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Title:
MULTILAYER, TUBE-SHAPED FOOD FILM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/072281
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a multilayer, tube-shaped food film, particularly a sausage casing, wherein the food film is produced on a multilayer coextrusion blow film system by means of coextruded plastics fed to a blow head, and is stretched biaxially in a triple-bubble process. The food film comprises at least six layers. The at least six layers of the food film are thereby disposed as follows, from outside to inside: an outermost layer having a polyamide as a layer component, an innermost layer having a polyamide as a layer component, and a sequence of at least intermediate layers disposed therebetween, disposed as follows from outside to inside: a layer comprises a bonding agent as a layer component, a further layer comprises a polyolefin as a layer component, a further layer comprises a polyolefin as a layer component, and a further layer comprises a bonding agent as a layer component. The present invention further relates to a multilayer, flat food film produced from a multilayer, tube-shaped food film cut open for this purpose.

Inventors:
SCHIFFMANN JUERGEN (DE)
Application Number:
PCT/EP2009/007682
Publication Date:
July 01, 2010
Filing Date:
October 27, 2009
Export Citation:
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Assignee:
KUHNE ANLAGENBAU GMBH (DE)
SCHIFFMANN JUERGEN (DE)
International Classes:
A22C13/00; B32B1/08; B32B27/32; A23L13/50
Foreign References:
EP0658310A11995-06-21
DE10227580A12004-01-08
US5185189A1993-02-09
Attorney, Agent or Firm:
KUHNEN & WACKER (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel- folie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehr- schicht-Coextrusions-Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens sechs Schichten aufweist, wobei die wenigstens sechs Schichten der Nahrungs- mittelfolie von außen nach innen wie folgt angeordnet sind: eine äußerste Schicht mit einem Polyamid als Schichtbestandteil, eine innerste Schicht mit einem Polyamid als Schichtbestandteil, und eine dazwischen angeordnete Folge von wenigstens vier Zwischenschichten, die von außen nach innen wie folgt angeordnet sind: eine Schicht weist einen Haftvermittler als Schichtbestandteil auf, eine weitere Schicht weist ein Polyolefin als Schichtbestandteil auf, eine weitere Schicht weist ein Polyolefin als Schichtbestandteil auf, und - eine weitere Schicht weist einen

Haftvermittler als Schichtbestandteil auf.

2. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens vier Zwischenschichten unmittelbar aneinander angrenzend aufeinander folgen.

3. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens eine weitere Schicht aufweist, die bei den wenigstens vier Zwischenschichten zwischen den beiden Polyolefin als Schichtbestandteil aufweisenden Zwischenschichten angeordnet ist, wobei diese wengistens eine weitere Schicht einen Haftvermittler oder ein Ethylen- Vinylalkohol-Copolymer oder ein Polyamid als Schichtbestandteil aufweist.

4. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel folie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den beiden Polyolefin als Schichtbestandteil aufweisenden Zwischenschichten angeordnete, wenigstens eine weitere Schicht entweder eine Folge von drei Schichten ist, wobei davon eine Schicht einen Haftvermittler als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht einen Ethylen-Vinylalko- hol-Copolymer als Schichtbestandteil aufweist, und eine weitere Schicht einen Haftvermittler als Schichtbestandteil aufweist, oder eine Folge von fünf Schichten ist, wobei davon - eine Schicht einen Haftvermittler als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht ein Polyamid als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht einen Ethylen-Vinylalko- hol-Copolymer als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht ein Polyamid als Schichtbestandteil aufweist, und - eine weitere Schicht einen Haftvermittler als Schichtbestandteil aufweist.

5. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, da- durch gekennzeichnet, dass zwischen der äußersten Schicht aus Polyamid und der Folge der wenigstens vier Zwischenschichten jeweils auf der Basis von Haftvermittler, Polyolefin, Polyolefin, Haftvermittler wenigstens zwei weitere Schichten jeweils auf Basis von Polyamid oder Ethylen-Vinylalkohol- Copolymer oder Haftvermittler angeordnet sind, wobei diese von außen nach innen entweder vorzugsweise eine Schicht mit einem Ethylen-Vinylalkohol- Copolymer als Schichtbestandteil, und eine Schicht mit einem Polyamid als Schichtbestandteil aufweisen, oder vorzugsweise eine Schicht mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil, eine Schicht mit einem Ethylen-Vinylalkohol- Copolymer als Schichtbestandteil, und eine Schicht mit einem Polyamid als Schichtbestandteil aufweisen.

6. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel- folie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführ- ter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens sechs Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelhülle in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil ; eine fünfte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; und eine sechste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil.

7. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel- folie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens sieben Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine dritte Schicht von außen mit einem

Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als

Schichtbestandteil ; eine vierte Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine fünfte Schicht von außen mit einem

Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als

Schichtbestandteil ; eine sechste Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; und - eine siebte Schicht von außen mit einem

Polyamid als Schichtbestandteil.

8. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel - folie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungs- mittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens acht Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittel folie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: - eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem Ethy- len-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine fünfte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil ; eine sechste Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; und eine achte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil.

9. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführ- ter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens neun Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; - eine zweite Schicht von außen mit einem Ethy- len-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; und eine neunte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil.

10. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel- folie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführ- ter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens neun Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; - eine zweite Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine sechste Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil ; eine siebte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; und eine neunte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil.

11. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittel- folie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführ- ter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im

Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens zehn Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind : eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; - eine zweite Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem

Polyamid als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine sechste Schicht von außen mit einem

Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als

Schichtbestandteil ; eine siebte Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine achte Schicht von außen mit einem

Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als

Schichtbestandteil ; eine neunte Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; und - eine zehnte Schicht von außen mit einem

Polyamid als Schichtbestandteil.

12. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfo- lie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungs- mittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens neun Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: - eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil ; eine vierte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil ; eine achte Schicht von außen mit einem Haftver- mittler als Schichtbestandteil; und eine neunte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil .

13. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfo- lie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolien-anlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahrungsmittelfolie wenigstens elf Schichten aufweist, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen von außen mit einem Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem

Polyamid als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem

Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbe- standteil; eine siebte Schicht von außen mit einem

Polyamid als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem Haftvermittler als Schichtbestandteil; - eine neunte Schicht von außen mit einem

Polyolefin, vorzugsweise Polypropylen, als

Schichtbestandteil ; eine zehnte Schicht von außen mit einem

Haftvermittler als Schichtbestandteil; und - eine elfte Schicht von außen mit einem Polyamid als Schichtbestandteil.

14. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunahme der Helligkeit der eingefärbten Nahrungsmittel folie im Bereich von 5 bis 20 %, vorzugsweise von 6 bis 15 %, insbesondere von 7 bis 10 %, und/oder die Zunahme der Brillanz der eingefärbten Nahrungsmittelfolie im Bereich von 8 bis 30 %, vorzugsweise von 9 bis 25 %, insbesondere von 10 bis 15 %, gegenüber einer 5-schichtigen Standardfolie ist.

15. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, da- durch gekennzeichnet, dass der Schrumpf der Nahrungsmittelfolie im Bereich von 5 bis 30 %, vorzugsweise von 12 bis 15 %, ist.

16. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdehnungsfaktor der Nahrungsmittelfolie im Bereich von 2 bis 20 %, vorzugsweise von 10 bis 12 %, ist.

17. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoffdurchläs- sigkeit der Nahrungsmittelfolie kleiner 10 cm3 / (m2 «Tag-bar) , vorzugsweise kleiner oder gleich 3 cm3 / (m2 -Tag-bar) bei 23 0C und 0 % relativer Feuchte und/oder kleiner oder gleich 9 cm3/ (m2 -Tag-bar) bei 23 0C und 85 % relativer Feuchte, ist.

18. Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserdampfdurchlas- sigkeit der Nahrungsmittelfolie kleiner 3 g/ (m2 -Tag-bar) , insbesondere im Bereich von etwa 1,5 bis 2,5 g/ (na2 -Tag-bar) bei 23 0C und 50 % relativer Feuchte ist.

19. Mehrschichtige, flächenförmige Nahrungsmittelhülle, hergestellt aus einer hierfür aufgeschnittenen, mehrschichtigen, schlauchförmigen Nahrungsmittel- folie nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18.

Description:
Beschreibung

Mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie

Die vorliegende Erfindung betrifft eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, wobei die Nahrungsmittel folie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble-Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist, nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 6 bis 13. Ferner betrifft die Erfindung eine mehrschich- tige, flächenförmige Nahrungsmittelhülle nach Anspruch 19.

In der Praxis werden 1-, 3-, 5- oder 7 -schichtige, schlauchförmige Folien als Wursthülle oder Kunstdarm zum Verpacken von pastösen Nahrungsmitteln bereits eingesetzt. Das zu verpackende Nahrungs- bzw. Lebensmittel, wie beispielsweise eine Wurstmasse, wird in den Kunstdarm gefüllt, darin gebrüht, gekühlt und gelagert.

Aus dem Einsatz als NahrungsmittelVerpackung ergeben sich Anforderungen an eine derartige Nahrungsmittelfolie, wie beispielsweise eine ausgeprägte Dimensionsstabilität über den gesamten Verarbeitungsprozess oder ein ausreichender Schutz des Füllgutes vor uner- wünschten äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Sauerstoffzutritt, UV-Strahlung, Austrocknung oder dergleichen.

Darüber hinaus werden heute hohe Anforderungen an das optische Erscheinungsbild von Nahrungsmittelverpac- kungen und insbesondere von Wursthüllen gestellt. So weisen Nahrungsmittelverpackungen zunehmend Werbecharakter auf. So sollen sie Werbebotschaften transportieren und unmittelbaren Einfluss auf die KaufentScheidung des Verbrauchers ausüben. Dies setzt wiederum voraus, dass Nahrungsmittelverpackungen neben einem erstklassigen Druckbild auch eine optimale Einfärbbarkeit aufweisen.

So beschreibt beispielsweise das Dokument EP 0 467 039 Bl eine mehrschichtige Verpackungsfolie für die Verwendung als Wursthülle. Diese Verpackungshülle besteht aus drei oder fünf Schichten, wobei die äußere und die innere Schicht aus Polyamiden (kurz: PA) und die mittlere Schicht aus einer Polymermischung mit Polyolefin (kurz: PO) besteht. Dabei wird vorgeschlagen, die äußere PA-Schicht zu bedrucken und Farbstoffe oder Farbpigmente in die mittlere PO-Schicht einzuarbeiten.

