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Patent Searching and Data


Title:
PAVING STONE CONSTRUCTION SET FOR CREATING A SEGMENTAL ARC PAVEMENT AND PAVING STONE BASIC ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/037907
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a paving stone construction set for creating a segmental arc pavement. The construction set has a paving stone basic element or a plurality of paving stone basic elements that can be assembled. Said paving stone basic element(s) comprise a base and a plurality of stone heads that extend upward from the base and that are separated from each other by joints. Said paving stone basic element(s) cover a segmental arc sub-area. The curvature of the convex outer surface of the paving stone basic element(s) that form a segmental arc sub-area corresponds to the curvature of the curved line of the concave inner surface of the paving stone basic element(s) forming said segmental arc sub-area moved outward along the center line of the segmental arc pavement, so that a varying width of the paving stone basic element from one end to the other end results. Such a paving stone construction set allows a segmental arc pavement to be created that is especially easy to produce and lay and that has a high load capacity.

Inventors:
SCHROEDER DETLEF (DE)
Application Number:
PCT/DE2010/001141
Publication Date:
March 29, 2012
Filing Date:
September 24, 2010
Export Citation:
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Assignee:
SCHROEDER DETLEF (DE)
International Classes:
E01C5/06; E01C5/00
Foreign References:
EP0091107A11983-10-12
US4496266A1985-01-29
CH653721A51986-01-15
DE3216082A11983-11-03
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
HAUCK PATENT- UND RECHTSANWÄLTE (DE)
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Claims:
Patentansprüche

Pflastersteinbausatz zum Erstellen eines durch zwei gegenüberliegende im Wesentlichen geradlinige und zwei gegenüberliegende bogenförmige Begrenzungslinien (4, 5; 2, 3) begrenzten Segmentbogenpflasters (1) mit einem Pflastersteingrundelement (6, 40, 42) oder einer Vielzahl von zusammensetzbaren Pflastersteingrundelementen (20, 21, 22, 23) aus einem Sockel (19) und einer Vielzahl von sich hiervon nach oben erstreckenden und durch Fugen voneinander getrennten Steinköpfen (15), das bzw. die eine Seg- mentbogenteilflache (31, 50) abdecken, wobei die Krümmung der konvexen Außenfläche des Pflastersteingrundelementes (6, 40, 42) oder der Pflastersteingrundelemente (20, 21, 22, 23), die zusammen eine Segmentbogenteilfläche (31, 50) bilden, der Krümmung der entlang der Mittellinie (30) des Segmentbogenpflasters (1) nach außen verschobenen Bo- genlinie der konkaven Innenfläche des Pflastersteingrundelementes (6, 40, 42) oder der Pflastersteingrundelemente (20, 21, 22, 23), die zusammen diese Segmentbogenteilflache (31, 50) bilden, entspricht, so dass sich eine variierende Breite des Pflastersteingrundelementes (6, 40, 42) oder der Pflastersteingrundelemente (20, 21, 22, 23) von ei- nem zum anderen Ende ergibt.

Pflastersteinbausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflastersteingrundelement (6, 20, 21, 22, 23) zwei nebeneinander angeordnete Reihen (13, 14) von Steinköpfen (15) aufweist.

Pflastersteinbausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflastersteingrundelement (6, 20, 21, 22, 23) an seinen Stirnseiten (16) versetzte Stirnseitenabschnitte (17, 18) aufweist, die jeweils einer Steinkopfreihe (13, 14) entsprechen .

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im we sentlichen geradlinigen Begrenzungslinien (4, 5) des Segmentbogenpflasters (1) abgetreppt (4A, 5A) sind.

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bogenförmigen Innen- und Außenlinien der Segmentbogen- teilflächen (31, 50) einem Teil eines Kreisbogens entsprechen und die Pflastersteingrundelemente (6) teilkreisbogenförmig gekrümmt sind, wobei die bo- genförmigen Innen- und Außenlinien insbesondere einem Bogen eines Viertelkreises entsprechen.

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seite der Pflastersteingrundelemente mit einem vorstehenden Verbundabschnitt versehen ist, der mit einem Verbundabschnitt eines benachbarten Pflastersteingrundelementes eine Verschiebesicherung bildet.

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er sich aus Pflastersteingrundelementen (6, 20, 21, 22, 23, 40, 42) nach einem der vorangehenden Ansprüche und Ergänzungssteinen (33) zusammensetzt.

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mindes¬ tens ein winklig ausgebildetes Pflastersteingrund¬ element (32) aufweist, das aus einer Kombination von zwei benachbarten Endpflastersteingrundelemen¬ ten zweier benachbarter Segmentbogenpflaster gebildet ist.

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er zum Erstellen von mehreren nebeneinander angeordneten ganzen/halben und/oder anteiligen Segmentbogenpflästern dient. Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Radialrichtung eines Segmentbogenpflasters benachbarte Pflastersteingrundelemente (6, 20, 21, 22, 23, 40, 42) unterschiedlich dimensioniert und/oder positio niert sind.

Pflastersteinbausatz nach Anspruch 10, dadurch g kennzeichnet, dass in Radialrichtung benachbarte Segmentbogenteilflachen (31, 50) unterschiedlich lange Pflastersteingrundelemente (6, 20, 21, 22, 23, 40, 42) aufweisen.

Pflastersteinbausatz nach Anspruch 10 oder 11, da durch gekennzeichnet, dass sich die Pflasterstein grundelemente (6, 20, 21, 22, 23, 40, 42) jeder übernächsten Segmentbogenteilflache (31, 50) entsprechen .

