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Patent Searching and Data


Title:
POLYMER ALDEHYDE/SILOXANE AMINE NETWORKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/026849
Kind Code:
A1
Abstract:
Polymer networks can be obtained by condensing an aldehyde or a mixture of aldehydes or precursors thereof with a component A containing an amine, optionally in the presence of a solvent S. Said component A contains at least one siloxane amine of formula (I), (H¿2?N-)¿t?Y?4¿-Si(R)¿2?-)¿n?Y?3¿(-NH¿2?)¿s?, wherein Y?3¿ represents an organic group with the value (s+1), Y?4¿ represents an organic group with the value (t + 1), R represents in each position independently a C¿1-12? alkyl group or aryl group, s represents a whole number between 1 and 20, t represents a whole number between 1 and 20 and optionally contains at least one amine of formula (II) Y?1¿(-NH¿2?)¿n? and optionally at least one amine of formula (III) (Z-)¿(q-r)?Y?2¿(-NH¿2?)¿r?, wherein Y?1¿ represents organic groups with a value n, Y?2¿ represents organic groups with a value q, Z represents functional monovalent groups, n represents a whole number between 1 and 20, q represents a whole number between 2 and 20 and r represents a whole number between 1 and 19, with the proviso that 1 $m(F) r < q.

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Inventors:
EVSIOUKOV SERGUEI (DE)
SCHORNICK GUNNAR (DE)
Application Number:
PCT/EP2001/010674
Publication Date:
April 04, 2002
Filing Date:
September 14, 2001
Export Citation:
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Assignee:
BASF AG (DE)
EVSIOUKOV SERGUEI (DE)
SCHORNICK GUNNAR (DE)
International Classes:
C08G12/00; C08G12/06; C08G77/54; (IPC1-7): C08G12/06; C08G12/00; C08G77/26
Foreign References:
GB1076259A1967-07-19
US3554952A1971-01-12
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 072 (C - 570) 17 February 1989 (1989-02-17)
Attorney, Agent or Firm:
Isenbruck, Günter (Pagenberg Dost, Altenbur, Geissler Isenbruck Theodor-Heuss-Anlage 12 Mannheim, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. l.
2. Polymere Netzwerke, dadurch erhältlich, daß man einen Aldehyd oder eine Mischung von Aldehyden oder Vorläufer davon mit einer Amine enthaltenden Komponente A, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels S, kondensiert, wobei Komponente A mindestens ein SiloxanAmin (I), (H2N) tY'Si (R) 2 (OSi (R) 2)nY3 (NH2) s (I) worin bedeuten Y3 (s + 1)wertiger organischer Rest Y4 (t + 1)wertiger organischer Rest R in jeder Position unabhängig voneinander C112Alkylrest oder Arylrest s ganzzahliger Wert von 1 bis 20 t ganzzahliger Wert von 1 bis 20 gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (II) Y1(NH2)n (II) und gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (III) (Z) (qr) y2 (NH2) r (III) enthält, worin bedeuten Yl nwertige organische Reste, y2 qwertige organische Reste, Z funktionelle einwertige Reste, n ein ganzzahliger Wert von 1 bis 20, q ein ganzzahliger Wert von 2 bis 20 und r ein ganzzahliger Wert von 1 bis 19 mit der Maßgabe, daß 1 < r < q.
3. Polymere Netzwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aldehyd Formaldehyd oder eine Mischung von Aldehyden, enthaltend Formaldehyd, oder Vorläufer von Formaldehyd verwendet.
4. Polymere Netzwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aldehyd Formaldehyd verwendet.
5. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, daß man SiloxanAmine (I) mit zwei endständigen primären Aminogruppen verwendet.
6. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (II) solche Verbindungen verwendet, in welchen Y nwertige organische Reste bezeichnet, die sich von C2300Alkylenresten ableiten, in welchen nicht benachbarte CH2Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel,N (H), N (C14Alkyl),CO, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
7. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (II) solche Verbindungen verwendet, in welchen yl nwertige organische Reste bezeichnet, welche sich von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von bis zu 1000 dieser Monomereinheiten ableiten.
8. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (III) solche Verbindungen verwendet, in welchen y2 q wertige organische Reste bezeichnet, die sich von C23oooAlkylenresten ableiten, in welchen nicht benachbarte CH2Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel,N (H),N (Cl4Alkyl),CO, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
9. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (III) solche Verbindungen verwendet, in welchen Y2 q wertige organische Reste bezeichnet, welche sich von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von bis zu 1000 dieser Monomereinheiten ableiten.
10. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (III) solche Verbindungen verwendet, in welchen die funktionellen einwertigen Reste Z ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus OH,SH,COOC112Alkyl, SO2C112Alkyl und PO(OC12Alkyl)2 oder neutralisierten Säureresten.
Description:
Polymere Aldehyd/Silowan-Amin-Netzwérke

Die Erfindung betrifft polymere Aldehyd/Siloxan-Amin-Netzwerke.