Nachteilig an diesem Aufbau ist, dass die mittlere Schicht keine der an sie gestellten Anforderungen, wie eine geeignete Wasserdampfbarriere, gute Haftungseigenschaften zu den äußeren PA-Schichten und eine homogene Einfärbbarkeit, zufriedenstellend erfüllen kann. So wird die Wasserdampf-Barriereeigenschaft des PO durch die Zugabe von Haftvermittlern (kurz: HV) und/oder Farbpigmenten gegenüber einer reinen PO-Schicht deutlich verringert. Außerdem ist die Wirkung des nur an- teilig vorhandenen HV erheblich schwächer im Vergleich zu einer reinen HV-Schicht. Zudem führt die Zugabe von Farbpigmenten zur mittleren Schicht zu einer weiteren Verschlechterung der Haftwirkung. Somit ist eine gewünschte Einfärbbarkeit der mittleren Schicht mit Rück- sicht auf die übrigen zu erfüllenden Anforderungen nur eingeschränkt zu verwirklichen.

Nachdem die innere Schicht als sehr dünne Schicht ausgeführt werden soll, ist bei diesem Schichtaufbau eine ausreichende Sauerstoffbarriere nur bedingt oder mit Einschränkung anderer Eigenschaften möglich.

Abgesehen davon ist bei dieser bekannten Wursthülle eine gewünschte, homogene und deckende Einfärbung nur mit erheblicher Einschränkung anderer Eigenschaften, wie der Verbund- oder Bräthaftung, möglich.

Die Schrift DE 43 39 337 C2 offenbart eine vorteil- hafte Weiterentwicklung der 3 -Schicht-Wursthülle. Ihr 5-schichtiger Aufbau weist zwischen der äußeren/inneren PA-Schicht und der mittleren PO-Schicht jeweils eine separate HV-Schicht auf. Die daraus resultierende 5- schichtige Wursthülle bietet gegenüber der 3- schichtigen daher eine verbesserte Verbundhaftung. Zudem wird auf die gute Bedruckbarkeit und Haftung der Druckfarben auf der äußeren PA-Schicht hingewiesen.

Jedoch lassen sich andere Eigenschaften, wie eine hohe Sauerstoffbarriere und/oder eine Einfärbbarkeit mehrerer Schichten, mit diesem Aufbau nicht hinreichend realisieren.

Das Dokument EP 1 290 948 Al beschreibt ebenfalls eine 3- bzw. 5-schichtige Wursthülle auf Basis von PA in der äußeren und inneren Schicht. Deren 5-schichtige Ausführung unterscheidet sich von der vorstehend diskutierten, 5-schichtigen Wursthülle der Schrift DE 43 39 337 C2 lediglich durch die zum Einsatz kommen- den Polymere, insbesondere in Hinblick auf die PO- und - A -

HV-Schichten. So sind für die mittlere Schicht Ethylen- Ci.g-Alkylacrylat-Copolymere und Ethylen- Maleinsäureanhydrid-Copolymere vorgesehen. In einer 5- schichtigen Ausführungsform ist eine mittlere Schicht auf Basis von Ethylen-C^g-Alkylacrylat-Copolymeren von zwei Schichten auf Basis von Ethylen- Maleinsäureanhydrid-Copolymeren und/oder Alkylacrylat-Maleinsäureanhydrid-Copolymeren umgeben .

Nachteilig bei diesem Schichtaufbau ist, dass die verwendeten , Ethylen-Methylacrylat-Copolymer- basierenden Schichten eine geringere Wasserdampfbarriere als die ansonsten verwendeten PO, wie Polyethylen (kurz: PE) oder Polypropylen (kurz: PP), aufweisen. Es handelt sich lediglich um eine Alternativlösung zu anderen 5-Schicht-Wursthüllen mit den gleichen Einschränkungen in Bezug auf die Einfärbbarkeit und die Sauerstoff-Barriereeigenschaften .

In den Druckschriften DE 102 27 580 Al und DE 102 54 172 Al derselben Anmelderin werden erstmalig 7-Schicht-Aufbauten für Nahrungsmittelhüllen beschrieben. Die im Dokument DE 102 27 580 Al offenbarten Nahrungsmittelhüllen weisen als Schichtaufbauten von außen nach innen auf, wobei nachfolgend die Abgrenzung der einzelnen Schichten voneinander durch das Zeichen „ | | " dargestellt ist:

a) PA I I EVOH I I HV I I PO I I HV I I PA; b) PA I I EVOH I I PA I I HV I I PO I I HV I I PA;

C) PA I I HV I I PA I I EVOH | | PA | | HV | | PA; d) PO I I HV I I PA I I EVOH | | PA | | HV | | PO; e) Polyethylen-Terephthalat (kurz: PET) || HV || PA || EVOH I I PA I I HV I I PO; oder f) PO I I Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (kurz: EVA) | | HV I I EVOH I I HV I I EVA | | PO.

In Dokument DE 102 54 172 Al sind die vorstehend beschriebenen Schichtenaufbauten (a) bis (f) analog mit

Polyvinylalkohol (kurz: PVA) anstelle des EVOH beschrieben.

