Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
PREPARATION FOR FIXING AND CARE OF THE HAIR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1989/008443
Kind Code:
A1
Abstract:
Preparation for fixing and care of the hair based on a synergistic combination of a) 0.1 to 10.0 wt. % of a cationic copolymerizate of vinylimidazolium methochloride and vinylpyrrolidone, b) 0.1 to 5.0 wt. % of tetraoxyethylene lauryl ether. Appropriate tests have shown that combinations of fatty alcohol polyoxyethylene ethers other than tetraoxyethylene lauryl ether with component a) do not enhance the synergistic action.

Inventors:
GROSS PAUL (DE)
HENZE HILDEGARD (DE)
LANG GUENTHER (DE)
WENDEL HARALD (DE)
STAEHLE LIANE (DE)
Application Number:
PCT/EP1989/000128
Publication Date:
September 21, 1989
Filing Date:
February 13, 1989
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
WELLA AG (DE)
International Classes:
A61K8/00; A61K8/31; A61K8/39; A61K8/81; A61Q5/00; A61Q5/06; A61Q5/10; (IPC1-7): A61K7/11
Foreign References:
EP0155400A11985-09-25
Other References:
Seifen-Ole-Fette-Wachse, Band 110, Nr. 17 29. Oktober 1984, (Augsburg, DE), K. Seib et al.: "Luviquat R-Marken (CTFA: Polyquaternium-16) neue polyquatern{re Polymere mit abgestufter Kationaktivit{t", Seiten 515-516
Attorney, Agent or Firm:
Designated States:
Download PDF:
Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haa¬ res auf der Basis einer wäßrigen, alkoholischen oder wäßrigalkoholischen Lösung eines quaterni sierten Copo Lymerisates des Vinylpyrrolidons und eines Tet raoxyethyLen laurylethers sowie gegebenen¬ falls einem Treib itteL und üblichen Zusätzen, dadurch gekennzeichnet, daß es (a) als quaterni s er tes Copo lymer i sat des Vinylpyr rolidons 0,1 bis 10,0 Gewichtsprozent eines ka l: jom sehen Copo Lymeri sa tes aus Vinylimidazo¬ l iummethochlorid und Vi ylpyrrolidon und (b) 0,1 bis 5,0 Gewichtsprozent Tetraoxyethylenlau¬ rylether enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 1 bis 3,5 Gewichtsprozent eines kationischen Co¬ polymeri sates aus Vinylimidazo L ummethoch Lorid und V i nyLpyrro li don enthält.
3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,5 bis 2,0 Gewichtsprozent Tetraoxyethylen Lau¬ ryl.ether enthält.
4. Mittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es ein kat ionisches Co¬ po l ymeri sat aus Vinyli idazoliummethochlorid und Vinylp rroli on der Form l. (I) wobei gilt x = 0,30 0,95 y = 0,05 0,70 und x + y = 1 , und einem Molekulargewicht von 40.000 bis 1.000.000 g/moL enthält. Mittel nach mindestens e nem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es zur gle chzeitigen Tönung des Haares 0,01 bis 2,0 Gewichtsprozent eines direkt auf das Haar aufziehenden Farbstoffes enthäLt. Mittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der direkt auf das Haar aufziehende Farbstoff aus¬ gewählt ist aus aromatischen Nitrofarbstoffen, Azo farbstoffen, Anthrachinonfarbstoffen und Triphenyl methanfarbstoffen. Mittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es 2 bis 10 Gewichts¬ prozent eines Treibmittels enthält, das ausgewählt ist aus nButan, iButan, Propan, D fluordi ch lorme than, Tri chlormonof luormethan, Tetraf luordi chlor ethan, Dϊmethylether, N<>, 0 und C0^ sow e Mi¬ schung n dieser Verbindun en.
Description:
Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haares

Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haares, welches Tetraoxyethy¬ lenlaurylether und ein kationisches Copolymeri sat aus Vinylimidazoliummethochlorid und VinyLpyr.ro lidon ent¬ hält.

Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haares bestehen üblicherweise aus Lösungen von f i Lmbi Ldenden natürlichen oder synthetischen Polymeren. Als natür¬ liche Polymere kommen beispielsweise Schellack Algina- te, Gelatine, Pektine, Chi tosansa Lze und Cel lulosederi - vate in Betracht. Von den synt etischen Polymeren fin¬ den zum Beispiel Po lyvi y l pyrro lidon, Polyvi πylacetat, Polyacrylverb ndungen wie Acrylsäure- oder MethacryL- säurepolymeri säte, basische Polymerisate von Estern aus diesen beiden Säuren mit Aminoa lkohoLen beziehungsweise die Salze oder Quaterni si erungsprodukte dieser basi¬ schen Polymerisate, PolyacryIni tr i l sowie Copolymeri sä¬ te aus derartigen Verbindungen, beispielsweise Polyvi- nyLpyrro lidon-Vi nyLacetat oder Polyvi nylpyrrol idon-Di- eth laminoeth Lmethacrylat, Verwendung.

Weiterhin enthalten ittel zur Pflege des Haares und Festigung der Frisur zwecks Verbesserung der Naßkä m- barkeit und des Griffes, insbesondere des geschädigten Haares, häufig monomere quaternäre Ammoniumverbindungen wie zum Beispiel AIky11rimet ylam oniumc Loride, Dial- kyldimethylammoniumc loride, ALkyldimethylbenzylammo- niu chloride und AIkylpyridin iumch loride.

Derartige Zusätze quaternärer Ammoniumverbindungen ver¬ schlechtern jedoch die physiologische Verträ lichkeit solcher Präparate, insbesondere die Augenverträglich¬ keit.

Aus der eigenen DE-OS 34 01 037 ist ein kosmetisches Mittel zur Pflege und Festigung der Haare auf der Basis einer Kombination aus TetraoxyethyLenlaur Lether und einem quaternisierten Copolymerisat aus Vin lpyrroLidon und DimethyLam noethyImethacryLat bekannt, bei dem ein Zusatz derartiger quaternärer Ammoniumverbindungen nicht erforderlich sein soll.

Die haarkonditionierenden Eigenschaften dieser Mittel sind jedoch, insbesondere bei geschädigtem Haar, nicht völlig befriedigend (siehe Testbeispiel I). Weiterhin ist dieses Mittel aufgrund des hohen Preises des verwendeten quaternisierten CopoLymerisates aus Vinylpyrrolidon und DimethylaminoethyImethacryLat ver¬ hältnismäßig teuer.

Demgegenüber wurde nun gefunden, daß eine gleichzeitige hervorragende Kond i tionierung und gute Festigung der Haare durch die Verwendung einer synergistisehen Kombi¬ nation von TetraoxyethylenlauryLether und einem katio¬ nischen CopoLymerisat von VinyLimidazoliu methochLorid und Vinylpyrrolidon erzielt werden kann.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haares auf der Basis einer wäßrigen, alkoholischen oder wäßr ig-aLkoholisehen Lösung eines quaternisierten Copo¬ lymerisates des Vinylpyrrolidons und eines Tetraoxy¬ ethylenLauryLethers sowie gegebenenfalls einem Treib¬ mittel und üblichen Zusätzen, welches dadurch gekenn¬ zeichnet ist, daß es

(a) als quatern si ertes Copolymeri sat des Vinylpyrroli dons 0,1 bis 10,0 Gew chtsprozent eines kationi¬ schen Copolymerisates aus Vinyli dazoliummetho¬ chlorid und inylpyrroli on

und

(b) 0,1 bis 5,0 Gewichtsprozent Tet aoxyethylen lauryl ether

enthält.

Als kationisches Copo lymeri sat aus Vinyli idazolium¬ methochlorid und V i ny LpyrroLi on sind besonders die Handelsprodukte LuviquatsV FC 370 Luviquaτ-LV FC 550 und Luviquat -v FC 905 der Firma BASF AG, Ludwigshafen (Bundesrepublik Deutschland) geeignet. Diese Copoly- merisate (CTFA Bezeichnung: Polyquaternium--16) besitzen die foLgende Strukturforrne l (I):

mit x = 0,3U - 0,95 y = 0,05 - 0,70 x + y = 1.