Pflastersteinbausatz nach Anspruch 4, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass im verlegten Zustand das Maß de Abtreppung im Wesentlichen der Breite eines Pflas¬ tersteingrundelementes (6, 20, 21, 22, 23, 40, 42) entspricht .

Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er zur Er¬ stellung von Segmentbogen-Kreispflästern bzw.

-Teilkreispflastern dient. Pflastersteinbausatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass er Pflastersteingrundelemente (40) aufweist, die unsymmetrisch ausgebildete Segmentbogenteilflächen bilden.

Pflastersteingrundelement nach Anspruch 13 oder 14 dadurch gekennzeichnet, dass er Pflastersteingrund elemente (40) aufweist, die unsymmetrische Segment bogenteilflächen bilden, und solche (42), die symmetrische Segmentbogenteilflächen bilden.

Pflastersteingrundelement (6, 20, 21, 22, 23, 40, 42) zur Verwendung in einem Pflastersteinbausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche.

Description:
Pflastersteinbausatz zur Erstellung eines Segmentbogen- pflasters und Pflastersteingrundelement

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Pflastersteinbausatz zum Erstellen eines durch zwei gegenüberliegende im Wesentlichen geradlinige und zwei gegenüberliegende bogenförmige Begrenzungslinien begrenzten Segmentbogenpflasters .

Segmentbogenpflaster bekamen in den größeren Städten Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmende Bedeu- tung. Das bis dahin hauptsächlich eingesetzte Großpflaster war infolge des starken Wachstums der Städte nicht mehr im benötigten Maße verfügbar, und seine relativ unebene Oberflächenstruktur wurde vor allem in größeren Städten zunehmend als störend empfunden, auch wegen der Geräuschentwick- lung beim Befahren. Kleineres Pflaster war in größerem Maße verfügbar, leichter über größere Strecken zu transportieren, und es ließen sich mit diesen Steinen ebenere Straßenoberflächen gestalten, die besser begehbar und befahrbar waren . Der damals entwickelte Segmentbogenverband brachte geordnete Strukturen in die Pflasterflächen, und die Bogenstruktur führte wie bei einem Gewölbe zur Abstützung der Steine untereinander und damit zu einer deutlichen Stabilisierung der Pflasterstruktur. Trotz aller handwerklichen Regeln, die für das Segmentbogenpflaster entwickelt wurden, entstanden keine streng geometrischen Strukturen, sondern aufgrund der großen Variationsbreite der Steinformate lebendige Pflasterflächen mit erkennbaren Grundstrukturen.

Das Segmentbogenpflaster, wie es bis zum Zweiten Weltkrieg noch in größerem Umfang zum Einsatz kam, bestimmt heute noch den Charakter vieler Innenstadtbereiche, ist aber stark im Rückschritt begriffen. Den heutigen hohen Ver- kehrsbelastungen hält das kleinteilige Pflaster nicht mehr stand, und eine Neuverlegung ist unverhältnismäßig aufwen ¬ dig. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein derartiges Segmentbogenpflaster aus einer Vielzahl von aneinanderge- setzten einzelnen kleinen Pflastersteinen besteht, die nur mit großem Aufwand hergestellt und verlegt werden können.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, den Einsatz dieses wichtigen historischen Pflasters unter heutigen Bedingungen wieder technisch und wirtschaftlich möglich zu machen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Pflaster ¬ steinbausatz der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der bei einer hohen Belastbarkeit im verlegten Zustand sich besonders einfach herstellen und verlegen lässt. Diese Aufgabe wird durch einen Pflastersteinbausatz zum Erstellen eines durch zwei gegenüberliegende im Wesentli- chen geradlinige und zwei gegenüberliegende bogenförmige Begrenzungslinien begrenzten Segmentbogenpflasters mit einem Pflastersteingrundelement oder einer Vielzahl von zusammensetzbaren Pflastersteingrundelementen aus einem Sockel und einer Vielzahl von sich hiervon nach oben erstreckenden und durch Fugen voneinander getrennten Steinköpfen, das bzw. die eine Segmentbogenteilflache abdecken, gelöst, wobei die Krümmung der konvexen Außenfläche des Pflastersteingrundelementes oder der Pflastersteingrundelemente, die eine Segmentbogenteilfläche bilden, der Krümmung der entlang der Mittellinie des Segmentbogenpflasters nach außen verschobenen Bogenlinie der konkaven Innenfläche des Pflastersteingrundelementes oder der Pflastersteingrundelemente, die diese Segmentbogenteilfläche bilden, entspricht, so dass sich eine variierende Breite des Pflastersteingrundelementes oder der Pflastersteingrundelemente von einem zum anderen Ende ergibt.

Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht eine einfache und rasche Fertigung und Verlegung eines derartigen Pflaster ¬ steinbausatzes. Die einzelnen Pflastersteingrundelemente werden aus Beton hergestellt, d.h. in entsprechenden Gießformen gegossen. Da mehrere Steine zu einem Pflastersteingrundelement zusammengefasst sind, das einen gemeinsamen Sockel aufweist, von dem sich mehrere Steinköpfe nach oben erstrecken, muss in der Fertigung und in der Verlegung eine wesentlich geringere Zahl von Steinelementen gehandhabt werden als dies bei einem herkömmlichen Segmentbogenpflas- ter der vorstehend beschriebenen Art der Fall ist. Diese Pflastersteingrundelemente sind erfindungsgemäß so konzipiert, dass sie sich zu einem Segmentbogenpflaster zusam- mensetzen bzw. verlegen lassen, das im verlegten Zustand den Eindruck erweckt, dass es aus einer Vielzahl von Einzelsteinen besteht, da sich die Fugen zwischen den Pflastersteingrundelementen im Wesentlichen nicht von den Fugen zwischen den Steinköpfen eines Pflastersteingrundelementes unterscheiden. Des Weiteren halten derartige größer ausgebildete Pflastersteingrundelemente wesentlich höhere Verkehrslasten aus als vergleichbare Einzelsteine, da die auftretenden Kräfte auf größere Flächen verteilt werden.