Die von der Anmelderin und einigen Fachleuten in der Praxis für einen Ethylen-Vinylalkohol bzw. Ethylen- Vinylalkohol-Copolymer häufig gebrauchte vereinfachte Bezeichnung „EVA" ist identisch mit der in der folgenden Beschreibung verwendeten, standardisierten Bezeichnung „EVOH" . Die ebenfalls in der Praxis häufig ge- bräuchliche vereinfachte Bezeichnung „PVA" ist identisch mit der in der folgenden Beschreibung verwendeten, standardisierten Bezeichnung „PVOH" .

Durch diese Schichtabfolgen mit einer zusätzlichen EVOH- bzw. PVOH-Schicht ist im Vergleich zur 5-Schicht-

Nahrungsmittelhülle die Sauerstoffbarriere deutlich verbessert. Ferner können die gewünschten mechanischen

Eigenschaften zumindest weitestgehend erreicht werden.

Allerdings sind die vorgeschlagenen Nahrungsmittelhül- len insbesondere in Hinblick auf eine optimale Einfärb- barkeit noch verbesserbar.

Um die Deckkraft der eingefärbten PO-Schicht und die Brillanz der Farben zu steigern, wird üblicherweise die innerste, dem Nahrungsmittel, wie beispielsweise Wurstbrät, zugewandte PA-Schicht weiß eingefärbt. Nachdem der Zweck dieser PA-Schicht im Wesentlichen eine ausreichende Bräthaftung zum verpackten Nahrungsmittel sicherstellen soll, kann deren Schichtdicke relativ ge- ring gewählt werden. Dabei wird ein hoher Prozentsatz an Masterbatch zugegeben, um eine ausreichende Einfär- bung zu erzielen. Dies hat neben der Verringerung der Sauerstoffbarriere auch eine Verringerung der Bräthaftung der PA-Schicht nachteilig zur Folge. Zudem ist selbst mit hohen Pigmentzugaben eine zufriedenstellende Einfärbung aufgrund der geringen Schichtdicke nicht oder nur bedingt möglich.

Dementsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Er- findung, unter Vermeidung der vorstehend diskutierten Nachteile, eine gattungsgemäße, mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie derart weiterzubilden, dass eine ausreichend deckende Einfärbbarkeit erzielt werden kann.

Es ist ein Aspekt der Erfindung, eine gattungsgemäße, mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie derart weiterzubilden, dass eine Verringerung der Bräthaftung der innersten, mit dem Nahrungsmittel in Kon- takt stehenden Schicht verhindert wird.

Es ist ein weiterer Aspekt der Erfindung, eine gattungsgemäße, mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie derart weiterzubilden, dass die Wasser- dampfdiffusion durch die Folie verhindert wird.

Es ist ein weiterer Aspekt der Erfindung, eine gattungsgemäße, mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie derart weiterzubilden, dass eine größere Flexibilität bei der Auswahl der Materialien für einzelne Schichten erzielt wird.

Es ist ein weiterer Aspekt der Erfindung, eine gattungsgemäße, mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungs- mittelfolie derart weiterzubilden, dass eine lange Haltbarkeit des verpackten Nahrungsmittels, insbesondere bei Nahrungsmitteln mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt, erzielt wird.

Es ist ein weiterer Aspekt der Erfindung, eine gattungsgemäße, mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie derart weiterzubilden, dass eine hohe mechanische Festigkeit, insbesondere ein optimaler Schrumpf und/oder ein hoher Überdehnungsfaktor, erzielt wird.

Die Aufgabe wird durch die Nahrungsmittelfolie mit den Merkmalen wenigstens eines der Ansprüche 1 und 6 bis 13 und die Nahrungsmittelhülle nach Anspruch 19 ge- löst.

Erfindungsgemäß wird hierbei erstmals eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungs- mittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions- Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble- Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens sechs Schichten auf, wobei die wenigstens sechs Schichten der Nahrungsmittelfolie von außen nach innen wie folgt angeordnet sind: eine äußerste Schicht mit einem PA als Schichtbestandteil, - eine innerste Schicht mit einem PA als Schichtbestandteil, und eine dazwischen angeordnete Folge von wenigstens vier Zwischenschichten, die von außen nach innen wie folgt angeordnet sind: eine Schicht weist einen HV als Schichtbestandteil auf, eine weitere Schicht weist ein PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil auf, - eine weitere Schicht weist ein PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil auf, und eine weitere Schicht weist einen HV als Schichtbestandteil auf.

Hierbei ermöglichen die beiden getrennten, nebeneinander angeordneten PO-Schichten in vorteilhafter Weise die gewünschte Einfärbbarkeit in Bezug auf Deckkraft und Farbbrillanz. So kann zum einen die Gesamtmenge an einbringbaren Pigmenten erhöht werden. Zum an- deren lassen sich durch die Einfärbung zweier verschiedener PO-Schichten bisher nicht kombinierter oder kombinierbarer Pigmentarten in einer Nahrungsmittelhülle einsetzen. Daraus lassen sich neue Farbwirkungen kreieren, die bisher durch die Einfärbung nur einer PO- Schicht nicht erzielbar waren.

