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Title:
PLUG DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/089717
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a plug device for producing a plug connection to a substantially identical plug device. The plug device comprises a housing (11) with a front face (12) at an open front end (13), a rear face (14) at an open rear end (15), and a lateral wall (16) which connects the front face (12) to the rear face (14), said lateral wall (16) having at least one recess (20) at the front end (13). The plug device additionally comprises a plug body (17) with a front face (18) and a rear face (19), wherein the front face (18) of the plug body (17) has at least one step (21), and the plug body (17) can be inserted into the housing (11) such that the at least one step (21) of the plug body (17) is positioned at the open front end of the housing (11) diametrically opposite the at least one recess (20) of the housing (11).

Inventors:
JÖRGENSEN SIGRUN (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/081167
Publication Date:
May 14, 2021
Filing Date:
November 05, 2020
Export Citation:
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Assignee:
JOERGENSEN SIGRUN (DE)
International Classes:
H01R24/84; H01R24/86
Foreign References:
EP1085615A12001-03-21
EP0875959A11998-11-04
CN108258549A2018-07-06
US3271726A1966-09-06
CN104022411A2014-09-03
DE29717055U11997-11-06
Attorney, Agent or Firm:
WESTPHAL MUSSGNUG & PARTNER (DE)
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Claims:
Schutzansprüche

1. Steckvorrichtung zur Formung einer Steckverbindung, wobei die Steckvorrichtung ein vorderes Ende (10") zum Anbinden der Steckvorrichtung (10) an einer im Wesentlichen gleich artigen Steckvorrichtung (10) und ein hinteres Ende (10"') zur Aufnahme eines bandförmigen Körpers (23) aufweist, um fassend:

- ein Gehäuse (11) mit einer Vorderseite (12) an einem of fenen vorderen Ende (13), mit einer Rückseite (14) an ei nem dem vorderen Ende (13) gegenüberliegenden offenen hinteren Ende (15) und mit einer die Vorderseite (12) mit der Rückseite (14) verbindenden Seitenwand (16), wobei die Seitenwand (16) an dem vorderen Ende (13) wenigstens eine Ausnehmung (20) aufweist,

- einen Steckkörper (17) mit einer Vorderseite (18) und mit einer der Vorderseite gegenüberliegenden Rückseite (19), wobei die Vorderseite (18) des Steckkörpers (17) wenigs tens eine Abstufung (21) aufweist, und wobei der Steck körper (17) in das Gehäuse (11) derart einsetzbar ist, dass die wenigstens eine Abstufung (21) des Steckkörpers (17) am offenen vorderen Ende des Gehäuses (11) diametral gegenüber der wenigstens einer Ausnehmung (20) des Gehäu ses (11) positioniert ist, so dass das vordere Ende (10") der Steckvorrichtung (10) mit einem vorderen Ende (10") einer gleichartigen Steckvorrichtung (10) zur Formung ei ner durch Reibungskräfte zusammenhaltbaren Steckverbin dung durch eine Translationsbewegung verbindbar ist.

2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steckvorrich tung (11) im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist, und wobei die wenigstens eine Ausnehmung (20) an dem vorderen Ende (13) des Gehäuses (11) halbringförmig ausgebildet ist, wobei die wenigstens eine Abstufung (21) an der vor deren Seite (18) des Steckkörpers (17) halbkreisförmig ausgebildet ist.

3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Steck vorrichtung (10) wenigstens ein Reibungselement (29) zur Erhöhung der Reibungskräfte zwischen zwei miteinander in einer Steckverbindung stehenden im Wesentlichen gleichar tigen Steckvorrichtungen (10) aufweist.

4. Steckvorrichtung nach Anspruch 3, wobei das Reibungsele ment (29) wenigstens ein O-Ring umfasst.

5. Steckvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Gehäuse (11) innenseitig wenigstens eine Nut zur Aufnahme des wenigs tens einen O-Rings (29) aufweist.

6. Steckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigsten ein nicht abgestufter Bereich (22) des Steckkörpers (17) von der Vorderseite des Gehäuses (11) herausragt.

7. Steckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steckvorrichtung (10) wenigstens ein Kontakt stift (24) und wenigstens ein Kontaktloch (25) aufweist, und wobei der wenigstens ein Kontaktstift (24) und das we nigstens eine Kontaktloch (25) von der Vorderseite (12) des Gehäuses (11) zugänglich sind.

8. Steckvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Steckvorrich tung (10) gleiche Anzahl von Kontaktstiften (24) und Kon taktlöchern (25) aufweist, so dass die Steckvorrichtung (10) jeweils zur Hälfte in Pins und Buchsen aufgeteilt ist. 9. Steckvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, wobei der wenigs tens ein Kontaktstift (24) und das wenigstens ein Kontakt loch (25) komplementär zueinander angeordnet sind.

10. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei der wenigstens eine Kontaktstift (24) auf der wenigstens einen Abstufung (21) auf der Vorderseite (18) des Steck körpers (17) angeordnet ist, und wobei das wenigstens eine Kontaktloch (20) außerhalb der Abstufung (21) auf der Vor derseite (18) Steckkörpers (17) angeordnet ist.

11. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei auf der Rückseite (19) des Steckkörpers (17) Anschlusskon takte (26, 27) ausgebildet sind, welche durch den Steck körper (17) hindurch mit dem wenigstens einen Kontaktstift (24) und mit dem wenigstens einen Kontaktloch (25) elektrisch verbunden sind.

Description:
Beschreibung

Steckvorrichtung

Die Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Verbindungsvorrich tung. Im Speziellen betrifft die Erfindung eine Steckvorrich tung zur Formung einer Steckverbindung.

Es sind Verbindungsvorrichtungen zur Formung von Steckverbin dungen bekannt. Es sind auch Verbindungsvorrichtung mit "männ lichen" und "weiblichen" Verbindungsstücken bekannt. Die Druckschrift DE 29717055 Ul beschreibt eine Verbindungsvor richtung mit kombinierten Stecken und Buchsen, wobei die Ver bindungsvorrichtung ein als ein Buchsen-Verbindungsstück aus gebildetes erstes Ende und ein als ein Stecker-Verbindungs stück ausgebildetes zweites Ende aufweist. Die bekannten Ver bindungselemente sind jedoch unhandlich und weisen einen kom plexen Aufbau auf.

Eine Aufgabe von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine verbesserte Steckvorrichtung bereitzustel len.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Steckvorrichtung zur For mung einer Steckverbindung vorgeschlagen. Die Steckvorrichtung weist ein vorderes Ende zum Anbinden der Steckvorrichtung an einer im Wesentlichen gleichartigen Steckvorrichtung und ein hinteres Ende zur Aufnahme eines bandförmigen Körpers, insbe sondere eines Kabels, auf. Die Steckvorrichtung umfasst ein Gehäuse mit einer Vorderseite an einem offenen vorderen Ende, mit einer Rückseite an einem dem vorderen Ende gegenüberlie genden offenen hinteren Ende und mit einer die Vorderseite mit der Rückseite verbindenden Seitenwand, wobei die Seitenwand an dem vorderen Ende wenigstens eine Ausnehmung aufweist. Die Steckvorrichtung umfasst ferner einen Steckkörper bzw. Steckeinsatz mit einer Vorderseite und mit einer der Vorder seite gegenüberliegenden Rückseite, wobei die Vorderseite des Steckkörpers wenigstens eine Abstufung aufweist, und wobei der Steckkörper in das Gehäuse, insbesondere in das offene vordere Ende des Gehäuses, derart einsetzbar ist, dass die wenigstens eine Abstufung des Steckkörpers am offenen vorderen Ende des Gehäuses im Wesentlichen diametral gegenüber der wenigstens einer Ausnehmung des Gehäuses positioniert ist, so dass das vordere Ende der Steckvorrichtung mit einem vorderen Ende ei ner gleichartigen Steckvorrichtung zur Formung einer durch Reibungskräfte zusammenhaltbaren Steckverbindung durch eine Translationsbewegung verbindbar ist.

Aufgrund der Gestaltung der Steckvorrichtung, insbesondere aufgrund der Positionierung der Ausnehmung auf der Vorderseite des Gehäuses und aufgrund der Abstufung bzw. des abgestuften Bereichs bzw. der Stecknase auf der Vorderseite des Steckkör pers wird das vordere Ende der Steckvorrichtung in zwei funk tioneile Bereiche getrennt. Denn die Abstufung des Steckkör pers kann einen nicht abgestuften Bereich eines anderen Steck körpers, insbesondere einer anderen Steckvorrichtung, aufneh men. Der nicht abgestufte Bereich des Steckkörpers kann hinge gen in eine entsprechende Abstufung eines anderen Steckkörpers aufgenommen werden.