Die Zusammenfassung von mehreren Einzelsteinen zu einem größeren Pflastersteinelement, das einen gemeinsamen Sockel und hiervon nach oben vorstehende Pflastersteinköpfe aufweist, ist bei Rechtecksteinen bzw. rechteckigen Pflaster- Steinelementen bekannt. Die vorliegende Erfindung zeichnet sich gegenüber diesem Stand der Technik jedoch dadurch aus, dass sie dieses bekannte Prinzip bei einem Segmentbogen- pflaster anwendet, wobei die Problematik eines derartigen Pflasters darin besteht, dass die beiden gekrümmten Längs- Seiten eines Pflastersteingrundelementes oder mehrerer

Pflastersteingrundelemente, das oder die eine Segmentbogen- teilfläche bilden, nicht parallel zueinander verlaufen. Erfindungsgemäß wurde ein derartiges Pflastersteingrundelement entwickelt, das so ausgebildet ist, dass die Krümmung der konvexen Außenfläche des Pflastersteingrundelementes der Krümmung der entlang der Mittellinie des Segmentbogen- pflasters nach außen verschobenen Bogenlinie der konkaven Innenfläche des Pflastersteingrundelementes entspricht. Es ergibt sich hierbei eine variierende Dicke des Pflaster- steingrundelementes von einem zum anderen Ende. Das bedeutet auch, dass die einzelnen Steinköpfe eines Pflaster- steingrundelementes unterschiedlich groß ausgebildet sind, je nachdem, ob sie sich in der Mitte oder am Rand des Segmentbogenpflasters befinden. Je näher sich das Pflastersteingrundelement am seitlichen Rand des Segmentbogenpflas- ters befindet, desto geringer ist die Dicke des Pflastersteingrundelementes bzw. der Steinköpfe. Im Bereich der Mittellinie des Segmentbogenpflasters ist die Dicke eines Pflastersteingrundelementes bzw. der Steinköpfe am größten. Der erfindungsgemäß ausgebildete Pflastersteinbausatz weist daher in Breitenrichtung bzw. Querrichtung des Segmentbo- genpflasters unterschiedlich ausgebildete Pflastersteingrundelemente auf, wenn mehrere Pflastersteingrundelemente eine Segmentbogenteilflache abdecken. Mit dem hier verwendeten Begriff „Segmentbogenpflaster" ist ein Pflaster gemeint, das eine Grundfläche abdeckt, die zwei gegenüberliegende im Wesentlichen geradlinige und zwei gegenüberliegende bogenförmige Begrenzungslinien aufweist. Die Mittellinie des Segmentbogenpflasters halbiert hierbei die beiden bogenförmigen Begrenzungslinien. Im verlegten Zustand des Pflasters ergeben sich daher in Radialrichtung aneinanderstoßende Segmentbogenteilflächen bzw. Pflaster ¬ steinbögen, wobei die Begrenzungslinien dieser Bögen nicht parallel zueinander verlaufen, wie bereits vorstehend er- wähnt .

Ein derartiges Segmentbogenpflaster kann sich erfindungsge ¬ mäß aus einer Vielzahl von Pflastersteingrundelementen zu ¬ sammensetzen. Die Anzahl der verwendeten Pflasterstein- grundelemente ist nicht begrenzt. Es versteht sich jedoch, dass eine Anzahl von Pflastersteingrundelementen Verwendung findet, die geringer ist als die Anzahl von Einzelsteinen, die benötigt wird, um ein entsprechendes herkömmliches Segmentbogenpflaster zu erstellen.

Vorzugsweise besitzt das Pflastersteingrundelement zwei nebeneinander angeordnete Reihen von Steinköpfen, die beispielsweise im Mosaikpflasterformat bzw. im Kleinpflasterformat ausgebildet sein können. Diese Lösung ist vom verlegungstechnischen Standpunkt her besonders günstig, da die entsprechenden Pflastersteingrundelemente hierbei noch gut manuell gehandhabt werden können. Natürlich schließt die Erfindung nicht aus, dass ein Pflastersteingrundelement auch mehr als zwei nebeneinander angeordnete Reihen von Steinköpfen aufweist. Auch fällt ein Pflastersteingrundelement unter die Erfindung, das nur eine Reihe von Steinköpfen besitzt.

Sind mehrere Reihen von Steinköpfen vorhanden, sind diese vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet, um keine

Kreuzfugen zu bilden.

Das Pflastersteingrundelement weist ferner vorzugsweise an seinen Stirnseiten versetzte Stirnseitenabschnitte auf, die jeweils einer Steinkopfreihe entsprechen. Beim Aneinander- setzen von zwei Pflastersteingrundelementen ergibt sich hierbei ebenfalls keine Kreuzfuge. Kommen derartige Pflas ¬ tersteingrundelemente an den seitlichen, im Wesentlichen geradlinigen Begrenzungslinien des Segmentbogenpflasters zum Liegen, ergibt sich hierbei eine Abtreppung der seitli ¬ chen Begrenzungslinien des Segmentbogenpflasters , so dass beim Anschließen von weiteren Segmentbogenpflästern eben- falls keine Kreuzfugen entstehen, sondern der Übergang sich an das Fugenmuster des Segmentbogenpflasters anpasst.