Ein weiterer Vorteil der separaten Einfärbung zweier PO-Schichten ist, dass die hierfür zur Verfügung stehenden Farbmasterbatches, d.h. Farb-/Additiv- /Kombinationskonzentrate bzw. polymergebundene Zusatzstoffe, wie beispielsweise Farbpigmente, preisgünstiger und besser verfügbar sind als die für die Einfärbung anderer Polymerschichten geeigneten Farbmasterbatches. Zudem ist die Anzahl der Anbieter für PO- Farbmasterbatches deutlich größer.

Zugleich steht aufgrund der beiden getrennten PO- Schichten eine hervorragende Wasserdampfbarriere zur Verfügung, was insbesondere bei Wurst oder anderen Nah- rungsmitteln, die frischhaltebedürftig sind, vorteilhaft ist. Ein mit der erfindungsgemäßen Nahrungsmittel- hülle oder -folie verpacktes Nahrungsmittel bleibt deshalb besonders lange frisch.

Aufgrund der geringen Wasserdampfdurchlässigkeit bleiben ferner die Masseverluste beim Lagern der Nahrungsmittel, insbesondere von Wurst, gering. Dies ist von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung, da die mei- sten Nahrungsmittel, insbesondere Wurst, mit einem massebezogen Verkaufspreis gehandelt werden. Dabei führen Masseverluste während der Lagerzeit aufgrund von Wasserdampfdiffusion durch die Verpackung zur Verringerung der erzielbaren Einnahmen.

Die äußerste PA-Schicht der vorgeschlagenen Nah- rungsmittelfolie ist erfindungsgemäß nicht für eine Einfärbung vorgesehen. Somit wird die Anhaftung von Druckfarben nicht durch an der Oberfläche vorhandene Pigmente beeinträchtigt, wodurch die äußerste PA- Schicht besonders gut beschrift- oder bedruckbar ist.

Erfindungsgemäß ist ferner die herkömmlich vorgenommene Einfärbung der innersten PA-Schicht nicht er- forderlich, wodurch die vorstehend diskutierten Nachteile einer verringerten Sauerstoffbarriere und einer verschlechterten Bräthaftung vermieden werden. Somit eignet sich die Nahrungsmittelfolie besonders gut als Wursthülle, da deren innerste PA-Schicht bei den hierfür erstmals vorgeschlagenen Schichtaufbauten eine besonders gute Bräthaftung zur Wurstmasse aufweist. Gerade Wurst zeigt, wenn mit der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie verpackt, auch nach langer Lagerung eine faltenfreie, eng anliegende Hülle. Dabei entstehen zwischen der Wurstmasse und der innersten Schicht der Wursthülle aufgrund der besonders guten Bräthaftung keinerlei Zwischenräume, wodurch das Absetzen von Gelee aus der Wurstmasse vermieden wird.

Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 5 und 14 bis 19.

So können die wenigstens vier Zwischenschichten un- mittelbar aneinander angrenzend aufeinander folgen.

Hieraus ergibt sich ein kompakter und kostengünstiger Schichtaufbau mit insgesamt sechs Schichten, der die vorstehend genannten Vorteile verwirklicht. Dieser zeichnet sich ferner durch eine einfache Herstellbarkeit aus .

Die Nahrungsmittelfolie kann wenigstens eine weitere Schicht aufweisen, die bei den wenigstens vier Zwi- schenschichten zwischen den beiden PO als Schichtbestandteil aufweisenden Zwischenschichten angeordnet ist, wobei diese wenigstens eine weitere Schicht einen HV oder ein EVOH bzw. Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer oder ein PA als Schichtbestandteil aufweist.

Die Verwendung einer weiteren Schicht in Gestalt eines HV, der zwischen den beiden PO-Schichten der vier Zwischenschichten angeordnet ist, ermöglicht eine noch bessere Verbundhaftung zwischen diesen Schichten. Dies erlaubt wiederum die Verwendung zweier wesentlich verschiedener PO und damit eine größere Flexibilität bei der Auswahl der Materialien für die beiden PO-Schichten bei gleichzeitig guter Verbundhaftung. Zudem kann die zwischen den beiden PO als Schichtbestandteil aufweisenden Zwischenschichten angeordnete, wenigstens eine weitere Schicht entweder eine Folge von drei Schichten sein, wobei davon - eine Schicht einen HV als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht einen EVOH als Schichtbestandteil aufweist, und eine weitere Schicht einen HV als Schientbestand- teil aufweist, oder eine Folge von fünf Schichten ist, wobei davon eine Schicht einen HV als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht ein PA als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht einen EVOH als Schichtbestandteil aufweist, eine weitere Schicht ein PA als Schichtbestandteil aufweist, und - eine weitere Schicht einen HV als Schichtbestandteil aufweist.

Wie weiterführende Untersuchungen ergaben, wird durch eine separate Hochbarriere-Schicht, wie bei- spielsweise EVOH bzw. Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer , eine für Nahrungsmittelverpackungen anzustrebende Sau- erstoffpermeation von kleiner 10 cm 3 / (m 2 -Tag-bar) erreicht werden.

Darüber hinaus bietet die Anordnung der EVOH- Schicht zwischen zwei HV-Schichten, die ihrerseits zwischen den beiden PO-Schichten angeordnet sind, einen weiter verbesserten Schutz der EVOH-Schicht vor Feuchtigkeit und anderen äußeren Einflüssen. Hierdurch wird eine ausreichende Sperrwirkung gegen Feuchtigkeit auch bei Verwendung der HV in dünner Schicht verwendet, was insbesondere in Hinblick auf den hohen Preis der HV vorteilhaft ist.