Das mittlere Molekula gewicht des kationischen Copoly- merisates der Formel.. (I) liegt vorzugsweise zwischen 40.000 g/mol und 1.000.000 g/mol .

Von den genannten Copo Lymer i säten ist ein Copo Lymeri sat aus 95 Molprozent Vin limidazoliummethochLorid und 5 Molprozent Vinylpyrrolidon (Handelsname: Luviquat>y FC 905 der Firma BASF) mit einem mittleren Molekularge¬ wicht von etwa 80.000 besonders bevorzugt.

Der TetraoxyethyLenLauryLether de r Formel (II)

ist er Laurylalko- hol.

In dem erfindungsgemäßen Mittel soll der Tetraoxyethy- lenlauryLether in einer Menge von 0,1 bis 5 Gewichts¬ prozent, vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 2 Gewichtsprozent, enthalten sein.

Der Gehalt an dem kationischen CopoLymer sat der Kom¬ ponente (a) beträgt 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 1 bis 3,5 Gewichtsprozent.

Das erfindungsgemäße Mittel weist vorzugsweise einen pH-Wert zwischen 2 und 11 auf und kann in Form einer wäßrigen, alkoholischen oder wäßrig-alkoholischen Lösung vorliegen.

Als Alkohol kommen hierbei insbesondere die für kosme¬ tische Zwecke üblicherwe se verwendeten niederen Alko¬ hole mit 1 bis 4 KohLenstoffatomen, wie zum Beispiel Ethanol und IsopropanoL, in Betracht. Diese Alkohole können in dem erfindungsgemäßen Mittel in einer Menge von 0 bis 99,8 Gew chtsprozent enthalten sein.

Selbstverständlich können auch übliche haarkosmetische Zusätze wie beispielsweise Parfümöle, Kräuterextrakte, bakterizide oder fungizide Stoffe, Anti schuppenmitteL, Lösungsverm ttler für Parfümöle, natürliche oder syn¬ thetische Harze, wie zum Beispiel Chitosanderivate, Polyvinylpyr oLidon und Polyvi yLpyrrolidon-VinyLace- tat-Copolymere, in dem erfindungsgemäßen Mittel enthal¬ ten sein, soweit solche Zusätze nützlich und zweckmäßig erscheinen. Weiterhin können auch Anfärbefarbstoffe zur Anfärbung des Präparates oder direkt auf das Haar auf¬ ziehende Farbstoffe zur leichzeitigen Tönung des Haar s enthalt n sein.

Von letzteren Farbstoffen, die einzeln oder in Mischung vorliegen können, seien beispielsweise die folgenden Klassen erwähnt: Aromatische i trofarbstoffe (zum Bei¬ spiel 1 ,4-Di ami no-2-ni t ro-benzol, Pi kraminsäure, 1-Hydroxy-2-amino-4-n t ro-benzo L und 1 ,4-Bi s (2-hydro- xyethyl -amino-2-nitro-5-chlor-benzol , Azofarbstoffe (zum Beispiel C.I. 14 805 - Acid Brown 4), Anthrachi- nonfarbstoffe (zum Beispiel C.I. 61 105 -Disperse Violet 4) und Tri henyLmethanfarbstoffe (zum Beispiel C.I. 42 535 - Basic Violet 1), wobei die Farbstoffe dieser Klassen je nach Art ihrer Substituenten sauren, ni chtionogenen oder basischen Charakter haben können. Ihre Gesamtkonzentrat on in dem erfindungsgemäßen Mittel beträgt üblicherweise etwa 0,01 bis 2,0 Gewi chtsprozent.