Über die Breite des Segmentbogenpflasters können sich mehrere Pflastersteingrundelemente erstrecken, wenn deren Anzahl nur geringer ist als eine vergleichbare Anzahl von Einzelsteinen. Vorzugsweise finden so viele Pflastersteingrundelemente Verwendung, wie sie von der Größe her noch für eine manuelle Verlegung geeignet sind, wobei bevorzugt wird, wenn sich sechs Pflastersteingrundelemente über die Breite des Segmentbogenpflasters erstrecken. Bei der einfachsten Lösung der Erfindung erstreckt sich ein einziges Pflastersteingrundelement über die gesamte Breite des Segmentbogenpflasters, d.h. von der einen im Wesentlichen geradlinigen seitlichen Begrenzungslinie zur anderen. Diese Ausführungsform wird aufgrund ihres hohen Gewichtes und ihrer Größe für die Praxis weniger geeignet sein. Bei einer solchen Ausführungsform nimmt die Dicke des Pflastersteingrundelementes von einem Ende zur Mitte hin zu und dann wieder zum anderen Ende hin ab. Das Gleiche betrifft die vorgesehenen Pflastersteinköpfe, unabhängig davon, ob es sich um eine einzige Reihe oder um mehrere Reihen handelt.

Abgesehen von der Anordnung und Größe der Steinköpfe können daher bei dieser Ausführungsform identische Pflasterstein ¬ grundelemente Verwendung finden, die auf ihrer Innenfläche und Außenfläche die gleiche Krümmung besitzen.

Auch bei der Auflösung dieses einzigen Pflastersteingrundelementes in Bogenlängsrichtung des Segmentbogenpflasters in mehrere, insbesondere vier, Pflastersteingrundelemente gilt, dass die Krümmungen auf der Außenfläche und Innenfläche gleich sind, sich jedoch variierende Breiten ergeben, je nach der Anordnung des Pflastersteingrundelementes mehr an der Seite oder in der Mitte des Segmentbogenpflasters .

Vorzugsweise entsprechen die bogenförmigen Begrenzungslinien und damit die Krümmungen der Pflastersteingrundelemente einem Teil eines Kreisbogens, insbesondere einem Kreisbogen eines Viertelkreises. Natürlich sind auch andere Bo- genformen möglich. Bei der Ausführungsform als Viertelkreis ergibt sich der Vorteil, dass beim Anschließen von weiteren Segmentbogenpflästern an den seitlichen Begrenzungslinien eines Segmentbogenpflasters die benachbarten Pflastersteingrundelemente der verschiedenen Segmentbogenpflaster rechtwinklig aufeinandertreffen, so dass sich eine besonders gute optische Erscheinungsform im Vergleich zu schiefen Winkeln ergibt.

Es wurde bereits erwähnt, dass die Pflastersteingrundele ¬ mente vorzugsweise mit abgestuften bzw. abgetreppten Stirn ¬ seiten versehen sind, so dass sich zwischen benachbarten Pflastersteingrundelementen eine Verzahnungswirkung ergibt. Dieser Effekt kann noch weiter dadurch gesteigert werden, dass die Seiten der Pflastersteingrundelemente mit vorstehenden Verbundabschnitten versehen sind, die mit Verbundabschnitten von benachbarten Pflastersteingrundelementen eine Verschiebesicherung bilden. Bei dieser Ausführungsform ist daher ein gegenseitiges Verschieben von benachbarten Pflas ¬ tersteingrundelementen auch entlang der bogenförmigen Seitenflächen ausgeschlossen. Bei einer weiteren Ausführungsform setzt sich der erfindungsgemäß ausgebildete Pflastersteinbausatz aus Pflastersteingrundelementen der vorstehend beschriebenen Art und Ergänzungssteinen zusammen. Die Ergänzungssteine können an jeder Stelle des Segmentbogenpflasters eingesetzt werden.

In der Praxis sind in vielen Fällen Flächen zu pflastern, deren Breite nicht exakt einem Vielfachen der Breite eines Segmentbogenpflasters entspricht. Für diese Fälle sieht di Erfindung die Möglichkeit vor, die entsprechenden Segmentbögen durch das Einfügen von Ergänzungssteinen zu strecken um auf diese Weise eine Anpassung an die Breite der entsprechenden Pflasterfläche zu erreichen. Durch eine derartige Streckung der Bögen in Richtung der Segmentbogenlänge bzw. Segmentbogensehnen kann erreicht werden, dass die Seg mentbogenpflasterfläche beidseitig am Anfang oder Ende ei ¬ nes Segmentbogens oder im Scheitelpunkt eines solchen en ¬ det . Der erfindungsgemäß ausgebildete Pflastersteinbausatz ist daher nicht auf das Erstellen eines einzigen Segmentbogen ¬ pflasterabschnittes beschränkt, sondern kann auch zum Erstellen von mehreren nebeneinander angeordneten halben und/oder ganzen Segmentbogenpflasterabschnitten dienen. Hierbei lassen sich mit Hilfe der vorstehend erwähnten Er ¬ gänzungssteine entsprechende Breitenanpassungen erreichen.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäß aus gebildeten Pflastersteinbausatzes weist dieser mindestens ein winklig ausgebildetes Endpflastersteingrundelement auf das aus einer Kombination von zwei benachbarten Endpflas- tersteingrundelementen zweier benachbarter Segmentbogenpflaster gebildet ist.