Insbesondere bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie als Wursthülle ist die mechanische Festigkeit von erheblicher Wichtigkeit. Die Festigkeit, aber auch die vorstehend diskutierten Barrie- reeigenschaften, hängen wesentlich von der Verbundhaftung der einzelnen Schichten untereinander ab.

Nachdem der Folienverbund durch den biaxialen Ver- streckungsprozess bei der Herstellung einer außeror- dentlich großen mechanischen Belastung unterliegt, ist es mit den derzeitig verfügbaren HV nur bedingt möglich, eine optimale Haftung des HV mit der EVOH-Schicht zu erreichen. Da es aber möglich ist, mittels HV eine sehr gute Haftung mit den PA-Schichten zu erzielen und PA wiederum eine hervorragende Haftung mit der EVOH- Schicht eingeht, kann durch Einbettung der EVOH-Schicht zwischen zwei zusätzliche PA-Schichten eine nochmals verbesserte, optimale Verbundhaftung erreicht werden.

Darüber hinaus kann die Nahrungsmittelfolie zwischen der äußersten Schicht aus PA und der Folge der wenigstens vier Zwischenschichten jeweils auf der Basis von HV, PO, PO, HV wenigstens zwei weitere Schichten jeweils auf Basis von PA oder EVOH oder HV angeordnet sind, wobei diese von außen nach innen entweder vorzugsweise eine Schicht mit einem EVOH als Schichtbestandteil, und eine Schicht mit einem PA als Schichtbestandteil aufweisen, oder vorzugsweise eine Schicht mit einem HV als Schichtbestandteil, eine Schicht mit einem EVOH als Schichtbestandteil, und - eine Schicht mit einem PA als Schichtbestandteil aufweisen.

Nachdem die Sauerstoffbarriere von EVOH bzw. Ethy- len-Vinylalkohol-Copolymer durch Feuchtigkeitsaufnahme verringert wird, wird beim vorstehend beschriebenen Schichtaufbau EVOH vorteilhaft im äußeren Bereich des Schichtenverbunds angeordnet. Dort bieten die weiter innen liegenden PO-Schichten nämlich einen ausreichenden Schutz der EVOH-Schicht vor Feuchtigkeit aus dem verpackten Nahrungsmittel.

Da PA und EVOH eine sehr gute Verbundhaftung miteinander eingehen, kann die EVOH-Schicht ohne einen weiteren HV direkt auf eine PA-Schicht aufgebracht wer- den .

Bei einigen Anwendungen kann es zudem erforderlich sein, die feuchtigkeitsempfindliche EVOH-Schicht auch von außen vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen. Nachdem die meisten HV PO-basiert sind, bieten sie auch Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Daher kann durch Anordnen einer HV-Schicht zwischen der äußersten Schicht und der EVOH-Schicht ein noch größerer Schutz vor Feuchtigkeit von außen bereitgestellt werden. Damit kann die Wirksamkeit der EVOH-Sauerstoffbarriere aufrechterhalten werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Zunahme der Helligkeit der eingefärbten erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie im Bereich von 5 bis 20 %, Vorzugs- weise von 6 bis 15 %, insbesondere von 7 bis 10 % gegenüber einer 5-schichtigen Standardfolie betragen. Des weiteren kann die Zunahme der Brillanz einer bevorzugten Ausführungs form im Bereich von 8 bis 30 %, vorzugsweise von 9 bis 25 %, insbesondere von 10 bis 15 %, gegenüber einer 5-schichtigen Standardfolie betragen. Dieser Vorteil der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfo- lie ist aus folgendem beispielhaftem Vergleich ersichtlich:

A) Standard-Wursthülle (5-Schicht mit Schichtfolge PA

I I HV I I PO Il HV Il PA)

Lichtart / Beobachter- Helligkeit Brillanz Bedingungen L* C*

1) D65 10 Deg 47 43 56 56

2) FlI 10 Deg 51 08 59 30

3) A 10 Deg 54 70 66 18

B) Erfindungsgemäße Wursthülle mit getrennt eingefärbten PO-Schichten (hier z.B. 7-Schicht mit Schichtfolge PA I I HV I I PO I I HV I I PO I I HV I I PA)

C) Differenz zwischen Standard-Wursthülle nach A) und erfindungsgemäßer beispielhafter Wursthülle nach B)

Lichtart/Beobachter-Bedingungen:

1) D65 10 Deg = Tageslicht 300 Nm - 700 Nm;

2) FIl 10 Deg = Leuchtstoffröhren, sehr hohe Ener- gieemissionen bei den Wellenlängen 400

Nm, 550 Nm und 640 Nm; und

3) A 10 Deg = haushaltsübliche Glühlampe, nahezu keine

UV-Strahlung, kaum Blauanteile aber dafür einen hohen Rotanteil.

Hierzu verwendete Messmethode: CIE L*a*b Farbdifferenz- Norm.

Damit lässt sich erfindungsgemäß eine Nahrungsmit- telfolie und insbesondere eine Wursthülle mit einer optimalen Einfärbbarkeit bei gleichzeitig erstklassigem Druckbild verwirklichen. Dies eröffnet wiederum wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten des optischen Erscheinungsbildes der Nahrungsmittelfolie als bisher vorhanden waren.

