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Patent Searching and Data


Title:
MOUNTING AID
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/058057
Kind Code:
A1
Abstract:
The mounting device according to the invention functions to support a connection process of at least one module of a modular circuit board connector to at least one connection element. The mounting device consists of at least one base plate and at least one spring arranged essentially perpendicular on the base plate and running parallel to the longitudinal axis of the base plate, wherein the spring is at least partially designed to received the at least one module.

Inventors:
WOLF TORSTEN (DE)
Application Number:
PCT/DE2020/100799
Publication Date:
April 01, 2021
Filing Date:
September 14, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HARTING ELECTRIC GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
H01R9/26; H01R12/72; H01R13/514; H01R13/518; H01R25/14; H02B1/052
Foreign References:
EP1717921A12006-11-02
EP0756364A11997-01-29
DE102017119287A12019-02-28
US20040111879A12004-06-17
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Claims:
Montagehilfe

Ansprüche

1. Montagevorrichtung (1 ) zur Unterstützung eines Verbindungsvorganges von zumindest einem Modul (2, 2‘) eines modularen Leiterkartensteckverbinders mit zumindest einem Verbindungselement, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagevorrichtung (1) aus zumindest einer Grundplatte (3) und zumindest einer grundsätzlich lotrecht an der Grundplatte (3) angeordneten, parallel zur Längsachse (L) der Grundplatte (3) verlaufenden Feder (4) ausgebildet ist, wobei die Feder (4) zumindest teilweise dazu auslegt ist, das zumindest eine Modul (2) aufzunehmen.

2. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (4) wenigstens größtenteils eine der Länge der Grundplatte (3) gleichende Länge aufweist.

3. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (4) eine parallel zur Längsachse (L) der Grundplatte (3) verlaufende Nut (5) aufweist, wobei die Nut (5) dazu ausgelegt ist, zumindest ein Kontaktelement (6) eines Moduls (2) in sich aufzunehmen.

4. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (4) an der der Grundplatte (3) gegenüberliegenden Seite mit zumindest einer abgefasten Kante (7) ausgeformt ist. 5. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (4) zumindest an einem Ende zumindest einen Anschlag (8) aufweist, wobei der Anschlag (8) quer und lotrecht zur Längsachse (L) der Grundplatte (3) angeordnet ist.

6. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (3) auf der gegenüberliegenden Seite der Feder (4) zumindest eine Ausnehmung (9) aufweist, wobei die Ausnehmung (9) parallel zur Längsachse (L) der Grundplatte (3) verläuft.

7. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) wenigstens größtenteils eine der Länge der Grundplatte (3) gleichende Länge aufweist.

8. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (3) zur Ausnehmung (9) hin mit zumindest einer abgefasten Kante (7‘) ausgeformt ist.

9. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) zumindest an einem Ende zumindest einen Anschlag (8‘) aufweist, wobei der Anschlag (8‘) quer und lotrecht zur Längsachse (L) der Grundplatte (3) angeordnet ist.

Description:
Montagehilfe

Beschreibung

Die Erfindung geht aus von einer Montagehilfe nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs 1.

Derartige Montagehilfen werden benötigt, um modulare Leiterkartensteckverbinder einfach, sicher und ohne weitere Werkzeuge mit einem Verbindungselement zu fixieren.

Stand der Technik

Die DE 102017 119287 A1 zeigt einen modularen Steckverbinder zur Montage auf einer Leiterplatte, wobei der Steckverbinder aus mehreren einzelnen Steckverbindermodulen zusammensetzbar ist und wobei die Steckverbindermodule mittels mindestens einem Verbinder verbindbar sind. Dazu weisen die Steckverbindermodule

Schwalbenschwanzführungen auf, wobei der Verbinder sich bündig in die Steckverbindermodule einfügt.