Wenn zwei benachbarte Segmentbogenpflaster ( Segmentbogenpflasterabschnitte) erstellt werden sollen, ergibt es sich, dass benachbarte Segmentbogenteilflachen je nach entsprechender Krümmung im Wesentlichen etwa in einem rechten Winkel aufeinanderstoßen. Dabei treffen zwei Endpflastersteingrundelemente der beiden benachbarten Segmentbogenpflaster aufeinander. Diese beiden Randelemente werden nunmehr erfindungsgemäß zu einem winklig ausgebildeten Endpflastersteingrundelement zusammengefasst , dessen Schenkel etwa in einem rechten Winkel zueinander stehen. Ansonsten sind diese winklig ausgebildeten Endpflastersteingrundelemente in der gleichen Art wie die anderen Pflastersteingrundelemente ausgebildet, d.h. sie weisen einen Sockel und sich hiervon nach oben erstreckende Steinköpfe auf.

Was die vorstehend erwähnten Ergänzungssteine anbetrifft, so können diese in herkömmlicher Weise als quadratische oder rechteckige Steine ausgebildet sein.

Um Kreuzfugen in den Segmentbogenpflasterflächen zu vermeiden, kann es vorteilhaft sein, in Radialrichtung eines Segmentbogenpflasters benachbarte Pflastersteingrundelemente unterschiedlich zu dimensionieren und/oder zu positionieren bzw. in Radialrichtung benachbarte Segmentbogenteilflachen hinsichtlich der Radialfugen mit Pflastersteingrundelementen unterschiedlich aufzuteilen. Beispielsweise können in Radialrichtung benachbarte Segmentbogenteilflächen unterschiedlich lange Pflastersteingrundelemente aufweisen. Die Pflastersteingrundelemente jeder übernächsten Segmentbogen teilfläche können sich entsprechen. Ferner können beispielsweise in jedem zweiten Pflastersteingrundelement in Radialrichtung die Steinköpfe anders dimensioniert und po- sitioniert sein als bei den dazwischen angeordneten Pflastersteingrundelementen. Es gibt somit Variationsmöglichkei ten hinsichtlich der Länge der Pflastersteingrundelemente und der Anordnung der Steinköpfe. Um das Erstellen des Segmentbogenpflasters zu erleichtern, können die einzelnen Pflastersteingrundelemente mit Markie rungen und/oder Passabschnitten versehen sein, die jedem Element eindeutig seinen Platz in der Segmentbogenteilflache zuweisen. Die vorgesehenen Passabschnitte garantieren dabei, dass nur Steine aneinandergeset zt werden, die zuein ander gehören. Die entsprechenden Markierungen und/oder Passabschnitte sind vorzugsweise an den seitlichen Kontakt flächen der Pflastersteingrundelemente vorgesehen. Die bogenförmigen Pflastersteingrundelemente werden zweck ¬ mäßigerweise so verlegt, dass alle eine gemeinsame radial durchlaufende Mittellinie besitzen, d.h. dass die Mittelli nien der einzelnen Pflastersteingrundelemente nicht zuein ¬ ander versetzt sind. Bei dieser Art der Verlegung ergibt sich an beiden Seiten eine gleichmäßige Abtreppung. Hierbe entspricht im verlegten Zustand das Maß der Abtreppung im Wesentlichen der Breite eines Pflastersteingrundelementes. Mit „Maß der Abtreppung" ist hierbei die entsprechende Strecke auf der äußeren Bogenlinie eines Pflasterstein- grundelementes gemeint. Beim Aneinanderlegen von mehreren Segmentbogenpflasterabschnitten, die nebeneinander angeord net werden, kontaktiert daher immer nur eine Stirnfläche eines Pflastersteingrundelementes eines Segmentbogenpflas- terabschnittes die äußere Bogenlinie eines Pflastersteingrundelementes eines benachbarten Segmentbogenpflasterab- schnittes. Dies hat im verlegten Zustand wesentliche Belastungsvorteile, da bei entsprechendem Horizontalschub ein verlegtes Pflastersteingrundelement eines Segmentbogenpflasterabschnittes nur im Endbereich vom Pflastersteingrundelement des benachbarten Segmentbogenpflasterabschnittes beansprucht wird, und keinesfalls in einem mehr der Mitte zugewandten Bereich (von zwei oder mehr Pflastersteingrundelementen des anderen Segmentbogenpflasterabschnittes) . Was die Stirnseiten der Pflastersteingrundele ¬ mente anbetrifft, so können diese eben ausgebildet sein, vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zu den bogenförmigen Seitenflächen, oder aber auch in Anpassung an die entsprechenden bogenförmigen Seitenflächen gekrümmt.

Vorstehend wurde bereits erörtert, dass eine Segmentbogen- teilfläche von einem oder mehreren Pflastersteingrundelementen abgedeckt sein kann. Eine solche Segmentbogenteil- fläche kann sich über den gesamten Bogen von einer seitli ¬ chen Begrenzungslinie bis zur anderen seitlichen Begren ¬ zungslinie erstrecken. Es ergibt sich dann ein in Bezug auf eine Mittellinie symmetrisches Segmentbogenpflaster . Die Segmentbogenteilfläche kann sich aber auch nur über einen Teil des Bogens des Segmentbogenpflasters erstrecken, bei ¬ spielsweise bis zur Hälfte bzw. Mittellinie desselben. In einem solchen Fall ergeben sich dann bei Aneinanderreihung von entsprechenden Pflastersteingrundelementen Segmentbo- gen-Kreispflaster bzw. -Teilkreispflaster (unsymmetrische Segmentbogenpflaster ) . Die bisher beschriebenen Pflastersteinbausätze sind parallel zu ihrer Mittelachse immer gleich breit. Besondere Bausätze zur Herstellung von Seg- mentbogenkreispflästern bzw. -Teilkreispflastern werden pa- rallel zur Mittelachse des Bausatzes zur Kreismitte hin schmaler. Der erfindungsgemäß ausgebildete Pflastersteinbausatz dient gemäß einer speziellen Ausführungsform zur Erstellung von solchen Segmentbogen-Kreispflästern bzw. -Teilkreispflastern. Werden entsprechende Pflasterstein- grundelemente aneinandergereiht, die solche Segmentbogen- teilflächen abdecken, welche sich nur über einen Teil des Bogens erstrecken, dann entsteht ein Segmentbogen-Kreis- pflaster bzw. ein Segmentbogen-Teilkreispflaster in der Form eines Kreisringes bzw. Teilkreisringes. Dabei können in Radialrichtung mehrere Kreisringe bzw. Teilkreisringe aneinandergelegt werden.