Umsetzungsprodukte von Aldehyden wie Formaldehyd und Aminen wie Monoaminen und aliphatischen Diaminen sind seit langer Zeit bekannt und werden in unterschiedlichen Einsatzgebieten verwendet.

DE-A-26 45 170 betrifft einen Vulkanisierungsbeschleuniger für Kautschuke. Der Beschleuniger umfaßt ein Reaktionsprodukt eines Aldehyds mit Phenylendiamin oder einem aliphatischen 1,2-oder 1, 3-Diamin. Als aliphatisches Diamin wird vorzugsweise Ethylendiamin oder Propylendiamin eingesetzt. Der eingesetzte Aldehyd ist vorzugsweise Formaldehyd.

US 3,461,100 betrifft Kondensationsprodukte von Aldehyden oder Ketonen mit Diaminen und Monoaminen. Die wasserunlöslichen, aber in aliphatischen Kohlenwasserstoffen löslichen Polymermaterialien werden als Schutzbe- schichtungen, insbesondere für Metalle, eingesetzt. Sie werden erhalten durch Kondensation eines Aldehyds oder Ketons mit einem Diamin in einem organischen Reaktionsmedium. Als Nebenprodukt entstehendes Wasser wird lcontinuierlich entfernt. Beispielsweise werden Formaldehyd und Hexamethylen- diamin umgesetzt.

JP-A-63 192 750 betrifft die Herstellung von polymeren tertiären Aminen, die Hexahydrotriazineinheiten aufweisen. Die Verbindungen werden erhalten durch Umsetzung von primären und sekundären Aminen mit Formaldehyd. Sie können als Katalysatoren für Urethanschäume und als Harter für Epoxidharze und Kautschuklatices eingesetzt werden.

US 5,830,243 betrifft Treibstoffzusammensetzungen, die N-substituierte Perhydro-s-triazin-Verbindungen enthalten. Diese werden hergestellt durch

Umsetzung eines Aldehyds mit mindestens einem Etheramin. Die Verbindungen dienen zur Verminderung der Bildung von Ablagerungen in Einspritzmotoren.

Bei den beschriebenen Umsetzungsprodukten handelt es sich ganz überwiegend nicht um polymere Netzwerke sondern um in Kohlenwasserstoffen lösliche Verbindungen. Die Bildung von vernetzten Produkten durch Einsatz von Diaminen und Triaminen wird erwähnt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von polymeren Netzwerken, deren Eigenschaften sich in einem weiten Bereich einstellen lassen.

Zudem sollen Materialien auf Grundlage von Aldehyden und Aminen bereitgestellt werden, die neuartige Eigenschaften aufweisen.

Die Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch polymere Netzwerke, die dadurch erhältlich sind, daß man einen Aldehyd oder eine Mischung von Aldehyden oder Vorläufer davon mit einer Amine enthaltenden Komponente A, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels S, kondensiert, wobei Komponente A mindestens ein Siloxan-Amin (I), (H2N-) tu'-si (R) 2- (O-Si (R) 2-) ny3 (-NH2) s (I) worin bedeuten Y3 (s + 1)-wertiger organischer Rest Y4 (t + 1)-wertiger organischer Rest R in jeder Position unabhängig voneinander Cl 2-AlkYlrest oder Arylrest s ganzzahliger Wert von 1 bis 20 t ganzzahliger Wert von 1 bis 20 gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (II)

Yl (-NH2) n (II) und gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (III) (Z-) (q-r) (-NH2) r (III) enthält, worin bedeuten Y'n-wertige organische Reste, Y2 q-wertige organische Reste, Z funktionelle einwertige Reste, n ein ganzzahliger Wert von 1 bis 20, q ein ganzzahliger Wert von 2 bis 20 und r ein ganzzahliger Wert von 1 bis 19 mit der Maßgabe, daß 1 < r < q.

Als Aldehyd wird dabei vorzugsweise Formaldehyd oder eine Mischung von Aldehyden, die Formaldehyd enthält, eingesetzt. Auch entsprechende Vorläufer dieser Verbindungen können eingesetzt werden. Derartige Vorläufer sind bei- spielsweise die cyclische trimere Form, das 1,3,5-Trioxan oder polymere Formen des Formaldehyds, der sogenannte Paraformaldhyd. Auch Acetale wie Diethoximethan können eingesetzt werden.

