dicke der Klebschicht zwischen Senderschwinger und Empfängerschwinger möglichst gering. Sie sollte so gering sein, dass Reflektionen praktisch nicht auftreten. Vor- zugsweise wird ein Material für die Klebschicht verwendet, das möglichst ähnliche Schalleigenschaften hat wie das Material der Schwinger.

Als besonders bevorzugt hat es sich herausgestellt, Senderschwinger und Empfängerschwinger im wesentlichen baugleich auszuführen. Insbesondere sollten die Schallfelder dieser beiden Schwinger möglichst gleich sein. Auf diese Weise wird eine weitestgehende Annäherung an einen Einschwinger- prüfkopf erzielt.

Als bevorzugt hat es sich herausgestellt, den Senderschwinger an seiner vom Empfängerschwinger abgewandten Fläche mit einem Dämpfungskörper zu verbinden. Derartige Dämpfungskörper sind ansich bekannt, es ist aber im Sinne der Erfindung günstig, den Senderschwinger mit dem Dämpfungskör- per zu verbinden. Auf diese Weise werden möglichst kurzzeitige Impulse erzielt.

Im gleichen Sinne hat es sich als günstig erwiesen, den Vorlaufkörper mit dem Empfängerschwinger zu verbinden. Der Empfängerschwinger wird bei dieser Anordnung zwar unmittelbar vom akustischen Sendeimpuls durch- strahlt und gibt dementsprechend ein elektrisches Signal an seinen Elek- troden ab, dieser Vorgang ist aber äußerst kurzzeitig und hat für die Mes- sung praktisch keine Auswirkung.

Als besonders bevorzugt hat es sich herausgestellt, die unmittelbar be- nachbarten Elektroden der beiden Schwinger auf das gleiche Potential zu legen, insbesondere auf Massepotential. Auf diese Weise sind keine Proble- me einer galvanischen Trennung zwischen den beiden benachbarten Elek- troden gegeben.

Vorteilhaft ist es weiterhin, die Senderelektronik und die Empfängerelek- tronik so nahe wie möglich an den jeweiligen Schwingern anzuordnen, ins- besondere sie im selben Gehäuse unterzubringen. Dadurch wird der Einflud von parasitären Kapazitäten und Induktivitäten weitgehend ausgeschlossen.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform schließt die Senderelek- tronik niederohmig ab, während der Eingang der Empfängerelektronik hochohmig ausgeführt ist. Der niederohmige Senderausgang ermöglicht die erwünschten, möglichst kurzzeitigen Spannungsabfälle. Durch den hochoh- migen Sendereingang wird die Empfängerfolie möglichst wenig belastet.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen sowie der nun folgenden Beschreibung von zwei nicht ein- schränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen der Erfindung, die un- ter Bezugnahme auf die Zeichnung im folgenden näher erläutert werden. In dieser Zeichnung zeigen : FIG. 1 : eine Seitenansicht in Explosionsdarstellung eines Prüfkopfes, FIG. 2 : eine Seitenansicht eines Prüfkopfes in geänderter Ausführung, FIG. 3 : ein elektronisches Schaltbild der Empfängerelektronik und FIG. 4 : ein elektronisches Schaltbild der Senderelektronik.

In einem hier nur angedeuteten Prüfkopfgehäuse 20 sind in Ausbreitungs- richtung 22 (Pfeile) des Ultraschalls gesehen hintereinander angeordnet ein Dämpfungskörper 24, ein Senderschwinger 26 mit einer oberen Elektrode 28 und einer unteren Elektrode 30, ein Empfängerschwinger 32 mit einer obe- ren Elektrode 34 und einer unteren Elektrode 36 sowie ein Vorlaufkörper 38. Alle diese Teile sind rund bzw. zylindrisch, sie sind zu einer Achse 40 gleichachsig angeordnet.

Der Dämpfungskörper 24 ist aus einem Material gefertigt, das möglichst den gleichen Wellenwiderstand wie die beiden baugleichen Schwinger 26,32 hat. Er ist konkret aus Giessharz ausgeführt und unmittelbar auf den Sen- derschwinger 26, also dessen obere Elektrode 28, aufgegossen. Er ist Axial- richtung etwa 10 mm lang.

Als Senderschwinger 26 und Empfängerschwinger 32 werden baugleiche Schwinger verwendet. Ausgehend von einer fertigen PVDF-Folie, wie sie handelsüblich bezogen werden kann, werden die Elektroden 28 und 30 bzw.

34 und 36 durch Aufdampfen aufgetragen und die Elektroden anschlieend kontaktiert. Die entsprechenden Verbindungsleitungen 42,44,46 sind in Figur 1 dargestellt. Oberhalb des Dämpfungskörpers 24 sind drei Lötstütz- punkte angebracht. Zu ihnen sind die Verbindungsleitungen 42 bis 46 ge- führt.

Die beiden Schwinger 26,32 sind durch eine Klebschicht 48 miteinander verbunden. Diese befindet sich zwischen der unteren Elektrode 30 des Sen- derschwingers 26 und der oberen Elektrode 34 des Empfängerschwingers 32.

