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Patent Searching and Data


Title:
PLASTIC FILM HAVING A ROUGH SURFACE FOR INCREASING THE COEFFICIENT OF FRICTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/034384
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a plastic film having a rough surface for increasing the coefficient of friction, whereby at least one side of the film is provided with a layer (2, 22, 32) which contains the rough surface. Said rough surface can either be produced using a co-extrusion method or a coating method and can be provided on both sides.

Inventors:
GUENTER WALTER (DE)
IHDE THOMAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2000/010573
Publication Date:
May 17, 2001
Filing Date:
October 26, 2000
Export Citation:
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Assignee:
LEER PACKAGING DEUTSCHLAND GMB (DE)
GUENTER WALTER (DE)
IHDE THOMAS (DE)
International Classes:
B29C44/06; B29D7/01; B32B27/00; B32B33/00; B32B37/15; (IPC1-7): B32B27/00
Foreign References:
GB1386037A1975-03-05
DE3045444A11982-06-03
EP0219198A11987-04-22
US3974312A1976-08-10
US3709752A1973-01-09
Other References:
DATABASE WPI Section Ch, Week 199840 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class A18, AN 1998-462973 XP002173567 & JP 10 195256 A (MARUSHIN KAGAKU GOMU KK) , 28. Juli 1998 (1998-07-28)
Attorney, Agent or Firm:
Hutzelmann, Gerhard (Patentanwaltskanzlei Hutzelmann Schloss Osterberg, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. KunststoffFolie mit einer rauhen Oberfläche zur Erhöhung des Reibungskoeffizienten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Seite der Folie mit einer Schicht (2,22,32) versehen ist, welche die rauhe Oberfläche enthält.
2. KunststoffFolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Folie und die die rauhe Oberfläche aufweisende Schicht (2) bzw. Schichten im Coextrusionsverfahren hergestellt sind.
3. KunststoffFolie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der die rauhe Oberfläche aufweisenden Schichten (2) ein Treibmittel enthält, das unmittelbar nach dem Verlassen der Coextrusionsdüse Gasblasen erzeugt, welche die Schicht (2) derart zerstört, daß eine unregelmäßig rauhe Oberfläche entsteht.
4. KunststoffFolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der die rauhe Oberfläche erzeugenden Schichten (22,32) im Beschichtungsverfahren aufgebracht ist.
5. KunststoffFolie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsmittel aus einem Bindemittel und einem Füllstoff besteht.
6. KunststoffFolie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff eine kömige Struktur aufweist und insbesondere aus Korund und/oder Quarzsand besteht.
7. KunststoffFolie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße des Füllmittels im Bereich zwischen 40 und 250 pm liegt.
8. KunststoffFolie nach einem der Ansprüche 4,5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmittel nach dem Auftrag in einer streifenförmigen Struktur vorliegt.
9. KunststoffFolie nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmittel am fertigen Erzeugnis in einer verzweigten, sogenannten Aststruktur vorliegt.
10. KunststoffFolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragsgewicht des Bindemittel mit dem Füllstoff etwa 5 bis 50 g/m2 beträgt.
11. KunststoffFolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der FüllstoffAnteil etwa 20 bis 70 % des Auftragsgewichtes beträgt.
Description:
Beschreibung<BR> Kunststoff-Folie Die Erfindung bezieht sich auf eine Kunststoff-Folie mit einer rauhen Oberfläche zur Erhöhung des Reibungskoeffizienten.

Derartige Folien sind in der Praxis bekannt, wobei meist in den Kunststoff bereits ein kömiges Füllmittel eingemischt ist.

Dies führt jedoch dazu, daß die Folie selbst nur eine begrenzte Festigkeit aufweist und auch die Rauhigkeit nur gering ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Folie der genannten Art so auszugestalten, daß eine sehr gute Oberflächenrauhigkeit erreicht wird, ohne die Festigkeit der Folie zu beeinträchtigen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß wenigstens eine Seite der Folie mit einer Schicht versehen ist, welche die rauhe Oberfläche enthält.

Durch die Trennung von Tragschicht und Schicht mit rauher Oberfläche, können beide optimal ausgebildet sein.

Als sehr vorteilhaft hat es sich erwiesen wenn gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die eigentliche Folie und die die rauhe Oberfläche aufweisende Schicht bzw. Schichten im Coextrusionsverfahren hergestellt sind.

Damit ist trotz der getrennten Beeinflussung der Schichten eine rationelle Herstellung der Folie gewährleistet.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß wenigstens eine der die rauhe Oberfläche aufweisenden Schichten ein Treibmittel enthält, das unmittelbar nach dem Verlassen der Coextrusionsdüse Gasblasen erzeugt, welche die Schicht derart zerstört, daß eine unregelmäßig rauhe Oberfläche entsteht.