Um den Platz einer Leiterkarte optimal nutzen zu können, werden die Module eines modularen Leiterkartensteckverbinders minimalistisch dimensioniert. Entsprechend sind sogenannte „männliche“ Module, also Module eines Leiterkartensteckverbinders zur Aufnahme von Stiftkontakten, vergleichsweise dünnwandig ausgeformt, um eine besagte Schwalbenschwanzführung aufweisen/ aufnehmen zu können. Verbunden mit einem Verbindungselement ist diese dünnwandige Form kein Nachteil, allerdings sind einzelne Module, insbesondere der „männlichen“ Ausführung, zunächst anfällig gegenüber unsachgemäßem Umgang.

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat in der Prioritätsanmeldung zu vorliegender Anmeldung den folgenden Stand der Technik recherchiert: US 2004/0111879 A1. Aufgabenstellung

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Herausforderungen, welche sich während der Montage eines modularen Leiterkartensteckverbinders durch die dünnwandige Ausführung einiger Module ergeben, in einfacher und kostengünstiger Weise zu bewältigen.

Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung angegeben.

Offenbarung der Erfindung

Die Aufgabe wird gelöst von einer Montagevorrichtung gemäß Anspruch 1. Die erfindungsgemäße Montagevorrichtung dient zur Unterstützung eines Verbindungsvorganges von zumindest einem Modul eines modularen Leiterkartensteckverbinders mit zumindest einem Verbindungselement. Dabei besteht die Montagevorrichtung aus zumindest einer Grundplatte und zumindest einer grundsätzlich lotrecht an der Grundplatte angeordneten, parallel zur Längsachse der Grundplatte verlaufenden Feder, wobei die Feder zumindest teilweise dazu auslegt ist, das zumindest eine Modul aufzunehmen. Unter „Montagevorrichtung“ ist in diesem Zusammenhang ein Hilfswerkzeug gemeint, welches für den Zweck der Montage eingesetzt wird. Nach der Montage wird die Montagevorrichtung von den zu montierenden Modulen entfernt und kann erneut verwendet werden. Als „modularer Leiterkartensteckverbinder“ sind grundsätzlich Steckverbinder für Leiterkarten gemeint. Dabei lassen sich die Leiterkartensteckverbinder aus mehreren, als „Modulen“ bezeichneten Bausteinen zusammenstellen. Dabei können modulare Leiterkartensteckverbinder aus mehreren identischen Modulen oder aus beliebigen verschiedenen Modulen zusammengestellt werden. Mit dem Begriff „Grundplatte“ ist zunächst eine einfache, prinzipiell plane Platte gemeint. Weitere Ausführungen können angeordnete Formelemente oder Ausnehmungen vorsehen. Unter dem Begriff „Feder“ sei zunächst eine aus der Grundplatte hervorragende Ebene zu verstehen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Feder der Montagevorrichtung wenigstens größtenteils eine der Länge der Grundplatte gleichende Länge auf. Die Montagevorrichtung nimmt also etwa die Form eines T-Profils an. Somit kann die gesamte Länge der Montagevorrichtung für die Aufnahme zu verbindender Module genutzt werden.

Eine weitere Ausführungsform sieht vor die Feder mit einer parallel zur Längsachse der Grundplatte verlaufenden Nut auszuführen, wobei die Nut dazu ausgelegt ist, zumindest ein Kontaktelement eines Moduls in sich aufzunehmen. Damit ist gemeint, dass zumindest ein elektrisch leitendes Kontaktelement eines von der Montagevorrichtung aufgenommenen Moduls in der Nut verbracht wird. Idealerweise geschieht diese Verbringung des Kontaktelements ohne direkten Kontakt zur Montagevorrichtung. Anders ausgedrückt wird ein Modul derart auf die Montagevorrichtung aufgebracht, dass ein etwa u-förmiger Isolierkörper des Moduls mit der Öffnung des u auf die Feder der Montagevorrichtung aufgesetzt wird. Ein innerhalb des u befindliches Kontaktelement wird dabei in der Nut innerhalb der Feder verbracht, sodass die Montage der Module mit dem Verbindungselement für die Kontaktelemente schadlos vorgenommen wird.