Das erfindungsgemäße Mittel kann auch unter Zusatz eines Treibmittels in einem Druckbehälter abgefüllt werden, wobei das Präparat vorzugsweise als Schaum ent¬ nommen wird und mittels eines mit einer Auftragdüse versehenen Ventils leicht dosiert und bequem auf dem Haar verteilt werden kann. Als Treibmittel sind bei¬ spielsweise leicht flüchtige F Luorc lorkoh Lenwasser- stoffe, wie zum Beispiel Di f luordi ch lormethan oder Tri ch lormono Luor ethan, Tetra luordi ch lorethan oder niedere Alkane, wie zum Beispiel n-Butan, i-Butan und Propan oder auch DimethyLether sowie ferner bei den in Betracht kommenden Drücken gasförmig vorliegende Treibmittel, wie beispielsweise N^, N^O und CO-^, sowie Gemische der vorstehend genannten Verbindun en geeignet. Die Treibmittel sind in diesen Mitteln zweck¬ mäßigerweise in einer M n e von etwa 2 bis 10 Gewichtsprozent enthalten.

Das erfindunqsgemäB Mitt l, wird, üblicherweise nach der Haarwäsche, in dem handtuchtroc enen Haar in einer M nqe von etwa 5 bis 20 Gramm le n ch Haarfülle ver-

teilt. Anschließend wird das Haar durchgekämmt und in üblicher Weise entweder unmittelbar gefönt oder zunächst auf Wasserwellwickler gewickelt und sodann ge¬ trocknet .

Das Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haares gemäß der vorliegenden Erfindung bewirkt bei gleichzeitig guter Festigung der Frisur eine über¬ raschende und ausgezeichnete Verbesserung sowohl der Kämmbarkeit des feuchten Haares als auch von GLanz und Griff des trockenen Haares. Insbesondere wird die Gleitwirkung von Kamm oder Bürste im feuchten Haar nach der Applikation des erfindungsgemäßen Mittels wesent¬ lich verbessert, wodurch das Fönen der Haare oder das Aufwickeln auf WasserweL Lw ck ler wesentlich erleichtert wird. Besonders deutlich kommen die vorstehend genann¬ ten Vorteile der erfindungsgemäßen Kombination aus TetraoxyethyLenLaurylether und einem Copolymerisat von V inyl im idazol ϊummethochLorid und Vi ylpyrroLidon bei stark geschädigtem Haar zur Geltung.

Bei dem erfindungsgemäßen Mittel zur Festigung der Frisur und Pflege des Haares kann auf Grund seiner ausgezeichneten kämmbarkei tsverbessernden Wirkung ganz auf die Verwendung quaternärer Ammoniumverbindung ver¬ zichtet werden, es sei denn, man setzt sie dem Mittel in geringer Konzentration (etwa bis zu 0,2 Gewichtspro¬ zent) als Konservierungsmit el zur Erzielung bakterizi¬ der oder fungizider Eigenschaften zu.

Ein weiterer Vorte l, des erfindungsgemäßen Mittels ist sein, im Vergleich zu aus der Literatur - beispielswei¬ se der DE-OS 34 01 037 - bekannten Mitteln, niedriger Preis. So kostet das als Komponente (a) verwendete Co¬ po I.ymerϊsat aus inylimidazoliummethochlorid und Vinyl¬ pyrrolidon nur etwa ein Drittel des Preises des in der DE-OS " 54 01 037 verwendeten kationischen CopoLymerisa¬ t s.

Die beobachtete ausgezeichnete Verbesserung der Kämm- barkeit des feuchten Haares und die Verbesserung von Glanz und Griff ist überraschend und nur synergi sti seh erklärbar, da der Tetraoxyethylenlaurylether oder das kationische Copolymer i sat aus Vinyl imidazol iummetho- chlorid und Vinylpyrrolidon in entsprechender Lösung allein auf das Haar aufgebracht (si he Testbeispiele G und D) nur eine mäßige und unbefriedigende Verbesserung der genannten Kriterien bewirkt.

Weiterhin wurde durch die nachstehenden Testbei spieLe E, F, G und H nachgewiesen, daß andere Fetta Lkoho l.po ly- oxyethylenether als TetraoxyethylenLaurylether die für eine Verwendung in den erfindungsgemäßen Mitteln erfor¬ derliche synerg sti sehe Wirkung nicht aufweisen.

Die nachstehenden Beispiele soLlen den Gegenstand der E indung näher erläutern, ohne ihn hierauf zu beschränken.