Die Steckvorrichtung ist somit mit der Funktionalität sowohl eines "männlichen" als auch eines "weiblichen" Verbindungs stücks ausgestattet, so dass eine komplementäre bzw. sich kom plementär ergänzende Steckverbindung mit einer gleichartigen bzw. im Wesentlichen identischen Steckvorrichtung auf einfache Weise verwirklicht werden kann, ohne dabei eine Drehbewegung insbesondere zum Eindrehen von Steckverbindungen oder zur Si cherung der Steckverbindung ausführen zu müssen. Aufgrund der Möglichkeit der Verbindung von im Wesentlichen identischen Steckvorrichtungen ist die Steckvorrichtung zudem besonders gut zur Standardisierung geeignet. Insbesondere kann die Steckvorrichtung als Standard-Steckvorrichtung bzw. als stan dardisierter Universal-Konnektor werden, welche die doppelte Funktionalität "männlich-weiblich" bzw. Pin-Buchse verwirk licht.

Die Steckvorrichtung kann im Wesentlichen zylindrisch ausge bildet sein, wobei die wenigstens eine Ausnehmung an dem vor deren Ende des Gehäuses halbringförmig ausgebildet ist, und die wenigstens eine Abstufung an der vorderen Seite des Steck körpers halbkreisförmig ausgebildet ist. Durch die halbring förmige Ausnehmung des Gehäuses und die halbkreisförmige Ab stufung des Steckkörpers wird eine sichere Steckverbindung mit einer gleichartigen Steckvorrichtung auf einfache Weise ermög licht, wobei die richtige Orientierung der Steckvorrichtung an der Position der Ausnehmung bzw. der Abstufung leicht erkenn bar ist.

Die Steckvorrichtung kann wenigstens ein Reibungselement zur Erhöhung der Reibungskräfte zwischen zwei miteinander in einer Steckverbindung stehenden im Wesentlichen gleichartigen Steck vorrichtungen aufweisen. Aufgrund der Erhöhung der Reibungs kräfte durch das Reibungselement kann insbesondere die zur Lö sung der Steckverbindung erforderliche Zugkraft bis zu einer vordefinierten Höhe erhöht werden, so dass ein unbeabsichtig tes Lösen der Steckverbindung verhindert werden kann.

Das wenigstens eine Reibungselement kann wenigstens einen 0- Ring, insbesondere einen Gummi-O-Ring, umfassen. Mit einem 0- Ring kann die zur Lösung der Steckverbindung erforderliche Zugkraft auf eine einfache Weise erhöht werden. Ferner kann das Reibungselement aber auch auf andere gebräuchliche Art und Weise gebildet werden.

Das Gehäuse kann innenseitig eine insbesondere umlaufende Nut zur Aufnahme des wenigstens einen O-Rings aufweisen. Durch die Nut kann der O-Ring gesichert werden, so dass auch bei einem wiederholten Einsteck- und Aussteck-Vorgang der O-Ring nicht wegrutscht oder rausfällt. Insbesondere kann die Steckverbin dung zwischen zwei Steckvorrichtungen zu einem durch den 0- Ring bzw. O-Ringdichtung verursachten Quetsch- bzw. Klemmkon takt führen, wodurch die Steckverbindung zusammengehalten wird.

In einigen Ausführungsformen ragt ein nicht abgestufter Be reich des Steckkörpers, insbesondere im eingebauten Zustand, von der Vorderseite des Gehäuses heraus. Der aus dem Gehäuse herausragende Teil des Steckkörpers kann insbesondere als Ori entierungshilfe dienen, so dass zwei gleichartige Steckvor richtungen leicht und schnell zusammengesteckt werden können.

In einigen Ausführungen weist die Steckvorrichtung wenigstens einen Kontaktstift und wenigstens ein Kontaktloch auf, wobei der wenigstens ein Kontaktstift und das wenigstens eine Kon taktloch von der Vorderseite der Steckvorrichtung bzw. des Ge häuses zugänglich angeordnet sind.