Es versteht sich, dass hier lediglich aus Vereinfachungsgründen von „Kreispflastern" bzw. „Teilkreispflastern" ge- sprochen wird. Natürlich können auch andere Krümmungsformen vorhanden sein.

Wenn mehrere Kreisringe bzw. Teilkreisringe (oder andere Ringformen) nebeneinander verlegt werden sollen, müssen die radial weiter außen liegenden Kreisringe neben unsymmetrischen Segmentbogenteilflächen entsprechend den vorstehenden Ausführungsformen symmetrische Segmentbogenteilflächen aufweisen. Hierbei werden dann beispielsweise im radial innersten Kreisring nur Pflastersteingrundelemente, die un- symmetrischen Segmentbogenteilflächen entsprechen, im nächstfolgenden Kreisring abwechselnd solche von unsymmet- rischen und symmetrischen Segmentbogenteilflachen, im nächstfolgenden Kreisring abwechselnd ein Pflastersteingrundelement einer unsymmetrischen Segmentbogenteilflache und zwei Pflastersteingrundelemente von zwei symmetrischen Segmentbogenteilflachen verlegt. Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung weist daher der Pflastersteinbausatz neben Pflastersteingrundelementen einer unsymmetrischen Segmentbogenteilfläche solche einer symmetrischen Segmentbogenteilflache auf.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Pflastersteingrundelement zur Verwendung in einem Pflastersteinbausatz der vorstehend beschriebenen Art. Ein solches Pflastersteingrundelement kann daher für eine unsymmetrische oder eine symmetrische Segmentbogenteilfläche dimensioniert sein. Im zuletzt genannten Fall kann es teilringförmig ausgebildet sein. Wenn es für eine unsymmetrische Segmentbogenteilfläche dimensioniert ist, erweitert es sich in Breitenrichtung von einem zum anderen Ende. Insgesamt können solche Formen als „sichelförmig" oder „teilsichelförmig" charakterisiert werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung im Einzelnen erläu- tert. Es zeigen: eine Draufsicht auf ein schematisiert darg stelltes Segmentbogenpflaster, wobei die einzelnen Pflastersteingrundelemente nicht dargestellt sind; Figur 2 räumliche Ansichten von mehreren Pflastersteingrundelementen, die bei dem Segmentbo- genpflaster der Figur 1 Verwendung finden; Figur 3 eine räumliche Darstellung von Teilen von zwei aneinandergesetzten Segmentbogenpflästern mit Pflastersteingrundelementen der Figur 2, die nach handwerklicher Regel am Rand im Bogenscheitel enden;

Figur 4 eine schematische Draufsicht auf benachbarte

Segmentbogenteilflachen von benachbarten Segmentbogenpflästern mit eingesetzten Ergänzungssteinen;

Figur 5 eine schematische Draufsicht auf benachbarte

Segmentbogenteilflächen von benachbarten Segmentbogenpflästern mit winkligen Pflas ¬ tersteingrundelementen und eine räumliche Darstellung eines winkligen Pflastersteingrundelementes ;

Figur 6 eine Draufsicht auf ein Segmentbogen-Teil- kreispflaster;

Figur 7 eine Draufsicht auf ein vollständiges Seg- mentbogen-Kreispflaster ; und Figur 8 Draufsichten auf zwei Ausführungsformen von sich erweiternden Segmentbogenpflasterabschnitten . Figur 1 zeigt in der Draufsicht das Schema eines Segmentbo- genpflasters ( Segmentbogenpflasterabschnittes ) 1, das zwei gegenüberliegende geradlinige Begrenzungslinien 4, 5 und zwei gegenüberliegende bogenförmige Begrenzungslinien 2, 3 aufweist. Das Segmentbogenpflaster deckt somit eine Segmentfläche ab. Diese Segmentfläche kann in Richtung der Mittellinie 30 des Segmentbogenpflasters beliebig auf der Figur nach oben oder nach unten verlängert sein.

Das Segmentbogenpflaster 1 setzt sich aus einer Vielzahl von Segmentbogenteilflächen 50 zusammen, die von aneinan- dergesetzten Pflastersteingrundelementen 6 gebildet werden, die sich bei dieser Ausführungsform durchgehend von der ei- nen seitlichen Begrenzungslinie 4 bis zur anderen seitli ¬ chen Begrenzungslinie 5 erstrecken. Diese Pflastersteingrundelemente 6 weisen auf ihrer äußeren konvexen Seiten ¬ fläche 8 und ihrer inneren konkaven Seitenfläche 7 die gleiche Krümmung auf, die hierbei einem Teil eines Viertel- kreisbogens entspricht. Beide Seitenflächen verlaufen je ¬ doch nicht parallel zueinander, sondern besitzen im Bereich der Mittellinie 30 den größten Abstand voneinander, der sich zu den seitlichen Begrenzungslinien 4, 5 hin verrin ¬ gert und am Ende am geringsten ist. Die entsprechenden Pflastersteingrundelemente 6 besitzen daher eine variieren ¬ de Dicke. Als Beispiel ist ein Steinkopf 9 des Pflaster ¬ steingrundelementes 6 dargestellt, der sich im Bereich der Mittellinie 30 befindet. Ferner sind zwei Steinköpfe 10 ge ¬ zeigt, die sich an den beiden Ende des Pflastersteingrund- elementes 6 befinden. Man erkennt deutlich die unterschied ¬ liche Dicke der entsprechenden Steinköpfe. Die innere Seitenfläche 7 des Pflastersteingrundelementes 6 entspricht dem Teil eines Kreisbogens, dessen Mittelpunkt bei 12 dargestellt ist. Die äußere Seitenfläche 8 des