Eine derartige Ausgestaltung hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es jedoch auch möglich, daß wenigstens eine der die rauhe Oberfläche erzeugende Schicht im Beschichtungsverfahren aufgebracht ist.

Auch hiermit ist eine völlig getrennte Ausgestaltung der Schicht ermöglicht.

Eine sehr vorteilhafte weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsmittel aus einem Bindemittel und einem Füllstoff besteht.

Der Füllstoff weist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine kömige Struktur auf und besteht insbesondere aus Korund und/oder Quarzsand.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegt die Korngröße des Füllmittels im Bereich zwischen 40 und 250 pm.

Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmittel nach dem Auftrag in einer streifenförmigen Struktur vorliegt.

Für die Herstellung der streifenförmigen Struktur gibt es verschiedene Möglichkeiten ; es muß nur sicher sein, daß ein ziehender Auftrag erfolgt.

Erfindungsgemäß ist es jedoch auch möglich, daß das Füllmittel am fertigen Erzeugnis in einer verzweigten, sogenannten Aststruktur vorliegt.

Sowohl mit der streifenförmigen Struktur als auch mit der Aststruktur wird ein sehr gutes Antirutschverhalten der Folie erzielt.

Als sehr vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung das Auftragsgewicht des Bindemittel mit dem Füllstoff etwa 5 bis 50 g/m2 beträgt.

Dabei ist es sehr günstig, wenn der Füllstoff-Anteil etwa 20 bis 70 % des Auftragsgewichtes beträgt.

In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Dabei zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kunststoff-Folie, die zusammen mit einer oberen Schicht im Coextrusionsverfahren hergestellt ist und eine weitgehend zerrissene Oberfläche aufweist, Fig. 2 eine Draufsicht einer Kunststoff-Folie mit einem streifenförmigen Auftrag eines kömigen Füllmittels und Fig. 3 eine Draufsicht einer weiteren Kunststoff-Folie mit astförmig ausgebildetem Füllmittel.

Mit 1 ist in Fig. 1 eine Kunststoff-Folie bezeichnet, die aus einer nicht näher dargestellten Grundfolie und einer mit dieser coextrudierten Oberflächen-Schicht 2 besteht. Diese Oberflächen-Schicht 2 besteht aus einem Polyolefin, beispielsweise HDPE oder PP, in dem ein Treibmittel gelöst ist, das bei der beim Austritt der Bahn aus der Coextrusionsdüse eintretenden Entspannung aufschäumt und die Schichtoberfläche zerreißt. Es bildet sich dabei die in Fig. l dargestellte Struktur der Oberflächen-Schicht 2.

Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist eine Kunststoff-Folie 21 vorgesehen, die eine ebenfalls nicht sichtbare Grundfolie enthält, die mit einer Oberflächen-Schicht 22 beschichtet ist. Diese Schicht 22 besteht aus einem Bindemittel und einem Füllmittel 23, die beim Auftragen auf die Grundfolie innig vermischt sind. Beim Auftragen findet jedoch aufgrund eines ziehenden Auftrages eine Konzentration des Füllmittels 23 in unterbrochenen Längsstreifen statt.

Bei einem differenzierten Auftrag wird dagegen auf einer Kunststoff-Folie 31 eine astförmige Auftrags-Struktur 33 innerhalb der Auftragsschicht 32 erzielt.

Bei den beiden Ausfuhrungsbeispielen nach Fig. 2 und 3 kann das Bindemittel vollflächig oder nur im Bereich der Füllmittelstruktur aufgetragen sein.

Als Füllmittel wird je nach Einsatzzweck Korund oder Quarzsand verwendet, die mit einem Anteil von 20 bis 70 % des Gesamtauftragsgewichtes eingesetzt werden.

Das Auftragsgwicht beträgt etwa 5 bis 50 g/m2 und die Korngröße des Füllmittels beträgt 40 bis 250 m.

Alle drei Ausgestaltungen ergeben einen sehr hohen Reibungskoeffizienten für die Kunststoff-Folie, so daß sie vielseitig eingesetzt werden kann.

Ein möglicher Einsatz liegt in der Abdeckung von Dachflächen, die dadurch begehbar sind, ohne daß eine Rutschgefahr besteht.

Dabei ist es möglich, sowohl reine Holzverbretterungen oder auch klebende Flächen mit der Kunststoff-Folie abzudecken.

Auch für das Verpacken von Tiefkiihlkost sind diese Kunststoff-Folien sehr effektiv einsetzbar, da das Verrutschen der normalerweise sehr glatten Folienverpackungen wirksam verhindert wird.

Möglich ist auch eine beidseitige Beschichtung der Grundfolie, wobei verschiedene Ausgestaltungen der Oberflächen-Schichten möglich ist.