Die Aldehyde werden mit der Komponente A kondensiert.

Dabei wird das Mengenverhältnis vorzugsweise so gewählt, daß stöchiometrische Mengen an reaktionsfähigen Aldehydgruppen und Aminogruppen vorliegen. Abweichungen von der Stöchiometrie bis zu 20 mol-%, vorzugsweise bis zu 10 mol-% können auch zu verwendbaren polymeren Netzwerken fuhren.

Die Komponente A enthält mindestens ein Siloxan-Amin (I),

(H2N-) tY'-Si (R) 2- (O-Si (R) 2-) nY3 (-NH2) s (I) Vorzugsweise haben die Siloxan-Amine (I) ein mittleres Molekulargewicht (Mn) von 200 bis 20.000 g/mol, besonders bevorzugt 500 bis 10.000 g/mol, insbesondere 1.000 bis 5.000 g/mol.

Vorzugsweise ist R jeweils unabhängig ein Cl 6-Alkylrest, besonders bevorzugt ein Cl 3-Alkylrest, insbesondere ein Methylrest oder Ethylrest, oder Arylrest.

Y3 und Y4 sind gleiche oder verschiedene organische Reste. Die organischen Reste können sich von Ci-20-AIkylenresten, vorzugsweise Cl-lo-Alkylenresten, insbesondere Cl-5-Alkylenresten ableiten, in denen nicht benachbarte CH2- Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel,-NH-,-N (C1-4-Alkyl)-,-CO-, gegebenen- falls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.

Vorzugsweise handelt es sich um nicht substituierte Ci-20-Alkylenreste, besonders bevorzugt Cl-io-Alkylenreste, insbesondere Cl-5-Alkylenreste. Dabei handelt es sich vorzugsweise um lineare Reste, die jeweils eine endständige primäre Aminogruppe aufweisen. s und t haben dabei vorzugsweise ganzzahlige Werte von 1 bis 3, besonders bevorzugt 1 oder 2, insbesondere 1. Damit handelt es sich insbesondere um Diamine.

Y3 und Y4 können auch Dendrimerreste sein, vorzugsweise der Generation 1, 2 oder 3. In diesem Fall können s und t entsprechend höhere Werte von jeweils bis 20 aufweisen.

Schon beim Einsatz der Diamine werden vernetzte Strukturen erhalten, indem die Aminogruppen mit einer äquivalenten Menge an Aldehyd zu einer Triazacyclohexyl-Struktur kondensiert werden, siehe beispielsweise E. M.

Smolin, L. Rapoport : s-Triazines and derivatives, in : The Chemistry of Heterocyclic Compounds, Vol. 13, ed. by A. Weissberger, Interscience Publ., New York, 1959, pp. 473-544. Die Aminogruppen eines Siloxans können dabei Bestandteile zweier unterschiedlicher Ringsysteme sein, so daß sich dreidimensionale Netzwerke ausbilden : 0 n H2N-R-NH2 + 2n H4 i H C HC=N-R-N=CH21 n ! Potycydotrimerisation I /N\/N\ I N N N N /W/R/w R 'w N N R'R' 0+. si zNN\

Beim Vorliegen sekundärer Aminogruppen oder beim Vorliegen verzweigter Verbindungen mit beispielsweise drei primären Aminogruppen können entsprechend komplexere dreidimensional vernetzte Produkte erhalten werden.

Die Umsetzung von Aminen (I) mit den Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, kann lösungsmittelfrei oder in Gegenwart eines Lösungsmittels (S) durchgeführt werden. Als Lösungsmittel (S) werden beispielsweise wassermischbare Lösungs- mittel verwendet.

Formaldehyd wird beispielsweise als wäßrige Formalinlösung eingesetzt.

Als Lösungsmittel kommen weiterhin Aceton, Dioxan, Dioxolan, THF, Polyetherglykole und ähnliche Lösungsmittel in Betracht, die, sofern mischbar, Wasser enthalten können.

Die Umsetzung wird dabei vorzugsweise bei Temperaturen im Bereich von 0 bis 70°C, besonders bevorzugt 10 bis 50°C, insbesondere 15 bis 30°C durchgeführt.