In einer weiterentwickelten Ausführungsform ist die Feder an Ihrer der Grundplatte gegenüberliegenden Seite mit zumindest einer abgefasten Kante ausgeformt. Sinnvollerweise befinden sich bei einer Feder mit eingelassener Nut Fasen beidseitig nach außen gerichtet. Damit ist gemeint, dass die durch die Nut gebildeten zwei Stege der Feder zumindest an Ihrer von der Nut abgewandten Seite jeweils eine Fase aufweisen. Durch die Fasen kann ein besseres und schnelleres Eingreifen der Montagevorrichtung in die entsprechenden, zu montierenden Module gewährleistet werden.

Eine clevere Ausführungsform sieht weiterhin vor, dass die Feder entlang ihrer Längsachse zumindest an einem Ende zumindest einen Anschlag aufweist, wobei der Anschlag quer und lotrecht zur Längsachse der Grundplatte angeordnet ist. Anders gesagt wird quer zur Feder und lotrecht zur Grundplatte eine weitere Platte hinzugefügt. Diese Platte dient als Anschlag, um zu verbindende Module an diesem Anschlag auszurichten. Sofern die Feder mit einer Nut versehen ist, kann die Nut auch durch diese zusätzliche Platte ausgeformt sein.

Die Montagevorrichtung sieht in einer Ausführungsform weiterhin vor, dass die Grundplatte auf der gegenüberliegenden Seite der Feder zumindest eine Ausnehmung aufweist, wobei die Ausnehmung parallel zur Längsachse der Grundplatte verläuft. Diese Ausnehmung ist erfindungsgemäß derart ausgeformt, dass die gegensätzlichen Module der Module gehalten werden können, welche auf der Federseite montiert werden. Im weiteren Verlauf wird davon ausgegangen, dass auf der Federseite der Montagevorrichtung sogenannte „männliche“ Module aufgenommen und montiert werden. Folglich ist die Ausnehmung dazu vorgesehen, zumindest eine Umfangsseite der korrespondierenden „weiblichen“ Module aufzunehmen, um deren Montage zu erleichtern. Das bedeutet, dass die Montagevorrichtung in der Lage ist, universell für die Montage von korrespondierenden Modulen eines Systems für modulare Leiterkartensteckverbinder ausgelegt ist.

Sinnvollerweise sieht eine Ausführungsform vor, dass die Ausnehmung wenigstens größtenteils über die Länge der Grundplatte verfügt. Wird die Feder in einer entsprechenden Ausführungsform ebenfalls über eine vergleichbare Länge ausgeformt, lassen sich korrespondierende Module der Leiterkartensteckverbinder einfacher Montieren. Dadurch wird die Montage von zueinander abgestimmten modularen Leiterkartensteckverbindern sowohl in „männlicher“ als auch in „weiblicher“ Ausführung durch eine Montagevorrichtung vereinfacht.

In einer weiteren Ausführungsform der Montagevorrichtung ist die Grundplatte zur Ausnehmung hin mit zumindest einer abgefasten Kante ausgeformt. Auch bei der Ausnehmung soll die Fase für einen schnelleren Eingriff von Montagewerkzeug und zu verbindenden Modulen eines

Leiterkartensteckverbinders sorgen. Weiterhin kann ein entsprechendes Modul selbst mit einer abgefasten Kante ausgeführt sein, wodurch ein sicherer Halt des Moduls in der Montagevorrichtung erzielt wird.

Schließlich sieht eine Ausführungsform vor, die Ausnehmung zumindest an einem Ende zumindest einen Anschlag zu versehen, wobei der Anschlag quer und lotrecht zur Längsachse der Grundplatte angeordnet ist. Dieser Anschlag sorgt für eine einfache und sichere Möglichkeit, zu verbindende Module vor der Verbindung mit einem Verbindungselement auszurichten. Dabei kann der Anschlag mehrteilig ausgeführt sein. Außerdem kann der Anschlag formschlüssig an der Grundplatte angeordnet sein. Der Anschlag kann alternativ kraftschlüssig an der Grundplatte angebracht sein. Der Anschlag wird bevorzugt stoffschlüssig an der Grundplatte angeformt.