Der wenigstens eine von der Vorderseite der Steckvorrichtung zugängliche Kontaktstift und das wenigstens eine von der Vor derseite der Steckvorrichtung zugängliche Kontaktloch können zur Formung eines elektrischen Kontakts dienen, so dass die Steckvorrichtung sowohl eine mechanische als auch eine elekt rische Verbindung bereitstellen kann. Die Steckvorrichtung kann eine gleiche Anzahl von Kontaktstif ten und von Kontaktlöchern aufweisen, so dass die Steckvor richtung zur Hälfte in Pins und Buchsen aufgeteilt ist. Insbe sondere können der wenigstens eine Kontaktstift und das we nigstens eine Kontaktloch komplementär zueinander angeordnet sein, so dass bei einem Zusammenführen von zwei Steckvorrich tungen der oben beschriebenen Art jedes Kontaktloch durch ei nen entsprechenden Kontaktstift belegt wird, und jeder Kon taktstift durch ein entsprechendes Kontaktloch aufgenommen wird. Durch eine derartige Anordnung des wenigstens einen Kon taktstift und des wenigstens einen Kontaktlochs kann eine kom plementäre elektro-mechanische Verbindung zwischen zwei gleichartigen Steckvorrichtungen auf einfache Weise bereitge stellt werden.

Der wenigstens ein Kontaktstift kann insbesondere auf der we nigstens einer Abstufung des Steckkörpers und das wenigstens eine Kontaktloch außerhalb der Abstufung, insbesondere auf ei nem nicht abgestuften Teil des Steckkörpers bzw. auf der Stecknase auf der Vorderseite des Steckelements angeordnet sein. Durch die Anordnung der Kontaktstifte in der Abstufung können die Kontaktstifte besonders gut durch die Außenwand des Gehäuses geschützt werden.

Auf der Rückseite des Steckkörpers können Anschlusskontakte ausgebildet sein, welche durch den Steckkörper hindurch mit dem wenigstens einen Kontaktstift und mit dem wenigstens einen Kontaktloch elektrische verbunden sind. Die Anschlusskontakte auf der Rückseite des Steckkörpers können insbesondere direkt mit gegenüberliegenden Kontaktstiften bzw. Kontaktlöchern und/oder permutiert verbunden sein, so dass eine erwünschte Polbelegung der Kontaktstifte bzw. Kontaktlöcher erzielt wird. Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert. Für gleiche oder gleichwirkende Teile werden in den Figuren gleiche Bezugszeichen verwendet.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckvorrich tung gemäß einem Ausführungsbeispiel,

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckvorrich tung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel, und

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Steckkörpers gemäß einem Ausführungsbeispiel.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckvorrich tung gemäß einem Ausführungsbeispiel.

Die Steckvorrichtung 10 ist länglich ausgebildet und weist ein vorderes Ende 10' und ein hinteres Ende 10'' auf. Die Steck vorrichtung 10 weist ein im Wesentlichen als Hohlzylinder aus gebildetes Gehäuse 11 mit einer Vorderseite 12 an einem vorde ren Ende 13, mit einer Rückseite 14 an einem dem vorderen Ende 13 gegenüberliegenden hinteren Ende 15 und mit einer die Vor derseite 12 mit der Rückseite 14 verbindenden Seitenwand 16 auf. Die Steckvorrichtung 10 weist ferner einen im Wesentli chen zylindrisch ausgebildeten Steckkörper 17 mit einer Vor derseite 18 und mit der Vorderseite 18 gegenüber liegenden Rückseite 19 (in Fig. 1 nicht gezeigt) auf.

An der Vorderseite 12 des Gehäuses 11 ist eine halbringförmige Ausnehmung 20 ausgebildet. Auf der Vorderseite 18 des Steck körpers 17 ist eine halbkreisförmige Abstufung 21 ausgebildet, wobei eine Stecknase 22 bzw. nicht abgestufter Teil des Steck körpers aus der Vorderseite 12 des Gehäuses 11 herausragt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Steckvorrichtung 10 zum mechanischen Verbinden von bandförmigen Körpern ausge bildet. Fig. 1 zeigt schematisch einen Abschnitt eines band förmigen Körpers 23, welcher durch das hintere Ende 15 des Ge häuses 11 eingeführt ist.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckvorrich tung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel. In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Steckvorrichtung 10 zum mechanischen und elektrischen Verbinden von länglichen Kör pern, insbesondere Kabeln ausgebildet. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiels der Fig. 1 weist die Steckvorrichtung der Fig. 2 Kontaktstifte 24 und Kontaktlöcher 25 auf welche auf der Vorderseite 18 des Steckkörpers 17 ausgebildet sind. Die Kontaktstifte 24 und die Kontaktlöcher 25 sind am Vorderseite 12 des Gehäuses 11 von außen zugänglich.