B e i s p i e l e

Beispiel 1

Mittel in Form einer wäßrigen Lösung

1,2 g Tetraoxyeth lenlaurylether

2,5 g kationisches Copolymeri sat aus Vinylimida¬ zoliummethochlorid und V ylpyrrolidon im Verhältnis 95 : 5 96,3 g Wasser, vollentsalzt

100,0 g

Beispiel 2

Mittel in Form einer wäßrig-alkohol schen Lösung

0,7 g TetraoxyethylenLaurylether

2,0 g kationisches CopoLymeri sat aus Vinylimida¬ zoliummethochlorid und Vinylpyrrolidon im Verhä Ltni s 95 : 5 20,0 g Ethanol 77,3 g Wasser, vollentsalzt

100,0 g

B ispi l 3

Mittel in Form einer ruckgaspackung

1,5 g TetraoxyethylenLaurylether

2,5 g ka t ion sches Copo Lymeri sat aus Vinylimida- zol iummethoch Lorid und Vinylpyrrolidon im Verhältnis 95 : 5 10,0 g Isopropanol 86,0 g Wasser, vol lentsa Izt

100,0 g

Abfül lung: 96,0 g Flüssigkeit der vorstehenden

Zusammensetzung 4,0 g Propan

B ispi l 4

Mittel in Form einer Druckgaspackung

1,4 g Tetraoxyethylenlaurylether

2,0 g kationisches Copolymeri sat aus Vinylimida¬ zol ummethochlorid und Vi nylpyrro Lidon im Verhältnis 50 : 50

8,0 g Ethanol 88,6 g Wasser, vollentsalzt

100,0 g

Abfüllung: 96,0 g Flüssigkeit der vorstehenden

Zusammensetzung 2,0 g Propan 1,6 g Butan 0,4 g Di met h let r

1o

Beispiel 5

Mittel in Form einer wäßr g-a LkohoLi sehen Lösung

1,20 g TetraoxyethyLenlauryLether

2,50 g kationisches CopoLymerisat aus Vinylimida¬ zoliummethochlorid und Vinylpyrrolidon im VerhäLtnis 30 : 70

0,50 g PolyvinyIpyrroLidon

0,05 g Basic Violet (C. I. Nr. 42 535)

5,00 g Ethanol 90,75 g Wasser, vollentsalzt

1UU,U0 q

Alle in der vorliegenden Anmeldung angegebenen Prozent¬ zahlen stellen Ge ichtsprozente dar.

V e r s u c h s b e i s p i e l e

Testbeispiel A

Nach e ner vorangegangenen Haarwäsche wurde das hand¬ tuchtrockene Haar von 20 Versuchspersonen mit einem Mittel gemäß Beispiel 1 behandelt.

Zehn der Versuchspe sonen hatten normales Haar. Die restlichen zehn Personen hatten geschädigtes bis stark geschädigtes Haar. Um eindeutige Ergebnisse zu erhalten und von Versuchsperson zu Versuchsperson abweichende Haarqualitäten auszuschalten, wurde das Haar in der Mitte gescheitelt und auf die eine Hälfte des Haares, in Abhängigkeit von der Haarfülle, 2,4 bis 6 g des Mittels aufgetragen, während die andere Hälfte unbehan- delt blieb. Anschließend wurde jede Hälfte des Haares für sich durchgekämmt, auf Wasserwellwic ler gewickelt und getrocknet.

Schließlich wurden die Wickler entfernt und das Haar frisiert. So konnte die Wirkung des Präparates von einer friseur-fachlichen Expertengruppe sicher beur¬ teilt werden. Eine Bewertung erfolgte nach dem Schema für die zusammengefaßten Kriterien der Naßkämmbarkei t, Haltbarkeit der Frisur, Lockigkeit, Glanz, Griff und der statischen Aufladung des Haares.

Benotung: 1 = sehr gut

2 = gut

3 = ausreichend

4 = mangelhaft

Das Erqebn i s des Versuch s für die so behandelte Haar¬ hälfte im Vergle ch zur unbehandelten Hälfte zeigt die nachstehende Tabelle 1.