Dabei kann der Schrumpf der Nahrungsmittelfolie im Bereich von 5 bis 30 %, vorzugsweise von 12 bis 15 %, sein. Der Überdehnungsfaktor der Nahrungsmittelfolie kann im Bereich von 2 bis 20 %, vorzugsweise von 10 bis 12 %, sein.

Mit den erfindungsgemäßen Mehrschichtaufbauten werden in vorteilhafter Weise Nahrungsmittelfolien, insbe- sondere Wursthüllen, geschaffen, die für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete mechanische Eigenschaften, wie optimaler Schrumpf und optimaler Überdehnungsfaktor , aufweisen.

Für einige Anwendungen wird eine möglichst lange Haltbarkeit der verpackten Nahrungsmittel benötigt. Dies erfordert eine möglichst hohe Sauerstoffbarriere, welche mittels der PA-Schichten oder etwaigen Abmi- schungen in diesen Schichten nicht erreicht werden kann.

So beträgt die Sauerstoffdurchlässigkeit bei herkömmlichen PA-Aufbauten ohne EVOH etwa 26 bis 29 cm 3 / (m 2 -Tag-bar) bei 23 0 C und 0 % relativer Feuchte bzw. etwa 32 bis 34 cm 3 / (m 2 -Tag-bar) bei 23 0 C und 85 % relativer Feuchte (gemessen nach ISO 15 105-1) . Dabei ist dieser Wert nicht davon abhängig, ob die Nahrungsmittelfolie 3-, 5- oder 7-schichtig ist.

Dagegen kann die Sauerstoffdurchlässigkeit der er- findungsgemäßen Nahrungsmittelfolie in einer vorteilhaften Aus führungsform kleiner 10 cm 3 / (m 2 -Tag-bar ) , vorzugsweise kleiner oder gleich 3 cm 3 / (m 2 -Tag-bar) bei 23 0 C und 0 % relativer Feuchte und/oder kleiner oder gleich 9 cm 3 / (m 2 -Tag-bar) bei 23 0 C und 85 % relativer Feuchte, sein (gemessen nach ISO 15 105-1) .

Durch die Verwendung einer EVOH-Schicht lässt sich somit eine erheblich geringere Sauerstoffpermeation durch die Nahrungsmittelfolie unter Aufrechterhaltung der vorstehend diskutierten Vorteile erzielen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Wasserdampfdurchlässigkeit der Nahrungsmittel- folie kleiner 3 g/ (m 2 -Tag-bar) , insbesondere im Bereich von etwa 1,5 bis 2,5 g/ (m 2 -Tag-bar) , bei 23 0 C und 50 % relativer Feuchte sein (gemessen nach ISO 15 106-1) .

Dank der geringen Wasserdampfdurchlässigkeit der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie kann eine feuchtigkeitsempfindliche EVOH-Schicht wirksam vor Feuchtigkeit geschützt werden. Hierdurch wird eine hohe Sauer- stoffbarriere der EVOH-Schicht und damit der gesamten Nahrungsmittelfolie erhalten. Darüber hinaus wird das verpackte Nahrungsmittel vor Austrocknen geschützt und Masseverlust vermieden, wie vorstehend diskutiert.

Die erfindungsgemäße Nahrungsmittelfolie lässt sich besonders gut mit entsprechenden Anlagen derselben An- melderin herstellen und weiter verarbeiten.

Besonders vorteilhafte Ausführungs formen der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie werden in den Ansprüchen 6 bis 13 wie nachfolgend beschrieben:

Erfindungsgemäß wird eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens sechs Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h., die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbe- standteil; eine vierte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine sechste Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil.

Ferner wird erfindungsgemäß eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble-Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens sieben Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h., die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem PO, vorzugswei- se PP, als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine siebte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil.

Zudem wird erfindungsgemäß eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens acht Schichten auf, wobei die Schich- ten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h. , die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit EVOH bzw. Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem PA als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine achte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil.

Erfindungsgemäß wird ferner eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfo- lie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble-Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens neun Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h., die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit EVOH bzw. Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem PA als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine neunte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil.

Es wird ferner eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehr- schicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe hergestellt und im Triple-Bubble-Verfahren und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens neun Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h. , die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit EVOH als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem PA als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine neunte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil .

Erfindungsgemäß wird zudem eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble-Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens zehn Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h., die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit EVOH als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem PA als Schichtbe- standteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine neunte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine zehnte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbeεtandteil .

Es wird weiter eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittelfolie auf einer Mehr- schicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble-Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens neun Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von au- ßen, d.h., die äußerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit EVOH als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine neunte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil.