Sie ist so dünn wie möglich ausgeführt. Sie kann aus einem leitenden Ma- terial bestehen. Ihre Dicke ist so gewählt, dass sie wesentlich kleiner ist als die Wellenlänge, für die die beiden Schwinger 26,32 ausgelegt sind.

An der Vorderseite sitzt zum Schutz der empfindlichen Folien ein Vorlauf- körper 38 aus Polystyrol. Polystyrol weist bis zu hohen Frequenzen, bei- spielsweise 100 MHz, die geringsten Verluste von den untersuchten Materi- alien auf. Es besitzt eine gute Impedanzanpassung an PVDF. Möglich ist auch ein Vorlaufkörper aus Acrylglas, er hat etwas höhere Verluste.

Die Anordnung der beiden Folien von Senderschwinger 26 und Empfänger- schwinger 32 ist so gewählt, dass ein Maximum von Empfindlichkeit er- reicht wird. Durch Verwenden der hinteren Folie als Senderschwinger 26 wird eine bessere Bedämpfung dieser Folie möglich. So können ungewollte Reflektionen an der Rückseite minimiert werden. Die Verbindung der ein- zelnen Materialien mu sehr sorgfältig erfolgen, insbesondere müssen Luft- blasen vermieden werden. Im Frequenzbereich machen sich selbst dünnere Verbindungsschichten, wie beispielsweise Klebschichten, bemerkbar.

Figur 2 zeigt eine andere Ausbildung des eigentlichen Prüfkopfes. In die- sem Fall sind die Schwinger 26,32 nicht aus vorgefertigten Folien erstellt, sondern durch Aufdampfen des Materials PVDF gefertigt. Dieses Aufdampfen erfolgt entweder auf eine sehr dünne Masseelektrode 30,34, die für beide Schwinger 26,32 gemeinsam vorgesehen ist. Verwendet wird eine hauchdün- ne Goldfolie oder eine Folie aus entsprechendem Material. Sie wird an ih- ren beiden Flächen in gleicher Weise mit PVDF bedampft. AnschlieDend werden die obere Elektrode 28 bzw. die untere Elektrode 36 aufgebracht.

Auf die obere Elektrode 28 wird wiederum der Dämpfungskörper 24 aufge- gossen. Ein Vorlaufkörper 38 aus festem Material ist diesmal nicht vorge- sehen. Stattdessen wird eine Wasservorlaufstrecke 50 eingesetzt. Figur 2 zeigt eine dünne Schicht 52 wie sie mit dem Prüfkopf überprüft werden soll, sie befindet sich auf einem Träger 54.

Mittels der Senderelektronik (Figur 3) wird der Senderschwinger 26 langsam aufgeladen und mit einem Sendeauslöseimpuls (SAP) schlagartig entladen.

Über den Widerstand Rl kann mit Kenntnis der Kapazität C der Folie die Ladezeitkonstante eingestellt werden. Durch eine langsame Aufladung wird verhindert, dass während des Aufladens ein akustisches Signal abgestrahlt wird.

Die Entladung des Senderschwingers 26 geschieht über den Transistor V2.

Für diesen Transistor wird ein VMOS-Transistor eingesetzt. Die Ansteue- rung dieses Transistors erfolgt unter Ausnutzung des Avalanche-Effektes im Transistor Vl. Die Senderelektronik befindet sich innerhalb des Prüf- kopfgehäuses 20.

Die Empfängerelektronik gemäp Figur 4 ist ebenfalls im Prüfkopf inte- griert. Es wird auf möglichst kurze Zuleitungen geachtet, diese sollten kleiner als 2 cm lang sein, vorzugsweise kürzer. Die Empfängerelektronik benutzt einen Operationsverstärker Opl vom Typ CLC 449 der Firma Com- linear, er ist auf vierfache Verstärkung eingestellt. Er bildet einen hoch- ohmigen AbschluD des Empfängers, um die Empfangsfolie nicht zu belasten.

Auf diese Weise wird eine Signalverfälschung vermieden. Die Verstärkung ist dabei durch die Widerstände R6 und R7 festgelegt. Schlieilich ist der Operationsverstärker ein Kabeltreiber für das anschliedende 50 Ohm Ko- axialkabel zur Signalübertragung des Ausgangssignals Usig.

Aufgrund nicht idealer Masseverhältnisse an der gemeinsamen Massefläche der beiden Schwinger 26,32 kommt es bei dem Empfängerschwinger 32 zu einem elektrischen Übersprechen des Sendesignals. Die antiparallel ge- schalteten Dioden D3 und D4 haben die Aufgabe, dieses Übersprechen zu begrenzen. Sie schützen gleichzeitig den Operationsverstärker davor, in den Sättigungsbereich zu gelangen.

Senderelektronik und Empfängerelektronik sind in SMD-Technik realisiert worden, um die Baugröpe zu minimieren. Die gesamte Elektronik findet da- mit auf einer Leiterplatte Platz, die eine Gröpe von 15 mm x 32 mm hat.