Tabe l l e 1

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzahl der 18 Versuchs¬ personen

Testbei spiel B

Die Haare einer weiteren Gruppe von 18 Versuchspersonen wurden mit einem Mittel gemäß Beispiel 3 in gleicher Weise wie im Testbeispiel A behandelt. Zehn Personen der Gruppe hatten geschädigtes bis stark geschädigtes Haar. Die restlichen 8 Personen hatten normales Haar. Die Ergebnisse dieses Tests sind in der nachstehenden Tabelle 2 zusammenge aßt.

Tabelle 2

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzah L der 16 Versuchs¬ personen

Testbe ispiel C

Zur Überprüfung des synergi st sehen Effektes wurden die Haare iner weiter n Testgruppe von 14 Personen, wie im Testbeispiel A beschrieben, halbseitig mit einer Zusam¬ mensetzung gemäß Beispiel 1 behandelt, jedoch wurde der Tetraoxyethylenlaurylether durch die entsprechende

Menge an Wasser ersetzt. Die andere Hälfte des Haares blieb unbehandelt. 5 Versuchspersonen hatten normales Haar und 9 Personen hatten geschädigtes Haar. Das Versuchsergebnis ist in Tabelle 3 wiedergegeben.

Tabelle 3

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzahl der Versuchs¬ personen

Testbe ispiel D

Zur weiteren Überprüfung des synergi sti sehen Effektes wurde eine vierte Testgruppe von 13 Personen, von denen sechs Personen normales und 7 Personen stark geschädig¬ tes Haar hatten, in gleicher Weis wie in Testbeispiel A beschrieben, mit einer Zusammensetzung gemäß Beispiel 1 halbseitig behandelt, jedoch enthielt das Mittel kein kationisches Copo lymeri sat aus Vi ny li midazo Li ummetho- chlorid und Vinylpyrrolidon. In der Zusammensetzung nach Beispiel 1 wurde dabei das kationaktive Copoly¬ mer sat durch den entsprechenden Gewichtsanteil an Was¬ ser ersetzt. Die zweite Hälfte des Haares blieb unbe¬ handelt. Das Ergebnis des Versuches ist in der nachste¬ henden Tabelle 4 wiedergegeben.

Tabelle 4

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzahl der Versuchs¬ personen

Ein Vergleich der TabelLen 1 und 2 sowohl mit der Tabelle 3 als auch mit der Tabelle 4 zeigt deutlich, daß die in den erfindungsgemäßen Mitteln enthaltene Kombination eine synerg sti sehe Wirkung im Vergleich zur Wirkung der Ei nzel o ponenteπ besitzt.

Testbei spieL E

Die Haare einer Testgruppe von 10 Personen mit geschä¬ digtem bis stark geschädigtem Haar wurden analog Test¬ beispiel A halbseitig mit einer Präparatezusammenset¬ zung nach Beispiel. 1 behandelt, in dem jedoch der TetraoxyethyLenlauryLether mengengleich durch Trioxy- ethylenstearylether ersetzt worden war. Die andere Sei¬ te des Haares blieb unbehandelt. Das Versuchsergebnis zeigt die nachstehende Tabelle 5.

Tabelle 5

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzah l der Versuch ¬ personen

Testbeispiel F

Es wurden die Haare einer Gruppe von 10 Versuchsperso¬ nen mit geschädigtem Haar bis stark geschädigtem Haar analog TestbeispieL A halbseitig mit einer Präparatezu¬ sammensetzung nach Beispiel 1 behandelt, in dem jedoch der Tetraoxyethylen Laurylether mengengleich durch Deca- oxyethyl.enϊ sostearyLether ersetzt worden war. Die andere Seite des Haares blieb unbehandelt. Das Ergebnis zeigt die nachstehende Tabelle 6.

Tabelle 6

Note 1 Not e 2 Note 3 Note 4

Anzahl der 0 2 6 2

Versuchs- personen

Die vorstehenden Testbei sp e Le E und F zeigen, daß unter den Polyoxyethy len laury Lethern nur der Tetraoxy¬ ethylenlaurylether einen deutlichen synergisti sehen Effekt aufweist.