Ausführungsbeispiel

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung; Fig. 2 eine weitere perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung mit aufgesetzten Modulen eines modularen Leiterkartensteckverbinders;

Fig. 3 Eine rückseitige Darstellung einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung;

Fig. 4 Eine rückseitige Darstellung einer erfindungsgemäßen

Montagevorrichtung mit aufgesetzten Modulen eines modularen Leiterkartensteckverbinders.

Die Figuren enthalten teilweise vereinfachte, schematische Darstellungen. Zum Teil werden für gleiche, aber gegebenenfalls nicht identische Elemente identische Bezugszeichen verwendet. Verschiedene Ansichten gleicher Elemente könnten unterschiedlich skaliert sein.

Richtungsangaben wie beispielsweise „links“, „rechts“, „oben“ und „unten“ sind mit Bezug auf die jeweilige Figur zu verstehen und können in den einzelnen Darstellungen gegenüber dem dargestellten Objekt variieren. Die Fig.1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1. Die dargestellte Ausführungsform weist zunächst die Grundplatte 3 auf. Aus der Grundplatte 3 ragt eine Feder 4 lotrecht heraus. Die Feder 4 verläuft grundsätzlich parallel zur Längsachse L der Grundplatte 3. Die Feder 4 ist mit einer Nut 5 versehen. In der Darstellung wird deutlich, dass die

Feder 4 an den der Nut 5 abgewandten Seiten jeweils eine abgefaste Kante 7 aufweist. An der Feder 4 befindet sich eine Platte, die als Anschlag 8 fungiert. Diese als Anschlag 8 geformte Platte ist lotrecht zur Grundplatte 3 und quer zur Längsachse L der Grundplatte 3 ausgerichtet. Dieser Anschlag 8 ist durch die Nut 5 in dieser Ausführungsform in zwei Abschnitte geteilt. Angedeutet erkennbar ist auch, dass die Grundplatte 3 an ihrer erst ab Fig. 3 dargestellten Rückseite eine Ausnehmung 9 aufweist. In der Fig. 2 wird eine im Vergleich zur Fig. 1 um etwa 90° horizontal geschwenkte Darstellung der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 gezeigt. Diese Darstellung ist weiterhin wenigstens teilweise mit beispielhaften Ausführungen von Modulen 2 eines modularen Leiterkartensteckverbinders belegt. Dargestellt sind fünf Module 2. Die dargestellten Module 2 sind identisch, jedoch können auch Module eingesetzt werden, die zu dem verwandten System gehören, aber nicht mit den dargestellten Modulen 2 identisch sind. Die dargestellten „männlichen“ Module 2 bilden in der dargestellten Ausführungsform grundsätzlich ein U-Profil. Innerhalb des U-Profils der Module 2 sind Kontaktelemente 6 angeordnet. Damit diese Kontaktelemente 6 nicht beschädigt werden, ist die in der Feder 4 ausgeformte Nut 5 vorgesehen. Die Kontaktelemente 6 können während der Montage des modularen Leiterkartensteckverbinders in der Nut 5 verweilen, sobald die Module 2 auf der Montagevorrichtung 1 aufgesetzt sind. Die abgefasten Kanten 7 der Feder 4 schmiegen sich in dieser Ausführungsform an eine keilförmige Ausformung in dem dargestellten Modul 2 an. Der Anschlag 8 sorgt dafür, dass alle aufgesetzten Module 2 entlang der Längsachse L gegen den Anschlag 8 geschoben werden können. Dadurch wird die Anbringung des Verbindungselements (nicht dargestellt) weiter vereinfacht. Geschickterweise weisen die Module 2 an ihrer Schwalbenschwanznut 10 Formelemente 11 auf, welche mit einem Verbindungselement in Eingriff gebracht werden, um die Module 2 in axialer Richtung an dem schwalbenschwanzförmigen Verbindungselement zu sichern.