Pflastersteingrundelementes 6 entspricht dem Teil eines Kreisbogens, der gegenüber dem Mittelpunkt 12 entlang der Mittellinie 30 in der Zeichnung nach oben verschoben ist, und zwar um einen Betrag, der der Dicke des Steinkopfes 9 entspricht. Beide Kreisbögen besitzen den gleichen Radius. Durch die Verschiebung der Mittelpunkte ergibt sich die variierende Dicke der Pflastersteingrundelemente 6.

Das in Figur 1 dargestellte Segmentbogenpflaster 1 lässt sich seitlich an weitere Segmentbogenpflaster anschließen, wobei sich durch die abgetreppte Konfiguration entlang den seitlichen Begrenzungslinien 4, 5 eine Verzahnung mit den benachbarten Segmentbogenpflästern ergibt, wie bei 11 gezeigt. Dabei stehen die aneinandergesetzten Pflasterstein ¬ grundelemente der entsprechenden Segmentbogenpflaster senk ¬ recht aufeinander. Die Abtreppung ist bei 4A und 5A verstärkt dargestellt.

Wie erwähnt, setzt sich das in Figur 1 dargestellte Segmentbogenpflaster 1 aus mehreren identischen Pflastersteingrundelementen 6 zusammen, die sich von einer seitlichen Begrenzungslinie 4 bis zur anderen seitlichen Begrenzungslinie 5 erstrecken. Ein derartiges Pflastersteingrundelement 6 ist in Figur 2 in räumlicher Darstellung gezeigt. Im Unterschied zur Figur 1 besitzt das Pflastersteingrundele ¬ ment 6 hierbei jedoch zwei benachbarte Reihen 13, 14 von Steinköpfen 15. Diese Steinköpfe 15 sind auf einem gemein- samen durchlaufenden Sockel 19 angeordnet. Die Abtreppung an den Stirnflächen 16 des Pflastersteingrundelementes 6 wird hierbei von zwei versetzten Stirnflächenabschnitten 17, 18 gebildet, die jeweils einer Steinkopfreihe 13, 14 zugeordnet sind.

Man erkennt deutlich, dass die Breite des Pflastersteingrundelementes 6 von den Enden zur Mitte hin zunimmt. Entsprechendes trifft für die Pflastersteinköpfe der beiden Reihen 13, 14 zu. Die Länge der Pflastersteinköpfe 15 kann hierbei nach gestalterischen Gesichtspunkten ausgewählt werden .

Figur 2 zeigt ferner eine räumliche Ansicht, bei der die Segmentbogenteilfläche 50 in vier Pflastersteingrundelemente 20, 21, 22 und 23 aufgelöst ist, welche ebenfalls abgetreppte Stirnflächen aufweisen und sich entsprechend zu ¬ sammensetzen lassen, so dass sie sich von einer seitlichen Begrenzungslinie 4 bis zur anderen seitlichen Begrenzungs ¬ linie 5 des Segmentbogenpflasters erstrecken.

Figur 3 zeigt eine räumliche Ansicht von zwei Teilen von zwei zusammengesetzten Segmentbogenpflästern . Diese Segmentbogenpflaster sind jeweils aus Pflastersteingrundele ¬ menten 20, 21, 22, 23 zusammengesetzt. Es entsteht für den Betrachter der Eindruck, dass das Segmentbogenpflaster aus einer Vielzahl von Einzelsteinen besteht. Wenn in Querrichtung des Segmentbogenpflasters mehrere Pflastersteingrund ¬ elemente zür Anwendung gelangen, versteht es sich, dass diese Pflastersteingrundelemente voneinander verschieden ausgebildet sind, wobei beim Beispiel der Figur 2 die Ele- raente 20, 23 und die Elemente 21, 22 spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sein können. Beim Verlegen ist natürlich darauf zu achten, dass hierbei die entsprechenden Pflastersteingrundelemente in der richtigen Lage verlegt werden, d.h. die beiden schmaleren Grundelemente 20, 23 in den seitlichen Bereichen und die beiden breiteren Grundelemente 21, 22 im mittleren Bereich des Segmentbogenpflas- ters . Bei der hier dargestellten Ausführungsform weisen die

Pflastersteingrundelemente am Sockel 19 glatte Seitenflächen auf. Am Sockel können jedoch auch vorstehende Verbundabschnitte vorgesehen sein, die mit entsprechenden Verbundabschnitten von benachbarten Pflastersteingrundelementen eine Verschiebesicherung bilden, so dass sich benachbarte Pflastersteingrundelemente auch entlang ihren bogenförmigen Seitenflächen relativ zueinander nicht verschieben lassen.