In der Regel wird das Siloxan-Amin im Lösungsmittel vorgelegt und danach mit Formaldehyd in fester oder gasförmiger oder vorzugsweise in gelöster Form versetzt. Acetale können auch in flüssiger Form eingesetzt werden. Die Umsetzung kann dabei, wenn gewünscht, in Gegenwart von basischen Katalysatoren durchgeführt werden.

Neben den Aminen (I) können auch Amine der Formel (II) eingesetzt werden.

Dabei werden vorzugsweise solche Verbindungen verwendet, in denen yl n-wertige organische Reste bezeichnet, die sich von C23000-AlkylenrestenS vorzugsweise C2-looo-Alkylenresten, insbesondere C2-ioo-Alkylenresten ableiten, in denen nicht benachbarte CH2-Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel,-NH-,-N (Cl 4- Alkyl)-,-CO-, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.

Besonders bevorzugt werden solche Amine der Formel (II) eingesetzt, in denen Y'n-wertige organische Reste bezeichnet, die sich von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von 1000 dieser Monomereinheiten ableiten.

Zudem können auch Amine der Formel (III) eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um Verbindungen, in denen Y2 q-wertige organische Reste bezeichnet, die sich von C23000-Alkylenresten, vorzugsweise C2-1000- Alkylenresten, insbesondere C2-loo-Alkylenresten ableiten, in denen nicht benachbarte CH2-Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel,-NH-,-N (Cl-Alkyl)-, -CO-, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.

Bevorzugt leiten sich die q-wertigen organischen Reste y2 von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von bis zu 1000 dieser Monomereinheiten ab.

Dabei können die funktionellen einwertigen Reste Z ausgewählt sein aus der Gruppe, bestehend aus-OH,-SH,-COO-Cl-12-Alkyl,-S03-CI_i2-Alkyl und -PO (O-Cl l3-Alkyl) 2. Die Reste Z können auch ausgewählt sein aus neutralisierten Säureresten, wie mit Alkali oder Aminen bzw. Ammoniak neutralisierten Carboxyl-oder Sulfonylgruppen.

Gemäß einer Ausfiihrungsform der Erfindung werden nur die Siloxan-Amine (I) eingesetzt.

Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele näher erläutert.

Beispiele In den nachstehenden Beispielen werden Siloxan-Amine der allgemeinen Formel H2N-CH2-CH2-CH2-Si (CH3) 2- (O-Si (CH3) 2-) n-CH2-CH2-CH2-NH2 eingesetzt. Es wurden Produkte mit einem Gewichtsmittel des Molekularge- wichts von 1000 (Siloxan-Amin 1), 5000 (Siloxan-Amin 2) und 10000 (Siloxan- Amin 3) eingesetzt.

Beispiel 1 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Stunde wurde das Reaktionsprodukt trüb und fest, blieb aber klebrig.

Es wies eine rötlichgelbe Farbe auf.

Beispiel 2 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin I zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Stunde wurde das Reaktionsprodukt fest, blieb aber klebrig. Es wies eine gelblich trübe Farbe auf.

Beispiel 3 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 30 Minuten wurde das Reaktionsprodukt fest und trüb, blieb aber klebrig.

Beispiel 4 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Minute wurde das Reaktionsprodukt fest und trüb.

Beispiel 5 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde sofort fest und trüb.

Beispiel 6 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt klebrig und fest.

Beispiel 7 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt klebrig und fest.

Beispiel 8 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt fest.

Beispiel 9 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37so Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa I Tag wurde das Reaktionsprodukt fest.

Beispiel 10 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt fest.

Beispiel 11 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.

Beispiel 12 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.

Beispiel 13 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.

Beispiel 14 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.

Beispiel 15 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.

Beispiel 1 bis 15 in verschiedenen Konzentrationen polymerisiert.

Beispiel 16 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 10 Minuten fest und trüb. Es wies eine gelbliche Farbe auf.

Beispiel 17 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 5 Minuten milchig, fest und spröde.

Beispiel 18 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben

und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde schnell trüb, fest und spröde.

Beispiel 19 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 10 Minuten trüb und fest. Es wies eine gelbliche Farbe auf.

Beispiel 20 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde sofort fest und war nicht gut mischbar.

Beispiel 21 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt ließ sich nicht mischen.

Beispiel 22 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.

Beispiel 23 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.

Beispiel 24 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.

Beispiel 25 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.

Es wies eine leicht gelbliche Farbe auf.

Beispiel 26 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.

Es wies eine leicht gelbliche Farbe auf.

Beispiel 27 Es wurde eine Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos- sen.

Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.

Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.

Es wies eine leicht gelbliche Farbe auf.

Beispiel 16 bis 27 wurde 50%-ig polymerisiert.