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Title:
OUTER SOLE COMPRISING AN INTEGRATED SEALING LIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/099913
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an outer sole (1), in particular for waterproof shoes, comprising a peripheral lateral edge (2) for connecting to a shaft (5) and an adhesion surface, which is arranged at the inside of the shaft (5) and comprises an integral sealing lip (3) that is uniformly separated from the peripheral lateral edge (2) and glued together with the lower edge region of the inside of the shaft (5) (Fig. 4).

Inventors:
ARA AG (DE)
KOLOSSA VOLKER (PT)
Application Number:
EP2010/001241
Publication Date:
September 10, 2010
Filing Date:
March 01, 2010
Export Citation:
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Assignee:
ARA AG (DE)
KOLOSSA VOLKER (PT)
International Classes:
A43B7/12; A43B9/12
Foreign References:
DE102005023520A12005-11-17
GB2034168A1980-06-04
GB2014034A1979-08-22
GB2252714A1992-08-19
EP0451120A21991-10-09
DE19505550C21997-01-09
DE3722158A11989-01-12
Attorney, Agent or Firm:
GAIL, Matthias (DE)
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Claims:
Patentansprüche :

1. Laufsohle (1) insbesondere für wasserdichte Schuhe mit einem mit der Außenseite eines Schafts (5) verbundenen umlaufenden Seitenrand (2) und einer an der Innenseite des Schafts (5) angeordneten Klebefläche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Laufsohle (1) einstückig eine konstant zum umlaufenden Seitenrand (2) beabstandete Dichtlippe (3) aufweist, die mit dem unteren Randbereich der Innenseite des Schafts (5) verklebt wird.

2. Laufsohle (1) nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Dichtlippe (3) den Seitenrand (2) überragt

Description:
Laufsohle mit integrierter Dichtlippe

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Laufsohle insbesondere für wasserdichte Schuhe mit einem mit der Außenseite eines Schafts verbundenen umlaufenden Seitenrand und einer an der Innenseite des Schafts angeordneten umlaufenden Klebefläche.

Derartige Laufsohlen sind bekannt. Dabei wird der umlaufende Seitenrand der Laufsohle mit der Außenseite des unteren Bereichs eines Schafts durch Kleben und/oder Nähen verbunden. An der Innenseite des Schafts wird dessen Unterkante entlang einer umlaufenden Klebefläche mit darauf geklebten Mitteln abgedichtet .

Bei einem aus der DE 195 05 550 C2 bekannten Schuh mit einem Schuhboden aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial und einem mit dem Schuhboden verbundenen Schaft ist ein innerhalb des Schuhinnenraums vorgesehenes Abdichtungsband im Übergangsbereich von Schuboden und Schaft mit dem Schuhboden verschweißt und mit dem Schaft verklebt . Nachteilig ist dabei die erforderliche exakte Positionierung und Ausrichtung des flexiblen Abdichtungsbandes im Schuhinnenraum.

Bei einem aus der DE 37 22 158 Al bekannten brandsohlenlosen Schuh wird der ohne

Zwickeleinschlag zugeschnittene Schaft nicht nur mit dem umlaufenden Rand einer Schalensohle, sondern auch mit dem umlaufenden Rand einer in den Schuh eingelegten Fußbettinnensohle mit einer seitlich umlaufenden Klebefläche verklebt. Nachteilig ist dabei die erforderliche exakte Abstimmung der korrespondierenden Abmessungen und Form der Schalensohle und der Fußbettinnensohle für eine sichere und dauerhafte Klebeverbindung. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Laufsohle insbesondere für wasserdichte Schuhe zu schaffen, bei der die Laufsohle und der untere Rand der Innenseite des Schafts ohne weitere Hilfsmittel verklebt werden.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Laufsohle einstϋckig eine konstant zum umlaufenden Seitenrand beabstandete Dichtlippe aufweist, die mit dem unteren Randbereich der Innenseite des Schafts verklebt wird.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung überragt die Dichtlippe den Seitenrand.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Figuren an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei zeigen

Fig. 1 die Laufsohle ohne Schaft in einer perspektivischen Gesamtansicht,

Fig. 2 die Laufsohle ohne Schaft in einer Seitenansicht,

Fig. 3 die Laufsohle mit Schaft im Längsschnitt,

Fig. 4 die Laufsohle mit Schaft im Querschnitt.

Die in Fig. 1 dargestellte einstückige Laufsohle 1 weist einen umlaufenden Seitenrand 2 und eine dazu konstant beabstandete Dichtlippe 3 auf. In den Zwischenraum 4 zwischen Seitenrand 2 und Dichtlippe 3 wird der nicht dargestellte Schaft 4 mit seinem unteren Rand eingesetzt und mit dem Seitenrand 2 verklebt und/oder vernäht.

Bei der in Fig. 2 dargestellten einstückigen Laufsohle 1 überragt die Dichtlippe den Seitenrand Die in Fig. 3 dargestellte Laufsohle 1 ist mit dem Schaft 5 verbunden. Dabei ist der Seitenrand 2 der Laufsohle 1 mit dem unteren Rand des Schafts 5 auf dessen Außenseite durch Kleben oder Nähen verbunden. Nach Schaffung dieser Verbindung wird die Dichtlippe 3 der Laufsohle 1 mit der Innenseite des Schafts 5 verklebt. Dadurch wird der untere Rand des Schafts 5 von dem umlaufenden Seitenrand 2 und der dazu konstant beabstandeten Dichtlippe 3 der einstückigen Laufsohle 1 wasserdicht eingefasst. Der erforderliche Zusammenhalt der Laufsohle 1 mit dem Schaft 5 wird durch Verkleben und/oder Vernähen mit dessen Außenseite erreicht. Die mit der Innenseite des Schafts 5 verklebte Dichtlippe 3 schafft wegen ihrer Einbindung in die einstϋckige Laufsohle 1 eine absolute umlaufende Abdichtung des Bereichs der zusammengefügten Laufsohle 1 mit dem Schaft 5. Darüber hinaus unterstützt sie dabei deren Zusammenhalt .

Die in Fig. 4 dargestellte Laufsohle 1 ist in gleicher Weise mit dem Schaft 5 verbunden. Die den Seitenrand 2 überragende Dichtlippe 3 wird von den seitlichen Bereichen des Fußes dabei nicht wahrgenommen.

Bezugs zeichenliste

1 Laufsohle

2 Seitenrand 3 Dichtlippe

4 Zwischenraum

5 Schaft