Testbeispiel. G

Eine weitere Gruppe von 10 Versuchspersonen mit geschä¬ digtem bis stark geschädigtem Haar wurde analog Test¬ beispiel A halbseitig mit einer Zusammensetzung gemäß Bei piel 1 behandelt, in dem jedoch der T traoxyethy¬ lenlaurylether mengengleich durch Tri oxyethy lenlauryl- ether ersetzt worden war. Die andere Se te des Haares blieb unbehandelt. Das Ergebnis des Versuches zeigt die nachstehende Tabelle 7.

Tabelle 7

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzahl der Versuchs¬ personen

TestbeispieL H

Ebenso wurde eine Testgruppe von 10 Personen mit geschädigtem bis stark geschädigtem Haar analog Test¬ beispiel A halbseitig mit einer Zusammensetzung gemäß Beispiel 1 behandelt, in dem jedoch der Tetraoxyethy¬ lenlaurylether mengengleich durch Pentaoxyethylenlau- rylether ersetzt worden war. Die andere Seite des Haares blieb unbehandelt.

Das Ergebnis zeigt die nachstehende Tabelle 8.

Tabelle 8

Note 1 Note 2 Note 3 Note 4

Anzahl der 0 5 5 0

Versuchs¬ personen

Die Resultate der vorstehenden Testbeispiele E bis H zeig n, daß andere FettalkohoLpolyoxyethylenether als Tetraoxyethylenlaurylether für eine erfindungsgemäße Verwen ung unge ignet sind.

Die überraschende u d ausgezeichnete synergistische Verbesserung der haarkonditionierenden Eigenschaften und die sehr gute Festigung der Frisur, insbesondere bei stark geschädigtem Haar, ist nach den beschriebenen Versuchsergebnissen auf die erfindungsgemäße Kombina¬ tion von Tet raoxyeth len Laury lether mit einem kat¬ ionischen Copolymerisat aus VinyLi idazol iummethoch Lorid und Vinylpyrrolidon beschränkt und ist mit anderen Fetta Lkoho Ipo Lyoxyethylenethern nicht zu erzielen.

TestbeispieL I

Ein Mittel gemäß Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung (M ttel T) wurde im Halbseitenversuch mit einem Mittel, gemäß Beispiel 1 der DE-OS 34 01 037 (Mittel II) vergl i chen.

Hierzu wurde das gewaschene, handtucht rockene Haar von 12 Versuchspersonen, deren Haare mäßig bis stark ge¬ schädigt waren, im Para L l e LvergLei ch mit Mittel I und Mittel II behandelt. Um eindeutige Ergebnisse zu erhal¬ ten und von Versuchsperson zu Versuchsperson abweichen¬ de Haarqualitäten auszuschalten, wurde das Haar in der Mitte gescheitelt und die eine Hälfte des Haares (in Abhängigkeit von der Haarfülle) mit 2,4 bis 6 g des Mittels I behandelt, während die andere Hälfte des Haares mit der gleichen Menge des Mittels II behandelt wurde. Anschließend wurde jede Hälfte des Haares für sich durchgekämmt, auf WasserweL Lwi ck ler gewickelt und sodann getrocknet. Anschließend wurden die Wickler ent¬ fernt und das Haar frisiert. Die Ergebnisse der fri- seur-fachlichen Beurtei lung sind in der nachfolg nden Tabell 9 zusammengefaßt.

Ta be l l e 9

Mittel I Mittel II

GLeitwirkung von Kamm und

Bürste im feuchten Haar sehr gut ausrei chend

Glanz und Griff des trockenen Haares sehr gut ausreichend

Frϊsϊerbarkeϊt und Halt der Frisur gut gut

Wie der vorstehende Vergleichsversuch I zeigt, ist das erfindungsgemäße Mittel (I) dem aus der DE-OS 34 01 037 bekannten Mittel (II) in Bezug auf seine kämmbarkeits- verbessernden Eigenschaften sowie Glanz und Griff des behandelten Haares eindeutig überlegen.