Erfindungsgemäß wird ferner eine mehrschichtige, schlauchförmige Nahrungsmittelfolie, insbesondere Wursthülle, vorgeschlagen, wobei die Nahrungsmittel fo- lie auf einer Mehrschicht-Coextrusions-Blasfolienanlage mittels einem Blaskopf zugeführter, coextrudierter Kunststoffe und im Triple-Bubble-Verfahren hergestellt und biaxial verstreckt ist. Die Nahrungsmittelfolie weist wenigstens elf Schichten auf, wobei die Schichten der Nahrungsmittelfolie in einer Folge von außen nach innen wie nachfolgend angeordnet sind: eine erste Schicht von außen, d.h., die äußerste Schicht, mit ei- nem PA als Schichtbestandteil; eine zweite Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine dritte Schicht von außen von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine vierte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine fünfte Schicht von außen mit einem PA als Schichtbestandteil; eine sechste Schicht von außen mit EVOH als Schichtbestandteil; eine siebte Schicht von außen mit einem PA als Schichtbestandteil; eine achte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; eine neunte Schicht von außen mit einem PO, vorzugsweise PP, als Schichtbestandteil; eine zehnte Schicht von außen mit einem HV als Schichtbestandteil; und eine elfte Schicht von außen, d.h. die innerste Schicht, mit einem PA als Schichtbestandteil . Es wird ferner eine mehrschichtige, flächenförmige Nahrungsmittelhülle vorgeschlagen, die aus einer hierfür aufgeschnittenen, mehrschichtigen, schlauchförmigen Nahrungsmittelfolie gemäß dieser Erfindung hergestellt ist. Diese Nahrungsmittelhülle weist alle Vorteile der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelhülle auf.

Die Erfindung lässt neben den erläuterten Ausführungsbeispielen auch weitere Gestaltungsansätze zu.

Im Sinne dieser Anmeldung kann PO ein Stoff, ausgewählt aus einer Gruppe, bestehend aus PP, PE, Polyole- fin-Plastomer (kurz: POP), Ethylen-Vinylacetat- Copolymere (kurz: EVAC), Ethylen-Methylmethacrylat- Copolymere (kurz: EMMA), Ethylen-Methacrylsäure- Copolymere (kurz: EMA), Ethylen-Acrylsäure-Copolymere (kurz: EAA), Copolymere aus Cycloolefinen/Cycloalkenen und 1-Alkenen bzw. Cycloolefin-Copolymere (kurz: COC), oder ein Gemisch derselben sein. Ferner kann PO eine Mischung der vorstehenden PO mit Ionomeren sein.

HV steht für Klebeschichten, die für eine gute Verbundhaftung der einzelnen Schichten untereinander sorgen. Dabei kann HV auf einem Grundstoff, ausgewählt aus einer Gruppe, bestehend aus PE, PP, EVAC, EMA, EMMA, EAA und einem Ionomer, oder einem Gemisch derselben basieren.

Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform können Schichten, die HV als Schichtbestandteil aufweisen, auch ein Gemisch aus PO und HV oder ein Gemisch aus EVAC, EMA, EMMA und/oder EAA und HV oder ein Gemisch aus Ionomer und HV oder ein Gemisch einer Mehrzahl von HV aufweisen. Ferner kann vorgesehen sein, dass Schichten, die EVOH als Schichtbestandteil aufweisen, anstatt EVOH ein modifiziertes PA aus m-Xylylen-Diamin und Adipinsäure (kurz: MXD6 ) oder PVOH aufweisen.

Entsprechend einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass Schichten, die EVOH oder PVOH oder MXD6 aufweisen, Gemische dieser Stoffe oder Gemische dieser Stoffe mit PA aufweisen.

Erfindungsgemäß kann PA ein Stoff, ausgewählt aus einer Gruppe, bestehend aus PA aus ε -Caprolactam bzw. PoIy (ε-caprolactam) (kurz: PA6) , PA aus Hexamethylen- diamin und Adipinsäure bzw. Polyhexamethylenadipinamid (kurz: PA6.6), PA aus ε -Caprolactam und Hexamethylen- diamin/Adipinsäure (kurz: PA6.66), PA aus Hexamethylen- diamin und Dodecandisäure bzw. Polyhexamethylendodeca- namid (kurz: PA6.12), PA aus 11-Aminoundecansäure bzw. Polyundecanamid (kurz: PAlI), PA aus 12-Laurinlactam bzw. PoIy (ω-laurinlactam) (kurz: PA12), oder ein Gemisch aus diesen PA oder ein Gemisch aus diesen PA mit amorphem PA oder mit anderen Polymeren sein. Die allgemeine Schreibweise PAx. y steht synonym für PAx/y oder PAxy.

Zudem kann vorgesehen sein, dass Schichten, die PA als Schichtbestandteil aufweisen, anstatt PA ein MXD6 oder Ionomer aufweisen.

Entsprechend einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass Schichten, die PA oder MXD6 aufweisen, Gemische von PA und EVOH oder PA und PVOH oder PA und MXD6 aufweisen. Die in dieser Beschreibung als innerste Schicht bezeichnete Schicht der erfindungsgemäßen Nahrungsmittel- folie ist in Kontakt mit dem zu verpackenden Nahrungsmittel, insbesondere einer Wurstmasse. Die in dieser Beschreibung als äußerste Schicht bezeichnete Schicht der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie schließt die Nahrungsmittelfolie zur Umgebung hin ab.

Im Sinne dieser Erfindung meint die Bezeichnung ei- nes Materials als „Schichtbestandteil", dass eine Schicht der erfindungsgemäßen Nahrungsmittelfolie wenigstens teilweise dieses Material aufweist. Dabei kann die Bezeichnung „Schichtbestandteil" im Sinne dieser Erfindung insbesondere einschließen, dass die Schicht vollständig aus diesem Material besteht.




 
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