Eine Ansicht der Rückseite, beziehungsweise der Unterseite der Montagevorrichtung 1 wird in Fig. 3 dargestellt. Hierbei ist erkennbar, dass eine Ausnehmung 9 parallel zur Längsachse L der Grundplatte 3 ausgeformt ist. Die Übergänge zwischen Grundplatte 3 und Ausnehmung 9 sind mit abgefasten Kanten 7‘ versehen. Diese erleichtern das Einsetzen der entsprechend zu verbindenden Module 2‘. Auch auf dieser Seite der Montagevorrichtung 1 ist ein Anschlag 8‘ vorgesehen. Dieser sorgt erneut für eine Begrenzung des Verschiebewegs aufgesetzter Module 2‘ in einer Richtung der Längsachse L. Eine Verwendung von Anschlägen an beiden Enden der Längsrichtung L der Grundplatte 3 kann ebenfalls vorteilhaft sein. Weiterhin kann der Anschlag 8‘ mit dem Anschlag 8 verbunden sein. In der gezeigten Ausführung besteht die gesamte Montagevorrichtung 1 aus einem gegossenen Bauteil. Damit ist auch gemeint, dass Anschlag 8‘ und Anschlag 8 aus einem Bauteil geformt sein können, sollte die Montagevorrichtung 1 mehrteilig hergestellt sein.

Eine mit Modulen 2‘ wenigstens teilweise bestückte Rückseite, beziehungsweise Unterseite der Montagevorrichtung 1 wird in Fig. 4 dargestellt. Verglichen mit Fig.3 ist die Darstellung um etwa 90° in horizontaler Ebene geschwenkt. Ähnlich wie in Fig. 2 werden fünf Module 2‘ gezeigt, wobei es sich bei den gezeigten Modulen 2‘ um „weibliche“ Module 2‘ handelt. Diese Module 2‘ lassen sich, nachdem sie mit einem Verbindungselement (nicht gezeigt) fixiert sind als „weiblicher“ Part eines modularen Leiterkartensteckverbinders verwenden. Dieser modulare Leiterkartensteckverbinder lässt sich mit einem „männlichen“, korrespondierend bestückten Leiterkartensteckverbinder durch ineinanderstecken verbinden. Die Module 2‘ werden auf einer Seite in die Ausnehmung 9 eingesetzt, welche mit einem Verbindungselement verbunden wird. Dabei lässt die Darstellung erkennen, dass eine Fase an dem Modul 2‘ gemeinsam mit einer abgefasten Kante 7‘ dafür sorgt, dass bei aufbringen von einer Kraft in Richtung Montagevorrichtung 1 das Modul 2‘sicher in die Ausnehmung 9 gepresst und dort von den Kanten der Ausnehmung 9 zur Grundplatte 3 gehalten wird. Geschickterweise wird die Ausnehmung 9 grade so tief ausgeführt, dass die Kontaktelemente 6‘ des Moduls 2‘ nicht direkt mit der Grundplatte 3 in Berührung kommen. Dadurch wird verhindert, dass bei einem Montagevorgang die Kontaktelemente 6‘ beschädigt/ beeinflusst werden. Auch wenn in den Figuren verschiedene Aspekte oder Merkmale der Erfindung jeweils in Kombination gezeigt sind, ist für den Fachmann - soweit nicht anders angegeben - ersichtlich, dass die dargestellten und diskutierten Kombinationen nicht die einzig möglichen sind. Insbesondere können einander entsprechende Einheiten oder Merkmalskomplexe aus unterschiedlichen Ausführungsbeispielen miteinander ausgetauscht werden.

Montagehilfe

Bezugszeichenliste

1 Montagevorrichtung

2, 2‘ Modul

3 Grundplatte

Feder

5 Nut

6, 6“ Kontaktelement

7, 7“ abgefaste Kante

8, 8‘ Anschlag

9 Ausnehmung

10, 10‘ Schwalbenschwanznut 11 , 11“ Formelement

L Längsachse