Figur 4 zeigt eine schematische Draufsicht auf benachbarte Segmentbogenteilflächen von benachbarten Segmentbogenpfläs ¬ tern. Die entsprechenden Segmentbogenteilflächen sind hierbei mit dem Bezugszeichen 31 versehen. Zur Streckung der jeweiligen Bögen weisen die Segmentbogenteilflächen 31 eingesetzte Ergänzungssteine 33 auf, bei denen es sich bei- spielsweise um einen herkömmlichen quadratischen Stein oder Rechteckstein handeln kann. Bei der in Figur 4 dargestell ¬ ten Ausführungsform beginnt die Pflasterung in der Figur links mit einem halben Segmentbogenpflaster, an das sich ein ganzes Segmentbogenpflaster anschließt. Figur 5 zeigt ebenfalls eine schematische Draufsicht auf benachbarte Segmentbogenteilflachen 31 von benachbarten Segmentbogenpflästern . Bei dieser Ausführungsform kommen winkelförmige Pflastersteingrundelemente 32 zum Einsatz, die die entsprechenden Randpflastersteingrundelemente von zwei benachbarten Segmentbogenpflästern ersetzen. Eine räumliche Darstellung eines derartigen winkelförmigen

Pflastersteingrundelementes 32 ist ebenfalls in Figur 5 ge ¬ zeigt. Diese winkelförmigen Pflastersteingrundelemente 32 können, abgesehen von ihrer Winkelform, entsprechend ausgebildet sein wie die übrigen Pflastersteingrundelemente.

Im verlegten Zustand entspricht das Maß der Abtreppung im Wesentlichen der Breite eins Pflastersteingrundelementes 6, wie in Figur 1 gezeigt. Mit „Breite" ist hierbei die radiale Erstreckung eines Pflastersteingrundelementes gemeint. Das Maß der Abtreppung entspricht hierbei der entsprechen ¬ den Strecke auf der äußeren Bogenlinie des Pflastersteingrundelementes 6. Es ergibt sich dabei die in Figur 1 dar ¬ gestellte gleichmäßige Abtreppung, bei der abwechselnd Pflastersteingrundelemente des einen Segmentpflasterab ¬ schnittes mit denen des benachbarten Segmentpflasterabschnittes ineinander greifen bzw. sich verzahnen. Hierdurch werden die jeweiligen Pflastersteingrundelemente nur in ih ¬ ren Endbereichen von den Pflastersteingrundelementen des benachbarten Segmentpflasterabschnittes bei Horizontalschub beansprucht .

Figur 6 zeigt ein verlegtes Segmentbogen-Teilkreispflaster, das sich aus mehreren aneinandergelegten Teilkreisringen zusammensetzt. Hierbei kommen Pflastersteingrundelemente 40 zum Einsatz, die ganz oder teilweise Segmentbogenteilflachen abdecken, welche nicht symmetrisch in Bezug auf ihre Mittellinie ausgebildet sind, d.h. sich nicht über den gesamten Bogen eines Segmentbogenpflasters erstrecken, son- dern nur über einen Teil desselben. In Figur 6 weisen daher die entsprechenden Pflastersteingrundelemente 40 an ihrem in der Figur linken Ende eine geringere Breite auf als an ihrem in der Figur rechten Ende. Wenn solche Pflastersteingrundelemente 40, die sichelförmige Segmentbogenteilflächen abdecken, aneinandergereiht werden, entstehen entsprechende Kreisringe .

Der in Figur 6 dargestellte linke Kreisring setzt sich ausschließlich aus von Pflastersteingrundelementen 40 gebildeten unsymmetrischen Segmentbogenteilflächen zusammen. Der daneben angeordnete Kreisring weist abwechselnd von Pflastersteingrundelementen 40 gebildete unsymmetrische Segmentbogenteilflächen und von Pflastersteingrundelementen 42 gebildete symmetrische Segmentbogenteilflächen auf, die in der Form eines Teilkreisringes ausgebildet sind. Bei dem in Figur 6 dritten Kreisring von links sind abwechselnd eine von einem Pflastersteingrundelement 40 gebildete unsymmetrische Segmentbogenteilflache und zwei von Pflastersteingrundelementen 42 gebildete symmetrische Segmentbogenteil- flächen angeordnet, und bei dem vierten Kreisring von links weist jeweils eine von einem Pflastersteingrundelement 40 gebildete unsymmetrische Segmentbogenteilfläche drei benachbarte von Pflastersteingrundelementen 42 gebildete symmetrische Segmentbogenteilflächen auf. Figur 7 zeigt ein solches Verlegemuster als Voll-Kreis- pflaster, das sich aus sechs Kreisringen 45 zusammensetzt. In Radialrichtung nach außen nimmt hierbei die Anzahl der von Pflastersteingrundelementen 42 gebildeten symmetrischen Segmentbogenteilflächen jeweils um eines zu.

Figur 8 zeigt zwei verschiedenen Verlegemuster mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln. Bei dem oberen Muster wird durch den Einbau von Pflastersteingrundelementen 40 einer einzigen unsymmetrischen Segmentbogenteilflache und von jeweils zwei, drei, vier und fünf symmetrischen Segmentbogen- teilflächen entsprechenden Pflastersteingrundelementen in jedem Pflasterabschnitt ein in der Figur nach rechts breiter werdendes Pflaster erzielt.

Bei dem in der Figur unteren Muster findet das gleiche Schema Verwendung, nur mit einer aus Pflastersteingrundele ¬ menten 41 zusammengesetzten unsymmetrischen Segmentbogen- teilfläche, die sich in der Figur nach rechts stärker er- weitert, wobei jeweils zwei, vier, sechs und acht Segment ¬ bogenteilflächen mit symmetrischer Gestaltung vorgesehen sind.