Aufgrund der Gestaltung des Steckkörpers 17 weist der Steck körper 17 zwei funktionelle Bereiche auf, so dass der Steck körper 17 gleichzeitig als männlicher und weiblicher Stecker fungieren kann. Insbesondere ist der Bereich mit der Abstufung 21, in welchem die Kontaktstifte 24 angeordnet sind, als ein männlicher elektrischer und weiblicher mechanischer Stecker ausgebildet, wobei der nicht abgestufte Bereich mit den Kon taktlöchern 25 als ein weiblicher elektrischer und männlicher mechanischer Stecker ausgebildet ist.

Zudem sind die Ausnehmung 20 der Seitenwand 16 und die Abstu fung 21 in dem Steckkörper 17 des Steckkörpers 17 derart be messen, dass zwei identische Steckvorrichtungen 10 in eine komplementäre Steckverbindung miteinander gebracht werden kön nen. Zur Bildung der komplementären Steckverbindung von zwei Steckvorrichtungen 10 gemäß Fig. 1 werden zwei Steckvorrich tungen 10 durch eine axiale Translationsbewegung ineinander eingeführt, wobei die Kontaktstifte 24 einer Steckvorrichtung 10 in die Kontaktlöcher 25 der zweiten Steckvorrichtung 10 eingeführt werden, und umgekehrt, die Kontaktstifte 24 der zweiten Steckvorrichtung 10 in die Kontaktlöcher 25 der ersten Steckvorrichtung 10 eingeführt werden.

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Steckkörpers gemäß einem Ausführungsbeispiel. Der Steckkörper 17 ist im We sentlichen in Form eines Zylinders ausgebildet und weist eine halbkreisförmige Abstufung 21, so dass sich der Steckkörper 17 in einen kürzeren Bereich mit der Abstufung 21 und einen län geren Bereich mit der Stecknase 22 unterteilt. Die Kontakt stifte 24 sind in dem abgestuften bzw. in dem kürzeren Bereich des Steckkörpers 17 angeordnet und die Kontaktlöcher 25 sind in dem nicht abgestuften Bereich bzw. auf der Stecknase 22 des Steckkörpers 17 angeordnet. An der Rückseite 19 des Steckkör pers 17 sind Anschlusskontakte 26 und 27 zum elektrischen Kon taktieren der Kontaktstifte 24 und der Kontaktlöcher 25 ange ordnet, wobei die Kontaktstifte 24 und die Kontaktlöcher 25 an elektrische Leitungen eines elektrischen Kabels angeschlossen werden können. Zum Anbringen der Steckvorrichtung 10 an ein elektrisches Kabel können insbesondere die Anschlusskontakte 26 und 27 an elektrische Leitungen des Kabels an einem Ende des Kabels angebracht, beispielsweise angelötet oder angecrimt werden.

In einigen Ausführungsformen weist das Gehäuse innenseitig eine umlaufende Nut zur Aufnahme eines O-Rings 29. Der O-Ring 29 wird Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie angedeutet. Mit einem O-Ring 29 kann die zur Lösung der Steckverbindung erfor derliche Zugkraft auf eine einfache Weise erhöht werden.

Obwohl zumindest eine beispielhafte Ausführungsform in der vorhergehenden Beschreibung gezeigt wurde, können verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden. Die genann ten Ausführungsformen sind lediglich Beispiele und nicht dazu vorgesehen, den Gültigkeitsbereich, die Anwendbarkeit oder die Konfiguration der vorliegenden Offenbarung in irgendeiner Weise zu beschränken. Vielmehr stellt die vorhergehende Be schreibung dem Fachmann einen Plan zur Umsetzung zumindest ei ner beispielhaften Ausführungsform zur Verfügung, wobei zahl reiche Änderungen in der Funktion und der Anordnung von in ei ner beispielhaften Ausführungsform beschriebenen Elementen ge- macht werden können, ohne den Schutzbereich der angefügten An sprüche und ihrer rechtlichen Äquivalente zu verlassen.

Bezugszeichenliste

10 Steckvorrichtung

11 Gehäuse 12 Vorderseite

13 vorderes Ende

14 Rückseite

15 hinteres Ende

16 Seitenwand 17 Steckkörper

18 Vorderseite

19 Rückseite

20 Ausnehmung

21 Abstufung 22 Stecknase

23 bandförmiger Körper

24 Kontaktstift

25 Kontaktloch

26 Anschlusskontakt 27 Anschlusskontakt

29 O-Ring




 
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